Hakata Meiji Park

Hakata Meiji Park

Der 3D-Park

Eine drei­di­men­sio­nale Fusion von Gebäude, Stadt, Straße, Land­schaft und Park.

Das gesamte Areal rund um den Hakata Meiji Park wird derzeit umge­staltet. Das Ergebnis soll „ein neues, leben­diges drei­di­men­sio­nales Erlebnis“ sein.

Das ehrgei­zige Projekt Hakata Meiji Park hat das Ziel, einen exis­tie­renden Park vor dem Bahnhof von Hakata in der Präfektur Fukuoka möglichst deut­lich aufzu­werten.

Das gesamte Areal rund um den Hakata Meiji Park wird im Rahmen der städ­ti­schen Initia­tive “Hakata Connected” derzeit umge­staltet. Dabei geht es um den Wieder­aufbau privater Gebäude, die Erwei­te­rung der Fußgän­ger­wege rund um den Bahnhof, die Verlän­ge­rung einer U‑Bahn-Linie und die Neuge­stal­tung und Aufwer­tung der Bahn­hofs­ge­gend. Das Ergebnis soll „ein neues, leben­diges drei­di­men­sio­nales Erlebnis“ sein.

Finan­ziert wird das Projekt durch Park-PFI (Private Finance Initia­tive), einem System zur Auswahl privater Unter­nehmen, welche städ­ti­sche Park­ein­rich­tungen nicht nur bauen, sondern auch unter­halten müssen.

Planer ist der bekannte Archi­tekt Sosuke Fuji­moto (Tokio/Paris).

Archi­tekt

Sou Fuji­moto Archi­tects
Senju Soko No.5
2–1‑38 Etchu­jima, Koto-ku
Tokyo 135‑0044
Japan

Schwe­bende Gehwege mit sanften Erhe­bungen erheben den Park in die dritte Dimen­sion und verspre­chen den Fußgän­gern Spek­takel.

Der Entwurf verleiht dem Hakata Meiji Park eine neue Dimen­sion. Schwe­bende Gehwege mit sanften Erhe­bungen erheben den Park in die dritte Dimen­sion und verspre­chen den Fußgän­gern Spek­takel. Darüber hinaus werden die eben­erdigen Wege mit der zweiten und dritten Etage eines neuen Gebäudes verbunden.

Alle Wege werden barrie­re­frei sein und flie­ßende Linien schaffen. Ihre Breite wird vari­ieren, um luftige Plätze zu schaffen, die zum Schlen­dern und Verweilen, Trai­nieren oder Beob­achten von Pflanzen oder Veran­stal­tungen im Park einladen. Diese Wege werden den Hakata Meiji Park wie verlän­gerte Traufen umgeben und gleich­zeitig Besu­cher vor Sonne und Regen schützen.

Weitere bele­bende Elemente neben den drei­di­men­sio­nalen Gehwegen werden die Dach­gärten und die monu­men­tale Treppe, die sich von der Stra­ßen­achse erstreckt, mit ihrer Viel­zahl von Nutzungs­mög­lich­keiten sein.

Das heraus­ra­gende Merkmal des Parks wird jedoch die Land­schafts­ge­stal­tung sein. Der derzei­tige Park beher­bergt Kamp­fer­bäume und Ginkos, die dem berühmten Kushida-Schrein in Hakata heilig sind. In einem Terras­sen­garten wachsen auch japa­ni­sche Sommer­orangen. Weitere Pflanzen, die sich harmo­nisch in die natür­liche Umge­bung der Region einfügen, werden gepflanzt und eine grüne Oase mit unver­kenn­barem Erschei­nungs­bild schaffen.

Standort

Hakata-ekimae 3–45
Hakata-ku
Fukuoka City

Eröff­nung

2026

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Jardín Escé­nico

Der Jardín Escé­nico in Mexiko-Stadt

Aushub und Auftrag

Die drei neuen Pavil­lons im Jardín Escé­nico gene­rieren Leben auch jenseits ihrer Räume, indem sie sich auf den Park beziehen und seine Nutzungs­mög­lich­keiten verviel­fa­chen.

Wo keine Bäume stehen, wird gegraben, und wo auch keine Bäume stehen, wird der Aushub aufge­schüttet. Dazwi­schen entstehen Archi­tektur und Land­schaft.

Michan Archi­tec­ture und Para­base Studios haben gemeinsam einen öffent­li­chen Wett­be­werb gewonnen, in dem es um die Schaf­fung von Veran­stal­tungs­flä­chen im Wald von Chapul­tepec in Mexiko-Stadt ging: den Jardín Escé­nico (Land­schafts­garten).

Der Entwurf basiert auf der Modu­la­tion des Parks. Wo keine Bäume stehen, wird gegraben, und wo auch keine Bäume stehen, wird der Aushub aufge­schüttet. Dazwi­schen entstehen Archi­tektur und Land­schaft.

So wird das Gelände durch die Schaf­fung von nied­rigen Hügeln und Seen umge­staltet und seine biolo­gi­sche Viel­falt weiter geför­dert.

Das Ergebnis ist ein Projekt mit drei Verst­an­stal­tungs­pa­vil­lons, die enorm mit der Natur verflochten sind und Innen- und Außen­be­reiche mitein­ander verbinden. Der Wald bildet die Kulisse für die Räume im Inneren des Gebäudes, vor allem für die Bühnen.

Archi­tekt

Michan Archi­tec­ture
Isaac Michan Daniel

Para­base
Carla Ferrando Cost­ansa, Pablo Garrido

Die Pavil­lons werden durch mini­male Gesten defi­niert – vor allem durch die beein­dru­ckenden Dach­formen, die quasi auf der frisch model­lierten Land­schaft ruhen.

Der Jardín Escé­nico wird also aus den eigenen Ressourcen des Geländes gene­riert, die vorhan­denen Bäume werden respek­tiert, Abfall wird vermieden. Das model­lierte Gelände erleich­tert auch das Manage­ment der Wasser­res­sourcen, da es möglich ist, sie in den geschaf­fenen Teichen zu spei­chern.

Die neue topo­gra­fi­sche Situa­tion schafft eine Reihe öffent­li­cher Räume von intimer Größe, die mehrere Akti­vi­täten im Freien fördern: Theater, Tanz, Kultur und Sport. Gleich­zeitig ermög­licht die Anord­nung der Hügel den akus­ti­schen und visu­ellen Schutz in den Berei­chen, die ihn benö­tigen.

So soll der Jardín Escé­nico die Gemein­schaft anziehen und als kultu­relles und natur­wis­sen­schaft­li­ches Labor im Herzen der Stadt fungieren.

Standort

Jardín Escé­nico
Miguel Hidalgo
Mexico City
Mexiko

Das Projekt folgt zwei Haupt­stra­te­gien, um die Archi­tektur in die Natur zu inte­grieren. Einer­seits wird das Programm in drei Pavil­lons unter­teilt, wodurch die Grenzen zwischen Archi­tektur und Land­schaft sowie zwischen Innen und Außen verschwimmen.

Die zweite Stra­tegie besteht darin, die Pavil­lons durch mini­male Gesten zu defi­nieren – vor allem durch die beein­dru­ckenden Dach­formen, die quasi auf der frisch model­lierten Land­schaft ruhen.

Die Neben­räume der Pavil­lons befinden sich unter und in den neu geschaf­fenen Hügeln und gewähr­leisten deren Funk­tio­na­lität, während die Natur zur Kulisse für die Bühne, den eigent­li­chen Veran­stal­tungsort, wird.

Die drei Pavil­lons gene­rieren Leben auch jenseits ihrer Räume, indem sie sich auf den Jardín Escé­nico beziehen, seine Nutzungs­mög­lich­keiten verviel­fa­chen, uner­war­tete Programme gene­rieren und zum zivil­ge­sell­schaft­li­chen und kultu­rellen Diskurs von Mexiko-Stadt beitragen.

Und zwar enorm.

Eröff­nung

2024

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Subiaco Wave Park

Der Subiaco Wave Park in Perth

What a wonderful world

Was tun mit einem verlas­senen Stadion? Fluten, und um die neue Wasser­fläche herum öffent­li­chen Frei­raum und Wohnungen schaffen.

Der Subiaco Surf Park und die darunter liegenden Wohnungen folgen dem Oval des ehema­ligen Stadions.

Geschichte

Subiaco Wave Park ist ein phan­ta­sie­volles Konzept zur zukünf­tigen Nutzung eines Geländes im austra­li­schen Subiaco, auf dem das vormals wich­tigste Stadion von Perth – das Subiaco Oval – stand. Die Schlie­ßung des Stadions und das Ende zweier großer Märkte stellt die Gemeinde Subiaco vor große wirt­schaft­liche und kultu­relle Heraus­for­de­rungen.

Die Geschichte von Subiaco wurde in den letzten 100 Jahren stark durch seine Einwohner, Fußball und Märkte geprägt, nun droht diese Viel­falt verloren zu gehen. Mit 43.500 Sitz­plätzen war das „Subi“ das größte Stadion der Gegend und die Heimat des austra­li­schen Foot­balls. Hier waren die West Coast Eagles und der Fremantle Foot­ball Club lange zuhause. Beide Vereine zogen in das Perth-Stadion, das Ende 2017 fertig gestellt und am 21. Januar 2018 offi­ziell eröffnet wurde.

Archi­tekt

MJA studio
Suite 6 / 23 Railway Road
AU – Subiaco 6008

Standort

Subiaco Oval
304 Roberts Rd
AU – Subiaco WA 6008

Entwurf

Der Gemein­derat von Subiaco nahm die Schlie­ßung des Stadions zum Anlass, eine Umfrage zur Zukunft des Geländes zu starten. Die ansäs­sigen Archi­tekten von MJA Studio antwor­teten mit einem Konzept, das sich auf die Prin­zi­pien der Inklu­sion, der Nutzung öffent­li­cher Räume, der Barrie­re­frei­heit und Zugäng­lich­keit, der Erho­lung und der Nach­hal­tig­keit stützt. MJA Studio schlug die folgende Vorge­hens­weise vor:

  • Das Stadion wird abge­rissen, der Beton zur Wieder­ver­wen­dung zerklei­nert.
  • Das Stadi­on­oval wird „geflutet“.
  • Um die neue Wasser­fläche herum wird öffent­li­cher Frei­raum geschaffen.

 

 

  • Das Gelände wird model­liert. Es entsteht ein Hügel, der sich über die flache Topo­gra­phie von Subiaco erhebt.
  • Durch einen Markt­platz, Gastro­nomie und eine Foot­ball Hall of Fame entsteht öffent­li­ches Leben.
  • 220 Doppel­ap­par­te­ments rahmen die Wasser­fläche und den öffent­li­chen Raum.
  • Zwischen zwei benach­barten Bahn­höfen wird eine axiale Verbin­dung geschaffen. Diese Achse wird mit Terras­sen­häu­sern und zusätz­li­chen öffent­li­chen Plätzen und Veran­stal­tungs­flä­chen bebaut bzw. belegt
  • Auf der großen Wasser­fläche entsteht ein Surf Park.

Lagune

Subiaco Wave Park verspricht ein authen­ti­sches Surf­erlebnis für neue und routi­nierte Surfer aller Alters­gruppen, Erfah­rungen und Fähig­keiten. Ist die „Lagune“ einmal gefüllt, ist der Wasser­be­darf auch nicht höher als er im Stadion gewesen ist.

Auf den Dächern der neuen Apart­ments entsteht eine 12.800 m² große Erwei­te­rung des Parks: der Boun­dary Hill. Das Gefälle von maximal 1:20 ermög­licht einen behin­der­ten­ge­rechten Zugang. Dieser neue öffent­liche Park ist als passiver und aktiver Erho­lungs­raum sowie als tempo­rärer Veran­stal­tungs­raum konzi­piert und bietet über­dies tolle Aussichten auf und in die Lagune und die Land­schaft.

Der Park und die darunter liegenden Wohnungen folgen dem Oval des ehema­ligen Stadions, aber ihre Verjün­gung redu­ziert die Verschat­tung der südli­chen Nach­barn um 25%.

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Öffent­li­cher Frei­raum

Die Wohnungen sind so konzi­piert, dass sie die natür­li­chen Ressourcen nutzen, zum Beispiel die maxi­male Nutzung der Sonne und natür­liche Quer­lüf­tung. Jedes Apart­ment verfügt über einen privaten Balkon und einen öffent­li­chen Frei­raum, so dass jeder Bewohner das Niveau seiner Abge­schie­den­heit frei wählen kann. Die Markt­halle bietet ein dauer­haftes Zuhause für einen neuen 3.000 m² großen öffent­li­chen Markt, der die ganze Woche über geöffnet ist.

 

An den Wochen­enden kann das Angebot auf einen 6.500 m² großen Markt­platz erwei­tert werden. Hier sollen vor allem lokale Klein­un­ter­nehmer zum Zuge kommen. Die Geschichte des austra­li­schen Foot­balls schließ­lich wird durch Kunst­in­stal­la­tionen, Augmented Reality-Ange­bote und ein neues Zuhause für die WA Foot­ball Hall of Fame gebüh­rend berück­sich­tigt. Subiaco Wave Park  ist ein bril­lantes Konzept, das MJA Studio den lokalen Behörden und Inter­es­sens­gruppen im Jahr 2015 vorge­legt hat.

Leider steht die Umset­zung in den Sternen.

Video

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Willets Point Stadium

Willets Point Stadium

Aus dem Abseits

Stadt­ent­wick­lung mit Fußball. Eine verwun­schene Gegend soll zum Vorzei­ge­be­zirk werden.

Auf 23 Hektar entstehen in Queens 2.500  Wohn­ein­heiten, ein Hotel mit 250 Betten und das Willets Point Stadium.

Willets Point ist eine eher proble­ma­ti­sche, bisher vorwie­gend indus­triell genutzte Gegend in Queens. In den nächsten Jahren soll die Gegend revi­ta­li­siert werden, vor allem durch die Schaf­fung von erschwing­li­chem Wohn­raum – und durch den Bau des ersten reinen Fußball­sta­dions in New York.

Der „Willets Point Revi­ta­liza­tion Plan“ umfasst in der ersten Phase das größte erschwing­liche Wohnungs­bau­pro­jekt in New York seit 40 Jahren und das neue, 25.000 Sitz­plätze fassende Stadion für den New York City Foot­ball Club.

Archi­tekt

HOK

Bauherr

Queens Deve­lo­p­ment Group

Standort

Future home of NYCFC
US – Queens, NY 11368

Eröff­nung

2027

Zunächst werden auf der insge­samt 23 Hektar großen Fläche 1.100 Wohn­ein­heiten gebaut, in der zweiten Phase dann das Willets Point Stadium, weitere 1.400 Wohnungen und ein Hotel mit 250 Betten.

Das Mitein­ander von Wohnungen, Frei­flä­chen und Frei­zeit­an­ge­boten ist hier wesent­lich. Durch den Wohnungsbau soll eine fußgän­ger­freund­liche, aktive Nach­bar­schaft etabliert werden, die über aktive öffent­liche Gemein­schafts­be­reiche mit ausrei­chend Platz zum Sitzen, Essens­ständen, Grün­flä­chen, Bewe­gungs­mög­lich­keiten und anderen Frei­zeit­ak­ti­vi­täten für die Gemein­schaft verfügt – vor allem aber über das Stadion.

Willets Point Stadium wird das lang ersehnte Zuhause für den New York City Foot­ball Club, den ameri­ka­ni­schen Meister von 2021. Das 780 Millionen Dollar teure, privat finan­zierte Stadion soll voll­kommen in die örtliche Gemein­schaft inte­griert und an spiel­freien Tagen auch für andere Veran­stal­tungen und Akti­vi­täten nutzbar sein.

Der Entwurf für das Stadion stammt von HOK. Mit der Umset­zung schon bald begonnen werden. Die Eröff­nung des Willets Point Stadium ist für 2027 vorge­sehen.

Bilder

HOK

Text

Johannes Bühl­be­cker
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La Romareda

La Romareda in Zara­gossa

Das pralle Leben

Der Entwurf verspricht ein modernes und funk­tio­nales Stadion für Real Zara­goza – und ein neues Wahr­zei­chen für die Stadt.

La Romareda soll eins der Stadien der gemein­samen Bewer­bung von Spanien, Portugal und Marokko um die WM 2030 werden.

WM 2030

Der spani­sche Tradi­ti­ons­verein Real Zara­goza will sein Stadion aus dem Jahr 1951 durch einen gleich­na­migen Neubau ersatzen: La Romareda.

Neben Aspekten der Nach­hal­tig­keit, Sicher­heit, moderner Tech­no­lo­gien und Medien berück­sich­tigt der Entwurf auch die Anfor­de­rungen der inter­na­tio­nalen Fußball­ver­bände wie FIFA und UEFA, denn La Romareda soll einer der Austra­gungs­orte der gemein­samen Bewer­bung von Spanien, Portugal und Marokko um die Fußball-Welt­meis­ter­schaft 2030 werden.

Die Planung stammt von IDOM.

Archi­tekt

IDOM

Bauherr

Real Zara­gossa

Standort

La Romareda
P.º de Isabel la Cató­lica, 4
ESP – 50009 Zara­goza

Eröff­nung

2026

Cierzo

Eine zentrale Bedeu­tung im städ­te­bau­li­chen Konzept kommt der Ausrich­tung des Stadions auf die Stadt und die Berück­sich­ti­gung der Umge­bung zu.

Dabei spielte der in der Region vorherr­schende Wind, der “Cierzo”, eine grund­le­gende Rolle. Das Stadion und das Dach wurden so geformt, dass sie den Wind berück­sich­tigen. Die konkaven Formen im Norden und Süden des Stadions verleihen dem städ­ti­schen Raum mehr Weite, während die konvexen Formen im Osten und Westen zur Platz­ge­stal­tung beitragen.

Stadion, Platz und Park sollen mitein­ander verschmelzen und nicht nur Räume für das Stadion, sondern auch für die Stadt schaffen.

Das Dach schützt alle 42.500 Zuschau­er­plätze und erstreckt sich auch nach außen. So entsteht eine Prome­nade um das ganze Stadion herum.

Viel­seitig

La Romareda wird viel­fäl­tige Nutzungs­mög­lich­keiten bieten, die unter einer kompakten und einheit­li­chen Fassade zusam­men­ge­fasst werden.

In und unter den Tribünen im Westen und Osten sind unter­schied­liche gewerb­liche und sport­liche Nutzungs­mög­lich­keiten vorge­sehen, die mit dem Inneren des Stadions verbunden sind. Dies ermög­licht inter­es­sante Syner­gien zwischen den verschie­denen Nutzungs­mög­lich­keiten.

Die Nord- und Südtri­bünen hingegen sind ausschließ­lich für den Fußball und seine Zuschauer vorge­sehen.

Prome­nade

Das Dach des Stadions wurde als leichtes Element konzi­piert, das Bewe­gung vermit­telt, Schutz bietet und Blicke ermög­licht – alles gute Antworten auf die lokalen Bedin­gungen.

Das Dach schützt alle 42.500 Zuschau­er­plätze und erstreckt sich auch nach außen über den Gebäu­de­um­riss hinaus. So entsteht eine Prome­nade um das ganze Stadion herum, die wech­selnde und außer­ge­wöhn­liche Ausblicke auf die Stadt und in das Innere des Stadions ermög­licht.

Tags­über wirkt die Fassade ruhig und erholsam, doch nachts verwan­delt sie sich in ein leben­diges und dyna­mi­sches Element, welches das pralle Leben nach außen proji­ziert.

Inte­gra­tion

Die Erschlie­ßungs­ebene teilt die Zuschau­er­be­reiche in Unter- und Ober­rang. Das erleich­tert die Orien­tie­rung, schafft Blick­be­zie­hungen und erleich­tert die Inte­gra­tion des beacht­li­chen Stadi­on­vo­lu­mens in die Stadt enorm.

Der Unter­rang wird also quasi direkt von der Straße aus erschlossen. Der Ober­rang und Hospi­ta­lity-Bereich werden von dort aus über Treppen erreicht.

Dies ermög­licht auch eine einfache Evaku­ie­rung im Notfall.

Prefe­rencia

Im Inneren von La Romareda wird die durch­lau­fende Erschlie­ßungs­ebene unter­schied­lich ausge­staltet: Zwei Tribünen enthalten Platz und Ange­bote für das „normale“ Publikum, und zwei erhalten Hospi­ta­lity-Bereiche und eine VIP-Tribüne namens „Prefe­rencia“.

Das Konzept beinhaltet weitere VIP-Bereiche im Ober­rang. Dazu gehören Boxen, Logen oder der „Pitch Club“ mit Blick auf den Spie­ler­zu­gang. Dieser Very VIP-Bereich mit eigenen Erschlie­ßungs- und Versor­gungs­be­rei­chen kann vom allge­meinen Publikum gänz­lich sepa­riert werden.

Schüssel

Beson­deres Augen­merk legten die Planer nach eigenen Angaben auf die „Schüssel“, also auf Form und Funk­tion der Tribünen, die sie als das Herz des Stadions betrachten. Unter dem Strich wird das Stadi­on­er­lebnis halt immer noch von der Kommu­ni­ka­tion zwischen Zuschauern und Spiel­feld geprägt.

Die sehr kompakte Form passt sich an den Standort an und bringt die Zuschauer so nah wie möglich ans Spiel­feld – und das ist für die Atmo­sphäre in La Romareda natür­lich wesent­lich.

Der Entwurf verspricht ein modernes und funk­tio­nales Stadion, sowohl für den Tradi­ti­ons­verein Real Zara­goza und seiner Fans – und ein neues und beein­dru­ckendes Wahr­zei­chen für die Stadt Zara­goza.

Bilder

IDOM

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Johannes Bühl­be­cker
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Floa­ting Fanta­sies

Floa­ting Fanta­sies

Die Naivität von Hüpf­burgen

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft und jene künst­li­cher Intel­li­genz.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Jeden­falls theo­re­tisch.

Entwurf & Bilder

Ulises

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Johannes Bühl­be­cker
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“Floa­ting Fanta­sies” ist ein Projekt des in Berlin ansäs­sigen digi­talen Design­stu­dios Ulises, welches mit Hilfe künst­li­cher Intel­li­genz entwi­ckelt wurde. Es handelt sich dabei, nach Angaben der Verfasser, um eine poeti­sche Erkun­dung der Macht der Kunst, öffent­liche Räume zu trans­for­mieren.

Inspi­riert von der Naivität von Hüpf­burgen besteht “Floa­ting Fanta­sies” aus einer Reihe von Bildern groß­for­ma­tiger und aufblas­barer Instal­la­tionen, die auf der Seine in Paris schweben. Die Instal­la­tionen werden aus recy­celtem Kunst­stoff herge­stellt – schließ­lich handelt es sich um ein umwelt­freund­li­ches und nach­hal­tiges Projekt.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft und jene künst­li­cher Intel­li­genz.

“Floa­ting Fanta­sies” will städ­ti­sche und andere Bauherren inspi­rieren, ähnliche Instal­la­tionen zu schaffen, die für die Öffent­lich­keit frei zugäng­lich sind. Das Projekt will uns ermu­tigen, unsere städ­ti­schen Umge­bungen neu zu imagi­nieren und inklu­si­vere und anspre­chen­dere Räume für alle zu schaffen.

“Floa­ting Fanta­sies” feiert die Schön­heit des Lebens, die Möglich­keiten unserer Vorstel­lungs­kraft (und jene künst­li­cher Intel­li­genz) und der Ausein­an­der­set­zung mit der Natur – und das auf attrak­tive und spie­le­ri­sche Weise.

Ulises schafft einen inter­ak­tiven Raum, der nahtlos in seine Umge­bung über­geht und die Menschen inspi­rieren will, „die Freude und Frei­heit zu umarmen, die mit der Jahres­zeit einher­gehen.“

Durch die Verwen­dung recy­celter Mate­ria­lien und die Förde­rung öffent­li­chen Enga­ge­ments dient Floa­ting Fanta­sies als nach­hal­tiges Modell für die Trans­for­ma­tion städ­ti­scher Räume.

Die poeti­sche Feier des Früh­lings fügt dem Projekt eine weitere Bedeu­tungs­ebene hinzu und inspi­riert uns alle, die Schön­heit der Natur und die Kraft der Kunst zu umarmen, um unsere Umge­bung zu trans­for­mieren.

Das sind doch gleich mehrere gute Ideen.

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Groove is in the heart

Das Dans­huis Rotterdam

Groove is in the heart

Im Dans­huis Rotterdam, so die Planer, wird man die Natur, den Fluss des Tanzes und der Musik im Prozess des Zuschauens und Beob­ach­tens spüren.

Das Dans­huis Rotterdam verwan­delt ein altes Lager­haus am Ufer des Flusses Mas Rotterdam in ein Symbol für Frei­heit und Plura­lismus.

Im Auftrag der Stif­tung Droom en Daad haben MAD Archi­tects einen Entwurf für den Umbau eines Lager­hauses am Fluss­ufer in ein neues Kultur­zen­trum, das Dans­huis (nieder­län­disch für “Tanz­haus”) Rotterdam, vorge­legt. Das Gebäude soll mit profes­sio­nellen Tanz­stu­dios, Thea­tern und Ausstel­lungs­räumen ausge­stattet werden, um Tänzern aus der ganzen Welt die Möglich­keit zu Trai­ning und Auffüh­rung zu geben.

Das Dans­huis Rotterdam verwan­delt, so die Planer, das alte Lager­haus am Südufer des Flusses Mas Rotterdam in ein Symbol für Frei­heit und Plura­lismus. Als leben­diger Ort für den Austausch von Tanz­kultur aus aller Welt wird es an das benach­barte “Fenix Museum of Migra­tion”, das erste euro­päi­sche Kultur­pro­jekt von MAD, anknüpfen. Beide Bauten gemeinsam sollen das kultu­rellen Angebot der Stadt stärken.

Archi­tekt

MAD Archi­tects

Team: Ma Yansong, Dang Qun, Yosuke Hayano, Andrea D’Antrassi, Ales­sandro Fisalli, Paolo Pirri

Bauherr

The Droom en Daad Foun­da­tion

Der Klas­si­zismus dieses Auffüh­rungs­ortes bildet einen inter­es­santen Kontrast zur Kulisse der sich rasch verän­dernden Land­schaft entlang des Flusses.

Die Planung erhält die ursprüng­liche Lager­haus­struktur und würzt sie mit einer Reihe ikoni­scher Design­gesten, zum Beispiel eine gelbe Möwen­skulptur auf der begrünten Terrasse des Dans­huis mit roten Neon­schil­dern, die auf den Fluss gerichtet sind.

Im Zentrum der obersten Ebene entsteht ein halb­kreis­för­miges Open-Air-Theater, in Anspie­lung auf die antiken grie­chi­schen Versamm­lungs­räume für die freie Öffent­lich­keit. Belebt durch die Tänzer im Orches­ter­graben, bildet der Klas­si­zismus dieses Auffüh­rungs­ortes einen inter­es­santen Kontrast zur zeit­ge­nös­si­schen Kulisse der sich rasch verän­dernden Land­schaft entlang des Flusses.

Im Dans­huis Rotterdam, so die Planer, wird man die Natur, den Fluss des Tanzes und der Musik im Prozess des Zuschauens und Beob­ach­tens spüren.

Die Fertig­stel­lung des Fenix-Museums für Migra­tion ist für 2024 geplant, der Bau des Dans­huis soll bald beginnen.

Standort

Dans­huis
Tolhuis­s­traat
NL – 3072 AN Rotterdam

Illus­tra­tionen

MAD Archi­tects

Text

Johannes Bühl­be­cker
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August-Bebel-Platz

August-Bebel-Platz

Klima­wandel in Watten­scheid

Der August-Bebel-Platz in Watten­scheid entspricht den heutigen Ansprü­chen an einen städ­ti­schen Platz in keinster Weise. Das soll sich nun ändern.

Ziel der Planung ist ein zukunfts­fä­higer Ort, an dem man sich gerne aufhält, der den Klima­wandel berück­sich­tigt und Knoten­punkt des öffent­li­chen Nahver­kehrs bleibt. Außerdem wird der Platz auto­frei.

Der August-Bebel-Platz in Watten­scheid wurde in den 1960er Jahren im Sinne der auto­ge­rechten Stadt gestaltet und befindet sich bis heute in dieser Form. Durch seine Lage und sein Aussehen spielt er eine wich­tige Rolle für die Wahr­neh­mung der Innen­stadt von Watten­scheid.

Eigent­lich. In seinem jetzigen Zustand aller­dings entspricht der Platz den heutigen Ansprü­chen an einen städ­ti­schen Platz in keinster Weise. Das liegt vor allem an den fehlenden Aufent­halts­mög­lich­keiten und Grün­flä­chen.

Aus diesem Grund sollte der Platz ganz neu geplant werden, auch und insbe­son­dere im Hinblick auf den Klima­wandel. Dazu wurde ein Wett­be­werb ausge­lobt, den das Büro Böhm Benfer Zahiri aus Berlin gewann.

Ziel der Platz­neu­ge­stal­tung ist ein zukunfts­fä­higer Ort, an dem man sich gerne aufhält, an dem man die Geschäfte gut erreicht, der den Klima­wandel berück­sich­tigt, ein Eingangstor zur Innen­stadt wird und Knoten­punkt des öffent­li­chen Nahver­kehrs bleibt. Außerdem wird der Platz auto­frei.

Archi­tekt

Böhm Benfer Zahiri
Mark­gra­fen­damm 24
Haus 16
D – 10245 Berlin

Bauherr

Stadt Bochum

Zukünftig soll der August-Bebel-Platz als schat­tiger Ort unter Bäumen, mit einem bewusst grünen Profil gestaltet werden.

Der August-Bebel-Platz ist ein zentraler Ort in der Innen­stadt von Watten­scheid. Als Eingang zur Fußgän­ger­zone bildet er den Auftakt zu einer Abfolge von öffent­li­chen Räumen, zu der die Plätze an der Frie­dens­kirche und dem Markt­platz sowie die dazwi­schen liegende Einkaufs­straße gehören.

Der Platz hat eine wich­tige Verkehrs- und Bewe­gungs­funk­tion als Knoten­punkt und Umstei­ge­punkt.

Zukünftig soll der August-Bebel-Platz als schat­tiger Ort unter Bäumen, mit einem bewusst grünen Profil gestaltet werden – als Ergän­zung zum stark versie­gelten Platz am Alten Markt. Während der Markt­platz Märkte und Stadt­feste ermög­licht, soll der August-Bebel-Platz als groß­zü­giger Aufent­halts­platz gestaltet werden. Verschie­dene Ange­bote sollen die unter­schied­li­chen Bedürf­nisse von Passanten und Umstei­genden anspre­chen.

Die stei­genden Tempe­ra­turen und die extreme Trocken­heit stellen insbe­son­dere für stark versie­gelte Flächen ein immer größer werdendes Problem dar. Die Stadt Bochum, und Watten­scheid gehört zu Bochum. hat bereits im Jahr 2019 den Klima­not­stand ausge­rufen.

Der Klima­wandel erfor­dert ein Umdenken bei der Gestal­tung inner­städ­ti­scher Flächen. Der Entwurf für den Platz berück­sich­tigt daher die folgenden Aspekte:

  • Reduk­tion der Versie­ge­lung durch Mini­mie­rung der Verkehrs­flä­chen
  • Erhö­hung des Grün­an­teils mit einem deut­lich höheren Anteil an Groß­bäumen und Grün­flä­chen
  • Verän­de­rung des Wasser­ma­nage­ments durch Sammeln und Spei­chern des Regen­was­sers vor Ort, um die Ablei­tung in die Kana­li­sa­tion zu mini­mieren
  • Verän­de­rung der Wahr­neh­mung durch einen höheren Anteil an Vege­ta­tion, wobei Arten mit geringem Pfle­ge­be­darf einge­setzt werden sollen

Standort

August-Bebel-Platz
D – 44869 Bochum

Eröff­nung

2026

Als wich­tiger ÖPNV-Knoten­punkt wird der Platz in Zukunft ein “grüner Schat­ten­platz”  sein, der zum Verweilen einlädt.

Der August-Bebel-Platz wird also nicht nur verkehr­lich neu gestaltet, sondern auch an die sich verän­dernden Klima­be­din­gungen ange­passt. Die Platz­fläche wird durch grüne Schollen geglie­dert und aufge­bro­chen, die Regen­wasser aufnehmen und im Sommer zur Kühlung des Platzes beitragen. Gleich­zeitig bieten  sie zahl­reiche Sitz- und Aufent­halts­mög­lich­keiten für Umstei­gende, Passanten und Bewohner.

Als wich­tiger ÖPNV-Knoten­punkt wird der Platz in Zukunft ein “grüner Schat­ten­platz”  sein, der zum Verweilen einlädt.

Hoffent­lich kommt diese Zukunft bald.

Illus­tra­tionen

Böhm Benfer Zahiri

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Stadion Aarhus

Stadion Aarhus (Ceres Park)

Arena des Waldes

Zaha Hadid Archi­tects, Sweco und Tredje Natur haben den Wett­be­werb zum Bau des neuen Fußball­sta­dions in Aarhus gewonnen.

Das Stadion Aarhus ist und bleibt die Heimat von Aarhus Gymnas­tik­fo­rening (AGF), einem der tradi­ti­ons­reichsten Clubs in Däne­mark.

Ein Team mit Zaha Hadid Archi­tects, Sweco und den Land­schafts­ar­chi­tekten Tredje Natur hat den Wett­be­werb zum Bau des neuen Fußball­sta­dions in Aarhus gewonnen.

Das Stadion Aarhus (Ceres Park) ist und bleibt die Heimat von Aarhus Gymnas­tik­fo­rening (AGF), einem der tradi­ti­ons­reichsten und erfolg­reichsten Clubs in Däne­mark. 

Das jetzige Stadion wurde 1920 eröffnet, entspricht aber nicht mehr den Anfor­de­rungen an den heutigen Profi­fuß­ball. Der Neubau ersetzt den Bestand an glei­cher Stelle.

Auch die Entfer­nungen der Zuschauer zum Spiel­feld waren Fans und Verant­wort­li­chen ein Dorn im Auge. Das neue Stadion wird einrangig und die Fans ganz nah an das Spiel­feld heran­bringen.

Archi­tekt

Zaha Hadid Archi­tects
Gian­luca Racana, Ludo­vico Lombardi, Subharthi Guha, Jakub Klaska, Paolo Zilli, Andy Lin, Charles Harris, Dieter Matuschke, Jinhee Koh, Kyle Dunnington, Luca Melchiori, Maria Laura, Michael Forward, Matthew Gabe, Nastasja Mitrovic, Sara Cris­centi, Valen­tina Cerrone, Yuzhi Xu, Carlos Sousa- Martinez, Bahaa Alnass­rallah, Aditya Ambare, Alek­sander Mastalski

Sweco
Tredje Natur

Bauherr

Es entstehen einla­dende Räume für eine Viel­zahl von sport­li­chen und kultu­rellen Nutzungen durch die Besu­cher des Stadions und die Besu­cher des Parks.

Das Stadion Aarhus liegt in einem sieben Kilo­meter langen Wald­gürtel. Das ist es fast schon nahe­lie­gend, dass Zaha Hadid ihrem Gestal­tungs­kon­zept den Namen “Arena des Waldes” gaben. Es orien­tiert sich am verti­kalen Rhythmus der zahl­rei­chen Bäume, die hier bis zu 47 m hoch werden.

Der Entwurf versteht das neue Stadion Aarhus als Erwei­te­rung des Waldes, dessen Verti­ka­lität sich in den Kolon­naden des Stadions und den Holz­rippen der Fassade fort­setzt. Diese Gesten fließen vom Wald über die begrünten Plätze in die Fassaden und bis ins Stadi­on­in­nere.

Eine vermut­lich kompli­zierte Hier­ar­chie der Holz­rippen in der Fassade und im Dach unter­teilt und glie­dert das große Volumen des Stadions in einen mensch­li­chen Maßstab. Gleich­zeitig bieten diese Außen­wir­kung und die Plätze vor dem Stadion ein sehr harmo­ni­sches Gefühl des Ankom­mens.

Das Dach ist außer­ge­wöhn­lich. Es über­deckt nicht nur die Zuschau­er­plätze und Umgänge im Inneren, es bietet auch den Plätzen vor dem Stadion Schutz. Zum harmo­ni­schen Erschei­nungs­bild gehört die durch das umlau­fend über­ste­henden Dach geschützte Prome­nade, die ganz unab­hängig von den Veran­stal­tungen im Stadion ist.

Es entstehen einla­dende neue öffent­liche Räume für eine Viel­zahl von sport­li­chen und kultu­rellen Nutzungen durch die Besu­cher des Stadions und die Besu­cher des Parks.

Die drei verwen­deten Haupt­ma­te­ria­lien sind Beton mit recy­celten Zuschlag­stoffen für die Säulen, lokal beschaffter, wieder­ver­wer­teter und recy­celter Stahl für die Träger und Holz aus lokalen, zerti­fi­zierten nach­hal­tigen Quellen für die Fassa­den­ver­klei­dung.

Das Neben­ge­bäude „Stadi­onhal­lerne” von 1918, das allen im Verein am Herzen liegt, wird reno­viert, seine intensiv rote Fassade und die weißen Orna­mente bleiben erhalten.

Standort

Ceres Park
Stadion Allé 70
DK – 8000 Aarhus

Eröff­nung

2026

42 däni­sche und inter­na­tio­nale Archi­tek­ten­teams hatten im Dezember 2021 in der ersten Phase des Wett­be­werbs teil­ge­nommen.

Ab 2024 beginnt der schritt­weise Rückbau des jetzigen Stadions beginnt. Die Bauphase wird sich über vier Etappen erstre­cken, so dass das neue Stadion voraus­sicht­lich im Jahr 2026 einge­weiht werden kann.

42 däni­sche und inter­na­tio­nale Archi­tek­ten­teams hatten im Dezember 2021 in der ersten Phase des Wett­be­werbs teil­ge­nommen.

Der sieg­reiche Entwurf für das neue Stadion Aarhus fügt sich bestens in die Umge­bung ein und respek­tiert die Archi­tektur und Geschichte des Ortes und seiner Nutzer. Gleich­zeitig entstehen eine Fülle neuer öffent­li­cher Räume, die an 365 Tagen im Jahr genutzt werden können.

Sehr einla­dend.

Illus­tra­tionen

Negativ

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Wald­sta­dion Mailand

Das Wald­sta­dion Mailand

Blau + Rot = Grün

Beson­ders machen den Entwurf vor allem der sichtbar sehr grüne Ansatz, die Lauf­bahn auf der obersten Ebene und der „Turm des Lichts“.

Auch das neue Stadion will ein Wahr­zei­chen des Mailänder Stadt­teils San Siro werden, aller­dings augen­schein­lich aus ganz anderen Gründen als sein Vorgänger.

Die Diskus­sion über das neue Stadion der beiden Stadt­ri­valen Inter und AC Mailand beschäf­tigt die inter­es­sierte Öffent­lich­keit schon eine ganze Weile. Inzwi­schen wird die Debatte zusätz­lich von Archi­tekten befeuert, die ihre eigenen Entwürfe vorstellen – zum Beispiel Stefano Boeri Archi­tetti mit dem „Wald­sta­dion Mailand“ („Stadio-Bosco per Milano“).

Die Planer haben das Projekt gemeinsam mit ARUP, Fabio Novembre und Balich Wonder Studio bereits im Jahr 2019 anläss­lich des von den Klubs Inter und Milan ausge­schrie­benen Wett­be­werbs einge­reicht. Da sich seitdem viele Voraus­set­zungen geän­dert haben, versu­chen sie es jetzt mit einer über­ar­bei­teten Version erneut.

Das Wald­sta­dion Mailand entsteht nun, anders als im Wett­be­werb, genau an der Stelle, an dem aktuell noch das welt­be­rühmte, zur WM 1990 erbaute Guiseppe Meazza Stadion steht. Auch das neue Stadion will ein Wahr­zei­chen des Mailänder Stadt­teils San Siro werden, aller­dings augen­schein­lich aus ganz anderen Gründen als sein Vorgänger.

Zu diesem Projekt gehören 3.300 Bäume und 56.300 Sträu­cher aus 70 verschie­denen Arten.

Das Wald­sta­dion verfügt über 5.700 m² hori­zon­taler Grün­dä­cher und 7.000 m² begrünter Fassaden. Dazu gehören 3.300 Bäume und 56.300 Sträu­cher aus 70 verschie­denen Arten, die jedes Jahr 162 Tonnen CO2 absor­bieren.

Es entsteht also eine grüne Lunge für die Metro­pole und ein grünes Binde­glied im Stadt­ge­füge, das zur Reini­gung der Luft, zur Absorp­tion von Fein­staub und zur Milde­rung der Tempe­ratur in der Nach­bar­schaft beiträgt.

Ziel des Projekts ist es, die Emis­sionen und den Ener­gie­ver­brauch zu redu­zieren. Dank der Verwen­dung großer Photo­vol­ta­ik­flä­chen und einer sorg­fäl­tigen Planung der Wasser- und Abfall­wirt­schaft soll das Wald­sta­dion Mailand zu einer ener­gie­aut­arken Arena werden.

Das Wald­sta­dion Mailand inte­griert die für beide Klubs wich­tigen kommer­zi­ellen Bereiche wie ein Museum, eine Sport­halle, Presse- und VIP-Bereiche sowie Bars und Restau­rants.

Beson­ders macht den Entwurf vor allem der sichtbar sehr grüne Ansatz.

Daneben entstehen aber auch eine Lauf­bahn auf der obersten Ebene und der „Turm des Lichts“, ein leuch­tendes Wahr­zei­chen für die beiden Vereine. Da es sich ja um ein “Ein Stadion für zwei” handelt, kann die Illu­mi­na­tion dieses Turms in den Farben Rot (Milan) und Blau (Inter) den jewei­ligen Gast­geber deut­lich sichtbar machen. Für das “Derby della Madon­nina” gibt es bereits eine beson­ders schil­lernde Licht­pla­nung.

Der Turm des Lichts beher­bergt die Museen beider Vereine, an der Turm­spitze sollen Statuen großer Fußballer und Trainer der Stadt ange­bracht werden.  Im Park neben dem neuen Stadion soll außerdem eine Gedenk­stätte für jetzige Meazza-Stadion entstehen.

Die Diskus­sion wird weiter­gehen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Stefano Boeri Archi­tetti
Via G. Doni­zetti 4
ITA – 20122 Milano

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Standort

Guisepe-Meazza-Staion
Piaz­zale Angelo Moratti
ITA – 20151 Milano MI

Video

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Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre

Schwung­voll

Nicht nur an Spiel­tagen attraktiv: Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre bietet einen Park am Fluss­ufer und viele Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen.

Das stetige Wachstum der Stadt soll durch neue sport­liche Ange­bote und Grün­flä­chen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre.

Zaha Hadid Archi­tects (ZHA) haben den Wett­be­werb für den Bau des neuen Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre gewonnen.

Das Projekt umfasst ein Fußball­sta­dion mit 60.000 Plätzen, Trai­nings­plätze, eine Sport­halle mit 19.000 Plätzen und eine Schwimm­halle mit zwei 50-Meter-Becken. Das Sport­zen­trum liegt im zukünf­tigen Wissen­schafts- und Tech­no­logie-Kultur­be­zirk von Hang­zhou. All diese Bauten werden in einen neuen Park am Fluss­ufer, mit öffent­li­chen Plätzen und öffent­li­chem Perso­nen­nah­ver­kehr, einge­bettet.

Hang­zhou ist die Haupt­stadt der chine­si­schen Provinz Zhejiang und hat mehr als neun Millionen Einwohner. Die Stadt ist eines der welt­weit führenden Elek­tronik-Zentren und beher­bergt viele der größten Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen Chinas.

Das damit verbun­dene stetige Wachstum der Stadt sollen durch neue sport­liche Ange­bote in Kombi­na­tion mit Grün­flä­chen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre.

Das 45.000 m² große Podium beher­bergt Trai­nings- und Fitness­hallen, Umklei­de­räume, Büros, Geschäfte und Gastro­nomie.

Um der wach­senden Bevöl­ke­rung von Hang­zhou gerecht zu werden, bietet das Projekt eine Viel­zahl von Einrich­tungen, für Brei­ten­sportler bis zu Profi­sport­lern. Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre fügt sich in die natür­li­chen Land­schaften entlang des Fluss­ufers ein und bietet, neben dem Sport, auch neue Parks und Treff­punkte für Veran­stal­tungen, Erho­lung und Entspan­nung.

Das Stadion ist der größte Veran­stal­tungsort des Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre. Es befindet sich auf der Ostseite des neuen Parks, zur Stadt hin. West­lich und südlich des Stadions entstehen die große Arena und das Wasser­sport­zen­trum. Alle drei Gebäude sind in ihren Sockel­ge­schossen durch ein kurven­rei­ches „Podium“ schwung­voll mitein­ander verbunden.

Dieses 45.000 m² große Podium beher­bergt die Neben­ein­rich­tungen des Sport­zen­trums, die auch gemeinsam und öffent­lich genutzt werden können. Dazu gehören Trai­nings- und Fitness­hallen, Umklei­de­räume, Büros, Geschäfte, Restau­rants und Cafés mit spek­ta­ku­lären Blick­be­zie­hungen.

“Beim Abstieg in die untere Ebene der Platt­form steigt die Tempe­ratur an und die Umge­bung wird intimer – wie ein Abstieg ins Innere der Erde, wo sich die Schwer­kraft wendet.”

Gott­fried Gruber, noa*

Im Gegen­satz zu den massiven Fassaden der meisten Stadien ist die Fassade dieses Stadions nach außen hin weit­ge­hend offen. Umgänge und Terrassen, die eine Viel­zahl von Gastro­no­mie­be­trieben mit Panora­ma­blick über die Stadt beher­bergen, werden durch eine Lamel­len­kon­struk­tion über­dacht.

Der Innen­raum und vor allem die Sitz­ord­nung wurden nach FIFA-Stan­dards entworfen, um die Zuschauer so nah wie möglich ans Spiel­feld zu bringen und möglichst gute Sicht von jedem Platz aus zu gewähr­leisten. Diese program­ma­ti­schen Anfor­de­rungen defi­nieren Geome­trien, die sich in Form von Wellen in der Lamel­len­fas­sade wieder­finden.

Die Sport­halle mit ihren 19.000 Plätzen kann unab­hängig vom Stadion betrieben werden. Sie ist maximal flexibel, um sowohl in China beliebte Sport­arten wie Basket­ball als auch große Musik- und Kultur­events ausrichten zu können.

Das 15.000 m² große Wasser­sport­zen­trum umfasst zwei 50m-Becken, die sich für Wett­kämpfe, Trai­ning und Unter­richt auf allen Niveaus eignen. In den Becken können nicht nur Wett­kämpfe vor bis zu 800 Zuschauern statt­finden, sondern auch Schulen aus der Umge­bung unter­richtet werden. Hier sollen jede Woche Tausende von Kindern Schwimmen lernen!

Das Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre liegt in warmem, gemä­ßigtem Klima und wurde nach der höchsten 3‑Sterne-Klas­si­fi­zie­rung des chine­si­schen Green-Buil­ding-Programms entworfen.

Im Gegen­satz zu vielen großen Stadien, die nur an Spiel­tagen besucht werden können, bietet dieses Projekt neben seinen öffent­li­chen Plätzen und dem Park am Fluß­ufer eine Viel­zahl von Sport‑, Erho­lungs- und Frei­zeit­ein­rich­tungen.

Sie sollen sicher­stellen, dass das Zentrum zu jeder Tages- und Nacht­zeit ein beliebter Treff­punkt für die Bevöl­ke­rung sein wird.

Projekt­daten

Archi­tekt

Zaha Hadid Archi­tects (ZHA)

Patrik Schu­ma­cher, Charles Walker, Nils Fischer, Jakub Klaska, Lei Zhen
Joshua Anderson, Daniel Boran, Chun-Yen Chen, Hung-Da Chien, Michael Forward, Matthew Gabe, Rupinder Gidar, Jinqi Huang, Charlie Harris, Ivan Hewitt, Han Hsun Hsieh, Sonia Magd­ziarz, Xin Swift, Chris White­side

Rende­rings

Brick­Vi­sual

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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Standort

Hang­zhou Inter­na­tional Sports Centre
Zhejiang, Hang­zhou
Binjiang District

Video

Render by Atchain

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Harz­turm

Der Harz­turm in Torf­haus

Feige?

Die Zukunft der Trocken­rut­sche, mitten im Harz.

In weniger als einem Jahr haben die Planer eine neuar­tige Technik entwi­ckelt, mit der ganz verschie­dene Mate­ria­lien in Rutschen aller Art inte­griert werden können.

Mitten in der wunder­schönen Harzer Land­schaft entsteht aktuell der 65 Meter hohe Harz­turm in Torf­haus, der höchst­ge­le­genen Sied­lung Nieder­sach­sens. Der spek­ta­ku­läre Bau wird nicht nur eine unver­gleich­liche Aussicht auf den berühmten Brocken bieten, er stellt auch den Mut der Besu­cher auf die Probe.

Den beson­deren Kitzel bietet eine 110 Meter lange Außen­rut­sche, die sich um die Fassade schlän­gelt. Es handelt sich um die welt­weit erste Instal­la­tion einer Trocken­rut­sche mit dem paten­tierten „Wie-Glow“-Konzept. Dahinter stecken die renom­mierten und erfah­renen Rutschen­bauer von Wiegand.

In einer Entwick­lungs­zeit von weniger als einem Jahr haben die Planer eine neuar­tige Technik entwi­ckelt, mit der ganz verschie­dene Mate­ria­lien in Rutschen aller Art (also Wasser- und Trocken­rut­schen) inte­griert werden können.

Damit sind der Krea­ti­vität keine Grenzen mehr gesetzt.

Oben ange­kommen, erwartet die Besu­cher ein phäno­me­nales Panorama – und ein gewal­tiger Nerven­kitzel.

Besu­cher können den Harz­turm zu Fuß oder bequem mit dem Lift erklimmen. Oben ange­kommen, erwartet sie ein phäno­me­nales Panorama – und ein gewal­tiger Nerven­kitzel:  Aben­teu­er­lus­tige wagen sich auf den Skywalk. Das ist ein Glas­po­dest in schwin­del­erre­gender Höhe.

Hier startet die riesige Erleb­nis­rut­sche. Sie bietet den rasanten Abstieg im Rutsch­sack. Auf dem ersten Teil der Strecke bietet sich, durch die Panorama-Acryl Ober­schale, die bein­dru­ckende freie Sicht auf den Harz. Im letzten Drittel der außen am Turm befes­tigten, 110 Meter langen Tunnel­rut­sche tauchen die Gäste plötz­lich in einen komplett dunklen Abschnitt. Dann tauchen die im Harz popu­lären Hexen auf, die den rasanten Ritt bis zum über­ra­schenden Finale begleiten!

Mit der Trocken­rut­sche am Harz­turm entsteht ein Prototyp für die indi­vi­du­elle Gestal­tung und Insze­nie­rung sowohl für Trocken- als auch für Wasser­rut­schen. Für den Harz­turm arbeitet Wiegand mit renom­mierten Künst­lern zusammen, die auch schon spek­ta­ku­läre 3D-Mini­golf­an­lagen (Bild) insze­niert haben.

Rutschen bestehen aus verschie­denen Schichten glas­fa­ser­ver­stärktem Kunst­stoffs (GFK). „Wie-Glow“ ermög­licht es nun, die künst­le­ri­schen Entwürfe zwischen den verschie­denen GFK-Schichten einzu­bringen. Die Festig­keit und Dauer­haf­tig­keit der Rutsch­fläche werden nicht beein­flusst. Selbst 360° Gestal­tungen sind nun möglich.

Thema­tisch ist mit Wie-Glow alles möglich. Alles ist einmalig, keine Rutsche gleicht mehr der anderen.

Im Inneren der Rutsche stehen ökono­mi­sche LED-Effekte in Form von Ringen, Farb­wechsel-Strah­lern und Licht­matten bis zum Ster­nen­himmel zur Auswahl. Auch Sound­ef­fekte in der Röhre sind möglich.

Thema­tisch ist damit alles möglich – von den „Eighties“ mit entspre­chendem Neon­licht und passender Musik­aus­wahl, einer Reise über die Milch­straße zum Mars bis zum Märchen­thema: Alles ist einmalig, keine Rutsche gleicht mehr der anderen.

Auch passende Audio-Effekte stehen zur Verfü­gung. Die farb­li­chen Anima­tionen können so program­miert werden, dass sie die Gäste ihrer Rutsch­ge­schwin­dig­keit entspre­chende begleiten und durch Linien, Bilder, Sterne etc. mit den Sinnen spielen.

Neben den spek­ta­ku­lären Ausmaßen bieten Wiegand Trocken­rut­schen auch viel­fäl­tige Optionen für die Gestal­tung der Außen­haut. Das Edel­stahl kann spie­gel­po­liert, foliert oder lackiert werden – auch als Graf­fiti mit indi­vi­du­ellen Mustern.

Wiegand Slide ist Markt­führer für Trocken­rut­schen. Die Rutsche am Londoner „Arce­lor­Mittal Orbit“ Turm hält mit einem Höhen­un­ter­schied von 80 Metern noch immer den Welt­re­kord.

Projekt­daten

Rutsche

Josef Wiegand GmbH & Co. KG
Land­strasse 12 – 14
D – 36169 Rasdorf

Bauherr

Harz­turm
Torf­haus 12
D – 38667 Altenau

Standort

Harz­turm
Torf­haus 12
D – 38667 Altenau

Eröff­nung

2022

Bilder

Wiegand (Rutschen)
Harz­turm (Rende­rings)

Autor

Johannes Bühl­be­cker
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