Papilio

Papilio in Izmir

Schmetterling mit Dach

„Papilio“ ist ein 350 Meter langer und 21 Hektar großer Abschnitt der neu gestalteten Küstenpromenade der türkischen Stadt Izmir.

in Izmir wird ein insgesamt 1,3 Kilometer langer Abschnitt zwischen Meer, Markthalle (Bostanla) und Karyaka-Coa-Linie (ÖPNV) attraktiviert.

„Papilio“ ist ein neu gestalteter, 350 Meter langer und 21 Hektar großer Abschnitt der neu gestalteten Küstenpromenade der türkischen Stadt Izmir. „Papilio“ entstand als Teil des Projekts „Izmir Deniz“, mit dem der insgesamt 1,3 Kilometer lange Abschnitt zwischen Meer, Markthalle (Bostanla) und Karyaka-Coa-Linie (ÖPNV) attraktiviert werden soll.

Geplant wurde „Papilio“ vom Stüdyo Evren Başbu.

Die im Masterplan vorgesehene durchgehende Küstenpromenade ein wenig vom Strand weggelockt.

Um für die Besucher eine neue Beziehung zum Meer entstehen zu lassen, wurde die im Masterplan vorgesehene durchgehende Küstenpromenade ein wenig vom Strand weggelockt. Damit soll für die Besucher in der Pufferzone zwischen Hauptverkehrsstraße und Küstenpromenade ein neues, anderes Erlebnis von Küste entstehen.

Dazu wurde ein künstlicher Hügel mit einer Höhe von bis zu 3,5 Metern eingebaut. Dieser Hügel mit seinen Rampen und Terrassen wirkt wie ein dreidimensionales Element. Er wurde als natürliches Amphitheater für diesen neuen Treffpunkt konzipiert.

Der Küstenstreifen zwischen der Meeresbefestigung und der nun abweichenden Promenade wurde mit Kieselsteinen bedeckt. Die für Events wie Open Air-Konzerte oder -Kino konzipierten Holzplattformen wurden so integriert, dass auch sie einen Übergang zwischen Promenade und Wasser schaffen.

Diese Bereiche zwischen städtischer Hektik und ländlichem Strandleben mit ihren Freizeitangeboten sind typisch für Papilio.

Papilio ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Papilionidae mit dünner Schwanzform, die denen der Schwalben ähnelt.

Papilio ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Papilionidae. Das Wort „papilio“ bedeutet im Lateinischen „Schmetterling“. Die Schmetterlinge der Schwalbenschwanzfamilie haben dünne Schwanzformen an ihren hinteren Flügelspitzen, die denen der Schwalben ähneln.

Diese Struktur ist das dominierende architektonische Element der Bedachung. Sie besteht aus einer Aneinanderreihung verschiedener Module, die jeweils aus Stahlblechen von 2 cm Dicke bestehen und durch computergestützte Präzisionsschneid-, Verdreh- und Schweißverfahren hergestellt werden.

Neben seiner grundlegenden Funktion, dem Schatten spenden, schafft dieses außergewöhnliche architektonische Element mit seinem dünnen, zarten Stahlplattenteile eine beeindruckende Kulisse – und das von beiden Seiten.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

Studio Evren Başbuğ Architects
Cemal Gürsel Cad. 296/7
35580, Karşıyaka
TR – İzmir

Bauherr

İzmir Metropolitan Municipality

Standort

Bostanlı Sahili
TR – Karşıyaka

Eröffnung

2019

Fotograf

Autor

Studio Evren Başbuğ Architects

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Lulu Mall Abu Sidra

Lulu Mall Abu Sidra

Shop & Jog

Neue und attraktive Shopping Destination in Katar. Eine der Attraktionen ist die Laufbahn im Außenbereich.

Sehr angesagt ist momentan das City Jogging – zum Beispiel rund um die Lulu Mall Abu Sidra, zum Beispiel auf dem Polycomp Jogging Track.

Die Lulu Mall Abu Sidra ist eine neue und attraktive Shopping Destination in Katar. Auffällig  und erfolgversprechend sind Mischung aus Einkaufs- und Freizeitangeboten sowie ihre, den für die Region typischen Dünen nachempfundene, Gestaltung.

Dank dieser Mischnutzung wird die Lulu Mall Abu Sidra mit ihrem angrenzenden Park und den Sport- und Freizeitangeboten schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Einer der Gründe dafür ist der Polycomp Jogging Track von Melos.

Laufen ist eine der populärsten und am weitesten verbreiteten Sportarten der Welt. Laufen kann man fast überall, denn Laufstrecken finden sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

Sehr angesagt ist das City Jogging oder Sight Running. Das ist eine Kombination aus Laufen und Sightseeing, bei der sich unsere Städte aus ganz anderen Blickwinkeln entdecken lassen. Zum Beispiel rund um die Lulu Mall Abu Sidra, zum Beispiel auf dem Polycomp Jogging Track.

Auf der 850 m² großen Fläche finden nicht nur die aktiven Sportler, sondern auch die Mall-Besucher eine attraktive und gesunde Gelegenheit, sich unter freiem Himmel zu bewegen.

Seit dem Juli 2020 erweitert der neu gestaltete Jogging Track das Angebot der Mall für Jogger und Fußgänger. Auf der 850 m² großen Fläche finden nicht nur die aktiven Sportler, sondern auch die Mall-Besucher nach dem Shopping eine attraktive und gesunde Gelegenheit, sich unter freiem Himmel zu bewegen.

Für die Outdoor-Laufbahn wurde das Polycomp Jogging Track System von Melos verbaut. Der ist, besonders im Vergleich zu den üblichen asphaltierten Gehwegen, enorm elastisch und gelenkschonend. 

Der Polycomp Jogging Track zeichnet sich als wasserundurchlässiger, mehrlagiger Belag aus. Er besteht aus einer Basisschicht und einer gegossenen Oberschicht mit einer durch die Einstreuung von Granulat geformten, körnig rauen Oberfläche. Die strukturierte Oberfläche verleiht dem Polycomp Jogging Track seine rutschhemmende Eigenschaft. Das System überzeugt Amateur- wie Profisportler durch gute sportfunktionelle Eigenschaften. 

Der Aufbau:

  1. Grundierung
    Die Grundierung dient als Haftbrücke zwischen dem Polycomp Jogging Track und dem vorhandenen Untergrund (Beton/Asphalt).
  2. Elastikschicht
    Sie besteht aus PUR-gebundenem EPDM Granulat und ermöglicht das komfortable Laufgefühl.
  3. Porenschluss
    Der Porenschluss sorgt dafür, dass das System wasserundurchlässig ist.
  4. Beschichtung
    Setzt sich aus PUR-gebundenem EPDM Granulat zusammen und ist in verschiedenen Farben verfügbar.

Der Erfolg der Lulu Mall Abu Sidra gründet auch auf der Verzahnung von Innen- und Außenraum. Der Polycomp Jogging Track ist dabei ein wichtiger Baustein.

Der Polycomp Jogging Track wird vor Ort und fugenlos installiert und kann direkt auf bereits bestehendem Asphalt oder Beton eingebracht werden. 

Sämtliche Komponenten des Polycomp Jogging Track Systems wurden ausgiebig auf ihre Witterungsbeständigkeit geprüft und überzeugen durch jahrelang konstante Qualität – natürlich auch Outdoor.

Die Planer wollten nicht nur ein Einkaufszentrum schaffen, sondern einen kommunikativen und interaktiven Komplex. Mit mehr als 200 Geschäften, vielseitigem Unterhaltungsprogramm und Gesundheits- und Wellness-Zentren wird die Lulu Mall Abu Sidra sehr schnell sehr populär sein.

Das liegt auch an der Verzahnung von Innen- und Außenraum. Der Polycomp Jogging Track von Melos ist dabei ein wichtiger Baustein.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

AEB Qatar

Laufbahn

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Standort

Abu Sidra Mall
PB. 9763
Ar-Rayyan
Katar

Eröffnung

2020/21

Fotograf

Melos
AEB

Autor

Johannes Bühlbecker
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Park ’n‘ Play

Park ’n‘ Play in Kopenhagen

The roof is on fire

Park ’n‘ Play macht aus einem monofunktionalen Parkhaus einen attraktiven öffentlicher Raum.

Park ’n‘ Play ist ein Musterbeispiel für die Überwindung monofunktionaler Parkhäuser.

Park ’n‘ Play ist ein Parkhaus in Århusgadekvarteret. Das ist ein Entwicklungsgebiet im Hafen von Kopenhagen – und gleichzeitig ein Musterbeispiel für die Überwindung monofunktionaler Parkhäuser.

Ausgangspunkt des Entwurfs von JAJA Architects war eine konventionelle Parkhausstruktur. Die Aufgabe bestand nun darin, eine attraktive grüne Fassade und ein Konzept zu schaffen, das auch die riesige Dachfläche des Gebäudes aktiviert.

JAJA Architects verwandeln den grauen Rahmen in etwas Freundliches, das schon durch seine Materialität und Oberflächen Wärme und Harmonie ausstrahlt.

Der Entwurf unterstreicht die Schönheit der gleichmäßigen Tragwerksstruktur und bricht die Größe der massiven Fassade auf. Ein rhythmisches System von Pflanzkästen ordnet die Fassade und verteilt das Grün. Das Raster der Pflanzkästen wird von zwei großen öffentlichen Treppen durchbrochen, und die führen zum Clou des Ganzen – dem Spielplatz auf dem Dach.

Auf dem Weg dahin werden Treppen und Geländer zu Schaukeln und Klettergerüsten. Vom Straßenniveau aus nimmt das Geländer die Besucher buchstäblich an die Hand, lädt sie zu einem Ausflug aufs Dach inklusive atemberaubenden Blick über den Hafen von Kopenhagen ein.

Park ’n‘ Play basiert auf einer standardisierten, vorgefertigten Betonkonstruktion. Als natürliche Fortsetzung der roten Ziegelsteinidentität des Gebiets färbten die Architekten diese Betonstruktur rot ein.

Mit dieser einfachen Maßnahme verwandelt sich der graue Rahmen in etwas Freundliches, das schon durch seine Materialität und Oberflächen Wärme und Harmonie mit der Umgebung ausstrahlt.

Die entscheidende Element dieses Parkhauses ist das begehbare, bespielbare und erholsame Dach.

Die entscheidende Element dieses Parkhauses ist das begehbare, bespielbare und erholsame Dach. Es steht Spaziergängern wie Nutzern des Parkhauses gleichermaßen offen. Sichtbarkeit und Zugänglichkeit sind daher unerlässlich.

Die Treppe aufs Dach stellt eine diagonale Verbindung zwischen Straßen- und Dachniveau her und lädt zum Aufstieg entlang der Fassade ein. Der Verlauf der Treppe folgt dem strukturellen Rhythmus des Gebäudes, und jeder Treppenabsatz bietet einen Blick auf die umgebenden Stadträume und, weiter oben, auf die Dächer Kopenhagens.

Die Treppe bietet Bezüge zum Centre Pompidou in Paris, wo die Bewegung entlang der Fassade ein Erlebnis für sich ist. In Zusammenarbeit mit RAMA Studio schufen JAJA Architekten einen grafischen Fries, der in abstrakter, figurativer Form die Geschichte des Geländes erzählt. Diese Erzählung ist von der Straßenebene aus zu sehen und wird deutlicher, wenn man die Treppe hinaufsteigt.

Hier liegen auch die Zugänge zu den verschiedenen Parkebenen.

Die Mischung aus Parkhaus, Spielplatz und attraktiven Ausflugsziel macht das Projekt einzigartig.

Der rote Faden ist ein physischer Wegweiser, der den Besucher von der Straßenebene aus führt, wo er (der Wegweiser) als Handlauf der Treppe eingeführt wird. Er nimmt den Besucher buchstäblich an die Hand und führt ihn über die Treppe auf das Dach des Parks ’n‘ Play – und dort durch die vielfältigen Angebote: Erlebnisse, Ruheplätze, Spielplätze, räumliche Vielfalt.

Die Aktivitäten entlang des roten Fadens sind zum Teil traditionell wie Schaukeln, Kletterskulpturen und ähnliches, zum Teil aber auch architektonische Elemente wie Zäune und Pflanzen, die Räume betonen oder schaffen und Schutz vor Witterungseinflüssen bieten.

Die Struktur wird zum roten Faden des Projekts, die Mischnutzung zum Erfolgsrezept. Park ’n‘ Play verbindet Fassade, Treppe und Dach zu einem einzigen Element. Die Mischung aus Parkhaus, Spielplatz und attraktiven Ausflugsziel macht das Projekt einzigartig – ein weiterer urbaner Bonus für Kopenhagen.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

JAJA Architects ApS
Heimdalsgade 35, 3. – baghuset
DK – 2200 Copenhagen N

Bauherr

Copenhagen City & Port Development

Standort

Park ’n‘ Play
Nordhavnen
DK – 2150 Copenhagen

Eröffnung

2016

Fotograf

Foto © Rasmus Hjortshøj – COAST

Autor

Johannes Bühlbecker
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Arc en Ciel

Arc en Ciel in Saint-Josse-ten-Noode

Noch eins drauf

Wie eine kleine Schule im dicht besiedelten Brüssel sich Platz schafft – vor allem auf dem Dach.

Label Architecture erweiterten „Arc en Ciel“ um vier Klassenräume und neue Außenbereiche. Dabei kam den Dachflächen eine besondere Rolle zu.

Saint-Josse-ten-Noode ist das Viertel mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Belgien. Auch Schulen und Kindergärten fehlt es hier an Platz. Bei der Sanierung und Erweiterung der Grundschule und Kindertagesstätte „Arc en Ciel“ in diesem Vorort von Brüssel bestand die Herausforderung für Label architecture daher darin, den Außenraum einzubeziehen. Gleichzeitig galt es, das Gleichgewicht zwischen offenen und bebauten Bereichen zu wahren.

Arc en Ciel wurde um vier Klassenräume und neue Außenbereiche erweitert. Dabei kam den Dachflächen eine besondere Rolle zu.

Die vorhandene Baulücke wurde durch eine Aufstockung mit neuen Klassenzimmern geschlossen.

Die vorhandene Baulücke zwischen Schule und Kindertagesstätte wurde durch eine Aufstockung, dahinter liegen die neuen Klassenzimmer, geschlossen. Das bestehende Treppenhaus wurde erweitert, um den Zugang zur neuen Ebene und neuen Dachfläche zu ermöglichen.

Die Neugestaltung der Grundrisse machte aus dem bestehenden Ensemble kleinerer Räume jeweils zwei große Klassenräume pro Etage. Die Aufstockung des Arc en Ciel ermöglichte auch neue, kreuzungsfreie Erschließungswege. Außerdem entstand zusätzlicher Stauraum für die Schüler.

Darüber hinaus verbessert die neue Fassade die thermische Gesamtleistung des Gebäudes deutlich.

Arc en Ciel hat nun einige außergewöhnliche Qualitäten zu bieten. Vor allem die beiden großen Außenbereiche sind eine klare Antwort auf ein dichtes Umfeld.

Auch der Außenraum wurde quasi aufgestockt und damit dramatisch vergrößert. Die Fläche des Spielplatzes wurde durch eine fast umlaufende Überdachung annähernd verdoppelt. Dieses Dach überdeckt und schützt aber nicht nur ein Klettergerüst und andere Spielgeräten. Hier entstand der neue Sportplatz, natürlich mit Ballfangeinrichtungen.

Auf der anderen Seite, auf dem anderen neuen Dach, findet die Kindertagesstätte ihren neuen Außenbereich und präsentiert sich der Nachbarschaft. Außerdem bietet sich hier ein beeindruckender Blick auf Brüssel.

Trotz der dichten Bebauung hat Arc en Ciel nun einige außergewöhnliche Qualitäten zu bieten. Vier neue Klassenzimmer, zwei große Außenbereiche und eine Neuordnung der Erschließung sind eine klare Antwort auf ein dichtes Umfeld.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

Label Architecture
Rue de Flandre 121
BEL – 1000 Brussels

Bauherr

Municipality of Saint-Josse-ten-Noode

Konstruktion

JZH & Partners

Standort

Arc en Ciel
Rue de l’Abondance 17
BEL – 1210 Saint-Josse-ten-Noode

Eröffnung

2019

Fotograf

Stijn Bollaert

Autor

Johannes Bühlbecker
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Oxigeno

Das Oxigeno in Costa Rica

Das pralle Leben

Eine außergewöhnliche Mischung aus Handel und Unterhaltung. Spektakulär ist der große Anteil an Flächen für Kultur und Sport, vor allem auf dem Dach des Gebäudes.

Spektakulär ist der große Anteil an Flächen für Kultur, Freizeit und Sport, vor allem auf dem Dach des Gebäudes.

Das „Oxigeno“ in San Francisco de Heredia (Costa Rica) bietet eine außergewöhnliche Mischung aus Handel, Unterhaltung, Sport, Kultur und Gastronomie. Spektakulär ist der große Anteil an Flächen für Kultur und Sport, vor allem auf dem Dach des Gebäudes. Und das funktioniert prächtig, wie die Besucherzahlen belegen.

Geplant hat das Ganze das kalifornische Architekturbüro Jerde, die wesentlichen Bodenbeläge in den Sport- und Freizeitbereichen stammen von REGUPOL.

Für den wirtschaftlichen Erfolg des Oxigeno sorgt ein runder, zentraler Platz von mehr als 3.500 m² im Gebäudeinneren. Hier finden ständig Veranstaltungen aller Art statt – von Sportveranstaltungen und Konzerten vor bis zu 2.500 Personen bis hin Messen, Ausstellungen und kleineren sportlichen, kulturellen und familiären Events.

Das Besondere an diesem Projekt ist das Verhältnis zwischen Grün- und Freizeitflächen sowie Handelsfläche von gerade mal 1:3.

Die Planer berufen sich auf die griechische Agora. Dort kamen die Menschen zusammen, um sich über Fragen von Kultur, Politik und Sport auszutauschen.

Das Besondere an diesem Projekt ist das Verhältnis zwischen Grün- und Freizeitflächen (15.000 m²) sowie Handelsfläche (45.000 m²), also gerade mal 1:3. Das liegt vor allem an der ausschweifenden Nutzung der Dachflächen für Sport und Freizeitaktivitäten.

Die einzigartige Form der Gebäude und der hügeligen Dachlandschaft wurde von den umliegenden Vulkanen und den tief über den Bergen schwebenden Wolken inspiriert, die so charakteristisch für diesen Teil des Landes sind. Die natürliche Schönheit Costa Ricas halt.

Fußgänger nähern sich dem Oxigeno durch die neu angelegten Grünflächen auf den Dächern – oder über die 1,2 km lange Tartan-Laufbahn von REGUPOL.

Fußgänger nähern sich dem Oxigeno durch die mehr als 15.000 m² neu angelegten Grünflächen auf den Dächern der einzelnen Gebäudeteile – oder über die 1,2 km lange Tartan-Laufbahn von REGUPOL.

Für die Laufbahn wurde REGUPOL AG in 20 mm Stärke verbaut. Die Installation stellte selbst die erfahrenen Experten vor Ort vor Herausforderungen: Überall wurde noch gebaut, die Regenzeit brachte schwieriges Wetter, während direkt neben der Baustelle bereits das pralle öffentliche Leben herrschte. Die Firma Heinen Engineering (HEG), die für den Einbau der REGUPOL Produkte verantwortlich war, meisterte diese Aufgabe.

Für das Oxigeno entstand auch eine Menge an neuer Verkehrsinfrastruktur wie eine neue Straßenverbindung, ein eigener Bahnanschluss sowie eine Tiefgarage mit 2.400 Parkplätzen.

Das Bellevue di Monaco macht sich um die Themen Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie Flucht und Migration verdient.

Das Oxigeno setzt auf hochkarätige Freizeitangebote und deren Vermischung mit den eigentlichen Verkaufsflächen. Dabei folgt das Projekt strengen Nachhaltigkeitsprinzipien, einschließlich der Wiederaufforstung großer Landflächen. Damit sollen die während der Bauphase entstandenen Kohlendioxidemissionen ausgeglichen werden. Darüber hinaus werden 20.000 einheimische Bäume gepflanzt, um biologische Korridore für die lokale Tierwelt zu schaffen.

Außerdem wurden mehr als 3.000 Solarmodule sowie Systeme zur Regenwasser- und Windkraftnutzung installiert, die mehr als 50% des Energiebedarfs decken. Soziale und wirtschaftliche Aspekte werden auch durch die Einstellung von lokalen Arbeitskräften und Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt.

Oxigeno verfügt über einen eigenen Bahnsteig, einen Fahrradabstellplatz mit Zugang zu öffentlich zugänglichen Duschen, eine Bushaltestelle und vier Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Eine ambitionierte Mischung aus Einkaufs- und Freizeitzentrum, dass auch aus seinen Dachflächen viel macht.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

JERDE
601 W 5th Street
Los Angeles
California
USA 90071

Bauherr

Oxigeno Human Playground

Sport- und Spielflächen

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgenacker 24
D-57319 Bad Berleburg

Bauleitung Sport- und Spielflächen

HEG Sports Facilities, Consulting, Engineering
Provincia de Cartago El Guarco
30801, Costa Rica

Eröffnung

2018

Fotograf

JERDE
REGUPOL

Autor

Johannes Bühlbecker
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Standort

Heredia Province
Heredia, 40103
Costa Rica

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Nou Camp Nou

Nou Camp Nou

Green Day(s)

Nou Camp Nou verbindet Nachbarschaften und Stadtbezirke, produziert 15.000 kg Sauerstoff und absorbiert 25.000 kg CO2. Und das an jedem Tag.

Die Stadt Barcelona hat ihren Einwohnern gerade mal 6 m² Grünfläche pro Kopf zu bieten. Das ist zu wenig.

Das Projekt Nou Camp Nou (Nou Parc) will das größte Fußballstadion Europas und seine Nebenflächen renaturieren und in einen Teil einer riesigen Parkanlage verwandeln – natürlich unter Erhalt des Estadio Camp Nou.

Der Hintergrund ist ökologischer Natur: Die Stadt Barcelona hat ihren Einwohnern gerade mal 6 m² Grünfläche pro Kopf zu bieten. Das ist wenig. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sollten auch große Städte über mindestens 9 m² je Einwohner verfügen. Der Entwurf von ON-A geht also in die richtige Richtung.

Die Planer sind der Überzeugung, dass die Renaturierung unserer Städte und die Schaffung hochwertiger urbaner Räume nicht nur interessante Ideen, sondern Notwendigkeiten sind. 

Nou Camp Nou will zeigen, wie die Natur in die Städte zurückkehren kann, ohne zusätzlichen Raum in Anspruch zu nehmen – also ohne Verdrängungseffekte.

Derzeit ist der Bereich um das Estadio Camp Nou weitgehend versiegelt. Er hat nur 8% Grünflächen aufzuweisen.

Im Nou Camp Nou wird die Topographie buchstäblich erhöht: Eine grüne Decke aus Bäumen, Pflanzen und Wiesen legt sich über das Stadion des ruhmreichen FC Barcelona. Das Stadion und sämtliche Funktionen bleiben natürlich unangetastet erhalten.

Derzeit ist der Bereich um das Estadio Camp Nou weitgehend versiegelt. Er hat nur 8% Grünflächen aufzuweisen. Dieses Gebiet hat einen „Insel-Effekt“ erzeugt, welcher die Stadtteile Les Corts und Zona Universitaria voneinander trennt. 

Das Gebiet ist riesig und wird eigentlich nur an Spieltagen genutzt. Dann führen die Menschenmassen und vor allem der Verkehr zu enormen, auch ökologischen Belastungen.

Der Umbau dieses Gebiets bietet der Stadt Barcelona eine großartige Gelegenheit, neue Angebote an und in Grünflächen zu schaffen. Nou Camp Nou verbindet Nachbarschaften und Stadtbezirke, produziert 15.000 kg Sauerstoff und absorbiert 25.000 kg CO2, und das jeden Tag.

Nou Camp Nou macht schon die Anreise zu den Spielen des FC Barcelona zu einem Erlebnis. An allen anderen Tagen ist dieses Projekt „bloß“ ein toller Park.

Innerhalb des Nou Camp Nou entstehen weitere Sport- und Freizeitangebote. Dazu gehören eine 2,4 km lange Laufstrecke sowie Spazierwege, Liegeflächen, Bereiche für Picknick und mehr. Auf dem höchsten Punkt das Parks kann man einen 360°-Panoramablick genießen.

Zwei Seen helfen, die Temperatur zu drosseln und die Vegetation zu entwickeln und zu erhalten. Sie dienen auch zum Sammeln von Regenwasser, welches zur Bewässerung und Pflege des Parks wiederverwendet wird.

Nou Camp Nou führt zu einer neuen Durchlässigkeit. Das Projekt verbindet die Stadtteile Les Corts und Zona Universitaria, ohne die derzeitige Mobilität und Logistik zu beeinträchtigen.

Nou Camp Nou macht schon die Anreise zu den Spielen des FC Barcelona zu einem Erlebnis. An allen anderen Tagen ist dieses Projekt „bloß“ ein toller Park und ein dringend benötigtes Angebot im Grünen, dass seinen Nachbarn und der Stadt Barcelona einen beträchtlichen Mehrwert bietet.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

ON-A
C/ Doctor Rizal, 8, local 1
ESP – 08006 Barcelona

Team

Jordi Fernández, Eduardo Gutiérrez
Luciana Teodózio, Georgina Morales, Saul Ajuría, Ernest Ruiz, Javier Bernal, Claudia Antonacci, Natalia Cambello

Autor

Johannes Bühlbecker
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Standort

Camp Nou
C. d’Arístides Maillol, 12
ESP-08028 Barcelona

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Bellevue di Monaco

Das Bellevue di Monaco

Entscheidend ist auf’m Dach

Der Kurt-Landauer-Platz ist ein zukunftsweisendes Beispiel für gelungene Dachflächenaktivierung in dichter werdendem urbanem Kontext.

Im Bellevue di Monaco wohnen Geflüchtete in einem sanierten Gebäudekomplex aus den 1950er Jahren, der nun vielfältige Angebote für Bewohner und Besucher bereithält.

Das Bellevue di Monaco ist ein Wohn- und Kulturzentrum im Herzen der Stadt München mit einem Sportplatz auf dem Dach. Hier wohnen Geflüchtete in einem sanierten Gebäudekomplex aus den 1950er Jahren, der nun vielfältige Angebote für Bewohner und Besucher bereithält.

Der Sportplatz (Kurt-Landauer-Platz) wurde im Oktober 2020 eröffnet und vervollständigt das Angebot spektakulär. Gleichzeitig ist er ein zukunftsweisendes Beispiel für gelungene Dachflächenaktivierung in dichter werdendem urbanem Kontext.

Die sogenannte „fünfte Fassade“ bietet enormes Potenzial, um zusätzliche Angebote in unseren Städten zu schaffen und sie dort zu halten.

Unsere Städte werden immer voller, die Bebauung wird enger. Soziale, kulturelle und sportliche Nutzungen werden immer weiter an den Stadtrand verdrängt. Überall fehlt es an Platz. Gleichzeitig ist die Bedeutung von sportlichen Angeboten im Wohnumfeld unbestritten. Wir brauchen also neue Konzepte.

Ein besonders wichtiger Ansatz ist die Aktivierung von Dachflächen. Die sogenannte „fünfte Fassade“ bietet enormes Potenzial, um zusätzliche Angebote in unseren Städten zu schaffen und sie dort zu halten.

Das Bellevue di Monaco ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeobjekt, REGUPOL ist der richtige Partner für die Umsetzung solch zukunftsweisender Projekte.

Wer auf dem Dach eines Supermarkts Fußball spielt, wird auch im Supermarkt einkaufen. Wer mit Flüchtlingen Fußball spielt, kommt in den Dialog.

Neben der Aktivierung von Dachflächen ist die Mischnutzung ein weiterer Lösungsansatz für Ballungsräume: Wer auf dem Dach eines Supermarkts Fußball spielt, wird auch im Supermarkt einkaufen. Wer mit Flüchtlingen Fußball spielt, kommt in den Dialog.

Anders gesagt: Wenn es gelingt, zur Hauptnutzung eines Gebäudes zusätzliche Angebote zu installieren, die auch externe Besucher und Nutzer anziehen, ist die klassische Win-Win-Situation erreicht.

Hauptnutzer können zum Beispiel Hotels, Supermärkte oder Schulen sein. Die Bonus-Nutzung kann aus Gastronomie, Dachgärten, Ausstellungsflächen, öffentlichem Raum oder eben Sportflächen bestehen. Eine solche Aktivierung von öffentlichem Raum schafft oder sichert nicht nur wichtige gesellschaftliche Angebote, sondern auch Integration und Identifikation.

Das Bellevue di Monaco macht sich um die Themen Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie Flucht und Migration verdient.

Das Bellevue di Monaco ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung, weil es sich um die Themen Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie Flucht und Migration verdient macht.

Konzept und Umsetzung dieses Wohn- und Kulturzentrums stammen von Hirner & Riehl Architekten, in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft „Bellevue di Monaco“ und vielen weiteren Helfern.

Beim Kurt-Landauer-Platz ging es neben den konstruktiven und sportfunktionalen Anforderungen besonders um die Langlebigkeit der eingesetzten Materialien.

Der Namensgeber des Dachsportfeldes – Kurt Landauer – war viele Jahre lang Präsident des FC Bayern München. In der Zeit des National­sozialismus musste er aus Deutschland fliehen und überlebte im Exil.

Beim Kurt-Landauer-Platz ging es neben den konstruktiven und sportfunktionalen Anforderungen besonders um die Langlebigkeit der eingesetzten Materialien. Aufwändige Nacharbeiten an diesem luftigen und nicht so einfach zu erreichenden Platz sollen tunlichst vermieden werden. Aufgrund der darunter liegenden Wohngeschosse spielte natürlich auch der Schallschutz eine große Rolle.

Für all diese komplexen Anforderungen gibt es die Lösungen von REGUPOL Sports und REGUPOL Acoustics. Und so wurde durch den Einbau dieses besonders trittschallgeschützten REGUPOL Sportfeldes die Vitalisierung der Dachfläche möglich.

Der Sportplatz ist zum Symbol des gesamten Projekts geworden, seine spektakuläre Beleuchtung macht ihn weithin sichtbar.

Seit dem Sommer 2018 bietet das Bellevue 40 Menschen eine Wohnung. Zum kulturellen Programm für Bewohner und Besucher zählen Theater, Konzerte, Lesungen, Sprachkurse, Schulungen – und nun auch Sport.

Die Dachflächenaktivierung durch den Kurt-Landauer-Platz bietet zusätzliche Spielfläche und setzt dieser Initiative die hochverdiente Krone auf. Der Sportplatz ist zum Symbol des gesamten Projekts geworden, seine spektakuläre Beleuchtung macht ihn weithin sichtbar.

Verschiedene Angebote unter einem Dach, die das riesige Potenzial unserer Dächer architektonisch und funktional nutzen, sind die Zukunft.

Das Bellevue di Monaco ist ein quirliger Ort der Begegnung und des vielfältigen Miteinanders an einer guten Adresse im Münchner Glockenbachviertel. Das allein ist schon bemerkenswert. Es ist aber auch ein Prototyp für nachhaltige Stadtentwicklung durch Dachflächenaktivierung; Bestandserhalt und Mischnutzung. Verschiedene Angebote unter einem Dach, die das riesige Potenzial dieser Dächer architektonisch und funktional nutzen, sind die Zukunft.

Die Sportfläche auf dem Dach schwebt wie ein Symbol der Vitalität über der Stadt und hat das Bellevue di Monaco bereits weit über die Grenzen der Stadt München hinaus bekanntgemacht.

Wir bei REGUPOL sind stolz darauf, mit unseren Spezialisten und Produkten ein wichtiger Teil dieser Zukunft zu sein.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

hirner & riehl architekten und stadtplaner
Herzog-Heinrich-Str. 20
D – 80336 München

Bauherr

Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco eG.

Kurt-Landauer-Platz

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgenacker 24
D – 57319 Bad Berleburg

Standort

Bellevue di Monaco
Müllerstraße 2-6
D – 80469 München

Eröffnung

2020

Fotograf

Tom Bauer 
Beethovenstraße 5d
D – 97080 Würzburg

Autor

Johannes Bühlbecker
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Sportification of Architecture

Sportification of Architecture

Prinzipiell lässt sich alles beklettern

Fallschutzbeläge und Fallschutzssysteme sind mindestens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herunterfallen.

Aline Viola Otte ist Expertin für die Frage, wie Sportmöglichkeiten besser in Architektur integriert werden können. „Sportification of Achitecture“ nennt sich dieser Ansatz.

Aline Viola Otte ist Architektin und Gründerin des Büros für Raumsport. Sie hat das „BoulderBlöckle“ entwickelt. Das ist eine innerstädtische, mobile Kletterwand, die öffentlich zugänglich ist. Bis vor kurzem stand der Prototyp unter der Paulinenbrücke in Stuttgart Mitte/Süd. Dieser hatte einen Überhang von 35°, war 3 Meter hoch und hatte 10 m² Kletterfläche.

Das Konzept greift auf vielfältige Weise wesentliche Themen und Thesen für die Zukunft des Sports und Sportraums auf: Öffentlich zugänglich; urban; kostenlos; niederschwellig; integrativ wie inklusiv auch für neugierige und nicht sportlich aktive Menschen.

Neben dem Projekt „BoulderBlöckle“ ist Aline Viola Otte Expertin für die Frage, wie Sportmöglichkeiten besser in Architektur integriert werden können. „Sportification of Achitecture“ nennt sich dieser Ansatz.

Über all das sprach Frau Otte mit der Zukunfts- und Trendforscherin Anja Kirig. Oder andersrum. Frau Kirig beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Methodik von Megatrends und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen, vor allem in den Bereichen Sport und Tourismus.

S’Boulderblöckle integriert Sport in den Alltag und ermöglicht einen leichten Einstieg in den Boulder- und Klettersport. Die ersten Versuche gelingen auch in Turnschuhen.

Was macht den Kerngedanken des „Boulderblöckle“ aus?

Mein Raumsportmobiliar integriert Sport in den Alltag. Das Boulderblöckle ermöglicht einen leichten Einstieg in den Boulder- und Klettersport. Die ersten Versuche an der Wand gelingen auch in Turnschuhen. Bouldern ist zwar ein Individualsport, der sich gut alleine in der Mittagspause ausüben lässt. Bouldern ist aber auch sehr kommunikativ, da gemeinsam nach Lösungsstrategien gesucht wird. Somit ermöglicht Bouldern im öffentlichen Raum kleine, persönliche Erfolgsgeschichten, an denen auch Zuschauer ihren Spaß haben.

Und das ist der andere wichtige Aspekt des Boulderblöckle: Das Projekt macht über den Bouldersport hinaus ein Angebot an alle Bürger:innen. Beim Prototypen gab es beispielsweise eine umlaufende Sitzbank.

Welche Rolle spielt dabei der öffentliche Raum?

Öffentlicher Raum ist komplex und kontrovers. Er erfordert Kommunikations- und Kompromissbereitschaft. Ungleichheiten müssen ausgehalten werden. Aktuell ist öffentlicher Raum vor allem ein Konsumraum, der manche Gruppen von Beginn an ausschließt. Das betrifft auch Sportanlagen, wenn sie Nicht-Sportler ausgrenzt.

Wer öffentlichen Raum für seine Interessen zugesprochen bekommt, sollte sich dieser Verantwortung und dem Privileg bewusst sein.

Konnte das BoulderBlöckle unter der Paulinenbrücke diesem Anspruch gerecht werden?

Gesamtgesellschaftliche Probleme zu lösen, kann eine Sportlergruppe überfordern. Eine städtische Mitverantwortung ist daher unverzichtbar, insbesondere wenn es sich um einen Brennpunkt wie an der Paulinenbrücke handelt. Um ein gutes Miteinander zu gewährleisten, benötigte es spezielle Angebote – etwa für Obdachlose. Sozialarbeiter fungierten als professionelle Vermittler, und eine intensivere Reinigung des Platzes war erforderlich.

Häufig bieten Gebäude durch ihre baulichen Eigenschaften multiple sportliche Bewegungsmöglichkeiten. Parkourläufer oder Skater zeigen bereits, wie ein Geländer zum Sportgerät wird.

Welchen Stellenwert werden deiner Ansicht nach mobile Sportraumanlagen in Zukunft haben?

Sport im öffentlichen Raum wird in Zukunft fest zum Stadtbild gehören. Mobile Sportraumanlagen werden dafür ein wesentliches Instrument sein. Mehr Home-Office beschleunigt den Prozess vom Aussterben der Innenstädte. Es benötigt neue Modelle, diese wieder zu beleben. Ein Sportareal am Stadtrand ist nicht das, was eine Zukunftsstadt auszeichnet.

Gleichzeitig wird der informelle Sport auch den Stellenwert der ehemaligen Kaffeepause im Großraumbüro einnehmen. Für Selbständige und Freischaffende ist der flexible Umgang mit der Arbeitszeit durchaus gängige Praxis. Entsprechend dient ein gut gestreutes Netz an Sportangeboten der neuen Arbeitswelt.

Wie kann Sport in der öffentlichen Architektur mehr integriert werden?

Dem städtischen Raum fehlt es bisher an sportlichen Herausforderungen, insbesondere für Erwachsene. Prinzipiell lässt sich alles beklettern, aber das will kontrolliert werden.

Gebäude bieten häufig bereits allein durch ihre baulichen Eigenschaften multiple sportliche Bewegungsmöglichkeiten. Parkourläufer oder Skater zeigen bereits, wie ein Geländer zum Sportgerät werden kann.

Ein paar Griffe an der Wand erzeugen jedoch kein Sportgerät. Freizeitsportler möchten in ihrer Betätigung ernst genommen werden. Für eine „Sportification of Architecture“ muss mehr mit Sportlergruppen zusammengearbeitet werden. Dann zeigt sich, dass gar nicht jedes Haus, jeder Gehweg von Interesse ist. Dies verlangt aber eine intensivere Planung, die Einbeziehung von Beteiligten und den Mut der Träger, Neues zu wagen.

„Sportification of Architecture“ beschreibt die Integration der individuellen Sportausübung in die gebaute Umwelt.

Was genau verstehst Du unter „Sportification of Architecture“?

Mit „Sportification of Architecture“ lässt sich ein relativ neues Phänomen beschreiben. Es geht um die Integration der individuellen Sportausübung in die gebaute Umwelt. Anders als beim klassischen Sportbau, der in seiner Architektur und Funktion weitgehend abgeschlossen ist, werden mittels „Sportification of Architecture“ die Grenzen von Raum und Architektur herausgefordert.

Nur wenn Sport raum- und funktionsübergreifend verstanden wird, kann eine Architektur entstehen, die sich am Individuum ausrichtet. Es lässt sich gut mit dem Erleben des Bergsteigers auf dem Gipfel vergleichen. Für einen Moment eignet er sich den Berg an. Dieses Erfahren lässt sich auf innerstädtische Gebäude übertragen.

Wird Sportification of Architecture bereits umgesetzt?

In Kopenhagen wurde 2019 das CopenHill eröffnet. Das ist eine Müllverbrennungsanlage, deren Außenhaut für Sport genutzt wird. Das Architekturbüro BIG versuchte dabei, den Ansprüchen der Sportarten bestmöglich gerecht zu werden. Zum Beispiel, in dem die jeweiligen Sportler mit in die Planung einbezogen wurden.

Jetzt existieren dort die längste künstliche Kletterwand der Welt, eine Kunststoff-Skipiste sowie eine Downhillstrecke, die sich für ernsthafte Sportausübungen eignen. Das erzeugt völlig neue Bilder von Gebäudenutzung. Sportification of Architektur macht also nicht nur auf die gesellschaftlichen wie planerischen Defizite aufmerksam, sondern kann eine Anregung sein, diese auch zu beseitigen.

Das waren wir.

Projektdaten

Idee

Büro für Raumsport
Dipl.-Ing. Aline Viola Otte
Architektin
Claudiusstraße 21
D – 70193 Stuttgart

Interview

Anja Kirig
Zukunfts- und Trendforschung

Fotos

Blöckle: © Simon Hoffmann (Offenblende) 
Aline Viola Otte: © Fabian Fischer
Tageslicht:© bueroraumsport/Aline Viola Otte
Anja Kirig: © Gert Krautbauer

Videos

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Grugapark Essen

Bewegungsparcours im Grugapark Essen

Gesundheit zum Mitnehmen

Ein Parcours für alle in einem Park für alle.

Der Stadt Essen ist es gelungen, zeitgemäße Bewegungsangebote für Jung und Alt zu schaffen – und das an der frischen Luft.

Der Grugapark Essen entstand anlässlich der ersten Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung (Gruga) im Jahr 1929. Nach Kriegszerstörung, Wiederaufbau und Erweiterung fand hier unter anderem die Bundesgartenschau 1965 statt.

Im Jahr 2012 entwickelte die Stadt Essen das „Parkentwicklungskonzept Grugapark 2020“, um zeitgemäße Bewegungsangebote für Jung und Alt zu schaffen – und das an der frischen Luft und in einem geschützten Raum.

Das Herzstück dieses Projekts ist der „Gesundheitspfad“ mit zwölf verschiedenen Stationen. Der größte Bewegungsparcours stammt von playfit.

Auf dem „Gesundheitspfad“ können Interessierte jedes Alters mit hohem Spaßfaktor ihre Vitalität und motorischen Fähigkeiten steigern.

Das Ziel des Parkentwicklungskonzeptes ist „Mehr Bewegung für Jung und Alt“. Also entstand im Grugapark in den letzten Jahren ein sehr attraktiver Rundweg, der zwölf Stationen miteinander verbindet. Auf diesem „Gesundheitspfad“ können nun Interessierte jedes Alters spielerisch und mit hohem Spaßfaktor ihre Vitalität und motorischen Fähigkeiten erproben und steigern.

Neben sieben Stationen mit vielfältigen Reizen gibt es im Grugapark fünf Geräte-Parcours. Der playfit® Trainingsparcours besteht aus 17 Geräten. Damit ist er der größte und vielseitigste Standort innerhalb des Parks.    

Die Förderung der Gesundheit „ganz nebenbei“ ist der Grundgedanke der neuen Angebote im Grugapark. Das funktioniert bestens.

Der Grugapark liegt zentrumsnah direkt neben der Messe Essen. Auf rund 60 Hektar dient der Park der Naherholung, als Spiel- und Sportanlage und als Veranstaltungsort. Außerdem gibt es viele verschiedene Tierarten und eine der größten Skulpturenausstellungen Deutschlands zu besuchen.

Und ganz nebenbei können die Besucher hier eine ganze Menge für ihre Gesundheit tun. Diese Gesundheitsförderung „ganz nebenbei“ ist der Grundgedanke der neuen Angebote: Alle Angebote richten sich an alle Besucher- und Nutzergruppen wie Kinder, Senioren und Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen.

Der playfit Trainingsparcours ist die größte von insgesamt zwölf Stationen auf dem Gesundheitspfad.

Der playfit Trainingsparcours ist die zweite von insgesamt zwölf Stationen des Gesundheitspfades. Hier können alle Körperpartien zielorientiert oder spielerisch trainiert werden – als Gleichgewichts-, Kraft- und Ausdauertraining.

Die 17 Geräte fördern außerdem Beweglichkeit und Sprungkraft. Einige davon, wie der Rollstuhltrainer, der Duplex Schultertrainer oder das Armfahrrad, sind auch für die Benutzung durch Rollstuhlfahrerrinnen und -fahrer ausgelegt und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Inklusion.

Zur Entspannung gibt es an mehreren Geräten die Möglichkeit der Massage und des Faszientrainings. Dies wird besonders bei verspanntem Rücken und müden Beinen gerne in Anspruch genommen.

Alle Schwerpunkte des Gesundheitspfades werden im playfit Trainingsparcours an einem Ort zusammengeführt.

Der Gesundheitspfad ist in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt: „Balancieren und Gleichgewicht“, „Motorik und Koordination“, „Krafttraining und Muskelaufbau“ sowie „Ausdauer und Kreislauf“.

All diese Schwerpunkte werden im playfit Trainingsparcours an einem Ort zusammengeführt. Für jeden der Bereiche stehen mehrere Geräte zur Verfügung. Anleitungen finden sich auf den Geräten und auch auf den Hinweisschildern. Auf einer Schautafel wird die korrekte Anwendung der Geräte inklusive der Sicherheitshinweise beschrieben.

Nach dem Training bietet der direkt benachbarte Kiosk Erfrischungen und ausreichende Sitzgelegenheiten unter Sonnenschirmen. Sanitäre Anlagen sind auch in der Nähe.

Die einzelnen Stationen sind gut zu finden und dennoch so zurückgezogen, dass beim Training immer genügend Privatsphäre bleibt. 

Die anderen vier Geräte-Parcours im Grugapark bieten jeweils zwei oder drei Geräte, an denen die Schwerpunkte Gleichgewicht, Koordination, Kraft oder Ausdauer trainiert werden können.

Auch an den weiteren sieben Stationen ist das Angebot vielfältig: Es gibt eine Kneippanlage, einen Barfußpfad, einen Niedrigseil-Parcours, eine Calisthenics-Anlage, einen Tampen-Wipper, eine Drehscheibe und ein Gradierwerk für das Atemtraining.

Die Standorte der einzelnen Stationen wurden sorgfältig ausgewählt. Sie sind gut zu finden und dennoch so zurückgezogen, dass immer genügend Privatsphäre bleibt. Das hält die Hemmschwelle niedrig und führt zu vielen spontanen Nutzern. Dazu kommen Jogger, Walker und Spaziergänger, die den Park und den playfit Trainingsparcours ganz bewusst in ihr Trainingsprogramm einbauen.

playfit Trainingsparcours leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur Inklusion – auch im Grugapark.

Das Konzept, sämtliche neuen Bewegungsangebote über einen Rundweg miteinander zu verbinden, ist schlüssig und funktioniert. Die Angebote tragen dem zunehmenden Gesundheits- und Bewegungsbedürfnis der Menschen Rechnung und sprechen generationsübergreifend alle Besucher gleichermaßen an.

Der Gesundheitspfad im Grugapark und insbesondere der playfit Trainingsparcours leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur Inklusion.

Der Grugapark wird von fast einer Million Menschen im Jahr besucht. Seit der Eröffnung der ersten Stationen des Gesundheitspfades 2014 steigen die Besucherzahlen spürbar.

Alles richtig gemacht!

Das waren wir.

Projektdaten

Parcours

playfit GmbH
Brauerknechtgraben 53
D – 20459 Hamburg

Bauherr

Stadt Essen

Standort

Grugapark Essen
Virchowstraße 167
D – 45147 Essen

Eröffnung

2016

Fotograf

Martin Michalak Fotografie
Weidenhagen 33
D – 44869 Bochum

Autor

Johannes Bühlbecker
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Ganz neu

Die APP

Übrigens: Die gerade erschienene playfit App zeigt Ihnen sämtliche playfit Parcours in Ihrer Nähe. Inklusive aller dort installierten Geräte mit Anleitungen, Videos und Übungsplan.

Das macht richtig Spaß.

Die App gibt es sowohl für IOS als auch für Android. Überall da, wo es Apps gibt.

Suchen Sie in Ihrem App Store nach „Playfit Locations“.

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Little Island

Little Island auf dem Hudson River

Wasserpark

Little Island ist ein neuer öffentlicher Park in New York, der von skulpturalen Pflanzgefäßen über Wasser gehalten wird.

Die Planer wurden ursprünglich eingeladen, einen Pavillon für einen neuen Pier im Südwesten von Manhattan zu entwerfen.

Little Island ist ein neuer öffentlicher Park in New York, der unter anderem drei Veranstaltungsorte am Hudson River beherbergt. Dieser Zufluchtsort für Mensch und Tier wird von skulpturalen Pflanzgefäßen über Wasser gehalten.

Little Island liegt nur einen kurzen Spaziergang von Manhattans Lower West Side entfernt.

Die Planer von Heatherwick Studio wurden ursprünglich von den Bauherren Barry Diller und Hudson River Park Trust eingeladen, einen Pavillon für einen neuen Pier im Südwesten von Manhattan zu entwerfen.

Anstatt ein dekoratives Objekt für den Hudson River Park zu gestalten, stellte sich das Planungsteam allerdings der Frage, was ein Pier außer hübsch noch alles sein könnte.

Es geht um die Aufregung, über dem Wasser zu sein und um das Gefühl, die Stadt hinter sich zu lassen und ins Grüne einzutauchen.

Ausgangspunkt der Überlegungen waren nicht Struktur oder Tragwerk des Parks, sondern das Erlebnis für die Besucher: die Aufregung, über dem Wasser zu sein, das Gefühl, die Stadt hinter sich zu lassen und ins Grüne einzutauchen.

Diese Grundidee wurde inspiriert vom Central Park, in dem man vergessen kann, dass man sich inmitten der dichtbesiedelsten Stadt der Vereinigten Staaten befindet.

Piers sind traditionell flach, um den Booten das Anlegen zu ermöglichen – aber muss das so sein? Im Kontrast zu den flachen Straßen Manhattans schwebte den Planern eine neue Topografie vor, die sich erhebt und eine Vielzahl von Räumen formt.

Die Idee, den Park auf seinen Fundamenten aufzurichten, entstand durch die vorhandenen Holzpfähle im Wasser. Es handelte sich um Überbleibsel der vielen Piers, die früher an der Küste Manhattans standen. Unterhalb der sichtbaren Enden haben sich diese Pfähle zu einem wichtigen Lebensraum entwickelt und sind eine geschützte Brutstätte für Fische.

Bei Little Island werden die Pfähle zum Deck: Sie gehen in Pflanzgefäße über, die sich miteinander verbinden und die Oberfläche des Parks bilden.

Heatherwick Studio wollte den Pier als ein einziges, zusammenhängendes Objekt schaffen, und nicht als unverbundene, zusammengeklebte Elemente. Anstelle von Stützen, die ein Deck stützen, werden bei Little Island die Pfähle zum Deck: Sie gehen über in Pflanzgefäße, die sich miteinander verbinden und die Oberfläche des Parks bilden.

Um die Konturen des Parks zu gestalten, sind die Pfähle unterschiedlich hoch. So wird die Sonneneinstrahlung gelenkt, und so entstehen Hügel, Aussichtspunkte und ein natürliches Amphitheater. Der Pier und seine tragende Struktur werden zu einer Einheit.

Die Pflanzkübel sind mit mehr als hundert verschiedenen Arten von einheimischen Bäumen und Pflanzen gefüllt, die die Artenvielfalt fördern und im New Yorker Klima gedeihen können. Für die Herstellung wurden sich wiederholende Elemente verwendet, die standardisiert wurden.

Die Bühne des Amphitheaters bietet Sonnenuntergänge über dem Hudson River, inklusive Blick auf die Freiheitsstatue.

Um das Gefühl des Ausreißens und der Insel zu verstärken, liegt Little Island mitten im Wasser, zwischen den Pfeilern 54 und 56. Der Zugang erfolgt über zwei Stege und orientiert sich am vorhandenen Straßenraster. Im Inneren der Insel schlängeln sich Wege durch Bäume und grasbewachsene Verweilzonen zu versteckten, unerwarteten Ausblicken.

Little Island ersetzt auch das Unterhaltungsangebot des alten, baufälligen Pier 54, und das mit gleich drei Veranstaltungsorten. Am äußersten Rand, geschützt von Hügeln und Bäumen, befindet sich ein Amphitheater mit 700 Sitzplätzen und Natursteinbestuhlung. Die Bühne liegt vor der spektakulären Kulisse bei Sonnenuntergang über dem Hudson River, inklusive Blick auf die Freiheitsstatue.

Im Süden befindet sich eine intimere Spoken-Word-Bühne mit 200 Plätzen. In Inneren der Insel befindet sich ein flexibler Veranstaltungsort mit Kapazität für größere Events. Seine harte Pflasterung bringt das mosaikartige Muster der Pfähle an die Oberfläche.

Mit seiner einzigartigen Mischung aus Veranstaltungsorten und Parklandschaft ist Little Island eine wahre Oase im Tempo Manhattans.

Auf Little Island gibt es etwa 400 verschiedene Arten von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Stauden und im gesamten Park mindestens 100 verschiedene Baumarten, die an das New Yorker Klima angepasst sind. Jede Ecke der Insel repräsentiert ein anderes Mikroklima, abhängig von der Topographie, Sonneneinstrahlung und Windrichtung.

Mit seiner einzigartigen Mischung aus Veranstaltungsorten und Parklandschaft ist Little Island eine wahre Oase im Tempo Manhattans. Ein Ort, an dem New Yorker und Besucher den Fluss überqueren können, um sich unter einen Baum zu legen, eine Aufführung zu sehen, den Sonnenuntergang zu genießen und sich mit dem Wasser und der Natur verbunden zu fühlen.

Das waren wir.

Projektdaten

 

Architekt

Heatherwick Studio
356–364 Gray’s Inn Road
London WC1X 8BH
Vereinigtes Königreich

Bauherr

Hudson River Park Trust (HRPT)
Pier 55 Project Fund (P55P)

Team

Thomas Heatherwick, Mat Cash, Paul Westwood, Neil Hubbard, Nick Ling, Sofia Amodio, Simona Auteri, Mark Burrows, Jorge Xavier Méndez-Cáceres, John Cruwys, Antoine van Erp, Alex Flood, Michal Gryko, Ben Holmes, Ben Jacobs, Francis McCloskey, Stepan Martinovsky, Simon Ng, Wojtek Nowak, Giovanni Parodi, Enrique Pujana, Akari Takebayashi, Ondrej Tichý, Ahira Sanjeet, Charles Wu, Meera Yadave

Standort

Pier 55 at Hudson River Park
Hudson River Greenway
NY 10014
Vereinigte Staaten

Eröffnung

2021

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© 

Baustellenfotos

Pläne

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Playscape

Playscape in Peking

Vom Spielen auf der Straße

waa haben einen Raum geschaffen, der Kinder ausdrücklich ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen.

Wir denken nicht an unser Gleichgewicht, bis wir es verlieren.

Playscape ist das Ergebnis der Umgestaltung eines bestehenden Industriekomplexes zu einem riesigen Abenteuerspielplatz. Der Lagerkomplex im Norden Pekings stammt aus den 1970er Jahren und wurde vormals für die Getreidelagerung genutzt – inklusive einer Transportanlage.

Auftraggeber des Umbaus war ein Gesundheitsdienstleister, der sich auf die Beobachtung und Unterstützung kindlicher Entwicklung spezialisiert hat. 

Das Spielen auf der Straße soll die Alternative zum Daddeln auf elektronischen Geräten werden.

Die Planer von waa|we architect anonymous (Peking) glauben, dass vielen modernen (chinesischen) Großstädten funktionierende Nachbarschaften fehlen, und die sind für die kindliche Entwicklung extrem wichtig.

Das Spielen auf der Straße soll daher die Alternative zum Daddeln auf elektronischen Geräten werden. Für dieses hehre Vorhaben suchte waa Inspiration in der Populärkultur der Vergangenheit. Heraus gekommen ist eine Spiellandschaft, die verschiedene Vorbilder adaptiert.

Da ist zum einen „Hide and Seek“, das klassische Verstecken spielen. Das regt die kindliche Fantasie an und fördert die Interaktion mit anderen Kindern und das Verhalten innerhalb einer Gruppe.

Der Abenteuerspielplatz mit seinen gestaltprägenden Huckeln und Hügeln verlangt den Kindern einiges ab. Wir denken nicht an unser Gleichgewicht, bis wir es verlieren. Kinder lernen hier zu entscheiden, welches Maß an Risiko sie eingehen wollen.

„Nook and Cranny“ lehrt die Körperproportionen. Die Räume und Röhren sind so gestaltet, dass die Kinder Ecken und Winkel erkunden und die Ergonomie verstehen können – auch die ihrer eigenen Körper.

Im Labyrinth können Orte entdeckt werden, die von außen nicht sichtbar sind. Die Kinder lernen hier auch, dass der effizienteste oder direkteste Weg nicht immer der angenehmste ist. „Fantasy“ schließlich löst ein wenig die räumlichen Grenzen auf und schafft neue Ein- und Ausblicke in kindliche Fantasiewelten.

Es sind vor allem drei gestalterische und architektonische Eingriffe, die Playscape einzigartig machen: die Röhren, das Dach und die Hügel.

Die Röhren bieten den Kindern immer wieder neue Möglichkeiten, ihre Körperwahrnehmung zu entwickeln Sie sind als eine Reihe von Verbindungselementen in fünf verschiedenen Durchmessern angeordnet: 2,3m (Gehwege), 1,7m (Treppen), 1,3m (Sicherheitsgeländer), 0,8m (Rutschen) und 0,4m (Außenbeleuchtung).

Das Dach bietet die Möglichkeit, das Gelände und seine Möglichkeiten zu überblicken. Den Kindern wird nahegelegt, unorthodoxe Wege einzuschlagen. Sie können Loopings machen, die Terrasse runterrutschen oder unter dem Hügel hindurchgehen. Manchmal macht der weiteste Weg eben am meisten Spaß.

Die Hügel fördern die Entwicklung der Sinne, vor allem des Gleichgewichtssinns und der Balance. Die verschiedenen Steigungen stellen verschiedene Ansprüche an Auf- und Abstieg, aber auch an den Mut der Kinder.

Ein zusätzlicher überdachter Spielbereich wurde durch die Nutzung von Flächen unter der Topographie geschaffen. Der Zugang dazu ist über mehrere Einschnitte oder Rutschen von der Terrassenebene aus möglich.

waa

Eine umlaufende Dachterrasse erleichtert die Beobachtung der Kinder und bietet elternspezifische Annehmlichkeiten wie eine Terrassenbar.

Playspace wird durch ein Cluster bestehender Lagerhallen gebildet, die einen Innenhof umschließen. Eine Straße trennt das südliche Gebäude vom Ensemble, eine Luftbrücke stellt die Verbindung durch miteinander verbundene Dachterrassen wieder her.

Das bestehende Cluster sieht drei interne Spielräume vor. Playscape 1 ist eingeschossig und mit sechs Metern Höhe vergleichsweise niedrig. Er wird für zwei- bis vierjährige Kinder als Krabbelraum mit von der Decke hängenden Stoffen genutzt.

Playspace 2 ist vertikal in drei Ebenen unterteilt. Kinder ab vier Jahren finden hier eine unterirdische und interaktive Umgebung mit Klettertopographie und Zugnetzen. Alles ist durch Rutschen miteinander verbunden. Auf den Ebenen 2 und 3 bieten insgesamt sechs Multifunktions-Klassenzimmer die Möglichkeit zu gerichtetem Lernen (Playspace 3). Eine Rutsche verbindet ein Klassenzimmer über den Höhenunterschied von sieben Metern mit der Ebene 1.

Alle Gebäude verfügen über eine umlaufende Dachterrasse, die Eltern die Beobachtung der Kinder erleichtert. Dabei haben sie gleichzeitig Zugang zu elternspezifischen Annehmlichkeiten wie einer Terrassenbar.

Die Architekten legen wert darauf, Maßstäbe zu verzerren und Bewegungsabläufe zu manipulieren.

Der Fokus der Architekten lag darauf, die fehlenden Elemente des innerstädtischen Wohnens anzusprechen, Maßstäbe zu verzerren und Bewegungsabläufe zu manipulieren.

„Im Spiel sieht man das Ergebnis nicht voraus. Spiel erlaubt den Kindern, ihr Urteil auszusetzen. Oft schafft die Lösung eines Problems gleichzeitig Möglichkeiten für eine Reihe von anderen Problemen… “ Das sagt Richard Serra über das Spielen.

Kinder sind in Entscheidungssituationen oft passiv. Das Spiel ist eigentlich der einzige Zeitraum, den sie unter eigener Kontrolle haben. Das sagen waa|we architech anonymous. Und haben mit Playscape einen Raum geschaffen, der Kinder ausdrücklich ermutigt, eigene Wege zu gehen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Das waren wir.

Projektdaten

Alle, die an diesem Projekt beteiligt waren.

Architekt

waa | we architech anonymous
Bldg 81#-1F
4 Gongti Beilu
Chaoyang Dist,
Beijing China 100027

Bauherr

Beijing NuanQin

Team

Di Zhang, Jack Young, Minghui Huo, Yuqing Feng, Min Wang, Jing Zhu, Mengbo Cao,  Hualin Yang, Weiya Li, Qiwen Cao, Heff Jin, Jinbin Zhang, Lida Tang

Standort

Langyuan Station
Dongba, Chaoyang District
Beijing, China

Eröffnung

2021

Fotograf

Tian FangFang

Autor

Johannes Bühlbecker
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Flexperience

Das Fallschutzsystem FLEXPERIENCE

Weiche Landung inklusive

Fallschutzbeläge und Fallschutzssysteme sind mindestens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herunterfallen.

In der Schule und auf dem Spielplatz, aber auch beim Essen oder Shoppen wollen wir hochwertige Bewegungsangebote für unsere Kinder.

Fallschutzbeläge und Fallschutzssysteme sind mindestens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herunterfallen. In der Schule und auf dem Spielplatz, aber auch beim Essen oder Shoppen wollen wir hochwertige Bewegungsangebote für unsere Kinder. Natürlich spielt dabei die Sicherheit eine ganz entscheidende Rolle.

Die Herausforderungen sind vielfältig, die Lösungen auch. Das Fallschutzsystem FLEXPERIENCE bietet maximale Sicherheit. Dafür drei Beispiele.

In der Mall of Switzerland waren nicht nur nur Fragen der Sicherheit, sondern auch die Gestaltungsmöglichkeiten entscheidend. 

Die Mall of Switzerland in Ebikon (Kanton Luzern) ist mit 65.000 m² Gesamtfläche die zweitgrößte Einkaufs- und Freizeitdestination der Schweiz. Das Konzept der Mall vereint Geschäfte und Gastronomiebetriebe mit Freizeit- und Sportangeboten und mehr als 1.500 m² an Spielflächen.

Bei der Indoor-Spielwelt in Ebikon waren nicht nur nur Fragen der Sicherheit, sondern auch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit Flexperience entscheidend. 

Durch den Einsatz von insgesamt sechs unterschiedlichen Farbtönen entstand in der Mall of Switzerland eine bunte und vielfältige Spielewelt, die in der Schweiz einzigartig ist. Durch Einbauhöhen der Flexperience Fallschutzböden von 40 bis 90 mm sind sicheres Spielen, Spaß und Bewegung bei einer maximal benötigten Fallhöhe von 2,60 m garantiert.

Mit einer Farbmischung aus Rot und Leuchtrot rollt die erste FLEXPERIENCE  Fallschutzfläche in Deutschland ihren jungen Gästen des Restaurants den roten Teppich aus.

Die erste FLEXPERIENCE Fallschutzfläche in Deutschland wurde im Sommer 2019 in einer neuen Filiale des Systemgastronomie-Anbieters „Kochlöffel“ in Steinfurt in Betrieb genommen.

Mit einer Farbmischung aus Rot und Leuchtrot rollt das installierte Fallschutzsystem den jungen Gästen des Restaurants den roten Teppich aus. Zusammen mit dem individuell entworfenen Spiel- und Rutschenturm können die Kinder auf der ca. 25 m² großen Fallschutzfläche bei jedem Restaurantbesuch unbeschwert und sicher toben.

Durch das gewählte Mittelgrau für die Deckschicht greift die Spielfläche vollends die Gestaltung der umliegenden Gebäude und des entstandenen Neubaus auf.

Bei der Erweiterung der Schulanlage Weissenstein in Würenlingen im Mai 2020 wurden auch die Außenanlagen neugestaltet. Durch den Neubau diverser Schulräume, von Kindergarten, Aula und einer Zweifachturnhalle wurde das Schulhaus zum „Lebensraum Schule“.

Dieser Idee trägt auch die Gestaltung der Spielfläche und des Fallschutzbelages Rechnung. Während andere FLEXPERIENCE Referenzen durch ihre farbliche Gestaltung punkten, kommt der Fallschutzbodenbelag in Würenlingen nicht farbenfroh daher, sondern zeigt sich ganz im urbanen Design. Durch das gewählte Mittelgrau für die Deckschicht greift die Spielfläche vollends die Gestaltung der umliegenden Gebäude und des entstandenen Neubaus auf und fügt sich perfekt in das Gesamtensemble des neugestalteten Schulgeländes ein.

Auf der insgesamt 76 m² großen Fallschutzfläche wurden auf Grund der unterschiedlichen Fallhöhen verschiedene Systeme installiert. Neben der optischen Harmonie ist somit ein bedenkenloses und sicheres Spielen in bis zu drei Metern Höhe garantiert.

Ergänzt durch die außergewöhnlichen Spielgeräte aus Metall ist wahrlich ein außergewöhnlich futuristischer Spielplatz entstanden, der das kreative Potential und die Vielseitigkeit der eingesetzten Fallschutzbeläge unterstreicht.

FLEXPERIENCE bietet einige Besonderheiten, die diese Innovation von konventionellen Fallschutzbodenbelägen unterscheidet.

Das Neuartige an diesem System ist das spezielle und nur für diesen Anwendungszweck entwickelte und hergestellte Basisschichtgranulat. Für die untere Schicht eines FLEXPERIENCE Fallschutzsystems werden nur EPDM Gummigranulate verwendet, die zu 100% aus Neuware bestehen.

Das Granulat wird mit dem exklusiven „Swiss Cheese Principle“ geschäumt. Diese einzigartige Technologie erzeugt kleine Lufteinschlüsse, welche zu besonders weichen und dämpfenden Belägen führen.

Dank der verwendeten Materialen ist das System absolut unbedenklich in Bezug auf Toxikologie, Umwelt- und Humanverträglichkeit. Dies ist ein weiterer wesentlicher Unterschied zu einigen Systemen, die recycelte Granulate aus Altreifen verwenden.

Bei FLEXPERIENCE erhält der Kunde nicht nur Einzelkomponenten, sondern alle für den Aufbau eines Fallschutzbelages benötigten Materialien: Basisschichtgranulat, farbiges EPDM Granulat für die Deckschicht und das Bindemittel, dass alles zusammenhält. Dazu bekommt er eine Einbauanleitung.

Dies hat den Vorteil, dass alle notwendigen Tests und Zertifizierungen bereits erfolgt sind. Das spart Aufwand und Kosten und gibt dem Auftraggeber die Gewissheit, ein vollständig geprüftes, abgestimmtes und sicheres Fallschutzsystem einzubauen.

FLEXPERIENCE ist ein weltweit verfügbares und lizenziertes System, dass durch speziell qualifizierte regionale Lizenzpartner vertrieben und fachgerecht installiert wird. Das bedeutet Kompetenz von der Produktion bis zur Übergabe.

FLEXPERIENCE Fallschutzbodenbeläge erfüllen höchste Anforderungen an Fallschutz und Umweltverträglichkeit.

FLEXPERIENCE wurde entwickelt, um maximale Sicherheit auf Kinderspielplätzen zu gewährleisten. Das zweilagige Fallschutzsystem ist das Resultat von mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung und Erforschung von Gummigranulaten. Die Fallschutzbodenbeläge erfüllen die höchsten Anforderungen an Fallschutz und Umweltverträglichkeit.

Durch die umweltfreundlichen Komponenten aus 100% Neuware und die innovative SCP Technologie, mit der das Basisschichtgranulat geschäumt wird, entspricht der FLEXPERIENCE Fallschutzbodenbelag dem Zeitgeist.

Und der erwartet neben Nachhaltigkeit eine weiche und sichere Landung – und kein „Runter kommen sie immer“.

Das waren wir.

Projektdaten

 

Fallschutzsysteme

GEZOLAN AG
Werkstrasse 30
CH – 6252 Dagmersellen

Fotograf

GEZOLAN AG

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© Gezolan AG

Fotos

Video

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