Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spielen hilft

Im Spiel finden die trau­ma­ti­sierten Kinder der Ukraine zumin­dest Ablen­kung. Spiel­con­tainer sind daher für sie eine ganz wich­tige Initia­tive.

Die Kinder in der Ukraine leiden unter Zerstö­rung und Trau­mata. Dank der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Orga­ni­sa­tionen ist es jetzt an zwei Stand­orten gelungen, immerhin neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der Krieg gegen die Ukraine hat verhee­rende Auswir­kungen, natür­lich auch für die dort lebenden Kinder. Kriege bringen nicht nur physi­sche Zerstö­rung mit sich, sie beein­träch­tigen auch den Zugang zu Bildung und Spiel. Viele ukrai­ni­sche Schulen und Kinder­gärten sind beschä­digt oder geschlossen.

Kinder in Kriegs­ge­bieten leiden unter psycho­lo­gi­schem Stress und Trau­mata. Der Lärm von Bomben und Schüssen, der Verlust von Ange­hö­rigen und das stän­dige Leben in Unsi­cher­heit hinter­lassen tiefe Spuren in der kind­li­chen Psyche.

Hier kommt die Bedeu­tung von unter­stüt­zenden Initia­tiven und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen ins Spiel, die versu­chen, den Kindern in dieser schwie­rigen Zeit Trost und Hilfe, zumin­dest aber Ablen­kung, zu bieten.

Ein wich­tiges Beispiel für eine solche Initia­tive sind die KuKuk Box Spiel­con­tainer für die Ukraine.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird.

Eine KuKuk Box ist ein attrak­tiver öffent­li­cher und flexi­bler Spiel- und Treff­punkt, der sich in kurzer Zeit und für wenig Geld reali­sieren lässt.

Dank der Unter­stüt­zung durch Orga­ni­sa­tionen und Aktionen wie „Urban Camp Lviv“, „Notfall­päd­agogik“, „Aktion Deutsch­land hilft“ und der Firma Hilti ist es bereits an zwei beson­ders betrof­fenen Stand­orten gelungen, neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird. Die Stadt Lviv liegt im Westen der Ukraine und ist regel­mäßig Ziel russi­scher Angriffe.

Der zweite Spiel­con­tainer befindet sich im Land­kreis Olek­siyiv von Charkiw, eine eben­falls von russi­schen Kampf­hand­lungen stark betrof­fene Gegend. 

Neben dem Spiel­platz befindet sich ein sonder­päd­ago­gi­scher Komplex für Kinder mit Hörbe­hin­de­rung, und die haben nun einen eigenen Spiel­raum.

Eine KuKuk Box bietet Aben­teuer für alle Alters­klassen. Es gibt Klet­ter­struk­turen und Rutschen, Spiel­häus­chen und Sand­kästen, Lese­ecken und mehr. 

Der voll­wer­tige Spiel­platz animiert zu jeder Menge Bewe­gung und bietet gleich­zeitig Rückzugsbereiche, die ein inten­sives Spielen zulassen – und Schutz bieten.

Für den Aufbau werden kein Erdaushub und keine für die Ewig­keit gegos­senen Beton­fun­da­mente benö­tigt. Das spart Geld und Zeit.

Die KuKuk Box wird mit dem LKW gelie­fert und ist in wenigen Stunden aufge­baut.

Stand­orte

Lviv
Charkiw

Eröff­nung

2022 & 2023

KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen. Eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Die KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen, und eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Diese Container können auch in weiter entfernte Regionen trans­por­tiert werden, in denen aufgrund von Krieg, Vertrei­bung oder Natur­ka­ta­stro­phen drin­gend Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder benö­tigt werden.

Spielen ist kein Luxus, Spielen ist ein wich­tiges Lebens­eli­xier – und ein Menschen­recht.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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UB Kinder­garten and Nursery

UB Kinder­garten and Nursery

Überall Land­schaft

Verständ­lich, dass die Kinder dieses Kinder­gar­tens in dieser Natur spielen sollen. Drinnen ist es aber auch sehr schön.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken, die von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen.

Der “UB Kinder­garten and Nursery” in Fuji­yo­shida, Yama­nashi, Japan, entstand aus der Koope­ra­tion von HIBINOSEKKEI, Youji no Shiro und KIDS DESIGN LABO. Die Kinder­ta­ges­stätte wurde auf einem Gelände von über 10.000 m² errichtet.

Fuji­yo­shida liegt am Fuße des Berges Fuji, inmitten einer hüge­ligen Land­schaft als Panorama. Der UB Kinder­garten and Nursery ist Teil dieser Land­schaft und üppig mit Bäumen und Seen bewachsen. Da wundert es nicht, dass der Eigen­tümer und Bauherr des Kinder­gar­tens die Kinder in dieser Natur in vollen Zügen spielen lassen will, und das bei jedem Wetter.

Die Planer haben das Gebäude baum- und ressour­cen­scho­nend in die Land­schaft einge­bettet. Unter anderem wurde der beim Bau anfal­lende Boden­aushub vor Ort umwelt­scho­nend aufbe­reitet und als Hügel auf demselben Grund­stück wieder verwertet.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken in der Form großer Tümpel und Pools. Sie werden also nicht unter­ir­disch verborgen und können von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen. Dies ermu­tigt die Kinder dazu, in der Natur Spiel­mög­lich­keiten zu schaffen.

Die Räume erin­nern an Hütten in einem Wald, in denen die Kinder ihre Lieb­lings­plätze entde­cken können. Das fördert ihre Selb­stän­dig­keit.

Im Inneren ist UB Kinder­garten and Nursery so gestaltet, dass er wie ein Wald erlebt werden kann; mit holp­rigen Wegen und einem Spiel­be­reich, der wie ein Rundweg mit Höhen­un­ter­schieden ange­legt ist. Zu den einge­bauten Möbeln gehören Lese­ecken, Rutschen und in die Wände einge­las­sene Spiel­flä­chen.

Der Kinder­garten kann bis zu 117 Kinder aufnehmen.

Das Bade­zimmer und die Biblio­thek sind wie ein Kreis­lauf aufge­baut und wie Hütten geformt. Diese teil­weise geschlos­senen Räume in einem hellen, offenen Raum können dazu beitragen, dass sich Kinder wohl­fühlen und zu Orten werden, die sie gerne erkunden.

In der oberen Etage sind die Räume durch verschie­den­far­bige Wände getrennt, die nicht bis zur Decke reichen. Ihr Aussehen will an Hütten in einem Wald erin­nern. Die Kinder können hier ihre eigenen Lieb­lings­plätze zum Spielen und Lernen entde­cken, wodurch ihre Selb­stän­dig­keit geför­dert wird.

Durch die Verwen­dung von heimi­schem Fuji-Zypres­sen­holz wird auch auf dieser Ebene Gemein­schaft erzeugt, die die Kinder spüren und verin­ner­li­chen.

Ein drinnen wir draußen toller Kinder­garten.

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torre­l­odones
E – Madrid

Eröff­nung

2019

Video

Pläne

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Spiel­con­tainer in Wolfs­burg

Die Attrak­ti­vie­rung der Wolfs­burger Innen­stadt

Plug and play

Wie die Stadt Wolfs­burg mit mobilem Grün und mobilen Spiel­ge­räten ihre Innen­stadt belebt.

Spiel­con­tainer sind eine immer popu­lärer werdende Möglich­keit, um in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand ein DIN-zerti­fi­ziertes, hoch­wer­tiges und viel­sei­tiges Spiel­an­gebot zu schaffen.

Ausgangs­punkt dieses Projekts war der Wunsch der Stadt Wolfs­burg, dass „mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfs­burger Innen­stadt verbringen“. Zur Stei­ge­rung der Aufent­halts­qua­lität und zur Erhö­hung der Verweil­dauer sollten dazu an geeig­neten Stand­orten zusätz­liche Spiel‑, Ruhe- und Erho­lungs­zonen geschaffen werden – zunächst temporär.

Um auch für die jüngere Gene­ra­tion und ihre Eltern weitere Anreize in der Innen­stadt zu bieten und die bestehenden Spiel­an­ge­bote gezielt zu ergänzen, wurde ein mobiles Ensemble von Spiel­ge­räten zur Haupt­at­trak­tion des Projekts.

Diese Spiel­ge­räte bestehen aus Übersee-Contai­nern aus Stahl, die durch Einbauten aus lang­le­bigem Robi­ni­en­holz, Edel­stahl, Plexi­glas und Netzen sowie krea­tive hand­werk­liche Gestal­tung zu Spiel­con­tai­nern mit unter­schied­lich großen Öffnungen in Dach und Wänden, Rutschen, An- und Aufbauten werden.

Mit Spiel­con­tai­nern lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand DIN-zerti­fi­zierte, hoch­wer­tige und viel­sei­tige Spiel­an­ge­bote schaffen – und das nicht nur für Schulen oder Kinder­gärten, sondern auch für den öffent­li­chen Raum.

Planer und Hersteller der Spiel­con­tainer ist die Firma KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bauherr

Stadt Wolfs­burg
Geschäfts­be­reich Grün

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Mit den Spiel­con­tai­nern und der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Sämt­liche Maßnahmen zur Stei­ge­rung der inner­städ­ti­schen Aufent­halts­qua­lität wurden durch Mobiles Grün begleitet. Je nach Standort und Art der Verwen­dung wurden Pflanz­ge­fäße mit Bäumen, Sträu­chern oder Pflanz­säulen mit den Sitz- und Spiel­an­ge­boten kombi­niert. Die Pflan­zen­aus­wahl trägt auch dem Klima­wandel und der gewünschten Bienen- und Insek­ten­freund­lich­keit Rech­nung.

Geschaffen wurden mehrere kleine Stand­orte, die alle Alters­gruppen zum Spielen und zum Mitein­ander einladen. Mit der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Das Projekt wurde von der Euro­päi­schen Union finan­ziell unter­stützt. Die Kosten lagen bei insge­samt 220.000 Euro. Bauherr war der Geschäfts­be­reich Grün der Stadt Wolfs­burg.

Standort

Porsche­straße
D – 38440 Wolfs­burg

Eröff­nung

2021

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt eine freie, befes­tigte Fläche – aber auch auf Rasen oder in einer Sand­fläche ist der Aufbau schnell erle­digt.

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt im einfachsten Fall eine freie, befes­tigte Fläche – zum Beispiel in einer Fußgän­ger­zone, auf einem Markt­platz oder einem Schulhof. Die Spiel­con­tainer sind so konzi­piert, dass nur für den Rutschen­aus­lauf ein Fall­schutz­boden nach DIN erfor­der­lich ist.

Vorge­fer­tigte Gummi­fall­schutz­ele­mente werden mitge­lie­fert und vor Ort anein­ander gelegt, mitein­ander verbunden und von einem Holz­rahmen einge­fasst. Die Rutsche wird dann einfach auf das Podest gestellt oder in ihm veran­kert. Auf diese Weise kann das Spiel­gerät an einem Tag aufge­stellt und zur Benut­zung frei­ge­geben werden.

Soll der Spiel­con­tainer auf Rasen oder in einer Sand­fläche aufge­stellt werden, muss zuerst eine 30 cm dicke Schot­ter­trag­schicht in der Größe der Contai­ner­stell­fläche erstellt werden. In dieser Ausfüh­rung werden die Rutschen­füße in einem Beton­fun­da­ment gegründet. Das anschlie­ßende Aufbauen des Spiel­con­tai­ners dauert dann eben­falls nur einen Tag. Die längste Zeit benö­tigt der Beton zum Aushärten.

Fotos

Stadt Wolfs­burg
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze.

Die Zusam­men­ar­beit zwischen der Stadt Wolfs­burg und der Firma KuKuk begann im Jahr 2016. Der erste Spiel­con­tainer sollte die Außen­be­reiche von Wohn­ge­bäuden für Geflüch­tete attrak­ti­vieren.

Da die Länge der Maßnahme unklar war, fiel die Entschei­dung für die KuKuk Box sehr leicht. Die besteht nämlich aus Modulen und benö­tigt keine Funda­mente. Daher kann sie sehr schnell auf- und auch wieder abge­baut und zum nächsten Einsatzort trans­por­tiert werden.

Die Spiel­boxen haben sich als geeig­nete Lösung für beson­dere Anfor­de­rungen bewährt.

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze auf Schul­höfen, Kitafrei­ge­länden und öffent­li­chen Spiel­plätzen im gesamten Stadt­ge­biet.

Sie werden nicht nur als Zwischen­lö­sung bei Umbauten und Umzügen genutzt, sondern auch als saiso­nale Spiel­an­ge­bote für Plätze genutzt, die norma­ler­weise keine Spiel­plätze sind – so wie die Einkaufs­zone in der Wolfs­burger Innen­stadt.

Die Spiel­con­tainer sind stan­dar­di­siert, robust und preis­wert.

Sie eignen sich auch für den dauer­haften Einsatz als öffent­liche Spiel­ge­le­gen­heit bestens, denn sie sind viel­seitig, flexibel, kosten­günstig, pfle­ge­leicht und nach­haltig.

Eine KuKuk Box schafft Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einen Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

Den Rahmen bilden die Container,  durch die Ein‑, An- und Ausbauten entsteht daraus ein immer wieder neues Aben­teu­er­land.

Egal wo.

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Arena Cast­an­heiras

Arena Cast­an­heiras

Comu­ni­cação

Trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren vermit­telt diese Halle große Gelas­sen­heit.

Die Arena Cast­an­heiras besteht aus einem multi­funk­tio­nalen Indoor-Sport­platz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Thea­ter­un­ter­richt.

Die Escola Cast­an­heiras ist eine erfolg­reiche halb­in­te­grale Schule in der Region Alpha­ville (São Paulo), die sich die Vermitt­lung von Wissen in Kombi­na­tion mit einem huma­nis­ti­schen Welt­bild auf die Fahnen geschrieben hat. Nach eigenen Angaben macht diese Kombi­na­tion die Schule zu einer der wich­tigsten Refe­renzen in Brasi­lien und Latein­ame­rika.

Die “Arena Cast­an­heiras” ist das erste gebaute Ergebnis eines Master­plans aus dem Jahr 2018, mit dem die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras in den nächsten Jahren gesteuert werden soll.

Die Arena besteht aus einem multi­funk­tio­nalen Indoor-Sport­platz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Thea­ter­un­ter­richt. Vorher befanden sich hier ein Fußball­platz, ein Volley­ball­feld und ein Raum für den Zirkus­un­ter­richt. Es war wichtig, dass die neue Arena sich gut in die Umge­bung einfügt und die Baustelle die schu­li­schen Abläufe so wenig wie möglich störte.

Die Planung stammt von Estúdio Trópico aus São Paulo.

Archi­tekt

Estúdio Trópico
BRA – São Paulo

Team: Maria Cris­tina Savaia Martini, Suzana Barboza, Caro­lina Bueno, Maria Beatriz Alves de Souza, Léo Schur­mann de Azevedo, Julia Teles

Die Tren­nung zwischen dem Groß­spiel­feld und der benach­barten Mensa besteht ledig­lich aus Ball­fang­netzen – eine sehr kommu­ni­ka­tive Lösung.

Die Arena Cast­an­heiras wird von einer 2.100 m² großen Über­da­chung geschützt. Darunter befinden sich die Sport­an­ge­bote, Bespre­chungs­räume (im aufge­stän­derten Teil-OG) und alle notwen­digen Lager­flä­chen und Neben­räume wie die Umkleiden und Sani­tär­be­reiche.

Die Tren­nung zwischen dem Groß­spiel­feld und der benach­barten Mensa besteht ledig­lich aus Ball­fang­netzen, was der Halle einen ausge­spro­chen offenen und kommu­ni­ka­tiven Charakter verleiht.

Riesige und fast umlau­fende Fens­ter­flä­chen verstärken diesen Eindruck – und lassen jeden Menge Licht ins Innere.

Standort

Alameda Cast­an­heiras, 250 – Res. Tres (Tambore)
Santana de Parnaíba
BRA – SP 06543–510

Eröff­nung

2020

Im Erdge­schoss befinden sich neben dem Spiel­feld Spei­se­saal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Das Trag­werk besteht aus Stahl und wurde mit dem Ziel opti­maler natür­li­cher Belich­tung und Belüf­tung gestaltet. Die seit­li­chen Abschlüsse sind „lose“ und bestehen aus trapez­för­migen Alumi­ni­um­platten. Die sind an einigen Stellen perfo­riert, um den Blick auf die Umge­bung frei­zu­geben. Die Verklei­dung besteht aus den glei­chen Ziegeln wie der seit­liche Abschluss, ist jedoch 20 Zenti­meter breit, da sie am stärksten von der Sonnen­ein­strah­lung betroffen ist.

Der innere Block wird vom einer Stahl­struktur getragen und ist klima­ti­siert. Im Erdge­schoss befinden sich Spei­se­saal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Die Arena Cast­an­heiras ist ein Meilen­stein für die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras – und vermit­telt trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren große Gelas­sen­heit.

Fotos

André Scarpa

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spiel­platz Fres­nillo

Der Spiel­platz Fres­nillo

Kanal vital

Dieser Kanal war ein Sinn­bild für eine schwie­rige Gegend, die vita­li­siert werden sollte. Ein Ergebnis ist dieser Spiel­platz.

Rozana Montiel erhielt den Auftrag, eine 40 Jahre alte Wohn­sied­lung rund um den brach­lie­genden Kanal zu vita­li­sieren.

Fres­nillo (der ganze Name lautet Fres­nillo de González Eche­verría) ist eine Groß­stadt in Mexiko mit 130.000 Einwoh­nern, knapp 700 km nord­west­lich von Mexiko-Stadt.

Mitten durch diese histo­risch bedeut­same Stadt in der Nähe des Santuario de Plateros (ein katho­li­sches Heiligtum) floß früher ein Abwas­ser­kanal.

Dieser Kanal war eine Art Sinn­bild für eine schwie­rige Gegend, in der das Estudio de Arqui­tec­tura Rozana Montiel den Auftrag erhielt, eine 40 Jahre alte Wohn­sied­lung rund um den brach­lie­genden Kanal zu vita­li­sieren.

Ein Ergebnis dieses Projekts ist der Spiel­platz Fres­nillo (Fres­nillo play­ground).

Archi­tekt

Rozana Montiel Estudio de Arqui­tec­tura

Rozana Montiel, Alin V. Wallach, Hortense Blan­chard, Silvia Mejía, Alejandro Aparicio, Amaranta Guzmán, Ana Sofía Quirós, Caro­line Figaro, Ombe­line De Laage, Cris­tobal Pliego

Bauherr

Info­navit

Eigent­lich war alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, die Böschungen werden für Spiel und Bewe­gung genutzt.

Als die Planer zum ersten Mal vor Ort waren, war der brach­lie­gende Kanal bereits von Kindern adap­tiert worden, die auf den Deckeln von Müll­tonnen die Böschungen runter rutschten.

So entstand die Idee, diesen 450 Meter langen Bereich der Brache zu einem zentralen Element des Projekts zu machen: dem Spiel­platz Fres­nillo.

Eigent­lich war dann alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, und die Böschungen werden für alle Arten von Spiel und Bewe­gung genutzt.

Standort

Manuel M. Ponce Housing Unit
MEX – Fres­nillo, Zaca­tecas

Eröff­nung

2017

Die umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nahmen mit dem Spiel­platz Fres­nillo als (heim­li­chem) Zentrum haben die Lebens­qua­lität in diesem ehemals schwie­rigem Umfeld enorm gestei­gert.

Der Spiel­platz Fres­nillo bietet offene, öffent­liche und sicheren Räume für Spiel und Erho­lung, die gerne ange­nommen werden. Sowohl die Brücke als auch die Hänge sind sehr viel­seitig nutzbar.

Hier entstanden Sitz­stufen, Rampen, Tribünen, Schatten, Lounges, Tanz­flä­chen, Spiel­flä­chen, Klet­ter­wände und ‑felsen – alles Orte der Begeg­nung.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Die umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nahmen mit dem Spiel­platz Fres­nillo als (heim­li­chen) Zentrum haben die Lebens­qua­lität in diesem ehemals schwie­rigem Umfeld „Manuel M. Ponce“ enorm gestei­gert.

Inzwi­schen lassen hier nicht nur Eltern ihre Kinder gerne spielen, auch Jugend­liche treffen sich zu selbst­or­ga­ni­sierten Samba­kursen – und zum anschlie­ßenden Chillen.

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Glyph

Glyph in Elef­sina

Print your city

Glyph recy­celt Kunst­stoff­ab­fälle und macht sie durch Kinder-Ideen und 3D-Drucker zu Elementen städ­ti­scher Neuge­stal­tung.

“Glyph” ist Teil der Forschungs­in­itia­tive „Print Your City“, die Abfälle sammelt, recy­celt und mit 3D-Druckern zu Elementen der Neuge­stal­tung städ­ti­scher Räume macht.

Elef­sina (Eleusis) wird die Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt 2023. Bereits ein Jahr zuvor haben in der grie­chi­schen Stadt nord­west­lich von Athen mehr als 700 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren, gemeinsam mit dem Design­studio The New Raw leben­dige und nach­hal­tige Spiel­möbel für Elef­sina 2023 entworfen und gebaut: Glyph.

Glyph ist Teil der Forschungs­in­itia­tive „Print Your City“, die Kunst­stoff­ab­fälle sammelt, recy­celt und mit robo­ter­ge­stützten 3D-Druckern zu Elementen der Neuge­stal­tung städ­ti­scher Räume macht – in diesem Fall als acht­wö­chiges Projekt mit über 1.000 Besu­chern.

Die Druck­zeit für jedes Stück betrug zwischen fünf und sieben Stunden.

Der Work­shop begann relativ prag­ma­tisch mit der Ausein­an­der­set­zung mit den Möglich­keiten zur Wieder­ver­wer­tung von wegge­wor­fenem Plastik. Nach dieser Einfüh­rung über­nahmen die Kinder den künst­le­ri­schen Teil des Projekts: Sie fertigten Zeich­nungen an, die anschlie­ßend gescannt, digital verar­beitet und auf die neuen Möbel graviert wurden.

Der Projekt­name Glyph wird vom grie­chi­schen Wort γλυφή (Schnit­zerei) abge­leitet und bezieht sich auf orna­men­tale Gravuren von Botschaften oder Symbolen in antiken Tempeln.

Der Verdienst von The New Raw (Rotterdam) liegt, neben der Projekt­lei­tung, im Einsatz und der Weiter­ent­wick­lung digi­taler Hand­werks­kunst: Schul­kinder lernen, durch ihre eigene Krea­ti­vität aus ihrem eigenen Abfall ihre eigene Stadt neu und positiv zu gestalten.

Die Möbel wurden haupt­säch­lich aus rPP- und rPE-Kunst­stoffen herge­stellt. Die werden übli­cher­weise für Flaschen­ver­schlüsse verwendet. Die für Glyph gesam­melten Kunst­stoff­ab­fälle wurden sortiert, gewa­schen und zerklei­nert, bevor sie geschmolzen und mit Farb­pig­menten extru­diert wurden. Die Druck­zeit für jedes Stück betrug dann zwischen fünf und sieben Stunden.

Im Laufe das acht­wö­chigen Work­shops wurden 240 kg Kunst­stoff recy­celt und in acht frei­ste­hende, schwin­gende Bänke verwan­delt.

Im Laufe das acht­wö­chigen Work­shops wurden 240 kg Kunst­stoff recy­celt und in acht frei­ste­hende, schwin­gende Bänke verwan­delt, die unab­hängig vonein­ander genutzt oder in Gruppen zu einer Spiel­land­schaft zusam­men­ge­stellt werden können.

Die außer­ge­wöhn­liche Form der gebo­genen Blöcke ist eine Hommage an die arche­ty­pi­schen Formen, die in den Ruinen der Stadt gefunden wurden. Außerdem lässt sie die Bänke schwingen.

Die mono­li­thi­schen Elemente sind leicht und trans­por­tabel. Sie können in ganz verschie­denen Konstel­la­tionen ange­ordnet werden, zum Beispiel um einen farben­frohen und uner­war­teten Spiel­platz unter freiem grie­chi­schem Himmel zu schaffen.

Jedes einzelne Möbel ist dank der eingra­vierten Kinder­zeich­nungen einzig­artig. Glyph wurde in drei verschie­denen Größen und in drei Farben (weizen­gelb, mint­grün und wasser­blau) herge­stellt.

Im Jahr 2024 werden die Möbel den Schulen, die an Projekt und Work­shop teil­ge­nommen haben, geschenkt.

Neben den zahl­rei­chen posi­tiven pädago­gi­schen und nach­hal­tigen Aspekten dieses Projekts regt Glyph schlicht auch zu spon­taner Nutzung – zum Spielen – an. Es fördert die Phan­tasie und stärkt die Bindungen zwischen den Nutzern aller Alters­gruppen.

Die Samm­lung dient im Augen­blick als Lounge-Bereich der Orga­ni­sa­toren von Elef­sina 2023 – und als Vorge­schmack auf weitere Höhe­punkte des nächsten Jahres.

Dann werden die Möbel an verschie­denen Orten aufge­stellt.

2024 werden sie dann den Schulen, die an Projekt und Work­shop teil­ge­nommen haben, geschenkt.

Mehr geht nicht.

Projekt­daten

Planung

The New Raw
Panos Sakkas, Foteini Setaki
Panos Sakkas, Foteini Setaki, Stavroula Tsafou, Frank
Cheng-Huang Lin, Dafni Geor­goula

Bauherr

2023 Eleusis Euro­pean Capital of Culture

Standort

Elef­sina
Center of the Euro­pean Capital of Culture 2023

Eröff­nung

2022/23

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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The Ring Umag

The Ring Umag

Come as you are

Ein Sport­zen­trum mit enormer Aufent­halts­qua­lität.

Das ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport- udn Spiel­platzes in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder und Nach­barn.

„The Ring Umag“ ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport­platzes neben einer Schule in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder, Nach­barn und Spazier­gänger.

„The Ring Umag“ wurde Im Sommer 2022 eröffnet. Umag ist eine wnder­schöne kroa­ti­sche Klein­stadt an der nord­west­li­chen Küste Istriens, nur wenige Kilo­meter von der slowe­ni­schen Grenze entfernt.

„The Ring Umag“ wurde vom Archi­tekten Nenad Marić entworfen. Bauherr war die Stadt­ver­wal­tung von Umag.

Der neue “Schulhof” gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen.

Der Kontext wird durch eine Regio­nal­straße mit Kreis­ver­kehr, eine Sport­halle mit benach­barter Grund­schule und eine weit­läu­fige Grün­fläche geprägt, der Bestand durch Felder, Wege und den Sport­platz.

Das Projekt umfasste den Wieder­aufbau des maroden Spiel- und Sport­platzes, die Umge­stal­tung der Umge­bung und die Einbe­zie­hung der Grund­schule “Marija i Lina”.

Der „neue Schulhof“ gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen. Das gilt auch für die Umklei­de­be­reiche der Sport­halle.

Die sieben kreis­för­migen Elemente akzen­tu­ieren und struk­tu­rieren das Gelände und die Spiel­felder.

Um das Grund­stück zu struk­tu­rieren und zu akzen­tu­ieren, schufen die Planer insge­samt sieben kreis­för­mige Bereiche, die mitein­ander verbunden sind. Sie beher­bergen die Tribünen, Bänke und andere Erho­lungs­be­reiche und verbinden die Anlage durch Böschungen mit dem Umfeld.

Die Courts wurden aus funk­tio­nalen Gründen in Nord-Süd-Rich­tung ange­legt. Damit werden gleiche Bedin­gungen für alle Sport­trei­benden gewähr­leistet.

Zum Programm gehören zwei Basket­ball­felder, ein Hand­ball- und einem Futsal­court sowie eine Weit­sprung­an­lage.

Zwischen den Spiel­fel­dern schaffen Boden­gra­fiken und struk­tu­rierte Beläge ein sehr ansehn­li­ches System von Zwischen­räumen.

Nenad Marić hat aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Nenad Marić hat mit „The Ring Umag“ aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof und einem unat­trak­tiven Sport­platz ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Das Ange­bots­spek­trum ist dabei genauso beein­dru­ckend wie die gestal­te­ri­sche Viel­falt. Alle Spiel­felder sind funk­tional und wett­kampf­taug­lich orga­ni­siert.

Gleich­zeitig bietet die Anlage enorm viele Nischen und Frei­flä­chen – und öffnet sich zur benach­barten Schule, zur Nach­bar­schaft und zur Stadt.

Alles richtig gemacht.

Projekt­daten

Archi­tekt

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam
Šeta­lište Vladi­mira Gortana 38
HR – 52470 Umag

Bauherr

Gemeinde Umag

Standort

Marija i Lina
Školska ul. 14, 52470
HR – Umag

Eröff­nung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Foto­graf

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam

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Stadt­teil­schule Lurup

Die Stadt­teil­schule Lurup

Neue Wege

Ein beein­dru­ckender Neubau, in dem nach skan­di­na­vi­schem Vorbild eine Stadt­teil­schule und ein Stadt­teil­zen­trum zuhause sind.

Im August 2020 sind 1.000 Schü­le­rinnen und Schüler sowie rund 120 Lehr­kräfte in das barrie­re­freie Schul­ge­bäude mit Sport- und Mehr­zweck­halle einge­zogen.

Im Auftrag der Hanse­stadt Hamburg hat das welt­weit tätige Archi­tek­tur­büro Behnisch Archi­tekten im Stadt­teil Lurup einen beein­dru­ckenden Neubau reali­siert, in dem nach skan­di­na­vi­schem Vorbild eine Stadt­teil­schule sowie ein Stadt­teil­zen­trum ihr Zuhause haben: die Stadt­teil­schule Lurup.

Im August 2020 sind nach gut drei­jäh­riger Bauzeit etwa 1.000 Schü­le­rinnen und Schüler sowie rund 120 Lehr­kräfte in das barrie­re­freie Schul­ge­bäude mit Sport- und Mehr­zweck­halle einge­zogen. Vorher befand sich auf dem Areal zwischen Flur­straße und Luruper Haupt­straße ein Sport­platz.

Der geschwun­gene Neubau der Stadt­teil­schule Lurup mit rund 14.000 m² Grund­fläche wirkt elegant, unauf­dring­lich und einla­dend. Er bietet auf drei Geschossen Platz für 36 Klassen- und Fach­räume. Insbe­son­dere die umlau­fenden Balkone sowie die fast durch­ge­hend gläserne Fassade lassen das Gebäude offen und trans­pa­rent erscheinen. Besu­che­rinnen und Besu­cher bekommen den Eindruck, der Neubau öffne sich förm­lich zum Stadt­teil hin.

Um auch über die Schule hinaus die Zukunfts- und Bildungs­chancen der Kinder und Jugend­li­chen aus Lurup sowie deren Fami­lien zu verbes­sern, gibt es in dem Neubau auch die so genannte Commu­nity School (LURUM).

Das zustän­dige Bezirksamt Altona spricht dabei von einer „neuen Qualität der Verzah­nung von Schule, Erwach­se­nen­bil­dung, Jugend­ar­beit und Gemein­we­sens­ar­beit“, da das neue Stadt­teil­zen­trum nach skan­di­na­vi­schem Vorbild schu­li­sche und außer­schu­li­sche Ange­bote für alle Gene­ra­tionen kombi­niert.

Die Schule war vorher auf drei Stand­orte verteilt. Mit der Zusam­men­füh­rung aller Jahr­gänge kann nun das inklu­sive Konzept der Stadt­teil­schule optimal umge­setzt werden.

An das zentrale Foyer der Schule schließen sich Mehr­zweck­raum, Mensa, Media­thek und die Sport­hallen im Unter­ge­schoss an. Im ersten Ober­ge­schoss befinden sich zusätz­lich zu den Unter­richts­räumen noch der Lehr­ertrakt mit Einzel­büros, Räume für die Schul­so­zi­al­ar­beit, ein Eltern­sprech­zimmer, ein Erste-Hilfe-Raum sowie eine Lounge für Lehr­kräfte und eine Biblio­thek.

Die Schule war vorher auf insge­samt drei Stand­orte verteilt, an denen Schü­le­rinnen und Schüler zwischen der fünften und 13. Klasse getrennt lernten. Mit der Zusam­men­füh­rung aller Jahr­gänge kann nun auch das inklu­sive Konzept der Stadt­teil­schule optimal umge­setzt werden. 

Multi­pro­fes­sio­nelle Teams aus Fach­lehr­kräften und Sonder­päd­ago­ginnen und ‑pädagogen unter­stützen die Kinder und Jugend­li­chen indi­vi­duell je nach Anfor­de­rungs­ni­veau, begleiten sie beim Erlangen ihres Schul­ab­schlusses bis hin zum Abitur und fördern auch das soziale Lernen.

Die hellen Akus­tik­platten der Trold­tekt GmbH passen sich perfekt in das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept ein und opti­mieren die akus­ti­schen Verhält­nisse, sowohl in den Klas­sen­räumen als auch in den Sport­hallen.

Der inte­gra­tive, offene und inno­va­tive Ansatz spie­gelt sich auch im Inneren des Neubaus wider. Hier gibt es dank der gläsernen Fassade und durch ein Ober­licht im groß­zügig gestal­teten Foyer viel Tages­licht. Breite Frei­treppen und geschwun­gene Flure vermit­teln einen locker-beschwingten Eindruck.

Die Flure zwischen den Fach­räumen sind zudem so unter­teilt und teil­weise mit beson­deren Sitz­mö­beln ausge­stattet, dass sie bei Bedarf von Lern­gruppen genutzt werden können. Anspre­chend gesetzte Farb­ak­zente in satten Rot- und Gelb­tönen heben sich lebendig von den hellen Fußböden und Decken ab.

In das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept passen sich auch die hellen Akus­tik­platten der Trold­tekt GmbH perfekt ein, die die akus­ti­schen Verhält­nisse sowohl in den Klas­sen­räumen als auch in den Sport­hallen opti­miert.

Projekt­daten

Archi­tekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D – 70197 Stutt­gart

Bauherr

SBH | Schulbau Hamburg

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Stadt­teil­schule Lurup
Flur­straße 15
D – 22549 Hamburg

Eröff­nung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Foto­graf

Olaf Wiechers
David Matthiessen

© David Mathiesen

Weitere Fotos

© 

Pläne

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Ludwig-Weber-Schule

Ludwig-Weber-Schule in Frank­furt

Gemeinsam statt einsam

Dieser Schul­neubau fördert Kommu­ni­ka­tion und ein offenes und inte­gra­tives Mitein­ander – auch dank guter Akustik.

Mit dem Neubau der Ludwig-Weber-Schule ist  Behnisch Archi­tekten ein Neubau gelungen, der innen groß­zügig ist, ohne von außen wuchtig zu wirken.

Hier gehen Kinder gern zur Schule: Mit dem Neubau der 1973 gegrün­deten Ludwig-Weber-Schule im Frank­furter Stadt­teil Sind­lingen ist den Archi­tekten des Stutt­garter Büros Behnisch ein Neubau gelungen, der innen groß­zügig ist, ohne von außen wuchtig auszu­sehen. Das Grund­schul­ge­bäude, dessen zwei Ober­ge­schosse terras­sen­artig über dem Erdge­schoss aufbauen, besticht mit einer Holz-Alumi­nium-Fassade und wirkt dank boden­tiefer Fens­ter­fronten und großer Holz­ele­mente attraktiv und einla­dend. Gleich­zeitig passt sich die Ludwig-Weber-Schule perfekt in die Umge­bung ein.

Auf etwa 4.000 m² Nutz­fläche können sich die rund 200 Schüler und deren Lehrer in einer frei geformten und offen gestal­teten Schul­ge­bäu­de­land­schaft bewegen, die ein kommu­ni­ka­tives und inte­gra­tives Mitein­ander fördert und gute Orien­tie­rung ermög­licht.

Behnisch Archi­tekten haben ein viel­fäl­tiges Angebot an Lern­land­schaften, offenen Raum­struk­turen und zusätz­li­chen „grünen“ Klas­sen­zim­mern im Freien geschaffen.

Entspre­chend dem Schul­motto „Gemeinsam statt einsam“ haben die Planer ein Schul­haus entworfen, das mit einem viel­fäl­tigen Angebot an Lern­land­schaften, offenen Raum­struk­turen und zusätz­li­chen „grünen“ Klas­sen­zim­mern im Freien die Grund­lage für eine leben­dige Schul­ge­mein­schaft schafft.

Der Haupt­ein­gang führt direkt ins Herz des Gebäudes. Vom Foyer, das durch ein großes, rund­li­ches Ober­licht mit Tages­licht durch­flutet wird, führen zwei zuein­ander verdrehte Trep­pen­auf­gänge in die beiden eben­falls licht­durch­flu­teten Ober­ge­schosse. Hier befinden sich je vier Klas­sen­räume sowie Grup­pen­räume.

Alle haben Zugang zu den umlau­fenden Terrassen, die sowohl Fluchtweg als auch Aufent­halts­raum sind.  Die hier ange­sie­delten „grünen Klas­sen­zimmer“ mit Tischen und Bänken bieten zusätz­liche Lern­flä­chen im Freien.

Bücherei und EDV-Abtei­lung liegen zentral an den Treppen. Von den Schul­lei­tungs- und Verwal­tungs­räumen im 1.OG haben die Lehr­kräfte den Eingang und den Pausenhof im Blick. Im zweiten Stock befindet sich eine weitere, groß­zügig gestal­tete Terrasse, die eben­falls für den Unter­richt genutzt wird.

Um den in Turn­hallen und Klas­sen­räumen geltenden höchsten Anfor­de­rungen an die Akustik gerecht zu werden, wurden Trold­tekt Akus­tik­platten verbaut. Sie bestehen aus zerti­fi­ziertem Holz und aus Zement.

Eine Beson­der­heit des Neubaus ist, dass über das Foyer auch die in das Gebäude inte­grierte Einfeld-Turn­halle zu errei­chen ist, in die dank großer Fenster viel Tages­licht strömt.

Im Erdge­schoss befindet sich zudem die Cafe­teria mit voll einge­rich­teter Küche. Sie ist direkt an den rund 4.000 m² großen Schulhof ange­schlossen, der sowohl viel Platz zum Spielen und Toben als auch genü­gend Rück­zugs­räume bietet.

Um den in Turn­hallen und Klas­sen­räumen höchsten Anfor­de­rungen an eine opti­male Akustik gerecht zu werden, wurden im Schul­neubau Trold­tekt Akus­tik­platten verbaut. Sie bestehen aus zerti­fi­ziertem Holz, einem reinen Natur­ma­te­rial, und aus Zement, der aus däni­schen Rohstoff­quellen stammt.

Daher sind die Platten nicht nur effektiv, sondern auch beson­ders nach­haltig. Gleich­zeitig gewähr­leisten sie ein gesundes Innen­raum­klima und wirk­samen Brand­schutz. Dabei fügen sie sich gestal­te­risch perfekt in die Raum­struktur ein.

Ein abso­luter Gewinn für alle.

Projekt­daten

Archi­tekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D – 70197 Stutt­gart

Bauherr

Magis­trat der Stadt Frank­furt am Main

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Ludwig-Weber-Schule
Paul-Kirchhof-Platz 13
D – 65931 Frank­furt am Main

Eröff­nung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Foto­graf

David Matthiessen
Olaf Wiechers

© 

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Lycée Schorge de Koudougou

Lycée Schorge de Koudougou

Große Träume, große Ziele

Ein wunder­schönes Beispiel für kosten­güns­tige, durch­dachte und nach­hal­tige Archi­tektur – und für Wert­schät­zung.

Das Lycée Schorge de Koudougou gehört zu den wich­tigen Bauten des Pritzker-Preis­trä­gers Francis Kéré.

Der in Burkina Faso gebo­rene Archi­tekt Francis Kéré hat für seine nach­hal­tigen Entwürfe den Pritzker-Preis 2022 erhalten. Zu seinen wich­tigen Bauten gehört das Lycée Schorge de Koudougou. Die Schule wurde im Jahr 2016 am Rande von Koudougou, einer Stadt in Burkina Faso mit 132.000 Einwoh­nern, eröffnet.

Auch bei diesem Projekt wird der ganz­heit­liche Anspruch des Archi­tekten deut­lich: lokale Mate­ria­lien, natür­liche Belüf­tung und eine zeit­ge­mäße Gestal­tung – und das alles umge­setzt mit heimi­schen Arbei­tern.

Burkina Faso ist ein sehr armes und sehr heißes Land mit sehr wenigen Ressourcen. Das ist nicht nur für die Bewohner des Landes eine Heraus­for­de­rung, sondern auch für die Entwick­lung neuer Bauformen.

Die Archi­tektur dieses unter­ent­wi­ckelten Binnen­staates wird von einfa­chen Beton­struk­turen und Lehm­hütten geprägt.

Das Lycée Schorge de Koudougou wird von einem markanten Schirm aus Euka­lyptus umhüllt.

Das Lycée Schorge de Koudougou besteht aus neun verschie­denen, recht­eckigen Baukör­pern, die radial um einen Innenhof ange­ordnet sind. In Anleh­nung an tradi­tio­nelle Dörfer schützt diese Anord­nung das Zentrum – den offenen Versamm­lungs­platz – vor allem vor Wind und Staub. Darüber hinaus entsteht ein sympa­thi­sches Gefühl von Privat­sphäre.

Die einzelnen Module enthalten Klas­sen­zimmer und Büros, außerdem eine Zahn­klinik.

Die gemau­erten Fassaden wurden aus lokalen, rot gefärbten Ziegeln erstellt. Sie werden von hohen, glas­losen Fens­tern unter­bro­chen. Diese sind mit bunten Metall­läden versehen und bringen Licht und Luft in das Gebäude. An den Fens­ter­kästen sind geschwun­gene Sitz­ge­le­gen­heiten aus dünnen Holz­leisten ange­bracht, die sich sehr gut mit den Fens­ter­läden verstehen.

Das Lycée Schorge de Koudougou wird von einem markanten Schirm aus Euka­lyptus umhüllt. Euka­lyp­tus­bäume wachsen schnell und werden in der Regel für Gerüste und Brenn­holz verwendet – hier aller­dings als Sonnen‑, Wind- und Sicht­schutz. “Ich wollte diesem Mate­rial einen stär­keren und nach­hal­ti­geren Zweck geben”, sagt der Archi­tekt.

Fünfzig Schlüssel sind im Einsatz. Geht einer davon verloren, wird er kurzer­hand am zentralen PC im Büro des Inklu­si­ons­hauses gesperrt.

Das Dach ist so einfach wie klug. Beweh­rungs­eisen halten die Konstruk­tion hoch über der Gebäu­de­hülle, so dass die warme Luft leicht entwei­chen kann. Die weiten Über­stände schaffen zudem Schatten.

Zwischen den einzelnen Modulen stehen eckige, drei Meter hohe „Wind­türme“ aus Beton. Sie „fangen die frische Luft ein“ (Francis Kéré) und leiten sie nach unten. Die wellen­för­mige Deckung besteht aus Gips­fa­ser­platten, Stroh und Zement­mörtel. Lange Schlitze in den creme­far­benen Ober­flä­chen lassen diffuses Licht und Luft in die Klas­sen­zimmer. Außerdem leiten sie die Wärme ab.

Kéré entwarf auch das Mobi­liar und ließ Hunderte von Stühlen und Tischen von lokalen Hand­wer­kern anfer­tigen – aus wieder­ver­wer­teten Bauma­te­ria­lien wie Sperr­holz und Armie­rungs­eisen.

Das Lycée Schorge de Koudougou ist ein wunder­schönes Beispiel für kosten­güns­tige, durch­dachte und nach­hal­tige Archi­tektur – und für Wert­schät­zung. „Dieses Wahr­zei­chen zeigt unseren Schü­lern, dass wir wollen, dass sie hart arbeiten, große Träume haben und große Ziele errei­chen.” Sagt Baslayi Tindano, Lehrer für Biologie und Gartenbau.

So geht Schule.

Projekt­daten

Archi­tekt

Kéré Archi­tec­ture
Arndt­straße 34
D – 10965 Berlin

Bauherr

Stern Stewart Insti­tute & Friends

Team

Jin-Gul David Jun, Pedro Montero Gosalbez, Domi­nique Mayer, Diego Solo­guren Martin, Marta Miglio­rini, Jaime Herraiz Martínez, Adriana Arteaga
Asso­cia­tion Dolai, Diébédo Francis Kéré, Marta Miglio­rini, Nata­niel Sawa­dogo, Wéneyida Kéré

Standort

Lycée Schorge de Koudougou
B.P. 322 Koudougou
Burkina Faso

Eröff­nung

2016

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Betei­ligte Firmen stellen sich vor

Archi­tek­to­nisch perfekt inte­grierte Trenn­vor­hänge und Ball­fang­netze, in enger Zusam­men­ar­beit mit unseren Kunden, für eine opti­male Lösung.

Rabe Trenn- & Verdunk­lungs­sys­teme GmbH
Mark­gra­fenstr. 6
D – 58332 Schwelm

Tel 02336/9356772
Fax 02336/9356774
info@rabe-schwelm.de
www.rabe-schwelm.de

RaBe Trenn­vor­hänge

Ein Trenn­vor­hang ist eine schwe­bende Last über Personen. Die Herstel­lung und Montage kann daher nur einer Fach­firma über­tragen werden, die über die notwen­digen Zerti­fi­zie­rungen verfügt.

RaBe Trenn­vor­hänge und Ball­fang­netze sind TÜV baumus­ter­ge­prüft und verfügen über das GS Zeichen, eigene Gutachten über Schall­däm­mung und Schall­ab­sorp­tion, sowie stati­sche Nach­weise für sämt­liche Unter­gründe aus Beton, Stahl und Holz. Sie entspre­chen voll­um­fäng­lich der DIN 18032, Teil 4.

Zu unserem Programm Gehören Trenn­vor­hänge, Ball­fang­netze, Verdun­ke­lungen, Wartungs­ar­beiten und Repa­ra­turen.

Ener­gie­spa­rend

Unsere Trenn­vor­hänge werden frei sichtbar im Binder­be­reich oder unsichtbar in Zwischen­de­cken inte­griert. Bei hoch­ge­fah­renen Trenn­vor­hängen steht die Halle wieder als Einheit zur Verfü­gung.

Unsere Trenn­vor­hänge senken die Ener­gie­kosten, da Klima­ti­sie­rung und Beleuch­tung in den unge­nutzten Hallen­teilen spürbar redu­ziert werden können. Trenn­vor­hänge eignen sich als Schall­ab­sorb­ti­ons­flä­chen zur Redu­zie­rung der Nach­hall­zeiten, beson­ders bei modernen Hallen in offener Bauweise – und dies natür­lich PVC-frei.

Sicher

Unsere RaBe Trenn­vor­hänge sind durch den TÜV baumus­ter­ge­prüft, mit dem CE-Zeichen versehen und entspre­chen den Forde­rungen der DIN 18032, Teil 4, Trenn­vor­hänge. Außerdem sind schwer entflammbar nach DIN 4102.

Trenn­vor­hänge sind mitunter hohen Belas­tungen ausge­setzt. Aus diesem Grund verwenden wir nur hoch­reiß­festes Behang­ma­te­rial – je nach Wunsch PVC-haltig, PVC-frei und alter­nativ auch mit schall­ab­sor­bie­render Vlies­ober­fläche zur Redu­zie­rung der Nach­hall­zeiten. 

Video

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Creek Play

Creek Play in Dubai

Life on Mars?

“Oh man, wonder if he’ll ever know, he’s in the best selling show – is there life on Mars?” (David Bowie)

Creek Play ist eine vor allem Kinder anre­gende Inter­ven­tion entlang einer 350 Meter langen Ufer­pro­me­nade am Yacht­hafen von Creek Island.

Creek Play ist ein Projekt zur Aufwer­tung des öffent­li­chen Raums im Dubai Creek Harbour zu dessen bevor­ste­hender Eröff­nung. Dubai Creek Harbour ist ein neues, gigan­ti­sches Stadt- und Hafen­viertel auf über sechs Quadrat­ki­lo­me­tern, etwa zehn Auto­mi­nuten von Down­town Dubai oder vom Dubai Inter­na­tional Airport entfernt.

Die Prome­nade am Stadtsee Dubai Creek ist bereits weit­ge­hend fertig­ge­stellt. Hier gibt es auch aktive öffent­liche Räume für Spaß, Spiel und Frei­zeit – zum Bespiel Creek Play von 100 Archi­tects.

Creek Play ist eine vor allem Kinder anre­gende, perma­nente Inter­ven­tion entlang einer 350 Meter langen Ufer­pro­me­nade am Yacht­hafen von Creek Island. Es handelt sich dabei um eine der längsten Spiel­land­schaften der Welt, bei der alle Funk­tionen linear ange­ordnet sind.

Creek Play verbreitet jede Menge Farbe und Verspielt­heit entlang der sich am Wasser lang schlän­gelnden Prome­nade.

Das als spie­le­ri­sches Dorf konzi­pierte Projekt ist eine auffäl­lige Spiel­land­schaft, an der Kinder und Erwach­sene glei­cher­maßen ihre Freude haben sollen. Creek Play verbreitet jede Menge Farbe und Verspielt­heit entlang der sich am Wasser lang schlän­gelnden Prome­nade.

Die Fläche für diese Spiel­land­schaft war so lang, dass die Planer beschlossen, sie in sieben Knoten­punkte zu unter­teilen, die wiederum gleich­mäßig über die gesamte Strecke verteilt sind. Diese sieben verschie­denen Stationen entlang der Prome­nade bilden eine unter­halt­same Reise, einen Parcours voller Über­ra­schungen – und einen durchaus spek­ta­ku­lären Kontrast zum Blick auf die Skyline von Dubai.

Die sieben Stationen haben eine symbo­li­sche Bedeu­tung, die sich auf den Zusam­men­schluss der sieben Emirate zu den Verei­nigten Arabi­schen Emiraten bezieht. Jede Station stellt ein kleines, unab­hän­giges Dorf dar, alle gemeinsam sind Teil eines verbin­denden Projekts.

Während die meisten der Ange­bote vor allem für Kinder gedacht sind, können andere auch von Erwach­senen genutzt werden.

Die sieben Stationen von Creek Play sind durch eine Reihe von bunten Wänden und Boden­gra­fiken mitein­ander verbunden. Diese wurden von den tradi­tio­nellen, arabesken Formen Dubais inspi­riert, wie sie für Türen, Fenster und andere Elemente hiesiger Archi­tektur verwendet werden.

Diese Abschnitte zwischen den Knoten­punkten verstärken nicht nur den durchaus volks­nahen Charakter der Instal­la­tion, sondern unter­stützen auch die immersive Erfah­rung entlang der Ufer­pro­me­nade.

Jede Station besteht aus einer Ansamm­lung von Möglich­keiten, die ein anre­gendes Dorf des Vergnü­gens mit unmit­telbar ersicht­li­chen Funk­tionen bietet: Sitzen, Schwingen, Rutschen, Klet­tern, Liegen, Spielen, Hängen – alles fördert soziale Inter­ak­tionen.   

Während die meisten der Ange­bote vor allem für Kinder gedacht sind, können andere auch von Erwach­senen genutzt werden. Dieser vertraute Ansatz, Räume für Kinder und Erwach­sene zu kombi­nieren, macht aus Creek Play eine weitere Attrak­tion in diesem an Attrak­tionen nicht gerade armen Umfeld.

Projekt­daten

Archi­tekt

100architects / 佰筑
Shanghai China / 中国上海
Street Archi­tec­ture & Urban inter­ven­tions 

Bauherr

Emaar Proper­ties

Team

Marcial Jesús, Javier González, Lara Broglio, Mónica Páez

Standort

Kids Play area at Dubai Creek Harbour
Unnamed Road – Dubai Creek Harbour
VAE – Dubai

Eröff­nung

2019

Foto­graf

Amey Kandal­gaonkar

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

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Park ’n’ Play

Park ’n‘ Play in Kopen­hagen

The roof is on fire

Park ’n‘ Play macht aus einem mono­funk­tio­nalen Park­haus einen attrak­tiven öffent­li­cher Raum.

Park ’n‘ Play ist ein Muster­bei­spiel für die Über­win­dung mono­funk­tio­naler Park­häuser.

Park ’n‘ Play ist ein Park­haus in Århus­ga­dek­v­ar­teret. Das ist ein Entwick­lungs­ge­biet im Hafen von Kopen­hagen – und gleich­zeitig ein Muster­bei­spiel für die Über­win­dung mono­funk­tio­naler Park­häuser.

Ausgangs­punkt des Entwurfs von JAJA Archi­tects war eine konven­tio­nelle Park­haus­struktur. Die Aufgabe bestand nun darin, eine attrak­tive grüne Fassade und ein Konzept zu schaffen, das auch die riesige Dach­fläche des Gebäudes akti­viert.

JAJA Archi­tects verwan­deln den grauen Rahmen in etwas Freund­li­ches, das schon durch seine Mate­ria­lität und Ober­flä­chen Wärme und Harmonie ausstrahlt.

Der Entwurf unter­streicht die Schön­heit der gleich­mä­ßigen Trag­werks­struktur und bricht die Größe der massiven Fassade auf. Ein rhyth­mi­sches System von Pflanz­kästen ordnet die Fassade und verteilt das Grün. Das Raster der Pflanz­kästen wird von zwei großen öffent­li­chen Treppen durch­bro­chen, und die führen zum Clou des Ganzen – dem Spiel­platz auf dem Dach.

Auf dem Weg dahin werden Treppen und Geländer zu Schau­keln und Klet­ter­ge­rüsten. Vom Stra­ßen­ni­veau aus nimmt das Geländer die Besu­cher buch­stäb­lich an die Hand, lädt sie zu einem Ausflug aufs Dach inklu­sive atem­be­rau­benden Blick über den Hafen von Kopen­hagen ein.

Park ’n‘ Play basiert auf einer stan­dar­di­sierten, vorge­fer­tigten Beton­kon­struk­tion. Als natür­liche Fort­set­zung der roten Ziegel­stein­iden­tität des Gebiets färbten die Archi­tekten diese Beton­struktur rot ein.

Mit dieser einfa­chen Maßnahme verwan­delt sich der graue Rahmen in etwas Freund­li­ches, das schon durch seine Mate­ria­lität und Ober­flä­chen Wärme und Harmonie mit der Umge­bung ausstrahlt.

Das entschei­dende Element dieses Park­hauses ist das begeh­bare, bespiel­bare und erhol­same Dach.

Das entschei­dende Element dieses Park­hauses ist das begeh­bare, bespiel­bare und erhol­same Dach. Es steht Spazier­gän­gern wie Nutzern des Park­hauses glei­cher­maßen offen. Sicht­bar­keit und Zugäng­lich­keit sind daher uner­läss­lich.

Die Treppe aufs Dach stellt eine diago­nale Verbin­dung zwischen Straßen- und Dach­ni­veau her und lädt zum Aufstieg entlang der Fassade ein. Der Verlauf der Treppe folgt dem struk­tu­rellen Rhythmus des Gebäudes, und jeder Trep­pen­ab­satz bietet einen Blick auf die umge­benden Stadt­räume und, weiter oben, auf die Dächer Kopen­ha­gens.

Die Treppe bietet Bezüge zum Centre Pompidou in Paris, wo die Bewe­gung entlang der Fassade ein Erlebnis für sich ist. In Zusam­men­ar­beit mit RAMA Studio schufen JAJA Archi­tekten einen grafi­schen Fries, der in abstrakter, figu­ra­tiver Form die Geschichte des Geländes erzählt. Diese Erzäh­lung ist von der Stra­ßen­ebene aus zu sehen und wird deut­li­cher, wenn man die Treppe hinauf­steigt.

Hier liegen auch die Zugänge zu den verschie­denen Parkebenen.

Die Mischung aus Park­haus, Spiel­platz und attrak­tiven Ausflugs­ziel macht das Projekt einzig­artig.

Der rote Faden ist ein physi­scher Wegweiser, der den Besu­cher von der Stra­ßen­ebene aus führt, wo er (der Wegweiser) als Hand­lauf der Treppe einge­führt wird. Er nimmt den Besu­cher buch­stäb­lich an die Hand und führt ihn über die Treppe auf das Dach des Parks ’n‘ Play – und dort durch die viel­fäl­tigen Ange­bote: Erleb­nisse, Ruhe­plätze, Spiel­plätze, räum­liche Viel­falt.

Die Akti­vi­täten entlang des roten Fadens sind zum Teil tradi­tio­nell wie Schau­keln, Klet­ter­skulp­turen und ähnli­ches, zum Teil aber auch archi­tek­to­ni­sche Elemente wie Zäune und Pflanzen, die Räume betonen oder schaffen und Schutz vor Witte­rungs­ein­flüssen bieten.

Die Struktur wird zum roten Faden des Projekts, die Misch­nut­zung zum Erfolgs­re­zept. Park ’n‘ Play verbindet Fassade, Treppe und Dach zu einem einzigen Element. Die Mischung aus Park­haus, Spiel­platz und attrak­tiven Ausflugs­ziel macht das Projekt einzig­artig – ein weiterer urbaner Bonus für Kopen­hagen.

Das waren wir.

Projekt­daten

Archi­tekt

JAJA Archi­tects ApS
Heim­dals­gade 35, 3. – baghuset
DK – 2200 Copen­hagen N

Bauherr

Copen­hagen City & Port Deve­lo­p­ment

Standort

Park ’n’ Play
Nord­havnen
DK – 2150 Copen­hagen

Eröff­nung

2016

Foto­graf

Foto © Rasmus Hjortshøj – COAST

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Video

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