Xi’an Inter­na­tional Foot­ball Centre

Xi’an Inter­na­tional Foot­ball Centre

Wind­schnittig

Das Xi’an Inter­na­tional Foot­ball Centre von Zaha Hadid Archi­tects vereint flie­ßende Archi­tektur, inno­va­tive Dach­technik und urbane Offen­heit zu einer neuen Land­marke für Fußball, Urba­nität und High-Tech.

Entwurf:

Zaha Hadid Archi­tects

Eine Frage der Geome­trie

Das Xi’an Inter­na­tional Foot­ball Centre wurde Im September 2025 eröffnet. Der 60.000 Zuschauer fassende Neubau im Feng­dong-New-City-District verbindet High-Tech-Inge­nieur­wesen mit einer skulp­tu­ralen Formen­sprache und reagiert auf Klima, Urba­nität und die Bedürf­nisse der Zuschauer.

Die archi­tek­to­ni­sche Gestalt des Stadions ist das Ergebnis einer konse­quenten klima­ti­schen und funk­tio­nalen Opti­mie­rung. Die flie­ßende, wind­schnit­tige Geome­trie reagiert auf die kalten Nord­winde im Winter und die heißen Sommer in der Metro­pole Xi’an (13 Millionen Einwohner). Insbe­son­dere die Dach­form fungiert als schüt­zende Hülle: Sie lenkt Wind­strö­mungen ab, spendet groß­flä­chig Schatten – und erzeugt eine starke visu­elle Iden­tität.

Charak­te­ris­tisch ist der sattel­ar­tige Zuschau­er­körper, der im Bereich der Mittel­linie deut­lich ansteigt. Diese Geome­trie maxi­miert die Anzahl der Sitz­plätze mit opti­malen Sicht­be­zie­hungen zum Spiel­feld und verdichtet die Atmo­sphäre im Zentrum des Stadions.

Die Planung stammt von Zaha Hadid Archi­tects.

WIr haben den Entwurf vor fünf Jahren schon einmal veröf­fent­licht.

Konstruk­tion und Offen­heit

Ein zentrales archi­tek­to­ni­sches und konstruk­tives Element ist das leichte Kabel­netz-Dach­trag­werk, welches große Spann­weiten bei mini­malem Mate­ri­al­ein­satz ermög­licht. Die redu­zierte Eigen­last senkt nicht nur den Ressour­cen­ver­brauch und den CO₂-Fußab­druck, sie erlaubt auch weit auskra­gende Dach­über­stände, die alle umlau­fenden Bereiche effektiv vor Sonne und Regen schützen.

Über dem Zuschau­er­be­reich spannt sich eine trans­lu­zente Membran, die diffuses Tages­licht in das Stadi­on­in­nere führt. Diese Lösung schützt die Zuschauer vor Witte­rungs­ein­flüssen, fördert gleich­zeitig das natür­liche Wachstum des Rasens und redu­ziert den Bedarf an künst­li­cher Beleuch­tung.

Die Fassade des Stadions ist nicht als geschlos­sene Hülle konzi­piert, sondern als offenes, gestaf­feltes System aus Terrassen und Umläufen. Beson­ders an der Südseite treten die Ebenen kaska­den­artig zurück und formen eine über­dachte, platz­ar­tige Zone, die den Über­gang zwischen Stadt und Stadion flie­ßend gestaltet.

Inten­sive Erleb­nisse

Eine umlau­fende, groß­zü­gige Prome­nade dient der Erschlie­ßung und Versor­gung im oberen Stadi­on­be­reich. Hier ist jede Menge Platz für Gastro­nomie, Frei­zeit­an­ge­bote und Aufent­halt – sowohl an Spiel­tagen als auch im Alltag. Damit wird das Stadion zu einem urbanen Hybrid (so die Planer), der sport­liche, soziale und kommer­zi­elle Nutzungen mitein­ander verknüpft.

Mithilfe digi­taler Simu­la­tionen wurde die Geome­trie der Tribünen so opti­miert, dass alle 60.000 Plätze maxi­male Nähe, klare Sicht­achsen und akus­ti­sche Inten­sität bieten. Das Resultat ist eine kompakte, emoti­ons­ge­la­dene Stadi­onat­mo­sphäre, die Spieler und Publikum glei­cher­maßen einbindet.

In einer Stadt, die als östli­cher Endpunkt der histo­ri­schen Seiden­straße seit Jahr­hun­derten vom Austausch lebt, setzt das Xi’an Inter­na­tional Foot­ball Centre ein zeit­ge­nös­si­sches archi­tek­to­ni­sches Zeichen. Nicht nur für die Möglich­keiten des Inge­nieurs­we­sens, sondern auch für Offen­heit.

Projekt­daten

Planer
Planer Ausfüh­rung
Planer vor Ort
Trag­werk

Zaha Hadid Archi­tects
(ZHA)

Patrik Schu­ma­cher, Nils Fischer, Lei Zheng, Vishu Bhooshan, Jakub Klaska, Hungda Chien, Shajay Bhooshan, Jianfei Chu, Chun- Yen Chen, Marina Dimopoulou, Cesar Fraga­chan, Michael Forward, Matthew Gabe, Stratis Geor­giou, Charles Harris, Yen-fen Huang, Han Hsun Hsieh, Yihoon Kim, Henry Louth, Martha Masli, Mauro Sabiu, Xin Swift, Adeliia Papulzan, Pablo Agustin Vivas, Jinqi Huang, Shajay Bhooshan, Vishu Bhooshan, Jianfei Chu, Cesar Fraga­chan, Henry Louth

Arcplus Insti­tute of
Shanghai Archi­tec­tural
Design & Rese­arch
Co.,Ltd. (AISA

Eröff­nung
Eröff­nung
Fotos
Hufton + Crow

Intel­li­gent Design for
Emer­ging Archi­tec­ture
(Hong­kong) Limited
(iDEA)

Adresse
Xi’an Inter­na­tional Foot­ball Centre
Shaanxi, Xi’An,
Xincheng
China
Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

AISA, Schlaich
Berger­mann Partner
(SBP), Qiang Chang

Pläne

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Power­house Stadium

Power­house Stadium in Birmingham

Schorn­stein­sta­dion

62.000 Fans, ein schwenk­bares Dach und urbanes Leben rund ums Stadion: Das Power­house Stadium wird Birming­hams neues Zentrum für Sport und Kultur. Und erzählt die indus­tri­elle Geschichte der Stadt bis in die Zukunft hinein. Als neues Wahr­zei­chen.

Entwurf:

Heather­wick Studio & Manica

Stadt­ent­wick­lung mit Schorn­steinen

Mit dem geplanten Power­house Stadium steht Birmingham vor einem der ambi­tio­nier­testen Stadion- und Stadt­ent­wick­lungs­pro­jekte Groß­bri­tan­niens. Das multi­funk­tio­nale Groß­pro­jekt im Osten der Stadt bietet 62.000 Zuschauern Platz und wird die neue Heimat des Zweit­li­gisten Birmingham City Foot­ball Club. Es ersetzt das tradi­ti­ons­reiche, 1,5 km west­lich gele­gene St. Andrew’s Stadium und bildet ab 2030 das Herz­stück des neuen Birmingham Sports Quar­ters.

Das Projekt versteht sich als Hommage an Birming­hams indus­tri­elle Vergan­gen­heit und über­setzt diese in eine ausge­spro­chen markante Archi­tek­tur­sprache. Das prägende Element sind zwölf hohe, schorn­stein­ar­tige Türme, die an die frühere Ziegel­pro­duk­tion am Standort (Birmingham Wheels Park) erin­nern. Wo möglich, sollen histo­ri­sche Ziegel wieder­ver­wendet werden.

Die „Chim­neys“ genannten Türme über­nehmen dabei mehrere Funk­tionen: Sie tragen das Dach, beher­bergen Treppen und Aufzüge und sind Teil eines passiven Belüf­tungs­kon­zepts.

Entworfen wird das Power­house Stadium von Heather­wick Studio in Zusam­men­ar­beit mit MANICA.

Verschließbar und verschiebbar

Im Inneren setzt das Power­house Stadium auf ein inten­sives Zuschau­er­erlebnis. Die steile, kompakte Zuschau­er­schüssel bringt die Fans so nah wie möglich an das Spiel­feld heran und schafft eine geschlos­sene Atmo­sphäre. Hoch­leis­tungs­fä­hige Akus­tik­lö­sungen sollen die Stim­mung verstärken und gleich­zeitig die Lärm­be­las­tung für das Umfeld begrenzen.

Ein verschließ­bares Dach und ein verschieb­bares Spiel­feld ermög­li­chen flexible Nutzungs­formen und unter­schied­lichste Veran­stal­tungen, vom Fußball über andere Sport­arten bis hin zu inter­na­tio­nalen Konzerten und Große­vents. Damit posi­tio­niert sich das Stadion klar als multi­funk­tio­nale Arena mit möglichst ganz­jäh­riger Auslas­tung.

Ein beson­deres High­light: Einer der Türme soll einen Aufzug zur höchst­ge­le­genen Bar Birming­hams beher­bergen – inklu­sive Panora­ma­blick über die Stadt und einer multi­me­dialen Insze­nie­rung der lokalen Geschichte.

Das Stadion als öffent­li­cher Raum

Zentrales Anliegen aller Betei­ligten ist es, das Stadion nicht nur an Spiel­tagen mit Leben zu füllen. Rund um das Power­house Stadium entsteht ein öffent­lich zugäng­li­cher Stadt­raum, der die ganze Woche über genutzt werden kann. Vorge­sehen sind unter anderem Food-Märkte, Restau­rants, Cafés, Aufent­halts­be­reiche und Spiel­flä­chen für Kinder. Das Stadion wird damit zum sozialen Treff­punkt und inte­gralen Bestand­teil des Quar­tiers.

Als Anker­pro­jekt des Birmingham Sports Quarter soll das neue Stadion weit über den Fußball hinaus wirken. Neben dem Stadion sind Trai­nings­zen­tren für den Leis­tungs- und Nach­wuchs­sport sowie gemischt genutzte Quar­tiers­ent­wick­lungen geplant.

Die Fertig­stel­lung des Power­house Stadium ist ambi­tio­niert für den Start der Saison 2030/2031 vorge­sehen. Ein umfas­sendes Betei­li­gungs­pro­gramm mit Fans und Anwoh­nern soll in diesem Jahr starten.

Mit seinem starken Bezug zur lokalen Iden­tität, inno­va­tiver Inge­nieur­kunst und einer klaren Öffnung zur Stadt versteht sich das Power­house Stadium als neues Wahr­zei­chen Birming­hams.

Und das in großem Stil.

Projekt­daten

Planer

Heather­wick Studio

Planer

Manica

Bauherr
Birmingham City Foot­ball Club
Adresse

Power­house Stadium
1 Adderley Rd S
Birmingham B8 1AD
Verei­nigtes König­reich

Eröff­nung

2025

Render

Heather­wick Studio
Mir
Devi­sual

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

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Stade Jean-Dauger

Stade Jean-Dauger in Bayonne

Neue Nähe

Patrick Arotcharen Agence d‘Architecture

Das moder­ni­sierte Stade Jean-Dauger in Bayonne verbindet Rugby-Tradi­tion mit zeit­ge­nös­si­scher Archi­tektur. Die behut­same Trans­for­ma­tion rückt Spiel­feld, Tribünen und Stadt näher zusammen und macht das histo­ri­sche Stadion zu einem urbanen Bauwerk im grünen Gürtel der Stadt.

Vom Übungs­platz zum Rugby­sta­dion

Das Stade Jean-Dauger ist ein zentraler Bestand­teil der Geschichte, Iden­tität und Stadt­kultur von Bayonne, einer Stadt im fran­zö­si­schen Teils des Basken­landes (53.000 Einwohner). Und ein moder­ni­siertes Rugby-Stadion.

Seine Ursprünge reichen bis in das Jahr 1897 zurück, als der Student Pierre Fabre den Rugby­sport in die Region zwischen Nive und Adour brachte. Aus den ersten Spielen junger Bayonner am Camp Saint-Léon entstand 1905 der Verein Stade Bayon­nais, später Aviron Bayon­nais, heute einer der tradi­ti­ons­reichsten Rugby-Clubs Frank­reichs.

Das ursprüng­liche Stadion wurde 1937 am südli­chen Rand der Altstadt errichtet – einge­bettet in den histo­ri­schen Grün­gürtel Bayonnes, der ursprüng­lich mili­tä­risch genutzt wurde und später als Park- und Sport­land­schaft diente. In seiner frühen Phase vereinte das Stadion Rugby, Leicht­ath­letik und Radsport; die Radrenn­bahn war sogar Ziel mehrerer Etappen der Tour de France. Mit der Zeit entwi­ckelte sich das Areal jedoch zu einer reinen Rugby-Spiel­stätte, deren emotio­nale Bedeu­tung für die Region stetig wuchs. Nach seiner Reno­vie­rung fasst das Stade Jean-Dauger, die Heimat des Top-14-Clubs Aviron Bayon­nais, nun rund 16.900 Zuschauer.

Die Planung stammt von Patrick Arotcharen Agence d‘Architecture.

14 Meter nach Westen

Die jüngste Um- und Neuge­stal­tung des Sport­kom­plexes ist Teil einer über­ge­ord­neten städ­te­bau­li­chen Stra­tegie, die den histo­ri­schen Grün­gürtel Bayonnes stärkt und zugleich für zeit­ge­mäße Mobi­lität, Aufent­halts­qua­lität und Mehr­fach­nut­zung öffnet. Ziel war es, das Stadion nicht als isoliertes Sport­ob­jekt, sondern als inte­gralen Bestand­teil des städ­ti­schen Frei­raums zu begreifen.

Die grund­le­gende Verän­de­rung bestand in der Verschie­bung des Spiel­felds um 14 Meter nach Westen. So konnten die Tribünen deut­lich näher an das Spiel­feld heran­rü­cken – eine bewusste Abkehr von der früheren Geome­trie eines Leicht­ath­letik- oder Radsport­sta­dions hin zu einem kompakten Kessel für Rugby. Diese neue Nähe zwischen Publikum und Spiel­feld inten­si­viert Atmo­sphäre, Akustik und Iden­ti­fi­ka­tion.

Archi­tektur und Land­schaft 

Ein wesent­li­ches Merkmal des Projekts ist die enge Verzah­nung von Archi­tektur und Land­schaft. Die neuen Tribünen sind zwei­rangig orga­ni­siert, mit groß­zü­gigen Umgangs­flä­chen und einem weit auskra­genden Dach. Von Osten und von der Straße aus scheint der Baukörper teil­weise im begrünten Gelän­de­sprung zu verschwinden – seine Massi­vität wird durch Böschungen, Vege­ta­tion und Höhen­staf­fe­lung bewusst redu­ziert.

Unge­wöhn­lich für Stadi­on­bauten dieser Größen­ord­nung ist die Erschlie­ßung: Treppen, Stege und Umläufe liegen außer­halb der Tribü­nen­körper und führen die Besu­che­rinnen und Besu­cher quasi durch den Park. Fili­grane Stahl­kon­struk­tionen, Sicht­be­zie­hungen durch Baum­kronen und Einblicke in die Innen­räume der Tribünen erzeugen ein viel­schich­tiges räum­li­ches Erlebnis zwischen Stadt, Park und Stadion.

Die vorge­la­gerten Plätze, Böschungen und Prome­naden sind nicht nur funk­tio­nale Erschlie­ßungs­räume, sondern urbane Aufent­halts­orte. Sie verbinden Stadion und Stadt und machen das Areal auch außer­halb von Spiel­tagen nutzbar – als öffent­li­cher Raum, Treff­punkt und Veran­stal­tungsort.

Viel­fäl­tig­keit und Atmo­sphäre

Ein weiteres zentrales Projekt­ziel war die Öffnung des Stadions für viel­fäl­tige Nutzungen jenseits des Spiel­be­triebs. In den neuen Tribünen sind gastro­no­mi­sche Ange­bote, Lounges, Konfe­renz- und Veran­stal­tungs­räume und außerdem verschie­dene sport­liche Ange­bote inte­griert. Beson­ders die Osttri­büne beher­bergt groß­zü­gige Innen­räume mit ganz außer­ge­wöhn­li­cher und warmer Atmo­sphäre.

Die Räume sind bewusst verglast und sowohl vom Park als auch vom Spiel­feld aus einsehbar. Massive Beton­bögen struk­tu­rieren die Innen­be­reiche und verleihen ihnen eine starke archi­tek­to­ni­sche Iden­tität. Diese Sicht­bar­keit des „Inneren“ – Konstruk­tion, Nutzung, Bewe­gung – macht das Stadion auch im Alltag lesbar und belebt.

Die Südtri­büne nimmt eine beson­dere Rolle ein. Ihre unteren Ränge sind teil­weise ins Gelände einge­graben, während die Hospi­ta­lity-Bereiche direkt an das Stra­ßen­ni­veau anschließen. Es entsteht ein urbanes Szenario aus Vorplatz, Lounge, Arkaden und Spiel­feld­blick – auch von außen wahr­nehmbar.

Die gerun­dete Ecke im Südosten verbindet die beiden Tribünen und beher­bergt ein Restau­rant, dessen gewölbter Raum die archi­tek­to­ni­sche Linie der Arkaden fort­setzt und gleich­zeitig Trans­pa­renz an den Stirn­seiten ermög­licht.

AB Campus

Ergänzt wird das Stadi­on­en­semble durch den AB Campus auf der West­seite des Areals. Dieses Trai­nings- und Leis­tungs­zen­trum vereint Amateur- und Profi­sport unter einem Dach und bietet Trai­nings­hallen, Fitness- und Rege­ne­ra­ti­ons­be­reiche, medi­zi­ni­sche Einrich­tungen, Büros und eine Kantine.

Archi­tek­to­nisch tritt der Bau bewusst zurück: Seine gewölbte Form folgt der Topo­grafie und den neu geschaf­fenen Land­schafts­hü­geln entlang der Busspur. Statt eines domi­nanten Soli­tärs entsteht ein Baukörper, der sich in den Grün­gürtel einfügt und die histo­ri­sche Haupt­tri­büne visuell frei­stellt. Mate­ria­lität und Sprache sind redu­ziert – Sicht­beton, Holz, dunkel­grünes Mauer­werk und ein großes Alumi­ni­um­dach –, um Land­schaft und Bestand wirken zu lassen.

Park, Olympia und Gemein­schaft

Da die Umge­stal­tung des Stade Jean-Dauger einige Jahre dauern würde, wurde das Gesamt­pro­jekt bewusst in Bauab­schnitte geglie­dert. So konnte die Kapa­zität schritt­weise von ursprüng­lich 13.500 auf heute 16.500 Plätze erhöht werden, ohne die Zukunfts­fä­hig­keit des Gesamt­kon­zepts zu gefährden. Diese Stra­tegie erlaubt es, auf finan­zi­elle, sport­liche und städ­ti­sche Entwick­lungen flexibel zu reagieren.

Heute präsen­tiert sich das Stade Jean-Dauger als modernes Rugby-Stadion inter­na­tio­nalen Stan­dards, das 2024 als Trai­nings­stätte für die Olym­pi­schen Spiele in Paris diente. Gleich­zeitig bleibt es ein iden­ti­täts­stif­tender Ort für Bayonne – ein Stadion im Park, ein urbanes Bauwerk im Grünen und ein leben­diger Treff­punkt für Sport, Stadt und Gemein­schaft.

Projekt­daten

Planer

Patrick Arotcharen
Agence d’architecture
4 Rue Monréjau
F- 64 100 Bayonne

Bauherr

SASP Aviron Bayon­nais Rugby Pro

Eröff­nung
Eröff­nung
Adresse

Stade Jean-Dauger
8 Av. Fernand Forgues
F‑64100 Bayonne

Pläne

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Univer­sity Stadium Porto

Univer­sity Stadium Porto

Back to life

 

CREA Arqui­tetos

Das Univer­sity Stadium der Univer­sität Porto wurde 1953 im grünen Umfeld der Quinta do Campo Alegre eröffnet und gehört seit Jahr­zehnten zu den wich­tigsten sport­li­chen und sozialen Treff­punkten der Stadt. Nun hat der tradi­ti­ons­reiche Sport­kom­plex durch umfas­sende Reno­vie­rung und Erwei­te­rung eine bemer­kens­werte Trans­for­ma­tion erfahren. Das archi­tek­to­ni­sche Erbe des ratio­na­lis­tisch geprägten Bestands wurde bewahrt, und zugleich entstand eine zukunfts­fä­hige Infra­struktur.

Von CREA Arqui­tetos.

Sanie­rung der histo­ri­schen Tribüne

Im Mittel­punkt des Eingriffs stand die denk­mal­pfle­ge­risch sensible Reha­bi­li­ta­tion der Tribüne, deren streng symme­tri­sche Fassa­den­ge­stal­tung und rhyth­misch ange­ord­nete Säulen ein typi­sches Beispiel der Nach­kriegs­mo­derne darstellen. Der porti­kus­ar­tige Haupt­ein­gang, der Besu­cher durch eine Loggia ins Stadion führt, sowie die in Granit gemei­ßelten Flach­re­liefs mit Motiven aus der klas­si­schen Mytho­logie wurden sorg­fältig bewahrt und restau­riert.

Gleich­zeitig wurde die innere Struktur voll­ständig über­ar­beitet: Neue Funk­ti­ons­räume für Sportler und Besu­cher entstanden, Zugänge wurden moder­ni­siert und das Tribü­nen­dach so umge­staltet, dass die über­dachte Fläche deut­lich vergrö­ßert wurde – ein spür­barer Gewinn an Komfort.

Erwei­te­rung durch zwei neue CDUP-Gebäude

Entlang der Längs­achse der Tribüne ergänzen nun zwei Neubauten den Komplex des Univer­sity Stadium Porto. Sie beher­bergen die neuen Haupt­sitze des CDUP (Centro de Desporto da Univer­si­dade do Porto) und bieten viel­seitig nutz­bare Räume wie Büros, Bespre­chungs­zimmer und Arbeits­be­reiche für Studie­rende und Mitar­bei­tende.

Während sich die Neubauten in Maßstäb­lich­keit und Glie­de­rung auf die monu­men­tale Strenge der vorhan­denen Tribüne beziehen, inter­pre­tieren sie deren kompo­si­to­ri­sche Regeln durchaus dyna­misch, zum Beispiel durch groß­flä­chige Öffnungen zu den Sport­fel­dern hin.

Terra­kotta als verbin­dendes Element

Eine zentrale Rolle spielt die Mate­ri­al­wahl. Für alle neuen Volumen, und auch für Teile des zu sanie­renden Bestands, wurde terra­cot­ta­farben pigmen­tierter Beton einge­setzt. Dieser warme, erdver­bun­dene Ton belebt die Gebäu­de­hülle und zieht sich bis in die Innen­räume des Erdge­schosses.

Das Mate­rial verleiht dem Ensemble eine klare Iden­tität, setzt einen subtilen Kontrast zur nüch­ternen Tribüne und fügt sich harmo­nisch in den baum­be­stan­denen Kontext ein.

Ein leben­diger Ort für Sport und Gemein­schaft

Mit der Sanie­rung und Erneue­rung öffnet sich das Univer­sity Stadium wieder als multi­funk­tio­naler, offener Campus­be­reich, der sport­liche Akti­vi­täten, studen­ti­sche Treffen und Verwal­tungs­auf­gaben vereint. Die histo­ri­schen Zugänge für Zuschauer über die Trep­pen­an­lagen blieben erhalten, während Athleten und Mitar­bei­tende durch neu gestal­tete Eingänge eintreten. So wird der ursprüng­liche Charakter respek­tiert und zugleich eine zeit­ge­mäße Nutzer­freund­lich­keit gewähr­leistet.

Nach einem langen Planungs- und Baupro­zess – unter­bro­chen durch die COVID-19-Pandemie – ist das Stadion nun wieder voll­ständig in Betrieb und dient als schönes Beispiel dafür, wie moderne Archi­tektur mit histo­ri­scher Substanz in Einklang gebracht werden kann.

Projekt­daten

Planer

Crea Arqui­tetos

André Camelo
Bruno Soares, Rita Correia, Teresa Osório

Bauherr

Univer­si­dade do Porto

Eröff­nung

2024

Ihr Eintrag

CDUP
Rua das Estrelas
PT – 4150–762 Porto

Fotos

Fernando Guerra

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

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Laje Foot­ball Field

Laje Foot­ball Field

Form follows site

Miguel Marce­lino

Das Laje Foot­ball Field ist „eigent­lich“ „nur“ ein Sport­platz auf einem schwie­rigem Gelände in Portugal. Seine Einbet­tung in die Topo­gra­phie aber macht das Projekt zu einem bedeu­tenden Teil neuerer Sport­ar­chi­tektur, zu so etwas wie dem kleinen Bruder des Estádio Muni­cipal de Braga von Eduardo Souto de Moura.

Stütz­mauer

Das Laje Foot­ball Field (Campo de futebol da Lage) verwan­delt einen steilen Hang in Porto Salvo (Portugal) durch einen markanten Akt topo­gra­fi­scher Präzi­sion in einen einzig­ar­tigen Sport­platz. Defi­niert wird die Inter­ven­tion durch eine L‑förmige Stütz­mauer aus pigmen­tiertem Beton, die das Gelände sowohl stabi­li­siert als auch die enorme archi­tek­to­ni­sche Iden­tität des Projekts prägt.

Die Geome­trie der Mauer umschließt das Spiel­feld und bildet eine über­dachte Arkade, welche die darun­ter­lie­genden Versor­gungs­ein­rich­tungen für den Fußball aufnimmt.

Die Planung stammt von Miguel Marce­lino.

Rampe

Eine Rampe schneidet in den Hügel ein und führt Sportler und Zuschauer zu einem über­dachten Atrium, das sich zum Spiel­feld hin öffnet. Diese Abfolge des Abstiegs stellt eine bewusste Bezie­hung zwischen Bewe­gung und Umschlie­ßung her, bei der sich die Archi­tektur gleich­zeitig in die Umge­bung einbettet und sich dieser gegen­über öffnet.

Die durch­ge­hende Sitz­bank am Spiel­feld­rand elimi­niert jede Hier­ar­chie unter den Zuschauern und betont so Gleich­heit und Nähe im Seherlebnis. Darüber fungiert das neu geformte obere Plateau als infor­melle Terrasse (oder als Ober­rang), die den öffent­li­chen Raum erwei­tert und fantas­ti­sche Panora­ma­blicke auf das Spiel­feld und in die Land­schaft bietet.

Beton

Vor der rauen Topo­grafie von Porto Salvo wird das Campo de futebol da Lage direkt in die Land­schaft gemei­ßelt. Anstatt dem Standort ein fremdes Objekt aufzu­zwingen, entsteht das Projekt aus dem Hang selbst heraus.

Die L‑förmige Stütz­mauer ist sowohl struk­tu­relle Notwen­dig­keit als auch archi­tek­to­ni­sches State­ment. Die Wand besteht aus eisen­oxid­pig­men­tiertem Stahl­beton, wobei die Farbe und Textur des Betons den felsigen Unter­grund wider­spie­geln – und mit den natür­li­chen Schichten des Geländes verschmelzen.

Verschmel­zung

Durch die Verschmel­zung von Archi­tektur, Inge­nieur­wesen und Land­schafts­ge­stal­tung redu­ziert Miguel Marce­lino das Laje Foot­ball Field auf seine wesent­li­chen Elemente: Erde, Beton und Geome­trie. Das Projekt ist weniger ein Objekt als viel­mehr eine Gelän­de­an­pas­sung, bei der Form und Funk­tion auf natür­liche Weise aus den physi­schen Gege­ben­heiten des Stand­orts entstehen. Das Ergebnis ist ein öffent­li­cher Raum, der struk­tu­relle Präzi­sion mit ökolo­gi­scher Harmonie in Einklang bringt und zeit­ge­nös­si­sches Design in den bestän­digen Charakter der portu­gie­si­schen Land­schaft inte­griert.

Und wie.

Projekt­daten

Planer

MIGUEL MARCELINO, ARQ. LDA.

Miguel Coutinho, João Neto, Martina Cappel­lini,
Mariana Almeida

Bauherr

Município de Oeiras

Nutzer

Clube GBES
Benfica Escolas de Futebol Oeiras

Adresse

Campo de futebol da Lage
Leões de Porto Salvo
Portugal

Eröff­nung

2025

Fotos

© Archive Miguel Marce­lino

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Itaka Arena

Itaka Arena in Opole

Alles greift inein­ander

 

90 Archi­tekci, GMT & Serge Ferrari

Mit der Eröff­nung der Itaka Arena im März 2025 hat die Stadt Opole im Südwesten Polens ein neues Wahr­zei­chen erhalten. Das neue Stadion ersetzt die alte, vor dem Zweiten Welt­krieg errich­tete Anlage und verbindet höchste sport­liche Stan­dards mit fort­schritt­li­cher Archi­tektur,  Nach­hal­tig­keit und zukunfts­fä­higen Mate­ria­lien.

Cham­pions League

Die Itaka Arena erfüllt die UEFA-Krite­rien der Kate­gorie 3 und ist damit für Spiele der Cham­pions League und Europa-League-Quali­fi­ka­tion zuge­lassen. Bei 11.600 Sitz­plätzen bietet das Stadion eine kompakte, dyna­mi­sche Form mit klarer archi­tek­to­ni­scher Struktur. Die Konstruk­tion ruht auf 130 tragenden Stützen, die neben ihren stati­schen Aufgaben den Eindruck von Offen­heit und Leich­tig­keit unter­stützen.

Entworfen wurde das Stadion von 90 Archi­tekci und GMT, die gestalt­prä­gende Membran­hülle stammt von Serge Ferrari.

Membran als  Gestal­tungs­ele­ment

Das auffäl­ligste Merkmal der Itaka Arena ist ihre äußere Hülle: 11.000 m² Tenseo Frontside GFM 21 von Serge Ferrari spannen sich über die sanft gewölbte Stahl­kon­struk­tion. Die Membran verleiht dem Stadion Leich­tig­keit und Dynamik, wirkt fast schwe­bend und gibt dem Bau eine eigen­stän­dige und elegante Lini­en­füh­rung.

Tags­über erzeugt das trans­pa­rente Mate­rial ein harmo­ni­sches Zusam­men­spiel mit Licht und Schatten, nachts wird es zur eindrucks­vollen Projek­ti­ons­fläche, die das Stadion in Szene setzt.

Die Entschei­dung für Tenseo Frontside GFM 21 war jedoch nicht nur ästhe­tisch moti­viert. Das Mate­rial ist witte­rungs- und UV-beständig, lang­lebig und beson­ders leicht. Dank des geringen Eigen­ge­wichts benö­tigt die Itaka Arena also nur eine mini­male Trag­struktur. Dies redu­ziert den Mate­ri­al­ein­satz, senkt den CO₂-Fußab­druck und unter­stützt die ambi­tio­nierten Nach­hal­tig­keits­ziele des Projekts. Die Montage der Membran über­nahm der polni­sche Spezia­list PBU Pion.

Nach­hal­tig­keit und Ener­gie­ef­fi­zienz

Zentrale Anliegen bei der Planung der Itaka Arena waren die Erfül­lung heutiger ökolo­gi­scher Stan­dards und der lang­fristig kosten­ef­fi­zi­ente Betrieb. Auf dem Dach erzeugen groß­flä­chige Photo­vol­ta­ik­an­lagen erneu­er­bare Energie, während moderne Wärme­pumpen für Heizung und Kühlung sorgen. Ergänzt wird dieses System durch Block­heiz­kraft­werke, die eine hoch­ef­fi­zi­ente Kraft-Wärme-Kopp­lung ermög­li­chen.

Hier wird also nicht nur Strom erzeugt, sondern auch die entste­hende (Ab-)Wärme genutzt, was den Gesamt­wir­kungs­grad deut­lich stei­gert.

Darüber hinaus verfügt die Anlage über ein umfas­sendes Regen­was­ser­ma­nage­ment. In großen Reten­ti­ons­be­cken wird Nieder­schlags­wasser gesam­melt, das anschlie­ßend zur Bewäs­se­rung des Spiel­felds, der umlie­genden Grün­flä­chen sowie für die Toilet­ten­spü­lungen verwendet wird.

Auch bei der tech­ni­schen Ausstat­tung wurde auf Ener­gie­ef­fi­zienz geachtet: Die moderne Audio‑, Video- und Licht­technik arbeitet ressour­cen­scho­nend, ohne Kompro­misse bei Qualität oder Erleb­nis­faktor. Das Gesamt­kon­zept macht die Itaka Arena nahezu ener­gie­autark und redu­ziert die Betriebs­kosten und den ökolo­gi­schen Fußab­druck.

Archi­tektur, Funk­tion und Symbolik

Die Dach­form orien­tiert sich an der Bühne des wich­tigsten polni­schen Musik­fes­ti­vals „Krajowy Festiwal Piosenki Polskiej“, das nun in diesem Stadion statt­finden soll. So entsteht eine starke Verbin­dung zwischen Sport, Kultur und Stadt­ge­schichte.

Die charak­te­ris­ti­schen Biegungen der Membran sorgen nicht nur für eine elegante und kraft­volle Erschei­nung, sondern auch für eine opti­male Belüf­tung des Innen­raums. Das führt nicht nur zu einem ange­nehmen Klima im Stadion, es unter­stützt auch für das gesunde Wachstum des Rasens ganz entschei­dend.

Alles greift inein­ander: Die moderne Membran­tech­no­logie ermög­licht die eigen­stän­dige und selbst­be­wusste Archi­tektur und unter­stützt ein umfas­sendes Nutzungs- und Nach­hal­tig­keits­kon­zept.

Projekt­daten

Planer

90 Archi­tekci
ul. Jawor­zyńska 7/9
PL – 00–634  Wars­zawa

GMT

Bauherr

Stadt Opole

Membran

Serge Ferrari Group

Eröff­nung

2025

Adresse

Itaka Arena
Olej­nika 1
PL – 46–020 Opole

Fotos

Nate Cook Photo­graphy
90 Archi­tekci

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Pläne

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Stadion Am Zoo

Das Stadion am Zoo in Wuppertal

Grüner Teppich

 

 

PS+ Planung von Sport­stätten

Das Stadion am Zoo ist Teil deut­scher Fußball­kultur. Ob der Wupper­taler SV demnächst wieder zur Beletage des deut­schen Profi­fuß­balls zählt, wird sich noch zeigen – die tolle Stadt und der tolle neue Rasen­platz hätten es auf jeden Fall verdient.

Stadion am Zoo

Das Stadion am Zoo in Wuppertal ist eins der tradi­on­sreichsten im ganzen Land. Es wurde nach Plänen von Wilkens & Nußbaum inner­halb eines halben Jahres gebaut und bereits 1924 eröffnet. Die größten sport­li­chen Erfolge des hier behei­ma­teten Wupper­taler SV liegen auch schon länger zurück: In den 1970er Jahren spielte der Verein für drei Jahre in der 1. Bundes­liga, und das vor mehr als 35.000 Zuschauern.

Mitt­ler­weile dümpelt der Verein in der vierten Liga herum, will aber mittel­fristig zurück in den Profi­sport.

Um dafür opti­male Bedin­gungen zu schaffen, wurde im Rahmen des Stadi­on­in­nen­raumum­baus der Spor­trasen ausge­tauscht und um eine Rasen­hei­zung, die eine Bespiel­bar­keit auch bei Minus­graden ermög­licht und für die Vereine der dritten Fußball­bun­des­liga vorge­schrieben ist, ergänzt.

Altlasten

Das von der Stadt Wuppertal mit der Sanie­rung des Spor­tra­sen­platzes beauf­tragte Osna­brü­cker Büro PS+ Planung von Sport­stätten hatte nur wenig Zeit zur Verfü­gung, da sämt­liche Spiel- und Trai­nings­ein­heiten während der Baumaß­nahme in anderen Sport­stätten statt­finden mussten.

Neben der kurzen Zeit­schiene gab es aber auch andere Heraus­for­de­rungen. Weil das Gelände früher als Deponie genutzt wurde, führte das Umweltamt der Stadt Wuppertal im Vorfeld der Spiel­feld­sa­nie­rung Probe­boh­rungen durch. Dabei wurden Altlasten wie Aschen­schla­cken und Produk­ti­ons­rück­stände von Färbe­reien gefunden.

So gehörte neben der Sanie­rung der Rasen­sport­fläche, der Entwäs­se­rung, dem Einbau einer Bereg­nungs­an­lage und einer Rasen­hei­zung sowie der Verle­gung des neuen Grüns auch die Abdich­tung des Depo­nie­kör­pers zum Planungs­um­fang.

Verwer­tung

Nach dem Abtrag der vorhan­denen Rasen­decke erfolgte die Aufnahme der alten, nicht belas­teten Rasen­trag­schicht. Das abge­tra­gene Boden­ma­te­rial wurde zur Verwer­tung auf anderen Baustellen im Wupper­taler Stadt­ge­biet abtrans­por­tiert. Anschlie­ßend erfolgte die Aufnahme, Lage­rung und Analyse des vorhan­denen, stark konta­mi­nierten Baugrundes sowie dessen fach­ge­rechte Entsor­gung.

Die Altlasten der ehema­ligen Deponie wurden im Zuge der Baumaß­nahme mit einer wasser­un­durch­läs­sigen Kunst­stoff­dich­tungs­bahn abge­deckt. So wurde sicher­ge­stellt, dass kein Regen­wasser in die belas­tete Erde versi­ckert, sondern über die Folie in die Wupper abge­leitet wird.

Im Vorfeld der Abdich­tungs­maß­nahmen mussten nicht nur alle Funda­mente für die Tore und die neuen Trai­ner­ka­binen gesetzt werden, sondern auch eine vorhan­dene Entwäs­se­rungs­lei­tung DN 400 inner­halb des Stadi­on­in­nen­be­reichs saniert werden. 

Um in der Vergan­gen­heit häufige Absa­ckungen zukünftig zu vermeiden, wurde der Boden zusätz­lich verdichtet.

27 km

Nach dem Einbau des Füll­sandes wurden die untere und die obere Dräns­chicht verlegt, dazwi­schen die insge­samt 27 km langen Rasen­hei­zungs­rohre. Danach wurde die speziell für das Stadion gemischte Rasen­trag­schicht aufge­tragen, auf der schließ­lich der Fertig­rasen aus insge­samt rund 500 Rollen Dick­soden verlegt wurde.

Manage­ment

Neben dem Abtragen der Rasen­ober­bau­schichten und dem neuen Aufbau inklu­sive der Verle­gung der neuen Rasen­hei­zung umfasste die Sanie­rung ein umfang­rei­ches Boden- und Altlas­ten­ma­nage­ment. Dies hatte vor allem das Ziel, die Kosten im Rahmen zu halten und schäd­liche Beein­träch­ti­gungen der Umwelt und des Grund­was­sers zu vermeiden. Für die Altlas­ten­sa­nie­rung konnte glück­li­cher­weise eine Landes­för­de­rung in Anspruch genommen werden.

Zukunft

Das Stadion am Zoo ist aufgrund seiner Bedeu­tung für die Fußball­kultur auch Teil der „Deut­schen Fußball Route NRW“. Im Rahmen der Fußball­eu­ro­pa­meis­ter­schaft 2024 war das Stadion das Team Base Camp der slowe­ni­schen Natio­nal­mann­schaft.

Ob der Wupper­taler SV demnächst wieder zur Beletage des deutshen Fußballs zählt, wird sich zeigen – die tolle Stadt und der tolle neue Rasen­platz hätten es auf jeden Fall verdient.

Projekt­daten

Planer

PS+ Planung von Sport­stätten
Katha­ri­nen­straße 31
D – 49078 Osna­brück

Fotos

PS+ Planung von Sport­stätten

Fertig­stel­lung

2023

Adresse

Stadion am Zoo
Huber­tus­allee 4
D – 42117 Wuppertal

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

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New Old Traf­ford Stadium

New Old Traf­ford Stadium

Wenn schon, denn schon

 

 

Foster + Part­ners

Das Archi­tek­tur­büro Foster + Part­ners hat einen Master­plan für den New Old Traf­ford Stadium District vorge­stellt, dessen Zentrum ein neues Stadion für Manchester United ist. Das Konzept sieht eine umfang­reiche Mischung aus Sport, Wohnen und Frei­zeit vor, das Stadion ist der Motor der städ­te­bau­li­chen Erneue­rung.

Auftrag­geber ist der  Manchester United FC.

MUFC

Der Manchester United Foot­ball Club wurde 1878 gegründet, ist mit 20 Meis­ter­ti­teln engli­scher Rekord­meister, hat jeden euro­päi­schen Klub­titel gewonnen und ist einer der popu­lärsten Klubs Der Welt. Seit 1910 ist MUFC im Stadion Old Traf­ford zuhause.

In den letzten Jahren war der Verein aller­dings sport­lich nur mäßig erfolg­reich und dümpelt aktuell im unteren Mittel­feld der Premier League herum. Das Stadion ist zwar Kult­stätte der Fans, den heutigen kommer­zi­ellen Ansprü­chen aber genügt es trotz zahl­rei­cher Moder­ni­sie­rungen und Erwei­te­rungen nicht mehr.

Viel­leicht war diese Entwick­lung ein Grund mehr für die Besitzer des Klubs, mit dem neuen Stadion gleich den ganzen Stadt­teil zu erneuern.

Plaza of dreams

Old Traf­ford wurde „Theatre of dreams” genannt, weil es ein abge­schlos­sener Raum außer­halb des Alltasgs das draußen war – eine eigene Welt halt.

Der Entwurf für das New Old Traf­ford Stadium bricht nun mit solch tradi­tio­nellen Stadi­on­kon­zepten: Statt einer geschlos­senen Arena wird ein offenes, einla­dendes Design vorge­schlagen, das sich zur Umge­bung hin öffnet. Umlau­fende „Balkone“ bieten Blick­be­zie­hungen ins neue Stadt­viertel und machen das Stadion zu einem inte­gralen Bestand­teil der Stadt.

Das neue Stas­dion bietet Platz für 100.000 Zuschauer. Es wird von einem weit­rei­chenden Dach über­spannt, das Energie und Regen­wasser sammelt und gleich­zeitig eine riesige öffent­liche Plaza schützt. Diese Plaza soll ein Ort der Begeg­nung, nicht nur an Spiel­tagen, werden. Das Ziel ist eine nach­hal­tige, fußgän­ger­freund­liche Stadi­on­land­schaft, die durch den Ausbau des öffent­li­chen Nahver­kehrs optimal erreichbar ist.

Das archi­tek­to­ni­sche Konzept greift die Geschichte von Manchester United auf und will den Fans durchaus auch Iden­ti­fi­ka­tion bieten. Drei markante Masten, inspi­riert vom Drei­zack-Emblem des Vereins, tragen das Dach und schaffen eine neue Silhou­ette in der Skyline von Manchester.

Theatre of dreams

Das gesamte New Old Traf­ford Stadium-Viertel ist Teil eines gigan­ti­schen Stadt­ent­wick­lungs­pro­jekts. Es beinhaltet ein Netz­werk aus öffent­li­chen Grün­flä­chen, Straßen, Brücken und Wasser­flä­chen entlang des Manchester Ship Canal. Die nach­hal­tige Gestal­tung sieht direkte Anbin­dungen an bestehende Stadt­viertel und Verkehrs­netze vor. Dabei sollen erneu­er­bare Ener­gien, Regen­was­ser­nut­zung und inno­va­tive Bauweisen eine zentrale Rolle spielen.

Einen Zeit­plan für die Umset­zung des Projekts gibt es noch nicht.

 

Projekt­daten

Planer

Foster + Part­ners 
River­side
22 Hester Road
London
SW11 4AN
United Kingdom

Bauherr

Manchester United FC

Illus­tra­tionen

Foster + Part­ners

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Adresse

Old Traf­ford
Stret­ford
Manchester M16 0RA
United Kingdom

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absturzsicherung.jetzt

Planung, Montage und Wartung

absturzsicherung.jetzt

Membranbau Sieber GmbH
(Adver­to­rial)

Die Dächer unserer Sport- und Frei­zeit­an­lagen bieten riesige Flächen, zum Beispiel für die Montage und Nutzung erneu­er­barer Ener­gien. Bau- und Wartungs­ar­beiten auf dem Dach sind aller­dings gefähr­lich.

Die nagel­neue Seite „absturzsicherung.jetzt“ bietet wich­tige Grund­lagen zu Planung, Montage und Wartung von Absturz­si­che­rungen. Und Kontakt.

Riesiges Poten­zial

Die Dächer unserer Sport- und Frei­zeit­an­lagen bieten riesige Flächen, zum Beispiel für die Montage und Nutzung erneu­er­barer Ener­gien. Hier liegt immer noch riesiges Poten­zial weit­ge­hend brach, das genutzt werden sollte.

Bau- und Wartungs­ar­beiten auf dem Dach sind aller­dings gefähr­lich. Deshalb ist ab einer Absturz­höhe von zwei Metern eine Absturz­si­che­rung erfor­der­lich, die den Sturz vom Dach, durch das Dach oder durch eine Dach­öff­nung verhin­dert.

Die Membranbau Sieber GmbH hat nun absturzsicherung.jetzt ins Leben gerufen. Hier finden sich wich­tige Grund­lagen und weiter­ge­hende Infor­ma­tionen zu Planung, Montage und Wartung von Absturz­si­che­rungen.

Systeme

Eine Anschlag­ein­rich­tung ist ein System zur Absturz­si­che­rung bei Arbeiten auf Dächern, an Fassaden oder in der Indus­trie. Es bietet einen oder mehrere Anschlag­punkte und ist in der Regel dauer­haft mit Bauwerken oder Maschinen verbunden. In Kombi­na­tion mit einer persön­li­cher Schutz­aus­rüs­tung gegen Absturz (PSAgA) werden Anschlag­ein­rich­tungen als Rück­halte- oder Auffang­system bei Arbeiten genutzt.

Die maßge­bende DIN EN 795 unter­scheidet fünf Typen von Anschlag­ein­rich­tungen: Einzel­an­schlag­punkte, tempo­räre Einzel­an­schlag­punkte, Seil­si­che­rungs­sys­teme, Schie­nen­si­che­rungs­sys­teme und mobile Anschlag­punkte mit Eigen­ge­wicht.

Planung

Bei Arbeiten auf dem Dach kann jede falsche Bewe­gung fatale Folgen haben.

Daher müssen Dächer so geplant werden, dass Menschen bei späteren Instand­hal­tungs- und Wartungs­ar­beiten perma­nent gesi­chert sind. Bauliche Maßnahmen sind Geländer oder Brüs­tungen, mobile Sicher­heits­sys­teme sind zum Beispiel persön­liche Schutz­aus­rich­tungen und Anschlag­ein­rich­tungen.

Montage

Die fach­ge­rechte Montage von Absturz­si­che­rungen ist die entschei­dende Grund­lage für die lang­fris­tige Sicher­heit von Arbeits­plätzen in der Höhe. Ob auf Dächern, an Fassaden oder in der Indus­trie: Absturz­si­che­rungs­sys­teme müssen sorg­fältig geplant, exakt instal­liert und umfas­send doku­men­tiert werden, um Unfälle zu verhin­dern und den gesetz­li­chen Vorgaben zu entspre­chen.

Wartung

Absturz­si­che­rungen unter­liegen stän­diger Bean­spru­chung und Witte­rungs­ein­flüssen. Ohne regel­mä­ßige Wartung können sie ihre Schutz­funk­tion verlieren, wodurch unkal­ku­lier­bare Risiken entstehen. Durch eine syste­ma­ti­sche Wartung werden Mängel früh­zeitig erkannt und behoben, wodurch Unfälle vermieden und die Lebens­dauer der Siche­rungs­sys­teme verlän­gert werden.

Darüber hinaus ist die Wartung von Absturz­si­che­rungen eine Pflicht­auf­gabe.

Fragen Sie uns

Fragen Sie uns

Die Membranbau Sieber GmbH beschäf­tigt sich mit

  • der Montage, Wartung und Instand­hal­tung von Membran­dä­chern, Fassaden und Absturz­si­che­rungen
  • Höhen­ar­beiten und Indus­trie­klet­tern mittels Seil­zu­gangs­technik
  • der Planung und Montage von perma­nenten Seil­si­che­rungs­sys­temen
  • Schu­lungen und Unter­wei­sungen von PSAgA-Anwen­dern gemäß DGUV (Regeln 112–198 sowie 112–199)
  • der Prüfung von PSAgA-Ausrüs­tungen gemäß DGIV (Grund­satz 312–906)

Zu unseren Part­nern gehören die Allianz Arena in München, der Signal Iduna Park in Dort­mund (Stadion von Borussia Dort­mund), ABS, Inno­tech und viele mehr.

Die Membranbau Sieber GmbH ist ein überaus erfah­rener und sach­kun­diger Dienst­leister in den wich­tigsten Spezi­al­be­rei­chen rund um das Arbeiten in großer Höhe.

Wir planen, montieren, warten, repa­rieren, prüfen und schulen.

Kontakt

Domain

absturzsicherung.jetzt

Bera­tung

absturzsicherungen.jetzt
c/o Membranbau Sieber GmbH
Tauben­seeweg 10
D – 83119 Obing

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Tammela Stadium

Tammela Stadium in Tampere

Hattu­temppu!

 

 

JKMM Archi­tects

Das Tammela Stadium in Tampere ist ein Hybrid aus einem hoch­wer­tigen Fußball­sta­dion, Wohn­ge­bäuden, Geschäften und Park­flä­chen.

Standort

Das Tammela Stadium im namens­ge­benden Viertel der finni­schen Stadt Tampere (249.000 Einwohner) ist ein Hybrid aus einem hoch­wer­tigen Fußball­sta­dion, Wohn­ge­bäuden, Geschäften und Park­flä­chen.

Der Neubau ersetzt eins der tradi­ti­ons­reichsten Stadien Finn­lands aus den 1930er Jahren an glei­cher Stelle. Trotz des Bedarfs an städ­te­bau­li­cher Verdich­tung entschied sich die Stadt Tampere, diesen Standort für den Sport zu erhalten.

Der reali­sierte Entwurf „Hattu­temppu“ (Hattrick) von JKMM Archi­tects war bereits 2014 als Sieger aus einem gela­denen Wett­be­werb hervor­ge­gangen. Die Eröff­nung erfolgte im Früh­jahr 2024.

Europa League

Das Tammela Stadium bietet sowohl hoch­klas­sige Fußball­er­leb­nisse für 8.000 Zuschauer als auch erst­klas­sige Sport­an­lagen für die Anwohner. Auf einer Gesamt­fläche von 13.500 m² erfüllt es die Anfor­de­rungen für inter­na­tio­nale Wett­be­werbe wie die UEFA Europa League oder Länder­spiele. Für Konzerte und Groß­ver­an­stal­tungen kann die Kapa­zität auf 15.000 Besu­cher erwei­tert werden.

Hybrid

Der Entwurf von JKMM Archi­tects schafft eine Verbin­dung zwischen urbanem Design, Archi­tektur, Struktur und Verkehrs­pla­nung. Das Stadion wurde in einen fast 50.000 m² großen Block inte­griert, der neben dem Stadion fünf Wohn­ge­bäude, ein Geschäfts­zen­trum und Park­flä­chen umfasst. Die ziegel­ver­klei­deten Wohn­häuser orien­tieren sich zu den Straßen hin, während ihre Innen­höfe auf das Niveau der Stadi­on­dä­cher ange­hoben sind. Die Tribünen steigen direkt von den Spiel­feld­rän­dern auf. Die verglasten Eingänge sorgen für Witte­rungs­schutz, ohne die Verbin­dung zur Umge­bung zu unter­bre­chen.

Das markan­teste archi­tek­to­ni­sche Merkmal ist das gewölbte Dach, das sich von Ost nach West über das Stadion spannt. Diese über­hän­gende Stahl­kon­struk­tion setzt sich über die Dächer der Wohn­ge­bäude fort und inte­griert das Stadion auch visuell in die Umge­bung.

Orga­ni­sa­tion

Tampere gehört zu den dyna­mischsten Städten Finn­lands und setzt auf eine nach­hal­tige Verdich­tung des Stadt­zen­trums. Statt Gebäude abzu­reißen, wurden alte Tribünen, Beleuch­tung und Spiel­feld­struk­turen an anderen Stand­orten der Stadt weiter­ver­wendet.

Tammela Stadium kann ganz­jährig genutzt werden. Neben dem Fußball finden sich brei­ten­sport­wirk­same Ange­bote. Durch die Kombi­na­tion von Wohnen, Handel und Sport entsteht eine leben­dige Stadt­kultur, die sich harmo­nisch in die Umge­bung einfügt. Die Wohn­ge­bäude sind zu den Park­straßen hin orien­tiert.

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Erschlie­ßung

Zuschauer betreten das Stadion über Plätze im Süden und Norden, die Gäste­fans nutzen einen sepa­raten Eingang im Nord­osten. Die Bereiche für Sportler, VIPs und Medien sind in der West­tri­büne unter­ge­bracht, die Haupt­tri­büne auf der gegen­über­lie­genden Seite. Gewer­be­flä­chen und Park­plätze befinden sich unter dem Stadion.

Das Konzept der Wohn­häuser setzt auf Viel­falt. In einigen der der oberen Etagen haben die Mieter sogar freien Blick auf das Spiel­feld.

Hoch­wertig

Der Entwurf von JKMM Archi­tects schafft eine Verbin­dung zwischen urbanem Design, Archi­tektur, Struktur und Verkehrs­pla­nung. Das Stadion wurde in einen fast 50.000 m² großen Block inte­griert, der neben dem Stadion fünf Wohn­ge­bäude, ein Geschäfts­zen­trum und Park­flä­chen umfasst. Die Tribünen steigen direkt von den Spiel­feld­rän­dern auf. Die verglasten Eingänge sorgen für Witte­rungs­schutz, ohne die Verbin­dung zur Umge­bung zu unter­bre­chen.

Das markan­teste archi­tek­to­ni­sche Merkmal ist das gewölbte Dach, das sich von Ost nach West über das Stadion spannt. Diese über­hän­gende Stahl­kon­struk­tion setzt sich über die Dächer der Wohn­ge­bäude fort und inte­griert das Stadion auch visuell in die Umge­bung.

Tammela Stadium kombi­niert hoch­wer­tige Sport­in­fra­struktur mit urbanem Wohn­raum und schafft eine neue Form hybrider Stadi­on­nut­zung

 

Projekt­daten

Archi­tekt

JKMM Archi­tects

Bauherr

Stadt Tampere

Nutzer

FC Ilves Tampere

Adresse

Tammela Sadium
Tammel­an­katu 25
33500 Tampere
Finn­land

Eröff­nung

2024

Fotos

Hannu Rytky, Tuomas Uusheimo (Fotos)
Tapio Snellman (Video)

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Super Stadium

Super Stadium in Durrës

Stadt­zen­trum

 

 

MVRDV

“Das Super Stadium verfolgt einen inno­va­tiven Ansatz zur Inte­gra­tion eines Stadions in die Stadt.”

MVRDV

Verknüpfen

Der Entwurf für das Super Stadium in Durrës will nicht nur den Standort in der Stadt bewahren, sondern auch Stadion und Stadt nahtlos mitein­ander verknüpfen. Durch eine schüs­sel­för­mige Erwei­te­rung des gesamten Vier­tels mit tribü­nen­ar­tigen Dach­flä­chen wird das Stadion zu einem offenen, einla­denden Ort, an dem die Nach­bar­schaft Teil des Gesche­hens wird.

Das Konzept will eine leben­dige, inklu­sive und nach­hal­tige Umge­bung schaffen, die der alba­ni­schen Stadt (100.000 Einwohner) eine neue, dyna­mi­sche Iden­tität verleiht.

Der Entwurf stammt von MVRDV.

Park

Das Super Stadium wird am Standort des bestehenden Niko-Dovana-Stadions errichtet, welches sich in einem über­wie­gend von Wohn­be­bauung geprägten Stadt­teil im Norden der Innen­stadt befindet. Dieser Bereich gehört aktuell zu den wenigen Grün­flä­chen der Umge­bung, und den wollen MVRDV bewahren und ausbauen.

Ein wesent­li­cher Bestand­teil der Planung ist daher die Verla­ge­rung der bisher angren­zenden Trai­nings­plätze an einen anderen Standort inner­halb der Stadt. Durch diese Maßnahme entsteht Raum für einen bewal­deten Park, der das Stadion ring­förmig umschließt.

Hier werden einhei­mi­sche, alba­ni­sche Baum­arten sozu­sagen rund um das Spiel­feld gepflanzt. Ein Sport­loop, ein durch­gän­giger Rundweg, schlän­gelt sich durch den Park und verbindet eine Viel­zahl von Sport- und Frei­zeit­flä­chen.

Das Viertel bleibt weit­ge­hend auto­frei – ledig­lich zwei Zufahrts­straßen führen zu einem unter­halb der neuen Tribünen gele­genen Park­platz.

Gebäude

In den Park werden 20 Gebäude inte­griert, die den Stadi­on­kom­plex harmo­nisch mit der Umge­bung verweben.

Die Gebäu­de­nut­zung ist dabei klar struk­tu­riert: Im Norden schließen sich Wohn­ge­bäude an das bestehende Wohn­viertel an. Im Südosten befinden sich Bildungs- und Kultur­ein­rich­tungen, die an die östlich angren­zenden Schulen anschließen. Im Südwesten, in direkter Nähe zur Innen­stadt, entstehen Büros, Hotels und Einzel­han­dels­flä­chen.

Alle Gebäude werden so posi­tio­niert, dass sie Sicht­kon­takt ins Stadi­on­in­nere, also in Rich­tung Spiel­feld, bieten. Dabei folgt ihre Höhen­staf­fe­lung einer durch­dachten Struktur: Die höchsten Gebäude stehen am äußeren Rand des Vier­tels, während die nied­ri­geren direkt an das Stadion angrenzen. Ihre abge­stuften Dächer neigen sich zur Spiel­fläche und erwei­tern die Stadi­on­tri­bünen optisch und funk­tional.

So kann die Atmo­sphäre der Sport­ver­an­stal­tungen in die Umge­bung ausstrahlen und das ganze Viertel einbinden.

Iden­tität

Die Archi­tektur verbindet ästhe­ti­sche und funk­tio­nale Aspekte: Die Fassa­den­farben orien­tieren sich am Erst­li­gisten KF Teuta Durrës, denn der ist im alten wie im neuen Stadion zuhause. Am Boden beginnen die Gebäude in Weiß und gehen stufen­weise in ein tiefes Blau über – das entspricht den Vereins­farben.

Um das Viertel nach­haltig zu gestalten, setzt das Super Stadium auf ein breites Spek­trum umwelt­freund­li­cher Tech­no­lo­gien: Solar­mo­dule auf den Dächern erzeugen erneu­er­bare Energie und bieten gleich­zeitig Schatten für begrünte Dach­flä­chen.

Über­hän­gende Geschoss­de­cken und schat­ten­spen­dende Fassa­den­pa­neele redu­zieren den Ener­gie­be­darf für Kühlung. Ein unter­halb des Spiel­felds gele­genes Wasser­re­ser­voir spei­chert Regen­wasser, um in Trocken­zeiten als Ressource zu dienen.

Sport Loop

Das Super Stadium ist nicht nur für große Events konzi­piert, sondern bleibt das ganze Jahr über ein leben­diger Ort. Der Sport Loop, der den Park durch­zieht, dient an Spiel­tagen als breite Flanier­meile und Erschlie­ßung für Stadi­on­be­su­cher. Zudem kann eine der Sport­flä­chen als Logis­tik­zone für Groß­ver­an­stal­tungen genutzt werden. Durch diese Mehr­fach­nut­zung verschie­dener Elemente bleibt das Viertel auch an spiel­freien Tagen aktiv und belebt.

Der Entwurf zeigt, wie ein Stadion nicht nur als isolierter Veran­stal­tungsort exis­tieren, sondern sich als aktiver, inte­gra­tiver Teil der Stadt­land­schaft etablieren kann.

Wenn er denn reali­siert würde.

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Projekt­daten

Archi­tekt

MVRDV
Winy Maas, Stefan de Koning, Valen­tina Chiappa Nunez, José Garcia Garcia, Stijn Lanters, Fran­cisco Polo, Dirco Kok, Alberto Lorenzo, Fernandez Sastre

Bauherr

Bashkia Durrës

Entwurf

2023

Adresse

Niko Dovana Stadium
Rruga Paskal Prodani 1761
Durrës
Alba­nien

Visua­li­sie­rung

Antonio Luca Coco, Angelo La Delfa, Luana La Martina,Marco Fabri

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Wald­sta­dion Mailand

Das Wald­sta­dion in Mailand

Das neue San Siro

 

Stefano Boeri Archi­tetti

Auch das „neue San Siro“ will ein Wahr­zei­chen Mailands werden, aller­dings augen­schein­lich aus anderen Gründen als sein Vorgänger. Beson­ders machen den Entwurf der sichtbar grüne Ansatz, die Lauf­bahn auf der obersten Ebene und der „Turm des Lichts“.

Stefano Boeri Archi­tetti

Guiseppe Meazza

Die Diskus­sion über das neue Stadion der beiden Stadt­ri­valen Inter und AC Mailand beschäf­tigt die inter­es­sierte Öffent­lich­keit schon eine ganze Weile. Inzwi­schen wird die Debatte zusätz­lich von Archi­tekten befeuert, die ihre eigenen Entwürfe vorstellen – zum Beispiel Stefano Boeri Archi­tetti mit dem „Wald­sta­dion Mailand“ („Stadio-Bosco per Milano“).

Die Planer haben das Projekt gemeinsam mit ARUP, Fabio Novembre und Balich Wonder Studio bereits im Jahr 2019 anläss­lich des von den Klubs Inter und Milan ausge­schrie­benen Wett­be­werbs einge­reicht und inzwi­schen über­ar­beitet.

Das Wald­sta­dion Mailand soll genau an der Stelle entstehen, an der aktuell noch das welt­be­rühmte, zur WM 1990 erbaute Guiseppe Meazza Stadion steht.

Emis­sionen

Auch das neue Stadion will ein Wahr­zei­chen des Mailänder Stadt­teils San Siro werden, aller­dings augen­schein­lich aus ganz anderen Gründen als sein Vorgänger.

Ziel des Projekts ist es, die Emis­sionen und den Ener­gie­ver­brauch zu redu­zieren. Dank der Verwen­dung großer Photo­vol­ta­ik­flä­chen und einer sorg­fäl­tigen Planung der Wasser- und Abfall­wirt­schaft soll das Wald­sta­dion Mailand zu einer ener­gie­aut­arken Arena werden.

Das Wald­sta­dion Mailand inte­griert die für beide Klubs wich­tigen kommer­zi­ellen Bereiche wie ein Museum, eine Sport­halle, Presse- und VIP-Bereiche sowie Bars und Restau­rants. Daneben entstehen aber auch eine Lauf­bahn auf der obersten Ebene und der „Turm des Lichts“, ein leuch­tendes Wahr­zei­chen für die beiden Vereine. Da es sich ja um ein “Ein Stadion für zwei” handelt, kann die Illu­mi­na­tion dieses Turms in den Farben Rot (Milan) und Blau (Inter) den jewei­ligen Gast­geber deut­lich sichtbar machen. Für das “Derby della Madon­nina” gibt es bereits eine beson­ders schil­lernde Licht­pla­nung.

Turm des Lichts

Beson­ders macht den Entwurf vor allem der sichtbar sehr grüne Ansatz.

Das Wald­sta­dion verfügt über 5.700 m² hori­zon­taler Grün­dä­cher und 7.000 m² begrünter Fassaden. Dazu gehören 3.300 Bäume und 56.300 Sträu­cher aus 70 verschie­denen Arten, die jedes Jahr 162 Tonnen CO2 absor­bieren.

Es entsteht also eine grüne Lunge für die Metro­pole und ein grünes Binde­glied im Stadt­ge­füge, das zur Reini­gung der Luft, zur Absorp­tion von Fein­staub und zur Milde­rung der Tempe­ratur in der Nach­bar­schaft beiträgt.

Der Turm des Lichts beher­bergt die Museen beider Vereine, an der Turm­spitze sollen Statuen großer Fußballer und Trainer der Stadt ange­bracht werden.  Im Park neben dem neuen Stadion soll außerdem eine Gedenk­stätte für jetzige Meazza-Stadion entstehen.

Die Diskus­sion wird weiter­gehen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Stefano Boeri Archi­tetti
Via G. Doni­zetti 4
ITA – 20122 Milano

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Adresse

Guisepe-Meazza-Staion
Piaz­zale Angelo Moratti
ITA – 20151 Milano MI

Video

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