Saint-Paul-lès-Dax

Saint-Paul-lès-Dax

Strich in der Landschaft

Sportplätze in Saint-Paul-lès-Dax
OLGGA Architects & Atelier CAMBIUM

Gegend

Der Plaine des Sports (Sportanlage) liegt nördlich von Saint-Paul-lès-Dax, einer Gemeinde im Departement Landes in Nouvelle-Aquitaine im Südwesten Frankreichs. Das Gebiet entlang der 824 Departmental Road ist bekannt als „Les Pins de Gouaillard et la Liberté“. Der Hauptzugang zur Anlage liegt an der Avenue des Lacs, über den Chemin du Golf. Eine Landstraße, die das Gelände durchquert, ermöglicht den Zugang für Fußgänger und Radfahrer, insbesondere vom Lac de Christus aus.

Architektur und Landschaft

Der Sportkomplex in Saint-Paul-lès-Dax umfasst vier Rugby- und Fußballfelder, eine Tribüne mit 500 Plätzen, Umkleideräume, ein Clubhaus, einen Kinderspielplatz, einen Multi-Aktivitätsbereich mit einer Leichtathletikbahn und einen frei zugänglichen Sport-/Naturbereich. Bei diesem Projekt ging es gleichermaßen um Architektur wie um Landschaft. Olgga Architectes realisierten eine orthogonale Komposition, ein glattes Rechteck, das die Sportanlagen fasst und von den Zufahrtsstraßen der Sportplätze eingerahmt wird.

Ökologische Bedingungen

Viele ökologische Einschränkungen auf dem gesamten Gelände hatten Auswirkungen auf den Entwurf von OLGGA Architects und Atelier CAMBIUM. Dazu gehörten das Vorhandensein geschützter Schmetterlinge (Stromtal-Wiesenvögelchen „Coenonympha oedippus“) und Nachtschwalben (Ziegenmelker „Caprimulgus europaeus“) sowie die Nähe von Feuchtgebieten und den Gouaillardbach.

Strich in der Landschaft

Die langgezogene Tribünenanlage wirkt wie ein architektonisches Signal, ein grüner Strich in der Landschaft, die von der Landstraße aus in beide Richtungen sichtbar ist. Senkrecht zur Straße gelegen, entwickelt sie sich zu einer grünen Linie, sorgfältig ausbalanciert zwischen Bepflanzung und Wegesystem einerseits und der notwendigen Gebäudetechnik dem Vorhandensein von technischen Geräten, Flutlichtmasten und Tornetzen andererseits. Die Tribüne wächst ganz subtil aus dem Boden heraus, ihre beiden Ebenen nehmen den natürlichen Hang des Geländes auf. Diese Anlage entspricht allen funktionalen Anforderungen mit öffentlich zugänglichen Einrichtungen im Erdgeschoss und den Sportlern gewidmeten Räumen auf Spielfeldebene. Die gesamte Eingangsebene, vom Vorplatz bis zu den Tribünenabgängen, bietet Zuschauern und Besuchern einen Panoramablick über die gesamte Anlage in Saint-Paul-lès-Dax.

Abstufungen

Die Spielfelder wurden in aufeinanderfolgenden Abstufungen entlang einer West-Ost-Achse verbunden, so wie es die Gestaltungsidee des grünen Strichs in der Landschaft vorsah. Das Grundstück fällt insgesamt sieben Meter von seinem nordwestlichen Höhepunkt ab. Das Nebengebäude bildet einen zweiten architektonischen Schwerpunkt in der Landschaft. Zwischen zwei Spielfeldern gelegen, ist dieses einfache Gebäude mit Holzbrettern verkleidet, die über seine Giebel hinausragen und bietet zusätzliche Orientierung. Neben dem Sportzentrum sieht der Entwurf von OLGGA Architectes und Cambium einen Freizeitpark vor, der darüber hinaus Lebensraum für die regionale Artenvielfalt bietet.

Projektdaten

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Architekt

OLGGA ARCHITECTES Paris Siège social 95 rue Montmartre F – 75002 Paris   Atelier CAMBIUM 144 avenue de l’Europe F – 33560 sainte-Eulalie

Bauherr

Saint-Paul-lès-Dax
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Team

ITH, Calixte Tinard, A+R Salles, Sedes, Bilto Ortega

Standort

Chemin du Golf F – 40990 Saint-Paul-lès-Dax

Luftbild

Danke, Google!
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Autor

OLGGA ARCHITECTES Atelier CAMBIUM
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Fotograf

Stephane Aboudaram | WE ARE CONTENTS
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Eröffnung

2017

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Kosten

7,057,481 €

Bilder

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PLÄNE

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VIDEOS

About

„More Sports. More Architecture.“ bietet Architektur, Produkte, Ideen und Inspiration für Sport und Freizeit.
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Clubhaus Varkenoord

Clubhaus Varkenoord

Wow! What? Wow!

Clubhaus Varkenoord in Rotterdam

Entstehung

Das Clubhaus Varkenoord ist das gebaute Ergebnis eines Wettbewerbs, den NL Architects im Jahr 2014 gewannen. Die neue Sportinfrastruktur ist das Herzstück eines Sportzentrums unweit des De Kuip-Stadions, der traditionellen Heimat von Feyenoord Rotterdam. Campus und Clubhaus sind Elemente von „Sporting Rotterdam“ bzw. „Feyenoord City“, übergeordneten Plänen zur Revitalisierung des Südens von Rotterdam. Der Campus bietet Sportanlagen für Vereins-, Leistungs- und Breitensport.

Ein Gebäude, drei Vereine

Der Sportcampus Rotterdam und das Clubhaus Varkenoord werden von drei Sportvereinen unterschiedlicher Herkunft und Kultur genutzt: Die Fußballvereine FC IJsselmonde und R.V. & A.V. Overmaas sowie der Hockeyclub Feijenoord teilen sich die neue Anlage.

Ein Gebäude, drei Vereine: Das hört sich schwierig an. Gute Planung jedoch kann viele Probleme schon frühzeitig lösen: Das Clubhaus liegt zwischen den beiden Hauptfußballfeldern und rückt – bis auf einen Vorplatz – nah an das Hockeyfeld heran. So nutzen NL Architects die zentrale Lage, um allen drei Vereinen gleiche Wege, Flächen und Bereiche bereitstellen zu können.

Architektur schafft Identität

Es ist leicht vorstellbar, dass sich die drei Clubs mit dem Umzug und dem neuen Gebäude zunächst schwer taten: Sie verloren ihre Autonomie und Souveränität, gerade für Sportvereine ein hohes Gut. Es gelang aber, die Nutzer von den potenziellen Synergien und Vorteilen  des neuen Clubhaus Varkenoord zu überzeugen, denn es lässt den Vereinen ausreichend Platz für ihre eigene Identität und gibt ihnen gleichzeitig die Chance, sich quasi neu zu erfinden.

Dazu tragen vor allem die hervorragende Organisation und Programmatik des Gebäudes bei. Die Umkleidekabinen sind ebenerdig und barrierefrei von den Plätzen aus zu erreichen. Darüber liegen die Clubbereiche, das Dach wurde als Tribüne in alle Richtungen ausgebildet. Alle Funktionen erstrecken sich jeweils über das gesamte Geschoss, immer hat jeder der drei Vereine seinen eigene Bereich – seien es Umkleiden, Lagerräume, Clubheim oder Tribüne.

Grundrisse

Untergeschoss: Umkleideräume

Obergeschoss: Drei Clubs, drei Bereiche

Ebene 2: Zugang zu Terrassen und Dach

Dach: Tribünen

Untergeschoss: von Natur aus unattraktiv

Die Fassaden von Umkleidekabinen sind eigentlich von Natur aus unattraktiv, da größere Öffnungen in der Regel aus nachvollziehbaren Gründen nicht erwünscht sind. NL Architects haben sie hinter einem Hang verborgen, der mit Kunstrasen verkleidet wurde. So soll er sich in die Umgebung einzufügen und einen Übergang zu den Kunstrasenspielfeldern herstellen. Der Hang kann auch für Trainingszwecke genutzt werden.

Die Umkleideräume sind in verschiedenen Farben gefliest, während in den Gängen die Laminatverkleidung die Schatten der Umkleideräume aufnimmt. Ausgänge in alle Richtungen ermöglichen den Zugang zu sämtlichen Plätzen.

Vereinsheim mit Vollverglasung

Über dem grünen Sockel befindet sich ein transparenter, vollverglaster Pavillon – mit Bars, Büros und Besprechungsräumen mit Panoramablick. Die Terrasse über die gesamte Gebäudelänge bietet neben viel Platz, auch für ganze Mannschaften, einen hervorragenden Blick über die Sportplätze.

Der offene, fließende Teil der Kantine(n) schlängelt sich durch das Gebäude und wird durch die beiden Kerne für Küchen, Lager und Toiletten in die clubeigenen Abschnitte unterteilt.

The roof is on fire

Auf dem Clubhaus befindet sich ein Satteldach mit abgestuftem Giebel, das sich wie die darunterliegenden Pavillons über die gesamte Länge des Gebäudes erstreckt. Das Dach wird begehbar und nutzbar: Es entsteht eine beidseitige Tribüne, die der Ausrichtung der Spielfelder entspricht.

Das Dach ruht auf den beiden Betonkernen, die die Funktionsräume, die Treppen und drei Mehrzweckräume im Obergeschoss beinhalten. Über die Treppe gelangt man auf die Dachflächen bzw. Tribünen.

Projektdaten

Architekt

NL Architects
Pieter Bannenberg, Walter van Dijk, Kamiel Klaasse
Van Hallstraat 294
NL – 1051 HM Amsterdam

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Team

Arne van Wees, Gerbrand van Oostveen, Gert Jan Machiels, Dex Weel, José Ramón Vives, Laura Riaño Lopez, Alexander Hofmeier

Fotograf

Sebastian van Damme

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Autor

Johannes Bühlbecker, More Sports Media

NL Architects

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Eröffnung

2017

Standort

Sportcomplex Olympia
Buitendijk 100b
3078 XC
NL – Rotterdam

Luftbild

Danke, Google!

Eine eigene Liga

Die gar nicht so einfache Aufgabe, drei Vereine unter einem Dach zufrieden zu stellen, erfüllen die Planer buchstäblich locker. Gleichzeitig erhält der Typus „Vereinsheim“ eine neue Dimension.

NL Architects entwarfen einen einfachen, lang gestreckten Baukörper mit klar voneinander getrennten Elementen: Umziehen im Keller, Vereinsleben in der zum Teil zweigeschossigen Pavillonebene, Zuschauerplätze auf dem Dach.

Die Konsequenz, mit der diese Grundsatzentscheidungen durchgezogen wurden, machen das Gebäude nicht profan, sondern spektakulär. Die Orientierung ist sensationell, das ist bei so vielen Gästen enorm wichtig. Die Raumhöhe fühlt sich luxuriös an, weil die Zweigeschossigkeit mit den Zwischengeschossen wechselt. Die Tribünen auf dem Dach sehen nicht nur majestätisch aus, sie sind es auch.

Wow! What? Wow!

Der Architekturtheoretiker Robert Somol teilt die Architektur in zwei Kategorien ein. Die eine nennt er “Wow! What?”, die andere “What? Wow!” Die erste Kategorie funktioniert über den visuellen Effekt, die zweite über den Inhalt. NL Architects haben in einem Interview mit Baunetz erklärt, sie strebten das “Wow! What? Wow!” an.

Ziel erreicht!

Bilder

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Pläne

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Modelle

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La Doce

La Doce

Was Großes

La Doce in Mexiko-Stadt

Fußballl

„La Doce“ ist nicht nur ein Sportplatzbau in einer schwierigen Gegend. La Doce ist ein kollaboratives Projekt in Mexiko-Stadt, das auf zwei Säulen ruht: einem Netzwerk und dem Wunsch nach Veränderung. Veränderung meint in diesem Zusammenhang die Entwicklung qualitativ hochwertiger öffentlicher Räume in vernachlässigten städtischen Gebieten, und dies weltweit.

Der Fußball hat die Kraft, solche Veränderungen anzuschieben: Es ist die weltweit populärste Sportart, hat die meisten „Follower“ und bewegt emotional wie wirtschaftlich. So sehr, dass er sogar als Motor der Stadtentwicklung taugt – La Doce ist dafür ein weiteres schönes Beispiel.

Teilnahme

Beim Fußball und bei La Doce geht es ums Teilnehmen, um das Dabeisein. Wir können mitspielen oder zuschauen – und wir beobachten, dass es jenseits des Spiels diese enorme soziale Komponente gibt. La Doce ist der Rahmen für ein „Hobby“, das es uns ermöglicht, zu kommunizieren und uns zu vernetzen – ein Ereignis, das die sozialen Schichten nicht trennt, sondern verbindet. Mannschaftssport halt.

love.fútbol

Dieses „Manifest“ ist die Grundlage, auf der das Netzwerk aktiv wird. „love.fútbol“ ist eine Non-Profit-Organisation, die in Marokko entstand und inzwischen Dutzende von Projekten in Lateinamerika, Asien und Afrika realisiert hat. Allen Projekten gemeinsam sind ihre Ziele: freier Zugang, Betrieb und Pflege durch die Gemeinde sowie Raum zum Wachsen.

love.fútbol will die Gemeinden mobilisieren und dazu verpflichten, ihre eigenen Fußballfelder als nachhaltige Plattformen für den sozialen Wandel zu planen, zu bauen und eben auch zu betreiben. Durch die Verwaltung und das Sponsoring verschiedener Einrichtungen fördert und verwirklicht love.fútbol die Sanierung und Wiederherstellung von brachliegenden Sportplätzen in vernachlässigten städtischen Gebieten weltweit und baut qualitativ hochwertige öffentliche Räume.

Projektdaten

Architekt

All Arquitectura 

Team: Josemaria Quintanilla, Rodrigo Guardado, Salvador Guardado, Alejandro Guardado, Eduardo Ugalde & Judith Valerio

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Fotograf

Luftbilder: © Zaickz Moz
Sonstige Bilder: © Marcos Betanzos 

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Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

All Arquitectura 

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Eröffnung

2018

La Mannschaft

love.fútbol ist der Promotor, das junge Architekturbüro All Arquitectura aus Mexiko-Stadt der Gestalter. Mit diesem Team, und mit der Unterstützung des englischen Premier-League-Clubs Manchester City, startete das Projekt. Die Integration lokaler Partner ist für die Arbeit von love.fútbol von großer Bedeutung, also wurde die Bürgerinitiative Natlik als Ansprechpartner vor Ort „engagiert“.

Standort

Das Projekt befindet sich in der Gemeinde Valle de Chalco, am östlichen Rand der mexikanischen Hauptstadt. Die Gegend ist durch den Zuzug vieler indigener Gruppen aus allen Landesteilen dramatisch angewachsen – soziale und gesellschaftliche Angebote fehlen. Das Ergebnis sind eine geringe soziale Identität und eine hohe Kriminalitätsrate.

La Doce ist die koordinierte Anstrengung von Designern, Architekten, Künstlern, Organisationen und Nachbarn, die diese Missstände durch Gemeinsamkeit, Verantwortung und Fußball ändern will – und geändert hat.

Projekt

Das Projekt besteht aus zwei Bereichen: dem Spielfeld und dem Drumherum. Das Spielfeld misst 15 x 25 Meter und ist dank der Tore und Körbe für Fußball, Basketball und andere Aktivitäten nutzbar. Es wurde ganz nah an die Grundstücksgrenzen heran gebaut, so dass viele Platz für anderes bleibt.

Das Grundstück schafft für Fußgänger eine Verbindung zwischen den angrenzenden Straßen im Norden und Süden. Im Süden wird die Anlage über eine Freifläche erschlossen, die unter anderem Sandsäcke für das Boxtraining zu bieten hat. Zwischen Vorplatz und Spielfeld liegt ein offener Pavillon, der unter einem großen Dach mehrere Funktionen integriert: ein kleines Büro, ein Lager, Toiletten und eine Werkstatt. Eine betonierte Fläche im Westen des Spielfelds fasst einige Zuschauerplätze und eine Bühne für Begegnungen und Aufführungen – nach Wunsch der Planer zum Beispiel für künstlerische Präsentationen der vielen ethnischen Ursprünge, die das Valle de Chalco ausmachen. Auf dem Nachbargrundstück befinden sich eine verlassene Bibliothek und ungenutzte Flächen, die in einer zukünftigen Phase in das Projekt integriert werden können und sollen.

Zeichen

Auffällig und aufmerksamkeitsstark ist vor allem die farbliche Gestaltung des Spielfelds. Dieser hohe Wiedererkennungswert schafft Identifikation, schützt (hoffentlich) vor Vandalismus und sensibilisiert Sponsoren und Öffentlichkeit.

Das alles können Sport und Architektur schaffen, wenn sie von einem tatkräftigem Netzwerk getragen werden.

Bilder

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Videos

Oasia Hotel

Oasia Hotel

Ein wuscheliger grüner Turm

Das Oasia Hotel Singapur

Oasia Hotel

Singapur ist ein dicht besiedelter Stadtstaat, in dem Grund und Boden rar sind. Flächensparende Hochhäuser sind daher schlichte Notwendigkeit. Neue Maßstäbe im Häusermeer des Geschäftsviertels von Singapur setzt das 2016 fertiggestellte Oasia Hotel der gleichnamigen Hotelgruppe. Im Gegensatz zu konventionellen Hochhaus-Türmen, die hermetisch abgedichtet und klimatisiert sind, verbindet dieses vom einheimischen Büro WOHA entworfene Gebäude in beeindruckender Weise Architektur und Natur sowie Innen und Außen. Diesen hohen Anspruch spiegeln auch die diversen Pools des Hauses wider. Sie wurden als Teil des gesamten Designkonzepts von der spanischen Architektin und Designerin Patricia Urquiola gestaltet, die in Mailand lebt und dort ihr international renommiertes Studio betreibt.

Pools und Architekturkeramik

Für die Pools des Oasia Hotel verwendete Patricia Urquiola Keramikfliesen des Systems ChromaPlural der deutschen Marke Agrob Buchtal Architekturkeramik. Jeder Pool hat seinen eigenen Charakter. Der Pool im 21. Stock ist stylishe Location für den dortigen Lounge-Club: Der 1,20 Meter tiefe Pool mit dynamischem Winkelmuster aus hell- und dunkelblauen Fliesen wird ergänzt durch flache Becken, in denen man sich die Füße kühlt, während man an seinem Cocktail nippt.

Der Top Roof Pool

Der Top Roof Pool ganz oben im 27. Stock wird durch das in der Mitte liegende Dachrestaurant geteilt. Auch diese Becken beinhalten 1,20 Meter tiefe und flache Bereiche mit Liegen, in denen es sich trefflich erholen lässt. Anders als bei den meisten Dachbereichen von Hotels, deren Attraktion in der Regel ein weitschweifender Panoramablick ist, wird die Sicht auf die Skyline der Stadt im Oasia Hotel fast vollständig vom bewachsenen Schirm verdeckt – ein weiterer Beleg dafür, wie unkonventionell die Architektur von WOHA ist. Anstelle eines aufregenden Ausblicks offeriert dieser höchste Teil des Gebäudes eine Zone mit überraschender Intimität und bildet eine unerwartete Oase im Großstadtgetümmel.

Das Gebäude

Die Pools sind elementare Bestandteile eines Gebäudes, das durch Farbe, Form und Proportion ein unübersehbares architektonisches Ausrufezeichen setzt. Die erklärte Intention der Architekten war „eine alternative Bildsprache für gewerbliche Hochhausobjekte zu schaffen. Wir wollten innovative Möglichkeiten der Flächennutzung mit einem tropischen Ansatz kombinieren, der zu einem offenen, durchlässigen, wuscheligen, grünen Turm führte.“

Der Turm

Dieser Turm hat eine Höhe von 190 Metern und bietet vier große Außenbereiche in Form von drei riesigen Veranden sowie der erwähnten Dachterrasse. Diese ist mit einem zehn Stockwerke hohen Schirm umgeben, der mit dem gleichen roten Maschengewebe aus Aluminium verkleidet ist wie der Rest des Gebäudes. Die Fassade wird mit der Zeit von 21 verschiedenen Arten von Kletterpflanzen und Reben erobert werden, so dass sich ein lebhafter Kontrast zwischen kräftigen Rottönen und üppigem Grün ergeben wird. Nachhaltig konzipierter Architektur eilt immer noch der Ruf von humorloser Ernsthaftigkeit voraus. Das Oasia Hotel zeigt, dass es auch anders geht, in dem es Nachhaltigkeit mit Heiterkeit kombiniert – ein Begriffspaar ganz im Sinne der Philosophie des Architekturbüros WOHA, das 1994 vom Singapurer Wong Mun Summ und vom Australier Richard Hassell, der seit 1989 in Singapur lebt, gegründet wurde.

Die Sky Gardens

Neben der roten, aber schon bald überwiegend grünen Fassade gehören die so genannten Sky Gardens mit ihrer Bepflanzung, der frischen Luft sowie der daraus resultierenden Durchlüftung zu den begeisternden Nachhaltigkeitsaspekten des Bauwerks. Die Sky Gardens sind die Antwort auf den Wunsch des Bauherrn nach markanten Bereichen. Angesichts der begrenzten Grundfläche entschied sich WOHA für einen Ansatz, der später als „Club Sandwich“ bezeichnet wurde: Es entstanden eine Reihe unterschiedlicher Schichten, jede jeweils mit ihrem eigenen Sky Garden. Durch diese Gärten, die von WOHA als „erhöhte Erdgeschosse“ beschrieben werden, konnte die „wertvolle, aber begrenzte Grundfläche vervielfältigt werden. So konnten wir geräumige öffentliche Bereiche zur Erholung und Begegnung durch das gesamte Hochhaus hindurch anlegen.“ WOHA zeichnet verantwortlich für die Gesamtarchitektur sowie für das Konzept der übereinander angelegten Schichten.

Das Design

Das eigentliche Design der Sky Gardens und Terrassen ist das Werk von Patricia Urquiola. Diese Bereiche in den „Öffnungen“ des Gebäudes offerieren erstklassige Entspannungsmöglichkeiten und die Gelegenheit, die urbane Atmosphäre direkt zu erfahren – im Gegensatz zu typischen Wolkenkratzern mit geschlossenen Fassaden. Patricia Urquiola entwarf das komplette Innendesign inklusive der erwähnten Pools sowie die Außenbereiche des Hotels.  Sie erweiterte die heitere und lebendige Architektur von WOHA und betont die Wichtigkeit von Farben als Stilmittel, um dem gesamten Hotel eine eigenständige und zeitgenössische Anmutung zu verleihen. Die 314 Zimmer sind mit maßgefertigten Möbeln ausgestattet, die von Patricia Urquiola exklusiv für das Oasia Hotel entworfen wurden. Nach Auffassung dieser preisgekrönten Interior Designerin sind Hotels faszinierende öffentliche Räume, die Menschen als temporäres Heim dienen. Sie bringt ihre Philosophie folgendermaßen auf den Punkt: „Jedes Projekt und jedes Gebäude sollte seine eigene Identität haben, denn beim Aufwachen möchte man wissen, wo man ist“ – ein Anspruch, den das Oasia Hotel dank seines markanten Charakters perfekt erfüllt. Das Ergebnis ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk der besonderen Art, das selbst aus dem dichten Häusermeer und den vielen spektakulären Bauten Singapurs herausragt – nicht auf Grund kurzlebiger Effekthascherei oder schierer Größe, sondern wegen der prägnanten Handschrift, die Individualität und selbstbewusste Präsenz vermittelt, aber zugleich Leichtigkeit und Lässigkeit.

Projektdaten

Architekt

WOHA 29 HongKong Street Singapur 059668

Innenarchitektur

Patricia Urquiola Via Bartholomeo Eustachi 45 I – 20129 Mailand

Bauherr

Oasia Hotel Downtown 100 Peck Seah St Singapur 079333

Keramikfliesen

AGROB BUCHTAL GmbH Buchtal 1 D – 92521 Schwarzenfeld  

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Fotograf

AGROB BUCHTAL GmbH / Infinitude

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Autor

Werner Ziegelmeier 
Agrob Buchtal

Luftbild

Danke, Google!

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Eröffnung

2016

Bilder

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Oasia Hotel

Oasia Hotel

Knowing where you are

Oasia Hotel Singapore

Oasia Hotel

Singapore is a densely populated city-state, in which land is scarce. This makes space-saving, high-rise buildings a bare necessity. New standards in the sea of buildings in Singapore’s central business district are set by the Oasia Hotel, hailing from the hotel group of the same name and which was completed in 2016. In contrast to conventional high-rise towers, which are hermetically sealed and air-conditioned, this building, designed by the local WOHA office, impressively combines nature and architecture, both inside and out. The various pools adorning the building also reflect these high standards. As a part of the whole design concept they have been fashioned by the Spanish architect and designer Patricia Urquiola, who lives in Milan and operates her internationally renowned studio there.

The pool on 21st floor

For the various pools of Oasia Hotel, Patricia Urquiola employed ceramic tiles from the ChromaPlural system by the German brand Agrob Buchtal. Each pool has its own character: The one on the 21st floor is a stylish location for the lounge club located there: the 1.20-metre-deep pool, with a dynamic chevron pattern made of light and dark blue tiles, is supplemented by an ankle-deep “wading pool”, in which you only cool your feet while you enjoy sipping on a cocktail.

The rooftop pool

The rooftop pool on the 27th floor is divided in two by the roof restaurant located in the centre. The pools also include 1.20-metre-deep and very shallow areas with lounge chairs, which are surrounded by the calm waters. Unlike most roof areas of hotels, whose attraction is generally a far-reaching panoramic view, the view of the city’s skyline is almost completely obscured by the overgrown barrier – further proof of how unconventional WOHA’s architecture is. Instead of a thrilling view, this top area of Oasia Hotel offers a zone of surprising intimacy, creating an unexpected oasis amidst the urban bustle.

The building

The pools of Oasia Hotel are elementary components of a building which embodies an unmistakable architectural accentuation through its colour, shape and proportion. The declared intention of the architect was “to create an alternative language of imagery for high-rise buildings. We wished to combine innovative options for utilisation of space with a tropical approach, which culminated in an open, permeable, lush, green tower.”

The tower

This tower is 190 metres in height and offers four large outer areas in the form of three huge verandas and the previously mentioned roof terrace. This is surrounded by a ten-floor-high barrier which features the same red aluminium mesh as the rest of the building. With time, the façade will become covered with 21 different types of climbing plants and vines, creating a lively contrast between powerful red and sumptuous green tones. Sustainable architecture still bears the reputation of humourless seriousness. The Oasia Downtown Hotel shows that there is an alternative, which entails combining sustainability with upbeat design – a conceptual pair completely in line with the philosophy of the WOHA architectural firm, which was founded in 1994 by the Singaporean Wong Mun Summ and the Australian Richard Hassell, who has called Singapore his home since 1989.

The Sky Gardens

In addition to the red – but soon to be predominantly green – façade, the Sky Gardens of Oasia Hotel are among the inspiring sustainability aspects of the building, with their green plants, fresh air and resulting ventilation. The Sky Gardens were the answer to the owner’s desire for striking areas in the building. Given the limited ground area, WOHA decided on an approach which was later referred to as “Club Sandwich”: a series of different layers arose, each with its own Sky Garden. These gardens, described by WOHA as “higher-up ground floors”, were able to be utilised to multiply the “valuable yet limited ground area. In this way we managed to create spacious public areas for recreation and encounters throughout the entire building.” WOHA is responsible for the overall architecture and the concept of layers stacked up on each other.

Interior design

The actual design of the Sky Gardens and terraces is the work of Patricia Urquiola. Situated in the open parts of the building this areas with finest relaxing opportunities are offering a direct experience with the city instead of the restrictions of typical skyscrapers with closed facades.  Patricia Urquiola conceived the entire interior design, including the pools and the hotel’s outdoor areas.  She expanded upon WOHA’s upbeat and lively architecture to feature stylish and airy elegance being inspired by Singapore’s cultural diversity, dynamic society and tropical environment. Following her general intention she emphasized the importance of colours to give the whole hotel a strong personality and contemporary attitude. The 314 rooms have custom made furniture designed by Patricia Urquiola exclusively for the Oasia hotel. According to this awarded interior designer hotels are fascinating public spaces where people come to spend a short time and she compresses her philosophy with the following conclusion: “Each project has its own identity and you want to wake up knowing where you are”. The Oasia perfectly complies with this demand due to its distinctive character.  The result is a special kind of “overall artistic work” standing apart even in the middle of the vast sea of buildings and the numerous spectacular structures of Singapore – not as a product of cheap showmanship or due to its sheer size, but because of its striking signature, individuality and self-confident presence, in addition to its lightness and nonchalance.

Project data

Architect

WOHA
29 HongKong Street
Singapore 059668

Interior Design

Patricia Urquiola
Via Bartholomeo Eustachi 45
I – 20129 Milan

Client

Oasia Hotel Downtown
100 Peck Seah St
Singapur 079333

Ceramic Tiles

AGROB BUCHTAL GmbH
Buchtal 1
D – 92521 Schwarzenfeld

 

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Photograph

AGROB BUCHTAL GmbH / Infinitude
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Author

Werner Ziegelmeier
Agrob Buchtal

Aerial view

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Opening

2016

Images

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Club House Varkenoord

Club House Varkenoord

Wow! What? Wow!

Club House Varkenoord in Rotterdam

History

Club House Varkenoord is the result of a competition won by NL Architects in 2014. The sport infrastructure is  situated at the centre of a large sportsground near De Kuip stadium, the traditional home of famous football club Feyenoord Rotterdam. Campus and club house are elements of “Sporting Rotterdam”, a plan to revitalize Rotterdam Zuid and offer sports facilities for club, competitive and popular sports.

Site

Three sports clubs with different backgrounds and ‘club cultures’  join forces on the new Sportcampus Rotterdam and Club House Varkenoord: soccer clubs FC IJsselmonde and R.V. & A.V. Overmaas and hockey club Feijenoord share the new facility.

The urban plan positions the building in between the two main soccer fields and adjoining other pitches. The new club house tries to exploit the specific position.

Creating identity

Notwithstanding the understandable hesitations about sharing a new accommodation – giving up autonomy, sacrificing sovereignty – there are many possible gains for the clubs involved. Club House Varkenoord pursues these potential synergies.

How can you create a new combined identity for the cluster that still leaves room for the individual clubs to be themselves?

The build up of the new club house is logical. The changing rooms are at ground level, flush with the pitch. The canteen sits on top to enjoy the view.

As the new building has to accommodate facilities for three independent clubs, it must not only have a sufficient number of changing rooms, plant and store rooms, it also has to house to three clubhouses.

The ground plans

Ground floor: changing rooms

First floor: three clubs, three cantins

Second floor: access to terraces and roof

Roof: grandstand

Basement: unattractive by nature

The façades of the changing rooms – unattractive by nature – are hidden behind a slope. This ‘dyke’ is clad with Astro Turf to blend in with the surroundings that, as most pitches these days, are also covered with artificial grass: the fields ‘curl up’. The slope can be used for training purposes.

The changing rooms are tiled in different colours, while in the corridors laminated-wood cladding takes up the shades of the changing rooms. Exits in all directions provide access to all training facilities.

Bars and terraces: superior views

On top of the green embankment a transparent, fully glazed pavilion is placed – including bars, offices and meeting rooms with a panoramic view. The terrace over the full perimeter of the building also offers superior views over the playing fields.

The ‘public’ part of the canteen meanders through the building dividing the space in sections for each club.

Roof: on fire

The club house is topped by a pitched roof: a kind of stepped gable* that is extruded over the entire length. The roof becomes habitable, accessible: a two-sided grandstand comes into being that fully capitalizes the characteristic orientation of the playing fields.

The roof rests on two concrete cores which incorporate the functional rooms, stairs and three multipurpose rooms on the upper level. The stairs provide access to the roof areas which are used as grandstands.

*) A crow-stepped gable, stepped gable, or corbie step is a stairstep type of design at the top of the triangular gable-end of a building. The top of the parapet wall projects above the roofline and the top of the brick or stone wall is stacked in a step pattern above the roof.

Project data

Architect

NL Architects
Pieter Bannenberg, Walter van Dijk, Kamiel Klaasse
Van Hallstraat 294
NL – 1051 HM Amsterdam

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Team

Arne van Wees, Gerbrand van Oostveen, Gert Jan Machiels, Dex Weel, José Ramón Vives, Laura Riaño Lopez, Alexander Hofmeier

Photograph

Sebastian van Damme

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Author

NL Architects

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Opening

2017

Address

Sportcomplex Olympia
Buitendijk 100b
3078 XC
NL – Rotterdam

Aerial view

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A new dimension

Club House Varkenoord acquires a new dimension.

NL Architects designed a simple, elongated structure with elements that are clearly separated from one another: basement, the partly two-storey pavilion level and a grandstand saddle roof.

The effects for the interior are spectacular. The room height feels luxurious. The double height alternates with mezzanines that provide access to multifunctional rooms and to the terraces, open-air skyboxes accessible for all.

Wow! What? Wow!

As Baunetz wrote, the three words “Wow! What? Wow!” embody NL Architects’ corporate philosophy, a reference to architectural theorist Robert Somol. He splits architecture into two categories. One can be described as “Wow! What?”, the other as “What? Wow!” “The first functions via the visual effect, the second via its content. In addition, NL Architects seek to create a feeling of “Wow! What? Wow!”

Mission completed!

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Plans

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Models

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Stadium Gunja

Stadium Gunja

Encouraging

Stadium Gunja in Croatia

About

In 2014 major floods hit eastern Croatia causing, among casualties, catastrophic damage to infrastructure, including football one. Croatian Football Federation together with FIFA and UEFA gathered funds for reconstruction of five football fields together with a new stadium which, today, represents a crown of the entire reconstruction. Particular attention in this valuable project was devoted to the construction of the new Stadium Gunja as the center of gathering and interaction of the local community and the development of new generations of athletes.

Bricks

The Stadium Gunja is small by its size, but its construction is of great importance for the local community. It has generated a comprehensive design approach that thoroughly explored contextualism, reviewing the typology of small football stadiums, integrating modern architecture and design into a rural landscape, making this facility larger than its physical size. The most prominent element of stadium’s visual identity stands out in its main facade. It is made out of bricks and gives a monumental value given that the bricks originate from the ruined houses destroyed by floods. By selecting between 12,000 preserved pieces, the best preserved were used through special re-built technology.

Rural ambience

The visual identity of Stadium Gunja arises from meeting the basic needs for performing sports function. The materials used are chosen in the spirit of this rudimentary functionality which is why natural concrete prevails in both interior and exterior. The building fits in perfectly with the rural landscape typical of Slavonija and Gunja village. It is the concept of the building that is characterized by fitting the building into the context of greenery and rural ambience.

Visual value

GEplus Architects have recognized that Stadium Gunja could be more than a classic renovation of a sports infrastructure in a small rural setting. From the beginning the building was considered as an important gathering place for the local community, but also as an interesting story that could be embedded in the building as a memory. The initiator of the architectural concept is the very cause of construction – a catastrophic flood that destroyed the old stadium and which was materialized through the usage of bricks from the demolished houses on the facades of the building. But there are other facts that have influenced the development of the architectural idea: this is the first stadium infrastructure realized by Croatian Football Federation. Also, the budget allowed only the most basic functions of the building to be met, leaving minimal space for visual appearance of the building. This required great architectural creativity and engineering flexibility in order to, besides functional features, give the building also a visual value. The financial constraints have deprived the building of numerous technological elements, which are one of the characteristic of contemporary objects and focus was brought on the architecture and added value that it can bring to the local community.

Rural context

The structure of the building was mostly influenced by the rural context and the location of the building situated in a green environment that can almoust be described as a park venue characterized by alley of high linden planted along the edge of the parcel in parallel with the lines of a football field creating a natural, green scenography seen from the stadium.

By designing the stadium to raise out of the field, GEplus Architects created symbiosis of architecture and the environment as well as symbolic memory of the event created by embankment brakeage.

The element which balances the entire composition of the building is designed in a shape of a concrete canopy in ‚L‘ form with somewhat of a memorial character, which is additionally emphasized by the stadium inscription.

Spatial functionality

The stadium was built according to the needs for holding III. Croatian Football League matches. The interior spaces are located one-sided along the L-shaped corridor starting with the club office. Around the corner there are as follows: the ambulance room which has the possibility of becoming a doping room; two locker rooms for players; locker room for judges and coaches and a technical room. On the opposite corridor side, a cabinet system was designed for storing sports equipment which uses the empty space beneath the stands. From the hallway there is a direct access to the football field.

Direct access to the football field is also possible from the outdoor storage located on the south side and hidden in the earth embankment. On the north side, as a part of the main facade, there is a food and beverage store and entrance to the public sanitary facilities so they could be visible and accessible to the spectators, but at the same time hidden by the vertical wall of the L canopy with the stadium name inscription so they would not disrupt the architecture of the northern facade. The location of the food and beverage store and entrance to the public sanitary facilities allows for the parking space of the stadium to be transformed into a fairground or another ceremony space. Besides the 337 seats, there is a control room on the stands used during the football matches by the police and other officials.

Project data

Architect

GEplus arhitekti d.o.o.

Ulica kneza Domagoja 15

HR – Zagreb

et-

Team

Gorana Giljanović, Eugen Popović, Lea Kovač

Client

Croatian Football Federation
material-

Opening

2017
fa-

Author

GEplus Architects

Gorana Giljanović, Eugen Popović

Address

Stadium ‘Luka Šokčević Šaljapin’

HR – Gunja

Aerial view

Thank you, Google!

Photograph

© Robert Leš

© GE+

Images

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Plans

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Erbstollen Park

Erbstollen Park

Gibt es etwas Wichtigeres als Fußball?

Der Erbstollen Park in Bochum

Erbstollen Park

Der Erbstollen Park: Das sind mehr als zwei Hektar Land im Herzen von Bochum Weitmar-Mark. Im Moment ist die Bezirkssportanlage umzäunt und wird vom Fußball-Kreisligisten SV BW Weitmar 09 und der TLG Weitmar 09 (Leichtathletik) genutzt. Zum Gelände gehört auch ein Kinderspielplatz, der seit Jahren gesperrt ist.

Die Fußballer von Weitmar 09 bemühen sich bereits seit mehr als fünf Jahren, ihre sportliche Infrastruktur an die sich wandelnden Wünsche an eine zeitgemäße Sport- und Freizeitanlage anzupassen. Zukünftig soll der Erbstollen Park das Bindeglied zwischen dem direkt benachbarten Wohnen aller Generationen, den Geschäften von Weitmar-Mark, den Schulen in der Nachbarschaft und dem Naherholungsgebiet Weitmarer Holz sein – also einen großen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten. Darüber hinaus schafft der Park neben Fußball und Leichtathletik viele weitere und neue Sport- und Freizeitangebote.

Das war zumindest die ursprüngliche Idee des Vereins, dafür setzen sich die Fußballer von Weitmar 09 seit dem Jahr 2012 ein. Inzwischen gibt es allerdings Zweifel an der Umsetzbarkeit dieses ehrgeizigen Projekts. Aus diesen Zweifeln entstand ein weiteres, pragmatischeres Konzept, mit dem die Zukunft des Erbstollen Park – und natürlich auch des Vereins – gesichert werden soll.

Die ursprüngliche Idee

Im Moment ist der ganze Park umzäunt und dem Vereinssport vorbehalten. Das sollte sich ändern. Der östliche Teil des Parks – hier liegt im Moment der Tennenplatz – soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und viele verschiedene Gelegenheiten der Sport- und Freizeitgestaltung bieten.

Der jetzige Naturrasenplatz im Westen würde damit zum einzigen Großspielfeld, das dem organisierten Fußball bliebe. Der Rasen wird von den Fußballern sehr geliebt, ist jedoch nicht mehr als drei oder vier Monate im Jahr (500 Stunden) lang nutzbar. Er müsste daher durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden, denn mit keinem anderen Spielfeldbelag lässt sich der Bedarf an Trainings- und Wettkampfzeiten – 2.000 Stunden pro Jahr – decken.

Während das übliche Vereinstraining meist auf dem Großspielfeld und in größeren Gruppen stattfindet, bietet der östliche Teil des Parks jede Menge zusätzlichen Spaß an Sport und Training: mit der ganzen Mannschaft, aber auch allein oder in kleineren Gruppen, für Jung und Alt, für Vereinsmitglieder wie für Vereinslose.

Das Clubhaus von Weitmar 09 soll zum Zentrum und Treffpunkt des gesamten Erbstollen Parks und seiner Gäste werden.

Planer

Alfred Ulenberg • Markus Illgas
Landschaftsarchitekten AKNW/bdla
Broekhuysener Feld 3
D – 47638 Straelen

material-

Adresse

SV Blau-Weiß Weitmar 09 e.V.
Bezirkssportanlage Roomersheide/Erbstollen
Erbstollen 12
D – 44797 Bochum

Hauptnutzer

SV BW Weitmar 09 (Fußball)
TLG Weitmar 09 (Leichtathletik)

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Wer steckt dahinter?

Dahinter steckt vor allem der SV BW Weitmar 09 mit fast 500 Mitgliedern in 14 Jugendmannschaften, vier Damen- und Seniorenmannschaften und den Alten Herren. Ein engagierter Kreisligist, in dem alle Altersklassen, Geschlechter und Nationalitäten willkommen sind. Dazu kommen unzählige ehrenamtlich Aktive und mehr als 30 Trainer und Betreuer – die meisten davon aus der eigenen Jugend.

Weitmar 09 spielt 2.000 Stunden im Jahr Fußball!

Also wollte und will der Club „seinen“ Platz (Eigentümer ist die Stadt Bochum) an heutige Erfordernisse anpassen. Gleichzeitig soll Kindern, Geschwistern, Eltern und Großeltern der Vereinsmitglieder die Möglichkeit gegeben werden, sich ebenfalls sportlich zu betätigen und ihre Freizeit draußen zu verbringen. Und natürlich auch allen Menschen, die im Rollstuhl sitzen, schwanger sind, einen Kinderwagen schieben oder drin liegen oder sitzen, blind oder taub sind, keine Treppen steigen können oder auf Gehhilfen angewiesen sind.

Der Dialog mit vielen Institutionen und Verbänden des Sports und Sportstättenbaus stärkte den Verein in der Annahme, das Konzept sei eine gute Idee. Der Umsetzung allerdings kam der Verein vor allem auf Grund der Kosten – erste Schätzungen gingen von ca. 2 Millionen € aus – kaum näher.

Die Gutachten

Um zu einer Entscheidungsgrundlage zu kommen, vereinbarten Politik, Verwaltung und Verein im Sommer 2016 die Erstellung von Gutachten, um Fragen der Lärmimmission, der Umnutzung, der funktionalen Sinnhaftigkeit und natürlich auch der Kosten zu klären. Diese Gutachten sollten zwei mögliche Umbauvarianten untersuchen:

1. Die große Lösung: Konkretisierung des Konzepts „Erbstollen Park“, für das der Verein seit vielen Jahren um Unterstützung wirbt

2. Die kleine Lösung: Umbau des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz, Integration von Elementen der großen Lösung in einer folgenden Bauphase

Die beiden Gutachten wurden erstellt. Beide Varianten sind nun noch konkreter, und beide Varianten sind laut Gutachten sowohl konzeptionell als auch rechtlich (Abstandsflächen, Fragen der Umnutzung, Bestandsschutz usw.) machbar. Das „Immissionsschutz-Gutachten“ wurde vom Büro Uppenkamp und Partner aus Ahaus erstellt, die Konzeptstudien und Kostenschätzungen stammen von den Landschaftsarchitekten Ulenberg + Illgas (Straelen).

Die große Lösung

Die große Lösung sieht den Umbau des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz und die zeitgemäße Aufwertung der leichtathletischen Anlagen vor. Gleichzeitig soll der jetzige Tennenplatz öffentlich zugänglich gemacht und mit vielen generationsübergreifenden Angeboten wie Kinderspielplatz, Court, Beachvolleyballanlage und Bouleplatz aufgewertet werden.

Der von Beginn an angedachte „Red Ribbon“ nach chinesischem Vorbild (Qinhuangdao Park von Turenscape, siehe Startbild) als Erkennungsmerkmal bleibt erhalten, allerdings als rote Laufbahnen und Wege, die sich durch das gesamte Areal ziehen. Rund um einen zentralen Bereich mit Kleinspielfeld gibt es eine Vielzahl von generationsübergreifenden Angeboten für Sport-, Bewegungs- und Freizeitaktivitäten – multifunktional und anpassungsfähig. Das Areal öffnet sich zum Zentrum von Weitmar-Mark und wird breitere Bevölkerungsschichten anziehen. Die gesamte Anlage wird barrierefrei gestaltet.

Während das übliche Vereinstraining meist auf dem Großspielfeld und in größeren Gruppen stattfindet, bietet der östliche Teil des Parks also jede Menge zusätzlichen Spaß bei Sport und Training: Mit der ganzen Mannschaft, aber auch allein oder in kleineren Gruppen, für Jung und Alt, für Vereinsmitglieder wie für Vereinslose.

Damit trägt der Entwurf dem sich wandelnden Anspruch an Sport und Freizeit Rechnung. Zu den klassischen Werten wie Training, Leistung und Wettkampf gesellen sich zunehmend Ansprüche an Spaß, Gesundheit und Unterhaltung. Immer mehr Menschen betreiben ihren Sport spontan, allein oder in kleinen Gruppen und nicht unbedingt mit Vereinsbindung. Die Menschen werden immer älter, ihre Wünsche bei Sport und Freizeit ändern sich. Also bietet der Erbstollen Park nicht nur einen Abenteuerspielplatz, sondern auch einige Bereiche, in denen alle Altersklassen zum Beispiel Fitness und Koordination stärken können. Das Clubhaus von Weitmar 09 soll zum Zentrum und Treffpunkt des gesamten Erbstollen Parks und seiner Gäste werden.

Die Kosten dieser Variante liegen bei bis zu 2,3 Mio. Euro.

Die kleine Lösung

In der „kleinen“ Lösung wird zunächst nur der Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Diese Variante hat pragmatische Vorteile: Die vorhandene Entwässerung, die Ballfangzäune, die Stellflächen für mobile Fußballtore und Spielerkabinen, die Umgangswege sowie die Flutlichtanlage sind ganz oder in weiten Teilen bereits vorhanden und können weiter genutzt werden. Das Konzept der Landschaftsarchitekten Ulenberg + Illgas empfiehlt zusätzlich die Versetzung der Ballfangzäune näher ans Spielfeld, eine neue Flutlichtanlage, Barrieren mit Gittermatten (halten den Ball auf) und eine Beregnungsanlage, die vor allem die Überhitzung des Spielfeldes verhindern soll. Je nach Ausstattung kostet diese Variante zwischen 450.000 und 580.000 Euro (Vollausstattung).

Da zwischen beiden Spielfeldern reichlich Fläche vorhanden ist, können viele Elemente der großen Lösung auch hier integriert werden und reizvolle räumliche, funktionale und auch soziale Konstellationen schaffen.

Der Verein hat inzwischen zugesichert, „die Summe von 250.000 € für eine Modernisierung unserer Sportanlage im Sinne unseres Vereins und unseres Stadtteils zu tragen.“  – und dies unabhängig davon, welche Lösung ausgeführt wird. 

Sportverlag Strauß

Sportverlag Strauß

Bücher zum Thema

Alle aus dem Sportverlag Strauß

Sportplätze

Schlesiger, Günter Sportfreianlagen: Planung – Bau – Ausstattung – Pflege Reihe: Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft 2011/01 2011, 1. Aufl., 324 S. 148 Abb. 46 Tab. 29,7 cm, Kt. ISBN: 978-3-86884-515-0 EUR 58,00

Überarbeitete und aktualisierte Fassung der zuletzt 1993 vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft herausgegebenen Publikation „Sportplätze: Freianlagen für Spiel, Sport, Freizeit und Erholung“. Sie enthält eine Vielzahl neuer Anforderungen baulicher, technischer oder sportfunktioneller Art, die weiter entwickelte Normung der Sportanlagen und Sportgeräte, die Anforderungen an den Immissionsschutz, insbesondere an den Lärmschutz. Umfangreiche Ergänzungen erfolgten in den Planungsfeldern Bedarfsermittlung, Sportanlagen für Menschen ohne und mit Behinderungen, Freizeitanlagen, Trendsport, Funktionsgebäude, umweltgerechte Pflege von Naturrasensportflächen, Bau von Kunststoffrasenflächen oder dem Güteschutz und der Zertifizierung von Sportböden in Außenanlagen.

Leitfaden Nachhaltiger Sportstättenbau – Kriterien für den Neubau nachhaltiger Sporthallen

Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) Bonn Reihe: Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft 2015/01 2015, 1. Aufl., 424 S. 72 farb. Abb. 74 Tab. 21 cm, Kt. ISBN: 978-3-86884-530-3 EUR 49,80

Die Förderung der Nachhaltigkeit im Bauwesen ist eines der Hauptziele der deutschen Bundesregierung. Da Sportstätten hierbei bisher nicht berücksichtigt wurden, stellt das Buch eine Orientierungshilfe dar, die sowohl allgemeine nachhaltigkeitsrelevante Planungsprozesse des Bauwesens berücksichtigt, als auch die zahlreichen vielfältigen Richtlinien und Planungsgrundlagen des Sportstättenbaus in einem Leitfaden bündelt. Der Leitfaden setzt sich schwerpunktmäßig mit der Typologie der Sporthalle auseinander und betrachtet den gesamten Lebenszyklus – vom Entwurf, über die Planung, den Bau und den Betrieb bis hin zum Abriss – unter gleichberechtigter Berücksichtigung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren.

Umweltverträglichkeit von Kunststoffbelägen auf Sportfreianlagen

Kalbe, Ute / Susset, Bernd / Bandow, Nicole Modellierung der Stofffreisetzung aus Sportböden auf Kunststoffbasis zur Bewertung der Boden- und Grundwasserverträglichkeit Reihe: Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft 2016/05 2016, 1. Aufl., 428 S. 31 farb. Abb. 19 Tab. 21 cm, Kt. ISBN: 978-3-86884-536-5 EUR 49,80

Dieses Buch ist die Fortstzung des 2012 ebenfalls in der Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (2012,02) erschienenen Berichts zum Thema „Umweltverträglichkeit von Kunststoff- und Kunststoffrasenbelägen auf Sportfreianlagen“. Bei der ersten Untersuchung lag der Focus auf der Entwicklung von Testmethoden im Labormaßstab, die eine Bewertung des Schadstoffaustrags und des möglichen Gefahrenpotentials für Mensch und Umwelt ermöglichen. Folgerichtig setzte sich das aktuelle Projekt nun mit der Modellierung der Stofffreisetzung auseinander. Diese ist Voraussetzung für eine Bewertung der Boden- und Grundwasserverträglichkeit der untersuchten Sportbodensysteme.

Elda Stadium

Elda Stadium

Bonus Track

Elda 3D Stadium

Boring

The design of an athletics facility is actually as boring as it is standardised and predictable as its subsequent use: curve, straight, curve, straight – as long as you want. Perfectly standardized sports architecture is as universal as little else: the track is thus 400 metres long, the bend radius is 36.5 metres and the lane width 1.22 metres. Same in Elda, a city with 55,000 inhabitants northwest of Alicante.

Elda stadium meets all these criteria, but adds a spectacular innovation to the range of sports facilities on offer: a “Bonus Track”. The Spanish architects of subarquitectura (Alicante) added six six extra lanes that branch off behind and above the stand at the beginning of the straight and rejoin the straight at the far end of the stand.

Great gesture

This grand design gesture is also functionally plausible: the additional lanes form a roof over the curved changing room area and form the rear demarcation of a small grandstand with a capacity of 300 spectators. In addition to the two changing rooms, the 350 m² area also includes office and storage rooms, a multipurpose room and spectator toilets. The consistent avoidance of elaborate materials and details – the façade design is reduced to a sheet steel grid with a band of windows – underlines the bold attitude of the planners.

Architect

Subarquitectura

material-

Team

Andrés Silanes, Fernando Valderrama, Carlos Bañón

et-

Client

City of Elda

material-

Address

Paseo de la Mora, 1D ES – 03600 Elda

material-

Aerial view

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Opening

2011

material-

Photograph

David Frutos Ruiz
Subarquitectura

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Author

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Site plans

Accessible for everyone

Facility access and use of Elda stadium are barrier-free. Visitors and athletes enter the changing rooms and the interior through the ground floor tunnel. Tracks and inclines are designed to be suitable for wheelchair users.

Great everyday life

Elda stadium raises the standardised athletics competition area to the third dimension. At the same time, viewers are moving into a new, central position. This solution may be hard to realize for large competitions with many spectators, but it is a great impulse for the much more frequent daily sporting activities.

Video

https://www.youtube.com/watch?v=L53l-y6a3Jk

Images

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Stadion Elda

Stadion Elda

Bonus Track

Stadion in Elda und in 3D

Langweilig

Der Entwurf einer Leichtathletikanlage wie für das Stadion in Elda ist eigentlich so langweilig wie normiert und vorhersehbar wie die spätere Nutzung: Kurve, Gerade, Kurve, Gerade – so lange man will oder kann. Perfekt standardisierte Sportarchitektur ist so universell wie wenig sonst: Die Laufbahn ist 400 Meter lang, der Kurvenradius beträgt 36,5 Meter und die Spurweite 1,22 Meter. Das Stadion in Elda, einer 55.000 Einwohner zählenden Stadt nordwestlich von Alicante erfüllt alle diese Kriterien, erweitert aber das Angebot einer solchen Sportanlage um eine spektakuläre Innovation: den „Bonus Track“. Die spanischen Architekten von Subarquitectura (Alicante) fügten sechs Bahnen hinzu, die sich am Beginn der Gerade selbstständig machen, hinter der Tribüne für 250 Zuschauer herführen und sich am Ende der Gerade wieder mit der „normalen“ Streckenführung vereinen.

Große Geste

Diese große planerische Geste ist auch funktional plausibel: Die zusätzlichen Bahnen überdachen den geschwungenen Umkleidebereich und bilden den Abschluss einer kleinen, 300 Zuschauer fassenden Tribüne. Neben den beiden Umkleiden fasst die 350 m² große Fläche auch Büro- und Lagerräume, einen Mehrzweckraum und Zuschauertoiletten. Der konsequente Verzicht auf aufwändige Materialien und Details – die Fassadengestaltung ist auf ein Stahlblechgitter mit einem Fensterband reduziert – unterstreicht die kühne Haltung der Planer.

Architekt

Subarquitectura

material-

Team

Andrés Silanes, Fernando Valderrama, Carlos Bañón

et-

Bauherr

Verwaltung der Stadt Elda

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Adresse

Paseo de la Mora, 1D
ES – 03600 Elda

material-

Luftbild

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Eröffnung

2011

material-

Fotograf

David Frutos Ruiz
Subarquitectura

fa-

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Lagepläne

Für alle

Das Stadion in Elda bietet geradezu selbstverständlich Barrierefreiheit bei Zugang und Nutzung der Anlage. Durch den ebenerdigen Tunnel gelangen Besucher und Sportler in die Umkleideräume und ins Innere. Bahnen und Steigungen sind so beschaffen, dass sie auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind.

Alltag ist toll

Das Stadion in Elda erhebt die eigentlich standardisierte Wettkampffläche der Leichtathletik in die dritte Dimension. Gleichzeitig rücken die Zuschauer in eine neue, zentrale Position. Für große Wettkämpfe mit vielen Zuschauern ist diese Lösung schwer vorstellbar, für den wesentlich häufigeren sportlichen Alltag dagegen ist sie ein toller Impuls.

Video

https://www.youtube.com/watch?v=L53l-y6a3Jk

Bilder

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Tossols Basil

Tossols Basil

Trees on the pitch

Tossols Basil Athletics Stadium

Tossols Basil

The area called Tossols Basil, which is designated for leisure activities, is located at the edge of both a city and a natural park along a river. When contemplating adding sports facilities here, the architects faced a dilemma of either clearing large amounts of slow-growing oak trees or succumbing to environmentalists who wanted no change at all.

The solution was to site the athletic track in a forest clearing, previously used for cultivation. Nature and sports are united and runners appear and disappear as they make their way around the track. The project highlights the beauty of the landscape and preserves the vegetation as a filter that changes with the seasons.

The seating for observing the athletes is developed as small terraces or embankments between the clearings, often using the natural topography. The slender lighting towers become points of reference in the landscape.

Natural surroundings

Set in natural surroundings, this athletics track enables the merits of the existing landscape to be emphasized and the track events themselves to be brought closer to nature.
The track is implanted in two clearings in the white oak wood. Contiguous woodland at a distance and far-off woodland are the relations established between the track and the wood, the seating being developed as small terraces or as embankments between the clearings.
As well as containing the functional facilities, its equipment is interrelated with the walls, embankments and ramps that formalize the change in height from entrance to track; it is the great gateway directed towards the races, a filter between nature and the urban. A gateway that is an extended roof held up by two volumes, one of which is like a great open window with a glass wall which doesn’t interrupt the visual continuity and picks up the reflection of the wood that has determined the entire intervention.

Architect

RCR Arquitectes Rafael Aranda, Carme Pigem, Ramón Vilalta Marià Vayreda, 23 ES – 17800 Olot

Team

M.Tàpies, A.Sáez, M.Bordas, Brufau, Obiol, Moya. G.Rodriguez, P.Rifà

et-

Client

C. Bisbe Guillamet

Building contractor

C. Joan Maragall
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Address

Carrer Cadis, 35 17800 Olot Es – Girona, Spanien

Aerial view

Thank you, Google!

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Photograph

H.Suzuki, E.Pons, M.Checinski

fa-

Author

RCR Arquitectos

Site plans

The beauty of steel

After completing the track in 2001, other facilities have been added; a soccer field and an entrance pavilion with changing facilities, that RCR calls the 2x1 pavilion. This structure that acts as a gateway to the area has a thin roof supported by two volumes allowing multiple views through.

Once again, RCR employs only one material – Cor-Ten steel – and the structure settles easily into its natural setting.

Running, nature and Pritzker

Set in natural surroundings, this athletics track enables the merits of the existing landscape to be emphasized and the track events themselves to be brought closer to nature.

The track is implanted in two clearings in the white oak wood. Contiguous woodland at a distance and far-off woodland are the relations established between the track and the wood, the seating being developed as small terraces or as embankments between the clearings.

As well as containing the functional facilities, its equipment is interrelated with the walls, embankments and ramps that formalize the change in height from entrance to track; it is the great gateway directed towards the races, a filter between nature and the urban. A gateway that is an extended roof held up by two volumes, one of which is like a great open window with a glass wall which doesn’t interrupt the visual continuity and picks up the reflection of the wood that has determined the entire intervention.

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