Bicycle Parking Stationsplein

Das weltgrößte Parkhaus für Fahrräder

Bicycle Parking Stationsplein Utrecht

Ector Hoogstad Architecten

Ausgangslage

Die Niederländer waren schon immer begeisterte Radfahrer. Diese Begeisterung wächst aktuell noch weiter, da das Radfahren als Schlüsselkomponente einer nachhaltigen Stadtentwicklung gesehen wird. „Bicycle Parking Stationsplein”, das weltweit größte Parkhaus für Fahrräder, ist ein Ergebnis dieser Entwicklung.

Neue Fahrradtypen wie das E-Bike tragen dazu bei, diese Verlagerung des Massenverkehrs zu verstärken. Immer mehr öffentliche Verkehrsknotenpunkte werden durch umfangreiche und benutzerfreundliche Einrichtungen für Radfahrer ergänzt, da immer mehr Menschen die Kombination von Radfahren und öffentlichem Verkehr dem Auto vorziehen. Vor allem in den Niederlanden.

Hauptbahnhof

Der gesamte Bereich um den Hauptbahnhof von Utrecht befindet sich derzeit in einem großen Umbruch. Eine Reihe von baulichen Maßnahmen in den 1960er und 1970er Jahren hat tiefe Spuren hinterlassen. Durch das Hinzufügen neuer Funktionen soll dieser Teil von Utrecht nun endlich wieder zu einem lebendigen und freundlichen Teil der Innenstadt werden.

Dazu werden innerstädtische Autobahnen durch bescheidenere Straßen und die Wiederbelebung historischer Kanäle ersetzt. Außerdem wurde die riesige modernistische Megastruktur, die einst den Bahnhof und das Einkaufszentrum Hoog Catharijne (das größte seiner Art in den Niederlanden) miteinander verband, auseinandergenommen. An ihre Stelle treten nun eine neue öffentliche Straße, ein neuer Platz und ein Parkhaus für Fahrräder: das Bicycle Parking Stationsplein.

Stationsplein

Diese neue Straße heißt Stationsplein und ist den Fußgängern vorbehalten. Über 30 Meter breite Treppen erhebt sie sich auf eine Höhe von 6 Metern und erweitert sich oben zu einem Platz. Hier liegen sowohl die Eingänge zum Bahnhof als auch zum Einkaufszentrum. Eine riesige, ikonische Überdachung markiert den Platz und ermöglicht einen trockenen Übergang zwischen den beiden Teilen, die früher verbunden waren.

Komfort, Schnelligkeit und Sicherheit

Unterhalb des Platzes liegt das dreigeschossige Bicycle Parking Stationsplein. Ector Hoogstad Architecten in Zusammenarbeit mit Sant&Co und Royal Haskoning DHV haben es geplant und gebaut.

Der Entwurf hatte drei Ziele: Komfort, Geschwindigkeit und Sicherheit. Um dies in einer Anlage dieser Größenordnung zu erreichen, können Radfahrer bis zu ihrem Parkplatz fahren. Die Parkplätze sind immer in Stichstraßen organisiert. Damit wird verhindert, dass Fahrer und Parker sich gegenseitig behindern. Leicht abfallende Rampen verbinden die Parkplätze auf den verschiedenen Ebenen. Die Wände sind farblich gekennzeichnet, um die Streckenführung anzuzeigen. Elektronische Signale zeigen an, wo es freie Parkplätze gibt. Zusätzliche Angebote wie eine Fahrradwerkstatt, ein Fahrradverleih und immer ansprechbare Mitarbeiter bemühen sich, alle Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

Verbindungen

Im Bicycle Parking Stationsplein schaffen Treppenhäuser und Tunnel direkte Verbindungen zum darüber liegenden Platz, zum Terminalgebäude des Bahnhofs und zu den Bahnsteigen. Die Treppenhäuser befinden sich in Atrien mit Glasdächern. Sie sorgen für gute Orientierung und viel Tageslicht. Große Fenster in den Außenwänden ermöglichen den Blick auf die Plattformen und den Busbahnhof.

Materialien

Beim Bau des Bicycle Parking Stationsplein wurden langlebige Materialien wie Beton, Stahl und chemisch behandeltes Holz verwendet. Sie sorgen, in Kombination mit dem Tageslicht, für eine durchweg angenehme Atmosphäre – eine für ein Parkhaus absolut erwähnenswerte Eigenschaft. Drei Betonstützen, die das riesige Vordach tragen, erstrecken sich bis in das Parkhaus. Diese trompetenförmigen Elemente haben einen Durchmesser von 5 Metern am Boden und verjüngen sich nach oben bis auf 1,2 Meter.

Eine neue Dimension

Die erste Phase des Projekts wurde Anfang August 2017 eröffnet und bot Platz für 6.000 Fahrräder. Das komplette Parkhaus wurde am 19. August 2019 offiziell eröffnet und verfügt nun über Stellflächen für mehr als 12.500 Räder. Weltrekord.

Bicycle Parking Stationsplein ist mehr als ein Parkhaus und mehr als nur Infrastruktur. Das Ganze verleiht der eh schon progressiven Stadt Utrecht eine neue, spannende und überraschende architektonische Dimension. Das Radfahren durch dieses Parkhaus ist ein Erlebnis. Hier zu parken ist nicht nur Alltag, sondern fast eine Attraktion für sich. Welcher Autofahrer kann da mithalten?

Das waren wir.

Projektdaten und beteiligte Firmen

Architekten

Ector Hoogstad Architecten
Hofplein 20, 24th floor, 
3032 AC, Rotterdam
Netherlands

Project team: Joost Ector, Max Pape, Chris Arts, Stijn Rademakers, Gijs Sanders, Ralph Sijstermans, Lesley Bijholt, Romy Berntsen, Daniel Kees Bongers,

Landschaftsplaner

Buro Sant en Co  

Bebaute Fläche

21.500 m²

Adresse

Stationsplein 7
3511 ED Utrecht
Netherlans

Eröffnung

2019

Text

Johannes Bühlbecker
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Bicycle Parking Stationsplein

Bicycle Parking Stationsplein

Die Niederländer waren schon immer begeisterte Radfahrer. In Utrecht steht nun „Bicycle Parking Stationsplein”, das weltweit größte Parkhaus für Fahrräder.

Pixeland

Pixel Pop

Pixeland in Mianyang

100architects

Was ist das?

Pixeland von 100architects vereint eine Reihe von poppigen Außenanlagen, vor allem Spielplätze für Kinder und Freizeitangebote für Erwachsene und Familien. Allen gemeinsam ist das Grundmodul von einem Pixel, das zu einer bunten Abfolge quadratischer Flächen führt.

Das im chinesischen Mianyang realisierte Projekt verfügt über eine Reihe von multifunktionalen „Pixel-Räumen“, die einen einzigartigen öffentlichen Raum schaffen. Mianyang (5,45 Millionen Einwohner) ist ein Zentrum der Elektronikindustrie im Nordwesten der Provinz Sichuan, da erscheint die Assoziation zu Pixeln sehr passend.

Die Architekten nennen Pixeland eine Verschönerung des öffentlichen Raumes (public space beautification), die durch die Kombination verschiedener Außenanlagen in einem einzigen Raum entsteht, z.B. durch Landschaftselemente, Spielflächen und -plätze für Kinder und Freizeitelemente für Erwachsene.

Architekt

100architects
Shanghai

Team: Marcial Jesús, Javier González, Stefanie Schramel, Marta Pinheiro, Lara Broglio, Mónica Páez, Keith Gong

Bauherr

Dongyuan Dichan

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Pixel

Pixeland wurde vom digitalen Konzept der Pixel inspiriert. Ein Pixel ist das kleinste unabhängige Sample eines Bildes mit seinen eigenen RGB- oder CMYK-Farbinformationen ist. Die Kombination mehrerer Pixel ergibt ein digitales Bild.

100architects übertrugen diese Idee auf die räumliche Organisation des Projekts, indem sie ihr Bild als einen multifunktionalen öffentlichen Raum schufen – und dies durch Hinzufügen und Kombinieren von kleineren, unabhängigen, funktionalen Pixeln. Während jedes der Pixel seine eigene Funktion und Charakteristik hat und als eigenständige Einheit gesehen und genutzt werden kann, führt die Kombination aller Elemente zu einem sehr auffälligen öffentlichen Raum: ein 1.500 Quadratmeter großer städtischer Platz, mitten in einem Wohngebiet von Mianyang.

Die meist verwendete Pixelgröße im Pixeland ist ein Quadrat von 5 x 5 m. Darauf lässt sich auch als Gruppe schon einiges anstellen. An den Grenzen der Fläche werden auch kleinere Pixel von 2,5 x 2,5 m und 1,25 x 1,25 m als modularer Ansatz genutzt. Sie dienen als Zugänge und als Übergang zwischen Pixeland, Fußgängerzone und Landschaft.

Adresse

Binjiang East Road
Youxian District
Mianyang City
CN-Sichuan Province

Luftbild

Ausstattung

Pixeland ist von Fußwegen umgeben. Den Übergang in den bunten Bereich schaffen kleinere, bepflanzte und sonst wie grün gestaltete quadratische Flächen.

Dann wird es wild – und bunt: Spielplätze, Sitzecken, Rutschen, Treppen, Klettergerüste,  Picknickplätze, Sonnenschirme, Spielinseln, Gemeinschaftsbänke, geneigte Rasenflächen und kleine Amphitheater schaffen ein mehr als abwechslungsreiches, angenehm irritierendes buntes Labyrinth.

Die Spielmöglichkeiten wirken alle verstreut, ihr Zentrum ist die Abfolge von Spiel- und Krabbelboxen auf dem höchsten Punkt des Geländes. Überhaupt bietet der karierte Platz mit seinen ansteigenden und abfallenden Ebenen eine animierende künstliche Topographie, die zum Zentrum hin ansteigt.

Eine Beautification halt.

Eröffnung

2019

Video

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Stylemaker

Dreams are my reality

Bodenbilder aus Granulat

Melos GmbH

Der große Preis von Westerhausen

Melle im März 2019: Spannung liegt in der Luft, denn der große Preis von Westerhausen steht an. Die jungen Rennfahrer sind startklar, die Motoren heulen auf, und los geht die wilde Fahrt. Junge Bobbycar-Piloten flitzen wie der Blitz über die Geraden und erlernen gleichzeitig die Bedeutung von Ampeln und Verkehrsschildern.

Schauplatz des Spektakels ist der Melos Kart-Parkour – das ist der bisher ungenutzte Hinterhof der KiTa Westerhausen. Westerhausen ist ein Ortsteil der Stadt Melle (46.000 Einwohner) im Landkreis Osnabrück. Der im März 2019 eröffnete Bobbycar-Parkour mit Mario Kart-ähnlichen Motiven, Verkehrssymbolen und Rennstreckencharakter sorgt für großen Spaß, Bewegung und erste Berührungspunkte mit den Straßenverkehrsregeln.

Ausstattung

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

Stylemaker®

Stylemaker®

Entwickelt wurde das sehr schnell sehr populäre Projekt mit dem Stylemaker®. Diese von Melos entwickelte App ermöglicht individuelle Bodengestaltungen. Einfach und intuitiv kann man Motive und Designs für die Bodengestaltung auswählen und bestellen. Das macht den Stylemaker® zu einer großen Hilfe bei der Planung von Spielplätzen, Kindergärten oder anderen Hinguckern wie zum Beispiel den Eingangsbereichen von Sportplätzen, Sporthallen oder Büros.

Aus verschiedenen Themenwelten wie „Galaxy“, „Sea Life“ oder eben „Bobbycar Track“ und Dutzenden verschiedener Motive von Tierbild, Bodenspiel, Zahlen bis zu Verkehrssymbolen kann jeder sein ganz eigenes Design entwickeln. Die ausgewählten Motive können bis zu 150 x 150 cm groß sein, 24 Farben sind möglich.

Video

Stylemaker® Individual

Melos bietet zusätzlich die Möglichkeit, Vereins- oder Unternehmenslogos, Familienwappen, Schriftzüge oder ähnliche individuellen Objekte in die Bodengestaltung einzubringen.

Dazu genügt es schon, den Spezialisten von Melos seine eigenen Skizzen, Fotos oder Ideen abfotografiert oder eingescannt zuzuschicken. Ausgestaltung, Konturen, Farbwahl und Feinheiten entstehen dann in enger Abstimmung miteinander.

Schließlich wird der fertige Entwurf zu einem Bodenbild aus hochwertigen Granulaten; eine individuelle, originelle und repräsentative Lösung für Sportvereine, Schulen, Kitas und Firmen sein.

Eröffnung

2018/19

Fotos

Melos

Text

Melos

30 Quadratmeter Weltraum

Ein neuer Fallschutz an der Kletterwand des Gymnasiums Harsewinkel sichert seit Ende 2018 auch die wagemutigsten Kletterer ab. Dieser Fallschutz ist das Ergebnis einer besonderen Zusammenarbeit und bietet ein sehr besonderes Design.

Der Projektkurs „Digitales Design“ der Jahrgangsstufe 11 als Designer sowie Melos und Firmentochter Teu2tec aus Gütersloh sind die Projektverantwortlichen. Von den Schülern stammen Konzept und Entwurf. Melos produzierte das farbige Kunststoffgranulat und Teu2tec gestaltete aus diesem Granulat mit Hilfe von 3D-Druck und 3D-Design hochwertige Bildmotive für den Fallschutzbelag.

Die etwa 30 Quadratmeter große dunkelblaue Fläche zieren bunte Motive aus dem Themenbereich Raumfahrt und Weltall: ein Astronaut, ein Ufo, eine Rakete, ein Atom und Sterne.

Die Zusammenarbeit verlief ausgesprochen harmonisch, das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Eine weitere Zusammenarbeit dieses Erfolgsteams ist bereits beschlossen.

Video

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Cool Cool Seaside

Massage für die Stadt

Cool Cool Seaside in Kaohsiung

von Atelier Let’s

Überraschung

Cool Cool Seaside ist ein überraschendes Sport- und Freizeitangebot ganz in der Nähe der Docks der taiwanesischen Millionenstadt Kaohsiung. Es besteht aus zwei Basketballcourts und einem Pavillon aus drei umgebauten Schiffscontainern.

Das Projekt ist das Ergebnis einer vom Planungsamt der Stadt Kaohsiung beauftragten Revitalisierung einer Hinterhofsituation, die das ortsansässige „Atelier Let’s“ geplant und umgesetzt hat.

Architekt

Atelier Let`s
Ta-Chi Ku, Zon Chen, Cheng-Han Chiu

Bauherr

Urban Development Bureau
Kaohsiung City Government

Gushan Ferry Pier

Kaohsiung ist mit 2,77 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Taiwans. Der Gushan Ferry Pier verbindet die Stadt mit der auch touristisch bedeutsamen Insel Cijin. Rund um die Fährstation liegen Geschäfte und Restaurants.

Alles wirkt großstädtisch und geschäftig. Und mittendrin, zwischen einer belebten Straße und dem Pier, liegt die kleine Oase Cool Cool Seaside. Eingefasst von Lagerschuppen und Geschäften für Haushaltswaren finden sich zwei Basketballcourts, die durch einen eigenwillig gestalteten Aufenthaltsbereich voneinander getrennt werden.

Adresse

Gushan Ferry Pier Station
804, Gushan District
Kaohsiung
Taiwan

Luftbild

Geschichte

Früher fuhr hier auch die Eisenbahn. Im Zuge der Stadtentwicklung änderte sich das jedoch und im verwaisten Gleisbett entstand ein kleiner Park, der allerdings nicht gepflegt wurde und in Vergessenheit geriet. Das Gelände wurde immer mehr zwischen Wohn- und Geschäftshäusern, Lagern und Fabriken eingeklemmt, ohne genutzt zu werden.

Hier befanden sich bereits zwei Basketballplätze und ein Aufenthaltsbereich mit Betonbänken – allerdings ebenfalls stark vernachlässigt und demzufolge kaum noch genutzt. Das Atelier Let’s wurde damit beauftragt, der Freizeitanlage eine neue Struktur zu geben und diese für Anwohner und Touristen gleichermaßen einladend zu gestalten.

Fotos

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Container

Angesichts des begrenzten Budgets war es sinnvoll, so weit wie möglich auf vorhandene Materialien zurückzugreifen. Daher wurden die vorgefundenen Sitzflächen aus Stahlbeton zum Fundament des Vordachs. Das ersparte Materialkosten und den gesamten Aushub.

Cool Cool Seaside besteht aus drei hintereinander stehenden Containern, die durch Stahlstützen um Geschosshöhe aufgeständert wurden. Die Seitenteile wurden nach außen heruntergeklappt und bilden nun die Vordächer des Aufenthaltsbereichs.

Die drei Schiffscontainer sollen auf die Vergangenheit des Standortes als kolonialer japanischer Railyard verweisen. Sie wurden demontiert und auf ihre Stahlskelette zurückgebaut, bevor sie verstärkt, neu lackiert und wieder aufgebaut wurden.

Feedback

10 + 3 =

Gestaltung

Dünne Stahlseile tragen die Seitenteile der Container, die an beiden schmalen Enden auskragen und an den längeren Kanten von schlanken Säulen getragen werden.

Der gesamte Aufenthaltsbereich wurde leicht erhöht und mit einem Kiefernholzboden versehen. Das schafft eine gestalterische wie haptische Abgrenzung zu den Spielfeldern und den umliegenden Höfen und vermittelt „ein Gefühl der Entspannung“. Und diese Entspannung passt sehr gut zur Intention der Planer, die das Projekt als „massage for the city“ verstehen.

Für die wohltuend milde farbliche Gestaltung wurde Bamboo Yang, ein Mitglied der sehr populären lokalen Straßenkunstgruppe Wallriors, gewonnen.

Eröffnung

2017

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Tempel

Eine Sichtachse zum nahegelegenen Wen-Long-Tempel führt quer durch die Anlage. Die Gestaltung der Container und Vordächer nimmt darauf Rücksicht: Die Sicht in Richtung Tempel wird nicht behindert und die Höhe der Cool Cool Seaside bleibt unter der des Tempels.

Die Cool Cool Seaside war der typische Hinterhof einer Geschäftsstraße in einer Hafengegend. Nun kann man hier wieder Sport treiben und sich großstädtisch entspannen – zum Beispiel bei einem (mitgebrachten) Eis in subtropischem Klima und im Schatten der Vordächer die „Müdigkeit des Alltags“ abbauen, wie die Planer das nennen.

Wirklich eine Massage, nicht nur für die Stadt.

Farbliche Gestaltung

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PLÄNE

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La Oliva

Maritime Weihnachten

Straßenbeleuchtung auf Fuerteventura

Menis Arquitectos

Weihnachtsschmuck aus Strandgut

Der spanische Architekt Fernando Menis hat zu Weihnachten Straßenbeleuchtungen in der Form von Lichterketten entworfen und in der spanischen Küstenstadt La Oliva realisiert. Dieser Schmuck besteht aus einer Reihe von maritimen Installationen, auf dem Wasser und an Land. Dazu wurden Gegenstände und Materialien recycelt, die von Kindern und Touristen in den Hotels der Stadt zurückgelassen wurden. Gebrauchskunst, an der die Bewohner der Stadt beteiligt sind.

La Oliva liegt auf der spanischen Insel Fuerteventura. Tourismus ist ein enormer Wirtschaftsfaktor. Daher sind neue Attraktionen, die Urlauber anziehen, immer willkommen. Insbesondere dann, wenn sie auch außerhalb der Strandsaison funktionieren.

Lichterketten aus Tintenfischen

Menis entwarf Lichterketten aus Tintenfischen. Genauer: Er entwickelte ein energieeffizientes Weihnachtsbeleuchtungssystem, das die lokale Identität und Kultur, insbesondere die Fischerei, berücksichtigt.

Die Idee war, auf ansprechende Art und Weise das Bewusstsein für die Gefahren der Meeresverschmutzung zu schärfen. Gleichzeitig ist das Design ausgesprochen hilfreich, um La Oliva als Reiseziel auch während der Weihnachtszeit besser sichtbar macht.

Was vom Strandurlaub übrig blieb

Menis recycelte Schwimmreifen, Luftmatratzen, Surfbretter und Strandspielzeug – und verwandelte sie in riesige Oktopusse. Oder in Quallen oder Palmen.

Im Vergleich zu den üblichen Rentieren und verschneiten Tannen verleiht dieser Weihnachtsschmuck der Stadt einen wohltuend maritimen Kontrast. Die Beleuchtung wird durch LEDs und kleine Solarmodule auf den nahegelegenen Booten erreicht.

Da geht noch mehr

Menis schlug eine Reihe von Installationen vor: „Riesentintenfische“, „Hibiskusblüten“, „Palmen“, „Kleine Boote“ und „Quallengirlanden“. In der ersten Ausgabe dieses faszinierenden Projekts im Jahr 2017 wurden die Riesentintenfische und die Quallengirlanden realisiert. Weitere werden folgen. Hoffentlich.

 

Zum ersten Mal ist in Deutschland eine Retrospektive von Fernando Menis zu sehen – inklusive Tintenfisch: in der Galerie Aedes in Berlin, vom 8. Dezember 2018 bis zum 17. Januar 2019.

PROJEKTDATEN

Architekt

Menis Arquitectos
Puerta Canseco 35, 2B
38003, SC Tenerife
Spanien

Bauherr

Stadtverwaltung La Oliva
Fuerteventura
Spanien

Fotos

Patricia Campora
Stadtverwaltung La Oliva
Menis Arquitectos

Autor

Johannes Bühlbecker
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Eröffnung

Dezember 2017

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Wuxi Taihu Show Theatre

Architektur ist das, was man nicht sieht

Wuxi Taihu Show Theatre

Steven Chilton Architects

Nah am Wasser gebaut

Ab Dezember 2019 soll im Wuxi Taihu Show Theatre dauerhaft eine Wassershow von Franco Dragone aufgeführt werden. Dragone wurde vor allem durch seine Arbeit mit dem Cirque du Soleil und Celine Dion bekannt. Heute produziert sein Unternehmen „Dragone“ weltweit aufwendige Shows, die sich den Themen Artistik, Illusion und Wasser widmen.

Das Wuxi Taihu Show Theatre entsteht aktuell in der Nähe des Taihu-Sees in der chinesischen Provinz Jiangsu. In Wuxi leben 2,75 Millionen Menschen. Ganz augenscheinlich wurde der Bau nicht nur vom Wasser, sondern auch vom „Sea of Bamboo Park“ in Yixing, dem größten Bambuswald Chinas, inspiriert. Das Theater wird 2.000 Plätze bieten.

Architektur ist das, was man nicht sieht

Das außergewöhnliche Erscheinungsbild des Wuxi Taihu Show Theatre wird von drei Elementen bestimmt: den überaus schlanken Stützen, dem überstehenden Dach und der Gebäudehülle.

Rund um das Gebäude stehen weiße Stützen – schmal, hoch und zum Teil leicht schräg. Sie vermitteln dem Besucher das abstrakte Gefühl, er stünde im Bambuswald. Die Stützen stehen so dicht, dass sie auch als Sichtschutz zwischen der Fassade und der umgebenden Landschaft dienen. Im Bereich der Eingänge ist der Stützenwald aufgelockert und weist so den Besuchern den Weg ins Innere des Wuxi Taihu Show Theatre.

Organische Qualitäten

Das kreisrunde Dach umschließt den Umfang des Gebäudes und seiner Außenbereiche. Das gestalterische Bild, das Steven Chilton Architekten hier bemühen, ist eine Baumkrone, die über dem Bambuswald des Wuxi Taihu Show Theatre thront. Die Überdachung besteht aus unterschiedlich großen, unterschiedlich ausgerichteten dreieckigen Feldern aus gold-eloxierten Aluminiumlamellen. Jedes Element ist nach dem Zufallsprinzip ausgerichtet. Das soll eine „organische Qualität der Struktur“ und damit eine Folge von Licht und Schatten schaffen, die den ganzen Tag lang auf die Gebäudehülle fallen.

Strukturell wird jedes Feld der Dachhaut von einer dreieckigen Gitterkonstruktion gehalten, die wiederum ihre Last in die Primärstruktur des Gebäudes überträgt. Funktional betrachtet ist es Sinn und Zweck des „Sonnendaches“, den Besuchern ein angenehmes Klima zu bieten und die Fassade zu beschatten, um die Kühllast des Gebäudes zu senken.

Am Waldesrand

Die Gebäudehülle besteht im Wesentlichen aus Vorhangfassaden, die zum Teil geschlossen, zum Teil verglast und zum Teil bemalt sind. Der obere Abschluss der Fassade und der Bereich der Eingangshalle sind verglast. Das erlaubt Tageslicht und Blickbeziehungen in den wichtigsten öffentlichen Bereichen. Die Fassade ist über die volle Höhe des Gebäudes übersät mit weißen und goldenen Streifen. Sie setzen die „Bambussäulen“ fort und machen das Gebäude zum äußeren Rand des Bambuswaldes.

Ätherische Signale

Nachts wird die Gebäudehülle von unten beleuchtet und damit zu einem „ätherischen Signal“, das zwischen den Wäldern der „Bambussäulen“ einen Blick erhascht und Zuschauer und Publikum von der anderen Seite des Sees und der umliegenden Siedlung anzieht. Der Charme dieser Architektur besteht halt darin, dass man sie kaum sehen kann. Das unterscheidet das Wuxi Taihu Show Theatre sehr wohltuend von vielen protzigen Theaterbauten, wie wir sie kennen.

Die Eröffnung des Theaters ist für Dezember 2019 geplant.

Der Entwurf von Steven Chilton Architects ist Finalist des „World Architecture Festival Future Project Award“.

PROJEKTDATEN

Architekt

SCA | Steven Chilton Architects

London

Bauherr

Dalian Wanda Group

Nutzer

Dragone
Franco Dragone
Rue de Belle-Vue 23
7100 La Louvière
Belgien

Standort

Wuxi Taihu Show Theatre
Wuxi
China

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Illustrationen

Steven Chilton Architects

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Eröffnung

2019

ILLUSTRATIONEN

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Umbrella Sky Project

Keine Welpen

Guerilla-Marketing: das Umbrella Sky Project in Águeda

Mary Poppins

Inspiriert von der jungen Nanny Mary Poppins, die mit ihrem Regenschirm vom Himmel steigt, erschien das Umbrella Sky Project erstmals im Jahr 2011 im Rahmen des jährlichen Kunstfestivals in der portugiesischen Stadt Águeda. Jeden Sommer beglücken die Designer von Sextafeira seitdem eine Handvoll der engen Straßen der Stadt mit bunten Regenschirmen, die den Passanten Schatten spenden. An den Dächern befestigt und mit Seilen verbunden werfen Hunderte dieser Schirme einen kreativen und kostengünstigen Schatten auf die auserwählten Straßen Águedas.

Vor allem aber bildet das Meer der Schirme ein einzigartiges Farbspektakel, das sowohl Stadt als auch Designer sehr schnell berühmt machte. Inzwischen wurde des Projekt weltweit exportiert.

Guerilla-Marketing

Das Umbrella Sky Project besteht neben den Schirmen aus bunten künstlerischen Installationen, die über Águeda verstreut sind. Der Himmel  aus im Winde wehenden Regenschirmen ist allerdings das wirklich starke Element des Projekts, das es weltweit bekannt gemacht hat.

Sextafeira gründeten sich im Jahr 2004 „mit dem Willen, eine einzigartige Position in der heutigen, von Kommunikation durchdrungenen Gesellschaft einzunehmen. Wir nutzen Guerilla-Marketing, um die Herzen und Köpfe unserer Kunden zu erreichen.“ Haupttaktik ist der Einsatz ungewöhnlicher Mittel und Aktionen unter dem Motto „keine Flyer, keine Banner, keine Welpen“.

Jedes Jahr wird ein anderes Thema gewählt, an dem die Installationen und Dekorationen in Águeda ausgerichtet werden.

Farbe ins Spiel

Das Ziel der Designer ist es, Farbe ins Leben, in die Grauzonen der Stadt zu bringen – und Touristen und vorbeikommenden Bewohnern ein Lächeln zu entlocken. Eine einfache Idee, die Leben, Farbe, ein anderes Licht und sogar Schutz in den öffentlichen Raum bringt – mit einem enormen Wiedererkennungswert für die Stadt Águeda.

Das Meer der Regenschirme bringt Farbe in die engen Gassen. Während sie in der Luft magisch zu schweben scheinen, werden die Schirme tatsächlich von einer Schnur gehalten. Die leuchtende Idee zieht nicht nur Aufmerksamkeit auf sich, sondern verschönert auch den Alltag. Daher wird das Umbrella Sky Project von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geliebt.

Wie Weihnachten

Das Umbrella Sky Project ist sehr schnell zu einer festen Institution geworden, zu einem wiederkehrenden Fest, auf das sich alle freuen.

Die Designer Sextafeira starteten Ableger in anderen Städten wie Lissabon, wo sie bunte Luftballons über städtische Gassen hängten. Bunte Schirme hingen bereits in vielen Ländern Europas, aber auch in den USA.

Das Projekt kostet nicht viel Geld und fördert Handel, Gewerbe und die Region selbst, sagen die Designer. Recht haben sie.

Projektdaten

Designer

SEXTAFEIRA
Jardim Conde Sucena, Águeda
PT  3754-130 Águada

Bauherr

Stadt Águeda

Eröffnung

Jedes Jahr aufs Neue

Autor

Sextafeira Produções

Johannes Bühlbecker,
More Sports Media

Standort

R. Luís de Camões 111
PT – 3750-101 Águeda

Luftbild

Danke, Google!

Bilder

Installationen

Videos

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Kunst im Wasser

London Mastaba

Das Projekt

Am 18. Juni 2018 wurde London Mastaba, eine temporäre Skulptur von Christo und Jeanne-Claude, im Londoner Hyde Park, eröffnet. Sie ist bis zum 23. September 2018 zu sehen. Die geometrische Form der Skulptur orientiert sich an Mastabas. Das war ein nach dem ägyptisch-arabischen Wort für Bank benannter Typ von Bauten in der altägyptischen Kultur, der später von den Pyramiden abgelöst wurde. Die 20 Meter hohe Konstruktion besteht aus 7.506 horizontal gestapelten, farbigen Fässern, die speziell in den Farben Rot, Blau, Mauve und Weiß gefertigt und bemalt und auf einer schwimmenden Plattform auf dem Serpentine Lake befestigt sind. Alle Materialien sind als umweltfreundlich zertifiziert.

Die Konstruktion

Der Bau begann am 3. April 2018 durch JK Basel, Deep Dive Systems und Coventry Scaffolding sowie ein Team von Ingenieuren von Schlaich Bergermann Partner. London Mastaba besteht aus 7.506 horizontal gestapelten Fässern auf einer schwimmenden Plattform. Die Plattform ist 20 Meter hoch, 30 Meter breit (an den 60° geneigten Wänden) und 40 Meter lang. Für die Skulptur wurden Standardfässer mit den Maßen 59 x 88 cm hergestellt und bemalt. Die Seiten der Fässer, die oben und an den beiden schrägen Wänden der Skulptur sichtbar sind, sind rot und weiß. Die Enden der Fässer, die an den beiden senkrechten Wänden sichtbar sind, sind blau, lila und verschieden rot. Die schwimmende Plattform besteht aus ineinander greifenden Würfeln aus hochdichtem Polyethylen (HDPE). Sie wird von 32 Ankern gehalten, von denen jeder sechs Tonnen schwer ist. Die tonnenförmige Unterkonstruktion besteht aus einem Gerüst und einem Stahlrahmen, der mit der schwimmenden Plattform verbunden ist. Das Gesamtgewicht der Skulptur beträgt 600 Tonnen. Ihre Grundfläche nimmt etwa ein Prozent des Sees ein.

Impact

Alle Baumaterialien sind als umweltfreundlich zertifiziert und haben keinen Einfluss auf das Ökosystem des Sees. Der Abbau der Skulptur beginnt am 23. September 2018. Während einige Geräte und Materialien, wie z.B. Gerüste, gemietet wurden und zurückgegeben werden, werden die anderen Materialien industriell recycelt. Christo legt auch hier Wert darauf, dass durch seine Projekte keine Kosten entstehen: London Mastaba wird vollständig durch den Verkauf seiner Kunstwerke, vor allem Skizzen und Bilder, bezahlt. Es werden keine öffentlichen Gelder verwendet.

Der Hyde Park

The Royal Parks ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die im März 2017 gegründet, um sich für 5.000 Morgen „Royal Parkland“ in ganz London zu engagieren, so eben auch für den Hyde Park. London Mastaba ist eine willkommene Bereicherung für den Hyde Park in diesem Sommer. Die Aktion bringt international anerkannte Kunst in den Park, die Besucher kostenlos genießen können. The Royal Parks haben bei diesem Projekt sehr eng mit Christo und seinem Team zusammengearbeitet, so dass der Serpentinensee auch nach dem Abbau der Skulptur von erheblichen Investitionen profitieren wird. Dazu gehören ökologische Verbesserungen auf der Insel Serpentine und die Schaffung neuer Lebensräume, zum Beispiel für wirbellose Landtiere, Wasservögel, Reiherkörbe und Vogel- und Fledermauskästen.

Fahren Sie doch mal hin!

Für die Ausstellung oder The London Mastaba sind keine Tickets oder Reservierungen erforderlich. Der Hyde Park ist täglich von 5 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet und die Serpentine Galleries sind den ganzen Sommer über täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Hier ist vom 19. Juni bis zum 9. September eine beeindruckende Ausstellung von Christo und seiner verstorbenen Frau Jeanne-Claude zu sehen. Der Eintritt ist frei. Für Behinderte bietet Liberty Drives kostenlose Mobilität für die Royal Parks. In den Serpentinen-Galerien gibt es auch vollen Zugang für Behinderte. Eine detaillierte Karte finden Sie unter: www.serpentinegalleries.org.

Projektdaten

Künstler

Christo and Jeanne-Claude

Team

Schlaich Bergermann Partner
JK Basel
Deep Dive Systems
Coventry Scaffolding

Hauptnutzer

The Royal Parks
The Old Police House
Hyde Park
London
UK – W2 2UH

Eröffnung

18.6.2018

Autor

Christo and Jeanne-Claude

Adresse

London W2 UK – 2UH

Luftbild

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Fotograf

Wolfgang Volz André Grossmann (Zeichnungen)

Bilder von der Baustelle

Videos

Pavillon d’Eau

Zu Gast beim Weltkulturerbe

Der Pavillon d’Eau am Genfer See

Ort

Der Pavillon d’Eau ist bzw. war ein temporärer Pavillon aus Holz und Porzellan, der im Jahr 2017 auf dem Genfer See errichtet wurde. Es wurde im Rahmen einer Abschlussarbeit an der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) realisiert. Der Pavillon d’Eau entstand aus der Zusammenarbeit der beiden wichtigsten Schweizer Universitäten EPFL und Haute école d’art et de design – Genève (HEAD) mit der Gemeinde Saint Saphorin (393 Einwohner).

Der vom EPFL-Studenten Alexander Wolhoff entworfene Pavillon ist das Ergebnis von sechs Monaten Forschung, Prototyping und dem Dialog zwischen verschiedenen lokalen und akademischen Institutionen und Akteuren. Geboren an der EPFL und insbesondere in den Labors ALICE und LHT3, wurde das Projekt auch durch eine Partnerschaft mit dem CERCCO-Labor (HEAD) voran getrieben. Hier wurden die Porzellanfliesen einzeln von Hand gefertigt. Die Dicke der Fliesen variiert zwischen 1,3 mm und 2 mm; die 150 Stück messen 213 mm auf 293 mm.

Entwurf

Die UNESCO-Weltkulturerbe-Gemeinde Saint-Saphorin en Lavaux am Genfer See war Gastgeber des ephemeren Pavillons. Der Entwurf und die Materialien Holz und Porzellan wollten die geschichtliche und kulturelle Bedeutung des Ortes südöstlich von Lausanne hervorheben und sein kristallines Relief aus Wellen und Alpenkämmen aufwerten. Das gesamte Projekt sollte keinerlei Spuren am See hinterlassen. Das Äußere des Pavillons wird von seinem Tragwerk strukturiert, sein Innerer ist nur im Wasser sichtbar und durchaus ornamental. Die Porzellanfliesen – Bleu de Sèvre emailliert – und ihre besondere Form spielen mit der Brechung der Sonnenstrahlen und des Sees als Versuch, die Blendung des Ortes einzufangen.

Architekt

Alexander Wolhoff
École polytechnique fédérale de Lausanne

Team

EPFL: D. Dietz, Raffel Baur
LHT3; R. Gargiani, Me R. Fiechter
HEAD: M. Gerber, I.Schnederle, J-P. Greff.

Fotograf

Alexander Wolhoff

Autor

Alexander Wolhoff

Adresse

Lake of Geneva (Léman)
Plage des Bains Reymon
CH – Saint-Saphorin

Luftbild

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Eröffnung

2017

Bilder

Zalige-Brücke

Hochwasser als Spektakel

Die Zalige-Brücke in Nijmegen

Leben mit dem Wasser

Die Niederländer wissen, wie man mit dem Wasser lebt. Die Zalige-Brücke in Nijmegen von NEXT Architekten, in Zusammenarbeit mit H+N+S Landscape Architects, ist ein weiterer Beweis dafür. Die Brücke taucht langsam in das ansteigende Wasser des Flusses Waal ein und ist bei Hochwasser nur durch Trittsteine erreichbar. Der ultimative Ort, um Hochwasser als Spektakel zu erleben.

In Nijmegen werden Wasserstände von bis zu 11,50 m NAP+ gemessen. Diese Höhe wurde in den letzten 15 Jahren nur einmal erreicht. Früher wäre das eine Bedrohung gewesen, jetzt wird das Hochwasser zur Attraktion. Die Menschen spazieren über die Brücke und durch den Flusspark, um das Hochwasser zu sehen und zu erleben.

Ein Bypass für den Fluss

Das Klima verändert sich und bewirkt, dass Flüsse mehr und mehr Wasser mit sich führen. Um Überschwemmungen vorzubeugen, räumt das landesweite Projekt „Room for the River“ den Flüssen mehr Raum ein. Die Zalige-Brücke ist Teil der Maßnahme. „Raum für die Waal“ ist das größte Teil-Projekt und beinhaltete die Verlegung des Deiches und den Bau eines Nebenkanals in den Überschwemmungsgebieten: ein Bypass für den Fluss. Die Zalige-Brücke wurde im März 2016 fertiggestellt. Michel Schreinemachers, Partner bei NEXT architects, betont die Beziehung zwischen Brücke und Landschaft: „Diese Brücke wurde in die Auen gebaut. Wir wollten eine Brücke entwerfen, die einen Weg über das Wasser ermöglicht und mit der Flusslandschaft interagiert.“ Normalerweise hat der Fluss eine durchschnittliche Höhe von 7 m NAP+. Dann steht die Brücke hoch über dem Wasser. Die Brückenpodeste und die Trittsteine sind perfekt auf das Profil der Landschaft abgestimmt. Wenn der Wasserpegel steigt, gehen Teile der Brücke unter, ihr Aussehen und ihre Nutzung verändern sich. „Die Brücke macht die wechselnden Wasserstände erlebbar“, sagt Schreinemachers.

Architekt

NEXT architects  Paul van Vlissingenstraat 2a NL – 1096 BK Amsterdam

Team

Michel Schreinemachers, Marijn Schenk, Bart Reuser, Jurriaan Hillerström, Luuc Sonke, Maarten Vermeulen, Ingeborg Kuijlaars

Bauherr

Stadt Nijmegen

Bauunternehmen

I-Lent (Dura Vermeer Divisie Infra BV en Ploegam BV)

Fotograf

© NEXT architects / Photographs: Jan Daanen
© NEXT architects / Photographs: Rutger Hollander
© NEXT architects / Photographs: Jeroen Bosch
© NEXT architects / Photographs: Jennie Burgers

Autor

NEXT architects 

Adresse

Zaligebrug NL – 6541 AH Nijmegen

Luftbild

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Eröffnung

2016

Baukosten

4.700.000 €

Kein Hochwasser / Hochwasser

Schnitt

Hochwasser als Spektakel

Im Januar 2018 hat sich die Zalige Brücke erstmals bewährt. Der Wasserstand stieg auf den höchsten Stand seit 15 Jahren. Das Hochwasser wurde zur Attraktion und die Brücke zum ultimativen Erlebnisort. Das ganze Jahr über hat die Waal eine durchschnittliche Höhe von 7 m +NAP und die Brücke steht hoch über dem Wasser. Als der Fluss 10,5 m +NAP erreichte, tauchten die Brückenpodeste unter und die Trittsteine wurden der einzige intermittierende Weg, der den Zugang zur Brücke ermöglichte. Die Menschen gingen über die Brücke und durch den Flusspark, um das Hochwasser zu sehen und zu erleben. Als die Trittsteine unter Wasser kamen, wurde die Brücke unzugänglich.

Mehr Geschichten erzählen

„Das Bewusstsein für die Fragen des Wassers ist leider noch immer gering“, sagte Henk Ovink, Sonderbeauftragter für internationale Wasserangelegenheiten in den Niederlanden. „Also müssen wir mehr Geschichten erzählen, damit die Leute verstehen, wie wichtig das Thema Wasser ist.“ Genau das tut die Zalige-Brücke: Sie unterstreicht den dynamischen Charakter des Wassers, indem sie die Menschen die sich verändernde Flusslandschaft sehen und erleben lässt. Damit zeigt sie Wege auf, mit dem Wasser zu leben – nämlich indem wir ihm genügend Raum geben. If you can’t beat them, join them.

Bilder

Cirkelbroen

Creative Reality

Cirkelbroen in Christianshavn

Ein Fest für Fußgänger

Cirkelbroen ist eine Fußgängerbrücke mit fünf runden Plattformen in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Sie überspannt den Kanal im Stadtviertel Christianshavn und verbindet Christiansbro mit Applebys Plads. Seit Jahren war es Ziel der Stadt Kopenhagen, eine zusammenhängende Uferpromenade zu schaffen.

Cirkelbroen ist ein Fest für Fußgänger. Die Bücke spiegelt das tägliche Leben rund um den Kanal und die Umgebung von Christianshavn mit seinen Hausbooten, den Segelbooten und den Stadtmauern wider. Der Hafen von Kopenhagen war einst ein Zentrum maritimer Aktivitäten, und Cirkelbroen ist ein Zeugnis dieser Geschichte. Bei Entwurf und Realisierung der Brücke erinnerte sich der Künstler und Planer Olafur Eliasson an die Fischerboote, die er als Kind in Island sah. Im Hafen lagen die Boote oft direkt nebeneinander, und manchmal schien es, als könnte man den Hafen durchqueren, indem man einfach von Boot zu Boot hüpft.

Eine andere Perspektive

Cirkelbroen mit seinen fünf runden Plattformen ist Teil eines größeren Kreises, der eine Fußgängerroute rund um den Hafen von Kopenhagen bildet. Hier können die Menschen beim Radfahren, Laufen oder Gehen die Stadt aus einer anderen Perspektive sehen.

Täglich überqueren bis zu 5.000 Menschen diese Brücke. Sie sollen Cirkelbroen als Treffpunkt nutzen. Die Zickzackgestaltung will die Geschwindigkeit der Passanten reduzieren und sie dazu bringen, eine Pause einlegen. „Auf unserem Weg zu zögern bedeutet, sich auf ein körperliches Empfinden einzulassen.“ So sieht das Olafur Eliasson. Solche Wahrnehmungen nennt der Planer dieser Brücke einen wesentlichen Bestandteil einer lebendigen Stadt.

Designer

Studio Olafur Eliasson
Christinenstraße 18/19, Haus 2
D – 10119 Berlin

Team

Sebastian Behmann, Robert Banović, Jan Bünnig

Bauherr

Nordea-fonden

Hauptnutzer

Stadt Kopenhagen

Autor

Olafur Eliasson

Fotograf

Anders Sune Berg

Adresse

Cirkelbroen
Johan Semps Gade
DK – København K

Luftbild

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Eröffnung

2015

Inklusion und Tradition

In Dänemark gibt es eine starke Tradition der Inklusion und Akzeptanz: Ideen, die wir noch nicht hatten, Menschen, denen wir noch nicht begegnet sind, und unvorhersehbare Begegnungen. Es ist etwas, woran wir alle gemeinsam arbeiten müssen, und eine Möglichkeit, dies anzugehen, besteht darin, wie wir den öffentlichen Raum planen. Cirkelbroen wird zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Entwicklung einer gastfreundlichen und integrativen Stadt beitragen.

Emotionale Qualitäten

Überhaupt Kopenhagen. Was die Qualität städtischer Räume und ihre Atmosphäre ausmacht, hat die dänische Hauptstadt viele Vorbilder zu bieten. Hier ist ein weiteres. Natürlich kann man Atmosphäre nicht planen, da sie von den Menschen, die den Raum nutzen, koproduziert wird. Es ist aber offenbar möglich, eine Atmosphäre zu pflegen und wachsen zu lassen. Als Künstler arbeitet der Designer Olafur Eliasson mit abstrakten und emotionalen Qualitäten, und die bringt er hier ein. Politiker, Stadtplaner und Entwickler sollen ihre Bordmittel erweitern, indem sie die „Creative Reality Producers“ in die Entwicklung urbaner Räume einbeziehen: Künstler, Sozialwissenschaftler, Soziologen, Anthropologen, Historiker, Tänzer, Dichter, Umweltaktivisten und Philosophen. Guter Plan.

Bilder

Videos

Moses Bridge

Die durch das Wasser gehen

Die Moses Bridge bei Bergen op Zoom

Geschichte

Die Moses Bridge entstand in geschichtsträchtiger Umgebung im Südwesten der Niederlande im Rahmen der Rekonstruktion historisch bedeutender Anlagen, die heute als Freizeitgebiet zugänglich sind.

Die „West Brabantse Waterlinie“ ist eine historische Verteidigungslinie, die aus einer Reihe von Festungen und Städten mit Überschwemmungsgebieten rund um Bergen op Zoom besteht. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde während des 80-jährigen Krieges errichtet, um die Spanier aufzuhalten. Fast 400 Jahre später wurden und werden die Fort und Verteidigungs- und Wasserlinien nun schließlich – zu friedlichen Zwecken – wiederhergestellt. Dabei wurde auch eine Zugangsbrücke über den Graben einer der damals fast 50 Festungen, nämlich des Fort de Roovere, benötigt: Das Ergebnis ist die Moses Bridge.

Festung

Die Festung ist nun keine Festung mehr, sondern Teil eines Freizeitgebietes mit zahlreichen überregionalen Rad- und Wanderwegen. Es war früher – als die Verteidigungsanlagen noch Verteidigungsanlagen waren – natürlich höchst unzulässig, Brücken über die Gräben dieser Verteidigungsanlagen zu bauen. Dies galt insbesondere für die Seite der Festung, von der der Feind erwartet wurde.

Architekt

RO+AD Architecten
Van der Rijtstraat 40 
4611PR 
NL – Bergen op Zoom 

Team

Ro Koster, Ad Kil, Martin van Overveld

Bauherr

Stadt Bergen op Zoom

Eröffnung

2011

Adresse

Schansbaan 8
NL – 4661 PN Halsteren

Luftbild

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Fotograf

Katja Effting

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Schnitte

Idee

Diese geschichtlichen Voraussetzungen nahmen die niederländischen Architekten Ro Koster und Ad Kil zum Anlass, die Moses Bridge als eine annähernd unsichtbare Brücke zu entwerfen und zu bauen. Die Brücke liegt wie ein Graben in der Festung, der sich in die Umrisse der Landschaft einfügt. Die Konstruktion ist komplett aus Holz und mit EPDM-Folie abgedichtet. Die Moses Bridge ist aus der Ferne nicht zu sehen, da der Boden und das Wasser bis an den Rand reichen. Damit der Wasserpegel gleich und die Besucher trocken bleiben, wurden auf beiden Seiten des Grabens Überläufe angelegt, die das überschüssige Wasser ableiten.

Teilen

Sichtbares Tragwerk oder so etwas wie eine Brüstung oder ein Geländer gibt es nicht.  Wenn man näher kommt, öffnet sich die Festung durch einen schmalen Graben. Die Besucher können wie Moses über das Wasser laufen. Eigentlich laufen sie allerdings nicht über das Wasser, sondern durch das Wasser. Das Wasser zu teilen, hat aber auch was.

Bilder

Video

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