Fitness­park Bulach

Der Fitness­park Bulach

Pionier der Bewe­gung

Die Umnut­zung brach­lie­gender Flächen zu Fitness­parks, Bürger­parks oder ähnli­chem nimmt immer mehr an Fahrt auf.

Unsere Fitness-Studios sind gut augestattet, aber im Outdoor-Bereich findet sich so gut wie kein Trai­nings­areal, in dem Sportler ein komplettes Trai­ning absol­vieren können.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Trimm dich

Die Trimm-Dich-Bewe­gung der 1970er Jahre kann durchaus als Vorläufer des heutigen Fitness-Booms (Spoiler: und dem aktu­ellen Bedarf an Fitness­parks) ange­sehen werden. Trimm-Dich-Pfade waren Rund­kurse von drei oder vier Kilo­me­tern Länge, auf denen sich 15 bis 20 Übungs­sta­tionen befanden.

Ziel der Bewe­gung war nicht der Leis­tungs­sport, sondern die von Über­ge­wicht und Kreis­lauf­erkran­kungen geplagte Wohl­stands­ge­sell­schaft. Sport an der frischen Luft ist das nach­hal­tigste Mittel der Gesund­heits­prä­ven­tion – gestern wie heute.

Reckstangen

In den Fitness­stu­dios gibt es viele verschie­dene Geräte und ausge­klü­gelte Trai­nings­mög­lich­keiten, an der frischen Luft aber stößt unsere Lust auf Sport und Fitness in Kombi­na­tion mit Natur schnell an Grenzen, und zwar an infra­struk­tu­relle Grenzen.

Im Outdoor-Bereich finden sich meist nur rostige Reckstangen, selten eine Calis­the­nics-Anlage und so gut wie kein Trai­nings­areal, in dem Sportler ein komplettes, aufein­ander aufbau­endes Trai­ning wie im Fitness­studio absol­vieren können.

Fitness­park Bulach

Spor­tA­trium schafft hier Abhilfe, zum Beispiel durch den Fitness­park Bulach n Karls­ruhe.

Das Ziel ist die flächen­de­ckende Inte­gra­tion wohn­ort­naher Fitness­parks in die Infra­struktur des Breiten- und Frei­zeit­sports; eine moderne Sport­stätte als zentraler Ort der Begeg­nung.

Planer und Hersteller

Spor­tA­trium GmbH
Zeller­straße 17/1
D – 73235 Weilheim/Teck

Nutzer

TSV Bulach 1913 e.V.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Der 30 x 16 m große Fitness­park Bulach entstand auf einem Teil eines alten Bolz­platzes, der kaum noch genutzt wurde.

Neue Ange­bote

Der TSV Bulach zählt zu den ambi­tio­nierten Vereinen in Karls­ruhe. Zu seinen Ange­boten gehören vor allem Gesundheits‑, Reha- und Bewe­gungs­an­ge­bote für alle Gene­ra­tionen. Um dem stetig stei­genden Anspruch der Alters­gruppe zwischen 16 und 50 Jahren nach konzen­triertem Fitness­trai­ning an der der frischen Luft gerecht zu werden, waren infra­struk­tu­relle Inves­ti­tionen notwendig.

So entstand der Fitness­park Bulach.

Karls­ruhes erster Fitness­park

Auf einer Fläche von 480 m² können Vereins­mit­glieder, aber auch Externe, nun den ersten Fitness­park in Karls­ruhe nutzen. Die 30 x 16 m große Anlage entstand auf einem Teil eines alten Bolz­platzes, der kaum oder nicht mehr genutzt wurde.

Bis zu 50 Menschen können hier gleich­zeitig trai­nieren.

Calis­the­nics, Kurs­fläche und mehr

Die Calis­the­nics-Station und die Hand­stand-Wand ermög­li­chen viel­sei­tige Übungen mit dem eigenen Körper­ge­wicht. An Kraft­ge­räten stehen Bank­drü­cken, Latzug, Schul­ter­presse, Rudern, Knie­beuge und Schräg­bank zur Verfü­gung. Alle Geräte sind variabel auf jedes Leis­tungs­ni­veau einstellbar.

Auf der groß­zügig bemes­senen Kurs­fläche finden mindes­tens 20 Sportler Platz. Ein Container für die Geräte ist der Fläche direkt zuge­ordnet.

Frische Luft, neue Mitglieder

Der Fitness­park Bulach ermög­licht das Trai­ning an der frischen Luft, ohne auf die Vorteile und Ausstat­tung eines profes­sio­nellen Fitness­stu­dios verzichten zu müssen.

Er schafft neue Ange­bote und ist damit ganz nebenbei auch ein wich­tiges Instru­ment der Mitglie­der­wer­bung.

Die viel­sei­tige Anlage ist auch für Reha-Zwecke und für Menschen mit Einschrän­kungen nutzbar.

Zutritts­kon­trolle

Der Fitness­park Bulach steht nicht nur Vereins­mit­glie­dern, sondern auch verein­sun­ge­bun­denen Sport­lern offen. Um die Balance zwischen Mehr­wert für den Verein und gesunden Ange­boten für die Gesell­schaft wahren zu können, muss der Verein die Kontrolle über die Bele­gung und Programm­ge­stal­tung haben.

Für Mitglieder gratis

Diese garan­tiert ein voll­au­to­ma­ti­sches Zutritts­kon­troll­system. Es besteht aus einem Portal­dreh­kreuz, einem Barcode­scanner und einer elek­tro­nisch gesteu­erten Tür, die auch Roll­stuhl­fah­rern den Zugang ermög­licht. Mitglieder können die Anlage so oft nutzen, wie sie wollen. Nicht­mit­glieder können online Tickets erwerben.

Eine Beleuch­tungs­an­lage sorgt dafür, dass der Fitness­park Bulach auch in der dunklen Jahres­zeit lange nutzbar ist.

Standort

St. Flori­an­straße 12–14
D – 76135 Karls­ruhe

Eröff­nung

2023

Der Verein hat seit der Eröff­nung des Fitness­parks bereits zahl­reiche neue Mitglieder gewonnen.

300 Buchungen

Seit Mai 2023 können Sportler in Karls­ruhe den Fitness­park Bulach nutzen. Nun finden etablierte Kurse auf der Anlage statt. Neue, auf die Anlage zuge­schnit­tene Kurs­an­ge­bote sind bereits dazu­ge­kommen.

Der Verein hat bereits zahl­reiche neue Mitglieder gewonnen, der Fitness­park verzeichnet mit rund 300 Buchungen pro Monat – außer­halb der Kurs­an­ge­bote – ein sehr reges Inter­esse. Die ersten Koope­ra­tionen mit Berufs­schulen und Unter­nehmen sind ange­laufen und sollen in Zukunft ausge­baut werden.

Auf dem Weg zum Sport­park

Der Ausbau der rest­li­chen Fläche des Bolz­platzes zu einem kompletten Sport­park ist bereits ange­dacht.

Das alles zeigt, dass die Umnut­zung brach­lie­gender Flächen zu Fitness­parks, Bürger­parks oder ähnli­chem immer mehr an Fahrt aufnimmt – und absolut zukunfts­fähig ist.

Die Ausstat­tung solcher Parks hängt natür­lich immer von den Bedürf­nissen der Nutzer ab. Mit den Ange­boten des Fitness­parks Bulach ist aber ein wich­tiger Baustein dazu­ge­kommen, der sich durch­setzen wird.

Fotos

Spor­tA­trium

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Johannes Bühl­be­cker
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Ordos Smart Sports Park

Ordos Smart Sports Park

Leben in die Bude

Wie eine wenig genutzte städ­ti­sche Fläche einer chine­si­schen Geis­ter­stadt in den spek­ta­ku­lären Ordos Smart Sports Park verzau­bert wurde.

Ausgangs­punkt der Planungen waren der unbe­frie­di­gende Zustand des Parks und die stei­gende Nach­frage nach einem gesün­deren Lebens­stil. Und die drin­gend benö­tigte Attrak­ti­vie­rung einer Geis­ter­stadt.

Das chine­si­sche Büro PLAT ASIA hat den bis dahin wenig genutzten städ­ti­schen Platz “SHIJIE” im Bezirk Kang­bashi, Ordos, in den spek­ta­ku­lären und für alle zugäng­li­chen Ordos Smart Sports Park verzau­bert.

Ausgangs­punkt der Planungen war neben dem unbe­frie­di­genden Zustand des Parks die stei­gende Nach­frage nach einem gesün­deren Lebens­stil – und die drin­gend benö­tigte Attrak­ti­vie­rung einer Geis­ter­stadt, denn Kang­bashi, gelegen an den Ausläu­fern der mongo­li­schen Wüste, ist bisher nicht wirk­lich dicht besie­delt.

Das Grund­stück ist von Wohn­ge­bieten, Büro­ge­bäuden, Schulen und einem Bildungs­zen­trum umgeben und hat daher eine zentrale Lage und gute Verkehrs­an­bin­dungen zu bieten.

Auf dem 19,7 Hektar großen Gelände befanden sich die namens­ge­bende Skulptur “SHIJIE”, ein städ­ti­scher Platz und mehrere Gate-Ball-Plätze. Aller­dings führte ein Mangel an Konfi­gu­ra­tion, profes­sio­neller Struk­turen für den Sport und ausrei­chendem Service­be­reich zu einer weit­ge­hend unge­nutzten Grün­fläche mitten in der Stadt.

Archi­tekt

PLAT ASIA
Bian Baoyang, Zhang Xiaozhan, Wang Xiao­chun, Guo Lulu, He Xiaohui, Guo Xin, Yang Lu, Ma Xuan, Hao Qiang, Ji Lei, Bi Baihui, Liu Yuan, Zhu Feng, Zheng Yubin, Yu Siyang, Yang Geng, Yang Dongmei, Xue Heng, Liu Mei

Bauherr

Kang­bashi District Forestry and Gree­nery Service Center, Ordos

Die neue Wege­füh­rung orien­tiert sich am Bestand und der reichen Geschichte seiner Umge­bung. Sie spru­delt gera­dezu vor Gestal­tungs­lust.

Das Grund­stück ist von Wohn­ge­bieten, Büro­ge­bäuden, Schulen und einem Bildungs­zen­trum umgeben und hat daher eine zentrale Lage und gute Verkehrs­an­bin­dungen zu bieten.

Auf dem 19,7 Hektar großen Gelände befanden sich die namens­ge­bende Skulptur “SHIJIE”, ein städ­ti­scher Platz und mehrere Gate-Ball-Plätze. Aller­dings führte ein Mangel an Konfi­gu­ra­tion, profes­sio­neller Struk­turen für den Sport und ausrei­chendem Service­be­reich (und Einwoh­nern) zu einer weit­ge­hend unge­nutzten Grün­fläche mitten in der Stadt.

Die neue Wege­füh­rung orien­tiert sich am Bestand und der reichen Geschichte seiner Umge­bung. Sie spru­delt gera­dezu vor Gestal­tungs­lust: Die kreis­för­migen und geschwun­genen Lauf­bahnen und Wege symbo­li­sieren einen Fluss, das Blau reprä­sen­tiert den Himmel von Ordos und das Wasser des Flusses.

Nach Alters­gruppen und Sport­ge­wohn­heiten grup­piert, entstanden fünf Bereiche mit unter­schied­li­chen Funk­tionen. Dazu gehören umfas­sende Ball­spiel­plätze im Nord­westen wie die Fußball­felder für 5- und 7‑A-Side, Plätze für Basket­ball, Tennis, Badminton und Tisch­tennis. Das Angebot richtet sich sowohl an den Frei­zeit­be­reich wie auch den Leis­tungs­sport.

Daneben gibt es einen riesigen Kinder­be­reich im Kern des Parks, verschie­dene Fahr­rad­stre­cken für Jugend­liche, eine umfas­sende Zone für ältere Menschen und neue Gate-Ball-Plätze inklu­sive Stadion für profes­sio­nelle Matches.

Ein multi­funk­tio­naler Bereich kann für saiso­nale Akti­vi­täten wie Sand­gruben im Sommer und Eisbahnen im Winter genutzt werden. Der neue Wasser­park mit Spring­brunnen ist eben­falls sehr beliebt.

Der Ordos Smart Sports Park schwappt über an brodelnden Ideen. Der große Spiel­platz im Zentrum wird vom Verwal­tungsbau des Parks einge­rahmt, und auf dessen Dach bietet sich ein Panora­ma­blick über den Park und die Stadt.

Das Erdge­schoss beher­bergt ein Büro, Läden und ein Café. Der halb­of­fene Korridor und die Fassade mit verti­kalem Sonnen­schutz stärken die Trans­pa­renz und den Austausch zwischen den Menschen.

Standort

Ordos Smart Sports Park
Kang­bashi District
Ordos, Innere Mongolei
China

Eröff­nung

2023

Kang­bashi ist eine Geis­ter­stadt mit 5.000 Einwoh­nern, die für mindes­tens 300.000 Menschen gebaut wurde. Daran wird auch dieser Park wohl nichts ändern. Leider.

Der Park setzt intel­li­gente tech­ni­sche Systeme ein, die seiner Unter­hal­tung und der Inter­ak­tion mit seinen Nutzern dienen. Dazu gehören eine gesteu­erte Beleuch­tung, das Erfassen von Daten auf der Joggingstrecke, intel­li­gente Navi­ga­ti­ons­op­tionen, ein Wasser­rei­ni­gungs­system und Lade­mög­lich­keiten für mobile Endge­räte auf Basis von Solar­energie in der Außen­mö­blie­rung.

Das Gelände folgt der ursprüng­li­chen Topo­grafie mit Höhen­un­ter­schieden, setzt eine einge­führte Route für Wasser­läufe und Mate­ria­lien fort, sammelt Wasser in Feucht­ge­bieten und hält es im Park.

Der Ordos Smart Sports Park hat die Natur des Parks bewahrt und zeit­ge­nös­si­schen städ­ti­sche Ange­bote für Sport und Frei­zeit inte­griert. Seit seiner Fertig­stel­lung und Eröff­nung im August 2023 hat der Park viele Besu­cher ange­zogen, insbe­son­dere der Kinder­spiel­platz.

Ande­rer­seits ist Kang­bashi, auch New Ordos genannt, eine Geis­ter­stadt mit 5.000 Einwoh­nern, die für mindes­tens 300.000 Menschen gebaut wurde. Daran wird auch dieser Park wohl leider nichts ändern.

Fotos

Holi Land­scape Photo­graphy

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Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spielen hilft

Im Spiel finden die trau­ma­ti­sierten Kinder der Ukraine zumin­dest Ablen­kung. Spiel­con­tainer sind daher für sie eine ganz wich­tige Initia­tive.

Die Kinder in der Ukraine leiden unter Zerstö­rung und Trau­mata. Dank der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Orga­ni­sa­tionen ist es jetzt an zwei Stand­orten gelungen, immerhin neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der Krieg gegen die Ukraine hat verhee­rende Auswir­kungen, natür­lich auch für die dort lebenden Kinder. Kriege bringen nicht nur physi­sche Zerstö­rung mit sich, sie beein­träch­tigen auch den Zugang zu Bildung und Spiel. Viele ukrai­ni­sche Schulen und Kinder­gärten sind beschä­digt oder geschlossen.

Kinder in Kriegs­ge­bieten leiden unter psycho­lo­gi­schem Stress und Trau­mata. Der Lärm von Bomben und Schüssen, der Verlust von Ange­hö­rigen und das stän­dige Leben in Unsi­cher­heit hinter­lassen tiefe Spuren in der kind­li­chen Psyche.

Hier kommt die Bedeu­tung von unter­stüt­zenden Initia­tiven und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen ins Spiel, die versu­chen, den Kindern in dieser schwie­rigen Zeit Trost und Hilfe, zumin­dest aber Ablen­kung, zu bieten.

Ein wich­tiges Beispiel für eine solche Initia­tive sind die KuKuk Box Spiel­con­tainer für die Ukraine.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird.

Eine KuKuk Box ist ein attrak­tiver öffent­li­cher und flexi­bler Spiel- und Treff­punkt, der sich in kurzer Zeit und für wenig Geld reali­sieren lässt.

Dank der Unter­stüt­zung durch Orga­ni­sa­tionen und Aktionen wie „Urban Camp Lviv“, „Notfall­päd­agogik“, „Aktion Deutsch­land hilft“ und der Firma Hilti ist es bereits an zwei beson­ders betrof­fenen Stand­orten gelungen, neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird. Die Stadt Lviv liegt im Westen der Ukraine und ist regel­mäßig Ziel russi­scher Angriffe.

Der zweite Spiel­con­tainer befindet sich im Land­kreis Olek­siyiv von Charkiw, eine eben­falls von russi­schen Kampf­hand­lungen stark betrof­fene Gegend. 

Neben dem Spiel­platz befindet sich ein sonder­päd­ago­gi­scher Komplex für Kinder mit Hörbe­hin­de­rung, und die haben nun einen eigenen Spiel­raum.

Eine KuKuk Box bietet Aben­teuer für alle Alters­klassen. Es gibt Klet­ter­struk­turen und Rutschen, Spiel­häus­chen und Sand­kästen, Lese­ecken und mehr. 

Der voll­wer­tige Spiel­platz animiert zu jeder Menge Bewe­gung und bietet gleich­zeitig Rückzugsbereiche, die ein inten­sives Spielen zulassen – und Schutz bieten.

Für den Aufbau werden kein Erdaushub und keine für die Ewig­keit gegos­senen Beton­fun­da­mente benö­tigt. Das spart Geld und Zeit.

Die KuKuk Box wird mit dem LKW gelie­fert und ist in wenigen Stunden aufge­baut.

Stand­orte

Lviv
Charkiw

Eröff­nung

2022 & 2023

KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen. Eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Die KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen, und eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Diese Container können auch in weiter entfernte Regionen trans­por­tiert werden, in denen aufgrund von Krieg, Vertrei­bung oder Natur­ka­ta­stro­phen drin­gend Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder benö­tigt werden.

Spielen ist kein Luxus, Spielen ist ein wich­tiges Lebens­eli­xier – und ein Menschen­recht.

Fotos

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Johannes Bühl­be­cker
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Bike­park Rellingen

Pump­track und Bike­park Rellingen

Traum­paar

Das Angebot umfasst Pump­tracks für erfah­rene Fahrer und für den Nach­wuchs, einen Dirt-Park und sechs unter­schied­lich lange BLOACS Slack­line-Stre­cken.

Seine beson­dere Würze und Viel­sei­tig­keit erhält der Pump­track und Bike­park Rellingen durch die BLOACS Slack­line-Anlagen aus Köln.

Im April 2023 eröff­nete der Pump­track und Bike­park Rellingen in der kleinen Gemeinde Rellingen (25.000 Einwohner) im Süden von Schleswig-Holstein. Damit entstand hier auf einer Fläche von circa 6.000 m² eine riesige und enorm viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage, die nicht nur in Nord­deutsch­land Maßstäbe setzt.

Der Park besteht aus einem Bike­park von knapp 2.000 m² Größe, einem Kids Pump­track (550 m²) und dem Asphalt- und Pump­track (2.000 m²).

Seine beson­dere Würze und Viel­sei­tig­keit erhält der Park durch die BLOACS Slack­line-Anlagen aus Köln.

Planung & Bau Bike­park und Pump­track

RadQuar­tier GmbH
Baukon­duk­teur-Baumann-Allee 12
95111 Rehau
Deutsch­land

Slack­line-Anlagen

BLOACS
Bernd Lohmüller
Zülpi­cherstr. 381
D – 50935 Köln

Die sechs verschie­denen BLOACS Slack­line-Stre­cken vari­ieren in der Länge zwischen drei und sechs Metern und in der Höhe zwischen 20 cm und 40 cm.

Der Pump­track und Bike­park Rellingen bietet sowohl Frei­zeit­rad­lern jeden Alters als auch hoch­mo­ti­vierten Spit­zen­sport­lern eine beein­dru­ckende Viel­falt.

Die Idee, BLOACS Slack­line-Anlagen in das Areal des Bike­parks zu inte­grieren, entstand aus der engen Zusam­men­ar­beit zwischen den Planern von Radquar­tier, der Stadt und den Bürgern von Rellingen.

Bei diesen Gesprä­chen wurde sehr deut­lich, dass die Bürger neue Bewe­gungs­flä­chen wünschten, die für jeden Bürger und jede Bürgerin Attrak­tionen bereit­hält.

Das Angebot umfasst daher einen viel­sei­tigen Asphalt Pump­track für erfah­rene Fahrer, einen Asphalt Pump­track für den Nach­wuchs und einen Dirt-Park mit Erdhü­geln, Wellen, Sprung­rampen und sechs unter­schied­lich lange BLOACS Slack­line-Stre­cken.

Die BLOACS Slack­line-Anlagen bieten eine nieder­schwel­lige Möglich­keit zur Bewe­gung, unab­hängig von Alter oder Erfah­rung. Slack­li­ning ergänzt den Bike­park perfekt und fördert Konzen­tra­tion, Gleich­ge­wicht und Frus­tra­ti­ons­to­le­ranz.

Die sechs verschie­denen BLOACS Slack­line-Stre­cken vari­ieren in der Länge zwischen drei und sechs Metern und in der Höhe zwischen 20 cm und 40 cm. Wer auf dem Wackel­band fleißig übt, schafft eine solide Grund­lage für beein­dru­ckende Tricks und Sprünge auf zwei Rädern.

Selbst­ver­ständ­lich gibt es auch Menschen, die sich einfach in der Nähe ihrer Liebsten oder Freunde aufhalten möchten, ohne selbst sport­lich aktiv zu werden.

Dank der BLOACS Slack­line-Ausstat­tung mit Sitz­ge­le­gen­heiten bietet der Park seinen Besu­chern neben dem Sport auch die Möglich­keit sozialer Inter­ak­tion und Kommu­ni­ka­tion.

Standort

Pump­track und Bike­park Rellingen
Hemp­berg­straße
D – 25462 Rellingen

Eröff­nung

2023

Die Trend­sportart Slack­li­ning passt perfekt hierhin, weil sie neben der Balance auch die Konzen­tra­tion und Koor­di­na­tion fördert.

Der Pump­track und Bike­park Rellingen bietet ideale Eigen­schaften, um die Fort- und Weiter­bil­dung von Motorik und Balance in Kombi­na­tion mit Spaß und Fahr­erlebnis zu vereinen.

Dazu passt die Trend­sportart Slack­li­ning perfekt, weil sie neben der Balance auch die Konzen­tra­tion und Koor­di­na­tion fördert.

Das nennt mal wohl eine Liebes­heirat.

Fotos

BLOACS

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Johannes Bühl­be­cker
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Sport­Zone

Sport­Zone

Zeit, dass sich was dreht

Unserem Sport­stät­tenbau mangelt es an Zeit, Geld, Digi­ta­li­sie­rung und Ideen – und damit fangen wir an.

Sport­stätten sind nicht nur der Mittel­punkt sport­li­cher Akti­vi­täten, sondern auch wich­tige Treff­punkte, an denen Menschen unab­hängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status Gemein­schaft erleben.

Sport ist nicht nur eine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung, Sport hat auch eine erheb­liche wirt­schaft­liche und gesell­schaft­liche Bedeu­tung.

Sport­stätten spielen dabei eine entschei­dende Rolle. Sie sind nicht nur der Mittel­punkt sport­li­cher Akti­vi­täten, sondern auch wich­tige Treff­punkte, an denen Menschen unab­hängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status zusam­men­kommen, Gemein­schaft erleben und Freund­schaften schließen.

Während die großen Arenen und Stadien hier­zu­lande in gutem Zustand sind, sieht die Situa­tion im Brei­ten­sport ganz anders aus. Viele Sport­plätze, Schwimm­bäder und Turn­hallen sind in die Jahre gekommen und benö­tigen drin­gend Sanie­rungen, für die viel zu wenige finan­zi­elle Mittel zur Verfü­gung gestellt werden.

Die Initia­tive Sport­Zone will das ändern, indem sie das Bewusst­sein für die Bedeu­tung unserer Sport­an­lagen schärft und Ideen und Initia­tiven auf dem Weg zu einer modernen und nach­hal­tigen Sport­na­tion aufzeigt.

Der digi­tale Sport­stätten-Konfi­gu­rator ermög­licht es Sport­ver­einen, Kommunen und Sport­or­ga­ni­sa­tionen, Sport­stätten nach ihren Anfor­de­rungen und Bedürf­nissen zu gestalten.

Mehr als 30 Prozent der Sport­stätten in Deutsch­land sind mehr als 40 Jahre alt und weisen einen drin­genden Sanie­rungs­be­darf auf. Der Sanie­rungs- und Moder­ni­sie­rungs­stau für Sport­stätten in Deutsch­land beträgt, je nach Studie, mindes­tens 31 Milli­arden Euro.

Die aktu­ellen Förder­pro­gramme greifen zu kurz oder sind einfach zu kompli­ziert, selbst für erfah­rene Bran­chen­kenner. Für ehren­amt­liche Vertreter von Sport­ver­einen ist das über­haupt nicht leistbar. Eine Verein­fa­chung, Vernet­zung und Konzen­tra­tion von Förder­pro­grammen wäre ein erster Schritt zu mehr Trans­pa­renz – und zur Verkür­zung oft drama­tisch langer Planungs­phasen.

Auch im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung im Sport liegen noch riesige Poten­ziale brach. Benö­tigt werden flächen­de­ckende digi­tale Lösungen, die Planern und Bauherren Arbeit abnehmen. Analoge Förder­an­träge, Verga­be­ver­fahren und Bauan­träge sind Bremser von Entwick­lung und Fort­schritt.

Der digi­tale Sport­Zone Sport­stätten-Konfi­gu­rator bietet hier mit einem inno­va­tiven Planungs­tool für alle Arten von Sport­stätten schnelle Abhilfe. Diese Online-Platt­form ermög­licht es Sport­ver­einen, Kommunen und Sport­or­ga­ni­sa­tionen, ab sofort Sport­stätten nach ihren Anfor­de­rungen und Bedürf­nissen zu gestalten.

Per Drag & Drop kann eine breite Palette von Sport­stät­ten­mo­dulen auf einer virtu­ellen Grund­fläche plat­ziert, kombi­niert und erwei­tert werden. Die Kombi­na­tion von digi­taler Tech­no­logie, benut­zer­freund­li­cher Ober­fläche und indi­vi­du­eller Anpass­bar­keit verspricht komfor­table, zügige und realis­ti­sche neue Wege, um zukunfts­taug­liche Sport­an­lagen zu planen und reali­sieren.

Hier geht es zum Sport­Zone Sport­stätten-Konfi­gu­rator.

Konzept & Initia­tive

ARGE Sport­Zone
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D‑71522 Back­nang

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Johannes Bühl­be­cker
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Sport­Zone ist eine Platt­form der Arbeits­ge­mein­schaft Sport­stätten, deren Mitglieder aus ambi­tio­nierten Unter­nehmen aus der Welt der Sport- und Frei­zeit­an­lagen bestehen.

Effi­zienz, Indi­vi­dua­lität und Kosten­ef­fek­ti­vität sind im heutigen Sport­stät­tenbau von entschei­dender Bedeu­tung. Der Sport­stätten-Konfi­gu­rator bietet viele will­kom­mene Lösungen, die diese Anfor­de­rungen erfüllen. Er ist nicht nur ein prak­ti­sches Tool zur Kalku­la­tion indi­vi­du­eller Sport­an­lagen, sondern auch eine krea­tive Inspi­ra­ti­ons­quelle, um über bisher unge­nutzte Poten­ziale in der Gestal­tung Sport- und Frei­zeit­an­lagen nach­zu­denken und neue Ideen auszu­pro­bieren.

Und das macht auch noch Spaß.

Der Sport­stätten-Konfi­gu­rator ist Teil der Platt­form Sport­Zone. Zum Port­folio gehören außerdem die Fach­zeit­schrift Sport­Zone Magazin mit vielen moti­vie­renden Beispielen und Arti­keln sowie Sport­Zone Live, ein Gesprächs­an­gebot im Rahmen von Fach­messen, Tagungen und Kongressen – zum Beispiel auf der FSB in Kön.

Sport­Zone ist eine Platt­form der Arbeits­ge­mein­schaft Sport­stätten, deren Mitglieder aus erfolg­rei­chen und ambi­tio­nierten Unter­nehmen aus der Welt der Sport- und Frei­zeit­an­lagen bestehen: Polytan, McArena, SportBox app and move, Kübler Sport und Spor­tA­trium.

Sport­zone auf der FSB

Halle 10.1, Stand EO11

Sport­Zone – Get toge­ther
am 25.10. um 16 Uhr:
Halle 10.2, Stand EO11 (am Stand von Polytan)

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Skate­park in a Box

Skate­park in a Box

Passt überall hin.

“Skate­park in a Box” lässt sich an fast jedem belie­bigen Ort auf der Welt reali­sieren – auch in Krisen­ge­bieten.

Die Container sind der entschei­dende Entwick­lungs­schritt, weil sie zum einen das Angebot erwei­tern und zum anderen sichere Lager­mög­lich­keiten schaffen.

“Skate­park in a Box” ist ein neues, flexi­bles und gleich­zeitig nach­hal­tiges Konzept zur Weiter­ent­wick­lung mobiler Skate­an­lagen auf der ganzen Welt.

Das Projekt besteht, wie der Name bereits verrät, aus einem Skate­park und einer Box. Der Skate­park wird vom Kölner Land­schafts­ar­chi­tekten und Skate­park-Spezia­listen Ralf Maier auf die jewei­ligen Bedin­gungen vor Ort zuge­schnitten, die Box besteht aus einem Über­see­con­tainer, der von der Firma KuKuk Box aus Stutt­gart in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage verwan­delt wird.

Die Container sind dabei der entschei­dende evolu­tio­näre Schritt, weil sie zum einen das Angebot erwei­tern und zum anderen sichere Lager­mög­lich­keiten (vor allem für die Sport­ge­räte) schaffen.

Damit lässt sich “Skate­park in a Box” an fast jedem belie­bigen Ort auf der Welt reali­sieren: auf großen inner­städ­ti­schen Plätzen, auf dem Land, in Nischen – aber eben auch in Krisen­ge­bieten, wo solche Ange­bote viel­leicht noch wich­tiger sind als anderswo.

Förderer dieses Konzepts und vieler Skate­an­lagen welt­weit ist die Stif­tung skate-aid.

Planer

maier land­schafts­ar­chi­tektur

Container

KuKuk Box

Förderer

skate-aid

Das Konzept eignet sich als tempo­räre Instal­la­tion für Events genauso gut wie als dauer­hafte Berei­che­rung des Sport- und Frei­zeit­an­ge­bots.

Die umge­bauten Container sind die entschei­dende Konstante bei „Skate­park in a Box“, denn insbe­son­dere die Lager­mög­lich­keiten garan­tieren ihren welt­weit sicheren Einsatz. Das Sport- und Bewe­gungs­an­gebot kann neben einem Skate­park zum Beispiel auch aus einem BMX-Trail bestehen.

Die Container bieten Platz für alles benö­tigte Equip­ment. Die mobilen Rampen sind platz­spa­rend gela­gert, die Räder und Roller an Haltern veran­kert, die Boards fein säuber­lich in Schienen gesta­pelt und die Schutz­aus­rüs­tung wie Helme und Schoner der Größe nach in Kisten unter der Theke sortiert.

Selbst eine Werk­zeug­kiste und Erste-Hilfe-Ausrüs­tung ist mit an Bord.

Klapp­bank und Klei­der­haken machen das Umziehen leicht bzw. machen den Container zur Lounge mit Sitz- und Aufent­halts­mög­lich­keiten, zum Treff­punkt für Fach­sim­pelei, Erleb­nis­be­richt und Erfah­rungs­aus­tausch  unter echten Experten.

Fehlt nur noch das Lager­feuer.

“Skate­park in a Box” ist enorm flexibel. Das Konzept eignet sich als tempo­räre Instal­la­tion für Events oder während Sanie­rungs­maß­nahmen genauso gut wie als dauer­hafte Berei­che­rung des Sport- und Frei­zeit­an­ge­bots.

Da die Container bereits vorge­fer­tigt per LKW zu ihrem Einsatzort gelie­fert werden und keine weitere Planung oder Funda­mente benö­tigen, ist auch die Montage und mögliche Demon­tage sehr leicht umzu­setzen.

„Skate­park in a Box“ fördert nicht nur die sport­liche, sondern auch die indi­vi­du­elle und soziale Entwick­lung.

Die Kombi­na­tion aus Sport­an­gebot und Container entfaltet beson­ders bei sozialen Projekten großes Poten­zial. Sobald die Anlagen aufge­baut worden sind, kann vor Ort ein Programm mit kosten­losen Skate­board-Work­shops inklu­sive der Bereit­stel­lung von Sport­ge­räten gestartet werden.

Die skate-aid Stif­tung hat sehr viel Erfah­rung in der Schu­lung lokaler Coaches, die die Skate­parks eigen­ständig fort­führen und Skater betreuen. 

So fördert „Skate­park in a Box“ nicht nur die sport­liche, sondern auch die indi­vi­du­elle und soziale Entwick­lung – sowohl der Kinder und Jugend­li­chen als auch der Coaches.

„Skate­park in a Box” wurde bereits an mehreren Stand­orten reali­siert, u.a. in Köln-Ehren­feld, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Wester­wald, Berlin und in einem Flücht­lings­camp in Pirlita/Balti (Molda­wien).

Es gibt zwei Vari­anten der KuKuk Box:

Die eine Vari­ante lässt sich per LKW trans­por­tieren, die andere ist auch für den Schiffs­ver­kehr geeignet ist – zum Beispiel für den EInsatz in Krisen­re­gionen.

Während der FSB 2023 gibt es gleich mehrere Möglich­keiten, das Konzept “Skate­park in a Box” zu erleben und auszu­pro­bieren.

Während der FSB 2023 gibt es gleich mehrere Möglich­keiten, das Konzept “Skate­park in a Box” zu erleben und auszu­pro­bieren – zum Beispiel im Außen­be­reich der Halle 9. Außerdem stellt Ralf Maier seine Projekte in Vorträgen und einer Ausstel­lung vor.

Kukuk Box baut seit über 15 Jahren welt­weit künst­le­risch gestal­tete, inno­va­tive und stil­prä­gende Spiel- und Außen­räume. Das erfah­rene Team von Kukuk besteht aus Künst­lern, Archi­tekten, Schrei­nern, Zimmer­leuten, Metall­bauern und Pädagogen – und wird während der FSB eben­falls vor Ort sein.

Fotos

skate-aid / KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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FSB

planerFORUM2023

skate-aid wurde 2009 durch Skate­board-Pionier Titus Ditt­mann gegründet, um welt­weit soziale Skate­park-Projekte für benach­tei­ligte Kinder und Jugend­liche zu reali­sieren.
Die Mission: Wir machen Kinder stark!

Maier Landschaftsarchitektur/ Beton­land­schaften aus Köln haben sich seit vielen Jahren auf die welt­weite Entwick­lung, die Planung und den Bau von Skate- und Bike­parks spezia­li­siert.

KuKuk Box ist der Erfinder mobiler öffent­li­cher Spiel­platz­an­lagen. Grund­lage der inno­va­tiven Spiel‑, Sport- und Lounge-Konzepte bilden stan­dar­di­sierte Fracht-Container.

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Red Ribbon Park

Red Ribbon Park

Schön­heit am Stück

Verlas­sene Slums, starker Wild­wuchs und zuneh­mende Verwahr­lo­sung auf einer 20 Hektar großen Fläche – doch dann entstand diese Oase.

Die Versie­ge­lung des gesamten Areals war schon so gut wie beschlossen. Gerettet hat dieses kleine Para­dies ein 500 Meter langes Land­schafts­möbel.

Verlas­sene Slums, starker Wild­wuchs und die zuneh­mende Verwahr­lo­sung der gesamten Umge­bung gefähr­deten zu Beginn des Jahr­tau­sends eine 20 Hektar große Fläche am Rand der chine­si­schen Groß­stadt Qinhuangdao (2,7 Millionen Einwohner).

Die Versie­ge­lung des gesamten Areals war schon so gut wie beschlossen.

Gerettet hat dieses kleine Para­dies das Projekt „Red Ribbon Park“ des chine­si­schen Büros Turen­scape: Ein 500 Meter langes Land­schafts­möbel, auf dem man zum Beispiel sitzen, liegen, singen und lesen kann, bewahrt den natür­li­chen Fluss­kor­ridor so weit wie möglich.

Gleich­zeitig zeigt dieses Projekt sehr eindrucks­voll, wie eine eigent­lich einfache, aber konse­quent umge­setzte gestal­te­ri­sche Stra­tegie zu fantas­ti­schen Lösungen führen kann.

Das Projekt star­tete am Fluss Tanghe, am östli­chen Stadt­rand der chine­si­schen Stadt Qinhuangdao in der Provinz Hebei. Das Gelände besteht aus einem linearen Fluss­kor­ridor mit einer Gesamt­fläche von etwa 20 Hektar.

Die herr­schenden Stand­ort­be­din­gungen boten sowohl große Heraus­for­de­rungen wie auch große Chancen für die Gestal­tung des Projektes „Red Ribbon Park“: Auf dem Gelände am Rande der Stadt befand sich früher eine Müll­de­ponie, dazu inzwi­schen verlas­sene Slums und Bewäs­se­rungs­an­lagen wie Gräben und Wasser­türmen, die vor vielen Jahren für die Land­wirt­schaft gebaut wurden.

Gleich­wohl war der ökolo­gi­sche Zustand inter­es­sant: Das Grund­stück für den Red Ribbon Park war mit üppiger und viel­fäl­tiger einhei­mi­scher Vege­ta­tion bewachsen und bot Lebens­raum für viele verschie­dene Arten.

Archi­tekt

Turen­scape

Bauherr

The Land­scape Bureau, Qinhuangdao City

Plane­ri­sches Ziel war es, die natür­li­chen Lebens­räume entlang des Flusses zu erhalten und gleich­zeitig neue, urbane Nutzungs­mög­lich­keiten zu schaffen.

Sicher­heit und Zugäng­lich­keit waren zunächst schwierig herzu­stellen, denn die Fläche war mit üppigen und kräf­tigen Sträu­chern und Gräsern sehr stark zuge­wachsen und über­wu­chert.

Der Unter­lauf des Tanghe war bereits kana­li­siert worden, eine ähnliche Lösung war auch für diesen Standort vorge­sehen. Damit hätte der natür­liche Fluss­kor­ridor versie­gelten Flächen und deko­ra­tiven Blumen­beeten weichen müssen – also war für den Red Ribbon Park eine gewisse Eile geboten.

Gestal­te­ri­sches Ziel und plane­ri­sche Heraus­for­de­rung war es, die natür­li­chen Lebens­räume entlang des Flusses zu erhalten und gleich­zeitig neue, urbane Nutzungs­mög­lich­keiten für Frei­zeit und Bildung zu schaffen.

Die Lösung ist der Red Ribbon Park.

Vor dem Hinter­grund von grüner Vege­ta­tion und blauem Wasser entwarfen die Planer ein rotes Band. Dieses Band erstreckt sich über 500 Meter entlang des Fluss­ufers und inte­griert eine Prome­nade, Beleuch­tung, Bestuh­lung und eine nach­hal­tige Orien­tie­rung an Umwelt und Bestand. 

Dieses wahr­haft gestalt­prä­gende Land­schafts­möbel ist aus Stahl­fa­sern gefer­tigt und kann von innen beleuchtet werden, so dass es nachts rot leuchtet.  Es ist 60 cm hoch und zwischen 30 und 150 cm breit.

Verschie­dene Pflan­zen­proben werden in stra­te­gisch plat­zierten Löchern inner­halb des Red Ribbon Parks gezüchtet.

Entlang des Bandes verteilen sich vier wolken­för­mige Pavil­lons, die vor Wetter­ein­flüssen schützen und darüber hinaus Begeg­nungs­mög­lich­keiten und visu­ellen Fixpunkte bieten.

Vier mehr­jäh­rige Blumen­gärten aus Weiß, Gelb, Violett und Blau wirken als Patch­work und machen die verlas­senen Müll­halden und Slums zu inter­na­tional bekannten Attrak­tionen.

Standort

WHW9+W99
Qinhuang E Ave, Haigang District
Qinhuangdao, Hebei
China

Eröff­nung

2006

Die ökolo­gi­schen Prozesse und die natür­li­chen Ange­bote des Geländes blieben erhalten. Die Land­schaft wurde drama­tisch „verstäd­tert“ und moder­ni­siert.

Die leuch­tend rote Farbe des Red Ribbon Parks erhellt das dicht bewach­sene Gelände, verbindet die verschie­denen natür­li­chen Vege­ta­ti­ons­typen mit den vier hinzu­ge­fügten Blumen­gärten und stellt ein struk­tu­relles Instru­ment dar, das den einst unge­pflegten und unzu­gäng­li­chen Ort neu struk­tu­riert.

Die ökolo­gi­schen Prozesse und die natür­li­chen Ange­bote des Geländes blieben erhalten. Die Land­schaft wurde drama­tisch „verstäd­tert“ und moder­ni­siert – zwei Eigen­schaften, die von den Anwoh­nern, Besu­chern und dem Autoren sehr geschätzt werden.

Ein Klas­siker, der bis heute nichts von seiner Strahl­kraft verloren hat.

Fotos

Turen­scape

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Fotos

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Koper Central Park

Koper Central Park

Beste Lage

Der Koper Central Park attrak­ti­viert die Frei­zeit­an­ge­bote für die Bewohner von Koper und schafft eine Verbin­dung zwischen dem alten Teil der Stadt und den Vororten.

Der Park liegt an einem histo­risch bedeu­tenden Ort, denn die angren­zende Ufer-Prome­nade war einst die Verbin­dung zwischen Stadt und Fest­land.

Der Koper Central Park ist ein wunder­bares Beispiel für die Symbiose zwischen Archi­tektur und Land­schafts­pla­nung in Koper, einer slowe­ni­schen Hafen­stadt auf der Halb­insel Istrien mit 26.000 Einwoh­nern.

Der Park liegt an einem histo­risch bedeu­tenden Ort, denn die angren­zende Ufer-Prome­nade war einst die Verbin­dung zwischen der Stadt auf der dama­ligen Insel und dem Fest­land.

Die Entwick­lung der Stadt hat dazu geführt, dass das ehema­lige Sali­nen­ge­biet nach und nach aufge­füllt wurde und heute ein großes Poten­zial für die Stadt­ent­wick­lung bietet. Die Gegend ist ein wich­tiger Ausgangs­punkt für Besu­cher der slowe­ni­schen Küste und verbindet die Städte Koper und Izola.

Um diese beiden Städte visuell und funk­tional zu einer Einheit zu verbinden, bedarf es einer umfas­senden und koor­di­nierten Planung entlang der Prome­nade.

Archi­tekt

ENOTA

Dean Lah, Milan Tomac, Peter Sovinc, Polona Ruparčič, Peter Karba, Jakob Kajzer, Carlos Cuenca Solana, Sara Mežik, Nuša Završnik Šilec, Jurij Ličen, Eva Tomac, Goran Djokić

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Koper

Mit seiner einheit­li­chen Gestal­tung und der inten­siven Begrü­nung hebt sich der Koper Central Park von seiner Umge­bung ab und fördert viel­fäl­tige Nutzungs­mög­lich­keiten.

Der Koper Central Park soll die Frei­zeit­an­ge­bote für die Bewohner von Koper vermehren und eine Verbin­dung zwischen dem alten Teil der Stadt und den Vororten Seme­dela, Olmo und Markovec schaffen.

Ein beson­deres Merkmal dieses Parks ist seine direkte Anbin­dung an die Prome­nade und das Meer, was seine enorme Bedeu­tung und Attrak­ti­vität unter­streicht. Hier könnte ein neuer Stadt­strand entstehen, da das Meer an der Prome­nade immer sauberer wird.

Ein solcher Stadt­strand ist nicht nur zum Baden im Meer gedacht, sondern auch als wich­tiger Treff­punkt für soziale Akti­vi­täten, denn die hete­ro­gene Bebauung von Koper erfor­dert einen öffent­li­chen Raum, der eine visu­elle Verbin­dung zu seiner Umge­bung schafft.

Mit seiner einheit­li­chen Gestal­tung und der inten­siven Begrü­nung hebt sich der Koper Central Park von der Umge­bung ab und fördert viel­fäl­tige Nutzungs­mög­lich­keiten.

Die Gestal­tung der mono­li­thi­schen, wellen­för­migen Elemente folgt konse­quent den beab­sich­tigten Ange­boten. An manchen Stellen sind sie höher und dienen als Sicht- und Lärm­schutz, an anderen sind sie nied­riger und ermög­li­chen unge­hin­derten Kontakt.

Die orga­nisch gestal­teten urbanen Elemente bilden Zuschau­er­tri­bünen, einen Hinder­nis­par­cours für Kinder, Klet­ter­wände, eine Kulisse für eine Strandbar, einen Konzertort, einen Kinder­spiel­platz, eine Lese­ecke und vieles mehr.

Standort

Centralni mestni park
6000 Koper
Slowe­nien

Eröff­nung

2018

Analog zur Nähe zum Meer sind viele Elemente mit Wasser­ele­menten ausge­stattet, die eine Erwei­te­rung des zukünf­tigen Strandes in das Innere des Parks fördern.

Analog zur Nähe zum Meer sind viele Elemente mit Wasser­ele­menten ausge­stattet. Ein Teich, Boden­sprinkler, ein Geysir, para­bo­li­sche Wasser­fon­tänen, Kaskaden und eine Wasser­platt­form in Kombi­na­tion mit viel­fäl­tigen urbanen Elementen fördern eine aktive Nutzung des Raumes und eine Erwei­te­rung des zukünf­tigen Strandes in das Innere des Parks.

Die Land­schafts­ge­stal­tung des Parks setzt ausschließ­lich auf einhei­mi­sche, medi­ter­rane Vege­ta­tion und bietet Schatten und Schutz vor Umwelt­ein­flüssen. Es gibt keine tradi­tio­nell gestal­teten Fußwege, sondern eine natur­nahe Gestal­tung mit Verbund­stein­pflaster, die eine viel­fäl­tige Nutzung des Raumes ermög­licht.

Der Koper Central Park ist mitt­ler­weile einige Jahre in Betrieb, seine Bedeu­tung wächst jedoch nach wie vor.

Da wundert es nicht, dass der Park bereits zahl­reiche Preise gewonnen hat.

Fotos

Miran Kambič

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Hakata Meiji Park

Hakata Meiji Park

Der 3D-Park

Eine drei­di­men­sio­nale Fusion von Gebäude, Stadt, Straße, Land­schaft und Park.

Das gesamte Areal rund um den Hakata Meiji Park wird derzeit umge­staltet. Das Ergebnis soll „ein neues, leben­diges drei­di­men­sio­nales Erlebnis“ sein.

Das ehrgei­zige Projekt Hakata Meiji Park hat das Ziel, einen exis­tie­renden Park vor dem Bahnhof von Hakata in der Präfektur Fukuoka möglichst deut­lich aufzu­werten.

Das gesamte Areal rund um den Hakata Meiji Park wird im Rahmen der städ­ti­schen Initia­tive “Hakata Connected” derzeit umge­staltet. Dabei geht es um den Wieder­aufbau privater Gebäude, die Erwei­te­rung der Fußgän­ger­wege rund um den Bahnhof, die Verlän­ge­rung einer U‑Bahn-Linie und die Neuge­stal­tung und Aufwer­tung der Bahn­hofs­ge­gend. Das Ergebnis soll „ein neues, leben­diges drei­di­men­sio­nales Erlebnis“ sein.

Finan­ziert wird das Projekt durch Park-PFI (Private Finance Initia­tive), einem System zur Auswahl privater Unter­nehmen, welche städ­ti­sche Park­ein­rich­tungen nicht nur bauen, sondern auch unter­halten müssen.

Planer ist der bekannte Archi­tekt Sosuke Fuji­moto (Tokio/Paris).

Archi­tekt

Sou Fuji­moto Archi­tects
Senju Soko No.5
2–1‑38 Etchu­jima, Koto-ku
Tokyo 135‑0044
Japan

Schwe­bende Gehwege mit sanften Erhe­bungen erheben den Park in die dritte Dimen­sion und verspre­chen den Fußgän­gern Spek­takel.

Der Entwurf verleiht dem Hakata Meiji Park eine neue Dimen­sion. Schwe­bende Gehwege mit sanften Erhe­bungen erheben den Park in die dritte Dimen­sion und verspre­chen den Fußgän­gern Spek­takel. Darüber hinaus werden die eben­erdigen Wege mit der zweiten und dritten Etage eines neuen Gebäudes verbunden.

Alle Wege werden barrie­re­frei sein und flie­ßende Linien schaffen. Ihre Breite wird vari­ieren, um luftige Plätze zu schaffen, die zum Schlen­dern und Verweilen, Trai­nieren oder Beob­achten von Pflanzen oder Veran­stal­tungen im Park einladen. Diese Wege werden den Hakata Meiji Park wie verlän­gerte Traufen umgeben und gleich­zeitig Besu­cher vor Sonne und Regen schützen.

Weitere bele­bende Elemente neben den drei­di­men­sio­nalen Gehwegen werden die Dach­gärten und die monu­men­tale Treppe, die sich von der Stra­ßen­achse erstreckt, mit ihrer Viel­zahl von Nutzungs­mög­lich­keiten sein.

Das heraus­ra­gende Merkmal des Parks wird jedoch die Land­schafts­ge­stal­tung sein. Der derzei­tige Park beher­bergt Kamp­fer­bäume und Ginkos, die dem berühmten Kushida-Schrein in Hakata heilig sind. In einem Terras­sen­garten wachsen auch japa­ni­sche Sommer­orangen. Weitere Pflanzen, die sich harmo­nisch in die natür­liche Umge­bung der Region einfügen, werden gepflanzt und eine grüne Oase mit unver­kenn­barem Erschei­nungs­bild schaffen.

Standort

Hakata-ekimae 3–45
Hakata-ku
Fukuoka City

Eröff­nung

2026

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich

Die Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich 

All inclu­sive

Dieses Projekt verschmilzt die Belange des Natur- und Küsten­schutzes und die Inter­essen des Tourismus zu einer in jeder Hinsicht gewinn­brin­genden Symbiose – mit sicht­baren Ergeb­nissen.

Auf einer Fläche von 13,6 ha wurde der gesamte Strand­be­reich zwischen Wasser­kante und Deich­an­lage neuge­staltet und durch attrak­tive Strand- und Frei­zeit­ein­rich­tungen vita­li­siert.

Situa­tion

Die Neuge­stal­tung des Strand­ab­schnitts von Nord­deich unter dem Namen „Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich“ ist Teil der zeit­ge­mäßen Umge­stal­tung und Attrak­ti­vie­rung des gesamten Vord­eich­ge­ländes. Ziel dieses riesigen touris­ti­schem Infra­struk­tur­pro­jekts ist die Schaf­fung von Aufent­halts- und Erho­lungs­qua­lität sowie neuer, abwechs­lungs­rei­cher Frei­zeit­an­ge­bote, die für alle Menschen nutzbar sind.

Der Tourismus an der Nord­see­küste ist für die Region von großer wirt­schaft­li­cher Bedeu­tung, bringt jedoch auch enorme Heraus­for­de­rungen im Hinblick auf den Natur- und Küsten­schutz mit sich. Die hohe Besu­cher­zahl und der Bau touris­ti­scher Einrich­tungen wie Hotels, Feri­en­häuser oder Camping­plätze belasten die empfind­li­chen Ökosys­teme der Küsten­re­gion.

 

Bei der Neuge­stal­tung des Strand­be­reichs von Nord­deich ging es für den Land­kreis Norden als Bauherren daher um den Spagat zwischen den Belangen des Natur- und Küsten­schutzes auf der einen, und den Inter­essen des Tourismus und der Wirt­schafts­för­de­rung auf der anderen Seite.

Auf einer Fläche von 13,6 ha wurde der gesamte Strand­be­reich zwischen Wasser­kante und Deich­an­lage neuge­staltet und durch attrak­tive Strand- und Frei­zeit­ein­rich­tungen vita­li­siert. Darüber hinaus wurden die Dünen erhalten, saniert und in Rich­tung Westen erwei­tert.

Die Planung wurde der Arge WES Land­schafts­Ar­chi­tektur mit INROS Lackner über­tragen. Das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept entwi­ckelte WES Land­schafts­Ar­chi­tektur.

Planer

WES Land­schafts­Ar­chi­tektur
Jarrestr. 80
D – 22303 Hamburg   

INROS Lackner
Bismarckstr. 91 
D – 10625 Berlin

Bauherr

Die Planung musste die gewünschte Attrak­ti­vie­rung des Strand­be­reichs und der touris­ti­schen Ange­bote mit den Belangen des Natur- und Küsten­schutzes in Einklang bringen.

Ziele und Heraus­for­de­rungen

Der Tourismus ist für den Land­kreis Norden ein bedeu­tender Wirt­schafts­faktor, denn die Nord­see­küste ist ein ausge­spro­chen beliebtes Reise­ziel. Um die Attrak­ti­vität der Region zu stei­gern und sich gegen die Ange­bote der direkt gegen­über­lie­genden Inseln Norderney und Juist zu behaupten, sollten viel­sei­tige Frei­zeit­an­ge­bote entstehen, die für alle nutzbar sind. Barrie­re­frei­heit hatte daher im gesamten Projekt­ge­biet, von der Deich­que­rung bis zur Wasser­kante, größte Bedeu­tung.

Die Planung musste die gewünschte Attrak­ti­vie­rung des Strand­be­reichs und der touris­ti­schen Ange­bote mit den Belangen des Natur- und Küsten­schutzes in Einklang bringen. Darüber hinaus sollte die Verbin­dung des Ortes Nord­deich mit der Dünen- und Strand­land­schaft verbes­sert werden.

Die Gesamt­bau­zeit betrug vier Jahre, die Netto­bau­zeit aber nur 20 Monate. Das lag daran, dass die Bauzeit aufgrund des Deich­schutzes und der Sturm­flut­si­che­rung auf fünf Monate im Jahr (April bis September) beschränkt war.

Die Gesamt­bau­summe lag bei rund 17 Millionen € brutto.

Standort

Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich
26506 Norden

Eröff­nung

2022

Die Prome­nade ermög­licht den Besu­chern einen barrie­re­freien Rundweg entlang des Deichs, der Dünen, des Strandes und der Wasser­kante.

Rundweg und Welt­na­tur­erbe

Das Herz­stück des Projekts ist die als Rundweg ange­legte Prome­nade. Sie ermög­licht den Besu­chern einen barrie­re­freien Rundweg entlang des Deichs, der Dünen, des Strandes und der Wasser­kante. Eine neue, barrie­re­freie Rampen­an­lage am Haus des Gastes erleich­tert das Über­queren des Deiches.

 

Entlang der Wasser­kante prägen das neu errich­tete Deck­werk und die darin liegenden Trep­pen­an­lagen das Bild. Diese weit­läu­figen Trep­pen­an­lagen bieten groß­zü­gige Sitz- und Liege­mög­lich­keiten sowie Zugang zum Wasser. Außerdem sind sie mit Duschen und Fußdu­schen ausge­stattet. Eine Rampen­an­lage mit einer Neigung von drei Prozent ermög­licht auch Menschen mit Einschrän­kungen den Zugang zum Wasser.

 

Ein weiteres Ziel der Sanie­rung der Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich war es, das Welt­na­tur­erbe Watten­meer für Besu­cher erlebbar zu machen. Neben der Neuge­stal­tung der Düne wurden dazu auch ein Lehr­pfad mit 20 Stationen, eine Salz­wie­sen­land­schaft, ein Info­con­tainer sowie Spiel- und Erleb­nis­ele­mente für Kinder und Jugend­liche geschaffen.

 

Die Strand­land­schaft glie­dert sich in drei Bereiche: Im Westen liegt der Hunde­strand, in der Mitte der Bade­strand und im Osten den Sport­strand.

Probleme und Beson­der­heiten

Aufgrund des Einflusses der Gezeiten, insbe­son­dere während der Sturm­fluten, und dem Bauen im Gezei­ten­be­reich mussten alle Bauwerke und Instal­la­tionen statisch gegen den Höchst­was­ser­stand und Wellen­schlag bemessen werden. Stufen­an­lagen, Rampen und das Deck­werk zum Watten­meer konnten nur bei Nied­rig­wasser errichtet werden, also in einem Zeit­fenster von gerade einmal sechs Stunden.

 

Aus Gründen des Deich­schutzes mussten alle anderen Einrich­tungen demon­tierbar gebaut werden, weil sie mit Beginn der Sturm­flut­saison abge­baut werden – darunter Duschen, Spiel- und Sport­ge­räte, Fitness­ge­räte, Holz­bänke, Sanitär- und Infor­ma­ti­ons­con­tainer sowie die Hand­läufe ins Watten­meer.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Es war das Ziel aller Betei­ligten, allen Gästen die Möglich­keit zu geben, die Prome­nade und das Watten­meer unab­hängig von even­tu­ellen Einschrän­kungen zu erleben.

Eine Reise für alle

Die Planung sollte auch die Quali­täts­kri­te­rien der Barrie­re­frei­heit für eine Zerti­fi­zie­rung “Reisen für Alle” erfüllen. Ziel war es, allen Gästen die Möglich­keit zu geben, die Prome­nade und das Watten­meer unab­hängig von even­tu­ellen Einschrän­kungen zu erleben. “Reisen für Alle” ist ein Bewer­tungs- und Infor­ma­ti­ons­system, das es Gästen ermög­licht, die Eignung touris­ti­scher Ange­bote für ihre indi­vi­du­ellen Bedürf­nisse selbst zu beur­teilen.

 

Das Land Nieder­sachsen hat das Projekt aufgrund seiner Barrie­re­frei­heit in den Kate­go­rien Menschen mit Gehbe­hin­de­rung, Roll­stuhl­fahrer, Menschen mit Sehbe­hin­de­rung und Blinde Menschen ausge­zeichnet. Darüber hinaus wurde die Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich bereits für den „Deut­schen Land­schafts­ar­chi­tektur-Preis 2023“ und den „Polis Award 2023“nominiert.

Fazit

Die neue Natio­nal­park­pro­me­nade Nord­deich verschmilzt die Belange des Natur- und Küsten­schutzes und die Inter­essen des Tourismus zu einer in jeder Hinsicht gewinn­brin­genden Symbiose.

Sicht­bare Ergeb­nisse sind die direkte Erreich­bar­keit des Watten­meers über barrie­re­freie Rampen und Stufen, die Schaf­fung eines außer­ge­wöhn­li­chen Freizeit‑, Sport- und Spiel­an­ge­bots sowie der Erhalt und die Sanie­rung von Düne, Salz­wiese und Watten­meer.

 

Ein großer Gewinn ist dieses vorbild­liche Projekt natür­lich auch für alle Nutzer, egal ob mobi­li­täts­ein­ge­schränkt oder nicht, für Alt und Jung, Einhei­mi­sche und Urlauber – eben für alle Menschen.

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Pläne

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Dawn Bridge

Die Dawn Bridge in Shanghai

Have a break

Ein 80 Meter langes Wahr­zei­chen für eine außer­ge­wöhn­lich gelun­gene Kombi­na­tion aus Infra­struktur und Frei­zeit­an­gebot.

Wer hält sich nicht gerne am Wasser auf? Die Dawn Bridge schafft neue Ange­bote für die Bewohner des Vene­digs von Shanghai. 

Die Dawn Bridge ist ein 80 Meter langes Wahr­zei­chen für eine außer­ge­wöhn­lich gelun­gene Kombi­na­tion aus Alltag und sozialen Akti­vi­täten oder auch Frei­zeit. Die Brücke steht zwischen der Altstadt von Zhuji­a­jia­jiao und neuen Wohn­ge­bieten sowie zwischen der Fang­s­heng Bridge (ein Wahr­zei­chen seit 1571) und der Qingpu Bridge (eine unauf­fäl­lige moderne Stra­ßen­brücke).

Zhuji­a­jia­jiao (66.000 Einwohner), auch das „Venedig Shang­hais“ genannt, ist eine Wasser­stadt am Stadt­rand von Shanghai und wurde vor rund 1.700 Jahren gegründet. Durch die Stadt fließt der Huangpu Jiang, der 36 Stein­brü­cken und zahl­reiche Abzweige zu bieten hat. Viele alte Gebäude säumen die Ufer.

Da die Brücke einen Bezug zu ihrer histo­ri­schen Umge­bung herstellen sollte, haben die Planer von MVRDV die Höhe des Bauwerks bewusst niedrig gehalten. Diese mini­male verti­kale Präsenz verleiht der Brücke Leich­tig­keit und Eleganz und sorgt für eine anmu­tige, nied­rige Kurve über dem Wasser.

Die Brücke fügt sich nicht nur nahtlos in den Kontext ein, sie ist auch für alle zugäng­lich sein – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Roll­stuhl.

Und sie schafft neue Ange­bote für die Menschen, die sich so gerne am Wasser aufhalten.

Archi­tekt

MVRDV

Winy Maas, Jacob van Rijs and Nathalie de Vries, Wenchian Shi, Marta Pozo, Lorenzo Mattozzi with Wenzhao Jia, Cosimo Scotucci, Jose Sanm­artin, Enrico Pintabona, Chi Zhang, Artemis Maneka, Cai Zheli, Ray Zhu, Jammy Zhu, Alice Huang

Bauherr

Zhuji­a­jiao Muni­ci­pa­lity

Der mitt­lere Träger wurde zur Tribüne. Diese Tribüne ist Aussichts­platt­form und zugleich Treff­punkt.

Die Bezie­hung der Dawn Bridge zu ihrer Umge­bung wird auch durch die Farb- und Mate­ri­al­wahl deut­lich. Die grauen Dächer werden durch den grauen Asphalt aufge­griffen, während die weißen Wände durch die weiße Brücken­struktur zum Ausdruck kommen. Das rötliche Holz der Häuser und Boote wird für die Verklei­dung des Fußgän­ger­decks und der Landungs­brü­cken genutzt.

Die Brücke bietet einen tollen Blick auf die Altstadt von Zhuji­a­jiao und maxi­miert den für Fußgänger verfüg­baren Raum, denn die genießen hier Vorfahrt.

Um die Lärm­be­läs­ti­gung und Luft­ver­schmut­zung zu mini­mieren, wurde der mitt­lere Träger verkleidet. Er wird zur Tribüne. Diese Tribüne ist Aussichts­platt­form und zugleich Treff­punkt.

Um eine Passage entlang der Ufer­pro­me­nade zu schaffen, werden die Podeste zu Treppen, die es den Fußgän­gern ermög­li­chen, die Brücke zu über­queren.

Standort

426W+PXR, Shadian Middle Rd
Qingpu District
Shanghai
CN – 201713

Eröff­nung

2021

Die Kombi­na­tion von verkehr­li­cher Infra­struktur und Frei­zeit­an­ge­boten ist eine wegwei­sende Entschei­dung, die hoffent­lich Nach­ahmer findet.

Die benach­barte Fang­s­heng Bridge ist schon lange Wahr­zei­chen und Touris­ten­at­trak­tion. Mit der Einwei­hung der Dawn Bridge wurden das Leben und die Akti­vi­täten entlang des Fluss­ufers nun erwei­tert.

Die Dawn Bridge schafft eine neue und eigene Verbin­dung und berei­chert ihre geschichts­träch­tige Umge­bung, ohne mit ihr zu konkur­rieren. Sie ist ein neues urbanes Element, ein neuer öffent­li­cher Raum. Ihre direkte Verbin­dung zum Wasser ist eins der wesent­li­chen Elemente, die Zhuji­a­jiao ausma­chen.

Davon abge­sehen, ist die Kombi­na­tion von verkehr­li­cher Infra­struktur mit Frei­zeit­an­ge­boten eine wegwei­sende Entschei­dung, die hoffent­lich Nach­ahmer findet.

Fotos

Xia Zhi

Text

Johannes Bühl­be­cker
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One Green Mile

One Green Mile in Mumbai

Beau­ti­fi­ca­tion

Was wäre, wenn wir von Auto­bahnen erwarten würden, dass sie den Orten, die sie durch­schneiden, etwas zurück­geben?

One Green Mile bietet einen wieder­hol­baren Ansatz nach­hal­tiger Stadt­ent­wick­lung für nicht oder schlecht genutzte öffent­liche Räume in der pulsie­renden indi­schen Metro­pole – und nicht nur da.

In Zusam­men­ar­beit mit StudioPOD hat MVRDV einen ersten Abschnitt vernach­läs­sigter Flächen unter der Senapati Bapat Marg-Über­füh­rung in Mumbai umge­staltet. Das Projekt heißt One Green Mile und verwan­delt über­mäch­tige Beton­in­fra­struktur in einen öffent­li­chen Raum mit drin­gend benö­tigter Aufent­halts­qua­lität.

One Green Mile verbes­sert die Mobi­lität und schafft visu­elle Iden­tität. Das Projekt bietet einen wieder­hol­baren Ansatz nach­hal­tiger Stadt­ent­wick­lung für nicht oder schlecht genutzte öffent­liche Räume in der pulsie­renden indi­schen Metro­pole – aber nicht nur da.

Die Senapati Bapat Marg Über­füh­rung ist Teil einer Reihe von Haupt­ver­kehrs­straßen, die sich über 11 Kilo­meter durch das Herz von Mumbai erstre­cken. Sie verur­sa­chen eine erheb­liche Lärm­be­las­tung und bilden eine Barriere zwischen benach­barten Gebieten, schränken also die Mobi­lität massiv ein.

Mit dem Ziel, das Stra­ßen­bild und die Verkehrs­sys­teme entlang der Senapati Bapat Marg auf einer Länge von 1.800 Metern zu verbes­sern, beauf­tragte Nucleus Office Parks das in Mumbai ansäs­sige StudioPOD mit der städ­te­bau­li­chen Gestal­tung und Master­pla­nung für One Green Mile.

Archi­tekt

MVRDV
StudioPOD

Team MVRDV:
Jacob van Rijs: Stefan de Koning, Ronald Hooge­veen, Valen­tina Chiappa Nuñez, Jose Manuel Garcia Garcia, Prajakta Gawde

Bauherr

Nucleus Office Park

Das Ziel war ein öffent­li­cher Raum, der die Auswir­kungen des Verkehrs mindert und dem Mangel an Grün entge­gen­wirkt.

Für den trans­for­ma­tivsten Teil dieses Vorha­bens, einen 200 Meter langen unge­nutzten Raum unter der Über­füh­rung, bekannt als Parel Baug, luden sie MVRDV ein. Das Ziel war ein gemein­samer öffent­li­cher Raum, der die nega­tiven Auswir­kungen der Verkehrs­si­tua­tion mindert und gleich­zeitig dem Mangel an Grün und physi­schen Annehm­lich­keiten in der Gegend entge­gen­wirkt.

StudioPOD entwi­ckelte die ersten Ideen und Programme für diesen Raum. MVRDV baute darauf auf und entwarf ein Design mit geschwun­genen blauen Streifen, die eine kohä­rente visu­elle Iden­tität schaffen. So entstand One Green Mile – ein reiz­volles und ganz­heit­li­ches urbanes Raum­er­lebnis.

Eine hüge­lige, gepflas­terte Land­schaft verwan­delt die zwei­di­men­sio­nalen visu­ellen Merk­male in ein drei­di­men­sio­nales Raum­er­lebnis, das eine ganze Reihe unter­schied­li­cher Ange­bote beher­bergt und eine dyna­mi­sche physi­sche Attrak­tion darstellt. Visu­elle Farb­ak­zente in Mate­ria­lien und Grafiken machen alle Aspekte der Inter­ven­tion als Ganzes erkennbar.

One Green Mile ist in eine Reihe von öffent­li­chen “Räumen” mit unter­schied­li­chen Funk­tionen unter­teilt: Lounge, Fitness­raum, schat­tiger Sitz­be­reich, Auffüh­rungs­raum und Lese­raum.

Die Bepflan­zung erstreckt sich über den gesamten Raum.

Die Begrü­nung des Entwurfs durch eine Reihe von Para­vents, einen Torbogen, Stütz­mauern und Pflanz­ge­fäße fördert die Arten­viel­falt, kühlt die umlie­genden Räume und dämpft die Lärm­be­läs­ti­gung.

Standort

One Green Mile
2R4J+XVF, Elphin­stone Flyover
Saidham Nagar
Parel, Mumbai
IND – Maha­rashtra 400012

Eröff­nung

2022

One Green Mile spei­chert und filtert das Monsun­wasser und nutzt es zur Bewäs­se­rung des weit­läu­figen Pflan­zen­netzes.

One Green Mile stellt Fragen. Was wäre zum Beispiel, wenn wir von Auto­bahnen erwarten würden, dass sie den Orten, die sie durch­schneiden, etwas zurück­geben? Eine Über­füh­rung kann in einer heißen Stadt Schatten spenden und ein kleines Stück Land schaffen, das nicht mit hohen Gebäuden bebaut werden kann.

Es ist gar keine so verrückte Idee, dies zu einem öffent­li­chen Raum zu tun.

Das Projekt verbes­sert die Verbin­dungen für Fußgänger und Radfahrer. Pflas­te­rung, Fahr­rad­wege und helle, groß­flä­chige Zebra­streifen fördern den Zugang und die Sicher­heit. Das Beleuch­tungs­kon­zept schafft einen wieder­erkenn­baren Ort und bietet Sicher­heit rund um die Uhr.

One Green Mile spei­chert und filtert das Monsun­wasser und nutzt es zur Bewäs­se­rung des weit­läu­figen Pflan­zen­netzes.

Mit dem Schwer­punkt auf schat­tigen und einbe­zie­henden öffent­li­chen Grün­flä­chen kann die Idee leicht an einer anderen Stelle in der Stadt wieder­holt werden.

Und das ist auch der Plan für die insge­samt 11,22 km lange Strecke zwischen der Maha­laxmi-Renn­bahn und Dharavi Mangrove.

Fotos

© Suleiman Merchant

Text

Johannes Bühl­be­cker
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