Spielplatz im Rüstringer Stadtpark

Spielplatz im Rüstringer Stadtpark, Wilhelmshaven

Kinder an die Macht!

 

DiE SPIELPLATZ-MACHER

70 Kinder durften über die Gestaltung entscheiden, 22 Wochen wurde gebaut, 12 Meter hoch ist “Der Lange Heinrich”: Der inklusive Spielplatz im Rüstringer Stadtpark in Wilhelmshaven. Seit seiner Eröffnung im Oktober 2024 ist er ein Magnet für Familien aus Wilhelmshaven – und für Nordsee-Urlauber.

Beteiligung

Der Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park liegt idyl­lisch einge­bettet im Rüstringer Stadt­park und wird von einer wald­ar­tigen Kulisse umrahmt, die eine beson­ders fami­li­en­freund­liche Atmo­sphäre schafft. Die zentrale Lage macht ihn sowohl für Einhei­mi­sche als auch für Nordsee-Urlauber zu einem beliebten Anlauf­punkt.

Bereits 1915 war diese Fläche für körper­liche Ertüch­ti­gung vorge­sehen – heute erfüllt sie diesen Zweck auf moderne und inklu­sive Weise. Die groß­zü­gigen Wiesen­flä­chen bieten zusätz­lich Raum für Ball­spiele, Pick­nicks und freies Toben.

Die Stadt Wilhelms­haven ging bei der Planung einen unge­wöhn­li­chen Weg und ließ 70 Kinder aus dem Stadt­ge­biet über die Gestal­tung ihres neuen Spiel­platzes entscheiden. Das Ergebnis wurde zur Grund­lage für das heutige Spiel­pa­ra­dies. So flossen nicht nur pädago­gi­sche Über­le­gungen, sondern vor allem die Wünsche der Kinder in die Planung ein.

Miteinander

Der Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park wurde konse­quent barrierarm und inklusiv gestaltet, damit Kinder mit und ohne Einschrän­kungen hier gemeinsam spielen können. Im Klein­kind­be­reich gibt es spezi­elle Geräte für die Kleinsten sowie eine Wasser­matsch­an­lage für senso­ri­sche Erfah­rungen in geschützten Spiel­be­rei­chen. Ältere Kinder finden im sepa­raten Bereich einen Rutschen­turm als Haupt­at­trak­tion, viel­fäl­tige Klet­ter­ge­räte und heraus­for­dernde Bewe­gungs­an­ge­bote.

Zu den weiteren Attrak­tionen gehören ein groß­zü­giger Sand­spiel­be­reich für krea­tives Spielen, eine Doppel­schaukel, ein Tram­polin, eine Dreh­scheibe sowie eine beein­dru­ckende, 30 Meter lange Seil­bahn.

Alle Spiel­ge­räte entspre­chen der Sicher­heits­norm DIN EN 1176. Für den Komfort der Begleit­per­sonen wurden zahl­reiche Bänke und Tische instal­liert, die perfekte Plätze zum Beob­achten und Entspannen bieten.

Das Herz­stück des Spiel­platzes ist der impo­sante, 12 Meter hohe Spiel­turm „Der Lange Hein­rich”. Sein Name erin­nert an einen histo­ri­schen Entla­de­kran, der früher am Wilhelms­ha­vener Kai Schiffe löschte – heute „löscht” er die Aben­teu­er­lust der Kinder.

Teamwork

Der Erfolg des Spiel­platzes im Rüstringer Stadt­park ist das Ergebnis der ausge­zeich­neten Zusam­men­ar­beit verschie­dener Partner. Die Tech­ni­schen Betriebe Wilhelms­haven über­nahmen als Auftrag­geber die Projekt­ko­or­di­na­tion und ‑umset­zung. Die süddeut­sche Firma Spiel­platz­ge­räte Maier als Gewinner des Gestal­tungs­wett­be­werbs entwi­ckelte und lieferte die inno­va­tiven Spiel­ge­räte und brachte ihre Exper­tise für inklu­sive Spiel­platz­kon­zepte ein.

Das Büro Neumann Gusen­burger war für die land­schafts­pla­ne­ri­sche Konzep­tion verant­wort­lich und sorgte für die harmo­ni­sche Inte­gra­tion des Spiel­platzes in die bestehende Park­land­schaft. DIE SPIELPLATZ-MACHER über­nahmen die fach­ge­rechte Montage der Spiel­ge­räte in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Garten- und Land­schafts­bauer Frie­de­mann Richter. Von den Kran­ar­beiten über den Gerä­te­aufbau bis zum Fein­schliff funk­tio­nierte die Koope­ra­tion aller Betei­ligten reibungslos – ein entschei­dender Faktor für den Projekt­er­folg.

Fazit

Seit seiner feier­li­chen Eröff­nung im Oktober 2024 entwi­ckelte sich der Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park zu einem wahren Anzie­hungs­punkt. Der Spiel­platz lockt nicht nur Wilhelms­ha­vener Fami­lien an, sondern ist auch zu einem beliebten Stopp für Nordsee-Urlauber geworden. Die gelun­gene Mischung aus natur­naher Umge­bung, modernen Spiel­ge­räten und inklu­siver Gestal­tung macht ihn zu einem beson­deren Erlebnis für die ganze Familie.

Dieses Projekt ist ein tolles Beispiel dafür, wie Bürger­be­tei­li­gung, fach­liche Kompe­tenz und hand­werk­li­ches Können zu einem Ergebnis führen, das alle Betei­ligten begeis­tert.

Projektdaten

Landschaftsplaner

Neuman Gusen­berger
Heerstr. 90
D — 14055 Berlin

Bauherr

Tech­ni­sche Betriebe Wilhelms­haven

Spielplatzgeräte

Ernst Maier Spiel­platz­ge­räte GmbH
Wasser­burger Str. 70
83352 Alten­markt a. d. Alz

Bau

Die Spiel­platz-Macher GmbH
Pinne­berger Str. 66
D — 22457 Hamburg

Adresse
Rüstringer Stadt­park
D — 26386  Wilhelms­haven
Eröffnung

2024

Fotos

DIE SPIELPLATZ-MACHER

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Skakkeringen

Skakkeringen in Etne

Cooler als drinnen

 

PIR2 & LOCAL

Skakkeringen zeigt, wie aus einem tristen Schulhof durch Beteiligung von Jugendlichen, Vereinen und Kommune ein multifunktionaler Aktivitätspark entstehen kann, der Sport, Kultur und Begegnung verbindet. Mit einfachen, flexiblen Strukturen entstehen lebendige Freiräume für verschiedene Nutzergruppen.

Partizipation als Schlüssel

Skak­ke­ringen ist Schulhof, Akti­vi­täts­park und Treff­punkt zugleich – und das direkt am Kultur­zen­trum Skakke in Etne (Vest­land, Norwegen). Entworfen von PIR2 und LOCAL gemeinsam mit Jugend­li­chen, Vereinen und der Kommune, entstand ein Modell­pro­jekt, das sich gegen Einsam­keit, Bewe­gungs­mangel und fehlende Aufent­halts­qua­lität im Freien enga­giert.

Der ursprüng­liche Schulhof war eine graue Asphalt­fläche mit Basket­ball­korb, zwei Tisch­ten­nis­platten und ein paar Bänken. Er wurde kaum genutzt – den Jugend­li­chen fehlte ein Ort, an dem sie sich will­kommen fühlten. Die Gemeinde setzte daher ein klares Ziel:
„Es soll draußen cooler sein als drinnen.“

In Work­shops, Vor-Ort-Bege­hungen und inter­ak­tiven Design­pro­zessen brachten Schüler:innen und lokale Initia­tiven ihre Wünsche ein:

  • mehr Grün und Aufent­halts­qua­lität
  • kräf­tige Farben und Beleuch­tung
  • Kletter- und Turn­ele­mente
  • Ball­spiel­flä­chen
  • über­dachte Treff­punkte

Das Ergebnis: ein Raum, der sich direkt an den Bedürf­nissen der jungen Menschen orien­tiert und zugleich allen Bürger:innen offen­steht.

Der rote Rundweg

Herz­stück von Skak­ke­ringen ist der rote Rundweg, der das Areal fasst und Bewe­gungen leitet.

  • Seine flexible Mitte ist nutzbar für Sport, Konzerte, Theater, Märkte oder Open-Air-Kino.
  • Der Pavillon dient als Bühne und Wetter­schutz für Veran­stal­tungen.
  • Die grünen Ränder bieten kleine Gärten, Sitz­stege und Treff­punkte.
  • Das Konzept kombi­niert aktive und ruhige Zonen und ist damit ideal für gene­ra­ti­ons­über­grei­fende Nutzung.

Skak­ke­ringen dient nicht nur als Schulhof der Enge Secon­dary School, sondern auch als Bühne für Konzerte, Sport­tur­niere und Märkte. Das Projekt wird getragen von Akteuren wie dem Kultur­haus Skakke, dem Etne Cup oder dem Fest Etne­mark­naden. Damit wird der Platz zu einer sozialen Dreh­scheibe des Ortes.

Was wir hier lernen können

Das norwe­gi­sche Beispiel zeigt Ansätze, die sich direkt auf unsere Städte, Gemeinden und Sport­ver­eine über­tragen lassen:

  1. Multi­funk­tion statt Mono­funk­tion

Ein Platz kann Schulhof, Sport­feld, Park und Event­fläche zugleich sein. Das stei­gert die Auslas­tung und recht­fer­tigt Inves­ti­tionen auch bei knappen Budgets.

  1. Betei­li­gung erhöht Akzep­tanz

Die früh­zei­tige Einbin­dung von Jugend­li­chen, Vereinen und Bürger:innen führt zu höherer Iden­ti­fi­ka­tion und nach­hal­tiger Nutzung.

  1. Einfach, robust, flexibel

Klar struk­tu­rierte Elemente wie ein Rundweg, eine flexible Mitte und grüne Aufent­halts­in­seln brau­chen wenig Technik, sind kosten­günstig und pfle­ge­leicht.

  1. Offen­heit & Nied­rig­schwel­lig­keit

Freier Zugang senkt Barrieren und fördert Alltags­be­we­gung. Das stärkt nicht nur die Gesund­heit, sondern auch den sozialen Zusam­men­halt.

  1. Impulse für Stadt­ent­wick­lung

Skak­ke­ringen ist Teil einer geplanten Achse der Akti­vität, die das Orts­zen­trum, die Marina und Sport­an­lagen verbindet – ein Gedanke, der auch für deut­sche Kommunen span­nend ist, wenn es um Verknüp­fung von Infra­struktur geht.

Projektdaten

Landschaftsplaner

PIR2
Vulkan 11
0178 Oslo
Norwegen

Architekt

Local
Øvre korskir­ke­all­men­ningen 7
5017 Bergen
Norwegen

Eröffnung

2024

Adresse

Skak­ke­ringen
Stron­da­vegen 3
Etne muni­ci­pa­lity in Vest­land county
Norwegen

Fotos

Artishot

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Freiburger Turnerschaft

Freiburger Turnerschaft Skillpark und Stadion Areal

Offen für alles

 

SportAtrium

Die Freiburger Turnerschaft hat auf ihrem Vereinsgelände in den letzten Jahren gleich zwei außergewöhnliche Outdoor-Sportprojekte verwirklicht. Beide Anlagen bereichern das Angebot in punkto Vielfalt, Nutzerfreundlichkeit und Flächeneffizienz ungemein, und beide schaffen Trainingsmöglichkeiten, die für alle Altersklassen und Leistungsstufen attraktiv sind.

Alles für alle

Die Frei­burger Turner­schaft von 1844 e. V. zählt zu den größten und tradi­ti­ons­reichsten Sport­ver­einen Südba­dens. Mit ihrem weit­läu­figen Vereins­ge­lände direkt an der Dreisam und in unmit­tel­barer Nähe zum Drei­sam­sta­dion bietet sie ideale Voraus­set­zungen, um Sport­flä­chen wie den Skill­park und das Stadion Areal harmo­nisch in die bestehende Infra­struktur zu inte­grieren. Beide Anlagen haben eine Reihe gemein­samer Merk­male:

  • Inklu­sion & Barrie­re­frei­heit: Alle Anlagen sind so geplant, dass sie auch mit Roll­stuhl oder Kinder­wagen genutzt werden können.
  • Viel­sei­tig­keit: Beide Flächen decken ein breites Spek­trum sport­li­cher Fähig­keiten ab, von Ausdauer über Kraft und Schnel­lig­keit bis hin zu Koor­di­na­tion und Beweg­lich­keit.
  • Kompakte Flächen­pla­nung: Auf relativ kleinen Arealen wurde durch clevere Anord­nung der Geräte ein maxi­maler Nutzen erzielt.
  • Indi­vi­du­elle Ferti­gung: Wo Stan­dard­lö­sungen nicht ausreichten, entwi­ckelten die Planer maßge­schnei­derte Geräte in eigener Produk­tion.

Beide Projekte profi­tieren von ihrer zentralen Lage direkt an der Schwarz­wald­straße – zwischen Drei­sam­sta­dion, Jugend­her­berge und Strandbad – und sind somit auch für Stadi­on­be­su­cher, Spazier­gänger oder Jogger attraktiv.

Planung und Umset­zung beider Projekte stammen von Spor­tA­trium.

Der Skillpark

Messen, verglei­chen, besser werden: Der 2024 fertig­ge­stellte Skill­park bietet auf 165 m² ein kompaktes Trai­nings­areal, das ganz auf digi­tale Mess­bar­keit und sport­liche Heraus­for­de­rungen setzt. Hier können Nutzer ihre Leis­tungen in verschie­denen Diszi­plinen testen und verbes­sern.

Zu den High­lights der Ausstat­tung gehören

  • Elek­tro­ni­sche Sprint­mes­sung
  • Wurf- und Schuss­mess­an­lagen
  • Inter­ak­tive Touch-Cardio-Walls
  • Calis­the­nics-Anlage mit Zeit­mes­sung
  • Slack­line, Tram­polin, Weit- und Hoch­sprung­mes­sung

Das Konzept richtet sich an ambi­tio­nierte Sportler und alle, die Spaß an mess­baren Fort­schritten haben, vom Mitglied der Frei­burger Turner­schaft über Schul­sport­gruppen bis zum Sport­kin­der­garten. Beson­ders ist die Inte­gra­tion in das vereins­ei­gene Wege­kon­zept, sodass der Skill­park optimal in den Vereins­alltag einge­bettet ist.

Das Stadion Areal

Mit dem Stadion Areal folgte 2025 das zweite große Outdoor­pro­jekt. Auf 280 m² entstand entlang der ehema­ligen Lauf­bahn ein multi­funk­tio­naler Fitness­park, der Kraft­trai­ning, Koor­di­na­tion und spie­le­ri­sche Bewe­gung mitein­ander verbindet.

Seine Beson­der­heiten sind

  • Calis­the­nics- und Crossfit-Anlage
  • Senso­mo­torik-Parkour mit Hüpf­steinen, Slack­line und Tram­po­linen
  • Contain­erlö­sung für Trai­nings­ma­te­ria­lien wie Hanteln, Bälle oder Gymnas­tik­matten
  • Gelenk­scho­nender EPDM-Boden für Warm-up und Cool-down

Hier trai­nieren nicht nur Mitglieder der Frei­burger Turner­schaft. Auch Jogger an der Dreisam oder Stadi­on­be­su­cher finden hier eine sport­liche Ergän­zung zu ihrem Ausflug. Das Angebot richtet sich gezielt an alle Gene­ra­tionen, von Kindern und Jugend­li­chen über Fami­lien bis hin zu Senioren.

Zwei Konzepte, ein Ziel

Ob leis­tungs­ori­en­tiertes, mess­bares Trai­ning im Skill­park oder brei­ten­sport­li­ches Outdoor-Fitness im Stadion Areal: Beide Anlagen zeigen, wie eine moderne Vereins­ent­wick­lung aussehen kann – nämlich durch­dacht geplant, ziel­grup­pen­über­grei­fend nutzbar und optimal in die Umge­bung inte­griert.

Mit dem Skill­park und dem Stadion Areal setzt die Frei­burger Turner­schaft ein starkes Zeichen, wie Sport­flä­chen im 21. Jahr­hun­dert aussehen können. Kompakt, viel­seitig und offen für alle.

Projektdaten

Planer

Spor­tA­trium GmbH
Zeller­straße 17/1
D — 73235 Weilheim/Teck

Bauherr

Frei­burger Turner­schaft von 1844 e.V.
Schwarz­wald­strasse 181
D — 79117 Frei­burg

Eröffnung

2024 (Skill­park)
2025 (Stadion Areal)

Adresse

Frei­burger Turner­schaft Skill­park
Frei­burger Turner­schaft Stadion Areal
Schwarz­wald­strasse 181
D — 79117 Frei­burg im Breisgau

Fotos

Spor­tA­trium

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spielebox am Jakobsplatz

Die Spielebox am Jakobsplatz in Nürnberg

Was für länger

 

KuKuk Box

Für die „Spielebox am Jakobsplatz“ wurde ein Schiffscontainer so umgebaut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen, Klettern, Balancieren und Entdecken bietet.

Attraktion

Die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ in Nürn­berg wurde im Januar 2025 eröffnet. Sie ist nicht nur eine weitere Attrak­tion der Innen­stadt, sie erleich­tert Fami­lien auch den Einkauf ganz erheb­lich, weil die Kinder nun gerne mitkommen.

Die Stadt Nürn­berg als Auftrag­geber setzt mit der Spiel­ge­le­gen­heit ein deut­li­ches Zeichen für mehr Lebens­qua­lität im Herzen der Stadt, insbe­son­dere für Fami­lien. Reali­siert wurde die Idee dank einer Förde­rung von 57.000€ aus dem Innen­stadt­be­le­bungs­fonds der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung sowie rund 50.000€ aus dem kommu­nalen Spiel­platz­ab­lö­se­topf. Ziel des Projekts ist es, die Innen­stadt fami­li­en­freund­li­cher zu gestalten und als Begeg­nungsort zu beleben.

Die Anlage stammt von KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bewegung

Kinder lernen am liebsten beim Spiel und in Bewe­gung, und die Spie­lebox am Jakobs­platz bietet genau das – und auf engstem Raum, denn unsere Innen­städte wurden eher nicht für Kinder gebaut.

Die KuKuk Box ist eine Kombi­na­tion aus einem Container und viel­fäl­tigen Spiel­mög­lich­keiten. Der Container ist Struktur, Lager, Lounge und Wetter­schutz, seine Ein‑, Auf- und Anbauten sind das pure Aben­teuer.

Während sich die Kinder auspro­bieren, können sich die Eltern entspannen. Oder einkaufen gehen.

Bewährt

Die Stadt Nürn­berg entschied sich nach der Prüfung mehrerer Stand­orte für den Jakobs­platz, weil dieser viel von Fami­lien besucht wird, ein fest instal­lierter Spiel­platz aber dort nicht umsetzbar ist.

Die Spie­lebox am Jakobs­platz wurde ausge­spro­chen flexibel konzi­piert. Sie lässt sich für Veran­stal­tungen wie den Welt­kin­dertag oder den Kinder­kar­neval nutzen, aber auch einfach zeit­weise abbauen.

Mobile Spiel­con­tainer aus dem Hause KuKuk Box waren in Nürn­berg bereits an mehreren Stellen im Einsatz. Dabei wurde deut­lich, dass mit Einfalls­reichtum und tech­ni­scher Raffi­nesse auf begrenzter Fläche eine attrak­tive Spie­le­land­schaft entstehen kann. Diese durchweg posi­tiven Erfah­rungen bei zeit­lich begrenzten mobilen Ange­boten haben die Stadt Nürn­berg dazu bewogen, auch dieses länger­fris­tige Projekt mit dem bewährten Team umzu­setzen.

Aufbau

Für das Projekt wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet. Die Kinder können sich austoben und ihre moto­ri­schen Fähig­keiten erproben.

Der Aufbau am Jakobs­platz war einfach und nahm nur einen halben Tag in Anspruch. Bei Bedarf kann die Box mit Hilfe eines Krans abge­baut, zwischen­ge­la­gert und wieder aufge­baut werden.

Eine KuKuk Box bietet immer zwei Welten: offene Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einem Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

So kommen auch die Kinder beim Einkaufen auf Ihre Kosten.

Projektdaten

Spielcontainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Nürn­berg

Eröffnung

2025

Adresse

Ludwig­straße 39
D — 90402 Nürn­berg

Fotos

Stadt Nürn­berg, Jugendamt
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Waldorf Campus Berlin

Waldorf Campus Berlin

Sport & Philosophie

 

 

Kersten Kopp Architekten

Die architektonische Umsetzung anthroposophischer Philosophie in einen Schulbau mit Sporthalle.

Komplex

Die Sport­halle des Waldorf Campus Berlin komplet­tiert einen neuen Schul­kom­plex mitten auf der soge­nannten „roten Insel“ in Berlin-Schö­ne­berg. In den beiden ersten Bauab­schnitten entstanden die Johan­nes­schule mit Kinder­garten und Hort sowie das das Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum.

Kersten Kopp Archi­tekten aus Berlin hatten den Wett­be­werb für diesen waldorf­päd­ago­gi­schen Campus bereits im Jahr 2013 gewonnen. Mit der Sport­halle wurde das Projekt endgültig fertig gestellt.

Die in Holz­bau­weise errich­teten Gebäude des Ensem­bles grup­pieren sich um einen zentralen Platz mit einla­dendem Charakter, der als Schulhof, Treff­punkt, Lauf­bahn und Spiel­platz dient. Er öffnet sich in Rich­tung des Haupt­ein­gangs der Schule.

Im ersten Bauab­schnitt wurde die Johan­nes­schule mit Kinder­garten und Hort reali­siert. Die Schule besetzt das Zentrum des Grund­stücks und fasst den Campus­platz mit Spiel­platz und Lauf­bahn. Das drei­ge­schos­sige Schul­ge­bäude bietet neben einer dyna­mi­schen Kubatur span­nende Erschlie­ßungs­flä­chen und Unter­richts­räume.

Durch die Eigen­stän­dig­keit der einzelnen Baukörper entstehen viele große und kleine Nischen und Frei­be­reiche, die als Pausen- und Grün­flä­chen genutzt werden können.

Das Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum im Norden des Waldorf Campus Berlin entstand im zweiten Bauab­schnitt. Es bietet unter anderem einen Euryth­mie­saal und einen Musik- und Sprach­raum sowie ein Foyer mit Verbin­dung zur Johan­nes­schule und zum großen Schulhof im Osten.

Organisation

Die 820 m² große Sport­halle des Waldorf Campus Berlin vervoll­stän­digt den Komplex. Ihr Haupt­ein­gang mit verglastem Foyer verbindet die Halle mit den anderen Teilen des Ensem­bles – und mit der direkt zuge­ord­neten Lauf­bahn sowie den Außen­sport- und Spiel­an­lagen.

Die Umkleide- und Sani­tär­be­reiche befinden sich im einge­schos­sigen Teil des Baukör­pers. Die Räume für Sport­ge­räte und Haus­technik sind der Sport­halle direkt zuge­ordnet.

Die großen Fenster im Foyer sorgen für Blick­kon­takte und natür­liche Belich­tung, mit Unter­stüt­zung durch Licht­kup­peln und Ober­lichter.

Materialien

Für die Sport­halle des Waldorf Campus Berlin wurden unter­schied­liche Hölzer verwendet. Der Hallen­boden besteht aus Eichen­sport­parkett, die Prall­wände aus Lärchen­holz­scha­lung bzw. weiß lasierten Fich­ten­holz­drei­schicht­pa­neelen. Die Brett­schicht­holz­dach­binder aus Fich­ten­holz sind eben­falls weiß lasiert.

Der Waldorf Campus Berlin wurde im Sinne eines nach­hal­tigen CO2-neutralen Ansatzes in mehr­ge­schos­siger Holz­bau­weise geplant. Dazu gehören die Verwen­dung groß­for­ma­tiger Holz­fer­tig­teile, die Fassade aus unbe­han­delten, langsam verwit­ternden Lärchen­holz­bret­tern und die begrünten Dächer.

Philosophie

In der anthro­po­so­phi­schen Philo­so­phie steht der indi­vi­du­elle, selbst erfah­rene Weg jedes Kindes vom Kinder­garten bis zur Schule und Fach­schule in gesunder und krea­tiver Umge­bung im Vorder­grund. Diesem Gedanken entspricht das Lernen in einem Campus, der für jede Alters­gruppe ein entspre­chendes Angebot bereit­hält.

Kersten Kopp Archi­tekten haben diesen Gedanken in drei Abschnitten und insge­samt acht Jahren gebaut.

Projektdaten

Architekt

Kersten Kopp Archi­tekten GmbH
Rhein­straße 45, Aufgang 3
D — 12161 Berlin

Bauherr

Verein Freunde der Johannes-Schule-Berlin e.V. (1. u. 3. BA);
Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum GmbH, Emil Molt
Akademie, Freie Fach­schule für Sozi­al­päd­agogik (2. BA)

Eröffnung

2021

Adresse

Waldorf­schule in Schö­ne­berg
Johannes-Schule Berlin
Monu­men­ten­straße 13A
D — 10829 Berlin

Fotos

Werner Huth­ma­cher, Berlin

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Bloomingdale International School

Die Vorschule der Bloomingdale International School

Revolution!

 

 

andblack design studio 

Die Vorschule der Bloomingdale International School in Vijayawada, Indien, ist ein wegweisendes Beispiel für den Einfluss moderner Architektur auf die Gestaltung zukünftiger Bildungsräume.

andb­lack design studio

Klassenzimmer?

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School in Vija­ya­wada, Indien bricht mit den klas­si­schen Normen des Schul­de­signs. Anstelle der übli­chen, kasten­för­migen Klas­sen­zimmer schufen die Planer des andb­lack design studio aus Ahmed­abad flie­ßende und mitein­ander verbun­dene Räume, die freie Bewe­gung und Inter­ak­tionen ausdrück­lich fördern.

Der Vorschul­be­reich erstreckt sich über eine Fläche von 400 m² und befindet sich auf dem Campus direkt neben dem bestehenden Schul­ge­bäude. Die beiden Gebäude sind durch einen abge­senkten Innenhof mitein­ander verbunden, welcher der Topo­grafie des Geländes folgt und zur neuen Erwei­te­rung hin ansteigt.

Die Planer nutzten diese Anord­nung, um mit ihrem Entwurf unsere tradi­tio­nellen Vorstel­lungen von Schule in Frage zu stellen. Das Ergebnis ist eine Kombi­na­tion von Bauform, Land­schaft und Innen­räumen mit unkon­ven­tio­neller räum­li­cher Orga­ni­sa­tion, modernen Tech­no­lo­gien und robusten Mate­ria­lien.

Landschaft!

Der Entwurf lässt die Grenzen zwischen Spielen und Lernen verschwimmen. Der Innenhof verstärkt diesen Effekt, indem er je nach Bedarf als Spiel­platz, Klas­sen­zimmer oder Amphi­theater nutzbar ist.

Diese beson­dere und viel­sei­tige räum­liche Situa­tion wird durch den Einsatz von raum­hohen Glas­wänden und Ober­lich­tern weiter verstärkt. Der Kontakt zwischen Innen und Außen reißt nie ab, die Land­schaft wirkt als Erwei­te­rung des Gebäudes.

Teletubbies

Ein weiterer wesent­li­cher Unter­schied zu konven­tio­neller Schul­ar­chi­tektur ist die Gebäu­de­form. Die Planer setzen nicht auf leuch­tende Farben, um Inter­esse zu wecken, sondern auf sich selbst. Um es mit den Worten der Archi­tekten zu sagen: „Das Gebäude sollte nicht nur Teil der Land­schaft sein, sondern selbst eine Form der Land­schaft.“ Dies zeigt sich in dem geschwun­genen, wellen­ar­tigen Dach, das an eine Welle oder sanfte Hügel erin­nert – und an die Tele­tub­bies.

Vorfertigung

Die flie­ßende Form des Daches – mit Rasen bedeckt und auf einem Raum ohne Stützen oder Trenn­wände ruhend – wurde natür­lich am Rechner konzi­piert. Das Projekt wurde darüber hinaus mit begrenztem Budget reali­siert. Also war Effi­zienz gefragt, daher wurde auf verfüg­bare Ressourcen und Tech­no­lo­gien zurück­ge­griffen.

Und auf vorge­fer­tigte Mate­ria­lien. Der struk­tu­relle Kern des Daches wurde mit Hilfe vorge­fer­tigter Elemente vor Ort errichtet. Die komplexe Struktur wurde mit einer Ferro­beton-Schale gelöst, die über der Metall­struktur inte­griert wurde.

Bemerkenswert

Im Inneren erzeugt das Dach Erstaunen. Die sicht­baren struk­tu­rellen Elemente an der Decke bilden einen schönen Kontrast zur äußeren begrünten Ober­fläche. Der visu­elle Effekt dieser redu­zierten Mate­ri­al­pa­lette wird durch natür­li­ches Licht, das durch die Ober­lichter dringt, noch verstärkt. Die im Laufe des Tages wandernden Bewe­gungen von Licht und Schatten geben den Klas­sen­zim­mern eine weitere spie­le­ri­sche Dimen­sion.

Die Archi­tektur der Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School ist bemer­kens­wert in ihrem struk­tu­rellen Ausdruck, ihrer Inno­va­ti­ons­kraft und ihrer Entschlos­sen­heit.

Projektdaten

Architekt

andb­lack 
405 Abhi­jyot Square,
Off SG Highway, b/h divya bhaskar press,
Makarba, Ahmed­abad — 380051

Jwalant Maha­dev­wala
Adity Rawat

Bauherr

Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Eröffnung

2024

Adresse

Bloo­ming­dale Inter­na­tional School
Chepa­la­kun­dila Road, Penamaluru
Vija­ya­wada, Andhra Pradesh
Pincode — 521137

Fotos

Vinay Panj­wani

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Johannes Bühl­be­cker
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Spielcontainer für die Ukraine

Spielcontainer für die Ukraine

Spielen hilft

Im Spiel finden die traumatisierten Kinder der Ukraine zumindest Ablenkung. Spielcontainer sind daher für sie eine ganz wichtige Initiative.

Die Kinder in der Ukraine leiden unter Zerstörung und Traumata. Dank der Unterstützung zahlreicher Organisationen ist es jetzt an zwei Standorten gelungen, immerhin neue Spielangebote zu schaffen.

Der Krieg gegen die Ukraine hat verhee­rende Auswir­kungen, natür­lich auch für die dort lebenden Kinder. Kriege bringen nicht nur physi­sche Zerstö­rung mit sich, sie beein­träch­tigen auch den Zugang zu Bildung und Spiel. Viele ukrai­ni­sche Schulen und Kinder­gärten sind beschä­digt oder geschlossen.

Kinder in Kriegs­ge­bieten leiden unter psycho­lo­gi­schem Stress und Trau­mata. Der Lärm von Bomben und Schüssen, der Verlust von Ange­hö­rigen und das stän­dige Leben in Unsi­cher­heit hinter­lassen tiefe Spuren in der kind­li­chen Psyche.

Hier kommt die Bedeu­tung von unter­stüt­zenden Initia­tiven und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen ins Spiel, die versu­chen, den Kindern in dieser schwie­rigen Zeit Trost und Hilfe, zumin­dest aber Ablen­kung, zu bieten.

Ein wich­tiges Beispiel für eine solche Initia­tive sind die KuKuk Box Spiel­con­tainer für die Ukraine.

Der erste Spielplatz entstand auf dem Hof eines Sozialzentrums in Lviv, das vorübergehend für Vertriebene genutzt wird.

Eine KuKuk Box ist ein attrak­tiver öffent­li­cher und flexi­bler Spiel- und Treff­punkt, der sich in kurzer Zeit und für wenig Geld reali­sieren lässt.

Dank der Unter­stüt­zung durch Orga­ni­sa­tionen und Aktionen wie „Urban Camp Lviv“, „Notfall­päd­agogik“, „Aktion Deutsch­land hilft“ und der Firma Hilti ist es bereits an zwei beson­ders betrof­fenen Stand­orten gelungen, neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird. Die Stadt Lviv liegt im Westen der Ukraine und ist regel­mäßig Ziel russi­scher Angriffe.

Der zweite Spiel­con­tainer befindet sich im Land­kreis Olek­siyiv von Charkiw, eine eben­falls von russi­schen Kampf­hand­lungen stark betrof­fene Gegend. 

Neben dem Spiel­platz befindet sich ein sonder­päd­ago­gi­scher Komplex für Kinder mit Hörbe­hin­de­rung, und die haben nun einen eigenen Spiel­raum.

Eine KuKuk Box bietet Aben­teuer für alle Alters­klassen. Es gibt Klet­ter­struk­turen und Rutschen, Spiel­häus­chen und Sand­kästen, Lese­ecken und mehr. 

Der voll­wer­tige Spiel­platz animiert zu jeder Menge Bewe­gung und bietet gleich­zeitig Rückzugsbereiche, die ein inten­sives Spielen zulassen – und Schutz bieten.

Für den Aufbau werden kein Erdaushub und keine für die Ewig­keit gegos­senen Beton­fun­da­mente benö­tigt. Das spart Geld und Zeit.

Die KuKuk Box wird mit dem LKW gelie­fert und ist in wenigen Stunden aufge­baut.

Standorte

Lviv
Charkiw

Eröffnung

2022 & 2023

KuKuk Box Spielcontainer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisenregionen entwickelt.

Die KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen, und eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Diese Container können auch in weiter entfernte Regionen trans­por­tiert werden, in denen aufgrund von Krieg, Vertrei­bung oder Natur­ka­ta­stro­phen drin­gend Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder benö­tigt werden.

Spielen ist kein Luxus, Spielen ist ein wich­tiges Lebens­eli­xier – und ein Menschen­recht.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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UB Kindergarten and Nursery

UB Kindergarten and Nursery

Überall Landschaft

Verständlich, dass die Kinder dieses Kindergartens in dieser Natur spielen sollen. Drinnen ist es aber auch sehr schön.

Rund um das Gelände entstehen Rückhaltebecken, die von den Kindern zur Erkundung genutzt werden, zum Beispiel zur Beobachtung des Regens, als Rodelbahn oder zum Herumtollen.

Der “UB Kinder­garten and Nursery” in Fuji­yo­shida, Yama­nashi, Japan, entstand aus der Koope­ra­tion von HIBINOSEKKEI, Youji no Shiro und KIDS DESIGN LABO. Die Kinder­ta­ges­stätte wurde auf einem Gelände von über 10.000 m² errichtet.

Fuji­yo­shida liegt am Fuße des Berges Fuji, inmitten einer hüge­ligen Land­schaft als Panorama. Der UB Kinder­garten and Nursery ist Teil dieser Land­schaft und üppig mit Bäumen und Seen bewachsen. Da wundert es nicht, dass der Eigen­tümer und Bauherr des Kinder­gar­tens die Kinder in dieser Natur in vollen Zügen spielen lassen will, und das bei jedem Wetter.

Die Planer haben das Gebäude baum- und ressour­cen­scho­nend in die Land­schaft einge­bettet. Unter anderem wurde der beim Bau anfal­lende Boden­aushub vor Ort umwelt­scho­nend aufbe­reitet und als Hügel auf demselben Grund­stück wieder verwertet.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken in der Form großer Tümpel und Pools. Sie werden also nicht unter­ir­disch verborgen und können von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen. Dies ermu­tigt die Kinder dazu, in der Natur Spiel­mög­lich­keiten zu schaffen.

Die Räume erinnern an Hütten in einem Wald, in denen die Kinder ihre Lieblingsplätze entdecken können. Das fördert ihre Selbständigkeit.

Im Inneren ist UB Kinder­garten and Nursery so gestaltet, dass er wie ein Wald erlebt werden kann; mit holp­rigen Wegen und einem Spiel­be­reich, der wie ein Rundweg mit Höhen­un­ter­schieden ange­legt ist. Zu den einge­bauten Möbeln gehören Lese­ecken, Rutschen und in die Wände einge­las­sene Spiel­flä­chen.

Der Kinder­garten kann bis zu 117 Kinder aufnehmen.

Das Bade­zimmer und die Biblio­thek sind wie ein Kreis­lauf aufge­baut und wie Hütten geformt. Diese teil­weise geschlos­senen Räume in einem hellen, offenen Raum können dazu beitragen, dass sich Kinder wohl­fühlen und zu Orten werden, die sie gerne erkunden.

In der oberen Etage sind die Räume durch verschie­den­far­bige Wände getrennt, die nicht bis zur Decke reichen. Ihr Aussehen will an Hütten in einem Wald erin­nern. Die Kinder können hier ihre eigenen Lieb­lings­plätze zum Spielen und Lernen entde­cken, wodurch ihre Selb­stän­dig­keit geför­dert wird.

Durch die Verwen­dung von heimi­schem Fuji-Zypres­sen­holz wird auch auf dieser Ebene Gemein­schaft erzeugt, die die Kinder spüren und verin­ner­li­chen.

Ein drinnen wir draußen toller Kinder­garten.

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torre­l­odones
E – Madrid

Eröffnung

2019

Video

Pläne

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Spielcontainer in Wolfsburg

Die Attraktivierung der Wolfsburger Innenstadt

Plug and play

Wie die Stadt Wolfsburg mit mobilem Grün und mobilen Spielgeräten ihre Innenstadt belebt.

Spielcontainer sind eine immer populärer werdende Möglichkeit, um in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand ein DIN-zertifiziertes, hochwertiges und vielseitiges Spielangebot zu schaffen.

Ausgangs­punkt dieses Projekts war der Wunsch der Stadt Wolfs­burg, dass „mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfs­burger Innen­stadt verbringen“. Zur Stei­ge­rung der Aufent­halts­qua­lität und zur Erhö­hung der Verweil­dauer sollten dazu an geeig­neten Stand­orten zusätz­liche Spiel‑, Ruhe- und Erho­lungs­zonen geschaffen werden – zunächst temporär.

Um auch für die jüngere Gene­ra­tion und ihre Eltern weitere Anreize in der Innen­stadt zu bieten und die bestehenden Spiel­an­ge­bote gezielt zu ergänzen, wurde ein mobiles Ensemble von Spiel­ge­räten zur Haupt­at­trak­tion des Projekts.

Diese Spiel­ge­räte bestehen aus Übersee-Contai­nern aus Stahl, die durch Einbauten aus lang­le­bigem Robi­ni­en­holz, Edel­stahl, Plexi­glas und Netzen sowie krea­tive hand­werk­liche Gestal­tung zu Spiel­con­tai­nern mit unter­schied­lich großen Öffnungen in Dach und Wänden, Rutschen, An- und Aufbauten werden.

Mit Spiel­con­tai­nern lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand DIN-zerti­fi­zierte, hoch­wer­tige und viel­sei­tige Spiel­an­ge­bote schaffen – und das nicht nur für Schulen oder Kinder­gärten, sondern auch für den öffent­li­chen Raum.

Planer und Hersteller der Spiel­con­tainer ist die Firma KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bauherr

Stadt Wolfs­burg
Geschäfts­be­reich Grün

Spielcontainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Mit den Spielcontainern und der zusätzlichen Begrünung wurde nicht nur die Aufenthaltsqualität der Innenstadt erhöht, sondern auch das Mikroklima verbessert.

Sämt­liche Maßnahmen zur Stei­ge­rung der inner­städ­ti­schen Aufent­halts­qua­lität wurden durch Mobiles Grün begleitet. Je nach Standort und Art der Verwen­dung wurden Pflanz­ge­fäße mit Bäumen, Sträu­chern oder Pflanz­säulen mit den Sitz- und Spiel­an­ge­boten kombi­niert. Die Pflan­zen­aus­wahl trägt auch dem Klima­wandel und der gewünschten Bienen- und Insek­ten­freund­lich­keit Rech­nung.

Geschaffen wurden mehrere kleine Stand­orte, die alle Alters­gruppen zum Spielen und zum Mitein­ander einladen. Mit der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Das Projekt wurde von der Euro­päi­schen Union finan­ziell unter­stützt. Die Kosten lagen bei insge­samt 220.000 Euro. Bauherr war der Geschäfts­be­reich Grün der Stadt Wolfs­burg.

Standort

Porsche­straße
D — 38440 Wolfs­burg

Eröffnung

2021

Für die Aufstellung eines Spielcontainers im öffentlichen Raum genügt eine freie, befestigte Fläche – aber auch auf Rasen oder in einer Sandfläche ist der Aufbau schnell erledigt.

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt im einfachsten Fall eine freie, befes­tigte Fläche – zum Beispiel in einer Fußgän­ger­zone, auf einem Markt­platz oder einem Schulhof. Die Spiel­con­tainer sind so konzi­piert, dass nur für den Rutschen­aus­lauf ein Fall­schutz­boden nach DIN erfor­der­lich ist.

Vorge­fer­tigte Gummi­fall­schutz­ele­mente werden mitge­lie­fert und vor Ort anein­ander gelegt, mitein­ander verbunden und von einem Holz­rahmen einge­fasst. Die Rutsche wird dann einfach auf das Podest gestellt oder in ihm veran­kert. Auf diese Weise kann das Spiel­gerät an einem Tag aufge­stellt und zur Benut­zung frei­ge­geben werden.

Soll der Spiel­con­tainer auf Rasen oder in einer Sand­fläche aufge­stellt werden, muss zuerst eine 30 cm dicke Schot­ter­trag­schicht in der Größe der Contai­ner­stell­fläche erstellt werden. In dieser Ausfüh­rung werden die Rutschen­füße in einem Beton­fun­da­ment gegründet. Das anschlie­ßende Aufbauen des Spiel­con­tai­ners dauert dann eben­falls nur einen Tag. Die längste Zeit benö­tigt der Beton zum Aushärten.

Fotos

Stadt Wolfs­burg
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Inzwischen besitzt die Stadt Wolfsburg 13 Spielcontainer in unterschiedlichen Größen und für wechselnde Aufstellplätze.

Die Zusam­men­ar­beit zwischen der Stadt Wolfs­burg und der Firma KuKuk begann im Jahr 2016. Der erste Spiel­con­tainer sollte die Außen­be­reiche von Wohn­ge­bäuden für Geflüch­tete attrak­ti­vieren.

Da die Länge der Maßnahme unklar war, fiel die Entschei­dung für die KuKuk Box sehr leicht. Die besteht nämlich aus Modulen und benö­tigt keine Funda­mente. Daher kann sie sehr schnell auf- und auch wieder abge­baut und zum nächsten Einsatzort trans­por­tiert werden.

Die Spiel­boxen haben sich als geeig­nete Lösung für beson­dere Anfor­de­rungen bewährt.

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze auf Schul­höfen, Kitafrei­ge­länden und öffent­li­chen Spiel­plätzen im gesamten Stadt­ge­biet.

Sie werden nicht nur als Zwischen­lö­sung bei Umbauten und Umzügen genutzt, sondern auch als saiso­nale Spiel­an­ge­bote für Plätze genutzt, die norma­ler­weise keine Spiel­plätze sind – so wie die Einkaufs­zone in der Wolfs­burger Innen­stadt.

Die Spiel­con­tainer sind stan­dar­di­siert, robust und preis­wert.

Sie eignen sich auch für den dauer­haften Einsatz als öffent­liche Spiel­ge­le­gen­heit bestens, denn sie sind viel­seitig, flexibel, kosten­günstig, pfle­ge­leicht und nach­haltig.

Eine KuKuk Box schafft Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einen Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

Den Rahmen bilden die Container,  durch die Ein‑, An- und Ausbauten entsteht daraus ein immer wieder neues Aben­teu­er­land.

Egal wo.

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Arena Castanheiras

Arena Castanheiras

Comunicação

Trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren vermittelt diese Halle große Gelassenheit.

Die Arena Castanheiras besteht aus einem multifunktionalen Indoor-Sportplatz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Theaterunterricht.

Die Escola Cast­an­heiras ist eine erfolg­reiche halb­in­te­grale Schule in der Region Alpha­ville (São Paulo), die sich die Vermitt­lung von Wissen in Kombi­na­tion mit einem huma­nis­ti­schen Welt­bild auf die Fahnen geschrieben hat. Nach eigenen Angaben macht diese Kombi­na­tion die Schule zu einer der wich­tigsten Refe­renzen in Brasi­lien und Latein­ame­rika.

Die “Arena Cast­an­heiras” ist das erste gebaute Ergebnis eines Master­plans aus dem Jahr 2018, mit dem die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras in den nächsten Jahren gesteuert werden soll.

Die Arena besteht aus einem multi­funk­tio­nalen Indoor-Sport­platz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Thea­ter­un­ter­richt. Vorher befanden sich hier ein Fußball­platz, ein Volley­ball­feld und ein Raum für den Zirkus­un­ter­richt. Es war wichtig, dass die neue Arena sich gut in die Umge­bung einfügt und die Baustelle die schu­li­schen Abläufe so wenig wie möglich störte.

Die Planung stammt von Estúdio Trópico aus São Paulo.

Architekt

Estúdio Trópico
BRA — São Paulo

Team: Maria Cris­tina Savaia Martini, Suzana Barboza, Caro­lina Bueno, Maria Beatriz Alves de Souza, Léo Schur­mann de Azevedo, Julia Teles

Die Trennung zwischen dem Großspielfeld und der benachbarten Mensa besteht lediglich aus Ballfangnetzen — eine sehr kommunikative Lösung.

Die Arena Cast­an­heiras wird von einer 2.100 m² großen Über­da­chung geschützt. Darunter befinden sich die Sport­an­ge­bote, Bespre­chungs­räume (im aufge­stän­derten Teil-OG) und alle notwen­digen Lager­flä­chen und Neben­räume wie die Umkleiden und Sani­tär­be­reiche.

Die Tren­nung zwischen dem Groß­spiel­feld und der benach­barten Mensa besteht ledig­lich aus Ball­fang­netzen, was der Halle einen ausge­spro­chen offenen und kommu­ni­ka­tiven Charakter verleiht.

Riesige und fast umlau­fende Fens­ter­flä­chen verstärken diesen Eindruck – und lassen jeden Menge Licht ins Innere.

Standort

Alameda Cast­an­heiras, 250 — Res. Tres (Tambore)
Santana de Parnaíba
BRA — SP 06543–510

Eröffnung

2020

Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Spielfeld Speisesaal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Das Trag­werk besteht aus Stahl und wurde mit dem Ziel opti­maler natür­li­cher Belich­tung und Belüf­tung gestaltet. Die seit­li­chen Abschlüsse sind „lose“ und bestehen aus trapez­för­migen Alumi­ni­um­platten. Die sind an einigen Stellen perfo­riert, um den Blick auf die Umge­bung frei­zu­geben. Die Verklei­dung besteht aus den glei­chen Ziegeln wie der seit­liche Abschluss, ist jedoch 20 Zenti­meter breit, da sie am stärksten von der Sonnen­ein­strah­lung betroffen ist.

Der innere Block wird vom einer Stahl­struktur getragen und ist klima­ti­siert. Im Erdge­schoss befinden sich Spei­se­saal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Die Arena Cast­an­heiras ist ein Meilen­stein für die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras – und vermit­telt trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren große Gelas­sen­heit.

Fotos

André Scarpa

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spielplatz Fresnillo

Der Spielplatz Fresnillo

Kanal vital

Dieser Kanal war ein Sinnbild für eine schwierige Gegend, die vitalisiert werden sollte. Ein Ergebnis ist dieser Spielplatz.

Rozana Montiel erhielt den Auftrag, eine 40 Jahre alte Wohnsiedlung rund um den brachliegenden Kanal zu vitalisieren.

Fres­nillo (der ganze Name lautet Fres­nillo de González Eche­verría) ist eine Groß­stadt in Mexiko mit 130.000 Einwoh­nern, knapp 700 km nord­west­lich von Mexiko-Stadt.

Mitten durch diese histo­risch bedeut­same Stadt in der Nähe des Santuario de Plateros (ein katho­li­sches Heiligtum) floß früher ein Abwas­ser­kanal.

Dieser Kanal war eine Art Sinn­bild für eine schwie­rige Gegend, in der das Estudio de Arqui­tec­tura Rozana Montiel den Auftrag erhielt, eine 40 Jahre alte Wohn­sied­lung rund um den brach­lie­genden Kanal zu vita­li­sieren.

Ein Ergebnis dieses Projekts ist der Spiel­platz Fres­nillo (Fres­nillo play­ground).

Architekt

Rozana Montiel Estudio de Arqui­tec­tura

Rozana Montiel, Alin V. Wallach, Hortense Blan­chard, Silvia Mejía, Alejandro Aparicio, Amaranta Guzmán, Ana Sofía Quirós, Caro­line Figaro, Ombe­line De Laage, Cris­tobal Pliego

Bauherr

Info­navit

Eigentlich war alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, die Böschungen werden für Spiel und Bewegung genutzt.

Als die Planer zum ersten Mal vor Ort waren, war der brach­lie­gende Kanal bereits von Kindern adap­tiert worden, die auf den Deckeln von Müll­tonnen die Böschungen runter rutschten.

So entstand die Idee, diesen 450 Meter langen Bereich der Brache zu einem zentralen Element des Projekts zu machen: dem Spiel­platz Fres­nillo.

Eigent­lich war dann alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, und die Böschungen werden für alle Arten von Spiel und Bewe­gung genutzt.

Standort

Manuel M. Ponce Housing Unit
MEX — Fres­nillo, Zaca­tecas

Eröffnung

2017

Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen mit dem Spielplatz Fresnillo als (heimlichem) Zentrum haben die Lebensqualität in diesem ehemals schwierigem Umfeld enorm gesteigert.

Der Spiel­platz Fres­nillo bietet offene, öffent­liche und sicheren Räume für Spiel und Erho­lung, die gerne ange­nommen werden. Sowohl die Brücke als auch die Hänge sind sehr viel­seitig nutzbar.

Hier entstanden Sitz­stufen, Rampen, Tribünen, Schatten, Lounges, Tanz­flä­chen, Spiel­flä­chen, Klet­ter­wände und ‑felsen – alles Orte der Begeg­nung.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Die umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nahmen mit dem Spiel­platz Fres­nillo als (heim­li­chen) Zentrum haben die Lebens­qua­lität in diesem ehemals schwie­rigem Umfeld „Manuel M. Ponce“ enorm gestei­gert.

Inzwi­schen lassen hier nicht nur Eltern ihre Kinder gerne spielen, auch Jugend­liche treffen sich zu selbst­or­ga­ni­sierten Samba­kursen – und zum anschlie­ßenden Chillen.

Video

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Glyph

Glyph in Elefsina

Print your city

Glyph recycelt Kunststoffabfälle und macht sie durch Kinder-Ideen und 3D-Drucker zu Elementen städtischer Neugestaltung.

“Glyph” ist Teil der Forschungsinitiative „Print Your City“, die Abfälle sammelt, recycelt und mit 3D-Druckern zu Elementen der Neugestaltung städtischer Räume macht.

Elef­sina (Eleusis) wird die Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt 2023. Bereits ein Jahr zuvor haben in der grie­chi­schen Stadt nord­west­lich von Athen mehr als 700 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren, gemeinsam mit dem Design­studio The New Raw leben­dige und nach­hal­tige Spiel­möbel für Elef­sina 2023 entworfen und gebaut: Glyph.

Glyph ist Teil der Forschungs­in­itia­tive „Print Your City“, die Kunst­stoff­ab­fälle sammelt, recy­celt und mit robo­ter­ge­stützten 3D-Druckern zu Elementen der Neuge­stal­tung städ­ti­scher Räume macht – in diesem Fall als acht­wö­chiges Projekt mit über 1.000 Besu­chern.

Die Druckzeit für jedes Stück betrug zwischen fünf und sieben Stunden.

Der Work­shop begann relativ prag­ma­tisch mit der Ausein­an­der­set­zung mit den Möglich­keiten zur Wieder­ver­wer­tung von wegge­wor­fenem Plastik. Nach dieser Einfüh­rung über­nahmen die Kinder den künst­le­ri­schen Teil des Projekts: Sie fertigten Zeich­nungen an, die anschlie­ßend gescannt, digital verar­beitet und auf die neuen Möbel graviert wurden.

Der Projekt­name Glyph wird vom grie­chi­schen Wort γλυφή (Schnit­zerei) abge­leitet und bezieht sich auf orna­men­tale Gravuren von Botschaften oder Symbolen in antiken Tempeln.

Der Verdienst von The New Raw (Rotterdam) liegt, neben der Projekt­lei­tung, im Einsatz und der Weiter­ent­wick­lung digi­taler Hand­werks­kunst: Schul­kinder lernen, durch ihre eigene Krea­ti­vität aus ihrem eigenen Abfall ihre eigene Stadt neu und positiv zu gestalten.

Die Möbel wurden haupt­säch­lich aus rPP- und rPE-Kunst­stoffen herge­stellt. Die werden übli­cher­weise für Flaschen­ver­schlüsse verwendet. Die für Glyph gesam­melten Kunst­stoff­ab­fälle wurden sortiert, gewa­schen und zerklei­nert, bevor sie geschmolzen und mit Farb­pig­menten extru­diert wurden. Die Druck­zeit für jedes Stück betrug dann zwischen fünf und sieben Stunden.

Im Laufe das achtwöchigen Workshops wurden 240 kg Kunststoff recycelt und in acht freistehende, schwingende Bänke verwandelt.

Im Laufe das acht­wö­chigen Work­shops wurden 240 kg Kunst­stoff recy­celt und in acht frei­ste­hende, schwin­gende Bänke verwan­delt, die unab­hängig vonein­ander genutzt oder in Gruppen zu einer Spiel­land­schaft zusam­men­ge­stellt werden können.

Die außer­ge­wöhn­liche Form der gebo­genen Blöcke ist eine Hommage an die arche­ty­pi­schen Formen, die in den Ruinen der Stadt gefunden wurden. Außerdem lässt sie die Bänke schwingen.

Die mono­li­thi­schen Elemente sind leicht und trans­por­tabel. Sie können in ganz verschie­denen Konstel­la­tionen ange­ordnet werden, zum Beispiel um einen farben­frohen und uner­war­teten Spiel­platz unter freiem grie­chi­schem Himmel zu schaffen.

Jedes einzelne Möbel ist dank der eingra­vierten Kinder­zeich­nungen einzig­artig. Glyph wurde in drei verschie­denen Größen und in drei Farben (weizen­gelb, mint­grün und wasser­blau) herge­stellt.

Im Jahr 2024 werden die Möbel den Schulen, die an Projekt und Workshop teilgenommen haben, geschenkt.

Neben den zahl­rei­chen posi­tiven pädago­gi­schen und nach­hal­tigen Aspekten dieses Projekts regt Glyph schlicht auch zu spon­taner Nutzung – zum Spielen – an. Es fördert die Phan­tasie und stärkt die Bindungen zwischen den Nutzern aller Alters­gruppen.

Die Samm­lung dient im Augen­blick als Lounge-Bereich der Orga­ni­sa­toren von Elef­sina 2023 – und als Vorge­schmack auf weitere Höhe­punkte des nächsten Jahres.

Dann werden die Möbel an verschie­denen Orten aufge­stellt.

2024 werden sie dann den Schulen, die an Projekt und Work­shop teil­ge­nommen haben, geschenkt.

Mehr geht nicht.

Projektdaten

Planung

The New Raw
Panos Sakkas, Foteini Setaki
Panos Sakkas, Foteini Setaki, Stavroula Tsafou, Frank
Cheng-Huang Lin, Dafni Geor­goula

Bauherr

2023 Eleusis Euro­pean Capital of Culture

Standort

Elef­sina
Center of the Euro­pean Capital of Culture 2023

Eröffnung

2022/23

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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