Arena Castanheiras

Arena Castanheiras

Comunicação

Trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren vermittelt diese Halle große Gelassenheit.

Die Arena Castanheiras besteht aus einem multifunktionalen Indoor-Sportplatz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Theaterunterricht.

Die Escola Cast­an­heiras ist eine erfolg­reiche halb­in­te­grale Schule in der Region Alpha­ville (São Paulo), die sich die Vermitt­lung von Wissen in Kombi­na­tion mit einem huma­nis­ti­schen Welt­bild auf die Fahnen geschrieben hat. Nach eigenen Angaben macht diese Kombi­na­tion die Schule zu einer der wich­tigsten Refe­renzen in Brasi­lien und Latein­ame­rika.

Die “Arena Cast­an­heiras” ist das erste gebaute Ergebnis eines Master­plans aus dem Jahr 2018, mit dem die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras in den nächsten Jahren gesteuert werden soll.

Die Arena besteht aus einem multi­funk­tio­nalen Indoor-Sport­platz, einer großen Mensa und Räumen für den Kunst‑, Musik- und Thea­ter­un­ter­richt. Vorher befanden sich hier ein Fußball­platz, ein Volley­ball­feld und ein Raum für den Zirkus­un­ter­richt. Es war wichtig, dass die neue Arena sich gut in die Umge­bung einfügt und die Baustelle die schu­li­schen Abläufe so wenig wie möglich störte.

Die Planung stammt von Estúdio Trópico aus São Paulo.

Architekt

Estúdio Trópico
BRA — São Paulo

Team: Maria Cris­tina Savaia Martini, Suzana Barboza, Caro­lina Bueno, Maria Beatriz Alves de Souza, Léo Schur­mann de Azevedo, Julia Teles

Die Trennung zwischen dem Großspielfeld und der benachbarten Mensa besteht lediglich aus Ballfangnetzen — eine sehr kommunikative Lösung.

Die Arena Cast­an­heiras wird von einer 2.100 m² großen Über­da­chung geschützt. Darunter befinden sich die Sport­an­ge­bote, Bespre­chungs­räume (im aufge­stän­derten Teil-OG) und alle notwen­digen Lager­flä­chen und Neben­räume wie die Umkleiden und Sani­tär­be­reiche.

Die Tren­nung zwischen dem Groß­spiel­feld und der benach­barten Mensa besteht ledig­lich aus Ball­fang­netzen, was der Halle einen ausge­spro­chen offenen und kommu­ni­ka­tiven Charakter verleiht.

Riesige und fast umlau­fende Fens­ter­flä­chen verstärken diesen Eindruck – und lassen jeden Menge Licht ins Innere.

Standort

Alameda Cast­an­heiras, 250 — Res. Tres (Tambore)
Santana de Parnaíba
BRA — SP 06543–510

Eröffnung

2020

Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Spielfeld Speisesaal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Das Trag­werk besteht aus Stahl und wurde mit dem Ziel opti­maler natür­li­cher Belich­tung und Belüf­tung gestaltet. Die seit­li­chen Abschlüsse sind „lose“ und bestehen aus trapez­för­migen Alumi­ni­um­platten. Die sind an einigen Stellen perfo­riert, um den Blick auf die Umge­bung frei­zu­geben. Die Verklei­dung besteht aus den glei­chen Ziegeln wie der seit­liche Abschluss, ist jedoch 20 Zenti­meter breit, da sie am stärksten von der Sonnen­ein­strah­lung betroffen ist.

Der innere Block wird vom einer Stahl­struktur getragen und ist klima­ti­siert. Im Erdge­schoss befinden sich Spei­se­saal, Küche und Toiletten, darüber die Räume für Kunst und Musik. Sogar ein Theater gibt es hier.

Die Arena Cast­an­heiras ist ein Meilen­stein für die Entwick­lung der Escola Cast­an­heiras – und vermit­telt trotz all des prallen Lebens in ihrem Inneren große Gelas­sen­heit.

Fotos

André Scarpa

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Nový Hrozenkov

Sporthalle der Grundschule Nový Hrozenkov

Fantastická!

Entwurf und Umsetzung dieser Sporthalle begeistern sowohl die Schulkinder als auch die lokale Gemeinschaft. 

Ein Schwerpunkt der Planung von Consequence Forma bestand darin, den Kontakt zur wunderschönen ländlichen Landschaft herzustellen — und zu zelebrieren.

Die Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov befindet sich in der gleich­na­migen tsche­chi­schen Stadt (2.500 Einwohner) im Tal des Flusses Bečva, der durch die Wallachei fließt. Der Neubau ersetzt seinen altehr­wür­digen Vorgänger und soll nicht nur der Schule, sondern auch der Öffent­lich­keit zur Verfü­gung stehen.

Neben dem Neubau wurden zahl­reiche Sanie­rungs­maß­nahmen auf dem Schul­ge­lände durch­ge­führt. Die Revi­ta­li­sie­rung des Schul­hofs und der umlie­genden öffent­li­chen Bereiche folgt.

Ein Schwer­punkt der Planung von Conse­quence Forma bestand darin, den Kontakt zur wunder­schönen länd­li­chen Land­schaft herzu­stellen – zum Beispiel durch eine groß­zü­gige Glas­wand auf Spiel­feld­ni­veau. Der Innen­raum fließt gera­dezu in die Land­schaft.

Weitere wich­tige Aspekte waren eine funk­tio­nale Verbin­dung zu den angren­zenden Schul­ge­bäuden und die Erhal­tung von möglichst viel Platz für den zukünf­tigen Sport­platz der Schule und andere Schul­ak­ti­vi­täten.

Architekt

Conse­quence Forma Archi­tects
Bota­nická 59
CZ — 612 00 Brno

Team: Janica Šipu­lová, Martin Sládek, Nina Vlček Ličková, Jan Schleider, Jiří Šnerch

Bauherr

Stadt Nový Hrozenkov

Nutzer

Grund­schule Nový Hrozenkov

Im Inneren prägen Holz und die raumhohe Kletterwand die Atmosphäre.

Im Inneren wurde die Halle haupt­säch­lich mit Holz­ver­klei­dungen ausge­stattet, die für eine sehr ange­nehme Atmo­sphäre und akus­ti­schen Komfort sorgen. Außerdem wird der Charakter des Innen­raums von der raum­hohen Klet­ter­wand geprägt, die sich in Rich­tung eines impo­santen Ober­lichtes über die Decke des Spiel­felds hinaus zu wachsen scheint. Die Idee zur Klet­ter­wand kam dem Schul­leiter, nachdem die Entwurfs­ar­beiten bereits in vollem Gange waren.

Im Gegen­satz zur groß­flä­chig verglasten West­fas­sade haben die Archi­tekten die Ostseite der Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov durch drei unter­schied­lich große Fenster akzen­tu­iert. 

Das untere Fenster lässt die Öffent­lich­keit hinein schauen und bietet der auf der Innen­seite zusätz­liche Sitz­ge­le­gen­heiten für Schüler in Höhe der Tribüne.

Die anderen beiden Fenster bieten herr­liche Ausblicke auf das Dorf­zen­trum oder die vorbei­fah­renden Züge.

Die West­fas­sade wurde mit Holz­pro­filen erstellt, die Ostfas­sade zeigt eine verputzte Beton-Ober­fläche mit feinen Texturen.

Standort

Grund­schule Nový Hrozenkov 
Nový Hrozenkov 437
CZ — 75604 Nový Hrozenkov

Die Sporthalle der Grundschule Nový Hrozenkov ist ein für eine Kleinstadt auf dem Lande einfach sensationelles Projekt.

Neben aller gestal­te­ri­schen Quali­täten hat die Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov auch ener­gie­ef­fi­zi­ente Elemente zu bieten: die kontrol­lierte Wärme­rück­ge­win­nung durch ein Lüftungs­gerät, Boden­kon­vek­toren für die Heizung, LED-Beleuch­tung für lange Lebens­dauer und wirt­schaft­li­chen Betrieb sowie Regen­was­ser­spei­cher auf dem gesamten Schul­ge­lände.

Die Raum­akustik und die Verwen­dung von Holz­la­mellen und Jalou­sien im Außen­be­reich tragen eben­falls zum gesunden Raum­klima und zur Ener­gie­ef­fi­zienz des Gebäudes bei.

Eröffnung

2021

Kosten

1.400.000 €

Entwurf und Umset­zung der Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov begeis­tern sowohl die Schul­kinder als auch die lokale Gemein­schaft. Das zeigt sich unter anderem an den stark anstei­genden Nutzungs­zahlen, zum Beispiel durch einen der Klet­ter­wand „zuliebe“ gegrün­deten Klet­ter­club.

Ein für eine kleine Stadt auf dem Lande einfach sensa­tio­nelles Projekt.

Fotos

Boys­Play­Nice

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Tele2 Arena

Die Tele2 Arena in Stockholm während der Handball-WM

Handball im Stadion

Wenn bei sportlichen Großereignissen die Austragungsstätte angepasst werden soll, hält NÜSSLI nachhaltige Lösungen bereit — so auch bei der 28. IHF Handball-WM der Männer 2023.

Das Konzept nutzt die bestehende Infrastruktur für das Grossereignis und vermeidet den Anblick halbleerer Zuschauerränge.

Für die Hand­ball-Welt­meis­ter­schaft der Männer 2023 verwan­delte sich die Stock­holmer Tele2-Arena in eine Hand­ball-Arena mit 22.000 Zuschau­er­plätzen. Das im Jahr 2013 eröff­nete Stadion wird ansonsten für Fußball (Djur­går­dens IF, Hamm­arby IF, Länder­spiele) und Konzerte genutzt.

Mit einer tempo­rären Tribüne schuf Event­bau­spe­zia­list NÜSSLI eine pass­ge­naue und nach­hal­tige Arena mit Stadi­onat­mo­sphäre.

Um diese beson­dere Atmo­sphäre zu schaffen, entwi­ckelte das NÜSSLI-Projekt­team für die neun Spiele der Hand­ball-WM am Austra­gungsort Stock­holm eine eigene, klei­nere WM-Arena inner­halb des Fußball­sta­dions Tele2 Arena.

So ließ sich die bestehende Infra­struktur der Tele2 Arena für das Gross­ereignis nutzen. Gleich­zeitig bot die Arena im Stadion keine halb leeren Zuschau­er­ränge aufgrund einer über­di­men­sio­nierten Spiel­stätte, sondern genau die von den Fans so geliebte Stadi­onat­mo­sphäre. Live dabei sein und ganz nahe am Spiel­feld das Geschehen miter­leben – das bleibt in Erin­ne­rung.

Temporäre Strukturen

Nüssli

Innerhalb von nur zehn Tagen baute das Projektteam eine temporäre Zuschauertribüne mit 8.000 Sitzplätzen auf.

Knapp zwei Wochen vor dem ersten Anwurf begann NÜSSLI mit den Aufbau­ar­beiten. 26 Lkw lieferten nach und nach die insge­samt 450 Tonnen System­ma­te­rial. Inner­halb von nur zehn Tagen baute das Projekt­team eine tempo­räre Zuschau­er­tri­büne mit 8.000 Sitz­plätzen auf.

Diese Tribüne fügte sich optimal in die bestehende Tribü­nen­an­lage ein und bildete mit deren Sitz­reihen eine pass­ge­naue Arena rund um das Hand­ball­feld. Insge­samt entstanden 22.000 Sitz­plätze mit bester Sicht­linie für die Fans – und garan­tiertes Nah-dran-Feeling während der neun WM-Spiele.

In der Tele2-Arena fanden die Vier­tel­fi­nals, Halb­fi­nals und Plat­zie­rungs­spiele statt. Am 29. Januar erreichte die Stim­mung in der Arena ihren Höhe­punkt, als sich Titel­ver­tei­diger Däne­mark und Olym­pia­sieger Frank­reich im Finale gegen­über­standen.

In einem hoch­klas­sigen Match setzte sich Däne­mark mit 34:29 durch und wurde zum dritten Mal in Folge Welt­meister.

Standort

Tele2 Arena
Aren­as­lingan 14
SWE — 121 77 Johan­neshov

Stadionbetreiber profitieren maximal von flexiblen Sportstätten, die sie einfach und schnell für Events mit anderen Spielfeldgrößen anpassen können.

Die Entschei­dung, die Infra­struktur eines bestehenden Stadions zu nutzen und mit Nüssli temporär auf die Bedürf­nisse der eigenen Veran­stal­tung anzu­passen, war auch eine Entschei­dung für die Nach­hal­tig­keit.

Das für die Tribünen und die weiteren tempo­rären Infra­struk­turen einge­setzte Mate­rial bewegt sich in einem stän­digen Kreis­lauf der Wieder­ver­wer­tung, von Event zu Event.

Mit dieser System­bau­weise lässt sich jede Art von tempo­rären Bauten für jede Veran­stal­tungs­größe planen, umsetzen – und nach dem Event rück­standslos zurück­bauen. So sind Bauele­mente, die eben noch an der Hand­ball-WM die Tribüne formten, schon wenige Wochen später im Medail­len­po­dest eines Ski-Weltcup-Rennens im Einsatz.

Außerdem profi­tieren Stadi­on­be­treiber maximal von flexi­blen Sport­stätten, die sie einfach und schnell für Events mit anderen Spiel­feld­größen anpassen können.

Hier gibt es nur Gewinner.

Text & Fotos

Nüssli

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Nationales Sportzentrum Magglingen

Indoor-Laufbahn im Nationalen Sportzentrum in Magglingen (NSM)

Run to you

Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Das kleine Dorf Magglingen ist praktisch das Trainingslager des Schweizer Spitzensports. Für die zahlreichen Gäste betreibt die ansässige Hochschule das Nationale Sportzentrum in Magglingen (NSM).

Das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen, eine Einrich­tung des Bundes­amts für Sport, bietet Trai­nings­mög­lich­keiten für nahezu jede Sportart, und das unter Wett­kampf­be­din­gungen auf aller­höchstem Niveau. Dazu gehört auch eine mobile Indoor-Lauf­bahn, die sich nach Bedarf auf- und wieder abbauen lässt – und die wurde nun erneuert.

Für den Belag fiel die Wahl auf CONIPUR SW, da er einer­seits den Vorgaben von IAAF und Swiss Athle­tics entspricht und ande­rer­seits sehr leicht ist.

Die Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen, EHSM, befasst sich als einzige Schweizer Hoch­schule ausschließ­lich mit Lehre, Forschung, Entwick­lung und Dienst­leis­tung im Bereich Sport. Die EHSM ist Teil des Bundes­amts für Sport (BASPO), das eben­falls in Magg­lingen ange­sie­delt ist.

Das kleine Dorf im Kanton Bern ist prak­tisch das Trai­nings­lager des Schweizer Spit­zen­sports. In dieser Eigen­schaft verzeichnet es jähr­lich mehr als 80.000 Über­nach­tungen. Für diese zahl­rei­chen Gäste betreibt die Hoch­schule das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM).

Laufbahnen

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
CH — 8207 Schaff­hausen

Bauherr

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen (EHSM)

Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trainieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Unter dem Motto „Sport­liche und geis­tige Spit­zen­leis­tungen in inspi­rie­render Umge­bung“ können Athle­tinnen und Athleten sport­wis­sen­schaft­liche Unter­stüt­zung durch das Dienst­leis­tungs­an­gebot der EHSM und opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten an ein und demselben Ort in Anspruch nehmen. Dafür stehen Indoor- und Outdoor-Sport­an­lagen sowie Semi­nar­räume, Unter­künfte und gastro­no­mi­sche Ange­bote zur Verfü­gung.

Das NSM will für prak­tisch jede Spielart des Leis­tungs­sports die passende Anlage bieten. Dazu verfügt es neben ausge­dehnten Außen­an­lagen über eine Fünf­fach­halle, zwei Drei­fach­hallen, drei Einfach­hallen inkl. Fitness- und Kraft­raum sowie über eine Fecht- und Squash­halle.

Ob für Volley­ball, Klet­tern oder Tanzen, die Hallen bieten für fast jede Sportart die rich­tige Umge­bung. Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trai­nieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Diese Anlage sollte komplett erneuert werden. Natür­lich muss auch die neue Konstruk­tion allen Ansprü­chen des Leis­tungs­sports genügen, also eine hoch­wer­tige Ober­fläche und rund einen Meter hohe Kurven­er­hö­hungen bieten.

Deshalb muss der Belag einer­seits den Vorgaben von World Athle­tics und Swiss Athle­tics genügen, und ande­rer­seits wegen des mobilen Aufbaus ein möglichst geringes Gewicht aufweisen – ein idealer Anwen­dungs­fall für CONIPUR SW.

Das 13 mm dicke Poly­ure­than-Lauf­bahn­system mit einer PUR-gebun­denen Elas­tik­schicht auf Basis von rezy­klierten Gummi-Granu­laten zeichnet sich aufgrund seines 3 mm PUR-Ober­be­lages durch hohe Qualität und Lang­le­big­keit aus und ist eine gute Alter­na­tive zu den Voll­kunst­stoff­be­lägen. CONIPUR SW ist gelenk­scho­nend und rutsch­hem­mend.

Für den Einsatz in der Halle ist auch die Tritt­schall­däm­mung von Vorteil.

Neben den tech­ni­schen Eigen­schaften über­zeugte eine CONI­CA/­CO­NIPUR-Indoor-Lauf­bahn in Prag als Refe­renz das Bundesamt als Bauherren. Den Auftrag für den Einbau erhielt die Walo Bert­schinger AG aus Gümligen, die erst im Februar 2020 zu einem der „Besten Arbeit­geber 2020“ in der Schweiz gekürt worden war.

Standort

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen
Haupt­strasse 247
CH — 2532 Magg­lingen

Eröffnung

2022

Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Für die Herstel­lung erwies sich der Sand­wich-Aufbau als vorteil­haft. Da für die Instal­la­tion im NSM nur ein knappes Zeit­fenster zur Verfü­gung stand, wurde die Basis-Schicht des SW-Systems beim Hersteller der Holz­ele­mente aufge­bracht. Die einzelnen Elemente wurden dann nach Magg­lingen trans­por­tiert, vor Ort zusam­men­ge­setzt und mit CONIPUR 210 blau beschichtet.

Die fertige Bahn erhielt dann abschlie­ßend eine Versie­ge­lung mit CONIPUR 2200. Dies verfes­tigt die granu­lierte Ober­fläche des Belages und erleich­tert zudem die Reini­gung.

Nachdem die Beschich­tung ausge­härtet war, konnte man sie na den Fugen zwischen den einzelnen Elementen schneiden. Beson­ders das Beschichten der Kurven erfor­derte viel Know-How, da sich diese während der Bear­bei­tung auf Wett­kampf­höhe befanden und ein entspre­chend starkes Gefälle aufwiesen. Wird hier nicht sorg­fältig gear­beitet, kann das Mate­rial abfließen.

Die Planung erwies sich jedoch als erfolg­reich. Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Damit kann das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen dem Indoor-Lauf­sport nun opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten unter Wett­be­werbs­be­din­gungen bieten.

Fotos

CONICA AG

Text

Julio Fernando Fadel
CONICA AG
(Adver­to­rial)

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Stedelijk Lyceum Topsport

Stedelijk Lyceum Topsport in Antwerpen

Elitär?

Das Stedelijk Lyceum Topsport ist ein außergewöhnliches Gebäude für außergewöhnliche Nutzergruppen: eine Eliteschule – und die Öffentlichkeit.

Das Stedelijk Lyceum Topsport steht einfach so da auf diesem merkwürdigen Gelände – einer verlassenen Militärfestung, die mit Grün bewachsen ist. 

Das Stede­lijk Lyceum Tops­port (Tops­port­school) in Antwerpen ist eine Elite­schule für junge Sportler, die viele weitere Nutzungs­formen für Normal­bürger und ‑schüler zulässt.

Das Gebäude verrät seinen Zweck nicht, es steht einfach so da auf diesem merk­wür­digen Gelände – einer verlas­senen Mili­tär­fes­tung, die mit Grün bewachsen ist. 

 

Aus dem Erdreich wächst ein geneigter Beton­so­ckel hervor, in sich geschlossen und kaum etwas enthül­lend. Auf diesem festen Boden schwebt eine scharf­kan­tige, verspie­gelte Glas­fläche, die die Szenerie reflek­tiert.

Es scheint, als befänden sich der zu großen Teilen geschlos­sene Sockel und die Glas­fas­sade zunächst in einer Konfron­ta­tion. Compa­gnie O Archi­tects bringen zwei verschie­dene Nutzungen und Gestal­tungen in einem Gebäude zusammen – und erzeugen Span­nung.

Architekt

Compagnie‑O Archi­tecten
Koren­markt 8 b201
BE — 9000 Gent

Bauherr

AG Vespa
AG SO Antwerpen – Kultur, Sport und Jugend

In der Sporthallen-Ebene konzentriert sich der Sportler auf seine Leistung, daher wirken die Innenräume ziemlich introvertiert.

Der Tages­ab­lauf der Elite­stu­denten und Coaches ist streng geplant. Sie bewegen sich in spar­ta­ni­scher Effi­zienz von einem Ziel zum nächsten. Die Wege zwischen Schule und Ausbil­dung sind kurz, unkom­pli­ziert und eindeutig. Keine Zeit, kein Raum wird verschwendet.

Die Sport­hallen bilden das Zentrum der Stede­lijk Lyceum Tops­port. Sie befinden sich im Erdge­schoss. Eine große Halle für mehrere Sport­arten liegt neben einer spezi­ellen Halle für die Kampf­sport­arten ñjudo und Taekwondo. Zwischen diesen beiden Turn­hallen befinden sich beglei­tende Einrich­tungen wie Umklei­de­be­reiche.

In dieser Zone konzen­triert sich der Sportler auf seine Leis­tung, daher wirken die Innen­räume ziem­lich intro­ver­tiert. Äußere Einflüsse werden nur sehr kontrol­liert und tempe­riert zuge­lassen. Die Wände sind leicht geneigt. Es gibt keine Störung.

Auf dieser Ebene, auf der Seite des Platzes, befindet sich der öffent­liche Haupt­ein­gang des Gebäudes.

Im Zwischen­ge­schoss befinden sich der Kraft­trai­nings­raum und die Kantine. Diese Räume bilden das gemein­schaft­liche Lebens­zen­trum der Schul­ge­mein­schaft. Im Gegen­satz zu den eher intro­ver­tierten Trai­nings­hallen bietet diese Ebene einen groß­zü­gigen Blick in die Umge­bung. Hier befindet sich der priva­tere Eingang der Schule.

Die obere Ebene ist für schu­li­sche Akti­vi­täten reser­viert. Sie erhebt sich buch­stäb­lich über die Sport­felder, den Platz und die weitere Umge­bung. Es gibt keine Masse mehr, nur noch eine Platt­form, ein Panop­tikum des Wissens und Lernens.

Standort

Stede­lijk Lyceum Tops­port
(Tops­port­school Antwerpen)
Edegem­ses­teenweg 100
BE-2610 Antwerpen (Wilrijk)

Eröffnung

2016

Manche Teile der Fassade reflektieren zu 100 Prozent, manche teilweise, manche gewähren gar Einblicke.

Im Sockel­ge­schoss sind die Außen­wände geneigt. Abwei­chend von der mili­tä­ri­schen Geschichte verleiht diese Neigung dem Stede­lijk Lyceum Tops­port eine eigene, auto­nome Erschei­nung. Es reagiert auf die Hang­nei­gung des Geländes und bezieht  die Topo­gra­phie in die Archi­tektur ein.

Die Fassade des oberen Teils der Schule wurde mit reflek­tie­renden Mate­ria­lien reali­siert. Durch die verschie­denen Glas­flä­chen werden die Spie­ge­lungen und Reflek­tionen abwechs­lungs­rei­cher. Manche Teile reflek­tieren zu 100 Prozent, manche teil­weise, manche gewähren Einblicke.

Ein viel­sei­tiges und undurch­sich­tiges Gebäude.

Fotos

Tim Van De Velde

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Sportzentrum Francisco de Vitoria

Das Sportzentrum der Universidad Francisco de Vitoria Madrid

Eine Kiste voller Licht

Ein Gebäude von großer Nüchternheit, formaler Zurückhaltung – und außergewöhnlicher Schönheit vom Konzept bis ins Detail.

Das Sportzentrum Universidad Francisco de Vitoria ist eine große, transluzente „Kiste voller Licht“.

Dieses überaus helle und freund­liche Gebäude beher­bergt das Sport­zen­trum der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria Madrid und einen Schu­lungs­kom­plex. Dazu gehören Sport­hallen, Mehr­zweck­räume, ein Schwimmbad, Räume für Physio­the­rapie und vieles mehr.

Der Sport­kom­plex kann auch als großer Mehr­zweck­be­reich und Versamm­lungs­saal genutzt werden, was eine Reihe von univer­si­tären Akti­vi­täten ermög­licht.

Die Gestal­tung des Gebäudes ist gera­dezu klas­sisch modern und volu­me­trisch an die Gesamt­ge­stal­tung des Campus ange­passt. Grund­le­gendes Element des Sport­zen­trums der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria ist eine große, trans­lu­zente „Kiste voller Licht“ in den Abmes­sungen 60 x 50 x 12 m, die in eine räum­liche Bezie­hung zum Haupt­platz des Campus tritt.

Zwei saubere, klar umris­sene Boxen werden durch ein flaches Bauwerk mitein­ander verbunden, dessen Dach zu einem zusam­men­hän­genden Patio wird.

Architekt

Estudio Arqui­tec­tura Campo Baeza
Calle Almi­rante 4 5ºB,  
ES — 28004 Madrid

Bauherr

Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria

Die Planer realisierten eine selbsttragende Struktur aus abnehmbaren Paneelen, wie sie in der Industrie häufiger verwendet werden.

Die Sport­halle ist mit großer Leich­tig­keit in GRC-Glas­fa­ser­beton gestaltet, im Gegen­satz zum eher geschlos­senen Klas­sen­zimmer-Komplex und dem nied­rigen Verbin­dungs­ge­bäude. Die dem Sonnen­licht stärker ausge­setzten Fassaden im Süden wurden mit vorge­fer­tigten Platten aus GRC-Glas­fa­ser­beton gefer­tigt, während die Nord­fas­sade aus trans­lu­zentem Glas besteht.
Die südwest­liche Fassade ist mit einem nied­rigen Streifen aus trans­pa­rentem Glas versehen, der die Verbin­dung mit dem Campus unter­streicht. Diese visu­elle Bezie­hung zwischen Platz und Sport wieder­holt sich an der Nord­ost­fas­sade, die dem oberen Patio zuge­wandt ist.
Die Struktur des Pavil­lons besteht aus einem Raster aus Stahl­stützen und Balken an den Fassaden und Fach­werk­trä­gern, welche die große Dach­spanne über­winden. Alles wurde weiß lackiert. Der Rest des Bauwerks besteht aus Stahl­beton.
Das Ergebnis ist ein Gebäude von großer Nüch­tern­heit, formaler Zurück­hal­tung – und außer­ge­wöhn­li­cher Schön­heit vom Konzept bis ins Detail.

Standort

Carre­tera Pozuelo-Maja­da­honda km 1.800 28223 Pozuelo de Alarcón ES-Madrid

Eröffnung

2017

„Ruhe. Vögel. Bach.“

Ein Gespräch mit Alberto Campo Baeza

Erzählen Sie uns von Ihren Top 5 Sport­an­lagen.
Das Kolos­seum in Rom, das Theater des Epidauro in Grie­chen­land, das Stadion Braga von Souto de Moura, das Stadion Franchi Siena von Pier Luigi Nervi und der Hipodromo Zarzuela Madrid von Eduardo Torroja.

Welche Archi­tekten und Gebäude haben Sie nach­haltig beein­druckt?
David Chip­per­field: Museum Berlin, Steven Holl: Biblio­thek New York, Rafael Viñoly: Wolken­kratzer New York, Alvaro Siza: Church Cana­veses, Souto de Moura: Torre Burgo Porto

Was und wen halten Sie für die Trends und Trend­setter der Branche?
Buck­mister Fuller Globes, Zelte von Frei Otto, Weiße Wolken.

Welches Buch sollten Archi­tekten in dieser Branche gelesen haben?
T.S. Eliot: Was ist ein Klas­siker, Stefan Zweig: Das Geheimnis des künst­le­ri­schen Schaf­fens, Marcus Aure­lius: Medi­ta­tionen.

 

Was ist/war Ihr Lieb­lings­lied beim Entwerfen?
Ruhe. Vögel. Bach.

Fotograf

Javier Callejas

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Camp del Ferro

Das Sportzentrum Camp del Ferro in Barcelona

Die Überwindung der Kiste

Das Camp del Ferro bietet alles: Stadtentwicklung, große gestalterische Eigenständigkeit statt rechteckiger Kisten und beste Energiebilanzen.

Stadtentwicklung, große gestalterische Eigenständigkeit und Qualität, beste Energiebilanzen – und drei tolle Sporthallen.

Das Camp del Ferro in Barce­lona ist das gebaute Ergebnis eines Wett­be­werbs zum Bau eines Sport­zen­trums im Stadt­teil Sagrera.

Auf einer Fläche von etwas mehr als 7.000 m² beher­bergt das Camp del Ferro gleich drei Sport­hallen mit 800 Zuschau­er­plätzen und Neben­ein­rich­tungen auf einem knapp bemes­senen Grund­stück. Die Aufgabe der Archi­tekten AIA, Barceló-Balanzó Arqui­tectes und Gustau Gili Galfetti bestand daher darin, dieses enorme Volumen in eine eh schon dicht bebaute Nach­bar­schaft einzu­fügen.

Die plane­ri­sche Lösung bestand darin, einen Groß­teil des Sport­kom­plexes unter­ir­disch zu errichten.

Diese Entschei­dung redu­ziert nicht nur die opti­sche Wirkung des riesigen Baukör­pers. Sie schafft auch einen öffent­li­chen Raum, der dem städ­ti­schen Leben gewidmet ist. Bei Veran­stal­tungen werden hier auch die Besu­cher­ströme orga­ni­siert.

Architekten

Bauherr

BIMSA – Barce­lona d’Infraestructures Muni­ci­pals

Zwei der Spielfelder liegen in den Untergeschossen, der zentrale Block zwischen beiden. Die dritte Sporthalle belegt das obere Stockwerk.

Der äußere Eindruck des Camp del Ferro wird von Back­stein bestimmt. Mit dieser Mate­ri­al­wahl beziehen die Planer sich bewusst auf die alten Fabriken, Lager­häuser und Werk­stätten aus demselben Mate­rial, die in dieser Gegend zahl­reich vertreten waren und zum Teil auch noch sind.

In den wartungs­armen Ziegel­fas­saden wech­seln sich leere und gefüllte, opake, trans­lu­zente und trans­pa­rente Steine unter­schied­li­cher Formate und Farben ab. Diese Anord­nungen bringen unter­schied­li­ches Licht ins Innere – und sie geben dem Baukörper ein immenses Volumen und eine beein­dru­ckende Textur.

Die geschlos­se­neren Ziegel­fas­saden schützen vor direkter Sonnen­ein­strah­lung und mögli­cher Blen­dung, während sich die großen verglasten Flächen im unteren Teil der Nord­fas­sade zur Eingangs­halle hin öffnen.

Das ober­ir­di­sche Volumen des Camp del Ferro wird durch ein Dach aus sanft geschwun­genen, umge­kehrten Gewölben abge­schlossen. Es fügt sich bestens in den Kontext ein und spie­gelt die Ordnung und Präsenz der Dächer auf den benach­barten Lager­häu­sern wider.

Das Innen­leben des Camp del Ferro ist klar struk­tu­riert. Zwei der Spiel­felder liegen in den Unter­ge­schossen, der zentrale Block mit Umkleiden, Duschen, Zuschau­er­plätzen, weiteren Neben­räumen und Instal­la­tionen zwischen beiden. Die dritte Sport­halle belegt das obere Stock­werk.

Es handelt sich also um ein kompaktes Volumen, welches die groß­räu­migen Elemente vonein­ander trennt. Der schicht­weise Aufbau des Camp del Ferro mit seinen offenen, kommu­ni­zie­renden Ebenen fördert außerdem die natür­liche Belüf­tung und die Wärme­ab­fuhr.

Standort

Polie­sportiu Muni­cipal Camp del Ferro
Plaça d’Al­bert Badia i Mur, 1, 08027
ES — Barce­lona

Eröffnung

2020

Die Verwendung von Ziegeln bringt die Architektur nicht nur in Einklang mit der Tradition von Sagrera, sie ist auch eine nachhaltige Lösung.

Eine weitere intrin­si­sche, bewusste Konse­quenz der „Halbun­ter­ir­di­sie­rung“ (Online-Über­setzer DeepL) eines Groß­teils des Komplexes ist die hier sehr will­kom­mene ther­mi­sche Träg­heit des Komplexes durch die Redu­zie­rung der expo­nierten Flächen.

Die Verwen­dung von Ziegeln bringt die Archi­tektur nicht nur in Einklang mit der Tradi­tion von Sagrera, sie ist auch eine nach­hal­tige Lösung. Der Einsatz von erneu­er­baren Ener­gie­quellen und die Opti­mie­rung des Wasser­ver­brauchs sind weitere Gründe, die zur LEED-Gold-Zerti­fi­zie­rung des Camp del Ferro beigetragen haben.

Fotografen

José Hevia
Simón García (arqa)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes

Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes

Es werde Licht

Die Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist in mehrerer Hinsicht innovativ, vor allem in Bezug auf Materialwahl, Nachhaltigkeit und Licht.

Sporthallen sind häufig geschlossene und homogene Kisten, die kein oder nur wenig Tageslicht einfallen lassen. Die Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist da anders.

About

Die Stadt­ver­wal­tung von Torre­l­odones hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre öffent­li­chen Schulen zu sanieren – und dies vor allem durch die Zugabe von Archi­tektur.

Torre­l­odones ist ein Vorort von Madrid mit 23.000 Einwoh­nern, das Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist eine seiner Schulen. Die Schule benö­tigte eine kleine Halle für sport­liche und andere Akti­vi­täten.

Let the suns­hine in

Sport­hallen sind häufig geschlos­sene und homo­gene Kisten, die kein oder nur wenig Tages­licht einfallen lassen. Picado De Blas Arqui­tectos sahen die Chance, bei der Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes etwas anders zu machen und ein ökolo­gi­sches Konzept mit nied­rigen Betriebs­kosten durch­zu­setzen.

Der archi­tek­to­ni­sche Ausdruck dieses Plans ist ein großes, nach Osten geöff­netes Fens­ter­band, das den Blick in den Himmel frei­gibt.

Architekt

Picado-De Blas Arqui­tectos
Calle González Amigó nº23
E — 28033 Madrid

Team: Rubén Picado Fernández, María José de Blas, Carlos Diaz-Monis, Jorge Li, Teresa Casbas, Sofía Fernández, Will Tooze

Bauherr

Kommune Torre­l­odones

Die Planer realisierten eine selbsttragende Struktur aus abnehmbaren Paneelen, wie sie in der Industrie häufiger verwendet werden.

Der Entwurfs­ge­danke besteht darin, die Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes als ein zusätz­li­ches, mobiles Stück Archi­tektur zu errichten: schnell reali­siert, nach­haltig und inno­vativ. 

Die Planer dachten an eine selbst­tra­gende Struktur aus abnehm­baren Paneelen, wie sie in der Indus­trie häufiger verwendet werden.

Eine solche Konstruk­tion ist ener­gie­ef­fi­zient, schnell umge­setzt und sogar wieder­ver­wertbar. Die Platten sind 10 cm stark und führen zu einer Bauweise, die nur etwa ein Viertel einer herkömm­li­chen Konstruk­tion wiegt.

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torre­l­odones
E – Madrid

Eröffnung

2019

Die Sporthalle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist in vielerlei Hinsicht innovativ.

Die Sport­halle des Colegio Nuestra Señora de Lourdes ist in vielerlei Hinsicht inno­vativ. Nicht nur wegen der indus­tri­ellen Paneelsys­teme, sondern auch wegen der im Innen­raum erzielten Schall­ab­sorp­tion. Die Stoß­ab­sorp­tion am Boden wird durch die Über­la­ge­rung mehrerer spezi­eller absor­bie­render Platten unter dem Pflaster gewähr­leistet, während Echos und Nach­hall an den Wänden durch ein speziell für dieses Projekt entwi­ckeltes 3D-Textil­ma­te­rial vermin­dert werden.

Das für die Endbe­ar­bei­tung des Fußbo­dens verwen­dete Holz ist ein indus­tri­elles Eichen­re­cy­cling­holz, das aus den Resten anderer Hölzer herge­stellt wird.

Fotos

Alberto Amores
Estudio Picado-de Blas

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

Fotos

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Sportparks

Sportparks und Freilufthallen

Boom meets Boom

Die rasante Entwicklung der Sportparks und der anhaltende Boom der Freilufthallen sind die logische Konsequenz unseres veränderten Sportverhaltens. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

Immer häufiger werden monofunktionale Großspielfelder mit nicht mehr zeitgemäßem Tennenbelag in einen Sport- oder Bürgerpark transformiert.

Der Sport, den wir treiben wollen, wird immer diffe­ren­zierter und indi­vi­du­eller. Also müssen sich die klas­si­schen Kern­sport­stätten weiter­ent­wi­ckeln, und das tun sie auch. Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Groß­spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in einen Sport- oder Bürger­park trans­for­miert, der möglichst den gesamten Stadt­teil akti­vieren und attrak­ti­veren soll.

Kleine, quar­tiers­nahe Sport­parks mit möglichst viel­fäl­tigen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung und für alle Alters­klassen sind die Zukunft.

Entschei­dend ist die Viel­falt: Der Spiel­platz spricht die jüngsten Besu­cher an, die Boule­bahn vor allem die Älteren. Weitere Ange­bote sind Parcours, Calis­the­nics, Klet­ter­wände, Beach­vol­ley­ball-Felder und vieles mehr.

Das Zentrum dieser Sport­parks ist eine Frei­luft­halle, denn die spricht alle Nutzer­gruppen an. Frei­luft­hallen sind ein kosten­güns­tiger Hybrid aus Sport­platz und Sport­halle. Sie bieten eine über­dachte Sport­fläche an der frischen Luft – also das Beste aus beiden Welten.

Frei­luft­hallen sind so viel­seitig wie die Sport­parks, deren Zentrum sie bilden: Neben Mann­schafts­sport­arten wie Fußball und Volley­ball sind Ange­bote wie Fitness, Gesund­heits­sport, Yoga oder Zumba ganz­jährig möglich. Auch für Kinder­ge­burts­tage, Vereins- und Fami­li­en­feiern, Firmen-Events oder Schul­ver­an­stal­tungen eignet sich die Frei­luft­halle bestens – und ganz­jährig.

Die Größe der Sport­fläche und damit der Halle richtet sich den Wünschen von Bauherren und Nutzern. McArena Frei­luft­hallen werden seit einigen Jahren stan­dar­di­siert und modular ange­boten und gebaut. Diese Entwick­lung ist für den Siegeszug dieses Typus entschei­dend, denn nun sind sie funk­tional und wirt­schaft­lich präzise plan­bare Größen.

Der Sportpark Styrum ist der Prototyp der Umgestaltung eines maroden Tennenplatzes.

Der Sport­park Styrum in Mülheim ist ein wunder­bares Beispiel für die Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes in einen fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Frei­zeit­park. Sein Zentrum ist die Tengel­mann Arena, eine multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle von McArena.

Hier profi­tiert der gesamte Stadt­teil von den fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Ange­boten. Und der hat es nötig, denn Styrum gehörte bisher nicht zu den privi­le­gierten Gegenden von Mülheim an der Ruhr.

Auch unter dem Aspekt der Sicher­heit ist ein Sport­park mit Frei­luft­halle und weiteren Ange­boten absolut zukunfts­trächtig: Der Sport­park Styrum ist, wie andere auch, umzäunt, beleuchtet und wird beauf­sich­tigt. Hier kann also jeder seinem Sport nach­gehen, ohne sich in schumm­rige Ecken trauen zu müssen.

Die Tengel­mann Arena kann von Vereinen, Gruppen, Firmen und Fami­lien gebucht werden. Zu ihren Features gehören neben dem Kunst­ra­sen­spiel­feld (15 x 30 m) und den rund­um­lau­fenden Banden die LED-Beleuch­tung, Anzei­gen­tafel, Mini­tore und Speed­messer beim Torschuss.

Eine Beson­der­heit dieser McArena Frei­luft­halle ist die Verbin­dung mit der Calis­the­nics-Anlage. Durch die Instal­la­tion von fest instal­lierten Fitness­ge­räten an der Außen­seite und im über­dachten Vorbe­reich der Frei­luft­halle entsteht ein kompaktes Sport­zen­trum. Dazu gehört auch die digi­tale Torwand an der Außen­wand.

Neben der Tengel­mann Arena haben sich hier hoch­wer­tige, anspruchs­volle und außer­ge­wöhn­liche Ange­bote etabliert: ein „Ninja-Run“ eine 100-m-Lauf­bahn und eine 500 m lange Lauf­strecke, ein Wurf- und Sprung­be­reich, eine Boule­an­lage, ein Sport­spiel­platz, eine Park­our­an­lage, ein Bould­er­felsen, zwei Beach-Volley­ball­felder und ein Street­ball­feld.

All diese Ange­bote kommen auch dem Bedarf der angren­zenden Schulen und Kinder­gärten sehr entgegen. Der Sport­park Styrum ist ein bestens funk­tio­nie­render Ort der Begeg­nung für Jung und Alt.

Die beiden Hallen im Sportpark Weil wurden von Anfang an barrierefrei geplant und ausdrücklich für Angebote des Inklusionssports konzipiert.

Im Früh­jahr 2022 wurde der Sport­park Weil in Esslingen am Neckar erwei­tert, und dies um gleich zwei neben­ein­ander stehende Frei­luft­hallen. Die eine wird vor allem für Fußball genutzt, die andere für viele andere Sport­arten.

Zusammen erwei­tern sie das ohnehin schon beein­dru­ckende Angebot des Sport­parks: Fußball, Fechten, Tennis, Kegeln, Tanzen, Base­ball, Zumba, Cricket, Gesund­heits- oder Reha­sport, Volley­ball drinnen und draußen. All das geht hier.

Nutzer der Hallen sind die beiden Vereine FC Esslingen (Fußball) und SV 1845 Esslingen (fast alles andere). Darüber hinaus nutzen die umlie­genden Schulen, Anwohner, Betriebe und soziale Träger die witte­rungs­un­ab­hän­gigen Sport­flä­chen der beiden Frei­luft­hallen.

Die beiden Hallen in Esslingen sind die ersten, auf deren Dächern Solar­pa­nels instal­liert und Begrü­nungen gepflanzt wurden. Auch sonst sind sie ausge­spro­chen sparsam: Sie benö­tigen keine Heizung, werden durch LEDs beleuchtet und auto­ma­ti­siert betrieben. 

Hier entstand also kein neuer Sport­park, hier wurde das Angebot durch zwei Frei­luft­hallen von McArena gezielt erwei­tert. Beide Hallen wurden von Anfang an barrie­re­frei geplant und ausdrück­lich für Ange­bote des Inklu­si­ons­sports konzi­piert. 

Dementspre­chend werden sie auch genutzt. Möglich wird dies durch die 1,35m breite Türöff­nung an allen Seiten und die Anord­nung aller Bedien­ele­mente auf Hüft­höhe bzw. kabellos.

Die rasante Entwicklung der Sportparks und der anhaltende Boom der Freilufthallen sind die logische Konsequenz unseres veränderten Sportverhaltens. 

In Essen eröff­nete im Oktober 2022 der Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dieses zukunfts­wei­sende Projekt ist das Ergebnis der Umwand­lung eines Tennen­platzes in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage von gesell­schaft­li­cher und sozialer Bedeu­tung.

Betrieben wird der Park durch den ansäs­sigen SC Frin­trop 05/21, der hier noch vor drei Jahren auf zwei Tennen­plätzen zuhause war. Mit der Umwand­lung des ersten Groß­spiel­feldes in einen Kunst­ra­sen­platz im Sommer 2020 wurde zunächst die fußbal­le­ri­sche Zukunft des enga­gierten Klubs mit dem Motto „Inklu­sion. Inte­gra­tion. Mitein­ander. Zukunft.“ gesi­chert.

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop entstand nun auf der Fläche des zweiten Groß­spiel­feldes. Zum Angebot gehören eine Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­spiel­feld, ein Basket­ball­feld mit Kunst­stoff­belag, Spiel‑, Kletter- und Trend­sport­be­reiche, barrie­re­freie Bewe­gungs­mög­lich­keiten, Erleb­nis­pfade, Liege­flä­chen, Bänke sowie Frei­flä­chen für Events und Feiern aller Art.

Die Beson­der­heit dieser McArena Frei­luft­halle ist ihre Anpas­sungs­fä­hig­keit an die Anfor­de­rungen des Schall­schutzes, die bei diesem Projekt enorm hoch waren. Aus diesem Grund wurden zwei Wände geschlossen ausge­führt.

Die Frei­luft­halle bietet sicher das viel­sei­tigste Angebot. Dank ihrer Über­da­chung ist sie das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedin­gungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spiel­feld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regne­ri­schen Tagen im Trockenen.

Ein weiteres High­light ist die Basket­ball-Arena, die auch für Roll­stuhl­fahrer sehr gut nutzbar ist. Das Boule­feld zieht viele ältere Menschen an. Darüber hinaus gibt es eine Calis­the­nics-Anlage, ein Tram­pol­in­feld, Wellen­lauf und Parcours. Die Schau­kel­land­schaft erhält eine Netz­schaukel und eine für Roll­stuhl­fahrer geeig­nete Ausstat­tung, die das Zusam­men­spielen von Kindern mit und ohne Einschrän­kungen fördert.

Der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen ist die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens, genauso wie die rasante Entwick­lung der Sport- und Bürger­parks. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

Auch König Fußball muss sich also neu aufstellen. Wo wenig oder gar nicht mehr genutzte Tennen­plätze brach­liegen, entsteht unge­heures Poten­zial für zukunfts­fä­hige und quar­tiers­nahe Sport- und Frei­zeit­an­lagen für alle. Das nutzt allen, auch dem Fußball.

Projektdaten

Freilufthallen

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D — 71522 Back­nang

Eröffnung

2022
(alle)

Fotos

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(MH-Styrum und Essen)

McArena
(Esslingen)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Standorte

Sport­park Styrum
Von-der-Tann-Straße
D — 45476 Mülheim an der Ruhr

Sport­park Weil
Weil­straße 199
D — 73733 Esslingen am Neckar

Sport- und Bürger­park Frin­trop
Schem­manns­feld 29
D — 45359 Essen

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Sport- und Bürgerpark Frintrop

Der Sport- und Bürgerpark Frintrop

Nix wie hin!

Mit dem Sport- und Bürgerpark Frintrop entsteht nicht nur eine Sportanlage, sondern eine Begegnungsstätte für alle Generationen, Fähigkeiten und Interessen.

Der Sport- und Bürgerpark Frintrop und seine Angebote fördert die Integration und schafft Raum für Begegnung und Teilhabe.

In Essen eröff­nete im Oktober 2022 der Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dieses zukunfts­wei­sende Projekt ist das Ergebnis der Umwand­lung eines Tennen­platzes in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage von gesell­schaft­li­cher und sozialer Bedeu­tung.

Zum Angebot gehören eine Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­spiel­feld, ein Basket­ball­feld mit Kunst­stoff­belag, Spiel‑, Kletter- und Trend­sport­be­reiche sowie Frei­flä­chen für Events und Feiern aller Art.

Mit seinen Ange­boten fördert der Sport- und Bürger­park Frin­trop die Inte­gra­tion und schafft Raum für Begeg­nung und Teil­habe.

Bei der Umwand­lung dieses früheren Groß­spiel­feldes für Fußball in eine multi­funk­tio­nale Sport- und Frei­zeit­an­lage waren hohe Anfor­de­rungen des Immis­si­ons­schutzes zu berück­sich­tigen.

Dank ihrer Überdachung ist die McArena Freilufthalle sicher das vielseitigste Angebot im Sport- und Bürgerpark Frintrop. 

Betrieben wird der Park durch den ansäs­sigen SC Frin­trop 05/21, der hier noch vor drei Jahren auf zwei Tennen­plätzen zuhause war. Mit der Umwand­lung des ersten Groß­spiel­feldes in einen Kunst­ra­sen­platz im Sommer 2020 wurde zunächst die fußbal­le­ri­sche Zukunft des enga­gierten Klubs mit dem Motto „Inklu­sion. Inte­gra­tion. Mitein­ander. Zukunft.“ gesi­chert.

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop entstand nun auf der Fläche des zweiten Groß­spiel­feldes – mit barrie­re­freien Bewe­gungs­mög­lich­keiten, Erleb­nis­pfaden, Liege­flä­chen, Bänken und unter­schied­li­chen Sport­an­ge­boten.

Die Frei­luft­halle von McArena ist sicher das viel­sei­tigste Angebot im Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dank ihrer Über­da­chung ist die Halle das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedin­gungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spiel­feld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regne­ri­schen Tagen im Trockenen.

Bemerkenswert ist die technische Ausstattung der Freilufthalle: digitale Anzeigentafel mit Uhrzeit und Torzähler, über Bluetooth steuerbares Audiosystem und LED-Flutlichtanlage.

Die Frei­luft­halle ist mit einem Kunst­ra­sen­belag ausge­stattet, der auch für Roll­stuhl­fahrer geeignet ist. Die umlau­fende Bande, die Ball­fang­netze und das Dach machen das Spiel schnell und bieten Tempo, Gemein­schaft und Erfolgs­er­leb­nisse.

Dafür sorgt auch die viel­sei­tige tech­ni­sche Ausstat­tung, nicht zuletzt die indi­vi­duell steu­er­bare, digi­tale Anzei­gen­tafel.

Das Audio­system kann über Blue­tooth von jedem Mobil­te­lefon aus erreicht werden und sorgt für jede Form von akus­ti­scher Unter­ma­lung – von der Durch­sage an Falsch­parker bis zum Beat für den Zumba-Kurs. 

Die Flut­licht­an­lage besteht aus ener­gie­spa­renden LED-Leuchten unter dem Hallen­dach. Damit ist die Halle auch bei Dunkel­heit nutzbar.

Natürlich freuen sich die Fußballer des SC Frintrop über die neue Halle. Ihre Vielseitigkeit macht sie aber auch für viele andere Aktivitäten nutzbar.

Eine weitere Beson­der­heit der Halle ist ihre Anpas­sungs­fä­hig­keit an die Anfor­de­rungen des Schall­schutzes. In Essen wurden aus diesem Grund zwei Wände geschlossen. Für Menschen mit Sehbe­hin­de­rung ist diese Konstruk­ti­ons­weise sogar von beson­derem Vorteil, weil die Schall­rück­kopp­lung ihre Orien­tie­rung verbes­sert.

Natür­lich freuen sich auch die Fußballer des SC Frin­trop über die neue Halle. Ihre Viel­sei­tig­keit macht sie aber genauso für viele andere Akti­vi­täten nutzbar – so finden dort schon vor der Eröff­nung offene Sport- und Bewe­gungs­an­ge­bote, Senio­ren­sport und ‑gymnastik, Mädchen-Tanz­stunden, Taiji und Qigong statt.

Zu praktisch allen Geräten und Spielfeldern wird es Gruppen und betreute Trainingsangebote geben, die den Erfolg des Projekts fördern.

Ein weiteres High­light ist die Basket­ball-Arena. Sie ist für Roll­stuhl­fahrer nicht nur erreichbar, sondern dank des grif­figen Kunst­stoff­be­lags auch sehr gut nutzbar.

Auch in diesem Bereich das Sport- und Bürger­parks Frin­trop spielte der Immis­si­ons­schutz eine große Rolle, denn auch die Basket­ball-Arena liegt an einer Grund­stücks­grenze. Auch hier haben die Planer von Seeger Land­schafts­ar­chi­tektur aus der Not eine Tugend gemacht: Die notwen­digen, mehr als fünf Meter hohen Schall­schutz­wände wurden als Gabionen ausge­führt und werden zu einer groß­zü­gigen Klet­ter­wand ausge­baut.

Das Boule­feld wird sicher auch viele ältere Menschen anziehen. Darüber hinaus gibt es eine Calis­the­nics-Anlage, ein Tram­pol­in­feld, Wellen­lauf und Parcours. Die Schau­kel­land­schaft erhält eine Netz­schaukel und eine für Roll­stuhl­fahrer geeig­nete Ausstat­tung, die das Zusam­men­spielen von Kindern mit und ohne Einschrän­kungen fördert.

Noch im Bau befinden sich eine Beach­vol­ley­ball-Anlage und ein Funk­ti­ons­ge­bäude. Beides wird noch in diesem Jahr fertig gestellt.

Zu prak­tisch allen Geräten und Spiel­fel­dern wird es Gruppen und betreute Trai­nings­an­ge­bote geben, die den Erfolg des Projekts fördern.

Mit dem Sport- und Bürgerpark Frintrop entsteht nicht nur eine Sportanlage, sondern eine Begegnungsstätte für alle Generationen, Fähigkeiten und Interessen.

So entsteht mit dem Sport- und Bürger­park Frin­trop eine Begeg­nungs­stätte für alle Gene­ra­tionen, Fähig­keiten und Inter­essen. Dank des enormen Enga­ge­ments des Vereins im Bereich der Inklu­sion und der Inte­gra­tion von geflüch­teten Menschen profi­tieren hier ein ganzer Stadt­teil und seine gesell­schaft­liche und soziale Entwick­lung.

Das dürfte einer der ausschlag­ge­benden Gründe sein, aus denen die Ruhr-Konfe­renz (das ist eine Initia­tive der Landes­re­gie­rung NRW zur Stär­kung des Ruhr­ge­biets) das Projekt „Sport- und Bürger­park Frin­trop“ mit 1.500.000 € fördert. Die Gesamt­kosten betragen 2.000.000 €.

Der Park ist jeden Tag von 9 bis 21 Uhr geöffnet und frei zugäng­lich. Nichts wie hin!

Projektdaten

Planung

Seeger Land­schafts­ar­chi­tektur
Cyria­kusstr. 31 a
D — 41468 Neuss

Freilufthalle

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D — 71522 Back­nang

Betreiber

SC Frin­trop 05/21 e.V.
Schem­manns­feld 29
D — 45359 Essen

Standort

Sport- und Bürger­park Frin­trop
Schem­manns­feld 29
D — 45359 Essen

Eröffnung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Waldorf Campus Berlin

Waldorf Campus Berlin

Ganzheitlich

Die architektonische Umsetzung anthroposophischer Philosophie in einen Schulbau mit Sporthalle.

Kersten Kopp Architekten hatten den Wettbewerb bereits im Jahr 2013 gewonnen. Mit der Sporthalle ist das Projekt nun endgültig fertig gestellt.

Die Sport­halle des Waldorf Campus Berlin komplet­tiert einen neuen Schul­kom­plex mitten auf der soge­nannten „roten Insel“ in Berlin-Schö­ne­berg. In den beiden ersten Bauab­schnitten entstanden die Johan­nes­schule mit Kinder­garten und Hort sowie das das Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum.

Kersten Kopp Archi­tekten aus Berlin hatten den Wett­be­werb für diesen waldorf­päd­ago­gi­schen Campus bereits im Jahr 2013 gewonnen.

Nun, mit der Sport­halle, ist das Projekt endgültig fertig gestellt.

Durch die Eigenständigkeit der einzelnen Baukörper entstehen viele große und kleine Nischen und Freibereiche.

Die in Holz­bau­weise errich­teten Gebäude des Ensem­bles grup­pieren sich um einen zentralen Platz mit ausge­spro­chen einla­dendem Charakter, der als Schulhof, Treff­punkt, Lauf­bahn und Spiel­platz dient. Er öffnet sich in Rich­tung des Haupt­ein­gangs der Schule.

Im ersten Bauab­schnitt wurde die Johan­nes­schule mit Kinder­garten und Hort reali­siert. Die Schule besetzt das Zentrum des Grund­stücks und fasst den Campus­platz mit Spiel­platz und Lauf­bahn. Das drei­ge­schos­sige Schul­ge­bäude bietet neben einer dyna­mi­schen Kubatur span­nende Erschlie­ßungs­flä­chen und Unter­richts­räume.

Durch die Eigen­stän­dig­keit der einzelnen Baukörper entstehen viele große und kleine Nischen und Frei­be­reiche, die als Pausen- und Grün­flä­chen genutzt werden können.

Das Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum im Norden des Waldorf Campus Berlin entstand im zweiten Bauab­schnitt. Es bietet unter anderem einen Euryth­mie­saal und einen Musik- und Sprach­raum sowie ein Foyer mit Verbin­dung zur Johan­nes­schule und zum großen Schulhof im Osten.

Die großen Fenster im Foyer sorgen für Blickkontakte und natürliche Belichtung.

Die 820 m² große Sport­halle des Waldorf Campus Berlin vervoll­stän­digt seit dem Sommer 2021 den Komplex. Ihr Haupt­ein­gang mit verglastem Foyer verbindet die Halle mit den anderen Teilen des Ensem­bles – und mit der direkt zuge­ord­neten Lauf­bahn sowie den Außen­sport- und Spiel­an­lagen.

Die Umkleide- und Sani­tär­be­reiche befinden sich im einge­schos­sigen Teil des Baukör­pers. Die Räume für Sport­ge­räte und Haus­technik sind der Sport­halle direkt zuge­ordnet.

Die großen Fenster im Foyer sorgen für Blick­kon­takte und natür­liche Belich­tung, mit Unter­stüt­zung durch Licht­kup­peln und Ober­lichter.

Für die Sport­halle des Waldorf Campus Berlin wurden, wie in den beiden ersten Bauab­schnitten auch, unter­schied­liche Hölzer verwendet. Der Hallen­boden besteht aus Eichen­sport­parkett, die Prall­wände aus Lärchen­holz­scha­lung bzw. weiß lasierten Fich­ten­holz­drei­schicht­pa­neelen. Die Brett­schicht­holz­dach­binder aus Fich­ten­holz sind eben­falls weiß lasiert.

In der anthroposophischen Philosophie steht der individuelle Weg jedes Kindes im Vordergrund.

Der Waldorf Campus Berlin wurde im Sinne eines nach­hal­tigen CO2-neutralen Ansatzes in mehr­ge­schos­siger Holz­bau­weise geplant. Dazu gehören die Verwen­dung groß­for­ma­tiger Holz­fer­tig­teile, die Fassade aus unbe­han­delten, langsam verwit­ternden Lärchen­holz­bret­tern und die begrünten Dächer.

In der anthro­po­so­phi­schen Philo­so­phie steht der indi­vi­du­elle, selbst erfah­rene Weg jedes Kindes vom Kinder­garten bis zur Schule und Fach­schule in gesunder und krea­tiver Umge­bung im Vorder­grund. Diesem Gedanken entspricht das Lernen in einem Campus, der für jede Alters­gruppe ein entspre­chendes Angebot bereit­hält.

Kersten Kopp Archi­tekten haben diesen Gedanken in drei Abschnitten und insge­samt acht Jahren gebaut.

Beein­dru­ckend.

Projektdaten

Planung

Kersten Kopp Archi­tekten GmbH
Rhein­straße 45, Aufgang 3
D — 12161 Berlin

Bauherr

Verein Freunde der Johannes-Schule-Berlin e.V. (1. u. 3. BA);
Rudolf-Steiner-Bildungs­zen­trum GmbH, Emil Molt
Akademie, Freie Fach­schule für Sozi­al­päd­agogik (2. BA)

Standort

Waldorf­schule in Schö­ne­berg
Johannes-Schule Berlin
Monu­men­ten­straße 13A
D — 10829 Berlin

Eröffnung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Werner Huth­ma­cher, Berlin

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McArenen Esslingen

Die McArena Freilufthallen im Sportpark Weil

Fußball und alles andere

Freilufthallen haben Zukunft – insbesondere dann, wenn sie so vielseitig sind wie die McArenen Esslingen.

Die beiden Hallen sind absolut barrierefrei und ausgesprochen vielfältig nutzbar.

Im Früh­jahr 2022 wurden in Esslingen am Neckar zwei neben­ein­ander stehende Frei­luft­hallen eröffnet: die eine vor allem für Fußball, die andere für alles andere. Sie erwei­tern das ohnehin schon beein­dru­ckende Angebot des Sport­parks Weil: Fußball, Fechten, Tennis, Kegeln, Tanzen, Base­ball, Zumba, Cricket, Gesund­heits- oder Reha­sport, Volley­ball drinnen und draußen. All das geht hier.

Die beiden Hallen sind barrie­re­frei und viel­fältig nutzbar. Gebaut hat sie McArena.

Nutzer der Hallen sind die benach­barten Vereine und Schulen, aber auch private Gruppen, die sich online ein Zeit­fenster sichern können.

Land und Bund haben 90 Prozent der anre­chen­baren Kosten des Baus der McArenen Esslingen geför­dert. 

Benötigt werden zunehmend kleinere, multifunktionale Anlagen, die schnell erreichbar und ohne Vereinsbindung oder Mitgliedschaft nutzbar sind.

Der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen ist die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens.

Der Sport, den wir Sport treiben wollen, wird immer diffe­ren­zierter und indi­vi­du­eller. Die klas­si­schen Kern­sport­stätten müssen sich weiter­ent­wi­ckeln, und das tun sie auch. Benö­tigt werden in zuneh­mendem Maße klei­nere, multi­funk­tio­nale Anlagen, die schnell erreichbar und auch ohne Vereins­bin­dung oder Mitglied­schaft nutzbar sind.

Heutige Frei­luft­hallen wie die McArenen Esslingen sind über­dachte und viel­seitig nutz­bare Spiel­felder, die beleuchtet werden können und tech­nisch sehr gut ausge­stattet sind. Ihr größter Vorteil ist jedoch, dass wir ganz­jährig draußen Sport treiben können und dabei durch das Dach vor Wind und Wetter geschützt werden.

Die beiden Hallen in Esslingen sind die ersten, auf deren Dächern Solar­pa­nels instal­liert und Begrü­nungen gepflanzt wurden.

Auch sonst sind die beiden Hallen ausge­spro­chen sparsam: Sie benö­tigen keine Heizung, werden durch LEDs beleuchtet und auto­ma­ti­siert betrieben. Strom wird hier nur verbraucht, wenn er auch tatsäch­lich gebraucht wird.

Beide Freilufthallen wurden von Anfang an ausdrücklich für Angebote des Inklusionssports konzipiert.

Die beiden Frei­luft­hallen wurden von Anfang an barrie­re­frei geplant und ausdrück­lich für Ange­bote des Inklu­si­ons­sports konzi­piert. Dementspre­chend werden sie auch genutzt.

Möglich wird dies durch die 1,35m breite Türöff­nung an allen Seiten und die Anord­nung aller Bedien­ele­mente auf Hüft­höhe bzw. kabellos.

Nutzer der Hallen sind die beiden Vereine FC Esslingen und SV 1845 Esslingen. Darüber hinaus nutzen die umlie­genden Schulen, Anwohner, Betriebe und soziale Träger die witte­rungs­un­ab­hän­gigen Sport­flä­chen der beiden Frei­luft­hallen.

Das digi­tale Betriebs­kon­zept ermög­licht aber auch private Gruppen und kommer­zi­ellen Anbie­tern, sich online Zeit­fenster für die McArenen Esslingen sichern zu können.

Freilufthallen haben Zukunft – besonders dann, wenn sie so vielseitig sind wie die McArenen Esslingen.

Herz­stück der McArenen Esslingen sind die modernen Kunst­ra­sen­plätze. Sie eignen sich bestens für die meisten Ball­sport­arten und Bewe­gungs­an­ge­bote. Die umlau­fenden Banden und Ball­fang­netzte machen das Spiel viel schneller und inten­siver. Vor allem entfällt das lästige Ball­holen.

Die Konstruk­tion der Frei­luft­hallen besteht aus massiven Stahl­trä­gern, die Dach­ein­de­ckung aus Trapez­ble­chen mit Anti­kon­densat-Vlies. Die Dach­flä­chen der beiden Hallen sind je zur Hälfte mit einer Photo­vol­taik-Anlage und einer exten­siven Dach­be­grü­nung ausge­stattet.

Die beiden Hallen haben weitere Extras zu bieten. Dazu gehören die ins Dach inte­grierte LED-Beleuch­tung, eine digi­tale Anzei­gen­tafel (über eine Taste in den Torlatten steu­erbar) und eine Anlage zur Messung der Schuss­ge­schwin­dig­keit. Das Musik­system lässt sich über jedes Smart­phone steuern.

Konzept und Ausstat­tung der McArenen Esslingen haben auch die Politik über­zeugt. Daher haben Land und Bund dieses Projekt mit 712.000 Euro geför­dert. Das entspricht 90 Prozent der anre­chen­baren Kosten.

Frei­luft­hallen haben halt Zukunft.

Projektdaten

Freilufthalle

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D — 71522 Back­nang

Standort

Sport­park Weil
Weil­straße 199
D — 73733 Esslingen am Neckar

Eröffnung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Fotos

McArena GmbH

Video

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