Floa­ting Fanta­sies

Floa­ting Fanta­sies

Die Naivität von Hüpf­burgen

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft und jene künst­li­cher Intel­li­genz.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Jeden­falls theo­re­tisch.

Entwurf & Bilder

Ulises

Text

Johannes Bühl­be­cker
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“Floa­ting Fanta­sies” ist ein Projekt des in Berlin ansäs­sigen digi­talen Design­stu­dios Ulises, welches mit Hilfe künst­li­cher Intel­li­genz entwi­ckelt wurde. Es handelt sich dabei, nach Angaben der Verfasser, um eine poeti­sche Erkun­dung der Macht der Kunst, öffent­liche Räume zu trans­for­mieren.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Die Instal­la­tionen werden aus recy­celtem Kunst­stoff herge­stellt – schließ­lich handelt es sich um ein umwelt­freund­li­ches und nach­hal­tiges Projekt.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft und jene künst­li­cher Intel­li­genz.

“Floa­ting Fanta­sies” will städ­ti­sche und andere Bauherren inspi­rieren, ähnliche Instal­la­tionen zu schaffen, die für die Öffent­lich­keit frei zugäng­lich sind. Das Projekt will uns ermu­tigen, unsere städ­ti­schen Umge­bungen neu zu imagi­nieren und inklu­si­vere und anspre­chen­dere Räume für alle zu schaffen.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft (und jene künst­li­cher Intel­li­genz) und der Ausein­an­der­set­zung mit der Natur – und das auf attrak­tive und spie­le­ri­sche Weise.

Ulises schafft einen inter­ak­tiven Raum, der nahtlos in seine Umge­bung über­geht und die Menschen inspi­rieren will, „die Freude und Frei­heit zu umarmen, die mit der Jahres­zeit einher­gehen.“

Durch die Verwen­dung recy­celter Mate­ria­lien und die Förde­rung öffent­li­chen Enga­ge­ments dient Floa­ting Fanta­sies als nach­hal­tiges Modell für die Trans­for­ma­tion städ­ti­scher Räume.

Die poeti­sche Feier des Früh­lings fügt dem Projekt eine weitere Bedeu­tungs­ebene hinzu und inspi­riert uns alle, die Schön­heit der Natur und die Kraft der Kunst zu umarmen, um unsere Umge­bung zu trans­for­mieren.

Das sind doch gleich mehrere gute Ideen.

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Melos Style­maker

Der Melos Style­maker

Wie du willst

Mit EPDM-Granu­laten lassen sich eigene Ideen für Boden­be­läge auf Spiel­plätzen reali­sieren – sogar online.

Jetzt können Planer und Bauherren die Gestal­tung von Boden­bil­dern aus EPDM-Granu­laten selbst in die Hand nehmen.

Es ist Früh­ling, die Open Air-Saison in Kinder­gärten und Kitas sowie auf unseren Spiel­plätzen und Schul­höfen hat begonnen. Kinder lieben bunte und farben­frohe Umge­bungen, in denen sie spielen, toben, klet­tern, rennen und sich auspro­bieren können.

Dabei spielen Fall­schutz-Boden­be­läge eine buch­stäb­lich tragende Rolle.

Mit EPDM-Granu­laten lassen sich nicht nur bunte, sondern auch krea­tive Boden­be­läge für Spiel­plätze und andere Flächen herstellen.

Jetzt können Planer und Bauherren die Gestal­tung von Boden­bil­dern online selbst in die Hand nehmen, anstatt wie bisher “von der Stange“ zu kaufen.

Möglich macht das die Melos Style­maker App.

Hersteller

Melos GmbH
Bismarck­strasse 4–10
49324 Melle, Germany

Die App stellt eine große Motiv­aus­wahl in einer viel­fäl­tigen Farb­welt bereit – und die Möglich­keit, eigene Motive in der App hoch­zu­laden und umzu­setzen.

Die Melos Style­maker App bietet die Möglich­keit, Fall­schutz-Boden­be­läge einfach, bunt und kreativ zu gestalten. Damit lassen sich ganze Themen­welten wie eine Dino­welt, ein Bobbycar-Parcours oder fremde Gala­xien gestalten.

Die App stellt eine große Motiv­aus­wahl in einer viel­fäl­tigen Farb­welt bereit. Eine weitere, sehr popu­läre Beson­der­heit ist die Möglich­keit, eigene Motive in der App hoch­zu­laden und umzu­setzen.

Der Gestal­tungs­pro­zess ist voll­au­to­ma­ti­siert und daher sehr kosten­günstig. Die Motive, ob aus den Vorlagen oder selbst hoch­ge­laden, werden aus EPDM-Platten mit einem Wasser­strahl ausge­schnitten und dann als “Ganzes” gelie­fert.

Nach dem Auftragen eines Poly­ure­than-Klebe­mit­tels werden sie auf den Unter­grund geklebt. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird die Umge­bung mit EPDM-Granu­laten ausge­gli­chen, um eine ebene Fläche zu schaffen, in die die Motive inte­griert werden.

Das PU-Binde­mittel gehört, wie die Boden­mo­tive aus farbigem EPDM-Granulat, zum Liefer­um­fang.

Was früher sehr aufwändig war, ist heute ein voll­au­to­ma­ti­sierter Prozess mit bein­dru­ckenden Ergeb­nissen.

Die Melos Style­maker App bietet Archi­tekten und Bauherren, aber auch den Trägern von Kinder­gärten die Chance, sich zwischen den viel­fäl­tigen Möglich­keiten zu entscheiden – oder einen einzig­ar­tigen Boden­belag, zum Beispiel in Work­shops mit ihren Kindern, zu gestalten.

Die Bestel­lung des Wunsch­mo­tivs über die App ist dann einfach und unkom­pli­ziert. Bei der Planung indi­vi­du­eller Boden­be­läge stehen Fach­leute bera­tend zur Verfü­gung.

Was früher sehr aufwändig war, ist heute ein voll­au­to­ma­ti­sierter Prozess, der zu ausge­spro­chen indi­vi­du­ellen und beliebten Ergeb­nissen führt.

Bilder

Melos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Umklei­de­ge­bäude Selm

Das Umklei­de­ge­bäude Selm

Power­riegel

Dieses Umklei­de­ge­bäude verknüpft und ergänzt Schulen, Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen gestal­te­risch und funk­tional.

Das Sport­zen­trum Sand­forter Weg im Campus Selm bildet auf einer Fläche von etwa 14 Hektar das Zentrum der Aktiven Mitte von Selm.

Die Aktive Mitte Selm mit den Bausteinen Auen­park Selmer Bach und Campus Selm setzte nach­hal­tige Impulse für die Stadt­ent­wick­lung. Das Projekt entstand im Rahmen der Regio­nale 2016, einem Struk­tur­för­der­pro­gramm des Landes Nord­rhein-West­falen.

Das Sport­zen­trum Sand­forter Weg im Campus Selm bildet das Zentrum der Aktiven Mitte und umfasst eine Fläche von etwa 14 Hektar. Hier wurden Schulen, Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen funk­tional und gestal­te­risch verknüpft und ergänzt.

Das Umklei­de­ge­bäude Selm ist das Zentrum der Anlage.

Die Außen­an­lagen wirken nun sehr zusammen gehörig – auch durch den Skate­park als verbin­dendem Element zwischen dem sanierten Jugend­zen­trum und den Sport­plätzen. Auffällig sind die magen­ta­far­benen Flächen, die sich auf das Corpo­rate Design der Aktiven Mitte Selm berufen.

Die quadrat + archi­tek­ten­ge­sell­schaft mbH aus Reck­ling­hausen plante das Umklei­de­ge­bäude und die Sanie­rung des Jugend­zen­trums.

Archi­tekt

quadrat + archi­tek­ten­ge­sell­schaft mbH
Königs­wall 15
D – 45657 Reck­ling­hausen

Bauherr

Regio­nale 2016
Stadt Selm

Das neue Umklei­de­ge­bäude Selm ist 60 Meter lang. Auf seinem Dach bietet es Platz für 200 Menschen.

Das neu errich­tete Umklei­de­ge­bäude Selm erstreckt sich als einge­schos­siger Baukörper über eine Länge von 60 Metern parallel zum Sport­platz des Kreis­li­gisten SG Selm.

Die fens­ter­lose Ostfas­sade beher­bergt Umkleiden und Sani­tär­be­reiche, während der Kopfbau sich an der West­fas­sade über groß­zü­gige Pfosten-Riegel-Elemente Rich­tung Sport­platz öffnet und inter­es­sante Sicht- und Blick­be­zie­hungen herstellt.

Das auskra­gende Sicht­be­ton­dach bietet Wetter­schutz für Gäste und Zuschauer. Büro- und Bespre­chungs­räume werden durch eine geschoss­hohe Glas­fas­sade mit Tages­licht versorgt.

Im Inneren setzt sich der Sicht­beton fort. Hier gibt es sechs Umkleiden mit Dusch­räumen sowie Koor­di­na­tions- und Bespre­chungs­räume, eine Küche und einen Lager­be­reich.

Eine Dach­ter­rasse mit Loun­ge­be­rei­chen bietet einen weit­läu­figen Blick auf die Sport­an­lage und Platz für rund 200 Personen.

Standort

Sport­zen­trum Sand­forter Weg
Sand­forter Weg 2
D – 59379 Selm

Eröff­nung

2019

Das Jugend­zen­trum Südöst­lich des neuen Umklei­de­ge­bäudes bildet den Eingang zum Sport­zen­trum Sand­forter Weg.

Südöst­lich des neuen Umklei­de­ge­bäudes Selm bildet das Jugend­zen­trum Suns­hine das Entree des Campus. Auch hier entschieden sich die Planer für eine anthra­zite Klin­ker­fas­sade, um ein harmo­ni­sches Gesamt­erschei­nungs­bild inner­halb des Campus­areals herzu­stellen.

Im Erdge­schoss befindet sich ein groß­zü­giger Bereich für Akti­vi­täten wie Kickern, Tanzen und kleine Konzerte sowie ein Probe­raum, eine Töpfer­werk­statt und Büro­räume.

Fotos

Chris­tian Bier­wagen

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Sport­platz Außen­mühle

Der Sport­platz Außen­mühle in Hamburg

Am Puls der Zeit

Schul­sport, Brei­ten­sport, indi­vi­du­elle Ange­bote – und das alles in harmo­ni­scher Atmo­sphäre und sicherer Umge­bung? Das wird was…

Der Sport­platz Außen­mühle wird nicht nur den umlie­genden Schulen und dem Frei­zeit­sport zur Verfü­gung stehen, sondern auch dem geän­derten Sport­ver­halten der heutigen Zeit Rech­nung tragen.

Situa­tion

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten wurden von der Freien und Hanse­stadt Hamburg beauf­tragt, die Sanie­rung und den Umbau des Sport­platzes Außen­mühle im Bezirk Hamburg-Harburg zu planen und umzu­setzen. Ziel des Projekts ist es, den umlie­genden Schulen eine bessere Möglich­keit zur Ausübung des Sport­un­ter­richts zu bieten und die Anlage gleich­zeitig für den Frei­zeit- und Brei­ten­sport zu öffnen. Die Nutzung der Sport­an­lage durch Vereine soll eben­falls weiterhin statt­finden.

Ein weiteres wesent­li­ches Entwurfs­ziel ist die Bereit­stel­lung von sport­li­chen und sons­tigen Ange­boten, die dem geän­derten Sport­ver­halten der Ziel­gruppen Rech­nung trägt.

Ziele

Bisher gab es auf dem Sport­platz Außen­mühle ein Groß­spiel­feld und eine Korb­bo­gen­bahn mit Tennen­belag. Aufgrund der baufäl­ligen Entwäs­se­rung stand der Platz ständig unter Wasser und war nicht bespielbar. Daher entschloss sich die Stadt Hamburg, das Groß­spiel­feld mit einer neuen Drai­nage zu versehen und in einen Kunst­ra­sen­platz umzu­wan­deln.

Gleich­zeitig soll die Korb­bo­gen­bahn, deren Bauweise eben­falls veraltet ist, durch eine norm­ge­rechte 400-Meter-Rund­lauf­bahn ersetzt werden. Sowohl diese als auch die Segmente sind in Kunst­stoff­bau­weise vorge­sehen.

 

Darüber hinaus wird das Angebot an leicht­ath­le­ti­schen Sport­an­ge­boten erwei­tert. Vor allem aber werden zusätz­liche Bewe­gungs­an­ge­bote für alle Gene­ra­tionen geschaffen.

Ein weiteres Planungs­ziel ist Verbes­se­rung der Zugangs­si­tua­tion: Es entstehen neue Eingänge, die bestehenden werden aufge­wertet.

Archi­tekt

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten
Büro für Frei­raum- und Sport­stät­ten­pla­nung
Thea­ter­wall 24
D – 26122 Olden­burg

Bauherr

Freie und Hanse­stadt Hamburg

Der neue Sport­platz Außen­mühle trägt unserem verän­derten Sport­ver­halten Rech­nung. Am deut­lichsten wird das in den Kurven­seg­menten.

Der neue Sport­platz Außen­mühle trägt unserem verän­derten Sport­ver­halten und den sich wandelnden Ansprü­chen an heutige Sport­plätze sehr bewusst Rech­nung. Am deut­lichsten wird dies in den beiden Kurven­seg­menten, denn hier wird auf leicht­ath­le­ti­schen Einbauten der tradi­tio­nellen Bauweise bewusst verzichtet.

Statt dessen wird im nörd­li­chen Kunst­stoff­seg­ment ein Klein­spiel­feld mit den Maßen 22m x 44m ange­legt, das für Basket­ball, Hand­ball und Fußball genutzt werden kann. Das Klein­spiel­feld wird durch einen hell­blauen Farbton hervor­ge­hoben. Zusätz­liche weiße Linien und zwei Boden­mar­kie­rungen im Rand­be­reich ermög­li­chen ein krea­tives und abwechs­lungs­rei­ches Spiel.

Im südli­chen Segment sind zusätz­liche Bewe­gungs­an­ge­bote vorge­sehen, darunter eine Calis­the­nics-Anlage und ein Parkour. Die Calis­the­nics-Anlage besteht aus verschie­denen Stangen in unter­schied­li­chen Höhen und Posi­tionen, die für funk­tio­nelles Trai­ning mit dem eigenen Körper­ge­wicht genutzt werden können.

Die Parkour-Anlage hat verschie­dene Beton­ele­mente für Läufe und Trai­nings­ein­heiten zu bieten. Beide Anlagen sind so gestaltet, dass sie kombi­nierbar sind. Zusätz­lich gibt es vier anein­ander gereihte Tram­po­line für verschie­dene Sprünge.

Das Segment wird mit einem schütt­be­schich­teten Kunst­stoff­belag ausge­legt und durch zwei verschie­dene Blau­töne optisch geglie­dert. Die rote Sprint­strecke sticht dabei hervor. In Berei­chen, in denen ein Fall­schutz erfor­der­lich ist, wird der Unterbau entspre­chend gestaltet.

Um eine paral­lele Nutzung zu gewähr­leisten, werden zwischen den Segmenten und dem Spiel­feld Ball­fang­zäune mit einer Höhe von 4m einge­baut.

Standort

Sport­platz Außen­mühle
Vinzen­zweg 20
D – 21077 Hamburg

Eröff­nung

2023

Das Groß­spiel­feld wird in einen Kunst­ra­sen­platz umge­wan­delt, die Tenne-Korb­bo­gen­bahn wird zur Kunst­stoff-Kampf­bahn vom Typ C.

Kunst­ra­sen­platz

Das Groß­spiel­feld wird in einen Kunst­ra­sen­platz umge­wan­delt.

Der Aufbau des Kunst­ra­sen­platzes ergibt sich aus den Anfor­de­rungen der einschlä­gigen DIN-Normen und aus dem vorlie­genden Baugrund­gut­achten. Den Grund­sätzen der Nach­hal­tig­keit folgend, bleiben die vorhan­denen Baustoffe der alten Trag­schichten erhalten und werden ergänzt.

 

Danach erfolgen die Herstel­lung des Planums, die Erstel­lung eines neuen Drai­na­ge­sys­tems sowie der Einbau eines sand­ver­füllten Kunst­ra­sen­be­lags auf elas­ti­scher Trag­schicht.

Als Spiel­feld­belag wird ein sand­ver­füllter Kunst­stoff­rasen gewählt, der umlau­fend mit einer Mulden­rinne an den Längs­seiten bzw. Einfas­sungs­platten an den Stirn­seiten einge­fasst wird.

 

Die Markie­rung des Fußball­platzes erfolgt mit 12 cm breiten, weißen Linien. Für den Jugend­fuß­ball werden zwei Spiel­felder markiert. Die Linie­rungen werden in den Kunst­rasen einge­ar­beitet und bieten also ein dauer­haftes Spiel­ver­gnügen.

Für den Fußball­platz sind zwei Standart-Fußball­tore sowie vier Jugend­tore vorge­sehen.

Leicht­ath­le­tik­an­lage

Die bestehende Tenne-Korb­bo­gen­bahn wird in eine Kunst­stoff-Kampf­bahn in Anleh­nung an Typ C umge­baut, mit zwei Rund­lauf­bahnen und vier 100 m‑Sprintstrecken. Die Markie­rungen der Anlage entspre­chen den inter­na­tio­nalen Stan­dards.

Die Weit­sprung­grube liegt in Verlän­ge­rung der Sprint­stre­cken. Die Lauf­bahnen werden abwech­selnd in zwei verschie­denen Blau­tönen einge­färbt.

Der Sport­platz Außen­mühle wird im Spät­sommer 2023 eröffnet. Wir freuen uns drauf!

Erschlie­ßung

Um den Zugang zur Sport­an­lage zu verbes­sern, wird der vorhan­dene Eingang aufge­wertet und zwei neue Zugänge am Außen­müh­len­damm gestaltet. Die Zutritte erfolgen jeweils über eine Treppe oder barrie­re­frei über die diagonal in der Böschung verlau­fende Lauf­bahn.

Um die Wege inner­halb der Sport­an­lage zu sichern, werden die Flächen um die Rund­lauf­bahn gepflas­tert.

Beach­be­reich

Die große Sand­fläche nörd­lich der Sprint­stre­cken Rich­tung Norden dient nicht nur als Weit­sprung­grube, sondern auch für Beach-Sport­arten. Auf den angren­zenden Rasen­flä­chen entstehen Sitz­mög­lich­keiten.

Kinder­spiel

Gegen­über des Beach-Bereichs wird eine weitere Sand­fläche mit nied­rigen Spiel­ele­menten wie Holz­pol­lern und Balan­cier­balken ange­legt. Ein Kletter- und Balan­cier­par­cours bindet die vorhan­dene Böschung mit ein und ermög­licht ein span­nendes Spie­ler­leben.

Eröff­nung

Um die Anlage vor Vanda­lismus zu schützen, bleibt sie komplett einge­zäunt. Die Zugänge werden durch Tore in verschie­denen Breiten gesi­chert.

Die Kosten für die Sanie­rung und den Umbau des Sport­platzes Außen­mühle betragen gut drei Millionen Euro.

Die Anlage wird im Sommer 2023 eröffnet. Wir freuen uns drauf!

Fotos

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten Oliver Berkhausen

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Sport­zen­trum Fran­cisco de Vitoria

Das Sport­zen­trum der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria Madrid

Eine Kiste voller Licht

Ein Gebäude von großer Nüch­tern­heit, formaler Zurück­hal­tung – und außer­ge­wöhn­li­cher Schön­heit vom Konzept bis ins Detail.

Das Sport­zen­trum Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria ist eine große, trans­lu­zente „Kiste voller Licht“.

Dieses überaus helle und freund­liche Gebäude beher­bergt das Sport­zen­trum der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria Madrid und einen Schu­lungs­kom­plex. Dazu gehören Sport­hallen, Mehr­zweck­räume, ein Schwimmbad, Räume für Physio­the­rapie und vieles mehr.

Der Sport­kom­plex kann auch als großer Mehr­zweck­be­reich und Versamm­lungs­saal genutzt werden, was eine Reihe von univer­si­tären Akti­vi­täten ermög­licht.

Die Gestal­tung des Gebäudes ist gera­dezu klas­sisch modern und volu­me­trisch an die Gesamt­ge­stal­tung des Campus ange­passt. Grund­le­gendes Element des Sport­zen­trums der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria ist eine große, trans­lu­zente „Kiste voller Licht“ in den Abmes­sungen 60 x 50 x 12 m, die in eine räum­liche Bezie­hung zum Haupt­platz des Campus tritt.

Zwei saubere, klar umris­sene Boxen werden durch ein flaches Bauwerk mitein­ander verbunden, dessen Dach zu einem zusam­men­hän­genden Patio wird.

Archi­tekt

Estudio Arqui­tec­tura Campo Baeza
Calle Almi­rante 4 5ºB,  
ES – 28004 Madrid

Bauherr

Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria

Die Planer reali­sierten eine selbst­tra­gende Struktur aus abnehm­baren Paneelen, wie sie in der Indus­trie häufiger verwendet werden.

Die Sport­halle ist mit großer Leich­tig­keit in GRC-Glas­fa­ser­beton gestaltet, im Gegen­satz zum eher geschlos­senen Klas­sen­zimmer-Komplex und dem nied­rigen Verbin­dungs­ge­bäude. Die dem Sonnen­licht stärker ausge­setzten Fassaden im Süden wurden mit vorge­fer­tigten Platten aus GRC-Glas­fa­ser­beton gefer­tigt, während die Nord­fas­sade aus trans­lu­zentem Glas besteht.
Die südwest­liche Fassade ist mit einem nied­rigen Streifen aus trans­pa­rentem Glas versehen, der die Verbin­dung mit dem Campus unter­streicht. Diese visu­elle Bezie­hung zwischen Platz und Sport wieder­holt sich an der Nord­ost­fas­sade, die dem oberen Patio zuge­wandt ist.
Die Struktur des Pavil­lons besteht aus einem Raster aus Stahl­stützen und Balken an den Fassaden und Fach­werk­trä­gern, welche die große Dach­spanne über­winden. Alles wurde weiß lackiert. Der Rest des Bauwerks besteht aus Stahl­beton.
Das Ergebnis ist ein Gebäude von großer Nüch­tern­heit, formaler Zurück­hal­tung – und außer­ge­wöhn­li­cher Schön­heit vom Konzept bis ins Detail.

Standort

Carre­tera Pozuelo-Maja­da­honda km 1.800 28223 Pozuelo de Alarcón ES-Madrid

Eröff­nung

2017

„Ruhe. Vögel. Bach.“

Ein Gespräch mit Alberto Campo Baeza

Erzählen Sie uns von Ihren Top 5 Sport­an­lagen.
Das Kolos­seum in Rom, das Theater des Epidauro in Grie­chen­land, das Stadion Braga von Souto de Moura, das Stadion Franchi Siena von Pier Luigi Nervi und der Hipodromo Zarzuela Madrid von Eduardo Torroja.

Welche Archi­tekten und Gebäude haben Sie nach­haltig beein­druckt?
David Chip­per­field: Museum Berlin, Steven Holl: Biblio­thek New York, Rafael Viñoly: Wolken­kratzer New York, Alvaro Siza: Church Cana­veses, Souto de Moura: Torre Burgo Porto

Was und wen halten Sie für die Trends und Trend­setter der Branche?
Buck­mister Fuller Globes, Zelte von Frei Otto, Weiße Wolken.

Welches Buch sollten Archi­tekten in dieser Branche gelesen haben?
T.S. Eliot: Was ist ein Klas­siker, Stefan Zweig: Das Geheimnis des künst­le­ri­schen Schaf­fens, Marcus Aure­lius: Medi­ta­tionen.

 

Was ist/war Ihr Lieb­lings­lied beim Entwerfen?
Ruhe. Vögel. Bach.

Foto­graf

Javier Callejas

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Video

Pläne

Fotos

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Sport­parks

Sport­parks und Frei­luft­hallen

Boom meets Boom

Die rasante Entwick­lung der Sport­parks und der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen sind die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Groß­spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in einen Sport- oder Bürger­park trans­for­miert.

Der Sport, den wir treiben wollen, wird immer diffe­ren­zierter und indi­vi­du­eller. Also müssen sich die klas­si­schen Kern­sport­stätten weiter­ent­wi­ckeln, und das tun sie auch. Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Groß­spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in einen Sport- oder Bürger­park trans­for­miert, der möglichst den gesamten Stadt­teil akti­vieren und attrak­ti­veren soll.

Kleine, quar­tiers­nahe Sport­parks mit möglichst viel­fäl­tigen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung und für alle Alters­klassen sind die Zukunft.

Entschei­dend ist die Viel­falt: Der Spiel­platz spricht die jüngsten Besu­cher an, die Boule­bahn vor allem die Älteren. Weitere Ange­bote sind Parcours, Calis­the­nics, Klet­ter­wände, Beach­vol­ley­ball-Felder und vieles mehr.

Das Zentrum dieser Sport­parks ist eine Frei­luft­halle, denn die spricht alle Nutzer­gruppen an. Frei­luft­hallen sind ein kosten­güns­tiger Hybrid aus Sport­platz und Sport­halle. Sie bieten eine über­dachte Sport­fläche an der frischen Luft – also das Beste aus beiden Welten.

Frei­luft­hallen sind so viel­seitig wie die Sport­parks, deren Zentrum sie bilden: Neben Mann­schafts­sport­arten wie Fußball und Volley­ball sind Ange­bote wie Fitness, Gesund­heits­sport, Yoga oder Zumba ganz­jährig möglich. Auch für Kinder­ge­burts­tage, Vereins- und Fami­li­en­feiern, Firmen-Events oder Schul­ver­an­stal­tungen eignet sich die Frei­luft­halle bestens – und ganz­jährig.

Die Größe der Sport­fläche und damit der Halle richtet sich den Wünschen von Bauherren und Nutzern. McArena Frei­luft­hallen werden seit einigen Jahren stan­dar­di­siert und modular ange­boten und gebaut. Diese Entwick­lung ist für den Siegeszug dieses Typus entschei­dend, denn nun sind sie funk­tional und wirt­schaft­lich präzise plan­bare Größen.

Der Sport­park Styrum ist der Prototyp der Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes.

Der Sport­park Styrum in Mülheim ist ein wunder­bares Beispiel für die Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes in einen fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Frei­zeit­park. Sein Zentrum ist die Tengel­mann Arena, eine multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle von McArena.

Hier profi­tiert der gesamte Stadt­teil von den fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Ange­boten. Und der hat es nötig, denn Styrum gehörte bisher nicht zu den privi­le­gierten Gegenden von Mülheim an der Ruhr.

Auch unter dem Aspekt der Sicher­heit ist ein Sport­park mit Frei­luft­halle und weiteren Ange­boten absolut zukunfts­trächtig: Der Sport­park Styrum ist, wie andere auch, umzäunt, beleuchtet und wird beauf­sich­tigt. Hier kann also jeder seinem Sport nach­gehen, ohne sich in schumm­rige Ecken trauen zu müssen.

Die Tengel­mann Arena kann von Vereinen, Gruppen, Firmen und Fami­lien gebucht werden. Zu ihren Features gehören neben dem Kunst­ra­sen­spiel­feld (15 x 30 m) und den rund­um­lau­fenden Banden die LED-Beleuch­tung, Anzei­gen­tafel, Mini­tore und Speed­messer beim Torschuss.

Eine Beson­der­heit dieser McArena Frei­luft­halle ist die Verbin­dung mit der Calis­the­nics-Anlage. Durch die Instal­la­tion von fest instal­lierten Fitness­ge­räten an der Außen­seite und im über­dachten Vorbe­reich der Frei­luft­halle entsteht ein kompaktes Sport­zen­trum. Dazu gehört auch die digi­tale Torwand an der Außen­wand.

Neben der Tengel­mann Arena haben sich hier hoch­wer­tige, anspruchs­volle und außer­ge­wöhn­liche Ange­bote etabliert: ein „Ninja-Run“ eine 100-m-Lauf­bahn und eine 500 m lange Lauf­strecke, ein Wurf- und Sprung­be­reich, eine Boule­an­lage, ein Sport­spiel­platz, eine Park­our­an­lage, ein Bould­er­felsen, zwei Beach-Volley­ball­felder und ein Street­ball­feld.

All diese Ange­bote kommen auch dem Bedarf der angren­zenden Schulen und Kinder­gärten sehr entgegen. Der Sport­park Styrum ist ein bestens funk­tio­nie­render Ort der Begeg­nung für Jung und Alt.

Die beiden Hallen im Sport­park Weil wurden von Anfang an barrie­re­frei geplant und ausdrück­lich für Ange­bote des Inklu­si­ons­sports konzi­piert.

Im Früh­jahr 2022 wurde der Sport­park Weil in Esslingen am Neckar erwei­tert, und dies um gleich zwei neben­ein­ander stehende Frei­luft­hallen. Die eine wird vor allem für Fußball genutzt, die andere für viele andere Sport­arten.

Zusammen erwei­tern sie das ohnehin schon beein­dru­ckende Angebot des Sport­parks: Fußball, Fechten, Tennis, Kegeln, Tanzen, Base­ball, Zumba, Cricket, Gesund­heits- oder Reha­sport, Volley­ball drinnen und draußen. All das geht hier.

Nutzer der Hallen sind die beiden Vereine FC Esslingen (Fußball) und SV 1845 Esslingen (fast alles andere). Darüber hinaus nutzen die umlie­genden Schulen, Anwohner, Betriebe und soziale Träger die witte­rungs­un­ab­hän­gigen Sport­flä­chen der beiden Frei­luft­hallen.

Die beiden Hallen in Esslingen sind die ersten, auf deren Dächern Solar­pa­nels instal­liert und Begrü­nungen gepflanzt wurden. Auch sonst sind sie ausge­spro­chen sparsam: Sie benö­tigen keine Heizung, werden durch LEDs beleuchtet und auto­ma­ti­siert betrieben. 

Hier entstand also kein neuer Sport­park, hier wurde das Angebot durch zwei Frei­luft­hallen von McArena gezielt erwei­tert. Beide Hallen wurden von Anfang an barrie­re­frei geplant und ausdrück­lich für Ange­bote des Inklu­si­ons­sports konzi­piert. 

Dementspre­chend werden sie auch genutzt. Möglich wird dies durch die 1,35m breite Türöff­nung an allen Seiten und die Anord­nung aller Bedien­ele­mente auf Hüft­höhe bzw. kabellos.

Die rasante Entwick­lung der Sport­parks und der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen sind die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens. 

In Essen eröff­nete im Oktober 2022 der Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dieses zukunfts­wei­sende Projekt ist das Ergebnis der Umwand­lung eines Tennen­platzes in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage von gesell­schaft­li­cher und sozialer Bedeu­tung.

Betrieben wird der Park durch den ansäs­sigen SC Frin­trop 05/21, der hier noch vor drei Jahren auf zwei Tennen­plätzen zuhause war. Mit der Umwand­lung des ersten Groß­spiel­feldes in einen Kunst­ra­sen­platz im Sommer 2020 wurde zunächst die fußbal­le­ri­sche Zukunft des enga­gierten Klubs mit dem Motto „Inklu­sion. Inte­gra­tion. Mitein­ander. Zukunft.“ gesi­chert.

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop entstand nun auf der Fläche des zweiten Groß­spiel­feldes. Zum Angebot gehören eine Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­spiel­feld, ein Basket­ball­feld mit Kunst­stoff­belag, Spiel‑, Kletter- und Trend­sport­be­reiche, barrie­re­freie Bewe­gungs­mög­lich­keiten, Erleb­nis­pfade, Liege­flä­chen, Bänke sowie Frei­flä­chen für Events und Feiern aller Art.

Die Beson­der­heit dieser McArena Frei­luft­halle ist ihre Anpas­sungs­fä­hig­keit an die Anfor­de­rungen des Schall­schutzes, die bei diesem Projekt enorm hoch waren. Aus diesem Grund wurden zwei Wände geschlossen ausge­führt.

Die Frei­luft­halle bietet sicher das viel­sei­tigste Angebot. Dank ihrer Über­da­chung ist sie das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedin­gungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spiel­feld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regne­ri­schen Tagen im Trockenen.

Ein weiteres High­light ist die Basket­ball-Arena, die auch für Roll­stuhl­fahrer sehr gut nutzbar ist. Das Boule­feld zieht viele ältere Menschen an. Darüber hinaus gibt es eine Calis­the­nics-Anlage, ein Tram­pol­in­feld, Wellen­lauf und Parcours. Die Schau­kel­land­schaft erhält eine Netz­schaukel und eine für Roll­stuhl­fahrer geeig­nete Ausstat­tung, die das Zusam­men­spielen von Kindern mit und ohne Einschrän­kungen fördert.

Der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen ist die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens, genauso wie die rasante Entwick­lung der Sport- und Bürger­parks. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

Auch König Fußball muss sich also neu aufstellen. Wo wenig oder gar nicht mehr genutzte Tennen­plätze brach­liegen, entsteht unge­heures Poten­zial für zukunfts­fä­hige und quar­tiers­nahe Sport- und Frei­zeit­an­lagen für alle. Das nutzt allen, auch dem Fußball.

Projekt­daten

Frei­luft­hallen

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D – 71522 Back­nang

Eröff­nung

2022
(alle)

Fotos

More Sports Media
(MH-Styrum und Essen)

McArena
(Esslingen)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Stand­orte

Sport­park Styrum
Von-der-Tann-Straße
D – 45476 Mülheim an der Ruhr

Sport­park Weil
Weil­straße 199
D – 73733 Esslingen am Neckar

Sport- und Bürger­park Frin­trop
Schem­manns­feld 29
D – 45359 Essen

Videos

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Gigan­tium Urban Space

Gigan­tium Urban Space in Aalborg

Bushal­te­stelle

Eine ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung für eine ehema­lige Lade­zone zwischen zwei Groß­sport­hallen.

Das Gigan­tium Urban Space vita­li­siert eine ehema­lige Lade­zone zwischen zwei Groß­sport­hallen in Aalborgs größtem Sport- und Kultur­zen­trum.

Das Gigan­tium ist Aalborgs größtes Sport- und Kultur­zen­trum. Hier gibt es mehrere große Veran­stal­tungs­hallen, eine Eishalle, eine Schwimm­halle und eine Leicht­ath­le­tik­halle – alle mit mehreren Tausend Zuschau­er­plätzen.

Zwischen diesen Groß­bauten gibt es in der Regel wenig attrak­tive Lade­zonen und Verkehrs­flä­chen.

Das Projekt „Gigan­tium Urban Space“ vita­li­siert einen solchen Bereich zu einem öffent­li­chen Platz, in dem das Sport- und Kultur­leben im Gigan­tium nach draußen getragen wird.

Die Platz­ge­stal­tung stammt von Jaja Archi­tects, die grafi­sche Deko­ra­tion von Rama Studio.

Das Gigan­tium Urban Space ist eine Bushal­te­stelle, ein attrak­tiver Aufent­haltsort und ein Treff­punkt.

Gigan­tium Urban Space ist Teil eines Programms der Gemeinde Aalborg, mit dem eine größere Kohä­renz zwischen Verkehr und Stadt­ent­wick­lung geschaffen werden soll. Hier geschieht dies mit neu geschaf­fenen Trassen, E‑Bussen und attrak­tiven Warte­be­rei­chen. Das Programm heißt PlusBus.

Das Gigan­tium Urban Space ist also eine PlusBus-Halte­stelle, und es ist ein attrak­tiver Aufent­haltsort und Treff­punkt für Besu­cher des Gigan­tium.

Gestalt und Grafik des Projekts spie­geln das sport­liche Leben in den großen Hallen und Arenen wider. Aller­dings orien­tieren sich die Flächen und Linien weniger an den Norm­spiel­fel­dern klas­si­scher Sport­arten, sie schaffen viel­mehr mit Linien und Farben so infor­melle wie funk­tio­nale Trai­nings­ele­mente. Die weißen Linien verbinden den gesamten städ­ti­schen Raum zonen­über­grei­fend und verleihen ihm eine klare Iden­tität, und die steht für Sport und Bewe­gung.

Die ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung von Jaja Archi­tects und die verspielten Kreise, Streifen und Buch­staben von Rama Studio animieren zu krea­tiven Spielen.

Warme Rottöne und weiße Linien bestimmen die Gestal­tung des Gigan­tium Urban Space. Die vormals nur aus Asphalt und Beton bestehende Rest­fläche erhält einen ganz eigenen, affir­ma­tiven Charakter.

Die Linien bilden Lauf­bahnen, Kreise, Grenzen und Gesichter. Sie rahmen und defi­nieren unter­schied­liche Bereiche wie Grün­flä­chen, Sitz­stufen und Podeste – und manchmal laufen sie auch die Fassade rauf.

Alles ist mit allem verbunden.

Die ausge­spro­chen akti­vie­rende Planung von Jaja Archi­tects und die verspielten Kreise, Streifen und Buch­staben von Rama Studio dienen als Wegweiser und Trai­nings­ele­mente. Sie animieren zu krea­tiven Spielen, die einen sehr dyna­mi­schen und sympa­thi­schen Kontrast zum eher kommer­zi­ellen Sport im Gigan­tium bilden.

Hier darf sich der Bus auch mal verspäten.

Projekt­daten

Planung

JAJA Archi­tects ApS
Heim­dals­gade 35
baghuset, 3 sal
DK – 2200 Copen­hagen N

Grafik

Rama Studio
Kigkurren 8G, 3. tv.
DK – 2300 Køben­havn S

Standort

Gigan­tium
Willy Brandts Vej 31
Dk – 9220 Aalborg

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

Rasmus Hjortshøj/Coast Studio

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Frei­luft­halle Bochum

Die Frei­luft­halle Bochum

Ruhr­pott, reloaded

Die Verwand­lung eines brach­lie­genden Asche­platzes in eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle.

Zentrum der Anlage ist die Frei­luft­halle. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Ball­sport­arten, Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Die Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle „Am Hausa­cker“ in Bochum ist das Ergebnis einer gelun­genen Trans­for­ma­tion eines klas­si­schen Fußball­platzes im Ruhr­ge­biet in ein multi­funk­tio­nales, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung.

Zentrum der Anlage ist die “Frei­luft­halle Bochum” von SMC2. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Fußball, Basket­ball und Hand­ball sowie für Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Außerdem gehören Spiel­plätze, Grün­flä­chen und inklu­sive Elemente wie Nest­schau­keln und Boden­tram­po­line, die auch von Roll­stuhl­fah­rern und deren Begleit­per­sonen genutzt werden können, zum Angebot.

Bochum-Riemke weist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Heraus­for­de­rungen.

Bochum-Riemke ist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Problemen – ohne Quar­tiers­zen­trum, dafür aber mit einer vier­spurig ausge­bauten Straße, die den Stadt­raum domi­niert. Frei­zeit­an­ge­bote im Grünen gab es hier kaum.

„Am Hausa­cker“ war der mono­funk­tio­nale und kaum noch nutz­bare Tennen­platz des Fußball­clubs Teutonia Riemke, und ist nun das 20.000 m² große, iden­ti­täts­stif­tende Zentrum der Entwick­lung eines schwie­rigen Stadt­teils – mit der Frei­luft­halle Bochum als Motor.

Neben der zentralen Frei­luft­halle Bochum gibt es eine liga­taug­liche Boule-Anlage, einen Wasser­spiel­platz, Fitness­ge­räte und jede Menge Raum und Flächen für die nach­bar­schaft­liche Kommu­ni­ka­tion in jedem Alter.

Die Frei­luft­halle Bochum bietet viel­sei­tige Möglich­keiten, sowohl für neue Formen des Sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine – und das an der frischen Luft.

Von der Mono­funk­tio­na­lität zur Multi­funk­tio­na­lität: Die Frei­luft­halle bietet viel­sei­tige Möglich­keiten sowohl für neue Formen des Schul­sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine. Hier können alle Sport treiben, und das an der frischen Luft und dennoch witte­rungs­ge­schützt – und kosten­frei.

Dank der LED-Spiel­feld­be­leuch­tung ist die Frei­luft­halle Bochum auch abends nutzbar. In ihrem Trag­werk wurde zudem eine Event-Traverse montiert, damit hier auch Veran­stal­tungen wie Open-Air-Kino statt­finden können.

Die Frei­luft­halle Bochum besitzt ein fili­granes Trag­werk aus Holz, welches den Umwelt­ein­fluss der Sport­an­lage auf ein Minimum redu­ziert. Die Dach­ein­de­ckung besteht aus einer leichten und licht­durch­läs­sigen Textil­mem­bran. Sie unter­stützt die natür­liche Beleuch­tung der Sport­fläche und verhin­dert eine Über­hit­zung.

Die Stadt Bochum verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und weiter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Stadt Bochum als Bauherr verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und heutigen Ansprü­chen an Sport und Frei­zeit gerecht weiter­zu­ent­wi­ckeln. Das bedeu­tete viele Gespräche mit vielen verschie­denen Akteuren und Inter­es­sen­gruppen, die zwar aufwändig waren, dem Projekt aber wich­tige Impulse lieferten.

Der Entwurf für die Umge­stal­tung „Am Hausa­cker“ stammt vom Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff, Essen. Planern und Bauherren war die Einbe­zie­hung der späteren Nutzer und sozialen Träger von Beginn an wichtig.

Das Ergebnis sind viel­fäl­tige sport­liche Nutzungen und weitere Ange­bote für Bewe­gung und Begeg­nung – zum Beispiel Senioren-Fitness­ge­räte, Tram­po­line oder Calis­the­nics.

In nur 17 Monaten ist aus einem brach­lie­genden Asche­platz eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert.

Beim Umbau des Geländes wurden Maßnahmen zur Anpas­sung an die Folgen des Klima­wan­dels umge­setzt. So wurden Versi­cke­rungs­mulden und Rigolen (unter­ir­di­sche Wasser­spei­cher) geschaffen. Hier wird das Regen­wasser einge­leitet und gezielt zur Bewäs­se­rung der Bäume genutzt.

Darüber hinaus wurden 60 Bäume, Strauch- und Stau­den­flä­chen sowie Früh­lings­blüher gepflanzt.

In nur 17 Monaten ist aus dem brach­lie­genden Asche­platz „Am Hausa­cker“ eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert – vor allem als Motor der Quar­tiers­ent­wick­lung.

Projekt­daten

Planung

Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff
Augen­erstr. 45
D – 45276 Essen

Bauherr

Stadt Bochum
Referat für Sport und Bewe­gung

Frei­luft­halle

SMC2 Deutsch­land
Fran­zi­us­straße 8–14
D – 60314 Frank­furt am Main

Standort

Urban Green Bochum-Riemke
Am Hausa­cker
D – 44807 Bochum

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

SMC2 / Andia Mielek
Stadt Bochum
More Sports Media

Video

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The Ring Umag

The Ring Umag

Come as you are

Ein Sport­zen­trum mit enormer Aufent­halts­qua­lität.

Das ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport- udn Spiel­platzes in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder und Nach­barn.

„The Ring Umag“ ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport­platzes neben einer Schule in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder, Nach­barn und Spazier­gänger.

„The Ring Umag“ wurde Im Sommer 2022 eröffnet. Umag ist eine wnder­schöne kroa­ti­sche Klein­stadt an der nord­west­li­chen Küste Istriens, nur wenige Kilo­meter von der slowe­ni­schen Grenze entfernt.

„The Ring Umag“ wurde vom Archi­tekten Nenad Marić entworfen. Bauherr war die Stadt­ver­wal­tung von Umag.

Der neue “Schulhof” gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen.

Der Kontext wird durch eine Regio­nal­straße mit Kreis­ver­kehr, eine Sport­halle mit benach­barter Grund­schule und eine weit­läu­fige Grün­fläche geprägt, der Bestand durch Felder, Wege und den Sport­platz.

Das Projekt umfasste den Wieder­aufbau des maroden Spiel- und Sport­platzes, die Umge­stal­tung der Umge­bung und die Einbe­zie­hung der Grund­schule “Marija i Lina”.

Der „neue Schulhof“ gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen. Das gilt auch für die Umklei­de­be­reiche der Sport­halle.

Die sieben kreis­för­migen Elemente akzen­tu­ieren und struk­tu­rieren das Gelände und die Spiel­felder.

Um das Grund­stück zu struk­tu­rieren und zu akzen­tu­ieren, schufen die Planer insge­samt sieben kreis­för­mige Bereiche, die mitein­ander verbunden sind. Sie beher­bergen die Tribünen, Bänke und andere Erho­lungs­be­reiche und verbinden die Anlage durch Böschungen mit dem Umfeld.

Die Courts wurden aus funk­tio­nalen Gründen in Nord-Süd-Rich­tung ange­legt. Damit werden gleiche Bedin­gungen für alle Sport­trei­benden gewähr­leistet.

Zum Programm gehören zwei Basket­ball­felder, ein Hand­ball- und einem Futsal­court sowie eine Weit­sprung­an­lage.

Zwischen den Spiel­fel­dern schaffen Boden­gra­fiken und struk­tu­rierte Beläge ein sehr ansehn­li­ches System von Zwischen­räumen.

Nenad Marić hat aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Nenad Marić hat mit „The Ring Umag“ aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof und einem unat­trak­tiven Sport­platz ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Das Ange­bots­spek­trum ist dabei genauso beein­dru­ckend wie die gestal­te­ri­sche Viel­falt. Alle Spiel­felder sind funk­tional und wett­kampf­taug­lich orga­ni­siert.

Gleich­zeitig bietet die Anlage enorm viele Nischen und Frei­flä­chen – und öffnet sich zur benach­barten Schule, zur Nach­bar­schaft und zur Stadt.

Alles richtig gemacht.

Projekt­daten

Archi­tekt

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam
Šeta­lište Vladi­mira Gortana 38
HR – 52470 Umag

Bauherr

Gemeinde Umag

Standort

Marija i Lina
Školska ul. 14, 52470
HR – Umag

Eröff­nung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Foto­graf

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam

Video

Pläne

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Casa Futebol

Casa Futebol: Wohnen im WM-Stadion

Stayin’ alive

Apart­ment statt Ober­rang: Wie wäre es, wenn wir unsere brach­lie­genden Groß­sta­dien als Wohn­raum nutzten?

Casa Futebol ist eine Antwort auf die „Weiße Elefanten“ genannten Groß­bauten ohne sinn­volle Nach­nut­zung, die immer wieder aus sport­li­chen Groß­ereig­nissen hervor­gehen.

Das Projekt „Casa Futebol“ schlägt eine nach­hal­tige und multi­funk­tio­nale Nutzung der Stadien vor, die für die WM 2014 in Brasi­lien reno­viert oder gebaut wurden – und dies durch die Imple­men­tie­rung von 105 m² großen Wohn­mo­dulen.

Casa Futebol ist eine archi­tek­to­ni­sche Antwort auf die „Weiße Elefanten“ genannten Groß­bauten ohne sinn­volle Nach­nut­zung, die immer wieder aus sport­li­chen Groß­ereig­nissen wie der Fifa-Welt­meis­ter­schaft 2014 in Brasi­lien hervor­gehen

Casa Futebol wurde von Axel de Stampa und Sylvain Macaux im Rahmen ihres Think Tank „1 week 1 project“ entworfen. Casa Futebol berück­sich­tigt das Wohnungs­de­fizit in Brasi­lien (5,2 Millionen Haus­halte) und deckt alle zwülf brasi­lia­ni­schen WM-Stadien ab.

Apart­ment statt Ober­rang: Der zentrale Teil der Stadien (Spiel­feld und Unter­rang) ist von den Umbau­maß­nahmen nicht betroffen, der Spiel­be­trieb also auch nicht.

Axel de Stampa und Sylvain Macaux schaffen Wohn­raum in den zwölf Stadien, indem sie die oberen Tribünen durch Apart­ments ersetzen. Bei sechs Stadien können die Wohnungen in die Fassade inte­griert werden: Brasilia, Mineiro, Arena Fonte Nova, Mara­cana, Arena Castelao und Arena Das Dunas.

Fünf dieser sechs Stadien wurden mit Beton- oder Stahl­stützen mit einer Spann­weite von 7 bis 8 Metern gebaut. Die vorge­fer­tigten Wohn­ein­heiten lassen sich einfach in dieses Raster einfügen.

Der zentrale Teil der Stadien (Spiel­feld und Unter­rang) ist von den Umbau­maß­nahmen nicht betroffen, der Spiel­be­trieb also auch nicht.

In jedem Stadion könnten nach Schät­zung der Planer etwa 1.500 bis 2.000 Menschen leben.

In der Fassade des Estádio Nacional de Brasília ließen sich beispiels­weise 315 Wohn­ein­heiten unter­bringen. Das ist hoch­wer­tiger Wohn­raum, der auch bei der Finan­zie­rung dieses wunder­schönen, aber in der Unter­hal­tung aufwen­digen Stadions helfen könnte.

In jedem Stadion könnten nach Schät­zung der Planer etwa 1.500 bis 2.000 Menschen leben. Demnach könnten in der Nach­nut­zung der brasi­lia­ni­schen WM-Stadien etwa 20.000 Menschen ein neues Zuhause finden.

Die Archi­tekten sind besorgt über den sozialen Kontext, der mit solchen Groß­ver­an­stal­tungen einher­geht. Die Stadien sind so absurd groß, das Wohnungs­pro­blem in Brasi­lien ist so real.

Im Cape Town Stadium in Johan­nes­burg, dem Austra­gungsort des WM-Finales 2010 in Südafrika, fanden in den vier Jahren nach der Welt­meis­ter­schaft ganze sieben Spiele statt. Stampa und Macaux glauben, dass jeder Ort etwas Neues zu bieten hat.

Es wäre doch schön, wenn sie Recht hätten.

Projekt­daten

Foto­grafen

Tomás Faquini
Jobson Galdino
Populous/copa2014.gov.br.jpg
EFE

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Ariake Gymnastics Centre

Das Ariake Gymnastics Centre

Nußschale

Ein sehr großer Raum in Holz­rah­men­bau­weise, der die Arena nicht nur über­deckt, sondern auch eine außer­ge­wöhn­lich harmo­ni­sche Atmo­sphäre schafft.

Das Ariake Gymnastics Centre wurde für zwei Lebens­phasen konzi­piert: zunächst als olmpi­sche Sport­stätte, nun als Ausstel­lungs­halle.

Das Ariake Gymnastics Centre im Süden der japa­ni­schen Haupt­stadt Tokio wurde für die um ein verscho­benen olym­pi­schen und para­lym­pi­schen Sommer­spiele 2020 gebaut und bietet bis zu 12.000 Personen Platz. In der Halle wurden die Wett­be­werbe im Turn­sport und Goal­ball ausge­tragen. Nun wird die Halle zum Ausstel­lungs­zen­trum umfunk­tio­niert.

Die Archi­tekten von Nikken Sekkei Ltd haben sich an tradi­tio­nell japa­ni­schen Bautech­niken orien­tiert. Dabei wurden 2300 m³ Holz aus ganz Japan verwendet. Nach Aussage von Archi­tekten und Orga­ni­sa­toren ähnelt das Ariake Gymnastics Centre einer „Holz­schale, die in der Bucht schwimmt“.

Das Ariake Gymnastics Centre wurde für zwei Lebens­phasen konzi­piert: Im Sommer 2021 diente es als tempo­räre inter­na­tio­nale Wett­kampf­an­lage für den abso­luten Spit­zen­sport olym­pi­scher und para­lym­pi­scher Athleten. Nun werden die tempo­rären Zuschau­er­tri­bünen rück­ge­baut und das Ariake Gymnastics Centre in eine perma­nente Ausstel­lungs­halle umge­wan­delt.

Einzig­artig an dieser Halle ist die sehr groß­zü­gige Verwen­dung von Holz.

Einzig­artig an dieser Halle ist die sehr groß­zü­gige Verwen­dung von Holz im gesamten Gebäude. Dies ist eine posi­tive Umset­zung der in den Bewer­bungs­un­ter­lagen für Tokio 2020 ange­kün­digten nach­hal­tigen Bauweisen. Das Mate­rial Holz wurde auch gewählt, um die Erin­ne­rung an diesen Bezirk auszu­drü­cken, der einst ein riesiges Holz­lager war.

Ausge­hend vom Bild einer in der Bucht schwim­menden Nußschale wurde Holz überall dort verwendet, wo es möglich war – insbe­son­dere bei der Dach­kon­struk­tion, der Fassade, den Zuschau­er­plätzen und den Außen­wänden.

Die Decke der Arena besteht aus einer Holz­rah­men­kon­struk­tion. Diese Entschei­dung redu­ziert das Gewicht der Gesamt­kon­struk­tion. Die Holz­fas­sade trägt den akus­ti­schen und ther­mi­schen Dämm­ei­gen­schaften Rech­nung. Funk­tion, Struktur und Raum sind eng mitein­ander verbunden, um Schön­heit und Reichtum in möglichst einfa­cher und ursprüng­li­cher Form zu errei­chen.

Das ist die Essenz der tradi­tio­nellen japa­ni­schen Holz­ar­chi­tektur. Planer und Bauherren hofften, dass die Zuschauer und Sportler aus aller Welt sie während der Spiele auch live vor Ort erleben würden. Leider führte die Pandemie dazu, dass auslän­di­sche Zuschauer nicht anreisen konnten.

Es entstand eine in Japan erst­malig reali­sierte, komplexe und harmo­ni­sche Trag­struktur.

Das Ariake Gymnastics Centre befindet sich inmitten einer weit­läu­figen, offenen Land­schaft entlang eines Kanals. Der Entwurf musste aller­dings auch die mittel­hohen und hohen Eigen­tums­woh­nungen in der Umge­bung berück­sich­tigen. Die hori­zon­talen, flie­ßenden Linien wurden durch eine möglichst geringe Gebäu­de­höhe und eine Redu­zie­rung des Gesamt­vo­lu­mens erreicht.

Durch die Posi­tio­nie­rung der Erschlie­ßungs­halle an der Außen­seite des Gebäudes und die Schaf­fung eines offenen und groß­zü­gigen Zugangs­be­reichs gelingt es darüber hinaus, die für große Sport­an­lagen typi­sche, undurch­dring­liche Außen­an­sicht zu vermeiden.

Die Verwen­dung von Holz für das Dach verrin­gert das Gewicht der Struktur. Das ist insbe­son­dere bei schlechten Boden­ver­hält­nissen wie hier sehr sinn­voll. Beim Ariake Gymnastics Centre haben sich Nikken Sekkei für eine einfache Struktur entschieden. Sie verwenden einzelne Balken aus groß­for­ma­tigem Brett­schicht­holz mit hoher Wärme­ka­pa­zität, um sowohl Feuer­be­stän­dig­keit als auch struk­tu­relle Stabi­lität zu errei­chen.

So entstand eine in Japan erst­malig reali­sierte, komplexe Trag­struktur. Das Ariake Gymnastics Centre ist ein sehr großer Raum in Holz­rah­men­bau­weise, der die Arena nicht nur dyna­misch über­deckt, sondern auch eine für Hallen dieser Größen­ord­nung außer­ge­wöhn­lich harmo­ni­sche Atmo­sphäre schafft.

Projekt­daten

Bauherr

The Tokyo Orga­ni­sing Committee of the Olympic and Para­lympic Games

Standort

Ariake Gymnastics Centre
1 Chome-10–1 Ariake,
Koto City
Tokyo 135‑0063
Japan

Eröff­nung

2020

Foto­graf

Ken’ichi Suzuki
SS

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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© 

Pläne

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