Das Danshuis Rotterdam

Groove is in the heart

Im Danshuis Rotterdam, so die Planer, wird man die Natur, den Fluss des Tanzes und der Musik im Prozess des Zuschauens und Beobachtens spüren.

Das Danshuis Rotterdam verwandelt ein altes Lagerhaus am Ufer des Flusses Mas Rotterdam in ein Symbol für Freiheit und Pluralismus.

Im Auftrag der Stif­tung Droom en Daad haben MAD Archi­tects einen Entwurf für den Umbau eines Lager­hauses am Fluss­ufer in ein neues Kultur­zen­trum, das Dans­huis (nieder­län­disch für “Tanz­haus”) Rotterdam, vorge­legt. Das Gebäude soll mit profes­sio­nellen Tanz­stu­dios, Thea­tern und Ausstel­lungs­räumen ausge­stattet werden, um Tänzern aus der ganzen Welt die Möglich­keit zu Trai­ning und Auffüh­rung zu geben.

Das Dans­huis Rotterdam verwan­delt, so die Planer, das alte Lager­haus am Südufer des Flusses Mas Rotterdam in ein Symbol für Frei­heit und Plura­lismus. Als leben­diger Ort für den Austausch von Tanz­kultur aus aller Welt wird es an das benach­barte “Fenix Museum of Migra­tion”, das erste euro­päi­sche Kultur­pro­jekt von MAD, anknüpfen. Beide Bauten gemeinsam sollen das kultu­rellen Angebot der Stadt stärken.

Architekt

MAD Archi­tects

Team: Ma Yansong, Dang Qun, Yosuke Hayano, Andrea D’Antrassi, Ales­sandro Fisalli, Paolo Pirri

Bauherr

The Droom en Daad Foun­da­tion

Der Klassizismus dieses Aufführungsortes bildet einen interessanten Kontrast zur Kulisse der sich rasch verändernden Landschaft entlang des Flusses.

Die Planung erhält die ursprüng­liche Lager­haus­struktur und würzt sie mit einer Reihe ikoni­scher Design­gesten, zum Beispiel eine gelbe Möwen­skulptur auf der begrünten Terrasse des Dans­huis mit roten Neon­schil­dern, die auf den Fluss gerichtet sind.

Im Zentrum der obersten Ebene entsteht ein halb­kreis­för­miges Open-Air-Theater, in Anspie­lung auf die antiken grie­chi­schen Versamm­lungs­räume für die freie Öffent­lich­keit. Belebt durch die Tänzer im Orches­ter­graben, bildet der Klas­si­zismus dieses Auffüh­rungs­ortes einen inter­es­santen Kontrast zur zeit­ge­nös­si­schen Kulisse der sich rasch verän­dernden Land­schaft entlang des Flusses.

Im Dans­huis Rotterdam, so die Planer, wird man die Natur, den Fluss des Tanzes und der Musik im Prozess des Zuschauens und Beob­ach­tens spüren.

Die Fertig­stel­lung des Fenix-Museums für Migra­tion ist für 2024 geplant, der Bau des Dans­huis soll bald beginnen.

Standort

Dans­huis
Tolhuis­s­traat
NL — 3072 AN Rotterdam

Illustrationen

MAD Archi­tects

Text

Johannes Bühl­be­cker
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