Stade de la Tuilière

Vier Ecken, ein Stadion

Stade de la Tuilière in Lausanne

 

 

 

:mlzd & Sollberger Bögli Architekten

Situation

Das neue Stade de la Tuilière ist die neue Heimat des siebenfachen Schweizer Meisters FC Lausanne-Sport. Es liegt im Norden der Stadt, am Übergang vom dichten Stadtgefüge in den freien Landschaftsraum.

Eine zweireihige Folge von insgesamt neun Fußballfeldern und einer Leichtathletikanlage samt Trainingszentrum bildet die neue Sportinfrastruktur „Centre sportif de la Tuilière“. Das Stadion vervollständigt die Idee dieser leicht versetzten, rechteckigen Felder.

Der Entwurf stammt von :mlzd und Sollberger Bögli Architekten.

Nichts als Fußball

Das Stade de la Tuilière ist ausschließlich für Fußballspiele und Grossveranstaltungen konzipiert. Eine Mantelnutzung ist nicht vorgesehen. Aufgrund dieses überschaubaren Programms und der Lage am Stadtrand konnten die Planer sich ganz auf das Thema „Sportbau“ konzentrieren.

Die einprägsame Struktur des Baukörpers stiftet Identität und Erinnerung. Seine Architektur emotionalisiert, weil die steilen Ränge die Zuschauer dicht ans Spielgeschehen führen und das niedrige Dach die Geräuschkulisse der Fangesänge verstärkt.

Die Architektur schafft dem FC Lausanne-Sport den gewünschten Heimvorteil. Das Gebäude, die Geschichte und die Identität des Vereins sollen eins werden.

Stadt und Stadion

Besonders auffällig sind die nach außen aufgeklappten vier Stadionecken. Einerseits trägt der Entwurf hier der beengten Grundstückssituation Rechnung, denn diese spezielle Ecklösung erlaubt einen grosszügigen, freien Besucherfluss rings um das Gebäude herum. Außerdem wird der Stadionplatz an die umgebenden Flächen angebunden.

Andererseits entsteht durch die Ecklösung ein gedeckter öffentlicher Raum, welcher zwischen Aussen und Innen, zwischen Stadt und Stadion vermittelt. Die Ecken dienen auch als Eingangsbereiche und geben erste Blicke auf das Spielfeld frei. So wird die Atmosphäre des Stadions bereits von aussen spürbar.

Vorfreude

Die Erschliessungs- und Versorgungsbereiche für die Zuschauer wurden ins Stadioninnere integriert. Dieses Innere des Stade de la Tuilière wird durch die Geometrie der Tribünen gebildet.

Die Mundlöcher gewähren Zugang zum Innenraum. Der Zwischenraum zwischen den beiden Schalen ist eine Art Resonanzkasten des Spielgeschehens: ein Ort der Vorfreude, des Austausches und der Begegnung.

Entscheidend…

So spektakulär das Äussere und die Ausblicke im Zwischenbereich, so ruhig sind die Linien im Inneren des Stadions. Hier geht es nur um Fußball, um die Spieler und das Kunstrasen-Spielfeld. Nichts lenkt ab, die Sitzränge sind horizontal auch über die Ecken umlaufend.

Die Mundlöcher, welche die innere Schale durchbrechen, integrieren sich mit der grösstmöglichen Ruhe. Selbst der Business- und VIP-Bereich ist in die Geometrie der Sitzränge integriert. Alles muss sich dem Daseinszweck unterordnen: dem Spiel.

Eine wichtige neue Adresse

Die Aussenansicht des Stade de la Tuilière wird an drei Seiten von den Geometrien der Unterzüge und Tribünenuntersichten beherrscht. An der Westseite dagegen zeichnet sich die Haupttribüne mit ihren besonderen Nutzungen deutlich ab. Die Vielfalt der Garderoben-, Presse- und VIP-Bereiche auf drei Ebenen ist durch die filigrane Verglasung sichtbar.

Sanfte Knicke zwischen den vertikal angeordneten Glasbändern unterstützen die Wahrnehmung dieser Fassade als leichten Glasvorhang. Die fragmentierten Spiegelungen brechen den gewaltigen Maßstab des Gebäudes. Das Ganze dient nicht nur als Kulisse eines neuen Stadtplatzes, sondern schafft eine neue, wichtige Adresse für die Stadt Lausanne.

Wir waren das.

Projektdaten

Architekt

:mlzd
Alleestrasse 25
CH – 2503 Biel/ Bienne

Pat Tanner, Daniele Di Giacinto, Alain Brülisauer, Andreas Frank, Claude Marbach, David Locher, Adrian Widmer, Camille Schneider, Eliane Lehmann, Brigitte Ballif, Delphine Kohler, Robert Ilgen, Johannes Weisser,  Benjamin Minder, Julia Wurst,  Pascal Deschenaux, Magdalena Haslinger, Tobias Cebulla, Claudia Schmidt, Jonatan Anders, Natascha Kellner

 

Architekt

Sollberger Bögli Architekten AG
Dipl. Architekten ETH BSA SIA
Mattenstrasse 108
CH – 2503 Biel

Ivo Sollberger, Lukas Bögli, Bernard Luisier, Silas Maurer, Kevin Fuchs, Josué von Bergen, Patrick Wüthrich

Bauherr

Stadt Lausanne

Standort

Stade de la Tuilière
Route de Romanel 10
CH – 1018 Lausanne

Eröffnung

2020

Fotograf

Ariel Huber Photography
des délices 1
CH – 1006 Lausanne

Autor

:mlzd

© Ariel Huber Photography

Photos

Der Entwurf

Pläne

Der Entwurf

Modell

Video

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Haikou Bay Pavillon

Ambitioniert

Haikou Bay Pavillon

 

 

 

Sou Fujimoto Architects

Situation

Nach Entwürfen von Sou Fujimoto Architects wird im Frühjahr 2021 der Haikou Bay Pavillon fertiggestellt – ein bandartiger weißer Pavillon mit begehbarem Dach.

Haikou ist eine aufstrebende Industriestadt mit 1,7 Millionen Einwohnern auf Hainan, der größten Insel Chinas, ganz im Süden des Landes. Mit Wohlstand, tropischen Klima und Strandorten zieht Haikou viele Menschen aus anderen Provinzen an. Das traditionelle China ist nur noch in der Altstadt zu sehen, die restliche Innenstadt wird von Hochhäusern dominiert.

Haikou Bay Masterplan

Haikou Bay Pavillon ist Teil eines ambitionierten Masterplans für die Zukunft der ambitionierten Stadt Haikou. Haikou Bay Pavillon ist eine von bald 16 neuen Attraktionen, die das Leben an der Küste neugestalten werden.

Der Masterplan erstreckt sich über beeindruckende 32 km Küstenlinie – 19,6 km in der Bucht von Haikou und 12,5 km vor Jiangdong. Die im Juni 2020 vorgestellten Planungen verwandeln die Provinz Hainan bis zur Mitte des Jahrhunderts in einen Freihandelshafen.

16 Pavillons

Haikou Bay Pavillon wird, gemeinsam mit der Wormhole Library von MAD Architects, zu den ersten fertiggestellten Bauten des Masterplans gehören. Bis Ende 2021 sollen dann alle 16 Pavillons eröffnet werden.

Zur Mitwirkung wurden einige prominente Architekten und Künstler eingeladen. Darunter sind unter anderem Bjarke Ingels (BIG), Kengo Kuma, Patrik Schumacher (Zaha Hadid Architects) und Winy MAAS (MVRDV). Sie alle sollen, nach den Worten des Bauherren, kulturelles Unternehmertum und bahnbrechende Stadtentwicklung kombinieren, um die Provinz Hainan als Modell für das zukünftige Leben an der Küste zu etablieren.

Wir waren das.

Projektdaten

Architekt

Sou Fujimoto Architects
Senju Soko No.5
2-1-38 Etchujima
Koto-ku
JPN – Tokyo 135-0044

Bauherr

Haikou Tourism and Culture Investment Holding Group.

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Eröffnung

2021

Standort

Haikou Bay
Xiuying
CN – Haikou, China

Video

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

The Surface

Natürlich

The Surface in Südkorea

 

 

 

stpmj Architecture

Situation

The Surface ist eine sinnliche interaktive Installation in Südkorea, in der Menschen ihre Beziehung zur Natur überprüfen können. Das sagen die Architekten.

stpmj Architecture aus New York haben eine elastische, horizontale Oberfläche entwickelt, die eine geneigte Grünfläche bedeckt. The Surface besteht aus 700 Objekten auf Stangen, die wie Pilze oder merkwürdig proportionierte Sonnenschirme aussehen.  

Sie nehmen den Höhenunterschied des Geländes auf, sind also unterschiedlich hoch. Das führt dazu, dass die Besucher in diesen weißen Wald eintauchen und verschwinden.

Licht und Schatten

Die Pilze bestehen einer Art Maschendraht, der mit Nylon bespannt ist. Sie sind über flexible Stangen miteinander verbunden.

Jedes einzelne Objekt von The Surface verändert sich in Abhängigkeit von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Das macht die Oberfläche ausgesprochen lebendig, insbesondere durch die Wechsel zwischen offen und geschlossen sowie Licht und Schatten.

Atmosphäre

Die Nylonmatten spiegeln auch die Atmosphäre bei Sonnenauf- und -untergang, genauso wie die jahreszeitlichen Veränderungen der umgebenden Landschaft.

Die Oberfläche schwankt bei Wind, Regen, Schnee und Menschen. Indem sie sich durch sie hindurchbewegen, interagieren die Besucher visuell, auditiv und taktil mit der – Natur.

Ausblick

Am höchsten Punkt des Hangs haben die Menschen einen tollen Ausblick weit in die Landschaft, in die Berge Cheonngye und Maebong. Wenn sie den Hang hinuntergehen, tauchen sie ein unter die Oberfläche – in das Feld der dünnen, weißen Stangen.

Von oben betrachtet wirkt The Surface wie eine spiegelnde Wasseroberfläche. Taucht man unter die Oberfläche, ist man plötzlich in einem Wald, der von einem durchsichtigen Dach aus Sonnenschirmen bedeckt ist.

Ein ausgesprochen feinsinniges Ausflugsziel.

Wir waren das.

Projektdaten

Architekt

stpmj Architecture Co, Ltd.
300 albany street #5l,
new york, new york 10280, us

Team

Seung Teak Lee, Mi Jung Lim, Ui Hyun Hwang, Ji Hae Park, Seok Hoon Hwang

Standort

The Surface
Gwacheon
KOR – Gyeonggi-do

Eröffnung

2020

Fotograf

Jihun Bae / Ui Hyun Hwang

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© Jihun Bae / Ui Hyun Hwang

Photos

Der Entwurf

Pläne

Video

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Loop of Wisdom

Put a ring on it

Der Loop of Wisdom in Chengdu

 

 

 

Powerhouse Company

Situation

Der Loop of Wisdom ist ein überschwängliches Wahrzeichen für ein neues Stadtviertel im chinesischen Chengdu (14 Millionen Einwohner). Eigentlich handelt es sich um die öffentlich nutzbare Dachfläche eines Technologiemuseums und eines Empfangszentrums.

Zusätzlich zu seinem offensichtlichen ästhetischen Reiz und dem kulturellen Programm, bietet die fließende Struktur einen spektakulären öffentlichen Raum. Der Loop of Wisdom läd seine Besucher ein, ihn zu erkunden und für regelmäßige Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten zu nutzen.

Put a ring on it

Auftraggeber ist der Chiphersteller und Immobilienspezialist Uni-Hiku. Das Unternehmen beauftragte die niederländische Powerhouse Company mit der Gestaltung des Museums und des Empfangszentrums als Teil von Unis Chip City.

Die neuen Gebäude sollten auch als Ausbildungszentrum technologischer Berufe sowie als Informationszentrum für die Stadtentwicklung dienen.

Topographie

Bei der Besichtigung des Geländes fiel den Architekten die natürliche Wellenform des Geländes auf. Es ist in China nicht unüblich, solche natürlichen Hügel im Rahmen baulicher Maßnahmen einzuebnen.

Die Powerhouse Company allerdings entschied sich dazu, die Topographie zur Planungsgrundlage zu machen. Das Ziel lautete: organische Weichheit für eine städtische Umgebung. Ein kreisförmiger Weg, welcher der Topographie folgt, fasst die beiden, an sich separaten programmatischen Einheiten, in einer einzigen (Dach-)Struktur zusammen.

Wenn der Weg ansteigt, wird er zum Dach. Unter dem Dach entsteht Platz für die Unterbringung des beachtlichen Raumprogramms – und außerdem ein atemberaubender Blick in die Landschaft.

Der rote Weg

Der Gehweg auf dem Dach misst 698 Meter im Umfang. Er erhebt sich von seinem ebenerdigen Beginn um 25 Meter in die Höhe. Dabei bietet er einen spektakulären Blick auf die umliegenden Grünflächen und die fernen Berge.

Seine Oberfläche besteht aus einem Gummi-Asphalt-Gemisch – ähnlich dem Material, das für Leichtathletikbahnen verwendet wird. Das macht sowohl das Spazieren als auch das Laufen angenehm. Planer und Bauherren verständigten sich für das Dach auf die Farbe Rot, weil es einen attraktiven Kontrast zum üppigen Grün der Landschaft bildet.

Über der Laufbahn

Der nicht begehbare Teil der Dachfläche besteht aus maßgefertigten Aluminiumfliesen. 15.218 davon, jede mit ihrem eigenen einzigartigen Profil und numerischem Code, bilden eine nahtlose Haut für die Serpentinenform.

Die LED-Leuchten, die das Gebäude nachts beleuchten, und die anderen funktionalen Elemente wie Dachrinnen und Handläufe, sind sorgfältig verborgen. So entsteht ein bewusst stromlinienförmiges Profil, das die schlichte Eleganz und die fließenden Linien des Loops unterstreicht.

Unter dem Dach

Die Ausstellungsräume unter dem roten Dach bieten eine warme, natürliche Atmosphäre. Diese entsteht durch Holzdecken, viel Tageslicht und viele offenen Ausblicke in die umliegende Landschaft.

Die Fassaden sind bis zu einer Höhe von 13 Metern mit gläsernen Verstärkungsrippen konstruktiv verglast. Diese Transparenz lässt die Grenze zwischen Innen und Außen verschwimmen. Auch so wird die Verbindung zur Natur gestärkt.

Neues Wahrzeichen

Die Unis Chip City befindet sich im Tianfu New District von Chengdu in Sichuan und ist eines von mehreren Projekten, die entlang der Tianfu Avenue entstanden sind. Direkt an dieser Hauptverkehrsader gelegen, zieht der Loop of Wisdom mit seiner fließenden Form und seiner leuchtend roten Farbe die Aufmerksamkeit auf sich.

Nachts verwandelt ihn die LED-Beleuchtung in eine leuchtende Skulptur. Als erstes fertiggestelltes Gebäude der neuen Siedlung fungiert er als symbolisches Wahrzeichen für die künftige Gemeinde und als Anziehungspunkt für künftige Bewohner.

Chinesisches Tempo

Die gesamte Anlage, einschließlich der Innenraumgestaltung und des Landschaftsdesigns, wurde mit chinesischer Schnelligkeit gebaut: Vom Entwurf bis zur Fertigstellung dauerte es weniger als ein Jahr. Der Entwurf selbst wurde innerhalb weniger Tage von der Skizze zum Bauplan, dank des Einsatzes einer fortschrittlichen parametrischen Zeichnungssoftware, die mit dem BIM-Modell der Architekten verknüpft war.

Die sechsstündige Zeitverschiebung zwischen dem Hauptsitz der Powerhouse Company in Rotterdam und der Baustelle in China ermöglichte eine effiziente Kommunikation, bei der sich beide Parteien zu Beginn und am Ende ihres jeweiligen Tages trafen.

Wir waren das.

Projektdaten

Architekt

Powerhouse Company
Westerlaan 17
NL – 3016 CK Rotterdam

Chengdu JZFZ Architectural Design Co.Ltd.

Team

Stijn Kemper, Nanne de Ru, Project lead Niels Baljet, Project team Rui Wang, Albert Takashi Richters, Maarten Diederix, Meagan Kerr, Remko van der Vorm, Daan Masmeijer, Michiel Bosch, Niek Koning, Stavros Voskaris, Filip Galić, Severino Iritano, Davide del Sante, Reto Egli, Penny Uni, Dries Brøns, Caroline Desplan, Eli Keijser, Gert Ververs, Giovanni Andrea Coni, Rafael Zarza Garciá, Yanni Huang, Kimi Fei

Bauherr

Uni-Hiku

Eröffnung

2020

Fotograf

Jonathan Leijonhufvud

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Video

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Salinenpark

Das Salz in der Suppe

Der Fitness-Parcours im Salinenpark von Bad Rappenau

Advertorial

 

 

playfit

Situation

Der Salinenpark in Bad Rappenau befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Rappenauer Salzfabrik. Seine Neugestaltung mit Fitness-Parcours und weiteren Attraktionen bereichert das Angebot des Kurortes im Kraichgau, zwischen Heilbronn und Heidelberg, enorm.

Die Saline wurde im Jahr 1972 geschlossen, die Siedehäuser wurden ein Jahr später abgerissen. An ihrer Stelle entstand der Salinenpark mit weitläufigen Rasenflächen und reichlich Baumbestand. Anlässlich der Landesgartenschau 2008 wurde das Gelände grundlegend saniert und neugestaltet.

Zu den heutigen Highlights gehören die neuen Outdoor-Fitnessgeräte. Sie wurden im Frühsommer 2019 installiert und stammen von playfit.

Fitness-Parcours

Der neue Fitness-Parcours ist also eine weitere Attraktion des Parks. Darüber hinaus schafft er barrierefreie und generationsübergreifende Angebote unter freiem Himmel – und das alleine ist in Zeiten der Pandemie eine enorme Attraktion.

Ganz unabhängig von sportlichen und körperlichen Voraussetzungen und Ambitionen sprechen die für den Salinenpark ausgewählten Geräte eine riesige Nutzergruppe an.

Und das war auch der Plan. Daher wurden bei der Auswahl der Geräte unter anderem Physio- und Ergotherapeuten zu Rate gezogen, um den Bedürfnissen möglichst aller Sportler gerecht werden zu können.

Konzept

Die Geräte im Fitness-Parcours des Salinenparks vereinen viele Vorteile in sich.

Sie sind so konzipiert, dass sie Erwachsene unterschiedlichen Alters und Talents anziehen. Dazu gehören auch diejenigen, die bloß mal „schnuppern“ wollen, ohne sich gleich im Fitnessstudio anmelden zu müssen.

Für diese Zielgruppe sind Geräte vonnöten, die einfach zu handhaben und sicher sind. Die Geräte von playfit erfüllen alle Anforderungen der Sicherheitsnorm DIN EN 16630:2015 für standortgebundene Fitnessgeräte im Außenbereich. 

Wichtig ist immer auch der Boden des Parcours. Nachdem die Verantwortlichen mit einem Sandsteinboden schlechte Erfahrungen gemacht hatten, entschieden sie sich nun für einen Boden aus Muschelkalk. Unter der Calisthenics-Anlage wurden Fallschutzmatten verlegt.

Geräte

Im Salinenpark stehen den Besuchern acht neue und attraktive Fitness-Geräte zur Verfügung.  Nach weniger als einem Monat Bauzeit wurde der neue Fitness-Parcours feierlich eröffnet.

Die Anlage ist in drei Trainingsbereiche unterteilt: Ausdauer, Kraft und freies Training. Im Bereich Ausdauer gibt es Beintrainer, Ganzkörpertrainer und ein Sitzfahrrad. Zur Kräftigung der Brust- und Rückenmuskulatur bieten sich Oberkörpertrainer zum Ziehen und Pressen an. Das Rückenmassage-Gerät lockert die trainierten Muskeln, kann aber auch zur Stärkung der Beinmuskulatur genutzt werden.

Der Bereich „Freies Training“ bietet eine Anlage für Calisthenics und einen Balancetrainer. 

Nutzer

Im Parcours können sich junge und alte Menschen fit halten. Für Ältere, die nicht mehr so gut mit ihrem eigenen Körpergewicht trainieren können, gibt es das Sitzergometer (Sitzfahrrad). Das Pendant für die jüngere Generation ist der Ganzkörpertrainer (Ergo-Cross).

Im Salinenpark sind viele Jogger unterwegs. Sie nutzen die Calisthenics-Geräte als Zwischenstation und trainieren an der Sprossenwand, der Hangelleiter und an den beiden Recks.

Wer genug trainiert, kann sich auf den installierten Parkbänken erholen. Wer gar nicht trainieren will, guckt von hier aus zu – der Hunger kommt beim Essen…

Salinenpark

Neben dem Fitness-Parcours hat der Salinenpark noch einiges mehr zu bieten – zum Beispiel die zu jeder Jahreszeit attraktiven Solegärten. Sie widmen sich mit Stauden und Gräsern dem Thema „Salz, Sole und Gesundheit“. Das mehr als 1.000 m² größte Wechselflorbeet in den Farben rot, weiß und schwarz symbolisiert die frühere Salzgewinnung in Bad Rappenau.

Eine weitere Attraktion stellen die Rosengärten dar, die entlang der historischen Gebäude von Kur- und Klinikverwaltung sowie dem Haus der Gesundheit angelegt wurden.

Am Südhang des Salinengartens gibt es ein Labyrinth aus Lavendel. Von hier aus führt ein mit Magnolien gesäumter Weg zum Gradierwerk. Das ist eine Art Freiluft-Inhalatorium, bei welchem heilkräftige Sole über Schlehenreisig rieselt, verdunstet und so die Luft mit Salz anreichert.

Begegnung

Der gesamte Bereich des Fitness-Parcours funktioniert auch als Begegnungsstätte, und zwar prächtig. Hier kann man häufig mehrere Generationen dabei beobachten, wie sie sich gegenseitig motivieren und unterstützen. Oder auch nur auf der Bank sitzen und einander (oder anderen) zusehen.

Studien belegen die positive Wirkung eines Fitness-Parcours insbesondere auf ältere, sportlich nicht besonders ambitionierte Menschen. Dies gilt sowohl für die körperliche Fitness wie auch für das psychische Wohlbefinden.

Fazit

Der Bewegungsparcours im Salinenpark wird von seinen Nutzern auch als „Dorfbrunnen“ bezeichnet, „an dem sich immer nette und sympathische Menschen ohne großes Trara treffen und finden“.  

Das ist nicht nur den Besuchern, Kurgästen und Patienten der benachbarten Kur- und Rehakliniken sympathisch, sondern auch den Einwohnern von Bad Rappenau selbst.

Ein Fitness-Parcours mit generationsübergreifenden Angeboten unter freiem Himmel ist ein Geschenk – insbesondere in Zeiten der Pandemie. 

Für den Salinenpark ist der Parcours das Salz in der Suppe.

Wir waren das.

Projektdaten

Fitness-Parcours

playfit GmbH
Brauerknechtgraben 53
D-20459 Hamburg

Bauherr

Stadt Bad Rappenau

Standort

Salinenpark
Salinenstraße 28,
D – 74906 Bad Rappenau

Eröffnung

2019

Fotograf

playfit GmbH
Hans-Peter Schmitt

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

© Playfit & Hans-Peter Schmitt

Photos

Video

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weitkamp 17
D-44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Pin It on Pinterest

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. By continuing to use the website, you agree to the use of cookies. Weitere Informationen/More information

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen