Skate­park Volta­platz

Die Sanie­rung des Skate­parks Volta­platz in Krefeld

Schneller geht’s nicht

 

Triflex (Adver­to­rial)

Beson­ders beein­dru­ckend: Die Instand­set­zung der beschä­digten Flächen wurde an weniger als drei Tagen in den Herbst­fe­rien durch­ge­führt. Der Skate­park Volta­platz musste nicht einmal geschlossen werden.

Treff­punkt Skate­park Volta­platz

Der Skate­park Volta­platz in Krefeld ist seit seiner Eröff­nung in den 1990er-Jahren ein zentraler Treff­punkt für Skate­boarder, BMX-Fahrer und Inline-Skater. Für die Sportler stehen zwei Quar­ters, zwei Kicker, ein Spine, zwei Curbs, eine Ollibox und ein Rail zur Vefü­gung. Außerdem gehören ein Fußball- und ein Streetho­ckey­feld zum Park.

Die inten­sive Nutzung der Anlage über die Jahre führte aller­dings zu erheb­li­chen Schäden in der Asphalt­fläche, die bis in die Binde­schicht reichten und die Sicher­heit gefähr­deten. Um die lang­fris­tige Nutz­bar­keit des Parks zu sichern, entschied sich der Kommu­nal­be­trieb Krefeld daher für eine Sanie­rung der Schad­stellen.

Dabei waren feste Vorgaben, dass die Beein­träch­ti­gung der Nutzung so gering wie möglich und die Bahn so schnell wie möglich wieder nutzbar sein sollte.

Um diese strengen Vorgaben zu erfüllen, erfolgten die Repa­ra­turen mit Produkten des Mindener Flüs­sig­kunst­stoff­spe­zia­listen Triflex.

Drei tage im Herbst

Die Arbeiten am Skate­park Volta­platz fanden während der Herbst­fe­rien 2024 bei laufendem Betrieb statt, um die Beein­träch­ti­gung der Nutzer zu mini­mieren.

Für die Repa­ratur musste zunächst der Unter­grund gründ­lich vorbe­reitet werden. Die beschä­digten Stellen im Asphalt wurden sorg­fältig ausge­stemmt und anschlie­ßend gerei­nigt. Nach der Reini­gung wurden die Bereiche grun­diert (mit Triflex Cryl Primer 222), um eine opti­male Verbin­dung zwischen Unter­grund und Repa­ra­tur­mörtel sicher zu stellen.

Nach der Aushär­tung der Grun­die­rung wurde dann der Repa­ra­tur­mörtel Triflex Asphalt Repro 3K aufge­bracht. Dieser drei­kom­po­nen­tige, bitu­men­freie Repa­ra­tur­mörtel ermög­licht eine schnelle und dauer­hafte Ausbes­se­rung. Das Produkt ist bestens geeignet, um Schad­stellen auf Straßen, Wegen und in Parks mit geringem Aufwand lang­fristig zu beheben.

Weniger Zeit, weniger Geruch

Triflex Asphalt Repro 3K wird in wenigen Schritten verar­beitet: Direkt aus dem Eimer kalt appli­ziert und mit der Kelle verteilt, ist keinerlei Spezi­al­gerät erfor­der­lich. Das Produkt geht einen voll­flä­chigen Haft­ver­bund mit dem vorhan­denen Asphalt­un­ter­grund ein.

Das im Repa­ra­tur­mörtel enthal­tene PMMA-Harz härtet sehr schnell, nämlich in 45 Minuten, aus.

Die Sperr­zeiten können somit auf ein Minimum redu­ziert werden. Im Vergleich zu herkömm­li­chem Guss­asphalt war die Repa­ratur mit einem PMMA-basierten Produkt schneller, wirt­schaft­li­cher und ging mit deut­lich weniger Geruchs­be­läs­ti­gung einher.

Mate­rial & Technik

Die beson­dere Struktur des Parks mit seinen Rampen und Über­gängen zwischen verschie­denen Mate­ria­lien wie Asphalt und Metall stellte eine beacht­liche zusätz­liche Heraus­for­de­rung für Bear­beiter und Produkt dar.

Gemeinsam mit der Krefelder Firma Kox Abdich­tungs­technik konnten auch die teils anspruchs­vollen Repa­ra­turen an Über­gangs­be­rei­chen zwischen Asphalt und Metall präzise ausge­führt werden. Der einge­setzte Repa­ra­tur­mörtel ermög­licht flexible und punkt­ge­naue Bear­bei­tung, ohne dass schwere Geräte notwendig sind. Die schnelle Aushär­tung des Mate­rials stellte darüber hinaus sicher, dass die frisch sanierten Bereiche zügig wieder genutzt werden konnten.

Die Sanie­rung des Skate­parks am Volta­platz zeigt, wie durch den Einsatz moderner Mate­ria­lien und Tech­niken die Lebens­dauer solcher Anlagen verlän­gert und die Sicher­heit der Nutzer gewähr­leistet werden kann.

Beson­ders beein­dru­ckend: Die Instand­set­zung der beschä­digten Flächen wurde an weniger als drei Tagen in den Herbst­fe­rien durch­ge­führt, um die Beein­träch­ti­gung der Nutzer auf ein Minimum zu redu­zieren. Der Skate­park Volta­platz musste nicht einmal geschlossen werden.

Projekt­daten

Ausfüh­rende Firma

Kox Abdich­tungs­technik
Hoch­staden Str. 5
D – 47829 Krefeld

Bauherr

Stadt Krefeld

Sanie­rung

23.–25.10.2024

Hersteller

Triflex GmbH & Co. KG
Karl­straße 59
D – 32423 Minden

Produkt: Triflex Asphalt Repro 3K

Adresse

Skate­park Volta­platz
D – 47805 Krefeld

Fotos

Triflex

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Spie­lebox am Jakobs­platz

Die Spie­lebox am Jakobs­platz in Nürn­berg

Was für länger

 

KuKuk Box

Für die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet.

Attrak­tion

Die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ in Nürn­berg wurde im Januar 2025 eröffnet. Sie ist nicht nur eine weitere Attrak­tion der Innen­stadt, sie erleich­tert Fami­lien auch den Einkauf ganz erheb­lich, weil die Kinder nun gerne mitkommen.

Die Stadt Nürn­berg als Auftrag­geber setzt mit der Spiel­ge­le­gen­heit ein deut­li­ches Zeichen für mehr Lebens­qua­lität im Herzen der Stadt, insbe­son­dere für Fami­lien. Reali­siert wurde die Idee dank einer Förde­rung von 57.000€ aus dem Innen­stadt­be­le­bungs­fonds der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung sowie rund 50.000€ aus dem kommu­nalen Spiel­platz­ab­lö­se­topf. Ziel des Projekts ist es, die Innen­stadt fami­li­en­freund­li­cher zu gestalten und als Begeg­nungsort zu beleben.

Die Anlage stammt von KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bewe­gung

Kinder lernen am liebsten beim Spiel und in Bewe­gung, und die Spie­lebox am Jakobs­platz bietet genau das – und auf engstem Raum, denn unsere Innen­städte wurden eher nicht für Kinder gebaut.

Die KuKuk Box ist eine Kombi­na­tion aus einem Container und viel­fäl­tigen Spiel­mög­lich­keiten. Der Container ist Struktur, Lager, Lounge und Wetter­schutz, seine Ein‑, Auf- und Anbauten sind das pure Aben­teuer.

Während sich die Kinder auspro­bieren, können sich die Eltern entspannen. Oder einkaufen gehen.

Bewährt

Die Stadt Nürn­berg entschied sich nach der Prüfung mehrerer Stand­orte für den Jakobs­platz, weil dieser viel von Fami­lien besucht wird, ein fest instal­lierter Spiel­platz aber dort nicht umsetzbar ist.

Die Spie­lebox am Jakobs­platz wurde ausge­spro­chen flexibel konzi­piert. Sie lässt sich für Veran­stal­tungen wie den Welt­kin­dertag oder den Kinder­kar­neval nutzen, aber auch einfach zeit­weise abbauen.

Mobile Spiel­con­tainer aus dem Hause KuKuk Box waren in Nürn­berg bereits an mehreren Stellen im Einsatz. Dabei wurde deut­lich, dass mit Einfalls­reichtum und tech­ni­scher Raffi­nesse auf begrenzter Fläche eine attrak­tive Spie­le­land­schaft entstehen kann. Diese durchweg posi­tiven Erfah­rungen bei zeit­lich begrenzten mobilen Ange­boten haben die Stadt Nürn­berg dazu bewogen, auch dieses länger­fris­tige Projekt mit dem bewährten Team umzu­setzen.

Aufbau

Für das Projekt wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet. Die Kinder können sich austoben und ihre moto­ri­schen Fähig­keiten erproben.

Der Aufbau am Jakobs­platz war einfach und nahm nur einen halben Tag in Anspruch. Bei Bedarf kann die Box mit Hilfe eines Krans abge­baut, zwischen­ge­la­gert und wieder aufge­baut werden.

Eine KuKuk Box bietet immer zwei Welten: offene Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einem Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

So kommen auch die Kinder beim Einkaufen auf Ihre Kosten.

Projekt­daten

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Nürn­berg

Eröff­nung

2025

Adresse

Ludwig­straße 39
D – 90402 Nürn­berg

Fotos

Stadt Nürn­berg, Jugendamt
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Chicken Hero Pavillon

Der Chicken Hero Pavillon

Gloka­li­sie­rung

 

 

RAD+AR

Der Chicken Hero Pavillon ist weder Sport- noch Frei­zeit­an­lage, dafür aber ein schöner und wich­tiger Beitrag zum Thema Nach­hal­tig­keit und Mitein­ander.

Urban Forest Jakarta

Der Urban Forest Jakarta ist ein grünes, hippes Frei­zeit­ziel im Herzen von Jakarta. Neben vielen anderen Ange­boten gibt es hier immer wieder tempo­räre Instal­la­tionen zu sehen, zum Beispiel den Chicken Hero Pavillon.

Chicken Hero fügt sich sehr bescheiden in die Land­schaft ein und wirkt wie ein weiterer Hügel des Parks. Er verfügt über einen höhlen­ar­tigen Tunnel, der unter dem Namen Chicken­coop kosten­lose, inte­gra­tive Bildung und Unter­hal­tung bietet.

Das Projekt stammt vom indo­ne­si­schen Archi­tek­tur­büro RAD+AR, und das hat sich Provo­ka­tion als Mittel der Ausein­an­der­set­zung mit Raum, Archi­tektur, Umwelt und „Tropical Archi­tec­ture“ auf die Fahnen geschrieben.

Hühner­stall

Im Chicken Hero Pavillon wird der Prototyp eines umwelt­freund­li­chen Hühner­stalls präsen­tiert, und der wurde nach dem Prinzip des Upcy­clings gestaltet. Ziel ist die Verbin­dung von respekt­voller Nutz­tier­hal­tung und Nach­hal­tig­keit.

Der kreuz­weise belüf­tete Innen­raum bietet indi­rektes Tages­licht und ist mit wieder­ver­wer­tetem Bambus als Haupt­struktur des hori­zontal-diago­nalen Gründachs bedeckt. Diese Ställe werden den Bedürf­nissen der Hühner gerecht, während gleich­zeitig die Abfall­ent­sor­gung und der Erhalt von Grün­flä­chen, wie z. B. Regen­was­ser­auf­fang­flä­chen, gewähr­leistet sind – und gleich­zeitig ein stabiles und ange­nehmes ther­mi­sches Umfeld für die Hühner erhalten bleibt.

Tempo­räre Struktur

Diese tempo­räre Struktur demons­triert eine unkom­pli­zierte und ökolo­gi­sche Kreis­lauf­wirt­schaft mitten in einer groß­städ­ti­schen Grün­an­lage. Während der vier­wö­chigen Ausstel­lungs­dauer diente der Pavillon aktiv als Verwer­tungs­an­lage für Lebens­mit­tel­ab­fälle für sechs Restau­rants in der Nach­bar­schaft.

Alle getrock­neten Blätter und orga­ni­schen Baum­ab­fälle wurden als Einstreu für die Hühner verwendet und trugen gleich­zeitig zur Verrin­ge­rung der Feuch­tig­keit bei. Die kompos­tierten Lebens­mit­tel­ab­fälle und getrock­neten Blätter wurden dann in Garten- und Handels­kom­post umge­wan­delt, der alle drei Tage geerntet wurde. Etwa 40 Eier wurden täglich an die Restau­rants zurück­ge­geben und dienten den Besu­chern als lebendes Ernte­sou­venir.

Gegen­sei­tig­keit

Ein zentrales Element des Chicken Hero Pavil­lons ist die Gegen­sei­tig­keit von Besu­chern und Hühnern. Das soll das Stigma der Hinter­hof­hal­tung von Geflügel durch­bre­chen und die Besu­cher dazu ange­regt werden, in ihrem eigenen Haus­halt, in ihrer Nach­bar­schaft und in ihrer Gemeinde zu Akteuren des Wandels in Sachen Nach­hal­tig­keit zu werden.

 Der Chicken Hero Pavi­lion zielt auf das (aktuell) utopi­sche Ziel der Dezen­tra­li­sie­rung, der Nach­hal­tig­keit und der Förde­rung einer Mikro-Kreis­lauf­wirt­schaft inner­halb von Nach­bar­schafts­ge­mein­schaften – und damit auf die Über­win­dung der Massen­tier­hal­tung. Dieser Ansatz entspricht dem aktu­ellen Trend der „Gloka­li­sie­rung“ (Globa­li­sie­rung + Loka­li­sie­rung) in den ausge­dehnten Archi­pelen Indo­ne­siens.

Und nicht nur da. Ein tolles Projekt.

Projekt­daten

Planer

RAD+AR
Jalur 20 Block 30/19
West Jakarta
Indo­nesia 11620

Fotos

RAD+AR

Eröff­nung

2024

Adresse

Urban Forest Cipete
Kota Jakarta Selatan
Daerah Khusus Ibukota
Jakarta 12430
Indo­ne­sien

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Infi­nite Bridge

Die Infi­nite Bridge in Aarhus

Circle of Life

 

 

Gjøde & Part­nere Arki­tekter

Übli­cher­weise verbindet eine Brücke zwei Punkte, die durch Wasser oder Höhe vonein­ander getrennt sind. Diese hier ist anders.

Gjøde & Part­nere Arki­tekter

60 Meter

Die „Infi­nite Bridge“ in Däne­marks zweit­größter Stadt Aarhus wurde von Gjøde & Part­nere Arki­tekter für das Festival „Sculp­ture by the Sea“ entworfen und gebaut.

Die kreis­runde „Brücke“ bringt die Menschen nirgendwo hin, aber sie bietet ihnen die Gele­gen­heit, die sich verän­dernde Land­schaft als endlose Panora­ma­kom­po­si­tion zu erleben. Gleich­zeitig ist die Infi­nite Bridge ein Raum der sozialen Inter­ak­tion mit anderen Menschen, die – na klar – das gleiche Panorama erleben.

Die Infi­nite Bridge hat einen Durch­messer von 60 Metern. Sie befindet sich zur einen Hälfte am Strand und zur anderen Hälfte im Wasser. Sie liegt, in Abhän­gig­keit von den Gezeiten, etwa zwei Meter über dem Meeres­grund.

Konstruk­tion

Die Konstruk­tion besteht aus 60 iden­ti­schen Holz­ele­menten, die von Stahl­stützen getragen werden. Die Krüm­mung der Brücke folgt den Konturen der Land­schaft. Sie liegt an der Mündung eines kleinen Fluss­tals, das vom Strand in den Wald hinein­ragt.

Gjøde & Part­nere Arki­tekter schufen mit der Infi­nite Bridge mehr Skulptur als Brücke. Es geht ihnen darum, die Umge­bung erlebbar zu machen und die Bezie­hung zwischen der Stadt und der herr­li­chen Land­schaft dieser Bucht – zu feiern.

Geschichte

Übli­cher­weise verbindet eine Brücke ja zwei Punkte, die durch Wasser oder Höhe vonein­ander getrennt sind. Die Infi­nite Bridge verbindet die Gegen­wart dieses Ortes mit ihrer Geschichte, indem sie den Strand wieder mit einem lange verges­senen Aussichts­punkt verbindet.

Die Brücke entstand an der Stelle eines früheren Piers, an dem die Menschen in Dampf­schiffen aus der Stadt ankamen, um sich zu entspannen und zu vergnügen.

Der histo­ri­sche Varna-Pavillon mit seinen Terrassen, seinem Restau­rant und seiner Tanz­halle am Hang über dem Strand war seiner­zeit ein beliebtes Ziel in der male­ri­schen Land­schaft.

Der Kreis­lauf des Lebens

Am Wald­rand zum Meer gelegen, übri­gens ganz in der Nähe des Stadion Aarhus, macht die Infi­nite Bridge den Pavillon von der Anle­ge­stelle aus wieder erlebbar. Der Kreisel stellt die histo­ri­sche Verbin­dung wieder her und bietet, so die Archi­tekten, eine neue Perspek­tive für das Verhältnis zwischen Stadt und Land­schaft – und für den Kreis­lauf des Lebens.

Die Infi­nite Bridge ist in jedem Jahr von Mai bis Oktober geöffnet.

Projekt­daten

Archi­tekt

Gjøde & Part­nere Arki­tekter
Høegh-Guld­bergs Gade 65
DK – 8000 Aarhus C

Bauherr

Aarhus Kommune

Eröff­nung

2015

Adresse

The Infi­nite Bridge
Ørne­re­devej 3
DK — 8000 Aarhus

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice

Toben oder turteln?

 

 

RS+ Robert Skitek

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice ist eine moderne, fami­li­en­freund­liche Anlage, die viel­seitig auf die Bedürf­nisse verschie­dener Alters­gruppen und Nutzungen zuge­schnitten ist.

Für laut und leise.

RS+ Robert Skitek

Viel­seitig

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice, entworfen vom Archi­tek­tur­büro RS+ Robert Skitek, ist eine moderne, fami­li­en­freund­liche Anlage, die viel­seitig auf die Bedürf­nisse verschie­dener Alters­gruppen und Nutzungen zuge­schnitten ist. Fertig­ge­stellt im Jahr 2023, erstreckt sich der Park über eine Fläche von 15.000 m².

Er bietet sowohl lautere, belebte Zonen zum Spielen und Toben als auch ruhi­gere Bereiche für Entspan­nung und Kommu­ni­ka­tion.

Zonie­rung

Der Park ist in zwei Haupt­be­reiche unter­teilt: Im lauten Bereich befinden sich die Wasser­spiel­plätze, die durch ihre lebhaften Farben und Kinder­at­trak­tionen die jüngere Ziel­gruppe bestens anspre­chen. Hier sind auch eine Frei­licht­bühne für kleine kultu­relle Veran­stal­tungen und Plätze für sport­liche Akti­vi­täten inte­griert.

Der ruhi­gere Teil des Parks ist von Bäumen umgeben und bietet schat­tige Sitz­ge­le­gen­heiten, Spiel- und Ruhe­be­reiche. Die archi­tek­to­ni­sche Gestal­tung der Gebäude fügt sich dezent und harmo­nisch in die Land­schaft ein, wodurch der natür­liche Charakter der Umge­bung erhalten bleibt.

Wasser­spiele

Der Wasser­spiel­be­reich umfasst Becken unter­schied­li­cher Tiefe, Rutschen und Wasser­spiele, eine Klet­ter­wand, Duschen und weitere spek­ta­ku­läre Ange­bote für junge und ganz junge Menschen. Alles wurde geschickt in das Gelände inte­griert – teil­weise durch Böschungen, um zum Beispiel natür­li­ches Gefälle für die Wasser­rut­schen zu schaffen.

Die Gebäude im Park sind aus Holz­ele­menten gestaltet, was den natür­li­chen Charakter des Parks unter­streicht. Die Wasser­spiel­plätze selbst sind in Grau und Weiß gehalten. So bilden sie einen ruhigen Hinter­grund für die bunten Wasser­spiel­zeuge und Attrak­tionen, die den Wasser­spiel­be­reich für Kinder aufwerten.

Die Gebäude für Technik und Lage­rung fügen sich in den Hinter­grund.

Respekt

Planer und Bauherren legten beson­deren Wert darauf, den Baum­be­stand im südwest­li­chen Teil des Parks zu erhalten und die Eingriffe in die Natur so minimal wie möglich zu halten. Holz­stege und Plätze wurden über den Boden gehoben, um die Vege­ta­tion zu schützen und Besu­chern ein beson­deres Erlebnis zu bieten, das die natür­liche Umge­bung respek­tiert und gleich­zeitig modernen Frei­zeit­kom­fort bietet.

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice bietet ein viel­sei­tiges Erlebnis für Besu­cher jeden Alters, von sport­li­chen Akti­vi­täten bis hin zu ruhigen Erho­lungs­phasen. Mit seiner durch­dachten Zonie­rung, der Verwen­dung natür­li­cher Mate­ria­lien und der Inte­gra­tion von Wasser­spiel­be­rei­chen stellt er ein gelun­genes Beispiel für moderne, fami­li­en­ori­en­tierte Land­schafts­ar­chi­tektur dar, die den Fokus auf Nach­hal­tig­keit und Benut­zer­freund­lich­keit legt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Projekt­daten

Archi­tekt

RS+ Robert skitek
Tychy
Nałkow­skiej 4a, lok. 49
Polen

Team

Robert Skitek, Martyna Lenart-Zygmunt, Joanna Kujda, Patrycja Fersz­to­rowska, Daria Krzak

Eröff­nung

2023

Adresse

Park Wodno-rekre­acyjny
Wars­zawska 35
26–900 Kozienice
Polen

Fotos

Tomasz Zakrzewski 

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Eco-Park Durres

Eco-Park Durres

Auf Müll gebaut

 

 

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Die Umwand­lung einer Müll­de­ponie in einen leben­digen öffent­li­chen Raum namens Eco-Park Durres zeigt, wie Archi­tektur und Umwelt­be­wusst­sein Hand in Hand gehen können.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Die Schöne aus Durres

Das Eco-Park Durres-Projekt von Casa­nova + Hernandez Archi­tects ist ein beein­dru­ckendes Beispiel für die Trans­for­ma­tion eines beträcht­li­chen Umwelt­pro­blems in einen Ort der Erho­lung und Bildung. Der Park befindet sich in an der alba­ni­schen Adria, erstreckt sich über eine Fläche von 14,4 Hektar und wurde im Jahr 2023 eröffnet. Durres ist mit 113.000 Einwoh­nern die zweit­größte Stadt Alba­niens.

Der Entwurf des Eco-Park Durres wurde von einem helle­nis­ti­schen Mosaik namens „Die Schöne aus Durres“ inspi­riert, vor allem von den geschwun­genen Linien des Kiesel­mo­saiks aus dem 4. Jahr­hun­dert.

Um die schwie­rige Ausgangs­lage zu verbes­sern, war nicht nur Umwelt­technik vonnöten, sondern auch eine gesell­schaft­liche Stra­tegie zur Schaf­fung von öffent­li­chen Frei­zeit­flä­chen und zur Förde­rung ökolo­gi­schen Bewusst­seins.

Die Müll­kippe von Durres

Der Eco-Park Durres verwan­delt eine konta­mi­nierte Müll­halde in einen sanierten Land­fill. Der besteht aus Hügeln, die aus verdich­tetem Abfall geformt und mit Vege­ta­tion bedeckt wurden. Diese Hügel sind künst­le­risch gestaltet und durch ein Netz­werk von gewun­denen Pfaden zugäng­lich, die das gesamte Gelände begehbar machen.

Der Park ist mit Frei­zeit­ein­rich­tungen und Sport­an­lagen ausge­stattet. Darunter befindet sich unter anderem die höchste Klet­ter­wand des Balkans. Hier könne auch inter­na­tio­nale Wett­be­werbe statt­finden.

Am Eingang des Parks steht ein Pavillon, der Einrich­tungen für den Park und eine Dauer­aus­stel­lung beher­bergt, um das ökolo­gi­sche Bewusst­sein der Besu­cher und Schulen zu fördern. Ein Netz­werk von neun thema­ti­schen Ökopa­vil­lons, das auf den Hügeln errichtet wird, thema­ti­siert die wich­tigsten Umwelt­pro­bleme Alba­niens und verstärkt die Bildungs­rolle des Parks.

Die Klet­ter­wand von Durres

Das Haupt­ma­te­rial für den Bau des Parks war der vor Ort gefun­dene Abfall. Der wurde bewegt, geformt und verdichtet, um eine künst­liche Land­schaft zu schaffen. Diese Land­schaft dient als Reini­gungs­ma­schine, die das Sicker­wasser filtert und Methan­gase elimi­niert.

Die Außen­wände des Pavil­lons sind aus Gabionen gebaut, die mit verschie­denen recy­celten Mate­ria­lien gefüllt wurden, die typi­scher­weise auf offenen Müll­halden zu finden sind.

Die Hügel­ober­flä­chen sind mit einer Geomem­bran und einer abschlie­ßenden Lehm­schicht bedeckt, die dann bepflanzt wurde. Die größte Hügel­struktur, welche die 30 Meter hohe Klet­ter­wand trägt, besteht aus wasser­dichten GRP-Paneelen, die auf einer verzinkten Stahl­struktur montiert sind.

Fotos

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Archi­tektur mit Umwelt­be­wus­stein

Das Projekt ist ein bemer­kens­wertes Beispiel für nach­hal­tige Sport­ar­chi­tektur und Land­schafts­ge­stal­tung. Durch die Umwand­lung eines ehemals mehr als proble­ma­ti­schen Geländes in einen leben­digen öffent­li­chen Raum zeigt der Eco-Park Durres, wie Archi­tektur und Umwelt­be­wusst­sein Hand in Hand gehen können, um nach­hal­tige und inspi­rie­rende Lösungen zu schaffen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Bauherr

Inte­grated Energy

Eröff­nung

2023

Adresse

Eco-Park Durres
Unnamed, Road
Durrës
Alba­nien

Fotos

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

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Mähri­scher Park

Der Mähri­sche Park in Brünn

Neu geboren

 

 

Conse­quence forma archi­tects

Der herun­ter­ge­kom­mene Mähri­sche Park war jahre­lang vernach­läs­sigt worden. Nun wurde er neu struk­tu­riert und mit Blick auf die Heraus­for­de­rungen des Klima­wan­dels umge­staltet.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Arena

Der herun­ter­ge­kom­mene Mähri­sche Park im histo­ri­schen Zentrum von Brünn war jahre­lang vernach­läs­sigt worden. Nun wurde er neu struk­tu­riert und mit Blick auf die Heraus­for­de­rungen des Klima­wan­dels umge­staltet.

Das neue Zentrum des Parks ist ein befes­tigter Platz namens „Arena“, dessen Herz­stück ein Spring­brunnen und ein Wasser­spiegel mit einem Durch­messer von 30 Metern sind. Umrahmt wird die Arena von einer riesigen, vier­tei­ligen Bank aus Jatoba-Holz.

Eine kreis­för­mige Prome­nade verläuft unter den alten Bäumen am Rande des Parks und umfasst eine Reihe weiterer Holz­bänke. Die Prome­nade wird in unre­gel­mä­ßigen Abständen von Fußgän­ger­wegen – einem breiten Hauptweg und klei­neren radialen Wegen – gekreuzt, die mit der Arena verbunden sind.

Die Planung stammt von Conse­quence forma archi­tects.

Attrak­tionen

Bei der Wieder­be­le­bung des Mähri­schen Parks haben die Planer versucht, verschie­dene unge­nutzte Bereiche neu zu beleben. So entstanden im nörd­li­chen Teil des Parks ein Café und ein Spiel­be­reich für Kinder. Der Pavillon des Cafés fungiert dabei als eine Art Schnitt­stelle zwischen Park und Stadt und stärkt den urbanen Charakter der verkehrs­rei­chen Straße und des Parks. Das Café und seine Terrasse schließen die kreis­för­mige Prome­nade zur Stadt hin ab.

Eine acht Meter hohe Ellipse aus poliertem Edel­stahl durch­schneidet das Dach des Cafés – und trägt es. Das Dach wird von einem Baum durch­stoßen – eine Art Symbol für das erfolg­reiche Bemühen der Planer, den durchaus beacht­li­chen Bestand an Grün, vor allem an den Rändern des Mähri­schen Parks, zu schützen und in die Neuge­stal­tung einzu­be­ziehen.

Das Café besteht aus einer Stahl­kon­struk­tion mit einer Fassade aus verwit­tertem Stahl. Auf einer rostigen Seite befindet sich eine Leucht­re­klame mit der Aufschrift Budouc­nost” (Zukunft”).

Viel­falt

Die Gestal­tung des Parks umfasst auch schat­tige Wiesen­flä­chen entlang der kreis­för­migen Prome­nade. Mit Blumen, Sträu­chern und Bäumen sind sie der ruhige Gegenpol zum lebhaften Café, dem Kinder­spiel­platz und dem Wasser­spiel.

Durch ein Netz­werk von Wasser- und Grün­flä­chen bietet der Mähri­sche Park eine Reihe ökolo­gi­scher Vorteile, z. B. den Schutz vor Über­schwem­mungen, die Förde­rung biolo­gi­scher Viel­falt, die Verbes­se­rung der Luft­qua­lität und die Redu­zie­rung des städ­ti­schen Wärme­insel­ef­fekts.

Diese von der Natur inspi­rierten Maßnahmen maxi­mieren die Regen­was­ser­rück­hal­tung im Park, so dass das Wasser sicher im Boden versi­ckern kann und die Vege­ta­tion besser unter­stützt wird.

Fotos

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The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
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Resi­lienz

Die gepflas­terten Flächen sind geneigt und leiten das Wasser in Kies­mulden. Ein Teil des Regen­was­sers wird für die Bewäs­se­rung der Pflanzen verwendet. Der Über­lauf des Spring­brun­nens wird in einem unter­ir­di­schen Spei­cher gesam­melt.

Die Bepflan­zung des Parks umfasst nicht-einhei­mi­sche Arten, die dem Klima­wandel stand­halten. Die Stau­den­ein­fas­sung bildet  eine schüt­zende Grenze bildet.

An heißen Tagen herrscht im Park und in der Umge­bung ein güns­tiges Mikro­klima, welches durch den Spring­brunnen und seine kühlenden Nebel­düsen unter­stützt wird. Der ist natür­lich beson­ders an warmen Sommer­tagen attraktiv – ein Spiel­platz für Kinder und Erwach­sene, der den Spitz­namen “Brünner Meer” trägt.

Der urbane Park als Oase.

Projekt­daten

Archi­tekt

Conse­quence forma archi­tects
Bota­nická 59
CZ – 612 00 Brno

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Brno-střed

Eröff­nung

2022

Adresse

Moravské nám. 617/9
CZ – 602 00 Brno-město

Fotos

Boys­Play­Nice

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Kleiner Wäller Vital­par­cours

Kleiner Wäller Vital­par­cours

Für jeden etwas

 

 

stilum

Von Calis­the­nics bis zum Multi­funk­ti­ons­trainer wurden im Kleiner Wäller Vital­par­cours ganz unter­schied­liche Geräte verbaut, die einen abwechs­lungs­rei­chen Park­ours entstehen lassen.

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Wieder­be­lebt

Der „Kleiner Wäller Vital­par­cours“ zwischen den rhein­land-pfäl­zi­schen Gemeinden Rengs­dorf, Hardert und Bone­feld wurde im Herbst 2022 eröffnet. Damit wurde ein brach­lie­gender Trimm-Dich-Pfad wieder­be­lebt, der jetzt viel­fäl­tige neue Möglich­keiten für alle Gene­ra­tionen bietet.

Der Rundweg hat eine Länge von 2,4 km und kann um weitere 3,8 km verlän­gert werden. Entlang des Weges sind an sechs Stationen hoch­wer­tige Sport‑, Spiel- und Fitness­ge­räte samt Erläu­te­rungen instal­liert worden. Dazu gehören Balance­balken, Slack­line, Calis­the­nics Anlagen und diverse Multi­funk­ti­ons­trainer für Muskeln und Cardio.

Sämt­liche Geräte und Instal­la­tionen stammen von stilum. Da die Geräte wie auch die Wege­füh­rung viel­fältig und einla­dend gestaltet sind, können sowohl Sportler als auch Fami­lien mit Kindern oder Senioren ein passendes Angebot finden.

Initia­tive & Förde­rung

Die drei Nach­bar­ge­meinden Rengs­dorf, Hardert und Bone­feld im Wester­wald wollten ihren Bewoh­nern ein sinn­volles und attrak­tives Frei­zeit­an­gebot machen und sie zu mehr Akti­vität im Freien animieren. So entstand der Plan für einen Mehr­ge­ne­ra­tionen-Fitness-Rundweg, der einen ehema­ligen Trimm-Dich-Pfad wieder aufleben lässt.

Schnell wurde den Planern klar, dass die Gemeinden die voraus­sicht­li­chen Kosten von 125.000 Euro alleine nicht würden stemmen können. Die Lösung hieß Leader, ein Förder­pro­gramm der EU. Leader unter­stützt Projekte, welche die Lebens­qua­lität und das Mitein­ander im länd­li­chen Raum verbes­sern und die Zukunfts­fä­hig­keit von Dörfern sichern. Das Beson­dere daran: Menschen vor Ort müsse an der Projekt­ent­wick­lung und der Entschei­dung über die Förde­rung mitwirken.

Nachdem der Bewil­li­gungs­be­scheid über 75 Prozent der Kosten einge­gangen war, wurde der Parcours in nur vier Wochen fertig­stellt.

Workout

Mit Start­punkten in allen drei Gemeinden führt der Kleiner Wäller Vital­par­cours an idyl­lisch gele­genen Punkten mit insge­samt 15 Fitness­ge­räten vorbei – eine ideale Möglich­keit für Bewe­gung und Fitness in der Natur.

Einen wich­tigen Beitrag dazu leisten die hoch­wer­tigen Trai­nings­ge­räte, die entlang des Parcours aufge­stellt sind. Diese Geräte wurden speziell entwi­ckelt, um ein effek­tives Trai­ning im Freien zu ermög­li­chen und dabei die natür­li­chen Bewe­gungs­ab­läufe des Körpers zu unter­stützen.

Von Calis­the­nics bis zum Multi­funk­ti­ons­trainer für Muskeln und Cardio wurden ganz unter­schied­liche und viel­sei­tige Geräte verbaut, um einen abwechs­lungs­rei­chen Park­ours entstehen zu lassen. Egal ob Kraft­trai­ning, Ausdauer oder Koor­di­na­tion – die Geräte bieten viel­fäl­tige Möglich­keiten für ein ganz­heit­li­ches Workout.

Fotos

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Geräte

Der Kleiner Wäller Vital­par­cours ist für Aktive aller Alters­klassen attraktiv. Neben verschie­denen Multi­funk­ti­ons­trai­nern kommen Geräte für das Cardio­trai­ning und den Muskel­aufbau zum Einsatz.

Eine tren­dige Calisthenics­anlage vervoll­stän­digt das Angebot. Aufge­lo­ckert wird der Parcours durch Balance- und Sport­ge­räte wie die Slack­line lixus und der Balance­balken librium. Auch mit dem Balan­cier­teller statim wird der Gleich­ge­wichts­sinn optimal trai­niert.

Projekt­daten

Geräte

stilum GmbH
Gewer­be­ge­biet Lars­heck
D – 56271 Klein­mai­scheid

Eröff­nung

2022

Adresse

Kleiner Wäller Vital­par­cours
GF7W+F7
D – 56579 Rengs­dorf

Fotos

stilum GmbH

Text

Adver­to­rial:
Johannes Bühl­be­cker
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Frei­zeit­park Am Hausa­cker

Frei­zeit­park Am Hausa­cker in Bochum

Aschen­puttel

 

 

Hoff & Koch Land­schafts­ar­chi­tektur

Mit dem Frei­zeit­park Am Hausa­cker erhielt Bochum auf einem alten Fußball­platz einen klima­ge­rechten und das Mitein­ander fördernden Frei­raum.

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Quar­tiers­zen­trum

Der „Frei­zeit­park Am Hausa­cker“ in Bochum ist ein viel­sei­tiges, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung. Er ist das Ergebnis der Trans­for­ma­tion eines klas­si­schen Fußball­platzes im Ruhr­ge­biet, also mit unge­liebtem Tennen­belag, in ein multi­funk­tio­nales, grünes Quar­tiers­zen­trum mit zahl­rei­chen Ange­boten für Bewe­gung und Begeg­nung. Planer und Betreiber verfolgten dabei das Ziel, die vorhan­denen Frei­zeit­flä­chen zu bewahren und heutigen Ansprü­chen an Sport und Frei­zeit gerecht weiter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Anlage bettet sich deut­lich mehr in das grüne Bild der sie umschlie­ßenden Klein­gar­ten­an­lage ein, als dies früher mit dem mono­funk­tio­nalen Fußball­feld möglich war. Dazu tragen auch Gehölze, Stauden und Rasen­flä­chen bei. Durch drei neue Wege­an­bin­dungen zur Klein­gar­ten­an­lage wird der Anschluss an die Umge­bung verbes­sert und ein Durch­queren der Anlage gewähr­leistet.

 

Sport­ver­halten

Die Frei­luft­halle ist das sport­liche Zentrum der Anlage. Sie bietet Platz für Fußball, Basket­ball, Hand­ball, Fitness- und Gymnas­tik­kurse sowie schu­li­sche und soziale Veran­stal­tungen. Der Frei­zeit­park Am Hausa­cker bietet darüber hinaus einen Spiel­platz mit Wasser­spiel­be­reich, Multi­funk­ti­ons­flä­chen, bunde­li­ga­taug­liche Boule-Bahnen, eine groß­zü­gige Wiese, Bereiche für Senio­ren­fit­ness und Calis­the­nics, inklu­sive Elemente wie Nest­schau­keln und Boden­tram­po­line, die auch von Roll­stuhl­fah­rern und ihren Begleit­per­sonen genutzt werden können, sowie eine Terrasse, Aufent­halts­be­reiche und miet­bare Stugas (das sind kleine Holz­hütten nach schwe­di­schem Vorbild, die an Vereine vermietet werden).

Der Frei­zeit­park Am Hausa­cker trägt dem verän­derten Sport­ver­halten unserer Gesell­schaft (klei­nere Gruppen, infor­meller Sport, Indi­vi­dua­li­sie­rung) genauso Rech­nung wie den heutigen Anfor­de­rungen an Klima­schutz, Nach­hal­tig­keit, Gene­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit und Inklu­sion.

Klima­an­pas­sung

Das Konzept berück­sich­tigt Aspekte der Klima­an­pas­sung, der Biodi­ver­sität, des Regen­was­ser­ma­nage­ments und verbindet sie mit Elementen des Sports und den neuen sozialen Funk­tionen der Anlage als Quar­tiers­zen­trum.

Nach der Entsie­ge­lung des ehema­ligen Sport­platzes domi­nieren jetzt Vege­ta­ti­ons­flä­chen die Anlage. An vielen Stellen wurden Versi­cke­rungs­mulden und Rigolen (unter­ir­di­sche Wasser­spei­cher) geschaffen. Hier wird das Regen­wasser, das auf Dächern und Flächen der Anlage anfällt, für die Bewäs­se­rung von Pflanzen und Gehölzen einge­leitet und gezielt zur Bewäs­se­rung der Bäume genutzt. Darüber hinaus wurden 60 Bäume, Strauch- und Stau­den­flä­chen sowie Früh­lings­blüher gepflanzt, die dem Klima­wandel stand­halten.

Einge­bunden in die bestehenden Struk­turen des Sport­platzes und der umge­benden Klein­gärten wächst der Frei­zeit­park Am Hausa­cker immer mehr zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Raum zusammen.

Fotos

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Der Schuh passt

Der Frei­zeit­park Am Hausa­cker ist barrie­re­frei und inklusiv; Ein zentraler, grüner Aufent­haltsort mit Raum für alle Alters­gruppen und alle körper­li­chen Voraus­set­zungen – und gleich­zeitig ein sozialer Ort mit Raum für Ideen, Gemein­sam­keit, Krea­ti­vität, eine Heimat von Gruppen und Events.

Mit dem Frei­zeit­park Am Hausa­cker erhielt Bochum auf einem alten Tennen-Fußball­platz einen gesunden, klima­ge­rechten und das Mitein­ander fördernden Frei­raum. Frei nach den Gebrü­dern Grimm: Der Schuh passt.

Projekt­daten

Archi­tekt

Hoff & Koch Land­schafts­ar­chi­tektur
Augen­erstr. 45
D — 45276 Essen

Bauherr

Stadt Bochum
Referat für Sport und Bewe­gung

Eröff­nung

2021

Adresse

Frei­zeit­park Am Hausa­cker
Am Hausa­cker
D — 44807 Bochum

Fotos

SMC2 / Andia Mielek
Stadt Bochum
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Johannes Bühl­be­cker
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Flower Quilt

Flower Quilt

Schwamm­land und

Blumen­meer

 

 

Turen­scape

Mit über 3 Mio. Besu­chern pro Jahr ist Flower Quilt Motor der Stadt­ent­wick­lung – und Antwort auf die Heraus­for­de­rungen des Klima­wan­dels.

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Sanftes Gefälle und Skywalk

Der Santaishan Forest Park ist das Ergebnis der Trans­for­ma­tion einer verlas­senen Land­schaft in ein städ­ti­sches Entwick­lungs­ge­biet. Um dies zu errei­chen, entwi­ckelten die Land­schafts­ar­chi­tekten von Turen­scape ein terras­siertes Blumen­meer, genannt „The Flower Quilt”.

Das Projekt feiert die tradi­tio­nelle Land­schaft aus Feldern, Obst­gärten, Wäldern und Wasser­stellen. Die Planer nutzten das sanfte Gelände, um terras­sierte Felder zu schaffen und diese in ein spek­ta­ku­läres Patch­work aus Wiesen und Nutz­pflanzen zu verwan­deln.

Ein Rundweg und ein Netz­werk von Fußgän­ger­wegen verbinden die gestal­teten und vorhan­denen Land­schafts­ele­mente mitein­ander. Der Skywalk bietet Besu­chern eine zusätz­liche, uner­war­tete Perspek­tive, um diese Farben­pracht zu erleben. Darüber hinaus wurden Pavil­lons und Ruhe­zonen über die Land­schaft verteilt. Sie bieten Besu­chern Gele­gen­heit zum Inne­halten und zum Staunen.

Vom Ärgernis zur Attrak­tion

Flower Quilt ist die Haupt­kom­po­nente des 312 Hektar großen Santaishan Forest Park am Stadt­rand von Suqian (5 Mio. Einwohner) in der ostchi­ne­si­schen Provinz Jiangsu.

Das Gelände bestand bei Planungs­be­ginn aus einem verlas­senen Sammel­su­rium von Farmen und Obst­gärten, welches von schlechten Böden und starker Erosion geplagt wurde. Die Stadt­ver­wal­tung wollte das umlie­gende Gebiet als „Hubin New District“ entwi­ckeln, doch fand das Projekt trotz erheb­li­cher Inves­ti­tionen in die lokale Infra­struktur viele Jahre lang kein Inter­esse bei Inves­toren.

Dann entstand die Idee, den Standort des Santaishan Forest Park als Kata­ly­sator zu nutzen, um den neuen Distrikt endlich zu entwi­ckeln. Aus dem Ärgernis wurde eine Attrak­tion, und das zu mini­malen Kosten.

Schwamm­land

Inspi­riert von klas­si­schen chine­si­schen Anbau­tech­niken wurden Stra­te­gien verwendet, um das Gelände zu trans­for­mieren.

Turen­scape verwan­delten das raue Gelände in ein Patch­work von Terrassen, die es den dünnen Böden ermög­li­chen, Wasser zu spei­chern, bewäs­sert und damit nutzbar zu werden. Dazu erschufen sie eine poröse Land­schaft (das „Schwamm­land“), indem sie eine Reihe von Teichen zwischen den Terrassen verteilten, die das Wasser während der Monsun­zeit zurück­halten und ganz­jährig eine Quelle für die Bewäs­se­rung bereit­stellen.

Diese Teiche bieten darüber hinaus Lebens­raum für viel­fäl­tige einhei­mi­sche und “produk­tive” Arten – vor allem aroma­ti­sche Pflanzen, Heil­kräuter, Schnitt- und Trocken­blumen, die geerntet werden können.

Geleitet von der alten Weis­heit der Frucht­folge und Misch­kultur ist das Flower Quilt als dyna­mi­sche Collage aus Farben und Texturen konzi­piert, die konti­nu­ier­lich durch die wech­selnden Jahres­zeiten blüht.

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Resi­lienz und Tourismus

Im Mai 2015 eröffnet, zieht das Flower Quilt jedes Jahr mehr als 3 Millionen Besu­cher an und ist damit ein führendes Touris­mus­ziel in Ostchina. Gleich­zeitig wurde eine Blumen- und Obst­händ­ler­kette mit dem Marken­namen „Flower Quilt” („Na Tian“) etabliert. Die Umge­bung des Flower Quilt ist zu einem blühenden neuen Stadt­viertel geworden, das stetig neue Bewohner anzieht.

Dieses Projekt zeigt ausge­spro­chen eindrucks­voll, wie bei geschickter Planung Land­schaft durch Trans­for­ma­tion und Schön­heit sowohl als Kata­ly­sator für die Stadt­ent­wick­lung als auch als Antwort auf die Heraus­for­de­rungen des Klima­wan­dels fungieren kann.

Projekt­daten

Archi­tekt

Turen­scape (Beijing HQ)

Kongjian Yu, Shi Chun, Jia Jun, Yan Bin, Lin Li, Feng Xianjun, Su Xin, Liu Xiangjun, Huang Jinyi, Gong Yao, Song Qiuyue

Bauherr

Suqian Muni­cipal Govern­ment
China

Eröff­nung

2015

Adresse

Santaishan Forest Park
Hu Bin Xin Qu
Suyu District, Suqian
Jiangsu
China

Fotos

Turen­scape

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Barranca­ber­meja

Über­da­chung für die Parks von Barranca­ber­meja

Archi­tektur ist Action

Ein Dach über einer Sport­fläche kann eine Menge bewirken. Dieses hier befindet sich in Barranca­ber­meja, einer Stadt mit 191.000 Einwoh­nern im Norden Kolum­biens. Es geht hier nicht nur Witte­rungs­schutz, sondern auch um soziale Inter­ak­tion.

„Archi­tektur ist Action”, sagen die Archi­tekten.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Barranca­ber­meja

Diese über­dachte Fläche mit Frei­zeit- und Sport­ein­rich­tungen befindet sich in Barranca­ber­meja, einer Stadt mit 191.000 Einwoh­nern im Norden Kolum­biens, am Ufer des Flusses Magda­lena. Das insge­samt 7.000 m² große öffent­liche Zentrum ist durch eine modu­lare Struktur geschützt, die auf schlanken Säulen ruht und zukünf­tige Erwei­te­rungen ermög­licht.

Das System der lang­ge­streckten Rhomben beinhaltet Öffnungen zum Filtern des Sonnen­lichts und außerdem Venti­la­toren, Sprinkler, Laut­spre­cher und eine Beleuch­tungs­an­lage.

Prototyp

Ziel dieses Projektes ist es, den Prototyp eines offenen Raums für die Parks von Barranca­ber­meja in einem schwie­rigen sozialen Umfeld zu schaffen.

Das modu­lare System besteht aus einem lang­ge­streckten Rhombus, das sich verviel­facht und in einem Grund- oder einem Komple­men­tärm­odul wieder­ver­ei­nigt. So entsteht eine anpas­sungs­fä­hige und progressiv wach­sende Struktur. Das Ergebnis ist das Dach über der Anlage.

Beson­ders macht diese Über­da­chung die Wahr­nehm­bar­keit von Feuch­tig­keit, Hitze, Kälte und Licht. Elemente wie Licht­fil­tra­tion, Venti­la­toren, Schall­ab­sorber und Wasser­sprüher schaffen eine Atmo­sphäre, die den Menschen für die Bezie­hung des eigenen Körpers zur Natur sensi­bi­li­siert.

Struktur

Die Struktur fungiert als Instru­ment und Grund­modul zur Förde­rung jegli­cher Akti­vi­täten in Barranca­ber­meja. Diese reichen von sport­li­chen, spie­le­ri­schen, wirt­schaft­li­chen, akade­mi­schen und kultu­rellen Akti­vi­täten bis hin zum sozialen Mitein­ander.

Alles profi­tiert von ihrer offenen Art, die auf Inter­ak­tionen zwischen Menschen und mit der Natur hinaus will.

Fotos

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Projekt­daten

Archi­tekt

El Equipo Mazz­anti
Calle 69 No. 10 – 06 
Bogotá
Kolum­bien

Bauherr

Muni­cipio de Barranca­ber­meja

Eröff­nung

2016

Team

Gian­carlo Mazz­anti, Carlos Medellín, Humberto Mora, Simón Escabi, Juan Carlos Zapata, Luz Rocío Lamprea, Juan Carlos Zapata, Laura Pachón, Lorena Mendoza, Manuela Dangond, Andrés Melo,  Juan Esteban Parra, Julian Quiroz, Pablo Maal

Trag­werk: Nicolás Parra

Fotos

Alejandro Arango – Pequeño Robot
Dirección de foto­grafía: Mariana Bravo

Text

El Equipo Mazz­anti

Pläne & Visua­li­sie­rungen

El Equipo Mazz­anti

Die Archi­tekten von El Equipo Mazz­anti sehen das so: „Archi­tektur ist Action. Wir indu­zieren Hand­lungen, Gescheh­nisse und Bezie­hungen, aus denen wir Formen, Muster und offene mate­ri­elle Orga­ni­sa­tionen entwi­ckeln, die wiederum sozialen Zielen folgen. Damit wollen wir neue Verhal­tens­weisen und neue Dyna­miken auslösen, die Menschen ermu­tigen, auf eine Art und Weise zu handeln, die sie sich niemals vorstellen konnten.“

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Nisarga Art Hub

Nisarga Art Hub

Das Dach als Tribüne

Ein wunder­bares Beispiel für die Nutzung von Dächern, in diesem Fall als Tribüne eines Amphi­thea­ters.

Mit einer Neigung von 35° und seinen Öffnungen und Ober­lich­tern lässt dieses Dach das Licht hinein, nicht aber die Hitze. Spek­ta­kulär wird es durch die Sitz­plätze.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Tribüne

Wir haben hier schon des Öfteren Projekte vorge­stellt, bei denen das Dach als fünfte Fassade genutzt wurde – zum Beispiel als Fußball­feld, als Spiel­platz oder als Aussichts­platt­form.

Das Nisarga Art Hub in Erna­kulam, Kerala, Indien nutzt sein Dach als Tribüne für ein Amphi­theater.

Tribute

Der von tradi­tio­nellen Dächern von Kerala inspi­rierte Entwurf von Wall­ma­kers erhebt sich neben Reis­fel­dern und erin­nert an eine Zeit, in der ähnliche große Dächer in der Region vorherrschten. Diese Dächer waren zwar ein guter Wärme­schutz, ließen aber kaum Öffnungen und damit nur wenig Licht­ein­fall zu.

Ober­lichter

Dieses Dach ist anders. Ganz anders.

Mit einer Neigung von 35° und seinen Öffnungen und Ober­lich­tern lässt es das Licht hinein, nicht aber die Hitze. Spek­ta­kulär und, um es mit den Worten der Planer zu sagen, „zum Helden der Geschichte“, wird das Dach durch die Sitz­plätze.

Archi­tekt

Wall­ma­kers
Vinu Daniel, Oshin Marian Varug­hese, Subhro­dipta Ghosh, Rosh V. Saji

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
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The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
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Das Nisarga Art Hub will eine Resi­denz für Kunst und Kultur schaffen, in der Menschen inter­agieren und sich zu Veran­stal­tungen treffen können.

Der Hori­zont der Reis­felder

Das Nisarga Art Hub entstand durch die Initia­tive einer Musi­ker­fa­milie. Die wollte eine Resi­denz für Kunst und Kultur schaffen, in der Menschen inter­agieren und sich zu Veran­stal­tungen treffen können.

Die in dieser Gegend typi­schen und tradi­tio­nellen “Kerala-Dächer” waren das einzige Merkmal am Hori­zont der Reis­felder. Aus dieser Situa­tion entstand die Idee, das Dach im Sinne des Mitein­an­ders aufzu­bre­chen, um Ober­lichter einzu­bauen, die das Licht herein­strömen lassen. 

Streuung durch Jute­sack­rollen

Die stra­te­gisch ange­legten Unter­bre­chungen im Dach lassen Licht einströmen, das durch Jute­sack­rollen gestreut wird, und ermög­li­chen das Entwei­chen der heißen Luft. Wieder­ver­wen­dete Laterit­blöcke aus abge­ris­senen Gebäuden bilden die Veranda vor dem Haus.

Ober­lichter als Sitz­plätze

Die Dach­nei­gung passt zur Neigung eines Amphi­thea­ters – und so wurde aus der Idee der Entschluss, Dach und Ober­lichter als Sitz­plätze für das Publikum zu nutzen. Wenn man zusätz­lich einen Teil des Pools mit einer Reihe von Holz­planken über­deckt, entstehen Bühne und Tribüne für Open-Air-Konzerte mit bis zu 80 Plätzen.

Schutt aus der Nach­bar­schaft

Auch die sons­tige Bauweise ist mehr als naturnah.

Die Wände des Nisarga Art Hub wurden mit einer paten­tierten Scha­lungs­mau­er­technik aus Bauschutt aus der Nach­bar­stadt und Erde vom Grund­stück errichtet. Sie tragen sogar ein vier Meter weit auskra­gendes Tonstudio im ersten Ober­ge­schoss.

Standort

Erna­kulam, Kerala
Indien

Eröff­nung

2023

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Das Gebäude ist wie eine Musik gestaltet, bei der die Pausen zwischen den Noten wich­tiger sind als die Noten selbst.

Kultu­reller Zufluchtsort

Das Gebäude ist wie eine Musik gestaltet, bei der die Pausen zwischen den Noten wich­tiger sind als die Noten selbst. Wo die gebaute Archi­tektur aufhört und die leeren Räume dazwi­schen – wirken.

Das Nisarga Art Hub ist eine Art kultu­reller Zufluchtsort, an dem sich Menschen für Kunst und kultu­relle Akti­vi­täten treffen können. Das Projekt feiert die tradi­tio­nelle Kultur Keralas und ist gleich­zeitig ein modernes Spie­gel­bild der Geschichte.

Quitsch­le­bendig

Die Ober­lichter leuchten, wenn die Sonne über Kochi unter­geht, und lassen das Amphi­theater in einem beru­hi­genden Licht erscheinen.

Der Nisarga Art Hub ist eine quitsch­le­ben­dige, atmende Hommage an die Verbin­dung von Archi­tektur, Kultur und Umwelt in der farben­frohen Land­schaft Keralas – und das nicht nur bis unters Dach, sondern auch drauf.

Fotos

Syam Sree­sylam

Text

Johannes Bühl­be­cker
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