Shen­zhen Art High School

Shen­zhen Art High School

Schulhof als Stadion

Groß in der Geste, kompakt in der Fläche: Die Sport­an­lagen der Shen­zhen Art High School werden nicht als Anhang verstanden, sondern als archi­tek­to­ni­scher Höhe­punkt und öffent­lich wahr­nehm­bares Zeichen im Stadt­raum.

Mit schwe­benden Sport­an­lagen auf dem Dach und verti­kaler Campus­or­ga­ni­sa­tion entstand ein urbaner Schulbau, der sich deut­lich von euro­päi­schen Maßstäben unter­scheidet – und uns damit auf gute Ideen bringen könnte.

 

Entwurf:

O‑OFFICE

Der schwe­bende Sport

Mit der Shen­zhen Art High School haben O‑OFFICE Archi­tects im dicht bebauten Stadt­teil Luohu ein außer­ge­wöhn­li­ches Bildungs- und Sport­ge­bäude gebaut, das ein Vorbild für den Umgang asia­ti­scher Metro­polen mit Flächen­knapp­heit sein kann. Der 2025 fertig­ge­stellte Campus mit rund 38.900 m² Brut­to­grund­fläche verbindet Unter­richt, Wohnen und Sport in einer hoch­ver­dich­teten, vertikal orga­ni­sierten Struktur – und setzt damit einen markanten Kontra­punkt zu klas­si­schen, hori­zontal ausge­dehnten Schul- und Sport­an­lagen, wie sie in Europa in der Regel anzu­treffen sind.

Das prägendste Element der Shen­zhen Art High School ist die über den Unter­richts­ge­bäuden schwe­bende Sport­ebene. Für einen konven­tio­nellen Schulhof mit eben­erdigen Sport­flä­chen war hier schlicht kein Platz. Die Planer reagierten darauf mit einer radi­kalen Umkeh­rung der typi­schen Campus­logik: Die Sport­an­lagen wurden nicht an den Rand gedrängt, sondern als iden­ti­täts­stif­tendes Element auf das Dach verla­gert.

Auf dieser oberen Ebene befinden sich ein fast 300 Meter langer Rund­kurs, eine 115 Meter lange Sprint­strecke und ein Spiel­feld. Damit über­trifft die Anlage die Mindest­stan­dards vieler inner­städ­ti­scher Schulen deut­lich – auch im inter­na­tio­nalen Vergleich. Während in euro­päi­schen Städten Sport­flä­chen oft redu­ziert, frag­men­tiert oder ausge­la­gert werden, zeigt dieses Projekt, dass auch unter extremen städ­te­bau­li­chen Bedin­gungen voll­wer­tige Leicht­ath­letik- und Frei­sport­an­lagen möglich sind, wenn sie konse­quent drei­di­men­sional gedacht werden.

Gleich­zeitig fungiert das „schwe­bende Stadion“ als klima­tisch wirk­sames Element: Wie ein weit auskra­gender Hut beschattet es die darun­ter­lie­genden Höfe und Fassaden und trägt so zur Reduk­tion des Ener­gie­be­darfs in Shen­zhens subtro­pi­schem Klima bei.

Große Gesten

Die Shen­zhen Art High School verdeut­licht einen grund­le­genden Unter­schied zwischen asia­ti­schen und euro­päi­schen Bildungs- und Sport­bauten. Während euro­päi­sche Schul- und Sport­an­lagen tradi­tio­nell auf groß­zü­gige Grund­stücke, die klare Tren­nung von Funk­tionen und eine eher nied­rige Bebauung setzen, reagieren asia­ti­sche Metro­polen zuneh­mend mit hybriden, vertikal geschich­teten Typo­lo­gien auf die herr­schende extreme Dichte.

Dabei entsteht eine neue Form von Maßstäb­lich­keit: groß in der Geste, kompakt in der Fläche. Die Sport­an­lage wird nicht als Anhang verstanden, sondern als archi­tek­to­ni­scher Höhe­punkt und öffent­lich wahr­nehm­bares Zeichen im Stadt­raum. Die Dimen­sio­nie­rung der Lauf­bahnen, die Trag­struktur aus räum­li­chen Fach­werken und V‑förmigen Stahl­stützen sowie die städ­te­bau­liche Präsenz der Anlage erin­nern eher an ein Stadion als an einen Schulhof.

Frei­räume in 3D

Inhalt­lich ist die Sport­ebene eng mit dem umge­benden Grün­raum verknüpft. Die Archi­tekten verstehen den Campus als Erwei­te­rung des nahe­ge­le­genen Weiling Parks und inte­grieren Vege­ta­tion auf allen Ebenen. So entsteht ein drei­di­men­sio­nales Frei­raum­system aus abge­senkten Gärten, offenen Höfen und der „sky sports field“ genannten Dach­land­schaft. Für die Nutze­rinnen und Nutzer verschmelzen Bewe­gung, Land­schaft und Archi­tektur zu einem zusam­men­hän­genden Raum­er­lebnis.

Über ihre schu­li­sche Funk­tion hinaus wird die Sport­an­lage Teil eines größeren urbanen Narra­tivs. O‑OFFICE beschreibt den Campus als „grünen Tempel“ – als spiri­tu­ellen und öffent­li­chen Ort inner­halb einer hoch­gradig funk­tio­na­li­sierten Stadt. Gerade die Sport­flä­chen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind offen, licht­durch­flutet und weithin sichtbar und verleihen dem Bildungsbau eine fast monu­men­tale Präsenz, ohne dabei die mensch­liche Maßstäb­lich­keit zu verlieren.

Die Archi­tektur des Über­ein­ander

Durch verti­kale Stape­lung, struk­tu­relle Inno­va­tion und groß­zügig dimen­sio­nierte Sport­flä­chen entsteht ein Campus, der trotz extremer Dichte Offen­heit, Bewe­gung und Aufent­halts­qua­lität bietet.

Im Vergleich zu euro­päi­schen Schul- und Sport­an­lagen markiert das Projekt einen Perspek­tiv­wechsel: weg von der Ausdeh­nung in die Fläche, hin zu einer kompakten, aber dennoch groß­zü­gigen Archi­tektur des Über­ein­ander – mit dem Sport als prägendem Herz­stück des Campus.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

O‑Office Archi­tects

He Jianxiang, Jiang Ying, Chen Xiaolin, Wu Yifei, Shao An, Cai Xing­qian, Wang Yue, Yang Jian, Zengwei, Wu Haoming

Bauherr

Stadt Shen­zhen

Eröff­nung
2025
Adresse

Shen­zhen Art High school
Luohu District
Shen­zhen City
Guang­dong Province
China

Fotos

Wu Siming
Chao.Z

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

Video

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Petit-Quevilly Sports Complex

Petit-Quevilly Sports Complex

Brücken bauen

Der Petit-Quevilly Sports Complex verwan­delt ein ehema­liges Indus­trie­areal südlich von Rouen in eine offene Sport- und Land­schafts­ar­chi­tektur. Mit einer 365 Meter langen Prome­nade, viel­sei­tigen Sport­an­lagen und einer starken städ­te­bau­li­chen Vernet­zung schafft das Projekt nicht nur neue und zeit­ge­mäße Ange­bote, es leistet auch einen entschei­denden Beitrag zur Stadt­ent­wick­lung.

Entwurf:

Olgga

Trans­for­ma­tion

Der Petit-Quevilly Sports Complex ist ein schönes Beispiel für zeit­ge­mäße Sport­in­fra­struktur und nach­hal­tige Stadt­ent­wick­lung in Frank­reich. Das Projekt trans­for­miert das ein ehema­liges Indus­trie­areal im Süden der Metro­pol­re­gion Rouen in einen drei Hektar großen öffent­li­chen Sport- und Land­schafts­park. Heute verbindet der Petit-Quevilly Sports Complex Sport, Frei­zeit, Natur und urbane Mobi­lität zu einem offenen, multi­funk­tio­nalen Stadt­raum.

Das Projekt ist Teil des Natio­nalen Programms zur Stadt­er­neue­rung (ANRU) und reagiert auf eine jahr­zehn­te­lange städ­te­bau­liche Frag­men­tie­rung durch eine Schnell­straße und mehrere Bahn­trassen, die den Stadt­körper von Petit-Quevilly zerschnitten. Der neue Sports Complex fungiert nun als urbane Klammer, die den histo­ri­schen Stadt­kern wieder mit den östli­chen Quar­tieren verknüpft.

Der Entwurf stammt von Olgga Archi­tectes.

Boule­vard

Zentrales Gestal­tungs­ele­ment des Petit-Quevilly Sports Complex ist die 365 Meter lange Prome­nade Belve­dere, die sich als lineares Rück­grat durch das gesamte Areal zieht. Sie verläuft mal auf Boden­ni­veau, mal über dem Gelände und eröffnet wech­selnde und neue Perspek­tiven auf Stadt, Land­schaft und Sport­flä­chen.

Diese urbane Prome­nade verbindet sämt­liche Nutzungen des Petit-Quevilly Sports Complex: die Sport­halle, soziale Einrich­tungen, das Frei­zeit- und Jugend­zen­trum, den Skate­park und das Stadion. Gleich­zeitig macht sie die komplexe Topo­grafie des Geländes erlebbar und verwan­delt sie in ein prägendes räum­li­ches Element.

Böschungen

Wo sich früher Zäune, Park­flä­chen und tech­ni­sche Barrieren befanden, entfaltet sich heute eine offene, zusam­men­hän­gende Park­land­schaft. Für den Petit-Quevilly Sports Complex wurden Böschungen model­liert, Wiesen und Baum­haine ange­legt und begrünte Mulden zur Regen­was­ser­rück­hal­tung ange­legt.

Sport- und Spiel­an­ge­bote sind direkt in diese Land­schaft einge­bettet: Rutschen folgen den natür­li­chen Hängen, ein mono­li­thi­scher Skate­park aus Sicht­beton fügt sich skulp­tural in das Gelände ein. Zusätz­lich wird das Dach der Sport­halle als Bewe­gungs­fläche genutzt und beher­bergt ein halbes Basket­ball­feld – ein klares Bekenntnis zur Flächen­ef­fi­zienz und Mehr­fach­nut­zung urbaner Sport­an­lagen.

Rampen

Die Archi­tektur des Petit-Quevilly Sports Complex basiert auf einer einheit­li­chen Beton­struktur, die Robust­heit, Wirt­schaft­lich­keit und Dauer­haf­tig­keit vereint. In den Hang inte­griert, öffnen sich Sport­halle und Sozi­al­räume groß­zügig zum Park und kommu­ni­zieren laut­stark mit dem Außen­raum.

Ein weiteres zentrales Element ist die kreis­för­mige Rampe. Sie bildet das Herz des Projekts. Unter ihr befindet sich das Jugend­frei­zeit­zen­trum – geschützt, offen und als sozialer Treff­punkt konzi­piert. West­lich schließt der Skate­park an, er ist ein weiterer inte­graler Bestand­teil des gemein­schaft­lich genutzten Raums.

Vernet­zung

Der äußere Eindruck des Petit-Quevilly Sports Complex wird durch die einheit­liche Metall­fas­sade geprägt. Sie besteht aus einer Metall­ver­klei­dung, die von einer zweiten Schicht aus Metall­gitter umhüllt wird. Diese modu­liert das Tages­licht und verleiht dem Ensemble eine mono­li­thi­sche, fast abstrakte Erschei­nung.

Direkt an die zentrale Rampe schließt eine neue Fuß- und Radweg­brücke an, welche die Schnell­straße und die Bahn­li­nien über­spannt. Sie verbindet den Petit-Quevilly Sports Complex unmit­telbar mit dem Rathaus­viertel und stellt eine wich­tige neue Achse für den Alltags­ver­kehr und die urbane Vernet­zung dar.

Heute wird der Petit-Quevilly Sports Complex als offene Sport- und Frei­zeit­land­schaft genutzt, die weit über eine klas­si­sche Sport­an­lage hinaus­geht. Er ist ein Ort der Bewe­gung, Begeg­nung und Erho­lung – zugäng­lich für alle Gene­ra­tionen und Nutzungs­formen.

Ein schönes Beispiel für soziale und städ­te­bau­liche Vernet­zung.

 

Projekt­daten

Planer

Olgga Archi­tectes
32 rue de la Porte Dijeaux
F – 33000 Bordeaux 

Bauherr

Stadt Petit-Quevilly

Eröff­nung
2025
Adresse

Petit-Quevilly Sports Complex
Rdpt Des Alliés
F- 76000 Rouen

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Böhme­wald­sta­dion

Böhme­wald­sta­dion Soltau

Fleder­maus­freund­lich

PS+ Planung von Sport­stätten 

Mehr Sport, mehr Möglich­keiten: Das moder­ni­sierte Böhme­wald­sta­dion in Soltau bringt Leistungs‑, Schul- und Frei­zeit­sport zusammen. Flexible Wett­kampf­an­lagen, offene Bewe­gungs­an­ge­bote und ein nach­hal­tiges Konzept machen die Sport­stätte zum Treff­punkt für alle Gene­ra­tionen.

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Neuer Name, neue Haltung

Mit der Eröff­nung im September 2024 ist das Böhme­wald­sta­dion im Norden Soltaus als moderne, viel­seitig nutz­bare Sport­stätte wieder nutzbar. Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde das frühere Hinden­burg­sta­dion umfas­send saniert, funk­tional erwei­tert und (endlich) unter neuem Namen der Öffent­lich­keit über­geben. Nun ist es ein Ort für Leis­tungs­sport, Schul­sport und freie Bewe­gung.

Nach der Prüfung eines mögli­chen Neubaus entschied sich die Stadt Soltau gemeinsam mit dem Heide­kreis und den lokalen Vereinen für die Moder­ni­sie­rung des Bestands. Ausschlag­ge­bend waren die gute Lage, die bestehende Nutzung sowie der nach­hal­tige Umgang mit Ressourcen. Von Beginn an wurden Vereine, Schulen und Verwal­tung in die Planung einge­bunden.

Typ B, moder­ni­siert

Herz­stück des Böhme­wald­sta­dions ist die moder­ni­sierte Leicht­ath­letik-Wett­kampf­an­lage Typ B. Sie verfügt über sieben Kurz- und sechs Rund­lauf­bahnen sowie ein erneu­ertes Spiel­feld. Dieses Groß­spiel­feld ist sowohl für Fußball als auch für Foot­ball ausge­legt. Feste Foot­ball-Goal­posts und mobile Fußball­tore ermög­li­chen einen schnellen Wechsel der Sport­arten. Ein modernes Drän- und Bewäs­se­rungs­system sorgt für verläss­liche Platz­ver­hält­nisse und einen nach­hal­tigen Betrieb: Nieder­schlags- und Ober­flä­chen­wasser versi­ckert voll­ständig vor Ort.

Rund um das Spiel­feld ergänzen Weit­sprung- und Stab­hoch­sprung­be­reiche auf der Nord­seite sowie Hochsprung‑, Diskus- und Speer­wurf­an­lagen auf der Südseite das sport­liche Angebot. Erneu­erte Kunst­stoff­be­läge bieten gute Trai­nings- und Wett­kampf­be­din­gungen und erfüllen die Anfor­de­rungen für regio­nale und über­re­gio­nale Wett­be­werbe. Die bestehende Tribüne blieb erhalten und bietet weiterhin Platz für Zuschauer, Teams und sport­lich Aktive in den Trai­nings­pausen.

Offen für vieles

Neben dem leis­tungs­ori­en­tierten Sport setzt das Böhme­wald­sta­dion bewusst auf offene Ange­bote für den Frei­zeit- und Brei­ten­sport. West­lich des Haupt­spiel­feldes schaffen ein groß­zü­giger Multi­sport­be­reich, Kunst­stoff­spiel­felder für Basket­ball und Hand­ball, eine Calis­the­nics-Anlage mit Fitness- und Aufent­halts­be­reich, eine natur­nahe Bolz­wiese sowie eine Kugel­stoß­an­lage viel­fäl­tige Bewe­gungs­mög­lich­keiten. Die Bereiche sind klar struk­tu­riert und räum­lich mitein­ander verknüpft. So entsteht ein Ort, der glei­cher­maßen Trai­ning, Begeg­nung und Aufent­halt ermög­licht – offen für alle Alters­gruppen.

Auch Umwelt- und Arten­schutz spielten bei der Sanie­rung eine große Rolle. Die neue Sport­stät­ten­be­leuch­tung ermög­licht eine inten­sive Nutzung der Anlage zu jeder Jahres­zeit. Ein Licht­emis­si­ons­gut­achten stellte sicher, dass die Beleuch­tung gezielt auf die Spiel­flä­chen ausge­richtet ist. Warm­weißes Licht mit redu­zierter Streuung mini­miert die Auswir­kungen auf die umlie­gende Insekten- und Fleder­maus­fauna des Böhme­walds.

Fazit

Das Böhme­wald­sta­dion präsen­tiert sich heute als moderne kommu­nale Sport­an­lage mit klarer Haltung: leis­tungs­fähig, nach­haltig und offen. Es dient Vereinen und Schulen ebenso wie der breiten Öffent­lich­keit und zeigt, wie bestehende Sport­stätten durch gezielte Sanie­rung und Erwei­te­rung zukunfts­fähig weiter­ent­wi­ckelt werden können.

Projekt­daten

(Die Links sind unter­stri­chen)

Planer

PS+ Planung von Sport­stätten

Bauherr

Stadt Soltau

Bauun­ter­nehmen

Tell Bau GmbH
Gewer­be­straße 23
D – 26506 Norden

Eröff­nung
2024
Adresse

Böhme­wald­sta­dion Soltau
D‑29614 Soltau

Fotos

PS+ Planung von Sport­stätten

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Stadion Moor­manns­kamp

Stadion Moor­manns­kamp

Zeit für Neues

 

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten

Mit der Sanie­rung des Stadions Moor­manns­kamp in Ritter­hude entstand eine Sport­an­lage, die den Ansprü­chen von Vereinen, Schulen sowie Sport­le­rinnen und Sport­lern glei­cher­maßen gerecht wird: funk­tional, inklusiv, viel­seitig und nutzer­ori­en­tiert.

Und eine, die neue Ange­bote macht.

Über­denken

Das ursprüng­liche Stadion, eine klas­si­sche Kampf­bahn Typ B, war stark sanie­rungs­be­dürftig. Der Natur­rasen hielt der inten­siven Nutzung durch Fußball, American Foot­ball und Schul­sport nicht mehr stand, und auch die alte Kunst­stoff­lauf­bahn hatte ihre besten Tage hinter sich. Darüber hinaus entspra­chen die Wege­füh­rungen und Aufent­halts­be­reiche nicht mehr den heutigen Anfor­de­rungen an Barrie­re­frei­heit und Aufent­halts­qua­lität.

Mit der Moder­ni­sie­rung wurde das Stadion Moor­manns­kamp daher komplett über­dacht und neu gestaltet. Das Ziel war eine ganz­jährig funk­tio­nie­rende Anlage, die unter­schied­li­chen Sport­arten Raum gibt, neue Ange­bote schafft und dabei robust und zukunfts­fähig bleibt.

Die Planung stammt von Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten.

Betei­ligen

Schon der Planungs­pro­zess setzte auf Viel­falt: In einem eigens orga­ni­sierten Work­shop brachten Vertre­te­rinnen und Vertreter der Leicht­ath­letik, der Fußball- und Foot­ball­ver­eine sowie der Schulen ihre Bedürf­nisse ein.

Das neue Stadion Moor­manns­kamp entstand also nicht nur für die Nutze­rinnen und Nutzer, sondern mit ihnen. Als sicht­bares Ergebnis wurden spezi­elle Anfor­de­rungen wie die dauer­hafte Foot­ball-Linie­rung, zusätz­liche Sprung­dis­zi­plinen oder multi­funk­tio­nale Bereiche ganz im Sinne der künf­tigen Nutzer­gruppen umge­setzt.

Spiel­feld

Herz­stück der Anlage ist das neue Kunst­ra­sen­feld, das den bishe­rigen Natur­rasen ersetzt. Die Maße entspre­chen den Vorgaben des DFB, lassen aber neben dem Fußball auch regel­kon­formen American Foot­ball zu. Durch die Kombi­na­tion aus Sand- und Kork­ver­fül­lung entstand eine elas­ti­sche, sichere und zugleich nach­hal­tige Ober­fläche, die sowohl den schnellen Fußball­spiel­be­trieb als auch die hohen Aufprall­kräfte im American Foot­ball zuver­lässig abfängt.

Auch die darun­ter­lie­genden Schichten wurden voll­ständig erneuert, sodass Dränage, Trag­fä­hig­keit und lang­fris­tige Stabi­lität gewähr­leistet sind. Die gelbe Foot­ball-Linie­rung fügt sich gut in das über­grei­fende Lini­en­bild ein und ermög­licht den Foot­ball­teams profes­sio­nelle Trai­nings- und Spiel­be­din­gungen, ohne dass der Fußball­be­trieb einge­schränkt wird.

Lauf­bahn

Die 400-Meter-Rund­lauf­bahn wurde voll­ständig erneuert und in ihrer Struktur über­ar­beitet, sodass nun ein deut­lich viel­fäl­ti­geres sport­li­ches Programm möglich ist. Die Segmente rund um die Bahn wurden so orga­ni­siert, dass die klas­si­schen Diszi­plinen wie Weit‑, Drei- und Stab­hoch­sprung sowie Kugel­stoßen opti­male Bedin­gungen vorfinden. Für Speer­wurf und Diskus – also zwei Diszi­plinen, die auf Kunst­rasen nicht möglich sind – wurde eine sepa­rate Fläche geschaffen.

Durch diese Neuor­ga­ni­sa­tion entwi­ckelte sich die ehema­lige Kampf­bahn von einer eher einge­schränkten Anlage zu einem Ort, an dem das gesamte Spek­trum der Leicht­ath­letik unter­ge­bracht ist. Gerade Schulen und Vereine profi­tieren davon, weil Trai­nings- und Wett­kampf­be­trieb nun parallel und flexi­bler möglich sind.

Neue Ange­bote

Neben den klas­si­schen Sport­arten rücken hier nun neue Bewe­gungs­an­ge­bote in den Fokus. Das südliche Segment wurde zu einem multi­funk­tio­nalen Klein­spiel­feld weiter­ent­wi­ckelt, das sich für Basket­ball, Volley­ball und Hand­ball eignet und bei Bedarf flexibel umge­staltet werden kann. Direkt angren­zend entstand ein moderner Fitness-Bereich mit einer Calis­the­nics-Anlage – ein Angebot, das längst nicht mehr nur Trend­sport ist, sondern als nied­rig­schwel­lige Trai­nings­form viele Ziel­gruppen anspricht.

Auch das nörd­liche Segment wurde neu belebt: Speed­minton-Quadrate, Markie­rungen für Wurf­übungen und drei in die Fläche inte­grierte Tram­po­line schaffen hier einen ganz eigenen, spie­le­ri­schen Charakter. Das Ergebnis ist ein zusätz­li­cher Ort für Bewe­gung, vor allem für Kinder und Jugend­liche.

Calis­the­nics

Die modu­lare Calis­the­nics-Anlage ergänzt das sport­liche Angebot als nied­rig­schwel­lige Trai­nings­mög­lich­keit für unter­schied­liche Ziel­gruppen.

Die Geräte stammen von TURNBAR, einem Anbieter von Calis­the­nics-Sport­an­lagen, die speziell für den öffent­li­chen Raum und unter­schied­lichste Nutzer­gruppen konzi­piert sind. TURNBAR brachte dabei seine Erfah­rung in der Planung und Reali­sie­rung robuster, barrie­re­armer Outdoor-Trai­nings­ge­räte ein, die sich flexibel in das Gesamt­kon­zept des Sport­areals einfügen und alltags­ori­en­tierte Bewe­gungs­an­ge­bote unter­stützen.

Begeg­nung

Beson­derer Wert wurde auf Barrie­re­frei­heit und eine gute innere Erschlie­ßung gelegt. Neue Rampen, über­ar­bei­tete Trep­pen­an­lagen und brei­tere Wege sorgen für einen komfor­ta­blen Zugang. Der Eingangs­be­reich wurde klarer struk­tu­riert und mit Sitz­ge­le­gen­heiten und Pflanz­flä­chen deut­lich aufge­wertet.

Heute präsen­tiert sich das Stadion Moor­manns­kamp als zeit­ge­mäße, viel­sei­tige und robuste Sport­an­lage, die weit über Ritter­hude hinaus Signal­wir­kung hat. Sie zeigt, wie sorg­fäl­tige Planung, Nutzer­be­tei­li­gung und ein klarer Anspruch an die Qualität der verwen­deten Mate­ria­lien eine Sport­stätte entstehen lassen, die Tradi­tion und Moderne verbindet – als leben­diger Ort für Begeg­nung, Bewe­gung und Gemein­schaft.

Projekt­daten

Planer

Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten
Büro für Frei­raum- und Sport­stät­ten­pla­nung
Thea­ter­wall 24
D – 26122 Olden­burg

Bauherr

Gemeinde Ritter­hude
Sach­ge­biet Gebäude und Grund­stücke
Moor­manns­kamp 11
D – 27721 Ritter­hude

Nutzer

Ritter­hude Badgers

 

Calis­the­nics

TURNBAR
Eiden & Wagner Metallbau GmbH
Robert-Bosch-Str. 4
D – 54634 Bitburg

Eröff­nung

2023

Adresse

Stadion Moorm­ans­kamp
D – 27721 Ritter­hude

Fotos

Oliver Berkhausen
Kilian + Kollegen Land­schafts­ar­chi­tekten

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Der Blaue Platz

Der Blaue Platz in Balzers

Das blaue Wunder

 

Planungs­büro Wegmüller

Wer den Blauen Platz beim Schul­haus Balzers betritt, spürt sofort: Hier geht es nicht um Normen, sondern um Möglich­keiten. Rund 1.000 m² Fläche laden zu Bewe­gung und Begeg­nung  ein – und zu jeder Menge spie­le­ri­scher Frei­heit. Statt eines klas­si­schen recht­eckigen Sport­felds öffnet sich eine orga­nisch geformte Erleb­nis­land­schaft, einge­fasst von Beton­ele­menten, durch­zogen von Grün­in­seln und barrie­re­frei gestaltet.

Ein Raum, der alle mitnimmt.

Was geht?

In der Gemeinde Balzers im Fürs­tentum Liech­ten­stein entstand in unmit­tel­barer Nähe zu einer Grund- und einer Real­schule ein ausge­sucht viel­sei­tiger Allwet­ter­platz als Ersatz für einen eher mono­funk­tio­nalen roten Kunst­stoff­platz: der Blaue Platz.

Ob Ball­spiel, Klet­ter­aben­teuer, Balan­ceakt, Sport­un­ter­richt oder durch­atmen: Der Blaue Platz setzt auf maxi­male Viel­sei­tig­keit. Drei unter­schied­lich ausge­stat­tete Spiel­felder bieten Raum für Fußball, Basket­ball und zahl­reiche weitere Spiele. Dazwi­schen entstanden Frei­flä­chen für spon­tane Bewe­gungs­formen. Leicht­ath­le­ti­sche Ange­bote, Boulder-Elemente, eine Slack­line, Boden­tram­po­line und das dyna­mi­sche Gleich­ge­wichts­spiel Super-Nova machen die Bewe­gung zum Erlebnis für alle Fähig­keiten.

Das Angebot im Einzelnen:

  • Zwei Multi­funk­ti­ons­plätze à 11m x 6,5mm mit Klein­toren, einer davon mit Banden­system
  • Ein Multi­funk­ti­ons­platz (20m x 13m) mit fixen Basket­ball­körben
  • 50 m‑Laufbahn und Weit­sprung­an­lage
  • Klet­ter­par­cours, 3er Reck­stange, Hangel­strecke und Boulder-Anlage
  • Super-Nova
  • Tram­po­lin­bahn und Slack­line
  • Rund­lauf­strecke
  • Lauf­schule, Balance‑, Hüpf- und Koor­di­na­ti­ons­spiele

Die Planung stammt vom Schweizer Planungs­büro Wegmüller.

Was Ihr wollt

Der Blaue Platz ist Treff­punkt und Trai­nings­platz zugleich.

  • Schü­le­rinnen und Schüler nutzen ihn im Unter­richt, in der Pause und nach der Schule.
  • Sport­ver­eine profi­tieren von den abwechs­lungs­rei­chen Outdoor-Trai­nings­mög­lich­keiten.
  • Fami­lien genießen ein gemein­sames Bewe­gungs­an­gebot, das auch kleine Kinder intuitiv nutzen können.
  • Indi­vi­du­al­sportler finden reich­lich Platz für Workout, Jogging oder Chillen unter den frisch gepflanzten Bäumen.

Die Gestal­tung folgt konse­quent dem Prinzip der Inklu­sion. Alle Wege, Zugänge und Spiel­flä­chen sind so konzi­piert, dass sie auch von Menschen mit Einschrän­kungen genutzt werden können. Die Über­la­ge­rung von Markie­rungen, die freie Form­ge­bung und die vari­ie­renden Blau­töne des PU-gebun­denen Sport­be­lags schaffen eine einla­dende, intui­tive Umge­bung, die nicht vorgibt, wie man sich bewegen muss, sondern inspi­riert, sich zu bewegen, wie man es möchte.

Die emis­si­ons­arme LED-Beleuch­tung kann bis 22 Uhr per Taster akti­viert werden – so lässt sich der Platz auch am Abend nutzen.

Der Blaue Platz ist Treff­punkt und Trai­nings­platz zugleich.

  • Schü­le­rinnen und Schüler nutzen ihn im Unter­richt, in der Pause und nach der Schule.
  • Sport­ver­eine profi­tieren von den abwechs­lungs­rei­chen Outdoor-Trai­nings­mög­lich­keiten.
  • Fami­lien genießen ein gemein­sames Bewe­gungs­an­gebot, das auch kleine Kinder intuitiv nutzen können.
  • Indi­vi­du­al­sportler finden reich­lich Platz für Workout, Jogging oder Chillen unter den frisch gepflanzten Bäumen.

Die Gestal­tung folgt konse­quent dem Prinzip der Inklu­sion. Alle Wege, Zugänge und Spiel­flä­chen sind so konzi­piert, dass sie auch von Menschen mit Einschrän­kungen genutzt werden können. Die Über­la­ge­rung von Markie­rungen, die freie Form­ge­bung und die vari­ie­renden Blau­töne des PU-gebun­denen Sport­be­lags schaffen eine einla­dende, intui­tive Umge­bung, die nicht vorgibt, wie man sich bewegen muss, sondern inspi­riert, sich zu bewegen, wie man es möchte.

Die emis­si­ons­arme LED-Beleuch­tung kann bis 22 Uhr per Taster akti­viert werden – so lässt sich der Platz auch am Abend nutzen.

Wie das klappt

Obwohl die reine Sport­fläche heute kleiner ist als vor der Sanie­rung, hat sich das Angebot an die viel­fäl­tigen Nutzer­gruppen, vom Grund­schul­kind bis zum Senior, verviel­facht.

Der Blaue Platz ist kein Sport­platz im klas­si­schen Sinne, sondern ein leben­diger Bewe­gungs­raum für die ganze Gemeinde: ein Ort zum Auspo­wern, Austesten, Spielen, Trai­nieren, Treffen und Verweilen. Ein Beispiel dafür, wie Frei­raum­ge­stal­tung heute aussehen kann: viel­fältig, inklusiv und voller Freude an der Bewe­gung.

Dank Mut in der Planung und Qualität in der Ausfüh­rung.

Boden­flä­chen: Die Deck­schicht

Für die Deck­schicht der elas­ti­schen Boden­flä­chen des neuen, multi­funk­tional nutz­baren Bewe­gungs­raums in Balzers – ebenso wie für die halb­ku­gel­för­migen 3D-Elemente – wurde farbiges GEZOFLEX EPDM-Granulat der GEZOLAN AG verwendet. Das Gummi­gra­nulat des Schweizer Herstel­lers zeichnet sich durch eine gleich­blei­bend hohe Mate­ri­al­qua­lität, eine gute UV- und Witte­rungs­be­stän­dig­keit sowie eine verläss­liche Farb­echt­heit aus. Diese Eigen­schaften tragen dazu bei, dass die Beläge den unter­schied­li­chen Nutzungs­an­for­de­rungen des offenen Bewe­gungs­raums dauer­haft stand­halten.

Für den Blauen Platz kamen die Farb­töne 054 Dunkel­blau und 084 Leucht­blau sowohl als Einzel­farben als auch in abge­stimmten Mischungen zum Einsatz. Damit leistet das Mate­rial nicht nur funk­tional, sondern auch gestal­te­risch einen wesent­li­chen Beitrag zum Gesamt­bild des Projekts. Im Zusam­men­spiel mit der frei geformten Platz­ge­stal­tung und den viel­fäl­tigen Bewe­gungs­an­ge­boten unter­stützt der Belag die Idee eines inklu­siven und flexibel nutz­baren Außen­raums.

Boden­flä­chen: Die Binde­mittel

Für den Aufbau der Sport­bo­den­flä­chen des Blauen Platzes kam ein Binde­mit­tel­system von CONICA zum Einsatz, das speziell für elas­ti­sche und dauer­haft bean­spruch­bare Outdoor-Beläge entwi­ckelt wurde. Die hoch­wer­tigen Poly­ure­than-Binder sorgen für eine zuver­läs­sige Verbin­dung der EPDM-Granu­late und tragen maßgeb­lich zur Lang­le­big­keit und Funk­ti­ons­fä­hig­keit der gesamten Fläche bei. Sie sind auf eine stabile Perfor­mance unter wech­selnden Witte­rungs­be­din­gungen ausge­legt und unter­stützen die Elas­ti­zität, Stoß­dämp­fung und struk­tu­relle Bestän­dig­keit des Belags.

In Balzers wurde ein Binde­mittel verwendet, das seine Eigen­schaften sowohl bei inten­siver sport­li­cher Nutzung als auch im Alltags­be­trieb zuver­lässig beibe­hält. Damit leistet es einen wich­tigen tech­ni­schen Beitrag zur Umset­zung des Projekts: Die frei gestal­tete Bewe­gungs­land­schaft sollte nicht nur optisch über­zeugen, sondern auch lang­fristig sicher, robust und pfle­ge­leicht bleiben.

Das einge­setzte CONICA-Binde­mit­tel­system trägt dazu bei, dass der Blaue Platz den viel­fäl­tigen Anfor­de­rungen eines offenen, inklu­siven und stark frequen­tierten Bewe­gungs­raums gerecht wird.

Projekt­daten

Planer

Planungs­büro Wegmüller
7250 Klos­ters
Schweiz

Bauherr

Gemeinde Balzers
FL 9496 Balzers
Liech­ten­stein

Nutzer

Gemein­de­schulen Balzers

Granu­late

GEZOLAN AG
Werk­strasse 30
6252 Dagmer­sellen
Schweiz

Binder

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
8207 Schaff­hausen
schweiz

Eröff­nung

2022

Adresse

Schul­haus Balzers
Schul­strasse 2
9496 Balzers
Liech­ten­stein

Fotos

Hitsch Photo­graphy
Planungs­büro Wegmüller

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Univer­sity Stadium Porto

Univer­sity Stadium Porto

Back to life

 

CREA Arqui­tetos

Das Univer­sity Stadium der Univer­sität Porto wurde 1953 im grünen Umfeld der Quinta do Campo Alegre eröffnet und gehört seit Jahr­zehnten zu den wich­tigsten sport­li­chen und sozialen Treff­punkten der Stadt. Nun hat der tradi­ti­ons­reiche Sport­kom­plex durch umfas­sende Reno­vie­rung und Erwei­te­rung eine bemer­kens­werte Trans­for­ma­tion erfahren. Das archi­tek­to­ni­sche Erbe des ratio­na­lis­tisch geprägten Bestands wurde bewahrt, und zugleich entstand eine zukunfts­fä­hige Infra­struktur.

Von CREA Arqui­tetos.

Sanie­rung der histo­ri­schen Tribüne

Im Mittel­punkt des Eingriffs stand die denk­mal­pfle­ge­risch sensible Reha­bi­li­ta­tion der Tribüne, deren streng symme­tri­sche Fassa­den­ge­stal­tung und rhyth­misch ange­ord­nete Säulen ein typi­sches Beispiel der Nach­kriegs­mo­derne darstellen. Der porti­kus­ar­tige Haupt­ein­gang, der Besu­cher durch eine Loggia ins Stadion führt, sowie die in Granit gemei­ßelten Flach­re­liefs mit Motiven aus der klas­si­schen Mytho­logie wurden sorg­fältig bewahrt und restau­riert.

Gleich­zeitig wurde die innere Struktur voll­ständig über­ar­beitet: Neue Funk­ti­ons­räume für Sportler und Besu­cher entstanden, Zugänge wurden moder­ni­siert und das Tribü­nen­dach so umge­staltet, dass die über­dachte Fläche deut­lich vergrö­ßert wurde – ein spür­barer Gewinn an Komfort.

Erwei­te­rung durch zwei neue CDUP-Gebäude

Entlang der Längs­achse der Tribüne ergänzen nun zwei Neubauten den Komplex des Univer­sity Stadium Porto. Sie beher­bergen die neuen Haupt­sitze des CDUP (Centro de Desporto da Univer­si­dade do Porto) und bieten viel­seitig nutz­bare Räume wie Büros, Bespre­chungs­zimmer und Arbeits­be­reiche für Studie­rende und Mitar­bei­tende.

Während sich die Neubauten in Maßstäb­lich­keit und Glie­de­rung auf die monu­men­tale Strenge der vorhan­denen Tribüne beziehen, inter­pre­tieren sie deren kompo­si­to­ri­sche Regeln durchaus dyna­misch, zum Beispiel durch groß­flä­chige Öffnungen zu den Sport­fel­dern hin.

Terra­kotta als verbin­dendes Element

Eine zentrale Rolle spielt die Mate­ri­al­wahl. Für alle neuen Volumen, und auch für Teile des zu sanie­renden Bestands, wurde terra­cot­ta­farben pigmen­tierter Beton einge­setzt. Dieser warme, erdver­bun­dene Ton belebt die Gebäu­de­hülle und zieht sich bis in die Innen­räume des Erdge­schosses.

Das Mate­rial verleiht dem Ensemble eine klare Iden­tität, setzt einen subtilen Kontrast zur nüch­ternen Tribüne und fügt sich harmo­nisch in den baum­be­stan­denen Kontext ein.

Ein leben­diger Ort für Sport und Gemein­schaft

Mit der Sanie­rung und Erneue­rung öffnet sich das Univer­sity Stadium wieder als multi­funk­tio­naler, offener Campus­be­reich, der sport­liche Akti­vi­täten, studen­ti­sche Treffen und Verwal­tungs­auf­gaben vereint. Die histo­ri­schen Zugänge für Zuschauer über die Trep­pen­an­lagen blieben erhalten, während Athleten und Mitar­bei­tende durch neu gestal­tete Eingänge eintreten. So wird der ursprüng­liche Charakter respek­tiert und zugleich eine zeit­ge­mäße Nutzer­freund­lich­keit gewähr­leistet.

Nach einem langen Planungs- und Baupro­zess – unter­bro­chen durch die COVID-19-Pandemie – ist das Stadion nun wieder voll­ständig in Betrieb und dient als schönes Beispiel dafür, wie moderne Archi­tektur mit histo­ri­scher Substanz in Einklang gebracht werden kann.

Projekt­daten

Planer

Crea Arqui­tetos

André Camelo
Bruno Soares, Rita Correia, Teresa Osório

Bauherr

Univer­si­dade do Porto

Eröff­nung

2024

Ihr Eintrag

CDUP
Rua das Estrelas
PT – 4150–762 Porto

Fotos

Fernando Guerra

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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EQT Track

EQT Track

One Hit Wonder

 

PlayLab

Eine 200-Meter-Bahn aus Gips, geformt im Wüsten­sand von New Mexico: Adidas und PlayLab verwan­deln den Relaunch eines Lauf­schuhs in ein tempo­räres Ritual aus Bewe­gung, Mate­rial und Vergäng­lich­keit.

Relaunch

Im Norden von New Mexico, dort, wo der Himmel tief­blau über einer weißen, von Gips­staub bedeckten Land­schaft hängt, entstand Ende 2024 für wenige Tage ein Bauwerk, das mehr Skulptur als Sport­an­lage war: eine 200 Meter lange Lauf­bahn, aus der Erde geformt, aus dem Ort geboren – und bestimmt, wieder in ihn zurück­zu­kehren: der „EQT Track“.

Adidas und das Design­studio PlayLab schufen in einem aktiven Gips­stein­bruch nahe Santa Fe eine Instal­la­tion, die Sport­ar­chi­tektur und Land­schaft für kurze Zeit vereint. Der EQT Track ist kein Stadion und auch kein Trai­nings­zen­trum, sondern eine land­schaft­liche Inter­ven­tion;  ein tempo­räres Monu­ment für die Bewe­gung selbst.

Anlass war die Produkt(wieder)einführung eines tradi­ti­ons­rei­chen Schuhes aus dem Hause Adidas: der Relaunch der Linie „Adidas EQT“.

Archi­tektur aus Staub und Zeit

Die Lauf­bahn wurde voll­ständig aus vorge­fun­denen Mate­ria­lien gebaut: Gips, Sand, Wasser und biolo­gisch abbau­bare Pigmente. Kein Asphalt, kein Kunst­stoff, keine impor­tierten Baustoffe. Der Unter­grund wurde geformt, verdichtet und mit einer sanft schim­mernden, weißen Ober­fläche versehen, die im Sonnen­licht fast unsichtbar mit der Land­schaft verschmilzt.

Zwei Wände rahmen die ellip­ti­sche Bahn: eine äußere, nur einen Meter hohe Begren­zung, die den Hori­zont abschneidet und den Blick nach innen lenkt; und eine innere, bis zu zwei Meter hohe Wand, die einen geschützten Raum bildet – einen Ort der Pause mit Sitz­bänken aus rohem Holz und einer zentralen Feuer­stelle. Hier, im Inneren des Rings, verwan­delt sich die Lauf­bahn in eine Art Pavillon. Bewe­gung und Ruhe, Raum und Ritual greifen inein­ander.

Das Vergäng­liche als Entwurfs­idee

Das Projekt war von Anfang an auf Vergäng­lich­keit ange­legt. Die verwen­deten Mate­ria­lien kehren nach dem Abbau in den Produk­ti­ons­kreis­lauf des Stein­bruchs zurück. Der EQT Track wider­steht dem Gedanken der Wegwer­far­chi­tektur, obwohl es sich hier um ein höchst tempo­räres Bauwerk handelt.

Die Grenzen zwischen Kunst, Instal­la­tion und Archi­tektur verschwimmen. In jedem Fall ist das Projekt erlaufbar. Die Bahn folgt dem natür­li­chen Gelände, verzichtet auf künst­liche Nivel­lie­rung und bewahrt die Topo­grafie als Teil der räum­li­chen Erfah­rung.

Von oben betrachtet zeichnet sie sich kaum vom hellen Unter­grund ab – eher eine Geste als ein Bau. Aus der Nähe aber offen­bart sie eine präzise, fast ritu­elle Ordnung. Kein Start, kein Ziel, keine Tribünen. Der Lauf wird zum Kreis, zur Medi­ta­tion. Bewe­gung wird Archi­tektur.

Ein Ort zwischen Jetzt und nie wieder

Nur einen Tag lang wurde die Bahn offi­ziell genutzt, bevor sie begann, sich langsam aufzu­lösen – vom Wind getragen, vom Regen geglättet. Doch gerade in dieser Kurz­le­big­keit liegt ihre Kraft. Sie zeigt, wie Archi­tektur auf Zeit nicht als Verlust, sondern als bewusste Form verstanden werden kann: das Bauen als Prozess, nicht als Besitz.

Der EQT Track ist eine Werbe­fläche für eine Schuh­kol­lek­tion, aber auch ein spek­ta­ku­läres räum­li­ches State­ment über unsere Wahr­neh­mung eines Ortes und die Bezie­hung zwischen Körper und Land­schaft.

Projekt­daten

Planer

PlayLab Inc.

Bauherr

Adidas

Adresse

Gypsum Mine
Ojito Wilder­ness reser­va­tion
New Mexico

Eröff­nung

2024/25

Fotos

Charles Roussel

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Laje Foot­ball Field

Laje Foot­ball Field

Form follows site

Miguel Marce­lino

Das Laje Foot­ball Field ist „eigent­lich“ „nur“ ein Sport­platz auf einem schwie­rigem Gelände in Portugal. Seine Einbet­tung in die Topo­gra­phie aber macht das Projekt zu einem bedeu­tenden Teil neuerer Sport­ar­chi­tektur, zu so etwas wie dem kleinen Bruder des Estádio Muni­cipal de Braga von Eduardo Souto de Moura.

Stütz­mauer

Das Laje Foot­ball Field (Campo de futebol da Lage) verwan­delt einen steilen Hang in Porto Salvo (Portugal) durch einen markanten Akt topo­gra­fi­scher Präzi­sion in einen einzig­ar­tigen Sport­platz. Defi­niert wird die Inter­ven­tion durch eine L‑förmige Stütz­mauer aus pigmen­tiertem Beton, die das Gelände sowohl stabi­li­siert als auch die enorme archi­tek­to­ni­sche Iden­tität des Projekts prägt.

Die Geome­trie der Mauer umschließt das Spiel­feld und bildet eine über­dachte Arkade, welche die darun­ter­lie­genden Versor­gungs­ein­rich­tungen für den Fußball aufnimmt.

Die Planung stammt von Miguel Marce­lino.

Rampe

Eine Rampe schneidet in den Hügel ein und führt Sportler und Zuschauer zu einem über­dachten Atrium, das sich zum Spiel­feld hin öffnet. Diese Abfolge des Abstiegs stellt eine bewusste Bezie­hung zwischen Bewe­gung und Umschlie­ßung her, bei der sich die Archi­tektur gleich­zeitig in die Umge­bung einbettet und sich dieser gegen­über öffnet.

Die durch­ge­hende Sitz­bank am Spiel­feld­rand elimi­niert jede Hier­ar­chie unter den Zuschauern und betont so Gleich­heit und Nähe im Seherlebnis. Darüber fungiert das neu geformte obere Plateau als infor­melle Terrasse (oder als Ober­rang), die den öffent­li­chen Raum erwei­tert und fantas­ti­sche Panora­ma­blicke auf das Spiel­feld und in die Land­schaft bietet.

Beton

Vor der rauen Topo­grafie von Porto Salvo wird das Campo de futebol da Lage direkt in die Land­schaft gemei­ßelt. Anstatt dem Standort ein fremdes Objekt aufzu­zwingen, entsteht das Projekt aus dem Hang selbst heraus.

Die L‑förmige Stütz­mauer ist sowohl struk­tu­relle Notwen­dig­keit als auch archi­tek­to­ni­sches State­ment. Die Wand besteht aus eisen­oxid­pig­men­tiertem Stahl­beton, wobei die Farbe und Textur des Betons den felsigen Unter­grund wider­spie­geln – und mit den natür­li­chen Schichten des Geländes verschmelzen.

Verschmel­zung

Durch die Verschmel­zung von Archi­tektur, Inge­nieur­wesen und Land­schafts­ge­stal­tung redu­ziert Miguel Marce­lino das Laje Foot­ball Field auf seine wesent­li­chen Elemente: Erde, Beton und Geome­trie. Das Projekt ist weniger ein Objekt als viel­mehr eine Gelän­de­an­pas­sung, bei der Form und Funk­tion auf natür­liche Weise aus den physi­schen Gege­ben­heiten des Stand­orts entstehen. Das Ergebnis ist ein öffent­li­cher Raum, der struk­tu­relle Präzi­sion mit ökolo­gi­scher Harmonie in Einklang bringt und zeit­ge­nös­si­sches Design in den bestän­digen Charakter der portu­gie­si­schen Land­schaft inte­griert.

Und wie.

Projekt­daten

Planer

MIGUEL MARCELINO, ARQ. LDA.

Miguel Coutinho, João Neto, Martina Cappel­lini,
Mariana Almeida

Bauherr

Município de Oeiras

Nutzer

Clube GBES
Benfica Escolas de Futebol Oeiras

Adresse

Campo de futebol da Lage
Leões de Porto Salvo
Portugal

Eröff­nung

2025

Fotos

© Archive Miguel Marce­lino

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Adlerka

Adlerka in Bratis­lava

Vita­li­sie­rung

 

AT26 archi­tects

Die Revi­ta­li­sie­rung der Sport­an­lage „Adlerka“ ist ein schönes Beispiel dafür, welche Wirkung die Verbin­dung von Sport, Archi­tektur und geeig­neten Mate­ria­lien haben: Aus einem vernach­läs­sigten Schul­areal wurde ein offener Treff­punkt für Bewe­gung, Begeg­nung und Frei­zeit – und damit ein leben­diger Impuls für den öffent­li­chen Raum und das Mitein­ander in Bratis­lava.

Zentrum

Die Sport­an­lagen der Mitt­leren Tech­ni­schen Schule Karol Adler im Bratis­a­vaer Stadt­teil Dúbravka waren marode, der Ruf der Schule litt, von sinn­voller Nutzung keine Spur.

Ziel der Neuge­stal­tung von Adlerka war es daher, das zuvor vernach­läs­sigte Schul­areal in einen attrak­tiven, zugäng­li­chen und viel­seitig nutz­baren Raum zu verwan­deln. Auftrag­geber des Projektes war die Stadt Bratis­lava, die Planung kam von AT26 archi­tects.

Im Mittel­punkt der Sanie­rung stand die neue vier­bah­nige Tartan­lauf­bahn, die ein 90 x 45 Meter großes Fußball­feld umschließt. Das Spiel­feld ist mit Flut­licht­masten ausge­stattet und wird durch verschie­dene Sport- und Aufent­halts­be­reiche ergänzt. Dank der heraus­ra­genden Qualität und Verar­bei­tung vom Spiel­feld und Lauf­bahn entstand hier ein Angebot, das nicht nur während des Schul­un­ter­richts genutzt wird, sondern bewusst auch für die lokale Gemein­schaft geöffnet ist – für Kinder, Jugend­liche und Fami­lien aus dem Quar­tier.

Gestal­tung

Das auffäl­ligste gestal­te­ri­sche Element sind Schiffs­con­tainer an verschie­denen Stellen und mit unter­schied­li­chen Funk­tionen. Ein markant gelber Container an der Lauf­bahn dient als Kiosk und Lager für Sport­ge­räte und bildet gleich­zeitig die tragende Struktur für das Dach der angren­zenden Tribüne. Die gelbe Farb­ge­bung findet sich zudem an Spie­ler­bänken, Logos und Klet­ter­wand­griffen wieder und verleiht der Anlage ein einheit­li­ches, modernes Erschei­nungs­bild.

Weitere drei, diesmal anthra­zit­far­bene Container sind auf einer kreis­för­migen gelben EPDM-Fläche ange­ordnet. Sie beher­bergen Garde­roben, Lager­räume und öffent­liche Sani­tär­an­lagen. Rund­herum befindet sich ein Bereich für Street-Workout sowie eine Klet­ter­wand, ergänzt durch Außen­sitz­möbel für Erho­lung und Begeg­nung.

Mehr Sport

Zusätz­lich wurden verschie­dene Sport­be­reiche hoch­wertig erneuert oder ergänzt, darunter eine Weit­sprung­an­lage, eine Kugel­stoß­fläche, Tennis­plätze sowie ein multi­funk­tio­nales Spiel­feld. Neue Wege, barrie­re­freie Zugänge und lang­le­bige Außen­be­läge sorgen für einen komfor­ta­blen und sicheren Bewe­gungs­fluss auf dem Gelände.

Die land­schafts­ar­chi­tek­to­ni­sche Gestal­tung setzt auf Nach­hal­tig­keit: neue Bäume, Blumen­beete und groß­zü­gige Grün­flä­chen verbes­sern Klima und Aufent­halts­qua­lität.

Treff­punkt

Adlerka dient nun vormit­tags dem Schul­be­trieb und verwan­delt sich nach­mit­tags und an Wochen­enden in einen offenen Treff­punkt für den Stadt­teil. Die Anlage schafft Raum für Sport, Spiel, Erho­lung und unge­zwun­gene soziale Inter­ak­tion – ein leben­diger Mehr­wert für alle Gene­ra­tionen.

Dank Sport, Archi­tektur und Mate­rial.

Projekt­daten

Planer

at26, s.r.o.
Gajova 4
811 09 Bratis­lava
Slowe­nien

Bauherr & Betreiber

Stredná prie­my­selná škola elek­tro­tech­nická

Eröff­nung

2024

Adresse

Ul. Karola Adlera 5
Dúbravka
Bratis­lava
Slovensko

Fotos

Matej Zelenay

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Umklei­de­ge­bäude Dail­lens

Das Umklei­de­ge­bäude Dail­lens

Stroh im Kopf

 

Local­ar­chi­tec­ture

Obwohl es sich ja eigent­lich eine über­schau­bare Bauauf­gabe ist, war es der kleinen Schweizer Gemeinde Dail­lens sehr wichtig, das neue Umklei­de­ge­bäude mit möglichst geringem ökolo­gi­schem Fußab­druck und mit lokalen Ressourcen zu reali­sieren.

Die Planer hatten von Beginn an Stroh im Kopf. Das Ergebnis sind Umkleiden, Duschen, Bar, Küche und Räume für den örtli­chen Boule-Club auf weniger als 400 m² Fläche und mit modernster Ausstat­tung.

Gedämmt mit Stroh.

Stroh­ballen

Das neue Umklei­de­ge­bäude in Dail­lens im Kanton Waadt (1.000 Einwohner), 13 km von Lausanne entfernt, wurde im September 2024 eröffnet und ersetzt eine aus den 1970er Jahren stam­mende, stark sanie­rungs­be­dürf­tige Umkleide für die Fußballer des FC Venoge.

Das Maß aller Dinge sind die 1.200 Stroh­ballen, die als Wärme­däm­mung verwendet wurden. An ihren Abmes­sungen orien­tiert sich auch die tragende Holz­kon­struk­tion aus 37 vorge­fer­tigten, gebo­genen Brett­schicht­holz­rahmen. Das helle Lärchen­holz aus der Region bildet den äußeren Rahmen, während inte­grierte, grün lasierte Lamellen Fassa­den­be­reiche struk­tu­rieren, belüften und ästhe­tisch in den land­wirt­schaft­li­chen Kontext einfügen

Die Planung stammt von Local­ar­chi­tec­ture aus Lausanne.

Kreis­lauf­denken

Der Entwurf setzt ein deut­li­ches Zeichen für Ressour­cen­scho­nung und Kreis­lauf­denken: Mate­ria­lien wie Holz und Stroh stammen aus der Region, das Funda­ment ist auf die mini­male Nutzung von Beton beschränkt und die Photo­vol­ta­ik­an­lage auf dem Dach erzeugt fast den gesamten Strom, der hier benö­tigt wird.

Bereits bestehende Elemente wie ein Schuh­wasch­be­cken und ein Unter­stand wurden über­nommen. Die Schuh­wasch­an­lage steht nun an einem anderen Ort, die Unter­stände schützen jetzt nicht mehr die Spieler, sondern die Wärme­pumpe.

Darüber hinaus wurde das Gebäude so konzi­piert, dass seine Rückbau- und Wieder­ver­wert­bar­keit weitest­ge­hend zerstö­rungs­frei erfolgen können.

Treff­punkt

Das lang­ge­streckte Gebäude des Umklei­de­ge­bäudes Dail­lens orien­tiert sich längs des Spiel­felds und endet in einer eleganten, papier­dünn wirkenden Metall­dach­kon­struk­tion, deren First die Silhou­ette des Jura­ge­birges wider­spie­gelt.

Der kompakte Pavillon wurde leicht erhöht posi­tio­niert und bildet sanfte Tribü­nen­be­reiche mit Sitz­ge­le­gen­heiten entlang der Außen­fas­sade – ein einla­dender Treff­punkt für Spieler und Zuschauer glei­cher­maßen.

Auch die groß­zü­gigen Durch­gänge sind an die modu­laren Maße des Strohs ange­passt.

Das Umklei­de­ge­bäude Dail­lens ist mehr als ein Funk­ti­ons­ge­bäude: Es ist ein quietsch­le­ben­diges Beispiel für nach­hal­tige Archi­tektur: örtlich veran­kert, ressour­cen­scho­nend, kreis­lauf­fähig und archi­tek­to­nisch sensibel.

Projekt­daten

Planer

LOCALARCHITECTURE
Côtes-de-Mont­benon 6
CH–1003 Lausanne

Laurent Saurer, Antoine Robert-Grand­pierre, Andrew Hugonnet

Bauherr

Commune de Dail­lens

Eröff­nung

2024

Adresse

Chemin de l’Arbalète
1306 Dail­lens
Schweiz

Fotos

Matthieu Gafsou / LOCALARCHITECTURE

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Parque Quin­tana Roo

Parque Quin­tana Roo

Pure Schön­heit

 

AIDIA Studio

Von der Müll­kippe zum Messe­ge­lände: Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal ist Austra­gungsort einer großen Land­wirt­schafts­messe und gleich­zeitig Stadt­park. Mit Frei­luft­hallen.

Trans­for­ma­tion

Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal, der Haupt­stadt des gleich­na­migen mexi­ka­ni­schen Bundes­staates, ist das wunder­bare Ergebnis der Trans­for­ma­tion einer Müll­de­ponie zu einem weit­läu­figen ökolo­gi­schen Stadt­park.

Der Park bietet ein viel­fäl­tiges Angebot an Frei­zeit­ein­rich­tungen, darunter einen Skate­park, einen groß­zü­gigen Parkour-Garten, Outdoor-Fitness­be­reiche sowie Multi­sport- und Kinder­spiel­flä­chen – unter­ge­bracht in drei indi­vi­duell gestal­teten Frei­luft­hallen.

Der Anlass des Projekts war der Bedarf an einem neuen Veran­stal­tungsort für die jähr­liche Vieh- und Land­wirt­schafts­messe. Diese Messe hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeu­tenden jähr­li­chen Volks­fest entwi­ckelt, das Konzerte, Fahr­ge­schäfte und Kunst­hand­werks­märkte umfasst.

Die Planung stammt von AIDIA Studio.

Dschungel

Das neu entwi­ckelte Messe­ge­lände erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar. Das Grund­stück liegt im subtro­pi­schen Dschungel, was die beson­dere Chance bot, das Areal in einen städ­ti­schen Park mit viel­fäl­tigen, ganz­jährig nutz­baren Frei­zeit­ein­rich­tungen zu verwan­deln.

Chetumal ist die Haupt­stadt des Bundes­staates Quin­tana Roo, zu dem auch die Touris­ten­ziele Cancún, Tulum und Bacalar in der mexi­ka­ni­schen Karibik gehören. Während die Bade­orte im Norden an Beliebt­heit gewannen, entwi­ckelte sich Chetumal zu einem wich­tigen Versor­gungs­zen­trum. Die Stadt, die lange Zeit unter einem Mangel an hoch­wer­tigen öffent­li­chen Räumen litt, gewinnt durch die Rück­ge­win­nung von Flächen zuneh­mend an Aufent­halts­qua­lität.

Orga­ni­sa­tion

Das trapez­för­mige Grund­stück misst 200 mal 400 Meter und wird über einen ring­för­migen Stra­ßen­ver­lauf mit Stell­plätzen erschlossen. Entlang dieses Rings entstand zudem ein 800 Meter langer Lauf- und Radweg.

Die Ausstat­tung umfasst drei Frei­luft­hallen, darunter eine Arena für bis zu 1.000 Zuschauer, die sowohl für Sport­ver­an­stal­tungen als auch Konzerte genutzt werden kann, über­dachte Basket­ball­plätze, Outdoor-Fitness­be­reiche. Einzel­han­dels­flä­chen und außerdem einen Skate­park, einen Kinder­spiel­platz und einen „Bürger­platz“ am Eingang des Geländes.

Dieser Bürger­platz wird von elf Ceiba-Bäumen einge­fasst, die als heilige Bäume Mexikos gelten. Jeder Baum steht dabei symbo­lisch für einen der elf Land­kreise von Quin­tana Roo. Von hier aus führen Wasser­läufe durch das Areal, welche die Besu­cher zu den verschie­denen Einrich­tungen leiten und dabei ein flie­ßendes, nicht-hier­ar­chi­sches Raum­er­lebnis schaffen, das schließ­lich an der Arena, dem größten Bauwerk des Parks, endet.

Kreise

Die Wege zwischen den kreis­för­migen Baukör­pern verlaufen entlang von Tangen­ten­bögen, welche die ansonsten starren Grund­stücks­grenzen auflo­ckern und gleich­zeitig die Viel­falt der Gebäu­de­typen in das Gesamt­kon­zept einfügen.

Dieses Konzept ermög­lichte es dem Planungs­team, das Thema „biophile Gestal­tung“ konse­quent weiter­zu­ent­wi­ckeln – sowohl aus der Vogel­per­spek­tive in Form des über­ge­ord­neten Master­plans als auch aus Nutzer­sicht, durch das unmit­tel­bare Erleben der Natur inner­halb des Parks. Zudem kamen para­me­tri­sche Entwurfs­werk­zeuge zum Einsatz, die eine ästhe­tisch anspruchs­volle und zugleich effi­zi­ente Form­fin­dung ermög­lichten.

Im Ergebnis entstand eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Gebäu­de­typen, bei denen beispiels­weise hyper­bo­li­sche Para­bo­loide an die jewei­lige Nutzung ange­passt wurden. Gemeinsam ist allen Bauwerken der kreis­för­mige Grund­riss, jedoch mit jeweils eigen­stän­diger konstruk­tiver Lösung.

Schön­heit

Die geringe Bebau­ungs­dichte des Parks dient dem maxi­malen Erhalt natür­li­cher Grün­flä­chen – ein wesent­li­cher Aspekt ange­sichts des heißen und feuchten Klimas in der Region. Sämt­liche verwen­deten Mate­ria­lien für Plätze und Gebäude sind in hellen Beige-Tönen gehalten. Gemeinsam mit den leichten Metall­struk­turen der Gebäude, den schlanken, oliv­grünen Stützen und den geschwun­genen Holz­ele­mente fügen sie sich bestens in die Umge­bung aus Kalk­stein und Wald ein, während die mit Fliesen gedeckten Dächer zuver­läs­sigen Schutz vor durchaus mögli­chem Stark­regen bieten.

Die Fassaden der radialen Gebäude greifen ein Ziegel­muster auf, das einer­seits die Ober­flä­chen­struktur belebt, ande­rer­seits durch Öffnungen für Luft­zir­ku­la­tion und natür­liche Belüf­tung sorgt. Sämt­liche Gebäude sind modular geplant, um eine wirt­schaft­liche Bauweise zu gewähr­leisten und den Errich­tungs­pro­zess effi­zient zu gestalten.

Pure Schön­heit.

Projekt­daten

Planer

AIDIA Studio

Rolando Rodri­guez Leal, Natalia Wrzask; José Luis Mulás, Mariano González, Nitze Magaña, Aran­zazú Sánchez, Mauricio Santi­bañez, Cecilia Simón, Emilio Vásquez, Rodrigo Wulf

Bauherr

Secre­tary of Agra­rian, Terri­to­rial, and Urban Deve­lo­p­ment

Eröff­nung

2024

Adresse

Parque Quin­tana Roo
Chetumal
Quin­tana Roo
Mexico

Fotos

Andrés Cedillo

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Frei­luft­hallen

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Bewe­gung!

McArena 

Wenn Kinder keinen Platz zum Spielen haben, Vereine auf Warte­listen verdorren und Schul­sport wetter­be­dingt ausfällt, dann ist nicht fehlender Wille das Problem, sondern fehlende Infra­struktur. Frei­luft­hallen schaffen zukunfts­wei­sende, wetter­ge­schützte Bewe­gungs­räume, wo sie am drin­gendsten gebraucht werden.

Problem

Der Bau einer klas­si­schen Sport­halle ist oft ein lang­wie­riges, kosten­in­ten­sives Projekt. Eine Frei­luft­halle dagegen ist schnell errichtet, kosten­ef­fi­zient, modular und vor allem sofort nutzbar. Sie ist die Antwort auf den drän­genden Bedarf an Sport­stätten – egal ob für Kommune, Verein oder Bildungs­ein­rich­tung.

Hallenbau ist komplex, kosten­in­tensiv und lang­wierig, oder? Genau diese Sorge eint viele Entscheidungsträger:innen, wenn sie an den Bau einer neuen Sport­stätte denken. Ein konven­tio­neller Sport­hal­lenbau verschlingt schnell mehrere Millionen Euro, dauert Jahre in der Planung und Reali­sie­rung und ist für viele Kommunen ange­sichts ange­spannter Haus­halts­lagen kaum noch leistbar.

Was wäre, wenn es eine Lösung gäbe, die deut­lich güns­tiger, schneller reali­siert und trotzdem viel­seitig nutzbar ist? Die McArena Frei­luft­halle ist solch eine Lösung, und dabei mehr als nur ein Notnagel. Sie ist ein inno­va­tives, flexi­bles Hallen­kon­zept, das sich an die lokalen Bedürf­nisse anpasst und echten Mehr­wert schafft.

Lösung

Frei­luft­hallen sind moderne, multi­funk­tio­nale Sport­hallen, die zu einem Bruch­teil der Kosten einer konven­tio­nellen Halle reali­siert werden können. Eine modu­lare Frei­luft­halle lässt sich flexibel planen, schnell errichten und viel­seitig nutzen. Sie ist daher die ideale Lösung für Kommunen, Schulen und Vereine mit begrenztem Budget.

Vereine können mit einer kompakten Einfeld­halle (z. B. 30×15 m) ihre Trai­nings­ka­pa­zi­täten erwei­tern, Kommunen profi­tieren mit einer Zwei­feld­halle (30×25 m) von neuen Möglich­keiten im Schul­sport, und größere Städte oder Träger nutzen eine Drei­feld­halle (45×25 m) für paral­lelen Betrieb, Events und inklu­sive Ange­bote.

Gerade in Zeiten knapper Kassen ist eine Frei­luft­halle ein sicht­bares Zeichen dafür, dass Bewe­gung, Begeg­nung und Betei­li­gung auch unter heraus­for­dernden Bedin­gungen machbar sind.

Und das Beste: Der Bau erfolgt binnen weniger Monate, der Betrieb ist wartungsarm und digital steu­erbar. Für viele McArena-Projekte konnten bereits staat­liche Förder­mittel aus den Berei­chen Sport, Infra­struktur, Inte­gra­tion oder Jugend­hilfe genutzt werden.

Bewe­gung

Die Frage ist also nicht, ob sich Kommunen, Vereine usw. eine Sport­halle leisten können. Die Frage ist, ob sie es sich leisten können, keine zu haben. Mit einer Frei­luft­halle kommt Bewe­gung ins Gemein­de­leben – schnell, unkom­pli­ziert und zukunfts­fähig.

Eine McArena kostet nur einen Bruch­teil einer klas­si­schen Sport­halle. Je nach Größe beginnen die Inves­ti­tionen bereits unter­halb von 400.000 Euro. Damit eröffnen sich völlig neue Möglich­keiten für klei­nere Städte, länd­liche Regionen, Stadt­teile oder auch Träger sozialer Einrich­tungen, die mit begrenztem Budget eine hoch­wer­tige, wetter­feste und pfle­ge­leichte Sport­stätte reali­sieren möchten.

Jede dieser Hallen ist eine voll­wer­tige, über­dachte Sport­halle mit Sport­boden, Banden­system, LED-Flut­licht, digi­talem Zugangs­system und optio­naler Musik- und Ausstat­tungsbox. Der Clou liegt in der Flexi­bi­lität: Verschie­dene Größen und Typen erlauben die Anpas­sung an fast jede Fläche und Nutzung – sei es auf dem Schulhof, als Ergän­zung zum Vereins­ge­lände oder als bewe­gungs­för­dernder Treff­punkt im Quar­tier.

Mehr zum Thema Bauen.

Nach­hal­tig­keit

Wer heute eine Sport­halle plant, denkt dabei auch an die folgenden Gene­ra­tionen von Nutze­rinnen und Nutzern, an zukünf­tige Ener­gie­ver­bräuche und an den ökolo­gi­schen Fußab­druck jedes einzelnen Bauteils.

Kommunen, Vereine und Träger stehen heute unter immensem Druck: stei­gende Ener­gie­kosten, zuneh­mende Anfor­de­rungen an den Klima­schutz, knappe Budgets und der Wunsch, neue Infra­struktur nicht auf Kosten der Umwelt zu reali­sieren. Klas­si­sche Turn­hallen mit massiver Bauweise, aufwen­diger Technik und hohem Ener­gie­be­darf wirken da wie Relikte aus einer anderen Zeit.

Frei­luft­hallen aus verzinktem Stahl mit einem Recy­cling­an­teil von über 87 % dagegen sind zukunfts­fähig. Diese Bauweise redu­ziert nicht nur CO₂ in der Produk­tion, sondern auch beim Trans­port und beim Funda­ment. Sie erlaubt kürzere Bauzeiten, weniger Eingriffe in die Umwelt und maxi­male Flexi­bi­lität.

Mehr zum Thema Nach­hal­tig­keit findet sich hier.

Von Bestand

Das Herz­stück jeder McArena ist ihr intel­li­genter Betrieb: digi­tale Steue­rung, Licht nur bei Nutzung, auto­ma­ti­sche Zugangs­sys­teme und ein KI-gestütztes Kame­ra­system zur Effi­zi­enz­über­wa­chung. Dazu kommen optional Photo­vol­ta­ik­mo­dule, Zisternen zur Regen­was­ser­nut­zung und begrün­bare Dächer. Das alles sind Module, dank derer die Hallen Schritt für Schritt CO₂-neutral werden.

Doch Nach­hal­tig­keit bedeutet mehr als Technik. Es ist eine Haltung. Eine Halle, die gemeinsam genutzt wird – von Schule, Verein, Frei­zeit­gruppen und Veran­stal­tungen – spart doppelte Inves­ti­tionen, redu­ziert Wege, fördert soziale Inte­gra­tion und belebt ganze Quar­tiere.

Und sie hält. Denn Stahl ist nicht nur wieder­ver­wertbar, sondern auch extrem lang­lebig. Die Hallen sind auf Jahr­zehnte ausge­legt, mit mini­malem Wartungs­be­darf und klar kalku­lier­baren Betriebs­kosten. So entsteht ein Raum für Bewe­gung, der wirk­lich Bestand hat.

Refe­renzen zum Thema gbt es hier.

Autoren

Fotos

McArena GmbH
Karl‑Ferdinand‑Braun‑Straße 3
D – 71522 Back­nang 

Text

Matthias Prinz
(Adver­to­rial)

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