Dafne Schippers Bridge

Take me to the place I love

Dafne Schippers Bridge in Utrecht

NEXT ARCHITECTS

About

Dieses Projekt verbindet eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke in Utrecht mit einer Schule und einem Park zu einem geschlossenen Ganzen. Was eigentlich „nur“ Verkehrsfläche ist, wird hier öffentlicher Raum. Die Brücke heißt Dafne Schippers Bridge („Dafne Schippersbrug“) die Grundschule „Oog in Al“.

Das sind mal heterogene Nutzergruppen: Radfahrer, Spaziergänger, Anwohner, die Grundschule und dazu die Gemeinde und das Ministerium für Infrastruktur und Umwelt als Bauherren – alle waren an diesem Projekt beteiligt.

Die Dafne Schippers Bridge überspannt den Amsterdam-Rhein-Kanal. Sie ist Teil der Express-Radstrecke (so etwas gibt es in den Niederlanden), der das historische Stadtzentrum von Utrecht mit dem neuen Stadtteil Leidsche Rijn verbindet. Radfahrer, die vom Stadtzentrum nach Leidsche Rijn wollen, umkurven den Victor Hugo Park in einer schwungvollen Kurve und fahren über das Dach der Schule und den Kanal. Dabei erreichen sie eine Höhe von neun Metern.

Das Besondere

Das Besondere an diesem Projekt ist die Integration vieler verschiedener Funktionen und die Einbindung der Brücke in den öffentlichen Raum. Dafne Schippers Bridge ist ein wichtiger nachbarschaftlicher Treffpunkt für Anwohner und Schüler. Die sozusagen doppelte Landnutzung für Verkehr und Freizeit mit maximaler Grünfläche macht Dafne Schippers Bridge sehr besonders – eben nicht nur als Brücke, sondern auch als Ort.

Besonders ist übrigens auch die Namensgeberin der Brücke: Dafne Schippers ist eine in Utrecht geborene und sehr erfolgreiche Leichtathletin (u. a. Europas Leichtathletin der Jahre 2014 und 2015). Das passt.

Alles fließt

In einer fließenden Bewegung werden Fahrradweg, Park und Schule zu einer einheitlichen Infrastruktur aus Gebäude und Landschaft verschmolzen.

Die Dafne Schippers Bridge und der Radweg schaffen den Rahmen und die Grenze für den Victor Hugo Park und die Schule. Der Park wiederum wird zum Schulhof von Oog in Al. Die Schule liegt unter dem Radweg, mit ihrer Längsseite am Wasser und öffnet sich in den Park. Das Ergebnis ist ein fast privater Erholungsbereich und eine scheinbar natürliche Öffnung der Schule in den öffentlichen Raum. Die anderen Seiten der Schule ergänzen den Park und schaffen einen sicheren Raum für die Schulkinder.

Panoramablick

Der Dachgarten ist eine Fortsetzung der grünen Umgebung auf dem Dach. Er bietet der Schule zusätzlichen Raum und schafft eine natürliche Distanz zwischen Schule und Radfahrern.

Die Radfahrer werden mit viel Schwung in einem weiten Winkel aus dem Park gehoben und durch den grünen Garten auf dem Dach der Schulsporthalle und durch die Bäume geführt. Dazu gibt es Panoramablick über den Kanal bis auf die andere Seite, wo die Radfahrer sicher in Leidsche Rijn landen.

Die Dafne-Schippers-Brücke erhielt eine lobende Erwähnung für den Niederländischen Betonpreis 2017 und wurde für die Roof of the Year Awards 2016 nominiert.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

NEXT ARCHITECTS
Kauwgomballenfabriek
P. v. Vlissingenstraat 2a
NL – 1096 BK Amsterdam

rudy uytenhaak + partners architecten
Jan Evertsenstraat 779
NL – 1061XZ, Amsterdam

Team

Bart Reuser, Marijn Schenk, Michel Schreinemachers, Jurriaan Hillerström, Tara Steenvorden, Mark Jongerius, Rudy Uytenhaak, Karin Dorrepaal, Jonathan van Leuzen

Bauherr

Stadt Utrecht
Stadsplateau 1
NL – 3521 AZ Utrecht

Landschaftsplaner

Bureau B+B
Gedempt Hamerkanaal 96 
NL – 1021 KR Amsterdam

Tragwerk der Brücke

Arup Amsterdam

Eröffnung

2016

Adresse

Amsterdam-Rijnkanaal
NL – 3528 BG Utrecht

Fotos

Next architects /
Photography: Jeroen Musch

Aerials: 
Mastum Daksystemen / Maurice Iseger

Text

Johannes Bühlbecker
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Bei „More Sports. More Architecture.“ finden Sie funktionale, spektakuläre und schlicht schöne Bauten und Anlagen für Sport und Freizeit.

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Pixeland

Pixel Pop

Pixeland in Mianyang

100architects

Was ist das?

Pixeland von 100architects vereint eine Reihe von poppigen Außenanlagen, vor allem Spielplätze für Kinder und Freizeitangebote für Erwachsene und Familien. Allen gemeinsam ist das Grundmodul von einem Pixel, das zu einer bunten Abfolge quadratischer Flächen führt.

Das im chinesischen Mianyang realisierte Projekt verfügt über eine Reihe von multifunktionalen „Pixel-Räumen“, die einen einzigartigen öffentlichen Raum schaffen. Mianyang (5,45 Millionen Einwohner) ist ein Zentrum der Elektronikindustrie im Nordwesten der Provinz Sichuan, da erscheint die Assoziation zu Pixeln sehr passend.

Die Architekten nennen Pixeland eine Verschönerung des öffentlichen Raumes (public space beautification), die durch die Kombination verschiedener Außenanlagen in einem einzigen Raum entsteht, z.B. durch Landschaftselemente, Spielflächen und -plätze für Kinder und Freizeitelemente für Erwachsene.

Architekt

100architects
Shanghai

Team: Marcial Jesús, Javier González, Stefanie Schramel, Marta Pinheiro, Lara Broglio, Mónica Páez, Keith Gong

Bauherr

Dongyuan Dichan

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Pixel

Pixeland wurde vom digitalen Konzept der Pixel inspiriert. Ein Pixel ist das kleinste unabhängige Sample eines Bildes mit seinen eigenen RGB- oder CMYK-Farbinformationen ist. Die Kombination mehrerer Pixel ergibt ein digitales Bild.

100architects übertrugen diese Idee auf die räumliche Organisation des Projekts, indem sie ihr Bild als einen multifunktionalen öffentlichen Raum schufen – und dies durch Hinzufügen und Kombinieren von kleineren, unabhängigen, funktionalen Pixeln. Während jedes der Pixel seine eigene Funktion und Charakteristik hat und als eigenständige Einheit gesehen und genutzt werden kann, führt die Kombination aller Elemente zu einem sehr auffälligen öffentlichen Raum: ein 1.500 Quadratmeter großer städtischer Platz, mitten in einem Wohngebiet von Mianyang.

Die meist verwendete Pixelgröße im Pixeland ist ein Quadrat von 5 x 5 m. Darauf lässt sich auch als Gruppe schon einiges anstellen. An den Grenzen der Fläche werden auch kleinere Pixel von 2,5 x 2,5 m und 1,25 x 1,25 m als modularer Ansatz genutzt. Sie dienen als Zugänge und als Übergang zwischen Pixeland, Fußgängerzone und Landschaft.

Adresse

Binjiang East Road
Youxian District
Mianyang City
CN-Sichuan Province

Luftbild

Ausstattung

Pixeland ist von Fußwegen umgeben. Den Übergang in den bunten Bereich schaffen kleinere, bepflanzte und sonst wie grün gestaltete quadratische Flächen.

Dann wird es wild – und bunt: Spielplätze, Sitzecken, Rutschen, Treppen, Klettergerüste,  Picknickplätze, Sonnenschirme, Spielinseln, Gemeinschaftsbänke, geneigte Rasenflächen und kleine Amphitheater schaffen ein mehr als abwechslungsreiches, angenehm irritierendes buntes Labyrinth.

Die Spielmöglichkeiten wirken alle verstreut, ihr Zentrum ist die Abfolge von Spiel- und Krabbelboxen auf dem höchsten Punkt des Geländes. Überhaupt bietet der karierte Platz mit seinen ansteigenden und abfallenden Ebenen eine animierende künstliche Topographie, die zum Zentrum hin ansteigt.

Eine Beautification halt.

Eröffnung

2019

Video

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Johannes Bühlbecker ist Architekt und hat unter anderem 15 Jahre lang für die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) gearbeitet – als Redaktionsleiter der renommierten Fachzeitschrift „sb“, in der Organisation und Durchführung internationaler Architekturwettbewerbe mit IOC und IPC, im Messe- und Kongresswesen, als Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“ und als Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • Dipl.-Ing. Architekt
  • Langjähriger Redaktionsleiter „sb“, Internationale Fachzeitschrift für die Architektur des Sports
  • Fortbildungen im Bereich Web-Design, Online-Marketing usw.
  • Internationale Architekturwettbewerbe mit IOC und  IPC
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  • Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln
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Stylemaker

Dreams are my reality

Bodenbilder aus Granulat

Melos GmbH

Der große Preis von Westerhausen

Melle im März 2019: Spannung liegt in der Luft, denn der große Preis von Westerhausen steht an. Die jungen Rennfahrer sind startklar, die Motoren heulen auf, und los geht die wilde Fahrt. Junge Bobbycar-Piloten flitzen wie der Blitz über die Geraden und erlernen gleichzeitig die Bedeutung von Ampeln und Verkehrsschildern.

Schauplatz des Spektakels ist der Melos Kart-Parkour – das ist der bisher ungenutzte Hinterhof der KiTa Westerhausen. Westerhausen ist ein Ortsteil der Stadt Melle (46.000 Einwohner) im Landkreis Osnabrück. Der im März 2019 eröffnete Bobbycar-Parkour mit Mario Kart-ähnlichen Motiven, Verkehrssymbolen und Rennstreckencharakter sorgt für großen Spaß, Bewegung und erste Berührungspunkte mit den Straßenverkehrsregeln.

Ausstattung

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Stylemaker®

Stylemaker®

Entwickelt wurde das sehr schnell sehr populäre Projekt mit dem Stylemaker®. Diese von Melos entwickelte App ermöglicht individuelle Bodengestaltungen. Einfach und intuitiv kann man Motive und Designs für die Bodengestaltung auswählen und bestellen. Das macht den Stylemaker® zu einer großen Hilfe bei der Planung von Spielplätzen, Kindergärten oder anderen Hinguckern wie zum Beispiel den Eingangsbereichen von Sportplätzen, Sporthallen oder Büros.

Aus verschiedenen Themenwelten wie „Galaxy“, „Sea Life“ oder eben „Bobbycar Track“ und Dutzenden verschiedener Motive von Tierbild, Bodenspiel, Zahlen bis zu Verkehrssymbolen kann jeder sein ganz eigenes Design entwickeln. Die ausgewählten Motive können bis zu 150 x 150 cm groß sein, 24 Farben sind möglich.

Video

Stylemaker® Individual

Melos bietet zusätzlich die Möglichkeit, Vereins- oder Unternehmenslogos, Familienwappen, Schriftzüge oder ähnliche individuellen Objekte in die Bodengestaltung einzubringen.

Dazu genügt es schon, den Spezialisten von Melos seine eigenen Skizzen, Fotos oder Ideen abfotografiert oder eingescannt zuzuschicken. Ausgestaltung, Konturen, Farbwahl und Feinheiten entstehen dann in enger Abstimmung miteinander.

Schließlich wird der fertige Entwurf zu einem Bodenbild aus hochwertigen Granulaten; eine individuelle, originelle und repräsentative Lösung für Sportvereine, Schulen, Kitas und Firmen sein.

Eröffnung

2018/19

Fotos

Melos

Text

Melos

30 Quadratmeter Weltraum

Ein neuer Fallschutz an der Kletterwand des Gymnasiums Harsewinkel sichert seit Ende 2018 auch die wagemutigsten Kletterer ab. Dieser Fallschutz ist das Ergebnis einer besonderen Zusammenarbeit und bietet ein sehr besonderes Design.

Der Projektkurs „Digitales Design“ der Jahrgangsstufe 11 als Designer sowie Melos und Firmentochter Teu2tec aus Gütersloh sind die Projektverantwortlichen. Von den Schülern stammen Konzept und Entwurf. Melos produzierte das farbige Kunststoffgranulat und Teu2tec gestaltete aus diesem Granulat mit Hilfe von 3D-Druck und 3D-Design hochwertige Bildmotive für den Fallschutzbelag.

Die etwa 30 Quadratmeter große dunkelblaue Fläche zieren bunte Motive aus dem Themenbereich Raumfahrt und Weltall: ein Astronaut, ein Ufo, eine Rakete, ein Atom und Sterne.

Die Zusammenarbeit verlief ausgesprochen harmonisch, das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Eine weitere Zusammenarbeit dieses Erfolgsteams ist bereits beschlossen.

Video

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Europäische Schule Kopenhagen

Hey, teachers…

Europäische Schule Kopenhagen

von Nord Architects & Vilhelm Lauritzen Arkitekter

Lebendig

Der Neubau der Europäischen Schule Kopenhagen erweitert das historische Brauereigelände „Carlsberg City“ in Kopenhagen um attraktive, lebendige Räume.

Die neue öffentliche Schule für rund 900 Schüler mit internationalem Hintergrund wurde 2018 buchstäblich zwischen den historischen Carlsberg-Gebäuden eröffnet. Die von NORD Architekten und Vilhelm Lauritzen Architekten entworfene „Europaskolen København“ fördert moderne, offene Lernlandschaften und verbindet – durch offene und öffentliche Räume – Schule und Stadt miteinander.

Architekt

Nord Architects
Hejrevej 37, 2
DK – 2400 København NV

Vilhelm Lauritzen Arkitekter
Pakhus 48, Sundkaj 9, 1.tv.
DK – 2150 Nordhavn

Bauherr

Kostenlos

Die Europäische Schule Kopenhagen ist die erste öffentliche internationale Schule in Dänemark. Sie bietet eine multikulturelle und mehrsprachige Ausbildung für die 900 Schüler, die den Kindergarten sowie die Grund- und Sekundarschule besuchen. Jeder kann sich hier bewerben. Die Schule ist Teil des dänischen Sozial- und Bildungssystems und kostenlos.

Finanziert wird die Schule von der Stadt Kopenhagen, Realdania, der Novo Nordisk Foundation und weiteren Stiftungen.

Team

Bauunternehmer: EKJ Engineers
Generalunternehmer: BAM Danmark

Nutzer

Multikulturell

Die Europäische Schule Kopenhagen wird neben der Stadt Kopenhagen auch von einigen renommierten dänischen Unternehmen unterstützt. Eingebettet in den Ortsteil Carlsberg City mit einigen architektonischen Sehenswürdigkeiten und einer langen industriellen Geschichte als Brauereigelände, hat die Schule auch baulich und kulturell vielfältige Perspektiven.

Adresse

European School Copenhagen
Ny Carlsberg Vej 99
DK – 1799 Kopenhagen

Luftbild

Storytelling

Das historische Umfeld bildet die Kulisse für die Schule als neuem Teil der bestehenden Baumasse am Carlsberg. Carlsberg City ist ein attraktiver Stadtteil mit herausragender und „erzählender“ Architektur – die Verwendung und Weiterentwicklung des faszinierenden Mauerwerks spiegelt dies wider.

Die Europäische Schule Kopenhagen ist, so sagen es die Architekten, ein neuer Teil der lebendigen Geschichte der Industriearchitektur, „geprägt durch Unternehmertum und Visionen, gestärkt durch Wissenschaft und Bildung“. Die neue Schule baut auf diesem kulturellen Erbe auf und bietet eine neue, zeitgemäße Interpretation an.

Feedback

14 + 12 =

Jeder ist willkommen

NORD Architekten und Vilhelm Lauritzen Architekten gewannen den Wettbewerb im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit dem Bauherren BAM Denmark und EKJ Engineers.

Im Hinblick auf die durchaus eng bebaute historische Umgebung haben die Architekten die Schulfläche maximiert und eine offene, moderne und lebendige Lernumgebung geschaffen – nicht nur für die Schüler.

Auf dem Schulgelände ist jeder willkommen. Die Planer wollten eine funktionierende Schule schaffen, die mit dieser außergewöhnlichen historischen Stätte interagiert.

Eröffnung

2018

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
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Soziale Interaktion

Die Lernbereiche der Schule konzentrieren sich um zwei große „Lerntreppen“, die alle Klassen, Bereiche und Altersunterschiede über fünf Etagen verteilen und vereinen.

Die Lerntreppen sind ein multifunktionaler Erholungsraum – und gleichzeitig ein Unterrichts- und Kommunikationsbereich für größere oder kleinere Gruppen. Sie bieten auch visuellen Kontakt und Kohärenz zwischen den unterschiedlichen Zonen und Räumen. Die Kantine ist ihr zentraler und sozialer Mittelpunkt.

Video

Sporthalle

Die Europäische Schule Kopenhagen ist Teil einer neuen Stadtlandschaft ohne feste Grenzen zwischen Schule und Stadt.

Dabei fällt der Sporthalle eine besondere Aufgabe zu, denn sie ist ein wichtiger Teil dieser Zwischenzone. Sie liegt zentral direkt neben dem Eingang, sie ist vielseitig nutzbar und dank fast umlaufender Verglasung visuell mit dem Innen- wie dem Außenbereich verbunden.

Und sie ist über Treppen und Rampen mit der Dachlandschaft verbunden, die in verschiedenen Ebenen Erholungsräume, Aktivitäten und Spielplätzen zu bieten hat.

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Win-win

Die Beziehung zwischen Schule und Stadt ist für beide Seiten von großem Vorteil. Wesentliche Räume, Funktionen und Flächen werden geteilt, wertvolle städtische Flächen sind nachhaltig und sozial nutzbar.

Dazu kommt die Symbiose aus einem modernen pädagogischen Konzept und einer gleichfalls offenen Architektur, die sich gekonnt an den vorhandenen baulichen Traditionen orientiert, ohne sich anzubiedern.

„Hey, teachers, leave them kids alone“ protestierten einst Pink Floyd gegen veraltete und autoritäre Erziehungssysteme. An der Europäischen Schule Kopenhagen werden vermutlich andere Lieder gesungen – aber gesungen wird hier bestimmt.

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WeGrow

Die Welt ist unser Klassenzimmer

Die WeGrow Schule in New York City

von BIG

About

Die erste WeGrow-Schule in New York City ist das Ergebnis der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Glaubens an Kreativität zwischen BIG und WeWork. So sagen das die Architekten. WeWork ist ein international erfolgreich agierender Vermittler von Büroflächen für Startups und kleine Unternehmen.

Die Schule entstand am Hauptsitz des Unternehmens in Manhattans Stadtteil Chelsea. Sofort ins Auge springt eine offene, interaktive Lernlandschaft. Sie unterstützt einen bewussten Bildungsansatz und fördert Wachstum, Geist und Seele der Kinder des 21. Jahrhunderts. Auch das sagen die Architekten des knapp 1.000 m² großen Lernuniversums für Kinder im Alter von drei bis neun Jahren.

Architekt

Bjarke Ingels Group (BIG)

Partners-in-Charge: Bjarke Ingels, Daniel Sundlin, Beat SchenkProject Designer: Otilia Pupezeanu
Projekt-Architekt: Jeremy Babel
Team: Bart Ramakers, Douglass Alligood, Erik Berg Kreider, Evan Saarinen, Filip Milovanovic, Florencia Kratsman, Francesca Portesine, Il Hwan Kim, Jakob Lange, Ji Young Yoon, Kristoffer Negendahl, Josiah Poland, Mengzhu Jiang, Ryan Yang, Stephen Kwok, Terrence Chew, Tore Banke, Tracy Sodder
BIG Ideas: Tore Banke, Kristoffer Negendahl

Bauherr & Nutzer

Lernlandschaft

Der Entwurf geht von einem Schuluniversum auf Augenhöhe des Kindes aus – und umgekehrt. Ein großer, fließender Raum mit elliptischen Objekten, die auf dem Boden liegen oder von der Decke herab hängen, bildet die Lernlandschaft.

Die Gestaltung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Kindern zu fördern. Die Gemeinschaftsräume, die mehr als die Hälfte der gesamten Schulfläche ausmachen, sind also von großer Bedeutung.

Modulare Klassenzimmer, Baumhäuser und eine vertikale Farm fördern eine integrative und kooperative Lernumgebung. Akustisch wirksame Wolken aus Filz, natürliche Materialien und neutrale Farben schaffen einen bei Bedarf ruhigen Rahmen für ein konzentriertes Lernen.

Jeder Raum ist auf Interaktion und Stimulation ausgelegt. Die Kinder können sich den ganzen Tag über frei bewegen und aus, mit sowie von ihrer Umgebung lernen. Die Lernlandschaft fördert die Zusammenarbeit, indem sie transparente und gemeinschaftliche Räume betont, die mehr als die Hälfte der Schule ausmachen: vier Klassenzimmer, flexible Werkstätten, Gemeinschaftsräume, Mehrzweckstudios, Musikzimmer und andere Spiellandschaften unterstützen die Energie der Kreativität und des Miteinanders.

Adresse

WeGrow
110 W 19th St
New York
NY 10011
USA

Luftbild

Regale

Die meisten Trennwände innerhalb der Schule sind Regale. Sie sind immer nur so hoch, dass die Kinder auch drankommen können. Das ist praktisch und lässt, da die Regale eben nicht so hoch sind, natürliches Licht tief in das Gebäude eindringen. Drei verschiedene Regalebenen für jede Altersgruppe bieten verschiedene Optionen und vermitteln ein Gefühl von Komfort, Sicherheit und Gemeinschaft. Gleichzeitig haben die Lehrer jederzeit den vollen Überblick.

Akustische Wolken aus Filz spiegeln die unterschiedlichen Muster in der Natur wider: Fingerabdrücke, Korallen, Landschaft und Mond. Sie werden von speziellen Glühbirnen beleuchtet und nehmen je nach Tageszeit unterschiedliche Farben an.

Feedback

15 + 5 =

Lernstationen

Jede Lernstation bei WeGrow enthält Möbel mit sorgfältig entworfenen Details und Materialien, die das Umfeld optimieren sollen: Die modularen Klassenzimmer fördern Bewegung und Zusammenarbeit, die Rätseltische und Stühle gibt es in Kinder- und Elterngrößen und der vertikale Garten mit Fliesen aus der Schweiz beherbergt je nach Lichteinfall die passenden Pflanzen.

Eröffnung

2018

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Lobby

Lehrer und Eltern teilen sich die Lobby mit den Kindern. Hier kann man arbeiten, sich treffen, warten oder sich mit den Filzkegeln vergnügen. Daraus kann man nämlich ein „Brain Puzzle“ machen, wenn man die Lounge buchstäblich auseinander nimmt.

Spielerisch und transparent, aber dennoch wohnlich und strukturiert, fördert WeGrow die Bildung des Kindes. Das geschieht hier weniger durch Lehrpläne als durch Selbstbeobachtung, Erforschung und Entdeckung.

Sehr ambitioniert, sehr individuell gestaltet – und nicht ganz billig. Die „New York Post“ bilanziert WeGrow daher: „Der Lehrplan für 42.000 Dollar pro Jahr ist ein Mix aus Montessori, New-Age-Philosophie und Silicon Valley-Kapitalismus, der inmitten von sehr bekömmlichen Räumen spielt.“

Video

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Yueyang Middle School

Ein bisschen komisch

Sporthalle der Yueyang No.3 Middle School

von SUP Atelier

Yueyang County No.3 School

Die neue Sporthalle der Yueyang No.3 Middle School entstand im Jahr 2017 in der Stadt Yueyang (5,6 Mio. Einwohner) in der südchinesischen Provinz Hunan. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens „gönnte“ sich die Schule die neue Halle. Geplant wurde sie von SUP Atelier.

Die Sporthalle, die gleichzeitig als Hörsaal dienen kann, soll die sportliche Infrastruktur verbessern und den Campus beleben.

Architekt

SUP Atelier
Yehao Song, Xiaojuan Chen, Dan Xie, Jingfen Sun, Surtoo Bai, Yingnan Chu, Dongchen Han, Haowei Yu

Bauherr

Yueyang No.3 Middle School

Situation

Die Sporthalle der Yueyang No.3 Middle School liegt ganz im Süden des Campus. Hier gibt es einen beträchtlichen Höhenunterschied zwischen dem Schulbereich und einem tiefer liegenden, bestehenden Sportplatz und weiteren Sportgelegenheiten. Dieser Unterschied wurde bisher lediglich mit einer Schotterstützmauer und einigen engen Treppen überbrückt, was sowohl die Zugänglichkeit als auch die Sicherheit beeinträchtigte.

Anstatt nur im unteren oder oberen Teil zu sitzen, nimmt das Gebäude die Höhendifferenz auf und schafft eine natürliche Verbindung zwischen dem Schulbereich und den Sportflächen.

Adresse

Yueyang No.3 Middle School
201 Provincial Rd,
Yueyang Xian
Yueyang Shi
Hunan Sheng
China

Luftbild

Klima

in Yueyang sind die Sommer heiß und die Winter kalt. Hier herrscht das ganze Jahr über feuchtes und regnerisches Wetter. Natürliche Belüftung und Beleuchtung dienen daher als besonders wichtige nachhaltige Strategien zur Verbesserung des thermischen Komforts – und zur Senkung der Betriebskosten.

SUP Atelier haben diese Umstände bei der Planung der Sporthalle der Yueyang No.3 Middle School nachhaltig berücksichtigt. Die gestaltprägenden Dächer und Oberlichter sichern die regengeschützte Entlüftung der geneigten Fassade ohne mechanische Vorrichtungen. Das enorme Oberlicht über der Bühne gibt eben dieser mehr Licht und – Bedeutung.

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Lüftung

Eine Vielzahl von zu öffnenden Türen in der Süd- und in der Nordfassade kann die natürliche Belüftung bei Bedarf erhöhen, die Luftfeuchtigkeit reduzieren und den thermischen Komfort verbessern.

Die großzügigen Oberlichter auf dem zerklüfteten Dach lassen auch bei schlechtem und regnerischem Wetter genügend natürliches Licht einfallen, während die Lüftungsschlitze die Wärme abführen.

Feedback

7 + 2 =

Konstruktion

Beim Bau der Sporthalle der Yueyang No.3 Middle School kamen sowohl In-Situ-Methoden als auch vorgefertigte Materialien zum Einsatz. Im unteren Teil wurde die Stützmauer erweitert, während die Hallenkonstruktion mit einer Kombination aus Ortbeton und Ziegelfassade realisiert wurde.

Das schmucke, handwerklich geprägte rote Ziegelmauerwerk gleicht die drohende Monotonie eines Industriegebäudes durch Kunstfertigkeit aus. So werden beispielsweise Lüftungsöffnungen an den roten Ziegelwänden gestaltet, und die Bilder von zwölf Tierkreisen entstehen durch „durchdachte Unebenheiten“ der Wand.

Eröffnung

2017

Video

Spaß durch Design

Die Farbe und das Muster des Hauptgebäudes beziehen sich auf die abstrahierte Topographie Yueyangs, seiner Berge und Gewässer. Das, so sagen die Architekten, bietet den Schülern und Studenten Spaß und Interaktion durch die Kraft des Designs.

Das klingt ein bisschen komisch, aber auch aufregend.

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Johannes Bühlbecker, Gründer von More Sports Media

Johannes Bühlbecker ist Architekt und hat unter anderem 15 Jahre lang für die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) gearbeitet – als Redaktionsleiter der renommierten Fachzeitschrift „sb“, in der Organisation und Durchführung internationaler Architekturwettbewerbe mit IOC und IPC, im Messe- und Kongresswesen, als Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“ und als Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • Dipl.-Ing. Architekt
  • Langjähriger Redaktionsleiter „sb“, Internationale Fachzeitschrift für die Architektur des Sports
  • Fortbildungen im Bereich Web-Design, Online-Marketing usw.
  • Internationale Architekturwettbewerbe mit IOC und  IPC
  • Messe- und Kongressorganisation
  • Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“
  • Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • Planung des Preußen-Stadions in Münster (für großmann ingenieure, Göttingen)
  • Neuplanung eines Fußballstadions in Berlin-Köpenick
  • Zahlreiche Publikationen, u.a. „Vom runden Leder zur Seifenblase – Die Entwicklung des Fußballs und seiner Architektur“
  • Vorstandsmitglied und Jugendtrainer beim SV BW Weitmar 09

Kontakt

Telefon

+(49) 234 5466 0374

Mail

contact@moresports.network

Adresse

More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

UNO Soccer Academy

Sozialer Wandel

UNO Soccer Academy in Chicago

JGMA

Gerne zur Schule gehen

Die UNO Soccer Academy in Chicago ist eine sogenannte Charter-Schule. Diese Schulen sind zwar Teil des öffentlichen Bildungssystems, bieten aber Alternativen zu den traditionellen öffentlichen Schulen. Viele werden von gemeinnützigen Organisationen gegründet und bieten einen Lehrplan, der auf einen bestimmten Bereich spezialisiert ist – hier ist es der Sport.

Die United Neighborhood Organization (UNO) arbeitet an der Verbesserung der Situation in den hispanischen Vierteln von Chicago, und ihre Soccer Academy im Süden der Stadt ist ein wichtiger Teil davon.

Die eigenwillige und dynamische Gestaltung von JGMA, in Zusammenarbeit mit Ghafari Associates, konzentriert sich auf den Sport als Aktivität und Mittel zur Steigerung der Teilnahme am schulischen Leben. Wo man gerne hingeht, geht man auch regelmäßig hin.

Neuer Ansatz

Die UNO Soccer Academy ist ein erstes Ergebnis eines von der UNO entwickelten, fußballorientierten Masterplans. Das Programm nimmt einen neuen und fortschrittlichen Ansatz im Bildungswesen für sich in Anspruch.

Das Gebäude steht als Leuchtturmprojekt für die Gemeinde im Stadtteil Gage Park im Südwesten Chicagos. Durch einen starken Lehrplan, angeschoben durch den Motor Fußball, kommunale Vermittlungsprogramme und intelligente Gestaltung engagieren sich sowohl Schüler als auch Bewohner des überwiegend spanisch geprägten Stadtteils aktiv in ihrer Bildung. Das heißt zunächst einmal, dass sie hingehen.

Wachsende Gebäude

Nach Angaben der Architekten wurde die Gestaltung der UNO Soccer Academy von der Entwicklung der Schüler inspiriert. Das Gebäude wächst aus dem Boden und symbolisiert das Wachstum eines Kindes. Programme wie Lerntheater, Verwaltungskomponenten und Klassenzimmer umschließen einen zentralen Innenhof, der vor allem aus einem Fußballplatz besteht.

Wesentliche Entwicklungsprogramme wie weitere Sporträume und eine Bibliothek wachsen mit dem Gebäude nach oben. Im zweiten Obergeschoss schließlich gipfelt das Gebäude in ein Gemeindezentrum, das den Blick auf die Skyline von Chicago freigibt und Schüler und Anwohner gleichermaßen inspirieren soll.

Ein größeres Gemeinschaftsgefühl

Der Entwurf und die Verbindung zwischen Schule, Sport und Gemeinde stellt das Programm einer konventionellen Grundschule ein wenig auf den Kopf. Durch die Anordnung der Flure entlang der weitgehend verglasten Fassaden und die meist raumhohen Verglasungen zwischen Fluren und innenliegenden Klassenräumen ist der Tageslichtanteil in allen Bereichen der Schule sehr hoch. Das schafft eine effektive und effiziente Lehr- und Lernumgebung.

Diese Anordnung und Lichtführung ermöglichen erweiterte Unterrichtsflächen in den Klassenzimmern und ein größeres Gemeinschaftsgefühl bzw. größere soziale Kontrolle: Drinnen oder draußen, sämtliche Aktivitäten – auch in den Fluren – sind sichtbar.

Plätze und Räume

Diese From von Gemeinschaft und Transparenz spiegelt sich auch im Außenbereich wider. Die verwinkelte Gebäudeform schafft verschiedene Plätze und Freiräume, um sowohl die Schüler als auch die Gemeinschaft zu erreichen.

Nach Angaben der Planer von JGMA stehen diese Angebote in direktem Zusammenhang mit einem der Hauptprojektziele der UNO Soccer Academy: der Schaffung einer Schule als Instrument des sozialen Wandels. Das beginnt schon mit der Wahl des Standorts, einem verfallenen Industriegelände. Das Projekt strukturiert dieses Gebiet neu, indem es fußgängerfreundliche Verbindungen schafft. Darüber hinaus wird die Vielfalt in diesem schwierigen, dicht besiedelten Stadtgebiet gefördert und die vorhandene Infrastruktur, wie der öffentliche Verkehr, gestärkt.

Hoffnungen und Träume

Die UNO Soccer Academy stellt das Bildungsparadigma in Chicago in Frage. Viele Jahre lang wurden Schulgebäude so konzipiert, dass sie vor allem sicher sind. Nun kommt hier ein einladendes Gebäude mit vielen Angeboten, die sich nicht nur an die Schüler wenden.

Die UNO Soccer Academy ist ein gutes Beispiel dafür, was Schule und Sport für die Entwicklung von Stadt und Nachbarschaft leisten können. Sie verkörpert, was Bildungseinrichtungen repräsentieren sollen: die Hoffnungen und Träume ihrer lokalen Gemeinschaften. Wo Nachbarschaft und Identität entstehen, sind Eltern und Gemeinschaft schnell dabei. Neue Bildungsangebote bereichern kulturelle Traditionen. Vor allem die jüngeren Generationen verstehen, dass ihre Herkunft genauso wertvoll ist wie ihre Zukunft.

Blick von außen

Grundriss der Eingangsebene

Spielfeld, Spielplatz und Eingangsbereich

Blick vom Spielfeld

Blick von Osten

Beteiligte Firmen

Architekt

JGMA
223 West Ohio Street
USA – Chicago, Illinois 60654

Ghafari Associates
122 South Michigan Avenue, Suite 1500
USA – Chicago, Illinois 60603-6152

Bauherr & Nutzer

Nutzer

Beteiligte Firmen

Eröffnung

2011

Adresse

5050 S Homan Ave
USA – Chicago
IL 60632

Fotograf

JGMA

Autor

Johannes Bühlbecker
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Preise

AIA Illinois Honor Awards
Frank Lloyd Wright Design Award
ALA Design Awards

Videos

Fotos

Pläne

Über uns

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Johannes Bühlbecker ist Architekt und hat unter anderem 15 Jahre lang für die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) gearbeitet – als Redaktionsleiter der renommierten Fachzeitschrift „sb“, in der Organisation und Durchführung internationaler Architekturwettbewerbe mit IOC und IPC, im Messe- und Kongresswesen, als Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“ und als Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

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  • Langjähriger Redaktionsleiter „sb“, Internationale Fachzeitschrift für die Architektur des Sports
  • Fortbildungen im Bereich Web-Design, Online-Marketing usw.
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  • Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“
  • Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • Planung des Preußen-Stadions in Münster (für großmann ingenieure, Göttingen)
  • Neuplanung eines Fußballstadions in Berlin-Köpenick
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Am Weitkamp 17
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Sporthalle aus Bambus

Cool – in jeder Hinsicht

Die Sporthalle aus Bambus an der Panyaden International School

Einfache Bedienung, einfache Wartung

Die Sporthalle aus Bambus der Panyaden International School von Chiangmai Life Architects vereint modernes organisches Design und den Stand der Technik des 21. Jahrhunderts mit einem natürlichen Material: dem Bambus.

Die Panyaden International School in Chiang Mai liegt im kulturellen Herzen Nordthailands. Die „grüne Schule“ aus Erde und Bambus befindet sich in ruhiger Lage zwischen Reisfeldern, nur 15 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt.

Die Schule wurde gegründet, um eine ganzheitliche Erziehung nach buddhistischen Prinzipien zu bieten in Verbindung mit einem modernen Lehrplan zu bieten. Ihre Schüler werden laut Homepage „nicht nur über international kompatible Fähigkeiten in Lesen, Schreiben, Mathematik und Naturwissenschaften verfügen, sondern auch über praktische Fähigkeiten wie Gemüseanbau und gesunde Ernährung, wie man Schwierigkeiten überwindet und soziale Verantwortung übernimmt“.

Die Panyaden International School und ihre neue Sporthalle aus Bambus sind Beispiele für umweltfreundliche Architektur und genießen sowohl lokale als auch internationale Anerkennung. Die Gebäude der Schule lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Die Klassenräume und Büros wurden mit tragenden Wänden aus Stampflehm gebaut, die Bambusdächer, Verkleidungen und Konstruktionselemente tragen. Durch die hohe thermische Masse der gerammten Erdwände werden Temperaturschwankungen abgemildert, so dass keine Klimatisierung erforderlich ist. Darüber hinaus halten die mit Stampflehm versehenen Wände die Luftfeuchtigkeit auf einem konstanten Niveau, was vor allem für Asthmatiker ideal ist. Die verschiedenen offenen Pavillons (in Thai „Sala“ genannt), in denen sich Aula, buddhistische Kapelle, Schulkantine und ein überdachter Spielplatz neben dem Schwimmbad befinden, sind komplett aus Bambus gefertigt. Sie wurden auf großen Natursteinfelsen für die Baustützen montiert. 24H Architecture aus den Niederlanden war für die erste Planungsphase verantwortlich, Chiangmai Life Construction für den Bau und der anschließenden Planung weiterer Gebäude – zuletzt die Sporthalle aus Bambus.

Architekt

Chiangmai Life Construction Co., Ltd.
326 Thanon Kan Klong,
T. Nong Kwai,
A. Hangdong,
Chiang Mai, 50230
Thailand

Team

Leitende Architekten:
Markus Roselieb, Tosapon Sittiwong

Ingenieure:
Phuong Nguyen, Esteban Morales Montoya

Firmen & Produkte:
Chiangmai Life Construction: Borax/Boric acid treated Bamboo
Yang Ma Sports Tech Co., Ltd: EPDM/SBR indoor sports floor
PSC Commercial Co., Ltd.: Cree Multipurpose LED lights

Bauherr

Panyaden International School
JIRANAT SRIPHET
JIRANAT SRIPHET

Schulleiterin Thai an der Panyaden International School

„An der Panyaden International School schaffen wir ein Umfeld, in dem die Schüler die Bedeutung und den Wert der thailändischen Sprache, Kultur und Bräuche verstehen. Wir sind stolz darauf, dass sowohl thailändische als auch ausländische Studenten die Thai-Sprache beherrschen und die thailändischen Umgangsformen, wie z. B. die Begrüßung mit einem „Wai“ und den respektvollen Umgang, vor allem mit den Mönchen, beherzigen. Die Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten und einer breiten sozialen Kommunikationsfähigkeit bilden eine starke Lebensgrundlage. Kinder großzuziehen ist wie Pflanzen zu pflegen. Wenn wir die Setzlinge mit Vorsicht und Sorgfalt pflegen, werden die Pflanzen gesund und kräftig sein.“

Planungsziel Integration

Die Aufgabe der Architekten bestand darin, eine Sporthalle zu bauen, die groß genug ist, um immerhin 300 Schüler aufnehmen zu können. Trotz dieses Volumens sollte sich die Sporthalle aus Bambus bestens in die vorhandenen Lehm- und Bambusgebäude der Schule und in die hügelige Naturlandschaft des Geländes einfügen. Die Halle sollte über eine moderne Ausstattung verfügen. Für den Bau sollte nur Bambus verwenden, um einen geringen CO2-Ausstoß und die „Grüne Schule“-Mission von Panyaden zu gewährleisten.

Die Sporthalle aus Bambus hat eine Fläche von 782 m² und beherbergt Futsal-, Basketball-, Volleyball- und Badmintonfelder. Außerdem bietet sie eine bewegliche Bühne, die angehoben werden kann. Die Kulisse der Bühne ist die Stirnwand eines Stauraumes für Sport- und Spielgeräte. Auf beiden Längsseiten bieten Balkone Platz für Eltern und andere Besucher, um Sportveranstaltungen oder Shows zu beobachten.

Design und Material der Sporthalle aus Bambus ermöglichen natürliche Belüftung und Isolierung und damit ein kühles und angenehmes Klima das ganze Jahr über. Gleichzeitig ist die freiliegende Bambusstruktur ein Augenschmaus und ein Meisterwerk des Handwerks.

Standort

 218 Moo 2
T. Namprae
A. Hang Dong
Chiang Mai 50230
Thailand

Nutzer

Panyaden International School
}

Fertigstellung

2017
Außenansichten

CO2-Fußabdruck: Null

Bamboo Sports Hall wurde unter Mitarbeit von zwei unabhängigen Ingenieuren für moderne Sicherheitsstandards im Bauwesen entworfen, denn sie entstand in einem Gebiet mit lokalen Hochgeschwindigkeitswinden und muss Erdbeben und anderen Naturgewalten widerstehen können.

Die innovative Tragwerkskonstruktion basiert auf neu entwickelten, vorgefertigten Bambus-Fertigbindern mit einer Spannweite von mehr als 17 Metern ohne Stahlverstärkungen oder Verbindungen. Diese Traversen wurden vor Ort vormontiert und mit Hilfe eines Krans in Position gebracht.

Der CO2-Fußabdruck der Sporthalle aus Bambus ist null. Der verwendete Bambus absorbiert Kohlenstoff wesentlich stärker als der bei Behandlung, Transport und Konstruktion emittierte (Kohlenstoff).

Der verwendete Bambus wurde sorgfältig ausgewählt und mit Borax-Salz behandelt. Es wurden keinerlei giftigen Chemikalien verwendet. Diese Sporthalle aus Bambus wird das Leben an der Panyaden International School mindestens 50 Jahre lang bereichern – und für vergleichbare Bauaufgaben hoffentlich ein lehrreiches Vorbild sein.

Textautor

Chiangmai Life Architects

Fotograf

Markus Roselieb (CLA); Außenaufnahmen
Alberto Cosi: Innenaufnahmen
ZEICHNUNGEN & PLÄNE

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