Stadion Vogesen

Das Stadion Vogesen in Basel

Raus mit euch!

 

 

Harris + Kurrle Archi­tekten

Das Stadion Vogesen ist das Ergebnis der Umge­stal­tung eines von drei Schulen genutzten Schul­hofs im Norden Basels. Anstatt marode Pflanz­tröge und Brunnen zu sanieren, instal­lierten MET Archi­tects ein kesses 3D-Spiel­feld und akti­vierten damit drei Schulen und eine Dach­fläche in einem Abwasch.

Sanie­rung

Die Schulen Vogesen, Pesta­lozzi und St. Johann bilden einen U‑förmigen Baukörper am Block­rand. In seinem Zentrum befindet sich der Schulhof, darunter eine Turn- und Schwimm­halle.

Die Gestal­tung des Schul­hofs entsprach nicht mehr den Bedürf­nissen heutiger Schulen, Schü­le­rinnen und Schüler. Außerdem wurde das Dach immer wieder undicht. Daher entschloss sich das Hoch­bauamt der Stadt Basel als Bauherr, die Sanie­rung und Neuge­stal­tung zu beauf­tragen.

MET Archi­tects befreiten den Schulhof mit wenigen Eingriffen von ober­ir­di­schen Aufbauten wie Ober­lich­tern, Brunnen und Pflanz­trögen. Auch die alten Dämm- und Belags­schichten wurden entfernt und ersetzt.

Stadion Vogesen

Auf dem neuen, nun offenen Platz wurden zwei Basket­ball­felder aus rotem Kunst­stoff­belag (Poly­ure­than) ange­legt: Es entstand das Stadion Vogesen. Die Sitz­stufen wurden bis auf ihre Trag­struktur zurück­ge­baut, erneuert und mit zwei über­dachten Zuschau­er­tri­bünen ergänzt. Sie erstre­cken sich jetzt über die ganze Breite des Spiel­feldes und bilden einen stadi­on­ar­tigen Raum, der den drei Schulen und dem ganzen Quar­tier zur Pausen‑, Sport- und Frei­zeit­nut­zung zur Verfü­gung steht.

Die Tribü­nen­dä­cher des Stadion Vogesen, die jeweils um rund sechs Meter auskragen, sind von den Schul­ge­bäuden aus gut einsehbar. Um Zuschauern und Sport­lern Sicht­schutz zu gewähr­leisten und den Beton vor eindrin­gender Feuch­tig­keit zu schützen, wurden auch die Dächer mit der roten Poly­ure­than­be­schich­tung der Spiel­felder versehen.

Vor der Sanie­rung

Orga­ni­sa­tion

Das Spiel­feld wurde damit optisch über den Rand hinaus erwei­tert und bildet den neuen Schulhof, auch von den Ober­ge­schossen der umlie­genden Gebäude, aus als eine Einheit ab.

Das Stadion Vogesen ist ein sehr schönes Beispiel für die Akti­vie­rung öffent­li­cher Räume und (Dach-)Flächen, insbe­son­dere im immer dichter werdenden urbanen Kontext.

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Projekt­daten

Archi­tekt

MET Archi­tects GmbH SIA
Klybeck­strasse 141 / K 102
CH — 4002 Basel

Bauherr

Hoch­bauamt Kanton Basel-Stadt

Spiel­feld­belag

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
CH – 8207 Schaff­hausen

Adresse

Stadion Vogesen
St. Johanns-Ring 17
CH — 4056 Basel

Fotos

Ruedi Walti, Basel

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Eröff­nung

2019

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Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Revo­lu­tion!

 

 

andb­lack design studio 

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School in Vija­ya­wada, Indien, ist ein wegwei­sendes Beispiel für den Einfluss moderner Archi­tektur auf die Gestal­tung zukünf­tiger Bildungs­räume.

andb­lack design studio

Klas­sen­zimmer?

Die Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School in Vija­ya­wada, Indien bricht mit den klas­si­schen Normen des Schul­de­signs. Anstelle der übli­chen, kasten­för­migen Klas­sen­zimmer schufen die Planer des andb­lack design studio aus Ahmed­abad flie­ßende und mitein­ander verbun­dene Räume, die freie Bewe­gung und Inter­ak­tionen ausdrück­lich fördern.

Der Vorschul­be­reich erstreckt sich über eine Fläche von 400 m² und befindet sich auf dem Campus direkt neben dem bestehenden Schul­ge­bäude. Die beiden Gebäude sind durch einen abge­senkten Innenhof mitein­ander verbunden, welcher der Topo­grafie des Geländes folgt und zur neuen Erwei­te­rung hin ansteigt.

Die Planer nutzten diese Anord­nung, um mit ihrem Entwurf unsere tradi­tio­nellen Vorstel­lungen von Schule in Frage zu stellen. Das Ergebnis ist eine Kombi­na­tion von Bauform, Land­schaft und Innen­räumen mit unkon­ven­tio­neller räum­li­cher Orga­ni­sa­tion, modernen Tech­no­lo­gien und robusten Mate­ria­lien.

Land­schaft!

Der Entwurf lässt die Grenzen zwischen Spielen und Lernen verschwimmen. Der Innenhof verstärkt diesen Effekt, indem er je nach Bedarf als Spiel­platz, Klas­sen­zimmer oder Amphi­theater nutzbar ist.

Diese beson­dere und viel­sei­tige räum­liche Situa­tion wird durch den Einsatz von raum­hohen Glas­wänden und Ober­lich­tern weiter verstärkt. Der Kontakt zwischen Innen und Außen reißt nie ab, die Land­schaft wirkt als Erwei­te­rung des Gebäudes.

Tele­tub­bies

Ein weiterer wesent­li­cher Unter­schied zu konven­tio­neller Schul­ar­chi­tektur ist die Gebäu­de­form. Die Planer setzen nicht auf leuch­tende Farben, um Inter­esse zu wecken, sondern auf sich selbst. Um es mit den Worten der Archi­tekten zu sagen: „Das Gebäude sollte nicht nur Teil der Land­schaft sein, sondern selbst eine Form der Land­schaft.“ Dies zeigt sich in dem geschwun­genen, wellen­ar­tigen Dach, das an eine Welle oder sanfte Hügel erin­nert – und an die Tele­tub­bies.

Vorfer­ti­gung

Die flie­ßende Form des Daches – mit Rasen bedeckt und auf einem Raum ohne Stützen oder Trenn­wände ruhend – wurde natür­lich am Rechner konzi­piert. Das Projekt wurde darüber hinaus mit begrenztem Budget reali­siert. Also war Effi­zienz gefragt, daher wurde auf verfüg­bare Ressourcen und Tech­no­lo­gien zurück­ge­griffen.

Und auf vorge­fer­tigte Mate­ria­lien. Der struk­tu­relle Kern des Daches wurde mit Hilfe vorge­fer­tigter Elemente vor Ort errichtet. Die komplexe Struktur wurde mit einer Ferro­beton-Schale gelöst, die über der Metall­struktur inte­griert wurde.

Bemer­kens­wert

Im Inneren erzeugt das Dach Erstaunen. Die sicht­baren struk­tu­rellen Elemente an der Decke bilden einen schönen Kontrast zur äußeren begrünten Ober­fläche. Der visu­elle Effekt dieser redu­zierten Mate­ri­al­pa­lette wird durch natür­li­ches Licht, das durch die Ober­lichter dringt, noch verstärkt. Die im Laufe des Tages wandernden Bewe­gungen von Licht und Schatten geben den Klas­sen­zim­mern eine weitere spie­le­ri­sche Dimen­sion.

Die Archi­tektur der Vorschule der Bloo­ming­dale Inter­na­tional School ist bemer­kens­wert in ihrem struk­tu­rellen Ausdruck, ihrer Inno­va­ti­ons­kraft und ihrer Entschlos­sen­heit.

Projekt­daten

Archi­tekt

andb­lack 
405 Abhi­jyot Square,
Off SG Highway, b/h divya bhaskar press,
Makarba, Ahmed­abad – 380051

Jwalant Maha­dev­wala
Adity Rawat

Bauherr

Bloo­ming­dale Inter­na­tional School

Eröff­nung

2024

Adresse

Bloo­ming­dale Inter­na­tional School
Chepa­la­kun­dila Road, Penamaluru
Vija­ya­wada, Andhra Pradesh
Pincode – 521137

Fotos

Vinay Panj­wani

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spiel­con­tainer für die Ukraine

Spielen hilft

Im Spiel finden die trau­ma­ti­sierten Kinder der Ukraine zumin­dest Ablen­kung. Spiel­con­tainer sind daher für sie eine ganz wich­tige Initia­tive.

Die Kinder in der Ukraine leiden unter Zerstö­rung und Trau­mata. Dank der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Orga­ni­sa­tionen ist es jetzt an zwei Stand­orten gelungen, immerhin neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der Krieg gegen die Ukraine hat verhee­rende Auswir­kungen, natür­lich auch für die dort lebenden Kinder. Kriege bringen nicht nur physi­sche Zerstö­rung mit sich, sie beein­träch­tigen auch den Zugang zu Bildung und Spiel. Viele ukrai­ni­sche Schulen und Kinder­gärten sind beschä­digt oder geschlossen.

Kinder in Kriegs­ge­bieten leiden unter psycho­lo­gi­schem Stress und Trau­mata. Der Lärm von Bomben und Schüssen, der Verlust von Ange­hö­rigen und das stän­dige Leben in Unsi­cher­heit hinter­lassen tiefe Spuren in der kind­li­chen Psyche.

Hier kommt die Bedeu­tung von unter­stüt­zenden Initia­tiven und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen ins Spiel, die versu­chen, den Kindern in dieser schwie­rigen Zeit Trost und Hilfe, zumin­dest aber Ablen­kung, zu bieten.

Ein wich­tiges Beispiel für eine solche Initia­tive sind die KuKuk Box Spiel­con­tainer für die Ukraine.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird.

Eine KuKuk Box ist ein attrak­tiver öffent­li­cher und flexi­bler Spiel- und Treff­punkt, der sich in kurzer Zeit und für wenig Geld reali­sieren lässt.

Dank der Unter­stüt­zung durch Orga­ni­sa­tionen und Aktionen wie „Urban Camp Lviv“, „Notfall­päd­agogik“, „Aktion Deutsch­land hilft“ und der Firma Hilti ist es bereits an zwei beson­ders betrof­fenen Stand­orten gelungen, neue Spiel­an­ge­bote zu schaffen.

Der erste Spiel­platz entstand auf dem Hof eines Sozi­al­zen­trums in Lviv, das vorüber­ge­hend für Vertrie­bene genutzt wird. Die Stadt Lviv liegt im Westen der Ukraine und ist regel­mäßig Ziel russi­scher Angriffe.

Der zweite Spiel­con­tainer befindet sich im Land­kreis Olek­siyiv von Charkiw, eine eben­falls von russi­schen Kampf­hand­lungen stark betrof­fene Gegend. 

Neben dem Spiel­platz befindet sich ein sonder­päd­ago­gi­scher Komplex für Kinder mit Hörbe­hin­de­rung, und die haben nun einen eigenen Spiel­raum.

Eine KuKuk Box bietet Aben­teuer für alle Alters­klassen. Es gibt Klet­ter­struk­turen und Rutschen, Spiel­häus­chen und Sand­kästen, Lese­ecken und mehr. 

Der voll­wer­tige Spiel­platz animiert zu jeder Menge Bewe­gung und bietet gleich­zeitig Rückzugsbereiche, die ein inten­sives Spielen zulassen – und Schutz bieten.

Für den Aufbau werden kein Erdaushub und keine für die Ewig­keit gegos­senen Beton­fun­da­mente benö­tigt. Das spart Geld und Zeit.

Die KuKuk Box wird mit dem LKW gelie­fert und ist in wenigen Stunden aufge­baut.

Stand­orte

Lviv
Charkiw

Eröff­nung

2022 & 2023

KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen. Eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Die KuKuk Box Spiel­con­tainer gibt es in verschie­denen Ausfüh­rungen, und eine davon wurde speziell für den Einsatz in Krisen­re­gionen entwi­ckelt.

Diese Container können auch in weiter entfernte Regionen trans­por­tiert werden, in denen aufgrund von Krieg, Vertrei­bung oder Natur­ka­ta­stro­phen drin­gend Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder benö­tigt werden.

Spielen ist kein Luxus, Spielen ist ein wich­tiges Lebens­eli­xier – und ein Menschen­recht.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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UB Kinder­garten and Nursery

UB Kinder­garten and Nursery

Überall Land­schaft

Verständ­lich, dass die Kinder dieses Kinder­gar­tens in dieser Natur spielen sollen. Drinnen ist es aber auch sehr schön.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken, die von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen.

Der “UB Kinder­garten and Nursery” in Fuji­yo­shida, Yama­nashi, Japan, entstand aus der Koope­ra­tion von HIBINOSEKKEI, Youji no Shiro und KIDS DESIGN LABO. Die Kinder­ta­ges­stätte wurde auf einem Gelände von über 10.000 m² errichtet.

Fuji­yo­shida liegt am Fuße des Berges Fuji, inmitten einer hüge­ligen Land­schaft als Panorama. Der UB Kinder­garten and Nursery ist Teil dieser Land­schaft und üppig mit Bäumen und Seen bewachsen. Da wundert es nicht, dass der Eigen­tümer und Bauherr des Kinder­gar­tens die Kinder in dieser Natur in vollen Zügen spielen lassen will, und das bei jedem Wetter.

Die Planer haben das Gebäude baum- und ressour­cen­scho­nend in die Land­schaft einge­bettet. Unter anderem wurde der beim Bau anfal­lende Boden­aushub vor Ort umwelt­scho­nend aufbe­reitet und als Hügel auf demselben Grund­stück wieder verwertet.

Rund um das Gelände entstehen Rück­hal­te­be­cken in der Form großer Tümpel und Pools. Sie werden also nicht unter­ir­disch verborgen und können von den Kindern zur Erkun­dung genutzt werden, zum Beispiel zur Beob­ach­tung des Regens, als Rodel­bahn oder zum Herum­tollen. Dies ermu­tigt die Kinder dazu, in der Natur Spiel­mög­lich­keiten zu schaffen.

Die Räume erin­nern an Hütten in einem Wald, in denen die Kinder ihre Lieb­lings­plätze entde­cken können. Das fördert ihre Selb­stän­dig­keit.

Im Inneren ist UB Kinder­garten and Nursery so gestaltet, dass er wie ein Wald erlebt werden kann; mit holp­rigen Wegen und einem Spiel­be­reich, der wie ein Rundweg mit Höhen­un­ter­schieden ange­legt ist. Zu den einge­bauten Möbeln gehören Lese­ecken, Rutschen und in die Wände einge­las­sene Spiel­flä­chen.

Der Kinder­garten kann bis zu 117 Kinder aufnehmen.

Das Bade­zimmer und die Biblio­thek sind wie ein Kreis­lauf aufge­baut und wie Hütten geformt. Diese teil­weise geschlos­senen Räume in einem hellen, offenen Raum können dazu beitragen, dass sich Kinder wohl­fühlen und zu Orten werden, die sie gerne erkunden.

In der oberen Etage sind die Räume durch verschie­den­far­bige Wände getrennt, die nicht bis zur Decke reichen. Ihr Aussehen will an Hütten in einem Wald erin­nern. Die Kinder können hier ihre eigenen Lieb­lings­plätze zum Spielen und Lernen entde­cken, wodurch ihre Selb­stän­dig­keit geför­dert wird.

Durch die Verwen­dung von heimi­schem Fuji-Zypres­sen­holz wird auch auf dieser Ebene Gemein­schaft erzeugt, die die Kinder spüren und verin­ner­li­chen.

Ein drinnen wir draußen toller Kinder­garten.

Standort

Calle Ntra. Sra. del Carmen, 10
28250 Torre­l­odones
E – Madrid

Eröff­nung

2019

Video

Pläne

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Melos Style­maker

Der Melos Style­maker

Wie du willst

Mit EPDM-Granu­laten lassen sich eigene Ideen für Boden­be­läge auf Spiel­plätzen reali­sieren – sogar online.

Jetzt können Planer und Bauherren die Gestal­tung von Boden­bil­dern aus EPDM-Granu­laten selbst in die Hand nehmen.

Es ist Früh­ling, die Open Air-Saison in Kinder­gärten und Kitas sowie auf unseren Spiel­plätzen und Schul­höfen hat begonnen. Kinder lieben bunte und farben­frohe Umge­bungen, in denen sie spielen, toben, klet­tern, rennen und sich auspro­bieren können.

Dabei spielen Fall­schutz-Boden­be­läge eine buch­stäb­lich tragende Rolle.

Mit EPDM-Granu­laten lassen sich nicht nur bunte, sondern auch krea­tive Boden­be­läge für Spiel­plätze und andere Flächen herstellen.

Jetzt können Planer und Bauherren die Gestal­tung von Boden­bil­dern online selbst in die Hand nehmen, anstatt wie bisher “von der Stange“ zu kaufen.

Möglich macht das die Melos Style­maker App.

Hersteller

Melos GmbH
Bismarck­strasse 4–10
49324 Melle, Germany

Die App stellt eine große Motiv­aus­wahl in einer viel­fäl­tigen Farb­welt bereit – und die Möglich­keit, eigene Motive in der App hoch­zu­laden und umzu­setzen.

Die Melos Style­maker App bietet die Möglich­keit, Fall­schutz-Boden­be­läge einfach, bunt und kreativ zu gestalten. Damit lassen sich ganze Themen­welten wie eine Dino­welt, ein Bobbycar-Parcours oder fremde Gala­xien gestalten.

Die App stellt eine große Motiv­aus­wahl in einer viel­fäl­tigen Farb­welt bereit. Eine weitere, sehr popu­läre Beson­der­heit ist die Möglich­keit, eigene Motive in der App hoch­zu­laden und umzu­setzen.

Der Gestal­tungs­pro­zess ist voll­au­to­ma­ti­siert und daher sehr kosten­günstig. Die Motive, ob aus den Vorlagen oder selbst hoch­ge­laden, werden aus EPDM-Platten mit einem Wasser­strahl ausge­schnitten und dann als “Ganzes” gelie­fert.

Nach dem Auftragen eines Poly­ure­than-Klebe­mit­tels werden sie auf den Unter­grund geklebt. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird die Umge­bung mit EPDM-Granu­laten ausge­gli­chen, um eine ebene Fläche zu schaffen, in die die Motive inte­griert werden.

Das PU-Binde­mittel gehört, wie die Boden­mo­tive aus farbigem EPDM-Granulat, zum Liefer­um­fang.

Was früher sehr aufwändig war, ist heute ein voll­au­to­ma­ti­sierter Prozess mit bein­dru­ckenden Ergeb­nissen.

Die Melos Style­maker App bietet Archi­tekten und Bauherren, aber auch den Trägern von Kinder­gärten die Chance, sich zwischen den viel­fäl­tigen Möglich­keiten zu entscheiden – oder einen einzig­ar­tigen Boden­belag, zum Beispiel in Work­shops mit ihren Kindern, zu gestalten.

Die Bestel­lung des Wunsch­mo­tivs über die App ist dann einfach und unkom­pli­ziert. Bei der Planung indi­vi­du­eller Boden­be­läge stehen Fach­leute bera­tend zur Verfü­gung.

Was früher sehr aufwändig war, ist heute ein voll­au­to­ma­ti­sierter Prozess, der zu ausge­spro­chen indi­vi­du­ellen und beliebten Ergeb­nissen führt.

Bilder

Melos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spiel­con­tainer in Wolfs­burg

Die Attrak­ti­vie­rung der Wolfs­burger Innen­stadt

Plug and play

Wie die Stadt Wolfs­burg mit mobilem Grün und mobilen Spiel­ge­räten ihre Innen­stadt belebt.

Spiel­con­tainer sind eine immer popu­lärer werdende Möglich­keit, um in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand ein DIN-zerti­fi­ziertes, hoch­wer­tiges und viel­sei­tiges Spiel­an­gebot zu schaffen.

Ausgangs­punkt dieses Projekts war der Wunsch der Stadt Wolfs­burg, dass „mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfs­burger Innen­stadt verbringen“. Zur Stei­ge­rung der Aufent­halts­qua­lität und zur Erhö­hung der Verweil­dauer sollten dazu an geeig­neten Stand­orten zusätz­liche Spiel‑, Ruhe- und Erho­lungs­zonen geschaffen werden – zunächst temporär.

Um auch für die jüngere Gene­ra­tion und ihre Eltern weitere Anreize in der Innen­stadt zu bieten und die bestehenden Spiel­an­ge­bote gezielt zu ergänzen, wurde ein mobiles Ensemble von Spiel­ge­räten zur Haupt­at­trak­tion des Projekts.

Diese Spiel­ge­räte bestehen aus Übersee-Contai­nern aus Stahl, die durch Einbauten aus lang­le­bigem Robi­ni­en­holz, Edel­stahl, Plexi­glas und Netzen sowie krea­tive hand­werk­liche Gestal­tung zu Spiel­con­tai­nern mit unter­schied­lich großen Öffnungen in Dach und Wänden, Rutschen, An- und Aufbauten werden.

Mit Spiel­con­tai­nern lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand DIN-zerti­fi­zierte, hoch­wer­tige und viel­sei­tige Spiel­an­ge­bote schaffen – und das nicht nur für Schulen oder Kinder­gärten, sondern auch für den öffent­li­chen Raum.

Planer und Hersteller der Spiel­con­tainer ist die Firma KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bauherr

Stadt Wolfs­burg
Geschäfts­be­reich Grün

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Mit den Spiel­con­tai­nern und der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Sämt­liche Maßnahmen zur Stei­ge­rung der inner­städ­ti­schen Aufent­halts­qua­lität wurden durch Mobiles Grün begleitet. Je nach Standort und Art der Verwen­dung wurden Pflanz­ge­fäße mit Bäumen, Sträu­chern oder Pflanz­säulen mit den Sitz- und Spiel­an­ge­boten kombi­niert. Die Pflan­zen­aus­wahl trägt auch dem Klima­wandel und der gewünschten Bienen- und Insek­ten­freund­lich­keit Rech­nung.

Geschaffen wurden mehrere kleine Stand­orte, die alle Alters­gruppen zum Spielen und zum Mitein­ander einladen. Mit der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Das Projekt wurde von der Euro­päi­schen Union finan­ziell unter­stützt. Die Kosten lagen bei insge­samt 220.000 Euro. Bauherr war der Geschäfts­be­reich Grün der Stadt Wolfs­burg.

Standort

Porsche­straße
D – 38440 Wolfs­burg

Eröff­nung

2021

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt eine freie, befes­tigte Fläche – aber auch auf Rasen oder in einer Sand­fläche ist der Aufbau schnell erle­digt.

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt im einfachsten Fall eine freie, befes­tigte Fläche – zum Beispiel in einer Fußgän­ger­zone, auf einem Markt­platz oder einem Schulhof. Die Spiel­con­tainer sind so konzi­piert, dass nur für den Rutschen­aus­lauf ein Fall­schutz­boden nach DIN erfor­der­lich ist.

Vorge­fer­tigte Gummi­fall­schutz­ele­mente werden mitge­lie­fert und vor Ort anein­ander gelegt, mitein­ander verbunden und von einem Holz­rahmen einge­fasst. Die Rutsche wird dann einfach auf das Podest gestellt oder in ihm veran­kert. Auf diese Weise kann das Spiel­gerät an einem Tag aufge­stellt und zur Benut­zung frei­ge­geben werden.

Soll der Spiel­con­tainer auf Rasen oder in einer Sand­fläche aufge­stellt werden, muss zuerst eine 30 cm dicke Schot­ter­trag­schicht in der Größe der Contai­ner­stell­fläche erstellt werden. In dieser Ausfüh­rung werden die Rutschen­füße in einem Beton­fun­da­ment gegründet. Das anschlie­ßende Aufbauen des Spiel­con­tai­ners dauert dann eben­falls nur einen Tag. Die längste Zeit benö­tigt der Beton zum Aushärten.

Fotos

Stadt Wolfs­burg
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze.

Die Zusam­men­ar­beit zwischen der Stadt Wolfs­burg und der Firma KuKuk begann im Jahr 2016. Der erste Spiel­con­tainer sollte die Außen­be­reiche von Wohn­ge­bäuden für Geflüch­tete attrak­ti­vieren.

Da die Länge der Maßnahme unklar war, fiel die Entschei­dung für die KuKuk Box sehr leicht. Die besteht nämlich aus Modulen und benö­tigt keine Funda­mente. Daher kann sie sehr schnell auf- und auch wieder abge­baut und zum nächsten Einsatzort trans­por­tiert werden.

Die Spiel­boxen haben sich als geeig­nete Lösung für beson­dere Anfor­de­rungen bewährt.

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze auf Schul­höfen, Kitafrei­ge­länden und öffent­li­chen Spiel­plätzen im gesamten Stadt­ge­biet.

Sie werden nicht nur als Zwischen­lö­sung bei Umbauten und Umzügen genutzt, sondern auch als saiso­nale Spiel­an­ge­bote für Plätze genutzt, die norma­ler­weise keine Spiel­plätze sind – so wie die Einkaufs­zone in der Wolfs­burger Innen­stadt.

Die Spiel­con­tainer sind stan­dar­di­siert, robust und preis­wert.

Sie eignen sich auch für den dauer­haften Einsatz als öffent­liche Spiel­ge­le­gen­heit bestens, denn sie sind viel­seitig, flexibel, kosten­günstig, pfle­ge­leicht und nach­haltig.

Eine KuKuk Box schafft Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einen Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

Den Rahmen bilden die Container,  durch die Ein‑, An- und Ausbauten entsteht daraus ein immer wieder neues Aben­teu­er­land.

Egal wo.

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Ecole Jean-Louis Etienne

Die Ecole Jean-Louis Etienne in Coupvray

Für den Über­gang

Die Ecole Jean-Louis Etienne ist der erste Baustein im Entwick­lungs­ge­biet von Coupvray, einer kleinen Gemeinde östlich von Paris.

Archi5 Archi­tekten bringen den Über­gang zwischen Stadt und Land, zwischen öffent­li­chem und dem privaten Bereich zum Ausdruck.

Die Ecole Jean-Louis Etienne ist der erste Baustein eines neuen Stadt­teils im Entwick­lungs­ge­biet von Coupvray, einer kleinen Gemeinde mit knapp 3.000 Einwoh­nern östlich von Paris. Die Heraus­for­de­rung bestand nicht nur in den beson­deren Gege­ben­heiten des noch kahlen Stand­orts, sondern auch darin, eine Grund­lage und Struktur dieser gewünschten Entwick­lung zu schaffen.

Archi5 Archi­tekten bringen den Über­gang zwischen Stadt und Land oder zwischen öffent­li­chem und dem privaten Bereich durch gestal­te­ri­sche Entschei­dungen zum Ausdruck. Der blaue Stein aus dem Hennegau verleiht dem Gebäude ein mine­ra­li­sches Aussehen, das im Inneren des Gebäudes zugunsten des Orga­ni­schen verblasst. Zum Schulhof im Inneren sind die Fassaden mit Lärchen­holz verkleidet. Fast überall bietet sich ein toller Blick in die tolle Land­schaft des Marnetals.

Die Ecole Jean-Louis Etienne ist der neue Anker im Fami­li­en­leben der Region. Sie ist ein Motor der Entwick­lung des städ­ti­schen Gefüges und eine trei­bende Kraft im Bildungs­wesen. Die jüngsten Einwohner machen hier ihre ersten Erfah­rungen mit der Bildung. Die Kinder­gar­ten­klassen befinden sich im Herzen des Gebäudes, das das Aufwachsen der Kinder wie ein schüt­zender Kokon umschließt. Wenn die Kinder größer werden, wech­seln sie in den Elemen­tar­be­reich, der sich über zwei Stock­werke erstreckt. 

Das Gebäude entwi­ckelt sich also entspre­chend dem Weg seiner Schüler. Es entfaltet sich, wird breiter und steigt in die Höhe. Eine sich öffnende Spirale, die das Leben und das Vergehen der Zeit symbo­li­siert. Sagen die Archi­tekten.

Die Ecole Jean-Louis Etienne ist ein Schlüs­sel­ele­ment für die künf­tige Bele­bung des neuen Stadt­vier­tels.

Die Ecole Jean-Louis Etienne markiert die Konturen des noch entste­henden Blocks durch die Grenzen der Schul­klassen und ‑gruppen. Eine großer Eingangs­be­reich höhlt die mono­li­thi­sche Gebäu­de­form ein wenig aus und gibt den Blick auf die Halle und die Höfe frei. Die immer wieder durch­sich­tige Fassade erlaubt immer wieder einen Blick auf das Geschehen im Inneren, ohne eine gewisse Distanz und Inti­mität aufzu­geben.

Die Ecole Jean-Louis Etienne ist ein Schlüs­sel­ele­ment für die künf­tige Bele­bung dieses neuen Stadt­vier­tels. Er wird von der Südspitze erschlossen und steht den Nutzern der Mehr­zweck­halle auch außer­halb des Schul­be­triebs offen. Dieser zwei­ge­schos­sige Raum und das Frei­zeit­zen­trum können auch außer­halb des Schul­be­triebs genutzt werden.

Der blau­graue Stein aus dem Hennegau ist ein hoch­wer­tiges, lang­le­biges Natur­ma­te­rial. Das Gebäude liegt in einer grünen Umge­bung und hat sich mit dem Gelände bereits bestens ange­freundet. Die lange Haupt­fas­sade im Süden spielt mit dem Hori­zont, streift manchmal den Boden und erhebt sich dann wieder. Das Gebäu­de­vo­lumen ergibt sich aus den program­ma­ti­schen Anfor­de­rungen.

Die zwei­ge­schos­sige Eingangs­halle und der Mehr­zweck­raum an der Ecke des Vorplatzes geben der Fassade verti­kalen Schwung und sorgen für einen flie­ßenden Über­gang zwischen dem Erdge­schoss und dem Ober­ge­schoss.

Die vielen gestri­chelten Linien sind alle­samt Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder.

In der Ecole Jean-Louis Etienne ist es leicht, sich zurecht­zu­finden. Alle Bereiche sind mitein­ander verbunden. Klas­sen­räume und Verkehrs­flä­chen sind hell, werden durch die impo­santen Ausblicke belebt und durch die Fassa­den­ge­stal­tung insze­niert. Die sanft geformten Innen­räume schaffen eine spie­le­ri­sche und schüt­zende Umge­bung. Es besteht eine stän­dige Verbin­dung zwischen Innen und Außen.

Der Innenhof ist direkt von den Klas­sen­räumen aus zugäng­lich. Die Ruhe­zonen sind vor Lärm geschützt und bieten eine beru­hi­gende Atmo­sphäre. Pflanzen ordnen die Pausen­höfe, und die vielen gestri­chelten Linien sind alle­samt Spiel­mög­lich­keiten für die Kinder.

Der Hof der Ecole Jean-Louis Etienne fällt sanft zur Land­schaft und zu den Außen­sport­an­lagen hin ab. Darunter befindet sich ein Feucht­ge­biets­garten. Dieser fast 800 m² große Bereich, der sich nahe der Mensa befindet, bietet eine reiche biolo­gi­sche Viel­falt. Er eignet sich für pädago­gi­sche Exkur­sionen für Kinder und Jugend­liche.

Die Ecole Jean-Louis Etienne besticht auch durch ihren sehr nied­rigen Ener­gie­ver­brauch. Das Gebäude ist Teil eines ökolo­gi­schen Exzel­lenz­kon­zepts mit dem Label BEPOS Effi­nergie 2017.

Projekt­daten

Archi­tekt

archi5
48–50 rue Voltaire
F – 93100 Montreuil

Bauherr

Val d’Europe agglo­mé­ra­tion

Standort

Ecole Jean-Louis Etienne Coupvray
4 Rue Marie Paradis
F ‑77700 Coupvray

Eröff­nung

2021

Foto­graf

Sergio Grazia

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© archi5

Pläne

© 

Weitere Fotos

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Außen­haut­si­che­rung

Außen­haut­si­che­rung

Rein oder raus?

In Sport­hallen, Kitas und Schulen kommt der Siche­rung der Außen­haut beson­dere Bedeu­tung zu.

In Sport­hallen, Kinder­ta­ges­stätten, Schulen und anderen Einrich­tungen kommt der Außen­haut­si­che­rung eine beson­dere Bedeu­tung zu. Das wich­tigste Element dabei sind die Türen.

In Sport­hallen, Kinder­ta­ges­stätten, Schulen und anderen Einrich­tungen kommt der Außen­haut­si­che­rung eine beson­dere Bedeu­tung zu. Das wich­tigste Element dabei sind die Türen, denn der gewünschten Bewe­gungs­frei­heit junger Menschen steht der Schutz der Gebäude vor dem Zutritt Unbe­fugter gegen­über. Auch im Ernst­fall, wenn eine Panik ausbricht, muss die tech­ni­sche Ausstat­tung der Tür der Situa­tion jeder­zeit gewachsen sein.

Für öffent­liche Einrich­tungen wie Sport‑, Frei­zeit- und Bildungs­ein­rich­tungen, gilt: Jeder muss das Gebäude im Notfall zügig verlassen können. Wink­haus hat für solche Aufgaben die Anti-Panik-Verrie­ge­lung pani­cLock AP4 entwi­ckelt: Das System sichert sowohl ein- als auch zwei­flü­ge­lige Außen­türen für Flucht- und Rettungs­wege.

Das Programm von pani­cLock AP4 hält für alle  Notaus­gangs- und Flucht­türen passende Lösungen bereit – und bietet Kombi­na­ti­ons­mög­lich­keiten mit Zube­hör­teilen wie Griffen und Stangen vieler namhafter Hersteller.

Dank seiner Umschalt­funk­tion mit geteilter Nuss und einem Drücker sowohl auf der Innen- und als auch auf der Außen­seite sorgt pani­cLock AP4 dafür, dass der Fluchtweg jeder­zeit offen ist – und umge­kehrt von außen kein Unbe­rech­tigter Zutritt hat.

Eine solche Tür bietet sich beson­ders für Sport­hallen und Schulen an:  Schließ­be­rech­tigte wie Lehrer oder Haus­meister können morgens über den Schließ­zy­linder den Außen­drü­cker der Tür akti­vieren und abends wieder ausschalten. Damit ist in den Nacht­stunden der Zugang von außen verwehrt. Von innen dagegen lässt sich die Tür rund um die Uhr als Fluchtweg öffnen.

Speziell für Kinder­ta­ges­stätten und Kinder­gärten entwi­ckelte Wink­haus eine Vari­ante für unter­schied­lich hoch sitzende Türgriffe.

Speziell für Kinder­ta­ges­stätten und Kinder­gärten entwi­ckelte Wink­haus eine Vari­ante für unter­schied­lich hoch sitzende Türgriffe: die Notaus­gangs-Verrie­ge­lung pani­cLock AP179 AV3OR KG. Sie sperrt in den Nacht­stunden der Zugang von außen und öffnet die Tür als Fluchtweg von innen, und das rund um die Uhr. Die Technik arbeitet auf der Innen­seite mit zwei Griffen in unter­schied­li­chen Höhen. Beide Griffe lassen sich jeweils mit nur einer Hand­be­we­gung und geringem Kraft­auf­wand betä­tigen. Erwach­sene bedienen die Tür wie gewohnt – in einer komfor­ta­blen Griff­höhe von 1,55 m.

Für Kinder ist der nied­riger ange­brachte Griff leicht erreichbar. Er löst jedoch einen Alarm aus, wenn er bedient wird, um beispiels­weise zu verhin­dern, dass Kinder unbe­auf­sich­tigt auf die Straße laufen.

Zu diesem Zweck ergänzt ein Einhand-Türwächter (GfS oder Deni) den unten sitzenden Griff. Das Element wird unter­halb der Türklinke ange­bracht und verschiebt sich, sobald diese betä­tigt wird. In dem Moment ertönt ein Alarm oder je – nach Türwächter-Modell – erfolgt auch eine Meldung ans Haus-Netz­werk.

pani­cLock AP179 AV3OR KG bietet unter­schied­liche Anwen­dungs­va­ri­anten – darunter auch spezi­elle Lösungen für die Hol- und Bring­zeiten. Die Kombi­na­tion mit der moto­ri­schen Sicher­heits-Tür-Verrie­ge­lung Wink­haus blue­Matic EAV ist eben­falls möglich. So ausge­stat­tete Türen können – zum Beispiel nach einem Klin­gel­zei­chen der Besu­cher – von innen per Knopf­druck geöffnet werden.

Mit einem umfang­rei­chen Programm lassen sich maßge­schnei­derte Lösungen konzi­pieren, die speziell auf die Anfor­de­rungen von Sport­hallen, Schulen und Kitas zuge­schnitten sind.

Das Sicher­heits­kon­zept einer Bildungs­ein­rich­tung muss die Schließ­an­lage im Blick haben. Immer öfter regeln elek­tro­ni­sche Systeme, wer wann das Gebäude und bestimmte Räume betreten kann. Das spart Kosten bei Schlüs­sel­ver­lusten, Umstruk­tu­rie­rungen oder Erwei­te­rungen. Elek­tro­ni­sche Zutritts­kon­trolle schenkt Flexi­bi­lität und punktet mit gerin­geren Betriebs­kosten.

Für solche Anwen­dungen hat Wink­haus die elek­tro­ni­sche Zutritts­or­ga­ni­sa­tion blueSmart entwi­ckelt. Mit einem umfang­rei­chen Kompo­nenten-Programm lassen sich maßge­schnei­derte Lösungen konzi­pieren, die speziell auf die Anfor­de­rungen von Sport­hallen, Schulen und Kitas zuge­schnitten sind.

blueSmart arbeitet mit einem virtu­ellen Netz­werk. Im Gegen­satz zu konven­tio­nellen Online-Zutritts­kon­troll­sys­temen können daher aufwen­dige Verka­be­lungen, eine Viel­zahl von Umset­zern oder stör­an­fäl­lige Funk­stre­cken entfallen.

Die Infor­ma­tionen zwischen den elek­tro­ni­schen Kompo­nenten über­trägt das System schnell und kabellos. Über­träger ist der blueSmart Schlüssel. Er ist batte­rielos, beständig gegen Steril­lium, wasser­dicht (IP68) und trägt einen RFID-Chip im Inneren.

Geht mal ein Schlüssel verloren, muss nicht gleich die gesamte Schließ­an­lage ausge­tauscht werden: Die indi­vi­du­ellen Zutritts­be­rech­ti­gungen werden an einem zentralen PC mit Unter­stüt­zung der Wink­haus Soft­ware blue­Con­trol verwaltet und mit wenigen Maus­klicks geän­dert. Das Sperren eines vermissten Schlüs­sels wird ebenso schnell wirksam wie Ände­rungen von Zutritts­be­rech­ti­gungen.

blueSmart Elek­tro­nik­zy­linder kommen ohne Knäufe aus und sind daher in den meisten Fällen flächen­bündig. Das mindert die Quetsch­ge­fahr von Kinder­fin­gern am Türrahmen und die Verlet­zungs­ge­fahr, zum Beispiel beim Sport in der Halle. Auch für verse­hent­liche oder vorsätz­liche Beschä­di­gungen bieten knauf­lose Türzy­linder wenig Angriffs­fläche.

Projekt­daten

Türver­rieg­lungen

Aug. Wink­haus GmbH & Co.KG
Berkeser Str. 6
D – 98617 Meiningen

Fotos

Wink­haus
Pexels

Autor

Irena Byrdy-Furman­czyk
Wink­haus

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Lycée Schorge de Koudougou

Lycée Schorge de Koudougou

Große Träume, große Ziele

Ein wunder­schönes Beispiel für kosten­güns­tige, durch­dachte und nach­hal­tige Archi­tektur – und für Wert­schät­zung.

Das Lycée Schorge de Koudougou gehört zu den wich­tigen Bauten des Pritzker-Preis­trä­gers Francis Kéré.

Der in Burkina Faso gebo­rene Archi­tekt Francis Kéré hat für seine nach­hal­tigen Entwürfe den Pritzker-Preis 2022 erhalten. Zu seinen wich­tigen Bauten gehört das Lycée Schorge de Koudougou. Die Schule wurde im Jahr 2016 am Rande von Koudougou, einer Stadt in Burkina Faso mit 132.000 Einwoh­nern, eröffnet.

Auch bei diesem Projekt wird der ganz­heit­liche Anspruch des Archi­tekten deut­lich: lokale Mate­ria­lien, natür­liche Belüf­tung und eine zeit­ge­mäße Gestal­tung – und das alles umge­setzt mit heimi­schen Arbei­tern.

Burkina Faso ist ein sehr armes und sehr heißes Land mit sehr wenigen Ressourcen. Das ist nicht nur für die Bewohner des Landes eine Heraus­for­de­rung, sondern auch für die Entwick­lung neuer Bauformen.

Die Archi­tektur dieses unter­ent­wi­ckelten Binnen­staates wird von einfa­chen Beton­struk­turen und Lehm­hütten geprägt.

Das Lycée Schorge de Koudougou wird von einem markanten Schirm aus Euka­lyptus umhüllt.

Das Lycée Schorge de Koudougou besteht aus neun verschie­denen, recht­eckigen Baukör­pern, die radial um einen Innenhof ange­ordnet sind. In Anleh­nung an tradi­tio­nelle Dörfer schützt diese Anord­nung das Zentrum – den offenen Versamm­lungs­platz – vor allem vor Wind und Staub. Darüber hinaus entsteht ein sympa­thi­sches Gefühl von Privat­sphäre.

Die einzelnen Module enthalten Klas­sen­zimmer und Büros, außerdem eine Zahn­klinik.

Die gemau­erten Fassaden wurden aus lokalen, rot gefärbten Ziegeln erstellt. Sie werden von hohen, glas­losen Fens­tern unter­bro­chen. Diese sind mit bunten Metall­läden versehen und bringen Licht und Luft in das Gebäude. An den Fens­ter­kästen sind geschwun­gene Sitz­ge­le­gen­heiten aus dünnen Holz­leisten ange­bracht, die sich sehr gut mit den Fens­ter­läden verstehen.

Das Lycée Schorge de Koudougou wird von einem markanten Schirm aus Euka­lyptus umhüllt. Euka­lyp­tus­bäume wachsen schnell und werden in der Regel für Gerüste und Brenn­holz verwendet – hier aller­dings als Sonnen‑, Wind- und Sicht­schutz. “Ich wollte diesem Mate­rial einen stär­keren und nach­hal­ti­geren Zweck geben”, sagt der Archi­tekt.

Fünfzig Schlüssel sind im Einsatz. Geht einer davon verloren, wird er kurzer­hand am zentralen PC im Büro des Inklu­si­ons­hauses gesperrt.

Das Dach ist so einfach wie klug. Beweh­rungs­eisen halten die Konstruk­tion hoch über der Gebäu­de­hülle, so dass die warme Luft leicht entwei­chen kann. Die weiten Über­stände schaffen zudem Schatten.

Zwischen den einzelnen Modulen stehen eckige, drei Meter hohe „Wind­türme“ aus Beton. Sie „fangen die frische Luft ein“ (Francis Kéré) und leiten sie nach unten. Die wellen­för­mige Deckung besteht aus Gips­fa­ser­platten, Stroh und Zement­mörtel. Lange Schlitze in den creme­far­benen Ober­flä­chen lassen diffuses Licht und Luft in die Klas­sen­zimmer. Außerdem leiten sie die Wärme ab.

Kéré entwarf auch das Mobi­liar und ließ Hunderte von Stühlen und Tischen von lokalen Hand­wer­kern anfer­tigen – aus wieder­ver­wer­teten Bauma­te­ria­lien wie Sperr­holz und Armie­rungs­eisen.

Das Lycée Schorge de Koudougou ist ein wunder­schönes Beispiel für kosten­güns­tige, durch­dachte und nach­hal­tige Archi­tektur – und für Wert­schät­zung. „Dieses Wahr­zei­chen zeigt unseren Schü­lern, dass wir wollen, dass sie hart arbeiten, große Träume haben und große Ziele errei­chen.” Sagt Baslayi Tindano, Lehrer für Biologie und Gartenbau.

So geht Schule.

Projekt­daten

Archi­tekt

Kéré Archi­tec­ture
Arndt­straße 34
D – 10965 Berlin

Bauherr

Stern Stewart Insti­tute & Friends

Team

Jin-Gul David Jun, Pedro Montero Gosalbez, Domi­nique Mayer, Diego Solo­guren Martin, Marta Miglio­rini, Jaime Herraiz Martínez, Adriana Arteaga
Asso­cia­tion Dolai, Diébédo Francis Kéré, Marta Miglio­rini, Nata­niel Sawa­dogo, Wéneyida Kéré

Standort

Lycée Schorge de Koudougou
B.P. 322 Koudougou
Burkina Faso

Eröff­nung

2016

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Betei­ligte Firmen stellen sich vor

Archi­tek­to­nisch perfekt inte­grierte Trenn­vor­hänge und Ball­fang­netze, in enger Zusam­men­ar­beit mit unseren Kunden, für eine opti­male Lösung.

Rabe Trenn- & Verdunk­lungs­sys­teme GmbH
Mark­gra­fenstr. 6
D – 58332 Schwelm

Tel 02336/9356772
Fax 02336/9356774
info@rabe-schwelm.de
www.rabe-schwelm.de

RaBe Trenn­vor­hänge

Ein Trenn­vor­hang ist eine schwe­bende Last über Personen. Die Herstel­lung und Montage kann daher nur einer Fach­firma über­tragen werden, die über die notwen­digen Zerti­fi­zie­rungen verfügt.

RaBe Trenn­vor­hänge und Ball­fang­netze sind TÜV baumus­ter­ge­prüft und verfügen über das GS Zeichen, eigene Gutachten über Schall­däm­mung und Schall­ab­sorp­tion, sowie stati­sche Nach­weise für sämt­liche Unter­gründe aus Beton, Stahl und Holz. Sie entspre­chen voll­um­fäng­lich der DIN 18032, Teil 4.

Zu unserem Programm Gehören Trenn­vor­hänge, Ball­fang­netze, Verdun­ke­lungen, Wartungs­ar­beiten und Repa­ra­turen.

Ener­gie­spa­rend

Unsere Trenn­vor­hänge werden frei sichtbar im Binder­be­reich oder unsichtbar in Zwischen­de­cken inte­griert. Bei hoch­ge­fah­renen Trenn­vor­hängen steht die Halle wieder als Einheit zur Verfü­gung.

Unsere Trenn­vor­hänge senken die Ener­gie­kosten, da Klima­ti­sie­rung und Beleuch­tung in den unge­nutzten Hallen­teilen spürbar redu­ziert werden können. Trenn­vor­hänge eignen sich als Schall­ab­sorb­ti­ons­flä­chen zur Redu­zie­rung der Nach­hall­zeiten, beson­ders bei modernen Hallen in offener Bauweise – und dies natür­lich PVC-frei.

Sicher

Unsere RaBe Trenn­vor­hänge sind durch den TÜV baumus­ter­ge­prüft, mit dem CE-Zeichen versehen und entspre­chen den Forde­rungen der DIN 18032, Teil 4, Trenn­vor­hänge. Außerdem sind schwer entflammbar nach DIN 4102.

Trenn­vor­hänge sind mitunter hohen Belas­tungen ausge­setzt. Aus diesem Grund verwenden wir nur hoch­reiß­festes Behang­ma­te­rial – je nach Wunsch PVC-haltig, PVC-frei und alter­nativ auch mit schall­ab­sor­bie­render Vlies­ober­fläche zur Redu­zie­rung der Nach­hall­zeiten. 

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Grund­schule Jagdal

Die Grund­schule von Jagdal

Mehr Demo­kratie wagen

Diese Schule bietet enorm freund­liche Archi­tektur, eignet sich bestens als Treff­punkt des ganzen Dorfes und mani­fes­tiert ganz nebenbei auch noch Bildung als Schlüssel zur Eman­zi­pa­tion.

Bei Planung und Bau dieses Schul­ge­bäudes spielten die Frauen des Dorfes eine wich­tige und gleich­be­rech­tigte Rolle, und das ist in diesem Teil der Welt ein ganz großer Fort­schritt.

Die Grund­schule von Jagdal ist in vielerlei Hinsicht ein riesiger Gewinn für das abge­le­gene Dorf Jagdal im Süden des Iran. Sie bietet eine enorm freund­liche Archi­tektur mit großer Symbolik, eignet sich bestens als Treff­punkt des ganzen Dorfes und mani­fes­tiert ganz nebenbei auch noch Bildung als Schlüssel zur Eman­zi­pa­tion.

Entworfen hat die Schule DAAZ Office.

Planung und Bau dieses Schul­ge­bäudes brachten frischen Wind in das abge­le­gene Dorf Jagdal. Ermög­licht wurde das Ganze vor allem durch die Orga­ni­sa­tion NRO Iran-e-Man als Bauherrn, aber auch durch die sowohl finan­zi­elle als auch hand­werk­liche und inhalt­liche Mitwir­kung der Dorf­be­wohner. Dabei spielten die Frauen des Dorfes eine wich­tige und gleich­be­rech­tigte Rolle, und das ist in diesem Teil der Welt ein ganz großer Fort­schritt.

Die Archi­tekten wollten eine Schule schaffen, die wie ein Nest ist. Das hat gut geklappt.

Die Grund­schule von Jagdal entstand auf einer kreis­för­migen, 470 m² großen Fläche. Das Raum­pro­gramm beinhaltet vier Klas­sen­zimmer, die konzen­trisch um den eben­falls kreis­runden Schulhof herum ange­legt wurden. Sie lassen sich flexibel mitein­ander kombi­nieren und zu größeren Einheiten zusam­men­fassen, eine auch ange­sichts der knappen Anzahl an Lehrern weit­sich­tige Entschei­dung.

Darüber hinaus vervoll­stän­digen eine Biblio­thek, ein Multi­funk­ti­ons­saal, der als Konfe­renz­raum, Werk­statt und Prüfungs­raum genutzt werden kann, und der viel­seitig nutz­bare Schulhof das Angebot.

Die Archi­tekten von DAAZ Office wollten „eine Schule schaffen, die ein Nest ist, in dem Krea­ti­vität, Frei­heit und kriti­sches Denken geför­dert werden”. Das hat gut geklappt.

Der Schulhof und der Mehr­zweck­raum werden von den Dorf­be­woh­nern häufig als Spiel­platz und nachts als Treff­punkt genutzt.

Der Schulhof und der Mehr­zweck­raum werden von den Dorf­be­woh­nern häufig als Spiel­platz und nachts als Treff­punkt genutzt. Als Ort, an dem man in Gruppen Filme und Fußball schauen kann, als Biblio­thek und als Touris­ten­un­ter­kunft.

Die Schule wird von den Dorf­be­woh­nern und Lehrern verwaltet. Ein Teil der Einnahmen aus den Berei­chen Tourismus und Hand­ar­beit wird für ihre Instand­hal­tung verwendet. Auf diese Weise wird die Schule unter Betei­li­gung der Dorf­be­wohner gebaut und schließ­lich auch erhalten.

Die Grund­schule von Jagdal wurde stüt­zen­frei und erdbe­ben­si­cher aus Stahl­beton gebaut. Die äußere Beschich­tung besteht aus einer Mischung aus Zement und dem lokalen Erdboden „Sigmel“. Das schützt die Struktur bei Regen und Über­schwem­mungen und schafft eine visu­elle und taktile Harmonie mit den Farben und Texturen der Umge­bung.

Die Grund­schule von Jagadl ist eine gera­dezu meta­phy­si­sche Erfah­rung. Auch so kann insti­tu­tio­nelle Archi­tektur aussehen.

Umgeben wird das Ganze von der Schul­mauer. Zwar gibt auch diese Hülle der Grund­schule von Jagdal Schutz und Einfas­sung, mit einer Schutz­mauer im klas­si­schen Sinn hat sie aller­dings nicht viel gemein. Viel­mehr wirken die zahl­rei­chen Öffnungen und Perfo­ra­tionen auf die Dorf­be­wohner sehr einla­dend und machen Passanten neugierig – mindes­tens.

Einige Öffnungen heben sich vom Boden ab, um wie ein Fenster zu wirken, andere dienen als Eingänge. Beide schaffen direkte Verbin­dungen zwischen der Schule und der Welt da draußen. Im hinteren Bereich ist die Mauer nur Mauer, während sie im Zugangs­be­reich der Schule Sitz­ge­le­gen­heiten, einen kleinen Laden, einen Haus­meister- und einen Lager­raum beher­bergt.

In der kargen Land­schaft von Seyedbar würde man eigent­lich eine eher rudi­men­täre Form der Vermitt­lung von Bildung erwarten. Die Grund­schule von Jagadl dagegen ist eine gera­dezu meta­phy­si­sche Erfah­rung. Auch so kann insti­tu­tio­nelle Archi­tektur aussehen.

Projekt­daten

Archi­tekt

DAAZ Office
Arash Alia­badi

Bauherr

Iran‑e Man

Team

Mahsa Hoss­eini, Nazanin Mojahed (Projekt­ar­chi­tekten)
Mina Kamran (Social Faci­li­tator)
A.Giahi (Trag­werk)
Mehran Goodar­zyar (Projekt­ma­nager)
A.Noghrehkar (Bauun­ter­nehmer)
A. Delavar (TGA & Elek­trik)

Standort

Seyed-Bar Village
Sistan & Baloo­che­stan Province
Iran

Eröff­nung

2020

Foto­graf

Deed Studio

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

© DAAZ Office

© Deed Studio

Fotos

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Kinder­garten Opole

Der Kinder­garten Opole

Aufre­gender Ruhepol

Der Kinder­garten Opole (Oppeln) ist das Ergebnis eines ausge­spro­chen einfühl­samen Umbaus bestehender Gebäude und Frei­räume.

Der Kinder­garten Opole ist auf sehr viel­schich­tige Art und Weise ein ausge­spro­chen aufre­gender Ruhepol.

Der Kinder­garten Opole (Oppeln) ist das Ergebnis eines ausge­spro­chen einfühl­samen Umbaus bestehender Gebäude und Frei­räume. Das Ensemble aus Kinder­garten und Montessori-Schule liegt ganz am Rand des Stadt­teils Malina in Ober­schle­sien, zwischen Breslau und Katowice.

Die Archi­tekten Józef Fran­czok und Marcin Kolanus von PORT wollten hier vor allem einen inspi­rie­renden und anre­genden Raum schaffen, der das Wachstum und die Entwick­lung der Kinder fördert. Sie nennen den Kinder­garten Opole einen “Vasall” für junge Menschen.

Seine Form beein­flusst das Verhalten, das Gefühl der Sicher­heit und das Selbst­wert­ge­fühl der Nutzer. Das Gebäude bietet jede Menge Anreize für Freude und Erkun­dung. Es soll buch­stäb­lich ein Fenster in die Zukunft der Kinder sein und ihnen helfen, die Welt zu verstehen und sich ihre eigene Iden­tität aufzu­bauen.

Der Erhalt der bestehenden Gebäu­de­a­n­ord­nung war den Planern ganz wichtig.

Der Erhalt der bestehenden Gebäu­de­a­n­ord­nung mit dem Hof dazwi­schen war Józef Fran­czok und Marcin Kolanus ganz wichtig. Also stellt ihr Entwurf die Propor­tionen der einzelnen Gebäu­de­teile und die histo­ri­schen Verän­de­rungen mit ihren spezi­fi­schen Details heraus. Die neuen Funk­tionen verbinden die einzelnen Bereiche, ohne ihnen ihre Eigen­stän­dig­keit zu nehmen.

Um den Anfor­de­rungen des Raum­pro­gramms zu entspre­chen, wurde der Haupt­bau­körper durch eine gläserne Box in den Garten hinein erwei­tert. Ansonsten bleibt das Gebäu­de­vo­lumen erhalten.

Die Glas-Box fungiert auch als Innenhof. Die raum­hohe Vergla­sung weicht die Grenze zwischen drinnen und draußen und bietet sehr starke Anreize, diese Grenze regel­mäßig zu über­schreiten – ganz im Sinne Montessoris.

PORT haben in alle vorhan­denen Öffnungen groß­flä­chige Vergla­sungen einge­setzt.

Eine weitere sehr sympa­thi­sche Eigen­schaft des Entwurfs ist die Unter­scheid­bar­keit alter und neuer Bausub­stanz. Da Alt und Neu aus sehr unter­schied­li­chen Mate­ria­lien bestehen, kann man ihre Indi­vi­dua­lität sowohl von außen als auch von innen leicht ablesen. So verbindet die Glas­fas­sade nicht nur die Kinder mit dem Außen­be­reich, sie ermög­licht uns auch, das Bestands­vo­lumen und seine Textur wahr­zu­nehmen.

Auch der kleine Anbau aus den 1980er Jahren und ein sepa­rates Neben­ge­bäude, das zu einer Werk­statt umfunk­tio­niert wurde, erhalten einen eigen­stän­digen Charakter – und damit ihre ursprüng­liche Schön­heit zurück.

PORT haben in alle vorhan­denen Öffnungen groß­flä­chige Vergla­sungen einge­setzt. Das Werk­statt­ge­bäude, das als Aufent­halts­raum dient, ist jetzt licht­durch­flutet. Die Wände behielten weit­ge­hend ihren ursprüng­li­chen rohen Charakter, einige fehlende Gewölbe wurden mit Beton nach­ge­bildet. Neu ist ein Vorraum, der eine Werk­statt für Kunst­werke mit Wasch­be­cken und Toilette beher­bergt.

Zum Teil sehr über­ra­schende Öffnungen in den Wänden fördern die Freude und Inter­ak­tion.

Die vielen verschie­denen Quali­täten der Räume, mit unter­schied­li­chen Höhen, Licht­ver­hält­nissen und Mate­ria­lien, bieten für jede Stim­mung die rich­tige Atmo­sphäre – von der gemüt­li­chen Ecke zum Verste­cken bis hin zu exklu­si­veren Plätzen, an denen die Kinder bei Bedarf Aufmerk­sam­keit erhalten können.

Zum Teil sehr über­ra­schende Öffnungen in den Wänden fördern die Freude und Inter­ak­tion. Fenster werden zum Sitz­platz, Durch­gang, Portal oder zum Eingang in eine verbor­gene Welt. Sie verbinden und regen die Fantasie an, ebenso wie die Licht­strahlen aus den Ober­lich­tern, die einem Licht- und Schat­ten­spiel in einem Wald ähneln.

Die Innen­wände bringen die Geschichte und Struktur des Gebäudes zum Ausdruck. Frag­mente eines alten Türsturzes oder Mauer­werks schaffen origi­nelle Bilder, erzählen aber auch eine Geschichte und regen die Sinne an. Das Gebäude bewahrt den Geruch des natür­li­chen Mate­rials und zeigt seine Rauheit, die Verän­de­rungen und den Prozess der Alte­rung.

Fußböden, Wände und Decken behalten meist ihren ursprüng­li­chen, bauli­chen Charakter. Die Abdrücke im Beton zeigen, welche Art von Scha­lung verwendet wurde, während frei­lie­gende Struk­tur­ele­mente das Trag­werk zeigen.

Hier können Kinder die Natur der Dinge und ihren Aufbau verstehen.

Der Kinder­garten Opole ist auf sehr viel­schich­tige Art und Weise ein ausge­spro­chen aufre­gender Ruhepol. In unserer heutigen Welt mit ihrer stän­digen Reiz­über­flu­tung kann uns ein solches Gebäude helfen, den Kontakt zur Natur, zur Einfach­heit und zur eigenen Iden­tität zu finden oder auch wieder­zu­finden. Hier können Kinder die Natur der Dinge und ihren Aufbau verstehen.

Klingt komisch, ist aber so.

Projekt­daten

Archi­tekt

PORT
Józef Fran­czok, Marcin Kolanus 
ul. Cybuls­kiego 10/1
PL – 50–206 Wrocław

Bauherr

Pro Liberis Sile­siae

Team

Józef Fran­czok, Marcin Kolanus, Mateusz Mikołajów, Monika Smorąg, Zofia Fedorów

Standort

Kinder­garten des Vereins
Pro Liberis Sile­siae
ul. Olim­p­ijska 2 i 4A,
PL – 45–681 Opole

Eröff­nung

2020

Foto­graf

Stan Zającz­kowski
PORT (Bestand & Baustelle)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

Bestand & Baustelle

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Gammel Hellerup

Gammel Hellerup High School

Form follows formula

BIG

Die Gammel Hellerup High School hat den Anspruch, ihren Schü­lern groß­zü­gige und spek­ta­ku­läre Räume und Flächen für ihre soziale und krea­tive Entfal­tung zu bieten.

Gammel Hellerup High School

Form follows formula

BIG

Die Gammel Hellerup High School hat den Anspruch, ihren Schü­lern groß­zü­gige und spek­ta­ku­läre Räume und Flächen für ihre soziale und krea­tive Entfal­tung zu bieten.

Auf dem Dach dieser Sport­halle kann man nicht nur die Schul­pausen bestens verbringen.

Die Gammel Hellerup High School nörd­lich von Kopen­hagen hat den Anspruch, ihren Schü­lern groß­zü­gige und spek­ta­ku­läre Räume und Flächen für ihre soziale und krea­tive Entfal­tung zu bieten. Dazu wurden in den letzten Jahren mehrere Erwei­te­rungen notwendig, die vor allem Dach- und Frei­flä­chen aktiv nutzen.

So entstand auch eine 1.100 m² große Mehr­zweck­halle, auf deren Dach man nicht nur die Schul­pausen bestens verbringen kann.

Die Halle wurde fünf Meter tief in den Schulhof einge­graben. Das bringt ihr nicht nur eine sehr gute Ener­gie­bi­lanz, sondern vor allem sehr unge­wöhn­liche Flächen und Ange­bote auf dem sanft geschwun­genen Dach.

Der Vorgänger der neuen Sport­halle stand neben dem Campus. Ausstat­tung und Zustand reichten der Gammel Hellerup High School jedoch nicht mehr aus. Damit fehlte ein großer multi­funk­tio­naler Raum für Sport und den Sport­un­ter­richt, für Abschluss­feiern und gesell­schaft­liche Zusam­men­künfte. Also entwarf BIG – Gründer Bjarke Ingels ging hier zur Schule – eine Mehr­zweck­halle, die ihre Form aus der Flug­bahn eines Hand­balls ableitet.

Gammel Hellerup Sction

Die Halle wurde fünf Meter tief in den Schulhof einge­graben. Das bringt ihr nicht nur eine sehr gute Ener­gie­bi­lanz, sondern vor allem sehr unge­wöhn­liche Flächen und Ange­bote auf dem sanft geschwun­genen Dach, das nun der neue Treff­punkt und Schulhof der Gammel Hellerup High School ist.

BIG

Die Form des Daches bietet auch zum Toben außer­ge­wöhn­li­ches Poten­zial. Der Archi­tekt nennt das „Form follows formula!“

Der Rand des Daches ist mit Sitz­bänken ausge­stattet, das Dach selbst wurde durch kleine Fenster perfo­riert, die nicht nur Tages­licht in die Halle bringen, sondern auch beson­dere Sicht­be­zie­hungen herstellen. Die Form des Daches bietet natür­lich auch zum Toben außer­ge­wöhn­li­ches Poten­zial. Der Archi­tekt nennt das „Form follows formula!“

Zwischen der neuen Halle und den angren­zenden Fußball­fel­dern entstand ein weiterer Neubau. Ziel des neuen Kunst­ge­bäudes war es, die Sport­flä­chen mit den Bildungs­ein­rich­tungen und der Sport­halle in einem konti­nu­ier­li­chen Fluss zu verbinden. Durch die Unter­brin­gung von Teilen des Neubaus unter den Fußball­fel­dern können die Schü­le­rinnen und Schüler nun durch die versun­kene Sport­halle in der Mitte des Innen­hofs ihre Klas­sen­zimmer, die Cafe­teria und den Haupt­ein­gang bzw. ‑ausgang auf Stra­ßen­ni­veau errei­chen.

Darüber hinaus bilden und formen die neuen, teil­weise unter­ir­disch gele­genen Einrich­tungen das Dach des neuen Kunst­ge­bäudes. Gleich­zeitig erwei­tern sie die Fußball­felder zu einem grünen Teppich für infor­melle Akti­vi­täten und dienen als infor­melle Sitz­ge­le­gen­heiten mit Blick auf kommende Sport­er­eig­nisse.

Man könnte auch sagen, dass die Gammel Hellerup High School an Einma­lig­keit kaum zu über­bieten ist.

Die bei der Mehr­zweck­halle verwandten Baustoffe und Ausstat­tungen wurden auch beim jüngsten Neubau verwendet, aller­dings in umge­kehrter Reihen­folge. Während die Sport­halle als eine Art Sand­wich aus Holz, Beton und wieder Holz reali­siert wurde, bieten die neuen Räume Holz­wände, die sich zwischen der Beton­kon­struk­tion oben und unten spannen. Das schafft eine kohä­rente visu­elle Iden­tität.

Man könnte auch sagen, dass die Gammel Hellerup High School an Einma­lig­keit kaum zu über­bieten ist.

Das waren wir.

Projekt­daten

Archi­tekt

BIG CPH
Kløver­blads­gade 56
DK – 2500 Valby, Copen­hagen

Bauherr

Gammel Hellerup High School

Eröff­nung

2015 & 2017

Standort

Gammel Hellerup High School
Svane­møl­levej 87
DK – 2900 Hellerup

Team

Part­ners in Charge: Bjarke Ingels, Finn Nørkjær
Project Leaders Multi-Use Hall & Gymna­sium: Ole Schrøder, Ole Elkjær-Larsen, Frederik Lyng
Team Multi-Use Hall & Gymna­sium: Ana Merino, Anders Hjortnæs, Chris­tian Alvarez, Dennis Rasmussen, Gül Ertekin, Henrick Poulsen, Hjalti Gest­sson, Jan Magas­anik, Jakob Lange, Jacob Thomsen, Jeppe Ecklon, Ji-young Yoon, Michael Schø­ne­mann, Nari­sara Schröder, Riccardo Mariano, Rune Hansen, Snorre Nash, Thomas Juul-Jensen, Vincent He, Xu Li
Project Manager Master Plan & Educa­tion Buil­ding: Ole Elkjær-Larsen
Project Leader Master Plan & Educa­tion Buil­ding: Tobias Hjortdal
Team Master Plan & Educa­tion Buil­ding: Agnete Jukne­viciute, Ambra Chiesa, Brigitta Gulyás, Dennis Rasmussen, Enea Miche­lesio, Greta Kren­ciute, Høgni Laksá­foss, Isabella Eriksson, Jan Magas­anik, Mikkel Marcker Stub­gaard, Jeppe Ecklon, Kamilla Heskje, Michael Schø­ne­mann, Nari­sara Schröder, Thomas Juul-Jensen
Project Leader Land­scape: Ole Elkjær-Larsen
Team Land­scape:  Brigitta Gulyás, Enea Miche­lesio, Jakob Lange, Mikkel Marcker Stub­gaard, Nari­sara Schröder, Tobias Hjortdal 

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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