Camp del Ferro

Das Sport­zen­trum Camp del Ferro in Barce­lona

Die Über­win­dung der Kiste

Das Camp del Ferro bietet alles: Stadt­ent­wick­lung, große gestal­te­ri­sche Eigen­stän­dig­keit statt recht­eckiger Kisten und beste Ener­gie­bi­lanzen.

Stadt­ent­wick­lung, große gestal­te­ri­sche Eigen­stän­dig­keit und Qualität, beste Ener­gie­bi­lanzen – und drei tolle Sport­hallen.

Das Camp del Ferro in Barce­lona ist das gebaute Ergebnis eines Wett­be­werbs zum Bau eines Sport­zen­trums im Stadt­teil Sagrera.

Auf einer Fläche von etwas mehr als 7.000 m² beher­bergt das Camp del Ferro gleich drei Sport­hallen mit 800 Zuschau­er­plätzen und Neben­ein­rich­tungen auf einem knapp bemes­senen Grund­stück. Die Aufgabe der Archi­tekten AIA, Barceló-Balanzó Arqui­tectes und Gustau Gili Galfetti bestand daher darin, dieses enorme Volumen in eine eh schon dicht bebaute Nach­bar­schaft einzu­fügen.

Die plane­ri­sche Lösung bestand darin, einen Groß­teil des Sport­kom­plexes unter­ir­disch zu errichten.

Diese Entschei­dung redu­ziert nicht nur die opti­sche Wirkung des riesigen Baukör­pers. Sie schafft auch einen öffent­li­chen Raum, der dem städ­ti­schen Leben gewidmet ist. Bei Veran­stal­tungen werden hier auch die Besu­cher­ströme orga­ni­siert.

Archi­tekten

Bauherr

BIMSA – Barce­lona d’Infraestructures Muni­ci­pals

Zwei der Spiel­felder liegen in den Unter­ge­schossen, der zentrale Block zwischen beiden. Die dritte Sport­halle belegt das obere Stock­werk.

Der äußere Eindruck des Camp del Ferro wird von Back­stein bestimmt. Mit dieser Mate­ri­al­wahl beziehen die Planer sich bewusst auf die alten Fabriken, Lager­häuser und Werk­stätten aus demselben Mate­rial, die in dieser Gegend zahl­reich vertreten waren und zum Teil auch noch sind.

In den wartungs­armen Ziegel­fas­saden wech­seln sich leere und gefüllte, opake, trans­lu­zente und trans­pa­rente Steine unter­schied­li­cher Formate und Farben ab. Diese Anord­nungen bringen unter­schied­li­ches Licht ins Innere – und sie geben dem Baukörper ein immenses Volumen und eine beein­dru­ckende Textur.

Die geschlos­se­neren Ziegel­fas­saden schützen vor direkter Sonnen­ein­strah­lung und mögli­cher Blen­dung, während sich die großen verglasten Flächen im unteren Teil der Nord­fas­sade zur Eingangs­halle hin öffnen.

Das ober­ir­di­sche Volumen des Camp del Ferro wird durch ein Dach aus sanft geschwun­genen, umge­kehrten Gewölben abge­schlossen. Es fügt sich bestens in den Kontext ein und spie­gelt die Ordnung und Präsenz der Dächer auf den benach­barten Lager­häu­sern wider.

Das Innen­leben des Camp del Ferro ist klar struk­tu­riert. Zwei der Spiel­felder liegen in den Unter­ge­schossen, der zentrale Block mit Umkleiden, Duschen, Zuschau­er­plätzen, weiteren Neben­räumen und Instal­la­tionen zwischen beiden. Die dritte Sport­halle belegt das obere Stock­werk.

Es handelt sich also um ein kompaktes Volumen, welches die groß­räu­migen Elemente vonein­ander trennt. Der schicht­weise Aufbau des Camp del Ferro mit seinen offenen, kommu­ni­zie­renden Ebenen fördert außerdem die natür­liche Belüf­tung und die Wärme­ab­fuhr.

Standort

Polie­sportiu Muni­cipal Camp del Ferro
Plaça d’Al­bert Badia i Mur, 1, 08027
ES – Barce­lona

Eröff­nung

2020

Die Verwen­dung von Ziegeln bringt die Archi­tektur nicht nur in Einklang mit der Tradi­tion von Sagrera, sie ist auch eine nach­hal­tige Lösung.

Eine weitere intrin­si­sche, bewusste Konse­quenz der „Halbun­ter­ir­di­sie­rung“ (Online-Über­setzer DeepL) eines Groß­teils des Komplexes ist die hier sehr will­kom­mene ther­mi­sche Träg­heit des Komplexes durch die Redu­zie­rung der expo­nierten Flächen.

Die Verwen­dung von Ziegeln bringt die Archi­tektur nicht nur in Einklang mit der Tradi­tion von Sagrera, sie ist auch eine nach­hal­tige Lösung. Der Einsatz von erneu­er­baren Ener­gie­quellen und die Opti­mie­rung des Wasser­ver­brauchs sind weitere Gründe, die zur LEED-Gold-Zerti­fi­zie­rung des Camp del Ferro beigetragen haben.

Foto­grafen

José Hevia
Simón García (arqa)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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La Terenuri

La Terenuri

Trans­sil­va­ni­sche Viel­falt

Eine außer­ge­wöhn­lich viel­sei­tige Sport­an­lage, mit hoch­wer­tigen und lang­le­bigen Mate­ria­lien gebaut.

Seit der Eröff­nung im Juli 2022 bietet “La Terenuri” Menschen aller Alters­klassen freien Zugang zu Sport- und Frei­zeit­ak­ti­vi­täten aller Art.

Der Name Trans­sil­va­nien ruft außer­halb von Rumä­nien noch immer Asso­zia­tionen mit Vampir-Filmen und nebe­ligen Wald­re­gionen hervor. Die Realität des 21. Jahr­hun­derts sieht jedoch ganz anders aus, vor allem in Cluj-Napoca, der inof­fi­zi­ellen Haupt­stadt der Region und zweit­größten Stadt Rumä­niens.

Inmitten reiz­voller Land­schaft wurde hier im Juli 2022 die groß­zü­gige, viel­fäl­tige  und ausge­spro­chen farben­frohe Sport­an­lage “La Terenuri” eröffnet. Zum Angebot gehören zwei Klein­spiel­felder für Fußball, drei Basket­ball­plätze, zwei Tennis­plätze, zwei Volley­ball­felder, ein Badminton-Court, eine Beach­vol­ley­ball-Anlage, ein Skate­park, ein Amphi­theater sowie Spiel- und Aufent­halts­be­reiche.

In diesem lebhaften Außen­be­reich sind auf rund 6.600 m² CONICA-Systeme instal­liert.

Drei­spra­chige Univer­si­täten und viele kultu­relle Ange­bote prägen das Leben der 325.000 Einwohner. Zur Lebens­qua­lität in derart urbaner Umge­bung gehört natür­lich auch der Brei­ten­sport. Also entstand dank einer Inves­ti­tion von mehr als sechs Millionen Euro die Sport­an­lage La Terenuri im Stadt­teil Mănăștur.

Seit der Eröff­nung bietet La Terenur Menschen jedes Alters freien Zugang zu Sport- und Frei­zeit­ak­ti­vi­täten aller Art. Neben den multi­funk­tio­nalen Innen­be­rei­chen mit einer Sport­halle, Umkleiden und Gastro­nomie prägen vor allem die groß­zü­gigen Außen­an­lagen das 4,2 Hektar große Gelände. Klas­si­sche Sport­plätze inmd Spiel­felder gehören genauso dazu wie ein Parcours mit Fitness­ge­räten oder Spiel­plätze.

Eine beson­dere Heraus­for­de­rung war die viel­fäl­tige und abwechs­lungs­reiche Farb­ge­bung, die ganz spezi­elle Mischungen und Farb­töne vorsah.

Da sämt­liche Ange­bote im La Terenuri frei zugäng­lich sind, kann die Nutzung nicht regle­men­tiert oder kontrol­liert werden. Das bedeutet beson­ders hohe Anfor­de­rungen an Design und Funk­tio­na­lität. Gebote wie „Betreten nur mit Sport­schuhen“ oder sons­tige Haus­re­geln sind kaum durch­zu­setzen. Trotzdem sollte es keine Einschrän­kungen bei der Gestal­tung geben.

Viel­mehr sah die Planung des Archi­tek­tur­büros Arhi BOX ein anspruchs­volles und inno­va­tives Design vor, das Besu­che­rinnen und Besu­cher jeden Alters anlockt; vom kleinen Kind, das seine ersten Erfah­rungen auf dem Spiel­platz sammelt, über die junge, ambi­tio­nierte Hobby-Sport­lerin bis zum Rentner, der sich seine Beweg­lich­keit erhalten will.

Eine beson­dere Heraus­for­de­rung dabei war die viel­fäl­tige und abwechs­lungs­reiche Farb­ge­bung, die ganz spezi­elle Mischungen und Farb­töne vorsah. Deshalb wurden von dem ausfüh­renden Unter­nehmen, der Indfloor Group, Boden­be­läge von CONICA einge­setzt.

Der Projekt­um­fang beinhal­tete Sport­flä­chen aller Art: Tennis­plätze, Basket- und Volley­ball­felder, ein Spiel­feld für Badminton, eine Lauf­bahn, Fitness-Parcours und einen Spiel­platz. Insge­samt 6.600 m² High-End-Böden wurden instal­liert.

Im Einzelnen kamen folgende Systeme zum Einsatz:

  • Base 35 mm in Kombi­na­tion mit CONIPUR EPDM 8 mm
  • ET Soccer 30 mm in Kombi­na­tion mit CONIPUR EPDM 8 mm
  • CONIPUR PG 4 cm

Die Anwohner freuen sich über eine Sport­an­lage, die dank der hoch­wer­tigen Mate­ria­lien über viele Jahre ihre Funk­tion und ihre außer­ge­wöhn­liche Ästhetik behalten wird.

Die Planer hatten bei der Gestal­tung alle Frei­heiten, da CONICA die Beläge in belie­bigen RAL-Farb­tönen und sogar Mischungen zur Verfü­gung stellt. Sie verliehen der Anlage ein ausge­sucht indi­vi­du­elles Erschei­nungs­bild, das sich deut­lich von Stan­dard-Plätzen von der Stange abhebt.

Dank der vielen Gestal­tungs­mög­lich­keiten wurde La Terenuri zu einem sehens­werten Refe­renz­pro­jekt für alle Betei­ligten – und vor allem zu einer schon jetzt erfolg­rei­chen Sport­an­lage.

Die Anwohner freuen sich über eine Sport­an­lage, die dank der hoch­wer­tigen Mate­ria­lien über viele Jahre ihre Funk­tion und ihre außer­ge­wöhn­liche Ästhetik behalten wird.

Und zwar „From dusk til dawn“.

Projekt­daten

Archi­tekten

Bauherr

Primăria și consi­liul local Cluj-Napoca

Sport­be­läge

Conica AG
Indus­trie­strasse 26
CH – 8207 Schaff­hausen

Standort

La Terenuri
str. Parâng
nr. FN,
ROU – Cluj-Napoca

Eröff­nung

2022

Foto­graf

Conica
Primăria și consi­liul local Cluj-Napoca

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

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Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre

Schwung­voll

Nicht nur an Spiel­tagen attraktiv: Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre bietet einen Park am Fluss­ufer und viele Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen.

Das stetige Wachstum der Stadt soll durch neue sport­liche Ange­bote und Grün­flä­chen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre.

Zaha Hadid Archi­tects (ZHA) haben den Wett­be­werb für den Bau des neuen Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre gewonnen.

Das Projekt umfasst ein Fußball­sta­dion mit 60.000 Plätzen, Trai­nings­plätze, eine Sport­halle mit 19.000 Plätzen und eine Schwimm­halle mit zwei 50-Meter-Becken. Das Sport­zen­trum liegt im zukünf­tigen Wissen­schafts- und Tech­no­logie-Kultur­be­zirk von Hang­zhou. All diese Bauten werden in einen neuen Park am Fluss­ufer, mit öffent­li­chen Plätzen und öffent­li­chem Perso­nen­nah­ver­kehr, einge­bettet.

Hang­zhou ist die Haupt­stadt der chine­si­schen Provinz Zhejiang und hat mehr als neun Millionen Einwohner. Die Stadt ist eines der welt­weit führenden Elek­tronik-Zentren und beher­bergt viele der größten Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen Chinas.

Das damit verbun­dene stetige Wachstum der Stadt sollen durch neue sport­liche Ange­bote in Kombi­na­tion mit Grün­flä­chen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre.

Das 45.000 m² große Podium beher­bergt Trai­nings- und Fitness­hallen, Umklei­de­räume, Büros, Geschäfte und Gastro­nomie.

Um der wach­senden Bevöl­ke­rung von Hang­zhou gerecht zu werden, bietet das Projekt eine Viel­zahl von Einrich­tungen, für Brei­ten­sportler bis zu Profi­sport­lern. Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre fügt sich in die natür­li­chen Land­schaften entlang des Fluss­ufers ein und bietet, neben dem Sport, auch neue Parks und Treff­punkte für Veran­stal­tungen, Erho­lung und Entspan­nung.

Das Stadion ist der größte Veran­stal­tungsort des Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre. Es befindet sich auf der Ostseite des neuen Parks, zur Stadt hin. West­lich und südlich des Stadions entstehen die große Arena und das Wasser­sport­zen­trum. Alle drei Gebäude sind in ihren Sockel­ge­schossen durch ein kurven­rei­ches „Podium“ schwung­voll mitein­ander verbunden.

Dieses 45.000 m² große Podium beher­bergt die Neben­ein­rich­tungen des Sport­zen­trums, die auch gemeinsam und öffent­lich genutzt werden können. Dazu gehören Trai­nings- und Fitness­hallen, Umklei­de­räume, Büros, Geschäfte, Restau­rants und Cafés mit spek­ta­ku­lären Blick­be­zie­hungen.

“Beim Abstieg in die untere Ebene der Platt­form steigt die Tempe­ratur an und die Umge­bung wird intimer – wie ein Abstieg ins Innere der Erde, wo sich die Schwer­kraft wendet.”

Gott­fried Gruber, noa*

Im Gegen­satz zu den massiven Fassaden der meisten Stadien ist die Fassade dieses Stadions nach außen hin weit­ge­hend offen. Umgänge und Terrassen, die eine Viel­zahl von Gastro­no­mie­be­trieben mit Panora­ma­blick über die Stadt beher­bergen, werden durch eine Lamel­len­kon­struk­tion über­dacht.

Der Innen­raum und vor allem die Sitz­ord­nung wurden nach FIFA-Stan­dards entworfen, um die Zuschauer so nah wie möglich ans Spiel­feld zu bringen und möglichst gute Sicht von jedem Platz aus zu gewähr­leisten. Diese program­ma­ti­schen Anfor­de­rungen defi­nieren Geome­trien, die sich in Form von Wellen in der Lamel­len­fas­sade wieder­finden.

Die Sport­halle mit ihren 19.000 Plätzen kann unab­hängig vom Stadion betrieben werden. Sie ist maximal flexibel, um sowohl in China beliebte Sport­arten wie Basket­ball als auch große Musik- und Kultur­events ausrichten zu können.

Das 15.000 m² große Wasser­sport­zen­trum umfasst zwei 50m-Becken, die sich für Wett­kämpfe, Trai­ning und Unter­richt auf allen Niveaus eignen. In den Becken können nicht nur Wett­kämpfe vor bis zu 800 Zuschauern statt­finden, sondern auch Schulen aus der Umge­bung unter­richtet werden. Hier sollen jede Woche Tausende von Kindern Schwimmen lernen!

Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre liegt in warmem, gemä­ßigtem Klima und wurde nach der höchsten 3‑Sterne-Klas­si­fi­zie­rung des chine­si­schen Green-Buil­ding-Programms entworfen.

Im Gegen­satz zu vielen großen Stadien, die nur an Spiel­tagen besucht werden können, bietet dieses Projekt neben seinen öffent­li­chen Plätzen und dem Park am Fluß­ufer eine Viel­zahl von Sport‑, Erho­lungs- und Frei­zeit­ein­rich­tungen.

Sie sollen sicher­stellen, dass das Zentrum zu jeder Tages- und Nacht­zeit ein beliebter Treff­punkt für die Bevöl­ke­rung sein wird.

Projekt­daten

Archi­tekt

Zaha Hadid Archi­tects (ZHA)

Patrik Schu­ma­cher, Charles Walker, Nils Fischer, Jakub Klaska, Lei Zhen
Joshua Anderson, Daniel Boran, Chun-Yen Chen, Hung-Da Chien, Michael Forward, Matthew Gabe, Rupinder Gidar, Jinqi Huang, Charlie Harris, Ivan Hewitt, Han Hsun Hsieh, Sonia Magd­ziarz, Xin Swift, Chris White­side

Rende­rings

Brick­Vi­sual

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Standort

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre
Zhejiang, Hang­zhou
Binjiang District

Video

Render by Atchain

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Gigan­tium Urban Space

Gigan­tium Urban Space in Aalborg

Bushal­te­stelle

Eine ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung für eine ehema­lige Lade­zone zwischen zwei Groß­sport­hallen.

Das Gigan­tium Urban Space vita­li­siert eine ehema­lige Lade­zone zwischen zwei Groß­sport­hallen in Aalborgs größtem Sport- und Kultur­zen­trum.

Das Gigan­tium ist Aalborgs größtes Sport- und Kultur­zen­trum. Hier gibt es mehrere große Veran­stal­tungs­hallen, eine Eishalle, eine Schwimm­halle und eine Leicht­ath­le­tik­halle – alle mit mehreren Tausend Zuschau­er­plätzen.

Zwischen diesen Groß­bauten gibt es in der Regel wenig attrak­tive Lade­zonen und Verkehrs­flä­chen.

Das Projekt „Gigan­tium Urban Space“ vita­li­siert einen solchen Bereich zu einem öffent­li­chen Platz, in dem das Sport- und Kultur­leben im Gigan­tium nach draußen getragen wird.

Die Platz­ge­stal­tung stammt von Jaja Archi­tects, die grafi­sche Deko­ra­tion von Rama Studio.

Das Gigan­tium Urban Space ist eine Bushal­te­stelle, ein attrak­tiver Aufent­haltsort und ein Treff­punkt.

Gigan­tium Urban Space ist Teil eines Programms der Gemeinde Aalborg, mit dem eine größere Kohä­renz zwischen Verkehr und Stadt­ent­wick­lung geschaffen werden soll. Hier geschieht dies mit neu geschaf­fenen Trassen, E‑Bussen und attrak­tiven Warte­be­rei­chen. Das Programm heißt PlusBus.

Das Gigan­tium Urban Space ist also eine PlusBus-Halte­stelle, und es ist ein attrak­tiver Aufent­haltsort und Treff­punkt für Besu­cher des Gigan­tium.

Gestalt und Grafik des Projekts spie­geln das sport­liche Leben in den großen Hallen und Arenen wider. Aller­dings orien­tieren sich die Flächen und Linien weniger an den Norm­spiel­fel­dern klas­si­scher Sport­arten, sie schaffen viel­mehr mit Linien und Farben so infor­melle wie funk­tio­nale Trai­nings­ele­mente. Die weißen Linien verbinden den gesamten städ­ti­schen Raum zonen­über­grei­fend und verleihen ihm eine klare Iden­tität, und die steht für Sport und Bewe­gung.

Die ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung von Jaja Archi­tects und die verspielten Kreise, Streifen und Buch­staben von Rama Studio animieren zu krea­tiven Spielen.

Warme Rottöne und weiße Linien bestimmen die Gestal­tung des Gigan­tium Urban Space. Die vormals nur aus Asphalt und Beton bestehende Rest­fläche erhält einen ganz eigenen, affir­ma­tiven Charakter.

Die Linien bilden Lauf­bahnen, Kreise, Grenzen und Gesichter. Sie rahmen und defi­nieren unter­schied­liche Bereiche wie Grün­flä­chen, Sitz­stufen und Podeste – und manchmal laufen sie auch die Fassade rauf.

Alles ist mit allem verbunden.

Die ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung von Jaja Archi­tects und die verspielten Kreise, Streifen und Buch­staben von Rama Studio dienen als Wegweiser und Trai­nings­ele­mente. Sie animieren zu krea­tiven Spielen, die einen sehr dyna­mi­schen und sympa­thi­schen Kontrast zum eher kommer­zi­ellen Sport im Gigan­tium bilden.

Hier darf sich der Bus auch mal verspäten.

Projekt­daten

Planung

JAJA Archi­tects ApS
Heim­dals­gade 35
baghuset, 3 sal
DK – 2200 Copen­hagen N

Grafik

Rama Studio
Kigkurren 8G, 3. tv.
DK – 2300 Køben­havn S

Standort

Gigan­tium
Willy Brandts Vej 31
Dk – 9220 Aalborg

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

Rasmus Hjortshøj/Coast Studio

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blueSmart in Salz­burg

blueSmart in Salz­burg

Passt

Was haben das Salz­bu­grer Schloss Mira­bell, die Volks­garten-Eisarena, das Sport­zen­trum Liefe­ring und das histo­ri­sche Volks­garten-Schwimmbad gemeinsam?

Die elek­tro­ni­sche Zutritts­or­ga­ni­sa­tion blueSmart sichert den Regie­rungs­sitz ebenso wie städ­ti­sche Liegen­schaften und Sport­stätten.

Salz­burg ist immer eine Reise wert: Die roman­ti­sche Altstadt lädt zum Bummeln ein, viele histo­ri­sche Sehens­wür­dig­keiten und die welt­be­rühmten Fest­spiele freuen sich auf kultur­in­ter­es­sierte Besu­cher.

Auch die Salz­burger Sport­an­lagen wie die Volks­garten-Eisarena, das Sport­zen­trum Liefe­ring und das histo­ri­sche Volks­garten-Schwimmbad sind attrak­tive Ziele.

Der Magis­trat der Stadt resi­diert im baro­cken UNESCO-Welt­erbe Schloss Mira­bell. Optisch betrachtet scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein.

Schaut man jedoch auf die Details, entdeckt man modernste Technik. 

Von Wink­haus.

Die elek­tro­ni­sche Zutritts­or­ga­ni­sa­tion blueSmart sichert den Regie­rungs­sitz ebenso wie städ­ti­sche Liegen­schaften und Sport­stätten.

Insge­samt sorgen in der Landes­haupt­stadt weit über 1.000 elek­tro­ni­sche Türzy­linder und viele weitere intel­li­gente System­kom­po­nenten, wie Aufbuch­leser und elek­tro­ni­sche Türbe­schlage ETB-IM, für kontrol­lierten Zutritt.

Dass blueSmart in der Mozart­stadt so beliebt ist, hat mehrere Gründe. Einer davon ist die kompakte Form der Türzy­linder, denn sie passen auch in histo­ri­sche Türen und ordnen sich dezent der Ästhetik der Umge­bung unter.

Zudem bietet blueSmart hohe Flexi­bi­lität und große Zuver­läs­sig­keit. Die Gebäu­de­ma­nage­ment-Tech­no­logie von Wink­haus wird seit vielen Jahren einge­setzt, der zuver­läs­sige Service der Wink­haus-Tech­niker aus Grödig, dem Sitz von Wink­haus Austria sehr geschätzt. Gute Gründe, die bestehende Anlage sukzes­sive zu erwei­tern und neue Funk­tionen zu inte­grieren.

Um die elek­tro­nisch gesi­cherten Türen zu öffnen, sind etwa 400 elek­tro­ni­sche Schlüssel im Einsatz. Rund 300 Mitar­beiter, Poli­tiker und auch externe Orga­ni­sa­tionen nutzen die Räum­lich­keiten.

Das Ensemble des baro­cken Schlosses Mira­bell ist eines der belieb­testen Touris­mus­ziele der Stadt – und dient zugleich modernen Verwal­tungs- und Regie­rungs­auf­gaben. Im Erdge­schoss des Baus liegen die Abtei­lungen mit viel Publi­kums­ver­kehr, zum Beispiel das Passamt oder die Stadt­kasse. Da es sich um sensible Bereiche handelt, die einer­seits für die Bürger leicht zugäng­lich, ander­seits aber auch effektiv vor uner­wünschtem Zutritt geschützt sein müssen, stellt die Sicher­heit hier eine beson­dere Heraus­for­de­rung dar. 

Um den vermeint­li­chen Wider­spruch zwischen sicherem Verschluss und bürger­nahem Angebot aufzu­lösen und dabei noch Kosten zu sparen, wurde hier bereits im Jahr 2006 eine elek­tro­ni­sche blue­Chip Schließ­an­lage von Wink­haus einge­setzt, die seitdem die Außen­haut sicherte.

Heute ist hier die Folge­ge­nera­tion der elek­tro­ni­schen Zutritts­or­ga­ni­sa­tion von Wink­haus, das System blueSmart, im Einsatz.

Mit ihrer unauf­fäl­ligen Form stören die flächen­bün­digen elek­tro­ni­schen blueSmart Türzy­linder die Optik der histo­ri­schen Türen im Schloss Mira­bell in keinster Weise.

Verka­be­lungen sind über­flüssig, weil die batte­rie­be­trie­benen Zylinder offline arbeiten. Zudem sind sie kälte­re­sis­tent und wartungsarm: Die Lebens­dauer der Batte­rien beträgt je nach Typ bis zu zehn Jahre. Ein Ölen der Zylinder, wie aus dem Bereich der Mechanik bekannt, entfällt, da die Spitze des elek­tro­ni­schen Schlüs­sels aus Kunst­stoff besteht und keinen Metall­ab­rieb an den Kontakt­flä­chen erzeugt.

Da die Zutritts­kon­trolle von Beginn an zuver­lässig arbei­tete, kamen mit den Jahren zahl­reiche Erwei­te­rungen hinzu. Heute sichern über 430 Zylinder den Schloss­kom­plex.

Um die elek­tro­nisch gesi­cherten Türen zu öffnen, sind im Schloss Mira­bell etwa 400 elek­tro­ni­sche Schlüssel im Einsatz. Rund 300 Mitar­beiter, Poli­tiker und auch externe Orga­ni­sa­tionen nutzen die Räum­lich­keiten.

Nur ein flexi­bles Schließ­system ist in der Lage, den Zutritt so vieler unter­schied­li­cher Gruppen zuver­lässig zu managen. Wink­haus blueSmart unter­stützt die Anwender mit einem varia­blen Farb­kon­zept: Die elek­tro­ni­schen Schlüssel haben verschie­dene Farben, die eine schelle Zuord­nung zu den einzelnen Nutzer­kreisen ermög­li­chen. Mitar­beiter-Schlüssel enthalten darüber hinaus einen Zusatz­trans­ponder für die Zeit­er­fas­sung.

Alle Schlüssel schützt ein beson­ders stabiler Kunst­stoff­mantel, der wasser­dicht (IP 68) und beständig gegen Hand­des­in­fek­ti­ons­mittel ist, sich leicht reinigen lässt und griffig in der Hand liegt.

Die Hand­ha­bung ist denkbar einfach und orien­tiert sich am gewohnten Schließ­ver­halten: Der Schlüssel wird einfach ange­steckt und gedreht. Die Authen­ti­fi­zie­rungs­prü­fung erfolgt dabei im Hinter­grund und für den Nutzer unbe­merkt.

Die Verwal­tungs­soft­ware der elek­tro­ni­schen Schließ­an­lage des Schlosses läuft auf einem zentralen Server. Im System sind fünf Clients ange­legt, so dass auch die Verant­wort­li­chen vor Ort – wie beispiels­weise im Schwimmbad oder in der Sport­halle – ohne Umwege übers Rathaus damit arbeiten können.

Was bei einer mecha­ni­schen Schließ­an­lage einen erheb­li­chen Aufwand bedeutet, ist bei der elek­tro­ni­schen Lösung mit ein paar Maus­klicks am Computer erle­digt: Wird ein Schlüs­sel­ver­lust gemeldet, kann diesem Schlüssel kurzer­hand die Berech­ti­gung entzogen werden. Sich ändernde Schließ­be­rech­ti­gungen werden genauso einfach verwaltet. Die Wink­haus Soft­ware blue­Con­trol Profes­sional leistet dabei anwen­der­freund­liche Unter­stüt­zung. Und wenn für das Programm einmal ein Update oder eine Wartung anstehen, wird von Wink­haus schneller und quali­fi­zierter Support geleistet.

Daher können die für die Schließ­an­lage verant­wort­li­chen Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter sich erge­benden Umzugs­be­we­gungen inner­halb der Verwal­tung jeder­zeit gelassen entge­gen­sehen.

Der Zugang zum Sport ist in Salz­burg ähnlich gut orga­ni­siert wie der zum Schloss Mira­bell. Das gilt vor allem für das Volks­gar­tenbad, die Red-Bull-Eisarena und das Sport­zen­trum Liefe­ring.

Die Sport­stätten in der Mozart­stadt sind wesent­lich jünger als das Schloss. Das Volks­gar­tenbad wurde im späten 19. Jahr­hun­dert gebaut, die Red-Bull-Eisarena entstand in den 1960er Jahren, das Sport­zen­trum Liefe­ring erst vor einigen Jahren.

Das Freibad, das die Salz­burger liebe­voll „Volksi“ nennen, wuchs mit den Jahr­zehnten und bekam 2020 eine elek­tro­ni­sche Schließ­an­lage. Ein Aufbuch­leser und dreißig blueSmart Türzy­linder sichern die Außen- und Innen­an­lagen.

In unmit­tel­barer Nach­bar­schaft liegt Salz­burgs Eissport­halle. Sie wurde Anfang des Jahr­tau­sends zu einer Multi­funk­ti­ons­arena umge­baut und bietet 3.400 Zuschauern Platz. Hier trai­nieren Profis und Amateure aller Alters­gruppen und aus verschie­denen Vereinen.

Die Anfor­de­rungen an das Zutritts­ma­nage­ment sind somit hoch. Auf den beiden Eisflä­chen, von denen eine im Freien liegt, ist ein viel­fäl­tiges Spek­trum an Eissport­ak­ti­vi­täten möglich: neben dem Publi­kums- und Forma­ti­ons­eis­lauf auch Eisho­ckey, Eiskunst­lauf, Stock­sport und Short­track.

In den Sommer­mo­naten von April bis September finden hier auch Messen, Konzerte, Musi­cals und Ausstel­lungen statt.

Annä­hernd 300 elek­tro­ni­sche Türzy­linder, die die Verlet­zungs­ge­fahr durch Finger­quet­schen mini­mieren und wenig Angriffs­fläche für verse­hent­liche oder vorsätz­liche Beschä­di­gung bieten, sowie drei blueSmart Aufbuch­leser kontrol­lieren den Zutritt.

Im Verwal­tungs­be­reich sind die Türen mit elek­tro­ni­schen Türbe­schlägen (ETB-IM) ausge­rüstet. Neben den elek­tro­ni­schen blueSmart Schlüssen nutzen die Mitar­beiter Trans­ponder-Bänder, um Türen berüh­rungs­frei zu öffnen.

Mit dem Sport­zen­trum Liefe­ring wurde 2016 in Öster­reich erst­mals eine Sport­halle als Plus­ener­gie­ge­bäude errichtet. Sie erfüllt die Smart-City-Stan­dards und wurde mit dem KLIMAAKTIV GOLD STANDARD ausge­zeichnet.

Das Sport­zen­trum Liefe­ring erzeugt mehr Energie als er selbst benö­tigt. Seine Drei­feld­sport­halle bietet Platz für zahl­reiche Sport­arten und ist ebenso auf Behin­der­ten­sport ausge­richtet. Ein Bewe­gungs­raum und Büro­flä­chen für die Vereine ergänzen das Angebot.

Die intel­li­gente Technik des Gebäudes, zu der auch eine blueSmart Schließ­an­lage gehört, tritt optisch in den Hinter­grund. 120 Türzy­linder und drei Aufbuch­leser sichern den Innen­be­reich und die Außen­an­lagen. Auch die Flut­licht­an­lage und weitere Anwen­dungen werden mit blueSmart effi­zient gesteuert.

Projekt­daten

Zutritts­or­ga­ni­sa­tion

Aug. Wink­haus GmbH & Co. KG  
Hessenweg 9 
D‑48157 Münster

Fotos

Wink­haus
Pexels

Autor

Irena Byrdy-Furman­czyk
Wink­haus

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Sport­park Olden­burg

Der Sport­park Olden­burg

Sport­an­lage mit Zukunft

In Olden­burg befindet sich eine Sport­an­lage mit Frei­flä­chen, die bis 2023 zum attrak­tiven Sport­park Olden­burg umge­baut wird.

Schon bald wird es im Sport­park Olden­burg die Chance auf Erho­lung, Natur­er­leben und sport­liche Akti­vi­täten geben. 

Frei­räume sind ein wich­tiger Bestand­teil des urbanen Lebens und der städ­ti­schen Iden­tität. Sie stei­gern die Lebens­qua­lität nach­haltig. Das weiß auch die Stadt Olden­burg und geht mit gutem Beispiel voran.

Im südli­chen Stadt­teil Krey­en­brück befindet sich eine Sport­an­lage mit Frei­flä­chen, die bis 2023 zum attrak­tiven Sport­park Olden­burg umge­baut wird. Mit der Umset­zung wurde das Osna­brü­cker Büro PS+ Planung von Sport­stätten beauf­tragt.

Schon im kommenden Jahr wird es im Sport­park Olden­burg viel­fäl­tige Nutzungs­mög­lich­keiten für Erho­lung, Natur­er­leben und sport­liche Akti­vi­täten geben. Zum Programm gehören ein Kunst­stoff­rasen- und ein Rasen­platz, ein Mini- und ein Klein­spiel­feld, ein Pump­track, eine Calis­the­nics-Anlage und weit­läu­fige, park­ähn­lich gestal­tete Grün­flä­chen.

Sport­stätten spielen eine beson­ders wich­tige Rolle für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt, die soziale Inte­gra­tion und die Gesund­heit.

Sport­stätten sind Teil unserer sozialen Infra­struktur. Sie spielen daher eine beson­ders wich­tige Rolle für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt, die soziale Inte­gra­tion und die Gesund­heit.

Der Sport­park Olden­burg will alle poten­zi­ellen Nutzer­gruppen anspre­chen. Dazu gehören die benach­barten Schulen und Vereine, aber auch Nach­barn, Fami­lien und Senioren, die den Park zum Pick­ni­cken, Erholen, Spazieren, Spielen und als Treff­punkt nutzen.

Um die Anlage best­mög­lich an die Bedürf­nisse all dieser Gruppen anzu­passen, wurde diese von Beginn an in die Planungen einbe­zogen.

Der östliche Teil des Sport­parks Olden­burg erhält seine Struk­tu­rie­rung durch das Wege­netz und die verschie­denen Bewe­gungs­an­ge­bote.

Der östliche Teil des Sport­parks Olden­burg erhält seine Struk­tu­rie­rung durch das Wege­netz und die verschie­denen Bewe­gungs­an­ge­bote wie Pump­track, Calis­the­nics-Anlage, Fitness­ge­räte und Boule­platz. Dazwi­schen befinden sich große freie Wiesen zur indi­vi­du­ellen Frei­zeit­ge­stal­tung.

Den Über­gang vom Sport- zum Park­be­reich markiert die Calis­the­nics-Anlage. Hier können die Sportler durch Übungen mit dem Eigen­ge­wicht und der Körper­span­nung sehr effektiv Koor­di­na­tion, Mobi­lität und Geschick­lich­keit trai­nieren.

Durch diese Auftei­lung können sich viele verschie­dene Besu­cher­gruppen gleich­zeitig im Park bewegen, ohne einander zu stören. Während auf der einen Wiese Frisbee oder Feder­ball gespielt wird, pick­ni­cken auf einer anderen Wiese Fami­lien mit Kindern.

Die Arbeit von PS+ Planung von Sport­stätten ist geprägt von einer inter­dis­zi­pli­nären Heran­ge­hens­weise, die Probleme an Schnitt­stellen vermeidet und ganz­heit­liche Planung aus einer Hand gewähr­leistet. 

Das merkt man.

Projekt­daten

Planung

PS+ Planung von Sport­stätten
Katha­ri­nen­straße 31
D – 49078 Osna­brück

Bauherr

Stadt Olden­burg

Standort

Sport­park Olden­burg
Bran­den­burger Str. 30
D – 26133 Olden­burg

Eröff­nung

2023

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Illus­tra­tionen

Bilder:
PS+ Planung von Sportstätten/Carolin Kemkes

Pläne:
PS+ Planung von Sport­stätten

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The Ring Umag

The Ring Umag

Come as you are

Ein Sport­zen­trum mit enormer Aufent­halts­qua­lität.

Das ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport- udn Spiel­platzes in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder und Nach­barn.

„The Ring Umag“ ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport­platzes neben einer Schule in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder, Nach­barn und Spazier­gänger.

„The Ring Umag“ wurde Im Sommer 2022 eröffnet. Umag ist eine wnder­schöne kroa­ti­sche Klein­stadt an der nord­west­li­chen Küste Istriens, nur wenige Kilo­meter von der slowe­ni­schen Grenze entfernt.

„The Ring Umag“ wurde vom Archi­tekten Nenad Marić entworfen. Bauherr war die Stadt­ver­wal­tung von Umag.

Der neue “Schulhof” gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen.

Der Kontext wird durch eine Regio­nal­straße mit Kreis­ver­kehr, eine Sport­halle mit benach­barter Grund­schule und eine weit­läu­fige Grün­fläche geprägt, der Bestand durch Felder, Wege und den Sport­platz.

Das Projekt umfasste den Wieder­aufbau des maroden Spiel- und Sport­platzes, die Umge­stal­tung der Umge­bung und die Einbe­zie­hung der Grund­schule “Marija i Lina”.

Der „neue Schulhof“ gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen. Das gilt auch für die Umklei­de­be­reiche der Sport­halle.

Die sieben kreis­för­migen Elemente akzen­tu­ieren und struk­tu­rieren das Gelände und die Spiel­felder.

Um das Grund­stück zu struk­tu­rieren und zu akzen­tu­ieren, schufen die Planer insge­samt sieben kreis­för­mige Bereiche, die mitein­ander verbunden sind. Sie beher­bergen die Tribünen, Bänke und andere Erho­lungs­be­reiche und verbinden die Anlage durch Böschungen mit dem Umfeld.

Die Courts wurden aus funk­tio­nalen Gründen in Nord-Süd-Rich­tung ange­legt. Damit werden gleiche Bedin­gungen für alle Sport­trei­benden gewähr­leistet.

Zum Programm gehören zwei Basket­ball­felder, ein Hand­ball- und einem Futsal­court sowie eine Weit­sprung­an­lage.

Zwischen den Spiel­fel­dern schaffen Boden­gra­fiken und struk­tu­rierte Beläge ein sehr ansehn­li­ches System von Zwischen­räumen.

Nenad Marić hat aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Nenad Marić hat mit „The Ring Umag“ aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof und einem unat­trak­tiven Sport­platz ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Das Ange­bots­spek­trum ist dabei genauso beein­dru­ckend wie die gestal­te­ri­sche Viel­falt. Alle Spiel­felder sind funk­tional und wett­kampf­taug­lich orga­ni­siert.

Gleich­zeitig bietet die Anlage enorm viele Nischen und Frei­flä­chen – und öffnet sich zur benach­barten Schule, zur Nach­bar­schaft und zur Stadt.

Alles richtig gemacht.

Projekt­daten

Archi­tekt

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam
Šeta­lište Vladi­mira Gortana 38
HR – 52470 Umag

Bauherr

Gemeinde Umag

Standort

Marija i Lina
Školska ul. 14, 52470
HR – Umag

Eröff­nung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Foto­graf

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam

Video

Pläne

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Hjertet

Hjertet in Ikast

Listen to your heart

35 Nutzer­gruppen in einer Anlage, die für ganz unter­schied­liche sport­liche, kultu­relle und soziale Zwecke genutzt wird.

Hjertet besteht aus viel­fäl­tigen offenen Flächen, Hallen und Räumen, die für ganz unter­schied­liche sport­liche, kultu­relle und soziale Zwecke genutzt werden können

 „Hjertet“ (Herz) ist der Name einer Erwei­te­rung der Inter­na­tional School im däni­schen Ikast-Brande (41.000 Einwohner). Das Programm besteht aus viel­fäl­tigen offenen Flächen, Hallen und Räumen, die für ganz unter­schied­liche sport­liche, kultu­relle und soziale Zwecke genutzt werden können.

Seine viel­sei­tige Ausrich­tung stellt Bezie­hungen zu den benach­barten Bildungs­ein­rich­tungen her. Neben der Inter­na­tional School Ikast-Brande sind dies ein Busi­ness College, weitere Schul­ge­bäude und eine Bildungs­aka­demie.

Hjertet wurde von C.F. Møller entworfen, die Akustik stammt von Trold­tekt.

Ein wesent­li­ches Ziel des Projektes war es, viele verschie­dene Einrich­tungen und paral­lele Akti­vi­täten zu kombi­nieren. Eine Klein­stadt, unter­ge­bracht in einem Gebäude.

Hjertet verbindet Bildung, Akti­vität, Gemein­schaft, Bewe­gung und Frei­zeit auf neue Weise. Die Schüler sind ein selbst­ver­ständ­li­cher Teil einer sehr breit gefä­cherten Nutzer­gruppe, zu der neben Schü­lern und Sport­lern auch Musiker, Skater, Schau­spiel­gruppen oder Teil­nehmer thera­peu­ti­scher Projekte gehören.

Insge­samt waren 35 Nutzer­gruppen an der Entwick­lung des Gebäudes und des Parks betei­ligt.

Ein wesent­li­ches Ziel des Projektes war es, viele verschie­dene Einrich­tungen und paral­lele Akti­vi­täten zu kombi­nieren. Alle Räume und Flächen sollen den ganzen Tag über, vom frühen Morgen bis zum späten Abend, aktiv genutzt werden.

Ausge­drückt wird dies in einer Archi­tektur, die ihre vielen verschie­denen Ange­bote durch viele verschie­dene Baukörper, unter­schied­liche Dach­formen und ‑höhen zum Ausdruck bringt.

Eine Klein­stadt, unter­ge­bracht in einem Gebäude.

Das Kultur- und Bildungs­zen­trum Hjertet beher­bergt mehrere große Räume für Sonder­nut­zungen. Die Akustik wurde mithilfe von Trold­tekt-Akus­tik­platten abgestimmt.

Das Kultur- und Bildungs­zen­trum Hjertet beher­bergt mehrere große Räume für Sonder­nut­zungen. Nach Westen hin liegt der Mehr­zweck­saal mit einer großen Fens­ter­partie hin zum Ankunfts­platz. Dank Sport- und Gymnas­tik­boden und einer Spie­gel­wand ist der Saal für Gymnastik und Tanz, aber auch für größere Vorträge geeignet.

Die Akustik wurde mithilfe von Trold­tekt-Akus­tik­platten an der Decke und einer der Saal­wände auf diese Nutzungen abge­stimmt. Die Beleuch­tung wurde in die Decke einge­lassen und unter­stützt die simple Formen­sprache des Gebäudes.

Zusätz­lich ist die Decke mit Trold­tekt Venti­la­tion ausge­stattet, einer unsicht­baren Lüftungs­lö­sung mit geräusch­loser Frisch­luft­zu­fuhr.

Die gibt es auch im Refle­xi­ons­raum, der kleiner ist als der Saal und eher intro­ver­tiert wirkt. Hier sind Decken und Wände mit Holz­leisten verziert, die zusammen mit Pendel­leuchten eine beson­ders intime Atmo­sphäre erzeugen – zum Beispiel für Yoga und Pilates, aber auch für kleine Feiern.

Hjertet ist ein sehr offenes und zugäng­li­ches Gebäude. Auffällig sind die vielen kleinen, infor­mellen „Veran­stal­tungs­orte“ und Sitz­ge­le­gen­heiten.

Im dritten Raum, der so genannten „Street­sport-Halle“, wurden die Decke und der oberste Abschnitt der Wände mit grauen Trold­tekt-Akus­tik­platten verkleidet. Hier können Skater und andere Street­sport-Enthu­si­asten fahren, wenn das Wetter es draußen nicht zulässt.

Auf den Frei­flä­chen des Zentrums wurde von C.F.  Møller Land­scape eine dyna­mi­sche Land­schaft gestaltet, die zum Erholen und zu viel­fäl­tigen Akti­vi­täten einlädt.

Hjertet ist ein sehr offenes und zugäng­li­ches Gebäude. Auffällig sind die vielen kleinen, infor­mellen „Veran­stal­tungs­orte“ und Sitz­ge­le­gen­heiten. Sie stärken die Bedeu­tung des Gebäudes unge­mein – dies ist nicht nur ein Ort aktiver Frei­zeit­ge­stal­tung, sondern auch ein sozialer Treff­punkt.

Der flie­ßende und flüs­sige Grund­riss ist ein Muster­bei­spiel dafür, wie sehr unter­schied­liche Nutzer- und Inter­es­sen­gruppen von Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen orga­ni­siert werden können.

Ein solch offenes Haus mit so unter­schied­li­chen Raum­kon­fi­gu­ra­tionen kann nur funk­tio­nieren, wenn auch die Akustik funk­tio­niert – und das tut sie.

Hjertet verleiht den Frei­zeit­ak­ti­vi­täten, den lokalen sozialen Verhält­nissen und den Lehr­mög­lich­keiten der Schulen und Bildungs­ein­rich­tungen wich­tige Impulse. Die offene Gebäu­de­or­ga­ni­sa­tion bedingt wieder­keh­renden Kontakt zwischen den vielen verschie­denen Nutzern.

So können sich Jugend­liche beispiels­weise – nach dem Motto „Wo ich schon mal hier bin“ über wich­tige Entschei­dungen für ein aktives und soziales Leben infor­mieren und beraten lassen.

Ein solch offenes Haus mit so unter­schied­li­chen Raum­kon­fi­gu­ra­tionen kann nur funk­tio­nieren, wenn auch die Akustik funk­tio­niert. Im Hjertet harmo­nieren Archi­tektur und Akustik sowohl gestal­te­risch als auch funk­tional – zum Nutzen aller.

Projekt­daten

Archi­tekt

C.F. Møller Danmark A/S
Euro­pa­p­lads 2, 11.
DK – 8000 Aarhus C.

Bauherr

​Inter­na­tional School Ikast-Brande
Bøgildvej 2
DK – Ikast,  7430

Akus­tik­platten

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 20, 3. OG
D – 22763 Hamburg

Standort

Hjertet
Vestergade 65
7430 Ikast
Däne­mark

Eröff­nung

2018

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Foto­graf

Adam Mork

Video

Bilder

Pläne

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Sport- und Kultur­campus Gellerup

Sport- und Kultur­campus Gellerup

Viel­fältig

Der Sport- und Kultur­campus Gellerup ist das neue Herz des gleich­na­migen Stadt­teils von Aarhus.

In Gellerup entstanden in  den letzten zehn Jahren Parks, Wohn­raum, 1.000 Arbeits­plätze – und der Sport- und Kultur­campus Gellerup.

Der Sport- und Kultur­campus Gellerup ist das neue Herz des gleich­na­migen Stadt­teils von Aarhus. Es besteht aus einer Biblio­thek, einem Versamm­lungs­haus und „Bevæ­gel­ses­huset“, dem „Haus der Bewe­gung“.

Gellerup hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verän­dert. Eine Reihe großer Wohn­blöcke aus den 1960er Jahren wurden durch Grün- und Frei­zeit­an­ge­bote, Bildungs­bauten und zukunfts­fä­hige Arbeits­plätze im Zentrum ersetzt. 

Es entstanden ein großer, abwechs­lungs­rei­cher Stadt­park, Studen­ten­wohn­heime, gute Bedin­gungen für Start-ups, ein kommu­nales „Kraft­center“ mit 1.000 Arbeits­plätzen – und eben der Sport- und Kultur­campus Gellerup.

Um in allen Konfi­gu­ra­tionen beste Akustik bieten zu können, wurde der große Versamm­lungs­saal mit Trold­tekt-Akus­tik­platten in Natur Grau ausge­stattet.

Der Sport- und Kultur­campus Gellerup besteht aus drei sehr unter­schied­li­chen Gebäuden am Karen Blixens Boule­vard, die über den Verdens­p­ladsen (Welt­platz) mitein­ander verbunden sind.

Die Biblio­thek und das Versamm­lungs­haus wurden mit Holz­fas­saden verkleidet. Sie sind sehr offen und einla­dend gestaltet und pflegen engen Kontakt zu ihrer Umge­bung.

Schon von außen ist erkennbar, was im Gebäude vor sich geht. Das animiert die Menschen, an den vielen Akti­vi­täten im Inneren teil­zu­nehmen.

Der große Versamm­lungs­saal ist sehr viel­seitig nutzbar. Um in allen Konfi­gu­ra­tionen beste Akustik bieten zu können, wurde er mit Trold­tekt-Akus­tik­platten in Natur Grau ausge­stattet – sowohl an den Decken­flä­chen als auch an den Wänden.

„In einer so viel­fäl­tigen Gemein­schaft wie Gellerup ist es wichtig, dass der neue Campus ein demo­kra­ti­scher Ort ist, der alle dazu auffor­dert, mit anderen Menschen zu inter­agieren.“

Schmidt Hammer Lassen Archi­tects

Bevæ­gel­ses­huset, das „Haus der Bewe­gung“, wirkt mit seinen großen, glän­zenden Fassaden aus Alumi­nium ein wenig intro­ver­tierter. Aller­dings haben die Planer von Schmidt Hammer Lassen Archi­tects und LOOP Archi­tects einige sehr gut plat­zierte Fens­ter­öff­nungen einge­setzt. Sie schaffen Kontakt zu den riesigen Klet­ter­wänden – und die sind die Haupt­at­trak­tion des Aarhus Clim­bing Club.

Im Inneren ist außerdem ein schöner Trai­nings­raum für den Circus Tværs unter­ge­bracht. Hier können Kinder und Jugend­liche Akro­batik auf hohem Niveau erlernen. Rich­tung Osten befinden sich Spiel­flä­chen und der Stadt­park.

Im Bevæ­gel­ses­huset wurden Trold­tekt-Platten in den Farben Blau, Rot und Grau instal­liert. Das verleiht den Räumen eine jeweils eigene Iden­tität und harmo­niert bestens mit den Beton­wänden. Im Foyer wurden schwarze Platten an der Decke montiert, die sehr gut mit den Querträ­gern aus Beton und dem künst­le­risch gestal­teten Boden harmo­nieren.

Projekt­daten

Bauherr

Stadt Aarhus / Brab­rand Bolig­fo­rening

Akus­tik­platten

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Sports- og Kultur­campus
Karen Blixens Blvd. 23 – 27
DK – 8220 Brab­rand

Eröff­nung

2021

Autor

Thomas Mølvig, Archi­tekt
(Adver­to­rial)

Foto­graf

Thomas Mølvig, Archi­tekt.

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Aarhus Inter­na­tional Sailing Centre

Aarhus Inter­na­tional Sailing Centre

Unsen­ti­mental

Für ein Haus, bei dem sich alles um den Segel­sport dreht, kann man sich kaum eine attrak­ti­vere Lage vorstellen.

Das Segel­sport­zen­trum verbindet einen neuen Stadt­teil über eine Prome­nade mit dem Wasser.

Das Aarhus Inter­na­tional Sailing Centre liegt gleich am Eingang des Hafens von Aarhus. Das große graue Gebäude aus Sicht­beton wurde vom Archi­tek­tur­büro Entasis entworfen und im Früh­sommer 2018 durch den däni­schen Kron­prinz Frederik einge­weiht.

Seine erste Bewäh­rungs­probe waren die Segel­welt­meis­ter­schaften im August 2018.

Das Segel­sport­zen­trum verbindet einen neuen Stadt­teil über eine Prome­nade mit dem Wasser. Seine Lage zwischen Stadt, Hafen und Wald verleiht dem Gebäude einen ganz eigenen, unge­schlif­fenen Charakter.

Die Konstruk­tion des Aarhus Inter­na­tional Sailing Centre ist auch seine Archi­tektur.

Von außen wirkt das Aarhus Inter­na­tional Sailing Centre wie eine Indus­trie­halle mit riesigen Pforten und sicht­baren Konstruk­ti­ons­de­tails.

Das Gebäude ist durchweg tekto­nisch. Seine Konstruk­tion ist seine Archi­tektur.

Gleich­zeitig fällt das Licht von allen vier Himmels­rich­tungen in das Gebäude und erzeugt ein hohes Maß an Trans­pa­renz. Die großen Glas­flä­chen werden durch waage­rechte Sprossen struk­tu­riert, die den riesigen Abmes­sungen einen Maßstab verleihen.

Trold­tekt-Akus­tik­platten sind Teil der warmen und fühl­baren Mate­ria­lien und Ober­flä­chen, die der schönen, aber großen und rohen Konstruk­tion einen mensch­li­chen Maßstab geben.

Auch die Einrich­tung ist auf eine sympa­thi­sche Art ziem­lich unsen­ti­mental. Die hohe Halle bietet Platz für viele Jollen, die sich, mit Mast und Segel montiert, sehr einfach ein- und ausfahren lassen.

Die Verwal­tung mit Bespre­chungs- und Klub­räumen befindet sich im südli­chen Teil des Gebäudes. Im Ober­ge­schoss gibt es einen attrak­tiven Aufent­halts­raum mit bester Aussicht über die Stadt, und über dem Haupt­ein­gang erhebt sich eine große Frei­ter­rasse.

Trold­tekt-Akus­tik­platten sind ein natür­li­cher Teil der Innen­aus­stat­tung. Die schall­ab­sor­bie­renden Platten harmo­nieren ausge­zeichnet mit dem rohen Beton. Sie gehören zu den warmen und fühl­baren Mate­ria­lien, Möbel und Ober­flä­chen, die der schönen, aber großen und rohen Konstruk­tionen einen mensch­li­chen Maßstab geben.

Und eine tolle Akustik.

Projekt­daten

Archi­tekt

Entasis
Århus­gade 102
DK – 2100 Kopen­hagen

Bauherr

Fonden Aarhus Inter­na­tio­nales Segel­zen­trum

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Aarhus Inter­na­tional Sailing Centre
Esther Aggebos Gade 80A
DK – 8000 Aarhus

Eröff­nung

2018

Autor

Thomas Mølvig, Archi­tekt
(Adver­to­rial)

Foto­graf

Thomas Mølvig, Archi­tekt.
Helene Høyer Mikkelsen, Archi­tekt

Pläne

Video

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Centro Depor­tivo Las Eras

Centro Depor­tivo Las Eras

Wach­ge­küsst

Wie aus einer großen, aber einfa­chen Sport­halle ein Sport­zen­trum wurde.

Das Centro Depor­tivo Las Eras wurde von einer mono­funk­tio­nalen Anlage aus den 1980er Jahren zu einem mehr als viel­sei­tigem Sport­zen­trum unserer Zeit saniert.

Nach mehr als zwei­jäh­riger Bauzeit wurde das Centro Depor­tivo Las Eras im Oktober 2021 wieder eröffnet. Um die kern­sa­nierte Sport­halle schmiegt sich nun eine neue Gebäu­de­ku­batur mit vielen infra­struk­tu­rellen und sport­funk­tio­nalen Ange­boten, die aus einer mono­funk­tio­nalen Anlage aus den 1980er Jahren ein mehr als viel­sei­tiges Sport­zen­trum unserer Zeit machen – und das mit Archi­tektur aus dem oberen Regal.

Das Centro Depor­tivo Las Eras liegt in Hoyo de Manz­anares, einem nörd­li­chen Vorort der spani­schen Haupt­stadt Madrid.

Das Centro Depor­tivo Las Eras verfügt jetzt über zwei Mehr­zweck­räume, moderne Umkleiden, einen spek­ta­ku­lären Kraft­raum und einen Spin­ning-Raum.

Das Sport­zen­trum verfügt jetzt über zwei neue Mehr­zweck­räume, moderne und funk­tio­nelle Umklei­de­räume, einen spek­ta­ku­lären Kraft­raum und einen Spin­ning-Raum. Die Mehr­zweck­räume sind 90m² und 130 m² groß und befinden sich, wie die Umkleiden, im Erdge­schoss.

Die Drei­fach­halle wurde grund­le­gend saniert und mit neuem Parkett, elek­tro­ni­scher Anzei­ge­tafel und neuen Körben versehen. Die Cafe­teria ist auch neu.

Im Ober­ge­schoss findet sich der 100 m² große Spin­ning­raum und das beein­dru­ckende, mehr 300 m² große Gym.

Direkt an die Halle ange­schlossen sind nun eine attrak­tive Klet­ter­wand und ein Boxraum. All dies ist in eine spek­ta­ku­läre poly­edri­sche Struktur gehüllt, die dem gesamten Gebäude Moder­nität verleiht – und die Orien­tie­rung verein­facht.

Das Angebot richtet sich nicht nur an Erwach­sene, sondern auch an Kinder und Jugend­liche – und ist wahr­lich auf der Höhe der Zeit.

Das Angebot des Centro Depor­tivo Las Eras richtet sich nicht nur an Erwach­sene, sondern auch an Kinder und Jugend­liche – und ist wahr­lich auf der Höhe der Zeit: Badminton, Moun­tain­bi­king, Boxen, Cardio Fitness, Indoor Cycling, Klet­tern, Fechten, Fitness, GAP, HIT, Muay Thai, Paddle, Gymnastik für Senioren, Skating, Pilates, Psycho­mo­torik, Taekwondo, Tai-Chi, Tennis, Bogen­schießen, TRX, Yoga und Zumba.

Die Klet­ter­wand wurde zum Teil einge­graben. Sie wurde in Zusam­men­ar­beit mit lokalen Klet­te­rern entwi­ckelt und nutzt die alte Fassade. Der Raum verliert dank einer Reihe von drei­eckigen Spann­bin­dern zum Felsen hin an Höhe, bis er sein ursprüng­li­ches mensch­li­ches Maß erreicht.

Die Planer von Enkiro haben für das Centro Depor­tivo Las Eras einen neuen Haupt­zu­gang geschaffen. Er befindet sich auf einem leicht erhöhten Platz, den Besu­cher über eine voll­ständig reno­vierte Prome­nade errei­chen. Dieser Platz wurde als Treff­punkt für Sportler, Besu­cher und Anwohner sofort ange­nommen.

Das gewählte Mate­rial schafft eine leben­dige Fassade, und lebendig ist hier so ziem­lich alles.

Der neue Baukörper wird von einer mikro­per­fo­rierten Haut geschützt und umhüllt. Sie geht aus der bestehenden Metall­fas­sade hervor und passt sich an die Geome­trie der Erwei­te­rung an.

Diese Hülle verleiht dem gesamten Komplex Zusam­men­halt und Einheit­lich­keit. Sie fungiert sowohl als Licht­filter nach Süden als auch als schüt­zende Hülle, die gegen mögliche äußere Einflüsse resis­tent ist.

Das gewählte Mate­rial schafft ein trans­pa­rentes Volumen, in dem man beim Sport­treiben „sehen kann, ohne gesehen zu werden”: eine leben­dige Fassade, und lebendig ist hier so ziem­lich alles.

Projekt­daten

Archi­tekt

Enkiro

Bauherr

Hoyo de Manz­anares, Madrid

Standort

Poli­de­por­tivo Muni­cipal Las Eras
C. de las Eras, s/n
28240 Hoyo de Manz­anares
ESP – Madrid

Eröff­nung

2021

Foto­graf

IMAGEN SUBLIMINAL
Miguel de Guzmán + Rocío Romero

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

© IMAGEN SUBLIMINAL

Weitere Fotos

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Brighton School of Science and Sports

Die School of Science and Sports am Brighton College

Physik am Spiel­feld­rand

OMA

Sport und Physik passen nicht zusammen? Und ob!

Lernen findet nicht nur in den Unter­richts­räumen statt, sondern überall. Inter­ak­tion und Austausch werden hier ausdrück­lich geför­dert. Durch Archi­tektur.

Die School of Science and Sports am Brighton College wider­setzt sich dem tradi­tio­nell konven­tio­nellen Charakter von Bildungs­bauten. Für die Planer von OMA bedeutet das die Vermei­dung endloser, leerer Flure und erzwun­gener Stille. Statt­dessen werden die beiden durchaus unter­schied­li­chen Fakul­täten in einem pulsie­renden Gebäude voller Leben verschmolzen, in dem nicht alles durch den Stun­den­plan vorge­geben ist.

Lernen findet nicht nur in den Unter­richts­räumen statt, sondern überall. Inter­ak­tion und Austausch, das Vonein­ander-Lernen, wird hier ausdrück­lich geför­dert. Durch Archi­tektur.

Das 1845 gegrün­dete Brighton College ist eine private, gemischte Inter­nats- und Tages­schule im engli­schen Seebad Brighton. Sie gilt als eine der führenden Ausbil­dungs­stätten Groß­bri­tan­niens.

Auch die School of Science and Sports nutzt das Poten­zial aktiver Dach­flä­chen: Hier prallen beide Abtei­lungen munter aufein­ander.

Warum sollte man die Fach­be­reiche für Natur­wis­sen­schaften und für Sport vonein­ander trennen? In der School of Science and Sports am Brighton College sind beide in einem linearen Gebäu­de­vo­lumen vereint, quasi am Spiel­feld­rand.

Die Eingangs­ebene ist auch die Spiel­feld­ebene – drinnen wie draußen. Die primären Sport­räume befinden sich auf glei­cher Höhe mit dem Spiel­feld, die Sport­halle öffnet sich zu diesem.

Die natur­wis­sen­schaft­liche Abtei­lung mit Klas­sen­räumen, Labors und einem Gewächs­haus über­spannt die Sport­flä­chen.

Vom Dach aus hat man einen weiten Blick auf die Nordsee. Auch die School of Science and Sports nutzt das Poten­zial aktiver Dach­flä­chen:

Hier prallen beide Abtei­lungen munter aufein­ander.

Fünfzig Schlüssel sind im Einsatz. Geht einer davon verloren, wird er kurzer­hand am zentralen PC im Büro des Inklu­si­ons­hauses gesperrt.

Das Konzept der School of Science and Sports am Brighton College beruht auf der Förde­rung der Kommu­ni­ka­tion unter den Studenten. Die groß­zü­gigen und offenen Pausen­be­reiche und Bewe­gungs­flä­chen außer­halb der Klas­sen­räume schaffen dafür den Raum.

Verscho­bene Ebenen, große Treppen und viel Glas verbinden die Akti­vi­täten der beiden Fach­be­reiche auch visuell und führen oftmals zu uner­war­tetem Austausch.

Dieser Austausch ist fast überall möglich: Die Indoor-Lauf­bahn im Erdge­schoss ist von den oberen Etagen aus sichtbar, die Unter­richts­räume haben boden­tiefe Fenster und selbst die tech­ni­schen Vorrich­tungen in den Chemie­sälen sind trans­pa­rent gestaltet, damit man auf dem Gang die laufenden Expe­ri­mente beob­achten kann.

OMA erhielt den Zuschlag für das Projekt nach einem Wett­be­werb im Jahr 2013. In der ursprüng­li­chen Ausschrei­bung wurden das Sport­zen­trum und die natur­wis­sen­schaft­liche Abtei­lung als zwei getrennte Projekte vorge­stellt. Erst nach einer Über­ar­bei­tung der Aufga­ben­stel­lung konnte das Projekt mit einem Gesamt­bau­budget von 36.700.000 £ reali­siert werden.

Der Begriff „Kontakt­sport“ hat hier eine neue Bedeu­tung gewonnen.

Projekt­daten

Archi­tekt

OMA
Weena-zuid 158
NL – 3012 NC Rotterdam

Team

Ellen van Loon, Rem Kool­haas, Carol Patterson, Gabriela Band­eira, Jan Barta, Marina Cogliani, Marlies Boterman, Kees van Casteren, Isabel da Silva, Matthew Davis, Emile Estourgie, Alain Fouraux, Mind­augas Glodenis, Daniel Gonzales, Mich­alis Hadji­styllis, Leonardos Kats­aros, Airat Khus­nut­dinov, Can Liu , Hans Larsson, Fran­cesco Moncada, Nikki Mulder, Martin Murren­hoff, Edward Nicholson, Betty Ng, Vitor Oliveira, Fran­cesca Pagliaro, Tom Pailing, Pawel Panfiluk, Mario Rodri­guez Jad Semaan, Timur Shabaev, Tom Shad­bolt, Magda­lena Stanescu, Jona­than Telkamp Liheng Zhang, Hongchuan Zhao

Bauherr

Brighton College

Standort

Brighton College
Eastern Rd
UK – Brighton BN2 OAL

Eröff­nung

2020

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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© OMA

Pläne

© Killian O’Sullivan, Laurian Ghinitoiu,Liz Finlayson/Vervate 

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