Koper Central Park

Beste Lage

Der Koper Central Park attraktiviert die Freizeitangebote für die Bewohner von Koper und schafft eine Verbindung zwischen dem alten Teil der Stadt und den Vororten.

Der Park liegt an einem historisch bedeutenden Ort, denn die angrenzende Ufer-Promenade war einst die Verbindung zwischen Stadt und Festland.

Der Koper Central Park ist ein wunder­bares Beispiel für die Symbiose zwischen Archi­tektur und Land­schafts­pla­nung in Koper, einer slowe­ni­schen Hafen­stadt auf der Halb­insel Istrien mit 26.000 Einwoh­nern.

Der Park liegt an einem histo­risch bedeu­tenden Ort, denn die angren­zende Ufer-Prome­nade war einst die Verbin­dung zwischen der Stadt auf der dama­ligen Insel und dem Fest­land.

Die Entwick­lung der Stadt hat dazu geführt, dass das ehema­lige Sali­nen­ge­biet nach und nach aufge­füllt wurde und heute ein großes Poten­zial für die Stadt­ent­wick­lung bietet. Die Gegend ist ein wich­tiger Ausgangs­punkt für Besu­cher der slowe­ni­schen Küste und verbindet die Städte Koper und Izola.

Um diese beiden Städte visuell und funk­tional zu einer Einheit zu verbinden, bedarf es einer umfas­senden und koor­di­nierten Planung entlang der Prome­nade.

Architekt

ENOTA

Dean Lah, Milan Tomac, Peter Sovinc, Polona Ruparčič, Peter Karba, Jakob Kajzer, Carlos Cuenca Solana, Sara Mežik, Nuša Završnik Šilec, Jurij Ličen, Eva Tomac, Goran Djokić

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Koper

Mit seiner einheitlichen Gestaltung und der intensiven Begrünung hebt sich der Koper Central Park von seiner Umgebung ab und fördert vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Der Koper Central Park soll die Frei­zeit­an­ge­bote für die Bewohner von Koper vermehren und eine Verbin­dung zwischen dem alten Teil der Stadt und den Vororten Seme­dela, Olmo und Markovec schaffen.

Ein beson­deres Merkmal dieses Parks ist seine direkte Anbin­dung an die Prome­nade und das Meer, was seine enorme Bedeu­tung und Attrak­ti­vität unter­streicht. Hier könnte ein neuer Stadt­strand entstehen, da das Meer an der Prome­nade immer sauberer wird.

Ein solcher Stadt­strand ist nicht nur zum Baden im Meer gedacht, sondern auch als wich­tiger Treff­punkt für soziale Akti­vi­täten, denn die hete­ro­gene Bebauung von Koper erfor­dert einen öffent­li­chen Raum, der eine visu­elle Verbin­dung zu seiner Umge­bung schafft.

Mit seiner einheit­li­chen Gestal­tung und der inten­siven Begrü­nung hebt sich der Koper Central Park von der Umge­bung ab und fördert viel­fäl­tige Nutzungs­mög­lich­keiten.

Die Gestal­tung der mono­li­thi­schen, wellen­för­migen Elemente folgt konse­quent den beab­sich­tigten Ange­boten. An manchen Stellen sind sie höher und dienen als Sicht- und Lärm­schutz, an anderen sind sie nied­riger und ermög­li­chen unge­hin­derten Kontakt.

Die orga­nisch gestal­teten urbanen Elemente bilden Zuschau­er­tri­bünen, einen Hinder­nis­par­cours für Kinder, Klet­ter­wände, eine Kulisse für eine Strandbar, einen Konzertort, einen Kinder­spiel­platz, eine Lese­ecke und vieles mehr.

Standort

Centralni mestni park
6000 Koper
Slowe­nien

Eröffnung

2018

Analog zur Nähe zum Meer sind viele Elemente mit Wasserelementen ausgestattet, die eine Erweiterung des zukünftigen Strandes in das Innere des Parks fördern.

Analog zur Nähe zum Meer sind viele Elemente mit Wasser­ele­menten ausge­stattet. Ein Teich, Boden­sprinkler, ein Geysir, para­bo­li­sche Wasser­fon­tänen, Kaskaden und eine Wasser­platt­form in Kombi­na­tion mit viel­fäl­tigen urbanen Elementen fördern eine aktive Nutzung des Raumes und eine Erwei­te­rung des zukünf­tigen Strandes in das Innere des Parks.

Die Land­schafts­ge­stal­tung des Parks setzt ausschließ­lich auf einhei­mi­sche, medi­ter­rane Vege­ta­tion und bietet Schatten und Schutz vor Umwelt­ein­flüssen. Es gibt keine tradi­tio­nell gestal­teten Fußwege, sondern eine natur­nahe Gestal­tung mit Verbund­stein­pflaster, die eine viel­fäl­tige Nutzung des Raumes ermög­licht.

Der Koper Central Park ist mitt­ler­weile einige Jahre in Betrieb, seine Bedeu­tung wächst jedoch nach wie vor.

Da wundert es nicht, dass der Park bereits zahl­reiche Preise gewonnen hat.

Fotos

Miran Kambič

Text

Johannes Bühl­be­cker
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