Natio­nales Sport­zen­trum Magg­lingen

Indoor-Lauf­bahn im Natio­nalen Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM)

Run to you

Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Das kleine Dorf Magg­lingen ist prak­tisch das Trai­nings­lager des Schweizer Spit­zen­sports. Für die zahl­rei­chen Gäste betreibt die ansäs­sige Hoch­schule das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM).

Das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen, eine Einrich­tung des Bundes­amts für Sport, bietet Trai­nings­mög­lich­keiten für nahezu jede Sportart, und das unter Wett­kampf­be­din­gungen auf aller­höchstem Niveau. Dazu gehört auch eine mobile Indoor-Lauf­bahn, die sich nach Bedarf auf- und wieder abbauen lässt – und die wurde nun erneuert.

Für den Belag fiel die Wahl auf CONIPUR SW, da er einer­seits den Vorgaben von IAAF und Swiss Athle­tics entspricht und ande­rer­seits sehr leicht ist.

Die Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen, EHSM, befasst sich als einzige Schweizer Hoch­schule ausschließ­lich mit Lehre, Forschung, Entwick­lung und Dienst­leis­tung im Bereich Sport. Die EHSM ist Teil des Bundes­amts für Sport (BASPO), das eben­falls in Magg­lingen ange­sie­delt ist.

Das kleine Dorf im Kanton Bern ist prak­tisch das Trai­nings­lager des Schweizer Spit­zen­sports. In dieser Eigen­schaft verzeichnet es jähr­lich mehr als 80.000 Über­nach­tungen. Für diese zahl­rei­chen Gäste betreibt die Hoch­schule das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM).

Lauf­bahnen

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
CH – 8207 Schaff­hausen

Bauherr

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen (EHSM)

Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trai­nieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Unter dem Motto „Sport­liche und geis­tige Spit­zen­leis­tungen in inspi­rie­render Umge­bung“ können Athle­tinnen und Athleten sport­wis­sen­schaft­liche Unter­stüt­zung durch das Dienst­leis­tungs­an­gebot der EHSM und opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten an ein und demselben Ort in Anspruch nehmen. Dafür stehen Indoor- und Outdoor-Sport­an­lagen sowie Semi­nar­räume, Unter­künfte und gastro­no­mi­sche Ange­bote zur Verfü­gung.

Das NSM will für prak­tisch jede Spielart des Leis­tungs­sports die passende Anlage bieten. Dazu verfügt es neben ausge­dehnten Außen­an­lagen über eine Fünf­fach­halle, zwei Drei­fach­hallen, drei Einfach­hallen inkl. Fitness- und Kraft­raum sowie über eine Fecht- und Squash­halle.

Ob für Volley­ball, Klet­tern oder Tanzen, die Hallen bieten für fast jede Sportart die rich­tige Umge­bung. Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trai­nieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Diese Anlage sollte komplett erneuert werden. Natür­lich muss auch die neue Konstruk­tion allen Ansprü­chen des Leis­tungs­sports genügen, also eine hoch­wer­tige Ober­fläche und rund einen Meter hohe Kurven­er­hö­hungen bieten.

Deshalb muss der Belag einer­seits den Vorgaben von World Athle­tics und Swiss Athle­tics genügen, und ande­rer­seits wegen des mobilen Aufbaus ein möglichst geringes Gewicht aufweisen – ein idealer Anwen­dungs­fall für CONIPUR SW.

Das 13 mm dicke Poly­ure­than-Lauf­bahn­system mit einer PUR-gebun­denen Elas­tik­schicht auf Basis von rezy­klierten Gummi-Granu­laten zeichnet sich aufgrund seines 3 mm PUR-Ober­be­lages durch hohe Qualität und Lang­le­big­keit aus und ist eine gute Alter­na­tive zu den Voll­kunst­stoff­be­lägen. CONIPUR SW ist gelenk­scho­nend und rutsch­hem­mend.

Für den Einsatz in der Halle ist auch die Tritt­schall­däm­mung von Vorteil.

Neben den tech­ni­schen Eigen­schaften über­zeugte eine CONI­CA/­CO­NIPUR-Indoor-Lauf­bahn in Prag als Refe­renz das Bundesamt als Bauherren. Den Auftrag für den Einbau erhielt die Walo Bert­schinger AG aus Gümligen, die erst im Februar 2020 zu einem der „Besten Arbeit­geber 2020“ in der Schweiz gekürt worden war.

Standort

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen
Haupt­strasse 247
CH – 2532 Magg­lingen

Eröff­nung

2022

Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Für die Herstel­lung erwies sich der Sand­wich-Aufbau als vorteil­haft. Da für die Instal­la­tion im NSM nur ein knappes Zeit­fenster zur Verfü­gung stand, wurde die Basis-Schicht des SW-Systems beim Hersteller der Holz­ele­mente aufge­bracht. Die einzelnen Elemente wurden dann nach Magg­lingen trans­por­tiert, vor Ort zusam­men­ge­setzt und mit CONIPUR 210 blau beschichtet.

Die fertige Bahn erhielt dann abschlie­ßend eine Versie­ge­lung mit CONIPUR 2200. Dies verfes­tigt die granu­lierte Ober­fläche des Belages und erleich­tert zudem die Reini­gung.

Nachdem die Beschich­tung ausge­härtet war, konnte man sie na den Fugen zwischen den einzelnen Elementen schneiden. Beson­ders das Beschichten der Kurven erfor­derte viel Know-How, da sich diese während der Bear­bei­tung auf Wett­kampf­höhe befanden und ein entspre­chend starkes Gefälle aufwiesen. Wird hier nicht sorg­fältig gear­beitet, kann das Mate­rial abfließen.

Die Planung erwies sich jedoch als erfolg­reich. Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Damit kann das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen dem Indoor-Lauf­sport nun opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten unter Wett­be­werbs­be­din­gungen bieten.

Fotos

CONICA AG

Text

Julio Fernando Fadel
CONICA AG
(Adver­to­rial)

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Sport­halle Zlatar Bistrica

Sport­halle Zlatar Bistrica

Die Sozia­li­sa­tion der Frei­zeit

Ein ehrgei­ziges Projekt, das einer kleinen Stadt den Sinn und Nutzen zeit­ge­nös­si­scher Archi­tektur schenkt.

Gemein­de­s­port­hallen haben eine noble soziale Funk­tion. So auch die Sport­halle Zlatar Bistrica von NOP Studio.

Gemein­de­s­port­hallen haben eine noble soziale Funk­tion. Ihre großen Innen­räume sollen sich für öffent­liche Veran­stal­tungen wie Messen, Konzerte und natür­lich Sport eignen. Sie sind häufiger Teil von Schul­kom­plexen und werden zu funk­tio­nalen und symbo­li­schen Zentren kleiner Gemeinden mit begrenzter öffent­li­cher Archi­tektur.

So auch die Sport­halle Zlatar Bistrica von NOP Studio

Zlatar Bistrica ist eine kleine Stadt (33.000 Einwohner) in einer der wenigen Ebenen des ansonsten hüge­ligen Hrvatsko Zagorje im Nord­westen Kroa­tiens. Allzu viele städ­ti­sche Merk­male gibt es hier nicht, der Ort ist eher länd­lich geprägt.

Die Sport­halle Zlatar Bistrica ist Teil eines Schul­kom­plexes in dieser länd­li­chen Umge­bung. Sie ersetzt eine abge­brannte Halle an fast glei­cher Stelle, dem west­li­chen Rand des Schul­ge­ländes.

Sport­hallen beher­bergen wich­tige soziale Prozesse. Nicht nur für die Sportler, sondern auch für alle anderen. 

Die Gestal­tung einer Sport­halle mit öffent­li­chen Ange­boten ist eine wich­tige städ­te­bau­liche und gestal­te­ri­sche Heraus­for­de­rung, da sie den grund­le­genden Unter­schied zwischen einer einfa­chen Halle und einem öffent­li­chen Gebäude auflösen muss.

Die funk­tio­nalen Anfor­de­rungen an eine Sport­halle können oft mit einem einfa­chen, sogar prosa­ischen Entwurf erfüllt werden. Ein kultu­reller und nach­hal­tiger Beitrag zum öffent­li­chen Leben aller­dings sieht anders aus.

Sport­hallen beher­bergen wich­tige soziale Prozesse. Nicht nur für die Sportler, sondern auch für alle anderen. So treffen sich dort Eltern, die ihre Kinder zum Trai­ning bringen und ihnen zuschauen, und verbringen Zeit mitein­ander.

Schul­sport­hallen können in den Pausen auch einen alter­na­tiven Lern­raum bieten, in dem andere Regeln gelten als in den Klas­sen­zim­mern oder im Alltag der städ­ti­schen oder länd­li­chen Gemeinden.

Die Anord­nung der hori­zon­talen Paneele sorgt für ausrei­chend diffuses Licht im Innen­raum, verhin­dert Blen­dung und bietet ausge­zeich­neten Sonnen­schutz.

Die Sport­halle Zlatar Bistrica schafft eine Verbin­dung zwischen dem Schulhof und den tiefer liegenden Sport­flä­chen und Park­plätzen – auch durch ihre Tribüne.

Die im Eingangs­be­reich verglaste Fassade verstärkt diese Verbin­dung. Vom Schulhof aus gelangen die Besu­cher direkt auf die Galerie und die Tribüne – alles mit direktem Kontakt zum Spiel­feld.

Die geschlos­senen Fassa­den­teile bestehen aus trans­lu­zenten Poly­car­bonat-Platten. Damit, so die Archi­tekten, verwan­delt sich die Sport­halle Zlatar Bistrica des Nachts in eine “Laterne”.

Zu den Sport­flä­chen hin haben sich NOP Studio für eine Art Fens­ter­laden-System entschieden. Hori­zon­tale Paneele stehen in unter­schied­li­chen Winkeln zur senk­rechten Konstruk­tion. Diese Anord­nung sorgt für ausrei­chend diffuses Licht im Innen­raum, verhin­dert Blen­dung und bietet in der warmen Jahres­zeit ausge­zeich­neten Sonnen­schutz.

Die Archi­tekten hatten ein Konzept der „Sozia­li­sa­tion der Frei­zeit“ im Sinn, als sie diese räum­liche Konti­nuität schufen.

Die Sport­halle Zlatar Bistrica vermit­telt die Atmo­sphäre eines würdigen und reprä­sen­ta­tiven öffent­li­chen Raums. NOPS haben bei der Planung der Tribünen an städ­ti­sche Treppen gedacht, die die Menschen dazu einladen, sich zu versam­meln und Kontakte zu knüpfen.

Die Archi­tekten hatten ein Konzept der „Sozia­li­sa­tion der Frei­zeit“ im Sinn, als sie diese räum­liche Konti­nuität schufen. Die Tribüne nennen sie „eine innere Land­schaft“, die ihren Nutzern die Frei­heit gibt, sie so kreativ zu nutzen, wie sie es für richtig halten.

Die Sport­halle Zlatar Bistrica ist ein ehrgei­ziges Projekt, das einer kleinen Stadt den Sinn und Nutzen zeit­ge­nös­si­scher Archi­tektur schenkt.

Projekt­daten

Archi­tekt

NOP Studio d.o.o.

Bauherr

Zlatar Bistrica Elemen­tary School
Ul. Vladi­mira Nazora 10
HR – Zlatar Bistrica

Standort

Osnovna škola Zlatar Bistrica
Ul. Vladi­mira Nazora 10
HR – 49247 Zlatar Bistrica

Eröff­nung

2021

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Fotos

Bosnić+Dorotić
Archive NOP Studi
D. Krznarić (Luft­bild)

Pläne

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Stadt­teil­schule Lurup

Die Stadt­teil­schule Lurup

Neue Wege

Ein beein­dru­ckender Neubau, in dem nach skan­di­na­vi­schem Vorbild eine Stadt­teil­schule und ein Stadt­teil­zen­trum zuhause sind.

Im August 2020 sind 1.000 Schü­le­rinnen und Schüler sowie rund 120 Lehr­kräfte in das barrie­re­freie Schul­ge­bäude mit Sport- und Mehr­zweck­halle einge­zogen.

Im Auftrag der Hanse­stadt Hamburg hat das welt­weit tätige Archi­tek­tur­büro Behnisch Archi­tekten im Stadt­teil Lurup einen beein­dru­ckenden Neubau reali­siert, in dem nach skan­di­na­vi­schem Vorbild eine Stadt­teil­schule sowie ein Stadt­teil­zen­trum ihr Zuhause haben: die Stadt­teil­schule Lurup.

Im August 2020 sind nach gut drei­jäh­riger Bauzeit etwa 1.000 Schü­le­rinnen und Schüler sowie rund 120 Lehr­kräfte in das barrie­re­freie Schul­ge­bäude mit Sport- und Mehr­zweck­halle einge­zogen. Vorher befand sich auf dem Areal zwischen Flur­straße und Luruper Haupt­straße ein Sport­platz.

Der geschwun­gene Neubau der Stadt­teil­schule Lurup mit rund 14.000 m² Grund­fläche wirkt elegant, unauf­dring­lich und einla­dend. Er bietet auf drei Geschossen Platz für 36 Klassen- und Fach­räume. Insbe­son­dere die umlau­fenden Balkone sowie die fast durch­ge­hend gläserne Fassade lassen das Gebäude offen und trans­pa­rent erscheinen. Besu­che­rinnen und Besu­cher bekommen den Eindruck, der Neubau öffne sich förm­lich zum Stadt­teil hin.

Um auch über die Schule hinaus die Zukunfts- und Bildungs­chancen der Kinder und Jugend­li­chen aus Lurup sowie deren Fami­lien zu verbes­sern, gibt es in dem Neubau auch die so genannte Commu­nity School (LURUM).

Das zustän­dige Bezirksamt Altona spricht dabei von einer „neuen Qualität der Verzah­nung von Schule, Erwach­se­nen­bil­dung, Jugend­ar­beit und Gemein­we­sens­ar­beit“, da das neue Stadt­teil­zen­trum nach skan­di­na­vi­schem Vorbild schu­li­sche und außer­schu­li­sche Ange­bote für alle Gene­ra­tionen kombi­niert.

Die Schule war vorher auf drei Stand­orte verteilt. Mit der Zusam­men­füh­rung aller Jahr­gänge kann nun das inklu­sive Konzept der Stadt­teil­schule optimal umge­setzt werden.

An das zentrale Foyer der Schule schließen sich Mehr­zweck­raum, Mensa, Media­thek und die Sport­hallen im Unter­ge­schoss an. Im ersten Ober­ge­schoss befinden sich zusätz­lich zu den Unter­richts­räumen noch der Lehr­ertrakt mit Einzel­büros, Räume für die Schul­so­zi­al­ar­beit, ein Eltern­sprech­zimmer, ein Erste-Hilfe-Raum sowie eine Lounge für Lehr­kräfte und eine Biblio­thek.

Die Schule war vorher auf insge­samt drei Stand­orte verteilt, an denen Schü­le­rinnen und Schüler zwischen der fünften und 13. Klasse getrennt lernten. Mit der Zusam­men­füh­rung aller Jahr­gänge kann nun auch das inklu­sive Konzept der Stadt­teil­schule optimal umge­setzt werden. 

Multi­pro­fes­sio­nelle Teams aus Fach­lehr­kräften und Sonder­päd­ago­ginnen und ‑pädagogen unter­stützen die Kinder und Jugend­li­chen indi­vi­duell je nach Anfor­de­rungs­ni­veau, begleiten sie beim Erlangen ihres Schul­ab­schlusses bis hin zum Abitur und fördern auch das soziale Lernen.

Die hellen Akus­tik­platten der Trold­tekt GmbH passen sich perfekt in das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept ein und opti­mieren die akus­ti­schen Verhält­nisse, sowohl in den Klas­sen­räumen als auch in den Sport­hallen.

Der inte­gra­tive, offene und inno­va­tive Ansatz spie­gelt sich auch im Inneren des Neubaus wider. Hier gibt es dank der gläsernen Fassade und durch ein Ober­licht im groß­zügig gestal­teten Foyer viel Tages­licht. Breite Frei­treppen und geschwun­gene Flure vermit­teln einen locker-beschwingten Eindruck.

Die Flure zwischen den Fach­räumen sind zudem so unter­teilt und teil­weise mit beson­deren Sitz­mö­beln ausge­stattet, dass sie bei Bedarf von Lern­gruppen genutzt werden können. Anspre­chend gesetzte Farb­ak­zente in satten Rot- und Gelb­tönen heben sich lebendig von den hellen Fußböden und Decken ab.

In das gestal­te­ri­sche Gesamt­kon­zept passen sich auch die hellen Akus­tik­platten der Trold­tekt GmbH perfekt ein, die die akus­ti­schen Verhält­nisse sowohl in den Klas­sen­räumen als auch in den Sport­hallen opti­miert.

Projekt­daten

Archi­tekt

Behnisch Archi­tekten
Rote­bühl­straße 163A
D – 70197 Stutt­gart

Bauherr

SBH | Schulbau Hamburg

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Stadt­teil­schule Lurup
Flur­straße 15
D – 22549 Hamburg

Eröff­nung

2020

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Foto­graf

Olaf Wiechers
David Matthiessen

© David Mathiesen

Weitere Fotos

© 

Pläne

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Craigie’s Farm

Craigie’s Farm

When all’s well

Craigie´s Farm basiert auf dem in England beliebten „Adven­ture Farms“-Konzept: Die Besu­cher bleiben den ganzen Tag und nutzen Spiel­platz, Strei­chelzoo und weitere Ange­bote.

Das Haupt­au­gen­merk des Themen­spiel­platzes liegt auf dem Obst- und Gemü­sebau, da der Spiel­platz an eine Farm mit Selbst­ver­markter-Laden ange­schlossen ist.

Craigie´s Farm in der Nähe der schot­ti­schen Stadt Edin­burgh ist ein ganz beson­deres Spiel­platz­pro­jekt. Es basiert auf dem in England beliebten „Adven­ture Farms“-Konzept: Die Besu­cher kaufen Farm-Produkte ein, bleiben den ganzen Tag und nutzen den Spiel­platz, den Strei­chelzoo und die wech­selnden Erleb­nis­an­ge­bote.

Für „Craigie‘s Farm“ wurde ein Neubau an ein vorhan­denes altes Farm­ge­bäude ange­baut. Es besteht aus einem kombi­nierten Innen- und Außen­spiel­platz. 

Die Spiel­flä­chen und Spiel­ge­räte stammen von Richter.

Für „Craigie‘s Farm“ wurde ein Neubau an ein vorhan­denes altes Farm­ge­bäude ange­baut. Es besteht aus einem kombi­nierten Innen- und Außen­spiel­platz. Das Haupt­au­gen­merk des Themen­spiel­platzes liegt auf dem Obst- und Gemü­sebau, da der Spiel­platz an eine Farm mit Selbst­ver­markter-Laden ange­schlossen ist. Auch bei schlechtem Wetter ist durch große Schie­be­türen eine Verbin­dung von innen und außen möglich.

Die Zusam­men­ar­beit mit einer „theming company“ verlieh dem Projekt den Lokal­ko­lorit – ein Geheimnis des Erfolges.

Reali­siert wurde das Projekt in Zusam­men­ar­beit zwischen Timber­play Scot­land, Partner der Richter Spiel­ge­räte GmbH, und einer „theming company“. Diese Company hat den Spiel­ge­räten etwas Lokal­ko­lorit verliehen – zum Beispiel durch die Schin­del­dä­cher.

Durch die Schwer­punkt­set­zung der Planung auf Farming, „Country Life“ und die Wert­schät­zung der dortigen Kultur­land­schaft entstand eine beson­ders schöne Spiel­at­mo­sphäre.

Auf dem Traktor mit Anhänger, den Spiel­häu­sern mit Aufgängen, Rutschen, Klet­ter­netzen und Über­gängen sowie dem großen Wasser­spiel­platz können jüngere und ältere Kinder nach Herzens­lust ins Rollen­spiel eintau­chen. Auch ein kleines Pfer­de­ge­spann, eine Hühner­fa­milie und ein großer Sand­spiel­be­reich sind vorhanden. Hier fühlen sich vor allem die ganz Kleinen wohl.

Aufgrund des Erflogs der Anlage wird das Projekt erwei­tert, zunächst um einen weiteren und größeren Außen­spiel­platz für ältere Kinder und Jugend­liche.

Für die von Richter eigens konzi­pierte Obst-Trans­port­an­lage wurden exklusiv Holz­kist­chen ange­fer­tigt, mit deren Hilfe die kleinen Bäue­rinnen und Bauern Ware verladen können.

Natür­lich war auch das Thema Inklu­sion, hier in Form von nied­rigen Geräten und teil­weise roll­stuhl­be­fahr­baren Ober­flä­chen, Grund­lage der Planung.

Aufgrund des Erflogs der Anlage wird das Projekt erwei­tert, zunächst um einen weiteren und größeren Außen­spiel­platz für ältere Kinder und Jugend­liche.

Richter Spiel­ge­räte enga­giert sich seit nunmehr 50 Jahren in der Planung, Gestal­tung und Ausstat­tung von attrak­tiven und kind­ge­rechten Spiel­räumen und Spiel­ge­räten.

Diese Erfah­rung merkt man auch Craigie’s Farm an.

Projekt­daten

Spiel­ge­räte

Richter Spiel­ge­räte GmbH
Sims­see­straße 29
D – 83112 Fras­dorf

Bauherr

Crai­gies Farm
West Craigie Farm
South Queens­ferry
Edin­burgh
UK – EH30 9AR

Eröff­nung

2021

Standort

Crai­gies Farm
West Craigie Farm
South Queens­ferry
Edin­burgh
UK – EH30 9AR

Foto­graf

Richter Spiel­ge­räte GmbH

Autor

Julian Richter
Richter Spiel­ge­räte GmbH
(Adver­to­rial)

Video

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Creek Play

Creek Play in Dubai

Life on Mars?

“Oh man, wonder if he’ll ever know, he’s in the best selling show – is there life on Mars?” (David Bowie)

Creek Play ist eine vor allem Kinder anre­gende Inter­ven­tion entlang einer 350 Meter langen Ufer­pro­me­nade am Yacht­hafen von Creek Island.

Creek Play ist ein Projekt zur Aufwer­tung des öffent­li­chen Raums im Dubai Creek Harbour zu dessen bevor­ste­hender Eröff­nung. Dubai Creek Harbour ist ein neues, gigan­ti­sches Stadt- und Hafen­viertel auf über sechs Quadrat­ki­lo­me­tern, etwa zehn Auto­mi­nuten von Down­town Dubai oder vom Dubai Inter­na­tional Airport entfernt.

Die Prome­nade am Stadtsee Dubai Creek ist bereits weit­ge­hend fertig­ge­stellt. Hier gibt es auch aktive öffent­liche Räume für Spaß, Spiel und Frei­zeit – zum Bespiel Creek Play von 100 Archi­tects.

Creek Play ist eine vor allem Kinder anre­gende, perma­nente Inter­ven­tion entlang einer 350 Meter langen Ufer­pro­me­nade am Yacht­hafen von Creek Island. Es handelt sich dabei um eine der längsten Spiel­land­schaften der Welt, bei der alle Funk­tionen linear ange­ordnet sind.

Creek Play verbreitet jede Menge Farbe und Verspielt­heit entlang der sich am Wasser lang schlän­gelnden Prome­nade.

Das als spie­le­ri­sches Dorf konzi­pierte Projekt ist eine auffäl­lige Spiel­land­schaft, an der Kinder und Erwach­sene glei­cher­maßen ihre Freude haben sollen. Creek Play verbreitet jede Menge Farbe und Verspielt­heit entlang der sich am Wasser lang schlän­gelnden Prome­nade.

Die Fläche für diese Spiel­land­schaft war so lang, dass die Planer beschlossen, sie in sieben Knoten­punkte zu unter­teilen, die wiederum gleich­mäßig über die gesamte Strecke verteilt sind. Diese sieben verschie­denen Stationen entlang der Prome­nade bilden eine unter­halt­same Reise, einen Parcours voller Über­ra­schungen – und einen durchaus spek­ta­ku­lären Kontrast zum Blick auf die Skyline von Dubai.

Die sieben Stationen haben eine symbo­li­sche Bedeu­tung, die sich auf den Zusam­men­schluss der sieben Emirate zu den Verei­nigten Arabi­schen Emiraten bezieht. Jede Station stellt ein kleines, unab­hän­giges Dorf dar, alle gemeinsam sind Teil eines verbin­denden Projekts.

Während die meisten der Ange­bote vor allem für Kinder gedacht sind, können andere auch von Erwach­senen genutzt werden.

Die sieben Stationen von Creek Play sind durch eine Reihe von bunten Wänden und Boden­gra­fiken mitein­ander verbunden. Diese wurden von den tradi­tio­nellen, arabesken Formen Dubais inspi­riert, wie sie für Türen, Fenster und andere Elemente hiesiger Archi­tektur verwendet werden.

Diese Abschnitte zwischen den Knoten­punkten verstärken nicht nur den durchaus volks­nahen Charakter der Instal­la­tion, sondern unter­stützen auch die immersive Erfah­rung entlang der Ufer­pro­me­nade.

Jede Station besteht aus einer Ansamm­lung von Möglich­keiten, die ein anre­gendes Dorf des Vergnü­gens mit unmit­telbar ersicht­li­chen Funk­tionen bietet: Sitzen, Schwingen, Rutschen, Klet­tern, Liegen, Spielen, Hängen – alles fördert soziale Inter­ak­tionen.   

Während die meisten der Ange­bote vor allem für Kinder gedacht sind, können andere auch von Erwach­senen genutzt werden. Dieser vertraute Ansatz, Räume für Kinder und Erwach­sene zu kombi­nieren, macht aus Creek Play eine weitere Attrak­tion in diesem an Attrak­tionen nicht gerade armen Umfeld.

Projekt­daten

Archi­tekt

100architects / 佰筑
Shanghai China / 中国上海
Street Archi­tec­ture & Urban inter­ven­tions 

Bauherr

Emaar Proper­ties

Team

Marcial Jesús, Javier González, Lara Broglio, Mónica Páez

Standort

Kids Play area at Dubai Creek Harbour
Unnamed Road – Dubai Creek Harbour
VAE – Dubai

Eröff­nung

2019

Foto­graf

Amey Kandal­gaonkar

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© 

Fotos

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Tengel­mann Arena

Die Tengel­mann Arena im Sport­park Styrum

Für die ganze Familie

Der Sport­park Styrum ist das Ergebnis der Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes in einen fami­li­en­ge­rechten Sport­park. Sein Zentrum ist die Tengel­mann Arena.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr tut viel, um ihre Sport­an­lagen und ‑gele­gen­heiten zukunfts­fähig zu machen. Der Sport­park Styrum ist dabei das bisher größte Projekt.

Der Sport­park Styrum ist das Ergebnis der Umge­stal­tung eines maroden Tennen­platzes in einen fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Frei­zeit­park. Sein Zentrum ist die Tengel­mann Arena, eine multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle.

Vom Sport­park Styrum und seinen fami­lien- und gene­ra­tio­nen­ge­rechten Ange­boten profi­tiert der gesamte Stadt­teil. Und der hat es nötig, denn Styrum gehörte bisher nicht zu den privi­le­gierten Gegenden der schönen und grünen Stadt Mülheim an der Ruhr.

Das Grün in der Tengel­mann Arena stammt von Polytan.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr tut viel, um ihre Sport­an­lagen und ‑gele­gen­heiten, gemeinsam mit den künf­tigen Nutze­rinnen und Nutzern, zukunfts­fähig zu machen. Der Sport­park Styrum ist dabei das bisher größte Projekt.

Die benach­barten Vereine, Schulen und Kinder­gärten wurden von Anfang an in die Planung einbe­zogen. Genauso wie, ganz wichtig, die Anwohner.

Das Ruhr­ge­biet besteht schon lange nicht mehr aus stau­bigen Hinter­höfen, und stau­bige Groß­spiel­felder mit Asche­belag sind längst nicht mehr zeit­gemäß.

So wie das Ruhr­ge­biet schon lange nicht mehr aus stau­bigen Hinter­höfen und unge­nutzten Indus­trie­bra­chen besteht, so sind auch die stau­bigen Groß­spiel­felder mit Asche­belag schlicht nicht mehr zeit­gemäß (unpo­pulär sind sie schon lange).

Der Sport­park Styrum setzt auf zukunfts­fä­hige Ange­bote und nach­hal­tige Ausstat­tung. Neben dem Kunst­ra­sen­platz in der Tengel­mann Arena sind dies so viel­fäl­tige Bewe­gungs- und Frei­zeit­an­ge­bote wie Balan­cier­pfade, Asphalt­wellen, ein Hangauf­stieg und eine Parcour­an­lage.

Für die klas­si­sche Leicht­ath­letik gibt es eine 100-Meter-Lauf­bahn und einen Wurf- und Sprung­be­reich. Neben der Frei­luft­halle bieten zwei Beach-Volley­ball­felder, ein Street­ball­feld und eine inter­ak­tive Torwand Ball­sport in vielen Varia­tionen.

Die meisten gene­ra­ti­ons­über­grei­fenden Ange­bote hält der Bereich für Fitness und Gymnastik bereit.  Hier gibt es eine Calis­the­nics­an­lage, Outdoor-Fitness­ge­räte und einen Fitness­con­tainer.

Die beiden Boule­plätze mit ihren Sitz­be­rei­chen sind ein weiterer Beleg dafür, dass der Sport­park Styrum ein Ort der Begeg­nung für Jung und Alt ist. Planung und Umset­zung des Parks stammen vom Planungs­büro DTP Land­schafts­ar­chi­tekten.

Frei­luft­hallen wie die Tengel­mann Arena vereinen die Vorteile von Sport­plätzen und Sport­hallen zu einer im Sport­stät­tenbau noch relativ jungen und sehr attrak­tiven Bauform.

Ein Kunst­ra­sen­belag ist für eine solche Anlage ideal.

Das Zentrum und Herz­stück des Sport­parks Styrum ist die multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle. Die Tengel­mann Arena wurde im Oktober 2019 eröffnet, der komplette Sport­park wird in diesem Sommer (2021) fertig gestellt.

Frei­luft­hallen wie die Tengel­mann Arena vereinen die Vorteile von Sport­plätzen und Sport­hallen zu einer im Sport­stät­tenbau noch relativ jungen und sehr attrak­tiven Bauform. Hier können Sportler aller Alters­klassen das ganze Jahr über an der frischen Luft Sport treiben, ohne sich Dauer­regen, Gewit­tern oder Schnee aussetzen zu müssen. Weitere Vorteile von Frei­luft­hallen sind ihre im Vergleich zur Norm­sport­halle enorm nied­rigen Bau- und Betriebs­kosten.

Ein Kunst­ra­sen­belag ist für eine solche Anlage ideal.

Die Tengel­mann Arena ist 600 m² groß, das Kunst­ra­sen­spiel­feld misst 15 m x 30 m. Die Halle benö­tigt keine Heizung und wird mittels moderner LED-Strahler beleuchtet. Auf dem Dach ist zudem eine Photo­vol­taik-Anlage instal­liert. Die erzeugt mehr Energie als der Sport­park Styrum verbraucht. 

Das Voll­kunst­ra­sen­system eignet sich natür­lich bestens für Fußball, aber auch für andere Ball­sport­arten wie Volley­ball, Badminton oder Tennis sowie für Gymnastik, Yoga, Turnen und vieles mehr.

Wie die ganze Halle, so ist auch das Spiel­feld robust und wartungsarm. Das dort instal­lierte Poli­gras Mega Cool­Plus ist ein Voll­kunst­ra­sen­system von Polytan, das sich auch für verschie­dene Nutzungen bestens eignet: natür­lich für Fußball, aber auch für andere Ball­sport­arten wie Volley­ball, Badminton oder Tennis sowie für Gymnastik, Yoga, Turnen und vieles mehr.

Die Ober­fläche ist dicht und gleich­mäßig, das Roll­ver­halten des Balls wird nicht durch unge­wollte Rich­tungs­än­de­rungen verfälscht. Sein Volumen verdankt der Belag einem spezi­ellen Textu­rie­rungs­pro­zess.

Poli­gras Mega Cool­Plus ist extrem robust, fühlt sich dabei aber ange­nehm weich an. Das ist beson­ders bei viel Boden­kon­takt, wie zum Beispiel beim Yoga, ange­nehm.

Die Polytan Cool­Plus Funk­tion sorgt dafür, dass sich der Belag nicht so stark aufheizt. Das hilft bei allen sport­li­chen Nutzungen, aber auch bei Stadt­teil­festen, geschäft­li­chen Events oder auch Kinder­ge­burts­tagen.

Das Schöne an einer Frei­luft­halle ist ja, dass sie witte­rungs­un­ab­hängig das ganze Jahr über genutzt werden kann. Ganz nebenbei tragen Vermie­tungen oder Verpach­tungen an Firmen, Vereine, Betriebs­sport­gruppen oder Kinder­ta­ges­stätten auch ganz erheb­lich zur Refi­nan­zie­rung der Anlage bei.

Der Sport­park Styrum setzt auf zukunfts­fä­hige Ange­bote und nach­hal­tige Ausstat­tung – natür­lich auch bei den Boden­be­lägen.

Mit seinen sport­li­chen und gesell­schaft­li­chen Ange­boten trägt der Park ganz wesent­lich zur Entwick­lung des Stadt­teils Styrum bei.

Die Tengel­mann Arena wird von weiteren Sport­flä­chen umgeben, die zum Teil durch ein 15 m x 10 m großes Vordach geschützt werden. Als Boden­belag wurde hier der lang­le­bige Allround­belag Poly­Play S in Mittel­grau verlegt – passend zum gelb-grauen Farb­kon­zept des Sport­parks Styrum.

Der zwei­la­gige Poly­Play S eignet sich mit seiner glatten Ober­fläche bestens für Frei­zeit­ak­ti­vi­täten aller Art. Der Belag ist fugenlos und wurde direkt vor Ort verlegt. Dabei wird die 10 mm dicke Lauf­schicht aus EPDM-Granulat auf eine 25 mm dicke Elas­tik­schicht aus recy­celten Gummi-Mate­ria­lien aufge­tragen. Dieser Aufbau garan­tiert konstante Werte bei Dämp­fung und Defor­ma­tion. Poly­Play S ist zudem rutsch­si­cher und wasser­durch­lässig. So trocknet das Spiel­feld sehr schnell ab und ist ganz­jährig als Allwet­ter­platz nutzbar.

Im Bereich der Calis­the­nics­an­lage wurde der farb­lich passende Fall­schutz­belag Poly­Play FS 2.5 verbaut. Der stoß­dämp­fende Belag ist mit seiner Gesamt­dicke von 132 mm optimal auf die Fall­höhe abge­stimmt: Die elas­ti­sche Basis­schicht ist 110 mm dick, die farbige Deck­schicht 12 mm. Opti­male Witte­rungs- und Verrot­tungs­be­stän­dig­keit garan­tieren Lang­le­big­keit. Darüber hinaus ist der Belag, etwa im Vergleich zu einer Sand­grube, beson­ders pfle­ge­leicht.

Die Leicht­ath­le­tik­an­lage wird mit dem licht­grauen Profi­belag Rekortan M ausge­stattet. Der zeichnet sich durch ausge­zeich­nete Beschleu­ni­gung und Trit­tel­as­ti­zität aus. Zudem besitzt er hervor­ra­gende sport­me­di­zi­ni­sche Werte und eine hohe Dämp­fungs­qua­lität.

Der neue Sport­park Styrum trägt mit seinen sport­li­chen wie gesell­schaft­li­chen Ange­boten, beson­ders der Tengel­mann Arena, ganz wesent­lich zur Entwick­lung des Stadt­teils Styrum bei.

Er ist weit mehr als ein reiner „Sport­park“ – er ist insbe­son­dere ein Ort der Begeg­nung für alle Gene­ra­tionen.

Das waren wir.

Projekt­daten

Alle, die an diesem Projekt betei­ligt waren.

Archi­tekt

Planungs­büro DTP Land­schafts­ar­chi­tekten GmbH
Im Löwental 76
D – 45239 Essen

Bauherr

Mülheimer Sport­Ser­vice
Haus des Sports
Südstraße 23
D – 45470 Mülheim an der Ruhr

Kunst­rasen

Polytan GmbH
Gewer­be­ring 3
86666 Burg­heim

Frei­luft­halle

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D – 71522 Back­nang

Eröff­nung

2019/2021

Foto­graf

Mülheimer Sport-Service
Polytan

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Standort

Sport­park Styrum
Von-der-Tann-Straße
D – 45476 Mülheim an der Ruhr

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Die klima­freund­liche Sport­stätte

Zirku­läres Bauen

Die klima­freund­liche Sport­stätte

Nach­hal­tige Sport­räume stellen einen wich­tigen Multi­pli­kator für eine nach­hal­tige Entwick­lung dar und bieten uns eine Chance für ein zukunfts­fä­higes Sport­treiben.

Schon bei der Planung müssen Mate­ria­lien berück­sich­tigt werden, die recy­clebar sind oder aus nach­wach­senden Rohstoffen bestehen. Das zirku­läre Bauen muss im Vorder­grund stehen.

dosb umwelt: Bau und Betrieb von Gebäuden sind in Europa für rund ein Drittel der CO2 ‑Emis­sionen verant­wort­lich. Sanie­rung und Bau von Sport­stätten können eine durchaus bedeut­same Rolle auf dem Weg zur Klima­neu­tra­lität spielen, die die Euro­päi­sche Union bis 2050 anstrebt.

Insbe­son­dere viele klei­nere Vereine sind aber über­for­dert, beispiels­weise mit der Einhal­tung und Umset­zung von Nach­hal­tig­keits­kri­te­rien bei der Sanie­rung. Sie haben auch Turn­hallen zerti­fi­ziert – haben Sie Tipps für den Sport, was es zunächst bei einem Sanie­rungs­vor­haben zu bedenken gibt?

Natalie Eßig: Ob Neubau oder Sanie­rung von Sport­stätten – bei allen Baumaß­nahmen ist ein ganz­heit­li­cher, lebens­zy­klus­ori­en­tierter Ansatz erfor­der­lich. Hierbei müssen nicht nur die Baukosten im Auge behalten werden, sondern der gesamte Lebens­zy­klus der Bauma­te­ria­lien und der Sport­stätte an sich – star­tend bei der Herstel­lung, der Nutzung, der Instand­hal­tung bis hin zum Rückbau.

Schon bei der Planung müssen Mate­ria­lien einge­setzt werden, die recy­clebar sind oder aus nach­wach­senden Rohstoffen bestehen und wieder in den Ressour­cen­kreis­lauf einfließen können. Das zirku­läre Bauen muss im Vorder­grund stehen. Neben Umwelt­aspekten müssen aber auch Bauma­te­ria­lien einge­setzt werden, die sich nicht negativ auf die Gesund­heit der Sportler*innen und Nutzer*innen auswirken.

Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig ist Archi­tektin, Ener­gie­be­ra­terin, Profes­sorin für  Baukon­struk­tion und Baukli­matik sowie Audi­torin der Deut­schen Gesell­schaft für Nach­hal­tiges Bauen.

Zudem sollte neben der Baukos­ten­er­mitt­lung eine Berech­nung der Kosten über den ganzen Lebens­zy­klus einer Sport­stätte durch­ge­führt werden. Wenn all diese Themen früh­zeitig in die Planungen bei Sanie­rungen und Neubauten einfließen und mitein­ander kombi­niert werden, dann steht einer nach­hal­tigen, das heißt umwelt­freund­li­chen, wirt­schaft­li­chen und gesunden Sport­stätte nichts mehr im Wege.

Wir benö­tigen einfache, leicht hand­hab­bare Konzepte für die Lüftung, Heizung und Beleuch­tung von Sport­stätten, die flexibel auf die viel­fäl­tigen Nutzer*innen abge­stimmt sind – auch wenn mal eine Türe offen steht.

dosb umwelt: Der Sport ist der zweit­größte Eigen­tümer der mehr als 230.000 Sport­stätten in Deutsch­land. Was den Einsatz klima­freund­li­cher Tech­no­lo­gien angeht, sind viele Sport­ver­eine aktiv und werden durch eigens ausge­bil­dete Umwelt- und Klimaberater*innen unter­stützt, die den Vereinen Einspar­po­ten­ziale aufzeigen. Frau Profes­sorin Eßig, Sie raten bei der Betrach­tung der Ökobi­lanz eines Gebäudes dazu, nicht zu viel Technik zu planen. Für welche Sanie­rungs­maß­nahmen spielt das eine Rolle?

Natalie Eßig: Mit Hilfe einer Ökobi­lanz können bereits in der Planungs­phase die CO2 ‑Emis­sionen und die „Graue Energie“ über den gesamten Lebens­zy­klus eines Gebäudes ermit­telt werden. Hierbei zeigt sich, dass insbe­son­dere der Betrieb von Gebäuden und die einge­setzte Gebäu­de­technik einen großen Anteil der CO2 ‑Emis­sionen und der „grauen Energie“ ausma­chen. Bei den heute einge­setzten TGA-Konzepten finden wir sowohl zahl­reiche High-Tech‑, als auch Low-Tech-Ansätze, die zu ener­gie­ef­fi­zi­enten Lösungen führen.

Wichtig ist, dass hierbei zwischen den unter­schied­li­chen Gebäu­de­nut­zungen unter­schieden wird. Während beispiels­weise im Wohnungsbau komplexe Tech­no­lo­gien und Lösungs­an­sätze für Lüftung, Heizung, Licht etc. gut funk­tio­nieren, da diese auf die Nutzer*innen abge­stimmt sind und auch die Nutzer*innen in die Technik einge­wiesen sind, trifft man im Sport­stät­tenbau auf viel­fäl­tige Nutzer­gruppen.

Wir benö­tigen daher einfache, leicht hand­hab­bare Konzepte für die Lüftung, Heizung und Beleuch­tung von Sport­stätten, die flexibel auf die viel­fäl­tigen Nutzer*innen abge­stimmt sind – auch wenn mal eine Türe oder ein Fenster offen­steht. Folg­lich wäre es mir ein Anliegen, zukünftig Sport­stätten effi­zi­enter („besser“), konsis­tenter („anders) und suffi­zi­enter („weniger“), d.h. mit weniger Technik auszu­statten.

Bauma­te­ria­lien, die aktuell rück­ge­baut werden, landen zu 50 Prozent auf der Deponie und zu weiteren 40 Prozent in der Ther­mi­schen Verwer­tung. Der Recy­cling­an­teil und die Wieder­ver­wer­tung könnten jedoch auf 85 Prozent gestei­gert werden.

dosb umwelt: Der Bauaus­schuss im Deut­schen Bundestag hat im September 2020 einen Antrag der Regie­rungs­frak­tionen zu Leit­li­nien für künf­tiges Bauen ange­nommen, mit dem nach­hal­tiges, wirt­schaft­li­ches und inno­va­tives Bauen beför­dert werden soll. Im Mittel­punkt steht ein geringer CO2 ‑Fußab­druck im gesamten Produkt­le­bens­zy­klus. Wieder­ver­wend­bare Mate­rialen, begrünte Dächer und neue Heizungen – welche Möglich­keiten ergeben sich hieraus für den Sport und viel­leicht auch welche Probleme?

Natalie Eßig: Unser Bausektor ist aktuell für 60 Prozent des Mülls verant­wort­lich, verbraucht 50 Prozent der Ressourcen und 40 Prozent der Energie. Zudem herrscht insbe­son­dere bei mine­ra­li­schen Baustoffen eine große Ressour­cen­ver­knap­pung – zum Beispiel bei Sanden – und die Klima­ver­än­de­rungen bewirken vermehrt Stark­regen oder lange Hitze­pe­ri­oden. Hier könnte der Sport­stät­tenbau mit Maßnahmen wie der Wieder­ver­wen­dung von Bauma­te­ria­lien, nach­wach­senden Rohstoffen, Grün­dä­chern als Regen­was­ser­puffer und Klima­spei­cher oder dem Einsatz von erneu­er­baren Ener­gien entge­gen­wirken.

Mit unserer Forschung konnten wir nach­weisen, dass Bauma­te­ria­lien, die aktuell rück­ge­baut werden, zu 50 Prozent auf der Deponie und zu weiteren 40 Prozent in der Ther­mi­schen Verwer­tung landen. Dies könnte jedoch auf 15 Prozent redu­ziert und der Recy­cling­an­teil und die Wieder­ver­wer­tung auf 85 Prozent gestei­gert werden. Hierzu fehlen in Deutsch­land aller­dings aktuell noch die gesetz­li­chen Grund­lagen und Prozesse.

Während in anderen Ländern, wie in der Schweiz oder in den Nieder­landen, schon seit längerem Recy­cling­bau­stoffe einge­setzt werden, stehen wir hier noch ganz am Anfang. Ansätze, wie „Cradle-to-Cradle“ oder Pilot­pro­jekte, bei denen Recy­cling­beton oder ein hoher Anteil an nach­wach­senden Rohstoffen einge­setzt werden, zeigen, dass nach­hal­tige Bauweisen sehr gut funk­tio­nieren und auch für den Sport­stät­tenbau möglich sind. So wird am Beispiel der Stadt Frank­furt deut­lich, dass Sport­stätten aus Holz­bau­weise nicht nur zu einer starken Redu­zie­rung des ökolo­gi­schen Fußab­drucks und der CO2 ‑Emis­sionen führen, sondern auch wirt­schaft­lich umsetzbar sind.

Nach­hal­tige Sport­räume stellen einen wich­tigen Multi­pli­kator für eine nach­hal­tige Entwick­lung dar und bieten uns eine Chance für ein zukunfts­fä­higes Sport­treiben.

dosb umwelt: Im Hinblick auf den Klima­wandel betonen Sie die soziale und gesell­schaft­liche Verant­wor­tung beim nach­hal­tigen Bauen und Sanieren. Wie kann Ihrer Meinung nach die notwen­dige Wand­lungs­fä­hig­keit in der Gesell­schaft beför­dert werden? Welche Rolle kann der Sport hier mit seinen 90.000 Sport­ver­einen und 27 Millionen Mitglied­schaften spielen? Welche Hand­lungs­op­tionen sehen Sie für den Sport, sich stärker in klima­an­ge­passte und nach­hal­tige Quar­tiers- und Stadt­ent­wick­lung einzu­bringen?

Natalie Eßig: Der Klima­wandel gehört zu den drän­gendsten gesell­schaft­li­chen Themen unserer Zeit. Sollen zukünf­tige Gene­ra­tionen eine lebens­werte Umwelt vorfinden, müssen wir umlenken. Dem Sport kommt dabei eine wich­tige Rolle zu. Ob körper­liche Betä­ti­gung als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung oder im Spit­zen­sport­be­reich – der Sport mit seinen viel­fäl­tigen Facetten ist heut­zu­tage ein zentrales Element unserer Frei­zeit- und Unter­hal­tungs­kultur, fördert die Gesund­heit, ist ein bedeu­tender Wirt­schafts­faktor und kann mit seinen viel­fäl­tigen Mitglie­dern und Sport­trei­benden intensiv zu einem nach­hal­tigen Handeln beitragen. Sport und nach­hal­tige Entwick­lung sind deshalb eng mitein­ander verbunden und müssen verstärkt gemeinsam betrachtet werden.

Auch wenn die Verbin­dung zwischen Sport und Nach­hal­tig­keit nicht immer auf den ersten Blick ersicht­lich ist, sind viel­fäl­tige Verknüp­fungen dennoch erkennbar: ange­fangen bei umwelt­ge­rechten, kleinen und großen Sport­ver­an­stal­tungen bis hin zum nach­hal­tigen Sport­stät­tenbau und Sport­treiben. Hierbei nimmt jede*r Sport­trei­bende im Sinne des Wissens­trans­fers eine wich­tige Rolle ein, aber auch Sport­ämter und die Stadt­pla­nung müssen im Sinne einer nach­hal­tigen Quar­tiers- und Stadt­ent­wick­lung stärker zusam­men­ar­beiten.

Nach­hal­tige Sport­räume – von der Sport­halle über Außen­an­lagen bis hin zu Sport- und Bewe­gungs­flä­chen im Freien – stellen einen wich­tigen Multi­pli­kator für eine nach­hal­tige Entwick­lung dar und bieten uns eine Chance für ein zukunfts­fä­higes Sport­treiben. Nach­hal­tig­keit im Sport­sektor heißt daher für alle Sport­trei­benden: (um) denken und (um) handeln!

Das waren wir.

Projekt­daten

 

 

Quelle

Infor­ma­ti­ons­dienst “Sport schützt Umwelt“
Nr. 135, Juli 2021
Fragen: Gabriele Hermani
Deut­scher Olym­pi­scher Sport­bund

Expertin

Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig
Hoch­schule München

Foto­grafen

Bild­da­ten­bank des LSB NRW
Hoch­schule München (Prof. Dr.-Ing. Natalie Eßig)

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Spiel­platz­prüfer

Die sichere Seite

Schu­lungen für Spiel­platz­prüfer beim Institut für Sport­stät­ten­prü­fung (ISP)

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Spiel­platz­prüfer

Wie unser Auto zum TÜV muss, so müssen öffent­liche Kinder­spiel­plätze einschließ­lich ihrer Geräte, Mobi­liar, Einfrie­dungen und Frei­flä­chen zur jähr­li­chen Haupt­in­spek­tion. Das bedeutet konkret, dass Spiel­platz­be­treiber verpflichtet sind, ihre Anlagen regel­mäßig durch eine sach­kun­dige Person prüfen zu lassen. Das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung (ISP) bildet sie oder ihn aus.

Das erwor­bene Zerti­fikat muss nach spätes­tens drei Jahren im Rahmen eines eintä­gigen Lehr­gangs verlän­gert werden. Der nächste Lehr­gang findet am 11. Mai beim ISP in Münster statt.

Geleitet werden die Semi­nare von Fried­rich Blume, einem der bekann­testen Spiel­platz­prüfer und Semi­nar­leiter Deutsch­lands.

Warum gibt es Spiel­platz­prüfer?

Spaß muss sein – auf Kinder­spiel­plätzen erst recht. Damit Spiel und Spaß auch sicher sind, müssen Spiel­plätze und Frei­zeit­an­lagen frei von Verlet­zungs­ge­fahren gestaltet werden.

Daher verpflichten Gesetze, Vorschriften und Normen die Betreiber von Spiel­plätzen zu regel­mä­ßigen Kontrollen, Inspek­tionen und Wartungen. Verant­wort­lich für die Sicher­heit ist immer der Betreiber der Anlage.

 

Wen inter­es­siert das?

Quali­fi­zierte Spiel­platz­prüfer über­nehmen die verant­wor­tungs­volle Aufgabe regel­mä­ßiger Kontrollen und Prüf- und Wartungs­ar­beiten. Sie sorgen dafür, dass unsere Spiel­plätze und Spiel­ge­räte sicher sind, Unfälle vermieden und Gefahren früh­zeitig erkannt und besei­tigt werden. Daher sollte sich jeder, der mit Spiel­plätzen zu tun hat, mit dem Thema beschäf­tigen.

Die Semi­nare richten sich an

  • die zustän­digen Prüfer und Beauf­tragten von Städten und Gemeinden
  • die Verant­wort­li­chen für die Pflege und Instand­hal­tung von Spiel­plätzen und Spiel­ge­räten
  • Haus­meister und Mitar­beiter von tech­ni­schen Betrieben oder Bauhöfen
  • Spiel­ge­räte-Hersteller
  • Land­schafts­planer und Archi­tekten
  • Fach­kräfte aus dem GaLaBau

Was lerne ich da?

Ziel des Kurses ist die Ausbil­dung zum “Quali­fi­zierten Spiel­platz­prüfer”. Fried­rich Blume und das ISP vermit­teln den Teil­neh­mern alle notwen­digen Kennt­nisse und Fertig­keiten, um die Aufgaben der Spiel­platz­kon­trolle gemäß den Anfor­de­rungen der Spiel­platz­si­cher­heit sach­ge­recht und eigen­ver­ant­wort­lich wahr­zu­nehmen.

Nach dem Lehr­gang sind die Teil­nehmer in der Lage, sicher­heits­re­le­vante Mängel auf Spiel­plätzen und an Spiel­ge­räten zu erkennen und die rich­tigen Empfeh­lungen für das weitere Vorgehen zu geben. Sie erwerben die erfor­der­li­chen Kennt­nisse, um als „Sach­kun­dige Person nach DIN 79161“ die jähr­liche Haupt­in­spek­tion, die Inspek­tion nach der Instal­la­tion sowie die opera­tive und die visu­elle Inspek­tion von Spiel­an­lagen nach den Anfor­de­rungen der DIN EN 1176 vornehmen zu können.

Das Seminar dauert fünf Tage und findet im neuen Gebäude des ISP in Münster statt. 

Die Auffri­schung

Das erwor­bene Zerti­fikat muss nach spätes­tens drei Jahren im Rahmen eines eintä­gigen Lehr­gangs verlän­gert werden. Hier infor­miert Fried­rich Blume über aktu­elle Neue­rungen in den Normen und Regel­werken.

Inhalt des eintä­gigen Semi­nars sind

  • Neues aus der Normung
  • Aktu­elle Beispiele aus der Recht­spre­chung
  • Blick in den Prüf­alltag der Teil­nehmer
  • Spiel­platz­be­ge­hung

Termine: 11.5., 1.6., 8.6., 24.6.,13.10.

Wer leitet die Semi­nare?

Das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung ist ausge­spro­chen glück­lich, mit Fried­rich Blume einen der bekann­testen Spiel­platz­prüfer und Semi­nar­leiter Deutsch­lands für die Semi­nare gewonnen zu haben.

Herr Blume hat in den vergan­genen 20 Jahren etliche „Quali­fi­zierte Spiel­platz­prüfer“ und Sach­kun­dige für Spiel­plätze ausge­bildet. Darüber hinaus enga­giert er sich seit vielen Jahren als Obmann Technik im Bundes­ver­band der Spiel­platz­ge­räte- und Frei­zeit­an­lagen-Hersteller BSFH sowie beim Deut­schen Institut für Normung (DIN) in den Normen­aus­schüssen Arbeits­aus­schuss Spiel­platz­prüfer und Spiel­platz­ge­räte.

Das ISP

Seit 1999 prüft das ISP die Bestands­böden von Sport­stätten und die Eignung von Neupro­dukten. Seit dem Umzug im Sommer 2020 stehen dem Institut neben den Schu­lungs­räumen nun auch hoch­wer­tige Labor­räume zur Verfü­gung.

Hier werden Mate­ri­al­prü­fungen an Kunst­stoff­be­lägen, Kunst­ra­sen­sys­temen, Prall­wänden und Sport­hal­len­böden bestehender Anlagen vorge­nommen. Darüber hinaus können im neuen Labor Mate­ri­al­proben und Muster­auf­bauten neuer Produkte noch besser und schneller auf ihre Eignung gemäß natio­naler und inter­na­tio­naler Normen und Richt­li­nien geprüft werden. Bei Bestands­an­lagen führt das ISP Kontroll­prü­fungen durch und stellt den Sanie­rungs­be­darf fest.

Warum muss ich meine Sport­stätte prüfen lassen?

Wer eine Sport­an­lage plant, baut oder betreibt, steht immer wieder auch vor der Frage nach der Sicher­heit – drinnen wie draußen. Entspre­chen meine Sport­böden, entspricht unser in die Jahre gekom­mener Kunst­rasen oder der Prall­schutz aus den 1980er Jahren noch den geltenden Richt­li­nien und Normen? Sind die nagel­neuen Kunst­stoff­flä­chen und Einbau­ele­mente unserer im Bau befind­li­chen Sport­stätte über­haupt Stand der Technik?

Dabei geht es vor allem um die Gesund­heit der Sportler. Es geht aber auch um recht­liche Fragen, es geht um die Haftung.

Egal, ob Sie Verant­wor­tung für Sport­plätze, Sport­hallen oder Spiel­plätze tragen: Alle Betei­ligten schlafen besser, wenn unsere Sport- und Frei­zeit­an­lagen nach natio­nalen und inter­na­tio­nalen Normen und Richt­li­nien geprüft werden und für unsere Zwecke geeignet sind.

Dafür gibt es Experten – zum Beispiel das Institut für Sport­stät­ten­prü­fung in Münster.

Weitere Infor­ma­tionen

Veran­stalter

ISP GmbH
Institut für Sport­stät­ten­prü­fung
Amelun­xenstr. 65
D‑48167 Münster

Refe­rent

Firied­rich Blume

Anmel­dung

Klicken Sie hier.

Termine

11.Mai., 1. Juni., 8. Juni, 24. Juni,13. Oktober

Veran­stal­tungsort

ISP GmbH
Institut für Sport­stät­ten­prü­fung
Amelun­xenstr. 65
D‑48167 Münster

Fotos

ISP GmbH

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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GaLaBau-Bilder-Wörter­buch

Und alle kommen mit

Das GaLaBau-Bilder-Wörter­buch

Inter­ak­tives Lernen mit Bildern und QR-Codes

 

 

Und alle kommen mit

Das GaLaBau-Bilder-Wörter­buch

Inter­ak­tives Lernen mit Bildern und QR-Codes

 

 

Muttersprachler*in?

Azubis im GaLaBau müssen viele Fach­be­griffe erlernen. Das ist beson­ders schwierig, wenn Deutsch nicht ihre Mutter­sprache ist. Das „GaLaBau-Bilder-Wörter­buch“ vom Verlag Eugen Ulmer kann da sehr helfen.

In einem völlig neuen Konzept hat Autor Tjards Wende­bourg alles Wich­tige von A wie „Arbeits­klei­dung“ bis Z wie „Zurr­gurt“ in Situa­tionen des Arbeits­all­tags foto­gra­fiert und mit Ausspra­che­hilfen versehen.

QR-Codes

Das „inter­ak­tive GaLaBau-Bilder-Wörter­buch“ kann zwei Dinge auf einmal: Es opti­miert die duale Ausbil­dung im Land­schaftsbau und hilft Unter­neh­mern, Zuwan­derer in den Betrieb zu inte­grieren.

Denn Auszu­bil­dende und fremd­spra­chige Arbeits­kräfte können den gesamten Fach­wort­schatz der Branche audio­vi­suell erlernen: durch Bilder, Texte und Tonda­teien, die über QR-Codes mitein­ander verknüpft sind.  Auf 101 Tafeln werden 2.500 Fach­be­griffe und Tätig­keiten vorge­stellt.

Lernen im Kontext

Das GaLaBau-Bilder-Wörter­buch ermög­licht auch schwä­cheren Auszu­bil­denden die Zusam­men­hänge leicht zu erfassen, weil die Fach­be­griffe im Kontext ihrer alltäg­li­chen Anwen­dung gezeigt werden. Alle Azubis starten außerdem mit einem bundes­ein­heit­lich gemein­samen Begriffs­stan­dard.

Zuwan­derer können selbst­ständig die Fach­sprache erlernen, wenn der/die AusbilderIn/AnleiterIn einmal eine Einwei­sung gegeben bzw. einen kosten­losen QR-Code­scanner auf dem Smart­phone instal­liert hat. Damit wird eine der größten Hürden der Inte­gra­tion in den Arbeits­markt besei­tigt.

Der Autor

Das einma­lige Konzept zur Stei­ge­rung des Lern­erfolgs und zur Inte­gra­tion fremd­spra­chiger Fach­kräfte wurde im Jahr 2016 mit der „GaLaBau-Inno­va­ti­ons­me­daille“ ausge­zeichnet. Tjards Wende­bourg ist Diplom-Inge­nieur Gartenbau und hat mit der „Planungs­gruppe Digi­talis“ über Jahre Garten­be­sitzer in Sachen Garten­pla­nung beraten.

Seit 2001 ist er verant­wort­li­cher Redak­teur der Gärtner-Fach­zeit­schrift „DEGA GALABAU“. Nebenbei schreibt Wende­bourg die monat­liche Kolumne für Deutsch­lands meist­ver­kaufte Garten­zeit­schrift „Mein schöner Garten“ und steht als Experte in der Sendung „MDR Garten“ vor der Kamera.

Wir waren das.

Verlag

Verlag Eugen Ulmer KG
Woll­grasweg 41
D – 70599 Stutt­gart

Autor

Tjards Wende­bourg
Redak­ti­ons­leiter
Gemein­schafts­re­dak­tion GaLaBau / Land­schafts­ar­chi­tektur / Natur­schutz / Gartenbau / Kommunen / Gärt­ne­ri­scher Einzel­handel / Floristik
Verlag Eugen Ulmer

Buch­be­stel­lung

Online-Bestel­lung über den 
Verlag Eugen Ulmer

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Azatlyk Square

Leben in die Bude

Azatlyk Sqaure in Tatar­stan

DROM & Strelka KB

Situa­tion

Der Azatlyk Sqaure in der Stadt Naberezhnye Chelny (Repu­blik Tatar­stan, Russ­land) war zu Zeiten der Sowjet­union sehr formal um eine Mittel­achse herum ange­legt worden, welche die öffent­liche Gebäude mit dem niemals gebauten Lenin-Museum verbinden sollte.

Schon seit längerer Zeit war der Platz kein soziales Binde­glied an einer städ­te­bau­lich wich­tigen Stelle mehr, sondern nur noch ein Relikt sowje­ti­scher Vergan­gen­heit. Durch eine radi­kale Trans­for­ma­tion und Neuaus­rich­tung hat sich die Situa­tion nun gewaltig verän­dert.

Gestal­tung

Das Projekt wurde von der in Rotterdam ansäs­sigen Firma DROM in Zusam­men­ar­beit mit dem russi­schen Büro Strelka KB entwi­ckelt und reali­siert.

Der Azatlyk Sqaure war lebloser öffent­li­chen Raum in einer typisch russi­schen Mono­stadt, die in den 1970er Jahren erbaut wurde. Die einzige Indus­trie war die berühmte Last­wa­gen­fa­brik Kamaz. Die Planer wollten den Platz in einen viel­seitig nutz­baren öffent­li­chen Raum verwan­deln, in dem Inter­ak­tion und Kommu­ni­ka­tion unter den Bewoh­nern wieder statt­findet – und Spaß macht.

Nach­bar­schaften verbinden

Die Haupt­achse des Azatlyk Sqaure wird durch eine dichte Reihe neu gepflanzter Bäume hervor­ge­hoben. Sie verbindet die nahe­ge­le­genen Stadt­viertel mit der neuen Prome­nade.

Von hier aus kommen Besu­cher auch zu den Pavil­lons, den verschie­denen Spiel­plätzen, einem Café, einem Imbiss­stand und der spiral­för­migen Aussichts­platt­form.

Drei Plätze

Der ehemals zentrale Bereich des Azatlyk Square wurde in drei verschie­dene Plätze unter­teilt, von denen jeder seinen eigenen Charakter hat. Am östli­chen Zugang liegt der Event Square – das ist ein mit rosa Beton gepflas­terter städ­ti­scher Raum, der auch für wöchent­liche Märkte im Freien genutzt wird.

Daneben befindet sich der Grüne Platz, ein eher der Entspan­nung gewid­meter Ort mit einem hölzernen Amphi­theater und einer breiten Rasen­fläche, von der aus man die saiso­nale Land­schafts­ge­stal­tung des städ­ti­schen Grün­flä­chen­amtes genießen kann.

Dann folgt nach Westen der Cultural Square mit einem Spring­brunnen und einem neuen kreis­för­migen, flachen Becken zum Spielen im Wasser an heißen Tagen.

Leben in die Bude

Jeder der drei Plätze wird durch ein eigenes Programm vita­li­siert. Das Amphi­theater fungiert auch als vor allem im Sommer belebtes Café.

Die spiral­för­mige Aussichts­platt­form, die in der symbol­träch­tigen oran­genen Farbe der Kamaz-Werke gestaltet wurde, gibt dem Platz eine verti­kale Dimen­sion, die auch bei Kindern sehr beliebt ist.

Auch sehr populär ist das kreis­runde Becken – es verwan­delt sich im Winter in eine Eislauf­bahn.

Urbane Möblie­rung

DROM entwarf beson­dere Pflas­ter­muster für jeden der Plätze. Sie inte­grierten Räume, die durch stra­te­gisch plat­zierte “Hügel” und lokale Arten von Linden, Rotahorn und Blau­tannen vor den starken Seiten­winden und der Sonne geschützt werden.

Zusätz­lich zu den Pavil­lons bietet der Azatlyk Square maßge­schnei­derte Stadt­möbel und Beleuch­tungs­ele­mente, die von lokalen Herstel­lern entwi­ckelt und produ­ziert wurden. Grund­sätz­lich legten Planer und Bauherren viel Wert darauf, die lokale Wirt­schaft so weit wie möglich in das Projekt einzu­binden

Konstruk­tion

Die Konstruk­tion der spiral­för­migen Aussichts­platt­form wurde mit derselben Tech­no­logie herge­stellt, die auch bei der Herstel­lung von Gasrohren zum Einsatz kommt. Die Bänke wurden von einer örtli­chen Beton­fa­brik geformt, die Lampen wurden unter Verwen­dung von Stan­dard-Stahl­pro­filen herge­stellt.

Durch die Erhal­tung des größten Teils des bereits vorhan­denen Grüns und das Hinzu­fügen neuer Bäume werden das bestehende Ökosystem und die eigen­tüm­liche Land­schaft erhalten. All diese Aspekte trugen zur natür­li­chen Inte­gra­tion dieser enormen Trans­for­ma­tion im Stadt­zen­trum bei und machten das Projekt nach­haltig und finan­ziell trag­fähig.

Fazit

Für die Stadt Naberezhnye Chelny und ihre 513.000 Einwohner sind der neue öffent­liche Raum und die blühenden Grün­flä­chen wich­tige neue Frei­zeit­an­ge­bote.

Und Azatlyk Square ist ein weiter­ge­hender Ansporn, die eintö­nige indus­tri­elle Vergan­gen­heit auch an weiteren Orten und Plätzen in ein leben­diges, zeit­ge­nös­si­sches städ­ti­sches Leben umzu­wan­deln.

Wir waren das.

Die Projekt­daten

Archi­tekt

DROM
Timur Kari­mullin, Sofia Kout­senko, Timur Shabaev
Asaf Barnea, Aga Batkie­wicz, Valen­tina Cicco­tosto, Elif Gözde Özto­prak, Roos Puls­kens, Praty­usha Surya­kant

Strelka BK

Bauherr

Strelka KB, DOM.RF

Baukosten

4.500.000 €

Standort

Prospekt Khasana Tufana 18
Naberezhnye Chelny
Repu­blik Tatar­stan
Russ­land

Eröff­nung

2020

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

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Schierker Feuer­stein Arena

Denkmal mit Dach

Die Schierker Feuer­stein Arena in Werni­ge­rode

GRAFT

About

Das denk­mal­ge­schützte Natur­eis­sta­dion in Schierke, einem Orts­teil der Stadt Werni­ge­rode am Fuße des Brockens im Harz, wurde von 2016 bis 2017 umge­baut. Seitdem heißt es Schierker Feuer­stein Arena.

Im Jahr 2013 gewann GRAFT den Wett­be­werb zur Umwand­lung des ehema­ligen Eissta­dions in eine multi­funk­tional nutz­bare Arena. Die Beson­der­heit des Entwurfs ist die unver­wech­sel­bare Dach­kon­struk­tion.  

Umfang

Die Schierker Feuer­stein Arena ist nun für sport­liche wie auch kultu­relle Veran­stal­tungen das ganze Jahr über witte­rungs­un­ab­hängig nutzbar.  Wie gefor­dert, blieben die bestehenden Natur­stein­ter­rassen und ein unter Denk­mal­schutz stehender Schieds­rich­ter­turm aus Holz erhalten und in das neue Bild des Stadions einge­fügt. Immerhin wurde das altehr­wür­dige Natur­eis­sta­dion an dieser Stelle für die 1. DDR-Meis­ter­schaften im Winter­sport im Jahr 1950 errichtet.

Zwei Funk­ti­ons­ge­bäude für die benö­tigten Sanitär‑, Umkleide‑, Technik- und Verwal­tungs­räume sowie für eine ange­mes­senes gastro­no­mi­sche Versor­gung vervoll­stän­digen die Arena.

Dach

Der Entwurf von GRAFT zeichnet sich durch eine Dach­kon­struk­tion aus, die sich mit selbst­ver­ständ­li­cher Leich­tig­keit und Eleganz an nur zwei Punkten nieder­lässt und das trotz des gewünschten Schutzes vor Regen, Schnee und Sonne den Blick auf die Hänge des Ober­harzes und den Harzer Himmel frei­gibt.

Die Dach­kon­struk­tion der Schierker Feuer­stein Arena wurde in Koope­ra­tion mit Schlaich Berger­mann Partner entwi­ckelt. Sie besteht aus einem Druck­ring in Stahl­bau­kon­struk­tion, einem dazwi­schen gespannten Stahl­seil­netz sowie einer Bespan­nung mit PTFE-beschich­teten Glas­faser-Membran. Die Über­da­chung nimmt eine Fläche von 2.700 Quadrat­meter ein.

Dach­be­leuch­tung

Die anspruchs­volle geome­tri­sche Form der Dach­kon­struk­tion wurde zusätz­lich zur funk­tio­nalen Allge­mein­be­leuch­tung mit farbigem Licht gezielt insze­niert. Eine Beleuch­tungs­se­quenz von gold bis blau, die sich inner­halb einer Stunde stetig verän­dert und so die Innen­seite der Dach­fläche betont, gibt den Gästen beim Eislaufen ein Gefühl für die Zeit.  

Zusätz­lich lassen sich durch die indi­vi­duell steu­er­bare Beleuch­tung verschie­dene Szena­rien wählen, die den Ort in unter­schied­li­chen Stim­mungen erscheinen lassen. So kann die Feuer­stein Arena zu bestimmen Anlässen z.B. in rotem Licht erstrahlen und damit die Iden­tität von Arena und Stadt betonen. 

Konstruktiv wurde diese mit je fünf asym­me­tri­schen RGBW-Strah­lern gelöst, die an beiden Aufla­gern montiert sind. Sie beleuchten das gesamte Dach mit einem leichten Verlauf und erzeugen eine beein­dru­ckende Fern­wir­kung.

Die gesamte Dach­be­leuch­tung stammt von jack be nimble aus Berlin.

Dach­form

Ziel der Archi­tekten war es, das 2.300 m² über­span­nende, aufse­hen­er­re­gend geschwun­gene Dach so schlank wie möglich aussehen zu lassen. Die zwei­fach gekrümmte und verwunde Form des Kasten-Rand­trä­gers mit einer Spann­weite von 73 m und einer Breite von 44 m in Kombi­na­tion mit der leichten, seil­netz­ge­stützten Membr­an­dach-Konstruk­tion stellte an alle Betei­ligten hohe Anfor­de­rungen.

Dazu gehörten die Planung der komplexen geome­tri­schen Form, die stati­sche Berech­nung der Werk­statt­form und der Seil­längen, die Form­ge­bung der bis zu 55 mm starken Bleche des Rand­trä­gers und die über­langen und über­breiten Sonder­trans­porte auf die Baustelle mitten ins höchste Mittel­ge­birge Deutsch­lands. Dort die bis zu 50 Tonnen schweren Bauteile in einer Höhe von bis zu 16 Meter zusammen gebaut und verschweißt, während 60 Seilen und 660 Seil­kno­ten­punkte einge­baut und vorge­spannt wurden.

Beauf­tragt wurde die Firma Zeman aus Wien.

Verwand­lung

Die histo­ri­sche Stadi­on­an­lage hat sich in eine multi­funk­tional nutz­bare Arena mit hoher touris­ti­scher Attrak­ti­vität verwan­delt. Die Schierker Feuer­stein Arena wurde baulich so verän­dert, dass sie in den Winter­mo­naten als über­dachte Kunst­eis­bahn und im Sommer als Fläche für kultu­relle Zwecke wie Konzerte und Auffüh­rungen sowie für Sport­ver­an­stal­tungen und Gesund­heits­an­ge­bote genutzt werden kann.

An der Ost- und West­seite der Schierker Feuer­stein Arena entstanden zwei Neubauten für das gastro­no­mi­sche Angebot und weitere funk­tio­nale Flächen. Die Gebäude umgreifen in ihrer Kubatur jeweils einen Funda­ment­block der Stadi­onüber­da­chung und inte­grieren diesen optisch in das Bauteil. Sie werden stark in die vorhan­dene Topo­grafie einge­fügt und können so als Teil der Land­schaft gelesen werden.

Das waren wir.

Projekt­be­tei­ligte und Daten

Archi­tekt

GRAFT Gesell­schaft von Archi­tekten mbH
Heide­straße 50
D – 10557 Berlin

Adresse

Schierker Feuer­stein Arena
Am Winter­bergtor 2
D – 38879 Werni­ge­rode

Bauherr

Stadt Werni­ge­rode

Eröff­nung

2017

Beleuch­tung

jack be nimble
Heide­strasse 52
  Gebäude K
D – 10557 Berlin

Stahlbau

Zeman & Co GmbH
Clemens-Holz­meister-Str. 6
AT – 1100 Wien

Text

GRAFT
Johannes Bühl­be­cker, More Sports Madia

Fotos & Pläne

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Der Sport muss zu den Menschen kommen

Der Sport muss zu den Menschen kommen

​Der Sport der Zukunft in Zeiten der Corona-Krise

Anja Kirig

​Krise und Chance

Gut, wer aufmerksam die Thesen zum Sport der Zukunft verfolgt und Trends umge­setzt hat! Das könnte gerade jetzt zum Vorteil werden. Für alle anderen, die sich noch nicht so einge­hend damit beschäf­tigt haben, ist jetzt Handeln ange­sagt. Einer der Haupt­trends für den Sport der Zukunft ist: “Der Sport muss zu den Menschen kommen, nicht der Mensch zum Sport”.

Ursprüng­lich aus dem Mega­trend Mobi­lität entwi­ckelt, ist das auch gerade in Zeiten von erhöhter Immo­bi­lität des Indi­vi­duums zutref­fend. Zumin­dest dann, wenn man Kund­schaft, Mitglieder etc. nicht verlieren, sondern sogar gewinnen möchte. Auch in dieser Krise liegt eine Chance.

Sport­verein 2030

Für Sport­ver­eine bietet sich die Arbeit mit dem Work­book “Sport­verein 2030″, heraus­ge­geben von Schwä­bi­schem Turner­bund, Nieder­säch­si­schem Turner-Bund und Schwei­ze­ri­schem Turn­ver­band, an. Die Kapitel zu den Themen Mobi­lität und Digi­ta­li­sie­rung können unter den verän­derten, aktu­ellen Voraus­set­zungen bear­beitet werden.

Viel­leicht kommen so Ideen zusammen, mit denen man die Mitglieder bei Laune halten, das Trai­ning dennoch anders und solitär statt­finden lassen kann oder auch einfach „nur“ Gemein­schaft aufbauen möchte.

Und viel­leicht entwi­ckeln sich daraus auch dauer­hafte Konzepte für den Sport der Zukunft, denn nach der Corona-Krise ist der Mega­trend Mobi­lität ganz sicher wieder sehr präsent!

Das Poten­zial der Vernet­zung

Für Unter­nehmen im Sport­be­reich ergeben sich auch jetzt viele Chancen, den Kunden zu errei­chen, vor allem durch Service und Support des Indi­vi­du­al­sport­lers während seines Trai­nings draußen oder zu Hause.

Aber auch die Vernet­zung der immo­bilen Sport­com­mu­nity bietet trotz einge­schränktem oder aufge­ho­benem öffent­li­chen Leben Poten­zial. Gefragt sind Ideen und Ange­bote, durch die sich die Sport­ge­sell­schaft bewegen, vernetzen und lebendig halten kann.

Von Online Workout Classes und Live-Trai­nings-Ange­boten, Inno­va­tionen wie dem smarten Trai­nings­spiegel Mirror oder Track­ing­an­bie­tern wie Strava – längst hat sich der Sport der Zukunft in die privaten Wohnungen und das mobile Leben einge­schli­chen. Poten­zial gibt es aber auch im Rahmen von “Betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment” mit der Frage: Wie kann ich Sport­ge­sund­heit ins Home-Office bringen?

China in your hand

In China haben sich durch Covid-19 die Anbieter schnell umge­stellt, die Work­outs online gestreamt und neues Fitness-Equip­ment für die heimi­schen vier Wände ange­boten. Laut Berichten ist so ein ganzes Fitness­studio in Guang­zhou mit über 1000 Mitglie­dern virtuell geworden. Andere stream(t)en ihr Workout-Angebot über WeChat.

Anbieter wie Peloton, die u.a. ein 2.300 Euro teures Luxus-Indoor-Fitness­bike zuzüg­lich einer Mitglied­schaft mit Live-Kursen und umfang­rei­chen Ange­boten in der Media­thek und Online-Commu­nity unter dem Motto “connect, bond, inspire and grow stronger toge­ther” verkaufen, sind mit ihrem Modell des Sports der Zukunft auch in der Krise erfolg­reich.

At home Yoga

Den Sport der Zukunft kann man auch anziehen: Mit der Yoga­hose Nadi X von Wearable Expe­ri­ments lässt sich Bewe­gung auch ohne Yoga-Studio, Youtube oder Zoom-Kurse aufrecht erhalten.

Die Hose enthält einge­ar­bei­tete Sensoren, die die Körper­hal­tung des Yogi erfassen und den Träger mittels Vibra­tion darauf hinweisen, dass eine Posi­tion nicht richtig ausge­führt wird

​Der Profi­sport: We are Family

Wie Sport­events, die verschoben werden müssen, kreativ gelöst werden, zeigte am 14.03. der FC Schalke 04. Da das Spiel gegen Borussia Dort­mund abge­sagt wurde, ließ der Club ein altes “Jahr­hun­dert­derby” auf Twitter wieder aufleben. Im November 2017 machte S04 aus einen 0:4‑Rückstand in der Nach­spiel­zeit noch ein 4:4.

Fans müssen heute mehr denn je einge­bunden werden, es geht nicht mehr um in erster Linie um ein Spiel oder den Verein, sondern um ein Stück Erlebnis und Wir-Kultur. Und das lässt sich auch über Commu­nity-Buil­ding errei­chen. Zweit­li­gist TV Hütten­berg bietet statt Spielen Nach­bar­schafts­hilfe an, in dem die Hand­baller für Menschen in Quaran­täne oder für Risi­ko­gruppen das Einkaufen über­nehmen wollen.

Die tech­nik­af­fine und vernetzte Sport­ge­sell­schaft

Ganz gleich ob Sport­verein, Unter­nehmen, Sport-Event-Anbieter oder Profi-Sport – durch den Mega­trend Vernet­zung, die zahl­rei­chen tech­no­lo­gi­schen Inno­va­tionen und eine hohen Bereit­schaft der Sport­ge­mein­schaft, diese auch zu nutzen, lassen sich in der aktu­ellen Situa­tion viele Wege entwi­ckeln, wie der “Sport zum Menschen gebracht” werden kann. Und das nach­haltig – auch in einer Post-Corona-Zeit.

Wir waren das.

Projekt­be­tei­ligte und Daten

Photos

Pixabay
Peloton
Wearable X
Mirror

Autorin

Anja Kirig
Zukunfts- und Trend­for­schung
Schmidt­bornstr. 2
D – 65934 Frankfurt/M

Work­book

Sport­verein 2030

Anbieter

Mirror

Anbieter

Wearable X

Anbieter

Peloton

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