Copenhagen Islands

Parkipelago

Copenhagen Islands

Marshall Blecher & Studio Fokstrot

About

Copenhagen Islands ist die Geburt eines neuen Archetypus im städtischen Raum und im Hafen von Kopenhagen: ein „Parkipelago“, also eine Mischung aus Park und Archipel (Inselgruppe). Copenhagen Islands besteht aus schwimmenden Inseln, die frei zugänglich sind und von Bootsfahrern, Fischern, Kajakfahrern, Sternenguckern und Schwimmern genutzt werden können.

Die Inseln bringen ein wenig Wildnis und Skurrilität in den sich durch viele Bauprojekte rasant entwickelnden Hafen zurück. Zum Projekt gehören Pflanzen, Bäume und Gräser – also Lebensräume für Vögel und Insekten, Algen, Fische und Weichtiere. Die Inseln bieten einen sich ständig verändernden, großzügigen, grünen Raum im Zentrum der Stadt. Copenhagen Islands propagiert auch eine neue Art von klimaresistentem Städtebau: von Natur aus flexibel in der Nutzung und ausschließlich mit nachhaltigen Materialien realisiert.

Konstruktion

Die Inseln werden in den Werften im Kopenhagener Südhafen in traditioneller Holzbootbauweise von Hand gebaut. Sie werden saisonal zwischen nicht ausgelasteten und neu erschlossenen Teilen des Hafens hin- und herbewegt, um Leben und Aktivität zu katalysieren.

Die erste Prototyp-Insel „CPH-Ø1“ wurde 2018 zu Wasser gelassen und umgehend zu einem beliebten neuen Symbol des Hafens. Die Insel zog von Ort zu Ort und beherbergte eine Fotoausstellung, eine Reihe von Vorträgen und viele Picknicks am Meer. Dem Prototyp werden drei weitere Inseln folgen, die 2020 zu Wasser gelassen werden sollen. Für die kommenden Jahre sind weitere geplant.

Auszeichnungen

Die Copenhagen Islands wurden mit den internationalen Designpreis für den öffentlichen Raum von Taipeh und mit dem Preis für verantwortungsvolles Design ausgezeichnet. Das Projekt war Finalist beim Beazley-Designpreis des Londoner Designmuseums und beim dänischen Designpreis.

Copenhagen Islands ist eine gemeinnützige Initiative des australischen Architekten Marshall Blecher und des dänischen Designstudios Fokstrot. Sie wird von der Stadt Kopenhagen und den Initiativen „Og Havn“ sowie „Gode Havneliv“ unterstützt.

Wir waren das.

Die Projektdaten

Illustratonen

Airflix (Aerials)
MIR (Visualisations)

Autor

Johannes Bühlbecker
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Eröffnung

2018 / 2020

Videos

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Copenhagen Islands

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Schwimmende Inseln, die in der Weft gebaut werden. Für Bootsfahrer und Sternengucker.

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Himmelstropfen

Wahrzeichen, gut gedüngt

Die himmelstropfen im Sauerland

Christoph Hesse Architekten

About

Diese „Himmelstropfen“ genannten drei kleinen Pavillons wurden am 22. Mai 2020 anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität errichtet. Biodiversität zielt darauf ab, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte beim Umgang mit biologischer Vielfalt in Einklang zu bringen.

Der diesjährige Slogan der Vereinten Nationen „Unsere Lösungen liegen in der Natur“ betont „Hoffnung, Solidarität und die Bedeutung der Zusammenarbeit auf allen Ebenen, um die Zukunft des Lebens im Einklang mit der Natur aufzubauen“ (Umweltprogramm der Vereinten Nationen, Montreal, Kanada, 2020).

Referinghausen

Der für das Projekt „Himmelstropfen“ ausgewählte Ort befindet sich im Hochsauerland entlang der Heidenstraße, einer über 1.000 Jahre alten Handelsroute zwischen Leipzig und Köln, die auch Teil des Pilgerweges nach Santiago de Compostela in Spanien war.

Referinghausen ist ein Ortsteil der Stadt Medebach im Hochsauerlandkreis. Referinghausen wurde bereits im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Hier leben 253 Menschen.

Rankgerüst

Die Himmelstropfen bestehen aus drei kleinen Pavillons. Sie werden auf dem höchsten Punkt eines Hügels zu einem kleinen Wahrzeichen und zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Landschaft genießen kann.

Die Pavillons bestehen aus aufrecht gestellten Baustahlmatten, die als Rankgerüst dienen. Zusammen mit der Gemeinde wurden verschiedene Arten von Gräsern, Blumen und Kletterpflanzen aus der Region gepflanzt. In den nächsten Jahren werden die Pflanzen wachsen und die Gitter schließlich vollständig bedecken. Die Installation dient der Artenvielfalt und als Rastplatz für Besucher.

Gute Aussichten.

Fotos & Pläne

Wir waren das.

Die Projektdaten

Architekt

Christoph Hesse Architekten
Korbach/Berlin

Bauherr

Ortsgemeinschaft Referinghausen

Fotos & Text

Christoph Hesse Architekten
Korbach/Berlin

Standort

Referinghausen
D – Hochsauerland

Eröffnung

Mai 2020

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Floating Piers

Über das Wasser gehen

Die Floating Piers auf dem Iseosee

Christo und Jeanne-Claude

16 Tage 2016

Mehr als 1,2 Millionen Menschen besuchten Christo und Jeanne-Claude’s „Floating Piers“ in der Zeit vom 18. Juni bis 3. Juli 2016. Das temporäre Kunstwerk bestand aus drei Kilometern langen, stoffbespannten Stegen, die über das Wasser des Iseosees gebaut wurden, und setzte sich auf einer 2,5 Kilometern langen Fußgängerzone in Sulzano und Peschiera Maraglio fort. Die Stege hatten kein Geländer und vermittelten so den Besuchern den Eindruck, direkt auf dem Wasser zu laufen.

Das Projekt verband die Stadt Sulzano mit den Inseln Monte Isola und San Paolo auf dem Iseosee. Der Iseosee (italienisch Lago d’Iseo oder Sebino) ist der viertgrößte der oberitalienischen Seen. Er liegt in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo.

Nur für kurze Zeit

Als temporäres ortsspezifisches Kunstwerk wurde es zum Reise- und Erlebnisziel des internationalen Tourismus. Die Floating Piers wurden in zahlreiche Wanderwege eingebunden. Die cirka 1.900 Einwohner zählende Stadt Sulzano musste aufgrund des Besucheransturms für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Die Floating Piers wurden erstmals 1970 konzipiert. Allerdings fanden Christo und Jeanne-Claude erst viel später heraus, dass der Iseosee der inspirierendste Ort für die Realisierung dieses Projekts ist. Das Seewasser, die Landschaft und die umliegenden Gemeinden wurden allesamt Teil des Projekts. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der temporäre Charakter – nach 16 Tagen war alles wieder verschwunden.

Ansturm

Die Floating Piers waren gratis für die Öffentlichkeit zugänglich. Tickets oder Reservierungen waren nicht erforderlich. Die lokalen Behörden legten allerdings fest, dass die schwimmenden Piers des Nachts geschlossen werden mussten.

Im Durchschnitt besuchten täglich mehr als 72.000 Menschen aus der ganzen Welt die Floating Piers und die gastgebenden Gemeinden rund um den Iseosee. Diese boten Essen, Trinken und Wanderungen zu verschiedenen Aussichtspunkten der Piers an. Hotels, Restaurants, Bars und Geschäfte verzeichneten erstaunliche Besucherzahlen, die Bilder vom Iseosee gingen um die Welt. Für die kleine Insel war das Projekt eine riesige Herausforderung, der sich die Menschen mit Begeisterung gestellt haben. Diese Erfahrung hat die Tourismusindustrie der Region nachhaltig beeinflusst.

Hat sich gerechnet

Die Floating Piers waren ein großer Erfolg, auch weil sie den Bewohnern rund um den See neue Perspektiven eröffnet haben. Die Region hat in 16 Tagen über eine Million Besucher empfangen, ihnen ein unvergessliches künstlerisches Erlebnis geboten und eine versteckte Ecke Italiens nähergebracht. Der Besucherstrom und die mit dem Projekt verbundenen Investitionen kamen der lokalen Wirtschaft nachhaltig zugute.

Das Projekt kostete 18 Millionen Euro, einschließlich der Montage, Installation, Wartung, Sicherung und Demontage. Nach eigenen Angaben trug Christo diese Kosten ganz alleine – das klassische Sponsoring akzeptierte er nicht.

Über 1.000 Menschen waren bei The Floating Piers beschäftigt: Hersteller, Ingenieure, Bauunternehmer, Taucher, Rettungsschwimmer, Bootskapitäne und Sicherheitspersonal. Alle Mitarbeiter wurden bezahlt, es gab keine Freiwilligen oder Volunteers.

Was am Ende übrig blieb

Nach dem Ende der „Floating Piers“ wurden die Materialien industriell recycelt und für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet. Alle Bestandteile der Floating Piers mussten innerhalb von drei Monaten entfernt werden, so dass der Iseosee verlassen werden konnte, „als wären wir nie hier gewesen.“

Die Floating Piers bestanden aus:

  • 220.000 hochdichten Polyethylenwürfel und -stiften, die von vier verschiedenen Unternehmen in Norditalien hergestellt wurden. Sie dienten zur Herstellung eines modularen Schwimmdocksystems am Iseosee. 
  • 100.000 m² Nylongewebe und 80.000 m² Filz für die insgesamt 5,5 km langen Fußgängerwege. Das dahliengelbe Gewebe sowie die Filzunterlage wurden wiederaufbereitet und für die Herstellung neuer Gewebeprodukte verwendet.
  • 200 Betonanker mit einem Gewicht von je 5,5 Tonnen, die speziell für das Projekt entwickelt wurden. Die Anker, die unter Wasser verwendet werden, um die Pfeiler an Ort und Stelle zu halten, wurden sorgfältig aus dem Seebett entfernt und für die industrielle Wiederverwendung gefräst und zerkleinert.

Projekte wie dieses werden uns sehr fehlen.

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Die Projektdaten

Künstler

Christo and Jeanne-Claude

Standort

Monte Isola
I-25050 Brecia

Fotograf

Wolfgang Volz

Autor

Johannes Bühlbecker
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Fotos

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Schwimmende Inseln, die in der Weft gebaut werden. Für Bootsfahrer und Sternengucker.

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Chemin des Carrières

Rust never sleeps

Der Chemin des Carrières im Elsass

Reiulf Ramstad Architekter

About

Verlassene Bahnstrecken zu Parks oder anderen Freizeitangeboten umzufunktionieren, ist ja vor allem in urbanen Kontexten sehr beliebt. Beim Chemin des Carrières ist das ein wenig anders: Der 11 km langer Wanderweg mit fünf Stationen entlang stillgelegter Gleise liegt nicht in der Stadt, sondern inmitten der prallen Landschaft des Elsass.

Geplant haben das Reiulf Ramstad Architekter, verwendet haben sie vor allem rostigen Stahl.

Die Steinbruchroute

Der Chemin des Carrières genannte Wanderweg – die Steinbruchroute – verbindet seit dem Sommer 2019 die beiden Ortschaften Saint Nabor und Rosheim. Früher verband die Eisenbahn beide Orte. Entlang der Strecke liegen vier Steinbrüche, in denen bis zum Jahr 2002 Schotter für den Straßenbau gewonnen wurde.

An fünf Stationen bietet der Weg viel Gelegenheit zum Anhalten, um den beeindruckend weiten Blick in die Landschaft zu genießen und in der Vergangenheit des Geländes zu schweifen.

Die meisten Installationen sind aus Cortenstahl. Dieser Stahl überzieht sich mit einem „natürlichen“ Rost und rostet dann nicht mehr weiter. Trotzdem sieht er uralt aus.

Die Umwandlung

Die Eisenbahnlinie wurde zu Beginn dieses Jahrhunderts aufgegeben, als die mehr als 300 Jahre lang betriebenen Steinbrüche von St. Nabor geschlossen wurden.

Reiulf Ramstad Arkitekter und die Landschaftsarchitekten Parentheses gewannen im Jahr 2016 den Wettbewerb zur Umwandlung der alten Eisenbahnlinien zwischen Rosheim und St-Nabor in einen Fuß- und Radweg für Touristen.

Ihr Entwurf will an die Vergangenheit dieser Orte zu erinnern und etwas für die Zukunft schaffen. Die alte Zugstrecke, die sich durch die Vogesen schlängelt, bietet nun eine Entdeckungstour durch vergessene Landschaften – und neue Blickwinkel auf unsere Alltagslandschaften.

Die fünf Kapitel

Der Chemin des Carrières ist bestens sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer geeignet. Auch die frühere Strecke wurde sozusagen multifunktional genutzt, nämlich für den Güter- und für den Personenverkehr.

Der 11 km lange Weg erzählt in fünf Kapiteln eine Geschichte in verschiedenen landschaftlichen Kulissen, die unser Verständnis für und die Freude an der Landschaft selbst stetig verbessern: Rosheim, Boersch, Leonardsau, Ottrott und St. Nabor.

Rosheim

Der Chemin des Carrières beginnt in Rosheim, mit einem Pavillon aus Corten-Stahl. der besteht aus unregelmäßigen konkaven und konvexen Formen, die eine Art Labyrinth schaffen und an die bewegte Geschichte des Ortes erinnern.

In diesem Bereich wurden die Bahngleise erhalten und um maßgeschneiderte Bänke erweitert. An einigen Stellen hat das Labyrinth Öffnungen, die die Landschaft einrahmen. Hier können die Besucher die Aussicht und die Kontemplation genießen.

Boersch, Leonardsau und Ottrott

Die nächste Station ist Boersch. Hier geht es um Wasser, betont durch ein Amphitheater an einer Flussverbreiterung, die den Zugang zum Wasser vereinfacht.

In Leonardsau tritt man aus dem langen, grünen Korridor heraus. Zwei Bleche aus Cortenstahl rahmen den Ausgang und verstärken die Öffnung in die Landschaft. Das Ganze symbolisiert ein Tor – die Portes de Bonheur – und erschließt einen Aussichtspunkt auf dem Mont St. Odile.

Darauf folgt Ottrott, das sich mit der noch vorhandenen Architektur des alten Bahnhofs beschäftigt. Hier durchqueren die Betonwege das Gebiet, um die Häuser mit dem historischen Erbe zu verbinden.

Das Rosheimer Tal

Der Weg endet in St. Nabor bei einem der Steinbrüche, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Hier geht es um Glück und um Erholung, da diese Steinbrüche Symbole für die Vegetation sein sollen, die das Land nach seiner Zeit als Industriestandort wieder in Besitz nimmt.

Wer hier die Treppe zu einer der höchsten Plattformen hinaufsteigt, wird mit dem spektakulärsten Teil der Arbeit belohnt: einem Aussichtspunkt mit viel Cortenstahl mit Blick auf das Rosheimer Tal und die elsässische Ebene.

Die Belohnung

Die Gestaltung dieser Plattform wurde von einem vierblättrigen Kleeblatt inspiriert, und die Besucher haben das Glück, die sich direkt vor ihnen öffnende Aussicht genießen zu können. Eine angemessene Belohnung für diejenigen, die entlang des Chemin des Carrières gewandert oder geradelt sind.

Eine weitere ist der Genuss der berühmten Lebensmittel- und Weinspezialitäten der Region. Das hier lohnt sich also gleich mehrfach.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

Reiulf Ramstad Architekter
Sivilarkitekter MNAL. ARK + LARK
Josefinesgt. 7
NOR – 0351 Oslo

Photos

Florent Michel 11h45
96 Avenue de la République
F – 75011 Paris

Adresse

Rue du Neuland
F – 67560 Rosheim

 

Text

Johannes Bühlbecker
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Hoverbox

Cheap Thrills

Die Hoverbox in Winnipeg

Naice Architecture & Design

Warming Huts

Im kanadischen Winnipeg findet in jedem Jahr das renommierte „Warming Huts Festival“ statt. Dabei geht es um temporäre Aufenthaltsorte auf dem zugefrorenen Red River.

Im Winter 2019 war die Hoverbox von Naice Architecture & Design einer der gefeierten Sieger.

Aufwärmen, theoretisch

Es geht also ums Aufwärmen auf einem windigen See, der zumindest in der Ausstellungsperiode von Januar bis März eine geschlossene Eisfläche bietet.

Die Hoverbox ist eine große, weiße Kiste, die über dem Eis schwebt. Darin befinden sich offenbar Menschen, die umherlaufen, verweilen oder die Hoverbox anheben. Stranger things? 

Aufwärmen, praktisch

Besucher betreten die Hoverbox über einen von zwei Einschnitten und steht alsdann in einem auf den Kopf gestellten Labyrinth. Gänge schlängeln sich durch den Baukörper und enden an Sitzbänken. Besucher wandern eher orientierungslos umher und nehmen nur die Beine und Füße anderer Besucher wahr.

Plötzliche Zusammentreffen bringen fremde Menschen zusammen, Löcher in den Wänden neben den Sitzbänken führen zu weiteren überraschenden Kontakten. Den Planern geht es um die Wahrnehmung von Nähe und Distanz.

Konstruktion

Die Hoverbox wurde aus Holzwerkstoff hergestellt. Die acht Stahlstützen, auf denen die Box steht, wurden mit Kleidung verkleidet und täuschen andere Besucher vor. Der erste äußere Eindruck ist daher auf eine charmante Art und Weise verwirrend.

Innen ist die Box schwarz, von außen weiß lackiert – eine ausgezeichnete Tarnung. Die Wände schweben 70 cm über dem Boden. So kommt Tageslicht hinein und das Innere des Labyrinths wirkt ein wenig merkwürdig, aber nicht bedrohlich. Eher herzerwärmend.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

NAICE architecture & design 
GOERZWERK – Goerzallee 299   
D – 14167  Berlin – Germany

Eröffnung

2019

Text

Johannes Bühlbecker
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Pläne

Video

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KUFA-Kreisel

Von 0 auf 1

Der KUFA-Kreisel in Lyss

Influenzer

Ein riesiger Plattenspieler hat aus einem kleinen neuen Kreisverkehr im schweizerischen Lyss (das liegt zwischen Biel und Bern) eine international bekannte Attraktion gemacht.

Initiatoren des Projekts waren der benachbarte Konzertveranstalter KUFA und der Unternehmer Marc Gehri. Der Plattenspieler ist also nicht nur aufgrund seiner runden Form sehr gut geeignet, er stellt auch so zeichenhaft wie witzig eine Nähe zu seiner Umgebung her.

LP der Woche

Die einfachsten Ideen sind ja oft die besten. Der Plattenteller ist so kreisrund wie ein Kreisverkehr und Vinyl schafft einen stimmigen und emotionalen Bezug zur Musik im Allgemeinen und zur KUFA im Besonderen.

Und dennoch war es von der Idee bis zur Umsetzung ein weiter Weg. KUFA, das Bauunternehmen Gehri Aarberg, die Gemeinde Lysss und das Tiefbauamt brauchten einen vier Jahre langen Atem, um ihre Pläne letztlich durch- und umzusetzen.

Neben Planung und Genehmigung war auch der Bau selbst nicht ganz einfach. So waren ehrenamtliche Helfer eine ganze Woche lang damit beschäftigt, die rund 800 Metallplättchen am Plattenteller zu befestigen.

You sexy thing

Seit seiner Einweihung im Mai 2019 wird der KUFA-Kreisel in den sozialen Medien gefeiert. Das Drohnen-Video wurde in kurzer Zeit mehr als 150.000-mal gesehen – welcher Verkehrsplaner kann da schon mithalten?

Gleichzeitig kann man davon ausgehen, dass der „Sexiest Traffic Roundabout on Earth“ auch den Autofahren ein Lächeln abringen kann.

33 ⅓

Man könnte also sagen: Der KUFA-Kreisel ist eine gelungene Mischung aus Funktion, Gestalt und Wiedererkennungswert. Davon profitieren Gemeinde und Sponsoren gleichermaßen.

Was dem KUFA-Kreisel noch fehlt, ist ein Tonarm. Der wurde (bisher) aus Gründen der Sicherheit und knapper Finanzmittel nicht realisiert. Vielleicht kommt das ja noch, wenn gleichzeitig die Geschwindigkeit auf 33 ⅓ reduziert wird.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Bauherr

Gemeinde Lyss
Maarktplatz 6
CH – 3250 Lyss

Eröffnung

2019

Idee & Gestaltung

Kulturfabrik KUFA Lyss
Werdtstrasse 17
CH – 3250 Lyss

Gehri AG Aarberg
Seidengasse 7
CH – 3270 Aarberg

Text

Johannes Bühlbecker
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Photos

Kulturfabrik KUFA Lyss, Thomas Hässig (Drohne)
Gehri AG, Marc Gehri

Video

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The Whale

Das Whale Watching-Wohnzimmer

„The Whale“ auf Andøya

Dorte Mandrup A/S

Der Wettbewerb

Das dänische Architekturbüro Dorte Mandrup hat den internationalen Wettbewerb für den Entwurf der neuen Attraktion „The Whale“, 300 km nördlich des Polarkreises in Norden Norwegens, gewonnen.

Zusammen mit Marianne Levinsen Landskab und JAC Studios, Thornton Tomasetti, Nils Øien und Anders Kold, wird Dorte Mandrup „The Whale“ auf der Insel Andøya bauen. Andenes ist die hiesige Kleinstadt mit ca. 2.600 Einwohnern, von denen viele in der Fischerei und auf dem lokalen Militärflughafen der Insel beschäftigt sind. Die Schaffung einer neuen Touristenattraktion ist hier absolut gewünscht und wird sowohl lokal als auch regional unterstützt.

Andenes auf Andøya ist für die Beobachtung von Walen einer der besten Orte der Welt. Das neue Gebäude wird die Geschichte dieser sagenumwobenen Wesen durch Kunst, Wissenschaft und Architektur erzählen.

Whale Watching in der Arktis

„The Whale“ wächst sozusagen aus der Landschaft heraus. Das Gebäude erhebt sich natürlich wie ein sanfter Hügel am felsigen Ufer; als hätte ein Riese eine dünne Schicht der Erdkruste angehoben und darunter einen Hohlraum geschaffen.

Die Ansprüche und Erwartungen an das neue Gebäude sind hoch bzw. groß. Ein Besuch bei „The Whale“ soll ein unvergesslicher Teil eines Aufenthalts auf Andøya sein – ein Ort, der schon jetzt für monumentale Erlebnisse von Natur und Landschaft steht.

Andøya und Andenes haben schon heute 50.000 Besucher pro Jahr. „The Whale“ wird den Norden Norwegens als Reiseziel weiter stärken. Und zwar erheblich.

Das Dach

Das geschwungene Dach wird mit Steinen gedeckt, die auf natürliche Weise patinieren und die Verbindung zwischen der norwegischen Landschaft und dem Gebäude unterstreichen. Wie schon in früheren Entwürfen wie dem Wattenmeer-Zentrum in Ribe und dem Eisfjordzentrum in Ilulissat hat Dorte Mandrup auch hier ein Gebäude entworfen, das sich nicht einfach in die Landschaft einfügt – „The Whale“ verstärkt ihren Charakter und fügt ein ergänzendes Element hinzu.

Die umgebende Landschaft war entscheidend für die Form des Gebäudes. Die parabolische Form des Daches wird durch drei hohe Punkte auf dem Gelände definiert, Fundament und Sockelbereich werden von der darunter liegenden Landschaft geprägt.

Landschaft und Gebäude

Große Fenster, die sich zum Wasser hin öffnen, unterstreichen die Verbindung zwischen Landschaft und „The Whale“. Sie schaffen eine visuelle Verbindung zwischen den Ausstellungsräumen und der weiten Natur: das Whale Watching-Wohnzimmer. Eine Verbindung, die durch die Felsen, die an mehreren Orten im Gebäude erlebbar sind, noch verstärkt wird.

The Whale wird Ausstellungsräume, Büros, ein Café und ein Geschäft beherbergen. Der Entwurf verbindet den Standort am Wasser respektvoll mit dem ehrgeizigen Ziel, die Meereswelt und ihre Bewohner durch Kunst, Wissenschaft und Architektur zu schützen.

Der Siegerentwurf wird die Grundlage für die Ausführung des neuen Gebäudes bilden, das voraussichtlich 2022 eröffnet wird.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Landschaftsplaner

Marianne Levinsen Landskab
Wildersgade 51, 2.sal
DK – 1408 København K

Architekten

Dorte Mandrup A/S
Vesterbrogade 95A, 4
DK – 1620 Copenhagen

 

Illustrationen

Dorte Mandrup A/S

Eröffnung

2022

Text

Johannes Bühlbecker
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Infinite Bridge

Circle of Life

Die „Infinite Bridge“ in Aarhus

Gjøde & Partnere Arkitekter

 

Eine runde Brücke?

Die „Infinite Bridge“ in Dänemarks zweitgrößter Stadt Aarhus wurde im Jahr 2015 von Gjøde & Partnere Arkitekter für das Festival „Sculpture by the Sea“ entworfen und gebaut.

Die kreisrunde „Brücke“ bringt die Menschen naturgemäß nirgendwo hin, aber sie bietet ihnen die Gelegenheit, die sich verändernde Landschaft als endlose Panoramakomposition zu erleben. Gleichzeitig ist die Infinite Bridge ein Raum der sozialen Interaktion mit anderen Menschen, die – na klar – das gleiche Panorama erleben.

60 Meter

Die Infinite Bridge hat einen Durchmesser von 60 Metern. Sie befindet sich zur einen Hälfte am Strand und zur anderen Hälfte im Wasser. Sie liegt, in Abhängigkeit von den Gezeiten, etwa zwei Meter über dem Meeresgrund.

Die Konstruktion besteht aus 60 identischen Holzelementen, die von Stahlstützen getragen werden.

Die Krümmung der Brücke folgt den Konturen der Landschaft. Sie liegt an der Mündung eines kleinen Flusstals, das vom Strand in den Wald hineinragt.

Verbindung

Gjøde & Partnere Arkitekter schufen mit der Infinite Bridge mehr Skulptur als Brücke. Es geht ihnen darum, die Umgebung erlebbar zu machen und die Beziehung zwischen der Stadt und der herrlichen Landschaft dieser Bucht – zu feiern.

Üblicherweise verbindet eine Brücke ja zwei Punkte, die durch Wasser oder Höhe voneinander getrennt sind. Die Infinity Bridge verbindet die Gegenwart dieses Ortes mit ihrer Geschichte, indem sie den Strand wieder mit einem lange vergessenen Aussichtspunkt verbindet.

Geschichte

Die Brücke entstand an der Stelle eines früheren Piers, an dem die Menschen in Dampfschiffen aus der Stadt ankamen, um sich zu entspannen und zu vergnügen. Der historische Varna-Pavillon mit seinen Terrassen, seinem Restaurant und seiner Tanzhalle am Hang über dem Strand war seinerzeit ein beliebtes Ziel in der malerischen Landschaft.

Am Waldrand zum Meer gelegen, macht die Infinity Bridge den Pavillon von der Anlegestelle aus wieder erlebbar. Der Kreisel stellt die historische Verbindung wieder her und bietet, so die Architekten, eine neue Perspektive für das Verhältnis zwischen Stadt und Landschaft.

Die Infinite Bridge ist in jedem Jahr von Mai bis Oktober geöffnet.

Circle of Life (Elton John)

From the day we arrive on the planet
And blinking, step into the sun
There’s more to be seen than can ever be seen
More to do than can ever be done

Some say eat or be eaten
Some say live and let live
But all are agreed as they join the stampede
You should never take more than you give in the circle of life

It’s the wheel of fortune
It’s the leap of faith
It’s the band of hope
Till we find our place
On the path unwinding
In the circle, the circle of life

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Daten

Architekten

Gjøde & Partnere Arkitekter
Høegh-Guldbergs Gade 65
DK – 8000 Aarhus C

Betreiber

Aarhus Kommune

Text

Johannes Bühlbecker
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Adresse

Ørneredevej 3
8000 Aarhus
Dänemark

Eröffnung

2015

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Visions in Motion

Luftschlangen zum Mauerfall

„Visions in Motion“ in Berlin

Patrick Shearn & Poetic Kinetics

Bewegung

Vor 30 Jahren fiel die innerdeutsche Mauer. „Visions in Motion“ war Teil einer Festivalwoche zu diesem Anlass. Die 20.000 m² große Installation erstreckte sich auf der Straße des 17. Juni über eine Länge von 137 Metern, bis zum Brandenburger Tor. Hier teilte die Mauer die Stadt.

Die rechteckige Form des Kunstwerks bildet die Form der Mauer nach. Statt einer schweren, unüberwindlichen Grenze nimmt diese Form jedoch Gestalt an. Sie bewegt sich.

Luftschlangen

Gestaltet wurde „Visions in Motions“ von Künstler Patrick Shearn und seinem Team von Poetic Kinetics aus der Berliner Partnerstadt Los Angeles. Auftraggeber war Kulturprojekte Berlin.

Gewünscht war ein Projekt, welches die Vereinigung Deutschlands symbolisiert. Während der Friedlichen Revolution gingen Hunderttausende von Menschen auf die Straße und trugen zum Fall der Mauer bei. In Erinnerung an die Banner, die während der Demonstrationen getragen wurden, enthielt Shearns Installation mehrfarbige, teilweise reflektierende „Luftschlangen“, die fast schwerelos über den Menschen schwebten.

Skynets

Patrick Shearn ist bekannt für seine markanten, überlebensgroßen, beweglichen Skulpturen, die Skynets genannt werden. Auch „Visions in Motions“ wirkte, als würde die Installation in der Luft schweben. Das Kunstwerk bestand aus ca. 120.000 Stoffbändern – 30.000 davon enthielten handschriftliche Botschaften, die via Internet gesammelt wurden.

Insgesamt bestand die Installation aus knapp 2.900 Metern Seil, über 1.250 handgebundenen Knoten und 120.000 Gewebebändern, die in einem farbenfrohen Muster angeordnet waren. Der Wind machte das Kunstwerk zu einem wellenförmigen, eindringlichen Schauspiel.

30

Vom 4. bis 10. November 2019 feierte Berlin den 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls: Die deutsche Hauptstadt wurde zu einer großen Open Air-Ausstellung. Über 100 Veranstaltungen an sieben Originalschauplätzen der Friedlichen Revolution luden Besucher ein, zu lernen, sich zu erinnern, zu diskutieren und zu feiern.

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Projektbeteiligte und Daten

Adresse

Straße des 17. Juni/Pariser Platz
D – 10117 Berlin

Eröffnung

4.11.2019

Gestaltung

Poetic Kinetics

Fotos

Poetic Kinetics

Text

Johannes Bühlbecker
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Melos Innovationen

Melos Innovationen

Neuheiten auf der FSB

Melos

MoveNow, der interaktive LED-Boden

Mit interaktiven LED-Böden lassen sich interaktive, berührungssensitive Flächen gestalten. Sie können in allen Farben leuchten und werden wie ein Monitor in Böden und Wände integriert. Ihren Anwendungsmöglichkeiten sind praktisch keine Grenzen gesetzt: Sensorik, Pädagogik, Lifestyle, Innovationsmanagement, Stadtplanung – und natürlich Spiel und Spaß, und zwar ganz viel Spaß.

Die technische Grundlage bildet ein Metallrahmen, der alle benötigten elektrotechnischen Komponenten aufnimmt und sowohl für Indoor‐ als auch Outdoor‐Anwendungen geeignet ist. Darauf wird eine transparente, leicht federnde PU‐Matte installiert.

Die eigens entwickelte Software eröffnet alle Möglichkeiten der Individualisierung. Mit dieser Technik lassen sich Ideen im Maßstab 1:1 auf Flächen, Böden und Wände übertragen, die man bisher nur von Computer- oder Brettspielen kannte.

MoveNow befindet sich noch in der Entwicklungsphase, doch auf der FSB werden vorab zwei Spiele präsentiert: „Guardian of the math“ trainiert die mathematischen Fähigkeiten auf actiongeladene Weise, „Fear no Lava“ ist ein Fitness-Spiel. 

Melos nennt das Ganze „Spielen 4.0“.

Der Platzwart als Roboter

Die Bedeutung von Kunstrasenplätzen insbesondere für den Fußballsport ist inzwischen unstrittig. Die dauerhafte Qualität und die Lebensdauer der Plätze hängen allerdings sehr stark von ihrer Pflege ab. Für viele Vereine, die für solche Maßnahmen ehrenamtliche Platzwarte benötigen, ist dies ein Problem.

Ein ganz neu entwickelter Pflegeroboter kann hier die Lösung sein: In einem Arbeitsgang erledigt er das Lockern (Rakeln) und das Striegeln (Fasern wieder senkrecht stellen) des Rasens und verteilt das Infill wieder gleichmäßig auf dem Platz – für einen optimalen Spielbetrieb und eine lange Lebensdauer des Kunstrasensystems ist das ideal.

Per App stehen verschiedene Pflegeprogramme zur Auswahl. Diese Neuentwicklung heißt Turfrob und arbeitet ganz ohne Aufsicht. Zum Beispiel nachts.

Der Turfrob wird ebenfalls auf dem Messestand von Melos zu sehen sein.

Die Planung von Sport- und Freizeitböden

Bei der traditionellen Planung von Sport- und Freizeitböden kamen meist ganz verschiedene Tools zur Anwendung, die nicht kompatibel waren: Skizzen auf Papier, Projektpläne in Excel und handschriftliche Kontaktdaten auf der Schreibtischunterlage. 

Nun gibt es ein Tool, das sämtliche Projektphasen wie Entwurf, Kalkulation und Umsetzung ganzheitlich und digital organisiert. Es nennt sich PROJECTplanner und kann u.a.:

  • BIM-konforme Planung (Building Information Modelling)
  • vereinfachtes Aufmaß via Import von bestehenden Zeichnungen oder Luftaufnahmen
  • intuitive Flächen- und Entwurfsgestaltung durch integriertes Zeichentool
  • automatische Generierung von Angeboten und Produktbedarfsmengen
  • Ausschreibungstexte, Einbauanleitungen, Werkzeuglisten und Video-Tutorials
  • direkte Materialbestellung

Damit kann der PROJECTplanner eine große Hilfe sowohl für Bauherren, Architekten und Fachplaner als auch für installierende und produzierende Unternehmen sein.

 Mehr zum PROJECTplanner erfahren Sie auf der FSB in Köln. Bei Melos.

Wir waren das.

Projektbeteiligte und Links

Melos auf der FSB

Halle 10.2, Stand F040 /G041

Melos

Melos GmbH
Bismarckstrasse 4-10
D-49324 Melle

FSB

Koelnmesse
5.11. – 8.11.2019

Interaktiver LED-Boden

MoveNow powered by Melos

Platzpflege-Roboter

Turfrob

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Identitätsstiftung durch Skateparks

Was der Sport so alles schaffen kann

Skateparks in Krisengebieten: Fotoausstellung und Vortrag auf der FSB

Ralf Maier

Zusammenhalt

Sport stärkt uns, besonders in der Gemeinschaft. Wenn der Alltag uns sehr fordert, wird unser Bedürfnis nach Ausgleich und Stabilität noch größer. Das wissen wir, Untersuchungen belegen das.

In Krisengebieten ist die Bedeutung von Sport und Sportanlagen daher einfach riesig. Die FSB zeigt dies mit der Fotoausstellung „Identitätsstiftung durch Skateparks“ und dem Vortrag „Skateparks – Bausteine der Friedensarbeit in Krisengebieten“ sehr eindrucksvoll.

Skateanlagen verbinden sportliche, individuelle und soziale Aspekte. Sie bieten wenig genormte Wettkampffläche und lassen viel Raum für Individualität. Es geht nicht um Bestzeiten, sondern um Identität, Selbstvertrauen und Zusammenhalt. In Krisengebieten sind Skateanlagen deshalb eine Schule fürs Leben.

Fotos und Vortrag

Ralf Maier hat viele solcher Anlagen gebaut – unter anderem in Afghanistan, Bethlehem, Namibia, Indien und zuletzt in Damaskus. Die Fotoausstellung „Identitätsstiftung durch Skateparks“ auf dem Messeboulevard zeigt seine Anlagen während der gesamten FSB, also vom 5. bis zum 8. November 2019 – auf großformatigen, beeindruckenden Bildern mit jeder Menge glücklicher Menschen.

Unter dem Titel „Skateparks – Bausteine der Friedensarbeit in Krisengebieten“ stellt Ralf Maier diese Projekte (und mehr) am 7.11. auf der FSB auch persönlich vor. Der Vortrag ist Teil des Landschaftsarchitektentags, Veranstalter ist der BDLA.

Wer macht sowas?

Um solche Projekte umsetzen zu können, benötigt man schon auch ein paar mutige und entschlossene Menschen. Einer von ihnen ist Titus Dittmann, ehemaliger Sportlehrer und selbst Pionier des Skateboardings in Deutschland. Er erkannte das riesige Potential von Skateparks für humanitäre Projekte und gründete die Stiftung skate-aid. Heute ist skate-aid der ideelle und oft auch finanzielle Träger der allermeisten Projekte, die auf der FSB vorgestellt werden.

Ein weiterer ist Ralf Maier, Gründer und Inhaber von Maier Landschaftsarchitektur / Betonlandschaften (Köln). Der langjährige BMX-Profi und Weltmeister steht skate-aid seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2009 als ehrenamtlicher Planer und Landschaftsarchitekt zur Seite.

Veränderung

Nach ihrer Fertigstellung bleiben die Skateparks betreute und kostenfreie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, natürlich unabhängig von Alter, Religion, Hautfarbe, sozialer Schicht und Geschlecht. Neben kostenlosem Skateboard-Unterricht in Workshops werden Skateboards, Zubehör und Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Auch dazu braucht es eine große Menge an Mut, Ressourcen und Menschen, die das alles umsetzen.

So sind Skateanlagen ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag für die Friedensarbeit in den betroffenen Regionen, der die Gesellschaft an der Basis verändern kann. Das alles kann Sport schaffen.

Gucken Sie sich das an.

Links…

…und weitere Informationen

Fotoausstellung

„Identitätsstiftung durch Skateparks“
FSB Messe-Boulevard
5. bis 8.11.2019, ganztägig

Weitere Informationen

Dipl.-Ing. Ralf Maier
maier landschaftsarchitektur
Rösrather Straße 769
D-51107 Köln

Messe

FSB 
Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bewegungseinrichtungen

skate-aid

skate-aid international e.V.
Wallstraße 86
D – 10179 Berlin 

Vortrag

 „Skateparks – Bausteine der Friedensarbeit in Krisengebieten“
planerFORUM auf der FSB
7.11.2019, 11.45 Uhr

maier landschaftsarchitektur auf der FSB

Halle 7.1 | Stand D042

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Unser Blog

At “More Sports. More Architecture.” you will find functional, spectacular and simply beautiful buildings and facilities for sports and leisure.

Copenhagen Islands

Copenhagen Islands

Schwimmende Inseln, die in der Weft gebaut werden. Für Bootsfahrer und Sternengucker.

Pumptracks – Das Seminar

Pumptracks auf der FSB

Ein Seminar des bdla in Köln

maier landschaftsarchitektur

„Pumptracks – Die neuen Rollsportanlagen“ auf der FSB

Pumptracks werden immer wichtiger. Deshalb findet am 7. November in Köln das Seminar „Pumptracks – Die neuen Rollsportanlagen“ im Rahmen des bdla-Tages auf der FSB statt. Ralf Maier ist einer der Referenten, die FSB ist die weltgrößte und wichtigste Messe für den Bau und Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen. Das sind schon drei sehr gute Gründe, am 7. November nach Köln zu kommen. Hier kommen noch ein paar mehr.

Das Seminar

Pumptracks sind absolut im Kommen. Daher werden sie auch nicht mehr aus Erde oder Lehm gebaut, sondern in dauerhafter Asphaltbauweise. Damit wird aus einer einfachen Radstrecke eine multifunktionale Sportanlage für ganz unterschiedliche Nutzergruppen wie MTB, BMX, Skateboarder, Longboarder, Inline Skater, Roller Skater und natürlich auch für Rollstuhlfahrer.

Diese bedeutsame Entwicklung wirft Fragen auf – das Seminar beantwortet sie. In vier Vorträgen geht es um die Planungsanforderungen, die Sicherheit und die soziale Bedeutung dieser Anlagen. Dazu gibt es so lehrreiche wie spektakuläre Beispiele bereits realisierter Projekte. Wir freuen uns sehr, dass Ralf Maier zu gleich zwei dieser Themen vortragen darf.

Veranstalter des Seminars ist der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Landesgruppe Nordrhein- Westfalen (bdla). Die Veranstaltung wird mit zwei Fortbildungsstunden für Landschaftsarchitekten und Architekten von der AK NW anerkannt. Das komplette Programm des Seminars (und das Anmeldeformular) finden Sie hier.

Die FSB

Vom 5. bis zum 8. November zeigen mehr als 600 Unternehmen aus 45 Ländern in der Koelnmesse ihr Leistungsspektrum. Die FSB (Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bewegungseinrichtungen) konzentriert alle Themen rund um die Bereiche Freiraumplanung und -gestaltung, Sportstättenarchitektur, Spielplätze, Sportausstattung, Bewegungsräume und Freizeitanlagen – und ist damit der Branchentreffpunkt schlechthin. Mehr zur FSB finden Sie hier.

maier landschaftsarchitektur finden Sie in Halle 7.1 | Stand D042. Wir freuen uns auch dort auf Ihren Besuch!

Der bdla-Tag

Auf der FSB und im Rahmen des planerFORUM findet in diesem Jahr zum dritten Mal der sogenannte bdla-Tag statt. Im Rheinland spricht man da schon von Brauchtum.

„Pumptracks – Die neuen Rollsportanlagen“ ist Teil des bdla-Tages. Das Seminar richtet sich an Planer, Bauherren und Sportvereine. Es vermittelt Grundlagen und Entscheidungshilfen für die Planung und Umsetzung von Pumptracks in Asphaltbauweise.

Weitere Informationen zum bdla-Tag finden Sie hier.

Links…

…und weitere Informationen

Weitere Informationen

Dipl.-Ing. Ralf Maier
maier landschaftsarchitektur
Rösrather Straße 769
D-51107 Köln

Termin

7.  November 2019, 13 Uhr

Messe

FSB 
Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bewegungseinrichtungen

Text

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

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Bei „More Sports. More Architecture.“ finden Sie funktionale, spektakuläre und schlicht schöne Bauten und Anlagen für Sport und Freizeit.
Copenhagen Islands

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Schwimmende Inseln, die in der Weft gebaut werden. Für Bootsfahrer und Sternengucker.

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