Doppelturnhalle Christoph Merian

Sanierung und Umbau der Turnhalle Christoph Merian

Stayin’ alive

 

MET Architects

Die Doppelturnhalle Christoph Merian ist das pulsierende Herz der Primarschule Gellert: Offen, flexibel und modern saniert, bietet sie Kindern Raum für Bewegung, Spiel und sportliche Abenteuer – ein Ort, an dem Energie und Spaß auf historische Architektur treffen.

Primarschule Gellert

Mitten im Basler Gellert­feld entstand in den 1950er Jahren ein leben­diges Schu­l­en­semble, das bis heute Maßstäbe setzt. Auf dem damals neu erschlos­senen Quar­tier baute der Archi­tekt Julius Maurizio zwischen 1951 und 1959 zwei Schul­häuser, eine Doppel­turn­halle, einen Sing­saal mit Haus­wart­woh­nung und einen Kinder­garten. Die Archi­tektur vereinte prak­ti­sche Lösungen mit einem char­manten, fast pavil­lon­ar­tigen Stil, der trotz der klaren Nach­kriegs­prag­matik bis heute eine beson­dere Wärme ausstrahlt.

Die Doppel­turn­halle Chris­toph Merian, 1959/63 fertig­ge­stellt, bildet das sport­liche Herz­stück der Anlage. Hier lernen und bewegen sich Gene­ra­tionen von Kindern. Der Raum ist flexibel, offen und funk­tional, genau wie es auch eine heutige Schule braucht.

Sanie­rung und Umbau stammen von MET Archi­tects.

Turnhalle Christoph Merian

Die Doppel­turn­halle Chris­toph Merian, 1959/63 erbaut, ist weit mehr als nur ein Ort für Sport­un­ter­richt – sie ist das pulsie­rende Herz der Primar­schule Gellert. Mit ihrem groß­zü­gigen, offenen Raum­kon­zept lädt sie Kinder zum Sport, zum Toben und zum Entde­cken ein, während flexible Bereiche auch gezielten Unter­richt oder Trai­nings ermög­li­chen.

Bei der Sanie­rung wurden die Mittel­wand entfernt und moderne Umkleiden sowie Duschen ergänzt, so dass Bewe­gung und Betreuung nun nahtlos inein­an­der­greifen. Neue Akus­tik­ver­klei­dungen und Wand­ober­flä­chen verwan­deln die Halle in einen hellen, leben­digen Raum, in dem die Geräu­sche von Ball und Schritt nicht dröhnen, sondern eine freund­liche, anre­gende Atmo­sphäre schaffen.

Die inte­grierte Technik nach den Richt­li­nien des BASPO verbindet moderne Sport­funk­tio­na­lität mit der histo­ri­schen Substanz – eine Halle, die Geschichte atmet und zugleich den Schwung und die Energie der Kinder spürbar werden lässt.

Sanierung

Die umfas­sende Sanie­rung der Schul­an­lage verfolgte das Ziel, diese zukunfts­si­cher zu machen, ohne ihren Charakter zu verlieren. Die Planer setzten auf Nach­hal­tig­keit: Das Trag­werk blieb erhalten, Dächer, Hüllen, Fenster, Technik und Innen­räume wurden behutsam moder­ni­siert. Das Ergebnis sind überall helle, freund­liche Räume, die heutigen pädago­gi­schen Anfor­de­rungen gerecht werden.

Die Innen­räume wurden in ein stim­miges Farb- und Mate­ri­al­kon­zept einge­bettet. Holz­ver­klei­dungen, Türen, Fenster und kunst­volle Boden­in­tar­sien wurden aufge­frischt, neue Akus­tik­de­cken, Zellu­lose-Tapeten, Linoleum-Böden und die eigens entwor­fene Decken­leuchte „Gellert“ schaffen eine harmo­ni­sche, einla­dende Atmo­sphäre. Jede Ecke vermit­telt Freude am Lernen und an der Gemein­schaft.

Energie

Auch ener­ge­tisch sind Schule und Turn­halle fit für die Zukunft: Fern­wärme, Nacht­aus­küh­lung und Photo­vol­taik auf fast allen Dächern decken den größten Teil des Ener­gie­be­darfs, Über­schüsse werden ins Netz einge­speist. Die Klas­sen­zimmer und die Sport­halle werden über­wie­gend über natür­liche Lüftung belüftet, nur Küche und Sani­tär­be­reiche nutzen mecha­ni­sche Lüftung.

Mit der Sanie­rung sind die Primar­schule Gellert und die Turn­halle Chris­toph Merian ein leben­diger Ort geblieben, der Tradi­tion, Archi­tektur und modernes Lernen auf inspi­rie­rende Weise verbindet – und an dem Kinder noch viele Gene­ra­tionen lang spielen, lernen und sich bewegen können.

Projektdaten

Planer

MET Archi­tects 
Klybeck­strasse 141 / K 102
CH — 4057 Basel

Bauherr

Bau- und Verkehrs­de­par­te­ment des Kanton Basel Stadt

Nutzer

Prri­mar­schule Gellert

Eröffnung

2024

Adresse

Primar­schule Gellert
Engel­gasse 122
CH — 4052 Basel

Fotos

Piotr Hrap­to­vich

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Eric-Frenzel-Sporthalle

Die Eric-Frenzel-Sporthalle in Geyer

Es werde Licht!

 

Code Unique, Lamberts

Eric Frenzel ist der erfolgreichste nordische Kombinierer in der Geschichte des deutschen Wintersports. Seine Herkunft aus der Region, seine sportlichen Erfolge und seine Vorbildfunktion verleihen der Eric-Frenzel-Sporthalle eine emotionale Tiefe. 

Die dazu passende Planung stammt von Code Unique, das Licht von Lamberts.

Markant

Mit der Eric-Frenzel-Sport­halle entstand in Geyer (Sachsen) ein markanter Baukörper, der durch Klar­heit, Mate­ri­al­be­wusst­sein und funk­tio­nale Präzi­sion über­zeugt. Beson­ders prägend ist die trans­lu­zente Fassade aus Profil­bau­glas, die dem Gebäude Leich­tig­keit, Ausstrah­lung und Iden­tität verleiht.

Mit dem Neubau der Zwei­feld-Sport­halle auf dem Gelände des ehema­ligen Bahn­hofs wird der bestehende Grund­schul­standort funk­tional und gestal­te­risch erwei­tert. Der Neubau ergänzt den östli­chen Flügel des U‑förmigen Bestands und rahmt gemeinsam mit diesem einen intro­ver­tierten Schulhof, der als neue Mitte des Ensem­bles fungiert. Die Halle steht nicht nur den Schü­le­rinnen und Schü­lern, sondern auch regio­nalen Sport­ver­einen und externen Nutzer­gruppen offen und leistet damit einen wich­tigen Beitrag zur Inte­gra­tion des Bildungs­stand­orts in den städ­ti­schen Kontext.

Klar

Die innere Orga­ni­sa­tion ist klar, kompakt und funk­tional. Über einen zwei­ge­schos­sigen Baukörper ist die neue Sport­halle unmit­telbar an das Schul­ge­bäude ange­schlossen. Zentrales Element ist das offene, licht­durch­flu­tete Foyer, das als Verteil­erzone fungiert und den Über­gang zwischen Schule, Halle und Zuschau­er­be­reich vermit­telt. Von hier aus sind die Tribüne mit 40 Sitz­plätzen, die getrennten Zugänge für Turn­schuh- und Stie­fel­be­reich sowie die Halle selbst direkt erreichbar.

Eine teil­ver­glaste Wand gibt dem Raum eine offene, kommu­ni­ka­tive Atmo­sphäre. Entlang der Hallen­längs­seite sind Umkleiden, Sanitär- und Gerä­te­räume kompakt ange­ordnet – kurze Wege und klare Abläufe bedeuten leichte Orien­tie­rung und einfache Nutz­bar­keit.

Hell

Die groß­flä­chige Vergla­sung bringt diffuses Tages­licht ins Hallen­in­nere und sorgt für eine helle, gleich­mä­ßige Raum­at­mo­sphäre. In den Abend­stunden verwan­delt sich die Halle in eine leuch­tende Skulptur im Stadt­raum – ein archi­tek­to­ni­sches Signal, das Sport, Gemein­schaft und Offen­heit sichtbar macht. Das Glas erfüllt nicht nur gestal­te­ri­sche, sondern auch funk­tio­nale Anfor­de­rungen: Wärme­schutz, Schall­schutz und Wartungs­armut sind inte­graler Bestand­teil des Konzepts. In Kombi­na­tion mit Putz- und Sicht­be­ton­flä­chen entsteht ein span­nungs­volles Zusam­men­spiel aus Trans­pa­renz, Robust­heit und Struktur.

Langlebig

Die Konstruk­tion folgt dem Prinzip der Effi­zienz und Mate­ri­al­ge­rech­tig­keit. Stahl­be­ton­stützen und weit gespannte Brett­schicht­holz­binder bilden die Trag­struktur und ermög­li­chen eine stüt­zen­freie Spiel­fläche. Das Dach besteht aus gelochten Trapez­pro­fil­ble­chen, die zugleich zur akus­ti­schen Opti­mie­rung des Innen­raums beitragen.

Die umlau­fende Profil­glas­fas­sade gewähr­leistet eine blend­freie Tages­licht­ver­sor­gung und unter­streicht die ener­ge­ti­sche Qualität des Konzepts. Mit ihrem opti­mierten A/V‑Verhältnis ist die Halle kompakt, ressour­cen­scho­nend und lang­lebig konstru­iert – ein in vielerlei Hinsicht zeit­ge­mäßes Beispiel nach­hal­tiger Sport­ar­chi­tektur.

Projektdaten

Planer

CODE UNIQUE Archi­tekten GmbH

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Geyer

Glas

Glas­fa­brik Lamberts GmbH & Co. KG
Eger­straße 197
D — 95632 Wunsiedel

Adresse

Eric-Frenzel-Sport­halle
Ehren­frie­ders­dorfer Str. 11a
D — 09468 Geyer

Eröffnung

2023

Fotos

Felix Meyer

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Temporäre Sporthalle Albstadt

Die temporäre Sporthalle Albstadt

Für den Übergang

 

NÜSSLI

Wenn die alte Sporthalle abgerissen werden muss, der Schulunterricht aber weiterlaufen soll: In Albstadt entstand in nur wenigen Monaten eine moderne temporäre Sporthalle für die nächsten Jahre.

Eine pragmatische und clevere Lösung – energieeffizient und zukunftsorientiert.

Genese

Die Stadt Albstadt in Baden-Würt­tem­berg (47.000 Einwohner) stand vor der Heraus­for­de­rung, die vielen deut­schen Kommunen bekannt vorkommen wird: Was tun, wenn marode Schul­sport­hallen aus den 1970er-Jahren drin­gend ersetzt werden müssen und der Neubau Jahre in Anspruch nehmen wird?

Die Halle der Schloss­berg Real­schule wies massive Beton­schäden und statisch-konstruk­tive Mängel auf, die keine weitere Nutzung mehr zuließ und den Abriss unver­meidbar machte. Also sollte ein Ersatz her, damit Schul- und Vereins­sport nicht pausieren müssen: die tempo­räre Sport­halle Albstadt.

 

Die Stadt suchte also eine prag­ma­ti­sche und funk­tio­nie­rende Über­gangs­lö­sung für die nächsten fünf bis zehn Jahre, die schnell reali­sierbar sein sollte und gleich­zeitig alle funk­tio­nalen und sons­tigen Anfor­de­rungen erfüllt.

Den Zuschlag erhielt NÜSSLI.

Funktion

Die tempo­räre Sport­halle Albstadt ist 45 x 22 Meter groß und verfügt über ein Sattel­dach mit einer First­höhe von 9,5 Metern. Das Trag­werk besteht aus einer robusten Stahl­kon­struk­tion, die mit Sand­wich­pa­neelen verkleidet wird. Ein Licht­band sorgt für natür­liche Beleuch­tung.

Die Neben­räume wurden an den beiden Längs­seiten der Halle ange­ordnet: Auf der West­seite befinden sich Geräte- und Lager­räume, auf der Ostseite Umkleiden, Toiletten und Duschen, die über einen Flur zugäng­lich sind. Diese einge­schos­sigen Bereiche wurden in vorge­fer­tigter Contai­ner­bau­weise reali­siert: Vor Ort mussten sie nur noch ange­schlossen werden, was natür­lich enorm Zeit sparte.

 

Die Entschei­dung gegen eine in der Anschaf­fung kosten­güns­ti­gere Trag­luft­halle und für die Stahl­kon­struk­tion zahlt sich lang­fristig aus: Sie ist nicht nur lang­le­biger, sondern verur­sacht auch deut­lich gerin­gere Betriebs­kosten – gerade bei den aktu­ellen Ener­gie­preisen ein entschei­dender Vorteil.

Mit Hilfe von Trenn­vor­hängen kann die tempo­räre Sport­halle Albstadt in drei gleich­große Bereiche unter­teilt werden kann. Der Sport­boden verfügt über Boden­hülsen für Sport­ge­räte, Basket­ball­korb­an­lagen und eine ausklapp­bare Spros­sen­wand.

Alles, was für einen modernen Schul- und Vereins­sport benö­tigt wird.

Blaupause

Die tempo­räre Sport­halle Albstadt wurde dank ihrer Modul­bau­weise in gerade mal einem halben Jahr errichtet und in Betrieb genommen.

Das Projekt zeigt exem­pla­risch, wie prag­ma­ti­sche Lösungen kommu­nale Heraus­for­de­rungen meis­tern können: Mit der tempo­rären Sport­halle Albstadt über­brückt die Stadt die Zeit bis zum Neubau, ohne dass Schü­le­rinnen und Schüler oder Sport­ver­eine auf ihre Trai­nings­mög­lich­keiten verzichten müssen. Die durch­dachte Konstruk­tion verbindet Wirt­schaft­lich­keit mit Funk­tio­na­lität – eine Blau­pause für andere Städte mit ähnli­chen Problemen.

Projektdaten

Planer

NÜSSLI Gruppe

Bauherr

Stadt Albstadt

Nutzer

Schloss­berg Real­schule

Eröffnung

2023

Adresse

Schloss­berg-Real­schule
Hohen­zol­lern­straße 6
D — 72458 Albstadt

Fotos

NÜSSLI

Text

Johannes Bühl­be­cker
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CASA

Das CASA (Centre for Applied Skateboard Arts) in München

Keep on moving

 

Behnisch Architekten

Skateboarden, BMX, Parkour oder Wheelchair Skating sind längst keine Nischenthemen mehr, sondern Teil einer wachsenden urbanen Bewegungskultur. Um diesem Bedürfnis nach wetterunabhängigen, offenen Räumen zu begegnen, initiierte die Landeshauptstadt München ein Projekt, das nicht nur funktional überzeugt, sondern auch als architektonisches Statement für Teilhabe und Nachhaltigkeit steht.

Von Behnisch Architekten.

Warum?

Das Bedürfnis nach Räumen für infor­melle Bewe­gungs­sport­arten wächst, die Einsicht in die Notwen­dig­keit der Teil­habe aller zukünf­tiger Nutzer­gruppen von Beginn an auch. So erstellte die Landes­haupt­stadt München gemeinsam mit freien Initia­tiven ein detail­liertes Bedarfs­pro­gramm als plane­ri­sche Grund­lage für ein wetter­un­ab­hän­giges Zentrum des indi­vi­du­ellen Action­s­ports – und gleich­zeitig die Vorgabe eines offenen, inklu­siven Treff­punkts: das “Centre for Applied Skate­board Arts” (CASA), Arbeits­titel “Action­s­port­zen­trum München”.

Bereits im Jahr 2018 schrieb die Stadt München dazu einen einge­la­denen Wett­be­werb aus, den Behnisch Archi­tekten gewannen. Bald danach jedoch sorgten die Corona-Pandemie und kommu­nale Haus­halts­eng­pässe für Verzö­ge­rungen. Erst ab 2023 begann die Umset­zung des ersten Bauab­schnitts, die Eröff­nung erfolgte 2024.

Wo?

Mit der ehema­ligen Eggen­fa­brik aus dem Jahr 1910 als Standort für das CASA fiel die Wahl auf ein charak­ter­starkes Indus­trie­denkmal im Herzen Pasings. Die lange unge­nutzte Halle bot nicht nur genü­gend Raum, sondern auch eine beein­dru­ckende Stahl­kon­struk­tion, die den neuen Nutzungen ein unver­wech­sel­bares Gesicht verleiht. Der erste Bauab­schnitt revi­ta­li­sierte die Bestands­struktur (die Halle steht seit 2008 unter Denk­mal­schutz) und ermög­licht den Betrieb der neuen Sport­flä­chen.

Für die Zukunft ist ein zweiter Abschnitt in Holz­hy­brid­bau­weise geplant, der das Angebot um Parkour-Anlagen, eine Skate-Bowl, eine Dirt­bike-Jump-Line sowie ein Café mit Terrasse erwei­tert. Die Planung erlaubt es, diese Erwei­te­rung nahtlos und ohne Unter­bre­chung des laufenden Betriebs zu reali­sieren.

Wie?

Der respekt­volle Umgang mit dem Bestand prägt den archi­tek­to­ni­schen Ausdruck. Die markanten Giebel­fas­saden und groß­for­ma­tigen Fens­ter­öff­nungen der Eggen­fa­brik blieben erhalten und bilden zusammen mit der fili­granen Stahl-Primär­kon­struk­tion das visu­elle Rück­grat des Centre for Applied Skate­board Arts. Ledig­lich das Dach wurde aus stati­schen Gründen zurück­ge­baut und durch eine vorge­fer­tigte Holz­kas­set­ten­decke ersetzt, die dem Raum zugleich Wärme und Leich­tig­keit verleiht.

Eine neu einge­zo­gene Gale­rie­ebene fügt sich sensibel in die histo­ri­sche Hülle ein, bietet Aufent­halts- und Veran­stal­tungs­flä­chen und eröffnet beein­dru­ckende Blick­be­zie­hungen auf die darun­ter­lie­gende Skate­fläche.

Wer?

Barrie­re­frei­heit im CASA war von Anfang an selbst­ver­ständ­lich. Folge­richtig sind die Sport­flä­chen so gestaltet, dass zum Beispiel Wheel­chair Skating problemlos möglich ist. Breite Zugänge, klar struk­tu­rierte Wege und eine leicht verständ­liche Orien­tie­rung machen das gesamte Centre for Applied Skate­board Arts für Menschen mit unter­schied­li­cher Mobi­lität einfach nutzbar.

Das Betrei­ber­kon­zept von High Five e.V. über­setzt den Gedanken der Offen­heit in den Alltag des Zentrums. CASA ist nicht nur Trai­nings­stätte für Action­s­port, sondern ein sozialer Treff­punkt, an dem sich Sport­le­rinnen und Sportler jeden Alters und Könnens austau­schen können. Das gemein­schaft­liche Planungs­ver­fahren hat diesen Charakter von Anfang an mitge­prägt und verleiht dem Projekt eine Authen­ti­zität, die über reine Funk­tion hinaus­geht.

Warm?

Tech­nisch wie klima­tisch über­zeugt das Projekt nicht durch opulente Systeme, sondern durch einfache, nach­hal­tige Lösungen.

Das Dach­ober­licht enthält Photo­vol­ta­ik­mo­dule, die nicht nur Strom erzeugen, sondern auch die sommer­liche Über­hit­zung mini­mieren. Statt einer mecha­ni­schen Lüftungs­an­lage wurde ein natür­li­ches Lüftungs­system einge­baut: Frisch­luft strömt über neu geschaf­fene Öffnungen am Boden der Fassaden ein und entweicht als Abluft über öffen­bare Licht­bänder im Dach. Dadurch bleibt das Innen­klima ange­nehm, und der tech­ni­sche Aufwand hält sich in Grenzen – eine für Sport­hallen außer­ge­wöhn­lich einfache Lösung.

Die Hülle selbst wurde ebenso ertüch­tigt: außen­lie­gende Dämmung, Dämmung im Innen­be­reich an sensi­bleren Teilen, moderne Vergla­sung – alles mit Rück­sicht auf den Denk­mal­schutz.

Wow!

Das CASA (Centre for Applied Skate­board Arts) ist deut­lich mehr ist als eine reine Sport­stätte. Sie steht für Austausch und Inklu­sion und zeigt exem­pla­risch, wie sich Nach­hal­tig­keit, Denk­mal­schutz und Action­s­port nicht nur verein­baren lassen, sondern gegen­seitig stärken.

Projektdaten

Planer

Behnisch Archi­tekten

Maria Hirn­sperger (Part­nerin, Projekt­lei­terin), Andrada Bauer, Johannes Ewer­beck, Gökhan Catikkas, Laura Baldelli, Sara Cansin Güngör

Bauherr

Landes­haupt­stadt München
Referat für Bildung und Sport
Bayer­straße 28
D — 80335 München

Betreiber

CASA
Centre for Applied Skate­board Arts

Stahlbau

MTS GmbH
Liebig­straße 8
85301 Schwei­ten­kir­chen

Tragwerk

Behringer Bera­tende Inge­nieure GmbH
Baustatik und Trag­werks­pla­nung
Bava­ria­ring 24
D — 80336 München

Eröffnung

2024

Adresse

CASA
Angela-von-den-Driesch-Weg 9
D — 81245 München

Fotos

David Matthiessen Foto­grafie
Behnisch Archi­tekten / Maria Ader (Titel)

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Turnhalle im Bernapark Stettlen

Turnhalle im Bernapark Stettlen 

Plug and Play

 

NÜSSLI

Die Turnhalle im Bernapark Stettlen basiert auf dem bewährten Tragwerk aus Stangen und Verbindungen. Besonders bemerkenswert ist die fundamentlose Konstruktion, die eine vollständig reversible Bauweise ermöglicht; ein “Plug and Play”-System ähnlich Bauklötzen, die wieder zerlegt und anderweitig verwendet werden können.

Und alles nach Baspo-Norm.

Kontext

Die Schule für Gestal­tung Bern und Biel ist seit dem Sommer 2024 im Berna­park ansässig und wird hier bis mindes­tens 2034 bleiben, während das Haupt­ge­bäude an der Berner Schänz­li­halde umfas­send saniert wird.

Die hier früher ansäs­sige Karton­fa­brik Deisswil mit ihrem charak­te­ris­ti­schen Indus­trie­cha­rakter schafft ein inspi­rie­rendes Umfeld für die krea­tive Ausbil­dung. Neben den schon vorhan­denen Ateliers, Werk­stätten und einem Foto­labor umfasst der Campus nun auch eine neue Sport­halle.

Die neue „Turn­halle im Berna­park Stettlen“ bietet ideale Voraus­set­zungen für die tempo­räre Nutzung von circa zehn Jahren. NÜSSLI baute die Halle inner­halb weniger Wochen, und das nach­haltig.

Ausstattung

Der Neubau erfüllt alle Anfor­de­rungen an eine moderne Schul­sport­an­lage. Die Sport­halle verfügt über einen hoch­wer­tigen, schad­stoff­freien Hallen­boden und eine helle Holz­ver­klei­dung, die zusammen ein ange­nehmes Raum­klima schaffen. Durch die Holz­bau­weise wird oben­drein die Feuch­tig­keit auf natür­liche Weise regu­liert.

Die Neben­räume sind in vorge­fer­tigten Modulen unter­ge­bracht, die bereits komplett ausge­rüstet ange­lie­fert wurden (Baukasten). Diese umfassen die Umklei­de­räume mit Duschen, Sani­tär­ein­rich­tungen und weitere Funk­ti­ons­räume. Auch sämt­liche tech­ni­sche Ausstat­tungen waren bereits in den Modulen inte­griert.

Kreislauf statt Provisorium

Die Turn­halle im Berna­park Stettlen demons­triert eindrucks­voll die Prin­zi­pien der Kreis­lauf­wirt­schaft im Bauwesen. Alle verwen­deten Baustoffe sind für den Rückbau und die Wieder­ver­wen­dung ausge­legt. Bei der Mate­ri­al­aus­wahl wurden höchste Ansprüche an Umwelt- und Gesund­heits­ver­träg­lich­keit gestellt, weshalb durch­ge­hend schad­stoff­freie Mate­ria­lien zum Einsatz kommen.

Dank der funda­ment­freien Konstruk­tion wurde nur ein mini­maler Eingriff in den Baugrund nötig, und damit eine spur­lose Rück­gabe des Areals nach dem Rückbau möglich. Die modu­lare Bauweise erlaubt nicht nur eine flexible Anpas­sung während der Nutzungs­zeit, sondern auch eine einfache Demon­tage am Ende der Stand­zeit.

Die Turn­halle im Berna­park Stettlen beweist, dass Tempo­rär­bauten nicht zwangs­läufig Provi­so­rien sein müssen, sondern nutzer­freund­liche Archi­tek­turen sein können, die natür­lich auch dem Nach­hal­tig­keits­ge­danken verpflichtet sind.

Die Kombi­na­tion aus schneller Reali­sie­rung, hoher Nutzungs­qua­lität und konse­quenter Nach­hal­tig­keit macht das Projekt zu einem Refe­renz­ob­jekt.

Projektdaten

Planer

NÜSSLI Gruppe

Bauherr

Kanton Bern

Nutzer

Schule für Gestal­tung Bern und Biel

Eröffnung

2024

Adresse

Berna­park 1
CH — 3066 Stettlen

Fotos

NÜSSLI

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Typensporthallen

Typensporthallen für Berlin

Darauf lässt sich aufbauen

 

scholl architekten partnerschaft scholl.balbach.walker

Typensporthallen in modularer Holzbauweise und mit standardisierten Varianten versetzen die Verantwortlichen in die Lage, den stetig wachsenden und sich verändernden Anforderungen an unsere Sportinfrastruktur gerecht werden zu können.

Typensporthallen für Berlin

Im Rahmen der Schul­bau­of­fen­sive entstanden in Berlin neun Drei­feld-Hallen für den Schul- und Vereins­sport in modu­larer, ökolo­gi­scher Holz­bau­weise. Ziel dieses Inves­ti­ti­ons­pro­jekts der Senats­ver­wal­tung für Bildung, Jugend und Familie ist es, drin­gend benö­tigte Sport­flä­chen schnell, wirt­schaft­lich und quali­täts­voll zu schaffen.

Darüber hinaus versetzt die modu­lare Holz­bau­weise in stan­dar­di­sierten Vari­anten die Verant­wort­li­chen in die Lage, sich den stets wach­senden und verän­dernden Anfor­de­rungen an die Reali­sie­rung drin­gend notwen­diger Infra­struk­tur­ein­rich­tung stellen zu können.

Geplant und gebaut wurden die Hallen von scholl archi­tekten part­ner­schaft aus Stutt­gart.

Fotos: Lily-Braun-Gymnasium 

TSH60 und TSH199

Das aus einem Reali­sie­rungs­wett­be­werb im Jahr 2017 sieg­reich hervor­ge­gan­gene Konzept erfüllt die hohen Anfor­de­rungen an die Flexi­bi­lität mit einem modu­laren Aufbau in drei Nutzungs­zonen: Halle, Neben- und Gerä­te­räume. Es entstehen zwei Hallen­typen, die sich ledig­lich in der Breite des Spiel­felds und der Spann­weite des Hallen­trag­werks unter­scheiden: TSH60 und TSH199.

Die Typen­sport­halle TSH60 bietet auf einer Gesamt­fläche von rund 1.620m² drei Hallen­teile mit Spiel­feld­ab­mes­sungen von jeweils 22x45m. Sie verfügt über eine Galerie mit bis zu 60 Zuschau­er­plätzen, einen barrie­re­freien Zugang sowie Neben­räume für Umkleiden, Technik, Lager und Verwal­tung. Ergänzt wird das Raum­an­gebot durch einen Mehr­zweck­be­reich mit Küchen­zeile, der auch für außer­sport­liche Nutzungen geöffnet werden kann.

TSH199 ist die größere Vari­ante der beiden Typen­sport­hallen. Auch sie umfasst drei Hallen­teile, jedoch mit einer Tribüne für bis zu 199 Personen. Auch sie ist barrie­re­frei und verfügt über iden­ti­sche Neben­be­reiche, aller­dings auf insge­samt 1.950 m² Fläche groß­zü­giger dimen­sio­niert.

Fotos: Lily-Braun-Gymnasium 

Hell und freundlich

Das Konzept berück­sich­tigt die unter­schied­li­chen Gege­ben­heiten verschie­dener Stand­orte und erlaubt eine flexible, stand­ort­be­zo­gene Orga­ni­sa­tion sowie die barrie­re­freie Erschlie­ßung der Neben­räume. Die einge­schos­sigen Neben­raum­trakte ermög­li­chen zudem eine groß­zü­gige Vergla­sung der Hallen­längs­seiten.

Die Hallen sind dank dieser Vergla­sungen und einer licht­durch­läs­sigen Dach­kon­struk­tion hell und freund­lich gestaltet. Die Ausstat­tung umfasst moderne LED-Beleuch­tung, Prall­wände aus lamel­lierten, (birke-)furnierten Holz­werk­stoff­platten, hoch­wer­tige Sport­böden sowie ener­gie­ef­fi­zi­ente Lüftungs- und Heiz­technik.

Beide Hallen­typen sind rund sieben Meter hoch und zeichnen sich durch eine weit span­nende, stüt­zen­freie Trag­struktur aus Brett­schicht­holz aus.

Für die schnelle Reali­sie­rung bei hoher Ausfüh­rungs­qua­lität wurden wesent­liche Bauteile werk­seitig ober­flä­chen­fertig vorge­fer­tigt und just-in-time zum jewei­ligen Standort gelie­fert und verbaut. Typi­sie­rung und Stan­dar­di­sie­rung der Sport­hallen ermög­li­chen effi­zi­ente Planungs‑, Ferti­gungs- und Abwick­lungs­pro­zesse. Dies führte zu einer kurzen Bauphase vor Ort, ange­sichts knapper finan­zi­eller und zeit­li­cher Ressourcen natür­lich ideal.

Die Verwen­dung des Natur­bau­stoffs Holz für Konstruk­tion, Gebäu­de­hülle und Ausbau ist auch im Hinblick auf Ökologie und Nach­hal­tig­keit eine gute Entschei­dung. Aus funk­tio­nalen und konstruk­tiven Gründen besteht der Gebäu­de­so­ckel aus ober­flä­chen­fer­tigen Beton­fer­tig­teilen, wodurch die Neben­räume in Kombi­na­tion mit schlichten Ausbau­ele­menten zurück­hal­tend und elegant wirken.

Fotos: Sportschule Olympiapark

Lily Braun und Carl Friedrich von Siemens

Die ersten neun Typen­sport­hallen wurden zwischen 2021 und 2023 in dieser Reihen­folge errichtet:

  • TSH60 Lily-Braun-Gymna­sium, Berlin-Spandau 
  • TSH60 Carl-Fried­rich-von-Siemens-Gymna­sium, Berlin-Spandau 
  • TSH60 Schule am Stadt­park, Berlin-Steglitz 
  • TSH60 Vineta-Grund­schule, Berlin-Mitte 
  • TSH60 Sport­forum Berlin, Berlin-Lich­ten­berg 
  • TSH60 Bernd-Ryke-Grund­schule, Berlin-Spandau 
  •  TSH60 Brodowin-Grund­schule, Berlin-Lich­ten­berg
  • TSH199 Kolumbus-Grund­schule, Berlin-Reini­cken­dorf
  • TSH199 Sport­schule-Olym­pia­park, Berlin-Char­lot­ten­burg

Durch den hohen Vorfer­ti­gungs­grad der Holz­ele­mente konnte die eigent­liche Montage vor Ort in nur etwa zehn Wochen erfolgen. 

Mit den Typen­sport­hallen und deren stetiger Weiter­ent­wick­lung setzt Berlin ein Zeichen für zukunfts­fä­higes Bauen: ökolo­gisch, funk­tional und flexibel nutzbar – sowohl für den Schul- als auch den Vereins­sport.

Fotos: Sportschule Olympiapark

Licht und Blendschutz

Zu den Anfor­de­rungen an die Typen­sport­hallen gehörte auch die natür­liche Belich­tung mit ball­wurf­si­cherem Blend­schutz innen und außen. Die hierfür passende Lösung lieferte ein Isolier­glas mit trans­lu­zenter, lichtstreu­ender Kapil­lar­ein­lage. Es heißt OKALUX K und sorgt ohne zusätz­liche Blend­schutz­ein­rich­tungen für eine gleich­mä­ßige und schlag­schat­ten­freie Ausleuch­tung des Raum­in­neren mit Tages­licht. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf das Wohl­be­finden der Sport­le­rinnen und Sportler aus, es redu­ziert auch die Ener­gie­kosten.

Für ange­nehmes Zuschauen bei Wett­kämpfen von Ball­sport­arten wie Basket­ball und Volley­ball sind über die ganzen Hallen­längs­seiten 74 Wärme­schutz­gläser ober­halb der Prall­wände in die vertikal geglie­derte Holz-Alu‑P/R‑­Fas­sade einge­fügt. Neben den ball­wurf­si­cheren Eigen­schaften des Glases über­zeugte OKALUX K die Archi­tekten auch durch die indi­vi­du­elle Maßan­fer­ti­gung.

Dass schnelle Ferti­gungs­zeit und Qualität in keinem Wider­spruch zuein­ander stehen, verdeut­licht darüber hinaus auch die Lang­le­big­keit, wartungs­freie Nutzung und gute Recy­cel­bar­keit der ausge­wählten Isolier­gläser.

Sportböden, Prallwände und Einbauelemente

Für den Innen­ausbau der Berliner Typen­sport­hallen lieferte und instal­lierte TOP-SPORT den Sport­boden, die Holz­prall­wände und koor­di­nierte den Einbau der Trenn­vor­hänge. Die Schwes­ter­firma HERKULES-Schwe­be­tore verbaute die Einbau­ele­mente .

Der rund 1.145 m² große flächen­elas­ti­schen Sport­boden poly­sport® UNO mit PUR-Ober­fläche sorgt für sichere Stand­fes­tig­keit, schnelle Reak­ti­ons­fä­hig­keit und eine gleich­mä­ßige Last­ver­tei­lung. Damit ist er sowohl für Schul- und Mann­schafts­sport als auch für den Roll­sport bestens geeignet.

Die einge­setzten Holz­prall­wände bestehen aus indi­vi­duell gefer­tigten Modulen, die sämt­liche Anfor­de­rungen an Kraft­abbau, Ball­wurf­si­cher­heit, Akustik und Brand­schutz erfüllen. Die Konstruk­tion mit senk­rechten Schwing­trä­gern gewähr­leistet die notwen­dige Sicher­heit, während die Ausfüh­rung mit Birke-Multi­plex-Lamellen, Sockel­leisten und verklei­deten Einbau­ele­menten ein einheit­li­ches Erschei­nungs­bild schafft.

Signaletik

Die Signa­letik für die neun neu errich­teten Typen­sport­hallen in Berlin wurde von der Virtuz GmbH umge­setzt, einem Spezia­listen für Leit- und Orien­tie­rungs­sys­teme. Das Projekt umfasste die voll­stän­dige Innen- und Außen­be­schil­de­rung und stellt ein durch­gän­giges Leit­system bereit, das sowohl den schu­li­schen Alltag als auch den Vereins- und Veran­stal­tungs­be­trieb unter­stützt.

Beson­derer Wert wurde auf eine klare Gestal­tung, gute Lesbar­keit und lang­le­bige Mate­ria­lien gelegt, sodass Orien­tie­rung und Sicher­heit dauer­haft gewähr­leistet sind. Die Beschil­de­rung fügt sich in das archi­tek­to­ni­sche Konzept der Hallen ein und trägt zu einem funk­tio­nalen Gesamt­bild bei, das den unter­schied­li­chen Nutzer­gruppen eine einfache und intui­tive Orien­tie­rung ermög­licht.

Plattformlifte

In den Typen­sport­hallen kommt der Platt­form­senk­recht­lift HIRO A4 zum Einsatz – eine Komplett­an­lage mit Schacht, gelie­fert und montiert vom Spezia­listen HIRO LIFT aus Biele­feld.

Der A4 bietet eine senk­recht fahrende, kabi­nen­lose Platt­form und benö­tigt dabei weder eine Grube noch aufwen­dige Ein- oder Umbauten. Mit seinem wartungs­armen Spin­del­an­trieb, dem Ener­gie­aus­weis „A“ und einem flexi­blen Design bietet er eine ebenso nach­hal­tige wie komfor­table Lösung für Sport­le­rinnen, Besu­cher und Mitar­bei­tende.

Gerade in Sport­hallen, in denen viele Menschen mit unter­schied­li­chen Mobi­li­täts­be­dürf­nissen zusam­men­kommen, schafft der Lift kurze Wege und ein hohes Maß an Sicher­heit. Dank der varia­blen Gestal­tungs­mög­lich­keiten lässt er sich zudem harmo­nisch in die Archi­tektur der Typen­sport­hallen inte­grieren: ein wich­tiger Beitrag zur Zukunfts­fä­hig­keit der neuen Hallen­typen.

Projektdaten

Planer

scholl archi­tekten part­ner­schaft mbB
scholl.balbach.walker
Smaragdweg 1
D — 70174 Stutt­gart

Bauherr

Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung, Bauen und Wohnen | Berlin

Eröffnung

2021 — 2023

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Isolierglas mit Tageslichtlösung

Okalux Glas­technik GmbH
Am Jöspers­heck­lein 1
D — 97828 Markt­hei­den­feld

Schlosserarbeiten

Bauschlos­serei Ventur GmbH
Aska­nier­ring 96
D — 13587 Berlin

Innenausbau

TOP-SPORT GMBH
Sport­hal­len­in­nen­ausbau
Südring 125
D‑33378 Rheda-Wieden­brück

Signaletik

VIRTUZ GmbH
Am Roten Hügel 3
D — 96242 Sonne­feld
 

Plattformlifte

HIRO LIFT
Hillen­kötter + Ronsieck GmbH
Meller Straße 6
D — 33613 Biele­feld

Schulen

Adressen

Lily-Braun-Gymna­sium
Münsin­gerstr. 2
D — 13597 Berlin

  

Carl-Fried­rich-von-Siemens-Gymna­sium
Jung­fern­hei­deweg 79
D — 13629 Berlin 

 

Schule am Stadt­park
Karl-Stieler-Str. 10–11
D – 12167 Berlin

 

Vineta-Grund­schule
Demminer Str. 27
D – 13355 Berlin

 

Sport­forum Berlin
Fritz-Lesch-Str. 32
D – 13053 Berlin

 

Bernd-Ryke-Grund­schule
Daumstr. 12
D – 13599 Berlin

  

Brodowin-Grund­schule
Lieben­walder Str. 20
D – 13055 Berlin

 

Kolumbus-Grund­schule
Frei­heitsweg 18
D – 13407 Berlin

 

Sport­schule Olym­pia­park
Prinz-Fried­rich-Karl-Weg 1
D – 14053 Berlin

Pläne

 Lily-Braun-Gymnasium
Sportschule Olympiapark

Video

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Sporthalle Ostfildern

Sporthalle Ostfildern (Spielhalle im Wäldchen)

Passt.

 

Regiolux

Die Sporthalle Ostfildern, auch Spielhalle im Wäldchen genannt, vereint sportliche Funktion, ökologische Verantwortung und gestalterische Qualität. Sie steht für zeitgemäße Sportarchitektur, die sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern sich harmonisch in ihre natürliche Umgebung einfügt.

Und für gutes Licht.

Landessportschule Ruit

Die neue Sport­halle Ostfil­dern ist ein wich­tiger Baustein im Zuge der umfas­senden Neuord­nung der Landes­sport­schule Ruit in Ostfil­dern zum Sport­campus der Zukunft. Die Halle ersetzt eine in die Jahre gekom­mene Bestands­an­lage und ergänzt die beiden bereits bestehenden Sport- und Fußball­hallen im Nord­westen des Areals.

Die Landes­sport­schule Ruit dient seit mehr als 75 Jahren als zentrale Ausbil­dungs­stätte des Würt­tem­ber­gi­schen Landes­sport­bunds. Inter­na­tio­nale und natio­nale Fußball­mann­schaften sowie zahl­reiche Athle­tinnen und Athleten verschie­denster Sport­arten nutzen die Sport­stätten regel­mäßig für Trai­nings­lager und Lehr­gänge.

Die Archi­tektur stammt von Birk Heil­meyer und Frenzel, das Licht von Regiolux.

Integration

Die Inte­gra­tion der Sport­halle Ostfil­dern in die wald­reiche Umge­bung war sowohl Chance als auch Heraus­for­de­rung. Es gelang den Planern, den bestehenden Baum­be­stand weitest­ge­hend erhalten blieb. Auch die Staf­fe­lung der Kubatur passt sehr gut ins Gelände. Markant ist der Eingangs­be­reich, der über einen Einschnitt in der Fassade entlang des Wäld­chens erreicht wird.

Ein schönes Detail sind die in die wald­sei­tige Fassade inte­grierten Sitz­ni­schen als geschützter Ort des Rück­zugs für Pausen oder Bespre­chungen. Die Halle selbst wurde konse­quent in Holz­bau­weise errichtet, was nicht nur ästhe­ti­schen, sondern auch ökolo­gi­schen Ansprü­chen gerecht wird.

Lichtgestaltung

Die Licht­ge­stal­tung der Sport­halle stammt vom Spezia­listen Regiolux. Ziel war es, Funk­tio­na­lität, Ästhetik und Nach­hal­tig­keit glei­cher­maßen umzu­setzen und ins archi­tek­to­ni­sche Gesamt­kon­zept zu inte­grieren.

Für die Spiel­feld­be­leuch­tung kommt das ball­wurf­si­chere Schnell­mon­tage-Licht­band SDT-Match zum Einsatz. Diese Lösung garan­tiert eine gleich­mä­ßige, blend­freie Ausleuch­tung, die höchsten Anfor­de­rungen für den Sport­be­trieb gerecht wird – und das bei gleich­zeitig einfa­cher Montage und Wartung.

In den Neben­flä­chen sorgt die Leuchte turas für ange­nehmes Grund­licht. Ihr dezentes Design fügt sich unauf­dring­lich in das archi­tek­to­ni­sche Gesamt­kon­zept ein und unter­streicht die hoch­wer­tige Anmu­tung der gesamten Halle. Durch das Zusam­men­spiel von natür­li­chem Tages­licht, das durch große Fens­ter­flä­chen eindringt, und intel­li­gent plat­zierter Kunst­be­leuch­tung entsteht eine überaus freund­liche Atmo­sphäre.

Nachhaltigkeit

Die Sport­halle Ostfil­dern steht nicht nur bei der Licht­pla­nung für einen verant­wor­tungs­vollen Umgang mit Ressourcen. Die Planung setzt auf lang­le­bige, flexible und ressour­cen­scho­nende Konstruk­tionen und die Möglich­keit zur Demon­tage und Wieder­ver­wen­dung von Bauteilen.

Auch das Mate­ri­al­kon­zept trägt dem Nach­hal­tig­keits­ge­danken Rech­nung: Die Wahl der Holz­bau­weise sowie der gezielte Einsatz natür­li­cher Mate­ria­lien redu­zieren den CO₂-Fußab­druck des Neubaus erheb­lich. Die Anbin­dung an das bestehende Campus-Konzept ermög­licht zudem eine effi­zi­ente tech­ni­sche Versor­gung, wodurch Betrieb und Ener­gie­ver­brauch opti­miert werden konnten.

Passt

Die Sport­halle Ostfil­dern vereint sport­liche Funk­tion, ökolo­gi­sche Verant­wor­tung und gestal­te­ri­sche Qualität. Sie steht für zeit­ge­mäße Sport­ar­chi­tektur, die sich nicht in den Vorder­grund drängt, sondern sich harmo­nisch in ihre natür­liche Umge­bung einfügt.

Durch durch­dachte Licht­lö­sungen, nach­hal­tige Bauweise und die sensible Einbin­dung in den Wald­saum schafft sie einen Ort, der Sport, Begeg­nung und Natur­er­lebnis mitein­ander verbindet.

Projektdaten

Planer

Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten
Adler­straße 31
D — 70199 Stutt­gart

Bauherr

Würt­tem­ber­gi­scher Landes­sport­bund (WLSB)

Lichtgestaltung

Regiolux GmbH
Hellinger Straße 3
D — 97486 Königs­berg

Adresse

Sport­halle Ostfildern/
Spiel­halle im Wäld­chen
Kirch­heimer Straße 125
D — 73760 Ostfil­dern

Eröffnung

2023

Fotos

Zooey Braun, Stutt­gart

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Pläne

Video

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Parque Quintana Roo

Parque Quintana Roo

Pure Schönheit

 

AIDIA Studio

Von der Müllkippe zum Messegelände: Der Parque Quintana Roo in Chetumal ist Austragungsort einer großen Landwirtschaftsmesse und gleichzeitig Stadtpark. Mit Freilufthallen.

Transformation

Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal, der Haupt­stadt des gleich­na­migen mexi­ka­ni­schen Bundes­staates, ist das wunder­bare Ergebnis der Trans­for­ma­tion einer Müll­de­ponie zu einem weit­läu­figen ökolo­gi­schen Stadt­park.

Der Park bietet ein viel­fäl­tiges Angebot an Frei­zeit­ein­rich­tungen, darunter einen Skate­park, einen groß­zü­gigen Parkour-Garten, Outdoor-Fitness­be­reiche sowie Multi­sport- und Kinder­spiel­flä­chen – unter­ge­bracht in drei indi­vi­duell gestal­teten Frei­luft­hallen.

Der Anlass des Projekts war der Bedarf an einem neuen Veran­stal­tungsort für die jähr­liche Vieh- und Land­wirt­schafts­messe. Diese Messe hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeu­tenden jähr­li­chen Volks­fest entwi­ckelt, das Konzerte, Fahr­ge­schäfte und Kunst­hand­werks­märkte umfasst.

Die Planung stammt von AIDIA Studio.

Dschungel

Das neu entwi­ckelte Messe­ge­lände erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar. Das Grund­stück liegt im subtro­pi­schen Dschungel, was die beson­dere Chance bot, das Areal in einen städ­ti­schen Park mit viel­fäl­tigen, ganz­jährig nutz­baren Frei­zeit­ein­rich­tungen zu verwan­deln.

Chetumal ist die Haupt­stadt des Bundes­staates Quin­tana Roo, zu dem auch die Touris­ten­ziele Cancún, Tulum und Bacalar in der mexi­ka­ni­schen Karibik gehören. Während die Bade­orte im Norden an Beliebt­heit gewannen, entwi­ckelte sich Chetumal zu einem wich­tigen Versor­gungs­zen­trum. Die Stadt, die lange Zeit unter einem Mangel an hoch­wer­tigen öffent­li­chen Räumen litt, gewinnt durch die Rück­ge­win­nung von Flächen zuneh­mend an Aufent­halts­qua­lität.

Organisation

Das trapez­för­mige Grund­stück misst 200 mal 400 Meter und wird über einen ring­för­migen Stra­ßen­ver­lauf mit Stell­plätzen erschlossen. Entlang dieses Rings entstand zudem ein 800 Meter langer Lauf- und Radweg.

Die Ausstat­tung umfasst drei Frei­luft­hallen, darunter eine Arena für bis zu 1.000 Zuschauer, die sowohl für Sport­ver­an­stal­tungen als auch Konzerte genutzt werden kann, über­dachte Basket­ball­plätze, Outdoor-Fitness­be­reiche. Einzel­han­dels­flä­chen und außerdem einen Skate­park, einen Kinder­spiel­platz und einen „Bürger­platz“ am Eingang des Geländes.

Dieser Bürger­platz wird von elf Ceiba-Bäumen einge­fasst, die als heilige Bäume Mexikos gelten. Jeder Baum steht dabei symbo­lisch für einen der elf Land­kreise von Quin­tana Roo. Von hier aus führen Wasser­läufe durch das Areal, welche die Besu­cher zu den verschie­denen Einrich­tungen leiten und dabei ein flie­ßendes, nicht-hier­ar­chi­sches Raum­er­lebnis schaffen, das schließ­lich an der Arena, dem größten Bauwerk des Parks, endet.

Kreise

Die Wege zwischen den kreis­för­migen Baukör­pern verlaufen entlang von Tangen­ten­bögen, welche die ansonsten starren Grund­stücks­grenzen auflo­ckern und gleich­zeitig die Viel­falt der Gebäu­de­typen in das Gesamt­kon­zept einfügen.

Dieses Konzept ermög­lichte es dem Planungs­team, das Thema „biophile Gestal­tung“ konse­quent weiter­zu­ent­wi­ckeln – sowohl aus der Vogel­per­spek­tive in Form des über­ge­ord­neten Master­plans als auch aus Nutzer­sicht, durch das unmit­tel­bare Erleben der Natur inner­halb des Parks. Zudem kamen para­me­tri­sche Entwurfs­werk­zeuge zum Einsatz, die eine ästhe­tisch anspruchs­volle und zugleich effi­zi­ente Form­fin­dung ermög­lichten.

Im Ergebnis entstand eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Gebäu­de­typen, bei denen beispiels­weise hyper­bo­li­sche Para­bo­loide an die jewei­lige Nutzung ange­passt wurden. Gemeinsam ist allen Bauwerken der kreis­för­mige Grund­riss, jedoch mit jeweils eigen­stän­diger konstruk­tiver Lösung.

Schönheit

Die geringe Bebau­ungs­dichte des Parks dient dem maxi­malen Erhalt natür­li­cher Grün­flä­chen – ein wesent­li­cher Aspekt ange­sichts des heißen und feuchten Klimas in der Region. Sämt­liche verwen­deten Mate­ria­lien für Plätze und Gebäude sind in hellen Beige-Tönen gehalten. Gemeinsam mit den leichten Metall­struk­turen der Gebäude, den schlanken, oliv­grünen Stützen und den geschwun­genen Holz­ele­mente fügen sie sich bestens in die Umge­bung aus Kalk­stein und Wald ein, während die mit Fliesen gedeckten Dächer zuver­läs­sigen Schutz vor durchaus mögli­chem Stark­regen bieten.

Die Fassaden der radialen Gebäude greifen ein Ziegel­muster auf, das einer­seits die Ober­flä­chen­struktur belebt, ande­rer­seits durch Öffnungen für Luft­zir­ku­la­tion und natür­liche Belüf­tung sorgt. Sämt­liche Gebäude sind modular geplant, um eine wirt­schaft­liche Bauweise zu gewähr­leisten und den Errich­tungs­pro­zess effi­zient zu gestalten.

Pure Schön­heit.

Projektdaten

Planer

AIDIA Studio

Rolando Rodri­guez Leal, Natalia Wrzask; José Luis Mulás, Mariano González, Nitze Magaña, Aran­zazú Sánchez, Mauricio Santi­bañez, Cecilia Simón, Emilio Vásquez, Rodrigo Wulf

Bauherr

Secre­tary of Agra­rian, Terri­to­rial, and Urban Deve­lo­p­ment

Eröffnung

2024

Adresse

Parque Quin­tana Roo
Chetumal
Quin­tana Roo
Mexico

Fotos

Andrés Cedillo

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

Video

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Freilufthallen

Freilufthallen

Bewegung!

McArena 

Wenn Kinder keinen Platz zum Spielen haben, Vereine auf Wartelisten verdorren und Schulsport wetterbedingt ausfällt, dann ist nicht fehlender Wille das Problem, sondern fehlende Infrastruktur. Freilufthallen schaffen zukunftsweisende, wettergeschützte Bewegungsräume, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Problem

Der Bau einer klas­si­schen Sport­halle ist oft ein lang­wie­riges, kosten­in­ten­sives Projekt. Eine Frei­luft­halle dagegen ist schnell errichtet, kosten­ef­fi­zient, modular und vor allem sofort nutzbar. Sie ist die Antwort auf den drän­genden Bedarf an Sport­stätten – egal ob für Kommune, Verein oder Bildungs­ein­rich­tung.

Hallenbau ist komplex, kosten­in­tensiv und lang­wierig, oder? Genau diese Sorge eint viele Entscheidungsträger:innen, wenn sie an den Bau einer neuen Sport­stätte denken. Ein konven­tio­neller Sport­hal­lenbau verschlingt schnell mehrere Millionen Euro, dauert Jahre in der Planung und Reali­sie­rung und ist für viele Kommunen ange­sichts ange­spannter Haus­halts­lagen kaum noch leistbar.

Was wäre, wenn es eine Lösung gäbe, die deut­lich güns­tiger, schneller reali­siert und trotzdem viel­seitig nutzbar ist? Die McArena Frei­luft­halle ist solch eine Lösung, und dabei mehr als nur ein Notnagel. Sie ist ein inno­va­tives, flexi­bles Hallen­kon­zept, das sich an die lokalen Bedürf­nisse anpasst und echten Mehr­wert schafft.

Lösung

Frei­luft­hallen sind moderne, multi­funk­tio­nale Sport­hallen, die zu einem Bruch­teil der Kosten einer konven­tio­nellen Halle reali­siert werden können. Eine modu­lare Frei­luft­halle lässt sich flexibel planen, schnell errichten und viel­seitig nutzen. Sie ist daher die ideale Lösung für Kommunen, Schulen und Vereine mit begrenztem Budget.

Vereine können mit einer kompakten Einfeld­halle (z. B. 30×15 m) ihre Trai­nings­ka­pa­zi­täten erwei­tern, Kommunen profi­tieren mit einer Zwei­feld­halle (30×25 m) von neuen Möglich­keiten im Schul­sport, und größere Städte oder Träger nutzen eine Drei­feld­halle (45×25 m) für paral­lelen Betrieb, Events und inklu­sive Ange­bote.

Gerade in Zeiten knapper Kassen ist eine Frei­luft­halle ein sicht­bares Zeichen dafür, dass Bewe­gung, Begeg­nung und Betei­li­gung auch unter heraus­for­dernden Bedin­gungen machbar sind.

Und das Beste: Der Bau erfolgt binnen weniger Monate, der Betrieb ist wartungsarm und digital steu­erbar. Für viele McArena-Projekte konnten bereits staat­liche Förder­mittel aus den Berei­chen Sport, Infra­struktur, Inte­gra­tion oder Jugend­hilfe genutzt werden.

Bewegung

Die Frage ist also nicht, ob sich Kommunen, Vereine usw. eine Sport­halle leisten können. Die Frage ist, ob sie es sich leisten können, keine zu haben. Mit einer Frei­luft­halle kommt Bewe­gung ins Gemein­de­leben – schnell, unkom­pli­ziert und zukunfts­fähig.

Eine McArena kostet nur einen Bruch­teil einer klas­si­schen Sport­halle. Je nach Größe beginnen die Inves­ti­tionen bereits unter­halb von 400.000 Euro. Damit eröffnen sich völlig neue Möglich­keiten für klei­nere Städte, länd­liche Regionen, Stadt­teile oder auch Träger sozialer Einrich­tungen, die mit begrenztem Budget eine hoch­wer­tige, wetter­feste und pfle­ge­leichte Sport­stätte reali­sieren möchten.

Jede dieser Hallen ist eine voll­wer­tige, über­dachte Sport­halle mit Sport­boden, Banden­system, LED-Flut­licht, digi­talem Zugangs­system und optio­naler Musik- und Ausstat­tungsbox. Der Clou liegt in der Flexi­bi­lität: Verschie­dene Größen und Typen erlauben die Anpas­sung an fast jede Fläche und Nutzung – sei es auf dem Schulhof, als Ergän­zung zum Vereins­ge­lände oder als bewe­gungs­för­dernder Treff­punkt im Quar­tier.

Mehr zum Thema Bauen.

Nachhaltigkeit

Wer heute eine Sport­halle plant, denkt dabei auch an die folgenden Gene­ra­tionen von Nutze­rinnen und Nutzern, an zukünf­tige Ener­gie­ver­bräuche und an den ökolo­gi­schen Fußab­druck jedes einzelnen Bauteils.

Kommunen, Vereine und Träger stehen heute unter immensem Druck: stei­gende Ener­gie­kosten, zuneh­mende Anfor­de­rungen an den Klima­schutz, knappe Budgets und der Wunsch, neue Infra­struktur nicht auf Kosten der Umwelt zu reali­sieren. Klas­si­sche Turn­hallen mit massiver Bauweise, aufwen­diger Technik und hohem Ener­gie­be­darf wirken da wie Relikte aus einer anderen Zeit.

Frei­luft­hallen aus verzinktem Stahl mit einem Recy­cling­an­teil von über 87 % dagegen sind zukunfts­fähig. Diese Bauweise redu­ziert nicht nur CO₂ in der Produk­tion, sondern auch beim Trans­port und beim Funda­ment. Sie erlaubt kürzere Bauzeiten, weniger Eingriffe in die Umwelt und maxi­male Flexi­bi­lität.

Mehr zum Thema Nach­hal­tig­keit findet sich hier.

Von Bestand

Das Herz­stück jeder McArena ist ihr intel­li­genter Betrieb: digi­tale Steue­rung, Licht nur bei Nutzung, auto­ma­ti­sche Zugangs­sys­teme und ein KI-gestütztes Kame­ra­system zur Effi­zi­enz­über­wa­chung. Dazu kommen optional Photo­vol­ta­ik­mo­dule, Zisternen zur Regen­was­ser­nut­zung und begrün­bare Dächer. Das alles sind Module, dank derer die Hallen Schritt für Schritt CO₂-neutral werden.

Doch Nach­hal­tig­keit bedeutet mehr als Technik. Es ist eine Haltung. Eine Halle, die gemeinsam genutzt wird – von Schule, Verein, Frei­zeit­gruppen und Veran­stal­tungen – spart doppelte Inves­ti­tionen, redu­ziert Wege, fördert soziale Inte­gra­tion und belebt ganze Quar­tiere.

Und sie hält. Denn Stahl ist nicht nur wieder­ver­wertbar, sondern auch extrem lang­lebig. Die Hallen sind auf Jahr­zehnte ausge­legt, mit mini­malem Wartungs­be­darf und klar kalku­lier­baren Betriebs­kosten. So entsteht ein Raum für Bewe­gung, der wirk­lich Bestand hat.

Refe­renzen zum Thema gbt es hier.

Autoren

Fotos

McArena GmbH
Karl‑Ferdinand‑Braun‑Straße 3
D — 71522 Back­nang 

Text

Matthias Prinz
(Adver­to­rial)

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Panzerhalle Tübingen

Die Panzerhalle in Tübingen

Das öffentliche Wohnzimmer

 

Stadt Tübingen

Die Panzerhalle in Tübingen als eine der ersten Freilufthallen Deutschlands steht für städtische Nachverdichtung, urbane Lebendigkeit und ein gelingendes Zusammenspiel von Wohnen, Kultur und Freizeit. Ein lebendiger Ort, an dem Geschichte, Gemeinschaft und modernes Stadtleben zusammenkommen – mit viel Spielraum für die Zukunft.

Geschichte

Die Panzer­halle wurde 1934/35 als Reit­halle der Hinden­burg­ka­serne errichtet. Sie diente nach dem zweiten Welt­krieg als Infra­struktur der fran­zö­si­schen Armee, die bis 1991 im soge­nannten Fran­zö­si­schen Viertel statio­niert war. Nach dem Abzug der fran­zö­si­schen Truppen wurde die groß­flä­chige Kaserne einschließ­lich der Panzer­halle von der Stadt Tübingen erworben und im Rahmen eines städ­te­bau­li­chen Konzepts mit viel Bürger­be­tei­li­gung in ein leben­diges, gemischt genutztes Quar­tier trans­for­miert.

Aus der Hinden­burg­ka­serne wurde das Fran­zö­si­sche Viertel, aus dem Gebäude wurde die Panzer­halle, zunächst ein Ort für spon­tane Konzerte und Partys.

Umwandlung

Die Umwand­lung der Panzer­halle in eine Frei­luft­halle erfolgte um die Jahr­tau­send­wende. Zunächst war ein Umbau zu einem öffent­li­chen Veran­stal­tungs­raum, einem Theater oder Kino geplant. Im Rahmen der folgenden Frei­raum­pla­nung verän­derte sich das Projekt dann jedoch zu einer der ersten deut­schen Frei­luft­hallen: Die Wände wurden heraus­ge­nommen, die Trag­struktur saniert und ein kleiner Toilet­ten­turm einge­baut.

Die Halle erhielt ein flaches Dach, aber halt keine Wände und wurde als offener Pavillon zum urbanen Treff­punkt mit bis zu 500 Sitz­plätzen für Veran­stal­tungen.

Archi­tek­to­nisch prägend ist die frei­ge­legte Trag­struktur: Über­dacht, aber offen, vermit­telt die Halle das Gefühl des Draußen-Seins, während sie gleich­zeitig Schutz vor Witte­rung bietet. Dieser städ­te­bau­liche Ansatz wurde 2006 im Rahmen der Archi­tektur-Bien­nale als „Symbol für leben­diges Stadt­en­semble“ hervor­ge­hoben.

Die Panzer­halle war nun ein multi­funk­tio­naler und über­dachter öffent­li­chen Platz.

Identität

Heute ist die Panzer­halle, im Zusam­men­spiel mit den öffent­li­chen Frei­flä­chen drum­herum, ein Ort viel­fäl­tigster Nutzungen: Morgens trai­niert die Verkehrs­po­lizei mit Schul­klassen hier das rich­tige Verhalten im Stra­ßen­ver­kehr, nach­mit­tags spielen Kinder und Jugend­liche Basket­ball und Fußball. Abends und nachts treffen wird regen­si­cher gegrillt und zusam­men­ge­sessen — und an Wochen­enden finden Floh­märkte, Feste, Konzerte und Ausstel­lungen statt.

Nicht nur für die 2.400 Bewoh­nern des Fran­zö­si­schen Vier­tels, sondern auch für die benach­barten Viertel sind die Panzer­halle, der angren­zende Fran­zö­si­sche Platz und der 2005 entstan­dene Kinder­spiel­platz die zentralen Orte im Viertel. Zahl­reiche Auszeich­nungen bestä­tigen ihre Bedeu­tung.

Als iden­ti­täts­stif­tender, offener Ort steht die Panzer­halle bis heute für bürger­li­ches Enga­ge­ment, Nach­bar­schafts­pro­jekte und urbane Expe­ri­mente.

Zukunft

Die Panzer­halle wird auch zukünftig als Sport­stätte, kultu­relle Bühne, Begeg­nungsort und öffent­li­ches Wohn­zimmer genutzt. Ihre flexible, witte­rungs­ge­schützte Konstruk­tion erlaubt immer neue Formate, seien es Work­shops, Pop‑up‑Märkte oder tempo­räre Kunst­aus­stel­lungen.

Das Projekt zeigt eindrucks­voll, wie Indus­trie­bauten als öffent­li­cher Frei­raum, multi­funk­tio­naler Treff­punkt und kultu­relle Bühne sinn­voll weiter­leben können. Dabei bewahrt die Halle ihren histo­ri­schen Charme, verbindet öffent­li­chen Nutzen mit urbaner Qualität und bleibt dank ihrer offenen, wetter­ge­schützten Archi­tektur zukunfts­fähig.

Sie zeigt aber auch das riesige Poten­zial von Frei­luft­hallen, die dank über­schau­barer Kosten und hoher Flexi­bi­lität so viele Nutzungs­mög­lich­keiten bieten, und das auch im urbanen Kontext.

Projektdaten

Planer & Bauherr

Univer­si­täts­stadt Tübingen
Stadt­sa­nie­rungsamt
Loret­to­platz 30
D — 72072 Tübingen

Tragwerk

Hans-Ulrich Ströbel
Lilli-Zapf-Str. 6
D — 72072 Tübingen

Landschaftsplanung

werk­büro für frei­raum und land­schaft
Aixer Str 19
D — 72072 Tübingen

Eröffnung

1999

Adresse

Panzer­halle Fran­zö­si­sches Viertel
Aixer Straße 60
D — 72072 Tübingen

Fotos

Stadt Tübingen
Manfred Grohe (Luft­bilder)

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Geschichte

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Achtfach-Sporthalle Monheim am Rhein

Die Achtfach-Sporthalle Monheim am Rhein

Acht auf einen Streich

 

NÜSSLI Gruppe

Man könnte sich fragen, ob die erste Achtfach-Sporthalle Europas für eine Stadt wie Monheim am Rhein nicht ein wenig überdimensioniert ist.

Die Antwort auf diese Frage lautet: Nein, ist sie nicht. 84 Prozent der Hallenzeiten werden für den Schulsport genutzt, in den Abendstunden und an den Wochenenden steht sie den Monheimer Sportvereinen zur Verfügung.

Zwei Ebenen, acht Hallen

Viele Sport­hallen lassen sich in drei, vier, fünf oder auch sechs Segmente unter­teilen. In Monheim am Rhein wurde im Früh­jahr 2025 die erste Acht­fach-Sport­halle Europas eröffnet.

Ziel der Acht­fach-Sport­halle Monheim am Rhein ist es, den beiden benach­barten Schulen und den ansäs­sigen Vereinen größt­mög­liche Flexi­bi­lität im Schul‑, Trai­nings- und Wett­kampf­be­trieb zu gewähren. Daher bietet die Sport­halle auf zwei Ebenen jeweils vier Hallen­ein­heiten, die nach Bedarf mitein­ander verbunden werden können. Damit besteht die Möglich­keit, die acht Hallen­seg­mente einzeln oder als zwei große Vier­fach­hallen zu nutzen. Eine mobile Tribüne ist zuschaltbar.

Die NÜSSLI Gruppe agierte als Total­un­ter­nehmer, Partner waren asp Archi­tekten, Schlaich Berger­mann Partner, Herzner & Schröder und Corall Inge­nieure.

Bedarf

Die Acht­fach-Sport­halle in Monheim am Rhein ist ein bedeu­tender Teil der groß ange­legten Reor­ga­ni­sa­tion des Bildungs­stand­orts Monheim. Sie dient vor allem einer Gesamt­schule und einem Gymna­sium, und beide werden demnächst über sieben Jahr­gangs­züge verfügen. Darüber hinaus haben die lokalen Sport­ver­eine Bedarf an weiteren Sport­flä­chen.

Das Gebäude und damit die Hallen­ebene wurde fünf Meter tief ins Gelände einge­graben. Damit wurde die bauliche Präsenz im Stadt­bild redu­ziert, gleich­zeitig blicken die Zuschauer schon beim Rein­kommen hinunter aufs Spiel­feld.

Konzept

Das konzep­tio­nell entschei­dende Element der Acht­fach-Sport­halle Monheim am Rhein ist die Auftei­lung der Sport­fläche auf zwei Ebenen. Vier Hallen­ein­heiten befinden sich im Unter­ge­schoss, vier befinden sich im Ober­ge­schoss. Die Hallen lassen sich flexibel zusam­men­schalten und, zum Beispiel für Turnier­for­mate, je nach Bedarf als zwei Vier­fach­hallen oder als Acht­fach­halle nutzen.

Insge­samt stehen 4.400 m² Sport­fläche zur Verfü­gung. Dazu kommen weitere 3.000 m² für Umkleiden, Technik, Erschlie­ßung sowie einen Gymnas­tik­be­reich. Die untere Halle verfügt über eine ausfahr­bare Tele­s­kop­tri­büne mit 500 Sitz­plätzen, wodurch sich das Gebäude auch für Sport­ver­an­stal­tungen mit Publikum eignet.

Materialien

Um den Schul­be­trieb so wenig wie möglich zu beein­träch­tigen, sollten die Arbeiten möglichst schnell vonstat­ten­gehen. Dieses große Gebäude in herkömm­li­cher Bauweise zu reali­sieren, hätte den Verant­wort­li­chen zu lange gedauert. Die Stadt Monheim am Rhein vergab den Auftrag zur Errich­tung der komplexen Halle daher an NÜSSLI, weil deren Kombi­na­tion aus Schnellbau, Fertig­teilen und hoch­wer­tigen Mate­ria­lien nach­hal­tige Qualität versprach – und weil das geballtes Know-how aus dem Tempo­rärbau für eine schnelle und kompe­tente Umset­zung spra­chen.

Die Verwen­dung vorge­fer­tigter Beton- und Holz­ele­mente erwies sich als vorteil­haft. Sie ermög­lichte nicht nur eine wetter­un­ab­hän­gige und schnelle Montage, sondern auch eine präzise Taktung der Bauab­läufe. Die Baustelle kam mit einem Bruch­teil des sonst übli­chen Perso­nal­auf­wands aus, da viele Bauteile vor Ort nur noch zusam­men­ge­setzt werden mussten.

Die Fassa­den­ge­stal­tung ist klar und eindrucks­voll. Die „eigent­liche“ Sport­halle wurde mit licht­grauem Loch­blech verkleidet, das sorgt für ein ausge­wo­genes Verhältnis zwischen Trans­pa­renz und Geschlos­sen­heit. Das vier­ge­schos­sige Neben­ge­bäude mit Foyer, Umkleiden, Technik- und Sozi­al­räumen dagegen erhielt eine Lärchen­holz­fas­sade und fügt sich schön in die Umge­bung ein. Auch das Trag­werk des Neben­ge­bäudes besteht voll­ständig aus Holz­ele­menten, was nicht nur gestal­te­ri­sche Vorteile bietet, sondern auch dem Nach­hal­tig­keits­ge­danken Rech­nung trägt.

Auslastung

Man könnte sich fragen, ob die erste Acht­fach-Sport­halle Europas für eine Stadt wie Monheim am Rhein nicht ein wenig über­di­men­sio­niert ist. Die Antwort auf diese Frage lautet: Nein, ist sie nicht, denn die Auslas­tung der Hallen spricht eine deut­liche Sprache: 84 Prozent werden für den Schul­sport genutzt, in den Abend­stunden und an den Wochen­enden stehen sie den Monheimer Sport­ver­einen zur Verfü­gung.

Das ist also ausge­spro­chen effektiv. Die Anord­nung und Ausstat­tung der Sport­hallen ermög­licht zudem ein ganz breites Spek­trum an Nutzungs­mög­lich­keiten – von Ball­sport­arten über Gerä­te­turnen bis hin zu Fitness- und Gymnas­tik­ein­heiten.

Und das für die nächsten Jahr­zehnte.

Projektdaten

Totalübernehmer

NÜSSLI Gruppe

Bauherr

Stadt Monheim am Rhein

Architektur

asp Archi­tekten GmbH

Tragwerk

Schlaich Berger­mann Partner

Eröffnung

2025

Adresse

Berliner Ring 5
D — 40789 Monheim am Rhein

Fotos

Tim Kögler

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

Video

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Heilongtan Dome

Heilongtan Dome Music Hall

Home is where the Dome is

 

Studio Dali Architects

Die Heilongtan Dome Music Hall von Studio Dali Architects schreit nicht direkt nach Aufmerksamkeit, aber sie singt: leise, offen und mit der Gewissheit, genau an diesen Ort zu gehören.

Wurzeln schlagen

Der Heilongtan Dome (Music Hall) erhebt sich sanft am Eingang einer agro­kul­tu­rell geprägten Gemeinde in Chengdu, China, aus der leicht abfal­lenden Land­schaft.

Die Frei­luft­halle von Studio Dali Archi­tects schreit nicht direkt nach Aufmerk­sam­keit, aber sie singt: leise, offen und mit der ruhigen Gewiss­heit, genau an diesen Ort zu gehören. Umhüllt von Bäumen, Licht und Land­schaft erin­nert diese Halle mit ihren geschwun­genen Dächern an den Versamm­lungs­raum im Dorf – dort, wo Geschichten, Musik und Erin­ne­rungen unter einem Banyan-Baum ganz natür­lich Wurzeln schlagen.

Seine Lage am sanften Hang, am See und umrahmt von jungen Bäumen verbindet das Häus­liche mit dem Bäuer­li­chen, das Gestal­te­ri­sche mit dem Natür­li­chen.

Spirituelles Zentrum

Heilongtan ist der Name eines Neubau­ge­biets im Land­kreis Renshou in Meishan, der Heilongtan Dome ist hier der neue Eingang und das neue Wahr­zei­chen.

Der Entwurf orien­tiert sich an der tradi­tio­nellen Symbolik der Banyan-Bäume. Die stehen in dieser Gegend meist am Dorf­ein­gang und diesen als Orte der Begeg­nung wie der Ruhe. Die halb­of­fene Halle erin­nert an den Raum unter dem Wurzel­ge­flecht solcher Bäume und dient (so die Archi­tekten) als „spiri­tu­elles Zentrum“ der Gemeinde.

Genutzt wird sie vor allem für Konzerte, Thea­ter­proben und ‑auffüh­rungen, Kurse, Ruhe und Begeg­nung der infor­mellen Art.

Ölbäume

Die Frei­luft­halle ist als hölzerne Kuppel konstru­iert, ihr Dach wirkt wie ein schüt­zendes Blät­ter­ge­flecht. Große Ober­lichter ermög­li­chen drei chine­si­schen Ölbäumen, durch das Dach zu wachsen, mehr als ein Dutzend weitere Öffnungen bringen Tages­licht ins Innere. Die sicht­bare Holz­kon­struk­tion schafft eine beein­dru­ckende Atmo­sphäre und eine gute Akustik.

Zum See hin steigen ein paar Sitz­stufen leicht an, ideal für Zuschauer und offen für infor­melle Nutzungen wie eben Theater. Die Anord­nung der Stützen aus verchromtem Stahl will an luft­wur­zelnde Banyan-Bäume erin­nern und stärkt die Verbin­dung zwischen Archi­tektur und Natur.

Architektur

Die Trag­struktur besteht aus einer leichten Holz-Stahl-Hybrid­kon­struk­tion. 24 schlanke, verchromte Stahl­stützen mit 60–100 mm Durch­messer lassen die Kuppel schweben, während Dach­ab­schnitte bis zum Boden reichen und die Wasser­ab­lei­tung unter­stützen.

Von zentraler Bedeu­tung ist die enge Verzah­nung der Halle mit der Natur: Das Bauwerk schmiegt sich an den Hang, öffnet sich zum Wald und ermög­licht zwischen den Stützen und durch die Bäume ein Spiel von Licht und Schatten. Tages­licht durch­flutet die Innen­räume, während die Struktur selbst mit minimal-schäd­li­cher Technik eine harmo­ni­sche Verbin­dung von Bau, Natur und Gemein­schaft schafft.

Gute Archi­tektur halt.

Projektdaten

Planer

Studio Dali Archi­tects
Li Ye, Zeng Xian­ming, Lan Lan

Bauherr

China Railway Sichuan Ecolo­gical City Invest­ment Co., Ltd.

Eröffnung

2024

Adresse

Heilongtan
Renshou County
Meishan City
ichuan Province
China

Fotos

Arch-Exist      

Text

Johannes Bühl­be­cker
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