The Ring Umag

The Ring Umag

Come as you are

Ein Sportzentrum mit enormer Aufenthaltsqualität.

Das ist das Ergebnis der Verwandlung eines brachliegenden Sport- udn Spielplatzes in einen Treffpunkt für Sportler, Kinder und Nachbarn.

„The Ring Umag“ ist das Ergebnis der Verwand­lung eines brach­lie­genden Sport­platzes neben einer Schule in einen Treff­punkt für Sportler, Kinder, Nach­barn und Spazier­gänger.

„The Ring Umag“ wurde Im Sommer 2022 eröffnet. Umag ist eine wnder­schöne kroa­ti­sche Klein­stadt an der nord­west­li­chen Küste Istriens, nur wenige Kilo­meter von der slowe­ni­schen Grenze entfernt.

„The Ring Umag“ wurde vom Archi­tekten Nenad Marić entworfen. Bauherr war die Stadt­ver­wal­tung von Umag.

Der neue “Schulhof” gehört nun vormittags den Schülern, in der unterrichtsfreien Zeit aber steht er der Allgemeinheit offen.

Der Kontext wird durch eine Regio­nal­straße mit Kreis­ver­kehr, eine Sport­halle mit benach­barter Grund­schule und eine weit­läu­fige Grün­fläche geprägt, der Bestand durch Felder, Wege und den Sport­platz.

Das Projekt umfasste den Wieder­aufbau des maroden Spiel- und Sport­platzes, die Umge­stal­tung der Umge­bung und die Einbe­zie­hung der Grund­schule “Marija i Lina”.

Der „neue Schulhof“ gehört nun vormit­tags den Schü­lern, in der unter­richts­freien Zeit aber steht er der Allge­mein­heit offen. Das gilt auch für die Umklei­de­be­reiche der Sport­halle.

Die sieben kreisförmigen Elemente akzentuieren und strukturieren das Gelände und die Spielfelder.

Um das Grund­stück zu struk­tu­rieren und zu akzen­tu­ieren, schufen die Planer insge­samt sieben kreis­för­mige Bereiche, die mitein­ander verbunden sind. Sie beher­bergen die Tribünen, Bänke und andere Erho­lungs­be­reiche und verbinden die Anlage durch Böschungen mit dem Umfeld.

Die Courts wurden aus funk­tio­nalen Gründen in Nord-Süd-Rich­tung ange­legt. Damit werden gleiche Bedin­gungen für alle Sport­trei­benden gewähr­leistet.

Zum Programm gehören zwei Basket­ball­felder, ein Hand­ball- und einem Futsal­court sowie eine Weit­sprung­an­lage.

Zwischen den Spiel­fel­dern schaffen Boden­gra­fiken und struk­tu­rierte Beläge ein sehr ansehn­li­ches System von Zwischen­räumen.

Nenad Marić hat aus einem nachmittags ungenutzten Schulhof ein extrem farbenfrohes und kommunikatives Sportzentrum gemacht.

Nenad Marić hat mit „The Ring Umag“ aus einem nach­mit­tags unge­nutzten Schulhof und einem unat­trak­tiven Sport­platz ein extrem farben­frohes und kommu­ni­ka­tives Sport­zen­trum gemacht.

Das Ange­bots­spek­trum ist dabei genauso beein­dru­ckend wie die gestal­te­ri­sche Viel­falt. Alle Spiel­felder sind funk­tional und wett­kampf­taug­lich orga­ni­siert.

Gleich­zeitig bietet die Anlage enorm viele Nischen und Frei­flä­chen – und öffnet sich zur benach­barten Schule, zur Nach­bar­schaft und zur Stadt.

Alles richtig gemacht.

Projektdaten

Architekt

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam
Šeta­lište Vladi­mira Gortana 38
HR — 52470 Umag

Bauherr

Gemeinde Umag

Standort

Marija i Lina
Školska ul. 14, 52470
HR — Umag

Eröffnung

2022

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotograf

Marić Arhi­tek­tura i Urba­nizam

Video

Pläne

Bitte abonnieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Stadtteilschule Lurup

Die Stadtteilschule Lurup

Neue Wege

Ein beeindruckender Neubau, in dem nach skandinavischem Vorbild eine Stadtteilschule und ein Stadtteilzentrum zuhause sind.

Im August 2020 sind 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 120 Lehrkräfte in das barrierefreie Schulgebäude mit Sport- und Mehrzweckhalle eingezogen.

Im Auftrag der Hanse­stadt Hamburg hat das welt­weit tätige Archi­tek­tur­büro Behnisch Archi­tekten im Stadt­teil Lurup einen beein­dru­ckenden Neubau reali­siert, in dem nach skan­di­na­vi­schem Vorbild eine Stadt­teil­schule sowie ein Stadt­teil­zen­trum ihr Zuhause haben: die Stadt­teil­schule Lurup.

Im August 2020 sind nach gut drei­jäh­riger Bauzeit etwa 1.000 Schü­le­rinnen und Schüler sowie rund 120 Lehr­kräfte in das barrie­re­freie Schul­ge­bäude mit Sport- und Mehr­zweck­halle einge­zogen. Vorher befand sich auf dem Areal zwischen Flur­straße und Luruper Haupt­straße ein Sport­platz.

Der geschwun­gene Neubau der Stadt­teil­schule Lurup mit rund 14.000 m² Grund­fläche wirkt elegant, unauf­dring­lich und einla­dend. Er bietet auf drei Geschossen Platz für 36 Klassen- und Fach­räume. Insbe­son­dere die umlau­fenden Balkone sowie die fast durch­ge­hend gläserne Fassade lassen das Gebäude offen und trans­pa­rent erscheinen. Besu­che­rinnen und Besu­cher bekommen den Eindruck, der Neubau öffne sich förm­lich zum Stadt­teil hin.

Um auch über die Schule hinaus die Zukunfts- und Bildungs­chancen der Kinder und Jugend­li­chen aus Lurup sowie deren Fami­lien zu verbes­sern, gibt es in dem Neubau auch die so genannte Commu­nity School (LURUM).

Das zustän­dige Bezirksamt Altona spricht dabei von einer „neuen Qualität der Verzah­nung von Schule, Erwach­se­nen­bil­dung, Jugend­ar­beit und Gemein­we­sens­ar­beit“, da das neue Stadt­teil­zen­trum nach skan­di­na­vi­schem Vorbild schu­li­sche und außer­schu­li­sche Ange­bote für alle Gene­ra­tionen kombi­niert.

Die Schule war vorher auf drei Standorte verteilt. Mit der Zusammenführung aller Jahrgänge kann nun das inklusive Konzept der Stadtteilschule optimal umgesetzt werden.

An das zentrale Foyer der Schule schließen sich Mehr­zweck­raum, Mensa, Media­thek und die Sport­hallen im Unter­ge­schoss an. Im ersten Ober­ge­schoss befinden sich zusätz­lich zu den Unter­richts­räumen noch der Lehr­ertrakt mit Einzel­büros, Räume für die Schul­so­zi­al­ar­beit, ein Eltern­sprech­zimmer, ein Erste-Hilfe-Raum sowie eine Lounge für Lehr­kräfte und eine Biblio­thek.

Die Schule war vorher auf insge­samt drei Stand­orte verteilt, an denen Schü­le­rinnen und Schüler zwischen der fünften und 13. Klasse getrennt lernten. Mit der Zusam­men­füh­rung aller Jahr­gänge kann nun auch das inklu­sive Konzept der Stadt­teil­schule optimal umge­setzt werden. 

Multi­pro­fes­sio­nelle Teams aus Fach­lehr­kräften und Sonder­päd­ago­ginnen und ‑pädagogen unter­stützen die Kinder und Jugend­li­chen indi­vi­duell je nach Anfor­de­rungs­ni­veau, begleiten sie beim Erlangen ihres Schul­ab­schlusses bis hin zum Abitur und fördern auch das soziale Lernen.

Die hellen Akustikplatten der Troldtekt GmbH passen sich perfekt in das gestalterische Gesamtkonzept ein und optimieren die akustischen Verhältnisse, sowohl in den Klassenräumen als auch in den Sporthallen.

Der inte­gra­tive, offene und inno­va­tive Ansatz spie­gelt sich auch im Inneren des Neubaus wider. Hier gibt es dank der gläsernen Fassade und durch ein Ober­licht im groß­zügig gestal­teten Foyer viel Tages­licht. Breite Frei­treppen und geschwun­gene Flure vermit­teln einen locker-beschwingten Eindruck.

Die Flure zwischen den Fach­räumen sind zudem so unter­teilt und teil­weise mit beson­deren Sitz­mö­beln ausge­stattet, dass sie bei Bedarf von Lern­gruppen genutzt werden können. Anspre­chend gesetzte Farb­ak­zente in satten Rot- und Gelb­tönen heben sich lebendig von den hellen Fußböden und Decken ab.

In das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept passen sich auch die hellen Akus­tik­platten der Trold­tekt GmbH perfekt ein, die die akus­ti­schen Verhält­nisse sowohl in den Klas­sen­räumen als auch in den Sport­hallen opti­miert.

Projektdaten

Architekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D — 70197 Stutt­gart

Bauherr

SBH | Schulbau Hamburg

Deckenverkleidung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Standort

Stadt­teil­schule Lurup
Flur­straße 15
D — 22549 Hamburg

Eröffnung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D — 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotograf

Olaf Wiechers
David Matthiessen

© David Mathiesen

Weitere Fotos

© 

Pläne

Abonnieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Ludwig-Weber-Schule

Ludwig-Weber-Schule in Frankfurt

Gemeinsam statt einsam

Dieser Schulneubau fördert Kommunikation und ein offenes und integratives Miteinander – auch dank guter Akustik.

Mit dem Neubau der Ludwig-Weber-Schule ist  Behnisch Architekten ein Neubau gelungen, der innen großzügig ist, ohne von außen wuchtig zu wirken.

Hier gehen Kinder gern zur Schule: Mit dem Neubau der 1973 gegrün­deten Ludwig-Weber-Schule im Frank­furter Stadt­teil Sind­lingen ist den Archi­tekten des Stutt­garter Büros Behnisch ein Neubau gelungen, der innen groß­zügig ist, ohne von außen wuchtig auszu­sehen. Das Grund­schul­ge­bäude, dessen zwei Ober­ge­schosse terras­sen­artig über dem Erdge­schoss aufbauen, besticht mit einer Holz-Alumi­nium-Fassade und wirkt dank boden­tiefer Fens­ter­fronten und großer Holz­ele­mente attraktiv und einla­dend. Gleich­zeitig passt sich die Ludwig-Weber-Schule perfekt in die Umge­bung ein.

Auf etwa 4.000 m² Nutz­fläche können sich die rund 200 Schüler und deren Lehrer in einer frei geformten und offen gestal­teten Schul­ge­bäu­de­land­schaft bewegen, die ein kommu­ni­ka­tives und inte­gra­tives Mitein­ander fördert und gute Orien­tie­rung ermög­licht.

Behnisch Architekten haben ein vielfältiges Angebot an Lernlandschaften, offenen Raumstrukturen und zusätzlichen „grünen“ Klassenzimmern im Freien geschaffen.

Entspre­chend dem Schul­motto „Gemeinsam statt einsam“ haben die Planer ein Schul­haus entworfen, das mit einem viel­fäl­tigen Angebot an Lern­land­schaften, offenen Raum­struk­turen und zusätz­li­chen „grünen“ Klas­sen­zim­mern im Freien die Grund­lage für eine leben­dige Schul­ge­mein­schaft schafft.

Der Haupt­ein­gang führt direkt ins Herz des Gebäudes. Vom Foyer, das durch ein großes, rund­li­ches Ober­licht mit Tages­licht durch­flutet wird, führen zwei zuein­ander verdrehte Trep­pen­auf­gänge in die beiden eben­falls licht­durch­flu­teten Ober­ge­schosse. Hier befinden sich je vier Klas­sen­räume sowie Grup­pen­räume.

Alle haben Zugang zu den umlau­fenden Terrassen, die sowohl Fluchtweg als auch Aufent­halts­raum sind.  Die hier ange­sie­delten „grünen Klas­sen­zimmer“ mit Tischen und Bänken bieten zusätz­liche Lern­flä­chen im Freien.

Bücherei und EDV-Abtei­lung liegen zentral an den Treppen. Von den Schul­lei­tungs- und Verwal­tungs­räumen im 1.OG haben die Lehr­kräfte den Eingang und den Pausenhof im Blick. Im zweiten Stock befindet sich eine weitere, groß­zügig gestal­tete Terrasse, die eben­falls für den Unter­richt genutzt wird.

Um den in Turnhallen und Klassenräumen geltenden höchsten Anforderungen an die Akustik gerecht zu werden, wurden Troldtekt Akustikplatten verbaut. Sie bestehen aus zertifiziertem Holz und aus Zement.

Eine Beson­der­heit des Neubaus ist, dass über das Foyer auch die in das Gebäude inte­grierte Einfeld-Turn­halle zu errei­chen ist, in die dank großer Fenster viel Tages­licht strömt.

Im Erdge­schoss befindet sich zudem die Cafe­teria mit voll einge­rich­teter Küche. Sie ist direkt an den rund 4.000 m² großen Schulhof ange­schlossen, der sowohl viel Platz zum Spielen und Toben als auch genü­gend Rück­zugs­räume bietet.

Um den in Turn­hallen und Klas­sen­räumen höchsten Anfor­de­rungen an eine opti­male Akustik gerecht zu werden, wurden im Schul­neubau Trold­tekt Akus­tik­platten verbaut. Sie bestehen aus zerti­fi­ziertem Holz, einem reinen Natur­ma­te­rial, und aus Zement, der aus däni­schen Rohstoff­quellen stammt.

Daher sind die Platten nicht nur effektiv, sondern auch beson­ders nach­haltig. Gleich­zeitig gewähr­leisten sie ein gesundes Innen­raum­klima und wirk­samen Brand­schutz. Dabei fügen sie sich gestal­te­risch perfekt in die Raum­struktur ein.

Ein abso­luter Gewinn für alle.

Projektdaten

Architekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D — 70197 Stutt­gart

Bauherr

Magis­trat der Stadt Frank­furt am Main

Deckenverkleidung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D — 22763 Hamburg

Standort

Ludwig-Weber-Schule
Paul-Kirchhof-Platz 13
D — 65931 Frank­furt am Main

Eröffnung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D — 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotograf

David Matthiessen
Olaf Wiechers

© 

Pläne

Abonnieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Lycée Schorge de Koudougou

Lycée Schorge de Koudougou

Große Träume, große Ziele

Ein wunderschönes Beispiel für kostengünstige, durchdachte und nachhaltige Architektur – und für Wertschätzung.

Das Lycée Schorge de Koudougou gehört zu den wichtigen Bauten des Pritzker-Preisträgers Francis Kéré.

Der in Burkina Faso gebo­rene Archi­tekt Francis Kéré hat für seine nach­hal­tigen Entwürfe den Pritzker-Preis 2022 erhalten. Zu seinen wich­tigen Bauten gehört das Lycée Schorge de Koudougou. Die Schule wurde im Jahr 2016 am Rande von Koudougou, einer Stadt in Burkina Faso mit 132.000 Einwoh­nern, eröffnet.

Auch bei diesem Projekt wird der ganz­heit­liche Anspruch des Archi­tekten deut­lich: lokale Mate­ria­lien, natür­liche Belüf­tung und eine zeit­ge­mäße Gestal­tung – und das alles umge­setzt mit heimi­schen Arbei­tern.

Burkina Faso ist ein sehr armes und sehr heißes Land mit sehr wenigen Ressourcen. Das ist nicht nur für die Bewohner des Landes eine Heraus­for­de­rung, sondern auch für die Entwick­lung neuer Bauformen.

Die Archi­tektur dieses unter­ent­wi­ckelten Binnen­staates wird von einfa­chen Beton­struk­turen und Lehm­hütten geprägt.

Das Lycée Schorge de Koudougou wird von einem markanten Schirm aus Eukalyptus umhüllt.

Das Lycée Schorge de Koudougou besteht aus neun verschie­denen, recht­eckigen Baukör­pern, die radial um einen Innenhof ange­ordnet sind. In Anleh­nung an tradi­tio­nelle Dörfer schützt diese Anord­nung das Zentrum – den offenen Versamm­lungs­platz – vor allem vor Wind und Staub. Darüber hinaus entsteht ein sympa­thi­sches Gefühl von Privat­sphäre.

Die einzelnen Module enthalten Klas­sen­zimmer und Büros, außerdem eine Zahn­klinik.

Die gemau­erten Fassaden wurden aus lokalen, rot gefärbten Ziegeln erstellt. Sie werden von hohen, glas­losen Fens­tern unter­bro­chen. Diese sind mit bunten Metall­läden versehen und bringen Licht und Luft in das Gebäude. An den Fens­ter­kästen sind geschwun­gene Sitz­ge­le­gen­heiten aus dünnen Holz­leisten ange­bracht, die sich sehr gut mit den Fens­ter­läden verstehen.

Das Lycée Schorge de Koudougou wird von einem markanten Schirm aus Euka­lyptus umhüllt. Euka­lyp­tus­bäume wachsen schnell und werden in der Regel für Gerüste und Brenn­holz verwendet – hier aller­dings als Sonnen‑, Wind- und Sicht­schutz. “Ich wollte diesem Mate­rial einen stär­keren und nach­hal­ti­geren Zweck geben”, sagt der Archi­tekt.

Fünfzig Schlüssel sind im Einsatz. Geht einer davon verloren, wird er kurzerhand am zentralen PC im Büro des Inklusionshauses gesperrt.

Das Dach ist so einfach wie klug. Beweh­rungs­eisen halten die Konstruk­tion hoch über der Gebäu­de­hülle, so dass die warme Luft leicht entwei­chen kann. Die weiten Über­stände schaffen zudem Schatten.

Zwischen den einzelnen Modulen stehen eckige, drei Meter hohe „Wind­türme“ aus Beton. Sie „fangen die frische Luft ein“ (Francis Kéré) und leiten sie nach unten. Die wellen­för­mige Deckung besteht aus Gips­fa­ser­platten, Stroh und Zement­mörtel. Lange Schlitze in den creme­far­benen Ober­flä­chen lassen diffuses Licht und Luft in die Klas­sen­zimmer. Außerdem leiten sie die Wärme ab.

Kéré entwarf auch das Mobi­liar und ließ Hunderte von Stühlen und Tischen von lokalen Hand­wer­kern anfer­tigen – aus wieder­ver­wer­teten Bauma­te­ria­lien wie Sperr­holz und Armie­rungs­eisen.

Das Lycée Schorge de Koudougou ist ein wunder­schönes Beispiel für kosten­güns­tige, durch­dachte und nach­hal­tige Archi­tektur – und für Wert­schät­zung. „Dieses Wahr­zei­chen zeigt unseren Schü­lern, dass wir wollen, dass sie hart arbeiten, große Träume haben und große Ziele errei­chen.” Sagt Baslayi Tindano, Lehrer für Biologie und Gartenbau.

So geht Schule.

Projektdaten

Architekt

Kéré Archi­tec­ture
Arndt­straße 34
D — 10965 Berlin

Bauherr

Stern Stewart Insti­tute & Friends

Team

Jin-Gul David Jun, Pedro Montero Gosalbez, Domi­nique Mayer, Diego Solo­guren Martin, Marta Miglio­rini, Jaime Herraiz Martínez, Adriana Arteaga
Asso­cia­tion Dolai, Diébédo Francis Kéré, Marta Miglio­rini, Nata­niel Sawa­dogo, Wéneyida Kéré

Standort

Lycée Schorge de Koudougou
B.P. 322 Koudougou
Burkina Faso

Eröffnung

2016

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Beteiligte Firmen stellen sich vor

Archi­tek­to­nisch perfekt inte­grierte Trenn­vor­hänge und Ball­fang­netze, in enger Zusam­men­ar­beit mit unseren Kunden, für eine opti­male Lösung.

Rabe Trenn- & Verdunk­lungs­sys­teme GmbH
Mark­gra­fenstr. 6
D — 58332 Schwelm

Tel 02336/9356772
Fax 02336/9356774
info@rabe-schwelm.de
www.rabe-schwelm.de

RaBe Trenn­vor­hänge

Ein Trenn­vor­hang ist eine schwe­bende Last über Personen. Die Herstel­lung und Montage kann daher nur einer Fach­firma über­tragen werden, die über die notwen­digen Zerti­fi­zie­rungen verfügt.

RaBe Trenn­vor­hänge und Ball­fang­netze sind TÜV baumus­ter­ge­prüft und verfügen über das GS Zeichen, eigene Gutachten über Schall­däm­mung und Schall­ab­sorp­tion, sowie stati­sche Nach­weise für sämt­liche Unter­gründe aus Beton, Stahl und Holz. Sie entspre­chen voll­um­fäng­lich der DIN 18032, Teil 4.

Zu unserem Programm Gehören Trenn­vor­hänge, Ball­fang­netze, Verdun­ke­lungen, Wartungs­ar­beiten und Repa­ra­turen.

Ener­gie­spa­rend

Unsere Trenn­vor­hänge werden frei sichtbar im Binder­be­reich oder unsichtbar in Zwischen­de­cken inte­griert. Bei hoch­ge­fah­renen Trenn­vor­hängen steht die Halle wieder als Einheit zur Verfü­gung.

Unsere Trenn­vor­hänge senken die Ener­gie­kosten, da Klima­ti­sie­rung und Beleuch­tung in den unge­nutzten Hallen­teilen spürbar redu­ziert werden können. Trenn­vor­hänge eignen sich als Schall­ab­sorb­ti­ons­flä­chen zur Redu­zie­rung der Nach­hall­zeiten, beson­ders bei modernen Hallen in offener Bauweise — und dies natür­lich PVC-frei.

Sicher

Unsere RaBe Trenn­vor­hänge sind durch den TÜV baumus­ter­ge­prüft, mit dem CE-Zeichen versehen und entspre­chen den Forde­rungen der DIN 18032, Teil 4, Trenn­vor­hänge. Außerdem sind schwer entflammbar nach DIN 4102.

Trenn­vor­hänge sind mitunter hohen Belas­tungen ausge­setzt. Aus diesem Grund verwenden wir nur hoch­reiß­festes Behang­ma­te­rial – je nach Wunsch PVC-haltig, PVC-frei und alter­nativ auch mit schall­ab­sor­bie­render Vlies­ober­fläche zur Redu­zie­rung der Nach­hall­zeiten. 

Video

Abonnieren Sie unseren

Social Media

Folgen Sie uns!

Creek Play

Creek Play in Dubai

Life on Mars?

“Oh man, wonder if he’ll ever know, he’s in the best selling show — is there life on Mars?” (David Bowie)

Creek Play ist eine vor allem Kinder anregende Intervention entlang einer 350 Meter langen Uferpromenade am Yachthafen von Creek Island.

Creek Play ist ein Projekt zur Aufwer­tung des öffent­li­chen Raums im Dubai Creek Harbour zu dessen bevor­ste­hender Eröff­nung. Dubai Creek Harbour ist ein neues, gigan­ti­sches Stadt- und Hafen­viertel auf über sechs Quadrat­ki­lo­me­tern, etwa zehn Auto­mi­nuten von Down­town Dubai oder vom Dubai Inter­na­tional Airport entfernt.

Die Prome­nade am Stadtsee Dubai Creek ist bereits weit­ge­hend fertig­ge­stellt. Hier gibt es auch aktive öffent­liche Räume für Spaß, Spiel und Frei­zeit – zum Bespiel Creek Play von 100 Archi­tects.

Creek Play ist eine vor allem Kinder anre­gende, perma­nente Inter­ven­tion entlang einer 350 Meter langen Ufer­pro­me­nade am Yacht­hafen von Creek Island. Es handelt sich dabei um eine der längsten Spiel­land­schaften der Welt, bei der alle Funk­tionen linear ange­ordnet sind.

Creek Play verbreitet jede Menge Farbe und Verspieltheit entlang der sich am Wasser lang schlängelnden Promenade.

Das als spie­le­ri­sches Dorf konzi­pierte Projekt ist eine auffäl­lige Spiel­land­schaft, an der Kinder und Erwach­sene glei­cher­maßen ihre Freude haben sollen. Creek Play verbreitet jede Menge Farbe und Verspielt­heit entlang der sich am Wasser lang schlän­gelnden Prome­nade.

Die Fläche für diese Spiel­land­schaft war so lang, dass die Planer beschlossen, sie in sieben Knoten­punkte zu unter­teilen, die wiederum gleich­mäßig über die gesamte Strecke verteilt sind. Diese sieben verschie­denen Stationen entlang der Prome­nade bilden eine unter­halt­same Reise, einen Parcours voller Über­ra­schungen – und einen durchaus spek­ta­ku­lären Kontrast zum Blick auf die Skyline von Dubai.

Die sieben Stationen haben eine symbo­li­sche Bedeu­tung, die sich auf den Zusam­men­schluss der sieben Emirate zu den Verei­nigten Arabi­schen Emiraten bezieht. Jede Station stellt ein kleines, unab­hän­giges Dorf dar, alle gemeinsam sind Teil eines verbin­denden Projekts.

Während die meisten der Angebote vor allem für Kinder gedacht sind, können andere auch von Erwachsenen genutzt werden.

Die sieben Stationen von Creek Play sind durch eine Reihe von bunten Wänden und Boden­gra­fiken mitein­ander verbunden. Diese wurden von den tradi­tio­nellen, arabesken Formen Dubais inspi­riert, wie sie für Türen, Fenster und andere Elemente hiesiger Archi­tektur verwendet werden.

Diese Abschnitte zwischen den Knoten­punkten verstärken nicht nur den durchaus volks­nahen Charakter der Instal­la­tion, sondern unter­stützen auch die immersive Erfah­rung entlang der Ufer­pro­me­nade.

Jede Station besteht aus einer Ansamm­lung von Möglich­keiten, die ein anre­gendes Dorf des Vergnü­gens mit unmit­telbar ersicht­li­chen Funk­tionen bietet: Sitzen, Schwingen, Rutschen, Klet­tern, Liegen, Spielen, Hängen – alles fördert soziale Inter­ak­tionen.   

Während die meisten der Ange­bote vor allem für Kinder gedacht sind, können andere auch von Erwach­senen genutzt werden. Dieser vertraute Ansatz, Räume für Kinder und Erwach­sene zu kombi­nieren, macht aus Creek Play eine weitere Attrak­tion in diesem an Attrak­tionen nicht gerade armen Umfeld.

Projektdaten

Architekt

100architects / 佰筑
Shanghai China / 中国上海
Street Archi­tec­ture & Urban inter­ven­tions 

Bauherr

Emaar Proper­ties

Team

Marcial Jesús, Javier González, Lara Broglio, Mónica Páez

Standort

Kids Play area at Dubai Creek Harbour
Unnamed Road — Dubai Creek Harbour
VAE — Dubai

Eröffnung

2019

Fotograf

Amey Kandal­gaonkar

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© 

Fotos

Videos

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Park ’n’ Play

Park ’n‘ Play in Kopenhagen

The roof is on fire

Park ’n‘ Play macht aus einem monofunktionalen Parkhaus einen attraktiven öffentlicher Raum.

Park ’n‘ Play ist ein Musterbeispiel für die Überwindung monofunktionaler Parkhäuser.

Park ’n‘ Play ist ein Park­haus in Århus­ga­dek­v­ar­teret. Das ist ein Entwick­lungs­ge­biet im Hafen von Kopen­hagen – und gleich­zeitig ein Muster­bei­spiel für die Über­win­dung mono­funk­tio­naler Park­häuser.

Ausgangs­punkt des Entwurfs von JAJA Archi­tects war eine konven­tio­nelle Park­haus­struktur. Die Aufgabe bestand nun darin, eine attrak­tive grüne Fassade und ein Konzept zu schaffen, das auch die riesige Dach­fläche des Gebäudes akti­viert.

JAJA Architects verwandeln den grauen Rahmen in etwas Freundliches, das schon durch seine Materialität und Oberflächen Wärme und Harmonie ausstrahlt.

Der Entwurf unter­streicht die Schön­heit der gleich­mä­ßigen Trag­werks­struktur und bricht die Größe der massiven Fassade auf. Ein rhyth­mi­sches System von Pflanz­kästen ordnet die Fassade und verteilt das Grün. Das Raster der Pflanz­kästen wird von zwei großen öffent­li­chen Treppen durch­bro­chen, und die führen zum Clou des Ganzen – dem Spiel­platz auf dem Dach.

Auf dem Weg dahin werden Treppen und Geländer zu Schau­keln und Klet­ter­ge­rüsten. Vom Stra­ßen­ni­veau aus nimmt das Geländer die Besu­cher buch­stäb­lich an die Hand, lädt sie zu einem Ausflug aufs Dach inklu­sive atem­be­rau­benden Blick über den Hafen von Kopen­hagen ein.

Park ’n‘ Play basiert auf einer stan­dar­di­sierten, vorge­fer­tigten Beton­kon­struk­tion. Als natür­liche Fort­set­zung der roten Ziegel­stein­iden­tität des Gebiets färbten die Archi­tekten diese Beton­struktur rot ein.

Mit dieser einfa­chen Maßnahme verwan­delt sich der graue Rahmen in etwas Freund­li­ches, das schon durch seine Mate­ria­lität und Ober­flä­chen Wärme und Harmonie mit der Umge­bung ausstrahlt.

Das entscheidende Element dieses Parkhauses ist das begehbare, bespielbare und erholsame Dach.

Das entschei­dende Element dieses Park­hauses ist das begeh­bare, bespiel­bare und erhol­same Dach. Es steht Spazier­gän­gern wie Nutzern des Park­hauses glei­cher­maßen offen. Sicht­bar­keit und Zugäng­lich­keit sind daher uner­läss­lich.

Die Treppe aufs Dach stellt eine diago­nale Verbin­dung zwischen Straßen- und Dach­ni­veau her und lädt zum Aufstieg entlang der Fassade ein. Der Verlauf der Treppe folgt dem struk­tu­rellen Rhythmus des Gebäudes, und jeder Trep­pen­ab­satz bietet einen Blick auf die umge­benden Stadt­räume und, weiter oben, auf die Dächer Kopen­ha­gens.

Die Treppe bietet Bezüge zum Centre Pompidou in Paris, wo die Bewe­gung entlang der Fassade ein Erlebnis für sich ist. In Zusam­men­ar­beit mit RAMA Studio schufen JAJA Archi­tekten einen grafi­schen Fries, der in abstrakter, figu­ra­tiver Form die Geschichte des Geländes erzählt. Diese Erzäh­lung ist von der Stra­ßen­ebene aus zu sehen und wird deut­li­cher, wenn man die Treppe hinauf­steigt.

Hier liegen auch die Zugänge zu den verschie­denen Parkebenen.

Die Mischung aus Parkhaus, Spielplatz und attraktiven Ausflugsziel macht das Projekt einzigartig.

Der rote Faden ist ein physi­scher Wegweiser, der den Besu­cher von der Stra­ßen­ebene aus führt, wo er (der Wegweiser) als Hand­lauf der Treppe einge­führt wird. Er nimmt den Besu­cher buch­stäb­lich an die Hand und führt ihn über die Treppe auf das Dach des Parks ’n‘ Play – und dort durch die viel­fäl­tigen Ange­bote: Erleb­nisse, Ruhe­plätze, Spiel­plätze, räum­liche Viel­falt.

Die Akti­vi­täten entlang des roten Fadens sind zum Teil tradi­tio­nell wie Schau­keln, Klet­ter­skulp­turen und ähnli­ches, zum Teil aber auch archi­tek­to­ni­sche Elemente wie Zäune und Pflanzen, die Räume betonen oder schaffen und Schutz vor Witte­rungs­ein­flüssen bieten.

Die Struktur wird zum roten Faden des Projekts, die Misch­nut­zung zum Erfolgs­re­zept. Park ’n‘ Play verbindet Fassade, Treppe und Dach zu einem einzigen Element. Die Mischung aus Park­haus, Spiel­platz und attrak­tiven Ausflugs­ziel macht das Projekt einzig­artig – ein weiterer urbaner Bonus für Kopen­hagen.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

JAJA Archi­tects ApS
Heim­dals­gade 35, 3. – baghuset
DK — 2200 Copen­hagen N

Bauherr

Copen­hagen City & Port Deve­lo­p­ment

Standort

Park ’n’ Play
Nord­havnen
DK — 2150 Copen­hagen

Eröffnung

2016

Fotograf

Foto © Rasmus Hjortshøj – COAST

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Arc en Ciel

Arc en Ciel in Saint-Josse-ten-Noode

Noch eins drauf

Wie sich eine kleine Schule im dicht besiedelten Brüssel Platz schafft – vor allem auf dem Dach.

Label Architecture erweiterten “Arc en Ciel” um vier Klassenräume und neue Außenbereiche. Dabei kam den Dachflächen eine besondere Rolle zu.

Saint-Josse-ten-Noode ist das Viertel mit der höchsten Bevöl­ke­rungs­dichte in Belgien. Auch Schulen und Kinder­gärten fehlt es hier an Platz. Bei der Sanie­rung und Erwei­te­rung der Grund­schule und Kinder­ta­ges­stätte „Arc en Ciel“ in diesem Vorort von Brüssel bestand die Heraus­for­de­rung für Label archi­tec­ture daher darin, den Außen­raum einzu­be­ziehen. Gleich­zeitig galt es, das Gleich­ge­wicht zwischen offenen und bebauten Berei­chen zu wahren.

Arc en Ciel wurde um vier Klas­sen­räume und neue Außen­be­reiche erwei­tert. Dabei kam den Dach­flä­chen eine beson­dere Rolle zu.

Die vorhandene Baulücke wurde durch eine Aufstockung mit neuen Klassenzimmern geschlossen.

Die vorhan­dene Baulücke zwischen Schule und Kinder­ta­ges­stätte wurde durch eine Aufsto­ckung, dahinter liegen die neuen Klas­sen­zimmer, geschlossen. Das bestehende Trep­pen­haus wurde erwei­tert, um den Zugang zur neuen Ebene und neuen Dach­fläche zu ermög­li­chen.

Die Neuge­stal­tung der Grund­risse machte aus dem bestehenden Ensemble klei­nerer Räume jeweils zwei große Klas­sen­räume pro Etage. Die Aufsto­ckung des Arc en Ciel ermög­lichte auch neue, kreu­zungs­freie Erschlie­ßungs­wege. Außerdem entstand zusätz­li­cher Stau­raum für die Schüler.

Darüber hinaus verbes­sert die neue Fassade die ther­mi­sche Gesamt­leis­tung des Gebäudes deut­lich.

Arc en Ciel hat nun einige außergewöhnliche Qualitäten zu bieten. Vor allem die beiden großen Außenbereiche sind eine klare Antwort auf ein dichtes Umfeld.

Auch der Außen­raum wurde quasi aufge­stockt und damit drama­tisch vergrö­ßert. Die Fläche des Spiel­platzes wurde durch eine fast umlau­fende Über­da­chung annä­hernd verdop­pelt. Dieses Dach über­deckt und schützt aber nicht nur ein Klet­ter­ge­rüst und andere Spiel­ge­räten. Hier entstand der neue Sport­platz, natür­lich mit Ball­fang­ein­rich­tungen.

Auf der anderen Seite, auf dem anderen neuen Dach, findet die Kinder­ta­ges­stätte ihren neuen Außen­be­reich und präsen­tiert sich der Nach­bar­schaft. Außerdem bietet sich hier ein beein­dru­ckender Blick auf Brüssel.

Trotz der dichten Bebauung hat Arc en Ciel nun einige außer­ge­wöhn­liche Quali­täten zu bieten. Vier neue Klas­sen­zimmer, zwei große Außen­be­reiche und eine Neuord­nung der Erschlie­ßung sind eine klare Antwort auf ein dichtes Umfeld.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

Label Archi­tec­ture
Rue de Flandre 121
BEL — 1000 Brussels

Bauherr

Muni­ci­pa­lity of Saint-Josse-ten-Noode

Konstruktion

JZH & Part­ners

Standort

Arc en Ciel
Rue de l’Abond­ance 17
BEL — 1210 Saint-Josse-ten-Noode

Eröffnung

2019

Fotograf

Stijn Bollaert

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Stadion Vogesen

Das Stadion Vogesen in Basel

Alle raus!

Ein schönes Beispiel für die Aktivierung öffentlicher Räume und (Dach-)Flächen.

Die Gestaltung des Schulhofs entsprach nicht mehr den Bedürfnissen heutiger Schulen und Schüler.

Das Stadion Vogesen ist das Ergebnis der Umge­stal­tung eines von drei Schulen genutzten Schul­hofs im Norden Basels. Anstatt marode Pflanz­tröge und Brunnen zu sanieren, instal­lierten MET Archi­tects ein kesses 3D-Spiel­feld und akti­vierten damit drei Schulen und eine Dach­fläche in einem Abwasch.

Die Schulen Vogesen, Pesta­lozzi und St. Johann im Norden von Basel bilden einen U‑förmigen Baukörper am Block­rand. In seinem Zentrum befindet der Schulhof, darunter befindet sich eine Turn- und Schwimm­halle.

Die Gestal­tung des Schul­hofs entsprach nicht mehr den Bedürf­nissen heutiger Schulen und Schüler. Außerdem wurde das Dach immer wieder undicht. Daher entschloss sich das Hoch­bauamt der Stadt Basel als Bauherr im Jahr 2017, die Sanie­rung und Neuge­stal­tung zu beauf­tragen.

Mit wenigen Eingriffen befreiten MET Architects den Schulhof von aus der Zeit gefallenen Aufbauten. Dann war Platz für Bewegung.

MET Archi­tects befreiten den Schulhof mit wenigen Eingriffen von ober­ir­di­schen Aufbauten wie Ober­lich­tern, Brunnen und Pflanz­trögen. Auch die alten Dämm- und Belags­schichten wurden entfernt.

Der neue Aufbau wurde gedämmt und abge­dichtet, um das erneute Eindringen von Wasser zu verhin­dern. Darauf wurde für die Befahr­bar­keit der Fläche eine 12 cm dicke Beton­ver­teil­platte instal­liert. Die angren­zenden Flächen wurden mit einer Walz­asphalt­schicht geschlossen.

Auf dem neuen, nun offenen Platz wurden zwei Basket­ball­felder aus rotem Kunst­stoff­belag (Poly­ure­than) ange­legt – das Stadion Vogesen entstand. Die Sitz­stufen wurden bis auf ihre Trag­struktur zurück­ge­baut, erneuert und mit zwei über­dachten Zuschau­er­tri­bünen ergänzt. Sie erstre­cken sich jetzt über die ganze Breite des Spiel­feldes und bilden einen stadi­on­ar­tigen Raum, der den drei Schulen und dem ganzen Quar­tier zur Pausen‑, Sport- und Frei­zeit­nut­zung zur Verfü­gung steht.

Das Spielfeld wurde optisch über seinen Rand hinaus erweitert und bildet den neuen Schulhof auch von oben aus gesehen als eine Einheit ab.

Die Tribü­nen­dä­cher des Stadion Vogesen, die jeweils um rund sechs Meter auskragen, sind von den Schul­ge­bäuden aus gut einsehbar. Um Zuschauern und Sport­lern Sicht­schutz zu gewähr­leisten und den Beton vor eindrin­gender Feuch­tig­keit zu schützen, wurden auch die Dächer mit der roten Poly­ure­than­be­schich­tung der Spiel­felder versehen.

Das Spiel­feld wurde damit optisch über den Rand hinaus erwei­tert und bildet den neuen Schulhof, auch von den Ober­ge­schossen der umlie­genden Gebäude, aus als eine Einheit ab.

Das Stadion Vogesen ist ein sehr schönes Beispiel für die Akti­vie­rung öffent­li­cher Räume und (Dach-)Flächen, insbe­son­dere im immer dichter werdenden urbanen Kontext.

Das waren wir.

Projektdaten

Architekt

MET Archi­tects GmbH SIA
Klybeck­strasse 141 / K 102
CH — 4002 Basel

Bauherr

Hoch­bauamt Kanton Basel-Stadt

Spielfeldbelag

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
CH – 8207 Schaff­hausen

Standort

Stadion Vogesen
St. Johanns-Ring 17
CH — 4056 Basel

Eröffnung

2019

Fotograf

Ruedi Walti, Basel

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Playscape

Playscape in Peking

Vom Spielen auf der Straße

waa haben einen Raum geschaffen, der Kinder ausdrücklich ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen.

Wir denken nicht an unser Gleichgewicht, bis wir es verlieren.

Play­scape ist das Ergebnis der Umge­stal­tung eines bestehenden Indus­trie­kom­plexes zu einem riesigen Aben­teu­er­spiel­platz. Der Lager­kom­plex im Norden Pekings stammt aus den 1970er Jahren und wurde vormals für die Getrei­de­la­ge­rung genutzt – inklu­sive einer Trans­port­an­lage.

Auftrag­geber des Umbaus war ein Gesund­heits­dienst­leister, der sich auf die Beob­ach­tung und Unter­stüt­zung kind­li­cher Entwick­lung spezia­li­siert hat. 

Das Spielen auf der Straße soll die Alternative zum Daddeln auf elektronischen Geräten werden.

Die Planer von waa|we archi­tect anony­mous (Peking) glauben, dass vielen modernen (chine­si­schen) Groß­städten funk­tio­nie­rende Nach­bar­schaften fehlen, und die sind für die kind­liche Entwick­lung extrem wichtig.

Das Spielen auf der Straße soll daher die Alter­na­tive zum Daddeln auf elek­tro­ni­schen Geräten werden. Für dieses hehre Vorhaben suchte waa Inspi­ra­tion in der Popu­lär­kultur der Vergan­gen­heit. Heraus gekommen ist eine Spiel­land­schaft, die verschie­dene Vorbilder adap­tiert.

Da ist zum einen „Hide and Seek“, das klas­si­sche Verste­cken spielen. Das regt die kind­liche Fantasie an und fördert die Inter­ak­tion mit anderen Kindern und das Verhalten inner­halb einer Gruppe.

Der Aben­teu­er­spiel­platz mit seinen gestalt­prä­genden Huckeln und Hügeln verlangt den Kindern einiges ab. Wir denken nicht an unser Gleich­ge­wicht, bis wir es verlieren. Kinder lernen hier zu entscheiden, welches Maß an Risiko sie eingehen wollen.

„Nook and Cranny“ lehrt die Körper­pro­por­tionen. Die Räume und Röhren sind so gestaltet, dass die Kinder Ecken und Winkel erkunden und die Ergo­nomie verstehen können – auch die ihrer eigenen Körper.

Im Laby­rinth können Orte entdeckt werden, die von außen nicht sichtbar sind. Die Kinder lernen hier auch, dass der effi­zi­en­teste oder direk­teste Weg nicht immer der ange­nehmste ist. „Fantasy“ schließ­lich löst ein wenig die räum­li­chen Grenzen auf und schafft neue Ein- und Ausblicke in kind­liche Fanta­sie­welten.

Es sind vor allem drei gestalterische und architektonische Eingriffe, die Playscape einzigartig machen: die Röhren, das Dach und die Hügel.

Die Röhren bieten den Kindern immer wieder neue Möglich­keiten, ihre Körper­wahr­neh­mung zu entwi­ckeln Sie sind als eine Reihe von Verbin­dungs­ele­menten in fünf verschie­denen Durch­mes­sern ange­ordnet: 2,3m (Gehwege), 1,7m (Treppen), 1,3m (Sicher­heits­ge­länder), 0,8m (Rutschen) und 0,4m (Außen­be­leuch­tung).

Das Dach bietet die Möglich­keit, das Gelände und seine Möglich­keiten zu über­bli­cken. Den Kindern wird nahe­ge­legt, unor­tho­doxe Wege einzu­schlagen. Sie können Loopings machen, die Terrasse runter­rut­schen oder unter dem Hügel hindurch­gehen. Manchmal macht der weiteste Weg eben am meisten Spaß.

Die Hügel fördern die Entwick­lung der Sinne, vor allem des Gleich­ge­wichts­sinns und der Balance. Die verschie­denen Stei­gungen stellen verschie­dene Ansprüche an Auf- und Abstieg, aber auch an den Mut der Kinder.

Ein zusätz­li­cher über­dachter Spiel­be­reich wurde durch die Nutzung von Flächen unter der Topo­gra­phie geschaffen. Der Zugang dazu ist über mehrere Einschnitte oder Rutschen von der Terras­sen­e­bene aus möglich.

waa

Eine umlaufende Dachterrasse erleichtert die Beobachtung der Kinder und bietet elternspezifische Annehmlichkeiten wie eine Terrassenbar.

Play­space wird durch ein Cluster bestehender Lager­hallen gebildet, die einen Innenhof umschließen. Eine Straße trennt das südliche Gebäude vom Ensemble, eine Luft­brücke stellt die Verbin­dung durch mitein­ander verbun­dene Dach­ter­rassen wieder her.

Das bestehende Cluster sieht drei interne Spiel­räume vor. Play­scape 1 ist einge­schossig und mit sechs Metern Höhe vergleichs­weise niedrig. Er wird für zwei- bis vier­jäh­rige Kinder als Krab­bel­raum mit von der Decke hängenden Stoffen genutzt.

Play­space 2 ist vertikal in drei Ebenen unter­teilt. Kinder ab vier Jahren finden hier eine unter­ir­di­sche und inter­ak­tive Umge­bung mit Klet­ter­to­po­gra­phie und Zugnetzen. Alles ist durch Rutschen mitein­ander verbunden. Auf den Ebenen 2 und 3 bieten insge­samt sechs Multi­funk­tions-Klas­sen­zimmer die Möglich­keit zu gerich­tetem Lernen (Play­space 3). Eine Rutsche verbindet ein Klas­sen­zimmer über den Höhen­un­ter­schied von sieben Metern mit der Ebene 1.

Alle Gebäude verfügen über eine umlau­fende Dach­ter­rasse, die Eltern die Beob­ach­tung der Kinder erleich­tert. Dabei haben sie gleich­zeitig Zugang zu eltern­spe­zi­fi­schen Annehm­lich­keiten wie einer Terras­senbar.

Die Architekten legen wert darauf, Maßstäbe zu verzerren und Bewegungsabläufe zu manipulieren.

Der Fokus der Archi­tekten lag darauf, die fehlenden Elemente des inner­städ­ti­schen Wohnens anzu­spre­chen, Maßstäbe zu verzerren und Bewe­gungs­ab­läufe zu mani­pu­lieren.

„Im Spiel sieht man das Ergebnis nicht voraus. Spiel erlaubt den Kindern, ihr Urteil auszu­setzen. Oft schafft die Lösung eines Problems gleich­zeitig Möglich­keiten für eine Reihe von anderen Problemen… ” Das sagt Richard Serra über das Spielen.

Kinder sind in Entschei­dungs­si­tua­tionen oft passiv. Das Spiel ist eigent­lich der einzige Zeit­raum, den sie unter eigener Kontrolle haben. Das sagen waa|we archi­tech anony­mous. Und haben mit Play­scape einen Raum geschaffen, der Kinder ausdrück­lich ermu­tigt, eigene Wege zu gehen und eigene Entschei­dungen zu treffen.

Das waren wir.

Projektdaten

Alle, die an diesem Projekt betei­ligt waren.

Architekt

waa | we archi­tech anony­mous
Bldg 81#-1F
4 Gongti Beilu
Chaoyang Dist,
Beijing China 100027

Bauherr

Beijing NuanQin

Team

Di Zhang, Jack Young, Minghui Huo, Yuqing Feng, Min Wang, Jing Zhu, Mengbo Cao,  Hualin Yang, Weiya Li, Qiwen Cao, Heff Jin, Jinbin Zhang, Lida Tang

Standort

Langyuan Station
Dongba, Chaoyang District
Beijing, China

Eröffnung

2021

Fotograf

Tian Fang­Fang

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Kantonsschule Wettingen

Die Sporthalle der Kantonsschule Wettingen

In Stein gemeißelt

Das Zisterzienserkloster Wettingen ist ein besonderer Ort. Eine Sporthalle muss sich hier unterordnen.

Aus Respekt vor der historischen Klosteransicht wurden die Sporthallen der Kantonsschule Wettingen unterirdisch angelegt.

Das Zister­zi­en­ser­kloster Wettingen ist ein Kultur­denkmal von natio­naler Bedeu­tung. Mit der Einrich­tung der Kantons­schule Wettingen im Jahr 1979 entstanden außer­halb des Klos­ter­be­zirks (auf der Allmend) die Sport- und Schwimm­halle der Schule.

Diese wurden aus Respekt vor der histo­ri­schen Klos­ter­an­sicht als unter­ir­di­sche Anlagen um einen Tiefhof erstellt, über dessen Längs­seiten die ange­glie­derten Turn­hallen mit Tages­licht versorgt wurden.

Auch die geplante Erweiterung der Sporthallen aus dem Jahr 1979 wurde dem klösterlichen Leitbild entsprechend realisiert.

Auch die geplante Erwei­te­rung der Sport­hallen der Kantons­schule Wettingen musste sich diesem Leit­bild unter­ordnen. Daher wurde auch sie unter­ir­disch orga­ni­siert. Orien­tie­rung und Tages­licht­bezug spielen dabei eine entschei­dende Rolle. Daher wurde als Ausgangs­punkt des Entwurfs eine lineare Prome­nade geplant, welche den Alt- und den Neubau über­sicht­lich und ordnend verbindet.

Alle Haupt­nut­zungen sind an diese Erschlie­ßungs­straße direkt ange­la­gert oder von dort aus groß­zügig einsehbar.

In Folge der gewählten Orga­ni­sa­tion durch lineare Elemente ergibt sich nach außen ein ruhiges und klares Bild der Gesamt­an­lage. Ein nach Norden ausge­rich­tetes Fens­ter­band begleitet den Weg im Bereich der Drei­fach-Sport­halle.

Die Kunst am Bau spielt mit der Metapher des groben Felsens, auf welchem das Zisterzienserkloster hoch über der Limmat thront und in welchen die neue Sporthalle gemeißelt wurde.

Durch das Zusam­men­führen von Belich­tungs­zone und Zuschau­er­ga­lerie kommt es beim Blick auf das Spiel­feld nicht zu störenden Gegen­licht­ef­fekten. Umge­kehrt fällt dem Betrachter beim Blick aus der neuen Sport­halle der Kantons­schule Wettingen eine breite Reli­ef­wand ins Auge.

Die Kunst am Bau wurde vom Duo Lang/Baumann gestaltet. Sie spielt mit der Meta­pher des groben Felsens, auf welchem das Zister­zi­en­ser­kloster hoch über der Limmat thront und in welchem im wahrsten Sinne des Wortes die neue Sport­halle gemei­ßelt wurde. Im Verlaufe des Tages und Jahres verän­dert sich der Schat­ten­wurf der Beton­blöcke und dem Betrachter im Unter­grund wird ein Gefühl von Tages- respek­tive Jahres­zeit vermit­telt.

Das waren wir.

Projektdaten

Alle, die an diesem Projekt betei­ligt waren.

Architekt

:mlzd
Allee­strasse 25
CH — 2503 Biel/ Bienn

Bauherr

Immo­bi­lien Kanton Aargau
Depar­te­ment Finanzen und Ressourcen
CH-Aarau

Team

Pat Tanner, Alex­ander Unsin, Andreas Frank, Daniele Di Giac­into, Claude Marbach, David Locher, Julia Wurst, Mari­anne Rüger, Jona­than Anders, Ronja Engel­hardt, Mart Maurer, Belén Jatuff Mathis

Standort

Kantons­schule Wettingen
Klos­ter­strasse 11
CH — 5430 Wettingen

Eröffnung

2018

Fotograf

Ariel Huber / EDIT images
Brau­er­strasse 45
CH — 8004 Zürich

Autor

:mlzd

© 

Pläne

© 

Fotos

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Flexperience

Das Fallschutzsystem FLEXPERIENCE

Weiche Landung inklusive

Fallschutzbeläge und Fallschutzssysteme sind mindestens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herunterfallen.

In der Schule und auf dem Spielplatz, aber auch beim Essen oder Shoppen wollen wir hochwertige Bewegungsangebote für unsere Kinder.

Fall­schutz­be­läge und Fall­schutzs­sys­teme sind mindes­tens so wichtig wie die Geräte, von denen wir herun­ter­fallen. In der Schule und auf dem Spiel­platz, aber auch beim Essen oder Shoppen wollen wir hoch­wer­tige Bewe­gungs­an­ge­bote für unsere Kinder. Natür­lich spielt dabei die Sicher­heit eine ganz entschei­dende Rolle.

Die Heraus­for­de­rungen sind viel­fältig, die Lösungen auch. Das Fall­schutz­system FLEXPERIENCE bietet maxi­male Sicher­heit. Dafür drei Beispiele.

In der Mall of Switzerland waren nicht nur nur Fragen der Sicherheit, sondern auch die Gestaltungsmöglichkeiten entscheidend. 

Die Mall of Switz­er­land in Ebikon (Kanton Luzern) ist mit 65.000 m² Gesamt­fläche die zweit­größte Einkaufs- und Frei­zeit­de­sti­na­tion der Schweiz. Das Konzept der Mall vereint Geschäfte und Gastro­no­mie­be­triebe mit Frei­zeit- und Sport­an­ge­boten und mehr als 1.500 m² an Spiel­flä­chen.

Bei der Indoor-Spiel­welt in Ebikon waren nicht nur nur Fragen der Sicher­heit, sondern auch die viel­fäl­tigen Gestal­tungs­mög­lich­keiten mit Flex­pe­ri­ence entschei­dend. 

Durch den Einsatz von insge­samt sechs unter­schied­li­chen Farb­tönen entstand in der Mall of Switz­er­land eine bunte und viel­fäl­tige Spie­le­welt, die in der Schweiz einzig­artig ist. Durch Einbau­höhen der Flex­pe­ri­ence Fall­schutz­böden von 40 bis 90 mm sind sicheres Spielen, Spaß und Bewe­gung bei einer maximal benö­tigten Fall­höhe von 2,60 m garan­tiert.

Mit einer Farbmischung aus Rot und Leuchtrot rollt die erste FLEXPERIENCE  Fallschutzfläche in Deutschland ihren jungen Gästen des Restaurants den roten Teppich aus.

Die erste FLEXPERIENCE Fall­schutz­fläche in Deutsch­land wurde im Sommer 2019 in einer neuen Filiale des System­gas­tro­nomie-Anbie­ters „Koch­löffel“ in Stein­furt in Betrieb genommen.

Mit einer Farb­mi­schung aus Rot und Leuchtrot rollt das instal­lierte Fall­schutz­system den jungen Gästen des Restau­rants den roten Teppich aus. Zusammen mit dem indi­vi­duell entwor­fenen Spiel- und Rutschen­turm können die Kinder auf der ca. 25 m² großen Fall­schutz­fläche bei jedem Restau­rant­be­such unbe­schwert und sicher toben.

Durch das gewählte Mittelgrau für die Deckschicht greift die Spielfläche vollends die Gestaltung der umliegenden Gebäude und des entstandenen Neubaus auf.

Bei der Erwei­te­rung der Schul­an­lage Weis­sen­stein in Würen­lingen im Mai 2020 wurden auch die Außen­an­lagen neuge­staltet. Durch den Neubau diverser Schul­räume, von Kinder­garten, Aula und einer Zwei­fach­turn­halle wurde das Schul­haus zum “Lebens­raum Schule”.

Dieser Idee trägt auch die Gestal­tung der Spiel­fläche und des Fall­schutz­be­lages Rech­nung. Während andere FLEXPERIENCE Refe­renzen durch ihre farb­liche Gestal­tung punkten, kommt der Fall­schutz­bo­den­belag in Würen­lingen nicht farben­froh daher, sondern zeigt sich ganz im urbanen Design. Durch das gewählte Mittel­grau für die Deck­schicht greift die Spiel­fläche voll­ends die Gestal­tung der umlie­genden Gebäude und des entstan­denen Neubaus auf und fügt sich perfekt in das Gesamt­ensemble des neuge­stal­teten Schul­ge­ländes ein.

Auf der insge­samt 76 m² großen Fall­schutz­fläche wurden auf Grund der unter­schied­li­chen Fall­höhen verschie­dene Systeme instal­liert. Neben der opti­schen Harmonie ist somit ein beden­ken­loses und sicheres Spielen in bis zu drei Metern Höhe garan­tiert.

Ergänzt durch die außer­ge­wöhn­li­chen Spiel­ge­räte aus Metall ist wahr­lich ein außer­ge­wöhn­lich futu­ris­ti­scher Spiel­platz entstanden, der das krea­tive Poten­tial und die Viel­sei­tig­keit der einge­setzten Fall­schutz­be­läge unter­streicht.

FLEXPERIENCE bietet einige Besonderheiten, die diese Innovation von konventionellen Fallschutzbodenbelägen unterscheidet.

Das Neuar­tige an diesem System ist das spezi­elle und nur für diesen Anwen­dungs­zweck entwi­ckelte und herge­stellte Basis­schicht­gra­nulat. Für die untere Schicht eines FLEXPERIENCE Fall­schutz­sys­tems werden nur EPDM Gummi­gra­nu­late verwendet, die zu 100% aus Neuware bestehen.

Das Granulat wird mit dem exklu­siven „Swiss Cheese Prin­ciple“ geschäumt. Diese einzig­ar­tige Tech­no­logie erzeugt kleine Luft­ein­schlüsse, welche zu beson­ders weichen und dämp­fenden Belägen führen.

Dank der verwen­deten Mate­rialen ist das System absolut unbe­denk­lich in Bezug auf Toxi­ko­logie, Umwelt- und Human­ver­träg­lich­keit. Dies ist ein weiterer wesent­li­cher Unter­schied zu einigen Systemen, die recy­celte Granu­late aus Altreifen verwenden.

Bei FLEXPERIENCE erhält der Kunde nicht nur Einzel­kom­po­nenten, sondern alle für den Aufbau eines Fall­schutz­be­lages benö­tigten Mate­ria­lien: Basis­schicht­gra­nulat, farbiges EPDM Granulat für die Deck­schicht und das Binde­mittel, dass alles zusam­men­hält. Dazu bekommt er eine Einbau­an­lei­tung.

Dies hat den Vorteil, dass alle notwen­digen Tests und Zerti­fi­zie­rungen bereits erfolgt sind. Das spart Aufwand und Kosten und gibt dem Auftrag­geber die Gewiss­heit, ein voll­ständig geprüftes, abge­stimmtes und sicheres Fall­schutz­system einzu­bauen.

FLEXPERIENCE ist ein welt­weit verfüg­bares und lizen­ziertes System, dass durch speziell quali­fi­zierte regio­nale Lizenz­partner vertrieben und fach­ge­recht instal­liert wird. Das bedeutet Kompe­tenz von der Produk­tion bis zur Über­gabe.

FLEXPERIENCE Fallschutzbodenbeläge erfüllen höchste Anforderungen an Fallschutz und Umweltverträglichkeit.

FLEXPERIENCE wurde entwi­ckelt, um maxi­male Sicher­heit auf Kinder­spiel­plätzen zu gewähr­leisten. Das zwei­la­gige Fall­schutz­system ist das Resultat von mehr als 50 Jahren Erfah­rung in der Herstel­lung und Erfor­schung von Gummi­gra­nu­laten. Die Fall­schutz­bo­den­be­läge erfüllen die höchsten Anfor­de­rungen an Fall­schutz und Umwelt­ver­träg­lich­keit.

Durch die umwelt­freund­li­chen Kompo­nenten aus 100% Neuware und die inno­va­tive SCP Tech­no­logie, mit der das Basis­schicht­gra­nulat geschäumt wird, entspricht der FLEXPERIENCE Fall­schutz­bo­den­belag dem Zeit­geist.

Und der erwartet neben Nach­hal­tig­keit eine weiche und sichere Landung — und kein “Runter kommen sie immer”.

Das waren wir.

Projektdaten

 

Fallschutzsysteme

GEZOLAN AG
Werk­strasse 30
CH — 6252 Dagmer­sellen

Fotograf

GEZOLAN AG

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© Gezolan AG

Fotos

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Slacklining

Beweg deine Stadt.

Slack­li­ning im öffent­li­chen Raum

Adver­to­rial

 

 

BLOACS

About

Beim Slack­li­ning balan­ciert man auf einem etwa fünf Zenti­meter breiten Slack­line-Band, das in Knie­höhe zwischen zwei Anker­punkten gespannt ist. Diese Trend­sportart ist so beliebt, weil sie neben der Balance auch die Konzen­tra­tion und Koor­di­na­tion fördert. Das Problem waren bisher die Anker­punkte, denn im Slack­line-Band entstehen enorme Kräfte.

Dank der umwelt­scho­nenden und kosten­güns­tigen Stan­dar­di­sie­rung der Anla­gen­teile erobern die Slack­lines nun unsere Innen­städte – als Sitz­ge­le­gen­heit und Sport­gerät in einem.

Motor der Bewe­gung ist BLOACS.

Slacklining

Sportart und Begriff stammen aus der ameri­ka­ni­schen Klet­ter­szene der frühen 1970er Jahre. „Slack­line“ kann als „schlaffes Seil“ oder „lockere Leine“ über­setzt werden.

Beim verwandten Seil­tanz ist das Seil ganz stramm gespannt. Die Slack­line dagegen verhält sich dyna­misch und verlangt ein stän­diges Ausglei­chen.

Ein weiterer Grund für den Siegeszug des Slack­li­ning: Man braucht keine Vorkennt­nisse. Das Balan­cieren auf den wacke­ligen Bändern ist ein großer Spaß für jedes Alter und kann schnell und einfach erlernt werden. Und das nebenbei und mit Freunden, wenn die Anlage sinn­vol­ler­weise an Spiel­plätzen und anderen Treff­punkten instal­liert wird.

BLOACS

Hinter der Stan­dar­di­sie­rung des Slack­li­ning steckt BLOACS, ein junger und inno­va­tiver Anbieter von Trend­sport-Modulen für Bewe­gungs­land­schaften aus Köln. BLOACS bringt komplette Slack­line-Anlagen in unser urbanes Umfeld: einfach, sicher und für jeden zugäng­lich.

Diese Anlagen bringen die Anker­punkte für das Slack­line-Band gleich mit. Sie benö­tigen und schä­digen also keine Bäume, und sie brau­chen auch keine Funda­mente. Sie sind leicht aufzu­bauen, zu betreiben und zu warten.

Die ganz­jährig nutz­baren SLACK-BLOACS werden stetig weiter­ent­wi­ckelt. Für das Früh­jahr 2021 sind neue Anlagen mit Kanten­schutz, frischen Farben für die Beton­stein-Ober­flä­chen und farbigen Slack­line-Bändern nach Wahl auf dem Markt.

SLACK-BLOACS

SLACK-BLOACS bestehen in der Basis-Version aus zwei Funda­ment­steinen und dem Slack­line-Band. Die beiden Steine sind gleich­zeitig Anker­punkt und Sitz­bank. Das ist überaus prak­tisch, denn in vielen Städten ist die Nutzung von Bäumen als Anker­punkt unter­sagt.

Eine solche Anlage ist dank ihres geringen Platz­be­darfs eine attrak­tive Berei­che­rung für fast jede Form des öffent­li­chen Raums; für Spiel- und Sport­plätze, Skate­parks, Grün­flä­chen, Rast­plätze, Frei­flä­chen, Gärten, Firmen­ge­lände und Brach­flä­chen. Auch für tempo­räre Gele­gen­heiten bei Events, auf Markt­plätzen und Schul­höfen sind diese Anlagen attraktiv, platz­spa­rend und wirt­schaft­lich.

Basis-Anlage

Die Basis einer jeden Anlage sind die BLOACS Funda­ment­steine, die als sichere und dauer­hafte Befes­ti­gungs­mög­lich­keit und gleich­zeitig als Sitz­ge­le­gen­heit dienen.

Die Basis-Anlage besteht aus zwei Funda­ment­steinen und dem Slack­line-Band. Die Funda­ment­steine messen 1,8 m x 0,6 m x 0,6 m (L x B x H). Jeder Stein wiegt 1,5 Tonnen. Die Seiten­flä­chen (Sicht­be­ton­klasse 2) sind glatt und grau, die Sitz­fläche wurde mit rutsch­hem­mender Struktur versehen. Jeder Stein verfügt über einen Schacht mit Anker­punkt für die Spann-Ratsche sowie Kanten­schutz­ein­fas­sung an der Vorder­kante. Die Spann-Ratschen mit Bügel­schloss verhin­dern unbe­fugten Zugriff und unbe­ab­sich­tigtes Verstellen des Spann­sys­tems.

Das Slack­line-Band ist nicht zerschneidbar und schwer entflammbar. Damit ist es vanda­lis­mus­si­cher und für die dauer­hafte Nutzung im öffent­li­chen Raum geeignet. Slack­line-Stre­cken von 3 m bis 6 m Länge sind möglich.

Erweiterung

Jeder weitere Funda­ment­stein ab dem dritten erwei­tert die Anlage um eine Strecke. Dann kann auch das schnitt­feste und schwer entflamm­bare Bloacs Slack­line-Band bei Bedarf durch brei­tere Balan­cier-Gummi­bänder (10 oder 20 cm breit) ersetzt werden. Die Sitz-Auflagen sind wahl­weise aus Holz (z.B. Gebirgs­lärche), Recy­cling-Kunst­stoff oder Fall­schutz-Gummi.

Wenn zusätz­li­cher Schutz erwünscht ist, z.B. beim Einsatz in Kitas, Kinder­gärten, Grund­schulen oder auf Spiel­plätzen, werden sämt­liche Kanten mit einem zusätz­li­chen Schutz versehen.

Auch aus Gründen der Vermarkt­bar­keit und Refi­nan­zie­rung ist die Gestal­tung der Seiten­flä­chen mit Alu-Dibond-Platten mit indi­vi­du­ellen Grafiken, Logos und ähnli­chem möglich. Die Steine können in zahl­rei­chen Farben gestaltet werden.

Details

Die Funda­ment­steine bestehen aus hoch­wer­tigem Beton (C30/37, SB Kl. 2 grau/glatt) und sind allseitig gefast. M16-Gewin­de­hülsen zum Einschrauben von Hebe­schlaufen ermög­li­chen das leichte Anbringen eines Ketten­ge­hänges für das Aufstellen. Spezi­al­ge­räte wie z.B. Fertig­teilz­angen werden nicht benö­tigt. Die Anker­punkte sind wetter­ge­schützt in die BLOACS Funda­ment­steine einge­lassen.

Die Befes­ti­gung des BLOACS Slack­line-Bandes erfolgt mit Hilfe einer Ratsche an der jeweils stirn­seitig montierten roten Schwer­last-Ring­mutter (Anker­punkt). Die Ratschen sind mit einem Bügel­schloss gegen uner­wünschten Zugriff und unbe­ab­sich­tigtes Verstellen gesi­chert. Alle Metall­teile sind feuer­ver­zinkt, pulver­be­schichtet oder aus Edel­stahl.

Die maxi­male Bauhöhe beträgt 60 cm. Fall­schutz­maß­nahmen sind daher nicht notwendig.

Normen

Die BLOACS Slack­line-Anlagen sind Sport- und Frei­zeit­ge­räte und werden unter Berück­sich­ti­gung der folgenden Normen entwi­ckelt und herge­stellt:

  • DIN 79400: 2012 Slack­li­ne­sys­teme (Anker­punkte, Ratsche)
  • DIN EN 1176–1: 2017 Spiel­platz­ge­räte (Trag­kon­struk­tion)
  • DIN EN 16899: 2018 Park­ourein­rich­tungen (Ausfüh­rung Beton­ele­ment)

Die Entwick­lung des BLOACS Slack­line-Systems (Funda­ment­steine, Anker­punkte, Ratschen, Slack­line-Band) wird seit 2016 durch die Tech­ni­sche Über­prü­fungs-Gesell­schaft, Martin Zeller, durch umfang­reiche Tests und abschlie­ßende Prüfungen begleitet. Die Markt­reife wurde hierbei bestä­tigt.

Kosten

Die Kosten einer solchen Anlage sind erfreu­lich niedrig und klar kalku­lierbar. Für 3.750 € gibt es bereits

  • 2 BLOACS Funda­ment­steine
  • 1 BLOACS Slack­line (3 m — 6 m)
  • 2 Ratschen mit Schloss.

Die Seiten­flä­chen können mit indi­vi­duell gestal­teten Motiven oder mit Werbung gestaltet werden. Dabei kommen Alu-Dibond-Platten (1,8 m x 0,6 m) mit UV-Schutz­folie zum Einsatz. Dieses Extra ist schon ab 125 € je Platte zu haben.

Fazit

Bei der Gestal­tung von Sport- und Frei­zeit­an­ge­boten in der Stadt wird die Symbiose zwischen sport­li­chem Anreiz und Aufent­halts­qua­lität bei geringem Platz­be­darf immer wich­tiger.

Das Slack­li­ning ist ein bedeu­tender Baustein, um nicht nur unsere Spiel- und Sport­plätze, sondern auch urbane Plätze und Flächen so viel­seitig und attraktiv wie möglich zu machen. Mit dem Slack­li­ning wird ein nieder­schwel­liges und anspre­chendes Bewe­gungs­an­gebot zu den Menschen in die Stadt gebracht.

Und ein sehr güns­tiges dazu.

Wir waren das.

Projektdaten

Hersteller

BLOACS
Bernd Lohmüller
Zülpi­cherstr. 381
50935 Köln

Fotograf

BLOACS
Marc Wolbold

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© BLOACS

Photos

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner