Light Path

Summer Night City

Light Path in Auckland

Monk Mackenzie Architects, LandLAB, GHD

About

Der „Light Path“ (auch „Nelson Street Cycleway“ oder „Te Ara I Whiti“ genannt) ist ein Rad- und Fußweg in Auckland, Neuseeland. Der berühmteste Teil des Weges ist Māori Te Ara I Whiti, und das bedeutet Weg des Lichts (Light Path).

Der Light Path verwandelt sechshundert Meter nicht mehr genutzter Autobahninfrastruktur in einen sehr lebendigen Rad- und Fußweg, der eine für die Stadt wichtige Verbindung im innerstädtischen Raum darstellt. Der erste Teil des Light Path wurde im Dezember 2015 eröffnet, der zweite im Dezember 2017.

Drastisch

Geplant wurde der Light Path von Monk Mackenzie Architects, LandLAB und GHD. Auffällig ist der zwar drastische, aber gleichzeitig sparsame Einsatz gestalterischer Mittel. Die Planer wollen damit die „traditionellen“ Gewohnheiten der Nutzer „transformieren“.

Die markante farbige Fahr- und Laufbahn und die interaktive Beleuchtung verleihen der gesamten Strecke einen unverwechselbaren und gleichzeitig ständig wechselnden Charakter. Eine wirklich neue Art der Fortbewegung mit neuen Erfahrungen für die Nutzer – und ein neues städtische Element.

Das Design ist mutig und selbstbewusst, alle Elemente sind auf die einzigartige und einfache Form des Light Path abgestimmt. Die Kraft des Entwurfs schenkt der Stadt Auckland nicht nur eine neue Form der Verkehrsinfrastruktur, sondern auch ein unverwechselbares städtebauliches Wahrzeichen.

Stadt und Individuum

Architektonisch sahen die Planer zwei Ebenen des Projekts: Makro und Mikro, Stadt und Individuum. Es entstand ein urbanes Kunstwerk von städtebaulicher Bedeutung.

Um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen, wurde eine einfache und mutige Strategie verfolgt. Der Asphaltbelag der Autobahn wurde mit einer sehr lebhaften, provokanten Harz- und Zuschlagstoffbeschichtung in rosa überzoogen. Aus einer ungenutzten Autobahn wurde hochmoderne städtische Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger.

Das Leuchten

Mehr als 300 LED-Leuchten wurden in die Strecke integriert. Sie sind programmierbar und mit Sensoren ausgestattet – eine digitale Infrastruktur, mit der eine große Vielfalt an Erfahrungen entstehen kann. Das Ergebnis ist eine interaktive Lichtskulptur, die den Stadtraum verändert – und dem Projekt seinen Namen gab.

Light Path ist nicht nur funktional bedeutend, sondern auch ein Kunstprojekt. So wurden zum Beispiel Werke des Maori-Künstlers Katz Maihi in Aluminiumplatten graviert und in die Strecke integriert. Darüber hinaus endet die rosa Fahrbahn im Norden mit einem weiteren, 27 Meter langen Kunstwerk, das die Oberfläche wieder in Asphalt übergehen lässt.

Soundtrack

Der Light Path veranschaulicht Bewegung, Geschwindigkeit und Anspruch. Sein Charakter ändert sich von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt, von Helligkeit zu Dunkelheit. Wenn es so etwas wie die viel beschworene „urbane Konnektivität“ wirklich gibt, dann liefert der Light Path mit seinem überzeugenden Einsatz von Farbe, Materialität und Technologie dafür eine neue Definition. Und zwar eine richtig gute.

 

„Can’t resist the strange attraction
From that giant dynamo
Lots to take and lots to give
Time to breathe and time to live“

ABBA, Summer Night City

Videos

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planer

Monk Mackenzie
Level 3, 23 O’Connell Street
PO Box 3457
Shortland Street
NZL – Auckland 1010

Eröffnung

2015 & 2017

Bauherr

New Zealand Transport Agency
Ronnie Salunga

Auckland Council
Gyles Bendall

Konstruktion

GHD
Gansen Govender, Stephen Cummins

GHD Centre Level 3
27 Napier Street
Freemans Bay
NZL – Auckland 1010

Planung

LandLAB
Level 2, 17 Sale Street
Freemans Bay,
NRZ – Auckland 1010

Fotos

MMA
Russ Flatt

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Salle des fêtes de Pratgraussals

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Der „Salle des fêtes de Pratgraussals“: vielseitig, in Südfrankreich, Teil des großen „Festival Pause Guitare Sud de France“.

KO Kindergarten

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Der KO Kindergarten schafft unglaublich viele Möglichkeiten zur Entfaltung. Nur durch Architektur. Von HIBBINOSEKKEI.

Light Path

Light Path

600 Meter nicht mehr genutzter Autobahninfrastruktur in Auckland werden zu einem Rad- und Fußweg, Und zwar drastisch.

Baumhaus

Wild World

Baumhaus in Cascais

Madeiguincho

Kontrast

Dieses Baumhaus wurde für einen Großvater entworfen, der seinen Enkeln eine in Vergessenheit geratene Idee anbieten wollte: einen einfachen, vertrauten und „benutzerfreundlichen“ echten Raum.

Das Projekt in der südportugiesischen Stadt Cascais (25 km westlich von Lissabon) ist also eine Art Kontrast zu den virtuellen Welten, in denen unsere Kinder heute aufwachsen. Antrieb war bei Bauherrn und Planern die Erinnerung an die eigene Kindheit zwischen Natur, Bäumen und Freunden.

Einbeziehung

Schön sind Baumhäuser, wenn sie die Natur respektieren. Das wissen natürlich auch die Planer von Madeiguincho (Atelier de Madeira). Sie bezogen gleich drei Bäume in das Projekt ein. Eine Zeder geht im Inneren buchstäblich durch die Decke, zwei Tipuan (eine Art Zeder) begrenzen die wunderbare Veranda.

Diese Veranda wird von den drei Baumstämmen getragen. Gemeinsam fassen Veranda und Baumstämme das aus CLT-Paneelen gebaute Haus und sein Zederndach.

Heile Welt

Die gesamte Außenhaut des Baumhauses wurde behandelt und anschließend in Leinöl gebadet. So entstand eine kühle und raue Textur.

Im Gegensatz dazu steht ein sauberer, wärmerer Innenraum mit einer natürlichen Holzstruktur, die nur leicht mit einem matten Öl behandelt wurde. Die natürlichen Lichtöffnungen sind in Ost-West-Richtung orientiert, um einen besseren Blick auf Auf- und Untergang der Sonne zu bekommen.

Ein kleines Meisterwerk, das seine eigentliche Funktion – nämlich Raum zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport, Spiel und Rückzug – in brillantem Einklang mit seiner Umgebung realisiert.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planer

Madeiguincho
Rua do Casal Queimado, Nº12
PT – 2750-492  Cascais

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Salle des fêtes de Pratgraussals

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Light Path

Light Path

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CopenHill

Form kisses function

CopenHill in Kopenhagen

BIG

Hedonistische Nachhaltigkeit

CopenHill ist eine neue Art von Müllverbrennungsanlage – mit Skipiste, Wanderweg und Kletterwand. Der Bauherr, die Stadt Kopenhagen, verfolgt mit ambitionierten Projekten wie diesem das Ziel, bis zum Jahr bis 2025 die erste klimaneutrale Stadt der Welt zu werden. Die Planer von der Bjarke Ingels Group (BIG) nennen das hedonistische Nachhaltigkeit.

CopenHill ist 41.000 m² groß. Neben Müllverbrennung und Sport gibt es hier ein städtisches Freizeitzentrum und eine Bildungseinrichtung für Umwelttechnologien. Die Fusion so unterschiedlicher gesellschaftlicher Themen wie Müll, Bildung, Sport und Freizeit in einer sozialen und architektonischen Form haben das Projekt, auch bekannt als Amager Bakke, schon im Entwurfsstadium zu einem weiteren Wahrzeichen Kopenhagens gemacht.

Soziale Nebenwirkungen

Das Amager Ressourcecenter (ARC) ersetzt seinen benachbarten, 50 Jahre alten Vorgänger und integriert die neuesten Technologien der Abfallbehandlung und Energieerzeugung.

CopenHill wurde von Anfang an nicht als geschlossene Anlage, sondern als offene und öffentliche Infrastruktur konzipiert. Die „sozialen Nebenwirkungen“ sind Teil des Plans.

Die Anlage steht an der Uferpromenade des Industriegebiets von Amager. Hier werden Fabriken zum Standort und zur Kulisse für Extremsportarten vom Wakeboarding bis zum Gokart-Rennen. CopenHill erweitert das Angebot um Skifahren, Wandern und Klettern.

Form kisses function

Volumen und Form des Kraftwerks werden durch die präzise, vor allem vertikale Positionierung und Organisation seiner Einbauten und Maschinen bestimmt. Dadurch „ergab“ sich ein effizientes, geneigtes Dach – auf dem nun ein 9.000 m² großes Skigebiet entstanden ist.

Die künstliche Skipiste hat die Länge einer olympischen Halfpipe. Von oben können gestandene Skifahrer die Strecke hinuntergleiten, den Freestyle-Park testen oder mit Hilfe der Zeitmessanlage an ihren Bestzeiten arbeiten. Im unteren Teil der Strecke können Kinder und Anfänger ihren Spaß haben.

Nach oben kommen alle mit Hilfe von Tellerliften, Teppichliften oder einem Glasaufzug. Während des Aufstiegs gibt es immer wieder die Gelegenheit, einen Blick in den 24-Stunden-Betrieb der Müllverbrennungsanlage zu werfen.

Spazieren auf dem Müll

Wer nicht Ski fahren will, bekommt hier trotzdem (und buchstäblich) viel zu sehen. Schon das für Bewohner eines ansonsten flachen Landes ungewohnte Gefühl der Höhe ist beeindruckend – hier gibt es das höchste Aussichtsplateau der Stadt. Weitere Angebote sind die Panorama-Bar, ein Cross-Fit-Bereich und eine Kletterwand. In Anschluss können Spaziergänger den 490 m langen, von Bäumen gesäumten Wander- und Laufweg in einem üppigen, bergigen Gelände hinuntergehen. Entworfen haben diesen Bereich die dänischen Landschaftsarchitekten SLA.

Das 10.000 m² große Gründach entspricht dem anspruchsvollen Mikroklima eines 85 m hohen Parks, indem es eine artenreiche Landschaft aufbaut, Wärme absorbiert, die Luft filtert und den Regenwasserabfluss minimiert.

440.000 Tonnen Müll

Unter den Hängen und Pisten wandeln Öfen, Dampf und Turbinen jährlich 440.000 Tonnen Restmüll in saubere Energie um. Hier entstehen Strom und Fernwärme für 150.000 Haushalte.

Die Notwendigkeiten und Anforderungen einer solchen Anlage, vom Lüftungsschacht bis zum Lufteinlass, erschufen die abwechslungsreiche Topographie dieser künstlichen, bergigen Landschaft. Sie vereint die Bedürfnisse der technischen Arbeitswelt mit den Wünschen und Ansprüchen an Sport und Freizeit.

Auf zehn Etagen ist die Verwaltung des Betreibers ARC untergebracht, darunter befindet sich ein 600m² großes Bildungszentrum für Vorträge, Workshops und Konferenzen – zum Beispiel zum Thema Nachhaltigkeit.

Après-Ski auf der Müllkippe

Die durchgehende Fassade besteht aus 1,20 m hohen und 3,30 m breiten Aluminiumelementen. Dazwischen lassen Fenster das Tageslicht tief in die Anlage eindringen. Größere Öffnungen an der Südwestfassade versorgen die Arbeitsplätze in den Verwaltungsgeschossen großzügig mit Tageslicht.

An der längsten vertikalen Fassade wurde eine 85 m hohe Kletterwand installiert. Sie ist die höchste künstliche Kletterwand der Welt. Am Fuße der Skipiste lädt eine 600 m² große Après-Ski-Bar Einheimische und Besucher ein, sich nach dem Ausziehen der Schuhe zu entspannen.

CopenHill ist kein isoliertes Objekt, sondern eine Chance für den lokalen Kontext. Früher „nur“ ein Stück Infrastruktur im Industriegebiet, ist es jetzt ein attraktives Ausflugsziel. Und zwar ein wirtschaftlich, ökologisch und sozial profitables. Das wird ganz sicher Nachahmer finden.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planung und Bau

BIG
Kløverbladsgade 56
2500 Valby
DK – Copenhagen

Adresse

Amager Bakke
Vindmøllevej 6
DK – 2300 København

Beteiligte Firmen

SLA, Lüchinger+Meyer, MOE, Rambøll, Jesper Kongshaug, BIG Ideas

Wettbewerb: AKT, Topotek 1, Man Made Land, Realities:United

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Mitarbeiter

Bjarke Ingels, David Zahle, Jakob Lange, Brian Yang, Jesper Boye Andersen, Claus Hermansen, Nanna Gyldholm Møller

Team: Alberto Cumerlato, Aleksander Wadas, Alexander Codda, Alexander Ejsing, Alexandra Gustafsson, Alina Tamosiunaite, Armor Gutierrez, Anders Hjortnæs, Andreas Klok Pedersen, Annette Jensen, Ariel Wallner, Ask Andersen, Balaj IIulian, Blake Smith, Borko Nikolic, Brygida Zawadzka, Buster Christensen, Chris Falla, Chris Zhongtian Yuan, Daniel Selensky, Dennis Rasmussen, Espen Vik, Finn Nørkjær, Franck Fdida, Gonzalo Castro, Gül Ertekin, George Abraham, Helen Chen, Henrick Poulsen, Henrik Rømer Kania, Horia Spirescu, Jakob Ohm Laursen, Jean Strandholt, Jelena Vucic, Jeppe Ecklon, Ji-young Yoon, Jing Xu, Joanna Jakubowska, Johanna Nenander, Kamilla Heskje, Katarzyna Siedlecka, Krzysztof Marciszewski, Laura Wätte, Liang Wang, Lise Jessen, Long Zuo, Maciej Zawadzki, Mads Enggaard Stidsen, Marcelina Kolasinska, Marcos Bano, Maren Allen, Mathias Bank, Matti Nørgaard, Michael Andersen, Narisara Ladawal Schröder, Niklas A. Rasch, Nynne Madsen, Øssur Nolsø, Pero Vukovic, Richard Howis, Ryohei Koike, Se Hyeon Kim, Simon Masson, Sunming Lee, Toni Mateu, Xing Xiong, Zoltan David Kalaszi, Tore Banke, Yehezkiel Wiliardy

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Salle des fêtes de Pratgraussals

Salle des fêtes de Pratgraussals

Der „Salle des fêtes de Pratgraussals“: vielseitig, in Südfrankreich, Teil des großen „Festival Pause Guitare Sud de France“.

KO Kindergarten

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Light Path

Light Path

600 Meter nicht mehr genutzter Autobahninfrastruktur in Auckland werden zu einem Rad- und Fußweg, Und zwar drastisch.

Perspektivenweg

„Denk nicht, sondern schau!“

Der Perspektivenweg auf der Innsbrucker Nordkette

Snøhetta

Einladung

Der von Snøhetta im Auftrag der Innsbrucker Nordkettenbahn gestaltete Perspektivenweg lädt Touristen zum Spaziergang in der Bergwelt. Die architektonischen Elemente entlang des Rundwanderwegs fügen sich nahtlos in die alpine Landschaft und lenken die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Besonderheiten der Innsbrucker Nordkette.

Mit dem Perspektivenweg von Snøhetta gibt es auf der Nordkette seit dem Herbst des Jahres 2018  ein neues Angebot für ein individuelles Bergerlebnis.

Zehn subtile architektonische Interventionen, die sich nahtlos in die Landschaft einfügen, bieten auf dem so genannten Perspektivenweg die Möglichkeit, die alpine Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben.

Einzigartig

Vom Innsbrucker Stadtzentrum gelangt man in kurzer Zeit auf 2.300 Meter Höhe und damit mitten in die Alpen – auf den Perspektivenweg. Die Innsbrucker Nordkette zieht Extremsportler genauso an wie Städtereisende. Besucher und Einheimische schätzen die einzigartige Lage am Rande des Karwendels.

In der Nähe der Station Seegrube auf 1.905 Metern gelegen, locken die einzelnen Elemente dieses 2,8 Kilometer langen Rundwanderwegs zu einem Spaziergang in alpiner Umgebung, der rund 45 bis 60 Minuten dauert.

Dramatisch

Snøhetta setzt beim Perspektivenweg auf subtile architektonische Eingriffe, die Blicke gezielt lenken und markante Perspektiven in Szene setzen. Jedes Element, von einzelnen Bänken bis zum Aussichtssteg, markiert einen besonderen Ort oder bietet sich als Treffpunkt an. Kleine gestalterische Gesten reichen, um die speziellen und markanten Situationen in der alpinen Bergwelt zu inszenieren. Spektakel bietet die dramatische Bergkulisse genug.

Aussichtssteg

Am spektakulärsten präsentiert sich der Aussichtssteg, der aus dem Gelände herauszuwachsen scheint, elegant über eine Geländekante hinauskragt und den vorhandenen Höhenunterschied zusätzlich inszeniert. Die markante Landmarke ist bereits von der Gondel auf dem Weg nach oben zu sehen. Der Gitterrost am Boden des Stegs verstärkt das Höhenerlebnis der Besucher, die gleichzeitig Blicke ins Inntal genießen können.

Treppe

Als weiteres hervorstechendes Element des Perspektivenwegs markiert eine Treppenkonstruktion den Übergang vom baumlosen Hochgebirge zur Latschen-Vegetation. An anderer Stelle inszeniert ein Balken, auf dem sich Wanderer beim Bewundern der Szenerie wie auf einer Bar anlehnen können, den ersten Eindruck der markanten Berge Langer Sattel und Frau Hitt. Beim so genannten „Großen Stein“ umgeben Holzplattformen auf verschiedenen Ebenen die sanfte Erhebung und machen ihn zum beliebten Ruheort. Weiter oben formen abgetreppte Holzplattformen ein Auditorium.

Stahl

Corten-Stahl ist das prägende Material bei allen zehn Elementen des Perspektivenwegs. Er verweist auf den rostigen Stahl, der bei den vorhandenen Lawinenverbauungen in der Umgebung zum Einsatz kommt. Aussichtssteg und Aussichtstreppe bestehen komplett aus diesem Material. Bei den Bänken, den Sitz- und Liegeplattformen oder bei der „Lehne“ wird er mit Lärchenholz kombiniert.

Wittgenstein

Zitate des Philosophen Ludwig Wittgenstein, dessen Nachlass teils im Innsbrucker Brenner-Archiv lagert, sind bei jedem Element angebracht und auch gestalterisch integriert. Einer von ihnen lautet;: „Denk nicht, sondern schau!“

Kuratiert wurde die Auswahl der Zitate von Prof. Allan Janik. Die subtilen architektonischen Interventionen vor spektakulärer Kulisse verweisen also nicht nur auf Besonderheiten der Bergwelt, sie laden auch zur inneren Einkehr.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planer

Snohetta Studio Innsbruck GmbH
Maria Theresien Strasse 57
A-6020 Innsbruck

Eröffnung

2018

Text

Snøhetta

Fotos

Christian Flatscher
Pradler Straße Nr. 34
A – 6020 Innsbruck

Luftbilder:
Quirin Müller

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Salle des fêtes de Pratgraussals

Salle des fêtes de Pratgraussals

Der „Salle des fêtes de Pratgraussals“: vielseitig, in Südfrankreich, Teil des großen „Festival Pause Guitare Sud de France“.

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Light Path

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Pumptrack Wals-Siezenheim

Pumptrack statt PlayStation

Der Pumptrack Wals-Siezenheim

Schneestern

1 Mio. Runden auf dem größten Pumptrack Österreichs

Der Asphalt Pumptrack Wals-Siezenheim ist der größte in ganz Österreich. Er liegt verkehrstechnisch günstig direkt am Autobahnsee in Viehhausen. Auf einer Fläche von 900 m² bietet die Anlage zwei gespiegelte Strecken und eine Jumpline.

Seit dem Juni 2017 drehen Kinder, Jugendliche und Erwachsene hier Runde um Runde, genauer: mehr als eine Million Runden innerhalb von nur zwei Jahren! Das entspricht 3,66 Erdumrundungen oder 146.000 km Fahrstrecke.

Für eine Millionen Runden auf dem Pumptrack Wals-Siezenheim benötigt man ungefähr 7.300 Stunden oder mehr als 300 Tage. Es lohnt sich also nach wie vor, Alternativen zu Handys und PlayStation zu schaffen.

Frischluft statt Konsole

Doch was genau ist ein Pumptrack und was macht ihn so beliebt? Der Pumptrack Wals-Siezenheim ist eine multifunktionale Anlage, die aus Wellenbahnen und kleinen Anliegerkurven besteht. Die Bahn kann mit nahezu jedem Rollsportgerät befahren werden: mit Laufrädern, Bikes, Skateboards oder Scooter.

Planung und Bau trugen dem Trend zum Individualsport Rechnung. Der Pumptrack Wals-Siezenheim zog innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzer an – die Frischluftalternative zu Handy und Spielekonsole.

Pump up Wals-Siezenheim

Durch die Auf- und Ab-Bewegungen des Körpers, das sogenannten Pumpen (engl. „to pump“) wird risikofrei Geschwindigkeit generiert. Pumptracks werden daher als wenig gefährliche Sportanlagen eingestuft. Weitere Vorteile: Anlagen wie der Pumptrack Wals-Siezenheim sind nahezu wartungsfrei, unempfindlich gegen Vandalismus und produzieren einen nur niedrigen Lärmpegel.

Diese vielen guten Gründe haben die Gemeinde Wals-Siezenheim im Jahr 2017 dazu bewegt, eine Art Vorreiterrolle zu übernehmen. Gemeinsam mit Schneestern, einem deutschen Anbieter von Action Sport-Anlagen (fast) aller Art, entschied sie sich, den größten Asphalt Pumptrack in Österreich zu bauen.

Dank des kreativen Streckendesigns zweier gespiegelter Kurse bietet der Pumptrack Wals-Siezenheim auch die perfekten Voraussetzungen, um sich im Wettkampf zu messen. Doch egal ob im Wettbewerb oder nur zum Spaß: Der Pumptrack, der überaus günstig direkt neben einem Abenteuerspielplatz liegt, wertet das regionale Freizeitangebot enorm auf.

Erfolg durch Multifunktionalität

Bürgermeister Joachim Maislinger sieht in der Entscheidung für den Pumptrack Wals-Siezenheim die Antwort auf die Anforderungen an zeitgemäße kommunale Sportstätten. „Hier ist wirklich alles unterwegs, was Räder hat. Die Zielgruppe ist altersunabhängig und mit Bikes, Skateboards, Scootern und Inline-Skates deutlich vielfältiger als bei gewöhnlichen kommunalen Sportstätten.“

Mittlerweile folgen andere Gemeinden diesem Beispiel und investieren mit einer solchen Anlage in die Zukunft.

Schneestern ist auch auf der FSB (Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport und Bewegungseinrichtungen) in Köln präsent. Besuchen Sie uns in Halle 7.1 Stand 024.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planung und Bau

Schneestern GmbH & Co. KG
Werner-von-Siemens-Str. 47
D-87471 Durach

Eröffnung

2017

Weitere Informationen

Pumptracks

Adresse

Uferstraße 27
5071 Viehhausen
Österreich

Text

Matthias Schwarz & Marco Rues

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Salle des fêtes de Pratgraussals

Salle des fêtes de Pratgraussals

Der „Salle des fêtes de Pratgraussals“: vielseitig, in Südfrankreich, Teil des großen „Festival Pause Guitare Sud de France“.

KO Kindergarten

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Light Path

Light Path

600 Meter nicht mehr genutzter Autobahninfrastruktur in Auckland werden zu einem Rad- und Fußweg, Und zwar drastisch.

Dafne Schippers Bridge

Take me to the place I love

Dafne Schippers Bridge in Utrecht

NEXT ARCHITECTS

About

Dieses Projekt verbindet eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke in Utrecht mit einer Schule und einem Park zu einem geschlossenen Ganzen. Was eigentlich „nur“ Verkehrsfläche ist, wird hier öffentlicher Raum. Die Brücke heißt Dafne Schippers Bridge („Dafne Schippersbrug“) die Grundschule „Oog in Al“.

Das sind mal heterogene Nutzergruppen: Radfahrer, Spaziergänger, Anwohner, die Grundschule und dazu die Gemeinde und das Ministerium für Infrastruktur und Umwelt als Bauherren – alle waren an diesem Projekt beteiligt.

Die Dafne Schippers Bridge überspannt den Amsterdam-Rhein-Kanal. Sie ist Teil der Express-Radstrecke (so etwas gibt es in den Niederlanden), der das historische Stadtzentrum von Utrecht mit dem neuen Stadtteil Leidsche Rijn verbindet. Radfahrer, die vom Stadtzentrum nach Leidsche Rijn wollen, umkurven den Victor Hugo Park in einer schwungvollen Kurve und fahren über das Dach der Schule und den Kanal. Dabei erreichen sie eine Höhe von neun Metern.

Das Besondere

Das Besondere an diesem Projekt ist die Integration vieler verschiedener Funktionen und die Einbindung der Brücke in den öffentlichen Raum. Dafne Schippers Bridge ist ein wichtiger nachbarschaftlicher Treffpunkt für Anwohner und Schüler. Die sozusagen doppelte Landnutzung für Verkehr und Freizeit mit maximaler Grünfläche macht Dafne Schippers Bridge sehr besonders – eben nicht nur als Brücke, sondern auch als Ort.

Besonders ist übrigens auch die Namensgeberin der Brücke: Dafne Schippers ist eine in Utrecht geborene und sehr erfolgreiche Leichtathletin (u. a. Europas Leichtathletin der Jahre 2014 und 2015). Das passt.

Alles fließt

In einer fließenden Bewegung werden Fahrradweg, Park und Schule zu einer einheitlichen Infrastruktur aus Gebäude und Landschaft verschmolzen.

Die Dafne Schippers Bridge und der Radweg schaffen den Rahmen und die Grenze für den Victor Hugo Park und die Schule. Der Park wiederum wird zum Schulhof von Oog in Al. Die Schule liegt unter dem Radweg, mit ihrer Längsseite am Wasser und öffnet sich in den Park. Das Ergebnis ist ein fast privater Erholungsbereich und eine scheinbar natürliche Öffnung der Schule in den öffentlichen Raum. Die anderen Seiten der Schule ergänzen den Park und schaffen einen sicheren Raum für die Schulkinder.

Panoramablick

Der Dachgarten ist eine Fortsetzung der grünen Umgebung auf dem Dach. Er bietet der Schule zusätzlichen Raum und schafft eine natürliche Distanz zwischen Schule und Radfahrern.

Die Radfahrer werden mit viel Schwung in einem weiten Winkel aus dem Park gehoben und durch den grünen Garten auf dem Dach der Schulsporthalle und durch die Bäume geführt. Dazu gibt es Panoramablick über den Kanal bis auf die andere Seite, wo die Radfahrer sicher in Leidsche Rijn landen.

Die Dafne-Schippers-Brücke erhielt eine lobende Erwähnung für den Niederländischen Betonpreis 2017 und wurde für die Roof of the Year Awards 2016 nominiert.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

NEXT ARCHITECTS
Kauwgomballenfabriek
P. v. Vlissingenstraat 2a
NL – 1096 BK Amsterdam

rudy uytenhaak + partners architecten
Jan Evertsenstraat 779
NL – 1061XZ, Amsterdam

Team

Bart Reuser, Marijn Schenk, Michel Schreinemachers, Jurriaan Hillerström, Tara Steenvorden, Mark Jongerius, Rudy Uytenhaak, Karin Dorrepaal, Jonathan van Leuzen

Bauherr

Stadt Utrecht
Stadsplateau 1
NL – 3521 AZ Utrecht

Landschaftsplaner

Bureau B+B
Gedempt Hamerkanaal 96 
NL – 1021 KR Amsterdam

Tragwerk der Brücke

Arup Amsterdam

Eröffnung

2016

Adresse

Amsterdam-Rijnkanaal
NL – 3528 BG Utrecht

Fotos

Next architects /
Photography: Jeroen Musch

Aerials: 
Mastum Daksystemen / Maurice Iseger

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Videos

Mehr Bilder und Pläne

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Salle des fêtes de Pratgraussals

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Light Path

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Jaworznickie Planty

Der Junge muss mal an die Luft

Jaworznickie Planty in Jaworzno

RS+ Robert Skitek

Lage

Jaworznickie Planty ist ein Wasserspielplatz mit Grünflächen und Lounges drumherum. Das Projekt befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlebergwerks am Rande von Jaworzno. Das ist eine Stadt im Süden Polens mit knapp 100.000 Einwohnern.

Planung

Die Planung von RS + Robert Skitek sah eine Gruppe von runden Plätzen vor, die sich maximal in die Topographie einfügen und mit der Landschaft buchstäblich verschmelzen. Außerdem war es den Planern wichtig, neben den Angeboten für Familien auch andere Nutzer anzulocken – am besten 24 Stunden am Tag.

Wasser und Licht

Der Wasserspielplatz ist das Zentrum von Jaworznickie Planty. Er wird von kleineren grünen Hügeln umgeben und liegt tiefer als die anderen Wege, Plätze und Bäche.

Abends wird der Platz, wie die gesamte Anlage, beleuchtet. Damit wird der „Kundenkreis“ beträchtlich erhöht und Jaworznickie Planty zum Treffpunkt aller Menschen, die im Sommer gerne draußen sind.

Schutz

Für die Kinder, die hier spielen oder meist doch eher toben ergibt sich so ein geschützter Bereich, der von den anderen Bereichen des Parks abgeschirmt und für vorbeilaufende Spaziergänger kaum wahrnehmbar ist.

Fußbad

Der Spielplatz ist von einem flachen Bach umgeben, der auch als Fußbad dienen kann. Das Muster der Wege wurde nach Auskunft der Planer von sprudelndem Wasser inspiriert und bildet den Hintergrund für das bunten Installationen und Wasserspielzeuge.

Technik und Toiletten

In einem der grünen Hügel entlang der Hauptallee haben die Planer von Jaworznickie Planty ein Technikgebäude mit Toiletten versteckt. Auch das ist natürlich in der Nähe von Kinderspielplätzen eine segensreiche Einrichtung.

Aufenthaltsflächen

Rund um den Wasserspielplatz gibt es eine Vielzahl von anspruchsvoll und elegant gestalteten Bänken, Liegen und anderen Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Diese werden von den begleitenden Eltern wie von Jugendlichen gerne in Anspruch genommen.

Die ungewöhnlichen Formen der geschwungenen Bänke etwas abseits der Wasserspielflächen schaffen grüne und ruhige Orte. Sie sind perfekt zum Ausruhen, zum Treffen mit Freunden oder zum Betrachten des Himmels.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

RS+ Robert Skitek
Nałkowskiej 4a/49
43-100 Tychy
Polen

Eröffnung

2018

Bauherr

Stadt Jaworzno

Bebaute Fläche

6.900 m²

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Videos

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Salle des fêtes de Pratgraussals

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Light Path

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Skatepark Damaskus

When love is all we have

Der Skatepark Damaskus

maier landschaftsarchitektur

Krieg

Seit dem Jahr 2011 tobt in Syrien ein Bürgerkrieg, der bereits eine halbe Million Menschen das Leben gekostet hat. Auch die Hauptstadt Damaskus ist immer wieder Schauplatz der Auseinandersetzungen, die seit acht Jahren immer wieder kaum vorstellbares Leid über die Menschen bringen.

Hoffnung

In diese Stadt haben maier landschaftsarchitektur in Zusammenarbeit mit skate-aid und SOS Kinderdörfer Weltweit einen Skatepark geplant und gebaut, der im Juli 2019 eröffnet wurde. Das alleine ist schon eine Großtat. Der Skatepark Damaskus ist darüber hinaus aber auch funktional hochwertig, integrativ und offen für alle Leistungsklassen.

Publikum

Der Skatepark Damaskus entstand auf einem öffentlichen Platz, direkt neben einer Schule. Damit ist seine Auslastung eigentlich schon gesichert.

Skateparks von maier landschaftsarchitektur haben immer den Anspruch, ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Das bedeutet aus sportfunktionaler Sicht, dass ein solcher Park nicht nur fortgeschrittene Fahrer ansprechen muss, sondern auch die Anfänger und noch nicht so versierten. In Damaskus gilt dies noch mehr als anderswo, denn hier ist dieser Sport noch nicht sehr verbreitet. Dafür ist die soziale und gesellschaftliche Bedeutung der Anlage sicher noch höher als sie es beispielsweise in Deutschland wäre.

Austattung

Der Skatepark Damaskus, der eigentlich „Qudsaya Skate Park“ heißt, berücksichtigt all das. Die groß dimensionierten Betonflächen neben den Skateelementen bieten genug Platz, um auch als Neuling durch den Park rollen zu können oder sich in der Miniramp langsam an den Sport heranzutasten. Gleichzeitig kommen auch erfahrene Skater durch die diversen Rails, Banks, Transitions und Curbs auf ihre Kosten.

Neben Miniramp und Streetelementen gehört ein Spielplatz zur Anlage. Er bietet ein großes Spielgerät, Sandflächen, Aufenthaltsbereiche und eine öffentliche Toilette. Schließlich wurde der gesamte Platz neu bepflanzt. Damit finden sich hier Angebote für jede Altersklasse.

Umsetzung

Gebaut wurde der Park mit Ortbeton aus regionalen Baustoffen. Auch die benötigten Stahlelemente wie Kanten, Rohre und Gitter stammen aus Syrien. Neben dem Coping der Miniramp-Extension wurden mehrere Kanten der Streetelemente mit regionalem, syrischen Marmor versehen. Das sieht nicht nur gut aus, das lässt auf Grund der perfekten Grind- und Slidebedingungen auch jedes Skateherz höherschlagen.

Einige Elemente wurden zusätzlich mit einem Mosaik veredelt. Das wiederum schafft einen Bezug zu Syrien und speziell Damaskus und damit noch mehr Identifikationspotenzial. Das Grundstück ist zu allen Seiten hin offen und – noch viel wichtiger – für jedermann zugänglich. Skateparks sind für alle da!

Kids be kids

Beim Bau selbst waren neben den Aktivisten von skate-aid zahlreiche Syrerinnen und Syrer, außerdem ein Spezialist von maier landschaftsarchitektur zugegen. Viel Ehrenamt, viele freiwillige Helfer und große Unterstützung der Anwohner von der Essensversorgung bis zum Waschen der Wäsche kennzeichneten die Bauphase.

Der Skatepark wird seit dem Tag seiner Eröffnung täglich von vielen Schulkindern genutzt und ist aus der Nachbarschaft nicht mehr wegzudenken. Die Kinder vom SOS Kinderdorf, welches einige Kilometer entfernt liegt, werden regelmäßigen zum Skatepark Damaskus gefahren. Dort bekommen Sie Skateunterricht von erfahrenen Skatern.

Ein Lächeln

skate-aid, die SOS Kinderdörfer und maier landschaftsarchitekur haben gemeinsam schon in vielen Krisengebieten dieser Welt ähnliche Anlagen geplant, realisiert und auch nachhaltig betrieben – zum Beispiel in Afghanistan, Indien und Palästina.

Das Wunderbare an dieser Konstellation ist die Symbiose aus wirkungsvoller humanitärer Initiative und planerischer Kompetenz. Das Ergebnis sind nicht nur enorm wichtige humanitäre Projekte, sondern auch hochwertige Sport- und Freizeitanlagen.

Der Skatepark Damaskus gibt den Menschen Hoffnung und zaubert ein Lächeln in ihre Gesichter. Bessere Gründe, eine Sport- und Freizeitanlage zu bauen, gibt es eigentlich nicht.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten zur Kammgarnspinnerei

Planung

maier landschaftsarchitektur
Rösrather Straße 769
D-51107 Köln

Bauherr

SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Ridlerstraße 55
D-80339 München

Finanzierung

skate-aid international e.V. 
Wallstraße 86
D-10179 Berlin 

 

Adresse

Qudsaya Skate Park
Damaskus
Syrien
33°32’52.9″N 36°12’42.8″E

Fotos

skate-aid
Julian Fülster

Eröffnung

15.07.2019

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Unser Blog

Bei „More Sports. More Architecture.“ finden Sie funktionale, spektakuläre und schlicht schöne Bauten und Anlagen für Sport und Freizeit.

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Polycomp Jogging Track

Laufen, wo du willst

Der Polycomp Jogging Track

Melos GmbH

Take me anywhere

Laufen ist eine der populärsten und verbreitetsten Sportarten der Welt. Laufen kann man fast überall, denn Laufstrecken finden sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

Ein neuer Trend ist das City Jogging oder Sight Running – eine Kombination aus Laufen und Sightseeing. Dabei lassen sich Metropolen aus ganz anderen Blickwinkeln entdecken. Zum Beispiel auf dem Polycomp Jogging Track.

Gelenkschonend

Ob in der Stadt oder auf einem Schiff: Der Bodenbelag ist ein ganz wichtiger Wohlfühlfaktor. Der Polycomp Jogging Track bietet Joggern und Fußgängern eine angenehme und gelenkschonende Oberfläche.

Einfache Installation

Das Beschichtungssystem ist auf einer Basis aus Polyurethan aufgebaut und kann auf bereits bestehendem Asphalt oder Beton installiert werden. Die strukturierte Oberfläche verleiht dem Polycomp Jogging Track seine rutschhemmende Eigenschaft. Des Weiteren überzeugt das System dank seiner enormen Griffigkeit.

Der Aufbau des Polycomp Jogging Track

  1. Grundierung
    Die Grundierung dient als Haftbrücke zwischen dem Polycomp Jogging Track und dem vorhandenen Untergrund (Beton/Asphalt).
  1. Elastikschicht
    Die Elastikschicht besteht aus PUR-gebundenem EPDM Granulat und ermöglicht das stets komfortable Laufgefühl.
  1. Porenschluss
    Der Porenschluss sorgt dafür, dass das System wasserundurchlässig ist.
  1. Beschichtung
    Aus PUR-gebundenem EPDM Granulat setzt sich die Beschichtung zusammen. Diese ist in verschiedenen Farben verfügbar.

Alles auf einen Blick

Elastisch und gelenkschonend

Im Vergleich zu asphaltierten Gehwegen zeigt sich der Polycomp Jogging Track elastisch und gelenkschonend.

Rutschhemmend

Dank der strukturierten Oberfläche ist der Belag extrem rutschhemmend und auch nach einem Regenschauer noch absolut sicher.

Neuware

Alle Komponenten des Systems sind zu 100% Neuware und wurden aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt.

Große Farbvielfalt

Der Polycomp Jogging Track ist in den Farben rot, grün und blau besonders beliebt. Melos bietet jedoch noch viele weitere Farben an.

Melos GmbH

Melos entwickelt und produziert farbige Gummigranulate und Systemkomponenten, z. B. für Kunstrasenplätze, Stadionlaufbahnen, Multifunktionssportfelder und Spielplätze, sowie kundenindividuelle Industrial Compounds, die unter anderem in der Kabelindustrie und im Automotive-Bereich verarbeitet werden. Vom Standort Melle in Niedersachsen aus unterstützt das über 200-köpfige Team Verarbeiter weltweit mit Know-how, Produkten, Services – und das schon seit über 80 Jahren.

Pixeland

Pixel Pop

Pixeland in Mianyang

100architects

Was ist das?

Pixeland von 100architects vereint eine Reihe von poppigen Außenanlagen, vor allem Spielplätze für Kinder und Freizeitangebote für Erwachsene und Familien. Allen gemeinsam ist das Grundmodul von einem Pixel, das zu einer bunten Abfolge quadratischer Flächen führt.

Das im chinesischen Mianyang realisierte Projekt verfügt über eine Reihe von multifunktionalen „Pixel-Räumen“, die einen einzigartigen öffentlichen Raum schaffen. Mianyang (5,45 Millionen Einwohner) ist ein Zentrum der Elektronikindustrie im Nordwesten der Provinz Sichuan, da erscheint die Assoziation zu Pixeln sehr passend.

Die Architekten nennen Pixeland eine Verschönerung des öffentlichen Raumes (public space beautification), die durch die Kombination verschiedener Außenanlagen in einem einzigen Raum entsteht, z.B. durch Landschaftselemente, Spielflächen und -plätze für Kinder und Freizeitelemente für Erwachsene.

Architekt

100architects
Shanghai

Team: Marcial Jesús, Javier González, Stefanie Schramel, Marta Pinheiro, Lara Broglio, Mónica Páez, Keith Gong

Bauherr

Dongyuan Dichan

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Pixel

Pixeland wurde vom digitalen Konzept der Pixel inspiriert. Ein Pixel ist das kleinste unabhängige Sample eines Bildes mit seinen eigenen RGB- oder CMYK-Farbinformationen ist. Die Kombination mehrerer Pixel ergibt ein digitales Bild.

100architects übertrugen diese Idee auf die räumliche Organisation des Projekts, indem sie ihr Bild als einen multifunktionalen öffentlichen Raum schufen – und dies durch Hinzufügen und Kombinieren von kleineren, unabhängigen, funktionalen Pixeln. Während jedes der Pixel seine eigene Funktion und Charakteristik hat und als eigenständige Einheit gesehen und genutzt werden kann, führt die Kombination aller Elemente zu einem sehr auffälligen öffentlichen Raum: ein 1.500 Quadratmeter großer städtischer Platz, mitten in einem Wohngebiet von Mianyang.

Die meist verwendete Pixelgröße im Pixeland ist ein Quadrat von 5 x 5 m. Darauf lässt sich auch als Gruppe schon einiges anstellen. An den Grenzen der Fläche werden auch kleinere Pixel von 2,5 x 2,5 m und 1,25 x 1,25 m als modularer Ansatz genutzt. Sie dienen als Zugänge und als Übergang zwischen Pixeland, Fußgängerzone und Landschaft.

Adresse

Binjiang East Road
Youxian District
Mianyang City
CN-Sichuan Province

Luftbild

Ausstattung

Pixeland ist von Fußwegen umgeben. Den Übergang in den bunten Bereich schaffen kleinere, bepflanzte und sonst wie grün gestaltete quadratische Flächen.

Dann wird es wild – und bunt: Spielplätze, Sitzecken, Rutschen, Treppen, Klettergerüste,  Picknickplätze, Sonnenschirme, Spielinseln, Gemeinschaftsbänke, geneigte Rasenflächen und kleine Amphitheater schaffen ein mehr als abwechslungsreiches, angenehm irritierendes buntes Labyrinth.

Die Spielmöglichkeiten wirken alle verstreut, ihr Zentrum ist die Abfolge von Spiel- und Krabbelboxen auf dem höchsten Punkt des Geländes. Überhaupt bietet der karierte Platz mit seinen ansteigenden und abfallenden Ebenen eine animierende künstliche Topographie, die zum Zentrum hin ansteigt.

Eine Beautification halt.

Eröffnung

2019

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Johannes Bühlbecker ist Architekt und hat unter anderem 15 Jahre lang für die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) gearbeitet – als Redaktionsleiter der renommierten Fachzeitschrift „sb“, in der Organisation und Durchführung internationaler Architekturwettbewerbe mit IOC und IPC, im Messe- und Kongresswesen, als Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“ und als Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • Dipl.-Ing. Architekt
  • Langjähriger Redaktionsleiter „sb“, Internationale Fachzeitschrift für die Architektur des Sports
  • Fortbildungen im Bereich Web-Design, Online-Marketing usw.
  • Internationale Architekturwettbewerbe mit IOC und  IPC
  • Messe- und Kongressorganisation
  • Leiter der „NRW Beratungsstelle Sportstätten“
  • Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln
  • Planung des Preußen-Stadions in Münster (für großmann ingenieure, Göttingen)
  • Neuplanung eines Fußballstadions in Berlin-Köpenick
  • Zahlreiche Publikationen, u.a. „Vom runden Leder zur Seifenblase – Die Entwicklung des Fußballs und seiner Architektur“
  • Vorstandsmitglied und Jugendtrainer beim SV BW Weitmar 09

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Kokkedal Climate Adaption

Klima gut, alles gut

Kokkedal Climate Adaption

Schønherr

Situation

Die dänische Stadt Kokkedal wurde in den Jahren 2007 und 2010 von sehr starken Regenfällen heimgesucht. Beide Male trat der angrenzende See Usserød über seine Ufer. Die Überschwemmungen verursachten schwere Schäden an vielen Häusern.

Diese kritischen Ereignisse motivierten die Gemeinde zu einer ungewöhnlichen Partnerschaft mit den betroffenen öffentlichen Wohnungsbauunternehmen, dem Kanalbauer und der für ihre außergewöhnlichen Projekte bekannten Danish Foundation Realdania. Gemeinsam beschlossen sie, das Quartier vor zukünftigen Überschwemmungen zu schützen und gleichzeitig attraktive neue städtische Räume zu schaffen.

„Kokkedal Climate Adaption“ ist das größte dänische Projekt seiner Art. Es besteht aus 35 Teilprojekten, die von den Landschaftsarchitekten Schønherr und dem Bauunternehmen Ramboll konzipiert und umgesetzt wurden.

Landschaftsarchitekt

Schønherr
Klosterport 4T, 1.sal
DK – 8000 Aarhus C

Bauunternehmer

Ramboll Group A/S
Hannemanns Allé 53
DK-2300 Copenhagen S

Eröffnung

2017

Klimaanpassung & soziale Integration

Kokkedal Climate Adaption erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 60 ha im Norden Seelands. Es umfasst ein grünes Flusstal, eine Schule, ein Pflegeheim, ein Sportzentrum, ein Einkaufszentrum und ein großes Wohngebiet. Rund 3.000 Menschen leben hier.

Die planerische Herausforderung bestand darin, klimagerechtes Bauen mit attraktiven Angeboten an das gewünschte urbane Leben zu verbinden. Die zersplitterten Stadtgebiete sollten verbunden, neue attraktive Treffpunkte geschaffen und die Natur den Bewohnern näher gebracht werden.

Es gibt viele Gründe, aus denen dieses Projekt etwas Besonderes ist. Klimagerechte Planung mit sozialer Integration zu verbinden, ist einer der besten: Die realisierten Schutzmaßnahmen gegen die Gefahr von Hochwasser bringen erheblichen sozialen und gesellschaftlichen Mehrwert.

Luftbild

Programm

Kokkedal Climate Adaption enthält einen umfangreichen Katalog an Lösungen für den Klimaschutz sowie für die Wasserführung und -haltung. Früher wurde das Regenwasser unterirdisch in Rohrleitungen versteckt, hier und heute wird die Regenwasserbewirtschaftung sichtbar gemacht und führt zu neuen Freizeitangeboten.

Zu den neuen Stadträumen gehören unter anderem der Marokkanische Garten, der Wassergarten, der Eisschollengarten und eine sehr schöne Holztreppe, die das Wohngebiet mit dem Flusstal verbindet.  Außerdem wurde ein neuer Platz eingerichtet: der „Wave Square“. Hier wird das Wasser bei starken Regenfällen gespeichert. Ist der Platz jedoch trocken, bietet er Platz für Sportarten wie Basketball, Skateboard und Parkour.

Feedback

7 + 4 =

Zum Mitmachen

„Kokkedal Climate Adaption hat unsere Nachbarschaft zweifellos verbessert“, sagt Anwohnerin Marianne Lundberg Andersen (62). „Ich sehe das besonders in den Wiesen, wo es inzwischen viel mehr Leben gibt. Man trifft hier jetzt viele Menschen, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Sie kommen zusammen und grillen, wenn das Wetter es zulässt, oder feiern Geburtstage. Oder beides. In unseren Seen gibt es eine großartige Tierwelt, in der Sie Fische wie Salamander oder Aale fangen können. Schulkinder treiben hier Sport, laufen und fischen – und Menschen in meinem Alter haben angefangen, das Gleiche zu tun.“

Das Projekt Kokkedal Climate Adaption hat dazu beigetragen, dass sich die Menschen sicherer fühlen. Die neuen Räume werden weitläufig genutzt, schwere Überschwemmungen sind Vergangenheit. Niemand will mehr wegziehen.

Im November 2017 erhielt das Projekt den DANVA und den Realdania Climate Award für die Schaffung eines Projekts, das als Inspiration für alle zukünftigen klimagerechten Projekte taugt.

Fotos

Carsten Ingemann
Leif Tuxen
Thøger Sørensen
Ulrik Kuggas

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Stylemaker

Dreams are my reality

Bodenbilder aus Granulat

Melos GmbH

Der große Preis von Westerhausen

Melle im März 2019: Spannung liegt in der Luft, denn der große Preis von Westerhausen steht an. Die jungen Rennfahrer sind startklar, die Motoren heulen auf, und los geht die wilde Fahrt. Junge Bobbycar-Piloten flitzen wie der Blitz über die Geraden und erlernen gleichzeitig die Bedeutung von Ampeln und Verkehrsschildern.

Schauplatz des Spektakels ist der Melos Kart-Parkour – das ist der bisher ungenutzte Hinterhof der KiTa Westerhausen. Westerhausen ist ein Ortsteil der Stadt Melle (46.000 Einwohner) im Landkreis Osnabrück. Der im März 2019 eröffnete Bobbycar-Parkour mit Mario Kart-ähnlichen Motiven, Verkehrssymbolen und Rennstreckencharakter sorgt für großen Spaß, Bewegung und erste Berührungspunkte mit den Straßenverkehrsregeln.

Ausstattung

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Stylemaker®

Stylemaker®

Entwickelt wurde das sehr schnell sehr populäre Projekt mit dem Stylemaker®. Diese von Melos entwickelte App ermöglicht individuelle Bodengestaltungen. Einfach und intuitiv kann man Motive und Designs für die Bodengestaltung auswählen und bestellen. Das macht den Stylemaker® zu einer großen Hilfe bei der Planung von Spielplätzen, Kindergärten oder anderen Hinguckern wie zum Beispiel den Eingangsbereichen von Sportplätzen, Sporthallen oder Büros.

Aus verschiedenen Themenwelten wie „Galaxy“, „Sea Life“ oder eben „Bobbycar Track“ und Dutzenden verschiedener Motive von Tierbild, Bodenspiel, Zahlen bis zu Verkehrssymbolen kann jeder sein ganz eigenes Design entwickeln. Die ausgewählten Motive können bis zu 150 x 150 cm groß sein, 24 Farben sind möglich.

Video

Stylemaker® Individual

Melos bietet zusätzlich die Möglichkeit, Vereins- oder Unternehmenslogos, Familienwappen, Schriftzüge oder ähnliche individuellen Objekte in die Bodengestaltung einzubringen.

Dazu genügt es schon, den Spezialisten von Melos seine eigenen Skizzen, Fotos oder Ideen abfotografiert oder eingescannt zuzuschicken. Ausgestaltung, Konturen, Farbwahl und Feinheiten entstehen dann in enger Abstimmung miteinander.

Schließlich wird der fertige Entwurf zu einem Bodenbild aus hochwertigen Granulaten; eine individuelle, originelle und repräsentative Lösung für Sportvereine, Schulen, Kitas und Firmen sein.

Eröffnung

2018/19

Fotos

Melos

Text

Melos

30 Quadratmeter Weltraum

Ein neuer Fallschutz an der Kletterwand des Gymnasiums Harsewinkel sichert seit Ende 2018 auch die wagemutigsten Kletterer ab. Dieser Fallschutz ist das Ergebnis einer besonderen Zusammenarbeit und bietet ein sehr besonderes Design.

Der Projektkurs „Digitales Design“ der Jahrgangsstufe 11 als Designer sowie Melos und Firmentochter Teu2tec aus Gütersloh sind die Projektverantwortlichen. Von den Schülern stammen Konzept und Entwurf. Melos produzierte das farbige Kunststoffgranulat und Teu2tec gestaltete aus diesem Granulat mit Hilfe von 3D-Druck und 3D-Design hochwertige Bildmotive für den Fallschutzbelag.

Die etwa 30 Quadratmeter große dunkelblaue Fläche zieren bunte Motive aus dem Themenbereich Raumfahrt und Weltall: ein Astronaut, ein Ufo, eine Rakete, ein Atom und Sterne.

Die Zusammenarbeit verlief ausgesprochen harmonisch, das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Eine weitere Zusammenarbeit dieses Erfolgsteams ist bereits beschlossen.

Video

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