Vorlage NL 96

Fluss Bad Berlin

Baden in der Spree

 

 

Flussbad Berlin e.V.

Mit dem Fluss Bad Berlin entsteht ein spektakuläres Sport- und Freizeitangebot im Herzen der Stadt – zum Schwimmen, Flanieren, Genießen und Ausruhen.

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Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Pilotbadestelle

Fluss Bad Berlin ist ein Stadt­ent­wick­lungs­pro­jekt, das sich für eine neue Nutzung des etwa l,9 km langen, unge­nutzten Spree­ka­nals in der histo­ri­schen Mitte Berlins einsetzt. Hier soll das Gewässer über Ufer­treppen zugäng­lich gemacht werden, die Wasser­qua­lität verbes­sert und das Schwimmen bald wieder möglich sein.

In einem ersten Schritt der Umset­zung wird eine Pilot­ba­de­stelle in einem abge­grenzten Areal des Spree­ka­nals als Einstiegs­pro­jekt reali­siert. Die über­schau­bare Bade­stelle besteht aus Stegen und Schwimm­pon­tons in einem kurzen Abschnitt des Spree­ka­nals.

 

Prognosesystem

Anders als im finalen Projekt ist die Wasser­qua­lität der Spree hier noch unver­än­dert. Damit man trotzdem sicher schwimmen kann, kommt ein inno­va­tives Progno­se­system zur Bestim­mung der schwan­kenden Wasser­qua­lität der Spree zum Einsatz (https://badberlin.info). Es zeigt an, wann das Wasser schon jetzt sauber genug zum Schwimmen ist und gibt nur dann den Zugang frei.

Grund­lage für das System ist eine seit mehreren Jahren betrie­bene Forschung zur Wasser­qua­lität.

Entwicklungsstufen

Erst in der zweiten Entwick­lungs­stufe des Fluss­bades Berlin folgen bauliche Maßnahmen im gesamten Projekt­ge­biet. Dann wird der zum Schwimmen nutz­bare Bereich schritt­weise vergrö­ßert. Dazu kommen Systeme zur Wasser­rein­hal­tung und eine Filter­an­lage, die das Spree­wasser aktiv reinigt.

In dieser Projekt­phase entstehen weitere Aufent­halts­be­reiche am Wasser und zwei zum Schwimmen nutz­bare Zugangs­be­reiche.

Eine letzte Phase sieht dann Maßnahmen an der Fischer­insel vor, wobei der Kanal mit Flach­was­ser­zonen für Flora und Fauna natur­naher gestaltet wird.

Fotos

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Resilienz

Das Land Berlin fördert das Projekt Fluss Bad Berlin seit 2015 und hat 2019 das Stadt­um­bau­ge­biet „Umfeld Spree­kanal“ ausge­wiesen, in dem das Projekt reali­siert werden soll.

Mit dem Fluss Bad Berlin entsteht ein spek­ta­ku­läres Sport- und Frei­zeit­an­gebot im Herzen der Stadt – zum Schwimmen und Flanieren, Genießen und Ausruhen. Die unge­nutzte Wasser­ver­kehrs­straße bekommt wieder eine Aufgabe und lässt die histo­ri­sche Stadt­mitte auf ganz neue Weise erlebbar werden.

Neben dieser unbe­streit­baren Stei­ge­rung der Lebens­qua­lität fördert das Flussbad Berlin aber auch die Resi­lienz der Stadt hinsicht­lich des Klima­wan­dels – und ist damit in vieler Hinsicht zukunfts­wei­send.

Projektdaten

Architekt

Oslo Works AS
Gøte­borg­gata 27B
0566, Oslo
Norwegen

Bauherr

Nesodden Velfor­bund
Post­boks 18
1451 Nesoddtangen
Norwegen

Eröffnung

2024

Adresse

Tangen­veien 2
1450 Nesoddtangen
Norwegen

Fotos

Marte Garmann 

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Noorderparkbad

Noorderparkbad in Amsterdam

Vorhang auf!

Wie eine wärmende Decke wickeln sich die Nebenfunktionen um die drei Schwimmhallen: Nachhaltigkeit und Nachbarschaft prägen das Noorderparkbad.

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Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Pavillon im Park

Das Noor­der­parkbad in Amsterdam ist ein frei­ste­hendes Gebäude mit einem freund­li­chen, luftigen Erschei­nungs­bild. Die Staf­fe­lung und Zonie­rung der Gebäu­de­massen sowie die flie­ßenden Über­gänge zwischen innen und außen machen das Bad schlank und unauf­dring­lich. Die Planer von de Archi­tekten Cie. aus Amsterdam nennen es einen „Pavillon im Park“.

Die beiden weich geformten und gesta­pelten Volumen und der geschwun­gene „Vorhang“ sind die Vermittler zwischen Gebäude und Park. Dank des zurück­ge­zo­genen oberen Volu­mens fügt sich das Gebäude gut in den Park und das benach­barte Wohn­ge­biet ein.

Darüber hinaus ermög­licht der Versatz des oberen Geschosses das Eindringen von Tages­licht bis tief in das Gebäude.

Der Vorhang

Der wellen­för­mige Regen­vor­hang ist das markan­teste Gestal­tungs­ele­ment des Bades. Nach den Worten der Archi­tekten will uns dieses Element die enge Verbin­dung zwischen dem Bad und dem Wasser vermit­teln.

An einem regne­ri­schen Tag fließt das Wasser wie ein Wasser­fall den Vorhang hinunter und macht erlebbar, wie aus Regen­wasser Bade­wasser wird. An sonnigen Tagen schim­mert und glit­zert der Vorhang, im Winter verwan­deln die Eiskris­talle das Gebäude in einen Eispa­last.

Außerdem markiert der Vorhang mit ange­mes­sener Thea­tralik die Zugänge zum Pool: Er wird zum Eingang hin offener und führt den Besu­cher in das Gebäude.

Family Pool

Das Noor­der­parkbad ist ein öffent­li­ches Fami­li­enbad für den Norden von Amsterdam und erfüllt eine wich­tige soziale Funk­tion. Das tradi­tio­nelle Thema eines Bade­hauses als Treff­punkt für die Nach­bar­schaft spie­gelt sich in der Atmo­sphäre des Inte­ri­eurs wider. Intime geschlos­sene Räume wech­seln sich mit hohen Decken und Ober­lich­tern ab.

Die rauten­för­mige Dach­kon­struk­tion aus Holz und die Verar­bei­tung von Böden, Decken und Wänden in tradi­tio­nellen Mate­ria­lien verleihen dem Gebäude – Wärme.

Fotos

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Nachhaltigkeit

Die Ansprüche an die nach­hal­tige Gestal­tung des Noor­der­park­bades waren hoch und sind bereits im Grund­riss abzu­lesen.

Wie eine wärmende Decke werden die Neben­funk­tionen um die drei Schwimm­hallen gewi­ckelt, welche auf hohe Tempe­ra­turen beheizt werden müssen.

Nur die Südfas­saden haben keinen Klima­puffer, so dass die Sonne den Raum heizt und die Besu­cher den schönen Blick über den Park genießen können.

Projektdaten

Architekt

de Archi­tekten Cie. B.V.
Keizers­gracht 126
NL — 1015 CW Amsterdam

Bauherr

Stadt Amsterdam

Eröffnung

2015

Adresse

Het Noor­der­parkbad
Snee­uw­balweg 5
NL — Amsterdam

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Alsterschwimmhalle

Alsterschwimmhalle in Hamburg

Schwimmoper

gmp

50 Jahre nach ihrer Einweihung wurde die Alsterschwimmhalle umfassend saniert, umgebaut und erweitert. Eine Oper.

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Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Wie Sydney

Im November 2023 wurde die Alster­schwimm­halle in Hamburg feier­lich wieder­eröffnet – 50 Jahre nach ihrer Einwei­hung. Als einer der größten Scha­len­bauten Europas ist die Schwimm­halle nach einem Entwurf der Archi­tekten Horst Niessen, Rolf Störmer, Walter Neuhäusser und dem Inge­nieur Jörg Schlaich ein Wahr­zei­chen der Hamburger Nach­kriegs­mo­derne.

Das Beton­scha­len­dach aus zwei hyper­bo­li­schen Para­bo­lo­id­schalen, die von drei Stütz­füßen getragen werden, erin­nerte die Hamburger:innen damals an die Oper in Sydney – und wird seitdem liebe­voll „Schwimm­oper“ genannt. Das spek­ta­ku­läre Scha­len­dach, der riesige Innen­raum mit dem 50-Meter-Becken und die Fassa­den­kon­struk­tion wurden erhalten. Gleich­zeitig wurden die Sport­ein­rich­tungen erst­mals zusam­men­hän­gend neuge­staltet und um zeit­ge­mäße Ange­bote ergänzt.

Unter Denkmalschutz

Ursprüng­lich war die Alster­schwimm­halle als Wett­kampf­stätte errichtet worden, wurde über die Jahre jedoch zu einem Frei­zeit- und Fami­li­enbad. Trotz 400.000 Besucher:innen im Jahr 2014 wurden aus Kosten­gründen damals eine Schlie­ßung mit Abriss und die Errich­tung eines modernen Neubaus disku­tiert.

In Koope­ra­tion mit schlaich berger­mann partner (sbp) erstellte gmp eine Mach­bar­keits­studie, die zur Entschei­dungs­grund­lage für den Erhalt und die Sanie­rung wurde.

Der Denk­mal­schutz des spek­ta­ku­lären Daches spielte dabei eine Schlüs­sel­rolle. Auf einer Grund­fläche von 4.500 Quadrat­me­tern schwingt es sich – nur 8 Zenti­meter dünn, von drei Diago­nal­stützen gehalten – an den Spitzen 24 Meter weit in die Höhe. Zwei der drei Stüt­zen­f­un­da­mente sind durch ein Zugband unter­halb des Schwimm­bads verbunden. Mit Spann­weiten von bis zu 96 Metern zählt das Dach bis heute zu den welt­weit größten seiner Art.

Mehr Wasserfläche als vorher

Das 50-Meter-Becken, der 10-Meter-Sprung­turm und der soge­nannte Fitness-Kubus an der Ostseite blieben mit Ausnahme weniger Eingriffe erhalten. Die alte, kaum noch genutzte Tribüne neben dem Becken wurde hingegen abge­bro­chen, um Platz für ein neues, sepa­rates Sprung­be­cken zu schaffen.

Auch der Ergän­zungsbau im Norden wurde abge­rissen und durch einen ein- bezie­hungs­weise zwei­ge­schos­sigen Neubau ersetzt. Dort entstanden ein neues 25-Meter-Schwimm­be­cken und ein Kurs­be­cken, ein barrie­re­freier Eingangs­be­reich sowie Umkleiden, Fitness- und Sauna­be­reiche.

Insge­samt wurde die bishe­rige Wasser­fläche um rund ein Viertel vergrö­ßert, gut die Hälfte der gesamten Innen­fläche wurde neu gebaut. Vor dem Haupt­ein­gang entstand ein neuer Vorplatz

Fotos

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Erhaltene Identität

Die origi­nalen Alumi­nium-Fach­werks­tützen der Glas­fas­sade wurden erhalten. Zudem entwi­ckelten gmp, sbp und die Implenia Fassa­den­technik ein neues, zulas­sungs­fä­higes Tele­skop-Kolben-Auflager als beweg­li­chen Anschluss­punkt zwischen Fassade und Dach, mit dessen Hilfe sich die Schwin­gungen der Dach­flä­chen ausglei­chen lassen.

Die Ober­flä­chen der erhal­tenen Bauteile wurden entweder in aufwen­diger restau­ra­to­ri­scher Fein­ar­beit in der ursprüng­li­chen Beton­sich­tig­keit oder auf Basis des Farb­kon­zepts aus der Erbau­ungs­zeit wieder­her­ge­stellt. Bauele­mente wie die histo­ri­schen Akus­tik­ziegel wurden restau­riert und wieder einge­baut.

Unter Wahrung der Balance zwischen Erhalt, funk­tio­neller Umge­stal­tung und Nutzungs­an­pas­sung der Schwimm­halle wurde ihre bauliche Iden­tität erhalten; Nutzung und Betrieb sind für die Zukunft gesi­chert.

Projektdaten

Architekt

gmp
Elbchaussee 139
D — 22763 Hamburg

Tragwerk

schlaich berger­mann partner
Schwab­straße 43
D — 70197 Stutt­gart

Bauherr

Bäder­land Hamburg GmbH

Adresse

Alster­schwimm­halle
Sechs­lings­pforte 15
D — 22087 Hamburg

Eröffnung

2023

Fotos

Marcus Bredt
Bäder­land Hamburg (Bestand)

Text

gmp

Pläne

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Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
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Freilufthallen und Sportparks

Sportparks und Freilufthallen

Überdachte Vielfalt

Die rasante Entwicklung der Sportparks und der anhaltende Boom der Freilufthallen sind die logische Konsequenz unseres veränderten Sportverhaltens. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

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Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Transformation

Der Sport, den wir treiben wollen, wird immer diffe­ren­zierter und indi­vi­du­eller. Also müssen sich die klas­si­schen Kern­sport­stätten weiter­ent­wi­ckeln, und das tun sie auch. Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Groß­spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in einen Sport- oder Bürger­park trans­for­miert, der möglichst den gesamten Stadt­teil akti­vieren und attrak­ti­veren soll.

Kleine, quar­tiers­nahe Sport­parks mit möglichst viel­fäl­tigen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung und für alle Alters­klassen sind die Zukunft.

Angebote

Entschei­dend ist die Viel­falt: Der Spiel­platz spricht die jüngsten Besu­cher an, die Boule­bahn vor allem die Älteren. Weitere Ange­bote sind Parcours, Calis­the­nics, Klet­ter­wände, Beach­vol­ley­ball-Felder und vieles mehr.

Das Zentrum dieser Sport­parks ist eine Frei­luft­halle, denn die spricht alle Nutzer­gruppen an. Frei­luft­hallen sind ein kosten­güns­tiger Hybrid aus Sport­platz und Sport­halle. Sie bieten eine über­dachte Sport­fläche an der frischen Luft – also das Beste aus beiden Welten.

Standardisierung

Frei­luft­hallen sind so viel­seitig wie die Sport­parks, deren Zentrum sie bilden: Neben Mann­schafts­sport­arten wie Fußball und Volley­ball sind Ange­bote wie Fitness, Gesund­heits­sport, Yoga oder Zumba ganz­jährig möglich. Auch für Kinder­ge­burts­tage, Vereins- und Fami­li­en­feiern, Firmen-Events oder Schul­ver­an­stal­tungen eignet sich die Frei­luft­halle bestens – und ganz­jährig.

Die Größe der Sport­fläche und damit der Halle richtet sich den Wünschen von Bauherren und Nutzern. McArena Frei­luft­hallen werden seit einigen Jahren stan­dar­di­siert und modular ange­boten und gebaut. Diese Entwick­lung ist für den Siegeszug dieses Typus entschei­dend, denn nun sind sie funk­tional und wirt­schaft­lich präzise plan­bare Größen.

Sportpark Styrum

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Freizeitpark

Der Sport­park Styrum in Mülheim ist ein wunder­bares Beispiel für die Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes in einen fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Frei­zeit­park. Sein Zentrum ist die Tengel­mann Arena, eine multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle von McArena.

Hier profi­tiert der gesamte Stadt­teil von den fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Ange­boten. Und der hat es nötig, denn Styrum gehörte bisher nicht zu den privi­le­gierten Gegenden von Mülheim an der Ruhr.

Arena & Calisthenics

Die Tengel­mann Arena kann von Vereinen, Gruppen, Firmen und Fami­lien gebucht werden. Zu ihren Features gehören neben dem Kunst­ra­sen­spiel­feld (15 x 30 m) und den rund­um­lau­fenden Banden die LED-Beleuch­tung, Anzei­gen­tafel, Mini­tore und Speed­messer beim Torschuss.

Eine Beson­der­heit dieser Frei­luft­halle ist die Verbin­dung mit der Calis­the­nics-Anlage. Durch die Instal­la­tion von fest instal­lierten Fitness­ge­räten an der Außen­seite und im über­dachten Vorbe­reich der Frei­luft­halle entsteht ein kompaktes Sport­zen­trum. Dazu gehört auch die digi­tale Torwand an der Außen­wand.

Schulen & Kindergärten

Neben der Tengel­mann Arena haben sich hier hoch­wer­tige, anspruchs­volle und außer­ge­wöhn­liche Ange­bote etabliert: ein „Ninja-Run“ eine 100-m-Lauf­bahn und eine 500 m lange Lauf­strecke, ein Wurf- und Sprung­be­reich, eine Boule­an­lage, ein Sport­spiel­platz, eine Park­our­an­lage, ein Bould­er­felsen, zwei Beach-Volley­ball­felder und ein Street­ball­feld.

All diese Ange­bote kommen auch dem Bedarf der angren­zenden Schulen und Kinder­gärten sehr entgegen. Der Sport­park Styrum ist ein bestens funk­tio­nie­render Ort der Begeg­nung für Jung und Alt.

Sport- und Bürgerpark Frintrop

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Inklusion & Integration

In Essen eröff­nete im Oktober 2022 der Sport- und Bürger­park Frin­trop. Auch dieses Projekt ist das Ergebnis der Umwand­lung eines Tennen­platzes in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage von gesell­schaft­li­cher und sozialer Bedeu­tung.

Betrieben wird der Park durch den ansäs­sigen SC Frin­trop 05/21, der hier noch vor drei Jahren auf zwei Tennen­plätzen zuhause war. Mit der Umwand­lung des ersten Groß­spiel­feldes in einen Kunst­ra­sen­platz im Sommer 2020 wurde zunächst die fußbal­le­ri­sche Zukunft des enga­gierten Klubs mit dem Motto „Inklu­sion. Inte­gra­tion. Mitein­ander. Zukunft.“ gesi­chert.

Event & Schallschutz

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop entstand auf der Fläche des zweiten Groß­spiel­feldes. Zum Angebot gehören eine Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­spiel­feld, ein Basket­ball­feld mit Kunst­stoff­belag, Spiel‑, Kletter- und Trend­sport­be­reiche, barrie­re­freie Bewe­gungs­mög­lich­keiten, Erleb­nis­pfade, Liege­flä­chen, Bänke sowie Frei­flä­chen für Events und Feiern aller Art.

Die Beson­der­heit dieser Frei­luft­halle ist ihre Anpas­sungs­fä­hig­keit an die Anfor­de­rungen des Schall­schutzes, die bei diesem Projekt enorm hoch waren. Aus diesem Grund wurden zwei Wände geschlossen ausge­führt.

Boule & Basketball

Die Frei­luft­halle bietet sicher das viel­sei­tigste Angebot. Dank ihrer Über­da­chung ist sie das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedin­gungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spiel­feld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regne­ri­schen Tagen im Trockenen.

Ein weiteres High­light ist die Basket­ball-Arena, die auch für Roll­stuhl­fahrer sehr gut nutzbar ist. Das Boule­feld zieht viele ältere Menschen an. Darüber hinaus gibt es eine Calis­the­nics-Anlage, ein Tram­pol­in­feld, Wellen­lauf und Parcours. Die Schau­kel­land­schaft erhält eine Netz­schaukel und eine für Roll­stuhl­fahrer geeig­nete Ausstat­tung, die das Zusam­men­spielen von Kindern mit und ohne Einschrän­kungen fördert.

Projektdaten

Freilufthallen

McArena GmbH
Karl‑Ferdinand‑Braun‑Straße 3
D — 71522 Back­nang 

Sportpark Styrum

Augus­tastr. 130
D — 45476 Mülheim an der Ruhr

Sport- und Bürgerpark Frintrop

Schem­manns­feld 29
D — 45359 Essen

Eröffnung

2022 (beide)

Fotos

McArena GmbH
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Vorlage NL 93

Überdachung für die Parks von Barrancabermeja

Architektur ist Action

Ein Dach über einer Sportfläche kann eine Menge bewirken. Dieses hier befindet sich in Barrancabermeja, einer Stadt mit 191.000 Einwohnern im Norden Kolumbiens. Es geht hier nicht nur Witterungsschutz, sondern auch um soziale Interaktion.

„Architektur ist Action”, sagen die Architekten.

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Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Barrancabermeja

Diese über­dachte Fläche mit Frei­zeit- und Sport­ein­rich­tungen befindet sich in Barranca­ber­meja, einer Stadt mit 191.000 Einwoh­nern im Norden Kolum­biens, am Ufer des Flusses Magda­lena. Das insge­samt 7.000 m² große öffent­liche Zentrum ist durch eine modu­lare Struktur geschützt, die auf schlanken Säulen ruht und zukünf­tige Erwei­te­rungen ermög­licht.

Das System der lang­ge­streckten Rhomben beinhaltet Öffnungen zum Filtern des Sonnen­lichts und außerdem Venti­la­toren, Sprinkler, Laut­spre­cher und eine Beleuch­tungs­an­lage.

Prototyp

Ziel dieses Projektes ist es, den Prototyp eines offenen Raums für die Parks von Barranca­ber­meja in einem schwie­rigen sozialen Umfeld zu schaffen.

Das modu­lare System besteht aus einem lang­ge­streckten Rhombus, das sich verviel­facht und in einem Grund- oder einem Komple­men­tärm­odul wieder­ver­ei­nigt. So entsteht eine anpas­sungs­fä­hige und progressiv wach­sende Struktur. Das Ergebnis ist das Dach über der Anlage.

Beson­ders macht diese Über­da­chung die Wahr­nehm­bar­keit von Feuch­tig­keit, Hitze, Kälte und Licht. Elemente wie Licht­fil­tra­tion, Venti­la­toren, Schall­ab­sorber und Wasser­sprüher schaffen eine Atmo­sphäre, die den Menschen für die Bezie­hung des eigenen Körpers zur Natur sensi­bi­li­siert.

Struktur

Die Struktur fungiert als Instru­ment und Grund­modul zur Förde­rung jegli­cher Akti­vi­täten in Barranca­ber­meja. Diese reichen von sport­li­chen, spie­le­ri­schen, wirt­schaft­li­chen, akade­mi­schen und kultu­rellen Akti­vi­täten bis hin zum sozialen Mitein­ander.

Alles profi­tiert von ihrer offenen Art, die auf Inter­ak­tionen zwischen Menschen und mit der Natur hinaus will.

Fotos

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Projektdaten

Architekt

El Equipo Mazz­anti
Calle 69 No. 10 – 06 
Bogotá
Kolum­bien

Bauherr

Muni­cipio de Barranca­ber­meja

Eröffnung

2016

Team

Gian­carlo Mazz­anti, Carlos Medellín, Humberto Mora, Simón Escabi, Juan Carlos Zapata, Luz Rocío Lamprea, Juan Carlos Zapata, Laura Pachón, Lorena Mendoza, Manuela Dangond, Andrés Melo,  Juan Esteban Parra, Julian Quiroz, Pablo Maal

Trag­werk: Nicolás Parra

Fotos

Alejandro Arango — Pequeño Robot
Dirección de foto­grafía: Mariana Bravo

Text

El Equipo Mazz­anti

Pläne & Visualisierungen

El Equipo Mazzanti

Die Archi­tekten von El Equipo Mazz­anti sehen das so: „Archi­tektur ist Action. Wir indu­zieren Hand­lungen, Gescheh­nisse und Bezie­hungen, aus denen wir Formen, Muster und offene mate­ri­elle Orga­ni­sa­tionen entwi­ckeln, die wiederum sozialen Zielen folgen. Damit wollen wir neue Verhal­tens­weisen und neue Dyna­miken auslösen, die Menschen ermu­tigen, auf eine Art und Weise zu handeln, die sie sich niemals vorstellen konnten.“

Video

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Hakata Meiji Park

Hakata Meiji Park

Der 3D-Park

Eine dreidimensionale Fusion von Gebäude, Stadt, Straße, Landschaft und Park.

Das gesamte Areal rund um den Hakata Meiji Park wird derzeit umgestaltet. Das Ergebnis soll „ein neues, lebendiges dreidimensionales Erlebnis“ sein.

Das ehrgei­zige Projekt Hakata Meiji Park hat das Ziel, einen exis­tie­renden Park vor dem Bahnhof von Hakata in der Präfektur Fukuoka möglichst deut­lich aufzu­werten.

Das gesamte Areal rund um den Hakata Meiji Park wird im Rahmen der städ­ti­schen Initia­tive “Hakata Connected” derzeit umge­staltet. Dabei geht es um den Wieder­aufbau privater Gebäude, die Erwei­te­rung der Fußgän­ger­wege rund um den Bahnhof, die Verlän­ge­rung einer U‑Bahn-Linie und die Neuge­stal­tung und Aufwer­tung der Bahn­hofs­ge­gend. Das Ergebnis soll „ein neues, leben­diges drei­di­men­sio­nales Erlebnis“ sein.

Finan­ziert wird das Projekt durch Park-PFI (Private Finance Initia­tive), einem System zur Auswahl privater Unter­nehmen, welche städ­ti­sche Park­ein­rich­tungen nicht nur bauen, sondern auch unter­halten müssen.

Planer ist der bekannte Archi­tekt Sosuke Fuji­moto (Tokio/Paris).

Architekt

Sou Fuji­moto Archi­tects
Senju Soko No.5
2–1‑38 Etchu­jima, Koto-ku
Tokyo 135‑0044
Japan

Schwebende Gehwege mit sanften Erhebungen erheben den Park in die dritte Dimension und versprechen den Fußgängern Spektakel.

Der Entwurf verleiht dem Hakata Meiji Park eine neue Dimen­sion. Schwe­bende Gehwege mit sanften Erhe­bungen erheben den Park in die dritte Dimen­sion und verspre­chen den Fußgän­gern Spek­takel. Darüber hinaus werden die eben­erdigen Wege mit der zweiten und dritten Etage eines neuen Gebäudes verbunden.

Alle Wege werden barrie­re­frei sein und flie­ßende Linien schaffen. Ihre Breite wird vari­ieren, um luftige Plätze zu schaffen, die zum Schlen­dern und Verweilen, Trai­nieren oder Beob­achten von Pflanzen oder Veran­stal­tungen im Park einladen. Diese Wege werden den Hakata Meiji Park wie verlän­gerte Traufen umgeben und gleich­zeitig Besu­cher vor Sonne und Regen schützen.

Weitere bele­bende Elemente neben den drei­di­men­sio­nalen Gehwegen werden die Dach­gärten und die monu­men­tale Treppe, die sich von der Stra­ßen­achse erstreckt, mit ihrer Viel­zahl von Nutzungs­mög­lich­keiten sein.

Das heraus­ra­gende Merkmal des Parks wird jedoch die Land­schafts­ge­stal­tung sein. Der derzei­tige Park beher­bergt Kamp­fer­bäume und Ginkos, die dem berühmten Kushida-Schrein in Hakata heilig sind. In einem Terras­sen­garten wachsen auch japa­ni­sche Sommer­orangen. Weitere Pflanzen, die sich harmo­nisch in die natür­liche Umge­bung der Region einfügen, werden gepflanzt und eine grüne Oase mit unver­kenn­barem Erschei­nungs­bild schaffen.

Standort

Hakata-ekimae 3–45
Hakata-ku
Fukuoka City

Eröffnung

2026

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Schwaketenbad

Das Schwaketenbad in Konstanz

Do it with an architect!

Das neue Schwaketenbad besticht durch Offenheit, vielfältige Angebote, Organisation und Materialwahl.

Behnisch Architekten schufen beindruckende Architektur durch gekonnte innere Organisation, den Bezug zur umgebenden Landschaft und die Auswahl von natürlichen Materialien.

Situa­tion

Das neue Schwa­ke­tenbad liegt im Grünen am Stadt­rand von Konstanz, zwischen Sport­an­lagen und Klein­gärten an geschichts­träch­tiger Stelle. Es ersetzt das alte Schwa­ke­tenbad, das 2015 einem Brand zum Opfer fiel, an glei­cher Stelle.

Zwei 25-Meter-Schwim­mer­be­cken, ein Nicht­schwim­mer­be­cken mit Rutsche, ein Kleinkind‑, ein Warmwasser‑, ein Kurs­be­cken mit Hubboden, eine Sprung­an­lage, zwei Riesen­rut­schen und ein Wasser­spiel­platz kenn­zeichnen das viel­sei­tige Angebot.

Die Planung stammt von Behnisch Archi­tekten.

Spoiler

So viel sei schon verraten: Behnisch Archi­tekten schufen auf einer Fläche von 10.000 m² bein­dru­ckende Archi­tektur durch gekonnte innere Orga­ni­sa­tion, den Bezug zur umge­benden Land­schaft und die Auswahl von natür­li­chen Mate­ria­lien.

Die Anord­nung der Wasser­flä­chen und ihr Zusam­men­spiel mit den Frei- und Ruhe­zonen lassen eine von Beginn an spürbar beson­dere Atmo­sphäre entstehen. Die unter­schied­li­chen Raum­höhen verstärken dieses Gefühl und zonieren das Bad je nach Bedarf in ruhige oder auch sehr leben­dige Bereiche, ohne den weit­läu­figen Charakter der Bade­land­schaft zu beein­träch­tigen.

Architekt

Behnisch Archi­tekten, Stutt­gart

Stefan Rappold, Alex­ander Seib, Elena Haibel, Andreas Greiner, Achim Buhse, Karo­lina Curic, Nevyana Tomeva, Andrew Frie­den­berg, Hie Gown Ohh, Andreas Peyker

Bauherr & Betreiber

Bäder­ge­sell­schaft Konstanz mbH

Leichte Glastrennwände zonieren die Ruhebereiche, schirmen den Landebereich der Rutschen ab und schaffen für das Kursbecken und das zweite 25m-Schwimmerbecken ein hohes Maß an Privatheit.

Das Schwim­mer­be­cken liegt im Zentrum der Anlage. Die angren­zenden Nicht­schwimmer- und Kinder­be­cken sowie der Wasser­spiel­platz werden durch die groß­flä­chig verglaste West­seite mit viel Licht versorgt. Im Süden befindet sich der Gastro­no­mie­be­reich mit Terrasse und Liege­wiese im Grünen, im Norden das zweite 25m-Becken für Vereine und Kurse.

An den Kinder­be­reich schließt sich die Ruhe­zone mit Liege­stühlen, Warm­be­cken, Dampfbad und Wärme­ka­bine an. Dahinter ist als gesi­cherter, eigener Bereich die Sprung­an­lage mit 1‑, 3- und 5‑Meter-Turm ange­sie­delt. Eine weitere Attrak­tion sind die zwei 100 und 123 Meter langen Wasser­rut­schen an der Nord­seite.

Bade­gäste finden sich in der eben­erdigen, einge­schos­sigen Bade­halle leicht zurecht. Leichte Glas­trenn­wände zonieren die Ruhe­be­reiche, schirmen den Lande­be­reich der Rutschen ab und schaffen für das Kurs­be­cken sowie das zweite 25-Meter-Schwim­mer­be­cken ein hohes Maß an Privat­heit.

Prägend sind auch die unauf­ge­regt natür­li­chen Farb­töne und Ober­flä­chen. Im Foyer fällt insbe­son­dere das harmo­ni­sche Mitein­ander der Mate­ria­lien ins Auge. Dazu gehören die im wilden Verband verlegten, crem­ebeigen Boden­fliesen von Agrob Buchtal, die Decken­be­klei­dung aus Fichten-Kant­höl­zern und einige Sicht­be­ton­wände.

Den ersten leisen Farb­ak­zent setzen rote Sicht­schutz­wände, die in den angren­zenden, eben­falls mit crem­ebeigen Boden­fliesen ausge­stat­teten Umklei­de­be­reich über­leiten. Nach Passieren der Umkleiden und Duschen gelangen die Bade­gäste in einen Durch­gang mit in noblen Blau­tönen schim­mernden Mosa­ik­fliesen.

Standort

Schwa­ke­tenbad Konstanz
Schwa­ke­ten­straße 35
D — 78467 Konstanz

Eröffnung

2022

Wie ein leichter, nahezu nicht wahrnehmbarer Vorhang begrenzen die Glasfassaden das Gebäude.

Neben der skulp­tu­ralen Dach­ge­stal­tung und den einge­setzten Mate­ria­lien bestimmen die groß­zü­gigen Glas­fas­saden den Charakter des Schwa­ke­ten­bades. „Wie ein leichter, nahezu nicht wahr­nehm­barer Vorhang“ begrenzen sie nach den Worten der Archi­tekten das Haus und treten ledig­lich als ther­mi­scher Abschluss in Erschei­nung.

Das führt vor allem zu unein­ge­schränkten Blick­be­zie­hungen in die umlie­gende Natur mit viel Grün und herr­li­chem Baum­be­stand. Der bewusste Einsatz einer natür­li­chen Mate­ria­lität schafft Bezüge – zum Beispiel durch die Holz­de­cken mit fili­granen, natur­be­las­senen Fich­ten­kant­höl­zern. Die Höhen­staf­fe­lung der Dächer lässt Licht­bänder entstehen, die einen beson­ders stim­mungs­vollen Tages­licht­ein­fall erlauben.

Ein anderes wich­tiges Ziel war es, das Schwa­ke­tenbad und seine Ener­gie­ver­sor­gung so nach­haltig wie möglich zu gestalten. Die gesamte Dach­land­schaft ist daher mit Photo­vol­taik-Modulen der Stadt­werke Konstanz belegt. Der über­wie­gende Teil der Wärme wird über Block­heiz­kraft­werk­mo­dule und Abwärme gewonnen. Auf diese Weise können etwa 171 Tonnen CO2 Emis­sionen pro Jahr einge­spart werden.

Das neue Schwa­ke­tenbad entspricht den Anfor­de­rungen an ein heutiges Schwimmbad in jeder Bezie­hung. Es empfängt seine Gäste mit Offen­heit, ist in vollem Einklang mit seiner Umge­bung, macht viel­fäl­tige Ange­bote an ganz unter­schied­liche Nutzer­gruppen und besticht durch seine innere Orga­ni­sa­tion und den Einsatz gründ­lich ausge­wählter und verbauter Mate­ria­lien.

Fotos

David Matthiessen

Text

Johannes Bühl­be­cker
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One Green Mile

One Green Mile in Mumbai

Beautification

Was wäre, wenn wir von Autobahnen erwarten würden, dass sie den Orten, die sie durchschneiden, etwas zurückgeben?

One Green Mile bietet einen wiederholbaren Ansatz nachhaltiger Stadtentwicklung für nicht oder schlecht genutzte öffentliche Räume in der pulsierenden indischen Metropole – und nicht nur da.

In Zusam­men­ar­beit mit StudioPOD hat MVRDV einen ersten Abschnitt vernach­läs­sigter Flächen unter der Senapati Bapat Marg-Über­füh­rung in Mumbai umge­staltet. Das Projekt heißt One Green Mile und verwan­delt über­mäch­tige Beton­in­fra­struktur in einen öffent­li­chen Raum mit drin­gend benö­tigter Aufent­halts­qua­lität.

One Green Mile verbes­sert die Mobi­lität und schafft visu­elle Iden­tität. Das Projekt bietet einen wieder­hol­baren Ansatz nach­hal­tiger Stadt­ent­wick­lung für nicht oder schlecht genutzte öffent­liche Räume in der pulsie­renden indi­schen Metro­pole – aber nicht nur da.

Die Senapati Bapat Marg Über­füh­rung ist Teil einer Reihe von Haupt­ver­kehrs­straßen, die sich über 11 Kilo­meter durch das Herz von Mumbai erstre­cken. Sie verur­sa­chen eine erheb­liche Lärm­be­las­tung und bilden eine Barriere zwischen benach­barten Gebieten, schränken also die Mobi­lität massiv ein.

Mit dem Ziel, das Stra­ßen­bild und die Verkehrs­sys­teme entlang der Senapati Bapat Marg auf einer Länge von 1.800 Metern zu verbes­sern, beauf­tragte Nucleus Office Parks das in Mumbai ansäs­sige StudioPOD mit der städ­te­bau­li­chen Gestal­tung und Master­pla­nung für One Green Mile.

Architekt

MVRDV
StudioPOD

Team MVRDV:
Jacob van Rijs: Stefan de Koning, Ronald Hooge­veen, Valen­tina Chiappa Nuñez, Jose Manuel Garcia Garcia, Prajakta Gawde

Bauherr

Nucleus Office Park

Das Ziel war ein öffentlicher Raum, der die Auswirkungen des Verkehrs mindert und dem Mangel an Grün entgegenwirkt.

Für den trans­for­ma­tivsten Teil dieses Vorha­bens, einen 200 Meter langen unge­nutzten Raum unter der Über­füh­rung, bekannt als Parel Baug, luden sie MVRDV ein. Das Ziel war ein gemein­samer öffent­li­cher Raum, der die nega­tiven Auswir­kungen der Verkehrs­si­tua­tion mindert und gleich­zeitig dem Mangel an Grün und physi­schen Annehm­lich­keiten in der Gegend entge­gen­wirkt.

StudioPOD entwi­ckelte die ersten Ideen und Programme für diesen Raum. MVRDV baute darauf auf und entwarf ein Design mit geschwun­genen blauen Streifen, die eine kohä­rente visu­elle Iden­tität schaffen. So entstand One Green Mile – ein reiz­volles und ganz­heit­li­ches urbanes Raum­er­lebnis.

Eine hüge­lige, gepflas­terte Land­schaft verwan­delt die zwei­di­men­sio­nalen visu­ellen Merk­male in ein drei­di­men­sio­nales Raum­er­lebnis, das eine ganze Reihe unter­schied­li­cher Ange­bote beher­bergt und eine dyna­mi­sche physi­sche Attrak­tion darstellt. Visu­elle Farb­ak­zente in Mate­ria­lien und Grafiken machen alle Aspekte der Inter­ven­tion als Ganzes erkennbar.

One Green Mile ist in eine Reihe von öffent­li­chen “Räumen” mit unter­schied­li­chen Funk­tionen unter­teilt: Lounge, Fitness­raum, schat­tiger Sitz­be­reich, Auffüh­rungs­raum und Lese­raum.

Die Bepflan­zung erstreckt sich über den gesamten Raum.

Die Begrü­nung des Entwurfs durch eine Reihe von Para­vents, einen Torbogen, Stütz­mauern und Pflanz­ge­fäße fördert die Arten­viel­falt, kühlt die umlie­genden Räume und dämpft die Lärm­be­läs­ti­gung.

Standort

One Green Mile
2R4J+XVF, Elphin­stone Flyover
Saidham Nagar
Parel, Mumbai
IND — Maha­rashtra 400012

Eröffnung

2022

One Green Mile speichert und filtert das Monsunwasser und nutzt es zur Bewässerung des weitläufigen Pflanzennetzes.

One Green Mile stellt Fragen. Was wäre zum Beispiel, wenn wir von Auto­bahnen erwarten würden, dass sie den Orten, die sie durch­schneiden, etwas zurück­geben? Eine Über­füh­rung kann in einer heißen Stadt Schatten spenden und ein kleines Stück Land schaffen, das nicht mit hohen Gebäuden bebaut werden kann.

Es ist gar keine so verrückte Idee, dies zu einem öffent­li­chen Raum zu tun.

Das Projekt verbes­sert die Verbin­dungen für Fußgänger und Radfahrer. Pflas­te­rung, Fahr­rad­wege und helle, groß­flä­chige Zebra­streifen fördern den Zugang und die Sicher­heit. Das Beleuch­tungs­kon­zept schafft einen wieder­erkenn­baren Ort und bietet Sicher­heit rund um die Uhr.

One Green Mile spei­chert und filtert das Monsun­wasser und nutzt es zur Bewäs­se­rung des weit­läu­figen Pflan­zen­netzes.

Mit dem Schwer­punkt auf schat­tigen und einbe­zie­henden öffent­li­chen Grün­flä­chen kann die Idee leicht an einer anderen Stelle in der Stadt wieder­holt werden.

Und das ist auch der Plan für die insge­samt 11,22 km lange Strecke zwischen der Maha­laxmi-Renn­bahn und Dharavi Mangrove.

Fotos

© Suleiman Merchant

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Fieldhouse light

Das Fieldhouse in Langhetti

More than a feeling

Die Planer des Fieldhouse schaffen es, dem Bau einen ganz eigenständigen architektonischen Charakter zu geben, der sich bestens in die anspruchsvolle Umgebung einfügt.

Das Fieldhouse steht in Laghetti (Bozen) an den Ausläufern des Monte Corno, der eine dramatische Kulisse bildet.

Das Sport­platz­ge­bäude „Fieldhouse“ von MoDus­Ar­chi­tects in Bozen setzt mit seinem 11 m hohen Licht­turm und seinem Kontakt in die Land­schaft kühne Zeichen der Gestal­tung und Öffnung eigent­lich nüch­terner Zweck­bauten.

Das neue Funk­ti­ons­ge­bäude ersetzt ein altes Gebäude an fast glei­cher Stelle, verwendet die vorhan­denen Photo­vol­ta­ik­an­lage und verbes­sert die Ener­gie­ef­fi­zienz der Anlage.

Das Fieldhouse steht in der Klein­stadt Laghetti (Gemeinde Egna, Bozen) an den Ausläu­fern des Monte Corno, der eine drama­ti­sche Kulisse für die Sport­an­lage bildet.

Das „Spiel­feld­haus“ nimmt seine infra­struk­tu­rellen Aufgaben in einem nied­rigen Baukörper wahr, der den Blick des Betrach­ters in das Gelände und die Umge­bung lenkt.

Haupt­nutzer ist der Fußall­club USD Laghetti/Laag Raiff­eisen.

Architekt

MoDus­Ar­chi­tects

Bauherr

Comune di Egna

“Sportplätze im Freien sind präzise konstruierte Landschaften: Ihre Form, Größe, Ränder und Ausrichtung auf dem Gelände werden durch die Regeln des Spiels bestimmt, das auf ihnen stattfindet.”

Matteo Scagnol, Mitbe­gründer von MoDus­Ar­chi­tects

Das Fieldhouse liegt zwischen einem Klein­spiel­feld im Norden, dem Groß­spiel­feld im Westen und dem steil anstei­genden Berg im Osten.  Der flache Baukörper entwi­ckelt sich von einer Stütz­mauer zu einem langen, linearen Dach und dann zu einer Terrasse und Aussichts­platt­form, die sich nicht nur für Sport­ver­an­stal­tungen, sondern auch für andere Events eignet. 

Das Fieldhouse ist in vielerlei Hinsicht ein Verbin­dungs­glied. Hier treffen auf begrenzten Flächen klein­städ­ti­sche Sied­lungen, die die Talbe­cken Südti­rols säumen, Wohn­viertel, Leicht­in­dus­trie­zonen und halt Sport­in­fra­struk­turen aufein­ander.

An der Schnitt­stelle zwischen Tal und Berg gelegen, zeichnet sich das Spiel­feld­haus durch einen regel­mä­ßigen und lang­ge­streckten Grund­riss aus. Auch die Orga­ni­sa­tion des Gebäudes auf zwei Ebenen macht das Fieldhouse zu einem Gemein­schafts­zen­trum, das dem Sport, aber auch der Frei­zeit­ge­stal­tung gewidmet ist.

Standort

USD Laghetti/Laag Raiff­eisen
Via Cava 31
Laghetti (Egna)
I — Bozen

Eröffnung

2022

“Wir wollten der Gemeinde ein Projekt bieten, das zugänglich ist und die Sichtbarkeit aller Aktivitäten gewährleistet”.

Sandy Attia, Mitbe­grün­derin von MoDus­Ar­chi­tects

Das zwei­ge­schos­sige Bauwerk wurde teil­weise in das Gelände einge­graben. Es wurde aus Ortbeton erstellt. Das Gebäude nimmt den Gelän­de­ver­lauf auf und zeigt eine einheit­liche Hülle, die durch trapez­för­mige Pfeiler und scharfe Einschnitte an den Öffnungen unter­bro­chen wird.

Vom Eingangs­vor­platz aus führt eine breite über­dachte Panora­ma­treppe in die obere der beiden Geschosse. Hier befinden sich neben der Wohnung für den Platz­wart und Büros ein Versamm­lungs- und Unter­richts­raum, die Küche und der Cafe­te­ria­be­reich mit Innen- und Außen­be­rei­chen alles auch für nicht­sport­lich Veran­stal­tungen geeignet.

Im Unter­ge­schoss sind die Umklei­de­räume für zwei Mann­schaften und 30 Spieler, die direkt mit dem Fußball­platz verbunden sind, unter­ge­bracht. Neben Lager­mög­lich­keiten für die Sport­ge­räte gibt es auch einen Raum für eine Orts­gruppe der Tiroler Schützen mit einer kleinen Indoor-Schieß­an­lage.

Der 11 m hohe, sich nach oben verjün­gender Licht­turm ist das gestal­te­ri­sche Gegen­ge­wicht zum lang­ge­streckten Körper. Der Turm ist Teil der Dach­land­schaft, auf deren langem Flach­dach 52 Photo­vol­ta­ik­mo­dule unter­ge­bracht sind. Dank eines Systems, das 50 % des Ener­gie­ver­brauchs mit erneu­er­baren Ener­gien deckt, ist das Gebäude Casa­Clima A‑zertifiziert.

Die Planer des Fieldhouse schaffen es, dem Bau einen ganz eigenständigen architektonischen Charakter zu geben, der sich bestens in die anspruchsvolle Umgebung einfügt.

Bei einem Sport­platz­ge­bäude kommt es in erster Linie darauf an, die notwen­digen Funk­tionen wie Umkleiden, Lager­flä­chen u .ä. unter­zu­bringen – und viel­leicht auch noch zusätz­liche Ange­bote für Veran­stal­tungen oder Tagungen. Das ist gelungen.

Die Planer des Fieldhouse schaffen es aber außerdem, dem Bau einen ganz eigen­stän­digen archi­tek­to­ni­schen Charakter zu geben, der sich bestens in die anspruchs­volle Umge­bung einfügt.

Der Sport öffnet sich, und das bedeutet immer einen Gewinn für alle.

Fotos

©Gustav Willeit

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Nationales Sportzentrum Magglingen

Indoor-Laufbahn im Nationalen Sportzentrum in Magglingen (NSM)

Run to you

Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Das kleine Dorf Magglingen ist praktisch das Trainingslager des Schweizer Spitzensports. Für die zahlreichen Gäste betreibt die ansässige Hochschule das Nationale Sportzentrum in Magglingen (NSM).

Das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen, eine Einrich­tung des Bundes­amts für Sport, bietet Trai­nings­mög­lich­keiten für nahezu jede Sportart, und das unter Wett­kampf­be­din­gungen auf aller­höchstem Niveau. Dazu gehört auch eine mobile Indoor-Lauf­bahn, die sich nach Bedarf auf- und wieder abbauen lässt – und die wurde nun erneuert.

Für den Belag fiel die Wahl auf CONIPUR SW, da er einer­seits den Vorgaben von IAAF und Swiss Athle­tics entspricht und ande­rer­seits sehr leicht ist.

Die Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen, EHSM, befasst sich als einzige Schweizer Hoch­schule ausschließ­lich mit Lehre, Forschung, Entwick­lung und Dienst­leis­tung im Bereich Sport. Die EHSM ist Teil des Bundes­amts für Sport (BASPO), das eben­falls in Magg­lingen ange­sie­delt ist.

Das kleine Dorf im Kanton Bern ist prak­tisch das Trai­nings­lager des Schweizer Spit­zen­sports. In dieser Eigen­schaft verzeichnet es jähr­lich mehr als 80.000 Über­nach­tungen. Für diese zahl­rei­chen Gäste betreibt die Hoch­schule das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM).

Laufbahnen

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
CH — 8207 Schaff­hausen

Bauherr

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen (EHSM)

Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trainieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Unter dem Motto „Sport­liche und geis­tige Spit­zen­leis­tungen in inspi­rie­render Umge­bung“ können Athle­tinnen und Athleten sport­wis­sen­schaft­liche Unter­stüt­zung durch das Dienst­leis­tungs­an­gebot der EHSM und opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten an ein und demselben Ort in Anspruch nehmen. Dafür stehen Indoor- und Outdoor-Sport­an­lagen sowie Semi­nar­räume, Unter­künfte und gastro­no­mi­sche Ange­bote zur Verfü­gung.

Das NSM will für prak­tisch jede Spielart des Leis­tungs­sports die passende Anlage bieten. Dazu verfügt es neben ausge­dehnten Außen­an­lagen über eine Fünf­fach­halle, zwei Drei­fach­hallen, drei Einfach­hallen inkl. Fitness- und Kraft­raum sowie über eine Fecht- und Squash­halle.

Ob für Volley­ball, Klet­tern oder Tanzen, die Hallen bieten für fast jede Sportart die rich­tige Umge­bung. Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trai­nieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Diese Anlage sollte komplett erneuert werden. Natür­lich muss auch die neue Konstruk­tion allen Ansprü­chen des Leis­tungs­sports genügen, also eine hoch­wer­tige Ober­fläche und rund einen Meter hohe Kurven­er­hö­hungen bieten.

Deshalb muss der Belag einer­seits den Vorgaben von World Athle­tics und Swiss Athle­tics genügen, und ande­rer­seits wegen des mobilen Aufbaus ein möglichst geringes Gewicht aufweisen – ein idealer Anwen­dungs­fall für CONIPUR SW.

Das 13 mm dicke Poly­ure­than-Lauf­bahn­system mit einer PUR-gebun­denen Elas­tik­schicht auf Basis von rezy­klierten Gummi-Granu­laten zeichnet sich aufgrund seines 3 mm PUR-Ober­be­lages durch hohe Qualität und Lang­le­big­keit aus und ist eine gute Alter­na­tive zu den Voll­kunst­stoff­be­lägen. CONIPUR SW ist gelenk­scho­nend und rutsch­hem­mend.

Für den Einsatz in der Halle ist auch die Tritt­schall­däm­mung von Vorteil.

Neben den tech­ni­schen Eigen­schaften über­zeugte eine CONI­CA/­CO­NIPUR-Indoor-Lauf­bahn in Prag als Refe­renz das Bundesamt als Bauherren. Den Auftrag für den Einbau erhielt die Walo Bert­schinger AG aus Gümligen, die erst im Februar 2020 zu einem der „Besten Arbeit­geber 2020“ in der Schweiz gekürt worden war.

Standort

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen
Haupt­strasse 247
CH — 2532 Magg­lingen

Eröffnung

2022

Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Für die Herstel­lung erwies sich der Sand­wich-Aufbau als vorteil­haft. Da für die Instal­la­tion im NSM nur ein knappes Zeit­fenster zur Verfü­gung stand, wurde die Basis-Schicht des SW-Systems beim Hersteller der Holz­ele­mente aufge­bracht. Die einzelnen Elemente wurden dann nach Magg­lingen trans­por­tiert, vor Ort zusam­men­ge­setzt und mit CONIPUR 210 blau beschichtet.

Die fertige Bahn erhielt dann abschlie­ßend eine Versie­ge­lung mit CONIPUR 2200. Dies verfes­tigt die granu­lierte Ober­fläche des Belages und erleich­tert zudem die Reini­gung.

Nachdem die Beschich­tung ausge­härtet war, konnte man sie na den Fugen zwischen den einzelnen Elementen schneiden. Beson­ders das Beschichten der Kurven erfor­derte viel Know-How, da sich diese während der Bear­bei­tung auf Wett­kampf­höhe befanden und ein entspre­chend starkes Gefälle aufwiesen. Wird hier nicht sorg­fältig gear­beitet, kann das Mate­rial abfließen.

Die Planung erwies sich jedoch als erfolg­reich. Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Damit kann das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen dem Indoor-Lauf­sport nun opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten unter Wett­be­werbs­be­din­gungen bieten.

Fotos

CONICA AG

Text

Julio Fernando Fadel
CONICA AG
(Adver­to­rial)

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Vorlage NL 83

Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes

Es werde Licht

Die Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist in mehrerer Hinsicht innovativ, vor allem in Bezug auf Materialwahl, Nachhaltigkeit und Licht.

Sporthallen sind häufig geschlossene und homogene Kisten, die kein oder nur wenig Tageslicht einfallen lassen. Die Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist da anders.

Let the suns­hine in

Sport­hallen sind häufig geschlos­sene und homo­gene Kisten, die kein oder nur wenig Tages­licht einfallen lassen. Picado De Blas Arqui­tectos sahen die Chance, bei der Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes etwas anders zu machen und ein ökolo­gi­sches Konzept mit nied­rigen Betriebs­kosten durch­zu­setzen.

Der archi­tek­to­ni­sche Ausdruck dieses Plans ist ein großes, nach Osten geöff­netes Fens­ter­band, das den Blick in den Himmel frei­gibt.

Let the suns­hine in

Sport­hallen sind häufig geschlos­sene und homo­gene Kisten, die kein oder nur wenig Tages­licht einfallen lassen. Picado De Blas Arqui­tectos sahen die Chance, bei der Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes etwas anders zu machen und ein ökolo­gi­sches Konzept mit nied­rigen Betriebs­kosten durch­zu­setzen.

Der archi­tek­to­ni­sche Ausdruck dieses Plans ist ein großes, nach Osten geöff­netes Fens­ter­band, das den Blick in den Himmel frei­gibt.

Architekt

Picado-De Blas Arqui­tectos
Calle González Amigó nº23
E — 28033 Madrid

Team: Rubén Picado Fernández, María José de Blas, Carlos Diaz-Monis, Jorge Li, Teresa Casbas, Sofía Fernández, Will Tooze

Bauherr

Kommune Torre­l­odones

Die Planer realisierten eine selbsttragende Struktur aus abnehmbaren Paneelen, wie sie in der Industrie häufiger verwendet werden.

Der Entwurfs­ge­danke besteht darin, die Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes als ein zusätz­li­ches, mobiles Stück Archi­tektur zu errichten: schnell reali­siert, nach­haltig und inno­vativ.

Die Planer dachten an eine selbst­tra­gende Struktur aus abnehm­baren Paneelen, wie sie in der Indus­trie häufiger verwendet werden.

Eine solche Konstruk­tion ist ener­gie­ef­fi­zient, schnell umge­setzt und sogar wieder­ver­wertbar. Die Platten sind 10 cm stark und führen zu einer Bauweise, die nur etwa ein Viertel einer herkömm­li­chen Konstruk­tion wiegt.

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torre­l­odones
E – Madrid

Eröffnung

2019

Die Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist in vielerlei Hinsicht innovativ.

Die Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist in vielerlei Hinsicht inno­vativ. Nicht nur wegen der indus­tri­ellen Paneelsys­teme, sondern auch wegen der im Innen­raum erzielten Schall­ab­sorp­tion. Die Stoß­ab­sorp­tion am Boden wird durch die Über­la­ge­rung mehrerer spezi­eller absor­bie­render Platten unter dem Pflaster gewähr­leistet, während Echos und Nach­hall an den Wänden durch ein speziell für dieses Projekt entwi­ckeltes 3D-Textil­ma­te­rial vermin­dert werden.

Das für die Endbe­ar­bei­tung des Fußbo­dens verwen­dete Holz ist ein indus­tri­elles Eichen­re­cy­cling­holz, das aus den Resten anderer Hölzer herge­stellt wird.

Fotos

Alberto Amores
Estudio Picado-de Blas

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Schi­cken Sie uns einfach zwei oder drei Fotos (oder wir nehmen diese) und einen Text von circa 700 Zeichen.

Hallo. Ich bin ein kleiner Blind­text. Und zwar schon so lange ich denken kann. Es war nicht leicht zu verstehen, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man ergibt keinen Sinn. Wirk­lich keinen Sinn. Man wird zusam­men­hangslos einge­schoben und rumge­dreht – und oftmals gar nicht erst gelesen.

Aber bin ich allein deshalb ein schlech­terer Text als andere? Na gut, ich werde nie in den Best­sel­ler­listen stehen. Aber andere Texte schaffen das auch nicht. Und darum stört es mich nicht beson­ders blind zu sein.

Und sollten Sie diese Zeilen noch immer lesen, so habe ich als kleiner Blind­text etwas geschafft, wovon all die rich­tigen und wich­tigen Texte meist nur träumen.

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