Skak­ke­ringen

Skak­ke­ringen in Etne

Cooler als drinnen

 

PIR2 & LOCAL

Skak­ke­ringen zeigt, wie aus einem tristen Schulhof durch Betei­li­gung von Jugend­li­chen, Vereinen und Kommune ein multi­funk­tio­naler Akti­vi­täts­park entstehen kann, der Sport, Kultur und Begeg­nung verbindet. Mit einfa­chen, flexi­blen Struk­turen entstehen leben­dige Frei­räume für verschie­dene Nutzer­gruppen.

Parti­zi­pa­tion als Schlüssel

Skak­ke­ringen ist Schulhof, Akti­vi­täts­park und Treff­punkt zugleich – und das direkt am Kultur­zen­trum Skakke in Etne (Vest­land, Norwegen). Entworfen von PIR2 und LOCAL gemeinsam mit Jugend­li­chen, Vereinen und der Kommune, entstand ein Modell­pro­jekt, das sich gegen Einsam­keit, Bewe­gungs­mangel und fehlende Aufent­halts­qua­lität im Freien enga­giert.

Der ursprüng­liche Schulhof war eine graue Asphalt­fläche mit Basket­ball­korb, zwei Tisch­ten­nis­platten und ein paar Bänken. Er wurde kaum genutzt – den Jugend­li­chen fehlte ein Ort, an dem sie sich will­kommen fühlten. Die Gemeinde setzte daher ein klares Ziel:
„Es soll draußen cooler sein als drinnen.“

In Work­shops, Vor-Ort-Bege­hungen und inter­ak­tiven Design­pro­zessen brachten Schüler:innen und lokale Initia­tiven ihre Wünsche ein:

  • mehr Grün und Aufent­halts­qua­lität
  • kräf­tige Farben und Beleuch­tung
  • Kletter- und Turn­ele­mente
  • Ball­spiel­flä­chen
  • über­dachte Treff­punkte

Das Ergebnis: ein Raum, der sich direkt an den Bedürf­nissen der jungen Menschen orien­tiert und zugleich allen Bürger:innen offen­steht.

Der rote Rundweg

Herz­stück von Skak­ke­ringen ist der rote Rundweg, der das Areal fasst und Bewe­gungen leitet.

  • Seine flexible Mitte ist nutzbar für Sport, Konzerte, Theater, Märkte oder Open-Air-Kino.
  • Der Pavillon dient als Bühne und Wetter­schutz für Veran­stal­tungen.
  • Die grünen Ränder bieten kleine Gärten, Sitz­stege und Treff­punkte.
  • Das Konzept kombi­niert aktive und ruhige Zonen und ist damit ideal für gene­ra­ti­ons­über­grei­fende Nutzung.

Skak­ke­ringen dient nicht nur als Schulhof der Enge Secon­dary School, sondern auch als Bühne für Konzerte, Sport­tur­niere und Märkte. Das Projekt wird getragen von Akteuren wie dem Kultur­haus Skakke, dem Etne Cup oder dem Fest Etne­mark­naden. Damit wird der Platz zu einer sozialen Dreh­scheibe des Ortes.

Was wir hier lernen können

Das norwe­gi­sche Beispiel zeigt Ansätze, die sich direkt auf unsere Städte, Gemeinden und Sport­ver­eine über­tragen lassen:

  1. Multi­funk­tion statt Mono­funk­tion

Ein Platz kann Schulhof, Sport­feld, Park und Event­fläche zugleich sein. Das stei­gert die Auslas­tung und recht­fer­tigt Inves­ti­tionen auch bei knappen Budgets.

  1. Betei­li­gung erhöht Akzep­tanz

Die früh­zei­tige Einbin­dung von Jugend­li­chen, Vereinen und Bürger:innen führt zu höherer Iden­ti­fi­ka­tion und nach­hal­tiger Nutzung.

  1. Einfach, robust, flexibel

Klar struk­tu­rierte Elemente wie ein Rundweg, eine flexible Mitte und grüne Aufent­halts­in­seln brau­chen wenig Technik, sind kosten­günstig und pfle­ge­leicht.

  1. Offen­heit & Nied­rig­schwel­lig­keit

Freier Zugang senkt Barrieren und fördert Alltags­be­we­gung. Das stärkt nicht nur die Gesund­heit, sondern auch den sozialen Zusam­men­halt.

  1. Impulse für Stadt­ent­wick­lung

Skak­ke­ringen ist Teil einer geplanten Achse der Akti­vität, die das Orts­zen­trum, die Marina und Sport­an­lagen verbindet – ein Gedanke, der auch für deut­sche Kommunen span­nend ist, wenn es um Verknüp­fung von Infra­struktur geht.

Projekt­daten

Land­schafts­planer

PIR2
Vulkan 11
0178 Oslo
Norwegen

Archi­tekt

Local
Øvre korskir­ke­all­men­ningen 7
5017 Bergen
Norwegen

Eröff­nung

2024

Adresse

Skak­ke­ringen
Stron­da­vegen 3
Etne muni­ci­pa­lity in Vest­land county
Norwegen

Fotos

Artishot

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

[dica_divi_carousel item_width_tablet=“100%” item_width_phone=“100%” item_width_last_edited=“on|phone” show_items_desktop=“1” show_items_tablet=“1” multislide=“on” transition_duration=“1000” loop=“on” autoplay=“on” hoverpause=“on” autoplay_speed=“3500” arrow_nav=“on” item_spacing=“10” item_vertical_align=“flex-start” advanced_effect=“1” arrow_nav_color=”#5E5C4D” arrow_bg_color=”#FFFFFF” dots_color=“#FAF4E4” dots_active_color=”#5E5C4D” overlay_color_field_bgcolor=“rgba(255,255,255,0.85)” carousel_container_margin=”||50px||false|false” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” title_font=“Roboto Condensed||||||||” body_font=“Roboto Condensed||||||||” width=“75%” width_tablet=“100%” width_phone=“100%” width_last_edited=“on|tablet” custom_margin=”|50px||30px|false|false” custom_margin_tablet=”|50px||30px|false|false” custom_margin_phone=”|0px|0px|0px|false|false” custom_margin_last_edited=“on|phone” custom_padding_tablet=”” custom_padding_phone=”||0px||false|false” custom_padding_last_edited=“on|phone” global_colors_info=”{}”][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/08/800px_Plan-diagrams-01.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/08/800px_Plan-diagrams-03.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/08/800px_Plan-diagrams-06.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/08/1000px_Elevation-diagrams_2-01.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/08/1000px_Elevation-diagrams_2-03.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/08/1000px_Elevation-diagrams_2-05.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][/dica_divi_carousel]

Video

Unser News­letter

Ihre Bühne

Publi­zieren Sie Ihr Projekt oder Ihr Produkt hier!

Frei­burger Turner­schaft

Frei­burger Turner­schaft Skill­park und Stadion Areal

Offen für alles

 

Spor­tA­trium

Die Frei­burger Turner­schaft hat auf ihrem Vereins­ge­lände in den letzten Jahren gleich zwei außer­ge­wöhn­liche Outdoor-Sport­pro­jekte verwirk­licht. Beide Anlagen berei­chern das Angebot in punkto Viel­falt, Nutzer­freund­lich­keit und Flächen­ef­fi­zienz unge­mein, und beide schaffen Trai­nings­mög­lich­keiten, die für alle Alters­klassen und Leis­tungs­stufen attraktiv sind.

Alles für alle

Die Frei­burger Turner­schaft von 1844 e. V. zählt zu den größten und tradi­ti­ons­reichsten Sport­ver­einen Südba­dens. Mit ihrem weit­läu­figen Vereins­ge­lände direkt an der Dreisam und in unmit­tel­barer Nähe zum Drei­sam­sta­dion bietet sie ideale Voraus­set­zungen, um Sport­flä­chen wie den Skill­park und das Stadion Areal harmo­nisch in die bestehende Infra­struktur zu inte­grieren. Beide Anlagen haben eine Reihe gemein­samer Merk­male:

  • Inklu­sion & Barrie­re­frei­heit: Alle Anlagen sind so geplant, dass sie auch mit Roll­stuhl oder Kinder­wagen genutzt werden können.
  • Viel­sei­tig­keit: Beide Flächen decken ein breites Spek­trum sport­li­cher Fähig­keiten ab, von Ausdauer über Kraft und Schnel­lig­keit bis hin zu Koor­di­na­tion und Beweg­lich­keit.
  • Kompakte Flächen­pla­nung: Auf relativ kleinen Arealen wurde durch clevere Anord­nung der Geräte ein maxi­maler Nutzen erzielt.
  • Indi­vi­du­elle Ferti­gung: Wo Stan­dard­lö­sungen nicht ausreichten, entwi­ckelten die Planer maßge­schnei­derte Geräte in eigener Produk­tion.

Beide Projekte profi­tieren von ihrer zentralen Lage direkt an der Schwarz­wald­straße – zwischen Drei­sam­sta­dion, Jugend­her­berge und Strandbad – und sind somit auch für Stadi­on­be­su­cher, Spazier­gänger oder Jogger attraktiv.

Planung und Umset­zung beider Projekte stammen von Spor­tA­trium.

Der Skill­park

Messen, verglei­chen, besser werden: Der 2024 fertig­ge­stellte Skill­park bietet auf 165 m² ein kompaktes Trai­nings­areal, das ganz auf digi­tale Mess­bar­keit und sport­liche Heraus­for­de­rungen setzt. Hier können Nutzer ihre Leis­tungen in verschie­denen Diszi­plinen testen und verbes­sern.

Zu den High­lights der Ausstat­tung gehören

  • Elek­tro­ni­sche Sprint­mes­sung
  • Wurf- und Schuss­mess­an­lagen
  • Inter­ak­tive Touch-Cardio-Walls
  • Calis­the­nics-Anlage mit Zeit­mes­sung
  • Slack­line, Tram­polin, Weit- und Hoch­sprung­mes­sung

Das Konzept richtet sich an ambi­tio­nierte Sportler und alle, die Spaß an mess­baren Fort­schritten haben, vom Mitglied der Frei­burger Turner­schaft über Schul­sport­gruppen bis zum Sport­kin­der­garten. Beson­ders ist die Inte­gra­tion in das vereins­ei­gene Wege­kon­zept, sodass der Skill­park optimal in den Vereins­alltag einge­bettet ist.

Das Stadion Areal

Mit dem Stadion Areal folgte 2025 das zweite große Outdoor­pro­jekt. Auf 280 m² entstand entlang der ehema­ligen Lauf­bahn ein multi­funk­tio­naler Fitness­park, der Kraft­trai­ning, Koor­di­na­tion und spie­le­ri­sche Bewe­gung mitein­ander verbindet.

Seine Beson­der­heiten sind

  • Calis­the­nics- und Crossfit-Anlage
  • Senso­mo­torik-Parkour mit Hüpf­steinen, Slack­line und Tram­po­linen
  • Contain­erlö­sung für Trai­nings­ma­te­ria­lien wie Hanteln, Bälle oder Gymnas­tik­matten
  • Gelenk­scho­nender EPDM-Boden für Warm-up und Cool-down

Hier trai­nieren nicht nur Mitglieder der Frei­burger Turner­schaft. Auch Jogger an der Dreisam oder Stadi­on­be­su­cher finden hier eine sport­liche Ergän­zung zu ihrem Ausflug. Das Angebot richtet sich gezielt an alle Gene­ra­tionen, von Kindern und Jugend­li­chen über Fami­lien bis hin zu Senioren.

Zwei Konzepte, ein Ziel

Ob leis­tungs­ori­en­tiertes, mess­bares Trai­ning im Skill­park oder brei­ten­sport­li­ches Outdoor-Fitness im Stadion Areal: Beide Anlagen zeigen, wie eine moderne Vereins­ent­wick­lung aussehen kann – nämlich durch­dacht geplant, ziel­grup­pen­über­grei­fend nutzbar und optimal in die Umge­bung inte­griert.

Mit dem Skill­park und dem Stadion Areal setzt die Frei­burger Turner­schaft ein starkes Zeichen, wie Sport­flä­chen im 21. Jahr­hun­dert aussehen können. Kompakt, viel­seitig und offen für alle.

Projekt­daten

Planer

Spor­tA­trium GmbH
Zeller­straße 17/1
D – 73235 Weilheim/Teck

Bauherr

Frei­burger Turner­schaft von 1844 e.V.
Schwarz­wald­strasse 181
D – 79117 Frei­burg

Eröff­nung

2024 (Skill­park)
2025 (Stadion Areal)

Adresse

Frei­burger Turner­schaft Skill­park
Frei­burger Turner­schaft Stadion Areal
Schwarz­wald­strasse 181
D – 79117 Frei­burg im Breisgau

Fotos

Spor­tA­trium

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Unser News­letter

Ihre Bühne

Publi­zieren Sie Ihr Projekt oder Ihr Produkt hier!

Parque Quin­tana Roo

Parque Quin­tana Roo

Pure Schön­heit

 

AIDIA Studio

Von der Müll­kippe zum Messe­ge­lände: Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal ist Austra­gungsort einer großen Land­wirt­schafts­messe und gleich­zeitig Stadt­park. Mit Frei­luft­hallen.

Trans­for­ma­tion

Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal, der Haupt­stadt des gleich­na­migen mexi­ka­ni­schen Bundes­staates, ist das wunder­bare Ergebnis der Trans­for­ma­tion einer Müll­de­ponie zu einem weit­läu­figen ökolo­gi­schen Stadt­park.

Der Park bietet ein viel­fäl­tiges Angebot an Frei­zeit­ein­rich­tungen, darunter einen Skate­park, einen groß­zü­gigen Parkour-Garten, Outdoor-Fitness­be­reiche sowie Multi­sport- und Kinder­spiel­flä­chen – unter­ge­bracht in drei indi­vi­duell gestal­teten Frei­luft­hallen.

Der Anlass des Projekts war der Bedarf an einem neuen Veran­stal­tungsort für die jähr­liche Vieh- und Land­wirt­schafts­messe. Diese Messe hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeu­tenden jähr­li­chen Volks­fest entwi­ckelt, das Konzerte, Fahr­ge­schäfte und Kunst­hand­werks­märkte umfasst.

Die Planung stammt von AIDIA Studio.

Dschungel

Das neu entwi­ckelte Messe­ge­lände erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar. Das Grund­stück liegt im subtro­pi­schen Dschungel, was die beson­dere Chance bot, das Areal in einen städ­ti­schen Park mit viel­fäl­tigen, ganz­jährig nutz­baren Frei­zeit­ein­rich­tungen zu verwan­deln.

Chetumal ist die Haupt­stadt des Bundes­staates Quin­tana Roo, zu dem auch die Touris­ten­ziele Cancún, Tulum und Bacalar in der mexi­ka­ni­schen Karibik gehören. Während die Bade­orte im Norden an Beliebt­heit gewannen, entwi­ckelte sich Chetumal zu einem wich­tigen Versor­gungs­zen­trum. Die Stadt, die lange Zeit unter einem Mangel an hoch­wer­tigen öffent­li­chen Räumen litt, gewinnt durch die Rück­ge­win­nung von Flächen zuneh­mend an Aufent­halts­qua­lität.

Orga­ni­sa­tion

Das trapez­för­mige Grund­stück misst 200 mal 400 Meter und wird über einen ring­för­migen Stra­ßen­ver­lauf mit Stell­plätzen erschlossen. Entlang dieses Rings entstand zudem ein 800 Meter langer Lauf- und Radweg.

Die Ausstat­tung umfasst drei Frei­luft­hallen, darunter eine Arena für bis zu 1.000 Zuschauer, die sowohl für Sport­ver­an­stal­tungen als auch Konzerte genutzt werden kann, über­dachte Basket­ball­plätze, Outdoor-Fitness­be­reiche. Einzel­han­dels­flä­chen und außerdem einen Skate­park, einen Kinder­spiel­platz und einen „Bürger­platz“ am Eingang des Geländes.

Dieser Bürger­platz wird von elf Ceiba-Bäumen einge­fasst, die als heilige Bäume Mexikos gelten. Jeder Baum steht dabei symbo­lisch für einen der elf Land­kreise von Quin­tana Roo. Von hier aus führen Wasser­läufe durch das Areal, welche die Besu­cher zu den verschie­denen Einrich­tungen leiten und dabei ein flie­ßendes, nicht-hier­ar­chi­sches Raum­er­lebnis schaffen, das schließ­lich an der Arena, dem größten Bauwerk des Parks, endet.

Kreise

Die Wege zwischen den kreis­för­migen Baukör­pern verlaufen entlang von Tangen­ten­bögen, welche die ansonsten starren Grund­stücks­grenzen auflo­ckern und gleich­zeitig die Viel­falt der Gebäu­de­typen in das Gesamt­kon­zept einfügen.

Dieses Konzept ermög­lichte es dem Planungs­team, das Thema „biophile Gestal­tung“ konse­quent weiter­zu­ent­wi­ckeln – sowohl aus der Vogel­per­spek­tive in Form des über­ge­ord­neten Master­plans als auch aus Nutzer­sicht, durch das unmit­tel­bare Erleben der Natur inner­halb des Parks. Zudem kamen para­me­tri­sche Entwurfs­werk­zeuge zum Einsatz, die eine ästhe­tisch anspruchs­volle und zugleich effi­zi­ente Form­fin­dung ermög­lichten.

Im Ergebnis entstand eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Gebäu­de­typen, bei denen beispiels­weise hyper­bo­li­sche Para­bo­loide an die jewei­lige Nutzung ange­passt wurden. Gemeinsam ist allen Bauwerken der kreis­för­mige Grund­riss, jedoch mit jeweils eigen­stän­diger konstruk­tiver Lösung.

Schön­heit

Die geringe Bebau­ungs­dichte des Parks dient dem maxi­malen Erhalt natür­li­cher Grün­flä­chen – ein wesent­li­cher Aspekt ange­sichts des heißen und feuchten Klimas in der Region. Sämt­liche verwen­deten Mate­ria­lien für Plätze und Gebäude sind in hellen Beige-Tönen gehalten. Gemeinsam mit den leichten Metall­struk­turen der Gebäude, den schlanken, oliv­grünen Stützen und den geschwun­genen Holz­ele­mente fügen sie sich bestens in die Umge­bung aus Kalk­stein und Wald ein, während die mit Fliesen gedeckten Dächer zuver­läs­sigen Schutz vor durchaus mögli­chem Stark­regen bieten.

Die Fassaden der radialen Gebäude greifen ein Ziegel­muster auf, das einer­seits die Ober­flä­chen­struktur belebt, ande­rer­seits durch Öffnungen für Luft­zir­ku­la­tion und natür­liche Belüf­tung sorgt. Sämt­liche Gebäude sind modular geplant, um eine wirt­schaft­liche Bauweise zu gewähr­leisten und den Errich­tungs­pro­zess effi­zient zu gestalten.

Pure Schön­heit.

Projekt­daten

Planer

AIDIA Studio

Rolando Rodri­guez Leal, Natalia Wrzask; José Luis Mulás, Mariano González, Nitze Magaña, Aran­zazú Sánchez, Mauricio Santi­bañez, Cecilia Simón, Emilio Vásquez, Rodrigo Wulf

Bauherr

Secre­tary of Agra­rian, Terri­to­rial, and Urban Deve­lo­p­ment

Eröff­nung

2024

Adresse

Parque Quin­tana Roo
Chetumal
Quin­tana Roo
Mexico

Fotos

Andrés Cedillo

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

Video

Panzer­halle Tübingen

Die Panzer­halle in Tübingen

Das öffent­liche Wohn­zimmer

 

Stadt Tübingen

Die Panzer­halle in Tübingen als eine der ersten Frei­luft­hallen Deutsch­lands steht für städ­ti­sche Nach­ver­dich­tung, urbane Leben­dig­keit und ein gelin­gendes Zusam­men­spiel von Wohnen, Kultur und Frei­zeit. Ein leben­diger Ort, an dem Geschichte, Gemein­schaft und modernes Stadt­leben zusam­men­kommen – mit viel Spiel­raum für die Zukunft.

Geschichte

Die Panzer­halle wurde 1934/35 als Reit­halle der Hinden­burg­ka­serne errichtet. Sie diente nach dem zweiten Welt­krieg als Infra­struktur der fran­zö­si­schen Armee, die bis 1991 im soge­nannten Fran­zö­si­schen Viertel statio­niert war. Nach dem Abzug der fran­zö­si­schen Truppen wurde die groß­flä­chige Kaserne einschließ­lich der Panzer­halle von der Stadt Tübingen erworben und im Rahmen eines städ­te­bau­li­chen Konzepts mit viel Bürger­be­tei­li­gung in ein leben­diges, gemischt genutztes Quar­tier trans­for­miert.

Aus der Hinden­burg­ka­serne wurde das Fran­zö­si­sche Viertel, aus dem Gebäude wurde die Panzer­halle, zunächst ein Ort für spon­tane Konzerte und Partys.

Umwand­lung

Die Umwand­lung der Panzer­halle in eine Frei­luft­halle erfolgte um die Jahr­tau­send­wende. Zunächst war ein Umbau zu einem öffent­li­chen Veran­stal­tungs­raum, einem Theater oder Kino geplant. Im Rahmen der folgenden Frei­raum­pla­nung verän­derte sich das Projekt dann jedoch zu einer der ersten deut­schen Frei­luft­hallen: Die Wände wurden heraus­ge­nommen, die Trag­struktur saniert und ein kleiner Toilet­ten­turm einge­baut.

Die Halle erhielt ein flaches Dach, aber halt keine Wände und wurde als offener Pavillon zum urbanen Treff­punkt mit bis zu 500 Sitz­plätzen für Veran­stal­tungen.

Archi­tek­to­nisch prägend ist die frei­ge­legte Trag­struktur: Über­dacht, aber offen, vermit­telt die Halle das Gefühl des Draußen-Seins, während sie gleich­zeitig Schutz vor Witte­rung bietet. Dieser städ­te­bau­liche Ansatz wurde 2006 im Rahmen der Archi­tektur-Bien­nale als „Symbol für leben­diges Stadt­en­semble“ hervor­ge­hoben.

Die Panzer­halle war nun ein multi­funk­tio­naler und über­dachter öffent­li­chen Platz.

Iden­tität

Heute ist die Panzer­halle, im Zusam­men­spiel mit den öffent­li­chen Frei­flä­chen drum­herum, ein Ort viel­fäl­tigster Nutzungen: Morgens trai­niert die Verkehrs­po­lizei mit Schul­klassen hier das rich­tige Verhalten im Stra­ßen­ver­kehr, nach­mit­tags spielen Kinder und Jugend­liche Basket­ball und Fußball. Abends und nachts treffen wird regen­si­cher gegrillt und zusam­men­ge­sessen – und an Wochen­enden finden Floh­märkte, Feste, Konzerte und Ausstel­lungen statt.

Nicht nur für die 2.400 Bewoh­nern des Fran­zö­si­schen Vier­tels, sondern auch für die benach­barten Viertel sind die Panzer­halle, der angren­zende Fran­zö­si­sche Platz und der 2005 entstan­dene Kinder­spiel­platz die zentralen Orte im Viertel. Zahl­reiche Auszeich­nungen bestä­tigen ihre Bedeu­tung.

Als iden­ti­täts­stif­tender, offener Ort steht die Panzer­halle bis heute für bürger­li­ches Enga­ge­ment, Nach­bar­schafts­pro­jekte und urbane Expe­ri­mente.

Zukunft

Die Panzer­halle wird auch zukünftig als Sport­stätte, kultu­relle Bühne, Begeg­nungsort und öffent­li­ches Wohn­zimmer genutzt. Ihre flexible, witte­rungs­ge­schützte Konstruk­tion erlaubt immer neue Formate, seien es Work­shops, Pop‑up‑Märkte oder tempo­räre Kunst­aus­stel­lungen.

Das Projekt zeigt eindrucks­voll, wie Indus­trie­bauten als öffent­li­cher Frei­raum, multi­funk­tio­naler Treff­punkt und kultu­relle Bühne sinn­voll weiter­leben können. Dabei bewahrt die Halle ihren histo­ri­schen Charme, verbindet öffent­li­chen Nutzen mit urbaner Qualität und bleibt dank ihrer offenen, wetter­ge­schützten Archi­tektur zukunfts­fähig.

Sie zeigt aber auch das riesige Poten­zial von Frei­luft­hallen, die dank über­schau­barer Kosten und hoher Flexi­bi­lität so viele Nutzungs­mög­lich­keiten bieten, und das auch im urbanen Kontext.

Projekt­daten

Planer & Bauherr

Univer­si­täts­stadt Tübingen
Stadt­sa­nie­rungsamt
Loret­to­platz 30
D – 72072 Tübingen

Trag­werk

Hans-Ulrich Ströbel
Lilli-Zapf-Str. 6
D – 72072 Tübingen

Land­schafts­pla­nung

werk­büro für frei­raum und land­schaft
Aixer Str 19
D – 72072 Tübingen

Eröff­nung

1999

Adresse

Panzer­halle Fran­zö­si­sches Viertel
Aixer Straße 60
D – 72072 Tübingen

Fotos

Stadt Tübingen
Manfred Grohe (Luft­bilder)

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Geschichte

[dica_divi_carousel item_width_tablet=“100%” item_width_phone=“100%” item_width_last_edited=“on|phone” show_items_desktop=“1” show_items_tablet=“1” multislide=“on” transition_duration=“1000” loop=“on” autoplay=“on” hoverpause=“on” autoplay_speed=“3500” arrow_nav=“on” item_spacing=“10” item_vertical_align=“flex-start” advanced_effect=“1” arrow_nav_color=”#5E5C4D” arrow_bg_color=”#FFFFFF” dots_color=“#FAF4E4” dots_active_color=”#5E5C4D” overlay_color_field_bgcolor=“rgba(255,255,255,0.85)” carousel_container_margin=”||50px||false|false” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” title_font=“Roboto Condensed||||||||” body_font=“Roboto Condensed||||||||” width=“75%” width_tablet=“50%” width_phone=“50%” width_last_edited=“on|desktop” custom_margin=”|50px||30px|false|false” custom_margin_tablet=”|50px||30px|false|false” custom_margin_phone=”|0px|0px|0px|false|false” custom_margin_last_edited=“on|phone” custom_padding_tablet=”” custom_padding_phone=”||0px||false|false” custom_padding_last_edited=“on|phone” global_colors_info=”{}”][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/06/1200px_F1000004.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/06/1200px_HBK_Kaserne_alt_bw.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/06/1200px_F1000007.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/06/1200px_panzerh4.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/06/1200px_Kopie-von-Franzoesisches-Viertel-06.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/06/1200px_corel016.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][/dica_divi_carousel]

Video

Unser News­letter

Ihre Bühne

Publi­zieren Sie Ihr Projekt oder Ihr Produkt hier!

Heilongtan Dome

Heilongtan Dome Music Hall

Home is where the Dome is

 

Studio Dali Archi­tects

Die Heilongtan Dome Music Hall von Studio Dali Archi­tects schreit nicht direkt nach Aufmerk­sam­keit, aber sie singt: leise, offen und mit der Gewiss­heit, genau an diesen Ort zu gehören.

Wurzeln schlagen

Der Heilongtan Dome (Music Hall) erhebt sich sanft am Eingang einer agro­kul­tu­rell geprägten Gemeinde in Chengdu, China, aus der leicht abfal­lenden Land­schaft.

Die Frei­luft­halle von Studio Dali Archi­tects schreit nicht direkt nach Aufmerk­sam­keit, aber sie singt: leise, offen und mit der ruhigen Gewiss­heit, genau an diesen Ort zu gehören. Umhüllt von Bäumen, Licht und Land­schaft erin­nert diese Halle mit ihren geschwun­genen Dächern an den Versamm­lungs­raum im Dorf – dort, wo Geschichten, Musik und Erin­ne­rungen unter einem Banyan-Baum ganz natür­lich Wurzeln schlagen.

Seine Lage am sanften Hang, am See und umrahmt von jungen Bäumen verbindet das Häus­liche mit dem Bäuer­li­chen, das Gestal­te­ri­sche mit dem Natür­li­chen.

Spiri­tu­elles Zentrum

Heilongtan ist der Name eines Neubau­ge­biets im Land­kreis Renshou in Meishan, der Heilongtan Dome ist hier der neue Eingang und das neue Wahr­zei­chen.

Der Entwurf orien­tiert sich an der tradi­tio­nellen Symbolik der Banyan-Bäume. Die stehen in dieser Gegend meist am Dorf­ein­gang und diesen als Orte der Begeg­nung wie der Ruhe. Die halb­of­fene Halle erin­nert an den Raum unter dem Wurzel­ge­flecht solcher Bäume und dient (so die Archi­tekten) als „spiri­tu­elles Zentrum“ der Gemeinde.

Genutzt wird sie vor allem für Konzerte, Thea­ter­proben und ‑auffüh­rungen, Kurse, Ruhe und Begeg­nung der infor­mellen Art.

Ölbäume

Die Frei­luft­halle ist als hölzerne Kuppel konstru­iert, ihr Dach wirkt wie ein schüt­zendes Blät­ter­ge­flecht. Große Ober­lichter ermög­li­chen drei chine­si­schen Ölbäumen, durch das Dach zu wachsen, mehr als ein Dutzend weitere Öffnungen bringen Tages­licht ins Innere. Die sicht­bare Holz­kon­struk­tion schafft eine beein­dru­ckende Atmo­sphäre und eine gute Akustik.

Zum See hin steigen ein paar Sitz­stufen leicht an, ideal für Zuschauer und offen für infor­melle Nutzungen wie eben Theater. Die Anord­nung der Stützen aus verchromtem Stahl will an luft­wur­zelnde Banyan-Bäume erin­nern und stärkt die Verbin­dung zwischen Archi­tektur und Natur.

Archi­tektur

Die Trag­struktur besteht aus einer leichten Holz-Stahl-Hybrid­kon­struk­tion. 24 schlanke, verchromte Stahl­stützen mit 60–100 mm Durch­messer lassen die Kuppel schweben, während Dach­ab­schnitte bis zum Boden reichen und die Wasser­ab­lei­tung unter­stützen.

Von zentraler Bedeu­tung ist die enge Verzah­nung der Halle mit der Natur: Das Bauwerk schmiegt sich an den Hang, öffnet sich zum Wald und ermög­licht zwischen den Stützen und durch die Bäume ein Spiel von Licht und Schatten. Tages­licht durch­flutet die Innen­räume, während die Struktur selbst mit minimal-schäd­li­cher Technik eine harmo­ni­sche Verbin­dung von Bau, Natur und Gemein­schaft schafft.

Gute Archi­tektur halt.

Projekt­daten

Planer

Studio Dali Archi­tects
Li Ye, Zeng Xian­ming, Lan Lan

Bauherr

China Railway Sichuan Ecolo­gical City Invest­ment Co., Ltd.

Eröff­nung

2024

Adresse

Heilongtan
Renshou County
Meishan City
ichuan Province
China

Fotos

Arch-Exist      

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

Skate­park Volta­platz

Die Sanie­rung des Skate­parks Volta­platz in Krefeld

Schneller geht’s nicht

 

Triflex (Adver­to­rial)

Beson­ders beein­dru­ckend: Die Instand­set­zung der beschä­digten Flächen wurde an weniger als drei Tagen in den Herbst­fe­rien durch­ge­führt. Der Skate­park Volta­platz musste nicht einmal geschlossen werden.

Treff­punkt Skate­park Volta­platz

Der Skate­park Volta­platz in Krefeld ist seit seiner Eröff­nung in den 1990er-Jahren ein zentraler Treff­punkt für Skate­boarder, BMX-Fahrer und Inline-Skater. Für die Sportler stehen zwei Quar­ters, zwei Kicker, ein Spine, zwei Curbs, eine Ollibox und ein Rail zur Vefü­gung. Außerdem gehören ein Fußball- und ein Streetho­ckey­feld zum Park.

Die inten­sive Nutzung der Anlage über die Jahre führte aller­dings zu erheb­li­chen Schäden in der Asphalt­fläche, die bis in die Binde­schicht reichten und die Sicher­heit gefähr­deten. Um die lang­fris­tige Nutz­bar­keit des Parks zu sichern, entschied sich der Kommu­nal­be­trieb Krefeld daher für eine Sanie­rung der Schad­stellen.

Dabei waren feste Vorgaben, dass die Beein­träch­ti­gung der Nutzung so gering wie möglich und die Bahn so schnell wie möglich wieder nutzbar sein sollte.

Um diese strengen Vorgaben zu erfüllen, erfolgten die Repa­ra­turen mit Produkten des Mindener Flüs­sig­kunst­stoff­spe­zia­listen Triflex.

Drei tage im Herbst

Die Arbeiten am Skate­park Volta­platz fanden während der Herbst­fe­rien 2024 bei laufendem Betrieb statt, um die Beein­träch­ti­gung der Nutzer zu mini­mieren.

Für die Repa­ratur musste zunächst der Unter­grund gründ­lich vorbe­reitet werden. Die beschä­digten Stellen im Asphalt wurden sorg­fältig ausge­stemmt und anschlie­ßend gerei­nigt. Nach der Reini­gung wurden die Bereiche grun­diert (mit Triflex Cryl Primer 222), um eine opti­male Verbin­dung zwischen Unter­grund und Repa­ra­tur­mörtel sicher zu stellen.

Nach der Aushär­tung der Grun­die­rung wurde dann der Repa­ra­tur­mörtel Triflex Asphalt Repro 3K aufge­bracht. Dieser drei­kom­po­nen­tige, bitu­men­freie Repa­ra­tur­mörtel ermög­licht eine schnelle und dauer­hafte Ausbes­se­rung. Das Produkt ist bestens geeignet, um Schad­stellen auf Straßen, Wegen und in Parks mit geringem Aufwand lang­fristig zu beheben.

Weniger Zeit, weniger Geruch

Triflex Asphalt Repro 3K wird in wenigen Schritten verar­beitet: Direkt aus dem Eimer kalt appli­ziert und mit der Kelle verteilt, ist keinerlei Spezi­al­gerät erfor­der­lich. Das Produkt geht einen voll­flä­chigen Haft­ver­bund mit dem vorhan­denen Asphalt­un­ter­grund ein.

Das im Repa­ra­tur­mörtel enthal­tene PMMA-Harz härtet sehr schnell, nämlich in 45 Minuten, aus.

Die Sperr­zeiten können somit auf ein Minimum redu­ziert werden. Im Vergleich zu herkömm­li­chem Guss­asphalt war die Repa­ratur mit einem PMMA-basierten Produkt schneller, wirt­schaft­li­cher und ging mit deut­lich weniger Geruchs­be­läs­ti­gung einher.

Mate­rial & Technik

Die beson­dere Struktur des Parks mit seinen Rampen und Über­gängen zwischen verschie­denen Mate­ria­lien wie Asphalt und Metall stellte eine beacht­liche zusätz­liche Heraus­for­de­rung für Bear­beiter und Produkt dar.

Gemeinsam mit der Krefelder Firma Kox Abdich­tungs­technik konnten auch die teils anspruchs­vollen Repa­ra­turen an Über­gangs­be­rei­chen zwischen Asphalt und Metall präzise ausge­führt werden. Der einge­setzte Repa­ra­tur­mörtel ermög­licht flexible und punkt­ge­naue Bear­bei­tung, ohne dass schwere Geräte notwendig sind. Die schnelle Aushär­tung des Mate­rials stellte darüber hinaus sicher, dass die frisch sanierten Bereiche zügig wieder genutzt werden konnten.

Die Sanie­rung des Skate­parks am Volta­platz zeigt, wie durch den Einsatz moderner Mate­ria­lien und Tech­niken die Lebens­dauer solcher Anlagen verlän­gert und die Sicher­heit der Nutzer gewähr­leistet werden kann.

Beson­ders beein­dru­ckend: Die Instand­set­zung der beschä­digten Flächen wurde an weniger als drei Tagen in den Herbst­fe­rien durch­ge­führt, um die Beein­träch­ti­gung der Nutzer auf ein Minimum zu redu­zieren. Der Skate­park Volta­platz musste nicht einmal geschlossen werden.

Projekt­daten

Ausfüh­rende Firma

Kox Abdich­tungs­technik
Hoch­staden Str. 5
D – 47829 Krefeld

Bauherr

Stadt Krefeld

Sanie­rung

23.–25.10.2024

Hersteller

Triflex GmbH & Co. KG
Karl­straße 59
D – 32423 Minden

Produkt: Triflex Asphalt Repro 3K

Adresse

Skate­park Volta­platz
D – 47805 Krefeld

Fotos

Triflex

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Video

Unser News­letter

Ihre Bühne

Publi­zieren Sie Ihr Projekt oder Ihr Produkt hier!

Spie­lebox am Jakobs­platz

Die Spie­lebox am Jakobs­platz in Nürn­berg

Was für länger

 

KuKuk Box

Für die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet.

Attrak­tion

Die „Spie­lebox am Jakobs­platz“ in Nürn­berg wurde im Januar 2025 eröffnet. Sie ist nicht nur eine weitere Attrak­tion der Innen­stadt, sie erleich­tert Fami­lien auch den Einkauf ganz erheb­lich, weil die Kinder nun gerne mitkommen.

Die Stadt Nürn­berg als Auftrag­geber setzt mit der Spiel­ge­le­gen­heit ein deut­li­ches Zeichen für mehr Lebens­qua­lität im Herzen der Stadt, insbe­son­dere für Fami­lien. Reali­siert wurde die Idee dank einer Förde­rung von 57.000€ aus dem Innen­stadt­be­le­bungs­fonds der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung sowie rund 50.000€ aus dem kommu­nalen Spiel­platz­ab­lö­se­topf. Ziel des Projekts ist es, die Innen­stadt fami­li­en­freund­li­cher zu gestalten und als Begeg­nungsort zu beleben.

Die Anlage stammt von KuKuk Box aus Stutt­gart.

Bewe­gung

Kinder lernen am liebsten beim Spiel und in Bewe­gung, und die Spie­lebox am Jakobs­platz bietet genau das – und auf engstem Raum, denn unsere Innen­städte wurden eher nicht für Kinder gebaut.

Die KuKuk Box ist eine Kombi­na­tion aus einem Container und viel­fäl­tigen Spiel­mög­lich­keiten. Der Container ist Struktur, Lager, Lounge und Wetter­schutz, seine Ein‑, Auf- und Anbauten sind das pure Aben­teuer.

Während sich die Kinder auspro­bieren, können sich die Eltern entspannen. Oder einkaufen gehen.

Bewährt

Die Stadt Nürn­berg entschied sich nach der Prüfung mehrerer Stand­orte für den Jakobs­platz, weil dieser viel von Fami­lien besucht wird, ein fest instal­lierter Spiel­platz aber dort nicht umsetzbar ist.

Die Spie­lebox am Jakobs­platz wurde ausge­spro­chen flexibel konzi­piert. Sie lässt sich für Veran­stal­tungen wie den Welt­kin­dertag oder den Kinder­kar­neval nutzen, aber auch einfach zeit­weise abbauen.

Mobile Spiel­con­tainer aus dem Hause KuKuk Box waren in Nürn­berg bereits an mehreren Stellen im Einsatz. Dabei wurde deut­lich, dass mit Einfalls­reichtum und tech­ni­scher Raffi­nesse auf begrenzter Fläche eine attrak­tive Spie­le­land­schaft entstehen kann. Diese durchweg posi­tiven Erfah­rungen bei zeit­lich begrenzten mobilen Ange­boten haben die Stadt Nürn­berg dazu bewogen, auch dieses länger­fris­tige Projekt mit dem bewährten Team umzu­setzen.

Aufbau

Für das Projekt wurde ein Schiffs­con­tainer so umge­baut, dass er Kindern auf mehreren Ebenen zahl­reiche Möglich­keiten zum Spielen, Klet­tern, Balan­cieren und Entde­cken bietet. Die Kinder können sich austoben und ihre moto­ri­schen Fähig­keiten erproben.

Der Aufbau am Jakobs­platz war einfach und nahm nur einen halben Tag in Anspruch. Bei Bedarf kann die Box mit Hilfe eines Krans abge­baut, zwischen­ge­la­gert und wieder aufge­baut werden.

Eine KuKuk Box bietet immer zwei Welten: offene Räume und Flächen zum Klet­tern, Toben, Spielen, Rutschen auf der einen und einem Rahmen mit geschützten und priva­teren Berei­chen auf der anderen Seite.

So kommen auch die Kinder beim Einkaufen auf Ihre Kosten.

Projekt­daten

Spiel­con­tainer

KuKuk Box GmbH
Rosen­wies­straße 17
D – 70567 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Nürn­berg

Eröff­nung

2025

Adresse

Ludwig­straße 39
D – 90402 Nürn­berg

Fotos

Stadt Nürn­berg, Jugendamt
KuKuk Box

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Unser News­letter

Ihre Bühne

Publi­zieren Sie Ihr Projekt oder Ihr Produkt hier!

Chicken Hero Pavillon

Der Chicken Hero Pavillon

Gloka­li­sie­rung

 

 

RAD+AR

Der Chicken Hero Pavillon ist weder Sport- noch Frei­zeit­an­lage, dafür aber ein schöner und wich­tiger Beitrag zum Thema Nach­hal­tig­keit und Mitein­ander.

Urban Forest Jakarta

Der Urban Forest Jakarta ist ein grünes, hippes Frei­zeit­ziel im Herzen von Jakarta. Neben vielen anderen Ange­boten gibt es hier immer wieder tempo­räre Instal­la­tionen zu sehen, zum Beispiel den Chicken Hero Pavillon.

Chicken Hero fügt sich sehr bescheiden in die Land­schaft ein und wirkt wie ein weiterer Hügel des Parks. Er verfügt über einen höhlen­ar­tigen Tunnel, der unter dem Namen Chicken­coop kosten­lose, inte­gra­tive Bildung und Unter­hal­tung bietet.

Das Projekt stammt vom indo­ne­si­schen Archi­tek­tur­büro RAD+AR, und das hat sich Provo­ka­tion als Mittel der Ausein­an­der­set­zung mit Raum, Archi­tektur, Umwelt und „Tropical Archi­tec­ture“ auf die Fahnen geschrieben.

Hühner­stall

Im Chicken Hero Pavillon wird der Prototyp eines umwelt­freund­li­chen Hühner­stalls präsen­tiert, und der wurde nach dem Prinzip des Upcy­clings gestaltet. Ziel ist die Verbin­dung von respekt­voller Nutz­tier­hal­tung und Nach­hal­tig­keit.

Der kreuz­weise belüf­tete Innen­raum bietet indi­rektes Tages­licht und ist mit wieder­ver­wer­tetem Bambus als Haupt­struktur des hori­zontal-diago­nalen Gründachs bedeckt. Diese Ställe werden den Bedürf­nissen der Hühner gerecht, während gleich­zeitig die Abfall­ent­sor­gung und der Erhalt von Grün­flä­chen, wie z. B. Regen­was­ser­auf­fang­flä­chen, gewähr­leistet sind – und gleich­zeitig ein stabiles und ange­nehmes ther­mi­sches Umfeld für die Hühner erhalten bleibt.

Tempo­räre Struktur

Diese tempo­räre Struktur demons­triert eine unkom­pli­zierte und ökolo­gi­sche Kreis­lauf­wirt­schaft mitten in einer groß­städ­ti­schen Grün­an­lage. Während der vier­wö­chigen Ausstel­lungs­dauer diente der Pavillon aktiv als Verwer­tungs­an­lage für Lebens­mit­tel­ab­fälle für sechs Restau­rants in der Nach­bar­schaft.

Alle getrock­neten Blätter und orga­ni­schen Baum­ab­fälle wurden als Einstreu für die Hühner verwendet und trugen gleich­zeitig zur Verrin­ge­rung der Feuch­tig­keit bei. Die kompos­tierten Lebens­mit­tel­ab­fälle und getrock­neten Blätter wurden dann in Garten- und Handels­kom­post umge­wan­delt, der alle drei Tage geerntet wurde. Etwa 40 Eier wurden täglich an die Restau­rants zurück­ge­geben und dienten den Besu­chern als lebendes Ernte­sou­venir.

Gegen­sei­tig­keit

Ein zentrales Element des Chicken Hero Pavil­lons ist die Gegen­sei­tig­keit von Besu­chern und Hühnern. Das soll das Stigma der Hinter­hof­hal­tung von Geflügel durch­bre­chen und die Besu­cher dazu ange­regt werden, in ihrem eigenen Haus­halt, in ihrer Nach­bar­schaft und in ihrer Gemeinde zu Akteuren des Wandels in Sachen Nach­hal­tig­keit zu werden.

 Der Chicken Hero Pavi­lion zielt auf das (aktuell) utopi­sche Ziel der Dezen­tra­li­sie­rung, der Nach­hal­tig­keit und der Förde­rung einer Mikro-Kreis­lauf­wirt­schaft inner­halb von Nach­bar­schafts­ge­mein­schaften – und damit auf die Über­win­dung der Massen­tier­hal­tung. Dieser Ansatz entspricht dem aktu­ellen Trend der „Gloka­li­sie­rung“ (Globa­li­sie­rung + Loka­li­sie­rung) in den ausge­dehnten Archi­pelen Indo­ne­siens.

Und nicht nur da. Ein tolles Projekt.

Projekt­daten

Planer

RAD+AR
Jalur 20 Block 30/19
West Jakarta
Indo­nesia 11620

Fotos

RAD+AR

Eröff­nung

2024

Adresse

Urban Forest Cipete
Kota Jakarta Selatan
Daerah Khusus Ibukota
Jakarta 12430
Indo­ne­sien

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

[dica_divi_carousel item_width_tablet=“100%” item_width_phone=“100%” item_width_last_edited=“on|phone” show_items_desktop=“1” show_items_tablet=“1” multislide=“on” transition_duration=“1000” loop=“on” autoplay=“on” hoverpause=“on” autoplay_speed=“3500” arrow_nav=“on” item_spacing=“10” item_vertical_align=“flex-start” advanced_effect=“1” arrow_nav_color=”#5E5C4D” arrow_bg_color=”#FFFFFF” dots_color=“#FAF4E4” dots_active_color=”#5E5C4D” overlay_color_field_bgcolor=“rgba(255,255,255,0.85)” carousel_container_margin=”||50px||false|false” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” title_font=“Roboto Condensed||||||||” body_font=“Roboto Condensed||||||||” custom_margin=”|50px||30px|false|false” custom_margin_tablet=”|50px||30px|false|false” custom_margin_phone=”|0px|0px|0px|false|false” custom_margin_last_edited=“on|phone” custom_padding_tablet=”” custom_padding_phone=”||0px||false|false” custom_padding_last_edited=“on|phone” global_colors_info=”{}”][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_002-blockplan.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_003-Siteplan.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_006-axonometric.png” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_005-section‑2.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_004-section‑1.jpg” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_000-process.png” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][dica_divi_carouselitem button_url_new_window=“1” image=“https://moresports.network/wp-content/uploads/2025/04/1200px_000-BACKGROUND.png” image_lightbox=“on” _builder_version=“4.27.4” _module_preset=“default” global_colors_info=”{}”][/dica_divi_carouselitem][/dica_divi_carousel]

Video

Unser News­letter

Ihre Bühne

Publi­zieren Sie Ihr Projekt oder Ihr Produkt hier!

Infi­nite Bridge

Die Infi­nite Bridge in Aarhus

Circle of Life

 

 

Gjøde & Part­nere Arki­tekter

Übli­cher­weise verbindet eine Brücke zwei Punkte, die durch Wasser oder Höhe vonein­ander getrennt sind. Diese hier ist anders.

Gjøde & Part­nere Arki­tekter

60 Meter

Die „Infi­nite Bridge“ in Däne­marks zweit­größter Stadt Aarhus wurde von Gjøde & Part­nere Arki­tekter für das Festival „Sculp­ture by the Sea“ entworfen und gebaut.

Die kreis­runde „Brücke“ bringt die Menschen nirgendwo hin, aber sie bietet ihnen die Gele­gen­heit, die sich verän­dernde Land­schaft als endlose Panora­ma­kom­po­si­tion zu erleben. Gleich­zeitig ist die Infi­nite Bridge ein Raum der sozialen Inter­ak­tion mit anderen Menschen, die – na klar – das gleiche Panorama erleben.

Die Infi­nite Bridge hat einen Durch­messer von 60 Metern. Sie befindet sich zur einen Hälfte am Strand und zur anderen Hälfte im Wasser. Sie liegt, in Abhän­gig­keit von den Gezeiten, etwa zwei Meter über dem Meeres­grund.

Konstruk­tion

Die Konstruk­tion besteht aus 60 iden­ti­schen Holz­ele­menten, die von Stahl­stützen getragen werden. Die Krüm­mung der Brücke folgt den Konturen der Land­schaft. Sie liegt an der Mündung eines kleinen Fluss­tals, das vom Strand in den Wald hinein­ragt.

Gjøde & Part­nere Arki­tekter schufen mit der Infi­nite Bridge mehr Skulptur als Brücke. Es geht ihnen darum, die Umge­bung erlebbar zu machen und die Bezie­hung zwischen der Stadt und der herr­li­chen Land­schaft dieser Bucht – zu feiern.

Geschichte

Übli­cher­weise verbindet eine Brücke ja zwei Punkte, die durch Wasser oder Höhe vonein­ander getrennt sind. Die Infi­nite Bridge verbindet die Gegen­wart dieses Ortes mit ihrer Geschichte, indem sie den Strand wieder mit einem lange verges­senen Aussichts­punkt verbindet.

Die Brücke entstand an der Stelle eines früheren Piers, an dem die Menschen in Dampf­schiffen aus der Stadt ankamen, um sich zu entspannen und zu vergnügen.

Der histo­ri­sche Varna-Pavillon mit seinen Terrassen, seinem Restau­rant und seiner Tanz­halle am Hang über dem Strand war seiner­zeit ein beliebtes Ziel in der male­ri­schen Land­schaft.

Der Kreis­lauf des Lebens

Am Wald­rand zum Meer gelegen, übri­gens ganz in der Nähe des Stadion Aarhus, macht die Infi­nite Bridge den Pavillon von der Anle­ge­stelle aus wieder erlebbar. Der Kreisel stellt die histo­ri­sche Verbin­dung wieder her und bietet, so die Archi­tekten, eine neue Perspek­tive für das Verhältnis zwischen Stadt und Land­schaft – und für den Kreis­lauf des Lebens.

Die Infi­nite Bridge ist in jedem Jahr von Mai bis Oktober geöffnet.

Projekt­daten

Archi­tekt

Gjøde & Part­nere Arki­tekter
Høegh-Guld­bergs Gade 65
DK – 8000 Aarhus C

Bauherr

Aarhus Kommune

Eröff­nung

2015

Adresse

The Infi­nite Bridge
Ørne­re­devej 3
DK — 8000 Aarhus

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Plan

Videos

Mehr solcher Projekte?

Ihr Projekt hier.

WOLLEN SIE IHR PROJEKT ODER IHR PRODUKT PUBLIZIEREN?

Ihre Bühne

Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice

Toben oder turteln?

 

 

RS+ Robert Skitek

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice ist eine moderne, fami­li­en­freund­liche Anlage, die viel­seitig auf die Bedürf­nisse verschie­dener Alters­gruppen und Nutzungen zuge­schnitten ist.

Für laut und leise.

RS+ Robert Skitek

Viel­seitig

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice, entworfen vom Archi­tek­tur­büro RS+ Robert Skitek, ist eine moderne, fami­li­en­freund­liche Anlage, die viel­seitig auf die Bedürf­nisse verschie­dener Alters­gruppen und Nutzungen zuge­schnitten ist. Fertig­ge­stellt im Jahr 2023, erstreckt sich der Park über eine Fläche von 15.000 m².

Er bietet sowohl lautere, belebte Zonen zum Spielen und Toben als auch ruhi­gere Bereiche für Entspan­nung und Kommu­ni­ka­tion.

Zonie­rung

Der Park ist in zwei Haupt­be­reiche unter­teilt: Im lauten Bereich befinden sich die Wasser­spiel­plätze, die durch ihre lebhaften Farben und Kinder­at­trak­tionen die jüngere Ziel­gruppe bestens anspre­chen. Hier sind auch eine Frei­licht­bühne für kleine kultu­relle Veran­stal­tungen und Plätze für sport­liche Akti­vi­täten inte­griert.

Der ruhi­gere Teil des Parks ist von Bäumen umgeben und bietet schat­tige Sitz­ge­le­gen­heiten, Spiel- und Ruhe­be­reiche. Die archi­tek­to­ni­sche Gestal­tung der Gebäude fügt sich dezent und harmo­nisch in die Land­schaft ein, wodurch der natür­liche Charakter der Umge­bung erhalten bleibt.

Wasser­spiele

Der Wasser­spiel­be­reich umfasst Becken unter­schied­li­cher Tiefe, Rutschen und Wasser­spiele, eine Klet­ter­wand, Duschen und weitere spek­ta­ku­läre Ange­bote für junge und ganz junge Menschen. Alles wurde geschickt in das Gelände inte­griert – teil­weise durch Böschungen, um zum Beispiel natür­li­ches Gefälle für die Wasser­rut­schen zu schaffen.

Die Gebäude im Park sind aus Holz­ele­menten gestaltet, was den natür­li­chen Charakter des Parks unter­streicht. Die Wasser­spiel­plätze selbst sind in Grau und Weiß gehalten. So bilden sie einen ruhigen Hinter­grund für die bunten Wasser­spiel­zeuge und Attrak­tionen, die den Wasser­spiel­be­reich für Kinder aufwerten.

Die Gebäude für Technik und Lage­rung fügen sich in den Hinter­grund.

Respekt

Planer und Bauherren legten beson­deren Wert darauf, den Baum­be­stand im südwest­li­chen Teil des Parks zu erhalten und die Eingriffe in die Natur so minimal wie möglich zu halten. Holz­stege und Plätze wurden über den Boden gehoben, um die Vege­ta­tion zu schützen und Besu­chern ein beson­deres Erlebnis zu bieten, das die natür­liche Umge­bung respek­tiert und gleich­zeitig modernen Frei­zeit­kom­fort bietet.

Der Frei­zeit- und Wasser­park Kozienice bietet ein viel­sei­tiges Erlebnis für Besu­cher jeden Alters, von sport­li­chen Akti­vi­täten bis hin zu ruhigen Erho­lungs­phasen. Mit seiner durch­dachten Zonie­rung, der Verwen­dung natür­li­cher Mate­ria­lien und der Inte­gra­tion von Wasser­spiel­be­rei­chen stellt er ein gelun­genes Beispiel für moderne, fami­li­en­ori­en­tierte Land­schafts­ar­chi­tektur dar, die den Fokus auf Nach­hal­tig­keit und Benut­zer­freund­lich­keit legt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Projekt­daten

Archi­tekt

RS+ Robert skitek
Tychy
Nałkow­skiej 4a, lok. 49
Polen

Team

Robert Skitek, Martyna Lenart-Zygmunt, Joanna Kujda, Patrycja Fersz­to­rowska, Daria Krzak

Eröff­nung

2023

Adresse

Park Wodno-rekre­acyjny
Wars­zawska 35
26–900 Kozienice
Polen

Fotos

Tomasz Zakrzewski 

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Videos

Mehr solcher Projekte?

Ihr Projekt hier.

WOLLEN SIE IHR PROJEKT ODER IHR PRODUKT PUBLIZIEREN?

Ihre Bühne

Eco-Park Durres

Eco-Park Durres

Auf Müll gebaut

 

 

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Die Umwand­lung einer Müll­de­ponie in einen leben­digen öffent­li­chen Raum namens Eco-Park Durres zeigt, wie Archi­tektur und Umwelt­be­wusst­sein Hand in Hand gehen können.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Die Schöne aus Durres

Das Eco-Park Durres-Projekt von Casa­nova + Hernandez Archi­tects ist ein beein­dru­ckendes Beispiel für die Trans­for­ma­tion eines beträcht­li­chen Umwelt­pro­blems in einen Ort der Erho­lung und Bildung. Der Park befindet sich in an der alba­ni­schen Adria, erstreckt sich über eine Fläche von 14,4 Hektar und wurde im Jahr 2023 eröffnet. Durres ist mit 113.000 Einwoh­nern die zweit­größte Stadt Alba­niens.

Der Entwurf des Eco-Park Durres wurde von einem helle­nis­ti­schen Mosaik namens „Die Schöne aus Durres“ inspi­riert, vor allem von den geschwun­genen Linien des Kiesel­mo­saiks aus dem 4. Jahr­hun­dert.

Um die schwie­rige Ausgangs­lage zu verbes­sern, war nicht nur Umwelt­technik vonnöten, sondern auch eine gesell­schaft­liche Stra­tegie zur Schaf­fung von öffent­li­chen Frei­zeit­flä­chen und zur Förde­rung ökolo­gi­schen Bewusst­seins.

Die Müll­kippe von Durres

Der Eco-Park Durres verwan­delt eine konta­mi­nierte Müll­halde in einen sanierten Land­fill. Der besteht aus Hügeln, die aus verdich­tetem Abfall geformt und mit Vege­ta­tion bedeckt wurden. Diese Hügel sind künst­le­risch gestaltet und durch ein Netz­werk von gewun­denen Pfaden zugäng­lich, die das gesamte Gelände begehbar machen.

Der Park ist mit Frei­zeit­ein­rich­tungen und Sport­an­lagen ausge­stattet. Darunter befindet sich unter anderem die höchste Klet­ter­wand des Balkans. Hier könne auch inter­na­tio­nale Wett­be­werbe statt­finden.

Am Eingang des Parks steht ein Pavillon, der Einrich­tungen für den Park und eine Dauer­aus­stel­lung beher­bergt, um das ökolo­gi­sche Bewusst­sein der Besu­cher und Schulen zu fördern. Ein Netz­werk von neun thema­ti­schen Ökopa­vil­lons, das auf den Hügeln errichtet wird, thema­ti­siert die wich­tigsten Umwelt­pro­bleme Alba­niens und verstärkt die Bildungs­rolle des Parks.

Die Klet­ter­wand von Durres

Das Haupt­ma­te­rial für den Bau des Parks war der vor Ort gefun­dene Abfall. Der wurde bewegt, geformt und verdichtet, um eine künst­liche Land­schaft zu schaffen. Diese Land­schaft dient als Reini­gungs­ma­schine, die das Sicker­wasser filtert und Methan­gase elimi­niert.

Die Außen­wände des Pavil­lons sind aus Gabionen gebaut, die mit verschie­denen recy­celten Mate­ria­lien gefüllt wurden, die typi­scher­weise auf offenen Müll­halden zu finden sind.

Die Hügel­ober­flä­chen sind mit einer Geomem­bran und einer abschlie­ßenden Lehm­schicht bedeckt, die dann bepflanzt wurde. Die größte Hügel­struktur, welche die 30 Meter hohe Klet­ter­wand trägt, besteht aus wasser­dichten GRP-Paneelen, die auf einer verzinkten Stahl­struktur montiert sind.

Fotos

image-slider-with-thumbnail1.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
image-slider-with-thumbnail4.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
previous arrow
next arrow
image-slider-with-thumbnail1.jpeg
previous arrow
previous arrow
next arrow
next arrow

Mehr Fotos

Archi­tektur mit Umwelt­be­wus­stein

Das Projekt ist ein bemer­kens­wertes Beispiel für nach­hal­tige Sport­ar­chi­tektur und Land­schafts­ge­stal­tung. Durch die Umwand­lung eines ehemals mehr als proble­ma­ti­schen Geländes in einen leben­digen öffent­li­chen Raum zeigt der Eco-Park Durres, wie Archi­tektur und Umwelt­be­wusst­sein Hand in Hand gehen können, um nach­hal­tige und inspi­rie­rende Lösungen zu schaffen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Bauherr

Inte­grated Energy

Eröff­nung

2023

Adresse

Eco-Park Durres
Unnamed, Road
Durrës
Alba­nien

Fotos

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

Videos

Mehr davon?

Und jetzt: Sie.

WOLLEN SIE IHR PROJEKT ODER IHR PRODUKT PUBLIZIEREN?

Ihre Bühne

Mähri­scher Park

Der Mähri­sche Park in Brünn

Neu geboren

 

 

Conse­quence forma archi­tects

Der herun­ter­ge­kom­mene Mähri­sche Park war jahre­lang vernach­läs­sigt worden. Nun wurde er neu struk­tu­riert und mit Blick auf die Heraus­for­de­rungen des Klima­wan­dels umge­staltet.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Arena

Der herun­ter­ge­kom­mene Mähri­sche Park im histo­ri­schen Zentrum von Brünn war jahre­lang vernach­läs­sigt worden. Nun wurde er neu struk­tu­riert und mit Blick auf die Heraus­for­de­rungen des Klima­wan­dels umge­staltet.

Das neue Zentrum des Parks ist ein befes­tigter Platz namens „Arena“, dessen Herz­stück ein Spring­brunnen und ein Wasser­spiegel mit einem Durch­messer von 30 Metern sind. Umrahmt wird die Arena von einer riesigen, vier­tei­ligen Bank aus Jatoba-Holz.

Eine kreis­för­mige Prome­nade verläuft unter den alten Bäumen am Rande des Parks und umfasst eine Reihe weiterer Holz­bänke. Die Prome­nade wird in unre­gel­mä­ßigen Abständen von Fußgän­ger­wegen – einem breiten Hauptweg und klei­neren radialen Wegen – gekreuzt, die mit der Arena verbunden sind.

Die Planung stammt von Conse­quence forma archi­tects.

Attrak­tionen

Bei der Wieder­be­le­bung des Mähri­schen Parks haben die Planer versucht, verschie­dene unge­nutzte Bereiche neu zu beleben. So entstanden im nörd­li­chen Teil des Parks ein Café und ein Spiel­be­reich für Kinder. Der Pavillon des Cafés fungiert dabei als eine Art Schnitt­stelle zwischen Park und Stadt und stärkt den urbanen Charakter der verkehrs­rei­chen Straße und des Parks. Das Café und seine Terrasse schließen die kreis­för­mige Prome­nade zur Stadt hin ab.

Eine acht Meter hohe Ellipse aus poliertem Edel­stahl durch­schneidet das Dach des Cafés – und trägt es. Das Dach wird von einem Baum durch­stoßen – eine Art Symbol für das erfolg­reiche Bemühen der Planer, den durchaus beacht­li­chen Bestand an Grün, vor allem an den Rändern des Mähri­schen Parks, zu schützen und in die Neuge­stal­tung einzu­be­ziehen.

Das Café besteht aus einer Stahl­kon­struk­tion mit einer Fassade aus verwit­tertem Stahl. Auf einer rostigen Seite befindet sich eine Leucht­re­klame mit der Aufschrift Budouc­nost” (Zukunft”).

Viel­falt

Die Gestal­tung des Parks umfasst auch schat­tige Wiesen­flä­chen entlang der kreis­för­migen Prome­nade. Mit Blumen, Sträu­chern und Bäumen sind sie der ruhige Gegenpol zum lebhaften Café, dem Kinder­spiel­platz und dem Wasser­spiel.

Durch ein Netz­werk von Wasser- und Grün­flä­chen bietet der Mähri­sche Park eine Reihe ökolo­gi­scher Vorteile, z. B. den Schutz vor Über­schwem­mungen, die Förde­rung biolo­gi­scher Viel­falt, die Verbes­se­rung der Luft­qua­lität und die Redu­zie­rung des städ­ti­schen Wärme­insel­ef­fekts.

Diese von der Natur inspi­rierten Maßnahmen maxi­mieren die Regen­was­ser­rück­hal­tung im Park, so dass das Wasser sicher im Boden versi­ckern kann und die Vege­ta­tion besser unter­stützt wird.

Fotos

image-slider-with-thumbnail1.jpeg
image-slider-with-thumbnail3.jpeg
image-slider-with-thumbnail4.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
image-slider-with-thumbnail5.jpeg
previous arrow
next arrow
image-slider-with-thumbnail1.jpeg
previous arrow
previous arrow
next arrow
next arrow
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Resi­lienz

Die gepflas­terten Flächen sind geneigt und leiten das Wasser in Kies­mulden. Ein Teil des Regen­was­sers wird für die Bewäs­se­rung der Pflanzen verwendet. Der Über­lauf des Spring­brun­nens wird in einem unter­ir­di­schen Spei­cher gesam­melt.

Die Bepflan­zung des Parks umfasst nicht-einhei­mi­sche Arten, die dem Klima­wandel stand­halten. Die Stau­den­ein­fas­sung bildet  eine schüt­zende Grenze bildet.

An heißen Tagen herrscht im Park und in der Umge­bung ein güns­tiges Mikro­klima, welches durch den Spring­brunnen und seine kühlenden Nebel­düsen unter­stützt wird. Der ist natür­lich beson­ders an warmen Sommer­tagen attraktiv – ein Spiel­platz für Kinder und Erwach­sene, der den Spitz­namen “Brünner Meer” trägt.

Der urbane Park als Oase.

Projekt­daten

Archi­tekt

Conse­quence forma archi­tects
Bota­nická 59
CZ – 612 00 Brno

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Brno-střed

Eröff­nung

2022

Adresse

Moravské nám. 617/9
CZ – 602 00 Brno-město

Fotos

Boys­Play­Nice

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

Mehr davon?

Und jetzt: Sie.

WOLLEN SIE IHR PROJEKT ODER IHR PRODUKT PUBLIZIEREN?

Ihre Bühne

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner