Augmented Grounds

Digital goes analog

Augmented Grounds in Quebec

SoomeenHahm Design

About

Augmented Grounds ist eine landschaftsarchitektonische Installation im Métis Garden in Prince, Quebec, Kanada. Das Projekt ging aus einem siegreichen Wettbewerbsbeitrag des International Garden Festival hervor. Es wurde im Juli 2020 fertig gestellt.

Das Design wurde von der traditionellen Métis-Schärpe inspiriert. Die Métis sind eine Ethnie in Kanada und in Teilen der Vereinigten Staaten.

Die Umsetzung kombinierte im Herstellungsprozess verschiedene analoge und digitale Technologien, und das hat es der Jury angetan.

Cloud

Das Projekt nutzte Augmented Reality (AR) und Cloud-basierte digitale Kommunikationsplattformen, um den Bau auch während der Pandemie zu realisieren. Augmented Grounds nutzt und feiert die schnelle und intuitive Kommunikation zwischen Designer und Hersteller. Auf diese Art und Weise wurde das empfindliche Material vor Ort, mit Hilfe von AR-Brillen, eingebaut.

Dabei konnte ein internationales Team von Designern den Bauprozess digital und live überprüfen und überwachen. So konnten Erkenntnisse und Anleitungen direkt und effizient an die Baustelle weitergegeben werden. Dies ermöglichte es dem Team von Designern und Konstrukteuren, auch von verschiedenen Standorten aus zusammenzuarbeiten.

Handwerk

Bei allem Sinn für heutige technische Möglichkeiten will Augmented Grounds aber auch das menschliche Handwerk würdigen. Das Team um Soomeen Hahm, Yumi Lee und Jae Heon Jung entschied sich für farbenfrohe Seile, die von den Farben und der Geschichte der traditionellen Schärpe der Métis inspiriert wurden.

Der Augmented Grounds Garden führt die Besucher durch eine spielerische und bunte Darstellung der Topographie mit Seilen, die den Stolz der Kultur und Identität der Métis widerspiegeln soll. Im Garten können die Besucher an den Konturen der Seile entlanggehen, auf den gewundenen Sitzgelegenheiten sitzen und liegen oder auf den Hügeln auf und ab laufen.

Métis

Augmented Grounds Garden vereinigt kulturellen Stolz mit Innovation. Die Schärpe der Métis wird traditionell durch die Kunst des Fingerwebens hergestellt und über die Schulter drapiert oder um die Taille gebunden.

Der Garten repräsentiert diese Schärpe durch farbenfrohe Seile aus gedrehten Fasern, die eng über das Gelände gelegt werden. So entsteht eine konturierte Landschaft, welche die bewegte Geschichte der Métis wiederspiegeln soll.

Analog und Algorithmus

Während die Installation vor Ort sehr analog oder auch handwerklich vor sich ging, trug der Planungsprozess in diesem topografisch anspruchsvollen Gelände zu einer innovativen Praxis der Gartengestaltung bei: handwerkliches Können in Verbindung mit intelligenter Konstruktionstechnologie unter Verwendung von Augmented Reality. Das ist neu.

Die Geometrie des Projekts wurde auf der Grundlage eines mathematischen Algorithmus generiert. Die Kombination aus traditionellen Materialien, mathematischer Form und der wunderschönen Umgebung des Reford Garden ergaben diese einzigartige Erfahrung.

Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Mensch, Computer und Natur. Klingt komisch, ist aber so.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Design

Team

Hanjun Kim, Marie-Eve Brais, Justine Valois, Marion Sellier, François Leblanc

Standort

Eröffnung

2020

Video

Hanjun Kim, Marie Eve Brais

Autor

Johannes Bühlbecker
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Mehr Fotos

Die Baustelle

Der Entwurf

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Coniplay

Schön sicher

Oberflächen in Wasserlandschaften

Coniplay

Situation

Die Sicherheit spielt bei der Gestaltung von Böden rund um Wasserflächen im Außen- und Innenbereich eine sehr wichtige Rolle. Badegäste müssen immer einen sicheren Stand haben, Ausrutscher müssen vermieden werden. Das ist auch deshalb so wichtig, weil wir am Wasser meist nur Badekleidung tragen und damit praktisch ungeschützt sind, wenn wir stürzen.

Conica bietet eine sichere Lösung für Böden, die an Wasserflächen angrenzen.

Fugenlos

Die Coniplay-Systemlösung sorgt für sicheren Stand in Erlebnis- und Freizeitbädern, Spas sowie am privaten Swimming Pool.

Das Produkt wird in zwei Ausführungen angeboten: als wasserdurchlässige Variante Coniplay AP und als wasserundurchlässige Coniplay AI. Beide Lösungen sind farbenfroh, komfortabel und langlebig. Sie lassen sich problemlos mit unterschiedlichen Bindemitteln fugenlos installieren.

Bakterienhemmend

CONIPLAY AP ist ein wasserdurchlässiger Belag, der in ein oder zwei Schichten aufgebaut werden kann. CONIPLAY AI wird mehrschichtig aufgebaut und ist wasserundurchlässig.

Bei beiden Varianten ist eine Schwarzgranulat-Schicht optional – der damit erreichte, verbesserte Fallschutz macht sie allerdings empfehlenswert.

Versiegelung

Für beide Ausführungen kommt die rutschhemmende, seidenglänzende 2K-PUR-Versiegelung CONIPUR 2210 zum Einsatz. Alternativ kann auch CONIPUR 2210 AB eingesetzt werden. Diese Versiegelung ist zusätzlich noch mit einem bakterienhemmenden Zusatzstoff ausgestattet.

Sowohl CONIPLAY AP als auch CONIPLAY AI sind sowohl gegen Chlor als auch gegen Salzwasser resistent.

Fazit

Heutige Badelandschaften stehen in einem harten Wettbewerb. Sicherheit und Attraktivität dürfen keine Konkurrenten mehr sein, sie sind vielmehr Partner.

Die Coniplay-Lösung verbindet den notwendigen Fallschutz mit ästhetischer und farbenfroher Gestaltungsfreiheit.

Spaß muss halt ein. Halt auch.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Oberflächen

Conica AG
Industriestraße 26
CH – 8207 Schaffhausen

Autor

Uwe Schmidt
Industrie-Contact AG
Bahrenfelder Marktplatz 7
D – 22761 Hamburg

Fotograf

Conica AG

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Ötzi Peak

Das schönste Souvenir

Der Ötzi Peak in 3.251m Höhe

noa* network of architecture

Entscheidung

Er hat etwas Erhabenes, dieser besondere Ort, ganz oben am Grat des Schnalstaler Gletschers, wo einem Italiens beeindruckende Alpinlandschaft hoch über dem Stausee zu Füßen und Österreich zum Greifen nah liegt. noa* network of architecture nennen den Ort: Ötzi Peak.

Doch noch etwas macht diese geografische Stelle einzigartig: Hier entscheidet sich, ob ein Wassertropfen aus dem ewigen Eis seinen Weg Richtung Schwarzes Meer oder Richtung Mittelmeer antritt.

Stillstand

Ganz oben an diesem außergewöhnlichen Schnittpunkt thront das Hotel Grawand, das mit über 3.000 Metern Seehöhe zu den höchst gelegenen Hotels Europas zählt. Der eigentliche Gipfel ist gerade mal nur einen Steinwurf entfernt, nämlich 50 Meter.

Der überwältigende Ausblick auf einen fesselnden Landstrich voller schneebedeckter Bergspitzen, der für Wanderer wie für Skifahrer gleichermaßen attraktiv ist, lässt am Ötzi Peak für einen Moment die Zeit stillstehen, denn hier ist die Natur noch ganz unmittelbar zu erleben: Schroff, steinig, mit Wind und Wetter – einfach pur.

Völlig losgelöst

Um den länger Bleibenden und den Bergnomaden mehr als nur die atemberaubende Fahrt zur Bergstation zu bieten, sondern auch die faszinierende Geschichte dieses Ortes zu erzählen, hat noa* mit dem Ötzi Peak ein außergewöhnliches, ein atemberaubendes Projekt entwickelt. Unter Einbeziehung des bestehenden Gipfelkreuzes wurde eine Aussichtsplattform geplant und gebaut, die dem Aufenthalt am Berg als leichte Struktur aus Corten-Stahl eine neue Qualität verleiht.

Nur da, wo es eine statische Notwendigkeit gibt, berührt das Bauwerk den Boden. Der Rest ist eine losgelöste, fast schwebende Konstruktion, die im Augenblick die Berge spüren und die Freiheit atmen lässt.

 

Bleib doch

Organisch geformt und damit der natürlichen Topografie folgend, besteht die Plattform des Ötzi Peak aus einem Plateau mit einem Gitterrost auf schlanken Querbalken, das von vertikalen Lamellen aus Corten-Stahl umsäumt wird. Die brüstungshohen, vertikalen Elemente zeichnen in ihrer Abfolge die sanften Rundungen nach.

So entsteht ein magischer Effekt: Ein mit der Bewegung des Betrachters einher gehendes Öffnen und Schließen des Bildausschnitts, eine Einladung, immer wieder neue Perspektiven zu entdecken. Mit dieser Dynamik, die neugierig macht, bleibt ein beinahe sinnliches Erlebnis, das für einen Moment die Zeit stillstehen lässt und jedes weitere Souvenir in den Schatten stellt.

Ötzi

Apropos Zeit: In die ondulierende Form ist ein streng geometrischer Trichter eingeschnitten, der den Blick lenkt und auf etwas Faszinierendes fokussiert – den Fundort des Ötzi.

Dorthin, nur wenige Meter von der österreichischen Grenze entfernt, entführt der gewählte Winkel des Trichters zu einer bewusst gelenkten, gedanklichen Entdeckungsreise zum Mann aus dem Eis. Auch dieser (der Trichter, nicht der Ötzi) ist aus Corten-Stahl und überlässt wie die Lamellen der Brüstung sein Erscheinungsbild der Witterung, bis der Stahl sich dunkelbraun, grau und schwarz färbt und so eins mit der Umgebung wird. Den Abschluss bildet eine Glasbrüstung, die die Gedanken fliegen lässt und atemberaubende Spannung erzeugt, weil man gefühlsmäßig ins Nichts geht.

Das aber sehr gerne.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

noa* network of architecture

Bauherr

Schnalstaler Gletscherbahn AG

Standort

Kurzras,
12, 39020 Senales
I – Südtirol

Eröffnung

2020

Fotograf

Alex Filz

Autor

Barbara Jahn-Rösel

Fotos

Pläne

Videos

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Impression Sanjie Liu

Die Schönheit des Zufalls

Impression Sanjie Liu in Yizhou

IILab.

Liu Sanjie

Liu Sanjie war ein einfaches Mädchen und eine begnadete Sängerin, die sich vor knapp 1.000 Jahren mit der Obrigkeit anlegte. Auf der Flucht verwandelten sie und ihr Liebster sich in Lärchen, wodurch sie für immer zusammenbleiben können. Soweit die Sage.

Liu Sanjies Geschichte wird seit 2004 mit mehr als 600 Mitwirkenden in der unglaublichen Natur der südchinesischen Stadt Yizhou aufgeführt. Das Spektakel heißt „Impression Sanjie Liu“ und ist völlig zu Recht enorm erfolgreich. Die 10.000 Zuschauer fassende Naturbühne gilt als die größte der Welt.

Jetzt wurde die Anlage erweitert.

Landschaft

Die Impression Sanjie Liu befindet sich in einer der dramatischsten Landschaften Chinas. Bekannt sind vor allem die Karstfelsen und die Outdoor-Freizeitangebote. Der Stadtteil Yangshuo liegt zwischen Bergen wie dem Bilian Feng (Grüner Lotus-Gipfel), auf dessen Spitze ein Wanderweg führt.

Bei einer Landschaft, die so großartig ist, würden alle Versuche, gestalterisch zu konkurrieren, wenig Sinn ergeben. Daher beschlossen die Planer von IILAb., diese unglaubliche Umgebung durch natürliche Elemente zu ergänzen – im Wesentlichen durch Bambus.

Grundstück

Die Show „Impression Sanjie Liu“ ist bestens etabliert, sie läuft ja auch schon seit 16 Jahren. Die raumgreifende Show unterhält ihre Gäste in zwei Bereichen an beiden Enden des Grundstücks am Ufer des Flusses Li: Es gibt den Eingang mit einer Pagode, und es gibt die Hauptbühne am anderen Ende des Ufers.

Zwischen diesen beiden Bereichen passierte bisher wenig. Das haben IILab. auf wundervolle Art und Weise geändert.

Stützen

Die ersten, geflochtenen Stützen aus Bambus geben den ankommenden Besuchern Orientierung. Im weiteren Verlauf tragen diese Stützen zusammenhängende Dächer zwischen mächtigen Bambusbüschen. Bei aller Schönheit erfüllen diese auch so profane Funktionen wie den Wetterschutz, und der ist in dieser regenreichen Region sehr willkommen.

Zu Beginn des Weges strahlen kleinere Öffnungen in den Bambusstrukturen Signale von punktuellem Licht aus. Wenn man näherkommt, werden diese „Laternen“ immer größer, bis sie begehbar sind. Ihre Struktur bleibt dabei immer gleich: Bambusstäbe, mit Bambus umflochten.

Die Schönheit des Zufalls

Bei genauerem Hinsehen bekommt man einen Eindruck von der Schönheit des Zufalls. Diese Schönheit kann nur entstehen, wenn etwas wirklich von Hand gebaut wird.

So zeigen die etwas dunkleren Bambusrahmen Markierungen an den Stellen, an denen sie mit Feuer und Hitze gebogen wurden, um die geschwungenen Silhouetten der Laternen zu schaffen. Die einheimischen Handwerker haben zahllose Bambusstreifen Stück für Stück in einem zufälligen, unbeabsichtigten Muster aufgefädelt. Diese Struktur benötigt keine Nägel und keinen Leim, um seine Form zu halten.

Diese Produktionsmethode ist ein Musterbeispiel für eigentlich komplizierte Strukturen, die durch handwerkliches Können und das menschliche Gespür für Schönheit eine klare Form erfahren.

Laternen

Bei Tageslicht erscheinen die Laternen solide, der gelbliche Farbton der geflochtenen Schale ist absolut im Einklang mit der grünen Umgebung. In der Nacht verändert sich der Charakter der Laternen vom unnachgiebigen Tragwerk zur porösen Hülle.

Von den Stützen in einem Labyrinth von Laternen getragen, wirkt die Struktur des Daches ziemlich selbstverständlich. Die handgeflochtene Ummantelung verdeckt, was vorne und was hinten liegt.

Das Dach erstreckt sich auf einer Länge von 140 Metern. Es nimmt die Form einer umgekehrten Landschaft an, die sich zwischen den verschiedenen Oberflächen wellenförmig ausbreitet.

Momente der Aufführung

Als Hommage an die theatralischen Gesten der Impression Sanjie Liu finden sich Momente der Aufführung in vielen Teilen des Entwurfs wieder – so zum Beispiel die Handarbeit oder der Bambus und die Spannung, die er erzeugt.

Ein weiteres Beispiel ist die Topographie der Überdachung, die wie freitragend zwischen dem Bambussäulen hin und her tanzt. Auch die Art und Weise, wie sich die Gäste von Laterne zu Laterne bewegen (sollen), ist bereits Teil der Aufführung.

Ganz großes Theater.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

llLab.

Hanxiao Liu, Henry D’Ath, Lexian Hu, Alyssa Tang, Chaoran Fan, Luis Ricardo, David Correa

Bauherr

Impression Sanjie Liu

Team

Project Management Team:
GCPS Interior Decoration Finishing Ltd.
Lihua Mi, Dalin Chai, Hao Zhang, Guoyang Wan

Project Construction Team:
Yinghong Shao, Yanru Dong, Yingming Shao

Structural Design:
LaLu Partners Structure Consulting

Standort

Pantao Rd, Yangshuo County
Guilin, Guangxi
China

Eröffnung

2020

Autor

Johannes Bühlbecker
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Fotos

Pläne

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Asphaltfolien

Da legst di‘ nieder

Asphaltfolie für die Außenwerbung

Asphalt Art

Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit

Werbung im Außenbereich ist immer ein attraktives Projekt, insbesondere bei positiv besetzten Erlebnissen – und den bieten Sport- und Freizeitanlagen.

Werbung im Außenbereich soll Kunden auf ein Unternehmen oder ein Produkt aufmerksam machen und sich in der Wahrnehmung positiv festsetzen. Sie dient eher weniger dazu, über Leistungen oder Produkte detailliert zu informieren. Außenwerbung ist also bestens geeignet, Produkte, Firmen oder Brands nachhaltig im Unterbewusstsein des potenziellen Kunden zu verankern.

Asphaltfolien sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, diese Botschaften zu transportieren.

Kuck, wo du hintrittst

Bodenwerbung ist die vielleicht auffälligste und nachhaltigste Art der Außenwerbung. Wir alle kucken, wo wir hintreten. Das geschieht in der Regel automatisch und mühelos, daher können wir dabei ebenso mühelos Botschaften aufnehmen und in unserem Unterbewusstsein speichern.

Genau da, im Unterbewusstsein, entstehen 70 % aller Kaufentscheidungen. Studien wie die der GFK (Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg) belegen, dass Bodenwerbung einen starken Wiedererkennungseffekt bietet und große Akzeptanz bewirkt.

Anwendungsbereiche

Für Eigentümer, Pächter oder Mieter von Sport- und Freizeitanlagen sind Bodenflächen also eine sehr attraktive und einfache Einnahmequelle, für Veranstalter von Events mit medialem Belang natürlich erst recht.

In Frage kommen sämtliche klassischen Sportanlagen wie Sporthallen, Schwimmbäder und Stadien, entweder dauerhaft oder gezielt bei Veranstaltungen und Events.

Enorm auf dem Vormarsch ist Bodenwerbung aber auch bei Auto- und Radrennen, Stadtläufen und Marathons-Events. Neben den eigentlichen Sportflächen eignen sich besonders Eingangsbereiche und Erschließungsflächen, aber auch Parkflächen und -plätze.

Asphaltfolie

Asphaltfolie eignet sich besonders für den Einsatz im Outdoorbereich von Sport- und Freizeitanlagen, aber auch für Parkplätze, Radwege und andere Verkehrswege.

Normale, geradlinige Überrollung durch Fahrzeuge entspricht dem bestimmungsgemäßen Gebrauch der Folie. Daher ist sie auch bestens für Auto- oder Radrennen geeignet.

Asphaltfolie ist selbstklebend und nicht reflektierend. Sie kann nicht nur draußen, sondern natürlich auch im Innenbereich für Hallenmarkierungen oder Werbebotschaften eingesetzt werden.

Verarbeitung

Von vergleichbaren Produkten unterscheidet sich die Folie vor allem durch das Basis- und Trägermaterial: Es besteht nicht aus PVC, sondern aus Aluminium. Das ist sehr vorteilhaft, denn „Asphalt Art-Asphaltfolie“ passt sich dem Untergrund nahezu nahtlos an – das Ergebnis sieht aus wie gemalt.

Die Rollen sind 1,22 Meter breit und 45 Meter lang. Damit können sie einfach in die Druckmaschine gespannt und bedruckt werden. Nach dem Druck kann die Folie sofort montiert werden. Sie ist rutschfest (R 11) und brandschutzzertifiziert (B1). Asphaltfolie lässt sich schon bei Temperaturen ab +2°C verlegen und ist sofort befahrbar.

Das Herstellungsverfahren wurde bereits im Jahr 2009 patentiert und wird exklusiv von der Bonner Firma Asphalt Art vertrieben und verlegt.

Entsorgung

Wenn die Asphaltfolie nicht mehr benötigt wird, lässt sie sich diese durch einfaches Abziehen wieder entfernen. Eventuelle Klebereste verschwinden nach kurzer Zeit oder mit dem ersten Regen. Hartnäckige Folienreste können auch mit Hitze (z.B. Gasbrenner) problemlos und schnell entfernt werden.

Klingt einfach. Ist es auch.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Aspahltfolien

Asphalt Art Germany UG
Meßdorfer Straße 47
D – 53121 Bonn

Fotos

Asphalt Art

Autor Advertorial

Johannes Bühlbecker
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Fotos

Video

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Copenhagen Islands

Parkipelago

Copenhagen Islands

Marshall Blecher & Studio Fokstrot

About

Copenhagen Islands ist die Geburt eines neuen Archetypus im städtischen Raum und im Hafen von Kopenhagen: ein „Parkipelago“, also eine Mischung aus Park und Archipel (Inselgruppe). Copenhagen Islands besteht aus schwimmenden Inseln, die frei zugänglich sind und von Bootsfahrern, Fischern, Kajakfahrern, Sternenguckern und Schwimmern genutzt werden können.

Die Inseln bringen ein wenig Wildnis und Skurrilität in den sich durch viele Bauprojekte rasant entwickelnden Hafen zurück. Zum Projekt gehören Pflanzen, Bäume und Gräser – also Lebensräume für Vögel und Insekten, Algen, Fische und Weichtiere. Die Inseln bieten einen sich ständig verändernden, großzügigen, grünen Raum im Zentrum der Stadt. Copenhagen Islands propagiert auch eine neue Art von klimaresistentem Städtebau: von Natur aus flexibel in der Nutzung und ausschließlich mit nachhaltigen Materialien realisiert.

Konstruktion

Die Inseln werden in den Werften im Kopenhagener Südhafen in traditioneller Holzbootbauweise von Hand gebaut. Sie werden saisonal zwischen nicht ausgelasteten und neu erschlossenen Teilen des Hafens hin- und herbewegt, um Leben und Aktivität zu katalysieren.

Die erste Prototyp-Insel „CPH-Ø1“ wurde 2018 zu Wasser gelassen und umgehend zu einem beliebten neuen Symbol des Hafens. Die Insel zog von Ort zu Ort und beherbergte eine Fotoausstellung, eine Reihe von Vorträgen und viele Picknicks am Meer. Dem Prototyp werden drei weitere Inseln folgen, die 2020 zu Wasser gelassen werden sollen. Für die kommenden Jahre sind weitere geplant.

Auszeichnungen

Die Copenhagen Islands wurden mit den internationalen Designpreis für den öffentlichen Raum von Taipeh und mit dem Preis für verantwortungsvolles Design ausgezeichnet. Das Projekt war Finalist beim Beazley-Designpreis des Londoner Designmuseums und beim dänischen Designpreis.

Copenhagen Islands ist eine gemeinnützige Initiative des australischen Architekten Marshall Blecher und des dänischen Designstudios Fokstrot. Sie wird von der Stadt Kopenhagen und den Initiativen „Og Havn“ sowie „Gode Havneliv“ unterstützt.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Illustratonen

Airflix (Aerials)
MIR (Visualisations)

Autor

Johannes Bühlbecker
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Eröffnung

2018 / 2020

Videos

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Himmelstropfen

Wahrzeichen, gut gedüngt

Die himmelstropfen im Sauerland

Christoph Hesse Architekten

About

Diese „Himmelstropfen“ genannten drei kleinen Pavillons wurden am 22. Mai 2020 anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität errichtet. Biodiversität zielt darauf ab, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte beim Umgang mit biologischer Vielfalt in Einklang zu bringen.

Der diesjährige Slogan der Vereinten Nationen „Unsere Lösungen liegen in der Natur“ betont „Hoffnung, Solidarität und die Bedeutung der Zusammenarbeit auf allen Ebenen, um die Zukunft des Lebens im Einklang mit der Natur aufzubauen“ (Umweltprogramm der Vereinten Nationen, Montreal, Kanada, 2020).

Referinghausen

Der für das Projekt „Himmelstropfen“ ausgewählte Ort befindet sich im Hochsauerland entlang der Heidenstraße, einer über 1.000 Jahre alten Handelsroute zwischen Leipzig und Köln, die auch Teil des Pilgerweges nach Santiago de Compostela in Spanien war.

Referinghausen ist ein Ortsteil der Stadt Medebach im Hochsauerlandkreis. Referinghausen wurde bereits im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Hier leben 253 Menschen.

Rankgerüst

Die Himmelstropfen bestehen aus drei kleinen Pavillons. Sie werden auf dem höchsten Punkt eines Hügels zu einem kleinen Wahrzeichen und zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Landschaft genießen kann.

Die Pavillons bestehen aus aufrecht gestellten Baustahlmatten, die als Rankgerüst dienen. Zusammen mit der Gemeinde wurden verschiedene Arten von Gräsern, Blumen und Kletterpflanzen aus der Region gepflanzt. In den nächsten Jahren werden die Pflanzen wachsen und die Gitter schließlich vollständig bedecken. Die Installation dient der Artenvielfalt und als Rastplatz für Besucher.

Gute Aussichten.

Fotos & Pläne

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

Christoph Hesse Architekten
Korbach/Berlin

Bauherr

Ortsgemeinschaft Referinghausen

Fotos & Text

Christoph Hesse Architekten
Korbach/Berlin

Standort

Referinghausen
D – Hochsauerland

Eröffnung

Mai 2020

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Floating Piers

Über das Wasser gehen

Die Floating Piers auf dem Iseosee

Christo und Jeanne-Claude

16 Tage 2016

Mehr als 1,2 Millionen Menschen besuchten Christo und Jeanne-Claude’s „Floating Piers“ in der Zeit vom 18. Juni bis 3. Juli 2016. Das temporäre Kunstwerk bestand aus drei Kilometern langen, stoffbespannten Stegen, die über das Wasser des Iseosees gebaut wurden, und setzte sich auf einer 2,5 Kilometern langen Fußgängerzone in Sulzano und Peschiera Maraglio fort. Die Stege hatten kein Geländer und vermittelten so den Besuchern den Eindruck, direkt auf dem Wasser zu laufen.

Das Projekt verband die Stadt Sulzano mit den Inseln Monte Isola und San Paolo auf dem Iseosee. Der Iseosee (italienisch Lago d’Iseo oder Sebino) ist der viertgrößte der oberitalienischen Seen. Er liegt in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo.

Nur für kurze Zeit

Als temporäres ortsspezifisches Kunstwerk wurde es zum Reise- und Erlebnisziel des internationalen Tourismus. Die Floating Piers wurden in zahlreiche Wanderwege eingebunden. Die cirka 1.900 Einwohner zählende Stadt Sulzano musste aufgrund des Besucheransturms für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Die Floating Piers wurden erstmals 1970 konzipiert. Allerdings fanden Christo und Jeanne-Claude erst viel später heraus, dass der Iseosee der inspirierendste Ort für die Realisierung dieses Projekts ist. Das Seewasser, die Landschaft und die umliegenden Gemeinden wurden allesamt Teil des Projekts. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der temporäre Charakter – nach 16 Tagen war alles wieder verschwunden.

Ansturm

Die Floating Piers waren gratis für die Öffentlichkeit zugänglich. Tickets oder Reservierungen waren nicht erforderlich. Die lokalen Behörden legten allerdings fest, dass die schwimmenden Piers des Nachts geschlossen werden mussten.

Im Durchschnitt besuchten täglich mehr als 72.000 Menschen aus der ganzen Welt die Floating Piers und die gastgebenden Gemeinden rund um den Iseosee. Diese boten Essen, Trinken und Wanderungen zu verschiedenen Aussichtspunkten der Piers an. Hotels, Restaurants, Bars und Geschäfte verzeichneten erstaunliche Besucherzahlen, die Bilder vom Iseosee gingen um die Welt. Für die kleine Insel war das Projekt eine riesige Herausforderung, der sich die Menschen mit Begeisterung gestellt haben. Diese Erfahrung hat die Tourismusindustrie der Region nachhaltig beeinflusst.

Hat sich gerechnet

Die Floating Piers waren ein großer Erfolg, auch weil sie den Bewohnern rund um den See neue Perspektiven eröffnet haben. Die Region hat in 16 Tagen über eine Million Besucher empfangen, ihnen ein unvergessliches künstlerisches Erlebnis geboten und eine versteckte Ecke Italiens nähergebracht. Der Besucherstrom und die mit dem Projekt verbundenen Investitionen kamen der lokalen Wirtschaft nachhaltig zugute.

Das Projekt kostete 18 Millionen Euro, einschließlich der Montage, Installation, Wartung, Sicherung und Demontage. Nach eigenen Angaben trug Christo diese Kosten ganz alleine – das klassische Sponsoring akzeptierte er nicht.

Über 1.000 Menschen waren bei The Floating Piers beschäftigt: Hersteller, Ingenieure, Bauunternehmer, Taucher, Rettungsschwimmer, Bootskapitäne und Sicherheitspersonal. Alle Mitarbeiter wurden bezahlt, es gab keine Freiwilligen oder Volunteers.

Was am Ende übrig blieb

Nach dem Ende der „Floating Piers“ wurden die Materialien industriell recycelt und für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet. Alle Bestandteile der Floating Piers mussten innerhalb von drei Monaten entfernt werden, so dass der Iseosee verlassen werden konnte, „als wären wir nie hier gewesen.“

Die Floating Piers bestanden aus:

  • 220.000 hochdichten Polyethylenwürfel und -stiften, die von vier verschiedenen Unternehmen in Norditalien hergestellt wurden. Sie dienten zur Herstellung eines modularen Schwimmdocksystems am Iseosee. 
  • 100.000 m² Nylongewebe und 80.000 m² Filz für die insgesamt 5,5 km langen Fußgängerwege. Das dahliengelbe Gewebe sowie die Filzunterlage wurden wiederaufbereitet und für die Herstellung neuer Gewebeprodukte verwendet.
  • 200 Betonanker mit einem Gewicht von je 5,5 Tonnen, die speziell für das Projekt entwickelt wurden. Die Anker, die unter Wasser verwendet werden, um die Pfeiler an Ort und Stelle zu halten, wurden sorgfältig aus dem Seebett entfernt und für die industrielle Wiederverwendung gefräst und zerkleinert.

Projekte wie dieses werden uns sehr fehlen.

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Die Projektdaten

Künstler

Christo and Jeanne-Claude

Standort

Monte Isola
I-25050 Brecia

Fotograf

Wolfgang Volz

Autor

Johannes Bühlbecker
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Chemin des Carrières

Rust never sleeps

Der Chemin des Carrières im Elsass

Reiulf Ramstad Architekter

About

Verlassene Bahnstrecken zu Parks oder anderen Freizeitangeboten umzufunktionieren, ist ja vor allem in urbanen Kontexten sehr beliebt. Beim Chemin des Carrières ist das ein wenig anders: Der 11 km langer Wanderweg mit fünf Stationen entlang stillgelegter Gleise liegt nicht in der Stadt, sondern inmitten der prallen Landschaft des Elsass.

Geplant haben das Reiulf Ramstad Architekter, verwendet haben sie vor allem rostigen Stahl.

Die Steinbruchroute

Der Chemin des Carrières genannte Wanderweg – die Steinbruchroute – verbindet seit dem Sommer 2019 die beiden Ortschaften Saint Nabor und Rosheim. Früher verband die Eisenbahn beide Orte. Entlang der Strecke liegen vier Steinbrüche, in denen bis zum Jahr 2002 Schotter für den Straßenbau gewonnen wurde.

An fünf Stationen bietet der Weg viel Gelegenheit zum Anhalten, um den beeindruckend weiten Blick in die Landschaft zu genießen und in der Vergangenheit des Geländes zu schweifen.

Die meisten Installationen sind aus Cortenstahl. Dieser Stahl überzieht sich mit einem „natürlichen“ Rost und rostet dann nicht mehr weiter. Trotzdem sieht er uralt aus.

Die Umwandlung

Die Eisenbahnlinie wurde zu Beginn dieses Jahrhunderts aufgegeben, als die mehr als 300 Jahre lang betriebenen Steinbrüche von St. Nabor geschlossen wurden.

Reiulf Ramstad Arkitekter und die Landschaftsarchitekten Parentheses gewannen im Jahr 2016 den Wettbewerb zur Umwandlung der alten Eisenbahnlinien zwischen Rosheim und St-Nabor in einen Fuß- und Radweg für Touristen.

Ihr Entwurf will an die Vergangenheit dieser Orte zu erinnern und etwas für die Zukunft schaffen. Die alte Zugstrecke, die sich durch die Vogesen schlängelt, bietet nun eine Entdeckungstour durch vergessene Landschaften – und neue Blickwinkel auf unsere Alltagslandschaften.

Die fünf Kapitel

Der Chemin des Carrières ist bestens sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer geeignet. Auch die frühere Strecke wurde sozusagen multifunktional genutzt, nämlich für den Güter- und für den Personenverkehr.

Der 11 km lange Weg erzählt in fünf Kapiteln eine Geschichte in verschiedenen landschaftlichen Kulissen, die unser Verständnis für und die Freude an der Landschaft selbst stetig verbessern: Rosheim, Boersch, Leonardsau, Ottrott und St. Nabor.

Rosheim

Der Chemin des Carrières beginnt in Rosheim, mit einem Pavillon aus Corten-Stahl. der besteht aus unregelmäßigen konkaven und konvexen Formen, die eine Art Labyrinth schaffen und an die bewegte Geschichte des Ortes erinnern.

In diesem Bereich wurden die Bahngleise erhalten und um maßgeschneiderte Bänke erweitert. An einigen Stellen hat das Labyrinth Öffnungen, die die Landschaft einrahmen. Hier können die Besucher die Aussicht und die Kontemplation genießen.

Boersch, Leonardsau und Ottrott

Die nächste Station ist Boersch. Hier geht es um Wasser, betont durch ein Amphitheater an einer Flussverbreiterung, die den Zugang zum Wasser vereinfacht.

In Leonardsau tritt man aus dem langen, grünen Korridor heraus. Zwei Bleche aus Cortenstahl rahmen den Ausgang und verstärken die Öffnung in die Landschaft. Das Ganze symbolisiert ein Tor – die Portes de Bonheur – und erschließt einen Aussichtspunkt auf dem Mont St. Odile.

Darauf folgt Ottrott, das sich mit der noch vorhandenen Architektur des alten Bahnhofs beschäftigt. Hier durchqueren die Betonwege das Gebiet, um die Häuser mit dem historischen Erbe zu verbinden.

Das Rosheimer Tal

Der Weg endet in St. Nabor bei einem der Steinbrüche, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Hier geht es um Glück und um Erholung, da diese Steinbrüche Symbole für die Vegetation sein sollen, die das Land nach seiner Zeit als Industriestandort wieder in Besitz nimmt.

Wer hier die Treppe zu einer der höchsten Plattformen hinaufsteigt, wird mit dem spektakulärsten Teil der Arbeit belohnt: einem Aussichtspunkt mit viel Cortenstahl mit Blick auf das Rosheimer Tal und die elsässische Ebene.

Die Belohnung

Die Gestaltung dieser Plattform wurde von einem vierblättrigen Kleeblatt inspiriert, und die Besucher haben das Glück, die sich direkt vor ihnen öffnende Aussicht genießen zu können. Eine angemessene Belohnung für diejenigen, die entlang des Chemin des Carrières gewandert oder geradelt sind.

Eine weitere ist der Genuss der berühmten Lebensmittel- und Weinspezialitäten der Region. Das hier lohnt sich also gleich mehrfach.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

Reiulf Ramstad Architekter
Sivilarkitekter MNAL. ARK + LARK
Josefinesgt. 7
NOR – 0351 Oslo

Photos

Florent Michel 11h45
96 Avenue de la République
F – 75011 Paris

Adresse

Rue du Neuland
F – 67560 Rosheim

 

Text

Johannes Bühlbecker
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Hoverbox

Cheap Thrills

Die Hoverbox in Winnipeg

Naice Architecture & Design

Warming Huts

Im kanadischen Winnipeg findet in jedem Jahr das renommierte „Warming Huts Festival“ statt. Dabei geht es um temporäre Aufenthaltsorte auf dem zugefrorenen Red River.

Im Winter 2019 war die Hoverbox von Naice Architecture & Design einer der gefeierten Sieger.

Aufwärmen, theoretisch

Es geht also ums Aufwärmen auf einem windigen See, der zumindest in der Ausstellungsperiode von Januar bis März eine geschlossene Eisfläche bietet.

Die Hoverbox ist eine große, weiße Kiste, die über dem Eis schwebt. Darin befinden sich offenbar Menschen, die umherlaufen, verweilen oder die Hoverbox anheben. Stranger things? 

Aufwärmen, praktisch

Besucher betreten die Hoverbox über einen von zwei Einschnitten und steht alsdann in einem auf den Kopf gestellten Labyrinth. Gänge schlängeln sich durch den Baukörper und enden an Sitzbänken. Besucher wandern eher orientierungslos umher und nehmen nur die Beine und Füße anderer Besucher wahr.

Plötzliche Zusammentreffen bringen fremde Menschen zusammen, Löcher in den Wänden neben den Sitzbänken führen zu weiteren überraschenden Kontakten. Den Planern geht es um die Wahrnehmung von Nähe und Distanz.

Konstruktion

Die Hoverbox wurde aus Holzwerkstoff hergestellt. Die acht Stahlstützen, auf denen die Box steht, wurden mit Kleidung verkleidet und täuschen andere Besucher vor. Der erste äußere Eindruck ist daher auf eine charmante Art und Weise verwirrend.

Innen ist die Box schwarz, von außen weiß lackiert – eine ausgezeichnete Tarnung. Die Wände schweben 70 cm über dem Boden. So kommt Tageslicht hinein und das Innere des Labyrinths wirkt ein wenig merkwürdig, aber nicht bedrohlich. Eher herzerwärmend.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

NAICE architecture & design 
GOERZWERK – Goerzallee 299   
D – 14167  Berlin – Germany

Eröffnung

2019

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Pläne

Video

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KUFA-Kreisel

Von 0 auf 1

Der KUFA-Kreisel in Lyss

Influenzer

Ein riesiger Plattenspieler hat aus einem kleinen neuen Kreisverkehr im schweizerischen Lyss (das liegt zwischen Biel und Bern) eine international bekannte Attraktion gemacht.

Initiatoren des Projekts waren der benachbarte Konzertveranstalter KUFA und der Unternehmer Marc Gehri. Der Plattenspieler ist also nicht nur aufgrund seiner runden Form sehr gut geeignet, er stellt auch so zeichenhaft wie witzig eine Nähe zu seiner Umgebung her.

LP der Woche

Die einfachsten Ideen sind ja oft die besten. Der Plattenteller ist so kreisrund wie ein Kreisverkehr und Vinyl schafft einen stimmigen und emotionalen Bezug zur Musik im Allgemeinen und zur KUFA im Besonderen.

Und dennoch war es von der Idee bis zur Umsetzung ein weiter Weg. KUFA, das Bauunternehmen Gehri Aarberg, die Gemeinde Lysss und das Tiefbauamt brauchten einen vier Jahre langen Atem, um ihre Pläne letztlich durch- und umzusetzen.

Neben Planung und Genehmigung war auch der Bau selbst nicht ganz einfach. So waren ehrenamtliche Helfer eine ganze Woche lang damit beschäftigt, die rund 800 Metallplättchen am Plattenteller zu befestigen.

You sexy thing

Seit seiner Einweihung im Mai 2019 wird der KUFA-Kreisel in den sozialen Medien gefeiert. Das Drohnen-Video wurde in kurzer Zeit mehr als 150.000-mal gesehen – welcher Verkehrsplaner kann da schon mithalten?

Gleichzeitig kann man davon ausgehen, dass der „Sexiest Traffic Roundabout on Earth“ auch den Autofahren ein Lächeln abringen kann.

33 ⅓

Man könnte also sagen: Der KUFA-Kreisel ist eine gelungene Mischung aus Funktion, Gestalt und Wiedererkennungswert. Davon profitieren Gemeinde und Sponsoren gleichermaßen.

Was dem KUFA-Kreisel noch fehlt, ist ein Tonarm. Der wurde (bisher) aus Gründen der Sicherheit und knapper Finanzmittel nicht realisiert. Vielleicht kommt das ja noch, wenn gleichzeitig die Geschwindigkeit auf 33 ⅓ reduziert wird.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Bauherr

Gemeinde Lyss
Maarktplatz 6
CH – 3250 Lyss

Eröffnung

2019

Idee & Gestaltung

Kulturfabrik KUFA Lyss
Werdtstrasse 17
CH – 3250 Lyss

Gehri AG Aarberg
Seidengasse 7
CH – 3270 Aarberg

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Photos

Kulturfabrik KUFA Lyss, Thomas Hässig (Drohne)
Gehri AG, Marc Gehri

Video

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The Whale

Das Whale Watching-Wohnzimmer

„The Whale“ auf Andøya

Dorte Mandrup A/S

Der Wettbewerb

Das dänische Architekturbüro Dorte Mandrup hat den internationalen Wettbewerb für den Entwurf der neuen Attraktion „The Whale“, 300 km nördlich des Polarkreises in Norden Norwegens, gewonnen.

Zusammen mit Marianne Levinsen Landskab und JAC Studios, Thornton Tomasetti, Nils Øien und Anders Kold, wird Dorte Mandrup „The Whale“ auf der Insel Andøya bauen. Andenes ist die hiesige Kleinstadt mit ca. 2.600 Einwohnern, von denen viele in der Fischerei und auf dem lokalen Militärflughafen der Insel beschäftigt sind. Die Schaffung einer neuen Touristenattraktion ist hier absolut gewünscht und wird sowohl lokal als auch regional unterstützt.

Andenes auf Andøya ist für die Beobachtung von Walen einer der besten Orte der Welt. Das neue Gebäude wird die Geschichte dieser sagenumwobenen Wesen durch Kunst, Wissenschaft und Architektur erzählen.

Whale Watching in der Arktis

„The Whale“ wächst sozusagen aus der Landschaft heraus. Das Gebäude erhebt sich natürlich wie ein sanfter Hügel am felsigen Ufer; als hätte ein Riese eine dünne Schicht der Erdkruste angehoben und darunter einen Hohlraum geschaffen.

Die Ansprüche und Erwartungen an das neue Gebäude sind hoch bzw. groß. Ein Besuch bei „The Whale“ soll ein unvergesslicher Teil eines Aufenthalts auf Andøya sein – ein Ort, der schon jetzt für monumentale Erlebnisse von Natur und Landschaft steht.

Andøya und Andenes haben schon heute 50.000 Besucher pro Jahr. „The Whale“ wird den Norden Norwegens als Reiseziel weiter stärken. Und zwar erheblich.

Das Dach

Das geschwungene Dach wird mit Steinen gedeckt, die auf natürliche Weise patinieren und die Verbindung zwischen der norwegischen Landschaft und dem Gebäude unterstreichen. Wie schon in früheren Entwürfen wie dem Wattenmeer-Zentrum in Ribe und dem Eisfjordzentrum in Ilulissat hat Dorte Mandrup auch hier ein Gebäude entworfen, das sich nicht einfach in die Landschaft einfügt – „The Whale“ verstärkt ihren Charakter und fügt ein ergänzendes Element hinzu.

Die umgebende Landschaft war entscheidend für die Form des Gebäudes. Die parabolische Form des Daches wird durch drei hohe Punkte auf dem Gelände definiert, Fundament und Sockelbereich werden von der darunter liegenden Landschaft geprägt.

Landschaft und Gebäude

Große Fenster, die sich zum Wasser hin öffnen, unterstreichen die Verbindung zwischen Landschaft und „The Whale“. Sie schaffen eine visuelle Verbindung zwischen den Ausstellungsräumen und der weiten Natur: das Whale Watching-Wohnzimmer. Eine Verbindung, die durch die Felsen, die an mehreren Orten im Gebäude erlebbar sind, noch verstärkt wird.

The Whale wird Ausstellungsräume, Büros, ein Café und ein Geschäft beherbergen. Der Entwurf verbindet den Standort am Wasser respektvoll mit dem ehrgeizigen Ziel, die Meereswelt und ihre Bewohner durch Kunst, Wissenschaft und Architektur zu schützen.

Der Siegerentwurf wird die Grundlage für die Ausführung des neuen Gebäudes bilden, das voraussichtlich 2022 eröffnet wird.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Landschaftsplaner

Marianne Levinsen Landskab
Wildersgade 51, 2.sal
DK – 1408 København K

Architekten

Dorte Mandrup A/S
Vesterbrogade 95A, 4
DK – 1620 Copenhagen

 

Illustrationen

Dorte Mandrup A/S

Eröffnung

2022

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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