Park ’n‘ Play

Park ’n‘ Play in Kopenhagen

The roof is on fire

Park ’n‘ Play macht aus einem monofunktionalen Parkhaus einen attraktiven öffentlicher Raum.

Park ’n‘ Play ist ein Musterbeispiel für die Überwindung monofunktionaler Parkhäuser.

Park ’n‘ Play ist ein Parkhaus in Århusgadekvarteret. Das ist ein Entwicklungsgebiet im Hafen von Kopenhagen – und gleichzeitig ein Musterbeispiel für die Überwindung monofunktionaler Parkhäuser.

Ausgangspunkt des Entwurfs von JAJA Architects war eine konventionelle Parkhausstruktur. Die Aufgabe bestand nun darin, eine attraktive grüne Fassade und ein Konzept zu schaffen, das auch die riesige Dachfläche des Gebäudes aktiviert.

JAJA Architects verwandeln den grauen Rahmen in etwas Freundliches, das schon durch seine Materialität und Oberflächen Wärme und Harmonie ausstrahlt.

Der Entwurf unterstreicht die Schönheit der gleichmäßigen Tragwerksstruktur und bricht die Größe der massiven Fassade auf. Ein rhythmisches System von Pflanzkästen ordnet die Fassade und verteilt das Grün. Das Raster der Pflanzkästen wird von zwei großen öffentlichen Treppen durchbrochen, und die führen zum Clou des Ganzen – dem Spielplatz auf dem Dach.

Auf dem Weg dahin werden Treppen und Geländer zu Schaukeln und Klettergerüsten. Vom Straßenniveau aus nimmt das Geländer die Besucher buchstäblich an die Hand, lädt sie zu einem Ausflug aufs Dach inklusive atemberaubenden Blick über den Hafen von Kopenhagen ein.

Park ’n‘ Play basiert auf einer standardisierten, vorgefertigten Betonkonstruktion. Als natürliche Fortsetzung der roten Ziegelsteinidentität des Gebiets färbten die Architekten diese Betonstruktur rot ein.

Mit dieser einfachen Maßnahme verwandelt sich der graue Rahmen in etwas Freundliches, das schon durch seine Materialität und Oberflächen Wärme und Harmonie mit der Umgebung ausstrahlt.

Die entscheidende Element dieses Parkhauses ist das begehbare, bespielbare und erholsame Dach.

Die entscheidende Element dieses Parkhauses ist das begehbare, bespielbare und erholsame Dach. Es steht Spaziergängern wie Nutzern des Parkhauses gleichermaßen offen. Sichtbarkeit und Zugänglichkeit sind daher unerlässlich.

Die Treppe aufs Dach stellt eine diagonale Verbindung zwischen Straßen- und Dachniveau her und lädt zum Aufstieg entlang der Fassade ein. Der Verlauf der Treppe folgt dem strukturellen Rhythmus des Gebäudes, und jeder Treppenabsatz bietet einen Blick auf die umgebenden Stadträume und, weiter oben, auf die Dächer Kopenhagens.

Die Treppe bietet Bezüge zum Centre Pompidou in Paris, wo die Bewegung entlang der Fassade ein Erlebnis für sich ist. In Zusammenarbeit mit RAMA Studio schufen JAJA Architekten einen grafischen Fries, der in abstrakter, figurativer Form die Geschichte des Geländes erzählt. Diese Erzählung ist von der Straßenebene aus zu sehen und wird deutlicher, wenn man die Treppe hinaufsteigt.

Hier liegen auch die Zugänge zu den verschiedenen Parkebenen.

Die Mischung aus Parkhaus, Spielplatz und attraktiven Ausflugsziel macht das Projekt einzigartig.

Der rote Faden ist ein physischer Wegweiser, der den Besucher von der Straßenebene aus führt, wo er (der Wegweiser) als Handlauf der Treppe eingeführt wird. Er nimmt den Besucher buchstäblich an die Hand und führt ihn über die Treppe auf das Dach des Parks ’n‘ Play – und dort durch die vielfältigen Angebote: Erlebnisse, Ruheplätze, Spielplätze, räumliche Vielfalt.

Die Aktivitäten entlang des roten Fadens sind zum Teil traditionell wie Schaukeln, Kletterskulpturen und ähnliches, zum Teil aber auch architektonische Elemente wie Zäune und Pflanzen, die Räume betonen oder schaffen und Schutz vor Witterungseinflüssen bieten.

Die Struktur wird zum roten Faden des Projekts, die Mischnutzung zum Erfolgsrezept. Park ’n‘ Play verbindet Fassade, Treppe und Dach zu einem einzigen Element. Die Mischung aus Parkhaus, Spielplatz und attraktiven Ausflugsziel macht das Projekt einzigartig – ein weiterer urbaner Bonus für Kopenhagen.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

JAJA Architects ApS
Heimdalsgade 35, 3. – baghuset
DK – 2200 Copenhagen N

Bauherr

Copenhagen City & Port Development

Standort

Park ’n‘ Play
Nordhavnen
DK – 2150 Copenhagen

Eröffnung

2016

Fotograf

Foto © Rasmus Hjortshøj – COAST

Autor

Johannes Bühlbecker
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Arc en Ciel

Arc en Ciel in Saint-Josse-ten-Noode

Noch eins drauf

Wie eine kleine Schule im dicht besiedelten Brüssel sich Platz schafft – vor allem auf dem Dach.

Label Architecture erweiterten „Arc en Ciel“ um vier Klassenräume und neue Außenbereiche. Dabei kam den Dachflächen eine besondere Rolle zu.

Saint-Josse-ten-Noode ist das Viertel mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Belgien. Auch Schulen und Kindergärten fehlt es hier an Platz. Bei der Sanierung und Erweiterung der Grundschule und Kindertagesstätte „Arc en Ciel“ in diesem Vorort von Brüssel bestand die Herausforderung für Label architecture daher darin, den Außenraum einzubeziehen. Gleichzeitig galt es, das Gleichgewicht zwischen offenen und bebauten Bereichen zu wahren.

Arc en Ciel wurde um vier Klassenräume und neue Außenbereiche erweitert. Dabei kam den Dachflächen eine besondere Rolle zu.

Die vorhandene Baulücke wurde durch eine Aufstockung mit neuen Klassenzimmern geschlossen.

Die vorhandene Baulücke zwischen Schule und Kindertagesstätte wurde durch eine Aufstockung, dahinter liegen die neuen Klassenzimmer, geschlossen. Das bestehende Treppenhaus wurde erweitert, um den Zugang zur neuen Ebene und neuen Dachfläche zu ermöglichen.

Die Neugestaltung der Grundrisse machte aus dem bestehenden Ensemble kleinerer Räume jeweils zwei große Klassenräume pro Etage. Die Aufstockung des Arc en Ciel ermöglichte auch neue, kreuzungsfreie Erschließungswege. Außerdem entstand zusätzlicher Stauraum für die Schüler.

Darüber hinaus verbessert die neue Fassade die thermische Gesamtleistung des Gebäudes deutlich.

Arc en Ciel hat nun einige außergewöhnliche Qualitäten zu bieten. Vor allem die beiden großen Außenbereiche sind eine klare Antwort auf ein dichtes Umfeld.

Auch der Außenraum wurde quasi aufgestockt und damit dramatisch vergrößert. Die Fläche des Spielplatzes wurde durch eine fast umlaufende Überdachung annähernd verdoppelt. Dieses Dach überdeckt und schützt aber nicht nur ein Klettergerüst und andere Spielgeräten. Hier entstand der neue Sportplatz, natürlich mit Ballfangeinrichtungen.

Auf der anderen Seite, auf dem anderen neuen Dach, findet die Kindertagesstätte ihren neuen Außenbereich und präsentiert sich der Nachbarschaft. Außerdem bietet sich hier ein beeindruckender Blick auf Brüssel.

Trotz der dichten Bebauung hat Arc en Ciel nun einige außergewöhnliche Qualitäten zu bieten. Vier neue Klassenzimmer, zwei große Außenbereiche und eine Neuordnung der Erschließung sind eine klare Antwort auf ein dichtes Umfeld.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

Label Architecture
Rue de Flandre 121
BEL – 1000 Brussels

Bauherr

Municipality of Saint-Josse-ten-Noode

Konstruktion

JZH & Partners

Standort

Arc en Ciel
Rue de l’Abondance 17
BEL – 1210 Saint-Josse-ten-Noode

Eröffnung

2019

Fotograf

Stijn Bollaert

Autor

Johannes Bühlbecker
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Stadion Vogesen

Das Stadion Vogesen in Basel

Alle raus!

Ein schönes Beispiel für die Aktivierung öffentlicher Räume und (Dach-)Flächen.

Die Gestaltung des Schulhofs entsprach nicht mehr den Bedürfnissen heutiger Schulen und Schüler.

Das Stadion Vogesen ist das Ergebnis der Umgestaltung eines von drei Schulen genutzten Schulhofs im Norden Basels. Anstatt marode Pflanztröge und Brunnen zu sanieren, installierten MET Architects ein kesses 3D-Spielfeld und aktivierten damit drei Schulen und eine Dachfläche in einem Abwasch.

Die Schulen Vogesen, Pestalozzi und St. Johann im Norden von Basel bilden einen U-förmigen Baukörper am Blockrand. In seinem Zentrum befindet der Schulhof, darunter befindet sich eine Turn- und Schwimmhalle.

Die Gestaltung des Schulhofs entsprach nicht mehr den Bedürfnissen heutiger Schulen und Schüler. Außerdem wurde das Dach immer wieder undicht. Daher entschloss sich das Hochbauamt der Stadt Basel als Bauherr im Jahr 2017, die Sanierung und Neugestaltung zu beauftragen.

Mit wenigen Eingriffen befreiten MET Architects den Schulhof von aus der Zeit gefallenen Aufbauten. Dann war Platz für Bewegung.

MET Architects befreiten den Schulhof mit wenigen Eingriffen von oberirdischen Aufbauten wie Oberlichtern, Brunnen und Pflanztrögen. Auch die alten Dämm- und Belagsschichten wurden entfernt.

Der neue Aufbau wurde gedämmt und abgedichtet, um das erneute Eindringen von Wasser zu verhindern. Darauf wurde für die Befahrbarkeit der Fläche eine 12 cm dicke Betonverteilplatte installiert. Die angrenzenden Flächen wurden mit einer Walzasphaltschicht geschlossen.

Auf dem neuen, nun offenen Platz wurden zwei Basketballfelder aus rotem Kunststoffbelag (Polyurethan) angelegt – das Stadion Vogesen entstand. Die Sitzstufen wurden bis auf ihre Tragstruktur zurückgebaut, erneuert und mit zwei überdachten Zuschauertribünen ergänzt. Sie erstrecken sich jetzt über die ganze Breite des Spielfeldes und bilden einen stadionartigen Raum, der den drei Schulen und dem ganzen Quartier zur Pausen-, Sport- und Freizeitnutzung zur Verfügung steht.

Das Spielfeld wurde optisch über seinen Rand hinaus erweitert und bildet den neuen Schulhof auch von oben aus gesehen als eine Einheit ab.

Die Tribünendächer des Stadion Vogesen, die jeweils um rund sechs Meter auskragen, sind von den Schulgebäuden aus gut einsehbar. Um Zuschauern und Sportlern Sichtschutz zu gewährleisten und den Beton vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, wurden auch die Dächer mit der roten Polyurethanbeschichtung der Spielfelder versehen.

Das Spielfeld wurde damit optisch über den Rand hinaus erweitert und bildet den neuen Schulhof, auch von den Obergeschossen der umliegenden Gebäude, aus als eine Einheit ab.

Das Stadion Vogesen ist ein sehr schönes Beispiel für die Aktivierung öffentlicher Räume und (Dach-)Flächen, insbesondere im immer dichter werdenden urbanen Kontext.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

MET Architects GmbH SIA
Klybeckstrasse 141 / K 102
CH – 4002 Basel

Bauherr

Hochbauamt Kanton Basel-Stadt

Spielfeldbelag

CONICA AG
Industriestrasse 26
CH – 8207 Schaffhausen

Standort

Stadion Vogesen
St. Johanns-Ring 17
CH – 4056 Basel

Eröffnung

2019

Fotograf

Ruedi Walti, Basel

Autor

Johannes Bühlbecker
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Playscape

Playscape in Peking

Vom Spielen auf der Straße

waa haben einen Raum geschaffen, der Kinder ausdrücklich ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen.

Wir denken nicht an unser Gleichgewicht, bis wir es verlieren.

Playscape ist das Ergebnis der Umgestaltung eines bestehenden Industriekomplexes zu einem riesigen Abenteuerspielplatz. Der Lagerkomplex im Norden Pekings stammt aus den 1970er Jahren und wurde vormals für die Getreidelagerung genutzt – inklusive einer Transportanlage.

Auftraggeber des Umbaus war ein Gesundheitsdienstleister, der sich auf die Beobachtung und Unterstützung kindlicher Entwicklung spezialisiert hat. 

Das Spielen auf der Straße soll die Alternative zum Daddeln auf elektronischen Geräten werden.

Die Planer von waa|we architect anonymous (Peking) glauben, dass vielen modernen (chinesischen) Großstädten funktionierende Nachbarschaften fehlen, und die sind für die kindliche Entwicklung extrem wichtig.

Das Spielen auf der Straße soll daher die Alternative zum Daddeln auf elektronischen Geräten werden. Für dieses hehre Vorhaben suchte waa Inspiration in der Populärkultur der Vergangenheit. Heraus gekommen ist eine Spiellandschaft, die verschiedene Vorbilder adaptiert.

Da ist zum einen „Hide and Seek“, das klassische Verstecken spielen. Das regt die kindliche Fantasie an und fördert die Interaktion mit anderen Kindern und das Verhalten innerhalb einer Gruppe.

Der Abenteuerspielplatz mit seinen gestaltprägenden Huckeln und Hügeln verlangt den Kindern einiges ab. Wir denken nicht an unser Gleichgewicht, bis wir es verlieren. Kinder lernen hier zu entscheiden, welches Maß an Risiko sie eingehen wollen.

„Nook and Cranny“ lehrt die Körperproportionen. Die Räume und Röhren sind so gestaltet, dass die Kinder Ecken und Winkel erkunden und die Ergonomie verstehen können – auch die ihrer eigenen Körper.

Im Labyrinth können Orte entdeckt werden, die von außen nicht sichtbar sind. Die Kinder lernen hier auch, dass der effizienteste oder direkteste Weg nicht immer der angenehmste ist. „Fantasy“ schließlich löst ein wenig die räumlichen Grenzen auf und schafft neue Ein- und Ausblicke in kindliche Fantasiewelten.

Es sind vor allem drei gestalterische und architektonische Eingriffe, die Playscape einzigartig machen: die Röhren, das Dach und die Hügel.

Die Röhren bieten den Kindern immer wieder neue Möglichkeiten, ihre Körperwahrnehmung zu entwickeln Sie sind als eine Reihe von Verbindungselementen in fünf verschiedenen Durchmessern angeordnet: 2,3m (Gehwege), 1,7m (Treppen), 1,3m (Sicherheitsgeländer), 0,8m (Rutschen) und 0,4m (Außenbeleuchtung).

Das Dach bietet die Möglichkeit, das Gelände und seine Möglichkeiten zu überblicken. Den Kindern wird nahegelegt, unorthodoxe Wege einzuschlagen. Sie können Loopings machen, die Terrasse runterrutschen oder unter dem Hügel hindurchgehen. Manchmal macht der weiteste Weg eben am meisten Spaß.

Die Hügel fördern die Entwicklung der Sinne, vor allem des Gleichgewichtssinns und der Balance. Die verschiedenen Steigungen stellen verschiedene Ansprüche an Auf- und Abstieg, aber auch an den Mut der Kinder.

Ein zusätzlicher überdachter Spielbereich wurde durch die Nutzung von Flächen unter der Topographie geschaffen. Der Zugang dazu ist über mehrere Einschnitte oder Rutschen von der Terrassenebene aus möglich.

waa

Eine umlaufende Dachterrasse erleichtert die Beobachtung der Kinder und bietet elternspezifische Annehmlichkeiten wie eine Terrassenbar.

Playspace wird durch ein Cluster bestehender Lagerhallen gebildet, die einen Innenhof umschließen. Eine Straße trennt das südliche Gebäude vom Ensemble, eine Luftbrücke stellt die Verbindung durch miteinander verbundene Dachterrassen wieder her.

Das bestehende Cluster sieht drei interne Spielräume vor. Playscape 1 ist eingeschossig und mit sechs Metern Höhe vergleichsweise niedrig. Er wird für zwei- bis vierjährige Kinder als Krabbelraum mit von der Decke hängenden Stoffen genutzt.

Playspace 2 ist vertikal in drei Ebenen unterteilt. Kinder ab vier Jahren finden hier eine unterirdische und interaktive Umgebung mit Klettertopographie und Zugnetzen. Alles ist durch Rutschen miteinander verbunden. Auf den Ebenen 2 und 3 bieten insgesamt sechs Multifunktions-Klassenzimmer die Möglichkeit zu gerichtetem Lernen (Playspace 3). Eine Rutsche verbindet ein Klassenzimmer über den Höhenunterschied von sieben Metern mit der Ebene 1.

Alle Gebäude verfügen über eine umlaufende Dachterrasse, die Eltern die Beobachtung der Kinder erleichtert. Dabei haben sie gleichzeitig Zugang zu elternspezifischen Annehmlichkeiten wie einer Terrassenbar.

Die Architekten legen wert darauf, Maßstäbe zu verzerren und Bewegungsabläufe zu manipulieren.

Der Fokus der Architekten lag darauf, die fehlenden Elemente des innerstädtischen Wohnens anzusprechen, Maßstäbe zu verzerren und Bewegungsabläufe zu manipulieren.

„Im Spiel sieht man das Ergebnis nicht voraus. Spiel erlaubt den Kindern, ihr Urteil auszusetzen. Oft schafft die Lösung eines Problems gleichzeitig Möglichkeiten für eine Reihe von anderen Problemen… “ Das sagt Richard Serra über das Spielen.

Kinder sind in Entscheidungssituationen oft passiv. Das Spiel ist eigentlich der einzige Zeitraum, den sie unter eigener Kontrolle haben. Das sagen waa|we architech anonymous. Und haben mit Playscape einen Raum geschaffen, der Kinder ausdrücklich ermutigt, eigene Wege zu gehen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Das waren wir.

Projektdaten

Alle, die an diesem Projekt beteiligt waren.

Architekt

waa | we architech anonymous
Bldg 81#-1F
4 Gongti Beilu
Chaoyang Dist,
Beijing China 100027

Bauherr

Beijing NuanQin

Team

Di Zhang, Jack Young, Minghui Huo, Yuqing Feng, Min Wang, Jing Zhu, Mengbo Cao,  Hualin Yang, Weiya Li, Qiwen Cao, Heff Jin, Jinbin Zhang, Lida Tang

Standort

Langyuan Station
Dongba, Chaoyang District
Beijing, China

Eröffnung

2021

Fotograf

Tian FangFang

Autor

Johannes Bühlbecker
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Kantonsschule Wettingen

Die Sporthalle der Kantonsschule Wettingen

In Stein gemeißelt

Das Zisterzienserkloster Wettingen ist ein besonderer Ort. Eine Sporthalle muss sich hier unterordnen.

Aus Respekt vor der historischen Klosteransicht wurden die Sporthallen der Kantonsschule Wettingen unterirdisch angelegt.

Das Zisterzienserkloster Wettingen ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Mit der Einrichtung der Kantonsschule Wettingen im Jahr 1979 entstanden außerhalb des Klosterbezirks (auf der Allmend) die Sport- und Schwimmhalle der Schule.

Diese wurden aus Respekt vor der historischen Klosteransicht als unterirdische Anlagen um einen Tiefhof erstellt, über dessen Längsseiten die angegliederten Turnhallen mit Tageslicht versorgt wurden.

Auch die geplante Erweiterung der Sporthallen aus dem Jahr 1979 wurde dem klösterlichen Leitbild entsprechend realisiert.

Auch die geplante Erweiterung der Sporthallen der Kantonsschule Wettingen musste sich diesem Leitbild unterordnen. Daher wurde auch sie unterirdisch organisiert. Orientierung und Tageslichtbezug spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daher wurde als Ausgangspunkt des Entwurfs eine lineare Promenade geplant, welche den Alt- und den Neubau übersichtlich und ordnend verbindet.

Alle Hauptnutzungen sind an diese Erschließungsstraße direkt angelagert oder von dort aus großzügig einsehbar.

In Folge der gewählten Organisation durch lineare Elemente ergibt sich nach außen ein ruhiges und klares Bild der Gesamtanlage. Ein nach Norden ausgerichtetes Fensterband begleitet den Weg im Bereich der Dreifach-Sporthalle.

Die Kunst am Bau spielt mit der Metapher des groben Felsens, auf welchem das Zisterzienserkloster hoch über der Limmat thront und in welchen die neue Sporthalle gemeißelt wurde.

Durch das Zusammenführen von Belichtungszone und Zuschauergalerie kommt es beim Blick auf das Spielfeld nicht zu störenden Gegenlichteffekten. Umgekehrt fällt dem Betrachter beim Blick aus der neuen Sporthalle der Kantonsschule Wettingen eine breite Reliefwand ins Auge.

Die Kunst am Bau wurde vom Duo Lang/Baumann gestaltet. Sie spielt mit der Metapher des groben Felsens, auf welchem das Zisterzienserkloster hoch über der Limmat thront und in welchem im wahrsten Sinne des Wortes die neue Sporthalle gemeißelt wurde. Im Verlaufe des Tages und Jahres verändert sich der Schattenwurf der Betonblöcke und dem Betrachter im Untergrund wird ein Gefühl von Tages- respektive Jahreszeit vermittelt.

Das waren wir.

Projektdaten

Alle, die an diesem Projekt beteiligt waren.

Architekt

:mlzd
Alleestrasse 25
CH – 2503 Biel/ Bienn

Bauherr

Immobilien Kanton Aargau
Departement Finanzen und Ressourcen
CH-Aarau

Team

Pat Tanner, Alexander Unsin, Andreas Frank, Daniele Di Giacinto, Claude Marbach, David Locher, Julia Wurst, Marianne Rüger, Jonathan Anders, Ronja Engelhardt, Mart Maurer, Belén Jatuff Mathis

Standort

Kantonsschule Wettingen
Klosterstrasse 11
CH – 5430 Wettingen

Eröffnung

2018

Fotograf

Ariel Huber / EDIT images
Brauerstrasse 45
CH – 8004 Zürich

Autor

:mlzd

© 

Pläne

© 

Fotos

Video

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Das Institut für Sportstättenprüfung ist umgezogen

Das Institut für Sportstättenprüfung ist umgezogen

No place like home

ISP

Seit 1999 prüft das Institut für Sportstättenprüfung (ISP) Spielplätze, Sportanlagen und Sportgeräte auf Sicherheit. Nun ist es umgezogen.

Das ISP ist ein wichtiger Partner für Betreiber, Hersteller und Bauherren von Sportstätten bei Eignungsprüfungen, Kontrollprüfungen und der Feststellung des Sanierungsbedarfs.

Seit 1999 prüft das Institut für Sportstättenprüfung (ISP) Spielplätze, Sportanlagen und Sportgeräte auf Sicherheit – bevor etwas passiert. Damit ist das ISP ein wichtiger Partner für Betreiber, Hersteller und Bauherren von Sportstätten bei Eignungsprüfungen, Kontrollprüfungen und der Feststellung des Sanierungsbedarfs.

Das ISP ist stetig gewachsen. Nun ist es umgezogen. Seitdem stehen dem Institut auf wesentlich mehr Fläche auch hochwertige Laborräume, Prüfplätze, Schulungsräume und ein rundum angenehmes Arbeiten zur Verfügung.

Das ISP hat sich seit seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren durch seine Aktivitäten in Forschung, Prüfung und Lehre kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Damit wurde ein Standortwechsel in neue und größere Räume irgendwann unausweichlich.

In der Amelunxenstraße 65 in Münster stehen dem ISP nun auf einer Fläche von 500 m² sowohl neue Prüfplätze als auch Schulungsräume zur Verfügung.

Der Umzug hat viele Vorteile. Im neuen Gebäude sind alle Mitarbeiter aus allen Fachbereichen immer „greifbar“, ihre Beratung und Methodenkompetenz ist also unmittelbar abrufbar. Im direkten Kundenkontakt werden die Wege deutlich kürzer, der Service wird deutlich besser.

Das neue Labor ist mit modernster Messtechnik ausgestattet und bildet die Grundlage für erstklassige Materialanalytik und Stoffbewertung.

Im neuen Labor werden Materialprüfungen an Kunststoffbelägen, Kunstrasensystemen, Prallwänden und Sporthallenböden bestehender Anlagen vorgenommen.

Darüber hinaus können im neuen Labor Materialproben und Musteraufbauten neuer Produkte noch besser und schneller auf ihre Eignung gemäß nationaler und internationaler Normen und Richtlinien geprüft werden. Bei Bestandsanlagen führt das ISP Kontrollprüfungen durch und stellt den Sanierungsbedarf fest.

Die Tests und Probendurchlaufzeiten in den neuen Räumen sind präziser und schneller. Das Labor ist mit modernster Messtechnik ausgestattet und bildet die Grundlage für erstklassige Materialanalytik und Stoffbewertung.

Nach dem Umzug bietet das ISP nun auch Veranstaltungen und Seminare an. Die neuen Schulungsräume sind dafür ideal. 

Nach dem Umzug in das nagelneue, für Forschung und Lehre voll ausgestattete Institutsgebäude in Münster bietet das ISP nun auch Veranstaltungen und Seminare an.

Ideal sind dafür die neuen Schulungsräume. Hier finden nun Schulungen zu Prüfungen rund um den Spielplatz-, Sportplatz- und Sporthallenbau statt.

Das ersten Seminare richten sich an Spielplatzprüfer.

Die Betreiber von Spielplätzen sind zu regelmäßigen Kontrollen, Inspektionen und Wartungen ihrer Anlagen verpflichtet. Geregelt wird dies durch Gesetze, Vorschriften und Normen. Verantwortlich für die Sicherheit ist immer der Betreiber der Anlage.

Konkret bedeutet dies, dass Spielplatzbetreiber verpflichtet sind, ihre Spielgeräte einmal im Jahr durch eine sachkundige Person prüfen zu lassen. Bei neuen Einrichtungen muss eine Erstinspektion durchgeführt werden.

Diese sachkundige Person kann ein qualifizierter Spielplatzprüfer oder eine qualifizierte Spielplatzprüferin sein. Das ISP bildet ihn oder sie aus.

Das ISP zählt nun auch zu den Ausbildungsbetrieben der Industrie- und Handelskammer und bildet ab Sommer 2021 Auszubildene aus.

Das Institut prüft die Eignung neuer Produkte und analysiert mit akkreditierten Verfahren den Bestand in Sportstätten aller Art. Das neue Labor bietet mehrere Prüfplätze für Prallschutzwände, Sporthallenböden, Kunstrasen, Kunststoffböden und die Ballwurfsicherheit von Lampen und Einbauelementen. Hier finden nun Eignungsprüfungen nach den nationalen und internationalen Normen und Richtlinien statt.

Das ISP zählt nun auch zu den IHK-Ausbildungsbetrieben (Industrie- und Handelskammer) und bildet ab Sommer 2021 Auszubildene aus.

Das waren wir.

Projektdaten

ISP

ISP GmbH
Institut für Sportstättenprüfung
Amelunxenstr. 65
D-48167 Münster

Seminartermine

1. Juni., 8. Juni, 24. Juni,13. Oktober

Fotos

ISP GmbH

Autor

Johannes Bühlbecker
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Flexperience

Das Fallschutzsystem FLEXPERIENCE

Weiche Landung inklusive

Fallschutzbeläge und Fallschutzssysteme sind mindestens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herunterfallen.

In der Schule und auf dem Spielplatz, aber auch beim Essen oder Shoppen wollen wir hochwertige Bewegungsangebote für unsere Kinder.

Fallschutzbeläge und Fallschutzssysteme sind mindestens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herunterfallen. In der Schule und auf dem Spielplatz, aber auch beim Essen oder Shoppen wollen wir hochwertige Bewegungsangebote für unsere Kinder. Natürlich spielt dabei die Sicherheit eine ganz entscheidende Rolle.

Die Herausforderungen sind vielfältig, die Lösungen auch. Das Fallschutzsystem FLEXPERIENCE bietet maximale Sicherheit. Dafür drei Beispiele.

In der Mall of Switzerland waren nicht nur nur Fragen der Sicherheit, sondern auch die Gestaltungsmöglichkeiten entscheidend. 

Die Mall of Switzerland in Ebikon (Kanton Luzern) ist mit 65.000 m² Gesamtfläche die zweitgrößte Einkaufs- und Freizeitdestination der Schweiz. Das Konzept der Mall vereint Geschäfte und Gastronomiebetriebe mit Freizeit- und Sportangeboten und mehr als 1.500 m² an Spielflächen.

Bei der Indoor-Spielwelt in Ebikon waren nicht nur nur Fragen der Sicherheit, sondern auch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit Flexperience entscheidend. 

Durch den Einsatz von insgesamt sechs unterschiedlichen Farbtönen entstand in der Mall of Switzerland eine bunte und vielfältige Spielewelt, die in der Schweiz einzigartig ist. Durch Einbauhöhen der Flexperience Fallschutzböden von 40 bis 90 mm sind sicheres Spielen, Spaß und Bewegung bei einer maximal benötigten Fallhöhe von 2,60 m garantiert.

Mit einer Farbmischung aus Rot und Leuchtrot rollt die erste FLEXPERIENCE  Fallschutzfläche in Deutschland ihren jungen Gästen des Restaurants den roten Teppich aus.

Die erste FLEXPERIENCE Fallschutzfläche in Deutschland wurde im Sommer 2019 in einer neuen Filiale des Systemgastronomie-Anbieters „Kochlöffel“ in Steinfurt in Betrieb genommen.

Mit einer Farbmischung aus Rot und Leuchtrot rollt das installierte Fallschutzsystem den jungen Gästen des Restaurants den roten Teppich aus. Zusammen mit dem individuell entworfenen Spiel- und Rutschenturm können die Kinder auf der ca. 25 m² großen Fallschutzfläche bei jedem Restaurantbesuch unbeschwert und sicher toben.

Durch das gewählte Mittelgrau für die Deckschicht greift die Spielfläche vollends die Gestaltung der umliegenden Gebäude und des entstandenen Neubaus auf.

Bei der Erweiterung der Schulanlage Weissenstein in Würenlingen im Mai 2020 wurden auch die Außenanlagen neugestaltet. Durch den Neubau diverser Schulräume, von Kindergarten, Aula und einer Zweifachturnhalle wurde das Schulhaus zum „Lebensraum Schule“.

Dieser Idee trägt auch die Gestaltung der Spielfläche und des Fallschutzbelages Rechnung. Während andere FLEXPERIENCE Referenzen durch ihre farbliche Gestaltung punkten, kommt der Fallschutzbodenbelag in Würenlingen nicht farbenfroh daher, sondern zeigt sich ganz im urbanen Design. Durch das gewählte Mittelgrau für die Deckschicht greift die Spielfläche vollends die Gestaltung der umliegenden Gebäude und des entstandenen Neubaus auf und fügt sich perfekt in das Gesamtensemble des neugestalteten Schulgeländes ein.

Auf der insgesamt 76 m² großen Fallschutzfläche wurden auf Grund der unterschiedlichen Fallhöhen verschiedene Systeme installiert. Neben der optischen Harmonie ist somit ein bedenkenloses und sicheres Spielen in bis zu drei Metern Höhe garantiert.

Ergänzt durch die außergewöhnlichen Spielgeräte aus Metall ist wahrlich ein außergewöhnlich futuristischer Spielplatz entstanden, der das kreative Potential und die Vielseitigkeit der eingesetzten Fallschutzbeläge unterstreicht.

FLEXPERIENCE bietet einige Besonderheiten, die diese Innovation von konventionellen Fallschutzbodenbelägen unterscheidet.

Das Neuartige an diesem System ist das spezielle und nur für diesen Anwendungszweck entwickelte und hergestellte Basisschichtgranulat. Für die untere Schicht eines FLEXPERIENCE Fallschutzsystems werden nur EPDM Gummigranulate verwendet, die zu 100% aus Neuware bestehen.

Das Granulat wird mit dem exklusiven „Swiss Cheese Principle“ geschäumt. Diese einzigartige Technologie erzeugt kleine Lufteinschlüsse, welche zu besonders weichen und dämpfenden Belägen führen.

Dank der verwendeten Materialen ist das System absolut unbedenklich in Bezug auf Toxikologie, Umwelt- und Humanverträglichkeit. Dies ist ein weiterer wesentlicher Unterschied zu einigen Systemen, die recycelte Granulate aus Altreifen verwenden.

Bei FLEXPERIENCE erhält der Kunde nicht nur Einzelkomponenten, sondern alle für den Aufbau eines Fallschutzbelages benötigten Materialien: Basisschichtgranulat, farbiges EPDM Granulat für die Deckschicht und das Bindemittel, dass alles zusammenhält. Dazu bekommt er eine Einbauanleitung.

Dies hat den Vorteil, dass alle notwendigen Tests und Zertifizierungen bereits erfolgt sind. Das spart Aufwand und Kosten und gibt dem Auftraggeber die Gewissheit, ein vollständig geprüftes, abgestimmtes und sicheres Fallschutzsystem einzubauen.

FLEXPERIENCE ist ein weltweit verfügbares und lizenziertes System, dass durch speziell qualifizierte regionale Lizenzpartner vertrieben und fachgerecht installiert wird. Das bedeutet Kompetenz von der Produktion bis zur Übergabe.

FLEXPERIENCE Fallschutzbodenbeläge erfüllen höchste Anforderungen an Fallschutz und Umweltverträglichkeit.

FLEXPERIENCE wurde entwickelt, um maximale Sicherheit auf Kinderspielplätzen zu gewährleisten. Das zweilagige Fallschutzsystem ist das Resultat von mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Erforschung von Gummigranulaten. Die Fallschutzbodenbeläge erfüllen die höchsten Anforderungen an Fallschutz und Umweltverträglichkeit.

Durch die umweltfreundlichen Komponenten aus 100% Neuware und die innovative SCP Technologie, mit der das Basisschichtgranulat geschäumt wird, entspricht der FLEXPERIENCE Fallschutzbodenbelag dem Zeitgeist.

Und der erwartet neben Nachhaltigkeit eine weiche und sichere Landung – und kein „Runter kommen sie immer“.

Das waren wir.

Projektdaten

 

Fallschutzsysteme

GEZOLAN AG
Werkstrasse 30
CH – 6252 Dagmersellen

Fotograf

GEZOLAN AG

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Slacklining

Beweg deine Stadt.

Slacklining im öffentlichen Raum

Advertorial

 

 

BLOACS

About

Beim Slacklining balanciert man auf einem etwa fünf Zentimeter breiten Slackline-Band, das in Kniehöhe zwischen zwei Ankerpunkten gespannt ist. Diese Trendsportart ist so beliebt, weil sie neben der Balance auch die Konzentration und Koordination fördert. Das Problem waren bisher die Ankerpunkte, denn im Slackline-Band entstehen enorme Kräfte.

Dank der umweltschonenden und kostengünstigen Standardisierung der Anlagenteile erobern die Slacklines nun unsere Innenstädte – als Sitzgelegenheit und Sportgerät in einem.

Motor der Bewegung ist BLOACS.

Slacklining

Sportart und Begriff stammen aus der amerikanischen Kletterszene der frühen 1970er Jahre. „Slackline“ kann als „schlaffes Seil“ oder „lockere Leine“ übersetzt werden.

Beim verwandten Seiltanz ist das Seil ganz stramm gespannt. Die Slackline dagegen verhält sich dynamisch und verlangt ein ständiges Ausgleichen.

Ein weiterer Grund für den Siegeszug des Slacklining: Man braucht keine Vorkenntnisse. Das Balancieren auf den wackeligen Bändern ist ein großer Spaß für jedes Alter und kann schnell und einfach erlernt werden. Und das nebenbei und mit Freunden, wenn die Anlage sinnvollerweise an Spielplätzen und anderen Treffpunkten installiert wird.

BLOACS

Hinter der Standardisierung des Slacklining steckt BLOACS, ein junger und innovativer Anbieter von Trendsport-Modulen für Bewegungslandschaften aus Köln. BLOACS bringt komplette Slackline-Anlagen in unser urbanes Umfeld: einfach, sicher und für jeden zugänglich.

Diese Anlagen bringen die Ankerpunkte für das Slackline-Band gleich mit. Sie benötigen und schädigen also keine Bäume, und sie brauchen auch keine Fundamente. Sie sind leicht aufzubauen, zu betreiben und zu warten.

Die ganzjährig nutzbaren SLACK-BLOACS werden stetig weiterentwickelt. Für das Frühjahr 2021 sind neue Anlagen mit Kantenschutz, frischen Farben für die Betonstein-Oberflächen und farbigen Slackline-Bändern nach Wahl auf dem Markt.

SLACK-BLOACS

SLACK-BLOACS bestehen in der Basis-Version aus zwei Fundamentsteinen und dem Slackline-Band. Die beiden Steine sind gleichzeitig Ankerpunkt und Sitzbank. Das ist überaus praktisch, denn in vielen Städten ist die Nutzung von Bäumen als Ankerpunkt untersagt.

Eine solche Anlage ist dank ihres geringen Platzbedarfs eine attraktive Bereicherung für fast jede Form des öffentlichen Raums; für Spiel- und Sportplätze, Skateparks, Grünflächen, Rastplätze, Freiflächen, Gärten, Firmengelände und Brachflächen. Auch für temporäre Gelegenheiten bei Events, auf Marktplätzen und Schulhöfen sind diese Anlagen attraktiv, platzsparend und wirtschaftlich.

Basis-Anlage

Die Basis einer jeden Anlage sind die BLOACS Fundamentsteine, die als sichere und dauerhafte Befestigungsmöglichkeit und gleichzeitig als Sitzgelegenheit dienen.

Die Basis-Anlage besteht aus zwei Fundamentsteinen und dem Slackline-Band. Die Fundamentsteine messen 1,8 m x 0,6 m x 0,6 m (L x B x H). Jeder Stein wiegt 1,5 Tonnen. Die Seitenflächen (Sichtbetonklasse 2) sind glatt und grau, die Sitzfläche wurde mit rutschhemmender Struktur versehen. Jeder Stein verfügt über einen Schacht mit Ankerpunkt für die Spann-Ratsche sowie Kantenschutzeinfassung an der Vorderkante. Die Spann-Ratschen mit Bügelschloss verhindern unbefugten Zugriff und unbeabsichtigtes Verstellen des Spannsystems.

Das Slackline-Band ist nicht zerschneidbar und schwer entflammbar. Damit ist es vandalismussicher und für die dauerhafte Nutzung im öffentlichen Raum geeignet. Slackline-Strecken von 3 m bis 6 m Länge sind möglich.

Erweiterung

Jeder weitere Fundamentstein ab dem dritten erweitert die Anlage um eine Strecke. Dann kann auch das schnittfeste und schwer entflammbare Bloacs Slackline-Band bei Bedarf durch breitere Balancier-Gummibänder (10 oder 20 cm breit) ersetzt werden. Die Sitz-Auflagen sind wahlweise aus Holz (z.B. Gebirgslärche), Recycling-Kunststoff oder Fallschutz-Gummi.

Wenn zusätzlicher Schutz erwünscht ist, z.B. beim Einsatz in Kitas, Kindergärten, Grundschulen oder auf Spielplätzen, werden sämtliche Kanten mit einem zusätzlichen Schutz versehen.

Auch aus Gründen der Vermarktbarkeit und Refinanzierung ist die Gestaltung der Seitenflächen mit Alu-Dibond-Platten mit individuellen Grafiken, Logos und ähnlichem möglich. Die Steine können in zahlreichen Farben gestaltet werden.

Details

Die Fundamentsteine bestehen aus hochwertigem Beton (C30/37, SB Kl. 2 grau/glatt) und sind allseitig gefast. M16-Gewindehülsen zum Einschrauben von Hebeschlaufen ermöglichen das leichte Anbringen eines Kettengehänges für das Aufstellen. Spezialgeräte wie z.B. Fertigteilzangen werden nicht benötigt. Die Ankerpunkte sind wettergeschützt in die BLOACS Fundamentsteine eingelassen.

Die Befestigung des BLOACS Slackline-Bandes erfolgt mit Hilfe einer Ratsche an der jeweils stirnseitig montierten roten Schwerlast-Ringmutter (Ankerpunkt). Die Ratschen sind mit einem Bügelschloss gegen unerwünschten Zugriff und unbeabsichtigtes Verstellen gesichert. Alle Metallteile sind feuerverzinkt, pulverbeschichtet oder aus Edelstahl.

Die maximale Bauhöhe beträgt 60 cm. Fallschutzmaßnahmen sind daher nicht notwendig.

Normen

Die BLOACS Slackline-Anlagen sind Sport- und Freizeitgeräte und werden unter Berücksichtigung der folgenden Normen entwickelt und hergestellt:

  • DIN 79400: 2012 Slacklinesysteme (Ankerpunkte, Ratsche)
  • DIN EN 1176-1: 2017 Spielplatzgeräte (Tragkonstruktion)
  • DIN EN 16899: 2018 Parkoureinrichtungen (Ausführung Betonelement)

Die Entwicklung des BLOACS Slackline-Systems (Fundamentsteine, Ankerpunkte, Ratschen, Slackline-Band) wird seit 2016 durch die Technische Überprüfungs-Gesellschaft, Martin Zeller, durch umfangreiche Tests und abschließende Prüfungen begleitet. Die Marktreife wurde hierbei bestätigt.

Kosten

Die Kosten einer solchen Anlage sind erfreulich niedrig und klar kalkulierbar. Für 3.750 € gibt es bereits

  • 2 BLOACS Fundamentsteine
  • 1 BLOACS Slackline (3 m – 6 m)
  • 2 Ratschen mit Schloss.

Die Seitenflächen können mit individuell gestalteten Motiven oder mit Werbung gestaltet werden. Dabei kommen Alu-Dibond-Platten (1,8 m x 0,6 m) mit UV-Schutzfolie zum Einsatz. Dieses Extra ist schon ab 125 € je Platte zu haben.

Fazit

Bei der Gestaltung von Sport- und Freizeitangeboten in der Stadt wird die Symbiose zwischen sportlichem Anreiz und Aufenthaltsqualität bei geringem Platzbedarf immer wichtiger.

Das Slacklining ist ein bedeutender Baustein, um nicht nur unsere Spiel- und Sportplätze, sondern auch urbane Plätze und Flächen so vielseitig und attraktiv wie möglich zu machen. Mit dem Slacklining wird ein niederschwelliges und ansprechendes Bewegungsangebot zu den Menschen in die Stadt gebracht.

Und ein sehr günstiges dazu.

Wir waren das.

Projektdaten

Hersteller

BLOACS
Bernd Lohmüller
Zülpicherstr. 381
50935 Köln

Fotograf

BLOACS
Marc Wolbold

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© BLOACS

Photos

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More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
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Spielcontainer

Vielfalt durch Standard

Spielcontainer auf dem Vormarsch

Advertorial

 

 

KuKuk

About

Container sind standardisiert. Das hat viele Vorteile, die Spielcontainer nutzen.

Aufgrund ihrer standardisierten Form können Container für kleines Geld an jeden Ort der Welt verschickt werden. Durch ihre stabile Rahmenbauweise und ihre Flexibilität lassen sie sich auch sehr gut als Gerüst und Außenhaut für vielfältige Spiel- und Freizeitanlagen nutzen.

Spielcontainer wie die KuKuk Box lassen sich sowohl temporär als auch dauerhaft nutzen – und sie werden immer mehr.

Temporäre Nutzung

Wenn Städte und Gemeinden bauen oder sanieren (zum Beispiel Schulen oder Kindergärten), sind häufig Provisorien gefragt.  Diese befinden sich in der Regel auf brach liegenden Flächen ohne kindgerechte Infrastruktur. Ein Spielcontainer kann da schnell Abhilfe schaffen.

Genau so gut kann die KuKuk Box bei einem Umzug oder einer bevorstehenden Umnutzung eines Geländes ohne großen Aufwand demontiert und an einem neuen Standort wiederaufgebaut werden.

Selbst für Veranstaltungen oder kürzere Zeitspannen werden diese Spielanlagen genutzt.

KuKuk Box Spielcontainer benötigen als „fliegende Bauten“ keine Baugenehmigung und können auch auf Zeit angemietet werden.

Dauerhafte Nutzung

Die KuKuk Box lässt sich auch als dauerhaft angelegter, attraktiver öffentlicher Spielpunkt einsetzen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn in kurzer Zeit und für wenig Geld eine vielseitige Spielmöglichkeit entstehen soll.

Spielcontainer stehen auf allen planen Flächen, auch auf Dächern und Parkhäusern. Sie sind extrem pflegeleicht. Zeitintensive und kostspielige Aufwendungen für Planungen, Beantragungen, Erdaushübe und Fundamentierung entfallen komplett.

Auch nicht schlecht: Die KuKuk Box ist schon nach ungefähr zwei Stunden aufgebaut.

Ausstattung

Die Spielcontainer bieten spannende Bereiche für alle angesprochenen Altersklassen: Es gibt Kletterstrukturen hinauf zum Dach, Dachhäuschen, Kriechtunnel, Balancierparcours, Rutschen, Spielhäuschen, Sitzpodeste, Sandkasten, Leseecken und vieles mehr. Auch an Sitzgelegenheiten für Eltern und Erzieher ist gedacht.

Die KuKuk Box lebt durch ihre Nutzer. Sie ist mit Materialien wie Rund-, Kant- und Schnittholz, Verbindungsmitteln, Seilen und Farben bestückt, die einen Ausbau nach Wunsch ermöglichen. Damit haben Schulen, Kindergärten und soziale Einrichtungen die Gestaltung des Spielcontainers selbst in der Hand.

Der vollwertige Spielplatz animiert zu viel Bewegung und bietet dabei auch Rückzugsbereiche, die ein intensives Spielen zulassen – bei jeder Witterung.

Ausführung

Für Seefracht-Container gilt die ISO 668. Sie verfügen über eine Rahmenstruktur, die sehr gut als Trägerelement zur Erstellung fundamentloser Spielplatzanlagen verwendet werden kann. Für den Aufbau werden weder Erdaushub noch für die Ewigkeit gegossenene Betonfundamente benötigt. Das spart Geld und Zeit. Nachhaltig ist es natürlich auch.

Die Container bestehen aus widerstandsfähigen COR-TEN-Stahl. Die Wände werden aus Trapez-Stahlblech gefertigt.

Die Ausführung ist hochwertig und robust. Zum Einsatz kommen härteste Hölzer und wetterfeste, rostfreie Edelstahlverbindungen. Für die Einbauten wird splintfreies, witterungsbeständiges Robinienholz verwendet, weil es sich durch natürliche Robustheit auszeichnet.

Ausstattung

Die Rutschen werden aus langlebigem, UV-beständigem Edelstahl (V2A) gebaut.

Die Netze und Seile werden aus extrem festem Herkulestau (ummantelte Stahlseile) maßgefertigt. Das ist eine in Deutschland nur noch von sehr wenigen Herstellern betriebene Handwerkskunst. Das Material weist sich durch hohe Farbbeständigkeit und Abriebfestigkeit aus.

Farbiges Plexiglas vermittelt den Kindern ein intensives Farberlebnis. Das sieht sehr gut aus, ist witterungs- und altersbeständig sowie enorm UV-beständig.

Sicherheit und Nachhaltigkeit

Die KuKuk Box Spielcontainer sind entsprechend der Sicherheitsnorm DIN EN 1176 gebaut und werden einzeln von unabhängigen, zertifizierten Gutachtern (z.B. TüV) für den öffentlichen Spielbereich abgenommen.

Wenn die Spielcontainer nicht mehr genutzt werden sollen, nimmt der Hersteller sie zurück und schafft aus den Materialien etwas Neues. Die einen nennen es Hersteller-Rücknahmegarantie, die anderen Nachhaltigkeit.

Viele Städte, Kommunen und Gemeinden, die mit der Anschaffung einer KuKuk Box begonnen haben, sind inzwischen Besitzer mehrerer Spielcontainer. Ein solcher „Vorrat“ erleichtert auch die Planung von Umbauten oder Sanierungen ganz ungemein.

KuKuk

Die KuKuk Box wurde von einem erfahrenen Team aus Künstlern, Architekten, Schreinern, Zimmermännern, Metallbauern und Pädagogen entwickelt.

Ziel und Ergebnis dieser Entwicklung waren und sind preisgünstige und nachhaltige Spielanlagen von ökologischem Wert, die gleichzeitig höchsten funktionalen und ästhetischen Ansprüchen genügen. Spaß machen sollen sie natürlich auch.

Das hat gut geklappt. Sehr gut sogar.

Wir waren das.

Projektdaten

Mobile Spielanlagen

KuKuk Box GmbH
Rosenwiesstraße 17
D – 70567 Stuttgart

Fotograf

KuKuk Box GmbH

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

So wird’s gemacht.

Video

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Colegio Nuestra Señora de Lourdes

Es werde Licht

Colegio Nuestra Señora de Lourdes 

Picado De Blas Arquitectos

Situation

Die Stadtverwaltung von Torrelodones hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine besonders heruntergekommenen öffentlichen Schulen zu sanieren – und dies vor allem durch die Zugabe von Architektur.

Torrelodones ist ein Vorort von Madrid mit 23.000 Einwohnern, das Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist eine seiner Schulen. Die Schule benötigte eine kleine Halle für sportliche und andere Aktivitäten.

Let the sunshine in

Sporthallen sind häufig geschlossene und homogene Kisten, die kein oder nur wenig Tageslicht einfallen lassen. Picado De Blas Arquitectos sahen die Chance, bei der Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes etwas anders zu machen und ein ökologisches Konzept mit niedrigen Betriebskosten durchzusetzen.

Der architektonische Ausdruck dieses Plans ist ein großes, nach Osten geöffnetes Fensterband, das den Blick in den Himmel freigibt.

Der Entwurf

Der Entwurfsgedanke besteht darin, die Halle als ein zusätzliches, mobiles Stück Architektur zu errichten: schnell realisiert, nachhaltig und innovativ. Die Planer dachten an eine selbsttragende Struktur aus abnehmbaren Paneelen, wie sie in der Industrie häufiger verwendet werden.

Eine solche Konstruktion ist energieeffizient, schnell umgesetzt und sogar wiederverwertbar. Die Platten sind 10 cm stark und führen zu einer Bauweise, die nur etwa ein Viertel einer herkömmlichen Konstruktion wiegt.

Die Umsetzung

Die Halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist im Ergebnis innovativ. Nicht nur wegen der industriellen Paneelsysteme, sondern auch wegen der im Innenraum erzielten Schallabsorption. Die Stoßabsorption am Boden wurde durch die Überlagerung mehrerer spezieller absorbierender Platten unter dem Pflaster gewährleistet, während Echos und Nachhall an den Wänden durch ein speziell für dieses Projekt entwickeltes 3D-Textilmaterial entgegengewirkt wurde.

Das für die Endbearbeitung des Fußbodens verwendete Holz ist ein industrielles Eichenrecyclingholz, das aus den Resten anderer Hölzer hergestellt wird.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

PICADO-DE BLAS ARQUITECTOS
Calle González Amigó nº23
E – 28033 Madrid

Bauherr

Kommune Torrelodones

Team

Rubén Picado Fernández, María José de Blas
Carlos Diaz-Monis, Jorge Li, Teresa Casbas, Sofía Fernández, Will Tooze

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torrelodones
E – Madrid

Eröffnung

2019

Fotograf

Alberto Amores
Estudio Picado-de Blas

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Fotos

Pläne

Videos

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Bunte Spielböden

Zauberhaft

Bunte Spielböden

Melos

About

Kinder wollen Abenteuer erleben. Dazu erschaffen sich gerne ihre eigene Fantasiewelt, in der sie alles sein können: Astronaut, Rennfahrer, auf großer Safari quer durch Afrika oder auf dem Rücken eines Einhorns.

Bunte Spielböden beflügeln die Fantasie noch zusätzlich. Außerdem sind sie weich, gelenkschonend und rutschhemmend – wichtige Eigenschaften für Astronauten und Rennfahrer jedes Alters.

Der Anbieter dieser Spielböden ist Melos.

Bodenbilder

Bunte Spielböden sind eine gute Alternative zu anderen Attraktionen wie Bodenbildern aus Granulat. Beide sind bestens geeignet für Spielplätze, Kindergärten oder Schulhöfe.

Bodenbilder sind individuelle Bodengestaltungen für fast jede Art von öffentlichen Flächen wie Spielplätze, Sportplätze und Sporthallen. Melos hat dazu eine App entwickelt. Sie heißt Stylemaker® und bietet viele verschieden Motive und Designs aus den genannten Themenwelten.

Spielböden

Spielböden sind vollflächige Bodenbeläge, die sich sehr gut mit den „passenden“ Bodenbildern kombinieren lassen. Sie bestehen aus EPDM, dem weltweit eingesetzten Standardprodukt für vielfältige Outdoor-Bodenanwendungen.

Für Spielböden werden farbige Granulate verwendet, und die müssen anspruchsvollen Bedingungen standhalten. Regelmäßige Prüfungen sichern ein leistungsstarkes Produkt und eine konstant hohe Produktqualität.

Amazing Africa und Fairy Flowers

Die neue Buntmischung Amazing Africa“ wurde mit einer exklusiven Sonderfarbe entwickelt. Sie wurde speziell auf die Safari-Motive aus dem Stylemaker®-Programm abgestimmt Die einzigartige Buntmischung besteht zu 100% aus Neuware und wird als vorgemischte Buntware geliefert.

Dasselbe gilt für Fairy Flowers: Auch diese Mischung ist neu, bunt und wurde mit einer Sonderfarbe entwickelt, die es nur bei Melos gibt. „Fairy Flowers“ wurde speziell auf die Motive aus dem Stylemaker®-Programm abgestimmt und inspiriert kleine Zauberer und Feen.

Beide Mischungen schaffen zauberhafte Umgebungen auf Fallschutzflächen und beide sorgen dafür, dass Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Zauberhaft.

Wir waren das.

Fotos

Melos

Spielböden

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Ibtasem

„Wenn ich  zurückkehre, kann ich mir selbst einen bauen“

Der Spielplatz IBTASEM im Libanon

CatalyticAction

 

Situation

Die Krise in Syrien ist die weltweit größte Flüchtlingskrise seit fast einem Vierteljahrhundert. Sie hat Leben zerstört, Familien ihr Zuhause genommen und sie gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Mehr als 1,2 Millionen Menschen flüchteten in den Libanon, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Die UNO und internationale Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) haben Unterstützung geleistet, aber die informellen Zeltstädte (ITS) bieten keine lebendige und sichere Atmosphäre für Kinder.

IBTASEM

Im August 2015 schloss CatalyticAction den Bau des Pilotprojekts „IBTASEM“ ab. IBTASEM ist ein Konzept für Spielplätze in Notfallsituationen.

Kinder haben das Recht auf eine sichere Kindheit, auf Bildung und auf Spiel. IBTASEM wurde für die Kinder konzipiert, die derzeit als Flüchtlinge im Libanon leben. Beim Besuch der informellen Zeltsiedlungen und Schulen in der Stadt Bar Elias im Libanon wurde vor allem deutlich, dass es an Raum für Kinder mangelt.

Raum, in dem Kinder Kinder sein dürfen. Sowas wie ein Spielplatz – sowas wie IBTASEM.

Möglichkeiten

Der innovative Prozess hinter diesem Projekt besteht nicht nur in der Bereitstellung von Spielmöglichkeiten wie Schaukeln und Rutschen, sondern auch in der Einbeziehung der Kinder in die Planung und Gestaltung von IBTASEM. Dieser Spielplatz wurde mit dem Input der Kinder entworfen und gebaut, von Anfang an.

Spielen ist das, was Kinder am besten können. Also wurde diese Stärke in den Entwurfsprozess einbezogen, um den kreativen Prozess zu stärken.

Umsetzung

IBTASEM wurde mit Hilfe von Freiwilligen gebaut, die am internationalen Design-Build Workshop Libanon 2015 teilgenommen haben. Der Workshop gliederte sich in zwei Phasen: Die erste Phase konzentrierte sich auf den modularen Aufbau des Spielplatzes, die zweite auf die einzelnen Komponenten und die Fertigstellung. Dies ermöglichte einen multikulturellen und interdisziplinären Prozess.

Die Kinder entwickelten schnell ein Gefühl der Eigenverantwortung für den Spielplatz. Sie wussten, dass sie eine wichtige Rolle spielen:

Ich bin hier, um mit dir den Spielplatz zu bauen, dann kann ich nach meiner Rückkehr nach Syrien selbst einen bauen.“

Shahd, 5 Jahre alt.

Temporäre Struktur

Der Spielplatz ist so konzipiert, dass er einfach zu montieren, zu demontieren, zu transportieren und dann entweder wieder aufzubauen  oder anders zu verwenden ist. Es war wichtig, dass der Spielplatz eine temporäre Struktur ist. Der Entwurf besteht aus einer modularen Holzstruktur, die vor Ort montiert wird.

Inspiriert von der gelebten Wiederverwendung von vorhandenem Material durch die Einheimischen wurden unter anderem Gemüsekisten, Reifen, Seile und ähnliches verwendet.

Partner

IBTASEM ist nicht auf seine Einbauten beschränkt. Es kommt darauf an, was alle Beteiligten aus dieser Anlage machen. Und das ist eine Menge.

CatalyticAction kooperierte mit der Basketballfreestyle-Gruppe Da Move, die ein zweitägiges Training anbot. Für die Kinder war dies eine großartige Gelegenheit, den Spielplatz auf spielerische und lehrreiche Weise zu nutzen.

Right To Play Libanon unterstützte das Projekt durch die Spende von Basketbällen und die Schulung der Lehrerinnen und Lehrer im Hinblick auf die möglichst effiziente Nutzung des Spielplatzes.

Katalysator

IBTASEM wirkt als Katalysator. Der Spielplatz schärft das Bewusstsein für dringend benötigte Räume für Kinder in Krisenzeiten.

Das Team von CatalyticAction ist immer damit beschäftigt, mit weiteren lokalen Partnern  weitere Spielplätze für Krisengebiete zu entwickeln.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

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