Puig d’en Valls

Let the sun shine in

Das Sportzentrum Puig d’en Valls auf Ibiza

OMCEA Arquitectura

Eigentlich

Eigentlich sollten nur die beiden Hartplätze des Sportzentrums Puig d’en Valls auf Ibiza überdacht werden, um die Sportler vor der manchmal zu großen Hitze auf der Insel zu schützen. Außerdem sollten die Erschließung und Wegeführung der Gesamtanlage neugestaltet werden. Dazu gehören neben der neuen Halle auch ein Großspielfeld und eine Tennisanlage.

Während der Realisierung erhielt MCEA Arquitectura den Auftrag, neben der bloßen Überdachung auch eine Hülle zu entwickeln, um die ganzjährige Nutzbarkeit der beiden Plätze sicher zu stellen. Die Architekten wollten keine geschlossene Halle bauen, sondern die klimatischen Vorteile der Insel so weit wie möglich nutzen. Das Hauptziel des Entwurfs war es daher, Innen- und Außenraum zu verschmelzen und gleichzeitig den Charakter der Sportanlage zu bewahren.

Die Sonne Ibizas

Bei der Arbeit an der Überdachung der Außenplätze von Puig d’en Valls entdeckten die Architekten die Kraft und Intensität der Farben und Schattierungen, welche die Sonne vom Aufgang bis zum Untergang auf das Gebäude projiziert. Diese Qualität wollten MCEA Arquitectura auf keinen Fall verlieren. Die Sonne Ibizas sollte erlebbar bleiben, ohne allerdings den Sport weiterhin zu behindern. Eine Mischform zwischen offener und geschlossener Fassade sollte her – eine Mischung aus Freilufthalle und Kalthalle.

Die Plätze wurden und werden vor allem für Basketball und Handball benutzt, die hier beheimaten Teams sollten natürlich nicht verprellt werden.

Sechs Fassaden

Um den Lauf der balearischen Sonne und die daraus resultierende permanente Veränderung zwischen Innen und Außen angemessen darzustellen, arbeitete MCEA Arquitectura für Puig d’en Valls mit sämtlichen Oberflächen des Gebäudes.

Die vier Außenwände werden durch die Kombination von geschlossenen, weiß verputzten Flächen und offenen Ziegel-Gittersteinen charakterisiert. Sie garantieren das eigentliche Spektakel, denn sie lassen nicht nur das wandernde Licht, sondern auch das Wetter hinein.

Das Sheddach wurde mit gewelltem Aluminium gedeckt, welches das Sonnenlicht reflektiert. Gleichzeitig lassen die Öffnungen Licht einfallen.

Wird das Dach gerne mal als fünfte Fassade eines Gebäudes bezeichnet, so ist der Fußboden hier die sechste. Die Spielfelder wurden in dem Blau gestaltet, das in der balearischen Landschaft so vielfältig vorhanden ist.

Vier Himmelsrichtungen

Der Hauptzugang liegt im Süden. Nach Westen orientiert sich die Halle an einer horizontalen Mauer, die einen an das Grundstück grenzenden Bach fasst. Diese klare Kante setzt sich in der Nordfassade fort. Im Osten und im Westen wird die Linearität aufgebrochen: Hier werden die Fassaden durch klar definierte, zum Teil offene und zum Teil geschlossene Felder bestimmt.

Die Ziegelfassade schützt nicht nur vor Regen. Mit ihrem Öffnungsanteil von satten 43% lässt sie auch viel Licht und Luft in die Halle. Die Oberlichter im Sheddach sorgen für zusätzliches, blendfreies Licht.

Eine enge Beziehung

Das Sportzentrum Puig d’en Valls bietet viele ungewöhnliche Ideen für eine eigentlich profane Bauaufgabe. Die enge Beziehung zwischen Innen und Außen ermöglicht die optimale Nutzung der klimatischen Bedingungen. Das System der natürlichen Belüftung und Beleuchtung führt darüber hinaus zu einem Energieverbrauch, der nahe Null liegt.

Das wechselnde Licht und die Komposition aus transparenten Fassadenflächen und geschlossenem Mauerwerk geben dem an sich großen und strengen Baukörper eine geradezu heitere Dynamik – keine schlechten Eigenschaften für eine Sporthalle, schon mal gar nicht auf so einer schönen Insel.

Das waren wir.

Projektbeteiligte und Daten

Architekt

MCEA | Arquitectura
Avda. Teniente Montesinos, 8, Bajo. 30100
ES – Murcia

Adresse

Es Puig D’en Valls.
Santa Eulària des Riu
ES – Ibiza

Bauherr

Kommune Puig d’en Valls

Eröffnung

2017

Team

Tragwerk: QL Ingeniería
Vermessung: María José González Vicente
Bauleitung: José María López Llaquet
Bauunternehmen: TECOPSA

Photos

David Frutos
Fotografía de Arquitectura

Text

Johannes Bühlbecker, More Sports Madia

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Bambus-Sporthalle

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Organisches Design, Stand der Technik, frische Luft und Bambus. Mehr geht kaum.

Sportpark Styrum

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Eine Freilufthalle als Motor der Stadtentwicklung. Von McArena.

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Bambus-Sporthalle

In jeder Hinsicht cool

Die Bambus-Sporthalle der Panyaden International School

Chiangmai Life Construction

About

Die Bambus-Sporthalle der Panyaden International School von Chiangmai Life Architects vereint modernes organisches Design und den Stand der Technik des 21. Jahrhunderts mit einem natürlichen Material: dem Bambus.

Die Panyaden International School in Chiang Mai liegt im kulturellen Herzen Nordthailands. Die „grüne Schule“ aus Erde und Bambus befindet sich in ruhiger Lage zwischen Reisfeldern, nur 15 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt.

Panyaden International School

Die Schule wurde gegründet, um eine ganzheitliche Erziehung nach buddhistischen Prinzipien in Verbindung mit einem modernen Lehrplan zu bieten. Ihre Schüler werden laut Homepage „nicht nur über international kompatible Fähigkeiten in Lesen, Schreiben, Mathematik und Naturwissenschaften verfügen, sondern auch über praktische Fähigkeiten wie Gemüseanbau und gesunde Ernährung, wie man Schwierigkeiten überwindet und soziale Verantwortung übernimmt“.

Bambus-Sporthalle

Die Gebäude der Schule lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Die Klassenräume und Büros wurden mit tragenden Wänden aus Stampflehm gebaut, die Bambusdächer, Verkleidungen und Konstruktionselemente tragen.

Durch die hohe thermische Masse der gerammten Erdwände werden Temperaturschwankungen abgemildert, so dass keine Klimatisierung erforderlich ist. Die verschiedenen offenen Pavillons (in Thai „Sala“ genannt), in denen sich Aula, buddhistische Kapelle, Schulkantine und ein überdachter Spielplatz neben dem Schwimmbad befinden, sind komplett aus Bambus gefertigt. Sie wurden auf großen Natursteinfelsen für die Baustützen montiert. 

Planungsziel Integration

Die Aufgabe der Architekten bestand darin, eine Sporthalle für immerhin 300 Schüler zu bauen. Trotz dieses Volumens sollte sich die Bambus-Sporthalle bestens in die vorhandenen Lehm- und Bambusgebäude der Schule und in die hügelige Naturlandschaft des Geländes einfügen. Die Halle sollte über eine moderne Ausstattung verfügen. Für den Bau sollte nur Bambus verwendet werden, um einen geringen CO2-Ausstoß zu gewährleisten.

Auf einer Fläche von 782 m² bietet die Bambus-Sporthalle Futsal-, Basketball-, Volleyball- und Badmintonfelder. Außerdem bietet sie eine bewegliche Bühne, die angehoben werden kann. Die Kulisse der Bühne ist die Stirnwand eines Stauraumes für Sport- und Spielgeräte. Auf beiden Längsseiten finden sich Sitzgelegenheiten für Eltern und andere Besucher.

CO2-Fußabdruck: Null

Die Bambus-Sporthalle der Panyaden International School entspricht hohen Sicherheitsstandards, denn sie muss auftretenden Hochgeschwindigkeitswinden, Erdbeben und anderen Naturgewalten widerstehen können.

Die innovative Tragwerkskonstruktion basiert auf neu entwickelten, vorgefertigten Bambus-Fertigbindern mit einer Spannweite von mehr als 17 Metern ohne Stahlverstärkungen oder Verbindungen. Diese Traversen wurden vor Ort vormontiert und mit Hilfe eines Krans in Position gebracht.

Der CO2-Fußabdruck der Bambus-Sporthalle beträgt null. Der verwendete Bambus absorbiert Kohlenstoff wesentlich stärker als der bei Behandlung, Transport und Konstruktion emittierte Kohlenstoff.

Fazit

Diese Bambus-Sporthalle ist eine Freilufthalle. Also bietet sie frische Luft und ein kühles und angenehmes Klima das ganze Jahr über. Gleichzeitig ist die freiliegende Bambusstruktur ein hoch attraktives Meisterwerk des lokalen Handwerks.

Die Halle wird das Leben an der Panyaden International School mindestens 50 Jahre lang bereichern – und für vergleichbare Bauaufgaben unter ähnlichen klimatischen Bedingungen hoffentlich ein lehrreiches Vorbild sein.

Das waren wir.

Projektbeteiligte und Daten

Architekt

Chiangmai Life Construction Co., Ltd.
326 Thanon Kan Klong,
T. Nong Kwai,
A. Hangdong,
THA – Chiang Mai, 50230

Team

Markus Roselieb, Tosapon Sittiwong
Phuong Nguyen, Esteban Morales Montoya

Bauherr

Panyaden International School

Adresse

Panyaden International School
 218 Moo 2
T. Namprae
A. Hang Dong
THA – Chiang Mai 50230

Eröffnung

2017

Photos

Markus Roselieb (CLA); Außenaufnahmen
Alberto Cosi: Innenaufnahmen

Text

Johannes Bühlbecker,
More Sports Media

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Bambus-Sporthalle

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Sportpark Styrum

Sportpark Styrum

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Sportpark Styrum

Das wird was

Der Sportpark Styrum in Mülheim an der Ruhr

McArena
DTP Landschaftsarchitekten

About

Der Sportpark Styrum ist das Ergebnis einer für einen ganzen Stadtteil von Mülheim bedeutenden Umgestaltung eines maroden Tennenplatzes in einen familien- und generationengerechten Freizeitpark. Sein Zentrum ist die Tengelmann Arena, eine multifunktionale Freilufthalle.

Sportentwicklung in Mülheim an der Ruhr

Im Jahr 2013 wurde die Mülheimer Sportentwicklungsplanung neu strukturiert. Seitdem arbeiten der Mülheimer Sportbund und der Mülheimer SportService (das städtische Sport- und Bäderamt) unter der Dachmarke „Mülheim macht Sport“ gemeinsam daran, das Sportangebot der Stadt stetig zu verbessern.

Nun werden Sportanlagen und -gelegenheiten gemeinsam mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt und gebaut. Das bisher größte Projekt wird derzeit im sozial benachteiligten Stadtteil Styrum umgesetzt: der Sportpark Styrum.

Sportpark Styrum

Ein alter Tennenplatz in Styrum (Von-der-Tann-Straße) wird zu einem modernen Sportpark mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten umgebaut. Sein Zentrum ist eine ganzjährig und vielseitig nutzbare Freilufthalle. Aus einem maroden monofunktionalen Sportplatz wird damit ein familienfreundlicher, attraktiver Aufenthaltsort mit vielfältigen Bewegungs- und Freizeitangeboten.

Neben der Verbesserung der Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Stadtteil sollen auch die umliegenden Schulen, Sportvereine und Kitas profitieren.

Freilufthallen

Das Herzstück der Anlage ist die Tengelmann Arena. Diese Freilufthalle ist ein multifunktionales Highlight für alle Altersklassen. Sie wurde bereits im Oktober 2019 fertig gestellt.

Freilufthallen wie die Tengelmann Arena vereinen die Vorteile von Sportplätzen und Sporthallen zu einer im Sportstättenbau noch relativ jungen und sehr attraktiven Bauform. Hier können Sportler aller Altersklassen das ganze Jahr über an der frischen Luft Sport treiben, ohne sich Dauerregen, Gewittern oder Schnee aussetzen zu müssen.

Weitere Vorteile von Freilufthallen sind ihre im Vergleich zur Normsporthalle enorm niedrigen Bau- und Betriebskosten – und der Betrieb selbst: Die Halle kann zentral verwaltet oder auch spontan und stundenweise von Vereinen, Betriebssportgruppen oder Kindertagesstätten gebucht werden.

Tengelmann Arena

Die Tengelmann Arena stammt von der McArena GmbH und misst 15 m x 40 m.

Ihr Spielfeld ist 15 m x 30 m groß. Dazu kommt der überdachte Außenbereich mit einem Kunststoff-Sportboden (15 m x 10 m). Mit dieser Kombination sind fast alle vorstellbaren Veranstaltungen denkbar.

Neben Fußball sind viele weitere Sportarten wie Volleyball, Badminton, Tennis, Fitness, Gymnastik oder Yoga möglich. Insbesondere in Kombination mit der großzügigen Außenfläche sind aber auch Veranstaltungsformen wie Weiterbildungen und Präsentationen, Kindergeburtstage, Stadtteilfeste oder Kundenevents mühelos machbar.

Die Halle kann ganzjährig und witterungsunabhängig genutzt werden. Davon profitieren alle: der Schulsport, die Vereine und die Bevölkerung.

Sport und Bewegung

Neben der Freilufthalle wird der Sportpark Styrum viele weitere attraktive Angebote bereithalten. Für Kinder und Jugendliche sind dies zum Beispiel Balanancierpfade, Asphaltwellen, ein Hangaufstieg und eine Parkouranlage.

Auch den Sportlern bieten sich viele Möglichkeiten, sowohl im organisierten wie im informellen Bereich: Es gibt einen Wurf- und Sprungbereich, eine 100-Meter-Laufbahn aus Kunststoff, zwei Beachvolleyballfelder, ein Streetballfeld, eine interaktive Torwand, ein Fitness- und Gymnastikbereich mit Calisthenicsanlage und Fitnesscontainer sowie zwei Bouleplätze. Das nennt man generationengerecht.

Daneben bietet der Sportpark seinen Gästen viele Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch.  Dazu gehören Sitzgruppen aller Art, mobile Stühle, Hockerbänke sowie Betonstufen- und mauern.

Ablauf

Die benachbarten Institutionen, Vereine und Anwohner wurden von Beginn an in den Planungsprozess einbezogen. Dazu fanden Expertenworkshops und Ortsbegehungen statt. In den weiteren Planungsschritten wurden auch die Nutzergruppen wie Kita-Kinder, Schüler und Sportler ins Boot geholt.

Im Sommer 2019 haben die Bauarbeiten begonnen. Vorab wurden die Nachbarn zu einer Informationsveranstaltung über den Bauablauf eingeladen.

Bereits im Oktober 2019 wurde die Tengelmann Arena fertig gestellt. Bis zum Sommer 2020 sollen der Fitness- und Streetballbereich sowie die digitale Torwand errichtet werden. Im Zuge des 2. Bauabschnittes werden im Anschluss die weiteren Resultate des Beteiligungsprozesses mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW umgesetzt. Dieser Abschnitt soll im Sommer 2021 abgeschlossen sein.

Fazit

Die Gesamtkosten des Sportparks Styrum betragen rund 3,8 Mio. Euro – eine mutige Investition in einen bisher nicht verwöhnten Teil der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Der Sportpark Styrum legt es darauf an, sowohl sportliche als auch gesellschaftliche Angebote zu machen, die zur Entwicklung des gesamten Stadtteils beitragen.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Zentrum wie die Tengelmann Arena eine goldrichtige Entscheidung. Um die Freilufthalle herum entwickeln sich die vielen weiteren attraktiven Zonen, welche die Besucher an den insgesamt sechs Eingängen geradezu ansaugen.

Ein kluges und „breites“ Konzept, dass sicher funktionieren wird.

Das waren wir.

Projektbeteiligte und Daten

Architekt

Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH
Im Löwental 76
D – 45239 Essen

Bauherr

Mülheimer SportService
Haus des Sports
Südstraße 23
D – 45470 Mülheim an der Ruhr

Freilufthalle

McArena GmbH
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 3
D – 71522 Backnang

Adresse

Sportpark Styrum
Von-der-Tann-Straße
D – 45476 Mülheim an der Ruhr

Photos

Mülheimer SportService

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Eröffnung

2019/2020

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Bambus-Sporthalle

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Sportpark Styrum

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Gymnasium Blaise Pascal

Fröhliche Architektur

Gymnasium Blaise Pascal in Abidjan

Koffi & Diabaté Architects

About

Das Gymnasium Blaise Pascal ist eine Schulsporthalle in Abidjan (Elfenbeinküste) für 1.500 Gymnasiasten. Entworfen und gebaut hat sie das Büro Koffi & Diabaté Architects, eröffnet wurde sie im Mai 2017.

Insbesondere in Fragen von Nachhaltigkeit und klimagerechtem Bauen bietet das Gymnasium Blaise Pascal einen neuen Standard für Sportanlagen in klimatisch anspruchsvollen Umgebungen, in denen sich die Entwurfsmethoden bisher allzu sehr an gemäßigteren Zonen orientieren.

Der Text erschien bereits in ähnlicher Form auf den wunderbaren Seiten von FLOORNATURE.

Außen: Klima und Gestalt

Ein Planungsziel war der konsequente Einsatz klimatisch wirksamer gestalterischer Lösungen.

Das Gymnasium Blaise Pascal fügt sich nahtlos in die Hanglage des Schulgeländes ein. Die Halle wurde fast vollständig in Sichtbeton gebaut. Hervorstechend und gestaltprägend ist die rote Blechverkleidung im oberen Bereich. Diese Fassadengestaltung ergibt in diesem tropischen Kontext mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit sehr viel Sinn, da sie eine natürliche Belüftung und Beleuchtung des gesamten Raumes ermöglicht. Eine Klimaanlage wird damit überflüssig.

Darüber hinaus nimmt diese offene Gestaltung dem imposanten Volumen der Halle seine Materialität. Stattdessen entstehen zwischen Innen und Außen ein Art Dialog und ein Gefühl der Behaglichkeit.

Innen: Funktionalität und Atmosphäre

Im Innern zeichnet sich das Gymnasium Blaise Pascal durch enorme Funktionalität, dynamische Wegeführung und Wartungsfreundlichkeit aus. Im Erdgeschoss befinden sich die Umkleideräume, das Lehrerzimmer, ein Lager und die Sporthalle.

Das Obergeschoss wird von der Stahlkonstruktion und ihrer Verkleidung, die als Jalousie fungiert, geschützt und verschattet. Hier werden die Tribünen mit einer Kapazität von 200 Zuschauern erschlossen. Von dort gibt es freien Blick auf die 1.000 Quadratmeter große Sportfläche. Dieser außergewöhnlich atmosphärische Raum kann auch für verschiedene andere, nichtsportliche Veranstaltungen genutzt werden.

Neben der Atmosphäre ist auch die Ausstattung des Gymnasium Blaise Pascal außergewöhnlich. So ist die Indoor-Kletterwand die erste in Westafrika. Sie ist 36 Meter breit und 9 Meter hoch. Die Sportgeräte sind so konzipiert, dass sie eine maximale Flexibilität bei der Raumnutzung gewährleisten.

Fröhliche Architektur

Der Bau ist funktional, einladend, nachhaltig und ikonisch. Eine ausgesprochen fröhliche Architektur der Gegenwart, die in die Zukunft schaut, ohne die Vergangenheit zu vergessen. Das ist sicher ganz im Sinne eines berühmten Aphorismus des französischen Wissenschaftlers und Philosophen Blaise Pascal, nach dem die Schule benannt ist.

Das Gymnasium Blaise Pascal wurde beim World Architecture Festival 2018 in Amsterdam als bestes realisiertes Sportgebäude prämiert. Die Halle gewann als „beispielhafte, ethische und schön ausgeführte Architektur, die tektonisches und ökologisches Design perfekt mit einer überraschend ausgereiften räumlichen und formalen Kontrolle verbindet“.

Das waren wir.

Projektbeteiligte und Daten

Architekt

Koffi & Diabaté Architectes
Cocody Danga Nord
Boulevard Latrille
CIV – Abidjan

Adresse

Riviera 3
CIV – Abidjan

Bauherr

AGPB – Association Gestionnaire de Blaise-Pascal
Lycée français Blaise Pascal – Riviera
CIV – 3– 25 BP 2257

Eröffnung

2017

Photos

François Xavier Gebré

Text

Christiane Bürklein
creative networking
Via del Castello 4
I – 15050 Montemarzino (AL)

Fotos & Pläne

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Turó de la Peira

Smells like green spirit

Sportzentrum Turó de la Peira

Anna Noguera + Javier Fernandez

About

Turó de la Peira ist das gebaute Ergebnis eines Architektenwettbewerbs aus dem Jahr 2015. Gefordert war ein Sportzentrum, bestehend aus einem Hallenbad, einer Sporthalle und einem Sportplatz, sowie dessen Integration in die städtische Umgebung der spanischen Metropole Barcelona.

Der siegreiche und realisierte Entwurf von Anna Noguera und Javier Fernandez schafft eine große grüne Freifläche, die von dem neuen Sportzentrum gefasst und durch die Fassadenbepflanzung fortgesetzt wird.

Turó de la Peira ist halb in das Gelände eingegraben und daher nicht so dominant. Seine Gestalt wird von einer außergewöhnlichen Fassade geprägt, welche die Umgebung mehr als nur annimmt.

Stadterneuerung

Das Grundstück bestand aus einer Ansammlung von Restflächen, einem zwischen benachbarten Gebäuden eingeklemmten Sportplatz und einem veralteten Schwimmbad. Ein buchstäblich hartes Pflaster mit viel Beton und ohne jegliche Vegetation.

Eines der Ziele von Turó de la Peira war es daher, den Freiraum zwischen dem alten Schwimmbad Calderón de la Barca und der Sporthalle als Grünfläche für die Anwohner zurückzugewinnen. Deshalb wurden die beiden Neubauten für das Schwimmbad und die Halle unter einem Dach vereint.

Integration

Turó de la Peira ist also vertikal organisiert: Im Erdgeschoss befindet sich das Schwimmbad, darüber liegt die Sporthalle.

Der Baukörper ist tief eingegraben, passt sich damit der Topographie an und überbrückt den Höhenunterschied zwischen den beiden Straßen. Die Fassade zur größeren Straße (Sant Iscle) wirkt einladend und urban – mit einer Art Veranda, die den Bürgersteig verlängert.

Das Gebäude fügt sich durch die grüne, umlaufende Galerie bestens in seine Umgebung ein. Es bereichert die Grünflächen ohne Nachahmung oder Anbiederung, sondern als Fortsetzung.

Effizienzeffizienz

Turó de la Peira wurde strikt nach Nachhaltigkeitskriterien konzipiert: Himmelsrichtungen, begrünte Fassaden, Wärmedämmung, Energie speichernde Photovoltaikmodule. Die Oberlichter und Fenster werden sensorisch gesteuert und sorgen für eine gute Querlüftung. 

Das kompakte und eingebettete Volumen minimiert die Fassadenoberfläche und vermeidet damit thermische Verluste.  Die Wärmedämmung des gesamten Gebäudes wurde entsprechend der Sonneneinstrahlung geplant.

Systeme

Das aerothermische System des Turó de la Peira ermöglicht die Rückgewinnung von Wärme zur Warmwasserbereitung. Die Beleuchtung wird in Abhängigkeit von der natürlichen Belichtung gesteuert.

Die Photovoltaikmodule belegen die gesamte Dachterrasse und erzeugen 90% der für den Betrieb des Gebäudes benötigten Energie.

Die hervorragenden Eigenschaften von Holz – lange Lebensdauer, geringes Gewicht, kurze Bauzeit – waren die Gründe für die Wahl des vorgefertigten Systems aus Schichtholz.

Grüne Fassade

Eine grüne Galerie umgibt das Turó de la Peira, schützt es vor der Sonne und schafft ein günstiges Klima. Die Zugangsrampe zur Sporthalle verläuft zwischen der Fassade und dem grünen Netz, in dem die Reben wachsen.

Vom Hof aus wird die gesamte grüne Fassade durch die Ringmauer hindurch vollständig wahrgenommen. Die Blütenpracht ändert sich in Abhängigkeit von den Jahreszeiten ständig, und damit auch das Turó de la Peira.

Wasserrecycling

Ein großer Tank im Untergeschoss sammelt das Regenwasser vom Dach. Es wird mittels eines Hydrokultursystems für die Bewässerung der gesamten Grünfassade wiederverwendet.

Je nach Höhenentwicklung des Gartens sammeln Entwässerungsstreifen am Fuße der Hänge Regenwasser und leiten es an den Grundwasserspiegel zurück.

Das waren wir.

Projektdaten und beteiligte Firmen

Bauherr

Institut Barcelona Esports
Ajuntament de Barcelona

Architekten

Arquitectura Anna Noguera
Javier Fernandez
Aragó 224, 3er 1a
ES – 08011 Barcelona

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Adresse

Turó de la Peira
Carrer de Sant Iscle, 50, 54
ES – 08031 Barcelona

Eröffnung

2018

Video

Mehr Bilder & Pläne

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Bambus-Sporthalle

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Salle des fêtes de Pratgraussals

Vielseitig

Der Salle des fêtes de Pratgraussals

ppa●architectures + Encore Heureux

Standort und Umgebung

Pratgraussals liegt in einer Kurve des Flusses Tarn, 400 m Luftlinie von Albis berühmter Kathedrale Saint Cecilia entfernt. Der „Salle des fêtes de Pratgraussals“ entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs, in einem populärer werdenden Ausflugsgebiet.

Für das neue Gemeindezentrum haben ppa●architectures + Encore Heureux ein Gebäude entworfen, das sich sehr gut in die Landschaft einfügt und dessen Morphologie eine Vielzahl verschiedener Nutzungen ermöglicht. Der dominante Turm der Kathedrale von Saint Cecilia auf der anderen Uferseite brachte die Planer auf ein möglichst einfach gehaltenes, horizontal strukturiertes Gebäude.

Form

Die geneigten Dächer deuten auf die Haupthalle, die beiden Enden im Süden und Norden schützen jeweils den Haupteingang und den Künstlereingang. Eine kleine Promenade um das Gebäude herum liegt unter einem schwebenden Vordach, das den Eingang betont.

Die Einfachheit des Baukörpers erinnert in ihrer Bescheidenheit ein wenig an landwirtschaftliche Gebäude. Seine Größe ist die eines öffentlichen Gebäudes, das für alle zugänglich ist.

Inhalt

Der Salle des fêtes de Pratgraussals ist eine wichtige Einrichtung in Albi, einer Gemeinde mit knapp 50.000 Einwohnern. Albi liegt 80 km nordöstlich von Toulouse. Das Gemeindezentrum wird für ganz unterschiedliche gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen benötigt.

Die große Halle bietet Platz für 500 Personen und die damit verbundenen Räumlichkeiten: Empfang, Umkleideräume, technische Logistik, Küchen, Verwaltung sowie die notwendigen Einrichtungen für die Veranstaltungsbühne im westlichen Außenbereich.

Programm

Hier findet mit großem Erfolg das große „Festival Pause Guitare Sud de France“ statt. An diesem bedeutenden Event nahmen in den letzten Jahren Größen wie Carlos Santana, ZZ Top, Catherine Ringer und Joan Baez teil

Gleichzeitig ist der Salle des fêtes de Pratgrauss für verschiedene, auch kleinere Nutzungen konzipiert: Partys, Meetings, Spiele und Veranstaltungen für alle Altersgruppen und alle Leidenschaften.

Außerdem sollte das Gebäude in weniger als 11 Monaten fertig gestellt werden, um schon das „Festival Pause Guitare Sud de France“ 2017 ausrichten zu können. Hat geklappt.

Funktionalität und Nutzungsmöglichkeiten

Im Mittelpunkt des Projekts steht die große Veranstaltungshalle. Dachform und Grundriss ermöglichen die Aufteilung des Empfangsbereichs in drei separate Bereiche. Das ermöglicht verschiedene Veranstaltungs-Konfigurationen. Tageslicht dringt tief ins Gebäude, kann aber natürlich auch (je nach Veranstaltungsform) durch Verdunkelung ausgeschlossen werden.

An beiden Enden des Gebäudes befinden sich die Eingänge. Im Süden der Haupteingang, im Norden ein Nebeneingang, der zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Ein breites Vordach schützt den Südeingang vor der Sommersonne und bietet Schutz vor Regen. Auf der Nordseite erstreckt sich das Vordach vom Gebäude weg und bildet einen Außenraum wie eine kleine Terrasse, die in den Park eingelassen und separiert werden kann.

Materialien

Der Salle des fêtes de Pratgraussals wird von einem Zinkdach bedeckt, das aus acht klar definierten Neigungen besteht. Sie führen zu dieser prägenden Gebäudeform. Die Fassaden wurden mit Holz aus der Region Limousin verkleidet. Die Sockel der Wände bestehen aus vorgefertigtem Beton, der mit Kieselsteinen aus dem benachbarten Fluss Tarn verkleidet wurde. Die Materialien sind einfach und natürlich.

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Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Adresse

Salle des fêtes de Pratgraussals
113 rue de Lamothe
Ville d’Albi
F – 81000 Toulouse

Eröffnung

2018

Baukosten

6.300.000 €

Architekten

ppa • architectures
Jean Manuel Puig, Laure Alberty, Ana Castro
9 bis rue Ernest Jeanbernat
F – 31000 Toulouse 

ENCORE HEUREUX
Nicola Delon, Margot Cordier , Olivier Caudal
104 rue d’Aubervilliers
F – 75019 Paris

Wettbewerbsteam:
Clémence Durupt, Guillaume Sicard, Floriane De Roover, Romain Léal

 

Fotos

Cyrus Cornut
Philippe Ruault
RKhoob Photographies
Hugo Segura
Studio tChiz
Encore Heureux

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Freiluft-Sporthallen

Nie wieder Nieselregen

Die vielen Vorteile von Freiluft-Sporthallen

McArena

Bei dem Wetter?

Dunkelheit, Kälte, Nieselregen, Schneematsch: Das sind die Aussichten für die nächsten Monate. Betroffen sind auch die mehr als 15 Millionen Fußballer allein in Deutschland. Die Motivation, draußen Sport zu treiben, sinkt. Fußballvereine leiden unter den wetterbedingten Platzsperren, ihre Kinder- und Jugendmannschaften weichen in muffige und teure Hallen aus.

Die Alternative heißt Freiluft-Sporthalle. Hier kann man witterungsgeschützt, aber an der frischen Luft seinem Lieblingssport nachgehen. Der führende Anbieter heißt McArena.

Kosten

Um für Nutzer und Betreiber (also meist Vereine und/oder Kommunen) interessant zu sein, muss eine Freiluft-Sporthalle wirtschaftlich und nachhaltig sein. Und Spaß machen.

Die Herstellungskosten dieser Freiluft-Sporthalle betragen etwa 10 % der Kosten traditioneller Sporthallen. Freiluft-Sporthallen benötigen nur wenig Fläche und sind nach maximal 10 Wochen Bauzeit fertig gestellt.

Noch wichtiger als die Baukosten sind bekanntlich die Betriebskosten. Freiluft-Sporthallen müssen kaum gewartet werden. Vor allem müssen sie nicht beheizt werden. Das ist natürlich sehr effizient und extrem kostengünstig.

Konstruktion

Das Tragwerk einer McArena Freiluft-Sporthalle ist ausgesprochen robust und langlebig. Es besteht aus einer hochwertigen, feuerverzinkten Stahlbaukonstruktion in Modulbauweise. Vor Regen, Schnee und direkter Sonneneinstrahlung schützt das beständige, flach geneigte Satteldach. Sein großzügiger Dachüberstand von 1,5 Metern schützt auch die Randbereiche der Mehrzweckhalle – und damit die Zuschauer.

Für Ballsportarten wie Fußball braucht man einen geschlossenen Käfig, sonst ist der Ball ständig weg. Hier wird er gebildet aus umlaufenden, geräuscharmen Sandwichbanden mit PU-Schaumkern (unten) in Kombination mit engmaschigen Ballfangnetzen (oben). Der Ball kann nicht mehr raus, das Spiel bleibt schnell und ununterbrochen.

McArena Freiluft-Sporthallen sind zusätzlich mit einer ballwurfsicheren LED-Beleuchtung ausgestattet. Damit lässt sich die Anlage bei Tag und Nacht nutzen.

Barrierefreiheit in allen Bereichen, für Sportler und für Zuschauer, ist selbstverständlich.

Mehrzwecknutzung

Zugegeben: Es gibt mehr im Leben als Fußball. Zum Beispiel morgens Hockey und nachmittags Volleyball. Am Abend kommt die Zumba-Gruppe und am Wochenende soll das jährliche Sommerfest stattfinden.

Kein Problem! Die Nutzungsmöglichkeiten einer McArena Freiluft-Sporthalle sind vielfältig. Sie lassen sich dank des modularen Baukastensystems optimal auf die Wünsche und Anforderungen des Betreibers oder Veranstalters anpassen. Grundsätzlich wird die Halle als Einfeld-, Zweifeld- und Dreifeldhalle angeboten. Die Auswahl des jeweiligen Sportbodens richtet sich natürlich nach den Bedürfnissen des Bauherrn.

Eine solch variable Halle lässt sich übrigens auch sehr gut vermieten, zum Beispiel für Events. Das macht eine Freiluft-Sporthalle zu einer attraktiven Einnahmequelle.

Technik

Dies McArena Freiluft-Sporthalle ist mit einer gut sichtbaren, digitalen Anzeigentafel ausgerüstet. Damit lassen sich Spielstände, Punktzahlen oder Bestzeiten darstellen – ein großes Plus bei vielen Veranstaltungen.

Zum Paket gehört auch ein Audio- und Boxensystem. Dies ist nicht nur für Events wichtig, sondern auch für Aerobic-Kurse und eben die Zumba-Gruppe. Das System wird einfach und komfortabel über Smartphone oder Tablet gesteuert. Die Beschallung ist so ausgerichtet, dass sie sich auf das Innere der Freiluft-Sporthalle konzentriert – die Nachbarn bleiben also weitestgehend ungestört.

Ein weiteres Plus ist die fest installierte Geschwindigkeitsmessung über den Toren: Mittels zweier Lasermessgeräte ermittelt sie die Geschwindigkeit der Bälle und überträgt das Ergebnis auf die digitale Anzeigentafel.

Refinanzierung

Mit einer Freiluft-Sporthalle lässt sich sogar Geld verdienen, indem man sie zu nicht selbst genutzten Zeiten an Externe vermietet. In Frage kommen zum Beispiel Vereine, Schulen, Betriebe oder private Sportgruppen.

Die McArena Freiluft-Sporthalle bietet zu diesem Zweck eine automatisierte Licht- und Kamerasteuerung sowie einen internetbasiertes Buchungs- und Bezahlsystem. Damit lassen sich nicht nur der administrative Aufwand der externen Vermietung auf ein Minimum reduzieren, sondern auch die ohnehin niedrigen Betriebskosten.

Fazit

Witterungsgeschützte Freiluft-Sporthallen werden immer beliebter. Der Käfig-Charakter macht den Fußball sehr schnell – eine attraktive und willkommene Abwechslung und Ergänzung für alle Altersklassen. Darüber hinaus sind ganz viele weitere Sportarten denkbar.

Da sie nicht viel Platz brauchen, passen die Anlagen meist aufs Vereinsgelände. Die Sportler bleiben an der frischen Luft, die Vereinsinfrastruktur wie Umkleiden, Duschen und Vereinsheim kann genutzt werden.

Die Anschaffungskosten einer Freiluft-Sporthalle liegen, bei einer Spielfeldgröße von 30 x 15 m, bei ca. 350.000 €. Das ist überschaubar und kalkulierbar. Ein weiterer großer Vorteil sind die sehr niedrigen Betriebskosten. Durch Vermietungen lässt sich sogar Geld verdienen. 

Das Ding hat Zukunft.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

McArena auf der FSB

Halle 9.1 Stand E-017

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Bauherr

McArena GmbH
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 3
71522 Backnang

Video

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Sportpark Styrum

Eine Freilufthalle als Motor der Stadtentwicklung. Von McArena.

Academia Unileão

Wie schön du bist

Academia Unileão in Juazeiro do Norte

Lins Arquitetos Associados

Situation

Die Academia Unileão ist eine Mischung aus Sporthalle und Sportzentrum an der Cidade Universitária im brasilianischen Juazeiro do Norte (246.000 Einwohner). Die Stadt liegt in der Region Cariri. Hier herrscht brutales Steppenklima, und das bedeutet extreme Hitze und Trockenheit. Diesen schwierigen Bedingungen haben sich Lins Arquitetos Associados mit einer Fülle gestalterischer und klimatechnischer Ideen gestellt.

Das Gebäude dient dem Sportunterricht der Universität und wird von Studenten, Dozenten und Mitarbeitern genutzt.

Standort

Das Gebäude wurde auf einem vorhandenen Plateau errichtet, auf dem bereits Universitätsgebäude standen. Diese bieten gerade in Richtung Ost-West-Orientierung große Fassaden, die an jedem Tag starken Sonneneinfall ausgesetzt waren.

Das ist keine ideale Lage in diesem semi-ariden Klima. Also haben sich die Planer verschiedene Strategien ausgedacht und angewandt, um die Temperatur im Inneren des Gebäudes so niedrig wie hier möglich zu halten.

Grundriss

Die Academia Unileão besteht aus fünf kreisrunden Teilen mit einem Radius von je 7,80 m, von denen die inneren 6,00 m Nutzfläche und die äußeren 1,80 m „Gartenfläche“ sind. Jeder dieser Radien hat unterschiedliche Aufgaben. Der mittlere Kreis beherbergt den Empfang und eine kleine Bar oder Kantine. Im Westen schließen sich zwei Sporträume für Gymnastik und Kraftsport an, im Osten ein Tanzraum und die Sanitär- und Personalbereiche. Alle Zellen sind direkt miteinander verbunden.

Drei geschlossene Veranden auf beiden Seiten des Gebäudes sind flexibel zuschaltbar und können besonders den Fitness- oder Krafttrainingsbereich bei Bedarf flexibel erweitern.

Fassade

Um den direkten Sonneneinfall ins Gebäude zu minimieren und dennoch zu nutzen, wurden sämtliche Fassaden sozusagen dreilagig gestaltet. Die erste und äußerste Schicht besteht aus einer rhythmischen Folge offen und mit Mut zur Lücke verlegten Vollkeramikfliesen.

Die zweite Schicht der Außenhaut beherbergt einen inneren Garten mit Vegetation und Pflanzen, die für dieses Klima geeignet sind und gleichzeitig zu einem angenehmen Mikroklima beitragen. Die dritte und innere Schicht besteht aus öffenbaren Rahmen aus Klarglas, die bei Bedarf auch für eine mechanische Kühlung des Gebäudes sorgen können.

Diese Struktur filtert das grelle Sonnenlicht und lässt gleichzeitig Licht herein. Das Licht und sein Zusammenspiel mit den sichtbaren Materialien (vor allem Keramik, Holz und Glas) erzeugen eine dermaßen dreidimensionale und harmonische Atmosphäre, wie man sie in Sporthallen nun wirklich ausgesprochen selten antreffen dürfte.

Fazit

Das Dach des Gebäudes ist mit thermisch und akustisch wirksamen Ziegeln gedeckt, die das Innere der Academia Unileão vor übermäßiger Hitze schützen. Die Sichtbeton- und Vollkeramikfliesen in ihren natürlichen Farben sind die charakteristischen Materialien des Gebäudes.

Man könnte es so zusammenfassen: Der Grundriss der Academia Unileão rationalisiert und vereinfacht die Lesbarkeit und Nutzung eines solchen Gebäudes unter schwierigen thermischen Bedingungen. Die taktilen und visuellen Reize, die durch die verwendeten Materialien, durch die Vegetation und die durch die Bauweise bedingten Licht- und Schatteneffekte entstehen, sind schlicht wunderbar.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

Lins Arquitetos Associados
Cintia Lins, George Lins
Rua Manoel Miguel dos Santos, 330
Juazeiro do Norte, Cariri 
Brasilien

Eröffnung

2018

Bebaute Fläche

964 m²

Adresse

Cidade Universitária
Juazeiro do Norte
Ceará, 63040-410
Brasilien

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Video

Mehr Bilder und Pläne

Unser Blog

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Bambus-Sporthalle

Bambus-Sporthalle

Organisches Design, Stand der Technik, frische Luft und Bambus. Mehr geht kaum.

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Eine Freilufthalle als Motor der Stadtentwicklung. Von McArena.

Louvain-la-Neuve

Der Weg nach Tokio

Das Centre d’athlétisme in Louvain-la-Neuve

REGUPOL BSW GmbH

Situation

Im beschaulichen belgischen Ottignies-Louvain-la-Neuve eröffnete im April 2019 eine Leichtathletikhalle von Weltformat: das „Centre d’athlétisme de LLN“, eine Trainings- und Wettkampfanlage für den Spitzensport. Dank ihrer Architektur und Ausstattung ist die Halle jedoch auch für den Schul- und Breitensport geeignet – und selbst für völlig andere Sportarten.

Geplant wurde die Anlage vom Atelier d’Architecture de Genval und von Chabanne + Partenaires. Sämtliche Sportflächen stammen von der REGUPOL BSW GmbH aus Bad Berleburg.

Standort

Ottignies-Louvain-la-Neuve (31.000 Einwohner) liegt im Zentrum der belgischen Provinz Wallonisch-Brabant.

Sieben Städte hatten sich als Standort dieser einzigartigen Anlage beworben. Die geographisch zentrale Lage in Belgien und die ausgezeichnete Verkehrsanbindung in Verbindung mit dem Sportzentrum Blocry gaben schließlich den Ausschlag zugunsten des Ortsteils Louvain-la-Neuve.

Mit dem Centre d’athlétisme de LLN bekommt das 1977 eröffnete Sportzentrum Blocry einen neuen Mittelpunkt, der weit über die Landesgrenzen hinaus Sportler anziehen wird: es gibt bereits Anfragen aus Frankreich und Katar. Die 10.000 m² große Sporthalle befindet sich direkt neben der Outdoor-Leichtathletikanlage und macht aus dem Sportzentrum einen ganzjährig nutzbaren Ort für den Trainings- und Wettkampfbetrieb.

Zum „Blocry Sports Complex“ gehören außerdem mehrere Sporthallen, ein Fitnesszentrum, zwei Traglufthallen, zwei Schwimmbäder, sieben Großspielfelder für Fußball und Hockey und die erforderlichen Nebengebäude. Die Leichtathletikanlage und einer der Hockeyplätze wurden kürzlich saniert.

Architektur und Ausstattung

Die Anlage weist sowohl landschaftliche als auch städtebauliche Besonderheiten auf. Im Norden grenzt das Centre d’athlétisme de LLN an ein großes Landschaftsschutzgebiet, im Süden ist die Halle durch eine Fußgängerbrücke mit dem Sportzentrum Blocry verbunden. Über diese Brücke gelangen Besucher direkt ins Foyer.

Dieses helle und durchlässige Foyer stellt Sichtkontakt zwischen den Besuchern, der neuen Halle und der Leichtathletikanlage im Freien her. Der Innenraum ist weitgehend verglast, so dass die sportlichen Aktivitäten sichtbar sind.

Zur Ausstattung des Centre d’athlétisme de LLN gehören

  • 200 Meter-Rundlaufbahn mit sechs Bahnen
  • 60 m-Bahn mit acht Bahnen
  • Jeweils zwei Einrichtungen für sämtliche Sprungdisziplinen: Weit-, Drei-, Hoch- und Stabhochsprung
  • 100 m-Trainingsbahn mit Sprunggrube
  • Trainingsanlage für das Kugelstoßen
  • 250 m lange Aufwärmstrecke mit vier Bahnen
  • Fitnessraum
  • Trainingsanlage für den Weitsprung im Außenbereich
  • Lagerräume, Räume für Anti-Doping-Kontrolle, Physiotherapie usw.
  • Cafeteria mit Blick auf die Strecke

Nutzung

Im Centre d’athlétisme de LLN  hat der Leistungssport Vorrang. Dennoch beabsichtigt der Betreiber, die Halle auch für lokale Leichtathletikclubs, Schulen und Kurse zugänglich zu machen.

Außerdem soll das Centre d’athlétisme de LLN auch für andere Sportarten offen stehen, zum Beispiel für Judo und weitere Kampfsportarten auf Matten – oder auch für Badminton und Tischtennis. Dieser Sport soll im Zentrum der Halle stattfinden. Auf Teleskoptribünen stehen, je nach Veranstaltungsform, zwischen 2.500 (Leichtathletik) und bis zu 5.000 Zuschauerplätze (bei Nutzung des Innenraums) zur Verfügung.

Ein Catering-Bereich und Büros, die zum Teil bereits vermietet sind, runden das Projekt ab – und tragen zur Wirtschaftlichkeit des Betriebs bei.

Laufbahnen

Im November 2018 begann die REGUPOL BSW GmbH mit der Installation des Laufbahnbelages in der Halle, im Februar waren die Arbeiten bereits abgeschlossen.

Für die Wettkampfflächen in der Halle wurde der Regupol AG verbaut. Dieser Allrounder liegt bereits in Stadien und Hallen auf der ganzen Welt. Fugenlos, schnell und griffig ist er für Spitzensport und Breitensport gleichermaßen geeignet – und deshalb ideal für das Centre d‘athlétisme de LLN.

Eine weitere Besonderheit: Die sechs Bahnen sind die breitesten, die nach den Regeln des internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF) zugelassen sind. Zum Vergleich: In der Leichtathletikhalle in Gent sind die Bahnen 90 cm breit, hier sind es 110 cm. Dies bietet den Athleten erheblichen zusätzlichen Komfort.

Die 1.000 m² große Fläche für die Weitsprung-Trainingsanlage im Außenbereich wurden im Insitu-Verfahren mit einer Spritzbeschichtung aus Polyurethan installiert. Diese Beschichtung hat zwei Vorteile: Die Installation nimmt weniger Zeit in Anspruch und sie ist preisgünstig, da sie weniger aufwändig ist als eine Nutzschicht aus eingestreuten EPDM-Granulaten.

Der Fitnessraum wurde auf einer Fläche von 450 m² mit einem elastischen, widerstandsfähigen und rutschfesten Fitnessboden ausgestattet.

Ausblick

Belgische Top-Athleten wie Ismaël Debjani haben die Halle und vor allem die Laufbahnen bereits ausgiebig getestet und sind begeistert. Debjani, die Geschwister Borlée und Nafi Thiam werden das Centre d‘athlétisme de LLN ab sofort nutzen, um sich optimal auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorzubereiten. Christian Maigret, Technischer Direktor des belgischen Leichtathletikverbandes (LBFA), verspricht sich gar „Impulse“ für den Medaillenspiegel.

In jedem Fall ist das Centre d’athlétisme de LLN  ein schönes Beispiel dafür, wie gelungene Architektur und ausgezeichnete Ausstattung Sport und Bewegung buchstäblich einen Schub geben können.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten zum Centre d’athlétisme de LLN

Architekten

Atelier d’Architecture de Genval scrl
8 rue de la Sablière
B-1332 Genval

Chabanne + Partenaires
38 quai Pierre Scize
F-69009 Lyon

Eröffnung

2019

Sportflächen

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgenacker 24
D-57319 Bad Berleburg

Fotos & Illustrationen

Altebene

Adresse

Centre d’athlétisme de LLN
1348 Ottignies-Louvain-la-Neuve,
Belgien

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Sportflächen aus Bad Berleburg

Sportflächen der REGUPOL BSW Gmb befinden sich nicht nur im Centre d´Athletisme de Louvain-La-Neuve, sondern auch in tausenden anderen Sport- und Freizeitanlagen auf der ganzen Welt.

REGUPOL BSW ist ein weltweit führender Hersteller elastischer Produkte für Sport, Bau und Transport. Insbesondere die Tartanbahnen und Spielfeldböden aus Bad Berleburg sind weltweit bekannt.

Pläne

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Bambus-Sporthalle

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Sportpark Styrum

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Eine Freilufthalle als Motor der Stadtentwicklung. Von McArena.

Rhein-Hunsrück Arena

Emotionales Investment

Die Rhein-Hunsrück Arena

von McArena

Gute Idee

Die Entstehung der Rhein-Hunsrück Arena ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie auch in strukturschwachen Regionen Talentförderung möglich ist. Einige kleinere Vereine aus der Region Rhein-Hunsrück gründeten im Jahr 2010 einen Förderverein, um talentierte Nachwuchsfußballer vor Ort möglichst optimal fördern zu können. Dank moderner Trainingsmöglichkeiten und eines innovativen Ausbildungskonzepts ist der JFV heute in der Lage, die Jugendlichen möglichst lange in der Region zu halten.

Die Rhein-Hunsrück Arena von McArena ergänzt das Konzept des Vereins in idealer Weise. Mit der modernen Freilufthalle bekommt der Verein eine witterungsgeschützte Sportanlage, die völlig neue Trainingsmöglichkeiten schafft. In der McArena lassen sich neueste Trainingstools nutzen, um Spieler aller Alters- und Leistungsklassen stetig zu verbessern. Trainingskonzepte wie FUNino schulen Schnelligkeit, Auffassungsvermögen und Reaktionsschnelligkeit. Das alles gehört in der McArena zum Standard, genauso wie die Torschuss-Geschwindigkeitsmessung und eine digitale Anzeigentafel.

 

Freilufthalle

McArena GmbH
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 3
D-71522 Backnang

Bauherr

Finanzierung

Xavin
Lautenschlagerstraße 16
D-70173 Stuttgart

McArena

McArena schafft eine innovative Sportstätte für viele Anwendungen!

  • Mit dem Bau einer McArena Freilufthalle entstehen witterungsgeschützt Sportkapazitäten.
  • Bestehende Hallen und Plätze können entlastet und geschont werden.
  • Eine McArena vereint viele Sportler unter einem Dach. Vereine, Betriebssport, Familien und Freizeitgruppen nutzen die Anlage gemeinschaftlich – ein absoluter Mehrwert für die ganze Region.
  • Bau und Unterhalt einer McArena sind günstig, zudem können Einnahmen durch externe Vermietung erzielt werden
  • Alle Informationen unter mcarena.de

Die McArena: drinnen draußen sein

Bewegung an der frischen Luft ist gesund, da sind sich alle einig. An trüben Herbst- und Wintertagen bei Schneematsch oder Nieselregen auf dem Sportplatz zu trainieren, stärkt zwar das Immunsystem, kostet aber Überwindung. Muffige und überhitzte Soccerhallen sind keine attraktive Alternative.

Wie so oft liegt die Lösung zwischen den Extremen. Sie heißt McArena Freilufthalle und verbindet die Vorzüge einer Sportstätte im Freien mit einem schützenden Dach und vielen weiteren Extras. Neben der extra Portion Frischluft ist die McArena durch ihre Systembauweise und ein angeschlossenes Vermarktungssystem äußerst wirtschaftlich.

Die McArena Freilufthalle ist ein modulares Sportstättensystem. Der Sportboden und die Ausstattung können individuell ausgewählt werden. Die Freilufthalle kann damit an das zu errichtende Sportangebot eines Vereins oder einer Kommune angepasst werden und vereint viele Nutzer unter einem Dach. Neben der reinen Sportnutzung eignet sich die Freilufthalle auch für Veranstaltungen, Feste und Feiern. Hierfür wird der Sportbodenbelag bei Bedarf mit einem mobilen Abdecksystem geschützt. So wird aus einer Sporthalle kurzfristig eine Eventlocation.

 

Luftbild

Xavin

  • Xavin hilft Verein aus eigener Kraft große Projekte zu finanzieren!
    • Über die Crowdinvestingplattform xavin.eu haben Mitglieder und Unterstützer die Möglichkeit in den Neubau einer McArena zu investieren.
    • Dabei werden viele kleine Darlehen eingesammelt, um eine große Summe zu stemmen.
    • Die Anleger erhalten dafür sowohl eine kleine Rendite als auch einen emotionalen Mehrwert. Somit bleibt das Geld quasi in der Familie und der Verein kann sich unabhängig von Banken finanzieren.
    • Der Vorteil für den Verein – er kann die Höhe der Zinsen so wie die Laufzeit und Rückzahlung der Darlehen flexibel nach eigenen Wünschen gestalten.

Emotionales Investment

Wenn Vereine Projekte wie die Rhein-Hunsrück Arena stemmen wollen, ist die Finanzierung immer ein großes Thema. Das Vereinskapital reichte nicht aus, ein Bankdarlehen war nicht möglich. Also mussten Alternativen her.

Für den JFV Rhein-Hunsrück heißt die Lösung Xavin, eine Online-Plattform für „regionale und emotionale Investments“. Über diese Plattform startete der Verein eine Crowdinvesting-Kampagne. Beim Crowdinvesting investieren mehrere Personen Geld in ein Projekt, an das sie glauben, ohne dass eine Bank über die Kreditvergabe entscheidet. Über Xavin können die Anleger in ihren Verein oder ein regionales Projekt wie die Rhein-Hunsrück Arena mittels eines Nachrangdarlehens investieren und erhalten neben einer monetären auch eine emotionale Rendite.

Feedback

8 + 4 =

170.000 € in einem Monat

Mit Xavin war es dem JFV Rhein-Hunsrück möglich, in nur einem Monat 170.000 € für die Rhein-Hunsrück Arena einzusammeln. Anleger konnten zwischen zwei verschiedenen Laufzeiten mit unterschiedlichem Zins wählen:

  • Möglichkeit 1: Laufzeit fünf Jahre, Zinssatz 2,50 %
  • Möglichkeit 2: Laufzeit sieben Jahre, Zinssatz 3,50 %

Damit war die Finanzierung des Baus gesichert. Die Rückzahlung des Darlehens wird dem Verein nicht schwerfallen, denn die McArena generiert regelmäßige und planbare Einnahmen durch

  • die Vermarktung von Werbeflächen
  • die Vermietung der Freilufthalle an andere Vereine, Schulen, Betriebe und Freizeitmannschaften
  • Nutzung und Vermietung der Freilufthalle als Eventlocation

Der Verein ist mit dem Projekt sehr zufrieden. Geschäftsführer Jörg Jakobs: „Die McArena verbindet viele Aspekte unseres Vereinskonzeptes, denn wir setzen im Jugendbereich auf Kleinfeld und auf Trainingsformen wie FUNino. Zudem ist Futsal bei uns ein wichtiges Thema. Mit der McArena haben wir eine innovative Anlage für innovative Trainingsformen. Damit bieten wir der gesamten Region eine Plattform, um Sportlerinnen und Sportler für den Verein (zurück) zu gewinnen.“

Eröffnung

Herbst 2019

Fotos

McArena, Pixabay

Text

McArena

All-In

Morgens Hockey, nachmittags kommt die Zumba-Gruppe und am Abend trainiert eine Fußballmannschaft? Außerdem soll am Wochenende das jährliche Sommerfest in der Freilufthalle stattfinden? Kein Problem! Die Nutzungsmöglichkeiten einer McArena sind vielfältig und lassen sich mithilfe des modularen Baukastensystems optimal auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Vereins und der jeweiligen Nutzergruppe anpassen.

Zahlreiche realisierte McArena-Projekte in Deutschland zeigen, dass witterungsgeschützte Freilufthallen bei Sportlern sehr beliebt sind. Vereinen bieten sie die Möglichkeit, kostengünstig nachhaltige Sportstätten zu schaffen, denn die Nachfrage nach überdachten, regeloffenen und multifunktionalen Sportanlagen ist groß. Wenn dann auch noch, wie bei der Rhein-Hunsrück Arena, die Finanzierung gesichert ist, umso besser.

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Johannes Bühlbecker, Gründer von More Sports Media

Johannes Bühlbecker ist Architekt und hat unter anderem 15 Jahre lang für die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) gearbeitet – als Redaktionsleiter der renommierten Fachzeitschrift „sb“, in der Organisation und Durchführung internationaler Architekturwettbewerbe mit IOC und IPC, im Messe- und Kongresswesen, als Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“ und als Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • Dipl.-Ing. Architekt
  • Langjähriger Redaktionsleiter „sb“, Internationale Fachzeitschrift für die Architektur des Sports
  • Fortbildungen im Bereich Web-Design, Online-Marketing usw.
  • Internationale Architekturwettbewerbe mit IOC und  IPC
  • Messe- und Kongressorganisation
  • Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“
  • Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • Planung des Preußen-Stadions in Münster (für großmann ingenieure, Göttingen)
  • Neuplanung eines Fußballstadions in Berlin-Köpenick
  • Zahlreiche Publikationen, u.a. „Vom runden Leder zur Seifenblase – Die Entwicklung des Fußballs und seiner Architektur“
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„Hjertet“ in Ikast

Listen to your heart

Hjertet in Ikast

von C.F. Møller Architects

Ein neuer Treffpunkt

 „Hjertet“ (Herz) ist der Name einer Erweiterung der International School im dänischen Ikast-Brande (41.000 Einwohner). Das Programm besteht aus vielfältigen offenen Flächen, Hallen und Räumen, die für ganz unterschiedliche sportliche, kulturelle und soziale Zwecke genutzt werden  können.

Hjertet erweitert die Bildungseinrichtungen der International School Ikast-Brande, schafft aber darüber hinaus ein neues Zentrum für einen aufstrebenden und schnell wachsenden Teil der Kommune, in der unter anderem der Familienkonzern Bestseller (Jack & Jones, Vero Moda) seinen Sitz hat und das mit 320 Metern höchste Gebäude Westeuropas bauen will.

Hjertet besteht aus dem vielseitig ausgerichtetem Mehrzweckgebäude und einer Art Freizeitpark. Seine Ausrichtung(en) stellen Beziehungen zu den benachbarten Bildungseinrichtungen her. Neben der International School Ikast-Brande sind dies ein Business College, weitere Schulgebäude und eine Bildungsakademie. Hjertet wurde von C.F. Møller entworfen, die benachbarte International School Ikast-Brande übrigens auch.

Architekt

Europaplads 2, 11.
8000 Aarhus C
Dänemark

Bauherr & Nutzer

35 Nutzergruppen

Hjertet verbindet Bildung, Aktivität, Gemeinschaft, Bewegung und Freizeit auf neue Weise. Die Schüler sind ein selbstverständlicher Teil einer sehr breit gefächerten Nutzergruppe, zu der neben Schülern und Sportlern auch Musiker, Skater, Schauspielgruppen oder Teilnehmer therapeutischer Projekte gehören. Insgesamt waren 35 Nutzergruppen an der Entwicklung des Gebäudes und des Parks beteiligt.

Ein wesentliches Ziel des Projektes ist es, viele verschiedene Einrichtungen und parallele Aktivitäten zu kombinieren. Alle Räume und Flächen sollen den ganzen Tag über, vom frühen Morgen bis zum späten Abend, aktiv genutzt werden.

Ausgedrückt wird dies in einer Architektur, die ihre vielen verschiedenen Angebote durch viele verschiedene Baukörper, unterschiedliche Dachformen und -höhen zum Ausdruck bringt. Eine Kleinstadt, untergebracht in einem Gebäude.

Adresse

Hjertet
Vestergade 65
7430 Ikast
Dänemark

Luftbild

Zentraler Platz + Sporthalle

Hjertet umfasst insgesamt 3.660 m². In der Mitte gibt es einen zentralen Platz mit einer Bühne und Sitzstufen, die sich auch sehr gut als Zuschauertribüne eignen. Der Platz verteilt die Besucher auf die verschiedenen Räume. Ein Empfangsbereich und ein Café sind diesem Bereich zugeordnet.

In einem Flügel befinden sich die Unterrichtsräume der Schule, die nachmittags und abends in Seminarräume und Kunstwerkstätten für Vereine und Abendschulen umgewandelt werden können.

Für Jugendliche und jüngere Sportbegeisterte ist die Sporthalle besonders interessant. Dank ihrer Glasflächen vermittelt sie den Sportlern das Gefühl, im Freien zu sein.

Das Café verfügt über eine Serviceküche und einen Ladenbereich, in dem zum Beispiel Bio-Lebensmittel aus einer lokalen Initiative oder auch Kunsthandwerk von blinden Produzenten verkauft werden können.

Im Obergeschoss ist unter anderem ein städtisches Jugend- und Bildungsberatungszentrum untergebracht. Hier werden Bewegungsaktivitäten wie Tanz und Yoga sowie kulturelle Veranstaltungen und Beratungen für Jugendliche angeboten.

Feedback

15 + 3 =

Barrierefreie Aktivitäten

Die Sport- und Freizeitangebote im Außenbereich sind ebenso vielfältig: Es gibt eine Skate-Bowl und einen Flowskate-Park, einen Pump Track, Parkouranlagen und Spielplätze, Beachvolleyballplätze und ein Mehrzweckspielfeld für verschiedene Ballsportarten. Gleichzeitig findet man Plätze und Bereiche für ruhigere gemeinsame Aktivitäten wie Petanque, Picknick und Lagerfeuer.

Der gesamte Bereich wurde nach nachhaltigen Entwässerungsprinzipien gestaltet.

Hjertet ist ein sehr offenes und zugängliches Gebäude. Auffällig sind die vielen kleinen, informellen „Veranstaltungsorte“ und Sitzgelegenheiten. Sie stärken die Bedeutung des Gebäudes ungemein – dies ist nicht nur ein Ort aktiver Freizeitgestaltung, sondern auch ein sozialer Treffpunkt.

Der so fließende wie flüssige Grundriss ist ein Musterbeispiel dafür, wie sehr unterschiedliche Nutzer- und Interessengruppen von Sport- und Freizeiteinrichtungen organisiert werden können.

Eröffnung

2018

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Wo ich schon mal hier bin

Hjertet wird den Freizeitaktivitäten, den lokalen sozialen Verhältnissen und den Lehrmöglichkeiten der Schulen und Bildungseinrichtungen wichtige Impulse verleihen. Die offene Gebäudeorganisation bedingt wiederkehrenden Kontakt zwischen den vielen verschiedenen Nutzern. So können sich Jugendliche beispielsweise – nach dem Motto „Wo ich schon mal hier bin“ über wichtige Entscheidungen für ein aktives und soziales Leben informieren und beraten lassen.

Video

Partner

Eine ganze Reihe lokaler und nationaler Kooperationspartner haben sich zusammengeschlossen, um diesem ambitionierten Projekt in der kleinen jütländischen Gemeinde Ikast-Brande zum Erfolg zu verhelfen. Darunter befinden sich lokale Unternehmen wie Bestseller, große dänische Stiftungen wie Realdania und die Dänische Stiftung für Kultur- und Sportanlagen. Die Carlsberg-Stiftung hat Kunstwerke für Gebäude und Außenanlagen beigesteuert.

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French International School

Weg mit den Klassenzimmern!

French International School in Hong Kong

von Henning Larsen Architects

In the jungle, the concrete jungle…

Im Betondschungel von Hongkong steht der neue Campus der French International School als leuchtend grüne Oase in einer Metropole mit mehr als sieben Millionen Einwohnern. 1.100 von ihnen genießen nun als Schülerinnen und Schüler einen bunten, kollaborativen und multikulturellen Lernalltag. 

Direkt über dem Straßenniveau im Stadtteil Tseung Kwan O trifft das Sonnenlicht auf die kaleidoskopische Fassade und dringt durch Fenster, die über ein Raster von 627 bunten Fliesen gelegt wurden, in das Gebäude ein. Von der Straße aus lenkt diese farbenfrohe Fassade den Blick auf die neue Grund- und Sekundarschule der Institution – eine lebendige, nachhaltige Umgebung, die eine multikulturelle Bildung unterstützt.

Architekt

Henning Larsen Architects
Room A, 10/F, Yardley Building
3 Connaught Road West
Hongkong

Bauherr & Nutzer

Weg mit den Klassenzimmern

Die 19.600 m² große neue French International School, die im September 2018 fertig gestellt wurde, schafft eine offene und aktive Lernumgebung, die die Schule an die Spitze der pädagogischen Innovation in Hongkong bringt.

Die Architekten Henning Larsen haben die traditionellen Klassenzimmer aufgelöst und Grenzen verschoben. Entstanden sind Lernräume, die es Lehrern und Schülern ermöglichen, in einem mehr gemeinschaftlichen Rahmen zusammenzuarbeiten.

Adresse

French International School of Hong Kong
28 Tong Yin St
Tseung Kwan O
Hongkong

Luftbild

Villa und Agora

Im Bereich der Grundschule verschmelzen die traditionell geschlossenen Klassenzimmer mit Gängen zu einer Reihe von großen offenen Räumen, den sogenannten Villen, mit jeweils 125 Schülern der gleichen Altersgruppe.

Lehrer können ihre Klassen zueinander öffnen und sich einen zentralen Raum namens Agora teilen, in dem sich Gruppenaktivitäten entfalten. Hier können Klassen aus beiden Bereichen der Schule (Französisch und International) zusammenarbeiten und gemeinsam Gruppenprojekte entwickeln.

Feedback

2 + 2 =

Nachhaltige Agenda

Der Campus ist grün in Form und Funktion. Die Gebäudeform und die Fassadengestaltung sind optimiert, um auf das lokale Klima zu reagieren, den Energieverbrauch zu senken und den Komfort ohne energetischen Aufwand zu erhöhen.

Die strategische Nutzung des Tageslichts unterstützt den planerischen Willen zur Nachhaltigkeit. Der Campus bietet in allen Bereichen ausreichend Tageslicht. In dieser tropischen Klimazone bedeutet das eine sorgfältige Ausrichtung der Fenster und einen robusten Sonnenschutz.

Alle Klassenzimmer sind nach Norden oder Süden ausgerichtet, um der niedrig stehenden Sonne aus Ost und West zu entgehen. Die tiefe Brise-Soleil-Schicht verschattet die Fassade, um direktes Sonnenlicht in den Räumen zu vermeiden. Die Brise-Soleil-Schicht macht Jalousien oder Vorhänge überflüssig und ermöglicht die Verwendung eines ungefärbten Glases, wodurch ein natürliches Tageslicht im Inneren entsteht.

Eröffnung

2018

Fotos

Text

Henning Larsen Architects

Vegetation

Die natürliche Vegetation ist entscheidend für Klima und Wohlbefinden auf dem Campus. 42 Bäume, ein pflanzengedeckter Zaun, mehrgeschossige Hängegärten und ein 550 m² großer botanischer Garten mit einheimischer südchinesischer Vegetation gehören zu den Grünanlagen, welche die French International School als üppigen Garten im städtischen Hongkong etablieren.

Da die Vegetation die Luftqualität verbessert, nutzen Lüftungssysteme natürliche Brisen, um Frischluft durch das Gebäude zirkulieren zu lassen und die Abhängigkeit von Klimaanlagen zu reduzieren. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, diese Gärten zu studieren, zu pflegen und natürlich auch dort zu spielen. Sie können praktische Erfahrungen mit der natürlichen Vegetation der Region sammeln und so ein Gefühl für Natur und Nachhaltigkeit entwickeln – in Metropolen wie Hongkong ist das keine Selbstverständlichkeit.

Video

Der Loop

Ein begrünter Zaun definiert die Schule als städtische Grünfläche und ist Teil eines grünen Netzwerks innerhalb des Campus. Ein 400 Meter langer Pfad namens „The Loop“ schlängelt sich entlang dieser Grünflächen und den Spielplätzen des Campus. Er führt auch durch den Native Garden, wo die Schüler die Möglichkeit haben, einheimische südchinesische Pflanzenarten zu studieren. Insgesamt 42 einheimische Bäume wachsen auf dem Campus. Der Loop besucht sie alle.

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Multikultureller Leuchtturm

Die mehrfarbigen Keramikfliesen, die der unverwechselbaren Fassade der French International School ihren Charakter geben, sind auch im Inneren deutlich spürbar. Das Spektrum an Farben und das Design der Fliesen geben dem Campus eine nachhaltige Form und eine multikulturelle Vision.

Mit fünf Sprachen für eine Schülerschaft aus 40 Nationen ist die French International School ein aktiver kultureller Schmelztiegel. Auch außerhalb der Schulzeit fungiert der Campus als ruhige und grüne Oase in einer Stadt mit wenig Platz. Die Einrichtungen im Erdgeschoss, darunter die Sporthalle, die Ausstellungsbereiche, die Kantine und der Spielplatz, können für die Öffentlichkeit geöffnet werden, so dass die Schule abends und am Wochenende als Leuchtturm für die französische Kultur fungieren kann.

Video

Oase

Mit über sieben Millionen Einwohnern stellt die betonierte Realität des städtischen Hongkongs eine riesige Herausforderung für die Schaffung effektiver Lernräume dar. Für rund 1.100 Schüler bietet die französische International School Tseung Twan O nun eine grüne Zuflucht in der Großstadt.

Henning Larsen Architects haben auf einem anspruchsvollem Grundstück einen blühenden, lebendigen Lernraum geschaffen, der den Schülern Raum für die Zusammenarbeit und für ihre Entwicklung innerhalb der Stadt bietet.

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  • Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • Planung des Preußen-Stadions in Münster (für großmann ingenieure, Göttingen)
  • Neuplanung eines Fußballstadions in Berlin-Köpenick
  • Zahlreiche Publikationen, u.a. „Vom runden Leder zur Seifenblase – Die Entwicklung des Fußballs und seiner Architektur“
  • Vorstandsmitglied und Jugendtrainer beim SV BW Weitmar 09

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