Koper Central Park

Koper Central Park

Beste Lage

Der Koper Central Park attraktiviert die Freizeitangebote für die Bewohner von Koper und schafft eine Verbindung zwischen dem alten Teil der Stadt und den Vororten.

Der Park liegt an einem historisch bedeutenden Ort, denn die angrenzende Ufer-Promenade war einst die Verbindung zwischen Stadt und Festland.

Der Koper Central Park ist ein wunder­bares Beispiel für die Symbiose zwischen Archi­tektur und Land­schafts­pla­nung in Koper, einer slowe­ni­schen Hafen­stadt auf der Halb­insel Istrien mit 26.000 Einwoh­nern.

Der Park liegt an einem histo­risch bedeu­tenden Ort, denn die angren­zende Ufer-Prome­nade war einst die Verbin­dung zwischen der Stadt auf der dama­ligen Insel und dem Fest­land.

Die Entwick­lung der Stadt hat dazu geführt, dass das ehema­lige Sali­nen­ge­biet nach und nach aufge­füllt wurde und heute ein großes Poten­zial für die Stadt­ent­wick­lung bietet. Die Gegend ist ein wich­tiger Ausgangs­punkt für Besu­cher der slowe­ni­schen Küste und verbindet die Städte Koper und Izola.

Um diese beiden Städte visuell und funk­tional zu einer Einheit zu verbinden, bedarf es einer umfas­senden und koor­di­nierten Planung entlang der Prome­nade.

Architekt

ENOTA

Dean Lah, Milan Tomac, Peter Sovinc, Polona Ruparčič, Peter Karba, Jakob Kajzer, Carlos Cuenca Solana, Sara Mežik, Nuša Završnik Šilec, Jurij Ličen, Eva Tomac, Goran Djokić

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Koper

Mit seiner einheitlichen Gestaltung und der intensiven Begrünung hebt sich der Koper Central Park von seiner Umgebung ab und fördert vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Der Koper Central Park soll die Frei­zeit­an­ge­bote für die Bewohner von Koper vermehren und eine Verbin­dung zwischen dem alten Teil der Stadt und den Vororten Seme­dela, Olmo und Markovec schaffen.

Ein beson­deres Merkmal dieses Parks ist seine direkte Anbin­dung an die Prome­nade und das Meer, was seine enorme Bedeu­tung und Attrak­ti­vität unter­streicht. Hier könnte ein neuer Stadt­strand entstehen, da das Meer an der Prome­nade immer sauberer wird.

Ein solcher Stadt­strand ist nicht nur zum Baden im Meer gedacht, sondern auch als wich­tiger Treff­punkt für soziale Akti­vi­täten, denn die hete­ro­gene Bebauung von Koper erfor­dert einen öffent­li­chen Raum, der eine visu­elle Verbin­dung zu seiner Umge­bung schafft.

Mit seiner einheit­li­chen Gestal­tung und der inten­siven Begrü­nung hebt sich der Koper Central Park von der Umge­bung ab und fördert viel­fäl­tige Nutzungs­mög­lich­keiten.

Die Gestal­tung der mono­li­thi­schen, wellen­för­migen Elemente folgt konse­quent den beab­sich­tigten Ange­boten. An manchen Stellen sind sie höher und dienen als Sicht- und Lärm­schutz, an anderen sind sie nied­riger und ermög­li­chen unge­hin­derten Kontakt.

Die orga­nisch gestal­teten urbanen Elemente bilden Zuschau­er­tri­bünen, einen Hinder­nis­par­cours für Kinder, Klet­ter­wände, eine Kulisse für eine Strandbar, einen Konzertort, einen Kinder­spiel­platz, eine Lese­ecke und vieles mehr.

Standort

Centralni mestni park
6000 Koper
Slowe­nien

Eröffnung

2018

Analog zur Nähe zum Meer sind viele Elemente mit Wasserelementen ausgestattet, die eine Erweiterung des zukünftigen Strandes in das Innere des Parks fördern.

Analog zur Nähe zum Meer sind viele Elemente mit Wasser­ele­menten ausge­stattet. Ein Teich, Boden­sprinkler, ein Geysir, para­bo­li­sche Wasser­fon­tänen, Kaskaden und eine Wasser­platt­form in Kombi­na­tion mit viel­fäl­tigen urbanen Elementen fördern eine aktive Nutzung des Raumes und eine Erwei­te­rung des zukünf­tigen Strandes in das Innere des Parks.

Die Land­schafts­ge­stal­tung des Parks setzt ausschließ­lich auf einhei­mi­sche, medi­ter­rane Vege­ta­tion und bietet Schatten und Schutz vor Umwelt­ein­flüssen. Es gibt keine tradi­tio­nell gestal­teten Fußwege, sondern eine natur­nahe Gestal­tung mit Verbund­stein­pflaster, die eine viel­fäl­tige Nutzung des Raumes ermög­licht.

Der Koper Central Park ist mitt­ler­weile einige Jahre in Betrieb, seine Bedeu­tung wächst jedoch nach wie vor.

Da wundert es nicht, dass der Park bereits zahl­reiche Preise gewonnen hat.

Fotos

Miran Kambič

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Jardín Escénico

Der Jardín Escénico in Mexiko-Stadt

Aushub und Auftrag

Die drei neuen Pavillons im Jardín Escénico generieren Leben auch jenseits ihrer Räume, indem sie sich auf den Park beziehen und seine Nutzungsmöglichkeiten vervielfachen.

Wo keine Bäume stehen, wird gegraben, und wo auch keine Bäume stehen, wird der Aushub aufgeschüttet. Dazwischen entstehen Architektur und Landschaft.

Michan Archi­tec­ture und Para­base Studios haben gemeinsam einen öffent­li­chen Wett­be­werb gewonnen, in dem es um die Schaf­fung von Veran­stal­tungs­flä­chen im Wald von Chapul­tepec in Mexiko-Stadt ging: den Jardín Escé­nico (Land­schafts­garten).

Der Entwurf basiert auf der Modu­la­tion des Parks. Wo keine Bäume stehen, wird gegraben, und wo auch keine Bäume stehen, wird der Aushub aufge­schüttet. Dazwi­schen entstehen Archi­tektur und Land­schaft.

So wird das Gelände durch die Schaf­fung von nied­rigen Hügeln und Seen umge­staltet und seine biolo­gi­sche Viel­falt weiter geför­dert.

Das Ergebnis ist ein Projekt mit drei Verst­an­stal­tungs­pa­vil­lons, die enorm mit der Natur verflochten sind und Innen- und Außen­be­reiche mitein­ander verbinden. Der Wald bildet die Kulisse für die Räume im Inneren des Gebäudes, vor allem für die Bühnen.

Architekt

Michan Archi­tec­ture
Isaac Michan Daniel

Para­base
Carla Ferrando Cost­ansa, Pablo Garrido

Die Pavillons werden durch minimale Gesten definiert – vor allem durch die beeindruckenden Dachformen, die quasi auf der frisch modellierten Landschaft ruhen.

Der Jardín Escé­nico wird also aus den eigenen Ressourcen des Geländes gene­riert, die vorhan­denen Bäume werden respek­tiert, Abfall wird vermieden. Das model­lierte Gelände erleich­tert auch das Manage­ment der Wasser­res­sourcen, da es möglich ist, sie in den geschaf­fenen Teichen zu spei­chern.

Die neue topo­gra­fi­sche Situa­tion schafft eine Reihe öffent­li­cher Räume von intimer Größe, die mehrere Akti­vi­täten im Freien fördern: Theater, Tanz, Kultur und Sport. Gleich­zeitig ermög­licht die Anord­nung der Hügel den akus­ti­schen und visu­ellen Schutz in den Berei­chen, die ihn benö­tigen.

So soll der Jardín Escé­nico die Gemein­schaft anziehen und als kultu­relles und natur­wis­sen­schaft­li­ches Labor im Herzen der Stadt fungieren.

Standort

Jardín Escé­nico
Miguel Hidalgo
Mexico City
Mexiko

Das Projekt folgt zwei Haupt­stra­te­gien, um die Archi­tektur in die Natur zu inte­grieren. Einer­seits wird das Programm in drei Pavil­lons unter­teilt, wodurch die Grenzen zwischen Archi­tektur und Land­schaft sowie zwischen Innen und Außen verschwimmen.

Die zweite Stra­tegie besteht darin, die Pavil­lons durch mini­male Gesten zu defi­nieren – vor allem durch die beein­dru­ckenden Dach­formen, die quasi auf der frisch model­lierten Land­schaft ruhen.

Die Neben­räume der Pavil­lons befinden sich unter und in den neu geschaf­fenen Hügeln und gewähr­leisten deren Funk­tio­na­lität, während die Natur zur Kulisse für die Bühne, den eigent­li­chen Veran­stal­tungsort, wird.

Die drei Pavil­lons gene­rieren Leben auch jenseits ihrer Räume, indem sie sich auf den Jardín Escé­nico beziehen, seine Nutzungs­mög­lich­keiten verviel­fa­chen, uner­war­tete Programme gene­rieren und zum zivil­ge­sell­schaft­li­chen und kultu­rellen Diskurs von Mexiko-Stadt beitragen.

Und zwar enorm.

Eröffnung

2024

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Sazae

Sauna Sazae

Heiße Muschel

Ein faszinierendes Projekt der Holzarchitektur von Kengo Kuma & Associates – und eine Menge Inspiration für die zeitgenössische japanische Architektur.

Sazae ist das neueste Highlight eines Glamping-Resorts – benannt nach der Form einer Meeresschnecke und gedacht als Hommage an die natürlichen Formen Japans.

Sazae ist eine Sauna­an­lage für die Glam­ping-Feri­en­an­lage Sana Mane im japa­ni­schen Naoshima.

Naoshima wiederum ist eine Insel im japa­ni­schen Seto-Binnen­meer und vor allem für ihre zeit­ge­nös­si­sche Kunst, Archi­tektur, Skulp­turen und Instal­la­tionen bekannt. Da über­rascht es nicht, dass auch bei der Bauauf­gabe „Sauna“ mal ein skulp­tu­rales Ergebnis heraus­kommt, dass von Kriti­kern als „neue Perspek­tive für die moderne japa­ni­sche Archi­tektur“ gefeiert wird.

Die Planer von Kengo Kuma and Asso­ciates jeden­falls schufen eine mollus­ken­ähn­liche (Weich­tier) orga­ni­sche Struktur aus Holz­schichten.

Das Resort Sana Mane liegt direkt am Strand und ist eine Oase der Entspan­nung und Erho­lung in male­ri­scher Land­schaft. Die Verbin­dung von tradi­tio­neller japa­ni­scher Ästhetik und modernem Luxus hat seinen Besu­chern so einiges zu bieten.

Das neueste High­light des Resorts ist die Sauna Sazae. Benannt nach der Form einer Meeres­schnecke, ist Sazae eine Hommage an die natür­li­chen Formen Japans, umge­setzt mit geschwun­genen Linien und orga­ni­schen Mate­ria­lien wie Holz und Stein, die eine beru­hi­gende Atmo­sphäre schaffen.

Architekt

Kengo Kuma & Asso­ciates

Bauherr

Sana Mane

Die Planer realisierten eine selbsttragende Struktur aus abnehmbaren Paneelen, wie sie in der Industrie häufiger verwendet werden.

Die Sauna windet sich spiral­förmig nach oben und erin­nert von außen sehr an eine (aller­dings sehr große) Muschel. Im Inneren tragen das gedämpfte Licht und die sanfte Wärme dazu bei, Stress abzu­bauen und die Sinne zu beru­higen. Die Panora­ma­fenster bieten einen atem­be­rau­benden Blick in die umlie­gende Natur.

Sazae ist in Holz­schichten aufge­baut. Bei einer Wand­stärke von 450 mm wurden 150 Schichten aus 28 mm dickem, CNC-gefrästem Sperr­holz aufein­ander gesta­pelt. Die muschel­ar­tigen, feinen Falten, die durch mehrere, sich spiral­förmig nach oben windende Holz­schichten entstehen, erzeugen inter­es­sante Schat­ten­bilder.

Der einzige Licht­ein­fall in die Struktur ist der Oculus an der Spitze, der das natür­liche Licht auf drama­ti­sche und zugleich medi­ta­tive Weise kana­li­siert und den Innen­räumen einen feier­li­chen Charakter verleiht.

Sazae ist in Holz­schichten aufge­baut. Bei einer Wand­stärke von 450 mm wurden 150 Schichten aus 28 mm dickem, CNC-gefrästem Sperr­holz aufein­ander gesta­pelt. Die muschel­ar­tigen, feinen Falten, die durch mehrere, sich spiral­förmig nach oben windende Holz­schichten entstehen, erzeugen inter­es­sante Schat­ten­bilder.

Der einzige Licht­ein­fall in die Struktur ist der Oculus an der Spitze, der das natür­liche Licht auf drama­ti­sche und zugleich medi­ta­tive Weise kana­li­siert und den Innen­räumen einen feier­li­chen Charakter verleiht.

Die Ober­flä­chen der Holz­schichten dehnen sich in den Innen­raum aus und werden zu geschwun­genen Sitz- und Verkehrs­flä­chen. Obwohl es sich um eine komplexe Form aus 1.500 Sperr­holz­platten handelte, wurde sie mit 3D-CAD program­miert, so dass das Design der Form und der Sperr­holz­ver­klei­dung gemeinsam gesteuert werden konnte.

Im Gegen­satz zu einer gewöhn­li­chen Sauna werden Tempe­ratur und Luft­feuch­tig­keit trotz der hohen Decke durch Umwelt­si­mu­la­tionen und Zwangs­be­lüf­tung auf einem opti­malen Niveau gehalten.

Die Ober­flä­chen der Holz­schichten dehnen sich in den Innen­raum aus und werden zu geschwun­genen Sitz- und Verkehrs­flä­chen. Obwohl es sich um eine komplexe Form aus 1.500 Sperr­holz­platten handelte, wurde sie mit 3D-CAD program­miert, so dass das Design der Form und der Sperr­holz­ver­klei­dung gemeinsam gesteuert werden konnte.

Im Gegen­satz zu einer gewöhn­li­chen Sauna werden Tempe­ratur und Luft­feuch­tig­keit trotz der hohen Decke durch Umwelt­si­mu­la­tionen und Zwangs­be­lüf­tung auf einem opti­malen Niveau gehalten.

Standort

Sana Mane
FX2G+4G Naoshima
Präfektur Kagawa
Japan

Eröffnung

2022

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Floating Fantasies

Floating Fantasies

Die Naivität von Hüpfburgen

“Floating Fantasies” feiert die Schönheit des Lebens, die Möglichkeiten unserer Vorstellungskraft und jene künstlicher Intelligenz.

Inspiriert von der Naivität von Hüpfburgen besteht “Floating Fantasies” aus einer Reihe von Bildern großformatiger und aufblasbarer Installationen, die auf der Seine in Paris schweben. Jedenfalls theoretisch.

Entwurf & Bilder

Ulises

Text

Johannes Bühl­be­cker
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“Floa­ting Fanta­sies” ist ein Projekt des in Berlin ansäs­sigen digi­talen Design­stu­dios Ulises, welches mit Hilfe künst­li­cher Intel­li­genz entwi­ckelt wurde. Es handelt sich dabei, nach Angaben der Verfasser, um eine poeti­sche Erkun­dung der Macht der Kunst, öffent­liche Räume zu trans­for­mieren.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Die Instal­la­tionen werden aus recy­celtem Kunst­stoff herge­stellt – schließ­lich handelt es sich um ein umwelt­freund­li­ches und nach­hal­tiges Projekt.

“Floating Fantasies” feiert die Schönheit des Lebens, die Möglichkeiten unserer Vorstellungskraft und jene künstlicher Intelligenz.

“Floa­ting Fanta­sies” will städ­ti­sche und andere Bauherren inspi­rieren, ähnliche Instal­la­tionen zu schaffen, die für die Öffent­lich­keit frei zugäng­lich sind. Das Projekt will uns ermu­tigen, unsere städ­ti­schen Umge­bungen neu zu imagi­nieren und inklu­si­vere und anspre­chen­dere Räume für alle zu schaffen.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft (und jene künst­li­cher Intel­li­genz) und der Ausein­an­der­set­zung mit der Natur – und das auf attrak­tive und spie­le­ri­sche Weise.

Ulises schafft einen inter­ak­tiven Raum, der nahtlos in seine Umge­bung über­geht und die Menschen inspi­rieren will, „die Freude und Frei­heit zu umarmen, die mit der Jahres­zeit einher­gehen.“

Durch die Verwen­dung recy­celter Mate­ria­lien und die Förde­rung öffent­li­chen Enga­ge­ments dient Floa­ting Fanta­sies als nach­hal­tiges Modell für die Trans­for­ma­tion städ­ti­scher Räume.

Die poeti­sche Feier des Früh­lings fügt dem Projekt eine weitere Bedeu­tungs­ebene hinzu und inspi­riert uns alle, die Schön­heit der Natur und die Kraft der Kunst zu umarmen, um unsere Umge­bung zu trans­for­mieren.

Das sind doch gleich mehrere gute Ideen.

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Melos Stylemaker

Der Melos Stylemaker

Wie du willst

Mit EPDM-Granulaten lassen sich eigene Ideen für Bodenbeläge auf Spielplätzen realisieren – sogar online.

Jetzt können Planer und Bauherren die Gestaltung von Bodenbildern aus EPDM-Granulaten selbst in die Hand nehmen.

Es ist Früh­ling, die Open Air-Saison in Kinder­gärten und Kitas sowie auf unseren Spiel­plätzen und Schul­höfen hat begonnen. Kinder lieben bunte und farben­frohe Umge­bungen, in denen sie spielen, toben, klet­tern, rennen und sich auspro­bieren können.

Dabei spielen Fall­schutz-Boden­be­läge eine buch­stäb­lich tragende Rolle.

Mit EPDM-Granu­laten lassen sich nicht nur bunte, sondern auch krea­tive Boden­be­läge für Spiel­plätze und andere Flächen herstellen.

Jetzt können Planer und Bauherren die Gestal­tung von Boden­bil­dern online selbst in die Hand nehmen, anstatt wie bisher “von der Stange“ zu kaufen.

Möglich macht das die Melos Style­maker App.

Hersteller

Melos GmbH
Bismarck­strasse 4–10
49324 Melle, Germany

Die App stellt eine große Motivauswahl in einer vielfältigen Farbwelt bereit — und die Möglichkeit, eigene Motive in der App hochzuladen und umzusetzen.

Die Melos Style­maker App bietet die Möglich­keit, Fall­schutz-Boden­be­läge einfach, bunt und kreativ zu gestalten. Damit lassen sich ganze Themen­welten wie eine Dino­welt, ein Bobbycar-Parcours oder fremde Gala­xien gestalten.

Die App stellt eine große Motiv­aus­wahl in einer viel­fäl­tigen Farb­welt bereit. Eine weitere, sehr popu­läre Beson­der­heit ist die Möglich­keit, eigene Motive in der App hoch­zu­laden und umzu­setzen.

Der Gestal­tungs­pro­zess ist voll­au­to­ma­ti­siert und daher sehr kosten­günstig. Die Motive, ob aus den Vorlagen oder selbst hoch­ge­laden, werden aus EPDM-Platten mit einem Wasser­strahl ausge­schnitten und dann als “Ganzes” gelie­fert.

Nach dem Auftragen eines Poly­ure­than-Klebe­mit­tels werden sie auf den Unter­grund geklebt. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird die Umge­bung mit EPDM-Granu­laten ausge­gli­chen, um eine ebene Fläche zu schaffen, in die die Motive inte­griert werden.

Das PU-Binde­mittel gehört, wie die Boden­mo­tive aus farbigem EPDM-Granulat, zum Liefer­um­fang.

Was früher sehr aufwändig war, ist heute ein vollautomatisierter Prozess mit beindruckenden Ergebnissen.

Die Melos Style­maker App bietet Archi­tekten und Bauherren, aber auch den Trägern von Kinder­gärten die Chance, sich zwischen den viel­fäl­tigen Möglich­keiten zu entscheiden – oder einen einzig­ar­tigen Boden­belag, zum Beispiel in Work­shops mit ihren Kindern, zu gestalten.

Die Bestel­lung des Wunsch­mo­tivs über die App ist dann einfach und unkom­pli­ziert. Bei der Planung indi­vi­du­eller Boden­be­läge stehen Fach­leute bera­tend zur Verfü­gung.

Was früher sehr aufwändig war, ist heute ein voll­au­to­ma­ti­sierter Prozess, der zu ausge­spro­chen indi­vi­du­ellen und beliebten Ergeb­nissen führt.

Bilder

Melos

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Dawn Bridge

Die Dawn Bridge in Shanghai

Have a break

Ein 80 Meter langes Wahrzeichen für eine außergewöhnlich gelungene Kombination aus Infrastruktur und Freizeitangebot.

Wer hält sich nicht gerne am Wasser auf? Die Dawn Bridge schafft neue Angebote für die Bewohner des Venedigs von Shanghai. 

Die Dawn Bridge ist ein 80 Meter langes Wahr­zei­chen für eine außer­ge­wöhn­lich gelun­gene Kombi­na­tion aus Alltag und sozialen Akti­vi­täten oder auch Frei­zeit. Die Brücke steht zwischen der Altstadt von Zhuji­a­jia­jiao und neuen Wohn­ge­bieten sowie zwischen der Fang­s­heng Bridge (ein Wahr­zei­chen seit 1571) und der Qingpu Bridge (eine unauf­fäl­lige moderne Stra­ßen­brücke).

Zhuji­a­jia­jiao (66.000 Einwohner), auch das „Venedig Shang­hais“ genannt, ist eine Wasser­stadt am Stadt­rand von Shanghai und wurde vor rund 1.700 Jahren gegründet. Durch die Stadt fließt der Huangpu Jiang, der 36 Stein­brü­cken und zahl­reiche Abzweige zu bieten hat. Viele alte Gebäude säumen die Ufer.

Da die Brücke einen Bezug zu ihrer histo­ri­schen Umge­bung herstellen sollte, haben die Planer von MVRDV die Höhe des Bauwerks bewusst niedrig gehalten. Diese mini­male verti­kale Präsenz verleiht der Brücke Leich­tig­keit und Eleganz und sorgt für eine anmu­tige, nied­rige Kurve über dem Wasser.

Die Brücke fügt sich nicht nur nahtlos in den Kontext ein, sie ist auch für alle zugäng­lich sein — ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Roll­stuhl.

Und sie schafft neue Ange­bote für die Menschen, die sich so gerne am Wasser aufhalten.

Architekt

MVRDV

Winy Maas, Jacob van Rijs and Nathalie de Vries, Wenchian Shi, Marta Pozo, Lorenzo Mattozzi with Wenzhao Jia, Cosimo Scotucci, Jose Sanm­artin, Enrico Pintabona, Chi Zhang, Artemis Maneka, Cai Zheli, Ray Zhu, Jammy Zhu, Alice Huang

Bauherr

Zhuji­a­jiao Muni­ci­pa­lity

Der mittlere Träger wurde zur Tribüne. Diese Tribüne ist Aussichtsplattform und zugleich Treffpunkt.

Die Bezie­hung der Dawn Bridge zu ihrer Umge­bung wird auch durch die Farb- und Mate­ri­al­wahl deut­lich. Die grauen Dächer werden durch den grauen Asphalt aufge­griffen, während die weißen Wände durch die weiße Brücken­struktur zum Ausdruck kommen. Das rötliche Holz der Häuser und Boote wird für die Verklei­dung des Fußgän­ger­decks und der Landungs­brü­cken genutzt.

Die Brücke bietet einen tollen Blick auf die Altstadt von Zhuji­a­jiao und maxi­miert den für Fußgänger verfüg­baren Raum, denn die genießen hier Vorfahrt.

Um die Lärm­be­läs­ti­gung und Luft­ver­schmut­zung zu mini­mieren, wurde der mitt­lere Träger verkleidet. Er wird zur Tribüne. Diese Tribüne ist Aussichts­platt­form und zugleich Treff­punkt.

Um eine Passage entlang der Ufer­pro­me­nade zu schaffen, werden die Podeste zu Treppen, die es den Fußgän­gern ermög­li­chen, die Brücke zu über­queren.

Standort

426W+PXR, Shadian Middle Rd
Qingpu District
Shanghai
CN — 201713

Eröffnung

2021

Die Kombination von verkehrlicher Infrastruktur und Freizeitangeboten ist eine wegweisende Entscheidung, die hoffentlich Nachahmer findet.

Die benach­barte Fang­s­heng Bridge ist schon lange Wahr­zei­chen und Touris­ten­at­trak­tion. Mit der Einwei­hung der Dawn Bridge wurden das Leben und die Akti­vi­täten entlang des Fluss­ufers nun erwei­tert.

Die Dawn Bridge schafft eine neue und eigene Verbin­dung und berei­chert ihre geschichts­träch­tige Umge­bung, ohne mit ihr zu konkur­rieren. Sie ist ein neues urbanes Element, ein neuer öffent­li­cher Raum. Ihre direkte Verbin­dung zum Wasser ist eins der wesent­li­chen Elemente, die Zhuji­a­jiao ausma­chen.

Davon abge­sehen, ist die Kombi­na­tion von verkehr­li­cher Infra­struktur mit Frei­zeit­an­ge­boten eine wegwei­sende Entschei­dung, die hoffent­lich Nach­ahmer findet.

Fotos

Xia Zhi

Text

Johannes Bühl­be­cker
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One Green Mile

One Green Mile in Mumbai

Beautification

Was wäre, wenn wir von Autobahnen erwarten würden, dass sie den Orten, die sie durchschneiden, etwas zurückgeben?

One Green Mile bietet einen wiederholbaren Ansatz nachhaltiger Stadtentwicklung für nicht oder schlecht genutzte öffentliche Räume in der pulsierenden indischen Metropole – und nicht nur da.

In Zusam­men­ar­beit mit StudioPOD hat MVRDV einen ersten Abschnitt vernach­läs­sigter Flächen unter der Senapati Bapat Marg-Über­füh­rung in Mumbai umge­staltet. Das Projekt heißt One Green Mile und verwan­delt über­mäch­tige Beton­in­fra­struktur in einen öffent­li­chen Raum mit drin­gend benö­tigter Aufent­halts­qua­lität.

One Green Mile verbes­sert die Mobi­lität und schafft visu­elle Iden­tität. Das Projekt bietet einen wieder­hol­baren Ansatz nach­hal­tiger Stadt­ent­wick­lung für nicht oder schlecht genutzte öffent­liche Räume in der pulsie­renden indi­schen Metro­pole – aber nicht nur da.

Die Senapati Bapat Marg Über­füh­rung ist Teil einer Reihe von Haupt­ver­kehrs­straßen, die sich über 11 Kilo­meter durch das Herz von Mumbai erstre­cken. Sie verur­sa­chen eine erheb­liche Lärm­be­las­tung und bilden eine Barriere zwischen benach­barten Gebieten, schränken also die Mobi­lität massiv ein.

Mit dem Ziel, das Stra­ßen­bild und die Verkehrs­sys­teme entlang der Senapati Bapat Marg auf einer Länge von 1.800 Metern zu verbes­sern, beauf­tragte Nucleus Office Parks das in Mumbai ansäs­sige StudioPOD mit der städ­te­bau­li­chen Gestal­tung und Master­pla­nung für One Green Mile.

Architekt

MVRDV
StudioPOD

Team MVRDV:
Jacob van Rijs: Stefan de Koning, Ronald Hooge­veen, Valen­tina Chiappa Nuñez, Jose Manuel Garcia Garcia, Prajakta Gawde

Bauherr

Nucleus Office Park

Das Ziel war ein öffentlicher Raum, der die Auswirkungen des Verkehrs mindert und dem Mangel an Grün entgegenwirkt.

Für den trans­for­ma­tivsten Teil dieses Vorha­bens, einen 200 Meter langen unge­nutzten Raum unter der Über­füh­rung, bekannt als Parel Baug, luden sie MVRDV ein. Das Ziel war ein gemein­samer öffent­li­cher Raum, der die nega­tiven Auswir­kungen der Verkehrs­si­tua­tion mindert und gleich­zeitig dem Mangel an Grün und physi­schen Annehm­lich­keiten in der Gegend entge­gen­wirkt.

StudioPOD entwi­ckelte die ersten Ideen und Programme für diesen Raum. MVRDV baute darauf auf und entwarf ein Design mit geschwun­genen blauen Streifen, die eine kohä­rente visu­elle Iden­tität schaffen. So entstand One Green Mile – ein reiz­volles und ganz­heit­li­ches urbanes Raum­er­lebnis.

Eine hüge­lige, gepflas­terte Land­schaft verwan­delt die zwei­di­men­sio­nalen visu­ellen Merk­male in ein drei­di­men­sio­nales Raum­er­lebnis, das eine ganze Reihe unter­schied­li­cher Ange­bote beher­bergt und eine dyna­mi­sche physi­sche Attrak­tion darstellt. Visu­elle Farb­ak­zente in Mate­ria­lien und Grafiken machen alle Aspekte der Inter­ven­tion als Ganzes erkennbar.

One Green Mile ist in eine Reihe von öffent­li­chen “Räumen” mit unter­schied­li­chen Funk­tionen unter­teilt: Lounge, Fitness­raum, schat­tiger Sitz­be­reich, Auffüh­rungs­raum und Lese­raum.

Die Bepflan­zung erstreckt sich über den gesamten Raum.

Die Begrü­nung des Entwurfs durch eine Reihe von Para­vents, einen Torbogen, Stütz­mauern und Pflanz­ge­fäße fördert die Arten­viel­falt, kühlt die umlie­genden Räume und dämpft die Lärm­be­läs­ti­gung.

Standort

One Green Mile
2R4J+XVF, Elphin­stone Flyover
Saidham Nagar
Parel, Mumbai
IND — Maha­rashtra 400012

Eröffnung

2022

One Green Mile speichert und filtert das Monsunwasser und nutzt es zur Bewässerung des weitläufigen Pflanzennetzes.

One Green Mile stellt Fragen. Was wäre zum Beispiel, wenn wir von Auto­bahnen erwarten würden, dass sie den Orten, die sie durch­schneiden, etwas zurück­geben? Eine Über­füh­rung kann in einer heißen Stadt Schatten spenden und ein kleines Stück Land schaffen, das nicht mit hohen Gebäuden bebaut werden kann.

Es ist gar keine so verrückte Idee, dies zu einem öffent­li­chen Raum zu tun.

Das Projekt verbes­sert die Verbin­dungen für Fußgänger und Radfahrer. Pflas­te­rung, Fahr­rad­wege und helle, groß­flä­chige Zebra­streifen fördern den Zugang und die Sicher­heit. Das Beleuch­tungs­kon­zept schafft einen wieder­erkenn­baren Ort und bietet Sicher­heit rund um die Uhr.

One Green Mile spei­chert und filtert das Monsun­wasser und nutzt es zur Bewäs­se­rung des weit­läu­figen Pflan­zen­netzes.

Mit dem Schwer­punkt auf schat­tigen und einbe­zie­henden öffent­li­chen Grün­flä­chen kann die Idee leicht an einer anderen Stelle in der Stadt wieder­holt werden.

Und das ist auch der Plan für die insge­samt 11,22 km lange Strecke zwischen der Maha­laxmi-Renn­bahn und Dharavi Mangrove.

Fotos

© Suleiman Merchant

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Vltavska Underground

Vltavska Underground in Prag

Freestyle statt Finsternis

Wie auch ungewöhnliche und sogar Angst einflößende Gegenden zu inspirierenden und sicheren Orten für Sport und Freizeit werden.

Unsere Städte werden immer dichter, Flächen für Sport und Freizeit sind immer schwieriger zu finden. Fantasie hilft.

“Vltavska Under­ground” ist eine öffent­liche Unter­füh­rung in der tsche­chi­schen Haupt­stadt Prag. Früher hatte dieser Ort eine Tran­sit­funk­tion zur Hlavkuv-Brücke, dann wurde er nicht mehr benutzt und nach Kräften gemieden.

Nun wurde er von U/U Studio und Re_place in zwei Stufen umge­wan­delt und bietet eine Viel­zahl von mögli­chen Akti­vi­täten an.

Heute finden sich hier ein Street­ball-Bereich, eine Tanz­fläche mit Spie­geln, Pole Dance, Hinder­nisse für Free­style-Sport­arten, Work­outs, eine Bould­e­ring-Wand und eine öffent­liche Kunst­ga­lerie.

Die über­dachten Bereiche mit künst­li­chem Licht sind beson­ders für Skate­boarder, BMX- und Free­style-Scooter-Fahrer geeignet.

Architekt

U / U studio
Re_place

Jiří Kotal, Martin Hrouda, Andrea Nová­ková, Marek Peřík, Lukáš Kali­voda, Jan Maleček (U / U studio)
Martin Kontra, Richard Preisler (Re_place)

Bauherr

Stadt­be­zirk Prag 7

Aufgrund ihrer Robustheit, Langlebigkeit und einfachen Wartung sind Stahl und Beton hier die bevorzugten Baumaterialien.

Das Element Wasser in Form des Flusses Vltava spielte im Entwurfs­pro­zess eine wich­tige Rolle – hier fließt alles, alles ist in Bewe­gung. Gleich­zeitig wurde die Unter­füh­rung zu einem sicheren und gemein­samen Raum für Nutzer, Fußgänger und Radfahrer umge­staltet.

Zunächst wurde der gesamte unter­ir­di­sche Raum gründ­lich gerei­nigt. Dann wurden neue lineare Lichter instal­liert, die das Gefühl von Sicher­heit verstärken.

Aufgrund ihrer Robust­heit, Lang­le­big­keit und einfa­chen Wartung sind Stahl und Beton hier die bevor­zugten Bauma­te­ria­lien. Kunst­stoff­folie und Lärchen­holz­planken kommen eben­falls zum Einsatz.

Standort

Hlávka-Brücke
ostrov Štva­nice 858
CZ — 170 00 Praha 7‑Holešovice

Eröffnung

2022

Leere und Dunkelheit wurden durch Freestyle ersetzt. Das sollte Schule machen.

Neben den Sport- und Bewe­gungs­an­ge­boten bietet Vltavska Under­ground auch eine Chill-Out-Zone mit Blick auf die Stadt sowie eine Pop-up-Bar und ein Bistro.

Und dann gibt es noch Ollie, das Schwein. Das ist das Wappen­tier mit eigenem QR-Code. Damit können Besu­cher den benach­tei­ligten Teil der Gesell­schaft unter­stützen, der sein Zuhause verloren hat und in der Nach­bar­schaft oder unter den benach­barten Brücken lebt.

Vltavska Under­ground zeigt, dass auch unge­wöhn­liche und sogar Angst einflö­ßende Orte wie Unter­füh­rungen und Tunnel zu inspi­rie­renden und sicheren Orten für Frei­zeit­ak­ti­vi­täten werden können.

Leere und Dunkel­heit wurden durch Free­style ersetzt – das sollte Schule machen.

Fotos

Jiří Kotal

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Spielcontainer in Wolfsburg

Die Attraktivierung der Wolfsburger Innenstadt

Plug and play

Wie die Stadt Wolfsburg mit mobilem Grün und mobilen Spielgeräten ihre Innenstadt belebt.

Spielcontainer sind eine immer populärer werdende Möglichkeit, um in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand ein DIN-zertifiziertes, hochwertiges und vielseitiges Spielangebot zu schaffen.

Ausgangs­punkt dieses Projekts war der Wunsch der Stadt Wolfs­burg, dass „mehr Menschen mehr Zeit in der Wolfs­burger Innen­stadt verbringen“. Zur Stei­ge­rung der Aufent­halts­qua­lität und zur Erhö­hung der Verweil­dauer sollten dazu an geeig­neten Stand­orten zusätz­liche Spiel‑, Ruhe- und Erho­lungs­zonen geschaffen werden – zunächst temporär.

Um auch für die jüngere Gene­ra­tion und ihre Eltern weitere Anreize in der Innen­stadt zu bieten und die bestehenden Spiel­an­ge­bote gezielt zu ergänzen, wurde ein mobiles Ensemble von Spiel­ge­räten zur Haupt­at­trak­tion des Projekts.

Diese Spiel­ge­räte bestehen aus Übersee-Contai­nern aus Stahl, die durch Einbauten aus lang­le­bigem Robi­ni­en­holz, Edel­stahl, Plexi­glas und Netzen sowie krea­tive hand­werk­liche Gestal­tung zu Spiel­con­tai­nern mit unter­schied­lich großen Öffnungen in Dach und Wänden, Rutschen, An- und Aufbauten werden.

Mit Spiel­con­tai­nern lassen sich in kurzer Zeit und mit wenig Aufwand DIN-zerti­fi­zierte, hoch­wer­tige und viel­sei­tige Spiel­an­ge­bote schaffen – und das nicht nur für Schulen oder Kinder­gärten, sondern auch für den öffent­li­chen Raum.

Planer und Hersteller der Spiel­con­tainer ist die Firma KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bauherr

Stadt Wolfs­burg
Geschäfts­be­reich Grün

Spielcontainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Mit den Spielcontainern und der zusätzlichen Begrünung wurde nicht nur die Aufenthaltsqualität der Innenstadt erhöht, sondern auch das Mikroklima verbessert.

Sämt­liche Maßnahmen zur Stei­ge­rung der inner­städ­ti­schen Aufent­halts­qua­lität wurden durch Mobiles Grün begleitet. Je nach Standort und Art der Verwen­dung wurden Pflanz­ge­fäße mit Bäumen, Sträu­chern oder Pflanz­säulen mit den Sitz- und Spiel­an­ge­boten kombi­niert. Die Pflan­zen­aus­wahl trägt auch dem Klima­wandel und der gewünschten Bienen- und Insek­ten­freund­lich­keit Rech­nung.

Geschaffen wurden mehrere kleine Stand­orte, die alle Alters­gruppen zum Spielen und zum Mitein­ander einladen. Mit der zusätz­li­chen Begrü­nung wurde nicht nur die Aufent­halts­qua­lität der Innen­stadt erhöht, sondern auch das Mikro­klima verbes­sert.

Das Projekt wurde von der Euro­päi­schen Union finan­ziell unter­stützt. Die Kosten lagen bei insge­samt 220.000 Euro. Bauherr war der Geschäfts­be­reich Grün der Stadt Wolfs­burg.

Standort

Porsche­straße
D — 38440 Wolfs­burg

Eröffnung

2021

Für die Aufstellung eines Spielcontainers im öffentlichen Raum genügt eine freie, befestigte Fläche – aber auch auf Rasen oder in einer Sandfläche ist der Aufbau schnell erledigt.

Für die Aufstel­lung eines Spiel­con­tai­ners im öffent­li­chen Raum genügt im einfachsten Fall eine freie, befes­tigte Fläche – zum Beispiel in einer Fußgän­ger­zone, auf einem Markt­platz oder einem Schulhof. Die Spiel­con­tainer sind so konzi­piert, dass nur für den Rutschen­aus­lauf ein Fall­schutz­boden nach DIN erfor­der­lich ist.

Vorge­fer­tigte Gummi­fall­schutz­ele­mente werden mitge­lie­fert und vor Ort anein­ander gelegt, mitein­ander verbunden und von einem Holz­rahmen einge­fasst. Die Rutsche wird dann einfach auf das Podest gestellt oder in ihm veran­kert. Auf diese Weise kann das Spiel­gerät an einem Tag aufge­stellt und zur Benut­zung frei­ge­geben werden.

Soll der Spiel­con­tainer auf Rasen oder in einer Sand­fläche aufge­stellt werden, muss zuerst eine 30 cm dicke Schot­ter­trag­schicht in der Größe der Contai­ner­stell­fläche erstellt werden. In dieser Ausfüh­rung werden die Rutschen­füße in einem Beton­fun­da­ment gegründet. Das anschlie­ßende Aufbauen des Spiel­con­tai­ners dauert dann eben­falls nur einen Tag. Die längste Zeit benö­tigt der Beton zum Aushärten.

Fotos

Stadt Wolfs­burg
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Inzwischen besitzt die Stadt Wolfsburg 13 Spielcontainer in unterschiedlichen Größen und für wechselnde Aufstellplätze.

Die Zusam­men­ar­beit zwischen der Stadt Wolfs­burg und der Firma KuKuk begann im Jahr 2016. Der erste Spiel­con­tainer sollte die Außen­be­reiche von Wohn­ge­bäuden für Geflüch­tete attrak­ti­vieren.

Da die Länge der Maßnahme unklar war, fiel die Entschei­dung für die KuKuk Box sehr leicht. Die besteht nämlich aus Modulen und benö­tigt keine Funda­mente. Daher kann sie sehr schnell auf- und auch wieder abge­baut und zum nächsten Einsatzort trans­por­tiert werden.

Die Spiel­boxen haben sich als geeig­nete Lösung für beson­dere Anfor­de­rungen bewährt.

Inzwi­schen besitzt die Stadt Wolfs­burg 13 Spiel­con­tainer in unter­schied­li­chen Größen und für wech­selnde Aufstell­plätze auf Schul­höfen, Kitafrei­ge­länden und öffent­li­chen Spiel­plätzen im gesamten Stadt­ge­biet.

Sie werden nicht nur als Zwischen­lö­sung bei Umbauten und Umzügen genutzt, sondern auch als saiso­nale Spiel­an­ge­bote für Plätze genutzt, die norma­ler­weise keine Spiel­plätze sind – so wie die Einkaufs­zone in der Wolfs­burger Innen­stadt.

Die Spiel­con­tainer sind stan­dar­di­siert, robust und preis­wert.

Sie eignen sich auch für den dauer­haften Einsatz als öffent­liche Spiel­ge­le­gen­heit bestens, denn sie sind viel­seitig, flexibel, kosten­günstig, pfle­ge­leicht und nach­haltig.

Eine KuKuk Box schafft Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einen Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

Den Rahmen bilden die Container,  durch die Ein‑, An- und Ausbauten entsteht daraus ein immer wieder neues Aben­teu­er­land.

Egal wo.

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Spielplatz Fresnillo

Der Spielplatz Fresnillo

Kanal vital

Dieser Kanal war ein Sinnbild für eine schwierige Gegend, die vitalisiert werden sollte. Ein Ergebnis ist dieser Spielplatz.

Rozana Montiel erhielt den Auftrag, eine 40 Jahre alte Wohnsiedlung rund um den brachliegenden Kanal zu vitalisieren.

Fres­nillo (der ganze Name lautet Fres­nillo de González Eche­verría) ist eine Groß­stadt in Mexiko mit 130.000 Einwoh­nern, knapp 700 km nord­west­lich von Mexiko-Stadt.

Mitten durch diese histo­risch bedeut­same Stadt in der Nähe des Santuario de Plateros (ein katho­li­sches Heiligtum) floß früher ein Abwas­ser­kanal.

Dieser Kanal war eine Art Sinn­bild für eine schwie­rige Gegend, in der das Estudio de Arqui­tec­tura Rozana Montiel den Auftrag erhielt, eine 40 Jahre alte Wohn­sied­lung rund um den brach­lie­genden Kanal zu vita­li­sieren.

Ein Ergebnis dieses Projekts ist der Spiel­platz Fres­nillo (Fres­nillo play­ground).

Architekt

Rozana Montiel Estudio de Arqui­tec­tura

Rozana Montiel, Alin V. Wallach, Hortense Blan­chard, Silvia Mejía, Alejandro Aparicio, Amaranta Guzmán, Ana Sofía Quirós, Caro­line Figaro, Ombe­line De Laage, Cris­tobal Pliego

Bauherr

Info­navit

Eigentlich war alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, die Böschungen werden für Spiel und Bewegung genutzt.

Als die Planer zum ersten Mal vor Ort waren, war der brach­lie­gende Kanal bereits von Kindern adap­tiert worden, die auf den Deckeln von Müll­tonnen die Böschungen runter rutschten.

So entstand die Idee, diesen 450 Meter langen Bereich der Brache zu einem zentralen Element des Projekts zu machen: dem Spiel­platz Fres­nillo.

Eigent­lich war dann alles ganz einfach: Eine Brücke verbindet beide Seiten, und die Böschungen werden für alle Arten von Spiel und Bewe­gung genutzt.

Standort

Manuel M. Ponce Housing Unit
MEX — Fres­nillo, Zaca­tecas

Eröffnung

2017

Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen mit dem Spielplatz Fresnillo als (heimlichem) Zentrum haben die Lebensqualität in diesem ehemals schwierigem Umfeld enorm gesteigert.

Der Spiel­platz Fres­nillo bietet offene, öffent­liche und sicheren Räume für Spiel und Erho­lung, die gerne ange­nommen werden. Sowohl die Brücke als auch die Hänge sind sehr viel­seitig nutzbar.

Hier entstanden Sitz­stufen, Rampen, Tribünen, Schatten, Lounges, Tanz­flä­chen, Spiel­flä­chen, Klet­ter­wände und ‑felsen – alles Orte der Begeg­nung.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Die umfang­rei­chen Sanie­rungs­maß­nahmen mit dem Spiel­platz Fres­nillo als (heim­li­chen) Zentrum haben die Lebens­qua­lität in diesem ehemals schwie­rigem Umfeld „Manuel M. Ponce“ enorm gestei­gert.

Inzwi­schen lassen hier nicht nur Eltern ihre Kinder gerne spielen, auch Jugend­liche treffen sich zu selbst­or­ga­ni­sierten Samba­kursen – und zum anschlie­ßenden Chillen.

Video

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Fußball nach Katar

Fußball nach Katar

Kein Wumms

Warum sollte sich nach dieser WM in Katar etwas ändern?
Weil sich immer etwas ändert — so oder so.

Die Fußball-WM 2022 in Katar war — kontrovers. Was bedeutet das für zukünftige Events, was bedeutet das für die Entwicklung des Fußballs und seiner Bauten?

Text

Anja Kirig
Marcel Aberle
Stefan Bader

Früher war alles besser?

Unbe­stritten ist, dass die WM 2022 in Katar zu dem am kontro­vers disku­tier­testen Fußball-Große­vents zählt. Und das völlig losge­löst von den sport­li­chen Begeg­nungen auf dem Wüsten­rasen. Gast­ge­ber­land, Austra­gungsort und Initiator standen im perma­nenten Fokus der Öffent­lich­keit und ließen kaum ein Fett­näpf­chen unge­nutzt.

Doch Katar ist nicht das einzige umstrit­tene Gast­ge­ber­land, das ein großes Sport­event ausge­richtet hat. Auch die unge­eig­neten klima­ti­schen Bedin­gungen des Austra­gungs­ortes standen nicht zum ersten Mal zur Debatte. Auch andere Verbände und Komi­tees empörten in der Vergan­gen­heit mehr­fach durch Skan­dale, Korrup­tion oder nur schlichte Plump­heit.

Warum sollte sich der Fußball nach Katar also ändern? Verän­de­rungen passieren selten mit einem Wumms, sondern meist eher schlei­chend.

Verän­de­rung schleicht sich an

Ein Problem mit dem Wandel ist, dass wir ihn uns perspek­ti­visch immer schlecht vorstellen können und ihn retro­spektiv kaum wahr­nehmen. Das bisher Nicht-Dage­we­sene ist schwer vorstellbar. Die Idee, dass alles bleibt, wie es ist, ist vertraut, vermut­lich beru­hi­gend. Dabei voll­zieht sich beständig ein Prozess der Verän­de­rung, der manchmal schlei­chend ist, manchmal disruptiv — um sich im Rück­blick dann doch nie als Quan­ten­sprung, sondern als eine nie wirk­lich sprung­hafte gesell­schaft­liche Entwick­lung zu mani­fes­tieren.

Wenn wir uns also die Frage stellen, wie der welt­weite orga­ni­sierte Fußball und seine Große­vents werden – zum Beispiel in zwölf Jahren, also zur WM 2034 – aussehen, dann ist es wichtig, sich zu verge­gen­wär­tigen, so ein Wandel langsam und stetig passiert.

Blicken wir kurz zwölf Jahre zurück: 2010 wurde das erste iPad präsen­tiert. Von Gesichts­er­ken­nung waren wir da noch Jahre entfernt (2016). Netflix war bis 2010 ausschließ­lich in den USA verfügbar, und Insta­gram war bis 2010 nicht exis­tent.

Eine Viel­zahl von heute so selbst­ver­ständ­li­chen Enter­tain­ment-Produkten etablierte sich also erst in der letzten Dekade. Mit ihrem Aufstieg verän­derten sich unsere Konsum- und Inter­ak­tions-Gewohn­heiten maßgeb­lich.

Als Greta Thun­berg 7 wurde

Im Jahr 2010 fand die Fußball-WM in Südafrika statt und damit zum ersten Mal auf dem afri­ka­ni­schen Konti­nent. Unter dem Lärm der Vuvuz­elas wurde Spanien erst­malig Welt­meister. Für die FIFA war das Event ein wirt­schaft­li­cher Erfolg, was nicht zuletzt daran lag, dass man bei der südafri­ka­ni­schen Regie­rung durch enormen Druck eine Steu­er­be­freiung erwirkte.

Das Land Südafrika und der afri­ka­ni­sche Konti­nent konnten sich der Welt zwar positiv präsen­tieren, wirt­schaft­lich wurden die Ziele jedoch deut­lich verfehlt: Anstatt eines geplanten Gewinns von etwa einer halben Milli­arde Euro stand am Ende ein Netto­ver­lust von 2,1 Milli­arden Euro zu Buche. Auch die Schaf­fung neuer Arbeits­plätze wurde nur sehr punk­tuell erreicht und wirkte nicht nach­haltig.

Und nicht nur das hat sich in den vergan­genen zwölf Jahren massiv verän­dert. Greta Thun­berg feierte 2010 ihren 7. Geburtstag. Es dauerte noch über acht Jahre, bis das Mädchen aus Stock­holm zu einer führenden Figur einer globalen Jugend-Umwelt­be­we­gung werden sollte. Das verän­derte Bewusst­sein für den Klima­wandel prägt seither maßgeb­lich die Gesell­schaft und beein­flusst Unter­neh­mungen jegli­cher Art.

Kurz bevor Greta Thun­berg in den Schul­streik für das Klima star­tete, wurde in Saudi-Arabien (im Juni 2018) der ersten Frau die Fahr­erlaubnis erteilt. Es war das letzte Land welt­weit. Das ist weniger als fünf Jahre her, 2022 fuhren Frauen bereits Rallyes durch die Wüste.

Die Unbe­kannten

Wagen wir nun eine Annä­he­rung an 2034. Bis dato unbe­kannt sind der Austra­gungsort, die geopo­li­ti­sche Situa­tion, die Auswir­kungen des Klima­wan­dels oder tech­no­lo­gi­sche Disrup­tionen. Berück­sich­tigen müssen wir die schon jetzt exis­tenten globalen Treiber wie Indi­vi­dua­li­sie­rung, Gender Shift, Silver Society, Gesund­heit oder auch die Konnek­ti­vität und Wissens­ge­sell­schaft.

Wie wird all das, wie werden die kommenden Gene­ra­tionen den Fußball prägen und die WM im Jahr 2034 erleben – sofern es sie denn gibt?

Oliver, heute 8 Jahre alt, liebt Fußball. 2034 wird er 20 Jahre alt sein. Er wächst inner­halb eines trans­for­ma­tiven Wandels des Meta­verse auf, den Diskus­sionen über Nach­hal­tig­keit und nicht zuletzt als Groß­stadt­kind einer kunter­bunten Regen­bo­gen­fa­milie.

Oder die heute 15-jährige Pari, die aktuell miter­lebt, wie in ihrer Heimat, dem Iran, Menschen für die Frei­heit auf die Straße gehen. Wird Pari 2034 in Teheran an einem Public Viewing ganz selbst­ver­ständ­lich ohne Kopf­tuch und andere Beklei­dungs­vor­schriften teil­nehmen können?

Wie wird der über­ra­schende Erfolg der marok­ka­ni­schen Natio­nal­mann­schaft Youssef prägen? Der 45-jährige lebt seit über 20 Jahren in Frank­furt, ist Eintracht-Fan, feiert Abdel­hamid Sabiri. Sein Star ist in Frank­furt aufge­wachsen, spielt 2020 für die Eintracht und die marok­ka­ni­sche Natio­nal­mann­schaft.

Wie wird Suzu, eine 20-jährige Profi-Gamerin aus Japan, nicht nur den E‑Sport, sondern auch den Fußball mit verän­dern? Oder Ken, der in einem Slum in Nairobi kickt, Jorge, der in Brasi­lien von einer Profi­kar­riere träumt, Samantha, die in Washington auf ein Sport-Stipen­dium hintrai­niert?

Vier Szena­rien zum Fußball nach Katar.

Szenario 1

Protektionismus:
Nur keine Veränderungen

Die gesell­schaft­lich rele­vanten Entwick­lungen spie­geln sich nur unzu­rei­chend im Handeln der Akteure, Leis­tungs­träger und Entscheider wider. Zwar werden Maßnahmen zu verschie­denen Themen wie Inte­gra­tion, Nach­hal­tig­keit und Diver­sity ange­stoßen, diese jedoch nur nach­lässig verfolgt.

Es geht mehr um ein gutes Gefühl als um wirk­liche Hand­lungen. So wird die Verlet­zung von Menschen­rechten weiterhin von NGOs und einer kriti­schen Öffent­lich­keit thema­ti­siert – aber wie bisher von der Welt­ge­sell­schaft tole­riert. Mini­male Stell­schrauben werden hier und dort gedreht, um die Situa­tion nicht völlig eska­lieren zu lassen.

Auch im Fußball nach Katar geht es vor allem um Pres­tige, Geld und Wachstum. Alles muss sich den Welt­meis­ter­schaften der Männer-Natio­nal­teams und neuer­dings auch den Club-Welt­meis­ter­schaften unter­ordnen. Die freien Zeit­fenster für natio­nale und regio­nale Meis­ter­schaften der Damen und Herren werden immer geringer. Auf den Amateur­sport wird keine Rück­sicht genommen.

Klas­si­sche Rollen­bilder und hete­ro­se­xu­elle Normen prägen nach wie vor die Teams und auch die jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tung. Das Regel­werk bleibt weitest­ge­hend unver­än­dert. Eine Ausnahme ist eine Erwei­te­rung der Meis­ter­schaften. So können immer mehr Spiele statt­finden, die sich kapi­ta­li­sieren lassen. Auswir­kungen auf Spieler stehen dabei nicht im Fokus und führen zu immer mehr schweren Verlet­zungen.

Die Profi-Spieler verdienen Unsummen, jetten um die Welt und bleiben die unan­ge­foch­tenen Helden der breiten Öffent­lich­keit. Die jungen Nach­wuchs­spieler treibt der Gedanke an den Aufstieg in eine andere gesell­schaft­liche Klasse. Die von der FIFA einge­führte Club-Welt­meis­ter­schaft mit 64 Teams führt dazu, dass natio­nale Meis­ter­schaften an Rele­vanz verlieren.

Die Top-Clubs sind fest in der Hand von Ener­gie­scheichs, Olig­ar­chen und reichen Geschäfts­leuten. Ihr gemein­sames Hobby: Real­time Fußball-Manager. Jedes Spiel wird zum Mega-Event, die Tickets dafür kaum noch bezahlbar. Unter­nehmen und Nationen inves­tieren und nutzen den Fußball als Sports­washing, um ihr Image aufzu­po­lieren.

Die WM 2034 geht nach einem kontro­versen Bewer­bungs- und Auswahl­pro­zess an China. Um den leidigen Diskus­sionen zu entgehen, entscheidet die FIFA, dass Welt­meis­ter­schaften zukünftig direkt „gekauft” werden können. Zuschauer faszi­niert primär die Insze­nie­rung, nicht der Sport. Die Leis­tungen und Tore der mittels Technik, Medizin und Wissen­schaft hoch­ge­züch­teten Spieler werden immer spek­ta­ku­lärer, die Spieler hingegen iden­ti­täts­loser.

Allge­mein ist im Fußball nach Katar ein Rück­gang des Inter­esses zu beob­achten. Die Mehr­heit kann sich den Zugang zum Profi­sport nicht mehr leisten. Tradi­tio­nelle Fußball­fans wenden sich vermehrt vom Sport ab, da er nicht mehr mit den eigenen Werten vereinbar ist.

Fußball wird zum gesell­schaft­li­chen Streit­thema. Statt als Kleister zu dienen, spaltet er.

Szenario 2

Adaption:
Werte und Wirtschaft optimieren sich gegenseitig

Kreis­lauf­wirt­schaft, neue Tech­no­lo­gien und ein allge­meiner Werte­wandel nähern den Fußball nach Katar und den Kapi­ta­lismus einander an. Die Adap­tion des bestehenden Systems auf die „neuen” Umstände führt dazu, dass Fußball und Kapi­ta­lismus weiterhin auf Erfolgs­kurs sind. Die Konver­genz zwischen wirt­schaft­li­chen und mora­li­schen Inter­essen gelingt durch Inno­va­tionen, Mut und krea­tive Maßnahmen.

Sport als Lebens­ge­fühl (Spor­ti­vity) bleibt eng mit dem Konsum verknüpft. Er wider­spricht sich immer weniger mit Nach­hal­tig­keit. Produkte entwi­ckeln sich beständig weiter. Mate­ria­lien und Ressourcen laufen dabei jedoch in den Kreis­lauf wieder ein. Neue Tech­no­lo­gien und Netz­werke beschleu­nigen diesen Prozess.

Konnek­ti­vität lässt abso­lute Trans­pa­renz zu. Themen wie eine Verlet­zung von Menschen­rechten oder klima­schäd­li­ches Verhalten werden schnell sichtbar und global ange­spro­chen. Die Anpas­sung passiert graduell, eine Verbes­se­rung findet dabei nach und nach statt.

Der Welt­fuß­ball hat nicht nur eine ökono­mi­sche, sondern auch gesell­schaft­liche Kraft, die zu zerbre­chen droht. Vereine und Verbände stei­gern daher ihre Anstren­gungen, das Image des Fußballs nach der WM in Katar zu verbes­sern.

Während in den 2020er Jahren „Gutes tun“ und wirt­schaft­li­cher Erfolg nur schwer zu kombi­nieren waren, wird es mit dem neuen Jahr­zehnt einfa­cher. Tech­no­lo­gi­scher Fort­schritt und die allge­meine Etablie­rung neuer Handels­prin­zi­pien lassen auch den Fußball nach­hal­tiger und sozialer werden. Eine klare Posi­tio­nie­rung der Vereine und Verbände zu gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Themen bleibt rele­vant. Fans hinter­fragen Aktionen und Stra­te­gien, fordern Hand­lungen ein.

Der Social Return of Invest­ments wird ebenso ausschlag­ge­bend für die wirt­schaft­liche Bewer­tung wie die Krite­rien, die auch an B‑Corps gestellt werden (Benefit-Corpo­ra­tions). Im klas­si­schen Männer- wie Frau­en­fuß­ball inter­es­siert sich kaum noch jemand für die sexu­elle Iden­tität oder Orien­tie­rung. Wer sich outet, erhält maximal in Szene-News eine Schlag­zeile.

Stadien unter­liegen längst Nach­hal­tig­keits­kri­te­rien. Sie schaffen auch abseits der Spiel­tage einen Mehr­wert und sind in urbane Quar­tiere inte­griert. Archi­tekten finden hierfür kluge und krea­tive Ideen. Die Spieler fliegen zu den inter­na­tio­nalen Spielen ausschließ­lich in zero-emis­sion Flügen. Noch fliegen nicht alle Flug­zeuge mit synthe­ti­schen Kraft­stoffen, durch andere Maßnahmen rund um ihre Venues können Clubs ihren ökolo­gi­schen Fußab­druck dennoch auf neutral senken.

Der ökolo­gi­sche Hand­ab­druck wird parallel zum neuen Bewer­tungs­kri­te­rium. Der Welt­fuß­ball schafft es, durch einen Kurs­wechsel, Trans­pa­renz und entschie­dene Maßnahmen sein Image wieder zu verbes­sern. Die Beliebt­heit des Sports wächst, die Flexi­bi­lität inner­halb des Fußballs eben­falls. Spon­soren der WM sind Konzerne, die klas­si­sche Pfad­ab­hän­gig­keiten recht­zeitig verlassen haben und in Kreis­lauf­pro­duk­tion, post-carbon und Biotech­no­lo­gien inves­tiert haben. Die Spieler verdienen weiterhin viel, aber längst sind die Summen gede­ckelt. Wer ausschert, muss inter­na­tio­nale Strafen und Steuern zahlen.

Auch der Amateur­be­reich profi­tiert von der Weiter­ent­wick­lung. Werte­wandel und die vielen Inno­va­tionen nutzen dem Brei­ten­sport. Vereine schaffen es darüber, sich finan­ziell am Laufen zu halten und gleich­zeitig ihre soziale Rolle einzu­nehmen.

Szenario 3

Kollaps:
Die Fußball-Bubble platzt

Gut 100 Jahre nach der Great Depres­sion kommt es wieder zu einer lang­an­hal­tenden Welt­wirt­schafts­krise. Massen­mi­gra­tion aufgrund von Perspek­tiv­lo­sig­keit in den ärmsten Ländern der Welt nimmt radikal zu. Auch in den wirt­schaft­lich bis dahin noch stabi­leren Ländern nimmt die Spal­tung zwischen Arm und Reich exor­bi­tant zu. Dies führt zu Armut und globalen Protest­be­we­gungen.

Eine Gemenge­lage aus Infla­tion, Rezen­sion, Boykott und finan­ziell gesperrten Club-Besit­zern lässt den Profi-Fußball nach Katar kolla­bieren. Die Gehälter der Fußball­stars stehen im Kontrast zur globalen Wirt­schafts­lage.

Natio­nale und konti­nen­tale Vereins­meis­ter­schaften werden aufgrund der geringen Nach­frage der Fans deut­lich redu­ziert, erste Stadien werden zurück­ge­baut. Die ehemals welt­besten Vereine melden reihen­weise Insol­venz an.

Fußball bleibt Teil der Kultur, wird aber nicht mehr profes­sio­nell orga­ni­siert, sondern findet spontan in flexi­blen Rahmen statt. Bolz­plätze werden in Eigen­regie gebaut und gepflegt. Andere Sport­arten, die mehr auf Inno­va­tionen und Krea­ti­vität setzen, können ehema­lige Fußball-Fans für sich gewinnen.

Die Welt­meis­ter­schaft findet abge­schottet erst­mals in Austra­lien statt. Sie wird unter enormen Sicher­heits­vor­keh­rungen durch­ge­führt – Spieler und Funk­tio­näre werden herme­tisch abge­schottet. Aufgrund zuneh­mender poli­ti­scher Insta­bi­li­täten und schwe­lenden Bürger­kriegen welt­weit, können sich nur noch wenige Nationen über­haupt eine Teil­nahme leisten oder ihre Teams quali­fi­zieren. Die unter­schied­liche Aner­ken­nung von Regionen, die sich unab­hängig von einer Nation erklärt haben, erschwert die Situa­tion.

Spon­soren haben sich aufgrund von Rezes­sion und Skan­dalen rund um den Sport früh­zeitig zurück­ge­zogen. Vielen Unter­nehmen fehlt es auch schlicht an Kapital. Kaum ein Sender über­trägt noch die Spiele. Insta­bile Infra­struk­turen welt­weit lassen sowieso den Zugang zu Medien nicht planen. Gerüchten zufolge wird das Event voraus­sicht­lich das letzte dieser Art sein.

Die WM 2038 wird auf unbe­stimmte Zeit verschoben.

Szenario 4

Das progressive “Wir”:
Auf dem Weg in eine Co-Kultur

Nicht nur die Gesell­schaft stellt sich die Frage, ob Wachstum Grenzen hat. Auch Unter­nehmen und Orga­ni­sa­tionen merken, dass der klas­si­sche Wachs­tums­ge­danke ausge­dient hat. Gewinne werden geteilt, in zivil­ge­sell­schaft­liche Projekte oder inner­halb der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung inves­tiert. Social Entre­pre­neure und Benefit-Corpo­ra­tions sind Treiber der Bewe­gung. Unter­neh­mens­multis, Global Player, Groß­kon­zerne werden nach und nach zurück­ge­baut und dezen­tra­li­siert.

Die Wirt­schaft wächst kaum noch. Während der mate­ri­elle Lebens­stan­dard der Bevöl­ke­rung sinkt, schließt sich ein Teil der Einkom­mens­lücke – unter anderem aufgrund der Einfüh­rung von Grund­ein­kommen in vielen Ländern. Ange­stoßen wird die Entwick­lung auch von einer neuen Co-Kultur, die sich flach hier­ar­chisch unter­ein­ander vernetzt – und handelt. Kolla­bo­ra­tion statt Konkur­renz, Coope­ti­tion statt Wissen ‘bunkern’.

Die Nutzung von Tech­no­lo­gien ermög­licht es, dass sich Netz­werke etablieren, die ohne Zwischen­händler und Platt­formen auskommen. Trans­pa­rente, direkte Tradings und Inter­ak­tionen, die durch dezen­trale Block­chain-Tech­no­lo­gien ermög­licht werden, lassen Fans und Spieler näher anein­ander rücken. Sie brechen die klas­si­schen Hier­ar­chien, Liefer­ketten und Abhän­gig­keiten auf

Top-Clubs zeichnen sich nicht durch Marke­ting, Inves­ti­tionen und Leis­tung aus, sondern durch Ange­bote der Teil­habe und Trans­pa­renz. Sie stellen ein eigenes Ökosystem, das den Commu­nity-Gedanken perfek­tio­niert. Clubs sind eine der stärksten Stimmen der Gesell­schaft, sie bieten Menschen viel mehr als 90 Minuten Fußball. Der Ansatz des Enter­tain­ments wird zum Value­tain­ment.

Die Orga­ni­sa­ti­ons­form von Profi-Vereinen ist flach hier­ar­chisch. Gewinne dürfen nicht erwirt­schaftet werden, Schulden müssen dem Gemein­wohl des Vereins dienen. Konnek­ti­vität ermög­licht Kolla­bo­ra­tion welt­weit. Ziel: Den Fußball nutzen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Somit avan­ciert Fußball zu einem Trans­for­ma­tions-Sport welt­weit. Er steht für Post­wachs­tums­wirt­schaft und Co-Kultur.

Vor allem kleine, regio­nale Teams profi­tieren. Sie bieten Fußball-Fans span­nende Spiele auf Augen­höhe. Sie sind Teil eines Wandels, der sämt­liche gesell­schaft­liche Schichten durch­zieht. Finan­ziert werden sie von Stif­tungen, den Fans, Mitglie­dern, Crowd­fun­ding oder Unter­neh­mens­ge­winnen. Viele Nischen-Vereine gründen sich. Regeln und Grenzen werden von der Basis disku­tiert und entspre­chend der gesell­schaft­li­chen Trans­for­ma­tion ange­passt. So finden auch Große­vents jenseits geopo­li­ti­scher oder natio­naler Ideen statt.

Die erste Mixed-Teams-Liga wird 2035 einen Welt-Cup bestreiten. Austra­gungsort sind die nord­afri­ka­ni­schen Vorzei­ge­de­mo­kra­tien der Maghreb-Staaten. Die Spon­soren sind hoch­ka­rätig, die Sende­rechte längst verkauft. Events müssen sich tragen, aber keinen Gewinn abwerfen. Im Vorder­grund stehen Mitein­ander und Support anstatt Konkur­renz und Leis­tung. Ligen entwi­ckeln sich darüber eigen­ständig neu.

Der orga­ni­sierte Brei­ten­sport verän­dert sich, wenn Verbände durch neue Struk­turen und Zusam­men­schlüsse plötz­lich Konkur­renz bekommen.

Nicht alles läuft reibungslos. Inter­kul­tu­rell wird viel disku­tiert. Manche wünschen sich alte Struk­turen zurück. Nicht jeder hat das gleiche Verständnis von Gerech­tig­keit und Teil­habe.

Der Fußball nach Katar bleibt ein welt­weiter Lern­pro­zess.

Autoren

Text

Anja Kirig
Zukunfts- und Trend­for­scherin
info@anjakirig.de
anjakirig.de

 

Marcel Aberle
Zukunfts- und Trend­for­scher
marcel@zumu.at

 

Stefan Bader
Geschäfts­führer team­werk sport
stefan.bader@teamwerk-sport.de
www.teamwerk-sport.de

Fotos

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Anna

ANNA

Natürlich

Caspar Schols entwickelte ANNA, weil seine Mutter ihn gebeten hatte, ein Gartenhaus zu entwerfen. Das Ergebnis passt nicht nur in fast jeden Garten.

ANNA ermöglicht das Leben im Freien, ohne auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen.

ANNA ist ein dyna­mi­sches Holz­haus auf einer offenen Platt­form, die sich prak­tisch jedem Anlass, jeder Stim­mung und jeder Wetter­lage anpassen kann. ANNA ermög­licht das Leben im Freien, ohne auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen – und das vor allem als Garten- oder Feri­en­haus.

Der Archi­tekt Caspar Schols entwi­ckelte ANNA, weil seine Mutter ihn gebeten hatte, ein Garten­haus zu entwerfen. Das sollte ein flexi­bler Raum sein, in dem sie lesen und malen konnte, aber auch Fami­li­en­essen veran­stalten und den Thea­ter­auf­füh­rungen ihrer Enkel­kinder eine Bühne geben wollte. Bei allen Gele­gen­heiten sollte das Haus sie der Natur nahe­bringen.

Architekt

Caspar Schols

So wie man seine Kleidung dem Wetter, der Stimmung oder dem Anlass anpasst, so kann man das auch mit ANNA machen.

Die inklu­sive Terrasse 55 m² große Hütte bietet zwei verschie­dene „Schalen” als Außen­wände, die auf Schienen gela­gert werden. Die beiden Schichten werden von acht Indus­trie­rä­dern getragen, die auf Schienen gela­gert sind.

Die Innen­wände bestehen aus einem Gerüst aus Holz und Glas. Sie sind von der Außen­wand getrennt.

Durch Verschieben der Schalen und des Glas­ge­rüsts sind verschie­dene Aufstel­lungen und Szena­rien möglich. So wie man seine Klei­dung dem Wetter, der Stim­mung oder dem Anlass anpasst, so kann man das auch mit ANNA machen.

Für die Konstruk­tion werden ausschließ­lich hoch­wer­tige Natur­ma­te­ria­lien verwendet. Die Außen­seite ist aus nach­hal­tigem sibi­ri­schem Lärchen­holz gefer­tigt, die Innen­seite aus hellem Birken­sperr­holz. Hori­zon­tale Fenster bieten einen Panora­ma­blick, verhin­dern aber, dass sich das Haus schnell aufheizt. Das meiste Holz ist unbe­han­delt. Zur Isolie­rung wird Säge­mehl verwendet.

ANNA verfügt über ein Bad mit Dusche und sepa­rater Toilette, eine voll ausge­stat­tete Küche und viel Stau­raum. Eine Bade­wanne ist in den Boden­be­reich inte­griert. ANNA bietet Platz für zwei King-Size-Betten und kann mit einer Zentral­hei­zungs­an­lage ausge­stattet werden.

Die Hütte ist auch in einer autarken, netz­un­ab­hän­gigen Version mit Heiz­kessel, Solar­an­lage und Abwas­ser­auf­be­rei­tungs­an­lage erhält­lich.

ANNA kann überall auf der Welt auf- und abgebaut werden kann. Und das in wenigen Tagen.

ANNA kann überall auf der Welt auf- und abge­baut werden kann. Die Kabine ist so konzi­piert, dass sie entweder in einem Stück oder in einem Container gelie­fert werden kann. Das Produkt besteht aus 26 Teilen und 14 Stahl­stützen von jeweils 1,5 m Länge. Mit Hilfe eines Mini-Elek­tro­krans kann die Hütte von drei Personen in fünf Tagen aufge­baut und in drei Tagen abge­baut werden.

Fotos

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Durch den schnellen Aufbau ist ANNA auch für abge­le­gene Gebiete geeignet. Die Hütte ist erstaun­lich leicht und benö­tigt daher in den meisten Fällen kein Funda­ment. Bei einigen Boden­arten kann ein Schraub­fun­da­ment erfor­der­lich sein.

Das Projekt hat bereits einige Preise gewonnen, darunter den inter­na­tional aner­kannten Archi­tizer A+Awards Project of the Year Award 2021.

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Pläne

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