Oyter Berg

Das Stadion “Oyter Berg” in Vechta

Neue Heimat

 

 

PS+ Planung von Sport­stätten

Sport­ver­eine fördern die Gesund­heit, stärken den Gemein­schafts­sinn und unser aller Mitein­ander. Das hat auch die nieder­säch­si­sche Stadt Vechta erkannt und in den vergan­genen Jahren umfang­reich in die Moder­ni­sie­rung und Neustruk­tu­rie­rung ihrer Sport­an­lagen inves­tiert.

Dazu wurden zunächst vier Sport­stätten im Rahmen einer Konzept­studie unter­sucht. Neben dem „Oyter Berg“ wurden zwei weitere Anlagen moder­ni­siert und neu struk­tu­riert, eine wurde aufge­geben.

Sowohl die Studie als auch, nach euro­pa­weiter Ausschrei­bung, die Planung und Ausfüh­rung stammt von PS+ Planung von Sport­stätten.

Am Oyter Berg

Zu den moder­ni­sierten und neu struk­tu­rierten Anlagen gehört das Vereins­ge­lände des VfL Oythe, der „Oyther Berg“. Das Herz­stück der Anlage bildet das zwei­ge­schos­sige, kompakte Multi­funk­ti­ons­ge­bäude. Es fügt sich bestens an einen bereits bestehenden Baukörper mit vier Umkleiden an.

Seine zentrale Lage sorgt für kurze Wege und gute Sicht­be­zie­hungen zu den Spiel­fel­dern. Außerdem verfügt es über eine über­dachte Tribü­nen­an­lage mit 400 Sitz­plätzen und weiteren Steh­plätzen.

In der anthra­zit­far­benen Fassade, den roten Fassa­den­platten und den roten Tribü­nen­sitzen finden sich die Vereins­farben des Bezirks­li­gisten VfL Oythe wieder. Dieses Farb­kon­zept wurde auch im Gebäu­de­inneren umge­setzt. Hier befinden sich neben der Geschäfts­stelle, Bespre­chungs­räumen und Kiosken sechs große Umklei­de­räume sowie zwei Schieds­rich­ter­um­kleiden.

Das groß­zügig bemes­sene Vereins­heim mit eigener Küche befindet sich im OG und bietet, inklu­sive Terrasse, beste Sicht aufs Haupt­spiel­feld.

Neben dem Haupt­spiel­feld entstanden zwei weitere Groß­spiel­felder und ein Park­platz mit über 150 Park­plätzen.

Zukunfts­fä­hig­keit

Auch die tech­ni­schen Anlagen des Oyter Berg zeugen von plane­ri­scher Weit­sicht.

Eine Luft/­Wasser-Wärme­pumpe regu­liert die Fußbo­den­hei­zung und sorgt für den nach­hal­tigen Betrieb des Neubaus. Sämt­liche tech­ni­schen Anlagen werden über eine zentrale Einheit gesteuert.

Die Beleuch­tung erfolgt über modernste LED-Technik mittels Präsenz­steue­rung. Über das gesamte Funk­ti­ons­ge­bäude erstreckt sich ein rund 1.330 m² großes Stahl­dach­trag­werk, das zukunfts­wei­send für die Aufnahme einer Photo­vol­taik-Anlage dimen­sio­niert wurde.

Alle Spiel­felder sind mit LED-Flut­licht­an­lagen und statio­näre Bereg­nungs­an­lagen ausge­stattet. Beide Maßnahmen zusammen sorgen für fast unein­ge­schränkte Nutz­bar­keit der Spiel­felder.

Mehr geht nicht

Wenn Konzept­stu­dien zu dem Ergebnis kommen, dass eine Sport­an­lage geschlossen werden sollte, ist in der Regel erheb­li­cher Wider­stand seitens der nutzenden Vereine zu erwarten.

In Vechta ist es PS+ Planung von Sport­stätten dagegen gelungen, struk­tu­relle Neuord­nung mit archi­tek­to­ni­scher und funk­tio­naler Qualität zu verbinden – und die Vereine mit ins Boot zu holen. Das ist gar nicht so einfach.

Der Oyter Berg wurde im Juni 2024 eröffnet und am 12. Juli mit einem Spiel gegen Preußen Münster einge­weiht. Vorher wurde die Vereins­fahne am alten Platz an der Hasen­weide feier­lich einge­holt – mehr geht eigent­lich nicht.

Mehr über die Sport­ent­wick­lung in Vechta und die beiden anderen neuen Sport­an­lagen „Am Berg­keller“ und das Univer­si­täts­sport­ge­lände folgt sehr bald.

Projekt­daten

Archi­tekt

PS+ Land­schafts­Ar­chi­tektur
Katha­ri­nen­straße 31,
D – 49078 Osna­brück

Bauherr

Stadt Vechta

Eröff­nung

2024

Adresse

Stadion Am Oyther Berg
Oythe 25
D – 49377 Vechta

Fotos

Axel Hart­mann

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Fran­zö­si­sche Schule Rangun

Tribüne der inter­na­tio­nalen fran­zö­si­schen Schule von Rangun

Bambus-Bruta­lismus

 

 

Blue Temple

Die Tribüne der inter­na­tio­nalen fran­zö­si­schen Schule von Rangun passt wunderbar in ihre Umge­bung, verwendet nach­hal­tige Mate­ria­lien und bietet bemer­kens­werte Details.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Bambus

Die inter­na­tio­nale fran­zö­si­sche Schule von Rangun (Lycée Fran­çais Inter­na­tional de Rangoun), der größten Stadt von Myanmar, verfügt über eine beacht­liche Anzahl an sport­li­chen Ange­boten, darunter auch ein Groß­spiel­feld.

Was bisher fehlte, war eine Über­da­chung der Zuschau­er­plätze, die nicht nur Schatten spendet und vor Regen schützt, sondern auch für Veran­stal­tungen am Abend geeignet ist.

Hier kamen die Planer von Blue Temple ins Spiel, und mit ihnen das wunder­bare Mate­rial Bambus.

Paral­laxen

Idee und Entwurf basieren auf mehreren Schlüs­sel­fak­toren des Stand­orts. Das Gesamtraster der Struktur wurde so ange­passt, dass das unge­hin­derte Fließen des Verkehrs, die Ausrich­tung auf die vorhan­denen Wege im Garten, die Form der Grün­flä­chen und die Zugäng­lich­keit gewähr­leistet ist.

Das Dach und sein Über­stand wurden so gestaltet, dass die Tribüne das ganze Jahr über optimal über­dacht ist. Da der der Struktur zuge­wie­sene Raum linear ist, bot sich hier die Gele­gen­heit, mit Paral­la­xen­ef­fekten zu spielen. Die beiden Säulen­reihen wurden so gegen­ein­ander verschoben, dass ein rauten­för­miges Raster entstand.

Neobru­ta­lismus

Nach den Worten der Planer wünschte die Schule eine Inter­ven­tion im Stile des „Bambus-Neobru­ta­lismus“, „eine wünschens­werte, passende Form für ein Sport­zen­trum“, weil sie die geome­tri­schen Formen der Spiel­li­nien akzen­tu­iert.

Die vorge­fer­tigten Stahl­fun­da­mente wurden speziell entworfen, um der Struktur ein Gefühl von Leich­tig­keit und Eleganz zu verleihen. Die Farben wurden sorg­fältig ausge­wählt, um den natür­li­chen Gelbton des Bodens zu betonen.

Brutal oder nicht: Die Tribüne der inter­na­tio­nalen fran­zö­si­schen Schule von Rangun passt wunderbar in ihre Umge­bung, verwendet nach­hal­tige Mate­ria­lien und bietet bemer­kens­werte Details.

Fotos

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Projekt­daten

Archi­tekt

Blue Temple
Raphaël Ascoli

Bauherr

Lycée Fran­çais Inter­na­tional de Rangoun

Eröff­nung

2024

Adresse

Lycée Fran­çais Inter­na­tional de Rangoun
6 Ou Yin St, Yangon
Myanmar

Fotos

Nyan Zay Htet

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Flying Tops Arenas

Flying Tops Arenas 

Come toge­ther

 

 

People’s Archi­tec­ture Office

Die Flying Tops Arenas sind ein schönes Beispiel für die viel­fäl­tigen Gestal­tungs- und Nutzungs­mög­lich­keiten von Frei­luft­hallen – unter schwie­rigen Rahmen­be­din­gungen.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Top-Spin­ning

Auch in der eher armen südwest­li­chen chine­si­schen Provinz Yunnan weiß man um die Bedeu­tung des Sports für die gesell­schaft­liche und soziale Entwick­lung. Daher entstanden hier im Früh­jahr 2023 mit den Flying Tops Arenas gleich zwei Frei­luft­hallen, die den Menschen Ange­bote für eine sinn­volle Frei­zeit­be­schäf­ti­gung machen.

Die Flying Tops Arenas sind von der Sportart inspi­riert, die sie beher­bergen: Top-Spin­ning. Das ist ein alter chine­si­scher Wett­kampf­sport, der in den indi­genen Gemein­schaften der Region Yunnan tief verwur­zelt ist und über 4.000 Jahre zurück­reicht.

Die beiden Frei­luft­hallen entstanden in Baima Village und in Qingkai Village. Geplant haben sie das People’s Archi­tec­ture Office, Bauherr waren die Leping Foun­da­tion und die Star­bucks Foun­da­tion.

Frei­luft­hallen

Jede der beiden Arenen ist auf die Land­schaft des jewei­ligen Stand­orts abge­stimmt. Beide Dörfer liegen in den Bergen nahe Tibet, für beide Projekte ist der offene, land­schafts­be­zo­gene Typus der Frei­luft­halle eine wunder­bare Lösung.

Die Flying Tops Arena in Baima Village wurde am tiefsten Punkt des Dorfes plat­ziert, damit sie von jedem Haus­halt aus gesehen werden kann. Jeder Dorf­be­wohner kann jede Akti­vität in der Halle wahr­nehmen und sich dazu entschließen, daran teil­zu­nehmen.

Die Dach­ebenen bewegen sich in einer abstei­genden Bewe­gung auf die darunter liegenden Kaffee­felder zu und schaffen eine visu­elle Verbin­dung zur umge­benden Land­schaft. Im Inneren wieder­holen sich die Dach­ebenen nach oben in Rich­tung der Top-Spin­ning-Würfe und verstärken die Geräu­sche der Spieler und Zuschauer, die über das Tal schallen.

Land­schaft

Die Flying Tops Arena des Dorfes Qinkai liegt an einem Hang an der Haupt­straße und lädt die Dorf­be­wohner ein, sich zu treffen, Kontakte zu knüpfen – und natür­lich zu trai­nieren.

Die größere der beiden Dach­ebenen der Arena fällt in dieselbe Rich­tung wie die Land­schaft ab. Die klei­nere Ebene, die den Zuschau­er­be­reich abdeckt, hebt sich in die entge­gen­ge­setzte Rich­tung und gibt den Blick auf die atem­be­rau­bende Berg­ku­lisse frei, wodurch auch hier die Natur in das Sport­erlebnis inte­griert wird.

Flying Tops Arena Baima Village

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Alkohol

Über den reinen Sport hinaus dienen beide Arenen als Kata­ly­sa­toren für die soziale Inter­ak­tion in der Gemein­schaft. Tägliche Spin­ning-Akti­vi­täten haben über­mä­ßigen Alko­hol­konsum einge­dämmt und eine gesün­dere Frei­zeit­ge­stal­tung geför­dert.

Außerdem haben sie den Bewoh­nern die Möglich­keit eröffnet, für regio­nale und provin­zi­elle Veran­stal­tungen zu trai­nieren, was den Austausch über die Dorf­grenzen hinaus fördert.

Abge­legen

Aufgrund der abge­le­genen Lage beider Dörfer wurden sämt­liche Bauma­te­ria­lien von einem Geschäft am Fuße des Berges bezogen.

Die Arenen sind etwa 26 m lang, 18 m breit und 6 m hoch und bestehen aus den in der Gegend übli­chen Stahl­fach­werk­kon­struk­tionen, die von den Dorf­be­woh­nern selbst gebaut wurden.

Außer­ge­wöhn­lich

Die Flying Tops Arenas sind ein schönes Beispiel für die viel­fäl­tigen Gestal­tungs- und Nutzungs­mög­lich­keiten von Frei­luft­hallen.

Hier stehen sie als Symbole für kultu­relles Erbe und gemein­schaft­li­chen Zusam­men­halt. Sie bieten Raum für Tradi­tion und gesundes Enga­ge­ment im Herzen des länd­li­chen Yunnan im Einklang mit der Natur – und sie sind ein Beispiel für einfalls­rei­ches Bauen unter schwie­rigen Bedin­gungen.

Flying Tops Arena Qingkai Village

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Projekt­daten

Archi­tekt

People’s Archi­tec­ture Office
James Shen, He Zhe, Zang Feng, Li Qiuyuan, Wang Cheng­chen

Eröff­nung

2023

Fotos

People’s Archi­tec­ture Office

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

Baustelle

Video

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Zwei­feld-Frei­luft­halle Bocholt

Zwei­feld-Frei­luft­halle Bocholt

Die Zukunft

Dieses Projekt hat Signal­wir­kung weit über Bocholt hinaus, denn es ist die erste Zwei­feld-Frei­luft­halle in Deutsch­land. Die enge Verzah­nung von Sport und Spiel dient schon jetzt als Vorbild für andere Vereine und Sport­stätten.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Tenne war gestern

Auf einem ehema­ligen Tennen­platz in Bocholt entstand im Früh­jahr 2024 eine ausge­spro­chen viel­sei­tige Zwei­feld-Frei­luft­halle: Neben der schon „klas­si­schen“ Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­belag, die für Ball­sport­arten genauso gut nutzbar ist wie für Tanz­gruppen, entstand ein über­dachter Spiel­platz.

Diese Kombi­na­tion aus Sport und Spiel trägt nicht nur dem viel­sei­tigen Anspruch der „Turner und Ball­spieler Bocholt 1907“ Rech­nung, es dürfte sich auch um die erste und rich­tungs­wei­sende Zwei­feld-Frei­luft­halle auf deut­schem Boden handeln.

Die Planung stammt von Kempkes & Storm,  gebaut wurde die Halle von McArena.

Heute zählt Viel­falt

Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in zeit­ge­mäße Ange­bote trans­for­miert, die den Zielen des Vereins entspre­chen und möglichst den gesamten Stadt­teil akti­vieren und attrak­ti­vieren.

Entschei­dend ist die Viel­falt: Gemeinsam mit der Zwei­feld-Frei­luft­halle entstanden ein Kinder­spiel­platz mit Nied­rig­seil­garten, eine Calis­the­nics­an­lage und ein Toilet­ten­häus­chen. Damit haben die TuB Bocholt ihr ohnehin üppiges Angebot mit zahl­rei­chen Spiel­fel­dern, Gymnas­tik­hallen und Tennis­plätzen entschei­dend verfei­nert, denn Frei­luft­hallen spre­chen alle Nutzer­gruppen an.

Und frische Luft

Frei­luft­hallen sind ein komfor­ta­bler und wirt­schaft­li­cher Hybrid aus Sport­platz und Sport­halle. Sie bieten eine über­dachte Sport­fläche an der frischen Luft – also das Beste aus beiden Welten.

Damit sind sie so viel­seitig wie die Sport­parks, deren Zentrum sie bilden. In Bocholt sind neben vielen Ball- und Rück­schlag­sport­arten auch Tanzen, Fitness, Gesund­heits­sport oder Yoga ganz­jährig möglich. Für Kinder­ge­burts­tage, Vereins- und Fami­li­en­feiern oder Firmen-Events eignen sich die Hallen natür­lich auch.

Fotos

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Für alle da

Die Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­belag kann auch von Externen gebucht werden. Eine auto­ma­ti­sche Steue­rung lässt dann das Licht zu den gebuchten Zeiten an- und im Anschluss wieder ausgehen. Darüber hinaus verfügt die Halle über vier Funi­no­tore (wie vom DFB empfohlen), eine Anzei­gen­tafel und eine Audio­an­lage. Durch Drücken der Tortaste im Torpfosten lässt sich der Spiel­stand aktua­li­sieren, während Musik und Audios ganz einfach über Smart­phone oder Tablet gesteuert werden können.

Ein weiteres High­light sind die Laser-Geräte zur Messung der Torschüsse. Die Ergeb­nisse werden auf der Anzei­gen­tafel wieder­ge­geben.

Meilen­stein

Die neue Zwei­feld-Frei­luft­halle der TuB Bocholt 1907 ist ein Meilen­stein in der Entwick­lung dieses Tradi­ti­ons­ver­eins, insbe­son­dere für den Brei­ten­sport und den Nach­wuchs­be­reich.

Beson­ders ist auch die Gemein­sam­keit, mit welcher der Verein und die Stadt Bocholt das Projekt voran getrieben haben. Das ist auch ein Grund dafür, dass verschie­dene Förder­pro­gramme einge­flossen sind. So wurden die Frei­luft­halle durch städ­ti­sche Mittel und Förder­mittel des Bundes und des Landes NRW im Rahmen des Förder­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pakt zur Förde­rung von Sport­stätten“, die Nied­rig­seil­garten durch das Programm „Moderne Sport­stätte 2022“ und die Calis­the­nics Anlage vom LSB.NRW („Inno­va­tive Outdoor­pro­jekte“) unter­stützt.

Signal­wir­kung

Das Projekt hat darüber hinaus Signal­wir­kung weit über Bocholt hinaus, denn es ist die erste und bisher einzige so viel­sei­tige Zwei­feld-Frei­luft­halle in Deutsch­land. Die enge Verzah­nung von Sport und Spiel, von Ange­boten sowohl für Kinder als auch für ihre Eltern (oder andere Erwach­sene) zeugt von Inno­va­ti­ons­geist und dient schon jetzt als Vorbild für andere Vereine und Sport­stätten: kompakte, wetter­ge­schützte und kosten­güns­tige Infra­struktur für Sport und Spiel mit opti­malen Bedin­gungen für die Akteure jedes Alters.

Mit anderen Worten: die Zukunft.

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Projekt­daten

Planung

Kempkes & Storm
Archi­tekten GmbH
Up de Dohre 13
D – 46399 Bocholt

Frei­luft­hallen

McArena GmbH
Karl‑Ferdinand‑Braun‑Straße 3
D – 71522 Back­nang 

Verein & Adresse
TuB Bocholt 1907 e.V.
Lowi­cker Str. 19C
D – 46395 Bocholt
Eröff­nung

2024

Fotos

McArena GmbH
Kempkes & Storm
TuB Bocholt 1907 e.V.

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Feld­ho­ckey­sta­dion der Asian Games

Das Feld­ho­ckey­sta­dion der Asian Games 2023

Skulptur aus Beton

 

 

Archi-Tecto­nics, Thornton Toma­setti Engi­neers, !Melk 

Für die 19. Asian Games 2023 in Hang­zhou wurden zwölf Wett­kampf­stätten neu gebaut. Eins davon ist das skulp­tu­rale Feld­ho­ckey­sta­dion.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Land­schafts­skulptur

Bedeckt von einem 125 Meter langen, frei tragenden Flügel­dach ist Archi-Tecto­nics’ Feld­ho­ckey­sta­dion der Asian Games im Hang­zhou Asian Games 2023 Park auch eine Art Skulptur in der Land­schaft.

Fünf Meter tief in das Gelände einge­bettet, scheint dieses Stadion aus der Land­schaft hervor­zu­treten und öffnet sich seiner Umge­bung als durch­läs­siges und skulp­tu­rales Element im Park.

Atrium

Als inte­graler Bestand­teil der Land­schaft vermit­telt das 5.000 Sitz­plätze umfas­sende Stadion die unter­schied­li­chen Höhen von Zuschauern und Spiel­feld. Durch ein geräu­miges Glasatrium mit 35 Meter hohen Decken gelangen die Zuschauer zu ihren Plätzen, die sich unter ihnen öffnen.

Im Grund­riss nehmen das Dach und das Spiel­feld die Form von zwei sich über­schnei­denden Ovalen an, die – nach den Worten der Archi­tekten – dem Samen des Lebens ähneln.

Span­nung

Die Mate­ria­lität und Struktur des Dachs wurden sich von den tradi­tio­nellen Meinong-Ölpa­pier- und Bambus­schirmen inspi­riert. Es über­spannt die gesamte Distanz in einem Zug. Ein einziger geschwun­gener Balken hält das Dach zusammen und das Netz unter Span­nung.

Das Dach schwebt knapp über dem Gebäude und erzeugt einen natür­li­chen Luftzug, der kühle Luft in den Zuschau­er­raum bringt.

Trga­werk

Der Ring, der das Sonnen­dach umgibt, wird von vier massiven skulp­tu­ralen Beton­ele­menten gehalten. Die Beton­wi­der­lager halten die Struktur nicht aufrecht, sie verleihen ihnen aller­dings Gewicht und halten die gesamte Konstruk­tion unter Span­nung.

Die Planer von Archi-Tecto­nics  haben eng mit dem Trag­werks­in­ge­nieur Thornton Toma­setti zusammen gear­beitet, um schließ­lich eine Struktur zu errei­chen, die die freie Spann­weite des Feld­ho­ckey­sta­dions der Asian Games ermög­licht.

BIM

Das gesamte Gebäude wurde zunächst in 3D model­liert und auf allen Ebenen inte­griert – von der Baustel­len­ver­wal­tung über Mate­ri­al­flüsse, Budget­über­le­gungen bis hin zu Detail­lie­rungen. Es ist damit das erste Projekt in China, das voll­ständig in BIM koor­di­niert und dafür ausge­zeichnet wurde.

Eine einfache Form, deren Umset­zung aller­dings beacht­liche Inge­nieurs­leis­tungen erfor­derte.

Schwamm

Die Ortbe­ton­struktur öffnet sich zu einem Eingangs­po­dium mit einer geschwun­genen Glas­lobby, die unter der abfal­lenden Form der Tribünen verborgen ist. Neben den Feld­ho­ckey­spielen soll das Stadion auch Outdoor-Film­vor­füh­rungen, Konzerte und andere Veran­stal­tungen beher­bergen.

Die umge­bende Land­schaft, entworfen von !Melk, folgt einem nach­hal­tigen Schwamm­stadt-Ansatz. Das Feld­ho­ckey­sta­dion der Asian Games soll nun, nach den Spielen, eine kultu­relle Funk­tion für die Nach­bar­schaft bekommen.

Projekt­daten

Archi­tekt

ARCHI-TECTONICS NYC, LLC
111 John Street #700
New York
US – NY 10038 

Trag­werk

Thornton Toma­setti Engi­neers
120 Broadway
New York
US – NY 10271–0016

Land­schafts­planer

!melk
111 John Street, Suite 2650 
New York
US – NY 10038

Eröff­nung

2022

Fotos

SFAP Shanghai

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Johannes Bühl­be­cker
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Stade Yves-du-Manoir

Stade Yves-du-Manoir in Colombes

Wahr­zei­chen

 

 

OLGGA, Celni­kier & Grabli Archi­tectes

Alle 100 Jahre finden im Stade Yves-du-Manoir in Colombes Olym­pi­sche Spiele statt. Da kann man sich schon was gönnen – zum Beispiel Archi­tektur von OLGGA.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Alle 100 Jahre: Olympia

Erbaut für die Olym­pi­schen Spiele im Jahr 1924, ist das Stade Yves-du-Manoir in Colombes, einem Vorort von Paris, ein Wahr­zei­chen in der Geschichte des fran­zö­si­schen Sports. Das Stadion war Austra­gungsort zahl­rei­cher sport­li­cher Ereig­nisse, insbe­son­dere der Olym­pi­schen Sommer­spiele 1924, vieler Spiele der fran­zö­si­schen Rugby-Natio­nal­mann­schaft und dem Rugby­club Racing 92. Ein Jahr­hun­dert später wird das Stadion die Feld­ho­ckey-Wett­be­werbe der Olym­pi­schen Spiele Paris 2024 ausrichten.

Aus diesem Anlass wurde die gesamte Sport­an­lage neu gestaltet. In Zusam­men­ar­beit mit Celni­kier & Grabli Archi­tectes wurde das Stadion entwi­ckelt und besteht aus 10 Spiel­fel­dern und zwei Gebäuden, von denen eines für Fußball und Rugby von OLGGA entworfen wurde.

Hoch­wasser

Der Master­plan ordnet, ratio­na­li­siert und sichert den Betrieb des Stade Yves-du-Manoir und seine sport­li­chen Akti­vi­täten. Die Spiel­felder und Gebäude sind so geplant, dass sie das Grund­stück gleich­mäßig belegen, insbe­son­dere das Zentrum der Anlage. Einrich­tungen, die demselben Sport zuge­ordnet sind, wurden grup­piert. So entstanden vier verschie­dene Bereiche mit Frei­räumen an den Rändern. Dabei handelt es sich um privi­le­gierte Stand­orte mit außer­ge­wöhn­li­cher Natur und Biodi­ver­sität.

Das Grund­stück befindet sich in einer poten­zi­ellen Hoch­was­ser­zone und ist klima­ti­schen Schwan­kungen unter­worfen. Daher wurde der Baukörper mit den Umklei­de­räumen und Sport­ein­rich­tungen im Erdge­schoss auf Stelzen gestellt.

Baum­stämme

Die Sport­an­lagen sind entlang einer Achse ange­ordnet, die das Gelände von Norden nach Süden durch­quert. Jede Einrich­tung befindet sich so nah wie möglich am Spiel­feld, dem sie zuge­ordnet ist.

Die markante Lage des Gebäudes im Gelände steht im Kontrast und im Kontakt zur Land­schaft. Schlichte, saubere und raffi­nierte Volumen verleihen dem Stade Yves-du-Manoir eine Wirkung, die seinen Maßstab betont. Das Erdge­schoss ist mit Baum­stämmen unter­schied­li­cher Durch­messer verkleidet, die eine dicke Fassade mit einem leben­digen und zufäl­ligen Muster bilden. Ein schwe­bendes Volumen in anthra­zit­far­bener Metall­ver­klei­dung, die Tribüne darüber, öffnet sich nach Osten und rahmt das Haupt­spiel­feld ein.

Trotz seiner 250 Meter Länge wirkt die Archi­tektur wohl­tuend zurück­hal­tend und unter­stüt­zend.

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Krone

Die lang­le­bige und gegen Wasser wider­stands­fä­hige Beton­struktur des Erdge­schosses geht darüber in eine Holz­kon­struk­tion über. Diese ist sichtbar und umschließt die Tribüne, wodurch ein einheit­li­cher Raum mit warmer Atmo­sphäre entsteht. Die perfo­rierte Stahl­fas­sade ermög­licht den Blick auf die west­lich gele­genen Spiel­felder und stellt für die Besu­cher den visu­ellen Kontakt mit dem gesamten Gelände wieder her.

Die riesige Dach­ter­rasse setzt dem Stade Yves-du-Manoir die Krone auf – und schafft eine ganz enge Bezie­hung zwischen Mensch und Land­schaft. Zugäng­lich und bepflanzt, bietet sie eine schwe­bende Prome­nade und die Höhe, um die benach­barten Räume und Flächen neu zu entde­cken. Inten­sive Bepflan­zung trägt zum ther­mi­schen Komfort, zur Regen­was­ser­re­ten­tion und zur Entwick­lung der Biodi­ver­sität bei.

Projekt­daten

Eröff­nung

2023

Adresse

Stade Yves-du-Manoir
12 Rue Fran­çois Faber
F – 92700 Colombes

Fotos

Stephane Abou­daram
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Stade Pierre-Paul Bernard

Stade Pierre-Paul Bernard

Passt 

 

 

K ARCHITECTURES

Das Stade Pierre-Paul Bernard ist ein sehr schönes Beispiel für die profes­sio­nelle Sanie­rung und Erwei­te­rung eines Sport­zen­trums im Einklang mit der umge­benden Land­schaft.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Umge­bung

Das Stade Pierre-Paul Bernard in der fran­zö­si­schen Stadt Talence (45.000 Einwohner) stammt aus dem Jahr 1976 und liegt in der wunderbar grünen Umge­bung des Bois de Thouars vor den Toren von Bordeaux. Das Stadion ist das Zentrum eines außer­ge­wöhn­li­chen, 40.000 m² großen Sport­zen­trums mit den Schwer­punkten Leicht­ath­letik und Fußball. Es beher­bergt natio­nale und inter­na­tio­nale Veran­stal­tungen vor mehr als 15.000 Zuschauern wie „Déca­star“, einen Event der IAAF World Athle­tics Combined Events Tour.

Im Jahr 2016 beauf­tragte die Verwal­tung der Metro­pol­re­gion Bordeaux das Archi­tek­tur­büro K ARCHITECTURES mit der Reno­vie­rung der Lauf­bahn und der Tribünen des Stadions sowie dem Bau eines angren­zenden neuen Sport­kom­plexes mit Sport­hallen, Dojo, Fitness­raum sowie Verwal­tungs- und Gemein­schafts­räumen.

Harmonie

Das Stade Pierre-Paul Bernard wurde reno­viert, ohne sein Aussehen zu verän­dern. Nur die Pfeiler und Fassaden, die zum Vorplatz hin liegen, erhielten eine dunkle Tönung, um die Harmonie zwischen dem Bestand und den neuen Gebäuden zu opti­mieren. Der Bauch des Gebäudes, in dem sich die Umklei­de­räume befinden, wurde komplett in sandigem Mono­chrom gestaltet.

Die Leich­tig­keit der Dächer mit ihren Über­ständen, das Einbe­ziehen des natür­li­chen Lichts und der Land­schaft sowie die Verwen­dung von Holz als bestim­menden archi­tek­to­ni­schem Mate­rial verbinden die neuen Hallen, das Stade Pierre-Paul Bernard und die sandigen Kiefern­wälder der Region, aus denen das Holz für den Bau stammt.

Scheune

Dank der gestaf­felten Baukörper und der mini­ma­lis­ti­schen Mate­ri­al­wahl fügt sich das Projekt sehr schön zwischen all den Bäumen ein. Die weit­läu­figen Hallen (eine davon hat eine 80-m-Lauf­bahn zu bieten) erin­nern in ihrem wohl­tu­enden Purismus eher an Scheunen als an hoch­tou­rigen Leis­tungs­sport.

Zu diesem gelas­senen Eindruck tragen auch die frag­men­tierten Volu­mina mit ihren Einschnitten bei, denn sie lassen trotz des umfang­rei­chen Raum­pro­gramms kein Gefühl von Masse aufkommen. Die Fassaden bestehen aus dunklen Holz­latten, als wären sie im Schatten des Blät­ter­dachs versunken. Die Dächer sind auf eine dünne, beschei­dene Platte redu­ziert.

Die Einfach­heit der Konstruk­tionen unter­streicht den ruhigen und redu­zierten Ansatz, der sich auf das Wesent­liche beschränkt. Den Athleten ermög­licht die Anlage bei aller profes­sio­nellen Ausstat­tung Ruhe und Konzen­tra­tion.

Fotos

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Die Lauf­bahn

Zur profes­sio­nellen Ausstat­tung gehört natür­lich auch die Wett­kampf­bahn im Stade Pierre-Paul Bernard selbst. Sie wurde auf acht Bahnen erwei­tert und mit dem Belag Rekortan PUR von Polytan ausge­stattet. Seine Struktur wurde in drei Schichten instal­liert und garan­tiert beste Bedin­gungen. Daher wurden auch sechs 80-m-Aufwärm­bahnen, eine Wurf­fläche und drei Sprung­flä­chen mit Rekortan PUR ausge­stattet.

Kein Wunder, dass die Anlage auch intensiv für die Vorbe­rei­tung auf die olym­pi­schen und para­lym­pi­schen Spiele im Sommer 2024 in Paris genutzt wird.

Projekt­daten

Archi­tekt

K Archi­tec­tures
9 Rue de la Pierre Levée
F – 75 011 Paris

Bauherr

Bordeaux Métro­pole

Eröff­nung

2023

Adresse

Stade Pierre-Paul Bernard
F – 23, 33400 Talence

Lauf­bahnen

Polytan
Gewer­be­ring 3
D – 86666 Burg­heim

Fotos

Guil­laume Amat photo­gra­phies

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Frei­zeit­park Am Hausa­cker

Frei­zeit­park Am Hausa­cker in Bochum

Aschen­puttel

 

 

Hoff & Koch Land­schafts­ar­chi­tektur

Mit dem Frei­zeit­park Am Hausa­cker erhielt Bochum auf einem alten Fußball­platz einen klima­ge­rechten und das Mitein­ander fördernden Frei­raum.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Quar­tiers­zen­trum

Der „Frei­zeit­park Am Hausa­cker“ in Bochum ist ein viel­sei­tiges, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung. Er ist das Ergebnis der Trans­for­ma­tion eines klas­si­schen Fußball­platzes im Ruhr­ge­biet, also mit unge­liebtem Tennen­belag, in ein multi­funk­tio­nales, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung. Planer und Betreiber verfolgten dabei das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und heutigen Ansprü­chen an Sport und Frei­zeit gerecht weiter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Anlage bettet sich deut­lich mehr in das grüne Bild der sie umschlie­ßenden Klein­gar­ten­an­lage ein, als dies früher mit dem mono­funk­tio­nalen Fußball­feld möglich war. Dazu tragen auch Gehölze, Stauden und Rasen­flä­chen bei. Durch drei neue Wege­an­bin­dungen zur Klein­gar­ten­an­lage wird der Anschluss an die Umge­bung verbes­sert und ein Durch­queren der Anlage gewähr­leistet.

 

Sport­ver­halten

Die Frei­luft­halle ist das sport­liche Zentrum der Anlage. Sie bietet Platz für Fußball, Basket­ball, Hand­ball, Fitness- und Gymnas­tik­kurse sowie schu­li­sche und soziale Veran­stal­tungen. Der Frei­zeit­park Am Hausa­cker bietet darüber hinaus einen Spiel­platz mit Wasser­spiel­be­reich, Multi­funk­ti­ons­flä­chen, bunde­li­ga­taug­liche Boule-Bahnen, eine groß­zü­gige Wiese, Bereiche für Senio­ren­fit­ness und Calis­the­nics, inklu­sive Elemente wie Nest­schau­keln und Boden­tram­po­line, die auch von Roll­stuhl­fah­rern und ihren Begleit­per­sonen genutzt werden können, sowie eine Terrasse, Aufent­halts­be­reiche und miet­bare Stugas (das sind kleine Holz­hütten nach schwe­di­schem Vorbild, die an Vereine vermietet werden).

Der Frei­zeit­park Am Hausa­cker trägt dem verän­derten Sport­ver­halten unserer Gesell­schaft (klei­nere Gruppen, infor­meller Sport, Indi­vi­dua­li­sie­rung) genauso Rech­nung wie den heutigen Anfor­de­rungen an Klima­schutz, Nach­hal­tig­keit, Gene­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit und Inklu­sion.

Klima­an­pas­sung

Das Konzept berück­sich­tigt Aspekte der Klima­an­pas­sung, der Biodi­ver­sität, des Regen­was­ser­ma­nage­ments und verbindet sie mit Elementen des Sports und den neuen sozialen Funk­tionen der Anlage als Quar­tiers­zen­trum.

Nach der Entsie­ge­lung des ehema­ligen Sport­platzes domi­nieren jetzt Vege­ta­ti­ons­flä­chen die Anlage. An vielen Stellen wurden Versi­cke­rungs­mulden und Rigolen (unter­ir­di­sche Wasser­spei­cher) geschaffen. Hier wird das Regen­wasser, das auf Dächern und Flächen der Anlage anfällt, für die Bewäs­se­rung von Pflanzen und Gehölzen einge­leitet und gezielt zur Bewäs­se­rung der Bäume genutzt. Darüber hinaus wurden 60 Bäume, Strauch- und Stau­den­flä­chen sowie Früh­lings­blüher gepflanzt, die dem Klima­wandel stand­halten.

Einge­bunden in die bestehenden Struk­turen des Sport­platzes und der umge­benden Klein­gärten wächst der Frei­zeit­park Am Hausa­cker immer mehr zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Raum zusammen.

Fotos

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Der Schuh passt

Der Frei­zeit­park Am Hausa­cker ist barrie­re­frei und inklusiv; Ein zentraler, grüner Aufent­haltsort mit Raum für alle Alters­gruppen und alle körper­li­chen Voraus­set­zungen – und gleich­zeitig ein sozialer Ort mit Raum für Ideen, Gemein­sam­keit, Krea­ti­vität, eine Heimat von Gruppen und Events.

Mit dem Frei­zeit­park Am Hausa­cker erhielt Bochum auf einem alten Tennen-Fußball­platz einen gesunden, klima­ge­rechten und das Mitein­ander fördernden Frei­raum. Frei nach den Gebrü­dern Grimm: Der Schuh passt.

Projekt­daten

Archi­tekt

Hoff & Koch Land­schafts­ar­chi­tektur
Augen­erstr. 45
D — 45276 Essen

Bauherr

Stadt Bochum
Referat für Sport und Bewe­gung

Eröff­nung

2021

Adresse

Frei­zeit­park Am Hausa­cker
Am Hausa­cker
D — 44807 Bochum

Fotos

SMC2 / Andia Mielek
Stadt Bochum
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Johannes Bühl­be­cker
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Barranca­ber­meja

Über­da­chung für die Parks von Barranca­ber­meja

Archi­tektur ist Action

Ein Dach über einer Sport­fläche kann eine Menge bewirken. Dieses hier befindet sich in Barranca­ber­meja, einer Stadt mit 191.000 Einwoh­nern im Norden Kolum­biens. Es geht hier nicht nur Witte­rungs­schutz, sondern auch um soziale Inter­ak­tion.

„Archi­tektur ist Action”, sagen die Archi­tekten.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Barranca­ber­meja

Diese über­dachte Fläche mit Frei­zeit- und Sport­ein­rich­tungen befindet sich in Barranca­ber­meja, einer Stadt mit 191.000 Einwoh­nern im Norden Kolum­biens, am Ufer des Flusses Magda­lena. Das insge­samt 7.000 m² große öffent­liche Zentrum ist durch eine modu­lare Struktur geschützt, die auf schlanken Säulen ruht und zukünf­tige Erwei­te­rungen ermög­licht.

Das System der lang­ge­streckten Rhomben beinhaltet Öffnungen zum Filtern des Sonnen­lichts und außerdem Venti­la­toren, Sprinkler, Laut­spre­cher und eine Beleuch­tungs­an­lage.

Prototyp

Ziel dieses Projektes ist es, den Prototyp eines offenen Raums für die Parks von Barranca­ber­meja in einem schwie­rigen sozialen Umfeld zu schaffen.

Das modu­lare System besteht aus einem lang­ge­streckten Rhombus, das sich verviel­facht und in einem Grund- oder einem Komple­men­tärm­odul wieder­ver­ei­nigt. So entsteht eine anpas­sungs­fä­hige und progressiv wach­sende Struktur. Das Ergebnis ist das Dach über der Anlage.

Beson­ders macht diese Über­da­chung die Wahr­nehm­bar­keit von Feuch­tig­keit, Hitze, Kälte und Licht. Elemente wie Licht­fil­tra­tion, Venti­la­toren, Schall­ab­sorber und Wasser­sprüher schaffen eine Atmo­sphäre, die den Menschen für die Bezie­hung des eigenen Körpers zur Natur sensi­bi­li­siert.

Struktur

Die Struktur fungiert als Instru­ment und Grund­modul zur Förde­rung jegli­cher Akti­vi­täten in Barranca­ber­meja. Diese reichen von sport­li­chen, spie­le­ri­schen, wirt­schaft­li­chen, akade­mi­schen und kultu­rellen Akti­vi­täten bis hin zum sozialen Mitein­ander.

Alles profi­tiert von ihrer offenen Art, die auf Inter­ak­tionen zwischen Menschen und mit der Natur hinaus will.

Fotos

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Projekt­daten

Archi­tekt

El Equipo Mazz­anti
Calle 69 No. 10 – 06 
Bogotá
Kolum­bien

Bauherr

Muni­cipio de Barranca­ber­meja

Eröff­nung

2016

Team

Gian­carlo Mazz­anti, Carlos Medellín, Humberto Mora, Simón Escabi, Juan Carlos Zapata, Luz Rocío Lamprea, Juan Carlos Zapata, Laura Pachón, Lorena Mendoza, Manuela Dangond, Andrés Melo,  Juan Esteban Parra, Julian Quiroz, Pablo Maal

Trag­werk: Nicolás Parra

Fotos

Alejandro Arango – Pequeño Robot
Dirección de foto­grafía: Mariana Bravo

Text

El Equipo Mazz­anti

Pläne & Visua­li­sie­rungen

El Equipo Mazz­anti

Die Archi­tekten von El Equipo Mazz­anti sehen das so: „Archi­tektur ist Action. Wir indu­zieren Hand­lungen, Gescheh­nisse und Bezie­hungen, aus denen wir Formen, Muster und offene mate­ri­elle Orga­ni­sa­tionen entwi­ckeln, die wiederum sozialen Zielen folgen. Damit wollen wir neue Verhal­tens­weisen und neue Dyna­miken auslösen, die Menschen ermu­tigen, auf eine Art und Weise zu handeln, die sie sich niemals vorstellen konnten.“

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Gahanga Cricket Stadium

Das Gahanga Cricket Stadium

Cricket und Hoch­zeit

Dieses mehr­fach ausge­zeich­nete Projekt dient inzwi­schen nicht mehr ausschließ­lich als Stadion – hier kann man auch heiraten.

Zu verdanken ist das Gahanga Cricket Stadium vor allem der Ruanda Cricket Stadium Foun­da­tion, welche die für den Bau benö­tigte Summe von 1,1 Millionen Euro aufge­bracht hat.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Cricket

Vor dem Völker­mord von 1994 wurde in Ruanda kaum Cricket gespielt. Zurück­keh­rende Flücht­linge brachten das Spiel mit. Mitt­ler­weile gibt es landes­weit 7.000 Spieler. Cricket spielt noch immer eine wich­tige Rolle im Heilungs­pro­zess des Landes.

Mit dem Gahanga Cricket Stadium ist dieser Prozess einen großen Schritt weiter­ge­kommen.

Nach­hal­tig­keit

Das Gahanga Cricket Stadium ist sehr auf Nach­hal­tig­keit ausge­legt: weniger Kohlen­di­oxid­aus­stoß, Wasser­ein­spa­rung, umwelt­ver­träg­li­ches Design.

Das Stadion schafft Arbeits­plätze für die lokale Bevöl­ke­rung und bietet Einnah­me­quellen, die den Unter­halt der Anlage und weitere Inves­ti­tionen in das Spiel ermög­li­chen.

Jobs

Der Baupro­zess wurde über­wie­gend mit einhei­mi­schen Arbeits­kräften durch­ge­führt.

Zu verdanken ist das Stadion vor allem der Ruanda Cricket Stadium Foun­da­tion, welche die für den Bau benö­tigte Summe von 1,1 Millionen Euro aufge­bracht hat.

Archi­tekten

Light Earth Designs
Pioneer House, Chivers Way
Histon, Cambridge
Cambridge­shire
UK-CB24 9NL

Bauherr

Rwanda Cricket Stadium Foun­da­tion

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Dieser atem­be­rau­bende Ort dient inzwi­schen auch als Bühne für Hoch­zeiten, Geburts­tags­feiern, Gesell­schafts­spiele, Firmen­aus­flüge, Shows oder Konzerte.

Preis­träger

Das mehr­fach ausge­zeich­nete Projekt dient inzwi­schen nicht mehr als Stadion mit einem inter­na­tio­nalen ICC-Stan­dard-Wicket mit Pavillon.

Dieser atem­be­rau­bende Ort dient auch als Bühne für verschie­dene Events wie Hoch­zeiten, Geburts­tags­feiern, Gesell­schafts­spiele, Firmen­aus­flüge, Shows oder Konzerte und andere Veran­stal­tungen. Zur Ausstat­tung gehören eine Bar, ein Restau­rant und ein Coffee Shop.

Pavillon

Die Tribüne ist eher ein Pavillon, die Dach­form ist im Gegen­satz dazu tatsäch­lich einmalig. Es handelt sich um eine fantas­ti­sche Inge­nieur­leis­tung, gebaut aus 66.000 hand­ge­fer­tigten Fliesen in Schichten – und ganz ohne Beton.

Seine Wölbungen stellen die Flug­bahn eines sprin­genden Balls dar.

Modu­la­tion

Die Zuschau­er­plätze wurden durch Gelän­de­mo­du­la­tion aus der Erde heraus entwi­ckelt. Sie ahmen die terras­sierten Bauern­höfe auf den steilen Hügeln rund um Kigali nach, die ihrer­seits eine spek­ta­ku­läre Kulisse bilden.

Das Spiel­feld ist das einzige flache Stück Land in Sicht­weite, Ruandas Ruf als „Land der tausend Hügel“ ist verdient.

Fliesen

Die Fliesen wurden vor Ort aus lokalen Mate­ria­lien von ange­lernten Einhei­mi­schen herge­stellt. Sie wurden mit einer kleinen Zugabe von Zement hydrau­lisch gepresst und mussten nicht gebrannt werden. Sie wurden schicht­weise auf ein provi­so­ri­sches Holz­ske­lett gelegt und sind für Spann­weiten von bis zu 16 Metern geeignet.

Geogitter

Geogitter wurden hinzu­ge­fügt, um einen gewissen seis­mi­schen Schutz zu bieten. Die Schalen sind wasser­dicht und wurden mit lokalem gebro­chenem Granit (der überall im Land zu finden ist) über­zogen.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Panorama

In die Gewölbe werden einfache, effi­zi­ente und dünne Beton­ti­sche einge­setzt, die Platz für die geschlos­senen Funk­tionen der Service­be­reiche bieten: Umklei­de­räume, Büros, Restau­rant. Diese Tische sind mit natür­li­chen ruan­di­schen Fliesen gestaltet.

Die offenen Mezza­nine – die Bar und das Club­haus – bieten einen herr­li­chen Panora­ma­blick über das Oval und in die wunder­schöne Land­schaft.

Ziegel

Mit Hilfe von Ziegel­steinen defi­niert das Gahanga Cricket Stadium Grenzen und Zwischen­räume, die oft in perfo­rierte Fugen verlegt werden, so dass Luft und Licht hindurch gelangen.

Für den Boden­belag wurden die Abfälle des ruan­di­schen Granit­bo­dens und der Arbeits­platten verwendet.

Abfall­stoffe

Die Sperr­holz-Recht­ecke, aus denen die Fliesen gepresst werden, werden als Arbeits­platten wieder­ver­wendet, während Holz und Sperr­holz aus der Gewöl­be­füh­rung zu Türen verar­beitet wurden, so dass ein Maximum an Abfall­stoffen in die Primär­pro­duk­tion gelangt.

Die Stütz­mauern bestehen entweder aus lokalen Granit­blö­cken oder sind hohl, um die Bepflan­zung zu ermög­li­chen.

Standort

Gahanga Cricket Stadium
Unnamed Road
Ruanda

Eröff­nung

2017

Wie so oft gibt der Sport – hier das Gahanga Cricket Stadium – den Menschen Perspek­tive und Hoff­nung. Seine Unvoll­kom­men­heit wird hier gefeiert. Sie ist mensch­lich und schön.

Mensch­lich und schön

as Gebäude wächst aus dem Erdwall, der sich bei der Nivel­lie­rung des Spiel­feldes gebildet hat – und wird Teil der Land­schaft. Die Aufschüt­tung schafft ein wunder­schönes natür­li­ches Amphi­theater mit herr­li­chem Blick auf das Spiel­feld und das Feuchttal dahinter.

Während die Sprache des Gebäudes von Fort­schritt und Dynamik durch struk­tu­relle Effi­zienz zeugt, stammen die Mate­ria­lien aus der Natur, vom Hand­ge­machten und vom Mensch­li­chen. Es handelt sich um ein Gebäude, das von Einhei­mi­schen aus ruan­di­schen Mate­ria­lien gebaut wurde.

Wie so oft gibt der Sport – hier das Gahanga Cricket Stadium – den Menschen Perspek­tive und Hoff­nung. Seine Unvoll­kom­men­heit wird hier gefeiert. Sie ist mensch­lich und schön.

Fotos

Light Earth Designs
Michael Ramage, Jona­than Gregson

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Adresse
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Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Fitness­park Bulach

Der Fitness­park Bulach

Pionier der Bewe­gung

Die Umnut­zung brach­lie­gender Flächen zu Fitness­parks, Bürger­parks oder ähnli­chem nimmt immer mehr an Fahrt auf.

Unsere Fitness-Studios sind gut augestattet, aber im Outdoor-Bereich findet sich so gut wie kein Trai­nings­areal, in dem Sportler ein komplettes Trai­ning absol­vieren können.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Trimm dich

Die Trimm-Dich-Bewe­gung der 1970er Jahre kann durchaus als Vorläufer des heutigen Fitness-Booms (Spoiler: und dem aktu­ellen Bedarf an Fitness­parks) ange­sehen werden. Trimm-Dich-Pfade waren Rund­kurse von drei oder vier Kilo­me­tern Länge, auf denen sich 15 bis 20 Übungs­sta­tionen befanden.

Ziel der Bewe­gung war nicht der Leis­tungs­sport, sondern die von Über­ge­wicht und Kreis­lauf­erkran­kungen geplagte Wohl­stands­ge­sell­schaft. Sport an der frischen Luft ist das nach­hal­tigste Mittel der Gesund­heits­prä­ven­tion – gestern wie heute.

Reckstangen

In den Fitness­stu­dios gibt es viele verschie­dene Geräte und ausge­klü­gelte Trai­nings­mög­lich­keiten, an der frischen Luft aber stößt unsere Lust auf Sport und Fitness in Kombi­na­tion mit Natur schnell an Grenzen, und zwar an infra­struk­tu­relle Grenzen.

Im Outdoor-Bereich finden sich meist nur rostige Reckstangen, selten eine Calis­the­nics-Anlage und so gut wie kein Trai­nings­areal, in dem Sportler ein komplettes, aufein­ander aufbau­endes Trai­ning wie im Fitness­studio absol­vieren können.

Fitness­park Bulach

Spor­tA­trium schafft hier Abhilfe, zum Beispiel durch den Fitness­park Bulach n Karls­ruhe.

Das Ziel ist die flächen­de­ckende Inte­gra­tion wohn­ort­naher Fitness­parks in die Infra­struktur des Breiten- und Frei­zeit­sports; eine moderne Sport­stätte als zentraler Ort der Begeg­nung.

Planer und Hersteller

Spor­tA­trium GmbH
Zeller­straße 17/1
D – 73235 Weilheim/Teck

Nutzer

TSV Bulach 1913 e.V.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Der 30 x 16 m große Fitness­park Bulach entstand auf einem Teil eines alten Bolz­platzes, der kaum noch genutzt wurde.

Neue Ange­bote

Der TSV Bulach zählt zu den ambi­tio­nierten Vereinen in Karls­ruhe. Zu seinen Ange­boten gehören vor allem Gesundheits‑, Reha- und Bewe­gungs­an­ge­bote für alle Gene­ra­tionen. Um dem stetig stei­genden Anspruch der Alters­gruppe zwischen 16 und 50 Jahren nach konzen­triertem Fitness­trai­ning an der der frischen Luft gerecht zu werden, waren infra­struk­tu­relle Inves­ti­tionen notwendig.

So entstand der Fitness­park Bulach.

Karls­ruhes erster Fitness­park

Auf einer Fläche von 480 m² können Vereins­mit­glieder, aber auch Externe, nun den ersten Fitness­park in Karls­ruhe nutzen. Die 30 x 16 m große Anlage entstand auf einem Teil eines alten Bolz­platzes, der kaum oder nicht mehr genutzt wurde.

Bis zu 50 Menschen können hier gleich­zeitig trai­nieren.

Calis­the­nics, Kurs­fläche und mehr

Die Calis­the­nics-Station und die Hand­stand-Wand ermög­li­chen viel­sei­tige Übungen mit dem eigenen Körper­ge­wicht. An Kraft­ge­räten stehen Bank­drü­cken, Latzug, Schul­ter­presse, Rudern, Knie­beuge und Schräg­bank zur Verfü­gung. Alle Geräte sind variabel auf jedes Leis­tungs­ni­veau einstellbar.

Auf der groß­zügig bemes­senen Kurs­fläche finden mindes­tens 20 Sportler Platz. Ein Container für die Geräte ist der Fläche direkt zuge­ordnet.

Frische Luft, neue Mitglieder

Der Fitness­park Bulach ermög­licht das Trai­ning an der frischen Luft, ohne auf die Vorteile und Ausstat­tung eines profes­sio­nellen Fitness­stu­dios verzichten zu müssen.

Er schafft neue Ange­bote und ist damit ganz nebenbei auch ein wich­tiges Instru­ment der Mitglie­der­wer­bung.

Die viel­sei­tige Anlage ist auch für Reha-Zwecke und für Menschen mit Einschrän­kungen nutzbar.

Zutritts­kon­trolle

Der Fitness­park Bulach steht nicht nur Vereins­mit­glie­dern, sondern auch verein­sun­ge­bun­denen Sport­lern offen. Um die Balance zwischen Mehr­wert für den Verein und gesunden Ange­boten für die Gesell­schaft wahren zu können, muss der Verein die Kontrolle über die Bele­gung und Programm­ge­stal­tung haben.

Für Mitglieder gratis

Diese garan­tiert ein voll­au­to­ma­ti­sches Zutritts­kon­troll­system. Es besteht aus einem Portal­dreh­kreuz, einem Barcode­scanner und einer elek­tro­nisch gesteu­erten Tür, die auch Roll­stuhl­fah­rern den Zugang ermög­licht. Mitglieder können die Anlage so oft nutzen, wie sie wollen. Nicht­mit­glieder können online Tickets erwerben.

Eine Beleuch­tungs­an­lage sorgt dafür, dass der Fitness­park Bulach auch in der dunklen Jahres­zeit lange nutzbar ist.

Standort

St. Flori­an­straße 12–14
D – 76135 Karls­ruhe

Eröff­nung

2023

Der Verein hat seit der Eröff­nung des Fitness­parks bereits zahl­reiche neue Mitglieder gewonnen.

300 Buchungen

Seit Mai 2023 können Sportler in Karls­ruhe den Fitness­park Bulach nutzen. Nun finden etablierte Kurse auf der Anlage statt. Neue, auf die Anlage zuge­schnit­tene Kurs­an­ge­bote sind bereits dazu­ge­kommen.

Der Verein hat bereits zahl­reiche neue Mitglieder gewonnen, der Fitness­park verzeichnet mit rund 300 Buchungen pro Monat – außer­halb der Kurs­an­ge­bote – ein sehr reges Inter­esse. Die ersten Koope­ra­tionen mit Berufs­schulen und Unter­nehmen sind ange­laufen und sollen in Zukunft ausge­baut werden.

Auf dem Weg zum Sport­park

Der Ausbau der rest­li­chen Fläche des Bolz­platzes zu einem kompletten Sport­park ist bereits ange­dacht.

Das alles zeigt, dass die Umnut­zung brach­lie­gender Flächen zu Fitness­parks, Bürger­parks oder ähnli­chem immer mehr an Fahrt aufnimmt – und absolut zukunfts­fähig ist.

Die Ausstat­tung solcher Parks hängt natür­lich immer von den Bedürf­nissen der Nutzer ab. Mit den Ange­boten des Fitness­parks Bulach ist aber ein wich­tiger Baustein dazu­ge­kommen, der sich durch­setzen wird.

Fotos

Spor­tA­trium

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Bike­park Rellingen

Pump­track und Bike­park Rellingen

Traum­paar

Das Angebot umfasst Pump­tracks für erfah­rene Fahrer und für den Nach­wuchs, einen Dirt-Park und sechs unter­schied­lich lange BLOACS Slack­line-Stre­cken.

Seine beson­dere Würze und Viel­sei­tig­keit erhält der Pump­track und Bike­park Rellingen durch die BLOACS Slack­line-Anlagen aus Köln.

Im April 2023 eröff­nete der Pump­track und Bike­park Rellingen in der kleinen Gemeinde Rellingen (25.000 Einwohner) im Süden von Schleswig-Holstein. Damit entstand hier auf einer Fläche von circa 6.000 m² eine riesige und enorm viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage, die nicht nur in Nord­deutsch­land Maßstäbe setzt.

Der Park besteht aus einem Bike­park von knapp 2.000 m² Größe, einem Kids Pump­track (550 m²) und dem Asphalt- und Pump­track (2.000 m²).

Seine beson­dere Würze und Viel­sei­tig­keit erhält der Park durch die BLOACS Slack­line-Anlagen aus Köln.

Planung & Bau Bike­park und Pump­track

RadQuar­tier GmbH
Baukon­duk­teur-Baumann-Allee 12
95111 Rehau
Deutsch­land

Slack­line-Anlagen

BLOACS
Bernd Lohmüller
Zülpi­cherstr. 381
D – 50935 Köln

Die sechs verschie­denen BLOACS Slack­line-Stre­cken vari­ieren in der Länge zwischen drei und sechs Metern und in der Höhe zwischen 20 cm und 40 cm.

Der Pump­track und Bike­park Rellingen bietet sowohl Frei­zeit­rad­lern jeden Alters als auch hoch­mo­ti­vierten Spit­zen­sport­lern eine beein­dru­ckende Viel­falt.

Die Idee, BLOACS Slack­line-Anlagen in das Areal des Bike­parks zu inte­grieren, entstand aus der engen Zusam­men­ar­beit zwischen den Planern von Radquar­tier, der Stadt und den Bürgern von Rellingen.

Bei diesen Gesprä­chen wurde sehr deut­lich, dass die Bürger neue Bewe­gungs­flä­chen wünschten, die für jeden Bürger und jede Bürgerin Attrak­tionen bereit­hält.

Das Angebot umfasst daher einen viel­sei­tigen Asphalt Pump­track für erfah­rene Fahrer, einen Asphalt Pump­track für den Nach­wuchs und einen Dirt-Park mit Erdhü­geln, Wellen, Sprung­rampen und sechs unter­schied­lich lange BLOACS Slack­line-Stre­cken.

Die BLOACS Slack­line-Anlagen bieten eine nieder­schwel­lige Möglich­keit zur Bewe­gung, unab­hängig von Alter oder Erfah­rung. Slack­li­ning ergänzt den Bike­park perfekt und fördert Konzen­tra­tion, Gleich­ge­wicht und Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz.

Die sechs verschie­denen BLOACS Slack­line-Stre­cken vari­ieren in der Länge zwischen drei und sechs Metern und in der Höhe zwischen 20 cm und 40 cm. Wer auf dem Wackel­band fleißig übt, schafft eine solide Grund­lage für beein­dru­ckende Tricks und Sprünge auf zwei Rädern.

Selbst­ver­ständ­lich gibt es auch Menschen, die sich einfach in der Nähe ihrer Liebsten oder Freunde aufhalten möchten, ohne selbst sport­lich aktiv zu werden.

Dank der BLOACS Slack­line-Ausstat­tung mit Sitz­ge­le­gen­heiten bietet der Park seinen Besu­chern neben dem Sport auch die Möglich­keit sozialer Inter­ak­tion und Kommu­ni­ka­tion.

Standort

Pump­track und Bike­park Rellingen
Hemp­berg­straße
D – 25462 Rellingen

Eröff­nung

2023

Die Trend­sportart Slack­li­ning passt perfekt hierhin, weil sie neben der Balance auch die Konzen­tra­tion und Koor­di­na­tion fördert.

Der Pump­track und Bike­park Rellingen bietet ideale Eigen­schaften, um die Fort- und Weiter­bil­dung von Motorik und Balance in Kombi­na­tion mit Spaß und Fahr­erlebnis zu vereinen.

Dazu passt die Trend­sportart Slack­li­ning perfekt, weil sie neben der Balance auch die Konzen­tra­tion und Koor­di­na­tion fördert.

Das nennt mal wohl eine Liebes­heirat.

Fotos

BLOACS

Text

Johannes Bühl­be­cker
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