Das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung ist umge­zogen

Das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung ist umge­zogen

No place like home

Seit 1999 prüft das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung (ISP) Spiel­plätze, Sport­an­lagen und Sport­ge­räte auf Sicher­heit. Nun ist es umge­zogen.

Das ISP ist ein wich­tiger Partner für Betreiber, Hersteller und Bauherren von Sport­stätten bei Eignungs­prü­fungen, Kontroll­prü­fungen und der Fest­stel­lung des Sanie­rungs­be­darfs.

Seit 1999 prüft das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung (ISP) Spiel­plätze, Sport­an­lagen und Sport­ge­räte auf Sicher­heit – bevor etwas passiert. Damit ist das ISP ein wich­tiger Partner für Betreiber, Hersteller und Bauherren von Sport­stätten bei Eignungs­prü­fungen, Kontroll­prü­fungen und der Fest­stel­lung des Sanie­rungs­be­darfs.

Das ISP ist stetig gewachsen. Nun ist es umge­zogen. Seitdem stehen dem Institut auf wesent­lich mehr Fläche auch hoch­wer­tige Labor­räume, Prüf­plätze, Schu­lungs­räume und ein rundum ange­nehmes Arbeiten zur Verfü­gung.

Das ISP hat sich seit seiner Grün­dung vor mehr als 20 Jahren durch seine Akti­vi­täten in Forschung, Prüfung und Lehre konti­nu­ier­lich weiter­ent­wi­ckelt und vergrö­ßert. Damit wurde ein Stand­ort­wechsel in neue und größere Räume irgend­wann unaus­weich­lich.

In der Amelun­xen­straße 65 in Münster stehen dem ISP nun auf einer Fläche von 500 m² sowohl neue Prüf­plätze als auch Schu­lungs­räume zur Verfü­gung.

Der Umzug hat viele Vorteile. Im neuen Gebäude sind alle Mitar­beiter aus allen Fach­be­rei­chen immer „greifbar“, ihre Bera­tung und Metho­den­kom­pe­tenz ist also unmit­telbar abrufbar. Im direkten Kunden­kon­takt werden die Wege deut­lich kürzer, der Service wird deut­lich besser.

Das neue Labor ist mit modernster Mess­technik ausge­stattet und bildet die Grund­lage für erst­klas­sige Mate­ri­al­ana­lytik und Stoff­be­wer­tung.

Im neuen Labor werden Mate­ri­al­prü­fungen an Kunst­stoff­be­lägen, Kunst­ra­sen­sys­temen, Prall­wänden und Sport­hal­len­böden bestehender Anlagen vorge­nommen.

Darüber hinaus können im neuen Labor Mate­ri­al­proben und Muster­auf­bauten neuer Produkte noch besser und schneller auf ihre Eignung gemäß natio­naler und inter­na­tio­naler Normen und Richt­li­nien geprüft werden. Bei Bestands­an­lagen führt das ISP Kontroll­prü­fungen durch und stellt den Sanie­rungs­be­darf fest.

Die Tests und Proben­durch­lauf­zeiten in den neuen Räumen sind präziser und schneller. Das Labor ist mit modernster Mess­technik ausge­stattet und bildet die Grund­lage für erst­klas­sige Mate­ri­al­ana­lytik und Stoff­be­wer­tung.

Nach dem Umzug bietet das ISP nun auch Veran­stal­tungen und Semi­nare an. Die neuen Schu­lungs­räume sind dafür ideal. 

Nach dem Umzug in das nagel­neue, für Forschung und Lehre voll ausge­stat­tete Insti­tuts­ge­bäude in Münster bietet das ISP nun auch Veran­stal­tungen und Semi­nare an.

Ideal sind dafür die neuen Schu­lungs­räume. Hier finden nun Schu­lungen zu Prüfungen rund um den Spielplatz‑, Sport­platz- und Sport­hal­lenbau statt.

Das ersten Semi­nare richten sich an Spiel­platz­prüfer.

Die Betreiber von Spiel­plätzen sind zu regel­mä­ßigen Kontrollen, Inspek­tionen und Wartungen ihrer Anlagen verpflichtet. Gere­gelt wird dies durch Gesetze, Vorschriften und Normen. Verant­wort­lich für die Sicher­heit ist immer der Betreiber der Anlage.

Konkret bedeutet dies, dass Spiel­platz­be­treiber verpflichtet sind, ihre Spiel­ge­räte einmal im Jahr durch eine sach­kun­dige Person prüfen zu lassen. Bei neuen Einrich­tungen muss eine Erst­in­spek­tion durch­ge­führt werden.

Diese sach­kun­dige Person kann ein quali­fi­zierter Spiel­platz­prüfer oder eine quali­fi­zierte Spiel­platz­prü­ferin sein. Das ISP bildet ihn oder sie aus.

Das ISP zählt nun auch zu den Ausbil­dungs­be­trieben der Indus­trie- und Handels­kammer und bildet ab Sommer 2021 Auszu­bil­dene aus.

Das Institut prüft die Eignung neuer Produkte und analy­siert mit akkre­di­tierten Verfahren den Bestand in Sport­stätten aller Art. Das neue Labor bietet mehrere Prüf­plätze für Prall­schutz­wände, Sport­hal­len­böden, Kunst­rasen, Kunst­stoff­böden und die Ball­wurf­si­cher­heit von Lampen und Einbau­ele­menten. Hier finden nun Eignungs­prü­fungen nach den natio­nalen und inter­na­tio­nalen Normen und Richt­li­nien statt.

Das ISP zählt nun auch zu den IHK-Ausbil­dungs­be­trieben (Indus­trie- und Handels­kammer) und bildet ab Sommer 2021 Auszu­bil­dene aus.

Das waren wir.

Projekt­daten

ISP

ISP GmbH
Institut für Sport­stät­ten­prü­fung
Amelun­xenstr. 65
D‑48167 Münster

Semi­nar­ter­mine

1. Juni., 8. Juni, 24. Juni,13. Oktober

Fotos

ISP GmbH

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Frei­luft­halle vs Kalt­halle

Das Beste aus beiden Welten

Frei­luft­halle vs. Kalt­halle

About

Die Art und Weise, wie wir Sport treiben, wird immer diffe­ren­zierter und indi­vi­du­eller. Unsere Sport­an­lagen müssen sich diesen Verän­de­rungen anpassen.

Kern­sport­stätten wie Sport­plätze und Sport­hallen müssen sich weiter­ent­wi­ckeln, und das tun sie auch. Daneben werden zuneh­mend klei­nere Anlagen benö­tigt, die schnell erreichbar und auch ohne Vereins­bin­dung oder Mitglied­schaft nutzbar sind.

Als Ergän­zungen zur klas­si­schen Norm­turn­halle haben sich daher Frei­luft­halle und Kalt­halle etabliert – die eine mehr, die andere weniger.

Sport­halle

Eine Sport­halle (auch Turn­halle genannt) ist ein komplett umbauter und über­dachter Raum, in dem Sport getrieben werden kann. Ihre Entwick­lung geht auf den bereits 1811 von Fried­rich Jahn entwi­ckelten Turn­platz in der Berliner Hasen­heide zurück, ursprüng­lich aller­dings noch ohne Über­da­chung.

In Deutsch­land werden nach den Bauvor­schriften der Länder bestimmte Maße vorge­schrieben oder empfohlen. Mit Rück­sicht auf die Spiel­feld­ab­mes­sungen der gängigsten Sport­arten sind die Hallen meist zwischen 15 x 27 Metern (Einfach­halle) und 45 x 27 Metern (Drei­fach­halle) groß.

Im Zuge der Ausdif­fe­ren­zie­rung unseres Sport­ver­hal­tens hat sich auch der Bautyp Sport­halle weiter entwi­ckelt: Oft werden sport­liche und gesell­schaft­liche Ange­bote in ein und derselben Halle orga­ni­siert, wodurch sich ein umfang­rei­cheres Raum­pro­gramm ergibt. Je nach Nutzung sind auch Zuschau­er­an­lagen enthalten.

Die Sport­halle ist hinsicht­lich der Bau- und Betriebs­kosten die aufwän­digste Vari­ante. Gleich­zeitig ist sie für viele Formen des Schul- und Wett­kampf­sports absolut unver­zichtbar.

Kalt­halle

Es ist nicht einfach, große Hallen zu beheizen – und es ist teuer. Daher kommen viel­fach Kalt­hallen zum Einsatz, vor allem als Lager­hallen. In diesem Fall spielt die klima­tech­ni­sche Ausstat­tung meist kaum eine Rolle. So gut wie keine Gebäu­de­technik und dünne Außen­wände sparen eine Menge Geld, sowohl beim Bau als auch beim Betrieb der Hallen.

Kalt­hallen werden meist mit Sattel­dach­kon­struk­tionen und Trapez­blech-Verklei­dungen über­dacht. Für den Sport­be­trieb werden sie in der Regel mit Kunst­rasen ausge­legt. Kalt­hallen mit perfo­rierten, luft­durch­läs­sigen Fassaden sind sie eine sehr gute Wahl in Ländern, in denen häufig die Sonne scheint, zum Beispiel im Süden Europas. Ein wunder­bares Beispiel ist Es Puig dèn Valls auf Ibiza.

In Bau und Betrieb sind Kalt­hallen deut­lich güns­tiger als die klas­si­schen Sport­hallen, aller­dings teurer als Frei­luft­hallen. Für die Sport­nut­zung sind sie nur bedingt zu empfehlen, da das Belüften solcher Hallen ohne Klima­technik bei regel­mä­ßiger Sport­nut­zung kaum zu machen ist.

Kalt­hallen bieten also keine frische Luft, sondern verbrauchte. Wer jemals bei seinem Sport die abge­stan­dene Luft des Hand­ball­trai­nings aus der Vorwoche einatmen durfte, kennt das Problem.

Frei­luft­hallen

Frei­luft­hallen sind eine kosten­güns­tige Alter­na­tive zu den Kalt­hallen, die für den Sport sehr viel besser geeignet ist. Sie bieten eine über­dachte Sport­fläche an der frischen Luft. Die Größe der Sport­fläche richtet sich, wie in der Turn­halle, nach den Spiel­feld­ab­mes­sungen der gängigen Sport­arten und den Bedürf­nissen von Bauherren und Nutzern. Die Frei­luft­halle verei­nigt tradi­tio­nelle Bauformen wie Sport­platz und Sport­halle zu einem neuen Typus – sozu­sagen das Beste aus beiden Welten.

In warmen Ländern sind solche Hallen relativ verbreitet, wenn auch nicht stan­dar­di­siert. Dort über­nehmen sie ganz nebenbei auch noch wich­tige soziale und kultu­relle Funk­tionen, zum Beispiel als Jugend­zen­trum oder Veran­stal­tungsort wie Barranca­ber­meja in Kolum­bien.

Die Frei­luft­halle der Univer­sität Olden­burg ist vermut­lich die erste in Deutsch­land gebaute. Sie wurde bereits 1981 von Prof. Jürgen Dieckert und Jürgen Koch reali­siert. Es handelte sich schon damals um eine multi­funk­tio­nale Sport­frei­an­lage (36m x 48m) mit teil­weise licht­durch­läs­siger Über­da­chung und seit­lich abschir­menden Spiel­wänden und Schutz­pflan­zungen.

Und das alles an der frischen Luft, das ganze Jahr über.

Stan­dar­di­sie­rung

Seit einigen Jahren werden Frei­luft­hallen stan­dar­di­siert ange­boten und gebaut. Diese Entwick­lung ist für den Siegeszug dieses Typus entschei­dend, denn nun sind sie funk­tional und wirt­schaft­lich präzise plan­bare Größen. Wenn Konstruk­ti­ons­raster und Spiel­feld­größen aufein­ander abge­stimmt sind, werden Erwei­te­rungen und Kombi­na­tionen einfach umsetzbar – und das unter ausge­spro­chen wirt­schaft­li­chen Rahmen­be­din­gungen.

Die Konstruk­tion besteht meist aus einfa­chen Stahl- oder Holz­trä­gern, die Deckung aus Blechen oder Membranen, die natür­lich auch trans­lu­zent ausge­führt sein können. Ihre Bau- und Betriebs­kosten sind die nied­rigsten der drei Typen, obwohl sie ganz­jährig nutzbar sind.

Eine funk­tional wie prak­tisch sehr sinn­volle Weiter­ent­wick­lung der Frei­luft­halle ist ein Banden­system, wie es in den Hallen von McArena schon lange Stan­dard ist. Hüft­hohe Banden halten den Ball im Spiel, machen damit das Spiel schnell und ersparen den Sport­lern das lästige Ball­holen – zum Beispiel in der GFA Arena in Simmern. Ganz nebenbei lassen sich die Banden sehr gut als Werbe­flä­chen nutzen und tragen damit zur Refi­nan­zie­rung der Inves­ti­tion bei.

Solch multi­funk­tio­nale Stan­dard­mo­dule sind natür­lich auch bestens geeignet, um sich den stetig ändernden Wünschen der Sportler flexibel anzu­passen.

Sport­ver­halten

Unser Sport wird immer indi­vi­du­eller und konsum­ori­en­tierter, unsere Bindung an Vereine und die klas­si­schen Kern­sport­stätten hat spürbar nach­ge­lassen. Auch der kicker, Deutsch­lands größte und wich­tigste Fußball-Fach­zeit­schrift, schlug bereits Alarm: „Deutsch­land verliert 3450 Nach­wuchs­teams in einem Jahr!“ Die Gründe sind viel­fältig und heißen vor allem Pubertät, ausster­bende Dorf­ver­eine, Ganz­tags­schule, Fitness­studio und Play­Sta­tion. Das alar­mie­rende Resultat heißt jeden­falls Bewe­gungs­mangel.

Dieser bedroh­li­chen Entwick­lung können regel­of­fene, kosten­güns­tige Sport­an­lagen entge­gen­wirken, und das am besten in der Nach­bar­schaft.

Das Bundes­in­stitut für Sport­wis­sen­schaft hat bereits im Jahr 2009 „Grund­lagen zur Weiter­ent­wick­lung von Sport­an­lagen“ veröf­fent­licht, die zuletzt unter dem Titel „11 Thesen zur Weiter­ent­wick­lung von Sport­an­lagen“ 2018 fort­ge­schrieben wurden. Ein Kern­satz lautet, dass „die größere Nach­frage nach gedeckten Sport­an­lagen, insbe­son­dere nach klei­neren möglichst multi­funk­tio­nalen, leicht erreich­baren Sport­hallen und sons­tigen Sport­räumen im Quartier/Stadtteil sowie nach mehr frei zugäng­li­chen Sport­an­lagen eine entspre­chende Anpas­sung der Sport­stät­ten­in­fra­struktur“ erfor­dert.

Genau diese Anpas­sung bietet die Frei­luft­halle – als Ergän­zung einer bestehenden Sport­an­lage oder als neuer, sport­ori­en­tierter Nach­bar­schafts­treff.

Betrieb und Finan­zie­rung

Bei Planung, Bau und Betrieb von Frei­luft­hallen entstehen neue Modelle und Koope­ra­tionen zwischen Kommunen, privaten Inves­toren und Vereinen.

Wenn der Verein als Bauherr und Betreiber auftritt, kann er die Nutzung und Vermark­tung ganz eigen­ständig regeln. Wenn Verein und Kommune das unter­neh­me­ri­sche Risiko scheuen, kann auch ein Investor wie McArena als Bauherr und Betreiber auftreten. Dann ist der Verein der Mieter der Halle: Bau- und Betriebs­kosten bleiben beim Betreiber, Einnahmen und Gewinne natür­lich auch.

Natür­lich können auch Stadt und Kommune als Bauherr und Betreiber auftreten. Je nach Standort und Einzugs­ge­biet kann die Halle dann an mehrere Vereine oder Gruppen verpachtet oder vermietet werden.

Vermark­tung

​Durch die Vermie­tung der Halle an Dritte und die Vermark­tung der Banden, Namens­rechte und weitere Spon­so­ring-Maßnahmen können die Baukosten schnell wieder einge­spielt werden. Ein Beispiel dafür ist die Rhein-Huns­rück Arena.

Der perso­nelle Aufwand für die Verwal­tung der Hallen ist sehr gering, denn sie erfolgt weit­ge­hend auto­ma­ti­siert via Internet oder App: Jeder Nutzer (Vereine, Gruppen, Firmen, Schul­klassen, Kinder­gärten) können ihre Wunsch­zeiten über ihr eigenes elek­tro­ni­sches Benut­zer­konto reser­vieren und auch bezahlen.

Außerdem verfügen die Hallen über eine auto­ma­ti­sche Gebäu­de­steue­rung, ein Kamera- und ein Zugangs­system.

Sport und Corona

Die Corona-Krise hat auch den Sport zwischen­zeit­lich voll­ständig zum Erliegen gebracht. Der Spiel‑, Trai­nings- und Wett­kampf­be­trieb in Vereinen und Verbänden wurde einge­stellt. Nun kehrt auch der Brei­ten­sport vorsichtig zurück – aber wie und vor allem: wohin?

Es kann als sicher ange­nommen werden, dass die Anste­ckungs­ge­fahr drinnen wesent­lich größer ist als draußen. Dies deutet auf eine bedeu­tende Aerosol-Kompo­nente bei der Über­tra­gung hin. Für das prak­ti­sche Leben kann das bedeuten: Fenster auf, Türen auf, Venti­lator nutzen, Luft­strom erzeugen. Dann wird die Aerosol-Kompo­nente zum Fenster hinaus beför­dert.

Die Anwend­bar­keit dieser Bord­mittel auf geschlos­sene Sport­an­lagen wird sich heraus­stellen. Auf der wesent­lich siche­reren Seite ist der Sport in jedem Fall, wenn er an der frischen Luft betrieben wird. Das kann man als deut­li­chen Hinweis auf die zukünftig noch weiter wach­sende Bedeu­tung on Frei­luft­hallen verstehen.

Fazit

Natür­lich werden auch zukünftig regel­ge­rechte und voll ausge­stat­tete Sport­an­lagen und Sport­hallen unver­zichtbar sein. Auch hier spielen Archi­tektur und Gestal­tung eine sehr große Rolle, insbe­son­dere für den Schul­sport (Gammel Hellerup), den Wett­kampf­sport (SAP Garden) und den Leis­tungs­sport (Centre d’athlétisme in Louvain-la-Neuve).

Gleich­zeitig haben sich jedoch Profil, Spek­trum und Wünsche des Brei­ten­sports wesent­lich verän­dert: So treiben immer mehr Kinder, Menschen mit Einschrän­kungen und ältere Menschen Sport – aller­dings nicht so häufig klas­si­schen Wett­kampf­sport. Sie sorgen dafür, dass der Bedarf an klei­neren und über­dachten Sport­an­lagen in der Nach­bar­schaft ansteigt, und zwar deut­lich.

Jüngere und nicht mehr so mobile ältere Nutzer sind auf Ange­bote in kurzer Entfer­nung ange­wiesen. Sie wollen ihrem Sport spontan, komfor­tabel und zeit­lich flexibel nach­gehen. Die Kombi­na­tion aus zeit­ge­mäßen Kern­sport­stätten und bedarfs­ge­rechten Weiter­ent­wick­lungen wie der Frei­luft­halle kann genau das bieten.

Anders gesagt: Das Ding hat Zukunft.

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Para­celsus Bad & Kurhaus

Nackt über Salz­burg

Para­celsus Bad & Kurhaus

Berger+Parkkinen Archi­tekten, Agrob Buchtal

About

Das Ende 2019 eröff­nete Para­celsus Bad & Kurhaus ist schon deshalb außer­ge­wöhn­lich, weil es als fünf­ge­schos­sige Kur‑, Bade- und Sauna­welt mitten in der Stadt liegt. Hinzu kommt, dass die Archi­tekten Berger+Parkkinen eine beein­dru­ckende Bauskulptur schufen, die trotz weit­läu­figer Offen­heit ein hohes Maß an Gebor­gen­heit bietet.

Wand- und Boden­fliesen der Serie Savona von Agrob Buchtal spielen dabei eine tragende Rolle.

Lage

Das neue Para­celsus Bad & Kurhaus befindet sich am Rand der als UNESCO-Welt­kul­tur­erbe geschützten Salz­burger Altstadt – direkt am Kurgarten und am Schloss Mira­bell. Hier wird schon seit mehr als 150 Jahren gebadet und gekurt.

Diese Tradi­tion fort­zu­führen, war eines der wich­tigsten Ziele der Stadt Salz­burg, als sie beschloss, den in die Jahre gekom­menen Vorgän­gerbau aus den 1950er-Jahren abzu­reißen und durch einen Neubau mit erwei­tertem Angebot zu ersetzen.

Glie­de­rung

Wer sich dem Neubau vom Kurgarten aus nähert, stößt auf einen leicht geschwun­genen mono­li­thi­schen Baukörper, dessen Beklei­dung aus verti­kalen marmor­weißen Kera­mikla­mellen für vornehme Offen­heit sorgt. Die klas­si­sche Gebäu­de­glie­de­rung in Sockel, Beletage und Ober­ge­schoss wird dem Betrachter erst auf den zweiten Blick bewusst.

Sockel

In den drei Ebenen des Sockel­ge­schosses sind die Gymnastik‑, Massage- und Thera­pie­räume des Kurhauses sowie der Eingang und die Umkleiden des Schwimmbad- und Sauna­be­reichs unter­ge­bracht.

Hinter der Glas­fas­sade der Beletage ist deut­lich die sanft wogende Decke der Schwimm­halle zu erkennen. Darüber befinden sich das Bad- und das Sauna-Restau­rant sowie der Sauna­be­reich mit vier Saunen, Dampfbad und Dach­ter­rasse mit Infi­nity Pool.

Ankommen

Dass es den Archi­tekten gelungen ist, trotz eigen­ständig arti­ku­lierter Bereiche ein gestal­te­risch einheit­li­ches Gebäude zu schaffen, zeigt sich schon in der Eingangs­halle. Im Mittel­punkt steht eine breite Himmels­lei­ter­treppe mit marmor­weißem Terraz­zo­stufen und ‑podesten, die gera­de­wegs unter die wellen­för­mige Schwimm­hal­len­decke zu führen scheint.

Erst wenn man im 2. Ober­ge­schoss die Kasse zum Bade- und Sauna­be­reich erreicht hat, wird die große Fest­ver­gla­sung erkennbar, die den Eingangs­be­reich von der Bade­welt trennt.

Umkleiden

Nach der Zugangs­kon­trolle kommen die Besu­cher zunächst in den Umklei­de­be­reich, dessen in hellem Grün und Blau gestreifte Umklei­de­ka­binen an luftige Strand­körbe am Meer erin­nern.

In dieses Bild passen auch die 60 cm langen, abwech­selnd in 20 und 30 cm breiten Streifen auf Wänden und Böden verlegten Fein­stein­zeug­fliesen der Serie Savona von Agrob Buchtal. Ihre lebhaften, bewegten Ober­flä­chen im Farbton Kalk sorgen im Zusam­men­spiel mit der Unre­gel­mä­ßig­keit des freien Verbands für eine gebor­gene, erdig-warme Raum­at­mo­sphäre.

Auftau­chen

Über den oberen Teil der Himmels­lei­ter­treppe gelangen die Bade­gäste schließ­lich zur Schwimm­halle mit Sprung­turm, Sport‑, Kinder- und Fami­li­en­be­cken. Diese Treppe eröffnet Blick­be­züge sowohl zur Eingangs­halle als auch zum Umkleide- und Bade­be­reich und erleich­tert damit die Orien­tie­rung im Gebäude maßgeb­lich.

Beson­ders eindrucks­voll ist es, wenn Bade­gäste auf dem Weg nach oben – gleichsam direkt aus dem Boden „auftau­chend“ – in der großen, licht­durch­flu­teten Schwimm­halle ankommen. Hier finden sie nicht nur eine weit­läu­fige Bade­land­schaft mit scheinbar schwe­relos mäan­drie­render Anhang­decke vor, sondern auch spek­ta­ku­läre Ausblicke auf die Salz­burger Altstadt und den Kurgarten.

Konti­nuum

Im Kontrast zu diesem über­wäl­ti­genden Natur- und Formen­schau­spiel steht das zurück­hal­tende Farb- und Mate­ri­al­kon­zept der Bade­land­schaft. Vorherr­schend sind insbe­son­dere die sand­braunen bzw. weißen Ober­flä­chen der Wände und der Decke sowie die eben­falls komplett mit kalk­far­benen Fliesen der Serie Savona belegten Böden.

Dank der glei­chen Größe, Farbe und Verle­gungsart wie in der Umkleide und der oberen Himmels­lei­ter­treppe erscheint der gesamte Umkleide- und Bade­be­reich als ein zusam­men­hän­gendes Konti­nuum.

Den einzigen und somit bestim­menden Farb­ak­zent bilden die in hellem Türkis leuch­tenden Wasser­be­cken, die atmo­sphä­risch an die vielen kris­tall­klaren Gebirgs­seen in der Umge­bung Salz­burgs erin­nern. Diese Wirkung basiert auf 12,5 x 25 cm großen Wand- und Boden­fliesen der Serie Chroma Pool im Farbton Türkis Mittel.

„Die Glasur lässt das Wasser auf natür­liche Art so erscheinen, als würde es aus eigener Kraft auf diese Weise schim­mern“, erklärt uns Archi­tekt Alfred Berger.

Blick zum Mönchs­berg

Als inte­graler Teil der Bade­land­schaft verfügt auch der Boden des Sauna­be­reichs im 5. Ober­ge­schoss über strei­fen­förmig verlegte Fein­stein­zeug­fliesen der Serie Savona, hier aller­dings in der Farbe Anthrazit. Dieser Farbton harmo­niert wunderbar mit den holz­be­klei­deten Wänden – und gleich­zeitig mit den dunklen schroffen Mönchs­berg­felsen, einem der Wahr­zei­chen der Salz­burger Altstadt.

Die Fliesen finden sich nicht nur in den Erschlie­ßungs- und Ruhe­be­rei­chen, sondern als archi­tek­to­ni­sches Binde­glied auch in den Duschen und in den teil­weise zur Glas­fas­sade orien­tierten Saunen. „Die Möglich­keit, Savona prin­zi­piell überall im Bad einsetzen zu können – auf dem Boden und an den Wänden ebenso wie im Wasser und in der Sauna – war für uns entschei­dend, als es um die Auswahl einer geeig­neten Fliese ging“, sagt Alfred Berger.

Infi­nity Pool auf der Dach­ter­rasse

Im doppelten Sinn der Höhe­punkt eines jeden Sauna­be­suchs im Para­celsus Bad & Kurhaus ist zwei­fellos das als Infi­nity Pool ausge­bil­dete Außen­be­cken auf der südli­chen Dach­ter­rasse. Ein kleiner Teil des Pools dient den Sauna­gästen als kaltes Tauch­be­cken, während der Rest als 32° warmes Sole­be­cken ausge­führt ist.

Dank des erhöht auf der Dach­fläche posi­tio­nierten Pools mit hoch­lie­gendem Wasser­spiegel und außen tief ange­ord­neter Über­lauf­rinne kann der Blick unge­hin­dert über fast ganz Salz­burg schweifen.

Die sanft gerun­deten Pool­ränder und die anthra­zit­far­benen 5 x 5 cm großen Mosa­ik­fliesen der Serie Chroma Plural schaffen eine grazile Klein­tei­lig­keit, die im als Nackt­ba­de­be­reich konzi­pierten Pool für ein gebor­genes Wohl­ge­fühl sorgt.

Fazit

Auch wenn sich das Gebäude an vielen Stellen zur Stadt öffnet, ist diese Gebor­gen­heit überall erlebbar. Sie entsteht nicht zuletzt durch das ange­nehm durch­gän­gige Gestal­tungs­kon­zept, das auf natür­li­chen Farben und Mate­ria­lien beruht und so eine intuitiv-sinn­lich erfahr­bare Bade­welt bietet – ein wich­tiger Aspekt an einem Ort, an dem sich Menschen in verletz­li­cher Nackt­heit begegnen.

Das Para­celsus Bad & Kurhaus bietet große Gesten und feinste Details. Es macht seinen Gästen viele verschie­dene Ange­bote in vielen verschie­denen Berei­chen. Durch die gekonnte Kombi­na­tion von flie­ßenden Grund­rissen und gehalt­vollen Mate­ria­lien ist es an jeder Stelle ein Erlebnis.

Wir waren das.

Projekt­be­tei­ligte und Daten

Photos

Michael Chris­tian Peters
Chris­tian Rich­ters

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Archi­tekten

Berger+Parkkinen Archi­tekten
Schön­brunner Straße 213–215
A – 1120 Wien

Eröff­nung

2019

Fliesen

Agrob Buchtal GmbH
Buchtal 1
D‑92521 Schwar­zen­feld

 

Adresse

Para­celsus Bad & Kurhaus
Auer­sperg­straße 2
A – 5020 Salz­burg

 

Pläne

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KUFA-Kreisel

Von 0 auf 1

Der KUFA-Kreisel in Lyss

Influ­enzer

Ein riesiger Plat­ten­spieler hat aus einem kleinen neuen Kreis­ver­kehr im schwei­ze­ri­schen Lyss (das liegt zwischen Biel und Bern) eine inter­na­tional bekannte Attrak­tion gemacht.

Initia­toren des Projekts waren der benach­barte Konzert­ver­an­stalter KUFA und der Unter­nehmer Marc Gehri. Der Plat­ten­spieler ist also nicht nur aufgrund seiner runden Form sehr gut geeignet, er stellt auch so zeichen­haft wie witzig eine Nähe zu seiner Umge­bung her.

LP der Woche

Die einfachsten Ideen sind ja oft die besten. Der Plat­ten­teller ist so kreis­rund wie ein Kreis­ver­kehr und Vinyl schafft einen stim­migen und emotio­nalen Bezug zur Musik im Allge­meinen und zur KUFA im Beson­deren.

Und dennoch war es von der Idee bis zur Umset­zung ein weiter Weg. KUFA, das Bauun­ter­nehmen Gehri Aarberg, die Gemeinde Lysss und das Tief­bauamt brauchten einen vier Jahre langen Atem, um ihre Pläne letzt­lich durch- und umzu­setzen.

Neben Planung und Geneh­mi­gung war auch der Bau selbst nicht ganz einfach. So waren ehren­amt­liche Helfer eine ganze Woche lang damit beschäf­tigt, die rund 800 Metall­plätt­chen am Plat­ten­teller zu befes­tigen.

You sexy thing

Seit seiner Einwei­hung im Mai 2019 wird der KUFA-Kreisel in den sozialen Medien gefeiert. Das Drohnen-Video wurde in kurzer Zeit mehr als 150.000-mal gesehen – welcher Verkehrs­planer kann da schon mithalten?

Gleich­zeitig kann man davon ausgehen, dass der „Sexiest Traffic Round­about on Earth“ auch den Auto­fahren ein Lächeln abringen kann.

33 ⅓

Man könnte also sagen: Der KUFA-Kreisel ist eine gelun­gene Mischung aus Funk­tion, Gestalt und Wieder­erken­nungs­wert. Davon profi­tieren Gemeinde und Spon­soren glei­cher­maßen.

Was dem KUFA-Kreisel noch fehlt, ist ein Tonarm. Der wurde (bisher) aus Gründen der Sicher­heit und knapper Finanz­mittel nicht reali­siert. Viel­leicht kommt das ja noch, wenn gleich­zeitig die Geschwin­dig­keit auf 33 ⅓ redu­ziert wird.

Wir waren das.

Projekt­be­tei­ligte und Daten

Bauherr

Gemeinde Lyss
Maarkt­platz 6
CH – 3250 Lyss

Eröff­nung

2019

Idee & Gestal­tung

Kultur­fa­brik KUFA Lyss
Werdtstrasse 17
CH – 3250 Lyss

Gehri AG Aarberg
Seiden­gasse 7
CH – 3270 Aarberg

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Photos

Kultur­fa­brik KUFA Lyss, Thomas Hässig (Drohne)
Gehri AG, Marc Gehri

Video

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Allianz Arena

Über den Wolken

Austausch der Hubkissen in der Allianz Arena

Compa­neer

Situa­tion

Die Allianz Arena ist das vermut­lich schönste und spek­ta­ku­lärste Stadion in Deutsch­land. Das liegt vor allem an der Archi­tektur von Herzog de Meuron und den gestalt­prä­genden Fassaden- und Dach­ele­menten. Und am FC Bayern natür­lich auch…

Zur Dach­kon­struk­tion der Allianz Arena gehörten insge­samt 19 hydrau­lisch verfahr­bare Kissen­ele­mente. Sie dienten der Entlüf­tung, waren aller­dings sehr wartungs­in­tensiv und häufig nur einge­schränkt nutzbar. Darüber hinaus verschmutzten sie konti­nu­ier­lich die Unter­hang­bahnen unter dem Stadi­on­dach.

Eigen­tümer des Stadions ist die Allianz Arena München Stadion GmbH, eine 100%ige Tochter der FC Bayern München AG. Die hier verant­wort­li­chen Gebäu­de­tech­niker stießen das Projekt an. Eine Sanie­rung der vorhan­denen Technik war aus wirt­schaft­li­chen Gründen keine Option.

Problem & Lösung

Die Hubkissen sollten also durch eine robus­tere Lösung ersetzt werden – eine Lösung, die in 52 Metern Höhe noch zu montieren war.

Bei solch kitz­ligen Aufgaben kommt Compa­neer ins Spiel. Die Stadi­on­spe­zia­listen aus München haben, in Zusam­men­ar­beit mit Fach­pla­nern und ‑firmen, zunächst das Konzept für den Ersatz des hydrau­li­schen Kissen­ele­mente erar­beitet. Dann wurde gemeinsam mit dem Objekt­über­wa­cher R+R Fuchs PartGmbB die Umset­zung fest­ge­legt.

Zur Anwen­dung kamen elek­trisch ange­trie­bene Lamel­len­ele­mente, welche die kompli­zierten und aufwen­digen hydrau­li­schen Kissen ersetzen.

Hubschrau­ber­ein­satz

In einem ersten Schritt wurden im Jahr 2018 zunächst vier der insge­samt 19 Hubkissen ausge­tauscht. Diese mussten sich zunächst über eine Sommer- und eine Winter­pe­riode beweisen. Das Ergebnis waren klei­nere Anpas­sungen, insge­samt jedoch bewährten sich die neuen Lamel­len­ele­mente auch unter schwie­rigen klima­ti­schen Bedin­gungen bestens. Selbst bei strengen Minus­tem­pe­ra­turen war eine Öffnung der Lamellen jeder­zeit möglich.

Also wurden in zwei weiteren Bauphasen die verblei­benden 15 Hubkissen durch neue Elemente mit einem Gewicht von jeweils knapp 1,5 Tonnen ersetzt – in 52 Metern Höhe. Dazu wurden immer ein Lasten­hub­schrauber und viel Geschick erfor­der­lich und aufge­bracht. Die maximal zuläs­sige Trag­last des Hubschrau­bers wurde fast komplett ausge­reizt.

Compa­neer betreute auch die Vergabe und die anschlie­ßende Projekt­steue­rung auf der Baustelle, inklu­sive der Koor­di­na­tion am Flugtag.

Hat alles bestens geklappt.

Wir waren das.

Projekt­be­tei­ligte und Daten

Projekt­steue­rung

Compa­neer GmbH
Parkstr. 22
D – 80339 München 

 

Metallbau

Erhard Brandl GmbH & Co. KG
Eich­stätter Str. 16
D – 85117 Eiten­sheim

 

Adresse

Allianz Arena
Werner-Heisen­berg-Allee 25
D – 80939 München

Heli­ko­pter

Wucher Heli­c­opter GmbH
Hans-Wucher-Platz 1
A – 6713 Ludesch

 

Höhen- und Anschluss­ar­beiten

Membranbau Sieber GmbH
Seeoner Str. 10
D – 83119 Obing

Photos

Compa­neer GmbH
Groezi auf Pixabay
Richard Bartz, Munich aka Makro Freak

Eröff­nung

2013

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Video

Unser Blog

Unser News­letter

Spiel­platz der Nationen

Farben, Fahnen, Fall­schutz

Der Spiel­platz der Nationen in Magde­burg

REGUPOL

Beson­ders

In Magde­burg gibt es mehr als 130 Spiel­plätze. Der jüngste ist der „Spiel­platz der Nationen“ im südwest­li­chen Stadt­teil Suden­burg. Das Beson­dere daran ist der fugen­lose Fall­schutz­belag. Er zeigt eine Euro­pa­karte mit allen Haupt­städten. Reali­siert hat den Boden REGUPOL aus Bad Berle­burg.

Berei­chernd

Der Spiel­platz der Nationen berei­chert die Gegend unge­mein. Der hier bereits vorhan­dene Spiel­platz wurde groß­zügig um 1.200 m² auf eine nun 3.200 m² große Fläche für Spiel und Frei­zeit erwei­tert. Hier kann man nun gleich­zeitig spielen, lernen und entspannen, und das vor farben­froher Kulisse, die gene­ra­ti­ons­über­grei­fend alle Besu­cher und ihre Begleiter anspre­chen dürfte.

Lage

Im Westen grenzt der Spiel­platz der Nationen an die Straße „Langer Weg“, im Süden an Wohn­be­bauung. Auf den anderen Seiten öffnet er sich zum Schulhof der Grund­schule Suden­burg, benach­barten Sport­an­lagen und einem nahe­lie­genden Kinder­garten. Für Auslas­tung ist also gesorgt.

Fall­schutz und Seil­kon­struk­tion

Das Beson­dere und Spek­ta­ku­läre ist die neu gebaute Erwei­te­rungs­fläche. Gestalt­prä­gend ist der fugen­lose playfix Fall­schutz­belag, der eine Land­karte von Europa und all seinen Haupt­städten zeigt. Darauf steht eine Spiel­kom­bi­na­tion zum Balan­cieren, Klet­tern und Rutschen mit Balan­cier­seilen, einer Seil­wippe, einer Slack­line und einer Röhren­rut­sche. Ein weiteres schönes Detail: Auf den Seil­türmen wehen die Flaggen der Part­ner­länder der angren­zenden Grund­schule.

Die Umset­zung

Das Aufbringen des Fall­schutzes in dieser Form war ein durchaus anspruchs­volles Vorhaben, für das erfah­rene Experten benö­tigt wurden. In Zusam­men­ar­beit zwischen REGUPOL und der Teu2Tec wurden detail­ge­treue Scha­blonen von Europa für die Reali­sie­rung der Maßnahme entwi­ckelt.

Die farbige EPDM-Nutz­schicht wurde mit Hilfe der Scha­blonen aus REGUPOL Bahnen­ware nach einem genauen Raster­plan auf der Basis­schicht verlegt. Die Scha­blone wurden so herge­stellt, dass sie sowohl die Konturen Europas als auch die der Ufer­zone darstellten. So war es den Experten von REGUPOL möglich, beides in einem Arbeits­gang herzu­stellen.

Die Schrift­züge mit den Haupt­städten wurden vorge­fer­tigt und auf Träger­ge­webe gelie­fert. Vor Ort wurden die einzelnen Teile einge­messen und mit Kleber auf der Basis­schicht fixiert. Im Anschluss wurde die aus erdgelb und maigrün gemischte EPDM-Deck­schicht „Europa“ einge­bracht.

REGUPOL lieferte und instal­lierte den fugen­losen playfix Fall­schutz­belag. Scha­blonen, Schrift­züge und Sterne stammen von Teu2Tec aus Gütersloh.

Das Tram­polin

Südlich von „Europa“ befindet sich eine vergleichbar gestal­tete Fläche. Zur regen­bo­gen­blauen Grund­farbe wurden zwölf citro­gelbe, vorge­fer­tigte Sterne einge­bracht. Auch hier wurden die Sterne auf die Basis­schicht geklebt und im Anschluss die regen­bo­gen­blaue Grund­farbe ange­ar­beitet. Diese 26 m² große Fläche symbo­li­siert die Flagge Europas. In diese Fläche inte­griert ist ein Tram­polin, auf dem bis zu acht Kinder gleich­zeitig Spaß haben können.

Zum Projekt gehört außerdem ein Sand­spiel­be­reich unter Bäumen im Westen. Hier findet sich eine Nest­schau­kel­kom­bi­na­tion mit Schau­kel­sitz und Vogel­nest­schau­kel­korb für die jüngeren Kinder.

Farben, Fahnen, Fall­schutz

Die gesamte Fläche ist mit verschie­denen, teils poppig bunten Sitz­bänken, Abfall­be­häl­tern und Fahr­rad­bü­geln ausge­stattet. Den nörd­li­chen Abschluss bildet ein beson­ders gene­ra­ti­ons­über­grei­fender Bereich mit Tisch­ten­nis­platte, Stand­ki­cker und einer Boule­fläche. Hier begegnet man sich bei gemein­samen Akti­vi­täten. Darüber hinaus sind die Rasen- und Gehölz­flä­chen, die die Spiel­be­reiche umschließen, neu ange­legt worden.

Der Spiel­platz der Nationen ist sehr gut zoniert und gestaltet. Gene­ra­ti­ons­über­grei­fend. Seine Einma­lig­keit verdankt er der schönen euro­päi­schen Grund­idee und der wunder­baren Umset­zung mit viel Farbe, Fahnen und vor allem Fall­schutz.

Das waren wir.

Projekt­daten und betei­ligte Firmen

Scha­blonen & Schrift­züge

Teu2tec GmbH
Senner Str. 32
D – 33335 Gütersloh

Photos

Teu2tec

Spiel­flä­chen & Fall­schutz

REGUPOL BSW GmbH
Am Hilgen­acker 24
D‑57319 Bad Berle­burg

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Bauherr

Stadt Magde­burg

Adresse

Langer Weg
D – 39112 Magde­burg

Eröff­nung

19. August 2019

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For Forest

Das Stadion als Blumen­topf

FOR FOREST im Wörther­see­sta­dion Klagen­furt

Litt­mann Kultur­pro­jekte

Klagen­furt

Am 8. September 2019 wurde „FOR FOREST – Die unge­bro­chene Anzie­hungs­kraft der Natur“ eröffnet. „FOR FOREST“ ist eine tempo­räre Instal­la­tion des Künst­lers Klaus Litt­mann. Sie verwan­delt das Wörthersee Stadion in Klagen­furt in einen mittel­eu­ro­päi­schen Wald mit 299 Bäumen. Es geht um Entwal­dung und Klima­wandel. FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 bei freiem Eintritt geöffnet.

Klima

FOR FOREST setzt sich mit Klima­wandel und der soge­nannten Entwal­dung ausein­ander. Wiki­pedia erklärt Entwal­dung als Umwand­lung von Wald­flä­chen in andere Nutzungs­formen. Dabei gehen Lebens­räume und die sozio-ökono­mi­sche Funk­tionen des Waldes verloren. Die welt­weite Entwal­dung ist gemeinsam mit der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe eine der maßgeb­li­chen Ursa­chen für die globale Erwär­mung.

Die Inspi­ra­tion zu FOR FOREST entnahm Klaus Litt­mann der mehr als 30 Jahre alten Blei­stift­zeich­nung „Die unge­bro­chene Anzie­hungs­kraft der Natur“ des öster­rei­chi­schen Künst­lers und Archi­tekten Max Peintner.

Mit der Instal­la­tion soll unsere Wahr­neh­mung von Natur und ihrer Bedeu­tung sensi­bi­li­siert werden. Es besteht nämlich die Gefahr, dass wir die Selbst­ver­ständ­lich­keit der Natur eines Tages nur noch in spezi­ellen Gefäßen bestaunen können. Unge­fähr so, wie wir in den Zoo gehen, um uns Tiere anzu­sehen. Sagt jeden­falls Klaus Litt­mann.

Im Gegen­satz zu einem Zoo sind die Ausstel­lungs­ob­jekte hier aller­dings wenig exotisch, sondern vor allem heimisch: Der vom Land­schafts­ar­chi­tekten Enzo Enea gestal­tete Wald zeichnet sich durch eine bemer­kens­werte Arten­viel­falt von Silber­birke, Erle, Espe, Silber­weide, Hain­buche, Feld­ahorn und Stiel­eiche aus.

Wahr­neh­mung

Das Wörther­see­sta­dion wurde anläss­lich der Fußball-Euro­pa­meis­ter­schaft 2008 in Öster­reich und der Schweiz neu gebaut. Entworfen hat es der renom­mierte Archi­tekt Albert Wimmer. Das Stadion ist die Heimat des Zweit­li­gisten Austria Klagen­furt, der bei seinen Heim­spielen aller­dings meist nur 1.000 Zuschauer begrüßen kann.

Schon deshalb ist es gut, dass dieses bedeu­tende Bauwerk mit seinen 30.000 Zuschau­er­plätzen zumin­dest zwischen­zeit­lich wieder mehr Aufmerk­sam­keit bekommt, und zwar als Schau­platz von Kunst.

Von der Tribüne aus können Besu­cher die Wald­fläche aus unge­wohnter Perspek­tive betrachten. Dieses fiktional wirkende Bild soll bei den Besu­chern ganz unter­schied­liche Wahr­neh­mungen und Reak­tionen auslösen. Je nach Tages- oder Nacht­zeit bilden die Bäume eine sich ständig verän­dernde Land­schaft, die sich durch Witte­rungs­ein­flüsse und die Farben des Herbstes weiter verän­dern wird.

 

Danach

Nach dem Ende der Instal­la­tion wird der Wald an einen öffent­li­chen Ort in der Nähe des Wörther­see­sta­dions verpflanzt und bleibt als leben­dige, sich weiter verän­dernde “Wald­skulptur” erhalten. Hierzu ist ein Pavillon geplant, indem das Projekt dauer­haft doku­men­tiert wird und von Schü­lern und Studenten genutzt werden kann.

FOR FOREST wird von einem viel­fäl­tigen Rahmen­pro­gramm themen­ver­wandter Veran­stal­tungen und Ausstel­lungen begleitet. Das Wörther­see­sta­dion wird auch als Kulisse für Auffüh­rungen und Proben des Wiener Burg­thea­ters dienen.

Finan­ziert wird FOR FOREST durch „private Ermög­li­cher“ und Mäzene, Firmen und Sach­leis­tungen. Es besteht auch die Möglich­keit, das Projekt durch Baum­pa­ten­schaften zu unter­stützen.

In den ersten 14 Tagen hatte die Instal­la­tion bereits 60.000 Besu­cher. Sie kann täglich von 10 bis 22 Uhr besucht werden.

Das waren wir.

Projekt­daten und betei­ligte Firmen

Land­schafts­planer

Enea GmbH  
Buech­strasse 12
8645 Rapperswil-Jona
Schweiz

 

Adresse

Südring 207
9020 Klagen­furt am Wörthersee Öster­reich

Instal­la­tion

Litt­mann Kultur­pro­jekte
Spalen­torweg 13
4051 Basel
Schweiz

Photos

Gerhard Maurer
UNIMO

Archi­tekt des Stadions

Albert Wimmer ZT-GmbH
Flach­gasse 53
1150 Wien

 

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Stuten­seebad

Und alle sind glück­lich

Das Stuten­seebad in Stutensee

4a Archi­tekten

Alles unter einem Dach

Das Stuten­seebad ist ein kommu­nales Schwimmbad. Das bedeutet unter­schied­liche Nutzer­gruppen mit unter­schied­li­chen Bedürf­nissen und Ansprü­chen: Schulen, Vereine, Fami­lien und Hobby­schwimmer aller Alters­klassen.

Dazu kommt meist noch ein schmales Budget, in Stutensee auch noch ein kleines Grund­stück. Unter diesen Bedin­gungen eine gestal­te­risch und wirt­schaft­lich über­zeu­gende Lösung mit breitem Ange­bots­spek­trum zu reali­sieren, ist so einfach nicht. 4a Archi­tekten ist das nach­haltig gelungen.

Lage

Das Stuten­seebad liegt zwischen dem Schul- und Sport­zen­trum und dem neuen Fest­platz am Orts­rand von Stutensee, einer Stadt mit 24.000 Einwoh­nern in der Nähe von Karls­ruhe.

Aufgrund des hohen Grund­was­ser­spie­gels wurde der Neubau um zwei Meter über Gelän­de­ni­veau reali­siert. Diese erhöhte Lage verleiht dem Baukörper größere Präsenz und einen selbst­be­wussten Eingangs­be­reich mit groß­zü­giger Frei­treppe, die sich auch sehr gut als Treff­punkt eignet. Im Inneren ergibt sich aus der Gebäu­de­höhe mehr Privat­heit und eine größere Aufent­halts­qua­lität.

Archi­tektur und Orga­ni­sa­tion

Archi­tek­to­nisch glie­dert sich das Stuten­seebad in zwei zusam­men­hän­gende Baukörper, die schon von außen deut­lich ablesbar sind. Der eine beher­bergt die Bade­halle, der andere den Eingangs- und Umklei­de­be­reich.

Die beiden Körper sind annä­hernd gleich groß und greifen in Form und Mate­ria­lität inein­ander. Beide bieten viel Tages­licht durch groß­for­ma­tige Öffnungen, aber auch geschlos­sene Elemente, wo es nötig ist. Die Bade­halle bietet eine spürbar größere Raum­höhe – auch das tut sowohl der Atmo­sphäre als auch der Orien­tie­rung gut.

Dank der zurück­hal­tenden Möblie­rung und der so sach­li­chen wie eleganten Auswahl von Farben und Ober­flä­chen wirkt das Stuten­seebad an jeder Stelle hell, luftig und geräumig.

Angebot

Die Bade­halle umfasst ein Schwim­mer­be­cken, ein Lehr­schwimm­be­cken mit Rutsch­bahn, Brodel­bucht, Nacken­schwaller sowie Massa­ge­düsen mit einer Wasser­tiefe von max. 1,20 Meter sowie einen Klein­kind­be­reich mit insge­samt 368 m² Wasser­fläche.

Eine über­dachte Terrasse nach Osten erwei­tert das Angebot in den Außen­be­reich. Der nach Süden an die Bade­halle angren­zende Eingangs- und Umklei­de­be­reich mit Dusch- und Neben­räumen setzt sich durch die gerin­gere Raum­höhe von dieser ab.

Die beiden Baukörper greifen entlang der gesamten Bade­halle in Form und Mate­rial inein­ander. Das umlau­fende Band der Stahl­blech­fas­sade zeigt diese Verzah­nung auch nach außen.

Bauweise

Die klare Orga­ni­sa­tion von Bade­halle und Umklei­de­be­reich ermög­lichte eine kompakte und ökono­mi­sche Bauweise mit einem güns­tigen Verhältnis zwischen Ober­fläche und Gebäu­de­vo­lumen. So lassen sich nicht nur die Baukosten, sondern auch die Kosten im Betrieb redu­zieren.

Nach Westen, Norden und Osten bieten teils raum­hohe Glas­fas­saden Ausblicke in die Umge­bung (und lassen viel Tages­licht hinein). Die Auskra­gungen der Boden­platte und der Dach­fläche im Westen ermög­li­chen die gene­röse Eingangs­zone mit Frei­treppe. Im Osten gewähren sie den Über­gang zum Frei­be­reich mit Liege­wiese.

Um den Anteil der Glas­fas­saden zu redu­zieren, wurde die obere Fassa­den­fläche im Norden geschlossen. Der Ausblick blieb dabei erhalten. Gerin­gere Raum­höhen im Eingangs- und im Umklei­de­be­reich redu­zieren das Bauvo­lumen. Zudem entsteht durch die unter­schied­lich hohen Baukörper ein Versatz am Schnitt­punkt der Dach­flä­chen, der das Stuten­seebad formal und inhalt­lich struk­tu­riert. Gleich­zeitig versorgt ein Ober­licht­band den Innen­raum mit zusätz­li­chem Tages­licht.

Mate­rial

Die Mate­ria­lien im Stutensee-Bad wurden entspre­chend ihrer Eignung einge­setzt: Keller- und Erdge­schoss wurden in Sicht­beton ausge­führt, das Trag­werk der weit gespannten Bade­halle und des Umklei­de­be­reichs wurde in Holz­bau­weise errichtet. Auch die abge­hängten, akus­tisch wirk­samen Lamellen-Decken und Wand­ver­klei­dungen sowie die gelochte Seekie­fer­decke im Umklei­de­trakt wurden in Holz ausge­führt. Dabei sorgte der hohe Vorfer­ti­gungs­grad der Holz­ele­mente für eine wirt­schaft­liche Bauweise und kürzere Bauzeiten.

Die Holz­rip­pen­decke wurde vorge­fer­tigt – inklu­sive Dach­ent­wäs­se­rung, Beleuch­tung, ELA-Anlage und abge­hängter Lamellen-Decke aus heimi­scher Weiß­tanne. Die Paneele zwischen den Holz­rippen der Decke und an der Wand prägen die Innen­raum­wir­kung des Stuten­see­bads maßgeb­lich. Die Lamel­len­struktur ist nicht nur gestal­te­ri­sches Element, sie opti­miert auch die Raum­akustik.

Im Umkleide- und Eingangs­be­reich ist die tiefer liegende Holz­rip­pen­decke mit einer gelochten, weiß lasierten Akus­tik­decke aus Seekie­fer­platten verkleidet.

Und alle sind glück­lich

Der kommu­nale Schwimm­badbau hat immer viel mit Budget und Betriebs­kosten zu tun. Und mit den hete­ro­genen Nutzer­gruppen, die so alle ihre Ansprüche anmelden. Und natür­lich mit Nach­hal­tig­keit, was man in diesem Zusam­men­hang mit Wirt­schaft­lich­keit und Lang­le­big­keit über­setzen kann.

Das Stuten­seebad bietet verschie­dene Ange­bote für verschie­dene Nutzer­gruppen. Alles unter einem Dach, alles klar struk­tu­riert und elegant umge­setzt; mit Holz­de­cken, Glas­fas­saden, Sicht­beton, Fein­stein­zeug und Mosa­ik­fliesen. Ein eigent­lich kleines Bad, das ausge­spro­chen groß­zügig wirkt. Und alle sind glück­lich.

Es gibt vermut­lich nicht viele Städte dieser Größen­ord­nung, die ihren Bürgern ein solches Bad bieten können.

PROJEKTDATEN

Archi­tekt

4a Archi­tekten GmbH
Hall­straße 25
70376 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Stutensee
Rathaus­straße 3
76297 Stutensee

Team

Planung:
Anke Pfudel-Till­manns (Projekt­lei­tung), Kateryna Shelegon
Ausschrei­bung und Vergabe:
Markus Christ, Simone Mann, Silvia Nanz und Jan Voll­stedt
Baulei­tung: Philipp Schmid
Baulei­tung ab 01/2018: 2Plus Bauma­nage­ment

Standort

Stutensee-Bad
Erich-Kästner-Straße 3
D – 76297 Stutensee

Luft­bild

Danke, Google!

Eröff­nung

September 2018

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

David Matthiessen

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