Vltavska Under­ground

Vltavska Under­ground in Prag

Free­style statt Fins­ternis

Wie auch unge­wöhn­liche und sogar Angst einflö­ßende Gegenden zu inspi­rie­renden und sicheren Orten für Sport und Frei­zeit werden.

Unsere Städte werden immer dichter, Flächen für Sport und Frei­zeit sind immer schwie­riger zu finden. Fantasie hilft.

“Vltavska Under­ground” ist eine öffent­liche Unter­füh­rung in der tsche­chi­schen Haupt­stadt Prag. Früher hatte dieser Ort eine Tran­sit­funk­tion zur Hlavkuv-Brücke, dann wurde er nicht mehr benutzt und nach Kräften gemieden.

Nun wurde er von U/U Studio und Re_place in zwei Stufen umge­wan­delt und bietet eine Viel­zahl von mögli­chen Akti­vi­täten an.

Heute finden sich hier ein Street­ball-Bereich, eine Tanz­fläche mit Spie­geln, Pole Dance, Hinder­nisse für Free­style-Sport­arten, Work­outs, eine Bould­e­ring-Wand und eine öffent­liche Kunst­ga­lerie.

Die über­dachten Bereiche mit künst­li­chem Licht sind beson­ders für Skate­boarder, BMX- und Free­style-Scooter-Fahrer geeignet.

Archi­tekt

U / U studio
Re_place

Jiří Kotal, Martin Hrouda, Andrea Nová­ková, Marek Peřík, Lukáš Kali­voda, Jan Maleček (U / U studio)
Martin Kontra, Richard Preisler (Re_place)

Bauherr

Stadt­be­zirk Prag 7

Aufgrund ihrer Robust­heit, Lang­le­big­keit und einfa­chen Wartung sind Stahl und Beton hier die bevor­zugten Bauma­te­ria­lien.

Das Element Wasser in Form des Flusses Vltava spielte im Entwurfs­pro­zess eine wich­tige Rolle – hier fließt alles, alles ist in Bewe­gung. Gleich­zeitig wurde die Unter­füh­rung zu einem sicheren und gemein­samen Raum für Nutzer, Fußgänger und Radfahrer umge­staltet.

Zunächst wurde der gesamte unter­ir­di­sche Raum gründ­lich gerei­nigt. Dann wurden neue lineare Lichter instal­liert, die das Gefühl von Sicher­heit verstärken.

Aufgrund ihrer Robust­heit, Lang­le­big­keit und einfa­chen Wartung sind Stahl und Beton hier die bevor­zugten Bauma­te­ria­lien. Kunst­stoff­folie und Lärchen­holz­planken kommen eben­falls zum Einsatz.

Standort

Hlávka-Brücke
ostrov Štva­nice 858
CZ – 170 00 Praha 7‑Holešovice

Eröff­nung

2022

Leere und Dunkel­heit wurden durch Free­style ersetzt. Das sollte Schule machen.

Neben den Sport- und Bewe­gungs­an­ge­boten bietet Vltavska Under­ground auch eine Chill-Out-Zone mit Blick auf die Stadt sowie eine Pop-up-Bar und ein Bistro.

Und dann gibt es noch Ollie, das Schwein. Das ist das Wappen­tier mit eigenem QR-Code. Damit können Besu­cher den benach­tei­ligten Teil der Gesell­schaft unter­stützen, der sein Zuhause verloren hat und in der Nach­bar­schaft oder unter den benach­barten Brücken lebt.

Vltavska Under­ground zeigt, dass auch unge­wöhn­liche und sogar Angst einflö­ßende Orte wie Unter­füh­rungen und Tunnel zu inspi­rie­renden und sicheren Orten für Frei­zeit­ak­ti­vi­täten werden können.

Leere und Dunkel­heit wurden durch Free­style ersetzt – das sollte Schule machen.

Fotos

Jiří Kotal

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Anna

ANNA

Natür­lich

Caspar Schols entwi­ckelte ANNA, weil seine Mutter ihn gebeten hatte, ein Garten­haus zu entwerfen. Das Ergebnis passt nicht nur in fast jeden Garten.

ANNA ermög­licht das Leben im Freien, ohne auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen.

ANNA ist ein dyna­mi­sches Holz­haus auf einer offenen Platt­form, die sich prak­tisch jedem Anlass, jeder Stim­mung und jeder Wetter­lage anpassen kann. ANNA ermög­licht das Leben im Freien, ohne auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen – und das vor allem als Garten- oder Feri­en­haus.

Der Archi­tekt Caspar Schols entwi­ckelte ANNA, weil seine Mutter ihn gebeten hatte, ein Garten­haus zu entwerfen. Das sollte ein flexi­bler Raum sein, in dem sie lesen und malen konnte, aber auch Fami­li­en­essen veran­stalten und den Thea­ter­auf­füh­rungen ihrer Enkel­kinder eine Bühne geben wollte. Bei allen Gele­gen­heiten sollte das Haus sie der Natur nahe­bringen.

Archi­tekt

Caspar Schols

So wie man seine Klei­dung dem Wetter, der Stim­mung oder dem Anlass anpasst, so kann man das auch mit ANNA machen.

Die inklu­sive Terrasse 55 m² große Hütte bietet zwei verschie­dene „Schalen” als Außen­wände, die auf Schienen gela­gert werden. Die beiden Schichten werden von acht Indus­trie­rä­dern getragen, die auf Schienen gela­gert sind.

Die Innen­wände bestehen aus einem Gerüst aus Holz und Glas. Sie sind von der Außen­wand getrennt.

Durch Verschieben der Schalen und des Glas­ge­rüsts sind verschie­dene Aufstel­lungen und Szena­rien möglich. So wie man seine Klei­dung dem Wetter, der Stim­mung oder dem Anlass anpasst, so kann man das auch mit ANNA machen.

Für die Konstruk­tion werden ausschließ­lich hoch­wer­tige Natur­ma­te­ria­lien verwendet. Die Außen­seite ist aus nach­hal­tigem sibi­ri­schem Lärchen­holz gefer­tigt, die Innen­seite aus hellem Birken­sperr­holz. Hori­zon­tale Fenster bieten einen Panora­ma­blick, verhin­dern aber, dass sich das Haus schnell aufheizt. Das meiste Holz ist unbe­han­delt. Zur Isolie­rung wird Säge­mehl verwendet.

ANNA verfügt über ein Bad mit Dusche und sepa­rater Toilette, eine voll ausge­stat­tete Küche und viel Stau­raum. Eine Bade­wanne ist in den Boden­be­reich inte­griert. ANNA bietet Platz für zwei King-Size-Betten und kann mit einer Zentral­hei­zungs­an­lage ausge­stattet werden.

Die Hütte ist auch in einer autarken, netz­un­ab­hän­gigen Version mit Heiz­kessel, Solar­an­lage und Abwas­ser­auf­be­rei­tungs­an­lage erhält­lich.

ANNA kann überall auf der Welt auf- und abge­baut werden kann. Und das in wenigen Tagen.

ANNA kann überall auf der Welt auf- und abge­baut werden kann. Die Kabine ist so konzi­piert, dass sie entweder in einem Stück oder in einem Container gelie­fert werden kann. Das Produkt besteht aus 26 Teilen und 14 Stahl­stützen von jeweils 1,5 m Länge. Mit Hilfe eines Mini-Elek­tro­krans kann die Hütte von drei Personen in fünf Tagen aufge­baut und in drei Tagen abge­baut werden.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Durch den schnellen Aufbau ist ANNA auch für abge­le­gene Gebiete geeignet. Die Hütte ist erstaun­lich leicht und benö­tigt daher in den meisten Fällen kein Funda­ment. Bei einigen Boden­arten kann ein Schraub­fun­da­ment erfor­der­lich sein.

Das Projekt hat bereits einige Preise gewonnen, darunter den inter­na­tional aner­kannten Archi­tizer A+Awards Project of the Year Award 2021.

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Pläne

Fotos

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Umbrella Sky Project

Umbrella Sky Project, Weih­nachts­aus­gabe

Insta­grammable

Eine eigent­lich recht simple Idee, die Farbe und Wetter­schutz in den öffent­li­chen Raum bringt – und unsere Fantasie auf Touren.

Das Projekt kostet nicht viel Geld und fördert Handel, Gewerbe, den Tourismus und damit die Region selbst.

Das “Umbrella Sky Project” wurde bereits im 2012 in Águeda ins Leben gerufen. Es besteht aus farben­frohen Kunst­in­stal­la­tionen, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Der Himmel aus Regen­schirmen, die in der Luft zu schweben scheinen, ist immer das stärkste und bild­haf­teste Element dieses Projekts.

Wir haben bereits vor einigen Jahren über dieses Projekt berichtet.

Das “Umbrella Sky Project” ist eigent­lich eine recht simple Idee, die Farbe und Wetter­schutz in den öffent­li­chen Raum bringt – und unsere Fantasie auf Touren. Das Meer der Regen­schirme bringt Farbe in die engen Gassen. Während sie in der Luft magisch zu schweben scheinen, werden die Schirme tatsäch­lich von einer Schnur gehalten.

Dieses Projekt wurde bereits in mehrere Länder Europas und auch in die USA expor­tiert.

Bestechend ist die unwi­der­steh­liche Einbe­zie­hung der Öffent­lich­keit, die eine enorme Inter­ak­tion mit den sozialen Medien, der Presse, Foto­grafen, Blog­gern und letzt­lich den lokalen Geschäften hervor­ruft.

Das Projekt kostet nicht viel Geld und fördert Handel, Gewerbe, den Tourismus und damit die Region selbst.

Das “Umbrella Sky Project” bringt medi­en­wirksam Farbe ins Leben und die Grau­zonen der Stadt, ist kultu­rell inte­grativ und inspi­riert mensch­liche Verbin­dungen.

Gestal­tung

Impact.Plan
Estrada Zona Indus­trial de Oronhe
nº303, Rua do Raso
PT – 3750–404 Águeda

Bauherr

Stadt Agueda

Für die Weih­nachts­zeit wurden die Straßen von Águeda mit den berühmten, diesmal vor allem weißen Regen­schirmen geschmückt.

In diesem Jahr (2022) feiern die Regen­schirme bereits ihren 10. Geburtstag.

Für die Weih­nachts­zeit wurden die Straßen von Águeda mit den berühmten beleuch­teten, dieses Mal weißen Regen­schirmen geschmückt.

Dazu gibt es, über die Stadt verteilt, sechs Kunst­in­stal­la­tionen, die bis zum 8. Januar kostenlos besich­tigt werden können. Dazu gehören zum Beispiel trans­pa­rente Schirme mit Stech­pal­men­muster und ein grüner Himmel aus Girlanden.

Die Künstler von Impact.Plan nennen das „insta­grammable“.

Hier ein paar Details:

  • Straßen Vasco da Gama und Soberania do Povo: grüne Girlande mit roten Weih­nachts­ku­geln
  • Straße Miguel Maria Veloso: trans­pa­rente Regen­schirme mit Stech­pal­men­muster, Lich­tern und einem roten Teppich
  • Band­stand Parque Alta Vila: leuch­tende Lichter und Disco­kugel
  • Calle Luís de Camões: weiße Schirme mit Licht und rotem Teppich
  • Bairro do Barril: goldene Lichter mit Weih­nachts­ku­geln
  • Drei geschmückte Häuser neben dem riesigen Weih­nachts­mann in Largo 1º de Maio

Standort

Umbrella Sky Project
R. Luís de Camões
PT – 3750–159 Águeda

Eröff­nung

2022

Auch die Stadt Vila Nova de Foz Côa wurde von Impact.Plan weih­nacht­lich deko­riert, und das zum zweiten Mal in Folge.

Auch Vila Nova de Foz Côa (die Stadt liegt eben­falls in Portugal und hat 3.200 Einwohner) wurde von Impact.Plan weih­nacht­lich deko­riert, und das zum zweiten Mal in Folge.

In diesem Jahr ist die Deko­ra­tion in Gold­tönen gehalten. Zwischen Regen­schirmen mit goldenen Sternen und goldenen Bändern, die den Himmel über einigen Straßen der Stadt bede­cken, riesigen Geschenken und dem Haus des Weih­nachts­manns gibt es mehrere Deko­ra­tionen und Instal­la­tionen, die kostenlos besich­tigt werden können.

Fotos

Impact.Plan

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Die Fassade des Rathauses wurde mit goldenen und hellen Vorhängen geschmückt, und der Platz erhielt einen ganz beson­deren Weih­nachts­baum: Dieser sechs Meter hoch und mit goldenen Bändern bedeckt, die zur Straße von Júlio de Moura passen. Auf diesem Platz befindet sich auch ein kleines Weih­nachts­haus – alles sehr gut für Insta­gram geeignet.

In der Calle Forfola gibt es ein vier Meter hohes, leuch­tendes Geschenk. Die Kreis­ver­kehre in Vila Nova de Foz Côa und der Avenida Gago Coutinho sind mit beleuch­teten Buch­staben versehen, ebenso wie die Innen­seite des Brun­nens.

All diese weih­nacht­li­chen Instal­la­tionen können bis zum 6. Januar 2023 besich­tigt werden.

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Club­haus des Boulo­drome Marcel-Cachin

Club­haus des Boulo­drome Marcel-Cachin

Ein Spiel für die Seele

Boule ist die schönste Art, einen Nach­mittag zu vertrö­deln.
Papa­zian (fran­zö­si­scher Philo­soph)

Es gibt zwei Arten von Spie­lern:

Die einen spielen, um sich zu treffen, die anderen treffen sich, um zu spielen.

Das Club­haus des Boulo­drome Marcel-Cachin im nörd­li­chen Pariser Vorort Saint-Ouen (50.000 Einwohner) stammt von Parc Archi­tectes, Paris.

Boulo­drome ist eine ambi­tio­nierte Bezeich­nung für einen Boule­platz, wie er in den fran­zö­si­schen Pétanque-Hoch­burgen in fast jedem Ort zu finden ist.

Pétanque ist ein soge­nannter Präzi­si­ons­sport für zwei Mann­schaften mit Kugeln, der in Deutsch­land vor allem als Boule bekannt ist.

Da dieser Sport in Frank­reich ausge­spro­chen populär ist, handelt es sich bei den Boulo­dromes meist um vereins­ei­gene Anlagen.

Archi­tekt

Parc archi­tectes
17 rue Rampo­neau
F – 75020 Paris

Bauherr

Ville de Saint-Ouen

Die Spieler können sich auch ausruhen und die Partien anderer Leute unter besten klima­ti­schen Bedin­gungen kommen­tieren.

Mit einer Fläche von 85 m² liegt das recht­eckige, aus Holz gebaute Club­haus des Boulo­drome Marcel-Cachin zurück­hal­tend entlang der Straße und öffnet sich zu den Plätzen. Es beher­bergt zwei Mehr­zweck­räume (Bar und Versamm­lungs­raum) und Sani­tär­an­lagen.

Außerdem bietet es über­dachte Außen­be­reiche, eine vor allem in heißen Sommern hilf­reiche Einrich­tung.

Das Gebäude zeichnet sich vor allem durch seine zwei gegen­über­lie­genden Gesichter aus.

Zur Straße hin inter­pre­tiert das Club­haus des Boulo­drome Marcel-Cachin das Thema Zaun neu – und Zäune sind in dieser vorstäd­ti­schen Umge­bung allge­gen­wärtig. 

Die Stra­ßen­fas­sade wirkt wie gefaltet und verleiht dem Gebäude ein reli­ef­ar­tiges Erschei­nungs­bild. Die Geome­trie dieser Falt-Fassade kehrt sich im Dach sozu­sagen um und zeichnet eine Silhou­ette von Pult­dä­chern.

Auf der den Boule-Plätzen zuge­wandten Seite bietet das Dach einen groß­zü­gigen Über­stand. Der spendet nicht nur Schatten und schützt vor Regen. Er beher­bergt auch eine Reihe von Gemein­schafts­bänken, die, wie das die Archi­tekten nennen, die „ortho­go­nale Morpho­logie des Gebäudes betonen“.

Die Spieler können sich hier ausruhen und die Partien anderer Leute unter besten klima­ti­schen Bedin­gungen kommen­tieren. Die Beleuch­tungs­an­lage auf der Dach­un­ter­seite ermög­licht es, die Spiele auch nach Einbruch der Dunkel­heit fort­zu­führen – und zu kommen­tieren.

Standort

Boulo­drome Marcel-Cachin
8 rue Marcel Cachin
F – 93 400 Saint-Ouen

Eröff­nung

2015

Die gesamte Konstruk­tion besteht aus vorge­fer­tigten Holz­teilen. Diese Entschei­dung redu­zierte die Baukosten und den ökolo­gi­schen Fußab­druck erheb­lich.

Das Club­haus des Boulo­drome Marcel-Cachin ist als Leicht­bau­kon­struk­tion konzi­piert, da es auf wenig trag­fä­higem Boden steht, nämlich der Aufschüt­tung einer früheren Müll­de­ponie.

Die gesamte Konstruk­tion besteht aus vorge­fer­tigten Holz­teilen. Diese rigoros durch­ge­hal­tene Entschei­dung redu­zierte sowohl die Baukosten als auch den ökolo­gi­schen Fußab­druck des Projekts erheb­lich. Gleich­zeitig wurde die Bauzeit auf gerade einmal vier Monate redu­ziert.

Die Innen­räume wurden unbe­han­delt belassen. Bänke, Türen und Fens­ter­läden fügen sich bündig in die Fassade ein, die aus demselben Holz gefer­tigt wurde.

Ein Zweckbau mit Seele.

Fotos

Thomas Lang

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Modau­zirkel

Der Modau­zirkel in Darm­stadt-Ebert­stadt

Im Sinne der Bewe­gung

Die Initia­tive „Bewegte Modau­pro­me­nade“ hat sich die Vita­li­sie­rung von Darm­stadt-Ebert­stadt zum Ziel gesetzt. Der Modau­zirkel ist das wich­tigste Projekt.

Der Modau­zirkel umfasst elf Stationen, die sehr gut aufein­ander abge­stimmt sind und wissen­schaft­li­chen Abläufen entspre­chen. 

Der „Modau­zirkel“ wurde im Herbst 2020 eröffnet. Der Bewe­gungs­par­cours ist ein Ergebnis der Initia­tive „Bewegte Modau­pro­me­nade“, die sich die Vita­li­sie­rung eines 2,6 km langen Grün­strei­fens im Herzen von Darm­stadt-Eber­stadt zum Ziel gesetzt hat.

Der Parcours umfasst elf Stationen, die sehr gut aufein­ander abge­stimmt sind und trai­nings­wis­sen­schaft­li­chen Abläufen entspre­chen. 

Tafeln mit Anlei­tungen erklären die Übungen und gewähr­leisten die rich­tige Nutzung der Geräte – und das unab­hängig von Alter, Größe oder sport­li­chem Leis­tungs­stand. Der Bewe­gungs­par­cours wurde inklusiv gestaltet, damit auch Menschen mit Handicap die Geräte nutzen können.

Die Geräte stammen von playfit.

Das Zentrum der Bewe­gung ist der Modau­zirkel – und der richtet sich an alle Alters­klassen. Der Parcours entstand in nur einem Monat Bauzeit.

Hinter dem Modau­zirkel und der Initia­tive „Bewegte Modau­pro­me­nade“ stehen enga­gierte und ausdau­ernde Bürger von Eber­stadt, die das gesamte Projekt nicht nur ins Leben gerufen, sondern auch die Hälfte der benö­tigten Gelder „aufge­trieben“ haben.

Baulich umge­setzt wurde das Projekt von der Darm­städter Sport­stätten GmbH. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 90.000 Euro.

Eber­stadt ist ein male­ri­scher, dorfähn­li­cher Stadt­teil ganz im Süden Darm­stadts. Die Modau­pro­mende durch­zieht den Orts­kern von der Blumen­straße im Norden bis zur Firma Kao im Süden.

Die Initia­tive „Bewegte Modau­pro­me­nade“ will diesen Bereich stetig weiter entwi­ckeln und Orte des gene­ra­tio­nen­über­grei­fenden Mitein­an­ders, der Bewe­gung und der Begeg­nung an der frischen Luft schaffen.

Für Kinder und Jugend­liche sieht der Master­plan die Schaf­fung bzw. Sanie­rung und Erwei­te­rung von Spiel- und Bolz­plätzen vor. Für die Entwick­lung von Vege­ta­tion und Tier­welt sind Blüh­streifen am Ufer, Lande­felsen für Vögel und eine künst­lich geschaf­fene Insel (Modauinsel) geplant, für die Nach­hal­tig­keit ein Wind­ge­ne­rator, Schau­ta­feln, Sonnen­kol­lek­toren und eine Biogas­an­lage.

Das Zentrum der Bewe­gung ist der Modau­zirkel an der Hinter­grund­halle – und der richtet sich an alle Alters­klassen. Der Parcours entstand in gerade einmal einem Monat Bauzeit.

Der Modau­zirkel wurde im Oktober 2020 in Betrieb genommen, also zu Hoch­zeiten der Corona-Pandemie. Da eine solche Anlage die Einhal­tung von Abstands­re­geln leicht macht, war der Parcours von Anfang an ein großer Erfolg.

Der Parcours stellt auch für Vereine einen enormen Mehr­wert dar. So veran­stalte die TG 07 Eber­stadt, ein viel­seitig aufge­stellter Verein im Bereich der Bewe­gung und des Ball­sports, hier regel­mäßig Kurse und Einfüh­rungen durch speziell geschulte Trainer.

Die Geräte von playfit bieten ein sanftes und ganz­heit­li­ches Trai­nings­pro­gramm unter freiem Himmel. Und: Hier entstehen Kontakte und Mitein­ander – und das ist ganz im Sinne der Bewe­gung.

Der Modau­zirkel besteht aus elf Stationen: aus Balan­cier­strecke, Ganz­kör­per­trainer, Sitz­fahrrad, Ruder­trainer, Ober­kör­per­trainer-Ziehen, Ober­kör­per­trainer-Pressen, Rücken­trainer, Schul­ter­trainer, Bauch­trainer, Armzug-Liege­stütz­trainer und einer Calis­the­nics-Anlage.

Die Geräte von playfit gewähr­leisten eine ausge­wo­gene Mischung aus Gleicht­ge­wichts­übungen, Ausdauer- und Kraft­trai­ning, und das für prak­tisch alle Muskel­gruppen des mensch­li­chen Körpers.

Beim Calis­the­nics geht es beispiels­weise um Übungen mit dem Eigen­ge­wicht. Ganz gleich, ob das Ziel Kraft­aufbau oder die Stei­ge­rung der indi­vi­du­ellen Fitness ist: Calis­the­nics fördert die Mobi­lität, Körper­kon­trolle und den Spaß an der Bewe­gung.

Das Calis­the­nics Workout kann in jeder Alters­stufe, Gewichts­klasse und auf jedem Leis­tungs­level durch­ge­führt werden. Und Calis­the­nics bietet abso­lute Frei­heit beim indi­vi­du­ellen Trai­ning. Das spricht vor allem junge Menschen an, daher ist die Calis­thenic-Station zu einem sozialen Treff­punkt geworden.

Die playfit Fitness­ge­räte sind aus Edel­stahl und bieten prak­tisch unbe­grenzte Nutzungs­mög­lich­keiten. Sie sind leicht und unkom­pli­ziert in der Hand­ha­bung und auch in Alltags- oder Büro­klei­dung problemlos nutzbar.

Die Geräte bieten ein sanftes und ganz­heit­li­ches Trai­nings­pro­gramm unter freiem Himmel. Auf verblüf­fend einfache und spie­le­ri­sche Weise können im Modau­zirkel Kreis­lauf, Beweg­lich­keit und Koor­di­na­tion trai­niert und gestärkt werden.

Und: Hier entstehen Kontakte und Mitein­ander – und das ist ganz im Sinne der Bewe­gung.

Das waren wir.

Projekt­daten

Parcours

playfit GmbH
Brau­er­knecht­graben 53
D – 20459 Hamburg

Bauherr

Darm­städter Sport­stätten GmbH

Standort

Modau­pro­me­nade / Hinter­grund­halle
Im Hirten­grund 14
D – 64297 Darm­stadt

Eröff­nung

2020

Foto­graf

Odin Lott

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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(Adver­to­rial)

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Glyph

Glyph in Elef­sina

Print your city

Glyph recy­celt Kunst­stoff­ab­fälle und macht sie durch Kinder-Ideen und 3D-Drucker zu Elementen städ­ti­scher Neuge­stal­tung.

“Glyph” ist Teil der Forschungs­in­itia­tive „Print Your City“, die Abfälle sammelt, recy­celt und mit 3D-Druckern zu Elementen der Neuge­stal­tung städ­ti­scher Räume macht.

Elef­sina (Eleusis) wird die Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt 2023. Bereits ein Jahr zuvor haben in der grie­chi­schen Stadt nord­west­lich von Athen mehr als 700 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren, gemeinsam mit dem Design­studio The New Raw leben­dige und nach­hal­tige Spiel­möbel für Elef­sina 2023 entworfen und gebaut: Glyph.

Glyph ist Teil der Forschungs­in­itia­tive „Print Your City“, die Kunst­stoff­ab­fälle sammelt, recy­celt und mit robo­ter­ge­stützten 3D-Druckern zu Elementen der Neuge­stal­tung städ­ti­scher Räume macht – in diesem Fall als acht­wö­chiges Projekt mit über 1.000 Besu­chern.

Die Druck­zeit für jedes Stück betrug zwischen fünf und sieben Stunden.

Der Work­shop begann relativ prag­ma­tisch mit der Ausein­an­der­set­zung mit den Möglich­keiten zur Wieder­ver­wer­tung von wegge­wor­fenem Plastik. Nach dieser Einfüh­rung über­nahmen die Kinder den künst­le­ri­schen Teil des Projekts: Sie fertigten Zeich­nungen an, die anschlie­ßend gescannt, digital verar­beitet und auf die neuen Möbel graviert wurden.

Der Projekt­name Glyph wird vom grie­chi­schen Wort γλυφή (Schnit­zerei) abge­leitet und bezieht sich auf orna­men­tale Gravuren von Botschaften oder Symbolen in antiken Tempeln.

Der Verdienst von The New Raw (Rotterdam) liegt, neben der Projekt­lei­tung, im Einsatz und der Weiter­ent­wick­lung digi­taler Hand­werks­kunst: Schul­kinder lernen, durch ihre eigene Krea­ti­vität aus ihrem eigenen Abfall ihre eigene Stadt neu und positiv zu gestalten.

Die Möbel wurden haupt­säch­lich aus rPP- und rPE-Kunst­stoffen herge­stellt. Die werden übli­cher­weise für Flaschen­ver­schlüsse verwendet. Die für Glyph gesam­melten Kunst­stoff­ab­fälle wurden sortiert, gewa­schen und zerklei­nert, bevor sie geschmolzen und mit Farb­pig­menten extru­diert wurden. Die Druck­zeit für jedes Stück betrug dann zwischen fünf und sieben Stunden.

Im Laufe das acht­wö­chigen Work­shops wurden 240 kg Kunst­stoff recy­celt und in acht frei­ste­hende, schwin­gende Bänke verwan­delt.

Im Laufe das acht­wö­chigen Work­shops wurden 240 kg Kunst­stoff recy­celt und in acht frei­ste­hende, schwin­gende Bänke verwan­delt, die unab­hängig vonein­ander genutzt oder in Gruppen zu einer Spiel­land­schaft zusam­men­ge­stellt werden können.

Die außer­ge­wöhn­liche Form der gebo­genen Blöcke ist eine Hommage an die arche­ty­pi­schen Formen, die in den Ruinen der Stadt gefunden wurden. Außerdem lässt sie die Bänke schwingen.

Die mono­li­thi­schen Elemente sind leicht und trans­por­tabel. Sie können in ganz verschie­denen Konstel­la­tionen ange­ordnet werden, zum Beispiel um einen farben­frohen und uner­war­teten Spiel­platz unter freiem grie­chi­schem Himmel zu schaffen.

Jedes einzelne Möbel ist dank der eingra­vierten Kinder­zeich­nungen einzig­artig. Glyph wurde in drei verschie­denen Größen und in drei Farben (weizen­gelb, mint­grün und wasser­blau) herge­stellt.

Im Jahr 2024 werden die Möbel den Schulen, die an Projekt und Work­shop teil­ge­nommen haben, geschenkt.

Neben den zahl­rei­chen posi­tiven pädago­gi­schen und nach­hal­tigen Aspekten dieses Projekts regt Glyph schlicht auch zu spon­taner Nutzung – zum Spielen – an. Es fördert die Phan­tasie und stärkt die Bindungen zwischen den Nutzern aller Alters­gruppen.

Die Samm­lung dient im Augen­blick als Lounge-Bereich der Orga­ni­sa­toren von Elef­sina 2023 – und als Vorge­schmack auf weitere Höhe­punkte des nächsten Jahres.

Dann werden die Möbel an verschie­denen Orten aufge­stellt.

2024 werden sie dann den Schulen, die an Projekt und Work­shop teil­ge­nommen haben, geschenkt.

Mehr geht nicht.

Projekt­daten

Planung

The New Raw
Panos Sakkas, Foteini Setaki
Panos Sakkas, Foteini Setaki, Stavroula Tsafou, Frank
Cheng-Huang Lin, Dafni Geor­goula

Bauherr

2023 Eleusis Euro­pean Capital of Culture

Standort

Elef­sina
Center of the Euro­pean Capital of Culture 2023

Eröff­nung

2022/23

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Gigan­tium Urban Space

Gigan­tium Urban Space in Aalborg

Bushal­te­stelle

Eine ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung für eine ehema­lige Lade­zone zwischen zwei Groß­sport­hallen.

Das Gigan­tium Urban Space vita­li­siert eine ehema­lige Lade­zone zwischen zwei Groß­sport­hallen in Aalborgs größtem Sport- und Kultur­zen­trum.

Das Gigan­tium ist Aalborgs größtes Sport- und Kultur­zen­trum. Hier gibt es mehrere große Veran­stal­tungs­hallen, eine Eishalle, eine Schwimm­halle und eine Leicht­ath­le­tik­halle – alle mit mehreren Tausend Zuschau­er­plätzen.

Zwischen diesen Groß­bauten gibt es in der Regel wenig attrak­tive Lade­zonen und Verkehrs­flä­chen.

Das Projekt „Gigan­tium Urban Space“ vita­li­siert einen solchen Bereich zu einem öffent­li­chen Platz, in dem das Sport- und Kultur­leben im Gigan­tium nach draußen getragen wird.

Die Platz­ge­stal­tung stammt von Jaja Archi­tects, die grafi­sche Deko­ra­tion von Rama Studio.

Das Gigan­tium Urban Space ist eine Bushal­te­stelle, ein attrak­tiver Aufent­haltsort und ein Treff­punkt.

Gigan­tium Urban Space ist Teil eines Programms der Gemeinde Aalborg, mit dem eine größere Kohä­renz zwischen Verkehr und Stadt­ent­wick­lung geschaffen werden soll. Hier geschieht dies mit neu geschaf­fenen Trassen, E‑Bussen und attrak­tiven Warte­be­rei­chen. Das Programm heißt PlusBus.

Das Gigan­tium Urban Space ist also eine PlusBus-Halte­stelle, und es ist ein attrak­tiver Aufent­haltsort und Treff­punkt für Besu­cher des Gigan­tium.

Gestalt und Grafik des Projekts spie­geln das sport­liche Leben in den großen Hallen und Arenen wider. Aller­dings orien­tieren sich die Flächen und Linien weniger an den Norm­spiel­fel­dern klas­si­scher Sport­arten, sie schaffen viel­mehr mit Linien und Farben so infor­melle wie funk­tio­nale Trai­nings­ele­mente. Die weißen Linien verbinden den gesamten städ­ti­schen Raum zonen­über­grei­fend und verleihen ihm eine klare Iden­tität, und die steht für Sport und Bewe­gung.

Die ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung von Jaja Archi­tects und die verspielten Kreise, Streifen und Buch­staben von Rama Studio animieren zu krea­tiven Spielen.

Warme Rottöne und weiße Linien bestimmen die Gestal­tung des Gigan­tium Urban Space. Die vormals nur aus Asphalt und Beton bestehende Rest­fläche erhält einen ganz eigenen, affir­ma­tiven Charakter.

Die Linien bilden Lauf­bahnen, Kreise, Grenzen und Gesichter. Sie rahmen und defi­nieren unter­schied­liche Bereiche wie Grün­flä­chen, Sitz­stufen und Podeste – und manchmal laufen sie auch die Fassade rauf.

Alles ist mit allem verbunden.

Die ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung von Jaja Archi­tects und die verspielten Kreise, Streifen und Buch­staben von Rama Studio dienen als Wegweiser und Trai­nings­ele­mente. Sie animieren zu krea­tiven Spielen, die einen sehr dyna­mi­schen und sympa­thi­schen Kontrast zum eher kommer­zi­ellen Sport im Gigan­tium bilden.

Hier darf sich der Bus auch mal verspäten.

Projekt­daten

Planung

JAJA Archi­tects ApS
Heim­dals­gade 35
baghuset, 3 sal
DK – 2200 Copen­hagen N

Grafik

Rama Studio
Kigkurren 8G, 3. tv.
DK – 2300 Køben­havn S

Standort

Gigan­tium
Willy Brandts Vej 31
Dk – 9220 Aalborg

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

Rasmus Hjortshøj/Coast Studio

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Sport- und Bürger­park Frin­trop

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop

Nix wie hin!

Mit dem Sport- und Bürger­park Frin­trop entsteht nicht nur eine Sport­an­lage, sondern eine Begeg­nungs­stätte für alle Gene­ra­tionen, Fähig­keiten und Inter­essen.

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop und seine Ange­bote fördert die Inte­gra­tion und schafft Raum für Begeg­nung und Teil­habe.

In Essen eröff­nete im Oktober 2022 der Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dieses zukunfts­wei­sende Projekt ist das Ergebnis der Umwand­lung eines Tennen­platzes in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage von gesell­schaft­li­cher und sozialer Bedeu­tung.

Zum Angebot gehören eine Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­spiel­feld, ein Basket­ball­feld mit Kunst­stoff­belag, Spiel‑, Kletter- und Trend­sport­be­reiche sowie Frei­flä­chen für Events und Feiern aller Art.

Mit seinen Ange­boten fördert der Sport- und Bürger­park Frin­trop die Inte­gra­tion und schafft Raum für Begeg­nung und Teil­habe.

Bei der Umwand­lung dieses früheren Groß­spiel­feldes für Fußball in eine multi­funk­tio­nale Sport- und Frei­zeit­an­lage waren hohe Anfor­de­rungen des Immis­si­ons­schutzes zu berück­sich­tigen.

Dank ihrer Über­da­chung ist die McArena Frei­luft­halle sicher das viel­sei­tigste Angebot im Sport- und Bürger­park Frin­trop. 

Betrieben wird der Park durch den ansäs­sigen SC Frin­trop 05/21, der hier noch vor drei Jahren auf zwei Tennen­plätzen zuhause war. Mit der Umwand­lung des ersten Groß­spiel­feldes in einen Kunst­ra­sen­platz im Sommer 2020 wurde zunächst die fußbal­le­ri­sche Zukunft des enga­gierten Klubs mit dem Motto „Inklu­sion. Inte­gra­tion. Mitein­ander. Zukunft.“ gesi­chert.

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop entstand nun auf der Fläche des zweiten Groß­spiel­feldes – mit barrie­re­freien Bewe­gungs­mög­lich­keiten, Erleb­nis­pfaden, Liege­flä­chen, Bänken und unter­schied­li­chen Sport­an­ge­boten.

Die Frei­luft­halle von McArena ist sicher das viel­sei­tigste Angebot im Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dank ihrer Über­da­chung ist die Halle das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedin­gungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spiel­feld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regne­ri­schen Tagen im Trockenen.

Bemer­kens­wert ist die tech­ni­sche Ausstat­tung der Frei­luft­halle: digi­tale Anzei­gen­tafel mit Uhrzeit und Torzähler, über Blue­tooth steu­er­bares Audio­system und LED-Flut­licht­an­lage.

Die Frei­luft­halle ist mit einem Kunst­ra­sen­belag ausge­stattet, der auch für Roll­stuhl­fahrer geeignet ist. Die umlau­fende Bande, die Ball­fang­netze und das Dach machen das Spiel schnell und bieten Tempo, Gemein­schaft und Erfolgs­er­leb­nisse.

Dafür sorgt auch die viel­sei­tige tech­ni­sche Ausstat­tung, nicht zuletzt die indi­vi­duell steu­er­bare, digi­tale Anzei­gen­tafel.

Das Audio­system kann über Blue­tooth von jedem Mobil­te­lefon aus erreicht werden und sorgt für jede Form von akus­ti­scher Unter­ma­lung – von der Durch­sage an Falsch­parker bis zum Beat für den Zumba-Kurs. 

Die Flut­licht­an­lage besteht aus ener­gie­spa­renden LED-Leuchten unter dem Hallen­dach. Damit ist die Halle auch bei Dunkel­heit nutzbar.

Natür­lich freuen sich die Fußballer des SC Frin­trop über die neue Halle. Ihre Viel­sei­tig­keit macht sie aber auch für viele andere Akti­vi­täten nutzbar.

Eine weitere Beson­der­heit der Halle ist ihre Anpas­sungs­fä­hig­keit an die Anfor­de­rungen des Schall­schutzes. In Essen wurden aus diesem Grund zwei Wände geschlossen. Für Menschen mit Sehbe­hin­de­rung ist diese Konstruk­ti­ons­weise sogar von beson­derem Vorteil, weil die Schall­rück­kopp­lung ihre Orien­tie­rung verbes­sert.

Natür­lich freuen sich auch die Fußballer des SC Frin­trop über die neue Halle. Ihre Viel­sei­tig­keit macht sie aber genauso für viele andere Akti­vi­täten nutzbar – so finden dort schon vor der Eröff­nung offene Sport- und Bewe­gungs­an­ge­bote, Senio­ren­sport und ‑gymnastik, Mädchen-Tanz­stunden, Taiji und Qigong statt.

Zu prak­tisch allen Geräten und Spiel­fel­dern wird es Gruppen und betreute Trai­nings­an­ge­bote geben, die den Erfolg des Projekts fördern.

Ein weiteres High­light ist die Basket­ball-Arena. Sie ist für Roll­stuhl­fahrer nicht nur erreichbar, sondern dank des grif­figen Kunst­stoff­be­lags auch sehr gut nutzbar.

Auch in diesem Bereich das Sport- und Bürger­parks Frin­trop spielte der Immis­si­ons­schutz eine große Rolle, denn auch die Basket­ball-Arena liegt an einer Grund­stücks­grenze. Auch hier haben die Planer von Seeger Land­schafts­ar­chi­tektur aus der Not eine Tugend gemacht: Die notwen­digen, mehr als fünf Meter hohen Schall­schutz­wände wurden als Gabionen ausge­führt und werden zu einer groß­zü­gigen Klet­ter­wand ausge­baut.

Das Boule­feld wird sicher auch viele ältere Menschen anziehen. Darüber hinaus gibt es eine Calis­the­nics-Anlage, ein Tram­pol­in­feld, Wellen­lauf und Parcours. Die Schau­kel­land­schaft erhält eine Netz­schaukel und eine für Roll­stuhl­fahrer geeig­nete Ausstat­tung, die das Zusam­men­spielen von Kindern mit und ohne Einschrän­kungen fördert.

Noch im Bau befinden sich eine Beach­vol­ley­ball-Anlage und ein Funk­ti­ons­ge­bäude. Beides wird noch in diesem Jahr fertig gestellt.

Zu prak­tisch allen Geräten und Spiel­fel­dern wird es Gruppen und betreute Trai­nings­an­ge­bote geben, die den Erfolg des Projekts fördern.

Mit dem Sport- und Bürger­park Frin­trop entsteht nicht nur eine Sport­an­lage, sondern eine Begeg­nungs­stätte für alle Gene­ra­tionen, Fähig­keiten und Inter­essen.

So entsteht mit dem Sport- und Bürger­park Frin­trop eine Begeg­nungs­stätte für alle Gene­ra­tionen, Fähig­keiten und Inter­essen. Dank des enormen Enga­ge­ments des Vereins im Bereich der Inklu­sion und der Inte­gra­tion von geflüch­teten Menschen profi­tieren hier ein ganzer Stadt­teil und seine gesell­schaft­liche und soziale Entwick­lung.

Das dürfte einer der ausschlag­ge­benden Gründe sein, aus denen die Ruhr-Konfe­renz (das ist eine Initia­tive der Landes­re­gie­rung NRW zur Stär­kung des Ruhr­ge­biets) das Projekt „Sport- und Bürger­park Frin­trop“ mit 1.500.000 € fördert. Die Gesamt­kosten betragen 2.000.000 €.

Der Park ist jeden Tag von 9 bis 21 Uhr geöffnet und frei zugäng­lich. Nichts wie hin!

Projekt­daten

Planung

Seeger Land­schafts­ar­chi­tektur
Cyria­kusstr. 31 a
D – 41468 Neuss

Frei­luft­halle

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D – 71522 Back­nang

Betreiber

SC Frin­trop 05/21 e.V.
Schem­manns­feld 29
D – 45359 Essen

Standort

Sport- und Bürger­park Frin­trop
Schem­manns­feld 29
D – 45359 Essen

Eröff­nung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Frei­luft­halle Bochum

Die Frei­luft­halle Bochum

Ruhr­pott, reloaded

Die Verwand­lung eines brach­lie­genden Asche­platzes in eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle.

Zentrum der Anlage ist die Frei­luft­halle. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Ball­sport­arten, Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Die Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle „Am Hausa­cker“ in Bochum ist das Ergebnis einer gelun­genen Trans­for­ma­tion eines klas­si­schen Fußball­platzes im Ruhr­ge­biet in ein multi­funk­tio­nales, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung.

Zentrum der Anlage ist die “Frei­luft­halle Bochum” von SMC2. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Fußball, Basket­ball und Hand­ball sowie für Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Außerdem gehören Spiel­plätze, Grün­flä­chen und inklu­sive Elemente wie Nest­schau­keln und Boden­tram­po­line, die auch von Roll­stuhl­fah­rern und deren Begleit­per­sonen genutzt werden können, zum Angebot.

Bochum-Riemke weist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Heraus­for­de­rungen.

Bochum-Riemke ist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Problemen – ohne Quar­tiers­zen­trum, dafür aber mit einer vier­spurig ausge­bauten Straße, die den Stadt­raum domi­niert. Frei­zeit­an­ge­bote im Grünen gab es hier kaum.

„Am Hausa­cker“ war der mono­funk­tio­nale und kaum noch nutz­bare Tennen­platz des Fußball­clubs Teutonia Riemke, und ist nun das 20.000 m² große, iden­ti­täts­stif­tende Zentrum der Entwick­lung eines schwie­rigen Stadt­teils – mit der Frei­luft­halle Bochum als Motor.

Neben der zentralen Frei­luft­halle Bochum gibt es eine liga­taug­liche Boule-Anlage, einen Wasser­spiel­platz, Fitness­ge­räte und jede Menge Raum und Flächen für die nach­bar­schaft­liche Kommu­ni­ka­tion in jedem Alter.

Die Frei­luft­halle Bochum bietet viel­sei­tige Möglich­keiten, sowohl für neue Formen des Sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine – und das an der frischen Luft.

Von der Mono­funk­tio­na­lität zur Multi­funk­tio­na­lität: Die Frei­luft­halle bietet viel­sei­tige Möglich­keiten sowohl für neue Formen des Schul­sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine. Hier können alle Sport treiben, und das an der frischen Luft und dennoch witte­rungs­ge­schützt – und kosten­frei.

Dank der LED-Spiel­feld­be­leuch­tung ist die Frei­luft­halle Bochum auch abends nutzbar. In ihrem Trag­werk wurde zudem eine Event-Traverse montiert, damit hier auch Veran­stal­tungen wie Open-Air-Kino statt­finden können.

Die Frei­luft­halle Bochum besitzt ein fili­granes Trag­werk aus Holz, welches den Umwelt­ein­fluss der Sport­an­lage auf ein Minimum redu­ziert. Die Dach­ein­de­ckung besteht aus einer leichten und licht­durch­läs­sigen Textil­mem­bran. Sie unter­stützt die natür­liche Beleuch­tung der Sport­fläche und verhin­dert eine Über­hit­zung.

Die Stadt Bochum verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und weiter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Stadt Bochum als Bauherr verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und heutigen Ansprü­chen an Sport und Frei­zeit gerecht weiter­zu­ent­wi­ckeln. Das bedeu­tete viele Gespräche mit vielen verschie­denen Akteuren und Inter­es­sen­gruppen, die zwar aufwändig waren, dem Projekt aber wich­tige Impulse lieferten.

Der Entwurf für die Umge­stal­tung „Am Hausa­cker“ stammt vom Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff, Essen. Planern und Bauherren war die Einbe­zie­hung der späteren Nutzer und sozialen Träger von Beginn an wichtig.

Das Ergebnis sind viel­fäl­tige sport­liche Nutzungen und weitere Ange­bote für Bewe­gung und Begeg­nung – zum Beispiel Senioren-Fitness­ge­räte, Tram­po­line oder Calis­the­nics.

In nur 17 Monaten ist aus einem brach­lie­genden Asche­platz eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert.

Beim Umbau des Geländes wurden Maßnahmen zur Anpas­sung an die Folgen des Klima­wan­dels umge­setzt. So wurden Versi­cke­rungs­mulden und Rigolen (unter­ir­di­sche Wasser­spei­cher) geschaffen. Hier wird das Regen­wasser einge­leitet und gezielt zur Bewäs­se­rung der Bäume genutzt.

Darüber hinaus wurden 60 Bäume, Strauch- und Stau­den­flä­chen sowie Früh­lings­blüher gepflanzt.

In nur 17 Monaten ist aus dem brach­lie­genden Asche­platz „Am Hausa­cker“ eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert – vor allem als Motor der Quar­tiers­ent­wick­lung.

Projekt­daten

Planung

Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff
Augen­erstr. 45
D – 45276 Essen

Bauherr

Stadt Bochum
Referat für Sport und Bewe­gung

Frei­luft­halle

SMC2 Deutsch­land
Fran­zi­us­straße 8–14
D – 60314 Frank­furt am Main

Standort

Urban Green Bochum-Riemke
Am Hausa­cker
D – 44807 Bochum

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

SMC2 / Andia Mielek
Stadt Bochum
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Von Küste zu Küste 2022 II

Sport­kultur in Däne­mark

Von Küste zu Küste

20 gute Gründe, an unserer archi­tek­to­ni­schen Rund­reise teil­zu­nehmen.

Die ersten 11:

Unsere Exkur­sionen und Vorträge

Unserer Rund­reise
Hier sind 20 gute Gründe für Ihre Teil­nahme an unserer Rund­reise „Von Küste zu Küste – Sport­kultur in Däne­mark“ vom 21. bis zum 23. September 2022.

Wir besu­chen sechs ganz unter­schied­liche Projekte, alle mit fach­kun­digen Führungen und Vorträgen.

1. + 2.

Feri­en­park Lalandia Søndervig
Wasser­park und Feri­en­zen­trum in Einem. Im Juni 2022 eröffnet.

Vortrag und Führung
durch Bay Archi­tekten

3.

Ein Spazier­gang an der Nordsee
mit Natur­führer

Søndervig ist das Tor zur Nordsee. Meer, Wind, Dünen – und wir mitten­drin.

4.

Der Erleb­nis­park Natur­kraft
mit Lunch und Besich­ti­gung

Wie die Kräfte der Natur auf uns wirken – und was passiert, wenn wir versu­chen, diese zu bändigen. 

Wie der Name schon sagt: ein Erlebnis.

5. + 6.

Hjertet i Ikast

Mehr­fach preis­ge­krönte Anlage für sport­liche und kultu­relle Zwecke.

Julian Weyer, CF Møller Archi­tects
Führung &  Vortrag

7. + 8.

Gellerup Sport og Kultur­center

Das neue Herz des gleich­na­migen Stadt­teils von Aarhus.

Vortrag und Führung
durch SHL Archi­tects

9.

Die Trans­for­ma­tion von Gellerup & der Entwurf des neues Schwimm­bads

In Gellerup entstanden in  den letzten zehn Jahren Parks, Wohn­raum, 1.000 Arbeits­plätze – und bald kommt ein neues Schwimmbad dazu.
Vortrag.

10. + 11.

Aarhus Inter­na­tional Sailing Center
Liegt gleich am Eingang des Hafens von Aarhus und verbindet einen neuen Stadt­teil über eine Prome­nade mit dem Wasser.

Vortrag und Führung
mit Thomas Capi­tani

Und nochmal 5:

Networ­king & Rahmen­pro­gramm

Kommu­ni­kativ & komfor­tabel

Es wird Ihnen gut gehen bei uns.

Dafür sorgen auch Ihre Unter­brin­gung und Verpfle­gung in ganz unter­schied­li­chen Hotels und in ganz unter­schied­li­chem Ambi­ente.

So lassen neue Kontakte knüpfen – und pflegen.

12.

Das Hotel Fjord­gaarden
Ring­kø­bing

13.

Get-toge­ther-Dinner
im Restau­rant Fjord­gaarden

14.

Helnan Marselus Hotel in Århus
direkt am Strand gelegen

Mit wunder­baren Blick über die Bucht von Aarhus.

15.

Dinner auf dem Boot
im Bådcafé

Wir verbringen den Abend auf einer alten Fähre mit Restau­rant und Bar.

16.

Restau­rant Havnær

Lunch In Meeres­nähe und mit wunder­barem Blick über den Hafen von Århus.

Und dann noch diese 4:

Preise & Ambi­ente

Schöne Ziele, schöner Preis

Wir freuen uns, diese Reise mit einem tollen Programm und einer über­schau­baren Teil­neh­mer­zahl in einem so schönen Land zu einem attrak­tiven Preis anbieten zu können.

17.

Der Preis
375 €

Darin enthalten sind zwei Über­nach­tungen inklu­sive Früh­stück, zwei Dinner sowie sämt­liche Trans­fers, Besich­ti­gungen und Vorträge vor Ort.

18.

Die Teil­nehmer
Fach­leute halt

Unser Angebot richtet sich an die Exper­tinnen und Experten im Bereich der Archi­tektur für Sport und Frei­zeit.

19.

Die Teil­neh­mer­zahl
25

Wir haben uns entschlossen, die Teil­neh­mer­zahl auf 25 zu begrenzen, um genug Zeit und Raum fürein­ander zu haben.

20.

Däne­mark

Das Land ist schon seit vielen Jahren Vorreiter in allem, was mit zukunfts­fä­higen und nach­hal­tigen Sport- und Frei­zeit­an­lagen zusam­men­hängt.

Und außerdem wunder­schön.

Veran­stalter

Trold­tekt

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 20, 3. OG
D – 22763 Hamburg

More Sports Media

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Am Weit­kamp 17
D- 44795 Bochum

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Nanhua Glimmer Park

Nanhua Glimmer Park

Starker Nebel

Der Nanhua Glimmer Park zele­briert die regio­nalen Natur­merk­male und über­setzt sie in geome­tri­sche Formen der Land­schafts­ge­stal­tung.

Nanhua Glimmer Park ist das Ergebnis der Verwand­lung eines Schul­ge­ländes in einen Land­schafts­park mit zahl­rei­chen sport­li­chen Ange­boten – und mit Nebel.

Nanhua Glimmer Park ist das Ergebnis der Verwand­lung eines nicht mehr genutzten Schul­ge­ländes in einen Land­schafts­park mit zahl­rei­chen sport­li­chen Ange­boten – und mit Nebel. Das Gelände befindet sich am Fuße des Berges Taimu im Land­kreis Ping­tung, Taiwan.

Die Planer vom Atelier Let’s und JR Archi­tects haben die Ursprüng­lich­keit des Geländes bewahrt und um neue gesell­schaft­liche und ökolo­gi­sche Funk­tionen erwei­tert.

Nanhua Glimmer Park dient nun als Treff­punkt aller Gene­ra­tionen, als Zentrum agri­kul­tu­reller Inno­va­tionen, als Prototyp einer Entwäs­se­rungs­an­lage – und als Sport­an­lage.

Planungs­ziel war die Schaf­fung eines öffent­li­chen Raums für alle.

Planungs­ziel war die Schaf­fung eines öffent­li­chen Raums für alle. Das bedeu­tete die Besei­ti­gung der alten Schul­mauer, die Gestal­tung barrie­re­freier Wege und die Besei­ti­gung von Höhen­un­ter­schieden.

Die konti­nu­ier­liche Krüm­mung der Stütz­mauern aus Beton will an die Muster der Ananas­felder und die Falten der Berg­kämme erin­nern.

Die ausge­wählte Pflan­zen­viel­falt auf dem Campus bietet der Öffent­lich­keit ein ökolo­gi­sches Bildungs­an­gebot – einschließ­lich essbarer Pflanzen auf grünen Hügeln und Wasser­pflanzen im Ökot­eich.

Nanhua Glimmer Park zele­briert die regio­nalen Natur­merk­male und über­setzt sie in geome­tri­sche Formen der Land­schafts­ge­stal­tung.

Ein weiterer Schwer­punkt dieses Projekts ist die Entwick­lung einer „inte­grierten“ Bewäs­se­rungs­an­lage. In Zusam­men­ar­beit mit lokalen Anbie­tern entstand ein Konzept, das zwei Zwecke erfüllt: Es versorgt die Pflanzen mit ausrei­chend Wasser, und es schafft das spek­ta­ku­läre, von den Berg­ne­beln inspi­rierte Nebel­sze­nario. Die Anlage zur Erzeu­gung des Nebels ist in das Beleuch­tungs­system inte­griert.

Dieses neblige Schim­mern spie­gelt den nächt­li­chen Nebel über den Rücken des Berges Taimu, wenn dieser über den Maha­go­ni­wald, die Ananas­felder und die Berg­kämme zieht.

Nanhua Glimmer Park zele­briert die regio­nalen Natur­merk­male und über­setzt sie in geome­tri­sche Formen der Land­schafts­ge­stal­tung – und das auf sehr außer­ge­wöhn­liche Art und Weise.

Projekt­daten

Archi­tekt

Atelier Let’s
JR Archi­tects

Ku, Ta-Chi; Huang, Cho-Jen; Yang, Haw-Jiun; Ming-Chih Tai; Chan, Ti-Yen; Yang, Tzu-Yin; Lu, Min Hui; Cheng, Chung Ming; Sun, Chieh; Chen, Hao-Yu

Bauherr

Ping­tung County Govern­ment

Standort

No. 1, Shi 1st Rd.
Gaoshu Town­ship
Ping­tung County 906001
Taiwan

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Foto­graf

Yuchen Chao Photo­graphy

Video

© JT VFX Studio

Pläne

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Alles neu

Kompo­nenten für Boden­be­lags­sy­teme

Alles neu

Drei neue Kompo­nenten für die Basis­schicht von Boden­be­lags­sys­temen bieten ideale Dämp­fungs­ei­gen­schaften und schützen Gesund­heit und Umwelt.

Melos bietet ab sofort drei verschie­dene High­tech-Produkte für die Basis­lage von Sport- und Frei­zeit­bo­den­be­lägen an, die zu 100 % aus Neuware bestehen.

Die Herstel­lung quali­tativ hoch­wer­tiger und sicherer Kompo­nenten für Boden­be­lags­sys­teme im In- und Outdoor-Bereich ist für die Melos GmbH schon immer selbst­ver­ständ­lich gewesen. Ideale Dämp­fungs­ei­gen­schaften sollen Schäden am Bewe­gungs­ap­parat mini­mieren und gleich­zeitig durch die gezielte Auswahl der Ausgangs­kom­po­nenten Gesund­heit und Umwelt, auch in sensi­blen Anwen­dungen, schützen.

Wegen der immer höheren Ansprüche im Gesund­heit- und Umwelt­schutz geht Melos in seinem Quali­täts­ver­spre­chen jetzt noch einen Schritt weiter: Ab sofort bieten wir drei verschie­dene High­tech-Produkte für die Basis­lage von Sport- und Frei­zeit­bo­den­be­lägen an, die zu 100 % aus Neuware bestehen und zusätz­lich PAK-frei* sind.

Von allen enthal­tenen Mate­ria­lien sind sowohl die Herkunft als auch die Zusam­men­set­zung voll­ständig nach­voll­ziehbar.

Die drei Neuen heißen Melos® Cushion+, BASF® Infi­nergy und Melos® EPDM SOFT. Das Geheimnis: Alle drei Produkte bestehen zu 100 % aus Neuware.

Das bedeutet, dass von allen enthal­tenen Mate­ria­lien sowohl Herkunft als auch Zusam­men­set­zung voll­ständig nach­voll­ziehbar sind. Sie weisen alle­samt opti­male Fall­schutz- und/oder Dämp­fungs­ei­gen­schaften auf.

Ein weiterer Vorteil: Erst­mals produ­ziert Melos nicht nur die Kompo­nenten für die Deck­schicht (Toplage), sondern liefert auch die Produkte für die Dämp­fungs- und Basis­schicht.

Alle drei Produkte lassen sich vor Ort einfach und gut verar­beiten, am effek­tivsten in Verbin­dung mit unserem Poly­ure­than-Binde­mittel.

Melos® Cushion+

Dieses Faser­gra­nulat eignet sich vor allem für hoch­wer­tige Fall­schutz­be­läge, beispiels­weise auf Spiel­plätzen. Bestehend aus 100 % EPDM-Neuware erzielt das Produkt beste Fall­schutz­ei­gen­schaften.

Durch die fase­rige Struktur des Granu­lates erhält die Elas­tik­schicht dämp­fende Eigen­schaften und ist damit im „Falle eines Falles“ so elas­tisch, dass auftre­tende Kräfte optimal abge­baut werden können. Es ist lang­lebig, in hohem Maße wasser­durch­lässig und erfüllt alle Anfor­de­rungen an einen zeit­ge­mäßen Fall­schutz.

BASF® Infi­nergy

Das expan­dierte ther­mo­plas­ti­sche Poly­ure­than wird über­wie­gend in der Dämp­fungs-/Basis­schicht für Fall­schutz­be­läge verwendet, könnte künftig jedoch auch für Boden­be­läge im Sport­be­reich zum Tragen kommen. Die eTPU-Beads, bestehend aus 100 % Neuware, können am Ende der Nutzungs­zeit umwelt­freund­lich recy­celt werden.

Ein abso­lutes Plus für die Umwelt und das Porte­mon­naie. Die kleinen „Kügel­chen“- so genannte Beads – sind elas­tisch wie Gummi, weisen aber eine deut­lich gerin­gere Dichte auf. Sie sind aufgrund der geschloss­enzel­ligen Struktur dennoch enorm belastbar. Durch die Verwen­dung hoch­wer­tiger Rohstoffe ergibt sich dadurch nicht nur eine exzel­lente Witte­rungs­be­stän­dig­keit, sondern auch eine Dämp­fungs­schicht mit opti­malen System­ei­gen­schaften bei geringem Mate­ri­al­ein­satz. Die eTPU-Beads werden in-situ mit einem einkom­po­nen­tigen PU-Binde­mittel verar­beitet.

Melos® EPDM SOFT

Eben­falls aus 100 % EPDM-Neuware herge­stellt wird unsere neue System­kom­po­nente EPDM SOFT. Das Soft-Granulat ist ideal geeignet als Basis­schicht für Kunst­stoff­ra­sen­plätze, Leicht­ath­letik- und Multi­sport­be­läge, da es aufgrund der Herstel­lung und der Rezeptur mit einem Kautschuk­an­teil von 25 % sehr gute sport­funk­tio­nelle Eigen­schaften aufweist, beispiels­weise opti­malen Kraft­abbau.

Die Schütt­dichte, die bei diesem Granulat verhält­nis­mäßig gering ist, und die Verfüg­bar­keit in verschie­denen Sieb­kurven machen EPDM SOFT zum Allrounder für die Anwen­dung in Sport­böden. Dank seiner Lang­le­big­keit, Witte­rungs­be­stän­dig­keit und dem nach­hal­tigen Einsatz von Ressourcen ist EPDM SOFT ein idealer Bestand­teil für Boden­be­läge im Außen­be­reich.

Projekt­daten

Hersteller

Melos GmbH
Bismarck­strasse 4–10
D‑49324 Melle

Foto­graf

Melos GmbH

Autor

Melos GmbH
(Adver­to­rial)

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