Sportdach Kaufland

Das Sportdach Kaufland

Das aktive Dach

Die Aktivierung von Dachflächen in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

Die oft vernachlässigte „fünfte Fassade“ bietet riesige Potenziale, um Angebote wie Sport- und Spielplätze oder Kindertagesstätten ressourcen- und flächensparend unterzubringen.

Das Sportdach Kaufland ist ein wunderbares Beispiel für die nachhaltige Aktivierung von Dachflächen in städtischen Räumen. Die oft vernachlässigte „fünfte Fassade“ bietet riesige Potenziale, um urbane Angebote wie Sport- und Spielplätze oder Kindertagesstätten ressourcen- und flächensparend unterzubringen.

Der Sportbetrieb Erfurt, der Nahversorger Kaufland und REGUPOL gehören zu den Pionieren der Bewegung.

Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, folglich wird mehr Wohnraum benötigt. Das stellt die Kommunen vor die Herausforderung, Flächen für notwendige Dinge wie den Lebensmittel-Einzelhandel und den Sport bereitzustellen.“

Dächer bieten riesige Nutzungspotenziale, die bisher nur selten genutzt werden. Oft sind sie lediglich Abstellflächen für Klimageräte oder Antennen – also für Dinge, die niemand sehen oder vorzeigen will.

Das ist sehr schade, denn diese Dächer können für hochattraktive Angebote genutzt werden.

Das Sportdach Kaufland ist eine voll ausgestattete Leichtathletikanlage des Typs C – und aufgrund seiner spektakulären Lage und Aussichten eine der bestbesuchten Sportanlagen der ganzen Stadt.

Die Stadt Erfurt ging bereits im Jahr 1994 einen neuen Weg. Dem stetig wachsenden Wohngebiet „Kleiner Herrenberg“ im Südosten der Landeshauptstadt Thüringens fehlten nicht nur dringend Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch Sportflächen.

Schon bei den ersten Planungen für den neuen Lebensmittel-Einzelhandel verfestigte sich die Idee, den Sport auf dem Dach unterzubringen, den Laden darunter.

So entstand das heutige Sportdach Kaufland.

Zum Sportdach Kaufland gehören ein Kunstrasen-Großspielfeld (73 x 110 Meter), eine 400-Meter-Rundlaufbahn mit vier Bahnen und sechs Sprintgeraden, zwei Volleyballfelder sowie Anlagen für Weitsprung, Hochsprung und Dreisprung.

Außerdem gibt es eine Zuschauertribüne mit wunderbarem Ausblick über die ganze Stadt und ein Sportplatzgebäude. Darin finden sich die Umkleiden für Sportler, Kampfrichter, Lehrer und Trainer sowie die Geräteräume.

Das Sportdach Kaufland ist also eine voll ausgestattete Leichtathletikanlage des Typs C – und aufgrund seiner spektakulären Lage und Aussichten eine der bestbesuchten Sportanlagen der ganzen Stadt.

Die Sanierung der Flächen für die Leichtathletik ging nachhaltig und ressourcensparend über die Bühne – ohne den Altbelag ausbauen und entsorgen zu müssen.

Das Kunstrasenspielfeld wurde im Jahr 2012 von Grund auf erneuert, die Laufbahnen und sonstigen leichtathletischen Anlagen im Jahr 2020. Für letzteres war REGUPOL, ein langjähriger Förderer des Sports in Erfurt, verantwortlich.

Die Sanierung der Flächen für die Leichtathletik ging nachhaltig und ressourcensparend über die Bühne: Nach gründlicher Säuberung des Belags wurde eine neue Nutzschicht auf den vorhandenen Kunststoffbelag aufgebracht, ohne den Altbelag ausbauen und entsorgen zu müssen. Dieses Verfahren nennt sich Re-Topping und gehört zu den vielen Stärken von REGUPOL.

REGUPOL ist unter anderem Ausstatter der beiden größten Sportanlagen Erfurts, dem Steigerwaldstadion und der Hartwig-Gauder-Halle. Außerdem ist das Unternehmen aus Bad Berleburg Förderer des Top Teams Thüringen.

Das Top Team Thüringen ist ein Zusammenschluss der besten Athleten Thüringens bei idealen Trainingsbedingungen.

Alle Thüringer Top-Athleten sollen unter einem Dach trainieren und starten können.

Ebenso wichtig ist die Förderung des Nachwuchses: Junge Sportler*innen sollen in Thüringen bleiben und nicht wechseln. Botschafter dieser Verbindung sind der Top-Sprinter Julian Wagner und sein Trainer Tobias Schneider.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Sportbetrieb Erfurt, Kaufland und REGUPOL hat das Angebot des Sportdachs Kaufland nachhaltig gesichert.

Das frisch sanierte Sportdach Kaufland ist ein Musterbeispiel für die symbiotische Nutzung verdichteter Räume in urbanen Ballungsgebieten. Der Nahversorger sichert die Grundversorgung mit Lebensmitteln, der Sportplatz die Grundversorgung mit sportlichen Angeboten – wohnortnah, nachhaltig und extrem flächensparend.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Sportbetrieb Erfurt, Kaufland und REGUPOL hat das Angebot des Sportdachs Kaufland nahhaltig gesichert.

Die Aktivierung von Dachflächen in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Gestaltung der Dachflächen, sondern auch für die Nutzungen darunter. Hier spielt insbesondere der Schallschutz eine große Rolle, und auch dieses Thema gehört zu den REGUPOL-Kernkompetenzen.

Das Wissen um gesellschaftliche Themen, die enorme Erfahrung aus installierten Sportbelägen in weit über 100 Ländern und die große Kompetenz in unterschiedlichsten akustischen Aufgabenstellungen motivieren REGUPOL zu weiteren Projekten dieser Art. Auf beiden Seiten des Dachs.

Das waren wir.

Projektdaten

Leichtathletik

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgenacker 24
D – 57319 Bad Berleburg

Bauherr

Erfurter Sportbetrieb
Landeshauptstadt Erfurt
Friedrich-Ebert-Straße 60
D – 99096 Erfurt

Standort

Sportdach Kaufland
Stielerstraße 9
D – 99099 Erfurt

Eröffnung

2020

Fotograf

Tom Bauer 
Beethovenstraße 5d
D – 97080 Würzburg

Autor

Johannes Bühlbecker
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Bellevue di Monaco

Das Bellevue di Monaco

Entscheidend ist auf’m Dach

Der Kurt-Landauer-Platz ist ein zukunftsweisendes Beispiel für gelungene Dachflächenaktivierung in dichter werdendem urbanem Kontext.

Im Bellevue di Monaco wohnen Geflüchtete in einem sanierten Gebäudekomplex aus den 1950er Jahren, der nun vielfältige Angebote für Bewohner und Besucher bereithält.

Das Bellevue di Monaco ist ein Wohn- und Kulturzentrum im Herzen der Stadt München mit einem Sportplatz auf dem Dach. Hier wohnen Geflüchtete in einem sanierten Gebäudekomplex aus den 1950er Jahren, der nun vielfältige Angebote für Bewohner und Besucher bereithält.

Der Sportplatz (Kurt-Landauer-Platz) wurde im Oktober 2020 eröffnet und vervollständigt das Angebot spektakulär. Gleichzeitig ist er ein zukunftsweisendes Beispiel für gelungene Dachflächenaktivierung in dichter werdendem urbanem Kontext.

Die sogenannte „fünfte Fassade“ bietet enormes Potenzial, um zusätzliche Angebote in unseren Städten zu schaffen und sie dort zu halten.

Unsere Städte werden immer voller, die Bebauung wird enger. Soziale, kulturelle und sportliche Nutzungen werden immer weiter an den Stadtrand verdrängt. Überall fehlt es an Platz. Gleichzeitig ist die Bedeutung von sportlichen Angeboten im Wohnumfeld unbestritten. Wir brauchen also neue Konzepte.

Ein besonders wichtiger Ansatz ist die Aktivierung von Dachflächen. Die sogenannte „fünfte Fassade“ bietet enormes Potenzial, um zusätzliche Angebote in unseren Städten zu schaffen und sie dort zu halten.

Das Bellevue di Monaco ist in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeobjekt, REGUPOL ist der richtige Partner für die Umsetzung solch zukunftsweisender Projekte.

Wer auf dem Dach eines Supermarkts Fußball spielt, wird auch im Supermarkt einkaufen. Wer mit Flüchtlingen Fußball spielt, kommt in den Dialog.

Neben der Aktivierung von Dachflächen ist die Mischnutzung ein weiterer Lösungsansatz für Ballungsräume: Wer auf dem Dach eines Supermarkts Fußball spielt, wird auch im Supermarkt einkaufen. Wer mit Flüchtlingen Fußball spielt, kommt in den Dialog.

Anders gesagt: Wenn es gelingt, zur Hauptnutzung eines Gebäudes zusätzliche Angebote zu installieren, die auch externe Besucher und Nutzer anziehen, ist die klassische Win-Win-Situation erreicht.

Hauptnutzer können zum Beispiel Hotels, Supermärkte oder Schulen sein. Die Bonus-Nutzung kann aus Gastronomie, Dachgärten, Ausstellungsflächen, öffentlichem Raum oder eben Sportflächen bestehen. Eine solche Aktivierung von öffentlichem Raum schafft oder sichert nicht nur wichtige gesellschaftliche Angebote, sondern auch Integration und Identifikation.

Das Bellevue di Monaco macht sich um die Themen Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie Flucht und Migration verdient.

Das Bellevue di Monaco ist von großer gesellschaftlicher Bedeutung, weil es sich um die Themen Stadtentwicklung, Kultur und Sport sowie Flucht und Migration verdient macht.

Konzept und Umsetzung dieses Wohn- und Kulturzentrums stammen von Hirner & Riehl Architekten, in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft „Bellevue di Monaco“ und vielen weiteren Helfern.

Beim Kurt-Landauer-Platz ging es neben den konstruktiven und sportfunktionalen Anforderungen besonders um die Langlebigkeit der eingesetzten Materialien.

Der Namensgeber des Dachsportfeldes – Kurt Landauer – war viele Jahre lang Präsident des FC Bayern München. In der Zeit des National­sozialismus musste er aus Deutschland fliehen und überlebte im Exil.

Beim Kurt-Landauer-Platz ging es neben den konstruktiven und sportfunktionalen Anforderungen besonders um die Langlebigkeit der eingesetzten Materialien. Aufwändige Nacharbeiten an diesem luftigen und nicht so einfach zu erreichenden Platz sollen tunlichst vermieden werden. Aufgrund der darunter liegenden Wohngeschosse spielte natürlich auch der Schallschutz eine große Rolle.

Für all diese komplexen Anforderungen gibt es die Lösungen von REGUPOL Sports und REGUPOL Acoustics. Und so wurde durch den Einbau dieses besonders trittschallgeschützten REGUPOL Sportfeldes die Vitalisierung der Dachfläche möglich.

Der Sportplatz ist zum Symbol des gesamten Projekts geworden, seine spektakuläre Beleuchtung macht ihn weithin sichtbar.

Seit dem Sommer 2018 bietet das Bellevue 40 Menschen eine Wohnung. Zum kulturellen Programm für Bewohner und Besucher zählen Theater, Konzerte, Lesungen, Sprachkurse, Schulungen – und nun auch Sport.

Die Dachflächenaktivierung durch den Kurt-Landauer-Platz bietet zusätzliche Spielfläche und setzt dieser Initiative die hochverdiente Krone auf. Der Sportplatz ist zum Symbol des gesamten Projekts geworden, seine spektakuläre Beleuchtung macht ihn weithin sichtbar.

Verschiedene Angebote unter einem Dach, die das riesige Potenzial unserer Dächer architektonisch und funktional nutzen, sind die Zukunft.

Das Bellevue di Monaco ist ein quirliger Ort der Begegnung und des vielfältigen Miteinanders an einer guten Adresse im Münchner Glockenbachviertel. Das allein ist schon bemerkenswert. Es ist aber auch ein Prototyp für nachhaltige Stadtentwicklung durch Dachflächenaktivierung; Bestandserhalt und Mischnutzung. Verschiedene Angebote unter einem Dach, die das riesige Potenzial dieser Dächer architektonisch und funktional nutzen, sind die Zukunft.

Die Sportfläche auf dem Dach schwebt wie ein Symbol der Vitalität über der Stadt und hat das Bellevue di Monaco bereits weit über die Grenzen der Stadt München hinaus bekanntgemacht.

Wir bei REGUPOL sind stolz darauf, mit unseren Spezialisten und Produkten ein wichtiger Teil dieser Zukunft zu sein.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

hirner & riehl architekten und stadtplaner
Herzog-Heinrich-Str. 20
D – 80336 München

Bauherr

Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco eG.

Kurt-Landauer-Platz

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgenacker 24
D – 57319 Bad Berleburg

Standort

Bellevue di Monaco
Müllerstraße 2-6
D – 80469 München

Eröffnung

2020

Fotograf

Tom Bauer 
Beethovenstraße 5d
D – 97080 Würzburg

Autor

Johannes Bühlbecker
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Stadion Vogesen

Das Stadion Vogesen in Basel

Alle raus!

Ein schönes Beispiel für die Aktivierung öffentlicher Räume und (Dach-)Flächen.

Die Gestaltung des Schulhofs entsprach nicht mehr den Bedürfnissen heutiger Schulen und Schüler.

Das Stadion Vogesen ist das Ergebnis der Umgestaltung eines von drei Schulen genutzten Schulhofs im Norden Basels. Anstatt marode Pflanztröge und Brunnen zu sanieren, installierten MET Architects ein kesses 3D-Spielfeld und aktivierten damit drei Schulen und eine Dachfläche in einem Abwasch.

Die Schulen Vogesen, Pestalozzi und St. Johann im Norden von Basel bilden einen U-förmigen Baukörper am Blockrand. In seinem Zentrum befindet der Schulhof, darunter befindet sich eine Turn- und Schwimmhalle.

Die Gestaltung des Schulhofs entsprach nicht mehr den Bedürfnissen heutiger Schulen und Schüler. Außerdem wurde das Dach immer wieder undicht. Daher entschloss sich das Hochbauamt der Stadt Basel als Bauherr im Jahr 2017, die Sanierung und Neugestaltung zu beauftragen.

Mit wenigen Eingriffen befreiten MET Architects den Schulhof von aus der Zeit gefallenen Aufbauten. Dann war Platz für Bewegung.

MET Architects befreiten den Schulhof mit wenigen Eingriffen von oberirdischen Aufbauten wie Oberlichtern, Brunnen und Pflanztrögen. Auch die alten Dämm- und Belagsschichten wurden entfernt.

Der neue Aufbau wurde gedämmt und abgedichtet, um das erneute Eindringen von Wasser zu verhindern. Darauf wurde für die Befahrbarkeit der Fläche eine 12 cm dicke Betonverteilplatte installiert. Die angrenzenden Flächen wurden mit einer Walzasphaltschicht geschlossen.

Auf dem neuen, nun offenen Platz wurden zwei Basketballfelder aus rotem Kunststoffbelag (Polyurethan) angelegt – das Stadion Vogesen entstand. Die Sitzstufen wurden bis auf ihre Tragstruktur zurückgebaut, erneuert und mit zwei überdachten Zuschauertribünen ergänzt. Sie erstrecken sich jetzt über die ganze Breite des Spielfeldes und bilden einen stadionartigen Raum, der den drei Schulen und dem ganzen Quartier zur Pausen-, Sport- und Freizeitnutzung zur Verfügung steht.

Das Spielfeld wurde optisch über seinen Rand hinaus erweitert und bildet den neuen Schulhof auch von oben aus gesehen als eine Einheit ab.

Die Tribünendächer des Stadion Vogesen, die jeweils um rund sechs Meter auskragen, sind von den Schulgebäuden aus gut einsehbar. Um Zuschauern und Sportlern Sichtschutz zu gewährleisten und den Beton vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, wurden auch die Dächer mit der roten Polyurethanbeschichtung der Spielfelder versehen.

Das Spielfeld wurde damit optisch über den Rand hinaus erweitert und bildet den neuen Schulhof, auch von den Obergeschossen der umliegenden Gebäude, aus als eine Einheit ab.

Das Stadion Vogesen ist ein sehr schönes Beispiel für die Aktivierung öffentlicher Räume und (Dach-)Flächen, insbesondere im immer dichter werdenden urbanen Kontext.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

MET Architects GmbH SIA
Klybeckstrasse 141 / K 102
CH – 4002 Basel

Bauherr

Hochbauamt Kanton Basel-Stadt

Spielfeldbelag

CONICA AG
Industriestrasse 26
CH – 8207 Schaffhausen

Standort

Stadion Vogesen
St. Johanns-Ring 17
CH – 4056 Basel

Eröffnung

2019

Fotograf

Ruedi Walti, Basel

Autor

Johannes Bühlbecker
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Sportplatz der Zukunft

Nachhaltiger Sportstättenbau

Der Sportplatz der Zukunft

Wie sieht der Sportplatz der Zukunft aus, auf dem wir umweltverträglich und zugleich effektiv trainieren?

Ahrensfelde ist ein typisches Beispiel für die Anforderungen an den Sportplatz der Zukunft. Der Individualsport wird immer beliebter, der Breitensport wird immer wichtiger.

Am Berliner Stadtrand ist eine der modernsten Sportanlagen Brandenburgs entstanden: der „Sportplatz der Zukunft“.

Auf dem Vereinsgelände des SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (GWA) verbindet das Projekt ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen mit sportfunktionalen Eigenschaften und hoher Nutzungsintensität. Das Vorzeigeprojekt beweist, dass sich eine Sportanlage sowohl umweltbewusst und ressourcenschonend als auch wirtschaftlich errichten und betreiben lässt.

Ideal ist eine Kombination aus multifunktionalen und familienfreundlichen Sportplätzen und Sportgelegenheiten, die möglichst auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Wie sieht der Sportplatz der Zukunft aus, auf dem wir umweltverträglich und zugleich effektiv trainieren? Welche Materialien kommen zum Einsatz? Wie wird beleuchtet? Welche smarten Technologien unterstützen bei der Leistungsdiagnostik?

Um diese Fragen zu beantworten, wurde ein breit aufgestellter Expertenkreis gebildet. Dazu zählten u.a. der Nord-Ostdeutsche Fußballverband (NOFV), Ahner Landschaftsarchitektur, das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO), Mitglieder der Internationalen Vereinigung für Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) und verschiedene Hersteller. Hinzu kam die Unterstützung der Gemeinde Ahrensfelde. Polytan steuerte sein Know-how und Ambitionen in Sachen Nachhaltigkeit und professioneller Leistungsdiagnostik bei.

Ahrensfelde ist ein typisches Beispiel für die Anforderungen an den Sportplatz der Zukunft. Trendsportarten kommen und gehen, Individualsport wird beliebter und der Breitensport wird neben dem Leistungssport immer wichtiger.

Der Sportplatz der Zukunft muss also flexibel und vielseitig nutzbar sein. Ideal wäre eine Kombination aus multifunktionalen und familienfreundlichen Sportplätzen und Sportgelegenheiten, die zumindest teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Ein Kunstrasenplatz reduziert den Pflegeaufwand und die Betriebskosten enorm. Gleichzeitig kann er das ganze Jahr hindurch kontinuierlich und mit hoher Frequenz genutzt werden.

Die Bedeutung des Sports ist unbestritten. Er verbindet Menschen, Kulturen und Generationen, er fördert Solidarität und Gesundheit, und er lehrt Respekt  Sportvereine leisten einen überaus wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.

Die Anlage des SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde war typisch für viele Vereine in Deutschland: zwei Spielfelder, eine Rundlaufbahn, alles sanierungsbedürftig. Der Bestand konnte den Bedarf an Spiel- und Trainingseinheiten nicht decken. Vor allem das Naturrasen-Spielfeld stieß witterungsbedingt oft an seine Belastungsgrenze. Die hohe Nutzungsfrequenz sprach eindeutig für einen Kunstrasenplatz.

Das Konzept für den Sportplatz der Zukunft in Ahrensfelde basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus. Also wurden Baumaterialien mit einem hohen Anteil (über 50 %) an recyceltem Material und geringen CO2-Emmissionen bevorzugt. Ebenso wichtig waren Fragen des Wasser- und Energieverbrauchs sowie des Unterhaltsaufwandes. Ein Kunstrasenplatz beispielsweise reduziert den Pflegeaufwand und die Unterhaltskosten enorm. Gleichzeitig kann er das ganze Jahr hindurch kontinuierlich und mit hoher Frequenz genutzt werden.

Auch die 400-m-Rundlaufbahn wurde erneuert. Passend zum Vereinsnamen wurde ein grüner Belag aus 80 Prozent recycelten Materialien installiert.

Mit LigaTurf Cross GTzero hat Polytan den weltweit ersten CO2-neutralen Kunstrasen für Fußball auf den Markt gebracht. Er wurde zu 100 Prozent klimaneutral hergestellt, ohne dabei Kompromisse bei den Spieleigenschaften einzugehen.

Der Belag ist zudem wasserdurchlässig, eine Flächen-Versiegelung wird also verhindert. Eine Drainage in Kombination mit mineralischen Filteranlagen schützt das Grundwasser vor Verunreinigung. Eine künstliche Bewässerung ist nicht notwendig – das spart etwa 390.000 Liter Wasser im Jahr. Auch auf Dünger und Unkrautvernichter kann verzichtet werden. Verfüllt wurde der neue Kunstrasen mit einem mineralischen Füllstoff.

Eine ebenso gute Umweltbilanz erreicht die 400 m lange und in Signalgrün realisierte Rundlaufbahn: Sie besteht zu ca. 80 Prozent aus recycelten Materialien. Zudem entzieht das eingesetzte Bindemittel im Herstellungsprozess der Umwelt schädliches CO2 – wie bei der Elastikschicht des Kunstrasens. Die Qualität und Langlebigkeit des Belags werden dabei nicht beeinträchtigt.

Sowohl in die Laufbahn als auch in den Kunstrasen wurde ein digitales System zur Leistungsdiagnostik integriert. Grundlage dafür sind im Boden verankerte Magnetschranken.

Mit Polytan SMART wurde ein digitales System zur Leistungsdiagnostik integriert, das Trainings- und Wettkampfdaten der Sportler exakt erfasst und auswertet. Dazu gehören Schnelligkeit und Bewegungsabläufe, die Dynamik bei Richtungsänderungen oder auch die Sprungfähigkeit. Einsehen lassen sich die Daten ohne Aufwand auf einer Smartphone App. Die präzise Zeiterfassung und Leistungsdiagnostik eignet sich für den Schul- und Hochleistungssport, aber auch für ambitionierte Freizeitsportler.

Grundlage der Technik sind fest in der Laufbahn und im Kunstrasen verankerte Magnetschranken sowie kleine Sensoren, welche die Sportler direkt am Körper tragen. Durch den unsichtbaren Einbau im Boden kann auf störende Aufbauten vollständig verzichtet werden. Außerdem ist die Technik vor Vandalismus geschützt.

Der Sportplatz der Zukunft ist multifunktional. Daher wurden auch ein Beach-Volleyballfeld  und ein Tennisplatz integriert.

Weitere wichtige Bausteine der nachhaltig gestalteten Sportanlage sind eine energieeffiziente und dimmbare LED-Beleuchtungsanlage, ein Konzept zur Mülltrennung und -vermeidung sowie Ausgleichsflächen für Insekten und Wiesenblumen. Die naturbelassenen Grünflächen müssen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden und sorgen für mehr Artenvielfalt am Rande der Großstadt Berlin.

Ideen und Konzept für den Sportplatz der Zukunft entstanden vor drei Jahren und wurden Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt – und zwar vorbildlich. In unmittelbarer Nähe des SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde entstanden und entstehen aktuell weitere Anlagen, die mit dem Grundsatz der Nachhaltigkeit in allen Belangen geplant und gebaut wurden.

Das waren wir.

Projektdaten

Alle, die an diesem Projekt beteiligt waren.

Kunstrasen & Laufbahnen

POLYTAN GMBH
Gewerbering 3
D – 86666 Burgheim

Nutzer

SV 1908 „GRÜN-WEISS“ Ahrensfelde e. V
Ulmenallee 42
D – 16356 Ahrensfelde

Standort

SV 1908 „GRÜN-WEISS“ Ahrensfelde e.V.
Ulmenallee 42
D – 16356 Ahrensfelde

Eröffnung

2020

Fotos

Polytan

Autor

Clemens Ottmers
Seifert PR GmbH (GPRA)
Zettachring 2a
D – 70567 Stuttgart

Video

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Das Institut für Sportstättenprüfung ist umgezogen

Das Institut für Sportstättenprüfung ist umgezogen

No place like home

ISP

Seit 1999 prüft das Institut für Sportstättenprüfung (ISP) Spielplätze, Sportanlagen und Sportgeräte auf Sicherheit. Nun ist es umgezogen.

Das ISP ist ein wichtiger Partner für Betreiber, Hersteller und Bauherren von Sportstätten bei Eignungsprüfungen, Kontrollprüfungen und der Feststellung des Sanierungsbedarfs.

Seit 1999 prüft das Institut für Sportstättenprüfung (ISP) Spielplätze, Sportanlagen und Sportgeräte auf Sicherheit – bevor etwas passiert. Damit ist das ISP ein wichtiger Partner für Betreiber, Hersteller und Bauherren von Sportstätten bei Eignungsprüfungen, Kontrollprüfungen und der Feststellung des Sanierungsbedarfs.

Das ISP ist stetig gewachsen. Nun ist es umgezogen. Seitdem stehen dem Institut auf wesentlich mehr Fläche auch hochwertige Laborräume, Prüfplätze, Schulungsräume und ein rundum angenehmes Arbeiten zur Verfügung.

Das ISP hat sich seit seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren durch seine Aktivitäten in Forschung, Prüfung und Lehre kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Damit wurde ein Standortwechsel in neue und größere Räume irgendwann unausweichlich.

In der Amelunxenstraße 65 in Münster stehen dem ISP nun auf einer Fläche von 500 m² sowohl neue Prüfplätze als auch Schulungsräume zur Verfügung.

Der Umzug hat viele Vorteile. Im neuen Gebäude sind alle Mitarbeiter aus allen Fachbereichen immer „greifbar“, ihre Beratung und Methodenkompetenz ist also unmittelbar abrufbar. Im direkten Kundenkontakt werden die Wege deutlich kürzer, der Service wird deutlich besser.

Das neue Labor ist mit modernster Messtechnik ausgestattet und bildet die Grundlage für erstklassige Materialanalytik und Stoffbewertung.

Im neuen Labor werden Materialprüfungen an Kunststoffbelägen, Kunstrasensystemen, Prallwänden und Sporthallenböden bestehender Anlagen vorgenommen.

Darüber hinaus können im neuen Labor Materialproben und Musteraufbauten neuer Produkte noch besser und schneller auf ihre Eignung gemäß nationaler und internationaler Normen und Richtlinien geprüft werden. Bei Bestandsanlagen führt das ISP Kontrollprüfungen durch und stellt den Sanierungsbedarf fest.

Die Tests und Probendurchlaufzeiten in den neuen Räumen sind präziser und schneller. Das Labor ist mit modernster Messtechnik ausgestattet und bildet die Grundlage für erstklassige Materialanalytik und Stoffbewertung.

Nach dem Umzug bietet das ISP nun auch Veranstaltungen und Seminare an. Die neuen Schulungsräume sind dafür ideal. 

Nach dem Umzug in das nagelneue, für Forschung und Lehre voll ausgestattete Institutsgebäude in Münster bietet das ISP nun auch Veranstaltungen und Seminare an.

Ideal sind dafür die neuen Schulungsräume. Hier finden nun Schulungen zu Prüfungen rund um den Spielplatz-, Sportplatz- und Sporthallenbau statt.

Das ersten Seminare richten sich an Spielplatzprüfer.

Die Betreiber von Spielplätzen sind zu regelmäßigen Kontrollen, Inspektionen und Wartungen ihrer Anlagen verpflichtet. Geregelt wird dies durch Gesetze, Vorschriften und Normen. Verantwortlich für die Sicherheit ist immer der Betreiber der Anlage.

Konkret bedeutet dies, dass Spielplatzbetreiber verpflichtet sind, ihre Spielgeräte einmal im Jahr durch eine sachkundige Person prüfen zu lassen. Bei neuen Einrichtungen muss eine Erstinspektion durchgeführt werden.

Diese sachkundige Person kann ein qualifizierter Spielplatzprüfer oder eine qualifizierte Spielplatzprüferin sein. Das ISP bildet ihn oder sie aus.

Das ISP zählt nun auch zu den Ausbildungsbetrieben der Industrie- und Handelskammer und bildet ab Sommer 2021 Auszubildene aus.

Das Institut prüft die Eignung neuer Produkte und analysiert mit akkreditierten Verfahren den Bestand in Sportstätten aller Art. Das neue Labor bietet mehrere Prüfplätze für Prallschutzwände, Sporthallenböden, Kunstrasen, Kunststoffböden und die Ballwurfsicherheit von Lampen und Einbauelementen. Hier finden nun Eignungsprüfungen nach den nationalen und internationalen Normen und Richtlinien statt.

Das ISP zählt nun auch zu den IHK-Ausbildungsbetrieben (Industrie- und Handelskammer) und bildet ab Sommer 2021 Auszubildene aus.

Das waren wir.

Projektdaten

ISP

ISP GmbH
Institut für Sportstättenprüfung
Amelunxenstr. 65
D-48167 Münster

Seminartermine

1. Juni., 8. Juni, 24. Juni,13. Oktober

Fotos

ISP GmbH

Autor

Johannes Bühlbecker
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Skatepark Scharbeutz

Come together

Der Skatepark Scharbeutz

 

 

 

maier landschaftsarchitektur

Situation

Der Skatepark Scharbeutz liegt in unmittelbarer Nähe zur Ostsee. Die Form der Anlage orientiert sich an den Linien der Uferpromenade und fügt sich somit nahtlos in das Gelände ein.

Durch die ganz besondere Lage unmittelbar an der Ostsee ergibt sich ein einzigartiger Standort. Seine unmittelbare Nähe zu Campingplätzen und Ferienhäusern macht ihn zu einem weiteren Tourismusmagneten des Ostseeheilbades.

Wellen

Das Vorbild des Skatepark Scharbeutz ist die Ostsee mit ihren charakteristischen Dünen. Die Wellen sind das entwurfsprägende Motiv. Die Rampen sind ihnen genauso nachempfunden wie die unterschiedlichen Ebenen, die mit Skateelementen bestückt sind.

Die Planung wurde in mehreren Workshops und Beteiligungsterminen zusammen mit den Jugendlichen und Sportler*innen der unterschiedlichsten Sportarten aus der Umgebung entwickelt und festgelegt. So wurden die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer berücksichtigt und erfüllt. Gleichzeitig identifizieren sich diese noch viel stärker mit dem Skatepark.

Erschließung

Ein barrierefreier Zugang direkt an der Strandpromenade lädt alle Menschen in den Park ein. Für Zuschauer und Passanten ist sogar eine Sitztribüne vorhanden. Sie ermöglicht einen tollen Blick über den gesamten Skatepark – und schafft einen gekonnten Übergang zwischen der höher gelegenen Uferpromenade und der untersten Ebene des Skateparks.

Die verschiedenen Ebenen des Skateparks werden von den Dünen eingefasst und bilden einen sanften Übergang in die bestehende Topographie – der zudem mit Dünengräsern bepflanzt und gestaltet wurde.

Ortbeton

Um ideale Rolleigenschaften innerhalb des Skatparks zu erhalten, wurde die Anlage im Ortbetonverfahren hergestellt. So entstand eine glatte Oberfläche, mit der sich die gewünschten individuellen Formen und Elemente umsetzen ließen.

Im Vergleich zu Holzrampen sind Ortbetonanlagen, wie der Skatepark Scharbeutz, lange nutzbar, wartungsarm und – leise.

Gestaltung

Im Skatepark Scharbeutz wurde zusätzlich Farbbeton verwendet. Der Farbton Ocker orientiert sich am Sand der Dünen. Die Ausbildung der Transitions, Banks und Rampenauffahrten in diesem Farbbeton unterstützt den schon erwähnten Entwurfsgedanken, dieser Skatepark möge den Eindruck von Wellenbewegungen suggerieren.

Die Skateanlage weist drei unterschiedliche Fahrbereiche auf: eine Jumpline, ein Skatepool und eine Skateplaza. Durch diese Einteilung werden Konflikte der unterschiedlichen Nutzergruppen vermieden.

Jumpline und Skatepool

Im nördlichen Bereich befindet sich eine Jumpline, die hauptsächlich von Biker*innen, Scooterfahrer*innen und Inlineskater*innen benutzt wird. Die Anfahrtsrampe ist einem Schiffsheck nachempfunden.

Der Skatepool trennt die Jumpline vom Plazabereich. Er ist ein elementarer Bestandteil des Designs, da das Pool-Skaten ein grundlegender Bestandteil in der Entwicklung des Skateboardens ist. Dort wurden früher, und auch heute noch, die Bewegungen des Wellenreitens nachgeahmt – ein weiterer guter Grund, einen Skatepark an der See zu bauen.

Durch die organische Form der Kidneybowl (der Name rührt von seiner bohnenartigen Form) fügt der Pool sich bestens in die Topographie des Strandes ein. Durch Pooltiefen von 140 bis 180 cm ist er ideal für alle hier in Frage kommenden Sportarten geeignet.

Skate Plaza

Im südlichen Bereich des Skatepark Scharbeutz befindet sich der sogenannte „Plaza“. Dieser Anlagentyp bezeichnet die Bereiche des Parks, die einem öffentlichen Platz nachempfunden sind. Dort finden sich Elemente, die sich beispielsweise an Bänken und Treppengeländern in der Stadt orientieren.
Dieser Bereich ist für Skater*innen, Biker*innen, Scooterfahrer*innen und Inlineskater*innen gleichermaßen nutzbar.

Der Skatepark Scharbeutz nimmt auch am Tag der Architektur am 6. Juli 2021 teil.

Wir waren das.

Projektdaten

Architekt

maier landschaftsarchitektur
Rösrather Straße 769
D – 51107 Köln

Fotograf

maier landschaftsarchitektur

Autor

maier landschaftsarchitektur

Amelie Schiffer
Johannes Bühlbecker
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Eröffnung

2020

Standort

Skatepark Scharbeutz
Strandallee 98C
D – 23683 Scharbeutz

Bilder

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Bewegungsparcours Niederbayern

Trimm dich - reloaded

Der Bewegungsparcours Niederbayern

Advertorial

 

 

playfit

Wie alles begann

Die Trimm-Dich-Bewegung der 1970er Jahre kann durchaus als Vorläufer des heutigen Fitness-Booms und der Bewegungsparcours angesehen werden. Trimm-Dich-Pfade waren Rundkurse von drei oder vier Kilometern Länge, auf denen sich 15 bis 20 Übungsstationen befanden. Ziel der Bewegung war nicht der Leistungssport, sondern die von Übergewicht und Kreislauferkrankungen geplagte Wohlstandsgesellschaft.

Der Bewegungsparcours Niederbayern mit Geräten von playfit schreibt diese Erfolgsgeschichte mit neuen Konzepten, Angeboten und Geräten fort.

Wie alles nochmal begann

In den 1990er Jahren kamen neue Trendsportarten auf. Vor allem das Joggen wurde zum Breitensport. Die Trimm-Dich-Bewegung geriet in Vergessenheit, die Trimm-Dich-Pfade erst recht. Vielen Kommunen fehlte schlicht das Geld, um sie dauerhaft instand zu halten.

Im Jahr 2008 initiierten der DOSB und die Molkerei Müller medienwirksam und erfolgreich die Wiederbelebung der Trimm-Dich-Bewegung in Deutschland.

Die Installation einzelner Geräte wird seitdem häufig durch verschiedene Arten von Bewegungsparcours ersetzt.

Bewegungsparcours

Ein Bewegungsparcours ist also ist ein Freizeitangebot, dass Elemente des Trimm-Dich-Pfads weiterentwickelt und mit Spielplatzelementen kombiniert. Solche Anlagen bestehen aus mehreren, aufeinander abgestimmten Installationen im öffentlichen Raum. In Parks und Grünanlagen ergänzen sie das öffentliche Freizeitangebot.

Oft sind sie besonders auf die Bedürfnisse und Aktivitäten älterer Menschen abgestimmt. Dann heißen sie auch Seniorenspielplatz oder Mehrgenerationenpark.

Grundsätzlich entscheiden drei Faktoren über den Erfolg solcher Anlagen.
1. Die Einbettung in die Umgebung
2. Die Ausstattung im Hinblick  auf die zu erwartenden Nutzergruppen
3. Die Qualität der installierten Geräte

 

Niederbayern

In Niederbayern entstanden in den letzten Jahren gleich 13 attraktive Bewegungsparcours, die alle von playfit ausgestattet wurden. Sie sind sehr unterschiedlich gestaltet, weil sie ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer und der Umgebung zusammengestellt wurden – zum Beispiel auf Spiel- und Sportplätzen, in Parks oder auf Wanderwegen.

Mit mehr als 1.500 Plätzen, an denen Outdoor-Fitness Geräte installiert wurden, gehört playfit zu den Marktführern in diesem Bereich.

Aitershofen

Der Bewegungsparcours in der Gemeinde Aiterhofen (3.650 Einwohner) entstand im Rahmen des LEADER-Förderprogramms „Bewegtes Niederbayern“.

Das Angebot richtet sich an alle Altersklassen, ist einfach zu beherrschen und für jeden zugänglich. Die Geräte umfassen einen Duplex Schultertrainer, Gleichgewichtstrainer, eine Massage-Dehn-Station, Stationen für Bauch und Rücken, Armzug und Liegestütz sowie Beinheber und Balancierstrecke.

Die Gesamtkosten von 51.500,- € wurden zum Großteil durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten getragen. Der Eigenanteil für Aiterhofen betrug lediglich 20.600,-€.

Atting

Der Bewegungsparcours Atting liegt sehr schön am westlichen Ortsrand der Gemeinde (1.700 Einwohner), direkt an der Kleinen Laaber. Neben dem Flüsschen sind der Sportschützenverein Atting, die Mehrzweckhalle Atting und der örtliche Sportplatz die Nachbarn.

Es steht eine große Auswahl an Geräten zur Verfügung, aufgrund der Nachbarschaft auch und vor allem für sportlich orientierte Nutzer: Beintrainer, Ganzkörpertrainer, Duplex Schultertrainer, Beweglichkeitstrainer, Armfahrrad, Gleichgewichtstrainer, Rudergerät, 3er Reckstange, eine Calisthenicsanlage, ein Beinheber, eine Balancierstrecke und ein Trampolin.

Dingolfing

Der Mehrgenerationenpark in Dingolfing wurde im Jahr 2016 eröffnet. Er bietet insgesamt 12 playfit Geräte, die in das reizvolle Areal unweit der Isar eingebettet wurden. Ein weiteres Highlight ist der durch den Bewegungspark fließende, renaturierte Mühlbach, in welchen ein Kneippbecken integriert wurde.

Der Park ist ein idealer Ort für Bewegung, Spiel und Kommunikation. Gleichzeitig dient er als Ruhezone, in der Blumenwiesen und Baumstämme als Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Entspannen einladen. Er ist barrierefrei zu erreichen und verfügt über hochmoderne Sanitäranlagen.

Zur Eröffnung kamen seinerzeit mehr als 1.000 Besucher, um die Geräte auszuprobieren. playfit hatte damals das Nutzungspotenzial seiner Geräte gezielt erweitert, um auch weniger aktive Nutzer anzusprechen. Das zahlte sich aus.

Eging am See

Die Anlage in Eging am See liegt direkt im Kurpark. Sie bietet einen herrlichen Blick auf den See, auch beim Sport treiben. Aufgrund seiner Lage werden die Geräte von Wanderern und Besuchern der benachbarten Therme genutzt.

Der Parcours ist einer der ältesten playfit-Anlagen in der Region. Bereits seit dem Jahr 2009 stehen hier Ganzkörpertrainer, Rückentrainer, Schultertrainer und Massage-Gerät für Hände, Arme und Beine zur Verfügung.

Hauzenberg

„Fit am Freudensee“ betitelt der Tourismusverband Ostbayern den Bewegungsparcours am Freizeitgelände Freudensee in Hauzenberg.

Das Gelände wird stetig weiterentwickelt, der Parcours wurde im Jahr 2020 eröffnet. Der Park und die Anlage werden von Spaziergängern und Joggern genutzt. Beide nutzen das „Fitness-Studio im Freien“ mit den sieben, aufeinander abgestimmten Geräten Gleichgewichtstrainer, Armzug-Liegestütz-Trainer, 4er Reckstange, Balancierstrecke, Bauch-/Rückenstation, Kniebeuger und Beinheber.

Im Sommer gehört auch eine Runde Schwimmen im See zum Programm.

Loiching

Die Anlage befindet sich ein wenig außerhalb des Ortes Loiching (3.500 Einwohner), zwischen einem Sportplatz, der Kneippanlage Kronwieden und dem Isarradweg.

Wie in allen Bewegungsparcours von playfit, gewährleisten detaillierte und verständliche Tafeln mit Übungsanleitungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden professionelles Training für alle Alters- und Leistungsklassen. Die elf Geräte bieten ein vielseitiges Trainingsprogramm, auch für Rollstuhlfahrer.

Dieses gelungene Projekt aus dem Jahr 2017 ist ein wichtiger Baustein für die Gesundheitsvorsorge von Einheimischen und Touristen.

Metten

Metten liegt fünf Kilometer westlich von Deggendorf an der Donau. Die Besonderheit dieses Bewegungsparcours liegt darin, dass er in ein Wohngebiet eingebettet wurde und an einen Spazierweg grenzt.

Auch hier richtete sich die Ausstattung  des Parcours nach den Bedürfnissen der erwarteten Nutzer. Daher gibt es in Metten vor allem Kinderspielgeräte sowie Fitnessangebots für die Anwohner und Spaziergänger im Viertel: Beintrainer, Ganzkörpertrainer, Rudertrainer, Oberkörpertrainer, Barren und eine Calisthenics-Anlage.

Osterhofen

In Osterhofen wurde der Bewegungsparcours in den Stadtpark eingebettet. Die Gemeinde und ihre knapp 12.000 Einwohner legten Wert auf eine Einrichtung für körperliche Fitness und Gesundheitsvorsorge.

Seit der Eröffnung im Jahr 2017 ist der Parcours nun eine Anlaufstelle für den Radtourismus – und ein beliebter Ort der Begegnung. Er befindet sich am oberen Herzogbach, unweit des Sportplatzes der SpVgg Osterhofen.

Pfarrkirchen

Erst eine Nordic Walking-Tour durch die Rottauen, danach (oder zwischendurch) das Training an den Geräten im Bewegungsparcours. So oder so ähnlich wird die im Jahr 2018 eröffnetet Anlage gerne in das Ausflugs- und Sportprogramm der Bewohner und Besucher von Pfarrkirchen eingebaut. Das liegt auch an seiner Lage im Garten der Stadtwerke, in unmittelbarer Nähe der Radwege an der Rott.

Die zwölf playfit Outdoor-Fitnessgeräte sind Beintrainer, Ganzkörpertrainer, Rückentrainer , Duplex Schultertrainer, Rücken-Massage-Gerät, Armfahrrad, Rudertrainer, Oberkörpertrainer, Bauch-/Rückenstation, Armzug-Liegestütz-Trainer, Kniebeuger und Balancierstrecke.

Plattling

Der Bewegungsparcours von Plattling wird allen Generationen gerecht. An der Deichpromenade im Mühlbachpark stehen auf einer Länge von 800 Metern drei Stationen mit jeweils mehreren Geräten zur Verfügung. Sie können, zumindest zum Teil, auch durch Menschen mit körperlicher Einschränkung genutzt werden.

Die Deichpromenade verbindet zwei Stadtteile und führt zu einer sportlichen Nachbarschaft, die vor allem aus einem Freibad, dem Stadion, einer Schule und einem Stellplatz für Wohnmobile besteht.

Wie das Publikum, so das Angebot. Darauf basieren sämtliche Bewegungsparcours von playfit. Ein einfaches Konzept, das einfach funktioniert.

Reisbach

Die Besonderheit des Bewegungsparcours Reisbach sind seine fünf verschiedenen Standorte. Diese verteilen sich über das gesamte Gebiet der Marktgemeinde und seiner 7.770 Einwohner, bevorzugt in Kombination mit Spielplätzen, Grünanlagen oder weiteren Angeboten für Sport und Freizeit.

Zu den insgesamt 13 aufgestellten Geräten gehören eine Calisthenics-Anlage, eine Reckstange, mehrere Barren, Slackline und eine Bauch-/Rückenstation.

Salching

Auch in Salching entstand der Bewegungsparcours als ein weiteres attraktives Angebot in sportlicher Umgebung – nämlich direkt neben der Anlage des Sportvereins 1946 Salching mit Fußball- und Tennisplätzen.

Zur Ausstattung der im Jahr 2017 eröffneten Anlage gehören Ganzkörpertrainer, Rückentrainer, Gleichgewichtstrainer, eine 4er Reckstange, Slackline Poller und eine Balancierstrecke.

Vilshofen an der Donau

Der Bewegungsparcours im Ginkgo Park (Gingko ist eine aus China stammende Baumart) bietet generationenübergreifende Möglichkeiten für Bewegung und Begegnung, auch für Rollstuhlfahrer. Dieses umfassende Angebot ergibt schon deshalb Sinn, weil der Parcours direkt an einen großen Kinderspielplatz angrenzt. Also bietet er Groß und Klein die Möglichkeit, Bewegung, Koordination und Kraft spielerisch zu trainieren.

Dazu biete die Anlage aus dem Jahr 2018 vier verschiedene Geräte für Schultertraining, Beinkräftigung, einen Armzug- und Liegestütztrainer sowie ein Rudergerät. Dank seiner Lage, Konzeption und Ausstattung ist auch dieser playfit Bewegungsparcours ein sehr gut funktionierendes, attraktives Ausflugs- und Sportangebot für die ganze Stadt.

Wir waren das.

Projektdaten

Fitness-Parcours

playfit GmbH
Brauerknechtgraben 53
D-20459 Hamburg

Fotograf

playfit
Martin Michalak

Autor

Johannes Bühlbecker
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Salinenpark

Das Salz in der Suppe

Der Fitness-Parcours im Salinenpark von Bad Rappenau

Advertorial

 

 

playfit

Situation

Der Salinenpark in Bad Rappenau befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Rappenauer Salzfabrik. Seine Neugestaltung mit Fitness-Parcours und weiteren Attraktionen bereichert das Angebot des Kurortes im Kraichgau, zwischen Heilbronn und Heidelberg, enorm.

Die Saline wurde im Jahr 1972 geschlossen, die Siedehäuser wurden ein Jahr später abgerissen. An ihrer Stelle entstand der Salinenpark mit weitläufigen Rasenflächen und reichlich Baumbestand. Anlässlich der Landesgartenschau 2008 wurde das Gelände grundlegend saniert und neugestaltet.

Zu den heutigen Highlights gehören die neuen Outdoor-Fitnessgeräte. Sie wurden im Frühsommer 2019 installiert und stammen von playfit.

Fitness-Parcours

Der neue Fitness-Parcours ist also eine weitere Attraktion des Parks. Darüber hinaus schafft er barrierefreie und generationsübergreifende Angebote unter freiem Himmel – und das alleine ist in Zeiten der Pandemie eine enorme Attraktion.

Ganz unabhängig von sportlichen und körperlichen Voraussetzungen und Ambitionen sprechen die für den Salinenpark ausgewählten Geräte eine riesige Nutzergruppe an.

Und das war auch der Plan. Daher wurden bei der Auswahl der Geräte unter anderem Physio- und Ergotherapeuten zu Rate gezogen, um den Bedürfnissen möglichst aller Sportler gerecht werden zu können.

Konzept

Die Geräte im Fitness-Parcours des Salinenparks vereinen viele Vorteile in sich.

Sie sind so konzipiert, dass sie Erwachsene unterschiedlichen Alters und Talents anziehen. Dazu gehören auch diejenigen, die bloß mal „schnuppern“ wollen, ohne sich gleich im Fitnessstudio anmelden zu müssen.

Für diese Zielgruppe sind Geräte vonnöten, die einfach zu handhaben und sicher sind. Die Geräte von playfit erfüllen alle Anforderungen der Sicherheitsnorm DIN EN 16630:2015 für standortgebundene Fitnessgeräte im Außenbereich. 

Wichtig ist immer auch der Boden des Parcours. Nachdem die Verantwortlichen mit einem Sandsteinboden schlechte Erfahrungen gemacht hatten, entschieden sie sich nun für einen Boden aus Muschelkalk. Unter der Calisthenics-Anlage wurden Fallschutzmatten verlegt.

Geräte

Im Salinenpark stehen den Besuchern acht neue und attraktive Fitness-Geräte zur Verfügung.  Nach weniger als einem Monat Bauzeit wurde der neue Fitness-Parcours feierlich eröffnet.

Die Anlage ist in drei Trainingsbereiche unterteilt: Ausdauer, Kraft und freies Training. Im Bereich Ausdauer gibt es Beintrainer, Ganzkörpertrainer und ein Sitzfahrrad. Zur Kräftigung der Brust- und Rückenmuskulatur bieten sich Oberkörpertrainer zum Ziehen und Pressen an. Das Rückenmassage-Gerät lockert die trainierten Muskeln, kann aber auch zur Stärkung der Beinmuskulatur genutzt werden.

Der Bereich „Freies Training“ bietet eine Anlage für Calisthenics und einen Balancetrainer. 

Nutzer

Im Parcours können sich junge und alte Menschen fit halten. Für Ältere, die nicht mehr so gut mit ihrem eigenen Körpergewicht trainieren können, gibt es das Sitzergometer (Sitzfahrrad). Das Pendant für die jüngere Generation ist der Ganzkörpertrainer (Ergo-Cross).

Im Salinenpark sind viele Jogger unterwegs. Sie nutzen die Calisthenics-Geräte als Zwischenstation und trainieren an der Sprossenwand, der Hangelleiter und an den beiden Recks.

Wer genug trainiert, kann sich auf den installierten Parkbänken erholen. Wer gar nicht trainieren will, guckt von hier aus zu – der Hunger kommt beim Essen…

Salinenpark

Neben dem Fitness-Parcours hat der Salinenpark noch einiges mehr zu bieten – zum Beispiel die zu jeder Jahreszeit attraktiven Solegärten. Sie widmen sich mit Stauden und Gräsern dem Thema „Salz, Sole und Gesundheit“. Das mehr als 1.000 m² größte Wechselflorbeet in den Farben rot, weiß und schwarz symbolisiert die frühere Salzgewinnung in Bad Rappenau.

Eine weitere Attraktion stellen die Rosengärten dar, die entlang der historischen Gebäude von Kur- und Klinikverwaltung sowie dem Haus der Gesundheit angelegt wurden.

Am Südhang des Salinengartens gibt es ein Labyrinth aus Lavendel. Von hier aus führt ein mit Magnolien gesäumter Weg zum Gradierwerk. Das ist eine Art Freiluft-Inhalatorium, bei welchem heilkräftige Sole über Schlehenreisig rieselt, verdunstet und so die Luft mit Salz anreichert.

Begegnung

Der gesamte Bereich des Fitness-Parcours funktioniert auch als Begegnungsstätte, und zwar prächtig. Hier kann man häufig mehrere Generationen dabei beobachten, wie sie sich gegenseitig motivieren und unterstützen. Oder auch nur auf der Bank sitzen und einander (oder anderen) zusehen.

Studien belegen die positive Wirkung eines Fitness-Parcours insbesondere auf ältere, sportlich nicht besonders ambitionierte Menschen. Dies gilt sowohl für die körperliche Fitness wie auch für das psychische Wohlbefinden.

Fazit

Der Bewegungsparcours im Salinenpark wird von seinen Nutzern auch als „Dorfbrunnen“ bezeichnet, „an dem sich immer nette und sympathische Menschen ohne großes Trara treffen und finden“.  

Das ist nicht nur den Besuchern, Kurgästen und Patienten der benachbarten Kur- und Rehakliniken sympathisch, sondern auch den Einwohnern von Bad Rappenau selbst.

Ein Fitness-Parcours mit generationsübergreifenden Angeboten unter freiem Himmel ist ein Geschenk – insbesondere in Zeiten der Pandemie. 

Für den Salinenpark ist der Parcours das Salz in der Suppe.

Wir waren das.

Projektdaten

Fitness-Parcours

playfit GmbH
Brauerknechtgraben 53
D-20459 Hamburg

Bauherr

Stadt Bad Rappenau

Standort

Salinenpark
Salinenstraße 28,
D – 74906 Bad Rappenau

Eröffnung

2019

Fotograf

playfit GmbH
Hans-Peter Schmitt

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© Playfit & Hans-Peter Schmitt

Photos

Video

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Am Weitkamp 17
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De Cancha en Cancha

Da hilft nur noch Kunst

De Cancha en Cancha in Chile

 

 

 

Metro 21

Situation

In Chile gibt es mehr als 15.000 Sportanlagen, von denen jedoch mindestens ein Drittel weder genutzt noch instandgehalten wird. In kurzer Zeit verwandeln sich diese Anlagen in urbane oder rurale Ruinen, sich selbst überlassen und zerfallend.

Das Metro 21-Projekt „De Cancha en Cancha“ versucht, diesen Mangel zu beheben.

Vor allem auf dem Land sind Sportanlagen häufig die einzigen gemeinschaftlichen Treffpunkte. Und die liegen in Trümmern. De Cancha en Cancha will das bekannt machen und ändern – insbesondere in ländlichen Gebieten, insbesondere auf lokaler Ebene.

Da hilft nur Kunst.

Analyse

De Cancha en Cancha und Metro 21 suchen nach verlassenen Plätzen und Anlagen und untersuchen, worin deren tägliche Nutzung bestand und zukünftig bestehen kann. Dabei kommen Geschichte und Identität der Anlagen ans Tageslicht.

Im Team entsteht dann letztlich ein Sanierungsplan, der gemeinsam mit dem Bauherren (Stadt oder Kommune) und den gestaltenden Gastkünstlern präzisiert und verabschiedet wird.

Metro21 ist eine städtische Kunstgalerie ohne eigene Galerie. Sie widmet sich der Ausstellung von Werken und dem Management von Künstlern widmet, die ihre Arbeiten im öffentlichen Raum entwickeln.

Spielfelder

Im Allgemeinen werden Sportplätze in Chile aus Asphalt oder Beton gebaut. Beide Ausführungen leiden unter harten und rauen Oberflächen, die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen nicht gut standhalten. Sie bekommen Risse.

De Cancha en Cancha versucht, dieses Problem zu lösen. Die Spielfelder sollen weicher und flexibler gemacht werden, damit man darauf gefahrlos spielen, sitzen, springen, rennen und tanzen kann.

Sanierung

Der Sanierungsprozess besteht aus der Verbesserung der Dämmung und dem „Aufweichen“ der Oberfläche.

Dazu wird zunächst die Dehnungsfuge abgedichtet. Im Anschluss wird ein Primer zur Abdichtung und Imprägnierung aufgetragen. Die nächste Schicht besteht aus Quarz, Zement und Sikaflex. Sie erzeugt Dämmung und Haftung. Die oberste Schicht, das Spielfeld also, besteht aus Gummigranulat.

Neben der Sanierung der Spielfelder werden auch die Sportgeräte wie Bogen, Reifen oder Tornetze erneuert.

Spektakel

Der Erfolg dieses ehrgeizigen Projekts liegt nicht nur an der sorgfältigen Durchführung der Sanierungsarbeiten.

Bekannt und populär wird De Cancha en Cancha durch die augenscheinlich spektakuläre Oberflächengestaltung der Spielfelder. Dazu haben die Planer von Metro 21 jeweils projektbezogen mit lokalen Künstlern zusammen gearbeitet, die nach der jeweils besten gestalterischen Lösung für die vorgefundene Situation gesucht haben.

Gemeinsam und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurden die Arbeiten dann durchgeführt.

Fazit

De Cancha en Cancha leistet einen wertvollen Beitrag zur Neugestaltung des öffentlichen Raums, der künstlerische Ambitionen mit funktionalen und strukturellen Notwendigkeiten kombiniert. Durch die erreichte Publicity und die damit verbundene öffentliche Unterstützung wird es den Planern möglich sein, weitere Sanierungsprojekte zu realisieren.

Bisher wurden neun „neue“ Plätze an neun verschiedenen Orten Chiles geschaffen. Ein Projekt, dass man sich auch in fast jedem anderen Land sehr gut vorstellen kann. Und gerne.

Wir waren das.

Projektdaten

Architekt

Metro 21

Fotograf

Metro 21

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© Metro 21

Photos

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Stadio Travettore di Rosà

Struktur wird Architektur

Stadio Communale Travettore di Rosà

Didonè Comacchio Architects

Situation

Das italienische Büro Didonè Comacchio Architects hat für das städtische Stadion im italienischen Travettore di Rosà eine überdachte Tribüne gebaut, die ihre Anmutung und Eleganz aus ihrer reduzierten Formensprache bezieht – ganz im Stil der klassischen Moderne. Gefragt war eine überdachte Zuschaueranlage mit 300 Plätzen.

Das Stadio Communale Travettore di Rosà ist die Heimat des FCD Transvector (Secunda Categoria, das ist die 8. Liga) in der Nähe von Vicenza. Es wurde im Sommer 2020 eröffnet.

Majestätisch

Die Planer erzeugen mit wenigen Gesten einen klaren und überdachten Raum, der wie ein Scharnier zwischen der naturalistischen Umgebung und dem Spielfeld sitzt.

Das Dach des Stadio Communale Travettore di Rosà erinnert sehr majestätisch an die Kassettendecke der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Es wird von zwei massiven Betonscheiben getragen, und die stehen auch noch rechtwinklig und wegweisend zueinander.

Streng

Die rechteckige, 30,5 Meter lange und 10,5 Meter breite Dachkonstruktion besteht aus einem Raster von Stahlträgern, die eine Kassettendecke bilden. Erlebbar ist ein einziges, lineares, horizontales Element aus Stahl.

Die Beleuchtung befindet sich in den Feldern. Sie wird durch ein dunkles Metallgitter in der Farbe des Dachs abgedeckt.

Feierlich

Diese beiden Stahlbeton-Körper und die Betonstufen unter diesem Dach sorgen für eine, dem italienischen Fußball angemessene, Feierlichkeit. Struktur wird Architektur. Die strenge Form gebietet volle Konzentration auf die Kunst.

Das sind durchaus Gemeinsamkeiten zur Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe. Hier besteht die Kunst halt aus einem Spiel der achten italienischen Liga.

Fußball ist dann Kunst, wenn er einfach wirkt. Das gilt auch für die Architektur.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

Didonè Comacchio Architects
Via dei Prati, 14
I – 36027 – Rosà, Vicenza

Team

Paolo Didonè, Devvy Comacchio, Gianmarco Miolo, Denis Stoppiglia, Lorenzo Fravezzi

Tragwerksplanung:
Ing Stefano Scomazzon (i+da)
Betonbau:
Impresa edile F.lli Bizzotto
Stahlbau:
Lorenzin srl

Standort

Stadio Communale Travettore di Rosà
Via Cà Diedo
I – 36027 Rosà VI

Eröffnung

2020

Fotograf

Simone Bossi Photographer

Autor

Johannes Bühlbecker
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Planerforum des BDLA

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28.10.2021, FSB: den ganzen Tag lang spannende Vorträge voller spannender Projekte.

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BraWo McArena

Theatre of dreams

Die BraWo McArena in Gifhorn

McArena

Situation

Nach nur zehn Wochen Bauzeit eröffnete im Juni 2020 die BraWo McArena im niedersächsischen Gifhorn. Die enorm vielseitige Freilufthalle richtet sich an Vereine, Schulen, Betriebs- und nichtorganisierte Sportgruppen – also eigentlich an alle.

Initiator des Projekts ist die United Kids Foundations, das Kindernetzwerk der Volksbank BraWo (Braunschweig / Wolfsburg). McArena aus Backnang hat die Halle gebaut.

Standort

Gifhorn ist eine niedersächsische Kreisstadt, ganz in der Nähe von Braunschweig und Wolfsburg. Hier leben 42.000 Menschen. 2.500 von ihnen sind Mitglied im Männerturnverein (MTV) Gifhorn. Neben Fußball bietet der MTV Gifhorn fast 30 weitere Sportarten an.

Die BraWo McArena entstand auf einem Teil eines alten Kunstrasenplatzes im Sportpark Flutmulde. Das benachbarte GWG-Stadion ist die Heimat des Fußball-Oberligisten MTV Gifhorn. Es fasst bis zu 3.000 Zuschauer.

Freilufthalle

Eine Freilufthalle ist ein Hybrid aus Sportplatz und Sporthalle – und das an der frischen Luft. Die rasante Entwicklung der Freilufthallen ist eine ausgesprochen gute Antwort auf unsere stetig wachsenden Ansprüche an Sport und Gesundheit: Wir wollen Sportanlagen, die individuell, multifunktional und komfortabel sind. Freilufthallen bieten all das.

Dank ihrer Überdachung ist eine solche Halle das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedingungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spielfeld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regnerischen Tagen im Trockenen.

Eine Freilufthalle bedeutet also eine echte Aufwertung jeder sportlichen Infrastruktur, so auch in Gifhorn.

Nutzung

Eine weitere Besonderheit von Freilufthallen ist ihre Vielseitigkeit. Neben Mannschaftssportarten wie Fußball und Volleyball sind auch Angebote wie Fitness und Gesundheitssport oder Yoga und Zumba ganzjährig durchführbar. Auch für Kindergeburtstage, Vereins- und Familienfeiern, Firmen-Events oder Schulveranstaltungen eignet sich die BraWo McArena bestens.

Die Halle ist ganzjährig geöffnet und kann online gebucht werden.  Mit Preisen ab 29,90 € je Stunde kommen alle gut zurecht.

Betrieben wird die Freilufthalle von der BraWo McArenas GmbH, einem Unternehmen der Voba BraWo Unternehmensgruppe.

Ausstattung

Das Spielfeld misst 30 x 15 Meter und ist mit einem unverfüllten Kunstrasen ohne Kunststoffgranulate belegt. Zur Ausstattung gehören zwei Kleinfeldtore sowie Markierungen für Fußball und Volleyball. Die Halle ist 6,30 Meter hoch.

Die fest installierte Geschwindigkeitsmessung über den Toren kommt sehr gut an: Zwei Lasermessgeräte ermitteln die Schussgeschwindigkeit und übertragen sie direkt auf eine digitale Anzeigentafel. Diese Anzeigentafel kann separat angesteuert werden und weitere Informationen, wie zum Beispiel den Spielstand, anzeigen.

Ein Audiosystem lässt jede Form von akustischer Untermalung zu – von der Durchsage an Falschparker bis zum Beat für Tanzveranstaltungen und den Zumba-Kurs. Gesteuert wird die Anlage ganz einfach per Bluetooth-Schnittstelle über Handy oder Tablet.

Die Flutlichtanlage besteht aus energiesparenden LED-Leuchten unter dem Hallendach. Damit ist die BraWo McArena auch bei Dunkelheit nutzbar.

Uneingeschränkt barrierefrei ist die Anlage selbstverständlich auch.

Konstruktion

Das Tragwerk der BraWo McArena bildet eine langlebige, feuerverzinkte Stahlbaukonstruktion. Wände gibt es keine, dafür umlaufende und geräuscharme Sandwichbanden mit PU-Schaumkern. Diese Banden begrenzen die Sportfläche und halten den Ball im Spiel. In Kombination mit den engmaschigen Ballfangnetzen entsteht damit ein geschlossener Käfig – genau so, wie man sich das für schnellen Hallenfußball wünscht.

Vor Regen, Schnee und direkter Sonneneinstrahlung schützt das witterungsbeständige, nur flach geneigte Satteldach. Der großzügige Dachüberstand von 1,5 m überdeckt auch die Randbereiche. Hier können sich Zuschauer, Betreuer und der „Fahrdienst“ der jüngeren Sportler komfortabel und im Trocknen aufhalten.

Corona

Es ist nicht abzusehen, wie gravierend die langfristigen Auswirkungen der Covid-19 Pandemie für den Sport sein werden. Wir können aber ziemlich sicher sein, dass Sport an der frischen Luft – zum Beispiel in einer Freilufthalle – vergleichsweise unbedenklich ist.

Natürlich tragen die Bauherren und Betreiber der BraWo McArena der aktuellen Situation und den damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen und behördlichen Vorgaben Rechnung. Daher können hier bedenkenlos sportliche und nichtsportliche Veranstaltungen, unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften, stattfinden.

Fazit

Sport braucht Räume, und zwar vermehrt kleinere und quartiersnahe. Insbesondere Hallenkapazitäten sind für die Sport- und Vereinsentwicklung oftmals eine hohe Hürde. Freilufthallen wie die BraWo McArena sind da eine innovative und willkommene Lösung.

„Für Gifhorn ist die neue Freilufthalle ein echter Gewinn. Sie bereichert das Sportangebot in der Stadt und bringt Jung und Alt in Bewegung.“ Das sagt Matthias Nerlich, und der ist Bürgermeister. Die nächste Freilufthalle in der Region wird voraussichtlich schon im Frühjahr 2021 entstehen, verraten die beiden Betreiberinnen Monika Schmidt und Meike Krenz.

Gute Nachrichten für Niedersachsen.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Planer

McArena GmbH
Karl-Ferdinand-Braun-Straße 3
D – 71522 Backnang

Betreiber

BraWo McArenas GmbH
Willy-Brandt-Platz 16-20
D – 38102 Braunschweig

Standort

BraWo McArena
Flutmulde Gifhorn
Winkeler Straße 2
D – 38518 Gifhorn

Eröffnung

2020

Fotos

McArena GmbH

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Höhentrainingszentrum St. Moritz

All summer long

Höhentrainingszentrum St. Moritz

Krähenbühl Architekten
Ingenieur Büro Walter Bieler

St. Moritz

Das Höhentrainingszentrum St. Moritz hat eine lange Tradition. Viele Spitzensportler schwören auf das Höhentraining. Besonders Ausdauerathleten schätzen die Höhenlage: Der Ort liegt 1.856 Meter über dem Meeresspiegel. Wer hier trainiert, profitiert vom trockenen Reizklima und den idealen Wetterbedingungen. Daher eignet sich St. Moritz perfekt für Trainingslager.

Neben dem Spitzensport steht die Infrastruktur auch dem Breitensport zur Verfügung.

Zwei Gebäude

Das Höhentrainingszentrum St. Moritz  wurde um zwei Gebäude erweitert: einen mobilen, temporären Pavillon und ein Lagergebäude.

Der Pavillon wird zu Beginn der Trainingssaison an der Ziellinie der Laufbahn auf- und im Herbst wieder abgebaut. Dieses Garderobengebäude besteht aus drei Raumkörpern mit unterschiedlichen Nutzungen, vereint unter einem ausladenden, schützenden Dach.

Konstruktion

Die leichte Holzkonstruktion des Höhentrainingszentrums St. Moritz wurde aus einzelnen Elementen zusammengebaut. Ein speziell dafür entwickeltes Fügungsprinzip mit Bauschrauben macht dies möglich. Anschließend wird die Konstruktion mit einer Polycarbonat-Hülle verkleidet und einem Blechdach eingedeckt.

Spezifisch maßgeschneidert für genau diesen Ort und diese Nutzung, kokettiert der Pavillon in seiner Konstruktion wie auch seiner Erscheinung sehr charmant mit seinem temporären Charakter.

Zweiteiler

Das Lagergebäude besteht aus zwei Bereichen: einem zur Lagerung der Einzelteile des mobilen Pavillons im Winter, und einem für die Sportgeräte der Leichtathletik.

Durch das Einkleiden mit einem Schindelgewand aus Engadiner Lärche wird das Erscheinungsbild des reinen Zweckbaus veredelt. Außerdem fügt er sich durch das einheimische Kleid authentisch in die Umgebung ein.

Und zwar gut.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

Krähenbühl Architekten Studio
Ingenieur Büro Walter Bieler

Bauherr

Stadtverwaltung St. Moritz

Eröffnung

2018

Fotograf

Laura Egger  

Autor

Krähenbühl Architekten Studio

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