Freilufthalle Bochum

Die Freilufthalle Bochum

Ruhrpott, reloaded

Die Verwandlung eines brachliegenden Ascheplatzes in eine multifunktionale Freizeitanlage mit Freilufthalle.

Zentrum der Anlage ist die Freilufthalle. Unter der fast 700 m² großen Dachfläche findet sich Platz für Ballsportarten, Fitness- und Gymnastikkurse.

Die Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle „Am Hausa­cker“ in Bochum ist das Ergebnis einer gelun­genen Trans­for­ma­tion eines klas­si­schen Fußball­platzes im Ruhr­ge­biet in ein multi­funk­tio­nales, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung.

Zentrum der Anlage ist die “Frei­luft­halle Bochum” von SMC2. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Fußball, Basket­ball und Hand­ball sowie für Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Außerdem gehören Spiel­plätze, Grün­flä­chen und inklu­sive Elemente wie Nest­schau­keln und Boden­tram­po­line, die auch von Roll­stuhl­fah­rern und deren Begleit­per­sonen genutzt werden können, zum Angebot.

Bochum-Riemke weist ein hochverdichtetes Quartier mit beachtlichen städtebaulichen, infrastrukturellen und sozialen Herausforderungen.

Bochum-Riemke ist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Problemen – ohne Quar­tiers­zen­trum, dafür aber mit einer vier­spurig ausge­bauten Straße, die den Stadt­raum domi­niert. Frei­zeit­an­ge­bote im Grünen gab es hier kaum.

„Am Hausa­cker“ war der mono­funk­tio­nale und kaum noch nutz­bare Tennen­platz des Fußball­clubs Teutonia Riemke, und ist nun das 20.000 m² große, iden­ti­täts­stif­tende Zentrum der Entwick­lung eines schwie­rigen Stadt­teils — mit der Frei­luft­halle Bochum als Motor.

Neben der zentralen Frei­luft­halle Bochum gibt es eine liga­taug­liche Boule-Anlage, einen Wasser­spiel­platz, Fitness­ge­räte und jede Menge Raum und Flächen für die nach­bar­schaft­liche Kommu­ni­ka­tion in jedem Alter.

Die Freilufthalle Bochum bietet vielseitige Möglichkeiten, sowohl für neue Formen des Sportunterrichts als auch als neue Heimat für Vereine — und das an der frischen Luft.

Von der Mono­funk­tio­na­lität zur Multi­funk­tio­na­lität: Die Frei­luft­halle bietet viel­sei­tige Möglich­keiten sowohl für neue Formen des Schul­sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine. Hier können alle Sport treiben, und das an der frischen Luft und dennoch witte­rungs­ge­schützt – und kosten­frei.

Dank der LED-Spiel­feld­be­leuch­tung ist die Frei­luft­halle Bochum auch abends nutzbar. In ihrem Trag­werk wurde zudem eine Event-Traverse montiert, damit hier auch Veran­stal­tungen wie Open-Air-Kino statt­finden können.

Die Frei­luft­halle Bochum besitzt ein fili­granes Trag­werk aus Holz, welches den Umwelt­ein­fluss der Sport­an­lage auf ein Minimum redu­ziert. Die Dach­ein­de­ckung besteht aus einer leichten und licht­durch­läs­sigen Textil­mem­bran. Sie unter­stützt die natür­liche Beleuch­tung der Sport­fläche und verhin­dert eine Über­hit­zung.

Die Stadt Bochum verfolgte das Ziel, die vorhandenen Freizeitflächen zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Die Stadt Bochum als Bauherr verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und heutigen Ansprü­chen an Sport und Frei­zeit gerecht weiter­zu­ent­wi­ckeln. Das bedeu­tete viele Gespräche mit vielen verschie­denen Akteuren und Inter­es­sen­gruppen, die zwar aufwändig waren, dem Projekt aber wich­tige Impulse lieferten.

Der Entwurf für die Umge­stal­tung „Am Hausa­cker“ stammt vom Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff, Essen. Planern und Bauherren war die Einbe­zie­hung der späteren Nutzer und sozialen Träger von Beginn an wichtig.

Das Ergebnis sind viel­fäl­tige sport­liche Nutzungen und weitere Ange­bote für Bewe­gung und Begeg­nung – zum Beispiel Senioren-Fitness­ge­räte, Tram­po­line oder Calis­the­nics.

In nur 17 Monaten ist aus einem brachliegenden Ascheplatz eine multifunktionale Freizeitanlage geworden, die auf allen Ebenen funktioniert.

Beim Umbau des Geländes wurden Maßnahmen zur Anpas­sung an die Folgen des Klima­wan­dels umge­setzt. So wurden Versi­cke­rungs­mulden und Rigolen (unter­ir­di­sche Wasser­spei­cher) geschaffen. Hier wird das Regen­wasser einge­leitet und gezielt zur Bewäs­se­rung der Bäume genutzt.

Darüber hinaus wurden 60 Bäume, Strauch- und Stau­den­flä­chen sowie Früh­lings­blüher gepflanzt.

In nur 17 Monaten ist aus dem brach­lie­genden Asche­platz „Am Hausa­cker“ eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert – vor allem als Motor der Quar­tiers­ent­wick­lung.

Projektdaten

Planung

Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff
Augen­erstr. 45
D — 45276 Essen

Bauherr

Stadt Bochum
Referat für Sport und Bewe­gung

Freilufthalle

SMC2 Deutsch­land
Fran­zi­us­straße 8–14
D — 60314 Frank­furt am Main

Standort

Urban Green Bochum-Riemke
Am Hausa­cker
D — 44807 Bochum

Eröffnung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

SMC2 / Andia Mielek
Stadt Bochum
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Alles neu

Komponenten für Bodenbelagssyteme

Alles neu

Drei neue Komponenten für die Basisschicht von Bodenbelagssystemen bieten ideale Dämpfungseigenschaften und schützen Gesundheit und Umwelt.

Melos bietet ab sofort drei verschiedene Hightech-Produkte für die Basislage von Sport- und Freizeitbodenbelägen an, die zu 100 % aus Neuware bestehen.

Die Herstel­lung quali­tativ hoch­wer­tiger und sicherer Kompo­nenten für Boden­be­lags­sys­teme im In- und Outdoor-Bereich ist für die Melos GmbH schon immer selbst­ver­ständ­lich gewesen. Ideale Dämp­fungs­ei­gen­schaften sollen Schäden am Bewe­gungs­ap­parat mini­mieren und gleich­zeitig durch die gezielte Auswahl der Ausgangs­kom­po­nenten Gesund­heit und Umwelt, auch in sensi­blen Anwen­dungen, schützen.

Wegen der immer höheren Ansprüche im Gesund­heit- und Umwelt­schutz geht Melos in seinem Quali­täts­ver­spre­chen jetzt noch einen Schritt weiter: Ab sofort bieten wir drei verschie­dene High­tech-Produkte für die Basis­lage von Sport- und Frei­zeit­bo­den­be­lägen an, die zu 100 % aus Neuware bestehen und zusätz­lich PAK-frei* sind.

Von allen enthaltenen Materialien sind sowohl die Herkunft als auch die Zusammensetzung vollständig nachvollziehbar.

Die drei Neuen heißen Melos® Cushion+, BASF® Infi­nergy und Melos® EPDM SOFT. Das Geheimnis: Alle drei Produkte bestehen zu 100 % aus Neuware.

Das bedeutet, dass von allen enthal­tenen Mate­ria­lien sowohl Herkunft als auch Zusam­men­set­zung voll­ständig nach­voll­ziehbar sind. Sie weisen alle­samt opti­male Fall­schutz- und/oder Dämp­fungs­ei­gen­schaften auf.

Ein weiterer Vorteil: Erst­mals produ­ziert Melos nicht nur die Kompo­nenten für die Deck­schicht (Toplage), sondern liefert auch die Produkte für die Dämp­fungs- und Basis­schicht.

Alle drei Produkte lassen sich vor Ort einfach und gut verarbeiten, am effektivsten in Verbindung mit unserem Polyurethan-Bindemittel.

Melos® Cushion+

Dieses Faser­gra­nulat eignet sich vor allem für hoch­wer­tige Fall­schutz­be­läge, beispiels­weise auf Spiel­plätzen. Bestehend aus 100 % EPDM-Neuware erzielt das Produkt beste Fall­schutz­ei­gen­schaften.

Durch die fase­rige Struktur des Granu­lates erhält die Elas­tik­schicht dämp­fende Eigen­schaften und ist damit im „Falle eines Falles“ so elas­tisch, dass auftre­tende Kräfte optimal abge­baut werden können. Es ist lang­lebig, in hohem Maße wasser­durch­lässig und erfüllt alle Anfor­de­rungen an einen zeit­ge­mäßen Fall­schutz.

BASF® Infi­nergy

Das expan­dierte ther­mo­plas­ti­sche Poly­ure­than wird über­wie­gend in der Dämp­fungs-/Basis­schicht für Fall­schutz­be­läge verwendet, könnte künftig jedoch auch für Boden­be­läge im Sport­be­reich zum Tragen kommen. Die eTPU-Beads, bestehend aus 100 % Neuware, können am Ende der Nutzungs­zeit umwelt­freund­lich recy­celt werden.

Ein abso­lutes Plus für die Umwelt und das Porte­mon­naie. Die kleinen „Kügel­chen“- so genannte Beads — sind elas­tisch wie Gummi, weisen aber eine deut­lich gerin­gere Dichte auf. Sie sind aufgrund der geschloss­enzel­ligen Struktur dennoch enorm belastbar. Durch die Verwen­dung hoch­wer­tiger Rohstoffe ergibt sich dadurch nicht nur eine exzel­lente Witte­rungs­be­stän­dig­keit, sondern auch eine Dämp­fungs­schicht mit opti­malen System­ei­gen­schaften bei geringem Mate­ri­al­ein­satz. Die eTPU-Beads werden in-situ mit einem einkom­po­nen­tigen PU-Binde­mittel verar­beitet.

Melos® EPDM SOFT

Eben­falls aus 100 % EPDM-Neuware herge­stellt wird unsere neue System­kom­po­nente EPDM SOFT. Das Soft-Granulat ist ideal geeignet als Basis­schicht für Kunst­stoff­ra­sen­plätze, Leicht­ath­letik- und Multi­sport­be­läge, da es aufgrund der Herstel­lung und der Rezeptur mit einem Kautschuk­an­teil von 25 % sehr gute sport­funk­tio­nelle Eigen­schaften aufweist, beispiels­weise opti­malen Kraft­abbau.

Die Schütt­dichte, die bei diesem Granulat verhält­nis­mäßig gering ist, und die Verfüg­bar­keit in verschie­denen Sieb­kurven machen EPDM SOFT zum Allrounder für die Anwen­dung in Sport­böden. Dank seiner Lang­le­big­keit, Witte­rungs­be­stän­dig­keit und dem nach­hal­tigen Einsatz von Ressourcen ist EPDM SOFT ein idealer Bestand­teil für Boden­be­läge im Außen­be­reich.

Projektdaten

Hersteller

Melos GmbH
Bismarck­strasse 4–10
D‑49324 Melle

Fotograf

Melos GmbH

Autor

Melos GmbH
(Adver­to­rial)

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Hjertet

Hjertet in Ikast

Listen to your heart

35 Nutzergruppen in einer Anlage, die für ganz unterschiedliche sportliche, kulturelle und soziale Zwecke genutzt wird.

Hjertet besteht aus vielfältigen offenen Flächen, Hallen und Räumen, die für ganz unterschiedliche sportliche, kulturelle und soziale Zwecke genutzt werden können

 „Hjertet“ (Herz) ist der Name einer Erwei­te­rung der Inter­na­tional School im däni­schen Ikast-Brande (41.000 Einwohner). Das Programm besteht aus viel­fäl­tigen offenen Flächen, Hallen und Räumen, die für ganz unter­schied­liche sport­liche, kultu­relle und soziale Zwecke genutzt werden können.

Seine viel­sei­tige Ausrich­tung stellt Bezie­hungen zu den benach­barten Bildungs­ein­rich­tungen her. Neben der Inter­na­tional School Ikast-Brande sind dies ein Busi­ness College, weitere Schul­ge­bäude und eine Bildungs­aka­demie.

Hjertet wurde von C.F. Møller entworfen, die Akustik stammt von Trold­tekt.

Ein wesentliches Ziel des Projektes war es, viele verschiedene Einrichtungen und parallele Aktivitäten zu kombinieren. Eine Kleinstadt, untergebracht in einem Gebäude.

Hjertet verbindet Bildung, Akti­vität, Gemein­schaft, Bewe­gung und Frei­zeit auf neue Weise. Die Schüler sind ein selbst­ver­ständ­li­cher Teil einer sehr breit gefä­cherten Nutzer­gruppe, zu der neben Schü­lern und Sport­lern auch Musiker, Skater, Schau­spiel­gruppen oder Teil­nehmer thera­peu­ti­scher Projekte gehören.

Insge­samt waren 35 Nutzer­gruppen an der Entwick­lung des Gebäudes und des Parks betei­ligt.

Ein wesent­li­ches Ziel des Projektes war es, viele verschie­dene Einrich­tungen und paral­lele Akti­vi­täten zu kombi­nieren. Alle Räume und Flächen sollen den ganzen Tag über, vom frühen Morgen bis zum späten Abend, aktiv genutzt werden.

Ausge­drückt wird dies in einer Archi­tektur, die ihre vielen verschie­denen Ange­bote durch viele verschie­dene Baukörper, unter­schied­liche Dach­formen und ‑höhen zum Ausdruck bringt.

Eine Klein­stadt, unter­ge­bracht in einem Gebäude.

Das Kultur- und Bildungszentrum Hjertet beherbergt mehrere große Räume für Sondernutzungen. Die Akustik wurde mithilfe von Troldtekt-Akustikplatten abgestimmt.

Das Kultur- und Bildungs­zen­trum Hjertet beher­bergt mehrere große Räume für Sonder­nut­zungen. Nach Westen hin liegt der Mehr­zweck­saal mit einer großen Fens­ter­partie hin zum Ankunfts­platz. Dank Sport- und Gymnas­tik­boden und einer Spie­gel­wand ist der Saal für Gymnastik und Tanz, aber auch für größere Vorträge geeignet.

Die Akustik wurde mithilfe von Trold­tekt-Akus­tik­platten an der Decke und einer der Saal­wände auf diese Nutzungen abge­stimmt. Die Beleuch­tung wurde in die Decke einge­lassen und unter­stützt die simple Formen­sprache des Gebäudes.

Zusätz­lich ist die Decke mit Trold­tekt Venti­la­tion ausge­stattet, einer unsicht­baren Lüftungs­lö­sung mit geräusch­loser Frisch­luft­zu­fuhr.

Die gibt es auch im Refle­xi­ons­raum, der kleiner ist als der Saal und eher intro­ver­tiert wirkt. Hier sind Decken und Wände mit Holz­leisten verziert, die zusammen mit Pendel­leuchten eine beson­ders intime Atmo­sphäre erzeugen – zum Beispiel für Yoga und Pilates, aber auch für kleine Feiern.

Hjertet ist ein sehr offenes und zugängliches Gebäude. Auffällig sind die vielen kleinen, informellen „Veranstaltungsorte“ und Sitzgelegenheiten.

Im dritten Raum, der so genannten „Street­sport-Halle“, wurden die Decke und der oberste Abschnitt der Wände mit grauen Trold­tekt-Akus­tik­platten verkleidet. Hier können Skater und andere Street­sport-Enthu­si­asten fahren, wenn das Wetter es draußen nicht zulässt.

Auf den Frei­flä­chen des Zentrums wurde von C.F.  Møller Land­scape eine dyna­mi­sche Land­schaft gestaltet, die zum Erholen und zu viel­fäl­tigen Akti­vi­täten einlädt.

Hjertet ist ein sehr offenes und zugäng­li­ches Gebäude. Auffällig sind die vielen kleinen, infor­mellen „Veran­stal­tungs­orte“ und Sitz­ge­le­gen­heiten. Sie stärken die Bedeu­tung des Gebäudes unge­mein – dies ist nicht nur ein Ort aktiver Frei­zeit­ge­stal­tung, sondern auch ein sozialer Treff­punkt.

Der flie­ßende und flüs­sige Grund­riss ist ein Muster­bei­spiel dafür, wie sehr unter­schied­liche Nutzer- und Inter­es­sen­gruppen von Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen orga­ni­siert werden können.

Ein solch offenes Haus mit so unterschiedlichen Raumkonfigurationen kann nur funktionieren, wenn auch die Akustik funktioniert — und das tut sie.

Hjertet verleiht den Frei­zeit­ak­ti­vi­täten, den lokalen sozialen Verhält­nissen und den Lehr­mög­lich­keiten der Schulen und Bildungs­ein­rich­tungen wich­tige Impulse. Die offene Gebäu­de­or­ga­ni­sa­tion bedingt wieder­keh­renden Kontakt zwischen den vielen verschie­denen Nutzern.

So können sich Jugend­liche beispiels­weise – nach dem Motto „Wo ich schon mal hier bin“ über wich­tige Entschei­dungen für ein aktives und soziales Leben infor­mieren und beraten lassen.

Ein solch offenes Haus mit so unter­schied­li­chen Raum­kon­fi­gu­ra­tionen kann nur funk­tio­nieren, wenn auch die Akustik funk­tio­niert. Im Hjertet harmo­nieren Archi­tektur und Akustik sowohl gestal­te­risch als auch funk­tional – zum Nutzen aller.

Projektdaten

Architekt

C.F. Møller Danmark A/S
Euro­pa­p­lads 2, 11.
DK — 8000 Aarhus C.

Bauherr

​Inter­na­tional School Ikast-Brande
Bøgildvej 2
DK — Ikast,  7430

Akustikplatten

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 20, 3. OG
D — 22763 Hamburg

Standort

Hjertet
Vestergade 65
7430 Ikast
Däne­mark

Eröffnung

2018

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotograf

Adam Mork

Video

Bilder

Pläne

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Sport- und Kulturcampus Gellerup

Sport- und Kulturcampus Gellerup

Vielfältig

Der Sport- und Kulturcampus Gellerup ist das neue Herz des gleichnamigen Stadtteils von Aarhus.

In Gellerup entstanden in  den letzten zehn Jahren Parks, Wohnraum, 1.000 Arbeitsplätze — und der Sport- und Kulturcampus Gellerup.

Der Sport- und Kultur­campus Gellerup ist das neue Herz des gleich­na­migen Stadt­teils von Aarhus. Es besteht aus einer Biblio­thek, einem Versamm­lungs­haus und „Bevæ­gel­ses­huset“, dem „Haus der Bewe­gung“.

Gellerup hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verän­dert. Eine Reihe großer Wohn­blöcke aus den 1960er Jahren wurden durch Grün- und Frei­zeit­an­ge­bote, Bildungs­bauten und zukunfts­fä­hige Arbeits­plätze im Zentrum ersetzt. 

Es entstanden ein großer, abwechs­lungs­rei­cher Stadt­park, Studen­ten­wohn­heime, gute Bedin­gungen für Start-ups, ein kommu­nales „Kraft­center“ mit 1.000 Arbeits­plätzen — und eben der Sport- und Kultur­campus Gellerup.

Um in allen Konfigurationen beste Akustik bieten zu können, wurde der große Versammlungssaal mit Troldtekt-Akustikplatten in Natur Grau ausgestattet.

Der Sport- und Kultur­campus Gellerup besteht aus drei sehr unter­schied­li­chen Gebäuden am Karen Blixens Boule­vard, die über den Verdens­p­ladsen (Welt­platz) mitein­ander verbunden sind.

Die Biblio­thek und das Versamm­lungs­haus wurden mit Holz­fas­saden verkleidet. Sie sind sehr offen und einla­dend gestaltet und pflegen engen Kontakt zu ihrer Umge­bung.

Schon von außen ist erkennbar, was im Gebäude vor sich geht. Das animiert die Menschen, an den vielen Akti­vi­täten im Inneren teil­zu­nehmen.

Der große Versamm­lungs­saal ist sehr viel­seitig nutzbar. Um in allen Konfi­gu­ra­tionen beste Akustik bieten zu können, wurde er mit Trold­tekt-Akus­tik­platten in Natur Grau ausge­stattet – sowohl an den Decken­flä­chen als auch an den Wänden.

„In einer so vielfältigen Gemeinschaft wie Gellerup ist es wichtig, dass der neue Campus ein demokratischer Ort ist, der alle dazu auffordert, mit anderen Menschen zu interagieren.“

Schmidt Hammer Lassen Archi­tects

Bevæ­gel­ses­huset, das „Haus der Bewe­gung“, wirkt mit seinen großen, glän­zenden Fassaden aus Alumi­nium ein wenig intro­ver­tierter. Aller­dings haben die Planer von Schmidt Hammer Lassen Archi­tects und LOOP Archi­tects einige sehr gut plat­zierte Fens­ter­öff­nungen einge­setzt. Sie schaffen Kontakt zu den riesigen Klet­ter­wänden – und die sind die Haupt­at­trak­tion des Aarhus Clim­bing Club.

Im Inneren ist außerdem ein schöner Trai­nings­raum für den Circus Tværs unter­ge­bracht. Hier können Kinder und Jugend­liche Akro­batik auf hohem Niveau erlernen. Rich­tung Osten befinden sich Spiel­flä­chen und der Stadt­park.

Im Bevæ­gel­ses­huset wurden Trold­tekt-Platten in den Farben Blau, Rot und Grau instal­liert. Das verleiht den Räumen eine jeweils eigene Iden­tität und harmo­niert bestens mit den Beton­wänden. Im Foyer wurden schwarze Platten an der Decke montiert, die sehr gut mit den Querträ­gern aus Beton und dem künst­le­risch gestal­teten Boden harmo­nieren.

Projektdaten

Bauherr

Stadt Aarhus / Brab­rand Bolig­fo­rening

Akustikplatten

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Standort

Sports- og Kultur­campus
Karen Blixens Blvd. 23 — 27
DK — 8220 Brab­rand

Eröffnung

2021

Autor

Thomas Mølvig, Archi­tekt
(Adver­to­rial)

Fotograf

Thomas Mølvig, Archi­tekt.

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Centro Deportivo Las Eras

Centro Deportivo Las Eras

Wachgeküsst

Wie aus einer großen, aber einfachen Sporthalle ein Sportzentrum wurde.

Das Centro Deportivo Las Eras wurde von einer monofunktionalen Anlage aus den 1980er Jahren zu einem mehr als vielseitigem Sportzentrum unserer Zeit saniert.

Nach mehr als zwei­jäh­riger Bauzeit wurde das Centro Depor­tivo Las Eras im Oktober 2021 wieder eröffnet. Um die kern­sa­nierte Sport­halle schmiegt sich nun eine neue Gebäu­de­ku­batur mit vielen infra­struk­tu­rellen und sport­funk­tio­nalen Ange­boten, die aus einer mono­funk­tio­nalen Anlage aus den 1980er Jahren ein mehr als viel­sei­tiges Sport­zen­trum unserer Zeit machen – und das mit Archi­tektur aus dem oberen Regal.

Das Centro Depor­tivo Las Eras liegt in Hoyo de Manz­anares, einem nörd­li­chen Vorort der spani­schen Haupt­stadt Madrid.

Das Centro Deportivo Las Eras verfügt jetzt über zwei Mehrzweckräume, moderne Umkleiden, einen spektakulären Kraftraum und einen Spinning-Raum.

Das Sport­zen­trum verfügt jetzt über zwei neue Mehr­zweck­räume, moderne und funk­tio­nelle Umklei­de­räume, einen spek­ta­ku­lären Kraft­raum und einen Spin­ning-Raum. Die Mehr­zweck­räume sind 90m² und 130 m² groß und befinden sich, wie die Umkleiden, im Erdge­schoss.

Die Drei­fach­halle wurde grund­le­gend saniert und mit neuem Parkett, elek­tro­ni­scher Anzei­ge­tafel und neuen Körben versehen. Die Cafe­teria ist auch neu.

Im Ober­ge­schoss findet sich der 100 m² große Spin­ning­raum und das beein­dru­ckende, mehr 300 m² große Gym.

Direkt an die Halle ange­schlossen sind nun eine attrak­tive Klet­ter­wand und ein Boxraum. All dies ist in eine spek­ta­ku­läre poly­edri­sche Struktur gehüllt, die dem gesamten Gebäude Moder­nität verleiht – und die Orien­tie­rung verein­facht.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder und Jugendliche – und ist wahrlich auf der Höhe der Zeit.

Das Angebot des Centro Depor­tivo Las Eras richtet sich nicht nur an Erwach­sene, sondern auch an Kinder und Jugend­liche – und ist wahr­lich auf der Höhe der Zeit: Badminton, Moun­tain­bi­king, Boxen, Cardio Fitness, Indoor Cycling, Klet­tern, Fechten, Fitness, GAP, HIT, Muay Thai, Paddle, Gymnastik für Senioren, Skating, Pilates, Psycho­mo­torik, Taekwondo, Tai-Chi, Tennis, Bogen­schießen, TRX, Yoga und Zumba.

Die Klet­ter­wand wurde zum Teil einge­graben. Sie wurde in Zusam­men­ar­beit mit lokalen Klet­te­rern entwi­ckelt und nutzt die alte Fassade. Der Raum verliert dank einer Reihe von drei­eckigen Spann­bin­dern zum Felsen hin an Höhe, bis er sein ursprüng­li­ches mensch­li­ches Maß erreicht.

Die Planer von Enkiro haben für das Centro Depor­tivo Las Eras einen neuen Haupt­zu­gang geschaffen. Er befindet sich auf einem leicht erhöhten Platz, den Besu­cher über eine voll­ständig reno­vierte Prome­nade errei­chen. Dieser Platz wurde als Treff­punkt für Sportler, Besu­cher und Anwohner sofort ange­nommen.

Das gewählte Material schafft eine lebendige Fassade, und lebendig ist hier so ziemlich alles.

Der neue Baukörper wird von einer mikro­per­fo­rierten Haut geschützt und umhüllt. Sie geht aus der bestehenden Metall­fas­sade hervor und passt sich an die Geome­trie der Erwei­te­rung an.

Diese Hülle verleiht dem gesamten Komplex Zusam­men­halt und Einheit­lich­keit. Sie fungiert sowohl als Licht­filter nach Süden als auch als schüt­zende Hülle, die gegen mögliche äußere Einflüsse resis­tent ist.

Das gewählte Mate­rial schafft ein trans­pa­rentes Volumen, in dem man beim Sport­treiben „sehen kann, ohne gesehen zu werden”: eine leben­dige Fassade, und lebendig ist hier so ziem­lich alles.

Projektdaten

Architekt

Enkiro

Bauherr

Hoyo de Manz­anares, Madrid

Standort

Poli­de­por­tivo Muni­cipal Las Eras
C. de las Eras, s/n
28240 Hoyo de Manz­anares
ESP — Madrid

Eröffnung

2021

Fotograf

IMAGEN SUBLIMINAL
Miguel de Guzmán + Rocío Romero

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

© IMAGEN SUBLIMINAL

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Außenhautsicherung

Außenhautsicherung

Rein oder raus?

In Sporthallen, Kitas und Schulen kommt der Sicherung der Außenhaut besondere Bedeutung zu.

In Sporthallen, Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen kommt der Außenhautsicherung eine besondere Bedeutung zu. Das wichtigste Element dabei sind die Türen.

In Sport­hallen, Kinder­ta­ges­stätten, Schulen und anderen Einrich­tungen kommt der Außen­haut­si­che­rung eine beson­dere Bedeu­tung zu. Das wich­tigste Element dabei sind die Türen, denn der gewünschten Bewe­gungs­frei­heit junger Menschen steht der Schutz der Gebäude vor dem Zutritt Unbe­fugter gegen­über. Auch im Ernst­fall, wenn eine Panik ausbricht, muss die tech­ni­sche Ausstat­tung der Tür der Situa­tion jeder­zeit gewachsen sein.

Für öffent­liche Einrich­tungen wie Sport‑, Frei­zeit- und Bildungs­ein­rich­tungen, gilt: Jeder muss das Gebäude im Notfall zügig verlassen können. Wink­haus hat für solche Aufgaben die Anti-Panik-Verrie­ge­lung pani­cLock AP4 entwi­ckelt: Das System sichert sowohl ein- als auch zwei­flü­ge­lige Außen­türen für Flucht- und Rettungs­wege.

Das Programm von pani­cLock AP4 hält für alle  Notaus­gangs- und Flucht­türen passende Lösungen bereit – und bietet Kombi­na­ti­ons­mög­lich­keiten mit Zube­hör­teilen wie Griffen und Stangen vieler namhafter Hersteller.

Dank seiner Umschalt­funk­tion mit geteilter Nuss und einem Drücker sowohl auf der Innen- und als auch auf der Außen­seite sorgt pani­cLock AP4 dafür, dass der Fluchtweg jeder­zeit offen ist – und umge­kehrt von außen kein Unbe­rech­tigter Zutritt hat.

Eine solche Tür bietet sich beson­ders für Sport­hallen und Schulen an:  Schließ­be­rech­tigte wie Lehrer oder Haus­meister können morgens über den Schließ­zy­linder den Außen­drü­cker der Tür akti­vieren und abends wieder ausschalten. Damit ist in den Nacht­stunden der Zugang von außen verwehrt. Von innen dagegen lässt sich die Tür rund um die Uhr als Fluchtweg öffnen.

Speziell für Kindertagesstätten und Kindergärten entwickelte Winkhaus eine Variante für unterschiedlich hoch sitzende Türgriffe.

Speziell für Kinder­ta­ges­stätten und Kinder­gärten entwi­ckelte Wink­haus eine Vari­ante für unter­schied­lich hoch sitzende Türgriffe: die Notaus­gangs-Verrie­ge­lung pani­cLock AP179 AV3OR KG. Sie sperrt in den Nacht­stunden der Zugang von außen und öffnet die Tür als Fluchtweg von innen, und das rund um die Uhr. Die Technik arbeitet auf der Innen­seite mit zwei Griffen in unter­schied­li­chen Höhen. Beide Griffe lassen sich jeweils mit nur einer Hand­be­we­gung und geringem Kraft­auf­wand betä­tigen. Erwach­sene bedienen die Tür wie gewohnt – in einer komfor­ta­blen Griff­höhe von 1,55 m.

Für Kinder ist der nied­riger ange­brachte Griff leicht erreichbar. Er löst jedoch einen Alarm aus, wenn er bedient wird, um beispiels­weise zu verhin­dern, dass Kinder unbe­auf­sich­tigt auf die Straße laufen.

Zu diesem Zweck ergänzt ein Einhand-Türwächter (GfS oder Deni) den unten sitzenden Griff. Das Element wird unter­halb der Türklinke ange­bracht und verschiebt sich, sobald diese betä­tigt wird. In dem Moment ertönt ein Alarm oder je — nach Türwächter-Modell – erfolgt auch eine Meldung ans Haus-Netz­werk.

pani­cLock AP179 AV3OR KG bietet unter­schied­liche Anwen­dungs­va­ri­anten – darunter auch spezi­elle Lösungen für die Hol- und Bring­zeiten. Die Kombi­na­tion mit der moto­ri­schen Sicher­heits-Tür-Verrie­ge­lung Wink­haus blue­Matic EAV ist eben­falls möglich. So ausge­stat­tete Türen können – zum Beispiel nach einem Klin­gel­zei­chen der Besu­cher – von innen per Knopf­druck geöffnet werden.

Mit einem umfangreichen Programm lassen sich maßgeschneiderte Lösungen konzipieren, die speziell auf die Anforderungen von Sporthallen, Schulen und Kitas zugeschnitten sind.

Das Sicher­heits­kon­zept einer Bildungs­ein­rich­tung muss die Schließ­an­lage im Blick haben. Immer öfter regeln elek­tro­ni­sche Systeme, wer wann das Gebäude und bestimmte Räume betreten kann. Das spart Kosten bei Schlüs­sel­ver­lusten, Umstruk­tu­rie­rungen oder Erwei­te­rungen. Elek­tro­ni­sche Zutritts­kon­trolle schenkt Flexi­bi­lität und punktet mit gerin­geren Betriebs­kosten.

Für solche Anwen­dungen hat Wink­haus die elek­tro­ni­sche Zutritts­or­ga­ni­sa­tion blueSmart entwi­ckelt. Mit einem umfang­rei­chen Kompo­nenten-Programm lassen sich maßge­schnei­derte Lösungen konzi­pieren, die speziell auf die Anfor­de­rungen von Sport­hallen, Schulen und Kitas zuge­schnitten sind.

blueSmart arbeitet mit einem virtu­ellen Netz­werk. Im Gegen­satz zu konven­tio­nellen Online-Zutritts­kon­troll­sys­temen können daher aufwen­dige Verka­be­lungen, eine Viel­zahl von Umset­zern oder stör­an­fäl­lige Funk­stre­cken entfallen.

Die Infor­ma­tionen zwischen den elek­tro­ni­schen Kompo­nenten über­trägt das System schnell und kabellos. Über­träger ist der blueSmart Schlüssel. Er ist batte­rielos, beständig gegen Steril­lium, wasser­dicht (IP68) und trägt einen RFID-Chip im Inneren.

Geht mal ein Schlüssel verloren, muss nicht gleich die gesamte Schließ­an­lage ausge­tauscht werden: Die indi­vi­du­ellen Zutritts­be­rech­ti­gungen werden an einem zentralen PC mit Unter­stüt­zung der Wink­haus Soft­ware blue­Con­trol verwaltet und mit wenigen Maus­klicks geän­dert. Das Sperren eines vermissten Schlüs­sels wird ebenso schnell wirksam wie Ände­rungen von Zutritts­be­rech­ti­gungen.

blueSmart Elek­tro­nik­zy­linder kommen ohne Knäufe aus und sind daher in den meisten Fällen flächen­bündig. Das mindert die Quetsch­ge­fahr von Kinder­fin­gern am Türrahmen und die Verlet­zungs­ge­fahr, zum Beispiel beim Sport in der Halle. Auch für verse­hent­liche oder vorsätz­liche Beschä­di­gungen bieten knauf­lose Türzy­linder wenig Angriffs­fläche.

Projektdaten

Türverrieglungen

Aug. Wink­haus GmbH & Co.KG
Berkeser Str. 6
D — 98617 Meiningen

Fotos

Wink­haus
Pexels

Autor

Irena Byrdy-Furman­czyk
Wink­haus

Video

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Stadtteilschule Lurup

Die Stadtteilschule Lurup

Neue Wege

Ein beeindruckender Neubau, in dem nach skandinavischem Vorbild eine Stadtteilschule und ein Stadtteilzentrum zuhause sind.

Im August 2020 sind 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 120 Lehrkräfte in das barrierefreie Schulgebäude mit Sport- und Mehrzweckhalle eingezogen.

Im Auftrag der Hanse­stadt Hamburg hat das welt­weit tätige Archi­tek­tur­büro Behnisch Archi­tekten im Stadt­teil Lurup einen beein­dru­ckenden Neubau reali­siert, in dem nach skan­di­na­vi­schem Vorbild eine Stadt­teil­schule sowie ein Stadt­teil­zen­trum ihr Zuhause haben: die Stadt­teil­schule Lurup.

Im August 2020 sind nach gut drei­jäh­riger Bauzeit etwa 1.000 Schü­le­rinnen und Schüler sowie rund 120 Lehr­kräfte in das barrie­re­freie Schul­ge­bäude mit Sport- und Mehr­zweck­halle einge­zogen. Vorher befand sich auf dem Areal zwischen Flur­straße und Luruper Haupt­straße ein Sport­platz.

Der geschwun­gene Neubau der Stadt­teil­schule Lurup mit rund 14.000 m² Grund­fläche wirkt elegant, unauf­dring­lich und einla­dend. Er bietet auf drei Geschossen Platz für 36 Klassen- und Fach­räume. Insbe­son­dere die umlau­fenden Balkone sowie die fast durch­ge­hend gläserne Fassade lassen das Gebäude offen und trans­pa­rent erscheinen. Besu­che­rinnen und Besu­cher bekommen den Eindruck, der Neubau öffne sich förm­lich zum Stadt­teil hin.

Um auch über die Schule hinaus die Zukunfts- und Bildungs­chancen der Kinder und Jugend­li­chen aus Lurup sowie deren Fami­lien zu verbes­sern, gibt es in dem Neubau auch die so genannte Commu­nity School (LURUM).

Das zustän­dige Bezirksamt Altona spricht dabei von einer „neuen Qualität der Verzah­nung von Schule, Erwach­se­nen­bil­dung, Jugend­ar­beit und Gemein­we­sens­ar­beit“, da das neue Stadt­teil­zen­trum nach skan­di­na­vi­schem Vorbild schu­li­sche und außer­schu­li­sche Ange­bote für alle Gene­ra­tionen kombi­niert.

Die Schule war vorher auf drei Standorte verteilt. Mit der Zusammenführung aller Jahrgänge kann nun das inklusive Konzept der Stadtteilschule optimal umgesetzt werden.

An das zentrale Foyer der Schule schließen sich Mehr­zweck­raum, Mensa, Media­thek und die Sport­hallen im Unter­ge­schoss an. Im ersten Ober­ge­schoss befinden sich zusätz­lich zu den Unter­richts­räumen noch der Lehr­ertrakt mit Einzel­büros, Räume für die Schul­so­zi­al­ar­beit, ein Eltern­sprech­zimmer, ein Erste-Hilfe-Raum sowie eine Lounge für Lehr­kräfte und eine Biblio­thek.

Die Schule war vorher auf insge­samt drei Stand­orte verteilt, an denen Schü­le­rinnen und Schüler zwischen der fünften und 13. Klasse getrennt lernten. Mit der Zusam­men­füh­rung aller Jahr­gänge kann nun auch das inklu­sive Konzept der Stadt­teil­schule optimal umge­setzt werden. 

Multi­pro­fes­sio­nelle Teams aus Fach­lehr­kräften und Sonder­päd­ago­ginnen und ‑pädagogen unter­stützen die Kinder und Jugend­li­chen indi­vi­duell je nach Anfor­de­rungs­ni­veau, begleiten sie beim Erlangen ihres Schul­ab­schlusses bis hin zum Abitur und fördern auch das soziale Lernen.

Die hellen Akustikplatten der Troldtekt GmbH passen sich perfekt in das gestalterische Gesamtkonzept ein und optimieren die akustischen Verhältnisse, sowohl in den Klassenräumen als auch in den Sporthallen.

Der inte­gra­tive, offene und inno­va­tive Ansatz spie­gelt sich auch im Inneren des Neubaus wider. Hier gibt es dank der gläsernen Fassade und durch ein Ober­licht im groß­zügig gestal­teten Foyer viel Tages­licht. Breite Frei­treppen und geschwun­gene Flure vermit­teln einen locker-beschwingten Eindruck.

Die Flure zwischen den Fach­räumen sind zudem so unter­teilt und teil­weise mit beson­deren Sitz­mö­beln ausge­stattet, dass sie bei Bedarf von Lern­gruppen genutzt werden können. Anspre­chend gesetzte Farb­ak­zente in satten Rot- und Gelb­tönen heben sich lebendig von den hellen Fußböden und Decken ab.

In das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept passen sich auch die hellen Akus­tik­platten der Trold­tekt GmbH perfekt ein, die die akus­ti­schen Verhält­nisse sowohl in den Klas­sen­räumen als auch in den Sport­hallen opti­miert.

Projektdaten

Architekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D — 70197 Stutt­gart

Bauherr

SBH | Schulbau Hamburg

Deckenverkleidung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Standort

Stadt­teil­schule Lurup
Flur­straße 15
D — 22549 Hamburg

Eröffnung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D — 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotograf

Olaf Wiechers
David Matthiessen

© David Mathiesen

Weitere Fotos

© 

Pläne

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Cradle to Cradle

Von Silber auf Gold

Cradle to Cradle

Die Vision hinter Cradle to Cradle ist eine Welt, in der Hersteller ihre Produkte für die Kreislaufwirtschaft entwickeln.

Die Heraufstufung auf Gold ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Troldtekt neue Farbrezepturen in der Produktion verwendet.

Nach zehn Jahren mit der Cradle to Cradle-Zerti­fi­zie­rung in Silber ist die gesamte Serie der Akus­tik­lö­sungen von Trold­tekt aus HWL-Mate­rial jetzt mit Gold bewertet. Die Vision hinter Cradle to Cradle ist eine Welt, in der Hersteller ihre Produkte für die Kreis­lauf­wirt­schaft entwi­ckeln – eine Welt also, in der Mate­ria­lien immer wieder recy­celt werden.

Die Herauf­stu­fung auf Gold ist in erster Linie darauf zurück­zu­führen, dass Trold­tekt neue Farb­re­zep­turen in der Produk­tion verwendet.

Durch die Umstel­lung auf die neue Farbe wird Trold­tekt im Bereich „Mate­ri­al­ge­sund­heit“ – eine der fünf Krite­ri­en­ka­te­go­rien in der Cradle to Cradle-Zerti­fi­zie­rung – sogar um zwei Niveaus herauf­ge­stuft, nämlich von Silber auf Platin. Und da Told­tekt in den anderen vier Kate­go­rien ohnehin bereits Gold oder Platin erreicht hatte, lautet die Gesamt­zer­ti­fi­zie­rung jetzt auf Gold. Die Zerti­fi­zie­rung gilt offi­ziell seit dem 1. März 2022.

Es ist nicht nur ein Ausschnitt des Sortiments, der jetzt nach Cradle to Cradle Gold zertifiziert ist, sondern die gesamte Palette an Holzwolle-Leichtbauprodukten.

„Vor mehr als einem Jahr­zehnt haben wir beschlossen, unsere Geschäfts­stra­tegie auf den Cradle to Cradle-Prin­zi­pien aufzu­bauen. Seitdem haben wir unsere Produk­tion opti­miert, indem wir auf erneu­er­bare Ener­gien umge­stellt haben, Abfälle syste­ma­tisch recy­celn und vieles mehr. Die Mate­ri­al­ge­sund­heit und insbe­son­dere die Konser­vie­rungs­stoffe in der Farbe waren lange das letzte Hindernis für die Erlan­gung einer Gold-Zerti­fi­zie­rung. Deshalb sind die neuen Farb­re­zep­turen ein Meilen­stein für uns“, sagt Tina Snedker Kris­tensen, Leiterin Nach­hal­tig­keit und Kommu­ni­ka­tion bei Trold­tekt A/S.

„Es ist nicht nur ein Ausschnitt unseres Sorti­ments, der jetzt nach Cradle to Cradle Gold zerti­fi­ziert ist, sondern viel­mehr die gesamte Palette an Holz­wolle-Leicht­bau­pro­dukten von Trold­tekt, sowohl in Natur als auch mit Anstrich in unseren Stan­dard­farben Weiß, Grau und Schwarz. Das schließt unsere Design­serie und unsere brand­neuen CO2-nega­tiven Akus­tik­platten auf Basis des Zement­typs FUTURECM™ mit ein“, so Kris­tensen.

In der Praxis bedeutet die syste­ma­ti­sche Cradle to Cradle-Arbeit, dass Trold­tekt alle Inhalts­stoffe seiner Akus­tik­platten bis auf das hundert­mil­li­onste Teil kennt. Die chemi­schen Analysen zeigen, dass die Platten keine Stoffe enthalten, die für Mensch und Umwelt schäd­lich sind. Gesunde, unbe­denk­liche Inhalts­stoffe sind die Voraus­set­zung für die Einbin­dung von Produkten in die biolo­gi­schen und tech­ni­schen Kreis­läufe. Und gesunde Kreis­läufe sind die Grund­vor­aus­set­zung für die Kreis­lauf­wirt­schaft.

„Nach einem längeren Dialog mit unseren Farblieferanten haben wir jetzt eine neue, haltbare Farbrezeptur entwickelt, die ohne Biozide auskommt.“
Vibeke Pedersen, Technische Leiterin der Troldtekt A/S

Die konser­vie­renden Inhalts­stoffe in den Farben (die Biozide), mit denen ein Teil der Akus­tik­platten behan­delt wird, waren lange Zeit ein Hindernis für die Erlan­gung einer Cradle to Cradle-Zerti­fi­zie­rung in Gold.  Jetzt ist es jedoch gelungen, Rezep­turen zu entwi­ckeln, die in einer neuen, nach­hal­ti­geren Konser­vie­rungs­tech­no­logie fußen.

„Die Konser­vie­rungs­stoffe waren notwendig, um zu vermeiden, dass große Mengen Farbe aufgrund kurzer Halt­bar­keit und häufiger Farb­um­stel­lungen in unserer Produk­tion entsorgt werden mussten” erklärt Vibeke Pedersen, Tech­ni­sche Leiterin der Trold­tekt A/S.

“Seit der Instal­la­tion einer neuen Farb­an­lage im Jahr 2016 konnten wir über­schüs­sige Farbe – man nennt das Over­spray – auffangen und wieder­ver­wenden. So konnten wir den Ausschuss von Farbe um 70 Prozent verrin­gern.”

“Ohne die Konser­vie­rungs­stoffe hätten wir die aufge­fan­gene Farbe nicht wieder­ver­wenden können, sie wäre schnell von Pilz oder Fäule befallen worden. Schät­zungen zufolge wären so 200.000 Liter Farbe pro Jahr verloren gegangen“, 

„Nach einem längeren Dialog mit unseren Farb­lie­fe­ranten haben wir jetzt eine neue, halt­bare Farb­re­zeptur entwi­ckelt, die ohne Biozide auskommt. Die neue Farbe ist ausrei­chend haltbar, um das Over­spray auffangen und wieder­ver­wenden zu können. Dazu waren eine inten­sive Produkt­ent­wick­lung und umfas­sende Tests der Rezep­turen in unserer Produk­tion erfor­der­lich. Es steckt also viel gründ­liche Arbeit dahinter, dass wir jetzt die Zerti­fi­zie­rung in Gold erhalten haben.“

Projektdaten

Hersteller

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D — 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotograf

Olaf Wiechers
Helene Høyer Mikkelsen (Bild 3)

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Jahnsporthalle

Die Jahnsporthalle in Lippstadt

Neue Möglichkeiten

Der Jahnplatz in Lippstadt ist das sportliche Zentrum der Stadt, die neue Jahnsporthalle schafft hier neue Möglichkeiten.

Durch den Neubau der Dreifeldhalle im Norden des Jahnplatzes ist der gesamte Bereich noch einmal bedeutend aufgewertet worden.

Die neue Jahn­sport­halle wertet das sport­liche Zentrum der Stadt Lipp­stadt deut­lich auf und passt sich baulich perfekt in die Umge­bung ein. Das Koope­ra­ti­ons­pro­jekt von Evan­ge­li­scher Kirche und Stadt Lipp­stadt bietet Schulen und Vereinen neue Möglich­keiten.

Der Jahn­platz in Lipp­stadt ist ein Para­dies für Sport­be­geis­terte. Hier gibt es nicht nur die Möglich­keit, auf den Groß­spiel­fel­dern Fußball zu spielen oder sich auf der Lauf­strecke auszu­powern — auch die Ange­bote an den Indi­vi­du­al­sport sind inzwi­schen zahl­reich. In den letzten Jahren entstanden zum Beispiel im Dirt­park für Biker, eine Skate­an­lage und ein großer Bewe­gungs­par­cours.

Durch den Neubau der Drei­feld­halle im Norden des Jahn­platzes ist der gesamte Bereich nun noch einmal bedeu­tend aufge­wertet worden. Auf einer Brut­to­grund­fläche von 2.450 m² hat das Archi­tek­tur­büro „Eling archi­tekten“ aus Lipp­stadt eine moderne Drei­feld­halle reali­siert, die sich perfekt in das Umfeld einfügt.

Der bestehende Wall wurde geschickt mit in das Konzept einbezogen und kann als Aufenthalts- und Beobachtungsbereich genutzt werden.

In direkter Nach­bar­schaft zum Evan­ge­li­schen Gymna­sium Lipp­stadt im Nord­osten und dem Jahn­platz im Süden gelegen, ruht die licht­durch­flu­tete, in weiß gehal­tene Hallen­kon­struk­tion auf einem verklin­kerten Sockel.

Der bestehende Wall an der Grenze zum Jahn­platz wurde geschickt mit in das Konzept einbe­zogen und kann von Besu­che­rinnen und Besu­chern als Aufent­halts- und Beob­ach­tungs­be­reich genutzt werden.

Auf dem Wall befindet sich auch der mit langen Beton­treppen gestal­tete Eingangs­be­reich in das dank großer Fens­ter­fronten licht­durch­flu­tete Foyer der Halle. Es gibt zudem eine Rampe, die in den Neubau führt.

Die hellen Akustikplatten an der Decke passen hervorragend zum freundlichen Charakter der Halle.

Im Inneren der Drei­feld­halle bietet eine große Tribüne Platz für rund 600 Personen. Zur Ausstat­tung gehören neben der Technik und den Umklei­de­be­rei­chen einige Mehr­zweck­räume, die auch für den Theo­rie­un­ter­richt der Sport­klassen geeignet sind.

Helle Beton­ele­mente werden mit hellen Holz­ele­menten kombi­niert, sodass die gesamte Halle, in die auch eine Klet­ter­wand inte­griert ist, hell und einla­dend wirkt. Passend dazu wurden helle Akus­tik­platten an der Decke instal­liert.

Die Jahn­sport­halle erfreut sich seit ihrer Einwei­hung im Oktober 2021 nicht nur bei den Schü­le­rinnen und Schü­lern, sondern auch bei den Vereinen größter Beliebt­heit.

Projektdaten

Architekt

Eling Archi­tekten
Cappel­straße 8
D — 59555 Lipp­stadt

Bauherr

Evan­ge­li­sche Kirche
Stadt Lipp­stadt

Deckenverkleidung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Standort

Jahn­sport­halle
Udener Str. 2
D — 59555 Lipp­stadt

Eröffnung

2021

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D — 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotograf

Olaf Wiechers

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Ludwig-Weber-Schule

Ludwig-Weber-Schule in Frankfurt

Gemeinsam statt einsam

Dieser Schulneubau fördert Kommunikation und ein offenes und integratives Miteinander – auch dank guter Akustik.

Mit dem Neubau der Ludwig-Weber-Schule ist  Behnisch Architekten ein Neubau gelungen, der innen großzügig ist, ohne von außen wuchtig zu wirken.

Hier gehen Kinder gern zur Schule: Mit dem Neubau der 1973 gegrün­deten Ludwig-Weber-Schule im Frank­furter Stadt­teil Sind­lingen ist den Archi­tekten des Stutt­garter Büros Behnisch ein Neubau gelungen, der innen groß­zügig ist, ohne von außen wuchtig auszu­sehen. Das Grund­schul­ge­bäude, dessen zwei Ober­ge­schosse terras­sen­artig über dem Erdge­schoss aufbauen, besticht mit einer Holz-Alumi­nium-Fassade und wirkt dank boden­tiefer Fens­ter­fronten und großer Holz­ele­mente attraktiv und einla­dend. Gleich­zeitig passt sich die Ludwig-Weber-Schule perfekt in die Umge­bung ein.

Auf etwa 4.000 m² Nutz­fläche können sich die rund 200 Schüler und deren Lehrer in einer frei geformten und offen gestal­teten Schul­ge­bäu­de­land­schaft bewegen, die ein kommu­ni­ka­tives und inte­gra­tives Mitein­ander fördert und gute Orien­tie­rung ermög­licht.

Behnisch Architekten haben ein vielfältiges Angebot an Lernlandschaften, offenen Raumstrukturen und zusätzlichen „grünen“ Klassenzimmern im Freien geschaffen.

Entspre­chend dem Schul­motto „Gemeinsam statt einsam“ haben die Planer ein Schul­haus entworfen, das mit einem viel­fäl­tigen Angebot an Lern­land­schaften, offenen Raum­struk­turen und zusätz­li­chen „grünen“ Klas­sen­zim­mern im Freien die Grund­lage für eine leben­dige Schul­ge­mein­schaft schafft.

Der Haupt­ein­gang führt direkt ins Herz des Gebäudes. Vom Foyer, das durch ein großes, rund­li­ches Ober­licht mit Tages­licht durch­flutet wird, führen zwei zuein­ander verdrehte Trep­pen­auf­gänge in die beiden eben­falls licht­durch­flu­teten Ober­ge­schosse. Hier befinden sich je vier Klas­sen­räume sowie Grup­pen­räume.

Alle haben Zugang zu den umlau­fenden Terrassen, die sowohl Fluchtweg als auch Aufent­halts­raum sind.  Die hier ange­sie­delten „grünen Klas­sen­zimmer“ mit Tischen und Bänken bieten zusätz­liche Lern­flä­chen im Freien.

Bücherei und EDV-Abtei­lung liegen zentral an den Treppen. Von den Schul­lei­tungs- und Verwal­tungs­räumen im 1.OG haben die Lehr­kräfte den Eingang und den Pausenhof im Blick. Im zweiten Stock befindet sich eine weitere, groß­zügig gestal­tete Terrasse, die eben­falls für den Unter­richt genutzt wird.

Um den in Turnhallen und Klassenräumen geltenden höchsten Anforderungen an die Akustik gerecht zu werden, wurden Troldtekt Akustikplatten verbaut. Sie bestehen aus zertifiziertem Holz und aus Zement.

Eine Beson­der­heit des Neubaus ist, dass über das Foyer auch die in das Gebäude inte­grierte Einfeld-Turn­halle zu errei­chen ist, in die dank großer Fenster viel Tages­licht strömt.

Im Erdge­schoss befindet sich zudem die Cafe­teria mit voll einge­rich­teter Küche. Sie ist direkt an den rund 4.000 m² großen Schulhof ange­schlossen, der sowohl viel Platz zum Spielen und Toben als auch genü­gend Rück­zugs­räume bietet.

Um den in Turn­hallen und Klas­sen­räumen höchsten Anfor­de­rungen an eine opti­male Akustik gerecht zu werden, wurden im Schul­neubau Trold­tekt Akus­tik­platten verbaut. Sie bestehen aus zerti­fi­ziertem Holz, einem reinen Natur­ma­te­rial, und aus Zement, der aus däni­schen Rohstoff­quellen stammt.

Daher sind die Platten nicht nur effektiv, sondern auch beson­ders nach­haltig. Gleich­zeitig gewähr­leisten sie ein gesundes Innen­raum­klima und wirk­samen Brand­schutz. Dabei fügen sie sich gestal­te­risch perfekt in die Raum­struktur ein.

Ein abso­luter Gewinn für alle.

Projektdaten

Architekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D — 70197 Stutt­gart

Bauherr

Magis­trat der Stadt Frank­furt am Main

Deckenverkleidung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Standort

Ludwig-Weber-Schule
Paul-Kirchhof-Platz 13
D — 65931 Frank­furt am Main

Eröffnung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D — 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotograf

David Matthiessen
Olaf Wiechers

© 

Pläne

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Brighton School of Science and Sports

Die School of Science and Sports am Brighton College

Physik am Spielfeldrand

OMA

Sport und Physik passen nicht zusammen? Und ob!

Lernen findet nicht nur in den Unterrichtsräumen statt, sondern überall. Interaktion und Austausch werden hier ausdrücklich gefördert. Durch Architektur.

Die School of Science and Sports am Brighton College wider­setzt sich dem tradi­tio­nell konven­tio­nellen Charakter von Bildungs­bauten. Für die Planer von OMA bedeutet das die Vermei­dung endloser, leerer Flure und erzwun­gener Stille. Statt­dessen werden die beiden durchaus unter­schied­li­chen Fakul­täten in einem pulsie­renden Gebäude voller Leben verschmolzen, in dem nicht alles durch den Stun­den­plan vorge­geben ist.

Lernen findet nicht nur in den Unter­richts­räumen statt, sondern überall. Inter­ak­tion und Austausch, das Vonein­ander-Lernen, wird hier ausdrück­lich geför­dert. Durch Archi­tektur.

Das 1845 gegrün­dete Brighton College ist eine private, gemischte Inter­nats- und Tages­schule im engli­schen Seebad Brighton. Sie gilt als eine der führenden Ausbil­dungs­stätten Groß­bri­tan­niens.

Auch die School of Science and Sports nutzt das Potenzial aktiver Dachflächen: Hier prallen beide Abteilungen munter aufeinander.

Warum sollte man die Fach­be­reiche für Natur­wis­sen­schaften und für Sport vonein­ander trennen? In der School of Science and Sports am Brighton College sind beide in einem linearen Gebäu­de­vo­lumen vereint, quasi am Spiel­feld­rand.

Die Eingangs­ebene ist auch die Spiel­feld­ebene – drinnen wie draußen. Die primären Sport­räume befinden sich auf glei­cher Höhe mit dem Spiel­feld, die Sport­halle öffnet sich zu diesem.

Die natur­wis­sen­schaft­liche Abtei­lung mit Klas­sen­räumen, Labors und einem Gewächs­haus über­spannt die Sport­flä­chen.

Vom Dach aus hat man einen weiten Blick auf die Nordsee. Auch die School of Science and Sports nutzt das Poten­zial aktiver Dach­flä­chen:

Hier prallen beide Abtei­lungen munter aufein­ander.

Fünfzig Schlüssel sind im Einsatz. Geht einer davon verloren, wird er kurzerhand am zentralen PC im Büro des Inklusionshauses gesperrt.

Das Konzept der School of Science and Sports am Brighton College beruht auf der Förde­rung der Kommu­ni­ka­tion unter den Studenten. Die groß­zü­gigen und offenen Pausen­be­reiche und Bewe­gungs­flä­chen außer­halb der Klas­sen­räume schaffen dafür den Raum.

Verscho­bene Ebenen, große Treppen und viel Glas verbinden die Akti­vi­täten der beiden Fach­be­reiche auch visuell und führen oftmals zu uner­war­tetem Austausch.

Dieser Austausch ist fast überall möglich: Die Indoor-Lauf­bahn im Erdge­schoss ist von den oberen Etagen aus sichtbar, die Unter­richts­räume haben boden­tiefe Fenster und selbst die tech­ni­schen Vorrich­tungen in den Chemie­sälen sind trans­pa­rent gestaltet, damit man auf dem Gang die laufenden Expe­ri­mente beob­achten kann.

OMA erhielt den Zuschlag für das Projekt nach einem Wett­be­werb im Jahr 2013. In der ursprüng­li­chen Ausschrei­bung wurden das Sport­zen­trum und die natur­wis­sen­schaft­liche Abtei­lung als zwei getrennte Projekte vorge­stellt. Erst nach einer Über­ar­bei­tung der Aufga­ben­stel­lung konnte das Projekt mit einem Gesamt­bau­budget von 36.700.000 £ reali­siert werden.

Der Begriff „Kontakt­sport“ hat hier eine neue Bedeu­tung gewonnen.

Projektdaten

Architekt

OMA
Weena-zuid 158
NL — 3012 NC Rotterdam

Team

Ellen van Loon, Rem Kool­haas, Carol Patterson, Gabriela Band­eira, Jan Barta, Marina Cogliani, Marlies Boterman, Kees van Casteren, Isabel da Silva, Matthew Davis, Emile Estourgie, Alain Fouraux, Mind­augas Glodenis, Daniel Gonzales, Mich­alis Hadji­styllis, Leonardos Kats­aros, Airat Khus­nut­dinov, Can Liu , Hans Larsson, Fran­cesco Moncada, Nikki Mulder, Martin Murren­hoff, Edward Nicholson, Betty Ng, Vitor Oliveira, Fran­cesca Pagliaro, Tom Pailing, Pawel Panfiluk, Mario Rodri­guez Jad Semaan, Timur Shabaev, Tom Shad­bolt, Magda­lena Stanescu, Jona­than Telkamp Liheng Zhang, Hongchuan Zhao

Bauherr

Brighton College

Standort

Brighton College
Eastern Rd
UK — Brighton BN2 OAL

Eröffnung

2020

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© OMA

Pläne

© Killian O’Sullivan, Laurian Ghinitoiu,Liz Finlayson/Vervate 

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Gymnase Georges Pompidou

Gymnase Georges Pompidou

Gemeindezentrum

Ein Ort der Mehrfachnutzung in einem dichten städtischen Kontext – und im Dialog mit der Stadt. Die Sporthalle als Gemeindezentrum.

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Bindeglied zwischen dem historischen Erbe der Stadt und ihrer zukünftigen Entwicklung. 

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Schlüs­sel­pro­jekt bei der Erneue­rung eines sich schnell verän­dernden Vier­tels in Cour­be­voie. Unter Ausnut­zung seiner bemer­kens­werten Lage an zwei wich­tigen Straßen über­nimmt das Projekt eine wesent­liche Funk­tion der Stadt­re­pa­ratur zwischen hete­ro­genen Gebäu­de­höhen.

Cour­be­voie ist eine Gemeinde mit gut 80.000 Einwoh­nern im Nord­westen des Ballungs­raums von Paris, nur acht Kilo­meter vom Zentrum der fran­zö­si­schen Haupt­stadt entfernt.

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Binde­glied zwischen dem histo­ri­schen Erbe der Stadt und den Ambi­tionen seiner zukünf­tigen Entwick­lung. Die Sach­lich­keit des Gebäu­de­vo­lu­mens trägt zu seiner städ­te­bau­li­chen Inte­gra­tion bei und verleiht ihm den Habitus eines öffent­li­chen Gebäudes.

Das Gebäude beherbergt vor allem sportliche Aktivitäten: eine Sporthalle mit Tribüne, eine Halle für Dojo, einen Trainingsraum, ein Tanzstudio und außerdem Spielfelder im Freien.

Die plane­ri­sche Heraus­for­de­rung für Enia Archi­tectes bestand darin, eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Funk­tionen auf wenig Raum unter­zu­bringen. Das Gebäude beher­bergt vor allem sport­liche Akti­vi­täten: eine Sport­halle mit Tribüne, eine Halle für Dojo, einen Trai­nings­raum, ein Tanz­studio und außerdem Spiel­felder im Freien. Dazu kommen Räume für das städ­ti­sche Musik­or­chester (Tanz­saal, Musik- und Probe­raum) und die städ­ti­sche Park­ver­wal­tung.

Der Komplex Espace Pompidou inte­griert diese unter­schied­li­chen Funk­tionen in einem kompakten Gebäude auf drei leicht zugäng­li­chen Ebenen.

Die Erschlie­ßungs­zonen sind den verschie­denen Nutzer­gruppen entspre­chend gestaltet. Gleich­zeitig bieten sie Ausblicke und visu­elle Kommu­ni­ka­tion mit dem lebhaften Außen­raum.

Große Fenster im Erdgeschoss ermöglichen Passanten einen umfassenden Blick ins Innere, die verglasten Bereiche im Obergeschoss gewähren Blicke in die Nachbarschaft.

Das Gymnase Georges Pompidou  bemüht sich sehr um einen engen Dialog mit der Stadt. Große Fenster im Erdge­schoss ermög­li­chen Passanten einen umfas­senden Blick auf das Geschehen in den Räumen, die voll­ständig verglasten Empfangs­be­reiche im Ober­ge­schoss gewähren Blicke in die Nach­bar­schaft.

Das Gebäu­de­vo­lumen setzt sich aus hori­zon­talen Schichten zusammen. Weißer Beton­ver­blend­stein und raum­hohe verglaste Öffnungen wech­seln sich ab.

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Ort der Mehr­fach­nut­zung in einem dichten und begrenzten städ­ti­schen Kontext – und im Dialog mit der Stadt.

Die Sport­halle als Gemein­de­zen­trum.

Projektdaten

Architekt

Enia Archi­tectes
46 rue de Lagny 93
F — 100 Montreuil

Bauherr

Ville de Cour­be­voie

Standort

Gymnase Georges Pompidou
11 Rue Fica­tier 9
F — 92400 Cour­be­voie

Eröffnung

2018

Fotograf

Jérôme Epail­lard & Teresa Machado

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

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