Centro Deportivo Las Eras

Centro Deportivo Las Eras

Wachgeküsst

Wie aus einer großen, aber einfachen Sporthalle ein Sportzentrum wurde.

Das Centro Deportivo Las Eras wurde von einer monofunktionalen Anlage aus den 1980er Jahren zu einem mehr als vielseitigem Sportzentrum unserer Zeit saniert.

Nach mehr als zweijähriger Bauzeit wurde das Centro Deportivo Las Eras im Oktober 2021 wieder eröffnet. Um die kernsanierte Sporthalle schmiegt sich nun eine neue Gebäudekubatur mit vielen infrastrukturellen und sportfunktionalen Angeboten, die aus einer monofunktionalen Anlage aus den 1980er Jahren ein mehr als vielseitiges Sportzentrum unserer Zeit machen – und das mit Architektur aus dem oberen Regal.

Das Centro Deportivo Las Eras liegt in Hoyo de Manzanares, einem nördlichen Vorort der spanischen Hauptstadt Madrid.

Das Centro Deportivo Las Eras verfügt jetzt über zwei Mehrzweckräume, moderne Umkleiden, einen spektakulären Kraftraum und einen Spinning-Raum.

Das Sportzentrum verfügt jetzt über zwei neue Mehrzweckräume, moderne und funktionelle Umkleideräume, einen spektakulären Kraftraum und einen Spinning-Raum. Die Mehrzweckräume sind 90m² und 130 m² groß und befinden sich, wie die Umkleiden, im Erdgeschoss.

Die Dreifachhalle wurde grundlegend saniert und mit neuem Parkett, elektronischer Anzeigetafel und neuen Körben versehen. Die Cafeteria ist auch neu.

Im Obergeschoss findet sich der 100 m² große Spinningraum und das beeindruckende, mehr 300 m² große Gym.

Direkt an die Halle angeschlossen sind nun eine attraktive Kletterwand und ein Boxraum. All dies ist in eine spektakuläre polyedrische Struktur gehüllt, die dem gesamten Gebäude Modernität verleiht – und die Orientierung vereinfacht.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder und Jugendliche – und ist wahrlich auf der Höhe der Zeit.

Das Angebot des Centro Deportivo Las Eras richtet sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder und Jugendliche – und ist wahrlich auf der Höhe der Zeit: Badminton, Mountainbiking, Boxen, Cardio Fitness, Indoor Cycling, Klettern, Fechten, Fitness, GAP, HIT, Muay Thai, Paddle, Gymnastik für Senioren, Skating, Pilates, Psychomotorik, Taekwondo, Tai-Chi, Tennis, Bogenschießen, TRX, Yoga und Zumba.

Die Kletterwand wurde zum Teil eingegraben. Sie wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Kletterern entwickelt und nutzt die alte Fassade. Der Raum verliert dank einer Reihe von dreieckigen Spannbindern zum Felsen hin an Höhe, bis er sein ursprüngliches menschliches Maß erreicht.

Die Planer von Enkiro haben für das Centro Deportivo Las Eras einen neuen Hauptzugang geschaffen. Er befindet sich auf einem leicht erhöhten Platz, den Besucher über eine vollständig renovierte Promenade erreichen. Dieser Platz wurde als Treffpunkt für Sportler, Besucher und Anwohner sofort angenommen.

Das gewählte Material schafft eine lebendige Fassade, und lebendig ist hier so ziemlich alles.

Der neue Baukörper wird von einer mikroperforierten Haut geschützt und umhüllt. Sie geht aus der bestehenden Metallfassade hervor und passt sich an die Geometrie der Erweiterung an.

Diese Hülle verleiht dem gesamten Komplex Zusammenhalt und Einheitlichkeit. Sie fungiert sowohl als Lichtfilter nach Süden als auch als schützende Hülle, die gegen mögliche äußere Einflüsse resistent ist.

Das gewählte Material schafft ein transparentes Volumen, in dem man beim Sporttreiben „sehen kann, ohne gesehen zu werden“: eine lebendige Fassade, und lebendig ist hier so ziemlich alles.

Projektdaten

Architekt

Enkiro

Bauherr

Hoyo de Manzanares, Madrid

Standort

Polideportivo Municipal Las Eras
C. de las Eras, s/n
28240 Hoyo de Manzanares
ESP – Madrid

Eröffnung

2021

Fotograf

IMAGEN SUBLIMINAL
Miguel de Guzmán + Rocío Romero

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Pläne

© IMAGEN SUBLIMINAL

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Außenhautsicherung

Außenhautsicherung

Rein oder raus?

In Sporthallen, Kitas und Schulen kommt der Sicherung der Außenhaut besondere Bedeutung zu.

In Sporthallen, Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen kommt der Außenhautsicherung eine besondere Bedeutung zu. Das wichtigste Element dabei sind die Türen.

In Sporthallen, Kindertagesstätten, Schulen und anderen Einrichtungen kommt der Außenhautsicherung eine besondere Bedeutung zu. Das wichtigste Element dabei sind die Türen, denn der gewünschten Bewegungsfreiheit junger Menschen steht der Schutz der Gebäude vor dem Zutritt Unbefugter gegenüber. Auch im Ernstfall, wenn eine Panik ausbricht, muss die technische Ausstattung der Tür der Situation jederzeit gewachsen sein.

Für öffentliche Einrichtungen wie Sport-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen, gilt: Jeder muss das Gebäude im Notfall zügig verlassen können. Winkhaus hat für solche Aufgaben die Anti-Panik-Verriegelung panicLock AP4 entwickelt: Das System sichert sowohl ein- als auch zweiflügelige Außentüren für Flucht- und Rettungswege.

Das Programm von panicLock AP4 hält für alle  Notausgangs- und Fluchttüren passende Lösungen bereit – und bietet Kombinationsmöglichkeiten mit Zubehörteilen wie Griffen und Stangen vieler namhafter Hersteller.

Dank seiner Umschaltfunktion mit geteilter Nuss und einem Drücker sowohl auf der Innen- und als auch auf der Außenseite sorgt panicLock AP4 dafür, dass der Fluchtweg jederzeit offen ist – und umgekehrt von außen kein Unberechtigter Zutritt hat.

Eine solche Tür bietet sich besonders für Sporthallen und Schulen an:  Schließberechtigte wie Lehrer oder Hausmeister können morgens über den Schließzylinder den Außendrücker der Tür aktivieren und abends wieder ausschalten. Damit ist in den Nachtstunden der Zugang von außen verwehrt. Von innen dagegen lässt sich die Tür rund um die Uhr als Fluchtweg öffnen.

Speziell für Kindertagesstätten und Kindergärten entwickelte Winkhaus eine Variante für unterschiedlich hoch sitzende Türgriffe.

Speziell für Kindertagesstätten und Kindergärten entwickelte Winkhaus eine Variante für unterschiedlich hoch sitzende Türgriffe: die Notausgangs-Verriegelung panicLock AP179 AV3OR KG. Sie sperrt in den Nachtstunden der Zugang von außen und öffnet die Tür als Fluchtweg von innen, und das rund um die Uhr. Die Technik arbeitet auf der Innenseite mit zwei Griffen in unterschiedlichen Höhen. Beide Griffe lassen sich jeweils mit nur einer Handbewegung und geringem Kraftaufwand betätigen. Erwachsene bedienen die Tür wie gewohnt – in einer komfortablen Griffhöhe von 1,55 m.

Für Kinder ist der niedriger angebrachte Griff leicht erreichbar. Er löst jedoch einen Alarm aus, wenn er bedient wird, um beispielsweise zu verhindern, dass Kinder unbeaufsichtigt auf die Straße laufen.

Zu diesem Zweck ergänzt ein Einhand-Türwächter (GfS oder Deni) den unten sitzenden Griff. Das Element wird unterhalb der Türklinke angebracht und verschiebt sich, sobald diese betätigt wird. In dem Moment ertönt ein Alarm oder je – nach Türwächter-Modell – erfolgt auch eine Meldung ans Haus-Netzwerk.

panicLock AP179 AV3OR KG bietet unterschiedliche Anwendungsvarianten – darunter auch spezielle Lösungen für die Hol- und Bringzeiten. Die Kombination mit der motorischen Sicherheits-Tür-Verriegelung Winkhaus blueMatic EAV ist ebenfalls möglich. So ausgestattete Türen können – zum Beispiel nach einem Klingelzeichen der Besucher – von innen per Knopfdruck geöffnet werden.

Mit einem umfangreichen Programm lassen sich maßgeschneiderte Lösungen konzipieren, die speziell auf die Anforderungen von Sporthallen, Schulen und Kitas zugeschnitten sind.

Das Sicherheitskonzept einer Bildungseinrichtung muss die Schließanlage im Blick haben. Immer öfter regeln elektronische Systeme, wer wann das Gebäude und bestimmte Räume betreten kann. Das spart Kosten bei Schlüsselverlusten, Umstrukturierungen oder Erweiterungen. Elektronische Zutrittskontrolle schenkt Flexibilität und punktet mit geringeren Betriebskosten.

Für solche Anwendungen hat Winkhaus die elektronische Zutrittsorganisation blueSmart entwickelt. Mit einem umfangreichen Komponenten-Programm lassen sich maßgeschneiderte Lösungen konzipieren, die speziell auf die Anforderungen von Sporthallen, Schulen und Kitas zugeschnitten sind.

blueSmart arbeitet mit einem virtuellen Netzwerk. Im Gegensatz zu konventionellen Online-Zutrittskontrollsystemen können daher aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken entfallen.

Die Informationen zwischen den elektronischen Komponenten überträgt das System schnell und kabellos. Überträger ist der blueSmart Schlüssel. Er ist batterielos, beständig gegen Sterillium, wasserdicht (IP68) und trägt einen RFID-Chip im Inneren.

Geht mal ein Schlüssel verloren, muss nicht gleich die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden: Die individuellen Zutrittsberechtigungen werden an einem zentralen PC mit Unterstützung der Winkhaus Software blueControl verwaltet und mit wenigen Mausklicks geändert. Das Sperren eines vermissten Schlüssels wird ebenso schnell wirksam wie Änderungen von Zutrittsberechtigungen.

blueSmart Elektronikzylinder kommen ohne Knäufe aus und sind daher in den meisten Fällen flächenbündig. Das mindert die Quetschgefahr von Kinderfingern am Türrahmen und die Verletzungsgefahr, zum Beispiel beim Sport in der Halle. Auch für versehentliche oder vorsätzliche Beschädigungen bieten knauflose Türzylinder wenig Angriffsfläche.

Projektdaten

Türverrieglungen

Aug. Winkhaus GmbH & Co.KG
Berkeser Str. 6
D – 98617 Meiningen

Fotos

Winkhaus
Pexels

Autor

Irena Byrdy-Furmanczyk
Winkhaus

Video

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Stadtteilschule Lurup

Die Stadtteilschule Lurup

Neue Wege

Ein beeindruckender Neubau, in dem nach skandinavischem Vorbild eine Stadtteilschule und ein Stadtteilzentrum zuhause sind.

Im August 2020 sind 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 120 Lehrkräfte in das barrierefreie Schulgebäude mit Sport- und Mehrzweckhalle eingezogen.

Im Auftrag der Hansestadt Hamburg hat das weltweit tätige Architekturbüro Behnisch Architekten im Stadtteil Lurup einen beeindruckenden Neubau realisiert, in dem nach skandinavischem Vorbild eine Stadtteilschule sowie ein Stadtteilzentrum ihr Zuhause haben: die Stadtteilschule Lurup.

Im August 2020 sind nach gut dreijähriger Bauzeit etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 120 Lehrkräfte in das barrierefreie Schulgebäude mit Sport- und Mehrzweckhalle eingezogen. Vorher befand sich auf dem Areal zwischen Flurstraße und Luruper Hauptstraße ein Sportplatz.

Der geschwungene Neubau der Stadtteilschule Lurup mit rund 14.000 m² Grundfläche wirkt elegant, unaufdringlich und einladend. Er bietet auf drei Geschossen Platz für 36 Klassen- und Fachräume. Insbesondere die umlaufenden Balkone sowie die fast durchgehend gläserne Fassade lassen das Gebäude offen und transparent erscheinen. Besucherinnen und Besucher bekommen den Eindruck, der Neubau öffne sich förmlich zum Stadtteil hin.

Um auch über die Schule hinaus die Zukunfts- und Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen aus Lurup sowie deren Familien zu verbessern, gibt es in dem Neubau auch die so genannte Community School (LURUM).

Das zuständige Bezirksamt Altona spricht dabei von einer „neuen Qualität der Verzahnung von Schule, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Gemeinwesensarbeit“, da das neue Stadtteilzentrum nach skandinavischem Vorbild schulische und außerschulische Angebote für alle Generationen kombiniert.

Die Schule war vorher auf drei Standorte verteilt. Mit der Zusammenführung aller Jahrgänge kann nun das inklusive Konzept der Stadtteilschule optimal umgesetzt werden.

An das zentrale Foyer der Schule schließen sich Mehrzweckraum, Mensa, Mediathek und die Sporthallen im Untergeschoss an. Im ersten Obergeschoss befinden sich zusätzlich zu den Unterrichtsräumen noch der Lehrertrakt mit Einzelbüros, Räume für die Schulsozialarbeit, ein Elternsprechzimmer, ein Erste-Hilfe-Raum sowie eine Lounge für Lehrkräfte und eine Bibliothek.

Die Schule war vorher auf insgesamt drei Standorte verteilt, an denen Schülerinnen und Schüler zwischen der fünften und 13. Klasse getrennt lernten. Mit der Zusammenführung aller Jahrgänge kann nun auch das inklusive Konzept der Stadtteilschule optimal umgesetzt werden. 

Multiprofessionelle Teams aus Fachlehrkräften und Sonderpädagoginnen und -pädagogen unterstützen die Kinder und Jugendlichen individuell je nach Anforderungsniveau, begleiten sie beim Erlangen ihres Schulabschlusses bis hin zum Abitur und fördern auch das soziale Lernen.

Die hellen Akustikplatten der Troldtekt GmbH passen sich perfekt in das gestalterische Gesamtkonzept ein und optimieren die akustischen Verhältnisse, sowohl in den Klassenräumen als auch in den Sporthallen.

Der integrative, offene und innovative Ansatz spiegelt sich auch im Inneren des Neubaus wider. Hier gibt es dank der gläsernen Fassade und durch ein Oberlicht im großzügig gestalteten Foyer viel Tageslicht. Breite Freitreppen und geschwungene Flure vermitteln einen locker-beschwingten Eindruck.

Die Flure zwischen den Fachräumen sind zudem so unterteilt und teilweise mit besonderen Sitzmöbeln ausgestattet, dass sie bei Bedarf von Lerngruppen genutzt werden können. Ansprechend gesetzte Farbakzente in satten Rot- und Gelbtönen heben sich lebendig von den hellen Fußböden und Decken ab.

In das gestalterische Gesamtkonzept passen sich auch die hellen Akustikplatten der Troldtekt GmbH perfekt ein, die die akustischen Verhältnisse sowohl in den Klassenräumen als auch in den Sporthallen optimiert.

Projektdaten

Architekt

Behnisch Architekten
Rotebühlstraße 163A
D – 70197 Stuttgart

Bauherr

SBH | Schulbau Hamburg

Deckenverkleidung

Troldtekt GmbH
Friesenweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Stadtteilschule Lurup
Flurstraße 15
D – 22549 Hamburg

Eröffnung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Architekt Olaf Wiechers
Büro für Architektur  +  Mediendienstleistungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Advertorial)

Fotograf

Olaf Wiechers
David Matthiessen

© David Mathiesen

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© 

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Cradle to Cradle

Von Silber auf Gold

Cradle to Cradle

Die Vision hinter Cradle to Cradle ist eine Welt, in der Hersteller ihre Produkte für die Kreislaufwirtschaft entwickeln.

Die Heraufstufung auf Gold ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Troldtekt neue Farbrezepturen in der Produktion verwendet.

Nach zehn Jahren mit der Cradle to Cradle-Zertifizierung in Silber ist die gesamte Serie der Akustiklösungen von Troldtekt aus HWL-Material jetzt mit Gold bewertet. Die Vision hinter Cradle to Cradle ist eine Welt, in der Hersteller ihre Produkte für die Kreislaufwirtschaft entwickeln – eine Welt also, in der Materialien immer wieder recycelt werden.

Die Heraufstufung auf Gold ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Troldtekt neue Farbrezepturen in der Produktion verwendet.

Durch die Umstellung auf die neue Farbe wird Troldtekt im Bereich „Materialgesundheit“ – eine der fünf Kriterienkategorien in der Cradle to Cradle-Zertifizierung – sogar um zwei Niveaus heraufgestuft, nämlich von Silber auf Platin. Und da Toldtekt in den anderen vier Kategorien ohnehin bereits Gold oder Platin erreicht hatte, lautet die Gesamtzertifizierung jetzt auf Gold. Die Zertifizierung gilt offiziell seit dem 1. März 2022.

Es ist nicht nur ein Ausschnitt des Sortiments, der jetzt nach Cradle to Cradle Gold zertifiziert ist, sondern die gesamte Palette an Holzwolle-Leichtbauprodukten.

„Vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir beschlossen, unsere Geschäftsstrategie auf den Cradle to Cradle-Prinzipien aufzubauen. Seitdem haben wir unsere Produktion optimiert, indem wir auf erneuerbare Energien umgestellt haben, Abfälle systematisch recyceln und vieles mehr. Die Materialgesundheit und insbesondere die Konservierungsstoffe in der Farbe waren lange das letzte Hindernis für die Erlangung einer Gold-Zertifizierung. Deshalb sind die neuen Farbrezepturen ein Meilenstein für uns“, sagt Tina Snedker Kristensen, Leiterin Nachhaltigkeit und Kommunikation bei Troldtekt A/S.

„Es ist nicht nur ein Ausschnitt unseres Sortiments, der jetzt nach Cradle to Cradle Gold zertifiziert ist, sondern vielmehr die gesamte Palette an Holzwolle-Leichtbauprodukten von Troldtekt, sowohl in Natur als auch mit Anstrich in unseren Standardfarben Weiß, Grau und Schwarz. Das schließt unsere Designserie und unsere brandneuen CO2-negativen Akustikplatten auf Basis des Zementtyps FUTURECM™ mit ein“, so Kristensen.

In der Praxis bedeutet die systematische Cradle to Cradle-Arbeit, dass Troldtekt alle Inhaltsstoffe seiner Akustikplatten bis auf das hundertmillionste Teil kennt. Die chemischen Analysen zeigen, dass die Platten keine Stoffe enthalten, die für Mensch und Umwelt schädlich sind. Gesunde, unbedenkliche Inhaltsstoffe sind die Voraussetzung für die Einbindung von Produkten in die biologischen und technischen Kreisläufe. Und gesunde Kreisläufe sind die Grundvoraussetzung für die Kreislaufwirtschaft.

„Nach einem längeren Dialog mit unseren Farblieferanten haben wir jetzt eine neue, haltbare Farbrezeptur entwickelt, die ohne Biozide auskommt.“
Vibeke Pedersen, Technische Leiterin der Troldtekt A/S

Die konservierenden Inhaltsstoffe in den Farben (die Biozide), mit denen ein Teil der Akustikplatten behandelt wird, waren lange Zeit ein Hindernis für die Erlangung einer Cradle to Cradle-Zertifizierung in Gold.  Jetzt ist es jedoch gelungen, Rezepturen zu entwickeln, die in einer neuen, nachhaltigeren Konservierungstechnologie fußen.

„Die Konservierungsstoffe waren notwendig, um zu vermeiden, dass große Mengen Farbe aufgrund kurzer Haltbarkeit und häufiger Farbumstellungen in unserer Produktion entsorgt werden mussten“ erklärt Vibeke Pedersen, Technische Leiterin der Troldtekt A/S.

„Seit der Installation einer neuen Farbanlage im Jahr 2016 konnten wir überschüssige Farbe – man nennt das Overspray – auffangen und wiederverwenden. So konnten wir den Ausschuss von Farbe um 70 Prozent verringern.“

„Ohne die Konservierungsstoffe hätten wir die aufgefangene Farbe nicht wiederverwenden können, sie wäre schnell von Pilz oder Fäule befallen worden. Schätzungen zufolge wären so 200.000 Liter Farbe pro Jahr verloren gegangen“, 

„Nach einem längeren Dialog mit unseren Farblieferanten haben wir jetzt eine neue, haltbare Farbrezeptur entwickelt, die ohne Biozide auskommt. Die neue Farbe ist ausreichend haltbar, um das Overspray auffangen und wiederverwenden zu können. Dazu waren eine intensive Produktentwicklung und umfassende Tests der Rezepturen in unserer Produktion erforderlich. Es steckt also viel gründliche Arbeit dahinter, dass wir jetzt die Zertifizierung in Gold erhalten haben.“

Projektdaten

Hersteller

Troldtekt GmbH
Friesenweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Autor

Dipl.-Ing. Architekt Olaf Wiechers
Büro für Architektur  +  Mediendienstleistungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Advertorial)

Fotograf

Olaf Wiechers
Helene Høyer Mikkelsen (Bild 3)

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Jahnsporthalle

Die Jahnsporthalle in Lippstadt

Neue Möglichkeiten

Der Jahnplatz in Lippstadt ist das sportliche Zentrum der Stadt, die neue Jahnsporthalle schafft hier neue Möglichkeiten.

Durch den Neubau der Dreifeldhalle im Norden des Jahnplatzes ist der gesamte Bereich noch einmal bedeutend aufgewertet worden.

Die neue Jahnsporthalle wertet das sportliche Zentrum der Stadt Lippstadt deutlich auf und passt sich baulich perfekt in die Umgebung ein. Das Kooperationsprojekt von Evangelischer Kirche und Stadt Lippstadt bietet Schulen und Vereinen neue Möglichkeiten.

Der Jahnplatz in Lippstadt ist ein Paradies für Sportbegeisterte. Hier gibt es nicht nur die Möglichkeit, auf den Großspielfeldern Fußball zu spielen oder sich auf der Laufstrecke auszupowern – auch die Angebote an den Individualsport sind inzwischen zahlreich. In den letzten Jahren entstanden zum Beispiel im Dirtpark für Biker, eine Skateanlage und ein großer Bewegungsparcours.

Durch den Neubau der Dreifeldhalle im Norden des Jahnplatzes ist der gesamte Bereich nun noch einmal bedeutend aufgewertet worden. Auf einer Bruttogrundfläche von 2.450 m² hat das Architekturbüro „Eling architekten“ aus Lippstadt eine moderne Dreifeldhalle realisiert, die sich perfekt in das Umfeld einfügt.

Der bestehende Wall wurde geschickt mit in das Konzept einbezogen und kann als Aufenthalts- und Beobachtungsbereich genutzt werden.

In direkter Nachbarschaft zum Evangelischen Gymnasium Lippstadt im Nordosten und dem Jahnplatz im Süden gelegen, ruht die lichtdurchflutete, in weiß gehaltene Hallenkonstruktion auf einem verklinkerten Sockel.

Der bestehende Wall an der Grenze zum Jahnplatz wurde geschickt mit in das Konzept einbezogen und kann von Besucherinnen und Besuchern als Aufenthalts- und Beobachtungsbereich genutzt werden.

Auf dem Wall befindet sich auch der mit langen Betontreppen gestaltete Eingangsbereich in das dank großer Fensterfronten lichtdurchflutete Foyer der Halle. Es gibt zudem eine Rampe, die in den Neubau führt.

Die hellen Akustikplatten an der Decke passen hervorragend zum freundlichen Charakter der Halle.

Im Inneren der Dreifeldhalle bietet eine große Tribüne Platz für rund 600 Personen. Zur Ausstattung gehören neben der Technik und den Umkleidebereichen einige Mehrzweckräume, die auch für den Theorieunterricht der Sportklassen geeignet sind.

Helle Betonelemente werden mit hellen Holzelementen kombiniert, sodass die gesamte Halle, in die auch eine Kletterwand integriert ist, hell und einladend wirkt. Passend dazu wurden helle Akustikplatten an der Decke installiert.

Die Jahnsporthalle erfreut sich seit ihrer Einweihung im Oktober 2021 nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei den Vereinen größter Beliebtheit.

Projektdaten

Architekt

Eling achitekten
Cappelstraße 8
D – 59555 Lippstadt

Bauherr

Evangelische Kirche
Stadt Lippstadt

Deckenverkleidung

Troldtekt GmbH
Friesenweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Jahnsporthalle
Udener Str. 2
D – 59555 Lippstadt

Eröffnung

2021

Autor

Dipl.-Ing. Architekt Olaf Wiechers
Büro für Architektur  +  Mediendienstleistungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Advertorial)

Fotograf

Olaf Wiechers

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Ludwig-Weber-Schule

Ludwig-Weber-Schule in Frankfurt

Gemeinsam statt einsam

Dieser Schulneubau fördert Kommunikation und ein offenes und integratives Miteinander – auch dank guter Akustik.

Mit dem Neubau der Ludwig-Weber-Schule ist  Behnisch Architekten ein Neubau gelungen, der innen großzügig ist, ohne von außen wuchtig zu wirken.

Hier gehen Kinder gern zur Schule: Mit dem Neubau der 1973 gegründeten Ludwig-Weber-Schule im Frankfurter Stadtteil Sindlingen ist den Architekten des Stuttgarter Büros Behnisch ein Neubau gelungen, der innen großzügig ist, ohne von außen wuchtig auszusehen. Das Grundschulgebäude, dessen zwei Obergeschosse terrassenartig über dem Erdgeschoss aufbauen, besticht mit einer Holz-Aluminium-Fassade und wirkt dank bodentiefer Fensterfronten und großer Holzelemente attraktiv und einladend. Gleichzeitig passt sich die Ludwig-Weber-Schule perfekt in die Umgebung ein.

Auf etwa 4.000 m² Nutzfläche können sich die rund 200 Schüler und deren Lehrer in einer frei geformten und offen gestalteten Schulgebäudelandschaft bewegen, die ein kommunikatives und integratives Miteinander fördert und gute Orientierung ermöglicht.

Behnisch Architekten haben ein vielfältiges Angebot an Lernlandschaften, offenen Raumstrukturen und zusätzlichen „grünen“ Klassenzimmern im Freien geschaffen.

Entsprechend dem Schulmotto „Gemeinsam statt einsam“ haben die Planer ein Schulhaus entworfen, das mit einem vielfältigen Angebot an Lernlandschaften, offenen Raumstrukturen und zusätzlichen „grünen“ Klassenzimmern im Freien die Grundlage für eine lebendige Schulgemeinschaft schafft.

Der Haupteingang führt direkt ins Herz des Gebäudes. Vom Foyer, das durch ein großes, rundliches Oberlicht mit Tageslicht durchflutet wird, führen zwei zueinander verdrehte Treppenaufgänge in die beiden ebenfalls lichtdurchfluteten Obergeschosse. Hier befinden sich je vier Klassenräume sowie Gruppenräume.

Alle haben Zugang zu den umlaufenden Terrassen, die sowohl Fluchtweg als auch Aufenthaltsraum sind.  Die hier angesiedelten „grünen Klassenzimmer“ mit Tischen und Bänken bieten zusätzliche Lernflächen im Freien.

Bücherei und EDV-Abteilung liegen zentral an den Treppen. Von den Schulleitungs- und Verwaltungsräumen im 1.OG haben die Lehrkräfte den Eingang und den Pausenhof im Blick. Im zweiten Stock befindet sich eine weitere, großzügig gestaltete Terrasse, die ebenfalls für den Unterricht genutzt wird.

Um den in Turnhallen und Klassenräumen geltenden höchsten Anforderungen an die Akustik gerecht zu werden, wurden Troldtekt Akustikplatten verbaut. Sie bestehen aus zertifiziertem Holz und aus Zement.

Eine Besonderheit des Neubaus ist, dass über das Foyer auch die in das Gebäude integrierte Einfeld-Turnhalle zu erreichen ist, in die dank großer Fenster viel Tageslicht strömt.

Im Erdgeschoss befindet sich zudem die Cafeteria mit voll eingerichteter Küche. Sie ist direkt an den rund 4.000 m² großen Schulhof angeschlossen, der sowohl viel Platz zum Spielen und Toben als auch genügend Rückzugsräume bietet.

Um den in Turnhallen und Klassenräumen höchsten Anforderungen an eine optimale Akustik gerecht zu werden, wurden im Schulneubau Troldtekt Akustikplatten verbaut. Sie bestehen aus zertifiziertem Holz, einem reinen Naturmaterial, und aus Zement, der aus dänischen Rohstoffquellen stammt.

Daher sind die Platten nicht nur effektiv, sondern auch besonders nachhaltig. Gleichzeitig gewährleisten sie ein gesundes Innenraumklima und wirksamen Brandschutz. Dabei fügen sie sich gestalterisch perfekt in die Raumstruktur ein.

Ein absoluter Gewinn für alle.

Projektdaten

Architekt

Behnisch Architekten
Rotebühlstraße 163A
D – 70197 Stuttgart

Bauherr

Magistrat der Stadt Frankfurt am Main

Deckenverkleidung

Troldtekt GmbH
Friesenweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Ludwig-Weber-Schule
Paul-Kirchhof-Platz 13
D – 65931 Frankfurt am Main

Eröffnung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Architekt Olaf Wiechers
Büro für Architektur  +  Mediendienstleistungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Advertorial)

Fotograf

David Matthiessen
Olaf Wiechers

© 

Pläne

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Akustikplatten

Akustikplatten mit negativem CO2-Fußabdruck

Oscarreif

Troldtekt A/S stellt jetzt Akustikplatten vor, die mehr CO2 aufnehmen als sie bei ihrer Herstellung abgeben.

Das Holz in den Akustikplatten wird künftig mit FUTURECEM statt mit herkömmlichem Zement gemischt – ein wichtiger Meilenstein in Troldtekts Nachhaltigkeitsarbeit.

Troldtekt A/S stellt jetzt Akustikplatten vor, die mehr CO2 aufnehmen, als sie bei ihrer Herstellung abgeben. Der Zementanteil der neuen Troldtekt®-Akustikplatten besteht vollständig aus dem patentierten Zementtyp FUTURECEM™ von Aalborg Portland. Die akustischen Eigenschaften, die natürliche Festigkeit und der Brandschutz liegen auf dem gleichen Niveau wie bei den Akustikplatten mit herkömmlichem Zement.  

Es ist ein wichtiger Meilenstein in Troldtekts Nachhaltigkeitsarbeit, dass das Holz in den bekannten Akustikplatten künftig mit FUTURECEM statt mit herkömmlichem Zement gemischt wird. FUTURECEM ist ein patentierter Zementtyp, der die Synergie zwischen kalziniertem Ton und Kalkfüllstoffen nutzt. Dadurch lässt sich ein erheblicher Teil des gebrannten Klinkers in der Produktion bei Aalborg Portland ersetzen.

Das Ergebnis ist ein Zement mit einem um 30 Prozent kleineren CO2-Fußabdruck. Troldtekt-Akustikplatten auf Basis von FUTURECEM werden seit März 2022 ausgeliefert.

Fast der gesamte CO2-Fußabdruck einer Troldtekt-Akustikplatte stammt vom Zement. Deshalb bringt es enorm viel, dass Troldtekt jetzt auf einen klimafreundlicheren Zementtyp umgestiegen ist. Die Ökobilanz zeigt, dass Troldtekt-Akustikplatten auf Basis von FUTURECEM sogar mehr CO2 aufnehmen als sie abgeben, wenn man die Phasen der Herstellung betrachtet.

Kreislauffähige Lösungen und die Begrenzung der Verarbeitung von neu gewonnenen Rohstoffen stehen bei Troldtekt immer im Fokus – so sucht das 1935 in Dänemark gegründete Unternehmen aktuell nach neuen, grünen Alternativlösungen für Bindemittel.

Die Menge des im Holz eingelagerten CO2 ist insgesamt größer als jene, die bei der Produktion von FUTURECEM ausgestoßen wird.

Holz, der zweite Rohstoff der Troldtekt-Akustikplatten, absorbiert CO2 während seines Wachstums in den dänischen Wäldern. Die Menge des im Holz eingelagerten CO2 ist insgesamt größer als jene, die bei der Produktion von FUTURECEM ausgestoßen wird. Und weil die Herstellung der Akustikplatten im Werk Troldhede zu 97,7 Prozent mit erneuerbarer Energie erfolgt, sinkt die CO2-Gesamtbilanz für die Produktion ins Minus.

Der Zement verleiht den Akustikplatten ihre Festigkeit, Langlebigkeit und Feuerbeständigkeit, und das ohne den Einsatz schädlicher Chemie. Diese Vorteile wären mit anderen Bindemitteln schwer zu erreichen. Dieser neue Zement ermöglicht es, sowohl das Klima zu schonen als auch alle bekannten Vorteile der Akustikplatten zu bewahren.

Troldtekt arbeitet an verschiedenen Recyclingmethoden, damit so wenig wie möglich des eingebetteten CO2 durch Verbrennung freigesetzt wird, wenn die Akustikplatten nach 50 bis 70 Jahren Nutzungsdauer ausgedient haben. Schon heute werden Materialabfälle aus der Produktion als Sekundärrohstoff in der Zementproduktion genutzt.

Die verschiedenen Varianten der Troldtekt Akustikplatten enthalten entweder grauen oder weißen Zement. Zunächst führt Troldtekt nun Akustikplatten am Markt ein, bei denen der herkömmliche graue Zement ersetzt wird. 

Das Ziel ist, auch die Platten, die heute aus weißem Zement gegossen werden, in Zukunft aus FUTURECEM herzustellen. Das CO2-Einsparpotenzial beim Ersetzen des weißen Zements ist noch größer, weil dieser bei seiner Herstellung mehr CO2 ausstößt.

Genau wie die übrigen zementgebundenen Holzwolle-Leichtbauprodukte von Troldtekt sind die neuen Akustikplatten nach dem nachhaltigen Designkonzept „Cradle to Cradle“ zertifiziert.

Große Filme werden für den Oscar nominiert, Produkte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Innovation & Design für den German Innovation Award und den Green Product Award.

Große Filme werden mit der Goldenen Palme oder dem Oscar ausgezeichnet, Produkte und Lösungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Innovation & Design erreichen durch den German Innovation Award und den Green Product Award Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Die neuen Troldtekt Akustikplatten wurden jüngst für den German Innovation Award 2022 nominiert. Das ist „Der Preis, der Innovation sichtbar macht“. Er wird vom Rat für Formgebung für international und branchenübergreifend innovative Produkte, Detaillösungen und Prozessabläufe verliehen.

Darüber hinaus wurde die CO2-negative Troldtekt Akustikplatte für den Green Product Award 2022 in der Kategorie „Baukomponenten“ nominiert.

 „Let’s design the future“: So lautet das Motto der globalen Auszeichnung, bei der insgesamt 100 Produkte in 12 verschiedenen Kategorien als innovative und nachhaltige Lösung eine Nominierung erhielten. Seit 2013 zeichnet der Green Product Award Produkte und Dienstleistungen aus, die sich in den Bereichen Nachhaltigkeit, Innovation & Design abheben und bereits am Markt sind.

Projektdaten

Hersteller

Troldtekt GmbH
Friesenweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Autor

Dipl.-Ing. Architekt Olaf Wiechers
Büro für Architektur  +  Mediendienstleistungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Advertorial)

Fotograf

Troldtekt
Helene Høyer Mikkelsen (Bürosituation)

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Brighton School of Science and Sports

Die School of Science and Sports am Brighton College

Physik am Spielfeldrand

OMA

Sport und Physik passen nicht zusammen? Und ob!

Lernen findet nicht nur in den Unterrichtsräumen statt, sondern überall. Interaktion und Austausch werden hier ausdrücklich gefördert. Durch Architektur.

Die School of Science and Sports am Brighton College widersetzt sich dem traditionell konventionellen Charakter von Bildungsbauten. Für die Planer von OMA bedeutet das die Vermeidung endloser, leerer Flure und erzwungener Stille. Stattdessen werden die beiden durchaus unterschiedlichen Fakultäten in einem pulsierenden Gebäude voller Leben verschmolzen, in dem nicht alles durch den Stundenplan vorgegeben ist.

Lernen findet nicht nur in den Unterrichtsräumen statt, sondern überall. Interaktion und Austausch, das Voneinander-Lernen, wird hier ausdrücklich gefördert. Durch Architektur.

Das 1845 gegründete Brighton College ist eine private, gemischte Internats- und Tagesschule im englischen Seebad Brighton. Sie gilt als eine der führenden Ausbildungsstätten Großbritanniens.

Auch die School of Science and Sports nutzt das Potenzial aktiver Dachflächen: Hier prallen beide Abteilungen munter aufeinander.

Warum sollte man die Fachbereiche für Naturwissenschaften und für Sport voneinander trennen? In der School of Science and Sports am Brighton College sind beide in einem linearen Gebäudevolumen vereint, quasi am Spielfeldrand.

Die Eingangsebene ist auch die Spielfeldebene – drinnen wie draußen. Die primären Sporträume befinden sich auf gleicher Höhe mit dem Spielfeld, die Sporthalle öffnet sich zu diesem.

Die naturwissenschaftliche Abteilung mit Klassenräumen, Labors und einem Gewächshaus überspannt die Sportflächen.

Vom Dach aus hat man einen weiten Blick auf die Nordsee. Auch die School of Science and Sports nutzt das Potenzial aktiver Dachflächen:

Hier prallen beide Abteilungen munter aufeinander.

Fünfzig Schlüssel sind im Einsatz. Geht einer davon verloren, wird er kurzerhand am zentralen PC im Büro des Inklusionshauses gesperrt.

Das Konzept der School of Science and Sports am Brighton College beruht auf der Förderung der Kommunikation unter den Studenten. Die großzügigen und offenen Pausenbereiche und Bewegungsflächen außerhalb der Klassenräume schaffen dafür den Raum.

Verschobene Ebenen, große Treppen und viel Glas verbinden die Aktivitäten der beiden Fachbereiche auch visuell und führen oftmals zu unerwartetem Austausch.

Dieser Austausch ist fast überall möglich: Die Indoor-Laufbahn im Erdgeschoss ist von den oberen Etagen aus sichtbar, die Unterrichtsräume haben bodentiefe Fenster und selbst die technischen Vorrichtungen in den Chemiesälen sind transparent gestaltet, damit man auf dem Gang die laufenden Experimente beobachten kann.

OMA erhielt den Zuschlag für das Projekt nach einem Wettbewerb im Jahr 2013. In der ursprünglichen Ausschreibung wurden das Sportzentrum und die naturwissenschaftliche Abteilung als zwei getrennte Projekte vorgestellt. Erst nach einer Überarbeitung der Aufgabenstellung konnte das Projekt mit einem Gesamtbaubudget von 36.700.000 £ realisiert werden.

Der Begriff „Kontaktsport“ hat hier eine neue Bedeutung gewonnen.

Projektdaten

Architekt

OMA
Weena-zuid 158
NL – 3012 NC Rotterdam

Team

Ellen van Loon, Rem Koolhaas, Carol Patterson, Gabriela Bandeira, Jan Barta, Marina Cogliani, Marlies Boterman, Kees van Casteren, Isabel da Silva, Matthew Davis, Emile Estourgie, Alain Fouraux, Mindaugas Glodenis, Daniel Gonzales, Michalis Hadjistyllis, Leonardos Katsaros, Airat Khusnutdinov, Can Liu , Hans Larsson, Francesco Moncada, Nikki Mulder, Martin Murrenhoff, Edward Nicholson, Betty Ng, Vitor Oliveira, Francesca Pagliaro, Tom Pailing, Pawel Panfiluk, Mario Rodriguez Jad Semaan, Timur Shabaev, Tom Shadbolt, Magdalena Stanescu, Jonathan Telkamp Liheng Zhang, Hongchuan Zhao

Bauherr

Brighton College

Standort

Brighton College
Eastern Rd
UK – Brighton BN2 OAL

Eröffnung

2020

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© OMA

Pläne

© Killian O’Sullivan, Laurian Ghinitoiu,Liz Finlayson/Vervate 

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Gymnase Georges Pompidou

Gymnase Georges Pompidou

Gemeindezentrum

Ein Ort der Mehrfachnutzung in einem dichten städtischen Kontext – und im Dialog mit der Stadt. Die Sporthalle als Gemeindezentrum.

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Bindeglied zwischen dem historischen Erbe der Stadt und ihrer zukünftigen Entwicklung. 

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Schlüsselprojekt bei der Erneuerung eines sich schnell verändernden Viertels in Courbevoie. Unter Ausnutzung seiner bemerkenswerten Lage an zwei wichtigen Straßen übernimmt das Projekt eine wesentliche Funktion der Stadtreparatur zwischen heterogenen Gebäudehöhen.

Courbevoie ist eine Gemeinde mit gut 80.000 Einwohnern im Nordwesten des Ballungsraums von Paris, nur acht Kilometer vom Zentrum der französischen Hauptstadt entfernt.

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Bindeglied zwischen dem historischen Erbe der Stadt und den Ambitionen seiner zukünftigen Entwicklung. Die Sachlichkeit des Gebäudevolumens trägt zu seiner städtebaulichen Integration bei und verleiht ihm den Habitus eines öffentlichen Gebäudes.

Das Gebäude beherbergt vor allem sportliche Aktivitäten: eine Sporthalle mit Tribüne, eine Halle für Dojo, einen Trainingsraum, ein Tanzstudio und außerdem Spielfelder im Freien.

Die planerische Herausforderung für Enia Architectes bestand darin, eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen auf wenig Raum unterzubringen. Das Gebäude beherbergt vor allem sportliche Aktivitäten: eine Sporthalle mit Tribüne, eine Halle für Dojo, einen Trainingsraum, ein Tanzstudio und außerdem Spielfelder im Freien. Dazu kommen Räume für das städtische Musikorchester (Tanzsaal, Musik- und Proberaum) und die städtische Parkverwaltung.

Der Komplex Espace Pompidou integriert diese unterschiedlichen Funktionen in einem kompakten Gebäude auf drei leicht zugänglichen Ebenen.

Die Erschließungszonen sind den verschiedenen Nutzergruppen entsprechend gestaltet. Gleichzeitig bieten sie Ausblicke und visuelle Kommunikation mit dem lebhaften Außenraum.

Große Fenster im Erdgeschoss ermöglichen Passanten einen umfassenden Blick ins Innere, die verglasten Bereiche im Obergeschoss gewähren Blicke in die Nachbarschaft.

Das Gymnase Georges Pompidou  bemüht sich sehr um einen engen Dialog mit der Stadt. Große Fenster im Erdgeschoss ermöglichen Passanten einen umfassenden Blick auf das Geschehen in den Räumen, die vollständig verglasten Empfangsbereiche im Obergeschoss gewähren Blicke in die Nachbarschaft.

Das Gebäudevolumen setzt sich aus horizontalen Schichten zusammen. Weißer Betonverblendstein und raumhohe verglaste Öffnungen wechseln sich ab.

Das Gymnase Georges Pompidou ist ein Ort der Mehrfachnutzung in einem dichten und begrenzten städtischen Kontext – und im Dialog mit der Stadt.

Die Sporthalle als Gemeindezentrum.

Projektdaten

Architekt

Enia Architectes
46 rue de Lagny 93
F – 100 Montreuil

Bauherr

Ville de Courbevoie

Standort

Gymnase Georges Pompidou
11 Rue Ficatier 9
F – 92400 Courbevoie

Eröffnung

2018

Fotograf

Jérôme Epaillard & Teresa Machado

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Pläne

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Sporthalle La Minais

Die Sporthalle La Minais 

Passt

Ein gut ausgestattetes Schlüsselprojekt für die Entwicklung der westfranzösischen Stadt Sainte-Luce-sur-Loire.

Die ablesbare Staffelung der Funktionen gibt der Sporthalle La Minais eine klare Haltung.

Die Sporthalle La Minais ist ein Schlüsselprojekt in der Entwicklung des gleichnamigen Viertels der westfranzösischen Stadt Sainte-Luce-sur-Loire (15.000 Einwohner).

Die Halle setzt sich aus der großen Zweifeldhalle mit Zuschauerplätzen, einem Mehrzweckraum und den Umkleide- und Servicebereichen zusammen. Bohoun Bertic Archtectes haben das enorme Gebäudevolumen dieser Nutzung entsprechend gestaltet und in drei verschiedene, unterschiedlich hohe Baukörper moduliert.

Diese Staffelung gibt dem Gebäude eine klare Haltung und hat großen Anteil an seiner gelungenen Einbettung in die Landschaft.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Neben einer Kletterwand gibt es zwei Tribünen mit insgesamt 500 Plätzen.

Die Eingangsebene ist auch die Spielfeldebene. Die Sportler gelangen vom Foyer oder vom Eingang im Norden aus in die Umkleidebereiche. Von hier aus, über den „Turnschuhgang“, werden die beiden Hallen erschlossen.

Die größere der beiden Hallen ist mit Hilfe eines Trennvorhangs teilbar. An der nördlichen Stirnwand der Halle gibt es eine attraktive Kletterwand. Beide Hallenteile verfügen über eine Tribüne mit jeweils knapp 250 Zuschauerplätzen.

Die Zuschauer erreichen ihre Plätze über eine einläufige Treppe, die das Eingangsfoyer mit einer großzügigen Galerieebene verbindet. Von hier aus werden nicht nur die Tribünen, sondern auch eine große Terrasse im Obergeschoß erreicht.

Die gedämmte, dreischalige Fassade gibt dem Gebäude eine einheitliche Hülle. Und Schwung.

Das Erdgeschoss der Sporthalle La Minais wurde mit Massivbeton gebaut. Die aufstrebenden Volumina bestehen aus Metallrahmen, die Stehfalzverkleidung der Fassaden aus perforierten Aluminiumblechen. Diese wurden in variablen, teilweise sehr schwungvollen horizontalen Linien verlegt und verleihen dem Gebäude – Schwung.

Die gedämmte, dreischalige Fassade gibt dem Gebäude eine einheitliche Hülle. Durch diese Homogenität werden die Öffnungen für den Haupteingang und die Terrasse im Obergeschoss sofort als wichtige Elemente wahrnehmbar.

Die Halle ist innen wie außen in ruhigen, hellen Tönen gehalten. Das schafft sowohl innen als auch außen eine ruhige und heitere Atmosphäre.

Gelungen.

Projektdaten

Architekt

Bohuon Bertic Architectes
7 rue Louise Weiss
F – 44200 Nantes

Bauherr

Ville de Sainte-Luce-Sur-Loire

Standort

Halle sportive La Minais
0 Rue Olympe de Gouges
F – 44980 Sainte-Luce-sur-Loire

Eröffnung

2021

Fotograf

Juan Cardona

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Pläne

© Juan Cardona

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Sporthalle Gissi

Die Sporthalle Gissi

Ein gutes Argument

Natürlich ist das Freizeitangebot einer Gemeinde wichtig, um seine Bewohner zu halten. Der Sport spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Mit dem Bau der Sporthalle Gissi hat die Gemeinde ein starkes Zeichen gegen die Stadtflucht gesetzt.

Gissi liegt in der Hügellandschaft der Provincia di Chieti am Rande des Apennin. Die beschauliche italienische Gemeinde mit 2.500 Einwohnern ist auch geschichtlich bedeutsam – schon die Römer siedelten in dem vom Weinanbau sowie Obst- und Olivenbäumen geprägten Landstrich. Auch Weinliebhaber wissen die Gegend zu schätzen, denn hier wachsen die Trauben für den beliebten Montepulciano d’Abruzzo.

Wie viele Kleinstädte im mittleren und südlichen Italien hat Gissi mit der Stadtflucht zu kämpfen. Um vor allem junge Menschen zum Bleiben zu bewegen, hat die Gemeinde mit dem Bau einer Mehrzweckhalle, der Sanierung der Außenbereiche und dem Bau eines Kunstrasenfußballplatzes ein starkes Zeichen gesetzt.

Sämtliche Sportbeläge stammen von Polytan.

Die neue Sporthalle nimmt eine zentrale Position im öffentlichen Leben von Gissi ein. Sie ist vom Rathaus, dem Stadion und dem Schwimmbad aus gut sichtbar.

Die Planer von Beatrice Comelli architetto haben das Volumen ist in zwei Ebenen unterteilt. Die Eingangsebene ist offen und transparent. Sie wurde mit Polycarbonat verkleidet, das bei Beleuchtung eine enorme Signalwirkung ausstrahlt. Die Spielfeldebene dagegen wurde abgesenkt und besteht aus Beton.

Nun gehören Volleyball, Basketball, Skating und gesellschaftliche Veranstaltungen zum Angebot der Gemeinde Gissi. 

Der Bau der Mehrzweckhalle war auch deshalb dringend notwendig, weil es in Gissi zuvor zwar ein Stadion, aber keine Turnhalle gab. Dabei ist der Bedarf groß ist, den neben der Grund- und Mittelschule ist der ASD Sportland sehr engagiert. Der im Jahr 2010 gegründete Klub will den Bewohnern von Gissi mehr sportliche und soziale Möglichkeiten eröffnen. Zum Angebot gehören bisher Volleyball, Basketball, Skating und gesellschaftliche Veranstaltungen.

Für die neue Sporthalle Gissi wurde ein älterer Gebäudeteil der Mittelschule abgerissen.

Der Hallenboden wurde mit dem zweifarbigen Polytan Indoor GYM Point Belag in Blau und Ocker ausgestattet. Dieser punktelastische Indoor-Sportboden ist nachgiebig und deshalb stoßdämpfend. Diese Eigenschaft ist insbesondere im Kinder- und Schulsport, aber auch für Amateur- und Freizeitsportarten wichtig.

Die Ausstattung der Sportflächen unterstreicht die ausgesprochen harmonische Wirkung der Sporthalle Gissi.

Das multifunktionale Kunstrasenfeld vor der Halle stammt ebenfalls von Polytan: LigaGrass Pro. Das LigaGrass Pro Filament mit seinem dreieckigen Querschnitt sorgt für eine noch bessere Stabilität der Faser und gibt dem Rasen mehr Volumen und Struktur. Als gekräuseltes Polytan-Kunstrasensystem besitzt der LigaGrass Pro zudem eine BiColour Farbgebung.

Die Sporthalle Gissi wurde im September 2020 eingeweiht. Sie wurde mit Hilfe von Fördermitteln des CONI (Comitato Olimpico Nazionale Italiano) sowie des Istituto del Credito Sportivo gebaut und ist komplett barrierefrei.

Insbesondere des Abends ist die leuchtende Halle weithin sichtbar. Durch die Absenkung der Spielfeldebene und die Wahl der Materialien verschmelzen Außen- und Innenraum miteinander. Die Ausstattung der Sportflächen unterstreicht diese ausgesprochen harmonische Wirkung.

Projektdaten

Architekt

Beatrice Comelli architetto
Via Manin 6/4
I – 33100 Udine

Gaspari Carlo Architetti
Via Fedele Romani, 11
I – 65123 – Pescara

 

Bauherr

Gemeinde Gissi

Spielfelder

POLYTAN GMBH
Gewerbering 3
D – 86666 Burgheim

Standort

Palestra Comunale Polivalente
Via dello Stadio 1
I – 66052 Gissi CH

Eröffnung

2020

Fotograf

Beatrice Comelli

Autor

Johannes Bühlbecker
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© 

Pläne

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Ariake Gymnastics Centre

Das Ariake Gymnastics Centre

Nußschale

Ein sehr großer Raum in Holzrahmenbauweise, der die Arena nicht nur überdeckt, sondern auch eine außergewöhnlich harmonische Atmosphäre schafft.

Das Ariake Gymnastics Centre wurde für zwei Lebensphasen konzipiert: zunächst als olmpische Sportstätte, nun als Ausstellungshalle.

Das Ariake Gymnastics Centre im Süden der japanischen Hauptstadt Tokio wurde für die um ein verschobenen olympischen und paralympischen Sommerspiele 2020 gebaut und bietet bis zu 12.000 Personen Platz. In der Halle wurden die Wettbewerbe im Turnsport und Goalball ausgetragen. Nun wird die Halle zum Ausstellungszentrum umfunktioniert.

Die Architekten von Nikken Sekkei Ltd haben sich an traditionell japanischen Bautechniken orientiert. Dabei wurden 2300 m³ Holz aus ganz Japan verwendet. Nach Aussage von Architekten und Organisatoren ähnelt das Ariake Gymnastics Centre einer „Holzschale, die in der Bucht schwimmt“.

Das Ariake Gymnastics Centre wurde für zwei Lebensphasen konzipiert: Im Sommer 2021 diente es als temporäre internationale Wettkampfanlage für den absoluten Spitzensport olympischer und paralympischer Athleten. Nun werden die temporären Zuschauertribünen rückgebaut und das Ariake Gymnastics Centre in eine permanente Ausstellungshalle umgewandelt.

Einzigartig an dieser Halle ist die sehr großzügige Verwendung von Holz.

Einzigartig an dieser Halle ist die sehr großzügige Verwendung von Holz im gesamten Gebäude. Dies ist eine positive Umsetzung der in den Bewerbungsunterlagen für Tokio 2020 angekündigten nachhaltigen Bauweisen. Das Material Holz wurde auch gewählt, um die Erinnerung an diesen Bezirk auszudrücken, der einst ein riesiges Holzlager war.

Ausgehend vom Bild einer in der Bucht schwimmenden Nußschale wurde Holz überall dort verwendet, wo es möglich war – insbesondere bei der Dachkonstruktion, der Fassade, den Zuschauerplätzen und den Außenwänden.

Die Decke der Arena besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion. Diese Entscheidung reduziert das Gewicht der Gesamtkonstruktion. Die Holzfassade trägt den akustischen und thermischen Dämmeigenschaften Rechnung. Funktion, Struktur und Raum sind eng miteinander verbunden, um Schönheit und Reichtum in möglichst einfacher und ursprünglicher Form zu erreichen.

Das ist die Essenz der traditionellen japanischen Holzarchitektur. Planer und Bauherren hofften, dass die Zuschauer und Sportler aus aller Welt sie während der Spiele auch live vor Ort erleben würden. Leider führte die Pandemie dazu, dass ausländische Zuschauer nicht anreisen konnten.

Es entstand eine in Japan erstmalig realisierte, komplexe und harmonische Tragstruktur.

Das Ariake Gymnastics Centre befindet sich inmitten einer weitläufigen, offenen Landschaft entlang eines Kanals. Der Entwurf musste allerdings auch die mittelhohen und hohen Eigentumswohnungen in der Umgebung berücksichtigen. Die horizontalen, fließenden Linien wurden durch eine möglichst geringe Gebäudehöhe und eine Reduzierung des Gesamtvolumens erreicht.

Durch die Positionierung der Erschließungshalle an der Außenseite des Gebäudes und die Schaffung eines offenen und großzügigen Zugangsbereichs gelingt es darüber hinaus, die für große Sportanlagen typische, undurchdringliche Außenansicht zu vermeiden.

Die Verwendung von Holz für das Dach verringert das Gewicht der Struktur. Das ist insbesondere bei schlechten Bodenverhältnissen wie hier sehr sinnvoll. Beim Ariake Gymnastics Centre haben sich Nikken Sekkei für eine einfache Struktur entschieden. Sie verwenden einzelne Balken aus großformatigem Brettschichtholz mit hoher Wärmekapazität, um sowohl Feuerbeständigkeit als auch strukturelle Stabilität zu erreichen.

So entstand eine in Japan erstmalig realisierte, komplexe Tragstruktur. Das Ariake Gymnastics Centre ist ein sehr großer Raum in Holzrahmenbauweise, der die Arena nicht nur dynamisch überdeckt, sondern auch eine für Hallen dieser Größenordnung außergewöhnlich harmonische Atmosphäre schafft.

Projektdaten

Bauherr

The Tokyo Organising Committee of the Olympic and Paralympic Games

Standort

Ariake Gymnastics Centre
1 Chome-10-1 Ariake,
Koto City
Tokyo 135-0063
Japan

Eröffnung

2020

Fotograf

Ken’ichi Suzuki
SS

Autor

Johannes Bühlbecker
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