Bunte Spielböden

Zauberhaft

Bunte Spielböden

Melos

About

Kinder wollen Abenteuer erleben. Dazu erschaffen sich gerne ihre eigene Fantasiewelt, in der sie alles sein können: Astronaut, Rennfahrer, auf großer Safari quer durch Afrika oder auf dem Rücken eines Einhorns.

Bunte Spielböden beflügeln die Fantasie noch zusätzlich. Außerdem sind sie weich, gelenkschonend und rutschhemmend – wichtige Eigenschaften für Astronauten und Rennfahrer jedes Alters.

Der Anbieter dieser Spielböden ist Melos.

Bodenbilder

Bunte Spielböden sind eine gute Alternative zu anderen Attraktionen wie Bodenbildern aus Granulat. Beide sind bestens geeignet für Spielplätze, Kindergärten oder Schulhöfe.

Bodenbilder sind individuelle Bodengestaltungen für fast jede Art von öffentlichen Flächen wie Spielplätze, Sportplätze und Sporthallen. Melos hat dazu eine App entwickelt. Sie heißt Stylemaker® und bietet viele verschieden Motive und Designs aus den genannten Themenwelten.

Spielböden

Spielböden sind vollflächige Bodenbeläge, die sich sehr gut mit den „passenden“ Bodenbildern kombinieren lassen. Sie bestehen aus EPDM, dem weltweit eingesetzten Standardprodukt für vielfältige Outdoor-Bodenanwendungen.

Für Spielböden werden farbige Granulate verwendet, und die müssen anspruchsvollen Bedingungen standhalten. Regelmäßige Prüfungen sichern ein leistungsstarkes Produkt und eine konstant hohe Produktqualität.

Amazing Africa und Fairy Flowers

Die neue Buntmischung Amazing Africa“ wurde mit einer exklusiven Sonderfarbe entwickelt. Sie wurde speziell auf die Safari-Motive aus dem Stylemaker®-Programm abgestimmt Die einzigartige Buntmischung besteht zu 100% aus Neuware und wird als vorgemischte Buntware geliefert.

Dasselbe gilt für Fairy Flowers: Auch diese Mischung ist neu, bunt und wurde mit einer Sonderfarbe entwickelt, die es nur bei Melos gibt. „Fairy Flowers“ wurde speziell auf die Motive aus dem Stylemaker®-Programm abgestimmt und inspiriert kleine Zauberer und Feen.

Beide Mischungen schaffen zauberhafte Umgebungen auf Fallschutzflächen und beide sorgen dafür, dass Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Zauberhaft.

Wir waren das.

Fotos

Melos

Spielböden

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Autor

Johannes Bühlbecker
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Bakersfield College

Licht, Luft und Schatten

Bakersfield College

IBI Group Architects
HAVER Architekturgewebe

About

Das Bakersfield College in Kalifornien wurde 1913 gegründet und ist eine der ältesten Hochschulen der USA, in denen kontinuierlich gelehrt wurde. Mehr als 20.000 Studenten studieren auf dem 62 Hektar großen Hauptcampus im Nordosten von Bakersfield.

Im Rahmen eines Community-Bond-Programms ließ die Hochschule das 2.800 Quadratmeter große Auditorium modernisieren.

Die IBI Group Architecture Planning wurde beauftragt, die komplette Anlage zu einem Zentrum für darstellende Künste umzugestalten. Die Umgestaltung beinhaltete neben dem Eingang, der Rezeption und den Studienräumen auch die Neugestaltung der 450 Theatersitze.

Für die Verschattung kam HAVER Architekturgewebe zum Einsatz.

Aufgabe

Das Amphitheater des Bakersfield College befindet sich naturgemäß im Freien, die Bühne ist überdacht. Um eine einwandfreie Sicht auf die Bühne gewährleisten zu können, wurden schattenspendende Konstruktionen benötigt.

Die IBI Group musste deshalb ein langlebiges Verschattungsmaterial finden, das allen Witterungseinflüssen standhält, maximale Luftströmung gewährleistet und natürlich auch einen guten Sonnenschutz bietet.

Lösung

Aus gestalterischen und funktionalen Gründen wurde schnell klar, dass das Edelstahlgewebe LARGO-PLENUS 2027 für das Bakersfield College die beste Lösung darstellt. Das HAVER Architekturgewebe erreicht die gewünschte visuelle Abschirmung, bietet effiziente Luftzirkulation und gewährleistet mit einer offenen Fläche von 25 % einen effektiven Sonnenschutz während der Aufführungen im Amphitheater. Zudem ist die Drahtgewebe-Konstruktion aus langlebigem und pflegeleichtem Edelstahl gefertigt, der problemlos gesäubert und gepflegt werden kann.

Die Edelstahlgewebe-Elemente wurden speziell für das Bakersfield College angefertigt. Jede der zwölf Gewebebahnen wurde mit dem Befestigungssystem aus Spannkante, Gabelschraube und Druckfeder versehen und über drei bis vier Umlenkungen gelegt, sodass die Gewebe die Bühne nicht senkrecht, sondern leicht gebogen umrahmen.

Ergebnis

Die Zusammenarbeit zwischen College-Personal, IBI Group Architects und dem Team von Haver & Boecker klappte ausgezeichnet.

Das Projekt wurde ein voller Erfolg und wurde mit dem California CCFC 2015 Award of Honor (Community College Facility Coalition) ausgezeichnet.

Das waren wir.

Projektbeteiligte und Daten

Bauherr

Bakersfield College
Panorama Campus (Main)
1801 Panorama Drive
USA – Bakersfield, CA 93305

Sonnenschutz

Haver & Boecker
Die Drahtweber
Ennigerloher Straße 64
D – 59302 Oelde

Adresse

BAKERSFIELD COLLEGE
Panorama Campus (Main)
1801 Panorama Drive
USA – Bakersfield, CA 93305

Photos

IBI Group Architecture Planning

Text

Ulrike Zornow
Haver & Boecker

Award

California CCFC 2015 Award of Honor

Eröffnung

2015

Video

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Cycling through the trees

Circle of Life

Cycling through the trees

Burolandschap

About

Im Sommer 2019 wurde das Radwegenetz der belgischen Stadt Limburg buchstäblich auf ein höheres Niveau gehoben. Nach „Cycling through Water“ (Radfahren durch das Wasser) wurde „Cycling through the trees“ (Radfahren durch die Bäume) eröffnet.

Der Entwurf stammt von Pieter Daenen, Landschaftsarchitekt von Burolandschap, in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro De Gregorio & Partners. Bauherr ist „Limburg Tourism“. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein brandneues Rad- und Wandererlebnis durch die Baumkronen in Bosland, in zehn Metern Höhe. Damit etabliert sich Limburg immer mehr als innovatives Paradies für Radfahrer. Der neue Radweg befindet sich in der Nähe der Fahrradkreuzung 272 in Pijnven in Bosland, Hechtel-Eksel.

Eine gute Investition

Flandern investiert 2,7 Millionen Euro in verschiedene Projekte, die das Limburger Fahrradnetz noch attraktiver machen. Und diese Investition rechnet sich auch wirtschaftlich: Mehr Radfahrer bedeuten auch mehr Gäste in den Limburger Hotels, mehr Menschen auf den Limburger Terrassen und mehr Kunden in den Geschäften.

Durch dieses Projekt sind die ansonsten eher beschaulichen Gemeinden Hechtel-Eksel und Bosland fest auf der Landkarte von Urlaubern und Ausflüglern verankert, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. 

Das Radwegenetz der Zukunft

Das Projekt ist Teil von „Cycling Synergy“. Das ist der Name der Strategie, mit der Tourism Limburg das bestehende Radwegenetz durch verschiedene neue Erlebniswelten attraktiverer gestalten will. Neben „Cycling through the trees“ und „Cycling through water“ soll im Sommer 2020 „Cycling through the Heathland“ (Radfahren durch die Heide) im Hoge Kempen Nationalpark eröffnet werden. 

Das Radwegenetz ist das größte Kapital von Tourism Limburg. Deshalb investieren hier alle anliegenden Städte und Gemeinden gemeinsam. Schwerpunkt der Maßnahmen sind Innovationen, welche die Interaktion zwischen Radfahrern und Landschaft weiter verbessern. Das ist der Hebel.

360°-Erfahrung in zehn Metern Höhe

„Cycling through the trees“ ist ein einzigartig. Die Radfahrer fahren 700 Meter auf einer kreisförmigen Spirale in die Höhe. Die Strecke steigt um gemächliche 3 bis 4 Prozent an, bis sie in zehn Metern Höhe ihren höchsten Punkt erreicht. Dann geht es mit demselben Gefälle wieder abwärts.

Bei einem Gesamtdurchmesser von 100 Metern vermittelt Cycling through the trees Radfahrern und Wanderern ein beeindruckendes 360°-Erlebnis. 

Ein einfaches Drahtnetz mit Handlauf trennt beide Richtungen voneinander und gewährleistet die Sicherheit aller Teilnehmer. Der Weg ist drei Meter breit, da können zwei Radfahrer bequem nebeneinander her fahren. Diese Breite und die moderate Steigung machen die Strecke für jedermann zugänglich.

Win-Win

Der Respekt vor dem Lebenszirkel von Fauna und Flora stand immer im Mittelpunkt.

Die Bäume, die dem Radweg weichen mussten, erhielten am Startpunkt der Strecke ein zweites Leben. Dort wurde mit den recycelten, gestapelten Baumstämmen ein Informations- und Ruhepavillon geschaffen. 

Die dominanten Nadelbäume waren seit der Schließung der Steinbrüche im Jahr 2020 nie geschnitten worden und schränkten die Strukturentwicklung des Waldes stark ein. Durch die Intervention Cycling through the trees haben auch die kleineren einheimischen Bäume wieder mehr Platz und Licht, um weiter zu wachsen. Eine Win-Win-Situation.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Bauherr

Toerisme Limburg
Universiteitslaan 3
BEL – 3500 Hasselt

Photos

Toerisme Limburg

Architekten

Burolandschap
Hasseltsesteenweg 553
BEL – 3700 Tongeren

De Gregorio & Partners architects
Tomstraat 101
B-3700 Tongeren

Text

Johannes Bühlbecker
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Adresse

Cycling through the trees
Kiefhoekstraat 16
BEL – 3940 Hechtel-Eksel

 

Eröffnung

2019

Videos

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Cycling through water

Hold back the river

Cycling through water

Lens°ass architecten

About

 „Cycling through water“ führt durch die Seenlandschaft von De Wijers (schöne Gegend) in Bokrijk, einem Freizeitpark nahe Genk. Der von Lens°ass architecten aus Hasselt (Belgien) entworfene Fahrradweg ist drei Meter breit und mehr als 200 Meter lang.

Die Besonderheit liegt darin, dass den Radlern das Wasser zwar nicht bis zum Hals steht, aber in Augenhöhe. „Cycling through water“ führt also nicht über das Wasser, wie es Brücken üblicherweise tun, sondern direkt hindurch.

Eine Frage der Perspektive

Es kommt ja auch immer auf die Perspektive an. Bei „Cycling through water“ bieten sich den Radfahrern sehr ungewohnte Aussichten direkt über dem Wasserspiegel. Ein sehr naturnahes Erlebnis.

Aber auch den Passanten und Spaziergängern bieten sich spektakuläre An- und Ausblicke, denn sie sehen oft nur die Köpfe der Radfahrer, und die bewegen sich direkt über dem Wasserspiegel. Kein Wunder, dass hier viel fotografiert wird.

Visit Limburg

Cycling through water war das erste einer Reihe von innovativen Radfahrprojekten, die der Tourismusverband Visit Limburg angestoßen und realisiert hat. Im Einklang mit der Natur können die Radfahrer hier die Landschaft entlang des Limburger Radknotenpunktes sehen, fühlen und erleben.

More to come

Diese neuen Projekte lassen Radfahrer auf einzigartige Weise mit der herrlichen Natur Limburgs in Berührung kommen. Cycling through water wurde im Jahr 2016 eröffnet.

Im Juni 2019 wurde ein zweites Radsporterlebnis eröffnet: „Cycling through the trees“ – Radfahren durch die Bäume. Für den Sommer 2020 ist eine weitere Attraktion geplant: „Radfahren durch die Heide“ im Nationalpark Hoge Kempen.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Architekten

Lens°ass architecten
Dokter Willemsstraat 19
BEL – 3500 Hasselt

Adresse

Pad
BEL – 3600 Genk

 

Eröffnung

2016

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Chemin des Carrières

Rust never sleeps

Der Chemin des Carrières im Elsass

Reiulf Ramstad Architekter

About

Verlassene Bahnstrecken zu Parks oder anderen Freizeitangeboten umzufunktionieren, ist ja vor allem in urbanen Kontexten sehr beliebt. Beim Chemin des Carrières ist das ein wenig anders: Der 11 km langer Wanderweg mit fünf Stationen entlang stillgelegter Gleise liegt nicht in der Stadt, sondern inmitten der prallen Landschaft des Elsass.

Geplant haben das Reiulf Ramstad Architekter, verwendet haben sie vor allem rostigen Stahl.

Die Steinbruchroute

Der Chemin des Carrières genannte Wanderweg – die Steinbruchroute – verbindet seit dem Sommer 2019 die beiden Ortschaften Saint Nabor und Rosheim. Früher verband die Eisenbahn beide Orte. Entlang der Strecke liegen vier Steinbrüche, in denen bis zum Jahr 2002 Schotter für den Straßenbau gewonnen wurde.

An fünf Stationen bietet der Weg viel Gelegenheit zum Anhalten, um den beeindruckend weiten Blick in die Landschaft zu genießen und in der Vergangenheit des Geländes zu schweifen.

Die meisten Installationen sind aus Cortenstahl. Dieser Stahl überzieht sich mit einem „natürlichen“ Rost und rostet dann nicht mehr weiter. Trotzdem sieht er uralt aus.

Die Umwandlung

Die Eisenbahnlinie wurde zu Beginn dieses Jahrhunderts aufgegeben, als die mehr als 300 Jahre lang betriebenen Steinbrüche von St. Nabor geschlossen wurden.

Reiulf Ramstad Arkitekter und die Landschaftsarchitekten Parentheses gewannen im Jahr 2016 den Wettbewerb zur Umwandlung der alten Eisenbahnlinien zwischen Rosheim und St-Nabor in einen Fuß- und Radweg für Touristen.

Ihr Entwurf will an die Vergangenheit dieser Orte zu erinnern und etwas für die Zukunft schaffen. Die alte Zugstrecke, die sich durch die Vogesen schlängelt, bietet nun eine Entdeckungstour durch vergessene Landschaften – und neue Blickwinkel auf unsere Alltagslandschaften.

Die fünf Kapitel

Der Chemin des Carrières ist bestens sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer geeignet. Auch die frühere Strecke wurde sozusagen multifunktional genutzt, nämlich für den Güter- und für den Personenverkehr.

Der 11 km lange Weg erzählt in fünf Kapiteln eine Geschichte in verschiedenen landschaftlichen Kulissen, die unser Verständnis für und die Freude an der Landschaft selbst stetig verbessern: Rosheim, Boersch, Leonardsau, Ottrott und St. Nabor.

Rosheim

Der Chemin des Carrières beginnt in Rosheim, mit einem Pavillon aus Corten-Stahl. der besteht aus unregelmäßigen konkaven und konvexen Formen, die eine Art Labyrinth schaffen und an die bewegte Geschichte des Ortes erinnern.

In diesem Bereich wurden die Bahngleise erhalten und um maßgeschneiderte Bänke erweitert. An einigen Stellen hat das Labyrinth Öffnungen, die die Landschaft einrahmen. Hier können die Besucher die Aussicht und die Kontemplation genießen.

Boersch, Leonardsau und Ottrott

Die nächste Station ist Boersch. Hier geht es um Wasser, betont durch ein Amphitheater an einer Flussverbreiterung, die den Zugang zum Wasser vereinfacht.

In Leonardsau tritt man aus dem langen, grünen Korridor heraus. Zwei Bleche aus Cortenstahl rahmen den Ausgang und verstärken die Öffnung in die Landschaft. Das Ganze symbolisiert ein Tor – die Portes de Bonheur – und erschließt einen Aussichtspunkt auf dem Mont St. Odile.

Darauf folgt Ottrott, das sich mit der noch vorhandenen Architektur des alten Bahnhofs beschäftigt. Hier durchqueren die Betonwege das Gebiet, um die Häuser mit dem historischen Erbe zu verbinden.

Das Rosheimer Tal

Der Weg endet in St. Nabor bei einem der Steinbrüche, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Hier geht es um Glück und um Erholung, da diese Steinbrüche Symbole für die Vegetation sein sollen, die das Land nach seiner Zeit als Industriestandort wieder in Besitz nimmt.

Wer hier die Treppe zu einer der höchsten Plattformen hinaufsteigt, wird mit dem spektakulärsten Teil der Arbeit belohnt: einem Aussichtspunkt mit viel Cortenstahl mit Blick auf das Rosheimer Tal und die elsässische Ebene.

Die Belohnung

Die Gestaltung dieser Plattform wurde von einem vierblättrigen Kleeblatt inspiriert, und die Besucher haben das Glück, die sich direkt vor ihnen öffnende Aussicht genießen zu können. Eine angemessene Belohnung für diejenigen, die entlang des Chemin des Carrières gewandert oder geradelt sind.

Eine weitere ist der Genuss der berühmten Lebensmittel- und Weinspezialitäten der Region. Das hier lohnt sich also gleich mehrfach.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

Reiulf Ramstad Architekter
Sivilarkitekter MNAL. ARK + LARK
Josefinesgt. 7
NOR – 0351 Oslo

Photos

Florent Michel 11h45
96 Avenue de la République
F – 75011 Paris

Adresse

Rue du Neuland
F – 67560 Rosheim

 

Text

Johannes Bühlbecker
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Pläne

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Arkona Sky Bar

­Barfuß auf Rügen

​Die Arkona Sky Bar in Binz

Melos GmbH

Situation

Das Arkona Strandhotel auf Rügen ist schon etwas Besonderes. Es liegt direkt an der Strandpromenade des wunderschönen Ostseebades Binz mit seinen kilometerlangen Badestränden. Der begehrte Urlaubsort ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt, die prächtige Bäderarchitektur, die Kreidefelsen, den „Koloss von Prora“, die umgebende Natur und den feinen Sandstrand.

Seit dem Sommer 2019 bietet das Hotel ein weiteres spektakuläres Extra: die ganz neu gestaltete Arkona Sky Bar, die Ambiente und Atmosphäre zu nutzen weiß.

Zoniertes Wohlgefallen

Die Arkona Sky Bar erstreckt sich über beeindruckende 1.300 Quadratmeter Dachterrasse. Erschlossen wir die Fläche über das zentrale Treppenhaus im Nordwesten und zwei außenliegende Treppenhäuser auf der gegenüber liegenden Seite. Im Zentrum befinden sich die Klimatechnik, Lager und sanitäre Anlagen.

Der Rest ist bestens zoniertes Wohlgefallen. Es gibt Sitzgruppen, Stehtische, Liegestühle, Strandstühle und Sitzsäcke: Alles dient dem Wohlfühlen, der Entspannung und dem beeindruckenden 360 Grad-Panorama.

Für Barfüße

Charakteristisch für die Arkona Sky Bar sind auch die Bodenbeläge. Das satte Grün des Kunstrasens bringt nicht nur selbstbewusst Farbe aufs Dach, er ist auch für Flächen wie diese ideal geeignet: sehr angenehm für „Barfüße“, hervorragend für das Toben der Kinder und völlig unempfindlich gegen Schmutz oder Punktlasten.

Die Verwendung von Kunstrasen in gastronomischen Außenbereichen ist noch nicht weit verbreitet. Die Arkona Sky Bar ist auch hier Vorreiter.

Der EPDM-Mulch

Eine Besonderheit, sogar eine Weltneuheit, sind die Wege und Pfade zwischen den unterschiedlichen Bereichen der Arkona Sky Bar: Die sind aus braun-beigem Melos EPDM-Mulch, jedoch optisch nicht von „echtem“ Rindenmulch zu unterscheiden.

Haptisch und pflegetechnisch haben sie den Vorteil, dass sie ein angenehm weiches Laufgefühl vermitteln – und ausgesprochen leicht zu pflegen und sauber zu halten sind.

Kooperation

Der gesamte Bodenbereich – Kunstrasen und EPDM-Mulch – stammt von Melos. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit zwischen Melos und dem Betreiber AwForge.

AwForge hat langjährige Erfahrung in der Gastronomie, Melos ist ein führender Hersteller von Kunststoffen für Sport- und Freizeitbeläge. Gemeinsam haben beide viel Sinn für das Innovative. Und fürs Anpacken und Ausprobieren.

Das Ergebnis ist ein pflegeleichter, attraktiver Outdoor-Bereich – eine grüne Oase am Strand.

Melos

Es gibt viel zu sehen auf Rügen, da ist eine Dachterrasse wie die Arkona Sky Bar ein idealer Aufenthaltsort.

Melos verwandelt nicht nur ungenutzte Dächer, sondern auch andere Flächen in Erlebnislandschaften – zum Beispiel Spielplätze, Schulhöfe, Hotels und Gastronomieprojekte.

Gute Ideen, hochwertige Materialien und Know-How in der Verarbeitung sind bei Melos die Basis für erfolgreiche Projekte – zum Wohlfühlen.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Idee & Gestaltung

AwForge
Petar Florean
Warburgweg 1a
D – 38126 Braunschweig

Betreiber

Arkona Strandhotel
Strandpromenade 59
D – 18609 Binz

Böden

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Photos

Awforge
Arkona Strandhotel

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Adresse

Arkona Sky Bar
Strandpromenade 59
D – 18609 Binz

Eröffnung

2019 (Arkora Sky Bar)

Video

Die Baustelle

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Copenhagen Islands

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Infinite Bridge

Circle of Life

Die „Infinite Bridge“ in Aarhus

Gjøde & Partnere Arkitekter

 

Eine runde Brücke?

Die „Infinite Bridge“ in Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus wurde im Jahr 2015 von Gjøde & Partnere Arkitekter für das Festival „Sculpture by the Sea“ entworfen und gebaut.

Die kreisrunde „Brücke“ bringt die Menschen naturgemäß nirgendwo hin, aber sie bietet ihnen die Gelegenheit, die sich verändernde Landschaft als endlose Panoramakomposition zu erleben. Gleichzeitig ist die Infinite Bridge ein Raum der sozialen Interaktion mit anderen Menschen, die – na klar – das gleiche Panorama erleben.

60 Meter

Die Infinite Bridge hat einen Durchmesser von 60 Metern. Sie befindet sich zur einen Hälfte am Strand und zur anderen Hälfte im Wasser. Sie liegt, in Abhängigkeit von den Gezeiten, etwa zwei Meter über dem Meeresgrund.

Die Konstruktion besteht aus 60 identischen Holzelementen, die von Stahlstützen getragen werden.

Die Krümmung der Brücke folgt den Konturen der Landschaft. Sie liegt an der Mündung eines kleinen Flusstals, das vom Strand in den Wald hineinragt.

Verbindung

Gjøde & Partnere Arkitekter schufen mit der Infinite Bridge mehr Skulptur als Brücke. Es geht ihnen darum, die Umgebung erlebbar zu machen und die Beziehung zwischen der Stadt und der herrlichen Landschaft dieser Bucht – zu feiern.

Üblicherweise verbindet eine Brücke ja zwei Punkte, die durch Wasser oder Höhe voneinander getrennt sind. Die Infinity Bridge verbindet die Gegenwart dieses Ortes mit ihrer Geschichte, indem sie den Strand wieder mit einem lange vergessenen Aussichtspunkt verbindet.

Geschichte

Die Brücke entstand an der Stelle eines früheren Piers, an dem die Menschen in Dampfschiffen aus der Stadt ankamen, um sich zu entspannen und zu vergnügen. Der historische Varna-Pavillon mit seinen Terrassen, seinem Restaurant und seiner Tanzhalle am Hang über dem Strand war seinerzeit ein beliebtes Ziel in der malerischen Landschaft.

Am Waldrand zum Meer gelegen, macht die Infinity Bridge den Pavillon von der Anlegestelle aus wieder erlebbar. Der Kreisel stellt die historische Verbindung wieder her und bietet, so die Architekten, eine neue Perspektive für das Verhältnis zwischen Stadt und Landschaft.

Die Infinite Bridge ist in jedem Jahr von Mai bis Oktober geöffnet.

Circle of Life (Elton John)

From the day we arrive on the planet
And blinking, step into the sun
There’s more to be seen than can ever be seen
More to do than can ever be done

Some say eat or be eaten
Some say live and let live
But all are agreed as they join the stampede
You should never take more than you give in the circle of life

It’s the wheel of fortune
It’s the leap of faith
It’s the band of hope
Till we find our place
On the path unwinding
In the circle, the circle of life

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

Gjøde & Partnere Arkitekter
Høegh-Guldbergs Gade 65
DK – 8000 Aarhus C

Betreiber

Aarhus Kommune

Text

Johannes Bühlbecker
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Adresse

Ørneredevej 3
8000 Aarhus
Dänemark

Eröffnung

2015

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Oxigeno

Pura Vida

Das Oxigeno in Costa Rica

JERDE

Spektakel

Das „Oxigeno“ in San Francisco de Heredia (Costa Rica) bietet eine außergewöhnliche Mischung aus Handel, Unterhaltung, Sport, Kultur und Gastronomie. Spektakulär ist der große Anteil an Flächen für Kultur und Sport. Und das funktioniert prächtig: Im ersten halben Jahr seit der Eröffnung im Dezember 2018 haben bereits mehr als 1,5 Millionen Besucher das Oxígeno besucht.

Geplant hat das Ganze das kalifornische Architekturbüro Jerde, die wesentlichen Bodenbeläge in den Sport- und Freizeitbereichen stammen von REGUPOL.

Für den wirtschaftlichen Erfolg des Oxigeno sorgt ein runder, zentraler Platz von mehr als 3.500 m² im Gebäudeinneren. Hier finden ständig Veranstaltungen aller Art statt – von Sportveranstaltungen und Konzerten vor bis zu 2.500 Personen bis hin Messen, Ausstellungen und kleineren sportlichen, kulturellen und familiären Events.

Agora

Das Ungewöhnliche am Oxigeno ist das Mischungsverhältnis zwischen den einzelnen Bereichen und deren Ausgestaltung. Oxígeno ist nach einemknappen Jahr schon fast ein neues Stadtzentrum.

Die Planer berufen sich auf die griechische Agora. Dort kamen die Menschen zusammen, um sich über Fragen von Kultur, Politik und Sport auszutauschen. Das Besondere an diesem Projekt ist das Verhältnis zwischen Grün- und Freizeitflächen (15.000 m²) sowie Handelsfläche (45.000 m²), also gerade mal 1:3. Die einzigartige Form der Gebäude und der hügeligen Dachlandschaft wurde von den umliegenden Vulkanen und den tief über den Bergen schwebenden Wolken inspiriert, die so charakteristisch für diesen Teil des Landes sind. Die natürliche Schönheit Costa Ricas halt.

Erschließung

Fußgänger nähern sich dem Oxigeno durch die mehr als 15.000 m² neu angelegten Grünflächen auf den Dächern der einzelnen Gebäudeteile – oder über die 1,2 km lange Tartan-Laufbahn von REGUPOL.

Für die Laufbahn wurde REGUPOL AG in 20 mm Stärke verbaut. Die Installation stellte selbst die erfahrenen Experten vor Ort vor Herausforderungen: Überall wurde noch gebaut, die Regenzeit brachte schwieriges Wetter, während direkt neben der Baustelle bereits das pralle öffentliche Leben herrschte. Die Firma Heinen Engineering (HEG), die für den Einbau der REGUPOL Produkte verantwortlich war, meisterte auch diese Aufgabe.

Für das Oxigeno entstand auch eine Menge neuer Verkehrsinfrastruktur wie eine neue Straßenverbindung, ein eigener Bahnanschluss sowie eine Tiefgarage mit 2.400 Parkplätzen.

Konzept

Das Oxigeno setzt auf hochkarätige Freizeitangebote und deren Vermischung mit den eigentlichen Verkaufsflächen. Daher haben Planer und Betreiber insgesamt fünf Bereiche (Welten) definiert:

  • Leben (Mundo Vivir)
    Das kreisrunde Herz im Inneren von Oxígeno. Eine große Veranstaltungsfläche für Konzerte, Sport und Unterhaltung vor bis zu 2.500 Zuschauern. Zugeschaltet sind offene Schnellrestaurants im ersten Obergeschoss und formellere Gastronomie in der Etage darüber. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die schnell zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Motor des Projekts wurden. Dazu gehört auch „Zona 04“ im Obergeschoss. Hier wurde der elastische Bodenbelag regugym von REGUPOL mit einer Stärke von 12 mm in verschiedenen Farben verlegt. Die Verlegung war durchaus turbulent, denn nebenan gingen gleichzeitig noch Rohbauarbeiten über die Bühne. Das bedeutete Staub, Wasserrohrbrüche, Elektriker und vieles mehr. Also musste oft nachts oder am Wochenende gearbeitet werden.
  • Entdecken (Mundo Explorar)
    Die zweite Welt will vor allen Dingen Sport, Adrenalin und Genuss bieten. Zu den überdachten Angeboten zählen ein Schwimmbad mit 25-m-Becken und ein Fitnessstudio auf einer Fläche von 1.500 m². Dazu passend finden sich Geschäfte mit gesundheits- und sportbezogenen Produkten und Lebensmitteln.
  • Fühlen (Mundo Sentir)
    Vor allem Flächen für Modegeschäfte, Modenschauen und die Themen Beauty und Wellness.
  • Sein (Mundo Ser)
    Dieser Bereich ist den Kindern und Familien vorbehalten: Spielflächen von Kidzania, die passenden Geschäfte und der Zugang zum großen Multiplex-Kino. Die Attraktion sind die bis zu elf Meter hohe Kletterstruktur „Walltopia“ – und natürlich der passende Fallschutz inklusive weiterer Spielflächen von REGUPOL. Für „Walltopia“ wurde der fugenlose Fallschutzboden playfix in 30 mm Stärke in den Farben Maigrün und Regenbogengrün verlegt. Obwohl Struktur und Farbverteilung durchaus anspruchsvoll waren, verlief die Umsetzung reibungslos.
  • Atmen (Mundo Respirar)
    Damit sind vor allem die sportlichen Angebote in den Freiflächen gemeint. Auf der Dachebene gibt es ein großes Außendeck mit direkter Verbindung zur REGUPOL Laufbahn. Neben der Tartanbahn, auf der man den gesamten Komplex umrunden kann, gehören zum Beispiel eine 120 m lange Rollglider-Strecke und ein Klettergarten zum Angebot.

Nachhaltigkeit

Das Projekt folgt strengen Nachhaltigkeitsprinzipien, einschließlich der Wiederaufforstung großer Landflächen. Damit sollen die während der Bauphase entstandenen Kohlendioxidemissionen ausgeglichen werden. Darüber hinaus werden 20.000 einheimische Bäume gepflanzt, um biologische Korridore für die lokale Tierwelt zu schaffen.

Außerdem wurden mehr als 3.000 Solarmodule sowie Systeme zur Regenwasser- und Windkraftnutzung installiert, die mehr als 50% des Energiebedarfs decken. Soziale und wirtschaftliche Aspekte werden auch durch die Einstellung von lokalen Arbeitskräften und Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt.

Oxigeno verfügt über einen eigenen Bahnsteig, einen Fahrradabstellplatz mit Zugang zu öffentlich zugänglichen Duschen, eine Bushaltestelle und vier Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten zum Centre d’athlétisme de LLN

Architekten

JERDE
601 W 5th Street
Los Angeles
California
USA 90071

Eröffnung

2018

Fotos & Illustrationen

JERDE
REGUPOL

Sport- und Spielflächen

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgenacker 24
D-57319 Bad Berleburg

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Bauleitung Sport- und Spielflächen

HEG Sports Facilities, Consulting, Engineering
Provincia de Cartago El Guarco
30801, Costa Rica

Adresse

Heredia Province
Heredia, 40103
Costa Rica

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Bei „More Sports. More Architecture.“ finden Sie funktionale, spektakuläre und schlicht schöne Bauten und Anlagen für Sport und Freizeit.

Copenhagen Islands

Copenhagen Islands

Schwimmende Inseln, die in der Weft gebaut werden. Für Bootsfahrer und Sternengucker.

Light Path

Summer Night City

Light Path in Auckland

Monk Mackenzie Architects, LandLAB, GHD

About

Der „Light Path“ (auch „Nelson Street Cycleway“ oder „Te Ara I Whiti“ genannt) ist ein Rad- und Fußweg in Auckland, Neuseeland. Der berühmteste Teil des Weges ist Māori Te Ara I Whiti, und das bedeutet Weg des Lichts (Light Path).

Der Light Path verwandelt sechshundert Meter nicht mehr genutzter Autobahninfrastruktur in einen sehr lebendigen Rad- und Fußweg, der eine für die Stadt wichtige Verbindung im innerstädtischen Raum darstellt. Der erste Teil des Light Path wurde im Dezember 2015 eröffnet, der zweite im Dezember 2017.

Drastisch

Geplant wurde der Light Path von Monk Mackenzie Architects, LandLAB und GHD. Auffällig ist der zwar drastische, aber gleichzeitig sparsame Einsatz gestalterischer Mittel. Die Planer wollen damit die „traditionellen“ Gewohnheiten der Nutzer „transformieren“.

Die markante farbige Fahr- und Laufbahn und die interaktive Beleuchtung verleihen der gesamten Strecke einen unverwechselbaren und gleichzeitig ständig wechselnden Charakter. Eine wirklich neue Art der Fortbewegung mit neuen Erfahrungen für die Nutzer – und ein neues städtische Element.

Das Design ist mutig und selbstbewusst, alle Elemente sind auf die einzigartige und einfache Form des Light Path abgestimmt. Die Kraft des Entwurfs schenkt der Stadt Auckland nicht nur eine neue Form der Verkehrsinfrastruktur, sondern auch ein unverwechselbares städtebauliches Wahrzeichen.

Stadt und Individuum

Architektonisch sahen die Planer zwei Ebenen des Projekts: Makro und Mikro, Stadt und Individuum. Es entstand ein urbanes Kunstwerk von städtebaulicher Bedeutung.

Um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen, wurde eine einfache und mutige Strategie verfolgt. Der Asphaltbelag der Autobahn wurde mit einer sehr lebhaften, provokanten Harz- und Zuschlagstoffbeschichtung in rosa überzoogen. Aus einer ungenutzten Autobahn wurde hochmoderne städtische Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger.

Das Leuchten

Mehr als 300 LED-Leuchten wurden in die Strecke integriert. Sie sind programmierbar und mit Sensoren ausgestattet – eine digitale Infrastruktur, mit der eine große Vielfalt an Erfahrungen entstehen kann. Das Ergebnis ist eine interaktive Lichtskulptur, die den Stadtraum verändert – und dem Projekt seinen Namen gab.

Light Path ist nicht nur funktional bedeutend, sondern auch ein Kunstprojekt. So wurden zum Beispiel Werke des Maori-Künstlers Katz Maihi in Aluminiumplatten graviert und in die Strecke integriert. Darüber hinaus endet die rosa Fahrbahn im Norden mit einem weiteren, 27 Meter langen Kunstwerk, das die Oberfläche wieder in Asphalt übergehen lässt.

Soundtrack

Der Light Path veranschaulicht Bewegung, Geschwindigkeit und Anspruch. Sein Charakter ändert sich von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt, von Helligkeit zu Dunkelheit. Wenn es so etwas wie die viel beschworene „urbane Konnektivität“ wirklich gibt, dann liefert der Light Path mit seinem überzeugenden Einsatz von Farbe, Materialität und Technologie dafür eine neue Definition. Und zwar eine richtig gute.

 

„Can’t resist the strange attraction
From that giant dynamo
Lots to take and lots to give
Time to breathe and time to live“

ABBA, Summer Night City

Videos

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planer

Monk Mackenzie
Level 3, 23 O’Connell Street
PO Box 3457
Shortland Street
NZL – Auckland 1010

Eröffnung

2015 & 2017

Bauherr

New Zealand Transport Agency
Ronnie Salunga

Auckland Council
Gyles Bendall

Konstruktion

GHD
Gansen Govender, Stephen Cummins

GHD Centre Level 3
27 Napier Street
Freemans Bay
NZL – Auckland 1010

Planung

LandLAB
Level 2, 17 Sale Street
Freemans Bay,
NRZ – Auckland 1010

Fotos

MMA
Russ Flatt

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Unser Blog

Bei „More Sports. More Architecture.“ finden Sie funktionale, spektakuläre und schlicht schöne Bauten und Anlagen für Sport und Freizeit.

Copenhagen Islands

Copenhagen Islands

Schwimmende Inseln, die in der Weft gebaut werden. Für Bootsfahrer und Sternengucker.

Baumhaus

Wild World

Baumhaus in Cascais

Madeiguincho

Kontrast

Dieses Baumhaus wurde für einen Großvater entworfen, der seinen Enkeln eine in Vergessenheit geratene Idee anbieten wollte: einen einfachen, vertrauten und „benutzerfreundlichen“ echten Raum.

Das Projekt in der südportugiesischen Stadt Cascais (25 km westlich von Lissabon) ist also eine Art Kontrast zu den virtuellen Welten, in denen unsere Kinder heute aufwachsen. Antrieb war bei Bauherrn und Planern die Erinnerung an die eigene Kindheit zwischen Natur, Bäumen und Freunden.

Einbeziehung

Schön sind Baumhäuser, wenn sie die Natur respektieren. Das wissen natürlich auch die Planer von Madeiguincho (Atelier de Madeira). Sie bezogen gleich drei Bäume in das Projekt ein. Eine Zeder geht im Inneren buchstäblich durch die Decke, zwei Tipuan (eine Art Zeder) begrenzen die wunderbare Veranda.

Diese Veranda wird von den drei Baumstämmen getragen. Gemeinsam fassen Veranda und Baumstämme das aus CLT-Paneelen gebaute Haus und sein Zederndach.

Heile Welt

Die gesamte Außenhaut des Baumhauses wurde behandelt und anschließend in Leinöl gebadet. So entstand eine kühle und raue Textur.

Im Gegensatz dazu steht ein sauberer, wärmerer Innenraum mit einer natürlichen Holzstruktur, die nur leicht mit einem matten Öl behandelt wurde. Die natürlichen Lichtöffnungen sind in Ost-West-Richtung orientiert, um einen besseren Blick auf Auf- und Untergang der Sonne zu bekommen.

Ein kleines Meisterwerk, das seine eigentliche Funktion – nämlich Raum zur Persönlichkeitsentwicklung durch Sport, Spiel und Rückzug – in brillantem Einklang mit seiner Umgebung realisiert.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planer

Madeiguincho
Rua do Casal Queimado, Nº12
PT – 2750-492  Cascais

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Copenhagen Islands

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CopenHill

Form kisses function

CopenHill in Kopenhagen

BIG

Hedonistische Nachhaltigkeit

CopenHill ist eine neue Art von Müllverbrennungsanlage – mit Skipiste, Wanderweg und Kletterwand. Der Bauherr, die Stadt Kopenhagen, verfolgt mit ambitionierten Projekten wie diesem das Ziel, bis zum Jahr bis 2025 die erste klimaneutrale Stadt der Welt zu werden. Die Planer von der Bjarke Ingels Group (BIG) nennen das hedonistische Nachhaltigkeit.

CopenHill ist 41.000 m² groß. Neben Müllverbrennung und Sport gibt es hier ein städtisches Freizeitzentrum und eine Bildungseinrichtung für Umwelttechnologien. Die Fusion so unterschiedlicher gesellschaftlicher Themen wie Müll, Bildung, Sport und Freizeit in einer sozialen und architektonischen Form haben das Projekt, auch bekannt als Amager Bakke, schon im Entwurfsstadium zu einem weiteren Wahrzeichen Kopenhagens gemacht.

Soziale Nebenwirkungen

Das Amager Ressourcecenter (ARC) ersetzt seinen benachbarten, 50 Jahre alten Vorgänger und integriert die neuesten Technologien der Abfallbehandlung und Energieerzeugung.

CopenHill wurde von Anfang an nicht als geschlossene Anlage, sondern als offene und öffentliche Infrastruktur konzipiert. Die „sozialen Nebenwirkungen“ sind Teil des Plans.

Die Anlage steht an der Uferpromenade des Industriegebiets von Amager. Hier werden Fabriken zum Standort und zur Kulisse für Extremsportarten vom Wakeboarding bis zum Gokart-Rennen. CopenHill erweitert das Angebot um Skifahren, Wandern und Klettern.

Form kisses function

Volumen und Form des Kraftwerks werden durch die präzise, vor allem vertikale Positionierung und Organisation seiner Einbauten und Maschinen bestimmt. Dadurch „ergab“ sich ein effizientes, geneigtes Dach – auf dem nun ein 9.000 m² großes Skigebiet entstanden ist.

Die künstliche Skipiste hat die Länge einer olympischen Halfpipe. Von oben können gestandene Skifahrer die Strecke hinuntergleiten, den Freestyle-Park testen oder mit Hilfe der Zeitmessanlage an ihren Bestzeiten arbeiten. Im unteren Teil der Strecke können Kinder und Anfänger ihren Spaß haben.

Nach oben kommen alle mit Hilfe von Tellerliften, Teppichliften oder einem Glasaufzug. Während des Aufstiegs gibt es immer wieder die Gelegenheit, einen Blick in den 24-Stunden-Betrieb der Müllverbrennungsanlage zu werfen.

Spazieren auf dem Müll

Wer nicht Ski fahren will, bekommt hier trotzdem (und buchstäblich) viel zu sehen. Schon das für Bewohner eines ansonsten flachen Landes ungewohnte Gefühl der Höhe ist beeindruckend – hier gibt es das höchste Aussichtsplateau der Stadt. Weitere Angebote sind die Panorama-Bar, ein Cross-Fit-Bereich und eine Kletterwand. In Anschluss können Spaziergänger den 490 m langen, von Bäumen gesäumten Wander- und Laufweg in einem üppigen, bergigen Gelände hinuntergehen. Entworfen haben diesen Bereich die dänischen Landschaftsarchitekten SLA.

Das 10.000 m² große Gründach entspricht dem anspruchsvollen Mikroklima eines 85 m hohen Parks, indem es eine artenreiche Landschaft aufbaut, Wärme absorbiert, die Luft filtert und den Regenwasserabfluss minimiert.

440.000 Tonnen Müll

Unter den Hängen und Pisten wandeln Öfen, Dampf und Turbinen jährlich 440.000 Tonnen Restmüll in saubere Energie um. Hier entstehen Strom und Fernwärme für 150.000 Haushalte.

Die Notwendigkeiten und Anforderungen einer solchen Anlage, vom Lüftungsschacht bis zum Lufteinlass, erschufen die abwechslungsreiche Topographie dieser künstlichen, bergigen Landschaft. Sie vereint die Bedürfnisse der technischen Arbeitswelt mit den Wünschen und Ansprüchen an Sport und Freizeit.

Auf zehn Etagen ist die Verwaltung des Betreibers ARC untergebracht, darunter befindet sich ein 600m² großes Bildungszentrum für Vorträge, Workshops und Konferenzen – zum Beispiel zum Thema Nachhaltigkeit.

Après-Ski auf der Müllkippe

Die durchgehende Fassade besteht aus 1,20 m hohen und 3,30 m breiten Aluminiumelementen. Dazwischen lassen Fenster das Tageslicht tief in die Anlage eindringen. Größere Öffnungen an der Südwestfassade versorgen die Arbeitsplätze in den Verwaltungsgeschossen großzügig mit Tageslicht.

An der längsten vertikalen Fassade wurde eine 85 m hohe Kletterwand installiert. Sie ist die höchste künstliche Kletterwand der Welt. Am Fuße der Skipiste lädt eine 600 m² große Après-Ski-Bar Einheimische und Besucher ein, sich nach dem Ausziehen der Schuhe zu entspannen.

CopenHill ist kein isoliertes Objekt, sondern eine Chance für den lokalen Kontext. Früher „nur“ ein Stück Infrastruktur im Industriegebiet, ist es jetzt ein attraktives Ausflugsziel. Und zwar ein wirtschaftlich, ökologisch und sozial profitables. Das wird ganz sicher Nachahmer finden.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planung und Bau

BIG
Kløverbladsgade 56
2500 Valby
DK – Copenhagen

Adresse

Amager Bakke
Vindmøllevej 6
DK – 2300 København

Beteiligte Firmen

SLA, Lüchinger+Meyer, MOE, Rambøll, Jesper Kongshaug, BIG Ideas

Wettbewerb: AKT, Topotek 1, Man Made Land, Realities:United

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Mitarbeiter

Bjarke Ingels, David Zahle, Jakob Lange, Brian Yang, Jesper Boye Andersen, Claus Hermansen, Nanna Gyldholm Møller

Team: Alberto Cumerlato, Aleksander Wadas, Alexander Codda, Alexander Ejsing, Alexandra Gustafsson, Alina Tamosiunaite, Armor Gutierrez, Anders Hjortnæs, Andreas Klok Pedersen, Annette Jensen, Ariel Wallner, Ask Andersen, Balaj IIulian, Blake Smith, Borko Nikolic, Brygida Zawadzka, Buster Christensen, Chris Falla, Chris Zhongtian Yuan, Daniel Selensky, Dennis Rasmussen, Espen Vik, Finn Nørkjær, Franck Fdida, Gonzalo Castro, Gül Ertekin, George Abraham, Helen Chen, Henrick Poulsen, Henrik Rømer Kania, Horia Spirescu, Jakob Ohm Laursen, Jean Strandholt, Jelena Vucic, Jeppe Ecklon, Ji-young Yoon, Jing Xu, Joanna Jakubowska, Johanna Nenander, Kamilla Heskje, Katarzyna Siedlecka, Krzysztof Marciszewski, Laura Wätte, Liang Wang, Lise Jessen, Long Zuo, Maciej Zawadzki, Mads Enggaard Stidsen, Marcelina Kolasinska, Marcos Bano, Maren Allen, Mathias Bank, Matti Nørgaard, Michael Andersen, Narisara Ladawal Schröder, Niklas A. Rasch, Nynne Madsen, Øssur Nolsø, Pero Vukovic, Richard Howis, Ryohei Koike, Se Hyeon Kim, Simon Masson, Sunming Lee, Toni Mateu, Xing Xiong, Zoltan David Kalaszi, Tore Banke, Yehezkiel Wiliardy

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Perspektivenweg

„Denk nicht, sondern schau!“

Der Perspektivenweg auf der Innsbrucker Nordkette

Snøhetta

Einladung

Der von Snøhetta im Auftrag der Innsbrucker Nordkettenbahn gestaltete Perspektivenweg lädt Touristen zum Spaziergang in der Bergwelt. Die architektonischen Elemente entlang des Rundwanderwegs fügen sich nahtlos in die alpine Landschaft und lenken die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Besonderheiten der Innsbrucker Nordkette.

Mit dem Perspektivenweg von Snøhetta gibt es auf der Nordkette seit dem Herbst des Jahres 2018  ein neues Angebot für ein individuelles Bergerlebnis.

Zehn subtile architektonische Interventionen, die sich nahtlos in die Landschaft einfügen, bieten auf dem so genannten Perspektivenweg die Möglichkeit, die alpine Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben.

Einzigartig

Vom Innsbrucker Stadtzentrum gelangt man in kurzer Zeit auf 2.300 Meter Höhe und damit mitten in die Alpen – auf den Perspektivenweg. Die Innsbrucker Nordkette zieht Extremsportler genauso an wie Städtereisende. Besucher und Einheimische schätzen die einzigartige Lage am Rande des Karwendels.

In der Nähe der Station Seegrube auf 1.905 Metern gelegen, locken die einzelnen Elemente dieses 2,8 Kilometer langen Rundwanderwegs zu einem Spaziergang in alpiner Umgebung, der rund 45 bis 60 Minuten dauert.

Dramatisch

Snøhetta setzt beim Perspektivenweg auf subtile architektonische Eingriffe, die Blicke gezielt lenken und markante Perspektiven in Szene setzen. Jedes Element, von einzelnen Bänken bis zum Aussichtssteg, markiert einen besonderen Ort oder bietet sich als Treffpunkt an. Kleine gestalterische Gesten reichen, um die speziellen und markanten Situationen in der alpinen Bergwelt zu inszenieren. Spektakel bietet die dramatische Bergkulisse genug.

Aussichtssteg

Am spektakulärsten präsentiert sich der Aussichtssteg, der aus dem Gelände herauszuwachsen scheint, elegant über eine Geländekante hinauskragt und den vorhandenen Höhenunterschied zusätzlich inszeniert. Die markante Landmarke ist bereits von der Gondel auf dem Weg nach oben zu sehen. Der Gitterrost am Boden des Stegs verstärkt das Höhenerlebnis der Besucher, die gleichzeitig Blicke ins Inntal genießen können.

Treppe

Als weiteres hervorstechendes Element des Perspektivenwegs markiert eine Treppenkonstruktion den Übergang vom baumlosen Hochgebirge zur Latschen-Vegetation. An anderer Stelle inszeniert ein Balken, auf dem sich Wanderer beim Bewundern der Szenerie wie auf einer Bar anlehnen können, den ersten Eindruck der markanten Berge Langer Sattel und Frau Hitt. Beim so genannten „Großen Stein“ umgeben Holzplattformen auf verschiedenen Ebenen die sanfte Erhebung und machen ihn zum beliebten Ruheort. Weiter oben formen abgetreppte Holzplattformen ein Auditorium.

Stahl

Corten-Stahl ist das prägende Material bei allen zehn Elementen des Perspektivenwegs. Er verweist auf den rostigen Stahl, der bei den vorhandenen Lawinenverbauungen in der Umgebung zum Einsatz kommt. Aussichtssteg und Aussichtstreppe bestehen komplett aus diesem Material. Bei den Bänken, den Sitz- und Liegeplattformen oder bei der „Lehne“ wird er mit Lärchenholz kombiniert.

Wittgenstein

Zitate des Philosophen Ludwig Wittgenstein, dessen Nachlass teils im Innsbrucker Brenner-Archiv lagert, sind bei jedem Element angebracht und auch gestalterisch integriert. Einer von ihnen lautet;: „Denk nicht, sondern schau!“

Kuratiert wurde die Auswahl der Zitate von Prof. Allan Janik. Die subtilen architektonischen Interventionen vor spektakulärer Kulisse verweisen also nicht nur auf Besonderheiten der Bergwelt, sie laden auch zur inneren Einkehr.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Planer

Snohetta Studio Innsbruck GmbH
Maria Theresien Strasse 57
A-6020 Innsbruck

Eröffnung

2018

Text

Snøhetta

Fotos

Christian Flatscher
Pradler Straße Nr. 34
A – 6020 Innsbruck

Luftbilder:
Quirin Müller

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Copenhagen Islands

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