Shen­zhen Art High School

Shen­zhen Art High School

Schulhof als Stadion

Groß in der Geste, kompakt in der Fläche: Die Sport­an­lagen der Shen­zhen Art High School werden nicht als Anhang verstanden, sondern als archi­tek­to­ni­scher Höhe­punkt und öffent­lich wahr­nehm­bares Zeichen im Stadt­raum.

Mit schwe­benden Sport­an­lagen auf dem Dach und verti­kaler Campus­or­ga­ni­sa­tion entstand ein urbaner Schulbau, der sich deut­lich von euro­päi­schen Maßstäben unter­scheidet – und uns damit auf gute Ideen bringen könnte.

 

Entwurf:

O‑OFFICE

Der schwe­bende Sport

Mit der Shen­zhen Art High School haben O‑OFFICE Archi­tects im dicht bebauten Stadt­teil Luohu ein außer­ge­wöhn­li­ches Bildungs- und Sport­ge­bäude gebaut, das ein Vorbild für den Umgang asia­ti­scher Metro­polen mit Flächen­knapp­heit sein kann. Der 2025 fertig­ge­stellte Campus mit rund 38.900 m² Brut­to­grund­fläche verbindet Unter­richt, Wohnen und Sport in einer hoch­ver­dich­teten, vertikal orga­ni­sierten Struktur – und setzt damit einen markanten Kontra­punkt zu klas­si­schen, hori­zontal ausge­dehnten Schul- und Sport­an­lagen, wie sie in Europa in der Regel anzu­treffen sind.

Das prägendste Element der Shen­zhen Art High School ist die über den Unter­richts­ge­bäuden schwe­bende Sport­ebene. Für einen konven­tio­nellen Schulhof mit eben­erdigen Sport­flä­chen war hier schlicht kein Platz. Die Planer reagierten darauf mit einer radi­kalen Umkeh­rung der typi­schen Campus­logik: Die Sport­an­lagen wurden nicht an den Rand gedrängt, sondern als iden­ti­täts­stif­tendes Element auf das Dach verla­gert.

Auf dieser oberen Ebene befinden sich ein fast 300 Meter langer Rund­kurs, eine 115 Meter lange Sprint­strecke und ein Spiel­feld. Damit über­trifft die Anlage die Mindest­stan­dards vieler inner­städ­ti­scher Schulen deut­lich – auch im inter­na­tio­nalen Vergleich. Während in euro­päi­schen Städten Sport­flä­chen oft redu­ziert, frag­men­tiert oder ausge­la­gert werden, zeigt dieses Projekt, dass auch unter extremen städ­te­bau­li­chen Bedin­gungen voll­wer­tige Leicht­ath­letik- und Frei­sport­an­lagen möglich sind, wenn sie konse­quent drei­di­men­sional gedacht werden.

Gleich­zeitig fungiert das „schwe­bende Stadion“ als klima­tisch wirk­sames Element: Wie ein weit auskra­gender Hut beschattet es die darun­ter­lie­genden Höfe und Fassaden und trägt so zur Reduk­tion des Ener­gie­be­darfs in Shen­zhens subtro­pi­schem Klima bei.

Große Gesten

Die Shen­zhen Art High School verdeut­licht einen grund­le­genden Unter­schied zwischen asia­ti­schen und euro­päi­schen Bildungs- und Sport­bauten. Während euro­päi­sche Schul- und Sport­an­lagen tradi­tio­nell auf groß­zü­gige Grund­stücke, die klare Tren­nung von Funk­tionen und eine eher nied­rige Bebauung setzen, reagieren asia­ti­sche Metro­polen zuneh­mend mit hybriden, vertikal geschich­teten Typo­lo­gien auf die herr­schende extreme Dichte.

Dabei entsteht eine neue Form von Maßstäb­lich­keit: groß in der Geste, kompakt in der Fläche. Die Sport­an­lage wird nicht als Anhang verstanden, sondern als archi­tek­to­ni­scher Höhe­punkt und öffent­lich wahr­nehm­bares Zeichen im Stadt­raum. Die Dimen­sio­nie­rung der Lauf­bahnen, die Trag­struktur aus räum­li­chen Fach­werken und V‑förmigen Stahl­stützen sowie die städ­te­bau­liche Präsenz der Anlage erin­nern eher an ein Stadion als an einen Schulhof.

Frei­räume in 3D

Inhalt­lich ist die Sport­ebene eng mit dem umge­benden Grün­raum verknüpft. Die Archi­tekten verstehen den Campus als Erwei­te­rung des nahe­ge­le­genen Weiling Parks und inte­grieren Vege­ta­tion auf allen Ebenen. So entsteht ein drei­di­men­sio­nales Frei­raum­system aus abge­senkten Gärten, offenen Höfen und der „sky sports field“ genannten Dach­land­schaft. Für die Nutze­rinnen und Nutzer verschmelzen Bewe­gung, Land­schaft und Archi­tektur zu einem zusam­men­hän­genden Raum­er­lebnis.

Über ihre schu­li­sche Funk­tion hinaus wird die Sport­an­lage Teil eines größeren urbanen Narra­tivs. O‑OFFICE beschreibt den Campus als „grünen Tempel“ – als spiri­tu­ellen und öffent­li­chen Ort inner­halb einer hoch­gradig funk­tio­na­li­sierten Stadt. Gerade die Sport­flä­chen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind offen, licht­durch­flutet und weithin sichtbar und verleihen dem Bildungsbau eine fast monu­men­tale Präsenz, ohne dabei die mensch­liche Maßstäb­lich­keit zu verlieren.

Die Archi­tektur des Über­ein­ander

Durch verti­kale Stape­lung, struk­tu­relle Inno­va­tion und groß­zügig dimen­sio­nierte Sport­flä­chen entsteht ein Campus, der trotz extremer Dichte Offen­heit, Bewe­gung und Aufent­halts­qua­lität bietet.

Im Vergleich zu euro­päi­schen Schul- und Sport­an­lagen markiert das Projekt einen Perspek­tiv­wechsel: weg von der Ausdeh­nung in die Fläche, hin zu einer kompakten, aber dennoch groß­zü­gigen Archi­tektur des Über­ein­ander – mit dem Sport als prägendem Herz­stück des Campus.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

O‑Office Archi­tects

He Jianxiang, Jiang Ying, Chen Xiaolin, Wu Yifei, Shao An, Cai Xing­qian, Wang Yue, Yang Jian, Zengwei, Wu Haoming

Bauherr

Stadt Shen­zhen

Eröff­nung
2025
Adresse

Shen­zhen Art High school
Luohu District
Shen­zhen City
Guang­dong Province
China

Fotos

Wu Siming
Chao.Z

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

Video

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Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park

Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park, Wilhelms­haven

Kinder an die Macht!

 

DiE SPIELPLATZ-MACHER

70 Kinder durften über die Gestal­tung entscheiden, 22 Wochen wurde gebaut, 12 Meter hoch ist “Der Lange Hein­rich”: Der inklu­sive Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park in Wilhelms­haven. Seit seiner Eröff­nung im Oktober 2024 ist er ein Magnet für Fami­lien aus Wilhelms­haven – und für Nordsee-Urlauber.

Betei­li­gung

Der Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park liegt idyl­lisch einge­bettet im Rüstringer Stadt­park und wird von einer wald­ar­tigen Kulisse umrahmt, die eine beson­ders fami­li­en­freund­liche Atmo­sphäre schafft. Die zentrale Lage macht ihn sowohl für Einhei­mi­sche als auch für Nordsee-Urlauber zu einem beliebten Anlauf­punkt.

Bereits 1915 war diese Fläche für körper­liche Ertüch­ti­gung vorge­sehen – heute erfüllt sie diesen Zweck auf moderne und inklu­sive Weise. Die groß­zü­gigen Wiesen­flä­chen bieten zusätz­lich Raum für Ball­spiele, Pick­nicks und freies Toben.

Die Stadt Wilhelms­haven ging bei der Planung einen unge­wöhn­li­chen Weg und ließ 70 Kinder aus dem Stadt­ge­biet über die Gestal­tung ihres neuen Spiel­platzes entscheiden. Das Ergebnis wurde zur Grund­lage für das heutige Spiel­pa­ra­dies. So flossen nicht nur pädago­gi­sche Über­le­gungen, sondern vor allem die Wünsche der Kinder in die Planung ein.

Mitein­ander

Der Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park wurde konse­quent barrierarm und inklusiv gestaltet, damit Kinder mit und ohne Einschrän­kungen hier gemeinsam spielen können. Im Klein­kind­be­reich gibt es spezi­elle Geräte für die Kleinsten sowie eine Wasser­matsch­an­lage für senso­ri­sche Erfah­rungen in geschützten Spiel­be­rei­chen. Ältere Kinder finden im sepa­raten Bereich einen Rutschen­turm als Haupt­at­trak­tion, viel­fäl­tige Klet­ter­ge­räte und heraus­for­dernde Bewe­gungs­an­ge­bote.

Zu den weiteren Attrak­tionen gehören ein groß­zü­giger Sand­spiel­be­reich für krea­tives Spielen, eine Doppel­schaukel, ein Tram­polin, eine Dreh­scheibe sowie eine beein­dru­ckende, 30 Meter lange Seil­bahn.

Alle Spiel­ge­räte entspre­chen der Sicher­heits­norm DIN EN 1176. Für den Komfort der Begleit­per­sonen wurden zahl­reiche Bänke und Tische instal­liert, die perfekte Plätze zum Beob­achten und Entspannen bieten.

Das Herz­stück des Spiel­platzes ist der impo­sante, 12 Meter hohe Spiel­turm „Der Lange Hein­rich”. Sein Name erin­nert an einen histo­ri­schen Entla­de­kran, der früher am Wilhelms­ha­vener Kai Schiffe löschte – heute „löscht” er die Aben­teu­er­lust der Kinder.

Team­work

Der Erfolg des Spiel­platzes im Rüstringer Stadt­park ist das Ergebnis der ausge­zeich­neten Zusam­men­ar­beit verschie­dener Partner. Die Tech­ni­schen Betriebe Wilhelms­haven über­nahmen als Auftrag­geber die Projekt­ko­or­di­na­tion und ‑umset­zung. Die süddeut­sche Firma Spiel­platz­ge­räte Maier als Gewinner des Gestal­tungs­wett­be­werbs entwi­ckelte und lieferte die inno­va­tiven Spiel­ge­räte und brachte ihre Exper­tise für inklu­sive Spiel­platz­kon­zepte ein.

Das Büro Neumann Gusen­burger war für die land­schafts­pla­ne­ri­sche Konzep­tion verant­wort­lich und sorgte für die harmo­ni­sche Inte­gra­tion des Spiel­platzes in die bestehende Park­land­schaft. DIE SPIELPLATZ-MACHER über­nahmen die fach­ge­rechte Montage der Spiel­ge­räte in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Garten- und Land­schafts­bauer Frie­de­mann Richter. Von den Kran­ar­beiten über den Gerä­te­aufbau bis zum Fein­schliff funk­tio­nierte die Koope­ra­tion aller Betei­ligten reibungslos – ein entschei­dender Faktor für den Projekt­er­folg.

Fazit

Seit seiner feier­li­chen Eröff­nung im Oktober 2024 entwi­ckelte sich der Spiel­platz im Rüstringer Stadt­park zu einem wahren Anzie­hungs­punkt. Der Spiel­platz lockt nicht nur Wilhelms­ha­vener Fami­lien an, sondern ist auch zu einem beliebten Stopp für Nordsee-Urlauber geworden. Die gelun­gene Mischung aus natur­naher Umge­bung, modernen Spiel­ge­räten und inklu­siver Gestal­tung macht ihn zu einem beson­deren Erlebnis für die ganze Familie.

Dieses Projekt ist ein tolles Beispiel dafür, wie Bürger­be­tei­li­gung, fach­liche Kompe­tenz und hand­werk­li­ches Können zu einem Ergebnis führen, das alle Betei­ligten begeis­tert.

Projekt­daten

Land­schafts­planer

Neuman Gusen­berger
Heerstr. 90
D – 14055 Berlin

Bauherr

Tech­ni­sche Betriebe Wilhelms­haven

Spiel­platz­ge­räte

Ernst Maier Spiel­platz­ge­räte GmbH
Wasser­burger Str. 70
83352 Alten­markt a. d. Alz

Bau

Die Spiel­platz-Macher GmbH
Pinne­berger Str. 66
D – 22457 Hamburg

Adresse
Rüstringer Stadt­park
D – 26386  Wilhelms­haven
Eröff­nung

2024

Fotos

DIE SPIELPLATZ-MACHER

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Skak­ke­ringen

Skak­ke­ringen in Etne

Cooler als drinnen

 

PIR2 & LOCAL

Skak­ke­ringen zeigt, wie aus einem tristen Schulhof durch Betei­li­gung von Jugend­li­chen, Vereinen und Kommune ein multi­funk­tio­naler Akti­vi­täts­park entstehen kann, der Sport, Kultur und Begeg­nung verbindet. Mit einfa­chen, flexi­blen Struk­turen entstehen leben­dige Frei­räume für verschie­dene Nutzer­gruppen.

Parti­zi­pa­tion als Schlüssel

Skak­ke­ringen ist Schulhof, Akti­vi­täts­park und Treff­punkt zugleich – und das direkt am Kultur­zen­trum Skakke in Etne (Vest­land, Norwegen). Entworfen von PIR2 und LOCAL gemeinsam mit Jugend­li­chen, Vereinen und der Kommune, entstand ein Modell­pro­jekt, das sich gegen Einsam­keit, Bewe­gungs­mangel und fehlende Aufent­halts­qua­lität im Freien enga­giert.

Der ursprüng­liche Schulhof war eine graue Asphalt­fläche mit Basket­ball­korb, zwei Tisch­ten­nis­platten und ein paar Bänken. Er wurde kaum genutzt – den Jugend­li­chen fehlte ein Ort, an dem sie sich will­kommen fühlten. Die Gemeinde setzte daher ein klares Ziel:
„Es soll draußen cooler sein als drinnen.“

In Work­shops, Vor-Ort-Bege­hungen und inter­ak­tiven Design­pro­zessen brachten Schüler:innen und lokale Initia­tiven ihre Wünsche ein:

  • mehr Grün und Aufent­halts­qua­lität
  • kräf­tige Farben und Beleuch­tung
  • Kletter- und Turn­ele­mente
  • Ball­spiel­flä­chen
  • über­dachte Treff­punkte

Das Ergebnis: ein Raum, der sich direkt an den Bedürf­nissen der jungen Menschen orien­tiert und zugleich allen Bürger:innen offen­steht.

Der rote Rundweg

Herz­stück von Skak­ke­ringen ist der rote Rundweg, der das Areal fasst und Bewe­gungen leitet.

  • Seine flexible Mitte ist nutzbar für Sport, Konzerte, Theater, Märkte oder Open-Air-Kino.
  • Der Pavillon dient als Bühne und Wetter­schutz für Veran­stal­tungen.
  • Die grünen Ränder bieten kleine Gärten, Sitz­stege und Treff­punkte.
  • Das Konzept kombi­niert aktive und ruhige Zonen und ist damit ideal für gene­ra­ti­ons­über­grei­fende Nutzung.

Skak­ke­ringen dient nicht nur als Schulhof der Enge Secon­dary School, sondern auch als Bühne für Konzerte, Sport­tur­niere und Märkte. Das Projekt wird getragen von Akteuren wie dem Kultur­haus Skakke, dem Etne Cup oder dem Fest Etne­mark­naden. Damit wird der Platz zu einer sozialen Dreh­scheibe des Ortes.

Was wir hier lernen können

Das norwe­gi­sche Beispiel zeigt Ansätze, die sich direkt auf unsere Städte, Gemeinden und Sport­ver­eine über­tragen lassen:

  1. Multi­funk­tion statt Mono­funk­tion

Ein Platz kann Schulhof, Sport­feld, Park und Event­fläche zugleich sein. Das stei­gert die Auslas­tung und recht­fer­tigt Inves­ti­tionen auch bei knappen Budgets.

  1. Betei­li­gung erhöht Akzep­tanz

Die früh­zei­tige Einbin­dung von Jugend­li­chen, Vereinen und Bürger:innen führt zu höherer Iden­ti­fi­ka­tion und nach­hal­tiger Nutzung.

  1. Einfach, robust, flexibel

Klar struk­tu­rierte Elemente wie ein Rundweg, eine flexible Mitte und grüne Aufent­halts­in­seln brau­chen wenig Technik, sind kosten­günstig und pfle­ge­leicht.

  1. Offen­heit & Nied­rig­schwel­lig­keit

Freier Zugang senkt Barrieren und fördert Alltags­be­we­gung. Das stärkt nicht nur die Gesund­heit, sondern auch den sozialen Zusam­men­halt.

  1. Impulse für Stadt­ent­wick­lung

Skak­ke­ringen ist Teil einer geplanten Achse der Akti­vität, die das Orts­zen­trum, die Marina und Sport­an­lagen verbindet – ein Gedanke, der auch für deut­sche Kommunen span­nend ist, wenn es um Verknüp­fung von Infra­struktur geht.

Projekt­daten

Land­schafts­planer

PIR2
Vulkan 11
0178 Oslo
Norwegen

Archi­tekt

Local
Øvre korskir­ke­all­men­ningen 7
5017 Bergen
Norwegen

Eröff­nung

2024

Adresse

Skak­ke­ringen
Stron­da­vegen 3
Etne muni­ci­pa­lity in Vest­land county
Norwegen

Fotos

Artishot

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Frei­burger Turner­schaft

Frei­burger Turner­schaft Skill­park und Stadion Areal

Offen für alles

 

Spor­tA­trium

Die Frei­burger Turner­schaft hat auf ihrem Vereins­ge­lände in den letzten Jahren gleich zwei außer­ge­wöhn­liche Outdoor-Sport­pro­jekte verwirk­licht. Beide Anlagen berei­chern das Angebot in punkto Viel­falt, Nutzer­freund­lich­keit und Flächen­ef­fi­zienz unge­mein, und beide schaffen Trai­nings­mög­lich­keiten, die für alle Alters­klassen und Leis­tungs­stufen attraktiv sind.

Alles für alle

Die Frei­burger Turner­schaft von 1844 e. V. zählt zu den größten und tradi­ti­ons­reichsten Sport­ver­einen Südba­dens. Mit ihrem weit­läu­figen Vereins­ge­lände direkt an der Dreisam und in unmit­tel­barer Nähe zum Drei­sam­sta­dion bietet sie ideale Voraus­set­zungen, um Sport­flä­chen wie den Skill­park und das Stadion Areal harmo­nisch in die bestehende Infra­struktur zu inte­grieren. Beide Anlagen haben eine Reihe gemein­samer Merk­male:

  • Inklu­sion & Barrie­re­frei­heit: Alle Anlagen sind so geplant, dass sie auch mit Roll­stuhl oder Kinder­wagen genutzt werden können.
  • Viel­sei­tig­keit: Beide Flächen decken ein breites Spek­trum sport­li­cher Fähig­keiten ab, von Ausdauer über Kraft und Schnel­lig­keit bis hin zu Koor­di­na­tion und Beweg­lich­keit.
  • Kompakte Flächen­pla­nung: Auf relativ kleinen Arealen wurde durch clevere Anord­nung der Geräte ein maxi­maler Nutzen erzielt.
  • Indi­vi­du­elle Ferti­gung: Wo Stan­dard­lö­sungen nicht ausreichten, entwi­ckelten die Planer maßge­schnei­derte Geräte in eigener Produk­tion.

Beide Projekte profi­tieren von ihrer zentralen Lage direkt an der Schwarz­wald­straße – zwischen Drei­sam­sta­dion, Jugend­her­berge und Strandbad – und sind somit auch für Stadi­on­be­su­cher, Spazier­gänger oder Jogger attraktiv.

Planung und Umset­zung beider Projekte stammen von Spor­tA­trium.

Der Skill­park

Messen, verglei­chen, besser werden: Der 2024 fertig­ge­stellte Skill­park bietet auf 165 m² ein kompaktes Trai­nings­areal, das ganz auf digi­tale Mess­bar­keit und sport­liche Heraus­for­de­rungen setzt. Hier können Nutzer ihre Leis­tungen in verschie­denen Diszi­plinen testen und verbes­sern.

Zu den High­lights der Ausstat­tung gehören

  • Elek­tro­ni­sche Sprint­mes­sung
  • Wurf- und Schuss­mess­an­lagen
  • Inter­ak­tive Touch-Cardio-Walls
  • Calis­the­nics-Anlage mit Zeit­mes­sung
  • Slack­line, Tram­polin, Weit- und Hoch­sprung­mes­sung

Das Konzept richtet sich an ambi­tio­nierte Sportler und alle, die Spaß an mess­baren Fort­schritten haben, vom Mitglied der Frei­burger Turner­schaft über Schul­sport­gruppen bis zum Sport­kin­der­garten. Beson­ders ist die Inte­gra­tion in das vereins­ei­gene Wege­kon­zept, sodass der Skill­park optimal in den Vereins­alltag einge­bettet ist.

Das Stadion Areal

Mit dem Stadion Areal folgte 2025 das zweite große Outdoor­pro­jekt. Auf 280 m² entstand entlang der ehema­ligen Lauf­bahn ein multi­funk­tio­naler Fitness­park, der Kraft­trai­ning, Koor­di­na­tion und spie­le­ri­sche Bewe­gung mitein­ander verbindet.

Seine Beson­der­heiten sind

  • Calis­the­nics- und Crossfit-Anlage
  • Senso­mo­torik-Parkour mit Hüpf­steinen, Slack­line und Tram­po­linen
  • Contain­erlö­sung für Trai­nings­ma­te­ria­lien wie Hanteln, Bälle oder Gymnas­tik­matten
  • Gelenk­scho­nender EPDM-Boden für Warm-up und Cool-down

Hier trai­nieren nicht nur Mitglieder der Frei­burger Turner­schaft. Auch Jogger an der Dreisam oder Stadi­on­be­su­cher finden hier eine sport­liche Ergän­zung zu ihrem Ausflug. Das Angebot richtet sich gezielt an alle Gene­ra­tionen, von Kindern und Jugend­li­chen über Fami­lien bis hin zu Senioren.

Zwei Konzepte, ein Ziel

Ob leis­tungs­ori­en­tiertes, mess­bares Trai­ning im Skill­park oder brei­ten­sport­li­ches Outdoor-Fitness im Stadion Areal: Beide Anlagen zeigen, wie eine moderne Vereins­ent­wick­lung aussehen kann – nämlich durch­dacht geplant, ziel­grup­pen­über­grei­fend nutzbar und optimal in die Umge­bung inte­griert.

Mit dem Skill­park und dem Stadion Areal setzt die Frei­burger Turner­schaft ein starkes Zeichen, wie Sport­flä­chen im 21. Jahr­hun­dert aussehen können. Kompakt, viel­seitig und offen für alle.

Projekt­daten

Planer

Spor­tA­trium GmbH
Zeller­straße 17/1
D – 73235 Weilheim/Teck

Bauherr

Frei­burger Turner­schaft von 1844 e.V.
Schwarz­wald­strasse 181
D – 79117 Frei­burg

Eröff­nung

2024 (Skill­park)
2025 (Stadion Areal)

Adresse

Frei­burger Turner­schaft Skill­park
Frei­burger Turner­schaft Stadion Areal
Schwarz­wald­strasse 181
D – 79117 Frei­burg im Breisgau

Fotos

Spor­tA­trium

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spie­lebox am Jakobs­platz

Die Spie­lebox am Jakobs­platz in Nürn­berg

Was für länger

 

KuKuk Box

Für die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet.

Attrak­tion

Die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ in Nürn­berg wurde im Januar 2025 eröffnet. Sie ist nicht nur eine weitere Attrak­tion der Innen­stadt, sie erleich­tert Fami­lien auch den Einkauf ganz erheb­lich, weil die Kinder nun gerne mitkommen.

Die Stadt Nürn­berg als Auftrag­geber setzt mit der Spiel­ge­le­gen­heit ein deut­li­ches Zeichen für mehr Lebens­qua­lität im Herzen der Stadt, insbe­son­dere für Fami­lien. Reali­siert wurde die Idee dank einer Förde­rung von 57.000€ aus dem Innen­stadt­be­le­bungs­fonds der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung sowie rund 50.000€ aus dem kommu­nalen Spiel­platz­ab­lö­se­topf. Ziel des Projekts ist es, die Innen­stadt fami­li­en­freund­li­cher zu gestalten und als Begeg­nungsort zu beleben.

Die Anlage stammt von KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bewe­gung

Kinder lernen am liebsten beim Spiel und in Bewe­gung, und die Spie­lebox am Jakobs­platz bietet genau das – und auf engstem Raum, denn unsere Innen­städte wurden eher nicht für Kinder gebaut.

Die KuKuk Box ist eine Kombi­na­tion aus einem Container und viel­fäl­tigen Spiel­mög­lich­keiten. Der Container ist Struktur, Lager, Lounge und Wetter­schutz, seine Ein‑, Auf- und Anbauten sind das pure Aben­teuer.

Während sich die Kinder auspro­bieren, können sich die Eltern entspannen. Oder einkaufen gehen.

Bewährt

Die Stadt Nürn­berg entschied sich nach der Prüfung mehrerer Stand­orte für den Jakobs­platz, weil dieser viel von Fami­lien besucht wird, ein fest instal­lierter Spiel­platz aber dort nicht umsetzbar ist.

Die Spie­lebox am Jakobs­platz wurde ausge­spro­chen flexibel konzi­piert. Sie lässt sich für Veran­stal­tungen wie den Welt­kin­dertag oder den Kinder­kar­neval nutzen, aber auch einfach zeit­weise abbauen.

Mobile Spiel­con­tainer aus dem Hause KuKuk Box waren in Nürn­berg bereits an mehreren Stellen im Einsatz. Dabei wurde deut­lich, dass mit Einfalls­reichtum und tech­ni­scher Raffi­nesse auf begrenzter Fläche eine attrak­tive Spie­le­land­schaft entstehen kann. Diese durchweg posi­tiven Erfah­rungen bei zeit­lich begrenzten mobilen Ange­boten haben die Stadt Nürn­berg dazu bewogen, auch dieses länger­fris­tige Projekt mit dem bewährten Team umzu­setzen.

Aufbau

Für das Projekt wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet. Die Kinder können sich austoben und ihre moto­ri­schen Fähig­keiten erproben.

Der Aufbau am Jakobs­platz war einfach und nahm nur einen halben Tag in Anspruch. Bei Bedarf kann die Box mit Hilfe eines Krans abge­baut, zwischen­ge­la­gert und wieder aufge­baut werden.

Eine KuKuk Box bietet immer zwei Welten: offene Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einem Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

So kommen auch die Kinder beim Einkaufen auf Ihre Kosten.

Projekt­daten

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Nürn­berg

Eröff­nung

2025

Adresse

Ludwig­straße 39
D – 90402 Nürn­berg

Fotos

Stadt Nürn­berg, Jugendamt
KuKuk Box

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Waldorf Campus Berlin

Waldorf Campus Berlin

Sport & Philo­so­phie

 

 

Kersten Kopp Archi­tekten

Die archi­tek­to­ni­sche Umset­zung anthro­po­so­phi­scher Philo­so­phie in einen Schulbau mit Sport­halle.

Komplex

Die Sport­halle des Waldorf Campus Berlin komplet­tiert einen neuen Schul­kom­plex mitten auf der soge­nannten „roten Insel“ in Berlin-Schö­ne­berg. In den beiden ersten Bauab­schnitten entstanden die Johan­nes­schule mit Kinder­garten und Hort sowie das das Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum.

Kersten Kopp Archi­tekten aus Berlin hatten den Wett­be­werb für diesen waldorf­päd­ago­gi­schen Campus bereits im Jahr 2013 gewonnen. Mit der Sport­halle wurde das Projekt endgültig fertig gestellt.

Die in Holz­bau­weise errich­teten Gebäude des Ensem­bles grup­pieren sich um einen zentralen Platz mit einla­dendem Charakter, der als Schulhof, Treff­punkt, Lauf­bahn und Spiel­platz dient. Er öffnet sich in Rich­tung des Haupt­ein­gangs der Schule.

Im ersten Bauab­schnitt wurde die Johan­nes­schule mit Kinder­garten und Hort reali­siert. Die Schule besetzt das Zentrum des Grund­stücks und fasst den Campus­platz mit Spiel­platz und Lauf­bahn. Das drei­ge­schos­sige Schul­ge­bäude bietet neben einer dyna­mi­schen Kubatur span­nende Erschlie­ßungs­flä­chen und Unter­richts­räume.

Durch die Eigen­stän­dig­keit der einzelnen Baukörper entstehen viele große und kleine Nischen und Frei­be­reiche, die als Pausen- und Grün­flä­chen genutzt werden können.

Das Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum im Norden des Waldorf Campus Berlin entstand im zweiten Bauab­schnitt. Es bietet unter anderem einen Euryth­mie­saal und einen Musik- und Sprach­raum sowie ein Foyer mit Verbin­dung zur Johan­nes­schule und zum großen Schulhof im Osten.

Orga­ni­sa­tion

Die 820 m² große Sport­halle des Waldorf Campus Berlin vervoll­stän­digt den Komplex. Ihr Haupt­ein­gang mit verglastem Foyer verbindet die Halle mit den anderen Teilen des Ensem­bles – und mit der direkt zuge­ord­neten Lauf­bahn sowie den Außen­sport- und Spiel­an­lagen.

Die Umkleide- und Sani­tär­be­reiche befinden sich im einge­schos­sigen Teil des Baukör­pers. Die Räume für Sport­ge­räte und Haus­technik sind der Sport­halle direkt zuge­ordnet.

Die großen Fenster im Foyer sorgen für Blick­kon­takte und natür­liche Belich­tung, mit Unter­stüt­zung durch Licht­kup­peln und Ober­lichter.

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Mate­ria­lien

Für die Sport­halle des Waldorf Campus Berlin wurden unter­schied­liche Hölzer verwendet. Der Hallen­boden besteht aus Eichen­sport­parkett, die Prall­wände aus Lärchen­holz­scha­lung bzw. weiß lasierten Fich­ten­holz­drei­schicht­pa­neelen. Die Brett­schicht­holz­dach­binder aus Fich­ten­holz sind eben­falls weiß lasiert.

Der Waldorf Campus Berlin wurde im Sinne eines nach­hal­tigen CO2-neutralen Ansatzes in mehr­ge­schos­siger Holz­bau­weise geplant. Dazu gehören die Verwen­dung groß­for­ma­tiger Holz­fer­tig­teile, die Fassade aus unbe­han­delten, langsam verwit­ternden Lärchen­holz­bret­tern und die begrünten Dächer.

Philo­so­phie

In der anthro­po­so­phi­schen Philo­so­phie steht der indi­vi­du­elle, selbst erfah­rene Weg jedes Kindes vom Kinder­garten bis zur Schule und Fach­schule in gesunder und krea­tiver Umge­bung im Vorder­grund. Diesem Gedanken entspricht das Lernen in einem Campus, der für jede Alters­gruppe ein entspre­chendes Angebot bereit­hält.

Kersten Kopp Archi­tekten haben diesen Gedanken in drei Abschnitten und insge­samt acht Jahren gebaut.

Projekt­daten

Archi­tekt

Kersten Kopp Archi­tekten GmbH
Rhein­straße 45, Aufgang 3
D — 12161 Berlin

Bauherr

Verein Freunde der Johannes-Schule-Berlin e.V. (1. u. 3. BA);
Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum GmbH, Emil Molt
Akademie, Freie Fach­schule für Sozi­al­päd­agogik (2. BA)

Eröff­nung

2021

Adresse

Waldorf­schule in Schö­ne­berg
Johannes-Schule Berlin
Monu­men­ten­straße 13A
D — 10829 Berlin

Fotos

Werner Huth­ma­cher, Berlin

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Revo­lu­tion!

 

 

andb­lack design studio 

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School in Vija­ya­wada, Indien, ist ein wegwei­sendes Beispiel für den Einfluss moderner Archi­tektur auf die Gestal­tung zukünf­tiger Bildungs­räume.

andb­lack design studio

Klas­sen­zimmer?

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School in Vija­ya­wada, Indien bricht mit den klas­si­schen Normen des Schul­de­signs. Anstelle der übli­chen, kasten­för­migen Klas­sen­zimmer schufen die Planer des andb­lack design studio aus Ahmed­abad flie­ßende und mitein­ander verbun­dene Räume, die freie Bewe­gung und Inter­ak­tionen ausdrück­lich fördern.

Der Vorschul­be­reich erstreckt sich über eine Fläche von 400 m² und befindet sich auf dem Campus direkt neben dem bestehenden Schul­ge­bäude. Die beiden Gebäude sind durch einen abge­senkten Innenhof mitein­ander verbunden, welcher der Topo­grafie des Geländes folgt und zur neuen Erwei­te­rung hin ansteigt.

Die Planer nutzten diese Anord­nung, um mit ihrem Entwurf unsere tradi­tio­nellen Vorstel­lungen von Schule in Frage zu stellen. Das Ergebnis ist eine Kombi­na­tion von Bauform, Land­schaft und Innen­räumen mit unkon­ven­tio­neller räum­li­cher Orga­ni­sa­tion, modernen Tech­no­lo­gien und robusten Mate­ria­lien.

Land­schaft!

Der Entwurf lässt die Grenzen zwischen Spielen und Lernen verschwimmen. Der Innenhof verstärkt diesen Effekt, indem er je nach Bedarf als Spiel­platz, Klas­sen­zimmer oder Amphi­theater nutzbar ist.

Diese beson­dere und viel­sei­tige räum­liche Situa­tion wird durch den Einsatz von raum­hohen Glas­wänden und Ober­lich­tern weiter verstärkt. Der Kontakt zwischen Innen und Außen reißt nie ab, die Land­schaft wirkt als Erwei­te­rung des Gebäudes.

Tele­tub­bies

Ein weiterer wesent­li­cher Unter­schied zu konven­tio­neller Schul­ar­chi­tektur ist die Gebäu­de­form. Die Planer setzen nicht auf leuch­tende Farben, um Inter­esse zu wecken, sondern auf sich selbst. Um es mit den Worten der Archi­tekten zu sagen: „Das Gebäude sollte nicht nur Teil der Land­schaft sein, sondern selbst eine Form der Land­schaft.“ Dies zeigt sich in dem geschwun­genen, wellen­ar­tigen Dach, das an eine Welle oder sanfte Hügel erin­nert – und an die Tele­tub­bies.

Vorfer­ti­gung

Die flie­ßende Form des Daches – mit Rasen bedeckt und auf einem Raum ohne Stützen oder Trenn­wände ruhend – wurde natür­lich am Rechner konzi­piert. Das Projekt wurde darüber hinaus mit begrenztem Budget reali­siert. Also war Effi­zienz gefragt, daher wurde auf verfüg­bare Ressourcen und Tech­no­lo­gien zurück­ge­griffen.

Und auf vorge­fer­tigte Mate­ria­lien. Der struk­tu­relle Kern des Daches wurde mit Hilfe vorge­fer­tigter Elemente vor Ort errichtet. Die komplexe Struktur wurde mit einer Ferro­beton-Schale gelöst, die über der Metall­struktur inte­griert wurde.

Bemer­kens­wert

Im Inneren erzeugt das Dach Erstaunen. Die sicht­baren struk­tu­rellen Elemente an der Decke bilden einen schönen Kontrast zur äußeren begrünten Ober­fläche. Der visu­elle Effekt dieser redu­zierten Mate­ri­al­pa­lette wird durch natür­li­ches Licht, das durch die Ober­lichter dringt, noch verstärkt. Die im Laufe des Tages wandernden Bewe­gungen von Licht und Schatten geben den Klas­sen­zim­mern eine weitere spie­le­ri­sche Dimen­sion.

Die Archi­tektur der Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School ist bemer­kens­wert in ihrem struk­tu­rellen Ausdruck, ihrer Inno­va­ti­ons­kraft und ihrer Entschlos­sen­heit.

Projekt­daten

Archi­tekt

andb­lack 
405 Abhi­jyot Square,
Off SG Highway, b/h divya bhaskar press,
Makarba, Ahmed­abad – 380051

Jwalant Maha­dev­wala
Adity Rawat

Bauherr

Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Eröff­nung

2024

Adresse

Bloo­ming­dale Inter­na­tional School
Chepa­la­kun­dila Road, Penamaluru
Vija­ya­wada, Andhra Pradesh
Pincode – 521137

Fotos

Vinay Panj­wani

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Johannes Bühl­be­cker
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Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spielen hilft

Im Spiel finden die trau­ma­ti­sierten Kinder der Ukraine zumin­dest Ablen­kung. Spiel­con­tainer sind daher für sie eine ganz wich­tige Initia­tive.

Die Kinder in der Ukraine leiden unter Zerstö­rung und Trau­mata. Dank der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Orga­ni­sa­tionen ist es jetzt an zwei Stand­orten gelungen, immerhin neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der Krieg gegen die Ukraine hat verhee­rende Auswir­kungen, natür­lich auch für die dort lebenden Kinder. Kriege bringen nicht nur physi­sche Zerstö­rung mit sich, sie beein­träch­tigen auch den Zugang zu Bildung und Spiel. Viele ukrai­ni­sche Schulen und Kinder­gärten sind beschä­digt oder geschlossen.

Kinder in Kriegs­ge­bieten leiden unter psycho­lo­gi­schem Stress und Trau­mata. Der Lärm von Bomben und Schüssen, der Verlust von Ange­hö­rigen und das stän­dige Leben in Unsi­cher­heit hinter­lassen tiefe Spuren in der kind­li­chen Psyche.

Hier kommt die Bedeu­tung von unter­stüt­zenden Initia­tiven und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen ins Spiel, die versu­chen, den Kindern in dieser schwie­rigen Zeit Trost und Hilfe, zumin­dest aber Ablen­kung, zu bieten.

Ein wich­tiges Beispiel für eine solche Initia­tive sind die KuKuk Box Spiel­con­tainer für die Ukraine.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird.

Eine KuKuk Box ist ein attrak­tiver öffent­li­cher und flexi­bler Spiel- und Treff­punkt, der sich in kurzer Zeit und für wenig Geld reali­sieren lässt.

Dank der Unter­stüt­zung durch Orga­ni­sa­tionen und Aktionen wie „Urban Camp Lviv“, „Notfall­päd­agogik“, „Aktion Deutsch­land hilft“ und der Firma Hilti ist es bereits an zwei beson­ders betrof­fenen Stand­orten gelungen, neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird. Die Stadt Lviv liegt im Westen der Ukraine und ist regel­mäßig Ziel russi­scher Angriffe.

Der zweite Spiel­con­tainer befindet sich im Land­kreis Olek­siyiv von Charkiw, eine eben­falls von russi­schen Kampf­hand­lungen stark betrof­fene Gegend. 

Neben dem Spiel­platz befindet sich ein sonder­päd­ago­gi­scher Komplex für Kinder mit Hörbe­hin­de­rung, und die haben nun einen eigenen Spiel­raum.

Eine KuKuk Box bietet Aben­teuer für alle Alters­klassen. Es gibt Klet­ter­struk­turen und Rutschen, Spiel­häus­chen und Sand­kästen, Lese­ecken und mehr. 

Der voll­wer­tige Spiel­platz animiert zu jeder Menge Bewe­gung und bietet gleich­zeitig Rückzugsbereiche, die ein inten­sives Spielen zulassen – und Schutz bieten.

Für den Aufbau werden kein Erdaushub und keine für die Ewig­keit gegos­senen Beton­fun­da­mente benö­tigt. Das spart Geld und Zeit.

Die KuKuk Box wird mit dem LKW gelie­fert und ist in wenigen Stunden aufge­baut.

Stand­orte

Lviv
Charkiw

Eröff­nung

2022 & 2023

KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen. Eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Die KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen, und eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Diese Container können auch in weiter entfernte Regionen trans­por­tiert werden, in denen aufgrund von Krieg, Vertrei­bung oder Natur­ka­ta­stro­phen drin­gend Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder benö­tigt werden.

Spielen ist kein Luxus, Spielen ist ein wich­tiges Lebens­eli­xier – und ein Menschen­recht.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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UB Kinder­garten and Nursery

UB Kinder­garten and Nursery

Überall Land­schaft

Verständ­lich, dass die Kinder dieses Kinder­gar­tens in dieser Natur spielen sollen. Drinnen ist es aber auch sehr schön.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken, die von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen.

Der “UB Kinder­garten and Nursery” in Fuji­yo­shida, Yama­nashi, Japan, entstand aus der Koope­ra­tion von HIBINOSEKKEI, Youji no Shiro und KIDS DESIGN LABO. Die Kinder­ta­ges­stätte wurde auf einem Gelände von über 10.000 m² errichtet.

Fuji­yo­shida liegt am Fuße des Berges Fuji, inmitten einer hüge­ligen Land­schaft als Panorama. Der UB Kinder­garten and Nursery ist Teil dieser Land­schaft und üppig mit Bäumen und Seen bewachsen. Da wundert es nicht, dass der Eigen­tümer und Bauherr des Kinder­gar­tens die Kinder in dieser Natur in vollen Zügen spielen lassen will, und das bei jedem Wetter.

Die Planer haben das Gebäude baum- und ressour­cen­scho­nend in die Land­schaft einge­bettet. Unter anderem wurde der beim Bau anfal­lende Boden­aushub vor Ort umwelt­scho­nend aufbe­reitet und als Hügel auf demselben Grund­stück wieder verwertet.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken in der Form großer Tümpel und Pools. Sie werden also nicht unter­ir­disch verborgen und können von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen. Dies ermu­tigt die Kinder dazu, in der Natur Spiel­mög­lich­keiten zu schaffen.

Die Räume erin­nern an Hütten in einem Wald, in denen die Kinder ihre Lieb­lings­plätze entde­cken können. Das fördert ihre Selb­stän­dig­keit.

Im Inneren ist UB Kinder­garten and Nursery so gestaltet, dass er wie ein Wald erlebt werden kann; mit holp­rigen Wegen und einem Spiel­be­reich, der wie ein Rundweg mit Höhen­un­ter­schieden ange­legt ist. Zu den einge­bauten Möbeln gehören Lese­ecken, Rutschen und in die Wände einge­las­sene Spiel­flä­chen.

Der Kinder­garten kann bis zu 117 Kinder aufnehmen.

Das Bade­zimmer und die Biblio­thek sind wie ein Kreis­lauf aufge­baut und wie Hütten geformt. Diese teil­weise geschlos­senen Räume in einem hellen, offenen Raum können dazu beitragen, dass sich Kinder wohl­fühlen und zu Orten werden, die sie gerne erkunden.

In der oberen Etage sind die Räume durch verschie­den­far­bige Wände getrennt, die nicht bis zur Decke reichen. Ihr Aussehen will an Hütten in einem Wald erin­nern. Die Kinder können hier ihre eigenen Lieb­lings­plätze zum Spielen und Lernen entde­cken, wodurch ihre Selb­stän­dig­keit geför­dert wird.

Durch die Verwen­dung von heimi­schem Fuji-Zypres­sen­holz wird auch auf dieser Ebene Gemein­schaft erzeugt, die die Kinder spüren und verin­ner­li­chen.

Ein drinnen wir draußen toller Kinder­garten.

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torre­l­odones
E – Madrid

Eröff­nung

2019

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Pläne

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Spiel­con­tainer in Wolfs­burg

Die Attrak­ti­vie­rung der Wolfs­burger Innen­stadt

Plug and play

Wie die Stadt Wolfs­burg mit mobilem Grün und mobilen Spiel­ge­räten ihre Innen­stadt belebt.

Spiel­con­tainer sind eine immer popu­lärer werdende Möglich­keit, um in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand ein DIN-zerti­fi­ziertes, hoch­wer­tiges und viel­sei­tiges Spiel­an­gebot zu schaffen.

Ausgangs­punkt dieses Projekts war der Wunsch der Stadt Wolfs­burg, dass „mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfs­burger Innen­stadt verbringen“. Zur Stei­ge­rung der Aufent­halts­qua­lität und zur Erhö­hung der Verweil­dauer sollten dazu an geeig­neten Stand­orten zusätz­liche Spiel‑, Ruhe- und Erho­lungs­zonen geschaffen werden – zunächst temporär.

Um auch für die jüngere Gene­ra­tion und ihre Eltern weitere Anreize in der Innen­stadt zu bieten und die bestehenden Spiel­an­ge­bote gezielt zu ergänzen, wurde ein mobiles Ensemble von Spiel­ge­räten zur Haupt­at­trak­tion des Projekts.

Diese Spiel­ge­räte bestehen aus Übersee-Contai­nern aus Stahl, die durch Einbauten aus lang­le­bigem Robi­ni­en­holz, Edel­stahl, Plexi­glas und Netzen sowie krea­tive hand­werk­liche Gestal­tung zu Spiel­con­tai­nern mit unter­schied­lich großen Öffnungen in Dach und Wänden, Rutschen, An- und Aufbauten werden.

Mit Spiel­con­tai­nern lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand DIN-zerti­fi­zierte, hoch­wer­tige und viel­sei­tige Spiel­an­ge­bote schaffen – und das nicht nur für Schulen oder Kinder­gärten, sondern auch für den öffent­li­chen Raum.

Planer und Hersteller der Spiel­con­tainer ist die Firma KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bauherr

Stadt Wolfs­burg
Geschäfts­be­reich Grün

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Mit den Spiel­con­tai­nern und der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Sämt­liche Maßnahmen zur Stei­ge­rung der inner­städ­ti­schen Aufent­halts­qua­lität wurden durch Mobiles Grün begleitet. Je nach Standort und Art der Verwen­dung wurden Pflanz­ge­fäße mit Bäumen, Sträu­chern oder Pflanz­säulen mit den Sitz- und Spiel­an­ge­boten kombi­niert. Die Pflan­zen­aus­wahl trägt auch dem Klima­wandel und der gewünschten Bienen- und Insek­ten­freund­lich­keit Rech­nung.

Geschaffen wurden mehrere kleine Stand­orte, die alle Alters­gruppen zum Spielen und zum Mitein­ander einladen. Mit der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Das Projekt wurde von der Euro­päi­schen Union finan­ziell unter­stützt. Die Kosten lagen bei insge­samt 220.000 Euro. Bauherr war der Geschäfts­be­reich Grün der Stadt Wolfs­burg.

Standort

Porsche­straße
D – 38440 Wolfs­burg

Eröff­nung

2021

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt eine freie, befes­tigte Fläche – aber auch auf Rasen oder in einer Sand­fläche ist der Aufbau schnell erle­digt.

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt im einfachsten Fall eine freie, befes­tigte Fläche – zum Beispiel in einer Fußgän­ger­zone, auf einem Markt­platz oder einem Schulhof. Die Spiel­con­tainer sind so konzi­piert, dass nur für den Rutschen­aus­lauf ein Fall­schutz­boden nach DIN erfor­der­lich ist.

Vorge­fer­tigte Gummi­fall­schutz­ele­mente werden mitge­lie­fert und vor Ort anein­ander gelegt, mitein­ander verbunden und von einem Holz­rahmen einge­fasst. Die Rutsche wird dann einfach auf das Podest gestellt oder in ihm veran­kert. Auf diese Weise kann das Spiel­gerät an einem Tag aufge­stellt und zur Benut­zung frei­ge­geben werden.

Soll der Spiel­con­tainer auf Rasen oder in einer Sand­fläche aufge­stellt werden, muss zuerst eine 30 cm dicke Schot­ter­trag­schicht in der Größe der Contai­ner­stell­fläche erstellt werden. In dieser Ausfüh­rung werden die Rutschen­füße in einem Beton­fun­da­ment gegründet. Das anschlie­ßende Aufbauen des Spiel­con­tai­ners dauert dann eben­falls nur einen Tag. Die längste Zeit benö­tigt der Beton zum Aushärten.

Fotos

Stadt Wolfs­burg
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze.

Die Zusam­men­ar­beit zwischen der Stadt Wolfs­burg und der Firma KuKuk begann im Jahr 2016. Der erste Spiel­con­tainer sollte die Außen­be­reiche von Wohn­ge­bäuden für Geflüch­tete attrak­ti­vieren.

Da die Länge der Maßnahme unklar war, fiel die Entschei­dung für die KuKuk Box sehr leicht. Die besteht nämlich aus Modulen und benö­tigt keine Funda­mente. Daher kann sie sehr schnell auf- und auch wieder abge­baut und zum nächsten Einsatzort trans­por­tiert werden.

Die Spiel­boxen haben sich als geeig­nete Lösung für beson­dere Anfor­de­rungen bewährt.

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze auf Schul­höfen, Kitafrei­ge­länden und öffent­li­chen Spiel­plätzen im gesamten Stadt­ge­biet.

Sie werden nicht nur als Zwischen­lö­sung bei Umbauten und Umzügen genutzt, sondern auch als saiso­nale Spiel­an­ge­bote für Plätze genutzt, die norma­ler­weise keine Spiel­plätze sind – so wie die Einkaufs­zone in der Wolfs­burger Innen­stadt.

Die Spiel­con­tainer sind stan­dar­di­siert, robust und preis­wert.

Sie eignen sich auch für den dauer­haften Einsatz als öffent­liche Spiel­ge­le­gen­heit bestens, denn sie sind viel­seitig, flexibel, kosten­günstig, pfle­ge­leicht und nach­haltig.

Eine KuKuk Box schafft Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einen Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

Den Rahmen bilden die Container,  durch die Ein‑, An- und Ausbauten entsteht daraus ein immer wieder neues Aben­teu­er­land.

Egal wo.

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Arena Cast­an­heiras

Arena Cast­an­heiras

Comu­ni­cação

Trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren vermit­telt diese Halle große Gelas­sen­heit.

Die Arena Cast­an­heiras besteht aus einem multi­funk­tio­nalen Indoor-Sport­platz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Thea­ter­un­ter­richt.

Die Escola Cast­an­heiras ist eine erfolg­reiche halb­in­te­grale Schule in der Region Alpha­ville (São Paulo), die sich die Vermitt­lung von Wissen in Kombi­na­tion mit einem huma­nis­ti­schen Welt­bild auf die Fahnen geschrieben hat. Nach eigenen Angaben macht diese Kombi­na­tion die Schule zu einer der wich­tigsten Refe­renzen in Brasi­lien und Latein­ame­rika.

Die “Arena Cast­an­heiras” ist das erste gebaute Ergebnis eines Master­plans aus dem Jahr 2018, mit dem die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras in den nächsten Jahren gesteuert werden soll.

Die Arena besteht aus einem multi­funk­tio­nalen Indoor-Sport­platz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Thea­ter­un­ter­richt. Vorher befanden sich hier ein Fußball­platz, ein Volley­ball­feld und ein Raum für den Zirkus­un­ter­richt. Es war wichtig, dass die neue Arena sich gut in die Umge­bung einfügt und die Baustelle die schu­li­schen Abläufe so wenig wie möglich störte.

Die Planung stammt von Estúdio Trópico aus São Paulo.

Archi­tekt

Estúdio Trópico
BRA – São Paulo

Team: Maria Cris­tina Savaia Martini, Suzana Barboza, Caro­lina Bueno, Maria Beatriz Alves de Souza, Léo Schur­mann de Azevedo, Julia Teles

Die Tren­nung zwischen dem Groß­spiel­feld und der benach­barten Mensa besteht ledig­lich aus Ball­fang­netzen – eine sehr kommu­ni­ka­tive Lösung.

Die Arena Cast­an­heiras wird von einer 2.100 m² großen Über­da­chung geschützt. Darunter befinden sich die Sport­an­ge­bote, Bespre­chungs­räume (im aufge­stän­derten Teil-OG) und alle notwen­digen Lager­flä­chen und Neben­räume wie die Umkleiden und Sani­tär­be­reiche.

Die Tren­nung zwischen dem Groß­spiel­feld und der benach­barten Mensa besteht ledig­lich aus Ball­fang­netzen, was der Halle einen ausge­spro­chen offenen und kommu­ni­ka­tiven Charakter verleiht.

Riesige und fast umlau­fende Fens­ter­flä­chen verstärken diesen Eindruck – und lassen jeden Menge Licht ins Innere.

Standort

Alameda Cast­an­heiras, 250 – Res. Tres (Tambore)
Santana de Parnaíba
BRA – SP 06543–510

Eröff­nung

2020

Im Erdge­schoss befinden sich neben dem Spiel­feld Spei­se­saal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Das Trag­werk besteht aus Stahl und wurde mit dem Ziel opti­maler natür­li­cher Belich­tung und Belüf­tung gestaltet. Die seit­li­chen Abschlüsse sind „lose“ und bestehen aus trapez­för­migen Alumi­ni­um­platten. Die sind an einigen Stellen perfo­riert, um den Blick auf die Umge­bung frei­zu­geben. Die Verklei­dung besteht aus den glei­chen Ziegeln wie der seit­liche Abschluss, ist jedoch 20 Zenti­meter breit, da sie am stärksten von der Sonnen­ein­strah­lung betroffen ist.

Der innere Block wird vom einer Stahl­struktur getragen und ist klima­ti­siert. Im Erdge­schoss befinden sich Spei­se­saal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Die Arena Cast­an­heiras ist ein Meilen­stein für die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras – und vermit­telt trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren große Gelas­sen­heit.

Fotos

André Scarpa

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spiel­platz Fres­nillo

Der Spiel­platz Fres­nillo

Kanal vital

Dieser Kanal war ein Sinn­bild für eine schwie­rige Gegend, die vita­li­siert werden sollte. Ein Ergebnis ist dieser Spiel­platz.

Rozana Montiel erhielt den Auftrag, eine 40 Jahre alte Wohn­sied­lung rund um den brach­lie­genden Kanal zu vita­li­sieren.

Fres­nillo (der ganze Name lautet Fres­nillo de González Eche­verría) ist eine Groß­stadt in Mexiko mit 130.000 Einwoh­nern, knapp 700 km nord­west­lich von Mexiko-Stadt.

Mitten durch diese histo­risch bedeut­same Stadt in der Nähe des Santuario de Plateros (ein katho­li­sches Heiligtum) floß früher ein Abwas­ser­kanal.

Dieser Kanal war eine Art Sinn­bild für eine schwie­rige Gegend, in der das Estudio de Arqui­tec­tura Rozana Montiel den Auftrag erhielt, eine 40 Jahre alte Wohn­sied­lung rund um den brach­lie­genden Kanal zu vita­li­sieren.

Ein Ergebnis dieses Projekts ist der Spiel­platz Fres­nillo (Fres­nillo play­ground).

Archi­tekt

Rozana Montiel Estudio de Arqui­tec­tura

Rozana Montiel, Alin V. Wallach, Hortense Blan­chard, Silvia Mejía, Alejandro Aparicio, Amaranta Guzmán, Ana Sofía Quirós, Caro­line Figaro, Ombe­line De Laage, Cris­tobal Pliego

Bauherr

Info­navit

Eigent­lich war alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, die Böschungen werden für Spiel und Bewe­gung genutzt.

Als die Planer zum ersten Mal vor Ort waren, war der brach­lie­gende Kanal bereits von Kindern adap­tiert worden, die auf den Deckeln von Müll­tonnen die Böschungen runter rutschten.

So entstand die Idee, diesen 450 Meter langen Bereich der Brache zu einem zentralen Element des Projekts zu machen: dem Spiel­platz Fres­nillo.

Eigent­lich war dann alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, und die Böschungen werden für alle Arten von Spiel und Bewe­gung genutzt.

Standort

Manuel M. Ponce Housing Unit
MEX – Fres­nillo, Zaca­tecas

Eröff­nung

2017

Die umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nahmen mit dem Spiel­platz Fres­nillo als (heim­li­chem) Zentrum haben die Lebens­qua­lität in diesem ehemals schwie­rigem Umfeld enorm gestei­gert.

Der Spiel­platz Fres­nillo bietet offene, öffent­liche und sicheren Räume für Spiel und Erho­lung, die gerne ange­nommen werden. Sowohl die Brücke als auch die Hänge sind sehr viel­seitig nutzbar.

Hier entstanden Sitz­stufen, Rampen, Tribünen, Schatten, Lounges, Tanz­flä­chen, Spiel­flä­chen, Klet­ter­wände und ‑felsen – alles Orte der Begeg­nung.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Die umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nahmen mit dem Spiel­platz Fres­nillo als (heim­li­chen) Zentrum haben die Lebens­qua­lität in diesem ehemals schwie­rigem Umfeld „Manuel M. Ponce“ enorm gestei­gert.

Inzwi­schen lassen hier nicht nur Eltern ihre Kinder gerne spielen, auch Jugend­liche treffen sich zu selbst­or­ga­ni­sierten Samba­kursen – und zum anschlie­ßenden Chillen.

Video

Pläne

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