Nemzeti Atlé­tikai Központ

Nemzeti Atlé­tikai Központ in Buda­pest

Im Anschluss Pergola

Eine spek­ta­ku­läre Beson­der­heit ist, dass das Dach nach dem Event erhalten bleibt und in einen über­dachten öffent­li­chen Raum umge­wan­delt wird.

Das Stadion ist Teil eines gewal­tigen Plans zur Revi­ta­li­sie­rung eines ehema­ligen Indus­trie­ge­ländes – mit Stadion, Park, Brücke und Trai­nings­zen­trum.

Das Nemzeti Atlé­tikai Központ (Natio­nales Leicht­ath­le­tik­zen­trum) ist ein im Juni 2023 eröff­netes Stadion im Bezirk Feren­cváros im Süden der unga­ri­schen Haupt­stadt Buda­pest. Es wurde anläss­lich der Leicht­ath­letik-WM 2023 errichtet und bietet zunächst 40.000 Plätze. Nach der WM wird die Anlage an der Donau für die Nach­nut­zung auf 15.000 Plätze zurück­ge­baut.

Die Planung stammt von Napur archi­tect Kft Buda­pest, das Dach von Buro Happold und schlaich berger­mann partner (sbp).

Das Stadion ist Teil eines gewal­tigen Plans zur Revi­ta­li­sie­rung eines ehema­ligen Indus­trie­ge­ländes (Vituki). Dazu gehören neben dem Stadion ein Park, eine Brücke und ein neues Trai­nings­zen­trum, das über diese neue Brücke erreichbar ist.

Eine spek­ta­ku­läre Beson­der­heit ist, dass der Ober­rang mit seinen 25.000 Plätzen nach der Leicht­ath­letik-WM komplett abge­baut wird, das Dach aber voll­ständig erhalten bleibt – und in einen über­dachten öffent­li­chen Raum umge­wan­delt wird.

Archi­tekt

Napur Archi­tect Archi­tec­tural Office Ltd.

Bauherr

ÉKM

Lauf­bahnen & Equip­ment

Mondo

An Wochen­tagen werden hier eine Lauf­bahn, eine Roll­schuh­bahn, ein Street­workout, ein Trai­nings­be­reich und ein Street­food-Service zur Verfü­gung stehen.

Das Vermächtnis dieses Events dürfte also spek­ta­kulär werden: Das Nemzeti Atlé­tikai Központ bildet das Zentrum des neuen Parks im sanierten Indus­trie­ge­biet, inklu­sive des umlie­genden Donau­ufer­be­reichs.

Außerdem erhält Buda­pest einen neuen öffent­li­chen Sport- und Erho­lungs­park.

Das Stadion wurde in der Mitte des Parks errichtet. An Wochen­tagen werden hier anstelle des provi­so­ri­schen Ober­rangs eine über­dachte und beleuch­tete Lauf­bahn, eine Roll­schuh­bahn, ein Street­workout, ein Trai­nings­be­reich und ein Street­food-Service zur Verfü­gung stehen.

Das Dach besteht aus einer auf dem Spei­chen­rad­prinzip basie­renden Trag­kon­struk­tion aus Druck- und Zugringen, an denen am Dach­rand in den Kurven je zwei Video­lein­wände und Anzei­ge­ta­feln aufge­hängt wurden.

Unter den Tribünen befindet sich eine weitere Lauf­strecke, die zum Aufwärmen genutzt werden kann.

Alle Lauf­bahnen stammen von Mondo. MONDOTRACK WS™ besteht fast zur Hälfte aus Natur­kau­tschuk und schad­stoff­freien, recy­celten Mate­ria­lien. Damit erfüllt sie die strengsten Zerti­fi­zie­rungs­kri­te­rien für die Emis­sion flüch­tiger orga­ni­scher Verbin­dungen.

Neben den 14.000 m² Lauf­bahn stammt auch das sons­tige leicht­ath­le­ti­sche Equip­ment von Mondo – in Buda­pest erst­malig auf das Erschei­nungs­bild des Events abge­stimmt.

Standort

Natio­nales Leicht­ath­le­tik­zen­trum
Nemzeti Atlé­tikai Központ

Buda­pest
Hajóál­lomás u. 1
1095 Ungarn

Eröff­nung

2023

Die Dach­kon­struk­tion bildet zukünftig eine Art urbaner Pergola, während der Innen­raum mit seinen Sport­flä­chen als öffent­lich zugäng­li­cher, städ­ti­scher Raum am Ufer der Donau dienen wird.

Die Dach­kon­struk­tion bleibt nach den Wett­kämpfen erhalten, also auch die gesamte Beleuchtungs‑, Beschal­lungs- und Anzei­ge­ta­fel­an­lage. Damit wird es möglich sein, hier auch in Zukunft – unter Zuhil­fe­nahme mobiler Tribünen – große inter­na­tio­nale Events auszu­tragen.

Diese mobilen Tribünen im Ober­rang können bis zu 25.000 Plätze aufnehmen, denkbar sind aber auch gerin­gere Kapa­zi­täten. In jedem Fall werden diese tempo­rären Struk­turen nach zukünf­tigen Veran­stal­tungen wieder abge­baut, und die frei­wer­dende Fläche wird dem Brei­ten­sport zurück gegeben.

Die Dach­kon­struk­tion bildet dann eine Art urbaner Pergola, während der Innen­raum mit seinen Sport­flä­chen als öffent­lich zugäng­li­cher, städ­ti­scher Raum am Ufer der Donau und damit im Herzen von Buda­pest, dienen wird.

Die Leicht­ath­letik-Welt­meis­ter­schaften 2023 vom 19. bis zum 27. August werden die größte Sport-Veran­stal­tung sein, die jemals in Ungarn veran­staltet wurde.

Danach wird es eigent­lich noch span­nender.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Videos

Pläne

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Freibad Schlangen

Freibad Schlangen

Wenn alles passt!

Die Geschichte einer kosten­güns­tigen, lang­le­bigen und umwelt­freund­li­chen Sanie­rung mit Vorbild­cha­rakter.

Wie soll eine kleine Gemeinde mit begrenztem Budget die passende Lösung finden, um ihr Bad nach­haltig, attraktiv, kosten­günstig und möglichst schnell zu sanieren?

Die kleine lippi­sche Gemeinde Schlangen (10.000 Einwohner) im Teuto­burger Wald betreibt seit 1926 ein eigenes Freibad. Dieses Freibad Schlangen ist seit bald 100 Jahren ein Zentrum des sozialen Lebens der Gemeinde und von großer Bedeu­tung für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und die soziale Inte­gra­tion. Darüber hinaus ist das Bad ein wich­tiger Treff­punkt für Jugend­liche aus Schlangen und Umge­bung.

Nach seiner Erbauung wurde das Becken bereits 1938 moder­ni­siert und wett­kampf­taug­lich umge­baut. Die heutige Form des Beckens entstand bei der letzten Sanie­rung im Jahr 1976. 45 Jahre später war die nächste Sanie­rung über­fällig.

Zum Freibad Schlangen gehören neben dem Haupt­be­cken ein Funk­ti­ons­ge­bäude mit Umkleide- und Sani­tär­räumen und ein Baby­plansch­be­cken mit Rutsche.

Das große Becken umfasst ein 50-Meter-Becken, einen Sprung­be­reich (1 und 3 Meter) sowie einen abge­trennten Nicht­schwim­mer­be­reich. Diese Bereiche waren drin­gend sanie­rungs­be­dürftig, schon allein wegen der deut­lich spür­baren Wasser­ver­luste.

Wie aber soll sich eine kleine Gemeinde mit begrenztem Budget dieser Aufgabe stellen? Für die Finan­zie­rung des Projekts war die Förde­rung „Sanie­rung kommu­naler Einrich­tungen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kultur“ von entschei­dender Bedeu­tung, denn aus diesem Topf stammen 90% der veran­schlagten Bausumme.

Schwimm­badbau

Schwimmb­ad­mon­tage Schmidt

Bauherr

Gemeinde Schlangen

Betreiber

Gemein­de­werkes Schlangen GmbH

Schwimm­bad­t­echnik

Myrtha Pools

Die tech­nisch beste und kosten­güns­tigste Lösung berück­sich­tigt nicht nur die reinen Baukosten, sondern auch und vor allem die Folge­kosten.

Die Beton­struktur des Becken­kör­pers war bis auf den Becken­kopf trotz ihres Alters nach wie vor in einem guten Zustand. Sie konnte daher weiter­ver­wendet werden.

Gesucht wurde also eine kosten­güns­tige Sanie­rungs­tech­no­logie, die den Ansprü­chen eines Frei­bades in unseren mittel­eu­ro­päi­schen Brei­ten­graden stand­hält und möglichst geringe Folge­kosten nach sich zieht.

Der erste Gedanke war eine Sanie­rungs­rinne aus Beton, die mit einbe­to­nierten Foli­en­streifen eine Verbin­dung zu der ausge­wählten Foli­en­aus­klei­dung herstellt, wurde zunächst ausge­schrieben. Aller­dings sind Beton und Mörtel im Rinnen­be­reich recht anfällig für Frost­schäden und Verwer­fungen der einzelnen Rinnen­ab­schnitte.

Das führt zu unprä­zisen Über­lauf­kannten, die ständig wegen winter­li­cher Frost­schäden nach­ge­bes­sert werden müssen.

Die Firma Schwimmb­ad­mon­tage Schmidt aus Nalbach stellte der kleinen Gemeinde die tech­nisch beste Lösung vor: eine Edel­stahl­sa­nie­rungs­rinne von Myrtha-Pools.

Schwimmb­ad­mon­tage Schmidt instal­liert seit Jahr­zehnten die Myrtha Pools Tech­no­logie, und das welt­weit und auch in olym­pi­sche Wett­kampf­be­cken.

Dank dieser durchweg posi­tiven Erfah­rungen kam auch die Sanie­rungs­rinne des Becken­her­stel­lers Myrtha Pools zum Einsatz. Das ist eine Edel­stahl­rinne mit aufla­mi­niertem Hart-PVC, die mit einer Foli­en­aus­klei­dung sehr gut und dicht zu verar­beiten ist.

Die geplante Beton­rinne wurde also gegen eine Edel­stahl­rinne ausge­tauscht, da die Folge­kosten im Bereich der Frost­si­che­rung damit auf eine Minimum redu­ziert werden können.

Diese Edel­stahl­rinne wird mittels Steh­bolzen auf dem vorbe­rei­teten Becken­kopf geschraubt und ermög­licht so eine perfekte Einstel­lung der Über­lauf­kannte im gesamten Becken und einen kraft­schlüs­sigen Verbund mit dem Becken­körper.

Da die Rinne frost­un­emp­find­lich ist, stellt diese Sanie­rungs­va­ri­ante für den Betreiber eine lang­le­bige, kosten­güns­tige Lösung dar. Die erheb­li­chen Frost­schäden, die der Becken­kopf über die Jahre erfahren hat, werden in Zukunft vermeiden, weil das neue System nur ein Absenken des Wasser­stands um 20 cm benö­tigt, um frost­si­cher zu sein.

Um weitere Kosten einzu­sparen und nach­haltig zu bauen, wurden auch die Treppen, Leitern und Abtren­nungen aus Edel­stahl wieder aufge­ar­beitet und verbaut.

Ein hydrau­li­scher Schwimmb­ad­lifter, der eben­falls auf der Rinne verbaut werden kann, ermög­licht einen barrie­re­armen Zugang zum Wasser.

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort

Freibad Schlangen
Badstraße 29
D – 33189 Schlangen

Eröff­nung

2022

Für rund 500.000 Euro wurde das gesamte Schwimm­be­cken in einen optisch und tech­nisch sehr attrak­tiven Zustand versetzt – und das in einer Bauzeit von gerade mal vier Monaten.

Neben dem sanierten Becken stehen den Besu­chern nun eine groß­zü­gige Liege­wiese, eine Schaukel, eine Klein­kind­vo­gel­nest­schaukel, eine Tisch­ten­nis­platte und  ein Tisch­ki­cker, ein Bolz- und ein Beach­vol­ley­ball­platz sowie ein Spiel­platz zur Verfü­gung. Für das leib­liche Wohl sorgt das Batze-Büdchen.

Die anschlie­ßende Sanie­rung des Plansch­be­ckens und der Austausch der alten Gehweg­platten gegen neues Pflaster wären ohne das Enga­ge­ment des Förder­ver­eins und die finan­zi­elle Unter­stüt­zung benach­barter Hand­werks­firmen nicht möglich gewesen.

Für rund 600.000 Euro wurde das gesamte Schwimmbad in den heutigen Zustand versetzt,  – und das in nur sieben Monaten. Damit fiel keine Bade­saison ins Wasser.

Genauso bemer­kens­wert ist der nied­rige CO2 Abdruck dieser Sanie­rungs­form, schon weil das bei Abriss und Neubau produ­zierte Kohlen­di­oxid hier gar nicht erst entstand. 

Fazit: In Schlangen führten Mut, Erfah­rung, Enga­ge­ment und Sach­ver­stand zu einer kosten­güns­tigen, lang­le­bigen und umwelt­freund­li­chen Sanie­rung – mit Vorbild­cha­rakter.

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Subiaco Wave Park

Der Subiaco Wave Park in Perth

What a wonderful world

Was tun mit einem verlas­senen Stadion? Fluten, und um die neue Wasser­fläche herum öffent­li­chen Frei­raum und Wohnungen schaffen.

Der Subiaco Surf Park und die darunter liegenden Wohnungen folgen dem Oval des ehema­ligen Stadions.

Geschichte

Subiaco Wave Park ist ein phan­ta­sie­volles Konzept zur zukünf­tigen Nutzung eines Geländes im austra­li­schen Subiaco, auf dem das vormals wich­tigste Stadion von Perth – das Subiaco Oval – stand. Die Schlie­ßung des Stadions und das Ende zweier großer Märkte stellt die Gemeinde Subiaco vor große wirt­schaft­liche und kultu­relle Heraus­for­de­rungen.

Die Geschichte von Subiaco wurde in den letzten 100 Jahren stark durch seine Einwohner, Fußball und Märkte geprägt, nun droht diese Viel­falt verloren zu gehen. Mit 43.500 Sitz­plätzen war das „Subi“ das größte Stadion der Gegend und die Heimat des austra­li­schen Foot­balls. Hier waren die West Coast Eagles und der Fremantle Foot­ball Club lange zuhause. Beide Vereine zogen in das Perth-Stadion, das Ende 2017 fertig gestellt und am 21. Januar 2018 offi­ziell eröffnet wurde.

Archi­tekt

MJA studio
Suite 6 / 23 Railway Road
AU – Subiaco 6008

Standort

Subiaco Oval
304 Roberts Rd
AU – Subiaco WA 6008

Entwurf

Der Gemein­derat von Subiaco nahm die Schlie­ßung des Stadions zum Anlass, eine Umfrage zur Zukunft des Geländes zu starten. Die ansäs­sigen Archi­tekten von MJA Studio antwor­teten mit einem Konzept, das sich auf die Prin­zi­pien der Inklu­sion, der Nutzung öffent­li­cher Räume, der Barrie­re­frei­heit und Zugäng­lich­keit, der Erho­lung und der Nach­hal­tig­keit stützt. MJA Studio schlug die folgende Vorge­hens­weise vor:

  • Das Stadion wird abge­rissen, der Beton zur Wieder­ver­wen­dung zerklei­nert.
  • Das Stadi­on­oval wird „geflutet“.
  • Um die neue Wasser­fläche herum wird öffent­li­cher Frei­raum geschaffen.

 

 

  • Das Gelände wird model­liert. Es entsteht ein Hügel, der sich über die flache Topo­gra­phie von Subiaco erhebt.
  • Durch einen Markt­platz, Gastro­nomie und eine Foot­ball Hall of Fame entsteht öffent­li­ches Leben.
  • 220 Doppel­ap­par­te­ments rahmen die Wasser­fläche und den öffent­li­chen Raum.
  • Zwischen zwei benach­barten Bahn­höfen wird eine axiale Verbin­dung geschaffen. Diese Achse wird mit Terras­sen­häu­sern und zusätz­li­chen öffent­li­chen Plätzen und Veran­stal­tungs­flä­chen bebaut bzw. belegt
  • Auf der großen Wasser­fläche entsteht ein Surf Park.

Lagune

Subiaco Wave Park verspricht ein authen­ti­sches Surf­erlebnis für neue und routi­nierte Surfer aller Alters­gruppen, Erfah­rungen und Fähig­keiten. Ist die „Lagune“ einmal gefüllt, ist der Wasser­be­darf auch nicht höher als er im Stadion gewesen ist.

Auf den Dächern der neuen Apart­ments entsteht eine 12.800 m² große Erwei­te­rung des Parks: der Boun­dary Hill. Das Gefälle von maximal 1:20 ermög­licht einen behin­der­ten­ge­rechten Zugang. Dieser neue öffent­liche Park ist als passiver und aktiver Erho­lungs­raum sowie als tempo­rärer Veran­stal­tungs­raum konzi­piert und bietet über­dies tolle Aussichten auf und in die Lagune und die Land­schaft.

Der Park und die darunter liegenden Wohnungen folgen dem Oval des ehema­ligen Stadions, aber ihre Verjün­gung redu­ziert die Verschat­tung der südli­chen Nach­barn um 25%.

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Öffent­li­cher Frei­raum

Die Wohnungen sind so konzi­piert, dass sie die natür­li­chen Ressourcen nutzen, zum Beispiel die maxi­male Nutzung der Sonne und natür­liche Quer­lüf­tung. Jedes Apart­ment verfügt über einen privaten Balkon und einen öffent­li­chen Frei­raum, so dass jeder Bewohner das Niveau seiner Abge­schie­den­heit frei wählen kann. Die Markt­halle bietet ein dauer­haftes Zuhause für einen neuen 3.000 m² großen öffent­li­chen Markt, der die ganze Woche über geöffnet ist.

 

An den Wochen­enden kann das Angebot auf einen 6.500 m² großen Markt­platz erwei­tert werden. Hier sollen vor allem lokale Klein­un­ter­nehmer zum Zuge kommen. Die Geschichte des austra­li­schen Foot­balls schließ­lich wird durch Kunst­in­stal­la­tionen, Augmented Reality-Ange­bote und ein neues Zuhause für die WA Foot­ball Hall of Fame gebüh­rend berück­sich­tigt. Subiaco Wave Park  ist ein bril­lantes Konzept, das MJA Studio den lokalen Behörden und Inter­es­sens­gruppen im Jahr 2015 vorge­legt hat.

Leider steht die Umset­zung in den Sternen.

Video

Pläne

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Floa­ting Fanta­sies

Floa­ting Fanta­sies

Die Naivität von Hüpf­burgen

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft und jene künst­li­cher Intel­li­genz.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Jeden­falls theo­re­tisch.

Entwurf & Bilder

Ulises

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

“Floa­ting Fanta­sies” ist ein Projekt des in Berlin ansäs­sigen digi­talen Design­stu­dios Ulises, welches mit Hilfe künst­li­cher Intel­li­genz entwi­ckelt wurde. Es handelt sich dabei, nach Angaben der Verfasser, um eine poeti­sche Erkun­dung der Macht der Kunst, öffent­liche Räume zu trans­for­mieren.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Die Instal­la­tionen werden aus recy­celtem Kunst­stoff herge­stellt – schließ­lich handelt es sich um ein umwelt­freund­li­ches und nach­hal­tiges Projekt.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft und jene künst­li­cher Intel­li­genz.

“Floa­ting Fanta­sies” will städ­ti­sche und andere Bauherren inspi­rieren, ähnliche Instal­la­tionen zu schaffen, die für die Öffent­lich­keit frei zugäng­lich sind. Das Projekt will uns ermu­tigen, unsere städ­ti­schen Umge­bungen neu zu imagi­nieren und inklu­si­vere und anspre­chen­dere Räume für alle zu schaffen.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft (und jene künst­li­cher Intel­li­genz) und der Ausein­an­der­set­zung mit der Natur – und das auf attrak­tive und spie­le­ri­sche Weise.

Ulises schafft einen inter­ak­tiven Raum, der nahtlos in seine Umge­bung über­geht und die Menschen inspi­rieren will, „die Freude und Frei­heit zu umarmen, die mit der Jahres­zeit einher­gehen.“

Durch die Verwen­dung recy­celter Mate­ria­lien und die Förde­rung öffent­li­chen Enga­ge­ments dient Floa­ting Fanta­sies als nach­hal­tiges Modell für die Trans­for­ma­tion städ­ti­scher Räume.

Die poeti­sche Feier des Früh­lings fügt dem Projekt eine weitere Bedeu­tungs­ebene hinzu und inspi­riert uns alle, die Schön­heit der Natur und die Kraft der Kunst zu umarmen, um unsere Umge­bung zu trans­for­mieren.

Das sind doch gleich mehrere gute Ideen.

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Sport­park Myyr­mäki

Der Sport­park Myyr­mäki

All in

Ein Sport­park vita­li­siert seine eh schon vitale Umge­bung.

Der Sport­park Myyr­mäki bietet eine breite Palette an Sport- und Bewe­gungs­an­ge­boten, darunter ein Stadion, Arenen, Courts, Klet­ter­felsen und einen der größten Skate­parks Skan­di­na­viens.

Der Sport­park Myyr­mäki in der viert­größten finni­schen Stadt Vantaa (234.000 Einwohner) ist ein viel­sei­tiges Sport- und Bewe­gungs­zen­trum in der sich wandelnden Region Myyr­mäki.

Ursprüng­lich in den 1960er Jahren entworfen und gebaut, wurde das Gebiet jetzt neu gestaltet, um das Gleich­ge­wicht zwischen der wach­senden Zahl von Bewoh­nern und seinen Einrich­tungen und Ange­boten wieder herzu­stellen und sein Image zu stärken.

Der Park befindet sich in bester Lage und bietet eine breite Palette an Sport- und Bewe­gungs­an­ge­boten, darunter ein Stadion, eine kleine Mehr­zweck­arena, ein Basket­ball­platz, Klet­ter­felsen, ein Parcours, eine Fitness Area, Tram­po­line und einer der größten Skate­parks Skan­di­na­viens.

Archi­tekt

Loci Land­scape Archi­tects
Raap­pa­vuo­rentie 10
FI – 01600 Vantaa

Bauherr

City of Vantaa

Das Spiel- und Bewe­gungs­an­gebot geht über die ausge­wie­sene Sport­fläche weit hinaus – bis zu den Park­plätzen, Bänken und Absper­rungen.

Der Sport­park Myyr­mäki wurde für die Bedürf­nisse und Wünsche junger Leute und für Skate­board-Enthu­si­asten aus der Region entwi­ckelt. Der Park soll ein Treff­punkt für verschie­dene Sport­arten und Nutzer­gruppen sein und möglichst viele Menschen zur Bewe­gung animieren.

Das Gesamt­bild des Parks ist fröh­lich, frisch und grün – ganz im Stil der Umge­bung und der benach­barten Gebäude. Es entstanden sichere und zugäng­liche Ange­bote, die den bestehenden Park auch in seiner Funk­tio­na­lität verbes­sern.

Loci Land­scape Archi­tects haben die Frei­flä­chen vor den Hallen als funk­tio­nale Außen­räume für tempo­räre Veran­stal­tungen gestaltet. Das erhöht die alltäg­liche Nutzung des Geländes und erhält gleich­zeitig die besten Voraus­set­zungen für Groß­ver­an­stal­tungen.

Das Spiel- und Bewe­gungs­an­gebot geht über die ausge­wie­sene Sport­fläche weit hinaus. Sogar tempo­räre Park­platz­struk­turen, sämt­liche Bänke und Absper­rungen wurden skater­freund­lich gestaltet.

Standort

Sport­park Myyr­mäki
Raap­pa­vuo­rentie 10
FI – 01600 Vantaa

Eröff­nung

2021

Inzwi­schen ist der gesamte Park so beliebt, dass auch an anderen Stellen in der Stadt über einen ganz ähnli­chen Park nach­ge­dacht wird.

Der Sport­park Myyr­mäki spricht Nutzer aller Alters­gruppen und verschie­dener Sport­arten an. Auch die Anwohner entdeckten den neuen Park, sobald die erste Bauphase abge­schlossen war.

Inzwi­schen ist der gesamte Park sehr beliebt, manchmal sogar über­füllt. Diese Popu­la­rität hat dazu geführt, dass auch an anderen Stellen in der Stadt über einen ganz ähnli­chen Park nach­ge­dacht wird.

Der Sport­park Myyr­mäki wurde bereits für mehrere Preise nomi­niert, insbe­son­dere aufgrund seiner Viel­sei­tig­keit und seiner Gestal­tung.

Fotos

Loci Land­scape Archi­tects
Pyry Kantonen

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Spiel­con­tainer in Wolfs­burg

Die Attrak­ti­vie­rung der Wolfs­burger Innen­stadt

Plug and play

Wie die Stadt Wolfs­burg mit mobilem Grün und mobilen Spiel­ge­räten ihre Innen­stadt belebt.

Spiel­con­tainer sind eine immer popu­lärer werdende Möglich­keit, um in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand ein DIN-zerti­fi­ziertes, hoch­wer­tiges und viel­sei­tiges Spiel­an­gebot zu schaffen.

Ausgangs­punkt dieses Projekts war der Wunsch der Stadt Wolfs­burg, dass „mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfs­burger Innen­stadt verbringen“. Zur Stei­ge­rung der Aufent­halts­qua­lität und zur Erhö­hung der Verweil­dauer sollten dazu an geeig­neten Stand­orten zusätz­liche Spiel‑, Ruhe- und Erho­lungs­zonen geschaffen werden – zunächst temporär.

Um auch für die jüngere Gene­ra­tion und ihre Eltern weitere Anreize in der Innen­stadt zu bieten und die bestehenden Spiel­an­ge­bote gezielt zu ergänzen, wurde ein mobiles Ensemble von Spiel­ge­räten zur Haupt­at­trak­tion des Projekts.

Diese Spiel­ge­räte bestehen aus Übersee-Contai­nern aus Stahl, die durch Einbauten aus lang­le­bigem Robi­ni­en­holz, Edel­stahl, Plexi­glas und Netzen sowie krea­tive hand­werk­liche Gestal­tung zu Spiel­con­tai­nern mit unter­schied­lich großen Öffnungen in Dach und Wänden, Rutschen, An- und Aufbauten werden.

Mit Spiel­con­tai­nern lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand DIN-zerti­fi­zierte, hoch­wer­tige und viel­sei­tige Spiel­an­ge­bote schaffen – und das nicht nur für Schulen oder Kinder­gärten, sondern auch für den öffent­li­chen Raum.

Planer und Hersteller der Spiel­con­tainer ist die Firma KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bauherr

Stadt Wolfs­burg
Geschäfts­be­reich Grün

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Mit den Spiel­con­tai­nern und der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Sämt­liche Maßnahmen zur Stei­ge­rung der inner­städ­ti­schen Aufent­halts­qua­lität wurden durch Mobiles Grün begleitet. Je nach Standort und Art der Verwen­dung wurden Pflanz­ge­fäße mit Bäumen, Sträu­chern oder Pflanz­säulen mit den Sitz- und Spiel­an­ge­boten kombi­niert. Die Pflan­zen­aus­wahl trägt auch dem Klima­wandel und der gewünschten Bienen- und Insek­ten­freund­lich­keit Rech­nung.

Geschaffen wurden mehrere kleine Stand­orte, die alle Alters­gruppen zum Spielen und zum Mitein­ander einladen. Mit der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Das Projekt wurde von der Euro­päi­schen Union finan­ziell unter­stützt. Die Kosten lagen bei insge­samt 220.000 Euro. Bauherr war der Geschäfts­be­reich Grün der Stadt Wolfs­burg.

Standort

Porsche­straße
D – 38440 Wolfs­burg

Eröff­nung

2021

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt eine freie, befes­tigte Fläche – aber auch auf Rasen oder in einer Sand­fläche ist der Aufbau schnell erle­digt.

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt im einfachsten Fall eine freie, befes­tigte Fläche – zum Beispiel in einer Fußgän­ger­zone, auf einem Markt­platz oder einem Schulhof. Die Spiel­con­tainer sind so konzi­piert, dass nur für den Rutschen­aus­lauf ein Fall­schutz­boden nach DIN erfor­der­lich ist.

Vorge­fer­tigte Gummi­fall­schutz­ele­mente werden mitge­lie­fert und vor Ort anein­ander gelegt, mitein­ander verbunden und von einem Holz­rahmen einge­fasst. Die Rutsche wird dann einfach auf das Podest gestellt oder in ihm veran­kert. Auf diese Weise kann das Spiel­gerät an einem Tag aufge­stellt und zur Benut­zung frei­ge­geben werden.

Soll der Spiel­con­tainer auf Rasen oder in einer Sand­fläche aufge­stellt werden, muss zuerst eine 30 cm dicke Schot­ter­trag­schicht in der Größe der Contai­ner­stell­fläche erstellt werden. In dieser Ausfüh­rung werden die Rutschen­füße in einem Beton­fun­da­ment gegründet. Das anschlie­ßende Aufbauen des Spiel­con­tai­ners dauert dann eben­falls nur einen Tag. Die längste Zeit benö­tigt der Beton zum Aushärten.

Fotos

Stadt Wolfs­burg
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze.

Die Zusam­men­ar­beit zwischen der Stadt Wolfs­burg und der Firma KuKuk begann im Jahr 2016. Der erste Spiel­con­tainer sollte die Außen­be­reiche von Wohn­ge­bäuden für Geflüch­tete attrak­ti­vieren.

Da die Länge der Maßnahme unklar war, fiel die Entschei­dung für die KuKuk Box sehr leicht. Die besteht nämlich aus Modulen und benö­tigt keine Funda­mente. Daher kann sie sehr schnell auf- und auch wieder abge­baut und zum nächsten Einsatzort trans­por­tiert werden.

Die Spiel­boxen haben sich als geeig­nete Lösung für beson­dere Anfor­de­rungen bewährt.

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze auf Schul­höfen, Kitafrei­ge­länden und öffent­li­chen Spiel­plätzen im gesamten Stadt­ge­biet.

Sie werden nicht nur als Zwischen­lö­sung bei Umbauten und Umzügen genutzt, sondern auch als saiso­nale Spiel­an­ge­bote für Plätze genutzt, die norma­ler­weise keine Spiel­plätze sind – so wie die Einkaufs­zone in der Wolfs­burger Innen­stadt.

Die Spiel­con­tainer sind stan­dar­di­siert, robust und preis­wert.

Sie eignen sich auch für den dauer­haften Einsatz als öffent­liche Spiel­ge­le­gen­heit bestens, denn sie sind viel­seitig, flexibel, kosten­günstig, pfle­ge­leicht und nach­haltig.

Eine KuKuk Box schafft Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einen Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

Den Rahmen bilden die Container,  durch die Ein‑, An- und Ausbauten entsteht daraus ein immer wieder neues Aben­teu­er­land.

Egal wo.

Videos

Bitte abon­nieren Sie unseren

Bitte abon­nieren Sie unseren

Sport­platz Außen­mühle

Der Sport­platz Außen­mühle in Hamburg

Am Puls der Zeit

Schul­sport, Brei­ten­sport, indi­vi­du­elle Ange­bote – und das alles in harmo­ni­scher Atmo­sphäre und sicherer Umge­bung? Das wird was…

Der Sport­platz Außen­mühle wird nicht nur den umlie­genden Schulen und dem Frei­zeit­sport zur Verfü­gung stehen, sondern auch dem geän­derten Sport­ver­halten der heutigen Zeit Rech­nung tragen.

Situa­tion

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten wurden von der Freien und Hanse­stadt Hamburg beauf­tragt, die Sanie­rung und den Umbau des Sport­platzes Außen­mühle im Bezirk Hamburg-Harburg zu planen und umzu­setzen. Ziel des Projekts ist es, den umlie­genden Schulen eine bessere Möglich­keit zur Ausübung des Sport­un­ter­richts zu bieten und die Anlage gleich­zeitig für den Frei­zeit- und Brei­ten­sport zu öffnen. Die Nutzung der Sport­an­lage durch Vereine soll eben­falls weiterhin statt­finden.

Ein weiteres wesent­li­ches Entwurfs­ziel ist die Bereit­stel­lung von sport­li­chen und sons­tigen Ange­boten, die dem geän­derten Sport­ver­halten der Ziel­gruppen Rech­nung trägt.

Ziele

Bisher gab es auf dem Sport­platz Außen­mühle ein Groß­spiel­feld und eine Korb­bo­gen­bahn mit Tennen­belag. Aufgrund der baufäl­ligen Entwäs­se­rung stand der Platz ständig unter Wasser und war nicht bespielbar. Daher entschloss sich die Stadt Hamburg, das Groß­spiel­feld mit einer neuen Drai­nage zu versehen und in einen Kunst­ra­sen­platz umzu­wan­deln.

Gleich­zeitig soll die Korb­bo­gen­bahn, deren Bauweise eben­falls veraltet ist, durch eine norm­ge­rechte 400-Meter-Rund­lauf­bahn ersetzt werden. Sowohl diese als auch die Segmente sind in Kunst­stoff­bau­weise vorge­sehen.

 

Darüber hinaus wird das Angebot an leicht­ath­le­ti­schen Sport­an­ge­boten erwei­tert. Vor allem aber werden zusätz­liche Bewe­gungs­an­ge­bote für alle Gene­ra­tionen geschaffen.

Ein weiteres Planungs­ziel ist Verbes­se­rung der Zugangs­si­tua­tion: Es entstehen neue Eingänge, die bestehenden werden aufge­wertet.

Archi­tekt

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten
Büro für Frei­raum- und Sport­stät­ten­pla­nung
Thea­ter­wall 24
D – 26122 Olden­burg

Bauherr

Freie und Hanse­stadt Hamburg

Der neue Sport­platz Außen­mühle trägt unserem verän­derten Sport­ver­halten Rech­nung. Am deut­lichsten wird das in den Kurven­seg­menten.

Der neue Sport­platz Außen­mühle trägt unserem verän­derten Sport­ver­halten und den sich wandelnden Ansprü­chen an heutige Sport­plätze sehr bewusst Rech­nung. Am deut­lichsten wird dies in den beiden Kurven­seg­menten, denn hier wird auf leicht­ath­le­ti­schen Einbauten der tradi­tio­nellen Bauweise bewusst verzichtet.

Statt dessen wird im nörd­li­chen Kunst­stoff­seg­ment ein Klein­spiel­feld mit den Maßen 22m x 44m ange­legt, das für Basket­ball, Hand­ball und Fußball genutzt werden kann. Das Klein­spiel­feld wird durch einen hell­blauen Farbton hervor­ge­hoben. Zusätz­liche weiße Linien und zwei Boden­mar­kie­rungen im Rand­be­reich ermög­li­chen ein krea­tives und abwechs­lungs­rei­ches Spiel.

Im südli­chen Segment sind zusätz­liche Bewe­gungs­an­ge­bote vorge­sehen, darunter eine Calis­the­nics-Anlage und ein Parkour. Die Calis­the­nics-Anlage besteht aus verschie­denen Stangen in unter­schied­li­chen Höhen und Posi­tionen, die für funk­tio­nelles Trai­ning mit dem eigenen Körper­ge­wicht genutzt werden können.

Die Parkour-Anlage hat verschie­dene Beton­ele­mente für Läufe und Trai­nings­ein­heiten zu bieten. Beide Anlagen sind so gestaltet, dass sie kombi­nierbar sind. Zusätz­lich gibt es vier anein­ander gereihte Tram­po­line für verschie­dene Sprünge.

Das Segment wird mit einem schütt­be­schich­teten Kunst­stoff­belag ausge­legt und durch zwei verschie­dene Blau­töne optisch geglie­dert. Die rote Sprint­strecke sticht dabei hervor. In Berei­chen, in denen ein Fall­schutz erfor­der­lich ist, wird der Unterbau entspre­chend gestaltet.

Um eine paral­lele Nutzung zu gewähr­leisten, werden zwischen den Segmenten und dem Spiel­feld Ball­fang­zäune mit einer Höhe von 4m einge­baut.

Standort

Sport­platz Außen­mühle
Vinzen­zweg 20
D – 21077 Hamburg

Eröff­nung

2023

Das Groß­spiel­feld wird in einen Kunst­ra­sen­platz umge­wan­delt, die Tenne-Korb­bo­gen­bahn wird zur Kunst­stoff-Kampf­bahn vom Typ C.

Kunst­ra­sen­platz

Das Groß­spiel­feld wird in einen Kunst­ra­sen­platz umge­wan­delt.

Der Aufbau des Kunst­ra­sen­platzes ergibt sich aus den Anfor­de­rungen der einschlä­gigen DIN-Normen und aus dem vorlie­genden Baugrund­gut­achten. Den Grund­sätzen der Nach­hal­tig­keit folgend, bleiben die vorhan­denen Baustoffe der alten Trag­schichten erhalten und werden ergänzt.

 

Danach erfolgen die Herstel­lung des Planums, die Erstel­lung eines neuen Drai­na­ge­sys­tems sowie der Einbau eines sand­ver­füllten Kunst­ra­sen­be­lags auf elas­ti­scher Trag­schicht.

Als Spiel­feld­belag wird ein sand­ver­füllter Kunst­stoff­rasen gewählt, der umlau­fend mit einer Mulden­rinne an den Längs­seiten bzw. Einfas­sungs­platten an den Stirn­seiten einge­fasst wird.

 

Die Markie­rung des Fußball­platzes erfolgt mit 12 cm breiten, weißen Linien. Für den Jugend­fuß­ball werden zwei Spiel­felder markiert. Die Linie­rungen werden in den Kunst­rasen einge­ar­beitet und bieten also ein dauer­haftes Spiel­ver­gnügen.

Für den Fußball­platz sind zwei Standart-Fußball­tore sowie vier Jugend­tore vorge­sehen.

Leicht­ath­le­tik­an­lage

Die bestehende Tenne-Korb­bo­gen­bahn wird in eine Kunst­stoff-Kampf­bahn in Anleh­nung an Typ C umge­baut, mit zwei Rund­lauf­bahnen und vier 100 m‑Sprintstrecken. Die Markie­rungen der Anlage entspre­chen den inter­na­tio­nalen Stan­dards.

Die Weit­sprung­grube liegt in Verlän­ge­rung der Sprint­stre­cken. Die Lauf­bahnen werden abwech­selnd in zwei verschie­denen Blau­tönen einge­färbt.

Der Sport­platz Außen­mühle wird im Spät­sommer 2023 eröffnet. Wir freuen uns drauf!

Erschlie­ßung

Um den Zugang zur Sport­an­lage zu verbes­sern, wird der vorhan­dene Eingang aufge­wertet und zwei neue Zugänge am Außen­müh­len­damm gestaltet. Die Zutritte erfolgen jeweils über eine Treppe oder barrie­re­frei über die diagonal in der Böschung verlau­fende Lauf­bahn.

Um die Wege inner­halb der Sport­an­lage zu sichern, werden die Flächen um die Rund­lauf­bahn gepflas­tert.

Beach­be­reich

Die große Sand­fläche nörd­lich der Sprint­stre­cken Rich­tung Norden dient nicht nur als Weit­sprung­grube, sondern auch für Beach-Sport­arten. Auf den angren­zenden Rasen­flä­chen entstehen Sitz­mög­lich­keiten.

Kinder­spiel

Gegen­über des Beach-Bereichs wird eine weitere Sand­fläche mit nied­rigen Spiel­ele­menten wie Holz­pol­lern und Balan­cier­balken ange­legt. Ein Kletter- und Balan­cier­par­cours bindet die vorhan­dene Böschung mit ein und ermög­licht ein span­nendes Spie­ler­leben.

Eröff­nung

Um die Anlage vor Vanda­lismus zu schützen, bleibt sie komplett einge­zäunt. Die Zugänge werden durch Tore in verschie­denen Breiten gesi­chert.

Die Kosten für die Sanie­rung und den Umbau des Sport­platzes Außen­mühle betragen gut drei Millionen Euro.

Die Anlage wird im Sommer 2023 eröffnet. Wir freuen uns drauf!

Fotos

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten Oliver Berkhausen

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Video

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Nový Hrozenkov

Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov

Fanta­stická!

Entwurf und Umset­zung dieser Sport­halle begeis­tern sowohl die Schul­kinder als auch die lokale Gemein­schaft. 

Ein Schwer­punkt der Planung von Conse­quence Forma bestand darin, den Kontakt zur wunder­schönen länd­li­chen Land­schaft herzu­stellen – und zu zele­brieren.

Die Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov befindet sich in der gleich­na­migen tsche­chi­schen Stadt (2.500 Einwohner) im Tal des Flusses Bečva, der durch die Wallachei fließt. Der Neubau ersetzt seinen altehr­wür­digen Vorgänger und soll nicht nur der Schule, sondern auch der Öffent­lich­keit zur Verfü­gung stehen.

Neben dem Neubau wurden zahl­reiche Sanie­rungs­maß­nahmen auf dem Schul­ge­lände durch­ge­führt. Die Revi­ta­li­sie­rung des Schul­hofs und der umlie­genden öffent­li­chen Bereiche folgt.

Ein Schwer­punkt der Planung von Conse­quence Forma bestand darin, den Kontakt zur wunder­schönen länd­li­chen Land­schaft herzu­stellen – zum Beispiel durch eine groß­zü­gige Glas­wand auf Spiel­feld­ni­veau. Der Innen­raum fließt gera­dezu in die Land­schaft.

Weitere wich­tige Aspekte waren eine funk­tio­nale Verbin­dung zu den angren­zenden Schul­ge­bäuden und die Erhal­tung von möglichst viel Platz für den zukünf­tigen Sport­platz der Schule und andere Schul­ak­ti­vi­täten.

Archi­tekt

Conse­quence Forma Archi­tects
Bota­nická 59
CZ – 612 00 Brno

Team: Janica Šipu­lová, Martin Sládek, Nina Vlček Ličková, Jan Schleider, Jiří Šnerch

Bauherr

Stadt Nový Hrozenkov

Nutzer

Grund­schule Nový Hrozenkov

Im Inneren prägen Holz und die raum­hohe Klet­ter­wand die Atmo­sphäre.

Im Inneren wurde die Halle haupt­säch­lich mit Holz­ver­klei­dungen ausge­stattet, die für eine sehr ange­nehme Atmo­sphäre und akus­ti­schen Komfort sorgen. Außerdem wird der Charakter des Innen­raums von der raum­hohen Klet­ter­wand geprägt, die sich in Rich­tung eines impo­santen Ober­lichtes über die Decke des Spiel­felds hinaus zu wachsen scheint. Die Idee zur Klet­ter­wand kam dem Schul­leiter, nachdem die Entwurfs­ar­beiten bereits in vollem Gange waren.

Im Gegen­satz zur groß­flä­chig verglasten West­fas­sade haben die Archi­tekten die Ostseite der Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov durch drei unter­schied­lich große Fenster akzen­tu­iert. 

Das untere Fenster lässt die Öffent­lich­keit hinein schauen und bietet der auf der Innen­seite zusätz­liche Sitz­ge­le­gen­heiten für Schüler in Höhe der Tribüne.

Die anderen beiden Fenster bieten herr­liche Ausblicke auf das Dorf­zen­trum oder die vorbei­fah­renden Züge.

Die West­fas­sade wurde mit Holz­pro­filen erstellt, die Ostfas­sade zeigt eine verputzte Beton-Ober­fläche mit feinen Texturen.

Standort

Grund­schule Nový Hrozenkov 
Nový Hrozenkov 437
CZ – 75604 Nový Hrozenkov

Die Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov ist ein für eine Klein­stadt auf dem Lande einfach sensa­tio­nelles Projekt.

Neben aller gestal­te­ri­schen Quali­täten hat die Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov auch ener­gie­ef­fi­zi­ente Elemente zu bieten: die kontrol­lierte Wärme­rück­ge­win­nung durch ein Lüftungs­gerät, Boden­kon­vek­toren für die Heizung, LED-Beleuch­tung für lange Lebens­dauer und wirt­schaft­li­chen Betrieb sowie Regen­was­ser­spei­cher auf dem gesamten Schul­ge­lände.

Die Raum­akustik und die Verwen­dung von Holz­la­mellen und Jalou­sien im Außen­be­reich tragen eben­falls zum gesunden Raum­klima und zur Ener­gie­ef­fi­zienz des Gebäudes bei.

Eröff­nung

2021

Kosten

1.400.000 €

Entwurf und Umset­zung der Sport­halle der Grund­schule Nový Hrozenkov begeis­tern sowohl die Schul­kinder als auch die lokale Gemein­schaft. Das zeigt sich unter anderem an den stark anstei­genden Nutzungs­zahlen, zum Beispiel durch einen der Klet­ter­wand „zuliebe“ gegrün­deten Klet­ter­club.

Ein für eine kleine Stadt auf dem Lande einfach sensa­tio­nelles Projekt.

Fotos

Boys­Play­Nice

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Videos

Pläne

Fotos

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Sport­zen­trum Fran­cisco de Vitoria

Das Sport­zen­trum der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria Madrid

Eine Kiste voller Licht

Ein Gebäude von großer Nüch­tern­heit, formaler Zurück­hal­tung – und außer­ge­wöhn­li­cher Schön­heit vom Konzept bis ins Detail.

Das Sport­zen­trum Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria ist eine große, trans­lu­zente „Kiste voller Licht“.

Dieses überaus helle und freund­liche Gebäude beher­bergt das Sport­zen­trum der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria Madrid und einen Schu­lungs­kom­plex. Dazu gehören Sport­hallen, Mehr­zweck­räume, ein Schwimmbad, Räume für Physio­the­rapie und vieles mehr.

Der Sport­kom­plex kann auch als großer Mehr­zweck­be­reich und Versamm­lungs­saal genutzt werden, was eine Reihe von univer­si­tären Akti­vi­täten ermög­licht.

Die Gestal­tung des Gebäudes ist gera­dezu klas­sisch modern und volu­me­trisch an die Gesamt­ge­stal­tung des Campus ange­passt. Grund­le­gendes Element des Sport­zen­trums der Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria ist eine große, trans­lu­zente „Kiste voller Licht“ in den Abmes­sungen 60 x 50 x 12 m, die in eine räum­liche Bezie­hung zum Haupt­platz des Campus tritt.

Zwei saubere, klar umris­sene Boxen werden durch ein flaches Bauwerk mitein­ander verbunden, dessen Dach zu einem zusam­men­hän­genden Patio wird.

Archi­tekt

Estudio Arqui­tec­tura Campo Baeza
Calle Almi­rante 4 5ºB,  
ES – 28004 Madrid

Bauherr

Univer­sidad Fran­cisco de Vitoria

Die Planer reali­sierten eine selbst­tra­gende Struktur aus abnehm­baren Paneelen, wie sie in der Indus­trie häufiger verwendet werden.

Die Sport­halle ist mit großer Leich­tig­keit in GRC-Glas­fa­ser­beton gestaltet, im Gegen­satz zum eher geschlos­senen Klas­sen­zimmer-Komplex und dem nied­rigen Verbin­dungs­ge­bäude. Die dem Sonnen­licht stärker ausge­setzten Fassaden im Süden wurden mit vorge­fer­tigten Platten aus GRC-Glas­fa­ser­beton gefer­tigt, während die Nord­fas­sade aus trans­lu­zentem Glas besteht.
Die südwest­liche Fassade ist mit einem nied­rigen Streifen aus trans­pa­rentem Glas versehen, der die Verbin­dung mit dem Campus unter­streicht. Diese visu­elle Bezie­hung zwischen Platz und Sport wieder­holt sich an der Nord­ost­fas­sade, die dem oberen Patio zuge­wandt ist.
Die Struktur des Pavil­lons besteht aus einem Raster aus Stahl­stützen und Balken an den Fassaden und Fach­werk­trä­gern, welche die große Dach­spanne über­winden. Alles wurde weiß lackiert. Der Rest des Bauwerks besteht aus Stahl­beton.
Das Ergebnis ist ein Gebäude von großer Nüch­tern­heit, formaler Zurück­hal­tung – und außer­ge­wöhn­li­cher Schön­heit vom Konzept bis ins Detail.

Standort

Carre­tera Pozuelo-Maja­da­honda km 1.800 28223 Pozuelo de Alarcón ES-Madrid

Eröff­nung

2017

„Ruhe. Vögel. Bach.“

Ein Gespräch mit Alberto Campo Baeza

Erzählen Sie uns von Ihren Top 5 Sport­an­lagen.
Das Kolos­seum in Rom, das Theater des Epidauro in Grie­chen­land, das Stadion Braga von Souto de Moura, das Stadion Franchi Siena von Pier Luigi Nervi und der Hipodromo Zarzuela Madrid von Eduardo Torroja.

Welche Archi­tekten und Gebäude haben Sie nach­haltig beein­druckt?
David Chip­per­field: Museum Berlin, Steven Holl: Biblio­thek New York, Rafael Viñoly: Wolken­kratzer New York, Alvaro Siza: Church Cana­veses, Souto de Moura: Torre Burgo Porto

Was und wen halten Sie für die Trends und Trend­setter der Branche?
Buck­mister Fuller Globes, Zelte von Frei Otto, Weiße Wolken.

Welches Buch sollten Archi­tekten in dieser Branche gelesen haben?
T.S. Eliot: Was ist ein Klas­siker, Stefan Zweig: Das Geheimnis des künst­le­ri­schen Schaf­fens, Marcus Aure­lius: Medi­ta­tionen.

 

Was ist/war Ihr Lieb­lings­lied beim Entwerfen?
Ruhe. Vögel. Bach.

Foto­graf

Javier Callejas

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Video

Pläne

Fotos

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Sport­parks

Sport­parks und Frei­luft­hallen

Boom meets Boom

Die rasante Entwick­lung der Sport­parks und der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen sind die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Groß­spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in einen Sport- oder Bürger­park trans­for­miert.

Der Sport, den wir treiben wollen, wird immer diffe­ren­zierter und indi­vi­du­eller. Also müssen sich die klas­si­schen Kern­sport­stätten weiter­ent­wi­ckeln, und das tun sie auch. Immer häufiger werden mono­funk­tio­nale Groß­spiel­felder mit nicht mehr zeit­ge­mäßem Tennen­belag in einen Sport- oder Bürger­park trans­for­miert, der möglichst den gesamten Stadt­teil akti­vieren und attrak­ti­veren soll.

Kleine, quar­tiers­nahe Sport­parks mit möglichst viel­fäl­tigen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung und für alle Alters­klassen sind die Zukunft.

Entschei­dend ist die Viel­falt: Der Spiel­platz spricht die jüngsten Besu­cher an, die Boule­bahn vor allem die Älteren. Weitere Ange­bote sind Parcours, Calis­the­nics, Klet­ter­wände, Beach­vol­ley­ball-Felder und vieles mehr.

Das Zentrum dieser Sport­parks ist eine Frei­luft­halle, denn die spricht alle Nutzer­gruppen an. Frei­luft­hallen sind ein kosten­güns­tiger Hybrid aus Sport­platz und Sport­halle. Sie bieten eine über­dachte Sport­fläche an der frischen Luft – also das Beste aus beiden Welten.

Frei­luft­hallen sind so viel­seitig wie die Sport­parks, deren Zentrum sie bilden: Neben Mann­schafts­sport­arten wie Fußball und Volley­ball sind Ange­bote wie Fitness, Gesund­heits­sport, Yoga oder Zumba ganz­jährig möglich. Auch für Kinder­ge­burts­tage, Vereins- und Fami­li­en­feiern, Firmen-Events oder Schul­ver­an­stal­tungen eignet sich die Frei­luft­halle bestens – und ganz­jährig.

Die Größe der Sport­fläche und damit der Halle richtet sich den Wünschen von Bauherren und Nutzern. McArena Frei­luft­hallen werden seit einigen Jahren stan­dar­di­siert und modular ange­boten und gebaut. Diese Entwick­lung ist für den Siegeszug dieses Typus entschei­dend, denn nun sind sie funk­tional und wirt­schaft­lich präzise plan­bare Größen.

Der Sport­park Styrum ist der Prototyp der Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes.

Der Sport­park Styrum in Mülheim ist ein wunder­bares Beispiel für die Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes in einen fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Frei­zeit­park. Sein Zentrum ist die Tengel­mann Arena, eine multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle von McArena.

Hier profi­tiert der gesamte Stadt­teil von den fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Ange­boten. Und der hat es nötig, denn Styrum gehörte bisher nicht zu den privi­le­gierten Gegenden von Mülheim an der Ruhr.

Auch unter dem Aspekt der Sicher­heit ist ein Sport­park mit Frei­luft­halle und weiteren Ange­boten absolut zukunfts­trächtig: Der Sport­park Styrum ist, wie andere auch, umzäunt, beleuchtet und wird beauf­sich­tigt. Hier kann also jeder seinem Sport nach­gehen, ohne sich in schumm­rige Ecken trauen zu müssen.

Die Tengel­mann Arena kann von Vereinen, Gruppen, Firmen und Fami­lien gebucht werden. Zu ihren Features gehören neben dem Kunst­ra­sen­spiel­feld (15 x 30 m) und den rund­um­lau­fenden Banden die LED-Beleuch­tung, Anzei­gen­tafel, Mini­tore und Speed­messer beim Torschuss.

Eine Beson­der­heit dieser McArena Frei­luft­halle ist die Verbin­dung mit der Calis­the­nics-Anlage. Durch die Instal­la­tion von fest instal­lierten Fitness­ge­räten an der Außen­seite und im über­dachten Vorbe­reich der Frei­luft­halle entsteht ein kompaktes Sport­zen­trum. Dazu gehört auch die digi­tale Torwand an der Außen­wand.

Neben der Tengel­mann Arena haben sich hier hoch­wer­tige, anspruchs­volle und außer­ge­wöhn­liche Ange­bote etabliert: ein „Ninja-Run“ eine 100-m-Lauf­bahn und eine 500 m lange Lauf­strecke, ein Wurf- und Sprung­be­reich, eine Boule­an­lage, ein Sport­spiel­platz, eine Park­our­an­lage, ein Bould­er­felsen, zwei Beach-Volley­ball­felder und ein Street­ball­feld.

All diese Ange­bote kommen auch dem Bedarf der angren­zenden Schulen und Kinder­gärten sehr entgegen. Der Sport­park Styrum ist ein bestens funk­tio­nie­render Ort der Begeg­nung für Jung und Alt.

Die beiden Hallen im Sport­park Weil wurden von Anfang an barrie­re­frei geplant und ausdrück­lich für Ange­bote des Inklu­si­ons­sports konzi­piert.

Im Früh­jahr 2022 wurde der Sport­park Weil in Esslingen am Neckar erwei­tert, und dies um gleich zwei neben­ein­ander stehende Frei­luft­hallen. Die eine wird vor allem für Fußball genutzt, die andere für viele andere Sport­arten.

Zusammen erwei­tern sie das ohnehin schon beein­dru­ckende Angebot des Sport­parks: Fußball, Fechten, Tennis, Kegeln, Tanzen, Base­ball, Zumba, Cricket, Gesund­heits- oder Reha­sport, Volley­ball drinnen und draußen. All das geht hier.

Nutzer der Hallen sind die beiden Vereine FC Esslingen (Fußball) und SV 1845 Esslingen (fast alles andere). Darüber hinaus nutzen die umlie­genden Schulen, Anwohner, Betriebe und soziale Träger die witte­rungs­un­ab­hän­gigen Sport­flä­chen der beiden Frei­luft­hallen.

Die beiden Hallen in Esslingen sind die ersten, auf deren Dächern Solar­pa­nels instal­liert und Begrü­nungen gepflanzt wurden. Auch sonst sind sie ausge­spro­chen sparsam: Sie benö­tigen keine Heizung, werden durch LEDs beleuchtet und auto­ma­ti­siert betrieben. 

Hier entstand also kein neuer Sport­park, hier wurde das Angebot durch zwei Frei­luft­hallen von McArena gezielt erwei­tert. Beide Hallen wurden von Anfang an barrie­re­frei geplant und ausdrück­lich für Ange­bote des Inklu­si­ons­sports konzi­piert. 

Dementspre­chend werden sie auch genutzt. Möglich wird dies durch die 1,35m breite Türöff­nung an allen Seiten und die Anord­nung aller Bedien­ele­mente auf Hüft­höhe bzw. kabellos.

Die rasante Entwick­lung der Sport­parks und der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen sind die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens. 

In Essen eröff­nete im Oktober 2022 der Sport- und Bürger­park Frin­trop. Dieses zukunfts­wei­sende Projekt ist das Ergebnis der Umwand­lung eines Tennen­platzes in eine viel­sei­tige Sport- und Frei­zeit­an­lage von gesell­schaft­li­cher und sozialer Bedeu­tung.

Betrieben wird der Park durch den ansäs­sigen SC Frin­trop 05/21, der hier noch vor drei Jahren auf zwei Tennen­plätzen zuhause war. Mit der Umwand­lung des ersten Groß­spiel­feldes in einen Kunst­ra­sen­platz im Sommer 2020 wurde zunächst die fußbal­le­ri­sche Zukunft des enga­gierten Klubs mit dem Motto „Inklu­sion. Inte­gra­tion. Mitein­ander. Zukunft.“ gesi­chert.

Der Sport- und Bürger­park Frin­trop entstand nun auf der Fläche des zweiten Groß­spiel­feldes. Zum Angebot gehören eine Frei­luft­halle mit Kunst­ra­sen­spiel­feld, ein Basket­ball­feld mit Kunst­stoff­belag, Spiel‑, Kletter- und Trend­sport­be­reiche, barrie­re­freie Bewe­gungs­mög­lich­keiten, Erleb­nis­pfade, Liege­flä­chen, Bänke sowie Frei­flä­chen für Events und Feiern aller Art.

Die Beson­der­heit dieser McArena Frei­luft­halle ist ihre Anpas­sungs­fä­hig­keit an die Anfor­de­rungen des Schall­schutzes, die bei diesem Projekt enorm hoch waren. Aus diesem Grund wurden zwei Wände geschlossen ausge­führt.

Die Frei­luft­halle bietet sicher das viel­sei­tigste Angebot. Dank ihrer Über­da­chung ist sie das ganze Jahr über nutzbar, und das bei besten Bedin­gungen: Im Winter liegt kein Schnee auf dem Spiel­feld, im Sommer sind die Sportler im Schatten und an regne­ri­schen Tagen im Trockenen.

Ein weiteres High­light ist die Basket­ball-Arena, die auch für Roll­stuhl­fahrer sehr gut nutzbar ist. Das Boule­feld zieht viele ältere Menschen an. Darüber hinaus gibt es eine Calis­the­nics-Anlage, ein Tram­pol­in­feld, Wellen­lauf und Parcours. Die Schau­kel­land­schaft erhält eine Netz­schaukel und eine für Roll­stuhl­fahrer geeig­nete Ausstat­tung, die das Zusam­men­spielen von Kindern mit und ohne Einschrän­kungen fördert.

Der anhal­tende Boom der Frei­luft­hallen ist die logi­sche Konse­quenz unseres verän­derten Sport­ver­hal­tens, genauso wie die rasante Entwick­lung der Sport- und Bürger­parks. Gemeinsam sind sie die Zukunft.

Auch König Fußball muss sich also neu aufstellen. Wo wenig oder gar nicht mehr genutzte Tennen­plätze brach­liegen, entsteht unge­heures Poten­zial für zukunfts­fä­hige und quar­tiers­nahe Sport- und Frei­zeit­an­lagen für alle. Das nutzt allen, auch dem Fußball.

Projekt­daten

Frei­luft­hallen

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D – 71522 Back­nang

Eröff­nung

2022
(alle)

Fotos

More Sports Media
(MH-Styrum und Essen)

McArena
(Esslingen)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Stand­orte

Sport­park Styrum
Von-der-Tann-Straße
D – 45476 Mülheim an der Ruhr

Sport­park Weil
Weil­straße 199
D – 73733 Esslingen am Neckar

Sport- und Bürger­park Frin­trop
Schem­manns­feld 29
D – 45359 Essen

Videos

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre

Schwung­voll

Nicht nur an Spiel­tagen attraktiv: Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre bietet einen Park am Fluss­ufer und viele Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen.

Das stetige Wachstum der Stadt soll durch neue sport­liche Ange­bote und Grün­flä­chen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre.

Zaha Hadid Archi­tects (ZHA) haben den Wett­be­werb für den Bau des neuen Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre gewonnen.

Das Projekt umfasst ein Fußball­sta­dion mit 60.000 Plätzen, Trai­nings­plätze, eine Sport­halle mit 19.000 Plätzen und eine Schwimm­halle mit zwei 50-Meter-Becken. Das Sport­zen­trum liegt im zukünf­tigen Wissen­schafts- und Tech­no­logie-Kultur­be­zirk von Hang­zhou. All diese Bauten werden in einen neuen Park am Fluss­ufer, mit öffent­li­chen Plätzen und öffent­li­chem Perso­nen­nah­ver­kehr, einge­bettet.

Hang­zhou ist die Haupt­stadt der chine­si­schen Provinz Zhejiang und hat mehr als neun Millionen Einwohner. Die Stadt ist eines der welt­weit führenden Elek­tronik-Zentren und beher­bergt viele der größten Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen Chinas.

Das damit verbun­dene stetige Wachstum der Stadt sollen durch neue sport­liche Ange­bote in Kombi­na­tion mit Grün­flä­chen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre.

Das 45.000 m² große Podium beher­bergt Trai­nings- und Fitness­hallen, Umklei­de­räume, Büros, Geschäfte und Gastro­nomie.

Um der wach­senden Bevöl­ke­rung von Hang­zhou gerecht zu werden, bietet das Projekt eine Viel­zahl von Einrich­tungen, für Brei­ten­sportler bis zu Profi­sport­lern. Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre fügt sich in die natür­li­chen Land­schaften entlang des Fluss­ufers ein und bietet, neben dem Sport, auch neue Parks und Treff­punkte für Veran­stal­tungen, Erho­lung und Entspan­nung.

Das Stadion ist der größte Veran­stal­tungsort des Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre. Es befindet sich auf der Ostseite des neuen Parks, zur Stadt hin. West­lich und südlich des Stadions entstehen die große Arena und das Wasser­sport­zen­trum. Alle drei Gebäude sind in ihren Sockel­ge­schossen durch ein kurven­rei­ches „Podium“ schwung­voll mitein­ander verbunden.

Dieses 45.000 m² große Podium beher­bergt die Neben­ein­rich­tungen des Sport­zen­trums, die auch gemeinsam und öffent­lich genutzt werden können. Dazu gehören Trai­nings- und Fitness­hallen, Umklei­de­räume, Büros, Geschäfte, Restau­rants und Cafés mit spek­ta­ku­lären Blick­be­zie­hungen.

“Beim Abstieg in die untere Ebene der Platt­form steigt die Tempe­ratur an und die Umge­bung wird intimer – wie ein Abstieg ins Innere der Erde, wo sich die Schwer­kraft wendet.”

Gott­fried Gruber, noa*

Im Gegen­satz zu den massiven Fassaden der meisten Stadien ist die Fassade dieses Stadions nach außen hin weit­ge­hend offen. Umgänge und Terrassen, die eine Viel­zahl von Gastro­no­mie­be­trieben mit Panora­ma­blick über die Stadt beher­bergen, werden durch eine Lamel­len­kon­struk­tion über­dacht.

Der Innen­raum und vor allem die Sitz­ord­nung wurden nach FIFA-Stan­dards entworfen, um die Zuschauer so nah wie möglich ans Spiel­feld zu bringen und möglichst gute Sicht von jedem Platz aus zu gewähr­leisten. Diese program­ma­ti­schen Anfor­de­rungen defi­nieren Geome­trien, die sich in Form von Wellen in der Lamel­len­fas­sade wieder­finden.

Die Sport­halle mit ihren 19.000 Plätzen kann unab­hängig vom Stadion betrieben werden. Sie ist maximal flexibel, um sowohl in China beliebte Sport­arten wie Basket­ball als auch große Musik- und Kultur­events ausrichten zu können.

Das 15.000 m² große Wasser­sport­zen­trum umfasst zwei 50m-Becken, die sich für Wett­kämpfe, Trai­ning und Unter­richt auf allen Niveaus eignen. In den Becken können nicht nur Wett­kämpfe vor bis zu 800 Zuschauern statt­finden, sondern auch Schulen aus der Umge­bung unter­richtet werden. Hier sollen jede Woche Tausende von Kindern Schwimmen lernen!

Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre liegt in warmem, gemä­ßigtem Klima und wurde nach der höchsten 3‑Sterne-Klas­si­fi­zie­rung des chine­si­schen Green-Buil­ding-Programms entworfen.

Im Gegen­satz zu vielen großen Stadien, die nur an Spiel­tagen besucht werden können, bietet dieses Projekt neben seinen öffent­li­chen Plätzen und dem Park am Fluß­ufer eine Viel­zahl von Sport‑, Erho­lungs- und Frei­zeit­ein­rich­tungen.

Sie sollen sicher­stellen, dass das Zentrum zu jeder Tages- und Nacht­zeit ein beliebter Treff­punkt für die Bevöl­ke­rung sein wird.

Projekt­daten

Archi­tekt

Zaha Hadid Archi­tects (ZHA)

Patrik Schu­ma­cher, Charles Walker, Nils Fischer, Jakub Klaska, Lei Zhen
Joshua Anderson, Daniel Boran, Chun-Yen Chen, Hung-Da Chien, Michael Forward, Matthew Gabe, Rupinder Gidar, Jinqi Huang, Charlie Harris, Ivan Hewitt, Han Hsun Hsieh, Sonia Magd­ziarz, Xin Swift, Chris White­side

Rende­rings

Brick­Vi­sual

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Standort

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre
Zhejiang, Hang­zhou
Binjiang District

Video

Render by Atchain

Bitte abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Alles neu

Kompo­nenten für Boden­be­lags­sy­teme

Alles neu

Drei neue Kompo­nenten für die Basis­schicht von Boden­be­lags­sys­temen bieten ideale Dämp­fungs­ei­gen­schaften und schützen Gesund­heit und Umwelt.

Melos bietet ab sofort drei verschie­dene High­tech-Produkte für die Basis­lage von Sport- und Frei­zeit­bo­den­be­lägen an, die zu 100 % aus Neuware bestehen.

Die Herstel­lung quali­tativ hoch­wer­tiger und sicherer Kompo­nenten für Boden­be­lags­sys­teme im In- und Outdoor-Bereich ist für die Melos GmbH schon immer selbst­ver­ständ­lich gewesen. Ideale Dämp­fungs­ei­gen­schaften sollen Schäden am Bewe­gungs­ap­parat mini­mieren und gleich­zeitig durch die gezielte Auswahl der Ausgangs­kom­po­nenten Gesund­heit und Umwelt, auch in sensi­blen Anwen­dungen, schützen.

Wegen der immer höheren Ansprüche im Gesund­heit- und Umwelt­schutz geht Melos in seinem Quali­täts­ver­spre­chen jetzt noch einen Schritt weiter: Ab sofort bieten wir drei verschie­dene High­tech-Produkte für die Basis­lage von Sport- und Frei­zeit­bo­den­be­lägen an, die zu 100 % aus Neuware bestehen und zusätz­lich PAK-frei* sind.

Von allen enthal­tenen Mate­ria­lien sind sowohl die Herkunft als auch die Zusam­men­set­zung voll­ständig nach­voll­ziehbar.

Die drei Neuen heißen Melos® Cushion+, BASF® Infi­nergy und Melos® EPDM SOFT. Das Geheimnis: Alle drei Produkte bestehen zu 100 % aus Neuware.

Das bedeutet, dass von allen enthal­tenen Mate­ria­lien sowohl Herkunft als auch Zusam­men­set­zung voll­ständig nach­voll­ziehbar sind. Sie weisen alle­samt opti­male Fall­schutz- und/oder Dämp­fungs­ei­gen­schaften auf.

Ein weiterer Vorteil: Erst­mals produ­ziert Melos nicht nur die Kompo­nenten für die Deck­schicht (Toplage), sondern liefert auch die Produkte für die Dämp­fungs- und Basis­schicht.

Alle drei Produkte lassen sich vor Ort einfach und gut verar­beiten, am effek­tivsten in Verbin­dung mit unserem Poly­ure­than-Binde­mittel.

Melos® Cushion+

Dieses Faser­gra­nulat eignet sich vor allem für hoch­wer­tige Fall­schutz­be­läge, beispiels­weise auf Spiel­plätzen. Bestehend aus 100 % EPDM-Neuware erzielt das Produkt beste Fall­schutz­ei­gen­schaften.

Durch die fase­rige Struktur des Granu­lates erhält die Elas­tik­schicht dämp­fende Eigen­schaften und ist damit im „Falle eines Falles“ so elas­tisch, dass auftre­tende Kräfte optimal abge­baut werden können. Es ist lang­lebig, in hohem Maße wasser­durch­lässig und erfüllt alle Anfor­de­rungen an einen zeit­ge­mäßen Fall­schutz.

BASF® Infi­nergy

Das expan­dierte ther­mo­plas­ti­sche Poly­ure­than wird über­wie­gend in der Dämp­fungs-/Basis­schicht für Fall­schutz­be­läge verwendet, könnte künftig jedoch auch für Boden­be­läge im Sport­be­reich zum Tragen kommen. Die eTPU-Beads, bestehend aus 100 % Neuware, können am Ende der Nutzungs­zeit umwelt­freund­lich recy­celt werden.

Ein abso­lutes Plus für die Umwelt und das Porte­mon­naie. Die kleinen „Kügel­chen“- so genannte Beads – sind elas­tisch wie Gummi, weisen aber eine deut­lich gerin­gere Dichte auf. Sie sind aufgrund der geschloss­enzel­ligen Struktur dennoch enorm belastbar. Durch die Verwen­dung hoch­wer­tiger Rohstoffe ergibt sich dadurch nicht nur eine exzel­lente Witte­rungs­be­stän­dig­keit, sondern auch eine Dämp­fungs­schicht mit opti­malen System­ei­gen­schaften bei geringem Mate­ri­al­ein­satz. Die eTPU-Beads werden in-situ mit einem einkom­po­nen­tigen PU-Binde­mittel verar­beitet.

Melos® EPDM SOFT

Eben­falls aus 100 % EPDM-Neuware herge­stellt wird unsere neue System­kom­po­nente EPDM SOFT. Das Soft-Granulat ist ideal geeignet als Basis­schicht für Kunst­stoff­ra­sen­plätze, Leicht­ath­letik- und Multi­sport­be­läge, da es aufgrund der Herstel­lung und der Rezeptur mit einem Kautschuk­an­teil von 25 % sehr gute sport­funk­tio­nelle Eigen­schaften aufweist, beispiels­weise opti­malen Kraft­abbau.

Die Schütt­dichte, die bei diesem Granulat verhält­nis­mäßig gering ist, und die Verfüg­bar­keit in verschie­denen Sieb­kurven machen EPDM SOFT zum Allrounder für die Anwen­dung in Sport­böden. Dank seiner Lang­le­big­keit, Witte­rungs­be­stän­dig­keit und dem nach­hal­tigen Einsatz von Ressourcen ist EPDM SOFT ein idealer Bestand­teil für Boden­be­läge im Außen­be­reich.

Projekt­daten

Hersteller

Melos GmbH
Bismarck­strasse 4–10
D‑49324 Melle

Foto­graf

Melos GmbH

Autor

Melos GmbH
(Adver­to­rial)

Abon­nieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner