Itaka Arena

Itaka Arena in Opole

Alles greift inein­ander

 

90 Archi­tekci, GMT & Serge Ferrari

Mit der Eröff­nung der Itaka Arena im März 2025 hat die Stadt Opole im Südwesten Polens ein neues Wahr­zei­chen erhalten. Das neue Stadion ersetzt die alte, vor dem Zweiten Welt­krieg errich­tete Anlage und verbindet höchste sport­liche Stan­dards mit fort­schritt­li­cher Archi­tektur,  Nach­hal­tig­keit und zukunfts­fä­higen Mate­ria­lien.

Cham­pions League

Die Itaka Arena erfüllt die UEFA-Krite­rien der Kate­gorie 3 und ist damit für Spiele der Cham­pions League und Europa-League-Quali­fi­ka­tion zuge­lassen. Bei 11.600 Sitz­plätzen bietet das Stadion eine kompakte, dyna­mi­sche Form mit klarer archi­tek­to­ni­scher Struktur. Die Konstruk­tion ruht auf 130 tragenden Stützen, die neben ihren stati­schen Aufgaben den Eindruck von Offen­heit und Leich­tig­keit unter­stützen.

Entworfen wurde das Stadion von 90 Archi­tekci und GMT, die gestalt­prä­gende Membran­hülle stammt von Serge Ferrari.

Membran als  Gestal­tungs­ele­ment

Das auffäl­ligste Merkmal der Itaka Arena ist ihre äußere Hülle: 11.000 m² Tenseo Frontside GFM 21 von Serge Ferrari spannen sich über die sanft gewölbte Stahl­kon­struk­tion. Die Membran verleiht dem Stadion Leich­tig­keit und Dynamik, wirkt fast schwe­bend und gibt dem Bau eine eigen­stän­dige und elegante Lini­en­füh­rung.

Tags­über erzeugt das trans­pa­rente Mate­rial ein harmo­ni­sches Zusam­men­spiel mit Licht und Schatten, nachts wird es zur eindrucks­vollen Projek­ti­ons­fläche, die das Stadion in Szene setzt.

Die Entschei­dung für Tenseo Frontside GFM 21 war jedoch nicht nur ästhe­tisch moti­viert. Das Mate­rial ist witte­rungs- und UV-beständig, lang­lebig und beson­ders leicht. Dank des geringen Eigen­ge­wichts benö­tigt die Itaka Arena also nur eine mini­male Trag­struktur. Dies redu­ziert den Mate­ri­al­ein­satz, senkt den CO₂-Fußab­druck und unter­stützt die ambi­tio­nierten Nach­hal­tig­keits­ziele des Projekts. Die Montage der Membran über­nahm der polni­sche Spezia­list PBU Pion.

Nach­hal­tig­keit und Ener­gie­ef­fi­zienz

Zentrale Anliegen bei der Planung der Itaka Arena waren die Erfül­lung heutiger ökolo­gi­scher Stan­dards und der lang­fristig kosten­ef­fi­zi­ente Betrieb. Auf dem Dach erzeugen groß­flä­chige Photo­vol­ta­ik­an­lagen erneu­er­bare Energie, während moderne Wärme­pumpen für Heizung und Kühlung sorgen. Ergänzt wird dieses System durch Block­heiz­kraft­werke, die eine hoch­ef­fi­zi­ente Kraft-Wärme-Kopp­lung ermög­li­chen.

Hier wird also nicht nur Strom erzeugt, sondern auch die entste­hende (Ab-)Wärme genutzt, was den Gesamt­wir­kungs­grad deut­lich stei­gert.

Darüber hinaus verfügt die Anlage über ein umfas­sendes Regen­was­ser­ma­nage­ment. In großen Reten­ti­ons­be­cken wird Nieder­schlags­wasser gesam­melt, das anschlie­ßend zur Bewäs­se­rung des Spiel­felds, der umlie­genden Grün­flä­chen sowie für die Toilet­ten­spü­lungen verwendet wird.

Auch bei der tech­ni­schen Ausstat­tung wurde auf Ener­gie­ef­fi­zienz geachtet: Die moderne Audio‑, Video- und Licht­technik arbeitet ressour­cen­scho­nend, ohne Kompro­misse bei Qualität oder Erleb­nis­faktor. Das Gesamt­kon­zept macht die Itaka Arena nahezu ener­gie­autark und redu­ziert die Betriebs­kosten und den ökolo­gi­schen Fußab­druck.

Archi­tektur, Funk­tion und Symbolik

Die Dach­form orien­tiert sich an der Bühne des wich­tigsten polni­schen Musik­fes­ti­vals „Krajowy Festiwal Piosenki Polskiej“, das nun in diesem Stadion statt­finden soll. So entsteht eine starke Verbin­dung zwischen Sport, Kultur und Stadt­ge­schichte.

Die charak­te­ris­ti­schen Biegungen der Membran sorgen nicht nur für eine elegante und kraft­volle Erschei­nung, sondern auch für eine opti­male Belüf­tung des Innen­raums. Das führt nicht nur zu einem ange­nehmen Klima im Stadion, es unter­stützt auch für das gesunde Wachstum des Rasens ganz entschei­dend.

Alles greift inein­ander: Die moderne Membran­tech­no­logie ermög­licht die eigen­stän­dige und selbst­be­wusste Archi­tektur und unter­stützt ein umfas­sendes Nutzungs- und Nach­hal­tig­keits­kon­zept.

Projekt­daten

Planer

90 Archi­tekci
ul. Jawor­zyńska 7/9
PL – 00–634  Wars­zawa

GMT

Bauherr

Stadt Opole

Membran

Serge Ferrari Group

Eröff­nung

2025

Adresse

Itaka Arena
Olej­nika 1
PL – 46–020 Opole

Fotos

Nate Cook Photo­graphy
90 Archi­tekci

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Pläne

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Frei­burger Turner­schaft

Frei­burger Turner­schaft Skill­park und Stadion Areal

Offen für alles

 

Spor­tA­trium

Die Frei­burger Turner­schaft hat auf ihrem Vereins­ge­lände in den letzten Jahren gleich zwei außer­ge­wöhn­liche Outdoor-Sport­pro­jekte verwirk­licht. Beide Anlagen berei­chern das Angebot in punkto Viel­falt, Nutzer­freund­lich­keit und Flächen­ef­fi­zienz unge­mein, und beide schaffen Trai­nings­mög­lich­keiten, die für alle Alters­klassen und Leis­tungs­stufen attraktiv sind.

Alles für alle

Die Frei­burger Turner­schaft von 1844 e. V. zählt zu den größten und tradi­ti­ons­reichsten Sport­ver­einen Südba­dens. Mit ihrem weit­läu­figen Vereins­ge­lände direkt an der Dreisam und in unmit­tel­barer Nähe zum Drei­sam­sta­dion bietet sie ideale Voraus­set­zungen, um Sport­flä­chen wie den Skill­park und das Stadion Areal harmo­nisch in die bestehende Infra­struktur zu inte­grieren. Beide Anlagen haben eine Reihe gemein­samer Merk­male:

  • Inklu­sion & Barrie­re­frei­heit: Alle Anlagen sind so geplant, dass sie auch mit Roll­stuhl oder Kinder­wagen genutzt werden können.
  • Viel­sei­tig­keit: Beide Flächen decken ein breites Spek­trum sport­li­cher Fähig­keiten ab, von Ausdauer über Kraft und Schnel­lig­keit bis hin zu Koor­di­na­tion und Beweg­lich­keit.
  • Kompakte Flächen­pla­nung: Auf relativ kleinen Arealen wurde durch clevere Anord­nung der Geräte ein maxi­maler Nutzen erzielt.
  • Indi­vi­du­elle Ferti­gung: Wo Stan­dard­lö­sungen nicht ausreichten, entwi­ckelten die Planer maßge­schnei­derte Geräte in eigener Produk­tion.

Beide Projekte profi­tieren von ihrer zentralen Lage direkt an der Schwarz­wald­straße – zwischen Drei­sam­sta­dion, Jugend­her­berge und Strandbad – und sind somit auch für Stadi­on­be­su­cher, Spazier­gänger oder Jogger attraktiv.

Planung und Umset­zung beider Projekte stammen von Spor­tA­trium.

Der Skill­park

Messen, verglei­chen, besser werden: Der 2024 fertig­ge­stellte Skill­park bietet auf 165 m² ein kompaktes Trai­nings­areal, das ganz auf digi­tale Mess­bar­keit und sport­liche Heraus­for­de­rungen setzt. Hier können Nutzer ihre Leis­tungen in verschie­denen Diszi­plinen testen und verbes­sern.

Zu den High­lights der Ausstat­tung gehören

  • Elek­tro­ni­sche Sprint­mes­sung
  • Wurf- und Schuss­mess­an­lagen
  • Inter­ak­tive Touch-Cardio-Walls
  • Calis­the­nics-Anlage mit Zeit­mes­sung
  • Slack­line, Tram­polin, Weit- und Hoch­sprung­mes­sung

Das Konzept richtet sich an ambi­tio­nierte Sportler und alle, die Spaß an mess­baren Fort­schritten haben, vom Mitglied der Frei­burger Turner­schaft über Schul­sport­gruppen bis zum Sport­kin­der­garten. Beson­ders ist die Inte­gra­tion in das vereins­ei­gene Wege­kon­zept, sodass der Skill­park optimal in den Vereins­alltag einge­bettet ist.

Das Stadion Areal

Mit dem Stadion Areal folgte 2025 das zweite große Outdoor­pro­jekt. Auf 280 m² entstand entlang der ehema­ligen Lauf­bahn ein multi­funk­tio­naler Fitness­park, der Kraft­trai­ning, Koor­di­na­tion und spie­le­ri­sche Bewe­gung mitein­ander verbindet.

Seine Beson­der­heiten sind

  • Calis­the­nics- und Crossfit-Anlage
  • Senso­mo­torik-Parkour mit Hüpf­steinen, Slack­line und Tram­po­linen
  • Contain­erlö­sung für Trai­nings­ma­te­ria­lien wie Hanteln, Bälle oder Gymnas­tik­matten
  • Gelenk­scho­nender EPDM-Boden für Warm-up und Cool-down

Hier trai­nieren nicht nur Mitglieder der Frei­burger Turner­schaft. Auch Jogger an der Dreisam oder Stadi­on­be­su­cher finden hier eine sport­liche Ergän­zung zu ihrem Ausflug. Das Angebot richtet sich gezielt an alle Gene­ra­tionen, von Kindern und Jugend­li­chen über Fami­lien bis hin zu Senioren.

Zwei Konzepte, ein Ziel

Ob leis­tungs­ori­en­tiertes, mess­bares Trai­ning im Skill­park oder brei­ten­sport­li­ches Outdoor-Fitness im Stadion Areal: Beide Anlagen zeigen, wie eine moderne Vereins­ent­wick­lung aussehen kann – nämlich durch­dacht geplant, ziel­grup­pen­über­grei­fend nutzbar und optimal in die Umge­bung inte­griert.

Mit dem Skill­park und dem Stadion Areal setzt die Frei­burger Turner­schaft ein starkes Zeichen, wie Sport­flä­chen im 21. Jahr­hun­dert aussehen können. Kompakt, viel­seitig und offen für alle.

Projekt­daten

Planer

Spor­tA­trium GmbH
Zeller­straße 17/1
D – 73235 Weilheim/Teck

Bauherr

Frei­burger Turner­schaft von 1844 e.V.
Schwarz­wald­strasse 181
D – 79117 Frei­burg

Eröff­nung

2024 (Skill­park)
2025 (Stadion Areal)

Adresse

Frei­burger Turner­schaft Skill­park
Frei­burger Turner­schaft Stadion Areal
Schwarz­wald­strasse 181
D – 79117 Frei­burg im Breisgau

Fotos

Spor­tA­trium

Text

Johannes Bühl­be­cker
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(Adver­to­rial)

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Adel­indis Therme

Erwei­te­rung der Adel­indis Therme in Bad Buchau

Durch­dacht

 

Gutjahr

Die Adel­indis Therme in Bad Buchau wurde um einen modernen Well­ness­be­reich mit Dach­ter­rasse, Sauna, Pool und groß­zü­gigem Eingangs­be­reich erwei­tert. Für die sichere und lang­le­bige Verle­gung der Beläge kam ein durch­dachtes Komplett­system von Ardex, Gutjahr und der Reiser GmbH zum Einsatz.

Erwei­te­rung

Die Adel­indis Therme in Bad Buchau am Federsee bietet ihren Gästen auf rund 14.000 m² ein viel­sei­tiges Angebot an Thermal- und Sauna­land­schaften. Acht unter­schied­lich tempe­rierte Becken mit Spru­del­liegen, Massa­ge­düsen und weiteren Well­ness-Elementen laden zur Erho­lung ein. Gemeinsam mit Klinik­be­trieben und einem Ther­men­hotel bildet sie das Gesund­heits­zen­trum Federsee. Für ihr hoch­wer­tiges Angebot wurde die Therme bereits mehr­fach ausge­zeichnet.

Um zusätz­li­chen Raum für Well­ness und Besu­cher­kom­fort zu schaffen, ließ der Betreiber – die Moor-Heilbad Buchau gGmbH – einen groß­zü­gigen Erwei­te­rungsbau reali­sieren. Neben einem neuen Ther­mal­be­cken entstanden ein barrie­re­freier Eingangs­be­reich mit Bezug zur Feder­see­land­schaft, moderne Kassen- und Umklei­de­zonen, Ruhe­be­reiche, ein Bistro sowie eine Dach­ter­rasse mit Sauna, Pool und Garten.

Mit der Verle­gung der rund 3.500 m² Boden­fläche in den drei Etagen des Neubaus wurde die Reiser GmbH aus Bad Saulgau beauf­tragt. Die Planung und Ausfüh­rung der tech­nisch anspruchs­vollen Belags- und Entwäs­se­rungs­lö­sungen erfolgte in enger Abstim­mung mit den System­part­nern Ardex und Gutjahr.

Abdich­tung

Im Rahmen der jüngsten Erwei­te­rung der Adel­indis Therme entstand auch ein reprä­sen­ta­tiver Eingangs- und Kassen­be­reich, der gestal­te­risch wie funk­tional hohe Anfor­de­rungen erfüllt. Groß­for­ma­tige Fliesen in Natur­stein­optik sorgen für ein hoch­wer­tiges Erschei­nungs­bild und schaffen eine warme, einla­dende Atmo­sphäre im Anbau. Die Abdich­tungen und Klebe­mittel stammen von ARDEX.

Für eine dauer­haft dichte Basis wurde der Unter­grund mit einer selbst­ver­lau­fenden Abdich­tung (ARDEX S 8 FLOW) vorbe­reitet. Die Verle­gung der Fliesen erfolgte mit soge­nannten Flex­kle­bern (ARDEX X 78 und ARDEX X 90) – ausge­legt auf das sichere Verar­beiten groß­for­ma­tiger Beläge. Ein schnell erhär­tender Flex-Fugen­mörtel (ARDEX G 9 S FLEX 2–15) kam für gleich­mäßig geschlos­sene Fugen zwischen zwei und 15 mm Breite zum Einsatz.

Ein archi­tek­to­ni­sches High­light stellt die rund 30 Meter lange und vier Meter hohe Wand im Eingangs­be­reich dar, deren Verklei­dung mit Holz­ele­menten durch Tages­licht beson­ders wirkungs­voll insze­niert wird.

Anspruchs­voll war die Umset­zung der Umklei­de­be­reiche, in denen zahl­reiche punk­tu­elle Einschnitte für 30 bis 40 cm hohe Sockel­körper vorge­sehen waren. Diese dienen als stati­sche Basis für die Umklei­de­schränke und erfor­derten eine sichere Entkopp­lungs­lö­sung, um spätere Riss­bil­dungen im Estrich zu vermeiden. Zum Einsatz kam eine leis­tungs­fä­hige, für die Verle­gung groß­for­ma­tiger Fliesen geeig­nete Verbund­ent­kopp­lungs­matte (IndorTec VA FLEXBONE-VA) von GUTJAHR, die Bewe­gungen aus dem Unter­grund zuver­lässig aufnimmt. In Kombi­na­tion mit einer abge­stimmten Verbund­ab­dich­tung entstand eine tech­nisch durch­dachte Gesamt­lö­sung, die sowohl die gestal­te­ri­schen als auch die funk­tio­nalen Anfor­de­rungen erfüllt.

Dach­ter­rasse

Auf der Dach­ter­rasse mit Sauna, Pool und Dach­garten waren beson­ders durch­dachte tech­ni­sche Lösungen gefragt. Hier konnte GUTJAHR sein Komplett­spek­trum für den Außen­be­reich einbringen, sowohl im Hinblick auf die Entwäs­se­rung als auch auf die Nutzungs­si­cher­heit bei allen Witte­rungs­be­din­gungen. So wurde im Außen­be­reich der Sauna eine beheiz­bare Boden­fläche reali­siert, um Eisbil­dung im Winter zu vermeiden und den Gästen jeder­zeit tritt­si­chere Wege zu bieten.

Die Ausfüh­rung erfolgte mit einer Warm­wasser-Fußbo­den­hei­zung, deren Rohr­system in einem etwa 20 cm starken, wasser­durch­läs­sigen Drain­mörtel einge­bettet wurde. Für eine zuver­läs­sige Entwäs­se­rung sorgt ein zwei­stu­figes System: Die Ober­flä­chen­ent­wäs­se­rung erfolgt über schmale Schlitz­rinnen (Aqua­Drain SR) und ein flexi­bles Drain­rost-System (Aqua­Drain FLEX). Die zweite Entwäs­se­rungs­ebene über­nimmt eine spezi­elle Flächen­drai­nage, die unter­halb des Drain­mör­tels ange­ordnet wurde. Diese Drai­na­ge­matte wurde gezielt für den Einsatz unter kera­mi­schen Außen­be­lägen auf Drain­mörtel entwi­ckelt und zeichnet sich durch ihre kapil­lar­pas­sive Bauweise aus. Sie verhin­dert effektiv das Wieder­auf­steigen von Stau­wasser in die Belags­kon­struk­tion – ein zentraler Aspekt zur Vermei­dung von Frost­schäden und Ausblü­hungen.

Durch das Aufstelzen des Belags über die offene Drain­struktur entstehen groß­zü­gige Drain­ka­näle, in denen Wasser schnell und sicher abfließen kann. Die verlegten kera­mi­schen Ober­flä­chen in Holz- und Natur­stein­optik bieten sowohl gestal­te­ri­sche Viel­falt als auch hohe Funk­tio­na­lität. Gleich­zeitig wurden barrie­re­freie Über­gänge regel­kon­form mit einer Drain­rost­lö­sung ausge­führt, die das anfal­lende Wasser rückst­aufrei in das darun­ter­lie­gende Drai­na­ge­system ableitet.

Die Kombi­na­tion aus wasser­durch­läs­sigem Aufbau, unter­schied­li­chen Gefäl­le­si­tua­tionen, inte­grierter Fußbo­den­hei­zung und dem Einbau von Beton­fer­tig­teilen war durchaus eine tech­ni­sche Heraus­for­de­rung. Der gewählte System­aufbau erfüllt jedoch alle Anfor­de­rungen an Lang­le­big­keit, Entwäs­se­rungs­leis­tung und Frost­si­cher­heit.

Fazit

Sämt­liche Arbeiten wurden plan­mäßig und zeitun­kri­tisch abge­schlossen. Über den gesamten Projekt­zeit­raum hinweg wurde die bauliche Umset­zung trotz komplexer tech­ni­scher Anfor­de­rungen durch eine enge Abstim­mung zwischen den betei­ligten Firmen effi­zient koor­di­niert.

Mit der erwei­terten Adel­indis Therme ist eine moderne Well­ness­an­lage entstanden, die tech­ni­sche Präzi­sion mit archi­tek­to­ni­scher Qualität verbindet. Die sorg­fältig abge­stimmten Komplett­sys­teme für Abdich­tung, Entkopp­lung und Entwäs­se­rung ermög­li­chen dauer­haft belast­bare Beläge – sichtbar zurück­hal­tend, funk­tional über­zeu­gend. Besu­cher erleben eine entspannte Wohl­fühl­at­mo­sphäre, während im Hinter­grund ein durch­dachter Boden­aufbau für Sicher­heit, Barrie­re­frei­heit und Komfort sorgt.

Die Gestal­tung greift regio­nale Bezüge auf und fügt sich harmo­nisch in das land­schaft­lich geprägte Umfeld des Feder­see­moors ein. So verbindet das Projekt zukunfts­ori­en­tierte Technik mit orts­be­zo­gener Archi­tektur, und schafft eine Anlage, die auf lange Sicht funk­tio­niert und inspi­riert.

Projekt­daten

Planer

Robert Haller
Pater-Mohr-Strasse 24
88427 Bad Schus­sen­ried

Bauherr

Moor-Heilbad Buchau GmbH

Flie­sen­ar­beiten

Reiser GmbH
Gewer­be­ge­biet Hoch­ber­ger­straße
Mackstr. 8
D – 88348 Bad Saulgau

Spezi­al­bau­stoffe

ARDEX GmbH
Fried­rich-Ebert-Straße 45
D – 58453 Witten-Annen

Entwäs­se­rung
GUTJAHR System­technik GmbH
Philipp-Reis-Str. 5–7
D – 64404 Bicken­bach
Eröff­nung

2022

Adresse

Adel­indis Therme Bad Buchau
Ther­menweg 2
D – 88422 Bad Buchau

Fotos

© Adel­indis Therme
© GUTJAHR System­technik GmbH

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Ilirija Sport City

Das Ilirija Sport City Centre 

Heart­beat

 

Lorenz Ateliers, Myrtha Pools

Beim Sport­zen­trum Ilirija Sport City lag das beson­dere Augen­merk auf der Verknüp­fung von sport­li­cher Funk­tio­na­lität, städ­te­bau­li­cher Neuord­nung und nach­hal­tiger Bauweise. Das Gebäude ist als Null-Energie-Sport­zen­trum konzi­piert, die Schwimm­be­cken wurden mit ressour­cen­scho­nender Edel­stahl­tech­no­logie reali­siert.

Schwimmbad und mehr

Mit dem Sport­zen­trum Ilirija Sport City in Ljubljana (Športni Center Ilirija) wurde im Früh­jahr 2025 ein öffent­li­ches Sport- und Infra­struk­tur­pro­jekt eröffnet, das bewusst im inner­städ­ti­schen Kontext verortet ist. Der neue Komplex ersetzt ein in die Jahre gekom­mene Freibad von 1929.

Das Zentrum der Anlage bildet das Schwimmbad mit dem olym­pia­ge­rechten 50-Meter-Schwimm­be­cken. Dazu kommen mehrere Sport­hallen, ein Café, ein Museum, Veran­stal­tungs­flä­chen und öffent­liche Frei­räume unter einem städ­te­bau­lich markanten, 12.000 m² großen Dach. Das coura­gierte Nutzungs­kon­zept sieht neben dem regu­lären Sport­be­trieb auch kultu­relle und gesell­schaft­liche Veran­stal­tungen vor. Ziel ist eine dauer­hafte Auslas­tung und wirt­schaft­lich trag­fä­hige Nutzung, auch außer­halb des klas­si­schen Sport­kon­texts.

Die Entschei­dung für den Standort im Stadt­zen­trum und die Wieder­an­bin­dung an den Tivoli-Park schafft neue Verbin­dungen für Fuß- und Radver­kehr und stärkt die Inte­gra­tion des Sports in das städ­ti­sche Leben. Und sie war gold­richtig.

Die Planung stammt von Lorenz Ateliers, die Becken von Myrtha Pools.

Geschichte und Gesell­schaft

Die Geschichte des Ilirija Sport City Centre reicht bis in die späten 1920er Jahre zurück, als der slowe­ni­sche Archi­tekt und Sport­pio­nier Stanko Bloudek das ursprüng­liche Ilirija-Freibad mit einem 25-Meter-Becken entwarf. Der Eingangsbau aus dem Jahr 1929 steht heute unter Denk­mal­schutz, wurde behutsam restau­riert und in das neue Nutzungs­kon­zept einge­bunden – als Café, Konfe­renz­be­reich und Museum zur Sport­ge­schichte Slowe­niens.

Kurz nach der Unab­hän­gig­keit Slowe­niens beschloss die noch junge Haupt­stadt Ljubljana bereits im Jahr 1995 den Bau eines neuen Olympia-Schwimm­zen­trums mit ergän­zender Infra­struktur im Stadt­zen­trum. Die Entschei­dung, dieses Groß­pro­jekt nicht an den Stadt­rand zu verla­gern, sondern am histo­ri­schen Standort weiter­zu­ent­wi­ckeln, war städ­te­bau­lich mutig und gesell­schaft­lich zukunfts­wei­send. Sie würdigt die Bedeu­tung des Sports als öffent­li­ches Gut und redu­ziert gleich­zeitig den verkehr­li­chen Fußab­druck einer solchen Anlage.

Ein weitere zentraler Aspekt der Planung war die Wieder­an­bin­dung des Areals an den benach­barten Tivoli-Park durch die Wieder­her­stel­lung der histo­risch bedeu­tenden Latterman-Allee als Rad- und Fußweg. Dazu passt die verbin­dende öffent­liche Plaza unter dem charak­te­ris­tisch geschwun­genen Dach, die als Binde­glied zwischen Innen­stadt und Park dient. Sie macht das Sport­zen­trum zu einem offenen, multi­funk­tio­nalen Ort, der Sport, Kultur, Bildung und alltäg­liche Nutzung verbindet.

Schwimmen im Zentrum

Im Zentrum des Ilirija Sport City Centre befindet sich eine hoch­mo­derne Wasser­land­schaft, die mit dem inno­va­tiven Edel­stahl­mo­dul­system von Myrtha Pools reali­siert wurde. Die Schwimm­halle umfasst ein 50-m-Olym­pia­be­cken mit verschieb­barer Trenn­wand (Bulk­head), ein 25-Meter-Trai­nings­be­cken sowie modernste Start­blöcke für den Wett­kampf­ein­satz.

Dank des fort­schritt­li­chen Edel­stahl­sys­tems von Myrtha erfüllen die Becken höchste Anfor­de­rungen sowohl im Trai­nings- als auch im inter­na­tio­nalen Wett­kampf­be­trieb. Das bedeutet Präzi­sion, Lang­le­big­keit und ökolo­gi­sche Effi­zienz, und das alles in einer zuschau­er­freund­li­chen Umge­bung.

Die Edel­stahl­ele­mente sind korro­si­ons­re­sis­tent, wartungsarm und ermög­li­chen eine, beson­ders für inter­na­tio­nale Wett­kämpfe wich­tige, extrem präzise Ferti­gung. Gleich­zeitig erlaubt die modu­lare Bauweise eine schnelle Instal­la­tion und spätere Anpas­sungen an verän­derte Nutzungs­an­for­de­rungen.

Das Schwimm­zen­trum erfüllt die Normen des inter­na­tio­nalen Schwimm­ver­bands (World Aqua­tics, ehemals FINA) und bietet mit rund 1.500 Zuschau­er­plätzen beste Voraus­set­zungen für natio­nale wie inter­na­tio­nale Wett­kämpfe. Gleich­zeitig ist es offen für Schul­klassen, Vereine, Frei­zeit­nutzer und den Brei­ten­sport – eine Infra­struktur für alle.

Dach und Energie

Das Schwimmbad, die Sport­hallen, die Erschlie­ßungs­flä­chen und die Funk­ti­ons­be­reiche des Ilirija Sport City Centre sind unter einem groß­flä­chig geschwun­genen Dach vereint. Die Stahl­kon­struk­tion mit einer Spann­weite von 54 Metern über­spannt rund 12.000 m², verleiht dem Gebäu­de­en­semble eine prägnante Iden­tität und defi­niert es als zusam­men­hän­gendes städ­te­bau­li­ches Volumen.

Das Dach erfüllt dabei weit mehr als eine gestal­te­ri­sche Funk­tion: Auf seiner Fläche sind 4.000 m² Photo­vol­ta­ik­mo­dule instal­liert, die den gesamten Ener­gie­be­darf des Zentrums abde­cken. Ergänzt wird dieses rege­ne­ra­tive Versor­gungs­system durch geother­mi­sche Anlagen und eine effi­zi­ente Wärme­pum­pen­tech­no­logie. Damit zählt das Ilirija Sport­City Centre zu den ersten Null-Energie-Sport­bauten Europas.

Auch auf der sport­funk­tio­nalen Seite wurde großer Wert auf Klima­ver­träg­lich­keit gelegt: Das Edel­stahl-Modul­system von Myrtha Pools verur­sacht im Vergleich zu konven­tio­nellen Beton­be­cken bis zu 50 % weniger CO₂-Emis­sionen, sowohl in der Herstel­lung als auch im Betrieb. Damit fügt sich das tech­ni­sche Konzept nahtlos in den ganz­heit­li­chen Ansatz des Projekts ein.

Stadt und Herz

Das Ilirija Sport City Centre ist deut­lich mehr als eine Schwimm­an­lage oder ein Sport­zen­trum. Es versteht sich als öffent­li­cher Ort mit viel­fäl­tigen Funk­tionen, offen für Leis­tungs­sport und Frei­zeit, für Bildung, Kultur und gesell­schaft­li­chen Austausch. Als inte­graler Bestand­teil des städ­ti­schen Lebens in Ljubljana vereint es Nutzungs­schichten, die sonst oft räum­lich getrennt sind.

Die Anlage ist genauso für den Schul­sport konzi­piert wie für Univer­si­täts­pro­gramme, Vereins­sport, Wett­kampf­ver­an­stal­tungen. Gleich­zeitig bietet sie Raum für kultu­relle Events. So lässt sich auch die Schwimm­halle temporär in eine Konzert- oder Even­ta­rena umwan­deln, was nicht nur betriebs­wirt­schaft­lich sinn­voll, sondern auch städ­te­bau­lich rele­vant ist.

Das Ilirija Sport City Centre ist ein pulsie­render, inklu­siver Raum im Herzen der Stadt. Und da gehört der Sport auch hin.

Projekt­daten

Planer

Lorenz­ate­liers ZT GmbH
Maria There­sien Straße 37
6020 Inns­bruck
Öster­reich

Bauherr

Stadt Ljubljana

Schwimm­be­cken

A&T Europe Spa
Via Solfe­rino, 27
P.O. Box 7
46043 Castig­lione delle Stiviere (MN)
Italien

eröff­nung

2025

Adresse

Športni Center Ilirija
Celo­vška cesta 3
1000 Ljubljana
Slowe­nien

Fotos

Ana Skobe

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Pläne

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Unser News­letter

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Typen­sport­hallen

Typen­sport­hallen für Berlin

Darauf lässt sich aufbauen

 

scholl archi­tekten part­ner­schaft scholl.balbach.walker

Typen­sport­hallen in modu­larer Holz­bau­weise und mit stan­dar­di­sierten Vari­anten versetzen die Verant­wort­li­chen in die Lage, den stetig wach­senden und sich verän­dernden Anfor­de­rungen an unsere Sport­in­fra­struktur gerecht werden zu können.

Typen­sport­hallen für Berlin

Im Rahmen der Schul­bau­of­fen­sive entstanden in Berlin neun Drei­feld-Hallen für den Schul- und Vereins­sport in modu­larer, ökolo­gi­scher Holz­bau­weise. Ziel dieses Inves­ti­ti­ons­pro­jekts der Senats­ver­wal­tung für Bildung, Jugend und Familie ist es, drin­gend benö­tigte Sport­flä­chen schnell, wirt­schaft­lich und quali­täts­voll zu schaffen.

Darüber hinaus versetzt die modu­lare Holz­bau­weise in stan­dar­di­sierten Vari­anten die Verant­wort­li­chen in die Lage, sich den stets wach­senden und verän­dernden Anfor­de­rungen an die Reali­sie­rung drin­gend notwen­diger Infra­struk­tur­ein­rich­tung stellen zu können.

Geplant und gebaut wurden die Hallen von scholl archi­tekten part­ner­schaft aus Stutt­gart.

Fotos: Lily-Braun-Gymna­sium 

TSH60 und TSH199

Das aus einem Reali­sie­rungs­wett­be­werb im Jahr 2017 sieg­reich hervor­ge­gan­gene Konzept erfüllt die hohen Anfor­de­rungen an die Flexi­bi­lität mit einem modu­laren Aufbau in drei Nutzungs­zonen: Halle, Neben- und Gerä­te­räume. Es entstehen zwei Hallen­typen, die sich ledig­lich in der Breite des Spiel­felds und der Spann­weite des Hallen­trag­werks unter­scheiden: TSH60 und TSH199.

Die Typen­sport­halle TSH60 bietet auf einer Gesamt­fläche von rund 1.620m² drei Hallen­teile mit Spiel­feld­ab­mes­sungen von jeweils 22x45m. Sie verfügt über eine Galerie mit bis zu 60 Zuschau­er­plätzen, einen barrie­re­freien Zugang sowie Neben­räume für Umkleiden, Technik, Lager und Verwal­tung. Ergänzt wird das Raum­an­gebot durch einen Mehr­zweck­be­reich mit Küchen­zeile, der auch für außer­sport­liche Nutzungen geöffnet werden kann.

TSH199 ist die größere Vari­ante der beiden Typen­sport­hallen. Auch sie umfasst drei Hallen­teile, jedoch mit einer Tribüne für bis zu 199 Personen. Auch sie ist barrie­re­frei und verfügt über iden­ti­sche Neben­be­reiche, aller­dings auf insge­samt 1.950 m² Fläche groß­zü­giger dimen­sio­niert.

Fotos: Lily-Braun-Gymna­sium 

Hell und freund­lich

Das Konzept berück­sich­tigt die unter­schied­li­chen Gege­ben­heiten verschie­dener Stand­orte und erlaubt eine flexible, stand­ort­be­zo­gene Orga­ni­sa­tion sowie die barrie­re­freie Erschlie­ßung der Neben­räume. Die einge­schos­sigen Neben­raum­trakte ermög­li­chen zudem eine groß­zü­gige Vergla­sung der Hallen­längs­seiten.

Die Hallen sind dank dieser Vergla­sungen und einer licht­durch­läs­sigen Dach­kon­struk­tion hell und freund­lich gestaltet. Die Ausstat­tung umfasst moderne LED-Beleuch­tung, Prall­wände aus lamel­lierten, (birke-)furnierten Holz­werk­stoff­platten, hoch­wer­tige Sport­böden sowie ener­gie­ef­fi­zi­ente Lüftungs- und Heiz­technik.

Beide Hallen­typen sind rund sieben Meter hoch und zeichnen sich durch eine weit span­nende, stüt­zen­freie Trag­struktur aus Brett­schicht­holz aus.

Für die schnelle Reali­sie­rung bei hoher Ausfüh­rungs­qua­lität wurden wesent­liche Bauteile werk­seitig ober­flä­chen­fertig vorge­fer­tigt und just-in-time zum jewei­ligen Standort gelie­fert und verbaut. Typi­sie­rung und Stan­dar­di­sie­rung der Sport­hallen ermög­li­chen effi­zi­ente Planungs‑, Ferti­gungs- und Abwick­lungs­pro­zesse. Dies führte zu einer kurzen Bauphase vor Ort, ange­sichts knapper finan­zi­eller und zeit­li­cher Ressourcen natür­lich ideal.

Die Verwen­dung des Natur­bau­stoffs Holz für Konstruk­tion, Gebäu­de­hülle und Ausbau ist auch im Hinblick auf Ökologie und Nach­hal­tig­keit eine gute Entschei­dung. Aus funk­tio­nalen und konstruk­tiven Gründen besteht der Gebäu­de­so­ckel aus ober­flä­chen­fer­tigen Beton­fer­tig­teilen, wodurch die Neben­räume in Kombi­na­tion mit schlichten Ausbau­ele­menten zurück­hal­tend und elegant wirken.

Fotos: Sport­schule Olym­pia­park

Lily Braun und Carl Fried­rich von Siemens

Die ersten neun Typen­sport­hallen wurden zwischen 2021 und 2023 in dieser Reihen­folge errichtet:

  • TSH60 Lily-Braun-Gymna­sium, Berlin-Spandau 
  • TSH60 Carl-Fried­rich-von-Siemens-Gymna­sium, Berlin-Spandau 
  • TSH60 Schule am Stadt­park, Berlin-Steglitz 
  • TSH60 Vineta-Grund­schule, Berlin-Mitte 
  • TSH60 Sport­forum Berlin, Berlin-Lich­ten­berg 
  • TSH60 Bernd-Ryke-Grund­schule, Berlin-Spandau 
  •  TSH60 Brodowin-Grund­schule, Berlin-Lich­ten­berg
  • TSH199 Kolumbus-Grund­schule, Berlin-Reini­cken­dorf
  • TSH199 Sport­schule-Olym­pia­park, Berlin-Char­lot­ten­burg

Durch den hohen Vorfer­ti­gungs­grad der Holz­ele­mente konnte die eigent­liche Montage vor Ort in nur etwa zehn Wochen erfolgen. 

Mit den Typen­sport­hallen und deren stetiger Weiter­ent­wick­lung setzt Berlin ein Zeichen für zukunfts­fä­higes Bauen: ökolo­gisch, funk­tional und flexibel nutzbar – sowohl für den Schul- als auch den Vereins­sport.

Fotos: Sport­schule Olym­pia­park

Licht und Blend­schutz

Zu den Anfor­de­rungen an die Typen­sport­hallen gehörte auch die natür­liche Belich­tung mit ball­wurf­si­cherem Blend­schutz innen und außen. Die hierfür passende Lösung lieferte ein Isolier­glas mit trans­lu­zenter, lichtstreu­ender Kapil­lar­ein­lage. Es heißt OKALUX K und sorgt ohne zusätz­liche Blend­schutz­ein­rich­tungen für eine gleich­mä­ßige und schlag­schat­ten­freie Ausleuch­tung des Raum­in­neren mit Tages­licht. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf das Wohl­be­finden der Sport­le­rinnen und Sportler aus, es redu­ziert auch die Ener­gie­kosten.

Für ange­nehmes Zuschauen bei Wett­kämpfen von Ball­sport­arten wie Basket­ball und Volley­ball sind über die ganzen Hallen­längs­seiten 74 Wärme­schutz­gläser ober­halb der Prall­wände in die vertikal geglie­derte Holz-Alu‑P/R‑­Fas­sade einge­fügt. Neben den ball­wurf­si­cheren Eigen­schaften des Glases über­zeugte OKALUX K die Archi­tekten auch durch die indi­vi­du­elle Maßan­fer­ti­gung.

Dass schnelle Ferti­gungs­zeit und Qualität in keinem Wider­spruch zuein­ander stehen, verdeut­licht darüber hinaus auch die Lang­le­big­keit, wartungs­freie Nutzung und gute Recy­cel­bar­keit der ausge­wählten Isolier­gläser.

Sport­böden, Prall­wände und Einbau­ele­mente

Für den Innen­ausbau der Berliner Typen­sport­hallen lieferte und instal­lierte TOP-SPORT den Sport­boden, die Holz­prall­wände und koor­di­nierte den Einbau der Trenn­vor­hänge. Die Schwes­ter­firma HERKULES-Schwe­be­tore verbaute die Einbau­ele­mente .

Der rund 1.145 m² große flächen­elas­ti­schen Sport­boden poly­sport® UNO mit PUR-Ober­fläche sorgt für sichere Stand­fes­tig­keit, schnelle Reak­ti­ons­fä­hig­keit und eine gleich­mä­ßige Last­ver­tei­lung. Damit ist er sowohl für Schul- und Mann­schafts­sport als auch für den Roll­sport bestens geeignet.

Die einge­setzten Holz­prall­wände bestehen aus indi­vi­duell gefer­tigten Modulen, die sämt­liche Anfor­de­rungen an Kraft­abbau, Ball­wurf­si­cher­heit, Akustik und Brand­schutz erfüllen. Die Konstruk­tion mit senk­rechten Schwing­trä­gern gewähr­leistet die notwen­dige Sicher­heit, während die Ausfüh­rung mit Birke-Multi­plex-Lamellen, Sockel­leisten und verklei­deten Einbau­ele­menten ein einheit­li­ches Erschei­nungs­bild schafft.

Signa­letik

Die Signa­letik für die neun neu errich­teten Typen­sport­hallen in Berlin wurde von der Virtuz GmbH umge­setzt, einem Spezia­listen für Leit- und Orien­tie­rungs­sys­teme. Das Projekt umfasste die voll­stän­dige Innen- und Außen­be­schil­de­rung und stellt ein durch­gän­giges Leit­system bereit, das sowohl den schu­li­schen Alltag als auch den Vereins- und Veran­stal­tungs­be­trieb unter­stützt.

Beson­derer Wert wurde auf eine klare Gestal­tung, gute Lesbar­keit und lang­le­bige Mate­ria­lien gelegt, sodass Orien­tie­rung und Sicher­heit dauer­haft gewähr­leistet sind. Die Beschil­de­rung fügt sich in das archi­tek­to­ni­sche Konzept der Hallen ein und trägt zu einem funk­tio­nalen Gesamt­bild bei, das den unter­schied­li­chen Nutzer­gruppen eine einfache und intui­tive Orien­tie­rung ermög­licht.

Platt­form­lifte

In den Typen­sport­hallen kommt der Platt­form­senk­recht­lift HIRO A4 zum Einsatz – eine Komplett­an­lage mit Schacht, gelie­fert und montiert vom Spezia­listen HIRO LIFT aus Biele­feld.

Der A4 bietet eine senk­recht fahrende, kabi­nen­lose Platt­form und benö­tigt dabei weder eine Grube noch aufwen­dige Ein- oder Umbauten. Mit seinem wartungs­armen Spin­del­an­trieb, dem Ener­gie­aus­weis „A“ und einem flexi­blen Design bietet er eine ebenso nach­hal­tige wie komfor­table Lösung für Sport­le­rinnen, Besu­cher und Mitar­bei­tende.

Gerade in Sport­hallen, in denen viele Menschen mit unter­schied­li­chen Mobi­li­täts­be­dürf­nissen zusam­men­kommen, schafft der Lift kurze Wege und ein hohes Maß an Sicher­heit. Dank der varia­blen Gestal­tungs­mög­lich­keiten lässt er sich zudem harmo­nisch in die Archi­tektur der Typen­sport­hallen inte­grieren: ein wich­tiger Beitrag zur Zukunfts­fä­hig­keit der neuen Hallen­typen.

Projekt­daten

Planer

scholl archi­tekten part­ner­schaft mbB
scholl.balbach.walker
Smaragdweg 1
D – 70174 Stutt­gart

Bauherr

Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung, Bauen und Wohnen | Berlin

Eröff­nung

2021 – 2023

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Isolier­glas mit Tages­licht­lö­sung

Okalux Glas­technik GmbH
Am Jöspers­heck­lein 1
D – 97828 Markt­hei­den­feld

Schlos­ser­ar­beiten

Bauschlos­serei Ventur GmbH
Aska­nier­ring 96
D – 13587 Berlin

Innen­ausbau

TOP-SPORT GMBH
Sport­hal­len­in­nen­ausbau
Südring 125
D‑33378 Rheda-Wieden­brück

Signa­letik

VIRTUZ GmbH
Am Roten Hügel 3
D – 96242 Sonne­feld
 

Platt­form­lifte

HIRO LIFT
Hillen­kötter + Ronsieck GmbH
Meller Straße 6
D – 33613 Biele­feld

Schulen

Adressen

Lily-Braun-Gymna­sium
Münsin­gerstr. 2
D – 13597 Berlin

  

Carl-Fried­rich-von-Siemens-Gymna­sium
Jung­fern­hei­deweg 79
D – 13629 Berlin 

 

Schule am Stadt­park
Karl-Stieler-Str. 10–11
D – 12167 Berlin

 

Vineta-Grund­schule
Demminer Str. 27
D – 13355 Berlin

 

Sport­forum Berlin
Fritz-Lesch-Str. 32
D – 13053 Berlin

 

Bernd-Ryke-Grund­schule
Daumstr. 12
D – 13599 Berlin

  

Brodowin-Grund­schule
Lieben­walder Str. 20
D – 13055 Berlin

 

Kolumbus-Grund­schule
Frei­heitsweg 18
D – 13407 Berlin

 

Sport­schule Olym­pia­park
Prinz-Fried­rich-Karl-Weg 1
D – 14053 Berlin

Pläne

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 Lily-Braun-Gymna­sium
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Skate­park Volta­platz

Die Sanie­rung des Skate­parks Volta­platz in Krefeld

Schneller geht’s nicht

 

Triflex (Adver­to­rial)

Beson­ders beein­dru­ckend: Die Instand­set­zung der beschä­digten Flächen wurde an weniger als drei Tagen in den Herbst­fe­rien durch­ge­führt. Der Skate­park Volta­platz musste nicht einmal geschlossen werden.

Treff­punkt Skate­park Volta­platz

Der Skate­park Volta­platz in Krefeld ist seit seiner Eröff­nung in den 1990er-Jahren ein zentraler Treff­punkt für Skate­boarder, BMX-Fahrer und Inline-Skater. Für die Sportler stehen zwei Quar­ters, zwei Kicker, ein Spine, zwei Curbs, eine Ollibox und ein Rail zur Vefü­gung. Außerdem gehören ein Fußball- und ein Streetho­ckey­feld zum Park.

Die inten­sive Nutzung der Anlage über die Jahre führte aller­dings zu erheb­li­chen Schäden in der Asphalt­fläche, die bis in die Binde­schicht reichten und die Sicher­heit gefähr­deten. Um die lang­fris­tige Nutz­bar­keit des Parks zu sichern, entschied sich der Kommu­nal­be­trieb Krefeld daher für eine Sanie­rung der Schad­stellen.

Dabei waren feste Vorgaben, dass die Beein­träch­ti­gung der Nutzung so gering wie möglich und die Bahn so schnell wie möglich wieder nutzbar sein sollte.

Um diese strengen Vorgaben zu erfüllen, erfolgten die Repa­ra­turen mit Produkten des Mindener Flüs­sig­kunst­stoff­spe­zia­listen Triflex.

Drei tage im Herbst

Die Arbeiten am Skate­park Volta­platz fanden während der Herbst­fe­rien 2024 bei laufendem Betrieb statt, um die Beein­träch­ti­gung der Nutzer zu mini­mieren.

Für die Repa­ratur musste zunächst der Unter­grund gründ­lich vorbe­reitet werden. Die beschä­digten Stellen im Asphalt wurden sorg­fältig ausge­stemmt und anschlie­ßend gerei­nigt. Nach der Reini­gung wurden die Bereiche grun­diert (mit Triflex Cryl Primer 222), um eine opti­male Verbin­dung zwischen Unter­grund und Repa­ra­tur­mörtel sicher zu stellen.

Nach der Aushär­tung der Grun­die­rung wurde dann der Repa­ra­tur­mörtel Triflex Asphalt Repro 3K aufge­bracht. Dieser drei­kom­po­nen­tige, bitu­men­freie Repa­ra­tur­mörtel ermög­licht eine schnelle und dauer­hafte Ausbes­se­rung. Das Produkt ist bestens geeignet, um Schad­stellen auf Straßen, Wegen und in Parks mit geringem Aufwand lang­fristig zu beheben.

Weniger Zeit, weniger Geruch

Triflex Asphalt Repro 3K wird in wenigen Schritten verar­beitet: Direkt aus dem Eimer kalt appli­ziert und mit der Kelle verteilt, ist keinerlei Spezi­al­gerät erfor­der­lich. Das Produkt geht einen voll­flä­chigen Haft­ver­bund mit dem vorhan­denen Asphalt­un­ter­grund ein.

Das im Repa­ra­tur­mörtel enthal­tene PMMA-Harz härtet sehr schnell, nämlich in 45 Minuten, aus.

Die Sperr­zeiten können somit auf ein Minimum redu­ziert werden. Im Vergleich zu herkömm­li­chem Guss­asphalt war die Repa­ratur mit einem PMMA-basierten Produkt schneller, wirt­schaft­li­cher und ging mit deut­lich weniger Geruchs­be­läs­ti­gung einher.

Mate­rial & Technik

Die beson­dere Struktur des Parks mit seinen Rampen und Über­gängen zwischen verschie­denen Mate­ria­lien wie Asphalt und Metall stellte eine beacht­liche zusätz­liche Heraus­for­de­rung für Bear­beiter und Produkt dar.

Gemeinsam mit der Krefelder Firma Kox Abdich­tungs­technik konnten auch die teils anspruchs­vollen Repa­ra­turen an Über­gangs­be­rei­chen zwischen Asphalt und Metall präzise ausge­führt werden. Der einge­setzte Repa­ra­tur­mörtel ermög­licht flexible und punkt­ge­naue Bear­bei­tung, ohne dass schwere Geräte notwendig sind. Die schnelle Aushär­tung des Mate­rials stellte darüber hinaus sicher, dass die frisch sanierten Bereiche zügig wieder genutzt werden konnten.

Die Sanie­rung des Skate­parks am Volta­platz zeigt, wie durch den Einsatz moderner Mate­ria­lien und Tech­niken die Lebens­dauer solcher Anlagen verlän­gert und die Sicher­heit der Nutzer gewähr­leistet werden kann.

Beson­ders beein­dru­ckend: Die Instand­set­zung der beschä­digten Flächen wurde an weniger als drei Tagen in den Herbst­fe­rien durch­ge­führt, um die Beein­träch­ti­gung der Nutzer auf ein Minimum zu redu­zieren. Der Skate­park Volta­platz musste nicht einmal geschlossen werden.

Projekt­daten

Ausfüh­rende Firma

Kox Abdich­tungs­technik
Hoch­staden Str. 5
D – 47829 Krefeld

Bauherr

Stadt Krefeld

Sanie­rung

23.–25.10.2024

Hersteller

Triflex GmbH & Co. KG
Karl­straße 59
D – 32423 Minden

Produkt: Triflex Asphalt Repro 3K

Adresse

Skate­park Volta­platz
D – 47805 Krefeld

Fotos

Triflex

Text

Johannes Bühl­be­cker
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(Adver­to­rial)

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absturzsicherung.jetzt

Planung, Montage und Wartung

absturzsicherung.jetzt

Membranbau Sieber GmbH
(Adver­to­rial)

Die Dächer unserer Sport- und Frei­zeit­an­lagen bieten riesige Flächen, zum Beispiel für die Montage und Nutzung erneu­er­barer Ener­gien. Bau- und Wartungs­ar­beiten auf dem Dach sind aller­dings gefähr­lich.

Die nagel­neue Seite „absturzsicherung.jetzt“ bietet wich­tige Grund­lagen zu Planung, Montage und Wartung von Absturz­si­che­rungen. Und Kontakt.

Riesiges Poten­zial

Die Dächer unserer Sport- und Frei­zeit­an­lagen bieten riesige Flächen, zum Beispiel für die Montage und Nutzung erneu­er­barer Ener­gien. Hier liegt immer noch riesiges Poten­zial weit­ge­hend brach, das genutzt werden sollte.

Bau- und Wartungs­ar­beiten auf dem Dach sind aller­dings gefähr­lich. Deshalb ist ab einer Absturz­höhe von zwei Metern eine Absturz­si­che­rung erfor­der­lich, die den Sturz vom Dach, durch das Dach oder durch eine Dach­öff­nung verhin­dert.

Die Membranbau Sieber GmbH hat nun absturzsicherung.jetzt ins Leben gerufen. Hier finden sich wich­tige Grund­lagen und weiter­ge­hende Infor­ma­tionen zu Planung, Montage und Wartung von Absturz­si­che­rungen.

Systeme

Eine Anschlag­ein­rich­tung ist ein System zur Absturz­si­che­rung bei Arbeiten auf Dächern, an Fassaden oder in der Indus­trie. Es bietet einen oder mehrere Anschlag­punkte und ist in der Regel dauer­haft mit Bauwerken oder Maschinen verbunden. In Kombi­na­tion mit einer persön­li­cher Schutz­aus­rüs­tung gegen Absturz (PSAgA) werden Anschlag­ein­rich­tungen als Rück­halte- oder Auffang­system bei Arbeiten genutzt.

Die maßge­bende DIN EN 795 unter­scheidet fünf Typen von Anschlag­ein­rich­tungen: Einzel­an­schlag­punkte, tempo­räre Einzel­an­schlag­punkte, Seil­si­che­rungs­sys­teme, Schie­nen­si­che­rungs­sys­teme und mobile Anschlag­punkte mit Eigen­ge­wicht.

Planung

Bei Arbeiten auf dem Dach kann jede falsche Bewe­gung fatale Folgen haben.

Daher müssen Dächer so geplant werden, dass Menschen bei späteren Instand­hal­tungs- und Wartungs­ar­beiten perma­nent gesi­chert sind. Bauliche Maßnahmen sind Geländer oder Brüs­tungen, mobile Sicher­heits­sys­teme sind zum Beispiel persön­liche Schutz­aus­rich­tungen und Anschlag­ein­rich­tungen.

Montage

Die fach­ge­rechte Montage von Absturz­si­che­rungen ist die entschei­dende Grund­lage für die lang­fris­tige Sicher­heit von Arbeits­plätzen in der Höhe. Ob auf Dächern, an Fassaden oder in der Indus­trie: Absturz­si­che­rungs­sys­teme müssen sorg­fältig geplant, exakt instal­liert und umfas­send doku­men­tiert werden, um Unfälle zu verhin­dern und den gesetz­li­chen Vorgaben zu entspre­chen.

Wartung

Absturz­si­che­rungen unter­liegen stän­diger Bean­spru­chung und Witte­rungs­ein­flüssen. Ohne regel­mä­ßige Wartung können sie ihre Schutz­funk­tion verlieren, wodurch unkal­ku­lier­bare Risiken entstehen. Durch eine syste­ma­ti­sche Wartung werden Mängel früh­zeitig erkannt und behoben, wodurch Unfälle vermieden und die Lebens­dauer der Siche­rungs­sys­teme verlän­gert werden.

Darüber hinaus ist die Wartung von Absturz­si­che­rungen eine Pflicht­auf­gabe.

Fragen Sie uns

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Die Membranbau Sieber GmbH beschäf­tigt sich mit

  • der Montage, Wartung und Instand­hal­tung von Membran­dä­chern, Fassaden und Absturz­si­che­rungen
  • Höhen­ar­beiten und Indus­trie­klet­tern mittels Seil­zu­gangs­technik
  • der Planung und Montage von perma­nenten Seil­si­che­rungs­sys­temen
  • Schu­lungen und Unter­wei­sungen von PSAgA-Anwen­dern gemäß DGUV (Regeln 112–198 sowie 112–199)
  • der Prüfung von PSAgA-Ausrüs­tungen gemäß DGIV (Grund­satz 312–906)

Zu unseren Part­nern gehören die Allianz Arena in München, der Signal Iduna Park in Dort­mund (Stadion von Borussia Dort­mund), ABS, Inno­tech und viele mehr.

Die Membranbau Sieber GmbH ist ein überaus erfah­rener und sach­kun­diger Dienst­leister in den wich­tigsten Spezi­al­be­rei­chen rund um das Arbeiten in großer Höhe.

Wir planen, montieren, warten, repa­rieren, prüfen und schulen.

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Domain

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c/o Membranbau Sieber GmbH
Tauben­seeweg 10
D – 83119 Obing

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Sport­Zone Jahr­buch

Das neue SportZone-Jahr­buch ist erschienen

Hand­lungs­be­darf

 

 

SportZone

Das neue Sport­Zone-Jahr­buch ist Anfang Dezember erschienen. Es beschäf­tigt sich mit dem bundes­weiten Inves­ti­ti­ons­stau von über 31 Milli­arden Euro – und mit Lösungen und beispiel­haften Projekten für den Sport­stät­tenbau.

Sport­Zone – die Platt­form für Sport­stätten

Sport­stätten sind mehr als Beton und Kunst­rasen – sie sind Schlüs­sel­orte für eine aktive, gesunde und sozial gerechte Gesell­schaft. Ohne entschlos­sene poli­ti­sche und gesell­schaft­liche Unter­stüt­zung drohen nicht nur physi­sche Struk­turen zu verfallen, sondern auch die sozialen Funk­tionen, die Sport­stätten heute erfüllen. Es liegt an uns allen, ihre Bedeu­tung anzu­er­kennen und in ihre Zukunft zu inves­tieren.

Ange­sichts eines bundes­weiten Inves­ti­ti­ons­staus von über 31 Milli­arden Euro stehen die Sport­stätten in Deutsch­land vor gewal­tigen Heraus­for­de­rungen. Die aktu­elle Ausgabe von Sport­Zone – der Platt­form für Sport­stätten – fasst zentrale Erkennt­nisse zusammen und zeigt auf, warum Sport­stätten drin­gend mehr Aufmerk­sam­keit benö­tigen.

Inves­ti­ti­ons­rück­stand mit Folgen

Laut Studien sind bis zu 50 % der deut­schen Sport­stätten sanie­rungs­be­dürftig. Veral­tete Infra­struktur, stei­gende Betriebs­kosten und unzu­rei­chende Barrie­re­frei­heit sind nur einige der Probleme, die den Alltag vieler Sport­ver­eine belasten. Wie das Magazin darstellt, fehlt es an konse­quenten Inves­ti­tionen und einer klaren poli­ti­schen Stra­tegie, um diesen Sanie­rungs­stau zu bewäl­tigen.

Beson­ders betroffen sind kommu­nale Sport­an­lagen, die allein für etwa 20 Milli­arden Euro des Inves­ti­ti­ons­rück­stands verant­wort­lich sind.

Posi­tive Beispiele: Inno­va­tion und Nach­hal­tig­keit

Gelun­gene Praxis­pro­jekte aus ganz Deutsch­land liefern eine Inspi­ra­tion und Hilfe­stel­lung für eigene Vorhaben, insbe­son­dere in Bezug auf Inno­va­tion und Nach­hal­tig­keit. Beleuchtet werden hierbei große Sport­parks wie beim SC Frin­trop in Essen ebenso wie klei­nere Baupro­jekte von Vereinen.

Alle eint die Tatsache, dass moderne Sport­stätten oftmals der Ausgangs­punkt für eine posi­tive Quar­tiers- und Vereins­ent­wick­lung sind.

Das Fach­wissen von Experten nutzen

Aner­kannte Bran­chen­spe­zia­listen und erfah­rene Prak­tiker teilen ihre Erfah­rung und ihr Wissen zu aktu­ellen Heraus­for­de­rungen im Sport­stät­tenbau. Im Fokus stehen hierbei Themen wie Sport­ent­wick­lungs­pla­nung, Ganz­tags­schule und auch die Poten­tiale einer Garten­schau für die Moder­ni­sie­rung von Sport­stätten.

Anhand von Fach­be­richten und Inter­views werden diese Themen anschau­lich aufbe­reitet.

Das gesamte Magazin und viele weitere Infor­ma­tionen rund um das Thema Sport­stätten finden Sie auch digital unter www.sport-zone.net

Das erwartet Sie in dieser Ausgabe.

Schwer­punkt Sport­parks

Schwer­punkt Ganz­tags­schule

Inhalts­ver­zeichnis

Schwer­punkt Garten­schauen

Schwer­punkt Bewe­gung

Heraus­geber

SportZone

Fotos

SportZone

Erschei­nungs­jahr

12/2024

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Köln Wester­wald­straße

Revi­ta­li­sie­rung der Wester­wald­straße in Köln

Back to life

Die einzige Zukunfts­aus­sicht der Kölner Wester­wald­straße zu Projekt­be­ginn war die auf weiter zuneh­mende soziale Segre­ga­tion.

Das mehr als zwei Kilo­meter lange Projekt­ge­biet bietet nun nicht nur attrak­tive Flächen für Spiel und Sport, sondern auch barrie­re­freie Ange­bote zur Förde­rung des gesell­schaft­li­chen Mitein­an­ders.

Die ökolo­gi­sche Revi­ta­li­sie­rung der Grün- und Brach­flä­chen entlang der Stadt­quar­tiere der Wester­wald­straße in Köln ist ein gelun­genes Beispiel für die Möglich­keiten der Land­schafts­ar­chi­tektur bei der Bewäl­ti­gung von Heraus­for­de­rungen durch Klima­wandel und Boden­be­las­tungen, und das in anspruchs­vollem sozialen Kontext. 

Das mehr als zwei Kilo­meter lange Projekt­ge­biet verbindet die beiden Stadt­teile Humboldt und Grem­berg. Es bietet nun nicht nur attrak­tive Flächen für Spiel und Sport, sondern auch barrie­re­freie Naherho­lungs­an­ge­bote, Wege und Plätze zur Förde­rung des gesell­schaft­li­chen Mitein­an­ders. 

Darüber hinaus verrin­gert das Projekt die bestehenden klima­ti­schen Belas­tungen wie Hitze oder Stark­regen. Die verbes­serten klima­ti­schen Bedin­gungen sind in Teilen bereits direkt nach Fertig­stel­lung spürbar und werden sich im Laufe der Entwick­lung der Grün­flä­chen weiter verstärken.

Geplant wurde das bereits prämierte Projekt von WES Land­schafts­Ar­chi­tektur aus Hamburg. Bauherrin war die Stadt Köln unter der Leitung des Amts für Land­schafts­pflege und Grün­flä­chen.

Mit dem Programm “Starke Veedel – Starkes Köln” verbes­sert die Stadt Köln die Lebens­be­din­gungen in elf Kölner Sozi­al­räumen.

Typisch für den Planungs­be­reich zwischen Humboldt, Grem­berg und Kalk waren der hohe Versie­ge­lungs­grad, die bauliche Verdich­tung, Luft­schad­stoff- und Lärm­be­las­tungen sowie ausge­prägte soziale Segre­ga­tion. Darüber hinaus sind 90 bis 95 Prozent der Flächen durch depo­nie­ar­tige Auffül­lungen vorbe­lastet. Aufgrund des geringen Anteils an Grün­flä­chen gehen Klima­pro­gnosen davon aus, dass hier zukünftig eine über­durch­schnitt­liche Wärme­be­las­tung bevor­steht.

Das sind keine guten Voraus­set­zungen für eine wenig privi­le­gierte Gegend Kölns. Gefragt war daher eine Planung, die mehr Grün­räume, mehr Lebens­qua­lität und mehr Iden­ti­fi­ka­ti­ons­po­ten­zial für die Anwohner schafft – und sich gleich­zeitig den ökolo­gi­schen Heraus­for­de­rungen der Zukunft stellt.

Die Maßnahme “Ökolo­gi­sche Revi­ta­li­sie­rung der Wester­wald­straße” war Teil des Programms “Starke Veedel – Starkes Köln” und wurde durch umfang­reiche Förder­gelder aus dem Euro­päi­schen Fonds für regio­nale Entwick­lung (EFRE) unter­stützt.

Mit dem Programm “Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusam­men­halten, Zukunft gestalten” verbes­sert die Stadt Köln die Lebens­be­din­gungen in elf Kölner Sozi­al­räumen, in denen insge­samt mehr als 200.000 Menschen leben. Dabei geht es nicht nur um die Verbes­se­rung des Wohn­um­felds durch Maßnahmen wie die Verschö­ne­rung von Außen­flä­chen und die Neuge­stal­tung von Kinder­spiel­plätzen.

“Starke Veedel – Starkes Köln“ beinhaltet auch eine Reihe von Ange­boten, mit deren Hilfe Kinder, Jugend­liche und Fami­lien ihre sozialen, kultu­rellen und gesund­heit­li­chen Perspek­tiven verbes­sern können – und gleich­zeitig lernen, sich für ihren Sozi­al­raum zu enga­gieren.

Bei der Analyse des Bestandes wurden die Quar­tiere auch hinsicht­lich Blick­be­zie­hungen, Land­marken, erkenn­baren Störungen bis hin zu vorge­fun­denen Tram­pel­pfaden analy­siert.

Die Planer von WES Land­schafts­Ar­chi­tektur haben das Gebiet entlang der Wester­wald­straße als zentraler, über­wie­gend von moto­ri­siertem Verkehr freier Achse von Westen nach Osten in drei Bereiche unter­teilt: das quar­tiers­nahe Grün der Kanne­bä­cker­sied­lung, die zentrale Grün­fläche rund um die Fest­wiese und die neuen Sport- und Spiel­flä­chen an der Lenz­wiese.

Der nun durch­ge­hende Grünzug schafft Verbin­dungen vom dicht bebauten Zentrum des Stadt­teils bis hin zum Äußeren Grün­gürtel, einer der beiden großen Grün­zonen Kölns. Nicht weniger wichtig ist die Verknüp­fung mit den angren­zenden Quar­tieren mit der Grem­berger Straße.

Die ökolo­gi­sche Bedeu­tung der Maßnahme ist enorm: Die Neupflan­zungen von mehr als 200 Bäumen, die Aufwer­tung der Ruderal­flä­chen (das sind brach­lie­gende Rohbo­den­flä­chen), neu ange­legte Streu­obst­wiesen sowie Nähr­weiden für Vögel und Insekten wirken Luft- und Lärm­be­las­tungen entgegen und verbes­sern die Biodi­ver­sität und das Mikro­klima vor Ort erheb­lich.

Die Revi­ta­li­sie­rung der Wester­wald­straße schafft einen mehr als sechs Hektar großen, nahezu Kfz-freien und zusam­men­hän­genden Grün­raum mit mehr als drei Kilo­me­tern Wegstrecke.

Dabei haben sich die Planer auch an den Tram­pel­pfaden orien­tiert, auf denen die Menschen das Gebiet früher durch­quert haben. Auch bestehende Struk­turen wie Hügel und eine Anhöhe mit Blick auf den Dom blieben erhalten.

Die früh­zei­tige Bürger­be­tei­li­gung durch Rund­gänge, Stra­ßen­feste und Work­shops sicherte das Vertrauen und die Mitwir­kung der Öffent­lich­keit an dieser koope­ra­tiven Planung. Nicht jede Idee konnte umge­setzt werden, wurde aber bewertet und disku­tiert. Der Erfolg liegt in der großen Akzep­tanz der Planung.

Bei der Analyse des Bestandes wurden die Quar­tiere in ihrer Komple­xität, dem Zusam­men­wirken vorhan­dener Einrich­tungen und Insti­tu­tionen, den Blick­be­zie­hungen und Land­marken, erkenn­baren Störungen bis hin zu vorge­fun­denen Tram­pel­pfaden analy­siert.

Kanne­bä­cker­sied­lung:
Kommu­ni­ka­tion und Erho­lung

In diesem wohnungs­nahen, west­li­chen Bereich des Grün­zuges soll es ein wenig ruhiger zugehen. Hier gibt es viele Sitz­mög­lich­keiten, Lang­gras­wiesen und Obst­bäume. Die komplett barrie­re­freien Bereiche und der neue Quar­tiers­platz fördern den Austausch – eine weitere ganz wesent­liche Verbes­se­rung gegen­über dem alten Zustand.

Neue Wege­ver­bin­dungen attrak­ti­vieren die auto­freie Mobi­lität im Quar­tier. Wo früher der Weg auf einem Park­platz endete, kann man jetzt barrie­re­frei durch Grün­flä­chen bis ins Zentrum des Veedels spazieren. Hier rahmen die Wege und eine pfle­ge­leichte Stauden- und Gräser­pflan­zung einen kleinen Platz mit Rasen­flä­chen. 

Dieser Platz mit seinen Bänken dient auch als Treff­punkt des Vier­tels. Dank seiner wasser­ge­bun­denen Decke und dem umlau­fenden Pflas­terweg kann er für kleine Veran­stal­tungen oder auch als Boule­platz genutzt werden.

Abschnitt ehema­lige Fest­wiese:
Erho­lung und Spiel

Die ehema­lige Fest­wiese ist die zentrale Grün­fläche des gesamten Projekt­be­reichs – ein Stadt­teil­park mit viel­fäl­tigen Ange­boten für Sport, Spiel und Erho­lung, mitein­ander und ohne räum­liche Tren­nung.

In der Vergan­gen­heit war dieser Bereich aller­dings bis zu einer Tiefe von acht Metern durch Altlasten aufge­füllt worden. Dieses Gefähr­dungs­po­ten­zial musste in Zusam­men­ar­beit mit dem Amt für Umwelt und Verbrau­cher­schutz bewertet werden, und Maßnahmen für die geplante Nutzung als Kinderspiel‑, Park- und Frei­zeit­an­lage mussten erar­beitet werden. 

Wo es erfor­der­lich war, wurde Boden ausge­tauscht und Grabe­schutz einge­bracht. Alle Flächen wurden mit unbe­las­tetem Ober­boden abge­deckt.

Nun verbinden neue Wege, mit wasser­ge­bun­dener Wege­decke befes­tigt, die Fest­wiese mit der umlie­genden Bebauung. Die neu geschaf­fene Kinder­spiel­fläche bietet durch die Auswahl der Geräte (Stan­gen­wald, Schau­keln, Klet­ter­ge­rüst, Lauf­band, Rutsche) nicht nur viel Spaß, sondern auch ein ausge­zeich­netes Bewe­gungs- und Koor­di­na­ti­ons­trai­ning für Kinder.

Der asphalt­be­fes­tigte, wasser­durch­läs­sige Street­ball­platz südlich des Kinder­spiel­platzes bietet mit seinen vier Körben in unter­schied­li­chen Höhen (je zwei in turnier­sport­taug­li­cher Höhe von 3,05 Metern bzw. in kind­ge­rechten 2,30 Metern) sport­liche Anreize für alle Gene­ra­tionen.

In den Zugangs­be­rei­chen entstand eine „Obst- und Zier­obst­wiese“. Bei der Arten- und Sorten­zu­sam­men­set­zung der 50 Bäume wurde die Obst­sor­ten­emp­feh­lung des BUND für Streu­obst­wiesen in NRW zugrunde gelegt. 

Auf der Fläche dagegen setzen über 20 Soli­tär­bäume wie Ahorn und Eiche, als Einzel­baum oder in Gruppen, Akzente und lenken Blicke. Rund 2.500m² arten­reiche Wiesen- und Kräu­ter­an­saaten mit regio­nalem Saatgut wurden ange­legt, um zusätz­liche Lebens­räume und Nahrungs­an­ge­bote für Insekten zu schaffen.

Abschnitt ehema­lige Brache An der Lenz­wiese:
Spiel und Sport

Die triste Situa­tion „An der Lenz­wiese“ wurde durch einen still­ge­legten Sport­platz, einen wenig attrak­tiven Spiel­platz und eben­falls nicht nutz­bare Brach­flä­chen charak­te­ri­siert. Auch auf dieser Fläche sind Altlasten abge­la­gert, weshalb dieselben Krite­rien wie bei der Fest­wiese zu beachten waren.

WES schuf hier eine große, zusam­men­hän­gende Grün­fläche mit dem Schwer­punkt Sport und Bewe­gung. Es entstanden ein Bewe­gungs­par­cours, eine 50-m-Sprint­bahn, ein Hinder­nis­par­cours und ein neu ange­legter Spiel­platz auf einem Plateau. Beson­ders attraktiv ist, dass die einzelnen Anla­gen­teile inein­ander über­gehen – ein Fitness-Angebot auch für die Mitglieder des benach­barten Sport­ver­eins.

Auf der Tennen­fläche des ehema­ligen Sport­platzes entstand eine kreis­runde Arena mit einem Durch­messer von 100 Metern, die von säulen­ar­tigen Baum­pflan­zungen gesäumt wird. 

Der umlau­fende Weg, ausge­baut als Finn­bahn mit einer Länge von 300 Metern, dient als Spazierweg oder Ausdau­er­lauf­strecke.  Dieser eigen­stän­dige, auf der Südseite aufge­höhte Raum ist für weitere viel­fäl­tige Frei­zeit­ak­ti­vi­täten nutzbar.

Die Ostseite der kreis­för­migen Arena wurde als Rasen­fläche, mit zwei Toren im Abstand von 40 Metern zuein­ander, ausge­bildet. Auf der Fläche und am Rand ange­ord­nete Sitz­möbel für Zuschauer und Passanten vervoll­stän­digen das Bild einer attrak­tiven und zeit­ge­mäßen Sport­an­lage.

Die Topo­gra­phie der Brach­fläche konnte kaum verän­dert werden. Insbe­son­dere Eingriffe in den Bestand waren aufgrund der Altlasten nahezu ausge­schlossen. Also nutzten die Planer die vorhan­denen Gelän­de­sprünge als Topo­gra­phie für den 600 m langen Biket­rail und ergänzten diesen mit einer Viel­zahl von Einbauten zur Erhö­hung des Fahr­spaßes.

Haupt­achse Wester­wald­straße:
Wege und Plätze

Die Haupt­achse bildet die neue Verbin­dung zwischen dem inner­städ­ti­schen, rechts­rhei­ni­schen Grünzug und dem äußeren Kölner Grün­gürtel. Auf einer Länge von fast zwei Kilo­me­tern kombi­niert sie lineare Grün­flä­chen mit platz­ar­tigen Aufwei­tungen und verbindet den Grünzug Kanne­bä­cker­sied­lung, die Fest­wiese und die Lenz­wiese mitein­ander.

Neben den funk­tio­nalen, gestal­te­ri­schen Aspekten und dem Gewinn an Frei­zeit­an­ge­boten und Aufent­halts­qua­lität schaffen die Bepflan­zungen, über­wie­gend „Zukunfts­bäume“, eine deut­lich spür­bare ökolo­gi­sche Aufwer­tung und Verbes­se­rung des Mikro­klimas.

Bei der Auswahl an Arten und Zusam­men­set­zung von Sorten wurden insbe­son­dere Bäume verwendet, die sich in Unter­su­chungen als beson­ders klima­re­si­lient erwiesen haben.

Fazit:
Vom Rand­ge­biet zur städ­ti­schen Oase

Die Kölner Wester­wald­straße bot zu Projekt­be­ginn ein deso­lates Bild. Viel Versie­ge­lung, wenig Grün, geschlos­sene Sport- und Spiel­plätze und jede Menge Altlasten. Die einzige Zukunfts­aus­sicht war die auf weiter zuneh­mende soziale Segre­ga­tion.

Das Ergebnis der Maßnahme „Revi­ta­li­sie­rung der Wester­wald­straße“ ist ein durch­ge­hendes und hoch­at­trak­tives, acht Hektar großes Grün­ge­biet mit viel­sei­tigen Ange­boten, von der Park­bank vor der Haustür bis zur Arena an der Lenz­wiese. Auch über­ge­ord­nete Ziele wie die Klima­an­pas­sung, ökolo­gi­sche Aufwer­tungen, der Zuwachs und Ausbau von quar­tiers­nahen, barrie­re­freien Grün­flä­chen und die Vernet­zung von Fuß- und Radwegen wurden erreicht.

Der Bund Deut­scher Land­schafts­ar­chi­tekten bdla hat das Projekt bereits mit dem „nrw.landschaftsarchitektur.preis 2022“ ausge­zeichnet. Die Jury lobte den grünen „Fußweg- und Radver­kehrs­raum, der als grüne Achse die Straßen und Räume verbindet. Außerdem verbes­sern sich die ökolo­gi­schen Bedin­gungen des Stadt­raums. Die Attrak­ti­vität des Quar­tiers steigt. Das Konzept bewäl­tigt die Heraus­for­de­rungen durch Klima­wandel, Boden­be­las­tungen und soziale Segre­ga­tion.“

Mit anderen Worten: Ein vorbild­li­ches Projekt, das die Umwelt­be­las­tungen vermin­dert und die Lebens­qua­lität erhöht – und beides deut­lich.

Projekt­daten

Planung

WES GmbH
Land­schafts­Ar­chi­tektur
Jarrestr. 80   
D – 22303 Hamburg   

Bauherr

Stadt Köln
Amt für Land­schafts­pflege und Grün­flä­chen
Willy-Brandt-Platz 2
D – 50679 Köln

Standort

Wester­wald­straße
D – 51105 Köln

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Fotos

Guido Erbring, Köln

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Leicht­ath­letik-Lauf­bahnen

Leicht­ath­le­tik­lauf­bahnen für jeden Anlass

Passt

Inter­es­santes zu Kunst­stoff­lauf­bahnen, Kampf­bahnen und tempo­rären Leicht­ath­le­tik­lauf­bahnen.

Meist entstehen Leicht­ath­le­tik­an­lagen für bedeu­tende inter­na­tio­nale Wett­kämpfe in Stadien. Und manchmal auch außer­halb.

Leicht­ath­le­tik­an­lagen bieten für alle Diszi­plinen der Leicht­ath­letik die passenden Lauf­stre­cken und Sport­felder. Den Kern jeder Anlage bildet die Leicht­ath­le­tik­lauf­bahn. Sie verläuft rund um die Rasen­fläche im Stadion. Darüber hinaus gibt es im Stadion Einzel­an­lagen für die anderen Diszi­plinen der Leicht­ath­letik – wie zum Beispiel Springen, Werfen und Stoßen.

Und manchmal entstehen Leicht­ath­le­tik­an­lagen  auch außer­halb von Stadien, zum Beispiel in Zürich.

Das alles und noch viel mehr, zum Beispiel ein paar inter­es­sante Zahlen und Fakten zu Kunst­stoff­lauf­bahnen, Kampf­bahnen und tempo­rären Leicht­ath­le­tik­lauf­bahnen lesen Sie hier und im Folgenden.

Ist die Leicht­ath­le­tik­lauf­bahn denn wirk­lich 400 m lang?

Es heißt immer, dass die Leicht­ath­le­tik­lauf­bahn 400 Meter lang sei. Das ist korrekt, gilt aber nur für die Innen­spur der Lauf­bahn. Alle anderen Bahnen sind länger. Die äußere Bahn ist 40 bis 50 Meter länger als die Innen­bahn. Auf Bahn zwei beträgt der Unter­schied schon fast acht Meter. Bei einer Bahn­breite von 122 cm unter­scheiden sich die Bahnen um 2 x Pi x 122 cm = 7,67 Meter.

Damit alle Läufe­rinnen und Läufer exakt 400 Meter Strecke vor sich haben, werden daher bei Wett­be­werben die Start­blöcke der Athle­tinnen und Athleten an unter­schied­li­chen Stellen plat­ziert.

Aller­dings kommt es nicht bei jedem Wett­be­werb so genau darauf an, wer wo startet. Beim 10.000 Meter-Lauf etwa versam­meln sich die Läufe­rinnen bzw. Läufer zum Start frei verteilt auf allen acht Bahnen. Nach dem Start versu­chen sie dann schnell die Innen­bahn zu errei­chen und möglichst dort zu bleiben, um wert­volle Meter und damit Zeit zu gewinnen.

Warum wird eigent­lich links­herum gelaufen?

Vor über 200 Jahren wurden in England die ersten Pfer­de­rennen ausge­tragen – noch nicht auf Renn­bahnen in Stadien, sondern auf Land­straßen. In England herrschte auch damals schon Links­ver­kehr, an den sich auch die Pferde und ihre Reiter zu halten hatten.

Als es schließ­lich Pfer­de­renn­bahnen gab, die anfangs auch von Läufern genutzt wurden, hat man diese Gewohn­heit beibe­halten – auch für die Leicht­ath­le­tik­lauf­bahnen in den später gebauten Stadien und Kampf­bahnen. Welt­weit.

Leicht­ath­le­tik­an­lagen: Typ A, B und C

Der Aufbau einer Leicht­ath­le­tik­an­lage im Außen­be­reich ist in der DIN 18035–1:2003–02, Teil 1 „Sport­plätze; Frei­an­lagen für Spiele und Leicht­ath­letik, Planung und Masse“ gere­gelt. Die DIN-Norm unter­scheidet darin unter anderem die Lauf­bahn­typen A, B und C. Für Events der Welt­klasse benö­tigt sie noch ein zusätz­li­ches World Athle­tics Class 1- oder Class 2‑Zertifikat.

Für natio­nale und inter­na­tio­nale Leicht­ath­le­tik­wett­kämpfe wird eine Wett­kampf­an­lage des Typs A benö­tigt. Für regio­nale Sport­er­eig­nisse genügt Typ B. Für alle anderen Anlagen, die nicht für den Hoch­leis­tungs­sport gedacht sind, sondern zum Beispiel für den Schul­sport, genügt Typ C.

Um natio­nale und inter­na­tio­nale Leicht­ath­letik-Events ausrichten zu dürfen, benö­tigt eine Anlage des Typs A zusätz­lich eine World Athle­tics Class 2‑Zertifizierung. Diese Anlage besitzt acht Einzel­l­auf­bahnen. Ihre Länge beträgt mindes­tens 176,91 m, ihre Breite mindes­tens 93,08 m.

Außerdem verfügt Typ A über Einzel­l­auf­bahnen für Sprint‑, Hürden und Hinder­nis­lauf, Anlagen für Hoch­sprung und Stab­hoch­sprung, Weit- und Drei­sprung, Diskus- und Hammer­wurf, Speer­wurf und Kugel­stoßen.

Früher waren die Lauf­bahnen aus roter Asche. Erst in den 1960er Jahren begann die Entwick­lung von Leicht­ath­le­tik­lauf­bahnen aus Kunst­stoff, Tartan­bahnen genannt. Die erste Kunst­stoff-Leicht­ath­le­tik­bahn entstand 1968 im Stadion Letzi­grund in Zürich. Conica gehört zu den Pionieren der Kunst­stoff­bahn und hat seitdem viele namhafte Stadien welt­weit ausge­rüstet.

Welt­klasse Zürich:
Beson­dere Lauf­bahnen für beson­dere Anlässe.

Manchmal braucht man beson­dere Lauf­bahnen und Formate für beson­dere Anlässe – wie zum Beispiel für „Welt­klasse Zürich“, das letzte globale Leicht­ath­letik-High­light der Saison 2022.

Welt­klasse Zürich war das Finale der Wanda Diamond League, und das ist der welt­weit wich­tigste Leicht­ath­letik-Wett­kampf nach der Welt­meis­ter­schaft in Eugene und der Euro­pa­meis­ter­schaft in München. In Zürich erzielten die Athle­tinnen und Athleten vier Jahres­welt­best­zeiten, sechs Meeting-Rekorde, einen Diamond League-Rekord, 16 Saison­best­leis­tungen und neun persön­liche Best­leis­tungen.

Das Finale fand nicht nur im Letzi­grund­sta­dion, sondern auch auf dem zentralen Sech­se­läu­ten­platz statt. Für diesen überaus promi­nenten Platz am Rande der Zürcher Altstadt hat der Schweizer Lauf­bahn­spe­zia­list Conica in nur zwei Tagen die mit 560 m bisher längste mobile Lauf­bahn der Welt gebaut.

Außerdem instal­lierte Conica Module für die Sprung­wett­be­werbe.

Die beson­dere Heraus­for­de­rung bestand darin, dass die Bahn auf dem Sech­se­läu­ten­platz nach dem Event reibungslos und ohne Rück­stände wieder entfernt werden musste.  

Sechs der 32 Wett­be­werbe (5.000 m Finals der Frauen und Männer, Stab­hoch­sprung der Frauen und Hoch­sprung der Männer, Kugel­stoßen der Frauen und Männer) wurden aus dem Stadion in die Zürcher Innen­stadt verlegt.

Die beson­dere Heraus­for­de­rung auf dem Sech­se­läu­ten­platz bestand darin, dass die übliche Verfah­rens­technik von Conica – das Gießen des Lauf­bahn­be­lags – nicht ange­wendet werden konnte, da die Bahn nach dem Event reibungslos und ohne Rück­stände wieder entfernt werden musste.  

Aus diesem Grund kam eine auf Matten vorpro­du­zierte Conica-spritz­be­schich­tete Lauf­bahn zum Einsatz, die auf dem Sech­se­läu­ten­platz ausge­rollt und fixiert wurde.  Für die engen Kurven wurden eigens an Indoor-Anlagen ange­lehnte schräge Kurven­kon­struk­tionen herge­stellt, die den Sport­le­rinnen und Sport­lern beste Voraus­set­zungen für das Wett­kampf­erlebnis inmitten der Stadt bot.

Conica entwi­ckelt und produ­ziert seit über 40 Jahren inno­va­tive, fugen­lose Boden­be­lags­lö­sungen auf Basis von Poly­ure­than- und Epoxid­harzen für Sport, Spiel, Frei­zeit und andere Bereiche.

Conica gehört welt­weit zu den Markt­füh­rern und Inno­va­ti­ons­trei­bern in diesem Bereich.

Projekt­daten

Lauf­bahnen

Conica AG
Indus­trie­strasse 26
CH – 8207 Schaff­hausen

Foto­graf

Conica AG

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Stand­orte

Welt­klasse Zürich
Sech­se­läu­ten­platz
CH – 8001 Zürich

Stadion Letzi­grund
Bade­n­er­strasse 500
CH – 8048 Zürich

Video

 

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Frei­luft­halle Bochum

Die Frei­luft­halle Bochum

Ruhr­pott, reloaded

Die Verwand­lung eines brach­lie­genden Asche­platzes in eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle.

Zentrum der Anlage ist die Frei­luft­halle. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Ball­sport­arten, Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Die Frei­zeit­an­lage mit Frei­luft­halle „Am Hausa­cker“ in Bochum ist das Ergebnis einer gelun­genen Trans­for­ma­tion eines klas­si­schen Fußball­platzes im Ruhr­ge­biet in ein multi­funk­tio­nales, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung.

Zentrum der Anlage ist die “Frei­luft­halle Bochum” von SMC2. Unter der fast 700 m² großen Dach­fläche findet sich Platz für Fußball, Basket­ball und Hand­ball sowie für Fitness- und Gymnas­tik­kurse.

Außerdem gehören Spiel­plätze, Grün­flä­chen und inklu­sive Elemente wie Nest­schau­keln und Boden­tram­po­line, die auch von Roll­stuhl­fah­rern und deren Begleit­per­sonen genutzt werden können, zum Angebot.

Bochum-Riemke weist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Heraus­for­de­rungen.

Bochum-Riemke ist ein hoch­ver­dich­tetes Quar­tier mit beacht­li­chen städ­te­bau­li­chen, infra­struk­tu­rellen und sozialen Problemen – ohne Quar­tiers­zen­trum, dafür aber mit einer vier­spurig ausge­bauten Straße, die den Stadt­raum domi­niert. Frei­zeit­an­ge­bote im Grünen gab es hier kaum.

„Am Hausa­cker“ war der mono­funk­tio­nale und kaum noch nutz­bare Tennen­platz des Fußball­clubs Teutonia Riemke, und ist nun das 20.000 m² große, iden­ti­täts­stif­tende Zentrum der Entwick­lung eines schwie­rigen Stadt­teils – mit der Frei­luft­halle Bochum als Motor.

Neben der zentralen Frei­luft­halle Bochum gibt es eine liga­taug­liche Boule-Anlage, einen Wasser­spiel­platz, Fitness­ge­räte und jede Menge Raum und Flächen für die nach­bar­schaft­liche Kommu­ni­ka­tion in jedem Alter.

Die Frei­luft­halle Bochum bietet viel­sei­tige Möglich­keiten, sowohl für neue Formen des Sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine – und das an der frischen Luft.

Von der Mono­funk­tio­na­lität zur Multi­funk­tio­na­lität: Die Frei­luft­halle bietet viel­sei­tige Möglich­keiten sowohl für neue Formen des Schul­sport­un­ter­richts als auch als neue Heimat für Vereine. Hier können alle Sport treiben, und das an der frischen Luft und dennoch witte­rungs­ge­schützt – und kosten­frei.

Dank der LED-Spiel­feld­be­leuch­tung ist die Frei­luft­halle Bochum auch abends nutzbar. In ihrem Trag­werk wurde zudem eine Event-Traverse montiert, damit hier auch Veran­stal­tungen wie Open-Air-Kino statt­finden können.

Die Frei­luft­halle Bochum besitzt ein fili­granes Trag­werk aus Holz, welches den Umwelt­ein­fluss der Sport­an­lage auf ein Minimum redu­ziert. Die Dach­ein­de­ckung besteht aus einer leichten und licht­durch­läs­sigen Textil­mem­bran. Sie unter­stützt die natür­liche Beleuch­tung der Sport­fläche und verhin­dert eine Über­hit­zung.

Die Stadt Bochum verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und weiter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Stadt Bochum als Bauherr verfolgte das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und heutigen Ansprü­chen an Sport und Frei­zeit gerecht weiter­zu­ent­wi­ckeln. Das bedeu­tete viele Gespräche mit vielen verschie­denen Akteuren und Inter­es­sen­gruppen, die zwar aufwändig waren, dem Projekt aber wich­tige Impulse lieferten.

Der Entwurf für die Umge­stal­tung „Am Hausa­cker“ stammt vom Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff, Essen. Planern und Bauherren war die Einbe­zie­hung der späteren Nutzer und sozialen Träger von Beginn an wichtig.

Das Ergebnis sind viel­fäl­tige sport­liche Nutzungen und weitere Ange­bote für Bewe­gung und Begeg­nung – zum Beispiel Senioren-Fitness­ge­räte, Tram­po­line oder Calis­the­nics.

In nur 17 Monaten ist aus einem brach­lie­genden Asche­platz eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert.

Beim Umbau des Geländes wurden Maßnahmen zur Anpas­sung an die Folgen des Klima­wan­dels umge­setzt. So wurden Versi­cke­rungs­mulden und Rigolen (unter­ir­di­sche Wasser­spei­cher) geschaffen. Hier wird das Regen­wasser einge­leitet und gezielt zur Bewäs­se­rung der Bäume genutzt.

Darüber hinaus wurden 60 Bäume, Strauch- und Stau­den­flä­chen sowie Früh­lings­blüher gepflanzt.

In nur 17 Monaten ist aus dem brach­lie­genden Asche­platz „Am Hausa­cker“ eine multi­funk­tio­nale Frei­zeit­an­lage geworden, die auf allen Ebenen funk­tio­niert – vor allem als Motor der Quar­tiers­ent­wick­lung.

Projekt­daten

Planung

Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Martina Hoff
Augen­erstr. 45
D – 45276 Essen

Bauherr

Stadt Bochum
Referat für Sport und Bewe­gung

Frei­luft­halle

SMC2 Deutsch­land
Fran­zi­us­straße 8–14
D – 60314 Frank­furt am Main

Standort

Urban Green Bochum-Riemke
Am Hausa­cker
D – 44807 Bochum

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

SMC2 / Andia Mielek
Stadt Bochum
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IKEA Wien West­bahnhof

IKEA Wien West­bahnhof

Hej Dach­fläche

„Wenn du was liebst, bleibt‘s länger stehen.“ REGUPOL war an einem Zukunfts­pro­jekt zur Akti­vie­rung von Dach­flä­chen betei­ligt.

Planer und Bauherren haben das Flächen­po­ten­zial auf den Dächern unserer Städte erkannt. In ein paar Jahr­zehnten werden unsere Dächer Land­schaften sein…

Mit seinen begrünten Fassaden, der Misch­nut­zung und vor allem der akti­vierten Dach­fläche ist IKEA Wien West­bahnhof viel mehr als nur ein Einrich­tungs­haus, sondern ein neuer Treff­punkt im Herzen der öster­rei­chi­schen Haupt­stadt.

Neben den Fassaden ist das Dach die Beson­der­heit des Gebäudes. Die riesige Dach­ter­rasse bietet nicht nur einen herr­li­chen Blick über Wien, sondern auch viel­sei­tige öffent­liche Ange­bote – und eine Heraus­for­de­rung für den Schall­schutz.

Planer und Bauherr haben das Flächen­po­ten­zial auf den Dächern unserer Städte erkannt. In ein paar Jahr­zehnten, so Jakob Dunkl von quer­kraft archi­tekten, werden unsere Dächer „Land­schaften sein, die bewohnt, benutzt und begrünt sein werden“ – also ein ganz großes Thema der Zukunft.

 

 

Fassaden und Dach sind beispiel­haft und zukunfts­wei­send, vor allem in Hinblick auf den Klima­schutz und die gestei­gerten Anfor­de­rungen an den Schall­schutz.

Die Archi­tektur und die Nutzungs­mög­lich­keiten sind immer entschei­dende Faktoren für den Erfolg eines Gebäudes, und Quer­kraft Archi­tekten haben hier ganze Arbeit geleistet. Sie schufen einen ausge­spro­chen kommu­ni­ka­tiven Baukörper mit urbanen Erleb­nis­räumen und aktiven Dach­flä­chen.

Eine grüne Hülle zieht sich um das komplette Gebäude. Sie ist 4,5 Meter tief, spendet viel Schatten und beher­bergt Räume, Terrassen, Pflanzen und Aufzüge, Flucht­treppen, Toiletten und die Haus­technik.

Fassaden und Dach sind beispiel­haft und zukunfts­wei­send, vor allem in Hinblick auf den Klima­schutz, die intel­li­gente Verdich­tung und eben auch die gestei­gerten Anfor­de­rungen an den Schall­schutz.

Das Gebäude entspricht dem posi­tiven Image des Einrich­tungs­hauses, und dennoch ist diese Filiale anders als alle anderen zuvor.

IKEA will ein guter Nachbar sein, und so wirkt das Gebäude auch ausge­spro­chen freund­lich, unkon­ven­tio­nell und urban. Das schwe­di­sche Möbel­haus nutzt fünf der sieben Geschosse. In den beiden obersten Stock­werken ist das Hotel Jo & Joe unter­ge­bracht.

Das Gebäude entspricht dem posi­tiven Image des Einrich­tungs­hauses, und dennoch ist diese Filiale anders als alle anderen zuvor. Auf jeder Ebene gibt es Frei­flä­chen mit Pflanzen, begrünte Fassa­den­ele­mente, Vogel­nester, Bienen­stöcke und ganz viel Licht. Insge­samt 160 Bäume sorgen für ein ange­neh­meres Mikro­klima.

Gekrönt wird IKEA Wien West­bahnhof von einer attrak­tiven Dach­fläche mit Ange­boten, die den Unter­schied machen. Dach und Gebäude wurden bereits mit dem GREENPASS® Platinum Zerti­fikat ausge­zeichnet.​ Das ist ein eben­falls ambi­tio­niertes neues all-in-one Planungs- und Zerti­fi­zie­rungs­tool für klima­re­si­li­ente Stadt­pla­nung und Archi­tektur.

Gewinner sind alle Betei­ligten: Wer sich auf dem spek­ta­ku­lären Dach zum Kaffee verab­redet, besucht häufig auch IKEA und umge­kehrt.

IKEA und Quer­kraft Archi­tekten haben die Akti­vie­rung von Dach­flä­chen als eine Riesen­chance zur Attrak­ti­vie­rung unserer Immo­bi­lien und damit unserer Städte erkannt: Die IKEA-Snackbar “TOPPEN“ auf der Dach­ter­rasse ist die welt­weit erste öffent­lich zugäng­liche. Konsum­zwang herrscht aber nicht, man kann auch seinen eigenen Imbiss mitbringen.

 

Gewinner sind alle Betei­ligten: Wer sich auf dem spek­ta­ku­lären Dach zum Kaffee verab­redet, besucht häufig auch IKEA und umge­kehrt. Wer in Wien über­nachten will, sucht sich seine Unter­kunft auch nach den Ange­boten in der Umge­bung aus – und die Terrasse auf dem Dach hat bis in den Abend hinein geöffnet.

Es geht dabei also nicht nur um die Gestal­tung der Dach­fläche, sondern auch um die Nutzungen darunter. Der Schall­schutz macht es möglich, und dieses Thema gehört zu den REGUPOL-Kern­kom­pe­tenzen.

Die Kombi­na­tion aus prallem Leben und darun­ter­lie­genden Schlaf­räumen bringt natür­lich Anfor­de­rungen an den Schall­schutz mit sich.

Wenn es um die Entwick­lung ganz­heit­li­cher urbaner Lösungen geht, und zudem um die Konflikt­frei­heit zwischen den verschie­denen Nutzer­kon­zepten, ist REGUPOL der rich­tige Partner.

Die Dach­ter­rasse über dem Hotel Jo & Joe ist bis in die Abend­stunden hinein öffent­lich nutzbar. Diese Kombi­na­tion aus prallem Leben und darun­ter­lie­genden Schlaf­räumen bringt natür­lich Anfor­de­rungen an die Einhal­tung eines maxi­malen Schall­schutzes (Ziel­wert LnT,w< 28 dB nach ÖNORM S 5012:2012) mit sich.

Die für den Außen­be­reich IKEA Wien West­bahnhof geeig­nete Tritt­schall­däm­mung entspricht nicht nur allen Anfor­de­rungen des Schall­schutzes, sie schützt auch die Abdich­tung vor mecha­ni­schen Einflüssen und verfügt über eine Drai­na­ge­funk­tion. Ein Filter­vlies zur Verhin­de­rung von Einschläm­mungen gewähr­leistet diese Eigen­schaften dauer­haft.

Das passende Produkt heißt REGUPOL sound and drain und erfüllt höchste Ansprüche an die Akustik.

Um es mit den Worten des Archi­tekten zu sagen: „Wenn du was liebst, bleibt‘s länger stehen.“

IKEA Wien West­bahnhof beschreitet neue Wege auf vielen Ebenen. Zum einen trägt das schwe­di­sche Möbel­haus mit einem neuen, auto­freien Konzept dem verän­derten Konsum­ver­halten Rech­nung, zum anderen bietet es dank vieler archi­tek­to­ni­scher und tech­ni­scher Ideen eine enorme struk­tu­relle Nach­hal­tig­keit.

 

Das sympa­thi­sche und authen­ti­sche Auftreten des Gebäudes, das Grün und die Akti­vie­rung der Dach­flä­chen (hier finden sogar Yoga­kurse statt) aber verleiht ihm auch eine emotio­nale Nach­hal­tig­keit. Um es mit den Worten des Archi­tekten zu sagen: „Wenn du was liebst, bleibt‘s länger stehen.“

Ein Gebäude mit Zukunft.

Projekt­daten

Archi­tekt

quer­kraft archi­tekten zt gmbh
Börse­platz 2
A – 1010 Wien

office@querkraft.at

Bauherr

IKEA Einrichtunge-Handelsges.m.b.H.

Schall­schutz

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgen­acker 24
D – 57319 Bad Berle­burg

Standort

IKEA Wien West­bahnhof
Euro­pa­platz 1
A – 1150 Wien

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Foto­graf

REGUPOL
IKEA
Chris­tina Häusler – quer­kraft
Hertha Hurnaus – quer­kraft

Video

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