Das Schwimmbad der Zukunft

Das Schwimmbad der Zukunft

Spiel, Sport, Entspan­nung

Diese Trends berühren ganz unter­schied­liche Bereiche, die auch für die Archi­tektur von Bedeu­tung sind – von der Finan­zie­rung über die Digi­ta­li­sie­rung bis zum Nutzer­ver­halten.

Die IAKS hat 16 Zukunfts­trends für den Bau von Frei- und Hallen­bä­dern zusam­men­ge­tragen.

Fotos (3):
Lunnevi­badet in Gräs­torp, © We Group

Schwimmen und Akti­vi­täten im Wasser sind bei allen Alters­gruppen beliebt, unab­hängig vom sport­li­chen Niveau. Zugleich bieten Schwimm­bäder Erho­lung und gemein­samen Spaß für die ganze Familie. Die verschie­denen Nutzungs­sze­na­rien stellen Anfor­de­rungen an Form und Funk­tion, wenn Bauherren, Planer und Bauun­ter­nehmen gemeinsam ein perfektes Bäder­de­sign entwi­ckeln wollen.

Die Inter­na­tio­nale Verei­ni­gung Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tungen (IAKS) mit Sitz in Köln hat 16 Zukunfts­trends für den Bau von Frei- und Hallen­bä­dern in einem White­paper zusam­men­ge­tragen.

Diese Trends berühren ganz unter­schied­liche Bereiche, die auch für die Archi­tektur von Bedeu­tung sind – von der Finan­zie­rung über die Digi­ta­li­sie­rung bis zum Nutzungs­ver­halten. Diese 16 Trends sollte man im Hinter­kopf bewahren – schon in der Entwurfs­phase.

Das Schwimmen gewinnt wieder an Bedeu­tung
Dank verschwim­mender Grenzen zwischen Berufs- und Privat­leben werden flexibel ausüb­bare Indi­vi­du­al­sport­arten wie Schwimmen, Laufen und Radfahren immer beliebter. Dies erfor­dert, dass öffent­liche Bäder bei verlän­gerten Öffnungs­zeiten besser zugäng­lich sein müssen.

Barrie­re­frei­heit bedeutet nicht nur Rück­sicht. Der demo­gra­fi­sche Wandel und die wach­sende ethnisch-kultu­relle Viel­falt stellen neue Anfor­de­rungen an öffent­liche Bäder.

Fotos (3):
Kinzig­talbad Ortenau, © Olaf Wiechers

Gesunde Lebens­füh­rung – ein Leben lang
Wasser­sport und Schwimmen passen perfekt zum Trend einer gesün­deren Lebens­weise quer durch die Gene­ra­tionen. Immer mehr Bürger wünschen sich Schwimm­be­cken für Aqua­fit­ness. Und weil viele Kinder das Schwimmen nicht mehr von ihren Eltern lernen, werden Lehr­be­cken benö­tigt, die im Opti­mal­fall mit Hubböden ausge­stattet sind, um die Wasser­tiefe zu verän­dern.

Well­ness ist gefragt
Die Verbin­dung von Sport und Entspan­nung wird immer wich­tiger. Klas­si­sche Schwimmbäder sollten um Well­ness­-Ange­bote ergänzt werden, darunter Warm­was­ser­- und Spa­-Becken, Saunen, Dampfbäder, Behand­lungs­be­reiche und Ruhe­zonen.

Spaß für Kinder und Fami­lien
Fami­lien mit Kindern sind eine zentrale Ziel­gruppe für Schwimmbäder. Um dem Bedarf gerecht zu werden, müssen Schwimmbäder attrak­tiver werden – mit spie­le­ri­schen Ange­boten, die die Kinder mit dem Wasser vertraut machen.

Inklu­sion für alle
Barrie­re­frei­heit bedeutet nicht nur Rück­sicht auf Nutzer mit körper­li­chen Behin­de­rungen. Der demo­gra­fi­sche Wandel und die wach­sende ethnisch-kultu­relle Viel­falt stellen neue Anfor­de­rungen an öffent­liche Bäder. Aspekte wie Treppen, Umkleiden, Be­leuchtung oder Beschil­de­rung sind hier von Bedeu­tung. Die Einbin­dung aller Anspruchs­gruppen bereits in der Planungs­phase ist wichtig.

Nach­hal­tig­keits-Stra­te­gien sind Wasser­sparen, Wärmerückgewinnung, Solar­energie und Abfall­ver­mei­dung.

Fotos (3):
Wasser­welt Rulan­tica, © Olaf Wiechers

Sozialer Treff­punkt
Frei­zeit­an­lagen sind soziale Treff­punkte. Deshalb ist es ist wichtig, auch Heran­wach­sende in die öffent­li­chen Bäder zu holen. Um die benö­tigte Multi­funk­tio­na­lität heraus­zu­bilden, sollten verschie­dene Nutzer­gruppen berück­sich­tigt werden.

Nach­hal­tig­keit und Gesund­heit
Auch beim Bau von öffent­li­chen Bädern spielen Nach­hal­tig­keit und CO2-Bilanz eine große Rolle. Wich­tige Stra­te­gien sind Wasser­sparen, Wärmerückgewinnung, Solar­energie und Abfall­ver­mei­dung. Das zuneh­mende Gesund­heits­be­wusst­sein erfor­dert höhere tech­ni­sche Stan­dards, u. a. hinsicht­lich der Wasser- und Luft­qua­lität.

Sicher­heit im Bad
Poten­ziell anti­so­ziales Verhalten erfor­dert Maßnahmen wie Videoüberwachung über und unter Wasser und mehr Sicher­heits­per­sonal in den Bädern.

Finan­zie­rungs­wett­be­werb
Knappe öffent­liche Haus­halte erfor­dern Prio­ri­täten. Im Wett­be­werb um öffentliche Zuschüsse müssen die Entwickler von Schwimmbädern den „gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Wert“ ihrer Projekte nach­weisen. Neue Finan­zie­rungs­mo­delle können Part­ner­schaften mit gemeinnützi­gen oder privat­wirt­schaft­li­chen Unter­nehmen einbe­ziehen.

Schwimm­bäder können mit Sport­hallen, Fitness­stu­dios oder auch einer Biblio­thek kombi­niert werden.

Fotos (3):
Hallenbad Gensingen, © Olaf Wiechers

Ausge­gli­chene Wirt­schaft­lich­keit
Der Betrieb eines öffent­li­chen Bades muss lang­fristig gesi­chert sein. Dafür können Schwimm­bäder beispiels­weise mit Sport­hallen, Frei­zeitelementen oder Fitness­stu­dios oder – wie in England schon geschehen – einer Biblio­thek kombi­niert werden. Durch den gemein­schaft­li­chen Betrieb mehrerer Anlagen unter einem Dach lassen sich Syner­gien nutzen.

Private Akteure setzen auf Gewinne
Für die Gemeinden ist ein wirt­schaft­li­cher Bäder­be­trieb leichter gesagt als getan. Die renta­belsten Einrich­tungen wie Fitness­stu­dios oder Well­ness­bäder werden häufig durch private Akteure besetzt, die schwie­ri­geren Geschäfts­mo­delle bleiben den Kommu­nal­ver­wal­tungen vorbe­halten. Für sie ist es wichtig, sozialen Aspekten mehr Bedeu­tung einzu­räumen als wirt­schaft­li­chen Gewinnen.

Digi­taler Wandel – auch im Schwimmbad
Die Allge­gen­wart digi­taler Tech­no­lo­gien ist auch für die Archi­tektur von Schwimm­bä­dern von Bedeu­tung. Anwen­dungs­bei­spiele sind die Messung sport­li­cher Leis­tungen im Wasser, Wasser­rut­schen mit Virtual Reality und bargeld­lose Zahlungen. Für das eigent­liche Bauen und die tech­ni­sche Gebäu­de­aus­stat­tung gewinnt das Buil­ding Infor­ma­tion Model­ling (BIM) weiter an Bedeu­tung.

Wach­sende Ansprüche der Nutzer
Welt­weit reisen die Menschen mehr und erleben vieles online. Dadurch steigen die Erwar­tungen an das Nutzer­er­lebnis – auch beim Schwimm­bad­be­such. Deshalb ist es wichtig, am Puls der Zeit zu agieren, damit neue Bäder inter­na­tio­nale Stan­dards erfüllen.

Gutes Design ist ein zentraler Baustein, um eine lang­fris­tige Kunden­bin­dung und hohe Teil­habe zu bewirken.

Fotos (3):
Therme Lindau, © Olaf Wiechers

Knapper öffentlicher Raum
In vielen Städten herrscht Platz­mangel. Öffent­liche Einrich­tungen sollten deshalb gleich mehrere Funk­tionen erfüllen. Ein öffent­li­ches Bad kann beispiels­weise im Sommer als Freibad und im Winter als Park­land­schaft mit Schlitt­schuh­bahn betrieben werden.

Kampf um Talente
Beson­ders in Zeiten guter Wirt­schafts­kon­junktur kann es schwer sein, für Bäder und Sport­stätten genü­gend quali­fi­zierte Mitar­beiter zu finden. Interne Fort­bil­dungen bilden sich als Weg an, um neues Personal zu gewinnen, zu quali­fi­zieren und im Betrieb zu halten. In einigen Berei­chen können Stellen mögli­cher­weise durch Tech­no­logie ersetzt werden.

Gutes Design im Mittel­punkt
Wie die vorste­henden Zukunfts­trends zeigen, sind Planung, Bau und Betrieb erfolg­rei­cher Schwimm­bäder eine komplexe Aufgabe.

Gutes Design ist ein zentraler Baustein, um ein besseres Nutzer­er­lebnis zu gewährleisten, das eine lang­fris­tige Kunden­bin­dung und hohe Teil­habe bewirkt.

Projekt­daten

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Foto­graf

Olaf Wiechers
We Group

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Rhein­blick 741

Rhein­blick 741 in Düssel­dorf

Nomen est Omen

Zukunfts­wei­sende Schwimm- und Begeg­nungs­stätte für Frei­zeit, Sport und Politik direkt am Rhein­ufer.

In dem barrie­re­freien Gebäu­de­kom­plex findet neben einem Hallenbad sowie Therapie- und Veran­stal­tungs­räumen auch eine Bezirks­ver­wal­tungs­stelle Platz.

Rhein­blick 741 ist eine zukunfts­wei­sende Schwimm- und Begeg­nungs­stätte für Frei­zeit, Sport und Politik direkt am Rhein­ufer. Die nord­rhein-west­fä­li­sche Landes­haupt­stadt Düssel­dorf und die Bäder­ge­sell­schaft Düssel­dorf mbH haben dieses Projekt reali­siert.

In dem orga­ni­schen Gebäu­de­kom­plex, der mit seiner Form und seiner silber­grauen Fassade an einen am Rhein liegenden Kiesel­stein erin­nern soll, finden neben einem Hallenbad auch eine Physio­the­ra­pie­praxis, ein Gymnas­tik­raum für Vereine und Physio­the­rapie sowie ein Veran­stal­tungs­raum für bis zu 200 Personen Platz.

In dem komplett barrie­re­freien Neubau ist darüber hinaus eine Bezirks­ver­wal­tungs­stelle inklu­sive Räumen für Sitzungen und Tagungen der Bezirks­ver­tre­tung unter­ge­bracht. Unmit­telbar neben dem Komplex gibt es eine große Anlage mit 131 Park­plätzen sowie Fahr­rad­ab­stell­flä­chen. Direkt darüber liegt ein 50 mal 70 Meter großes Fußball­feld.

Zum Schwimmbad gehören ein 25-m-Becken mit Sprung­türmen, ein 15 x 8 Meter großes Lehr­schwimm­be­cken mit Hubboden, ein Warm­was­ser­be­cken und ein Kinder­plansch­be­reich.

Das „Rhein­blick 741 – Begeg­nung am Wasser“ ist das einzige Hallenbad in Düssel­dorf, in dem die Besu­che­rinnen und Besu­cher ihre Bahnen mit Blick auf den Rhein ziehen können.

Dank der großen Fens­ter­fläche kommt zudem viel Tages­licht ins Innere.

Zum Schwimmbad gehören ein 25-Meter-Becken mit Sprung­türmen, ein abge­trenntes, 15 x 8 Meter großes Lehr­schwimm- und Kurs­be­cken mit Hubboden, ein Warm­was­ser­be­cken und ein liebe­voll gestal­teter Kinder­plansch­be­reich mit vielen bunten Wasser­spiel­ge­räten. Ein High­light ist hier der „Miniatur-Rhein“, der durch den Bereich fließt und sich aufstauen lässt.

Von einer langen Stein­bank aus, die rund um das Kurs­be­cken verläuft, sind alle Bereiche einsehbar.

Ein beson­derer Hingu­cker und wich­tiges gestal­te­ri­sches Element sind die instal­lierten Trold­tekt Decken­platten in Drei­ecks­form, in denen sich die Wasser­ober­fläche zu spie­geln scheint.

Im Kinder­be­reich vermit­teln türkis­far­bene Mosa­ik­fliesen in Kombi­na­tion mit braunen Boden­fliesen und hellen Wänden eine freund­liche Atmo­sphäre. Im Schwim­mer­be­reich wurden große braune Boden­fliesen mit brauen Mosa­ik­fliesen kombi­niert, die einen warmen Kontrast zu den hellen Wänden bilden.

Ein beson­derer Hingu­cker und wich­tiges gestal­te­ri­sches Element sind die instal­lierten Trold­tekt Decken­platten in Drei­ecks­form, in denen sich die Wasser­ober­fläche zu spie­geln scheint.

Trold­tekt Decken­platten verfügen über eine natür­liche Festig­keit, vertragen feuchte Umge­bungen und bieten gleich­zeitig einen effek­tiven Brand­schutz.

Trold­tekt ist ein natür­li­ches Produkt, seine Nach­hal­tig­keit durch den gesamten Lebens­zy­klus des Produkts ist nach­ge­wiesen.

Das passt.

Projekt­daten

Archi­tekt

Plan­team Ruhr
Sport und Bäderbau
Rhein­el­be­straße 51
D – 45886 Gelsen­kir­chen

Bauherr

Bäder­ge­sell­schaft Düssel­dorf mbH

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Rhein­blick 741
Pariser Str. 41
D – 40549 Düssel­dorf

Eröff­nung

2021

Foto­graf

Olaf Wiechers

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

© 

Fotos

Videos

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Therme Lindau

Die Therme Lindau

Alles drin

Mini­ma­lis­ti­scher Charme, abwechs­lungs­rei­cher Bade­spaß und Entspan­nung auf höchstem Niveau – und dazu Land­schaft pur.

Auf 13.000 m² bietet die Therme Lindau eine einzig­ar­tige Well­ness- und Bade­land­schaft mit einma­ligem Blick auf den Bodensee.

Von der 4A Archi­tekten GmbH aus Stutt­gart sanft in die wunder­schöne Land­schaft zwischen Eich­wald und Bodensee einge­bettet, befindet sich die Therme in Lindau direkt am Ufer des Boden­sees.

In dem mit großen Fens­ter­flä­chen gestal­teten, lang­ge­streckten Neubau mit Holz-Beton-Fassade lädt eine einzig­ar­tige Well­ness- und Bade­land­schaft auf 13.000 m² inklu­sive groß­zü­gigem Außen­be­reich mit einma­ligem Blick auf Wasser und Berge zum Verweilen ein.

Das lang­ge­streckte Gebäude wurde an der Ufer­kante ausge­richtet. Im Erdge­schoss befinden sich die unter­schied­li­chen Erleb­nis­be­reiche. Darüber liegt, sanft in die Land­schaft zwischen Eich­wald und Bodensee einge­bettet, die zweite Ebene.

Zu den Wasser­at­trak­tionen in sechs verschie­denen Becken zählen ein Wild­bach mit Reifen­rut­sche, eine Wasser­höhle für Kinder und ein Riesen-Whirl­pool für bis zu 30 Personen.

Zur Therme Lindau gehören ein Fami­lien- und Sportbad mit 25-Meter-Becken sowie eine groß­zü­gige Thermen‑, Well­ness- und Sauna­land­schaft.

Ein elegant und einla­dend gestal­teter Gastro­no­mie­be­reich inklu­sive Poolbar mit Seeblick sowie ein Fitness­be­reich und ein privat buch­barer Spa-Bereich runden das Premium-Well­ness-Angebot ab.

Zu den Wasser­at­trak­tionen in insge­samt sechs verschie­denen Becken zählen Massa­ge­liegen, Spru­del­sitze, Nacken­du­schen, ein Strö­mungs­kanal, ein 40-Grad-Quell­be­cken, ein Wild­bach mit Reifen­rut­sche, ein Wasser­spiel­platz, eine Wasser­höhle für Kinder sowie ein Riesen-Whirl­pool für bis zu 30 Personen. Zudem gibt es Sprung­türme, ein Sole-Inten­siv­schwe­be­be­cken mit Unter­was­ser­spots und einen Unter­wasser-Konzert­saal.

Schall­däm­mend und gleich­zeitig gestal­te­risch setzen die Trold­tekt Akus­tik­platten farbige Akzente in Grün, Rot und Schwarz.

Das mini­ma­lis­ti­sche Sicht­be­ton­de­sign, kombi­niert mit Holz und Stein-Elementen, wirkt edel und ausdrucks­stark. Teil­weise ange­schrägte große Beton­körper glie­dern die Bereiche im Erdge­schoss und schaffen impo­sante Raum­sze­na­rien.

Nach oben hin ist das Gebäude offen, wodurch zusätz­lich zu den großen Fens­tern viel Licht ins Innere fällt.

Schall­däm­mend und gleich­zeitig gestal­te­risch erfüllen die Trold­tekt Akus­tik­platten eine zentrale Aufgabe. Sie setzen farbige Akzente in Grün, Rot und Schwarz und bilden einen gelun­genen Kontrast zu den hellen Wänden und Fußböden.

Projekt­daten

Archi­tekt

4a Archi­tekten GmbH
Hall­strasse 25
D – 70376 Stutt­gart

Decken­ver­klei­dung

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Standort

Therme Lindau
Eich­wald­straße 16–20
D – 88131 Lindau (Bodensee)

Eröff­nung

2021

Foto­graf

Olaf Wiechers

Autor

Dipl.-Ing. Archi­tekt Olaf Wiechers
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

(Adver­to­rial)

Fotos

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Aqua Toruń

Aqua Toruń

Pool Time

Toruń liegt an der Weichsel und hat fast 200.000 sport­be­geis­terte Einwohner. Nun vervoll­stän­digt das ausge­reifte Aqua Toruń das Angebot.

Nach der tech­ni­schen Begut­ach­tung des Bestand aus den 1980er Jahren wurde die Entschei­dung für einen Neubau getroffen.

 

Der Wasser­park Aqua Toruń ersetzt ein in die Jahre gekom­menes städ­ti­sches Hallenbad an glei­cher Stelle. Die Stadt Toruń liegt an der Weichsel, in der Mitte Polens und hat fast 200.000 sport­be­geis­terte Einwohner. Hier wurden im März 2021 die Hallen­eu­ro­pa­meis­ter­schaften der Leicht­ath­letik ausge­tragen, hier steht das modernste Speedway-Stadion der Welt – und nun vervoll­stän­digt das hoch­mo­derne und tech­nisch ausge­reifte Aqua Toruń das Angebot.

Die Planung stammt vom Archi­tek­tur­büro MD Polska, die Becken von Myrtha Pools.

Nach dem Gewinn des Archi­tek­tur­wett­be­werbs zur Rekon­struk­tion und Erwei­te­rung des bestehenden Schwimm­bad­ge­bäudes begann das Team von MD Polska im Jahr 2016 mit der Planung. Nach der tech­ni­schen Begut­ach­tung des Gebäudes aus den 1980er Jahren und der Schät­zung der Kosten für die Reno­vie­rung wurde die Entschei­dung getroffen, die bestehende Gebäu­de­struktur zu ersetzen.

 

Die Planung des neuen Gebäudes und seine Erschlie­ßung entstanden unter Berück­sich­ti­gung eines in den 1970er Jahren verschüt­teten Bach­laufs.

Das neue Gebäude wurde behutsam in die bestehende Land­schafts­struktur einge­fügt, um die tolle Flora im Stadt­zen­trum zu erhalten. So entstand ein wert­voller Ort für Frei­zeit und Erho­lung.

Die Planung des neuen Gebäudes und seine Erschlie­ßung entstanden unter Berück­sich­ti­gung eines in den 1970er Jahren verschüt­teten Bach­laufs. Sein ursprüng­li­cher Verlauf war die Grund­lage zur Auftei­lung des Geländes in verschie­dene Zonen. Heute findet man hier attrak­tive Bereiche zur sport­li­chen Betä­ti­gung (Skater­an­lagen, Frei­zeit- und Turn­hallen) sowie Erho­lungs­be­reiche mit Park­wegen und groß ange­legten Grün­flä­chen.  

In Anleh­nung an den ursprüng­li­chen Verlauf des Baches wurde in unmit­tel­barer Nähe des Schwimm­bad­ge­bäudes ein Wasser­spiel und ‑erleb­nis­platz errichtet. Die symbo­li­sche Fort­set­zung des ehema­ligen Bach­laufs findet sich auch in verschie­denen Berei­chen des Schwimm­bades wieder.

Das Myrtha Pools Sport­be­cken umfasst sechs Bahnen mit den Maßen von 25 x 12,5 m und einer Tiefe von stolzen 3,6 m.

Der im Jahr 2020 errich­tete, drei­ge­schos­sige Sport­kom­plex bietet auf einer Fläche von über 5.000 m² unter­schied­liche Bereiche. Das Zentrum des Aqua Toruń bildet der Schwimm­bad­be­reich mit einem Sport­be­cken und einem Frei­zeit- und Erho­lungs­be­reich mit zwei Rutschen. Darüber hinaus bietet die Anlage einen attrak­tiven SPA-Bereich, zwei Full-Size-Squash-Courts, zwei multi­funk­tio­nale Sport- und Aufent­halts­räume mit einer Fläche von jeweils ca. 158 m², ein Café sowie Verwal­tungs- und Service­räume. Der Becken­be­reich wurde durch den Umklei­de­kom­plex in einen Sport- und einen Erho­lungs­be­reich aufge­teilt.

Das Myrtha Pools Sport­be­cken umfasst sechs Bahnen mit den Maßen von 25 x 12,5 m und einer Tiefe von stolzen 3,6 m. Dies ermög­lichte die Erwei­te­rung des Sport­be­reichs um eine Sprung­turm­an­lage. Da das Aqua Toruń bis in die frühen Nach­mit­tags­stunden für den Schwimm­un­ter­richt der umlie­genden Schulen inklu­sive schul­über­grei­fender Schwimm­wett­kämpfe genutzt wird, wurde auch eine Tribüne für 300 Zuschauer reali­siert.

Das Sport­be­cken wurde vom polni­schen Schwimm­ver­band nach den inter­na­tio­nalen Regu­la­rien der FINA zerti­fi­ziert .

 

Der Becken­be­reich des Schwimm­bades wurde in zwei verschie­dene Bereiche aufge­teilt: hier Sport, dort Erho­lung.

Der Becken­be­reich des Schwimm­bades wurde in zwei verschie­dene Bereiche aufge­teilt. Der erste Bereich steht dem sport­li­chen Nutzer zur Verfü­gung: für Schwimm­un­ter­richt, Aqua-Aerobic, Aquabike sowie Tauchen. Das Myrtha Pools Mehr­zweck­be­cken misst 12 x 6 m und ist mit einem Hubboden für Wasser­tiefen von 0,2 bis maximal 3,5 m ausge­stattet.

Der zweite Bereich ist eher dem Spaß und der Erho­lung gewidmet. Hier finden sich Wasser­düsen, ein rauschender Fluss, Geysire, Hydro­mas­sage-Bänke, eine weitere Wasser­fläche (57 m²) und für die Kleinsten ein 33 m² großes Myrtha Pools Plansch­be­cken.

Der Frei­zeit­be­reich wird durch zwei Rutschen mit einem Höhen­un­ter­schied von 9,6 m ergänzt. Eine Rutsche ist bei einem Gefälle von 15,4%  62 m lang, die andere ist 90 m lang (10,5% Gefälle). Beide münden in Rutschen­aus­lauf­be­cken, die sich auf der ersten Ebene des Komplexes befinden. Ebenso bietet der Frei­zeit­be­reich dem Nutzer den Zugang zu einem kleinen Frei­bad­be­cken im Außen­be­reich.

Die verläss­liche und kurze Bauzeit der Edel­stahl-Tech­no­logie passte perfekt in die Bauab­lauf­pla­nung.

Das Sport­schwimm­be­cken, das Frei­zeit­be­cken mit einer Reihe von Wasser­at­trak­tionen, das Mehr­zweck­be­cken mit Hubboden für den Schwimm­un­ter­richt und das Außen­schwimm­be­cken wurden komplett mit der Myrtha Pools Edel­stahl-Tech­no­logie gebaut. Die Präzi­sion und Haptik dieser Tech­no­logie ermög­licht eine farb­liche Gestal­tung der Becken und die Einhal­tung der FINA Regu­la­rien für die Zulas­sung als Wett­kampf­be­cken.

Die verläss­liche und kurze Bauzeit passte perfekt in die Bauab­lauf­pla­nung. Die fertig­ge­stellten Schwimm­be­cken sind durch Ihre farb­liche Gestal­tung ein Blick­fang.

Der mit dem SPA verbun­dene dritte Bereich dient der Erho­lung und befindet sich im Erdge­schoss des Gebäudes. Die „Sauna­welt“, eine der modernsten in Torun, wartet mit einem Sole­dampfbad, einer finni­schen Sauna, einer Infra­rot­sauna, einem Kalt­was­serbad, einem Tepi­da­rium und selbst­ver­ständ­lich mit beheizten Bänken auf.

Das Aqua Toruń besticht auch durch seine tech­ni­schen Lösungen zur Redu­zie­rung des Ener­gie­ver­brauchs.

So wird die Ener­gie­ver­sor­gung vorwie­gend aus einem Fern­wär­me­netz mit einem bedeu­tenden Anteil erneu­er­barer Ener­gie­quellen bezogen. Durch hoch­ef­fi­zi­ente Beleuch­tung und eine Photo­vol­ta­ik­an­lage auf dem Dach wurden zusätz­liche Lösungen mit direktem Einfluss auf die Ener­gie­bi­lanz des Gebäudes ange­wendet.

Selbst­ver­ständ­lich ist der Zugang zum Gebäude auf für Menschen mit Einschrän­kungen voll­um­fäng­lich gewähr­leistet.

Selbst­ver­ständ­lich ist der Zugang zum Gebäude auf für Menschen mit Einschrän­kungen voll­um­fäng­lich gewähr­leistet. Ermög­licht wurde dies u.a. durch den Zugang zu den verschie­denen Etagen über einen Aufzug in der Haupt­halle und einem weiteren Aufzug (den sog. Schwimm­bad­aufzug). Dieser verbindet den Schwimm­bad­block im ersten OG mit der Sauna­welt im Erdge­schoss. Von beson­derer Bedeu­tung ist hier auch das Schwimm­be­cken mit Hubboden, welches für Akti­vi­täten älterer und mobi­li­täts­ein­ge­schränkter Menschen zur Verfü­gung steht.

 

Das Aqua Toruń ist das sehens­werte Ergebnis einer gelun­genen Zusam­men­ar­beit zwischen den Planern von MD Polska und den Experten von Myrtha Pools – von der Planung bis zur Umset­zung und Betreuung . Alles Profis.

 

Das waren wir.

Projekt­daten

Archi­tekt

“MD Polska” Sp. z o. o.
ul. Kazi­mierska 1/13
PL – 71–043 Szczecin

Schwimm­be­cken

Myrtha Pools

Betreiber

Wasser­park Aqua Toruń
Bażyńs­kich 9/17
PL – 87–100 Toruń

Standort

Aqua Toruń
Bażyns­kich 9
PL – 87–100 Toruń

Eröff­nung

2020

Fotos

Mateusz Sztur­omski
Kamilla Podkalicka

Text

Norbert Tharra
Myrtha Pools

Video

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Hubertus Pool

Der Hubertus Pool in Olang

Pool with a view

Der neue, 25 Meter lange Hubertus Pool  ist das Symbol der umfas­senden Sanie­rungs- und Erneue­rungs­ar­beiten am Hotel Hubertus in Olang.

Der neue, 25 Meter lange Hubertus Pool ist nach Aussage der Archi­tekten als Find­ling zwischen Altem und Neuem gestrandet.

Der Hubertus Pool ist der neue Leucht­turm des Hotels Hubertus in Olang. Die Anlage befindet sich am Fuße des bekannten Ski- und Wander­ge­biets Kron­platz im Pustertal in 1350 m Höhe.

Der tradi­ti­ons­reiche Fami­li­en­be­trieb wurde groß­zügig um- und ausge­baut: Es entstand ein neuer Zimmer­trakt mit 16 Suiten, eine neue Küche mit Restau­rants und Stuben, ein Eingangs­be­reich mit Lobby, Rezep­tion und Wein­keller sowie ein Fitness- und Ruhe­raum mit Panorama-Terrassen.

Der neue, 25 Meter lange Hubertus Pool ist nach Aussage der Archi­tekten noa* network of archi­tec­ture als Find­ling zwischen Altem und Neuem gestrandet. Er ist das Symbol der umfas­senden Sanie­rungs- und Erneue­rungs­ar­beiten.

Die entrin­deten Baum­stämme unter­stützen die Dynamik der geschwun­genen Fassade und dienen als Schat­ten­spender und vieles mehr.

Der neue Hubertus Pool, der impo­sant zwischen den Zimmer­trakten sitzend über das Tal blickt, wirkt mit seiner anthrazit-farbenen Stein­flie­sen­ver­klei­dung wie ein schwe­bender Fels­bro­cken. Durch die umlau­fend verschwin­dende Kante geht die Wasser­ober­fläche nahtlos in die umge­bende Land­schaft über, „in der Endlo­sig­keit des Nichts verschwin­dend“.

Der Pool erin­nert an einen Bergsee, der in die beein­dru­ckende Berg­welt der umlie­genden Kulisse des UNESCO-Welt­kul­tur­erbes Dolo­miten einge­bettet ist.

Ein Ziel des Entwurfs war die opti­sche Verknüp­fung von Bestand und Neubau zur Wahrung eines schlüs­sigen Erschei­nungs­bildes.

Die entrin­deten Baum­stämme, welche der bestehenden und der neuen Fassade vorge­setzt wurden, zielen genau darauf ab. Sie unter­stützen die Dynamik der geschwun­genen Fassade und dienen gleich­zeitig als Schat­ten­spender, Raum­teiler, Regen­schutz, Sicht­schutz und stati­sche Basis für Pool und Fassade.

In einer Höhe von 12 Metern hat der Schwimmer das Gefühl, über dem Gelände und der Land­schaft zu schweben – schwe­relos zwischen Himmel und Erde zu gleiten. 

Der Hubertus Pool schwebt wie ein gelan­deter Fels­bro­cken über dem neuen Zimmer­trakt. Ohne sicht­bare Grenzen und mit 5 m Breite, 25 m Länge und 1,30 m Tiefe ist das 17 m weit auskra­gende Schwimmbad das domi­nie­rende zentrale Unikat.

In einer Höhe von 12 Metern am äußersten Rand hat der Schwimmer das Gefühl, über dem Gelände und der Land­schaft zu schweben – schwe­relos zwischen Himmel und Erde zu gleiten. Dieser Eindruck wird durch die Glas­front und ein verglastes Fenster im Boden des Pools noch­mals verstärkt.

Das waren wir.

Projekt­daten

Archi­tekt

noa* network of archi­tec­ture
Zions­kirchstr 56
I – 39100 Bolzano

Zions­kirch­straße 56
D – 10119 Berlin

Foto­graf

Alex Filz

Autor

noa* network of archi­tec­ture

Eröff­nung

2016

Standort

Hotel Hubertus
Via Furcia, 5
I – 39030 Soraf­urcia

Videos

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Strandbad Lochau

Das Strandbad Lochau

Und es war Sommer

Gelas­senes und gekonntes Herzeigen von Konstruk­tion und Mate­rial am Bodensee.

Das Strandbad Lochau gehört zu den schönsten am Bodensee. Zwischen Wasser und Land­schaft wirkt es wie immer dage­wesen.

Um es gleich vorweg­zu­nehmen: Das Strandbad Lochau gehört zu den schönsten am Bodensee. Sein flacher, einge­schos­siger Baukörper zwischen See und Land­schaft, zwischen einem bestehendem Wasser­steg und der neuen Mündung des Kugel­beer­ba­ches in den Bodensee, wirkt wie immer dage­wesen.

Die Bereiche für Ruhe und Akti­vität sind den passenden Teilen des langen und schlanken Baukör­pers zuge­ordnet. Das Ergebnis sind groß­zü­gige Frei­be­reiche für die Bade­gäste. Die Begren­zungs­mauern entlang des Radweges struk­tu­rieren den Außen­raum und schaffen einen über­sicht­li­chen und sicheren Radab­stell­platz vor dem Bad. Von dort führen sie den Besu­cher zum groß­zügig über­dachten Eingangs­be­reich.

Dieses weite und schüt­zende Dach vermit­telt zwischen dem Gebäude und seiner Umge­bung. Außerdem vereint es das komplette Infra­struk­tur­ge­bäude unter sich.

Eingangs­be­reich und Kiosk verbinden innen und außen, sowohl zum Radweg als auch zum Seeufer. Die groß­zü­gige Terrasse des Kiosks ist durch einen geringen Höhen­un­ter­schied vom Seeufer getrennt. Dennoch ist sie sowohl für Bade­gäste als auch Besu­cher barrie­re­frei zugäng­lich. Auf der gegen­über­lie­genden Seite des Haupt­ein­ganges befinden sich die Umklei­de­be­reiche, geprägt durch kurze Wege und kompakte Anord­nung.

Das gelas­sene Herzeigen von Konstruk­tion und Mate­rial prägt den so selbst­ver­ständ­lich wirkenden Charakter des neuen Gebäudes.

Die fein­glied­rige Archi­tektur und das gelas­sene Herzeigen von Konstruk­tion und Mate­rial prägen den so selbst­ver­ständ­lich wirkenden Charakter des neuen Gebäudes. Die beglei­tenden Wand­scheiben entlang des Radweges sorgen für Stabi­lität.

Dahinter steckt ein einfa­cher Holzbau, der als leichtes Stab- und Flächen­trag­werk an eine (aller­dings ziem­lich große) sommer­liche Garten­laube erin­nert.

Das Strandbad Lochau sprüht vor dem Charme des Einfa­chen, des Sommers. Das liegt auch an der plane­ri­schen Entschei­dung, den Weg frei zu räumen und die komplette Gebäu­de­technik auf dem Dach unter­zu­bringen. Einge­kleidet in ein verzinktes Stahl­ge­webe tritt die Technik hier in den Hinter­grund.

Was bleibt, ist die Fern­wir­kung eines neuen Fixpunktes am Bodensee – und das ist kein schlechtes Ergebnis.

In Verbin­dung mit der so klaren Archi­tektur ist das Strandbad Lochau eine weitere Attrak­tion am mit Attrak­tionen eh schon rand­vollen Bodensee.

Das Strandbad Lochau wird nur im Sommer genutzt. Also braucht es eine robuste und stand­hafte Konstruk­tion und Mate­ria­lität: Ein großes flaches Dach aus einer Holz­platte, die auf einer Balken­lage liegt. Getragen wird es von kräf­tigen Brett­sperr­holz­platten in Form von kleinen Wand­scheiben und einem breiten Unterzug. Vervoll­stän­digt wird das Trag­werk durch schlanke Außen­stützen und Unter­züge.

Das Strandbad Lochau bietet eine überaus ange­mes­sene und hoch­wirt­schaft­liche Konstruk­tion. In Verbin­dung mit der so selbst­ver­ständ­li­chen und klaren Archi­tektur ist es eine weitere, tolle Attrak­tion am mit Attrak­tionen eh schon rand­vollen Bodensee.

Und es war Sommer.

Das waren wir.

Projekt­daten

Archi­tekt

Innauer Matt Archi­tekten ZT Gmbh
Krie­chere 70
CH – 6870 Bezau 

Bauherr

Gemeinde Lochau

Standort

Strandbad Lochau
Lindauer Str. 1
AU – 6911 Lochau

Eröff­nung

2020

Foto­graf

Foto­graf Adolf Bereuter

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Sowas können Sie öfter haben.

Was können wir für Sie tun?

Kontakt!

 

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Mail
contact@moresports.network

Ernst Ulrich Till­manns

Ein Tag am Meer

Ernst Ulrich Till­manns über Bäderbau

Einlei­tung

Stellen Sie sich vor, an einem warmen Sommertag unter blauem Himmel in kühles, klares Wasser einzu­tau­chen – so wie es die Fantas­ti­schen Vier in ihrem Lied „Ein Tag am Meer“ beschreiben.

„Du spürst die Lebens­en­ergie
Die durch dich durch­fließt
Das Leben wie noch nie in Harmonie und genießt
Es gibt nichts zu verbes­sern
Nichts was noch besser wär’
Außer dir im Jetzt und Hier
Und dem Tag am Meer“

Es ist genau dieses Erlebnis eines erfri­schenden Bades in der Natur, dass Ernst Ulrich Till­manns und seine Kollegen von 4a Archi­tekten anstreben, wenn sie ein Bad entwerfen. 4a Archi­tekten haben bereits zahl­reiche Bäder in Deutsch­land, Öster­reich und Russ­land entworfen, gebaut oder saniert – und dabei einige Preise gewonnen.

Jedes Bad ist anders

„Gute Schwimm­hallen kombi­nieren effi­zi­ente Funk­tio­na­lität mit einla­dender Atmo­sphäre“, sagt Ernst Ulrich Till­manns, Geschäfts­führer von 4a Archi­tekten. „Jedes Bad ist anders. Ganz gleich, ob Sie einen modernen Well­ness-Club aus teuren Mate­ria­lien bauen oder ein einfa­ches Bad aus den 1960ern sanieren. Es ist immer möglich, ein gutes Design zu entwerfen, in dem sich die Gäste wohl­fühlen. Zu beachten sind in erster Linie die Funk­tion der Anlage und die Atmo­sphäre“.

Wesent­li­ches Gestal­tungs­ele­mente sind Licht und Farbe, mit denen unter­schied­liche Bereiche akzen­tu­iert werden können.

Vermeiden Sie Schlacht­höfe

Damit das Gebäude seiner Funk­tion perfekt gerecht wird, müssen alle Bereiche mitein­ander verbunden und gut orga­ni­siert sein. Gäste sollen sich mit Leich­tig­keit zurecht­finden, der verfüg­bare Platz muss optimal genutzt werden.

„Es ist sehr wichtig, keinen Platz zu verschwenden und eine möglichst über­sicht­liche Gestal­tung vorzu­sehen. Wenn Sie früh­zeitig mit dem Planen beginnen, können Sie eine Menge Geld sparen“, sagt Ernst Ulrich Till­manns. „Ebenso wichtig ist die Atmo­sphäre des Gebäudes. Einige ältere Schwimm­bäder sind, ähnlich wie Schlacht­höfe, weiß gefliest und wirken daher eher kühl. Man sollte statt­dessen ein warmes und einla­dendes Gefühl von Well­ness erzeugen. Daher ist die Wahl der Mate­ria­lien entschei­dend.“

Holz und Wasser

Unter den verfüg­baren Mate­ria­lien hat Ernst Ulrich Till­manns einen Favo­riten: Holz.

„Eben­erdig gibt es eine Menge Wasser. Dort sind Fliesen und Beton vorzu­ziehen. Aber einen Meter darüber ist Holz ein sehr gutes Mate­rial, sowohl an den Wänden als auch an den Decken. Es ist ein natür­li­ches Mate­rial, das nicht korro­diert, es sorgt für Atmo­sphäre und ist wider­stands­fähig.“

In Form von Decken­platten sorgt Holz auch für eine ange­nehme Akustik, und die ist für den Erfolg des Bades ein ganz entschei­dender Faktor.

Natur ans Becken

Ernst Ulrich Till­manns plädiert für eine Archi­tektur, die die Natur ins Gebäu­de­innere holt.

„Da wir Menschen das Schwimmen in freier Natur bevor­zugen, ist es wichtig, den Eindruck zu erzeugen, man würde sich im Freien bewegen. Dies kann man mit großen Glas­flä­chen errei­chen, die eine visu­elle Verbin­dung zwischen innen und außen schaffen. Eine weitere Möglich­keit sind helle Farben und Holz­wolle, um die Außen­at­mo­sphäre nach drinnen zu bringen. Das haben wir beispiels­weise bei der Sanie­rung des Lochen­bades so gehand­habt, einem klei­neren Bad aus den 1970ern. Mit leuch­tend grünen Akus­tik­platten und großen Glas­flä­chen mutet es an, als ob die Bade­gäste in eine natür­liche Land­schaft eintau­chen“.

Die Bedeu­tung der Akustik

Mit der Holz­wolle soll nicht nur eine natür­liche Atmo­sphäre geschaffen werden. Ernst Ulrich Till­manns hebt die Wich­tig­keit der Akustik im Becken­be­reich hervor, insbe­son­dere wenn große Glas­flä­chen Teil des Raumes sind, der bereits von harten Ober­flä­chen domi­niert wird.

„Es ist sehr wichtig, akus­ti­sche Mate­ria­lien in den Decken zu verwenden. Die Menschen sollen sich amüsieren und entspannen können. Ein Becken­be­reich mit schlechter Akustik ist schlecht für das Gehirn. Ich besuchte einmal ein älteres Bad mit einer großen Glas­kuppel über dem Schwimm­be­reich. Der Lärm­pegel war fast uner­träg­lich.”

Viel­falt

Sein Fazit: „Wenn Mate­ria­lien neben akus­ti­schen Eigen­schaften auch Design­viel­falt ermög­li­chen, bietet dies für uns Archi­tekten ein großes Poten­zial.

Ein Beispiel ist der kürz­lich eröff­nete Schwimm- und Frei­zeit­park in Kusel. Vor allem die farbigen Decken­ele­mente verleihen dem Gebäude einen beson­deren Charme. In ihrem Farb­schema, das auf einer bunten Blumen­wiese basiert, geben sie dem Hallenbad eine fröh­liche Atmo­sphäre und nicht zuletzt seine eigene Iden­tität.“

Wir waren das.

Kontakte

Archi­tekt

4a Archi­tekten GmbH
Hall­strasse 25
D – 70376 Stutt­gart

Decken

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Foto­graf

Alle Fotos: Vitalbad Kusel

Olaf Wiechers, Archi­tekt
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Isfuglen

Heiß­kalt mit Aussicht

Der Winter­ba­de­club Isfuglen

Adver­to­rial

 

 

Situa­tion

Der Winter­ba­de­club „Isfuglen“ (Eisvogel) am Hafen von Brøndby hat sich ein groß­ar­tiges Club­haus geschaffen. Hier können die Club­mit­glieder kalte Gänse­haut, heiße Sauna­gänge und das gemüt­liche Beisam­men­sein genießen.

Mit seinen Boots­an­le­gern, Yachten und Frei­zeit­an­ge­boten ist der Hafen von Brøndby ein char­manter Treff­punkt für die Bewohner des Südwes­tens von Kopen­hagen. Fast alle der vielen kleinen Holz­häuser tragen einen roten Anstrich. Auch der Winter­ba­de­club Isfuglen hat die Tradi­tion des rost­roten Holzes aufge­griffen.

Iden­tität

Ganz am Rand der Hafen­be­bauung sticht der Holzbau ins Auge und heißt jeder­mann will­kommen, der mit dem Boot in den Hafen einläuft.

Seine Öffnung zum Wasser ist eine der vielen Quali­täten von Isfuglen. Von der großen Terrasse aus, die das Club­haus mit dem Haupt­steg verbindet, können die Mitglieder den Blick auf die offene Ostsee genießen. Hier stehen Bänke, die zum Verweilen einladen.

Programm

Im Inneren bietet Isfuglen den Club­mit­glie­dern Zugang zu einer Sauna mit Panora­ma­blick über Meer und Hori­zont. Weitere Einrich­tungen sind selbst­ver­ständ­lich Umkleiden, Duschen und Toiletten.

Der Haupt­raum mit Teeküche ist groß­zügig dimen­sio­niert und warm. Die Wände sind mit Sperr­holz­platten, die Decke ist mit Trold­tekt-Akus­tik­platten verkleidet. Hier treffen sich die Winter­bader gern zum Früh­stücks­kaffee.

Atmo­sphäre

Die großen Fenster und die verglasten Türen schaffen engen Kontakt zum Hafen und zum Himmel darüber. Der Raum wird vom Tages­licht durch­flutet, die erzeugte Stim­mung ist fantas­tisch.

Das Holz und die Trold­tekt-Platten unter­strei­chen die warme Atmo­sphäre und erzeugen eine tolle Raum­akustik. Die Räum­lich­keiten wirken gleich­zeitig schlicht und komplex. Das liegt daran, dass die Decken die Form der kleinen Sattel­dä­cher abbilden, mit denen das Holz­haus­ensemble gedeckt ist. Eine Spie­gel­wand reflek­tiert die tolle Aussicht ins Gebäu­de­innere. Innen und Außen werden eins.

Wir waren das.

Projekt­daten

Archi­tekt

Matters
Ewalds­gade 7, 1. sal
DK – 2200 Køben­havn N

Decken

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Bauherr

Brøndby Kommune

Standort

Isfuglen
Brøndby Havn
Brøndby Havn­evej 35, Sydøen
DK – 2650 Hvidovre

Eröff­nung

2019

Foto­graf

Helene Høyer Mikkelsen

Autor

Helene Høyer Mikkelsen

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Rulan­tica

Ruhiger Riese

Die Indoor-Wasser­welt Rulan­tica

Adver­to­rial

 

 

Situa­tion

Die unver­gleich­liche Märchen-Wasser­welt Rulan­tica in Baden-Würt­tem­berg bietet ein aben­teu­er­li­ches und außer­ge­wöhn­li­ches Wasser­ver­gnügen für die ganze Familie. Der gigan­ti­sche Wasser­park mit einer Fläche von 40.000 Quadrat­me­tern befindet sich in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft zum Euro­pa­park Rust, Deutsch­lands größtem Frei­zeit­park.

Einge­bettet in ein insge­samt 450.000 m² großes Gelände, zu dem auch ein Hotel gehört, umfasst die skan­di­na­visch-magi­sche Wasser­welt neun aufwendig thema­ti­sierte Bereiche, die von Fanta­sie­wesen wie Meer­jung­frauen, Trollen und Seeunge­heuern bevöl­kert werden.

Zu den Attrak­tionen von Rulan­tica gehören unter anderem 17 Wasser­rut­schen, das größte Wellenbad Deutsch­lands, ein Strö­mungs­kanal, mehrere Wasser­spiel­plätze für unter­schied­liche Alters­gruppen sowie Wasser­fälle.

Rulan­tica

Hinter der fanta­sie­vollen und mysti­schen Szenerie Rulan­ticas verbirgt sich zudem eine viel­fäl­tige Geschichte, die auf der gleich­na­migen Jugend­buch-Serie von Michaela Hanauer basiert. Darin geht es um das Waisen­kind Mats und das Meer­mäd­chen Aquina von der geheim­nis­vollen Insel Rulan­tica im Nord­meer.

Der Innen­be­reich des Parks befindet sich in einer über 32.000 m² großen und 20 Meter hohen Halle, deren Form an eine Muschel erin­nert. Über­spannt wird sie von einem der größten Holz­dä­cher Europas, das aus natur­be­las­senen Holz­bin­dern (mit bis zu 50 Metern Spann­weite) gebildet und von fünf kreis­förmig ange­ord­neten Beton­stützen, mit einem Durch­messer von 1,20 m, getragen wird.

Konstruk­tion

Ein komplexes Lüftungs­kon­zept sorgt für das Einströmen der Zuluft von oben und das Ansaugen der Luft im unteren Bereich der Halle. Die Technik wurde in eigens entwi­ckelten Holz­fach­werk­kästen instal­liert. So werden Schad­stoffe optimal von den Wasser­flä­chen abtrans­por­tiert.

Die Haupt­fas­sade wird durch Fassa­den­türme in fünf je 33 Meter breite Elemente geglie­dert. Mit ihren fili­granen Stahl-Glas-Konstruk­tionen lassen sie auffal­lend viel Tages­licht in die Halle strömen.

Decken

Dass es in der impo­santen Bade­welt Rulan­tica über­ra­schend ruhig ist, liegt zum einen an den vielen Felsen und Dekor­ele­menten, zum anderen an den in der Decke verbauten Trold­tekt-Akus­tik­platten.

Die feucht­raum­ge­eig­neten Platten, die aus den zu 100 Prozent natür­li­chen Baustoffen Holz und Zement gefer­tigt wurden, zeichnen sich unter anderem durch ausge­zeich­nete schall­ab­sor­bie­rende Eigen­schaften aus. Die Akus­tik­platten wurden auch im stark frequen­tierten Foyer und im Bereich der Umklei­de­räume instal­liert.

Wir waren das.

Projekt­daten

Archi­tekt

pbr
Planungs­büro Rohling AG
Haupt­sitz Osna­brück
Albert-Einstein-Straße 2
D – 49076 Osna­brück

Decken

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Bauherr

Europa-Park Frei­zeit und Fami­li­en­park Mack KG
Europa-Park-Straße 2
D ‑77977 Rust

Standort

Rulan­tica
Roland-Mack-Ring 1
D – 77977 Rust

Eröff­nung

2019

Autor

Olaf Wiechers, Archi­tekt
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

© David Franck

Photos

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Hallenbad Gensingen

Altes Bad, neue Farben

Das Hallenbad Gensingen

Adver­to­rial

 

 

Situa­tion

Rund 30.000 Besu­cher kommen jähr­lich ins Hallenbad Gensingen, um ihre Bahnen zu ziehen, schwimmen zu lernen oder in der Sauna zu entspannen.

Damit das auch in Zukunft so bleiben kann, hat die kleine Gemeinde zwischen Mainz und Bad Kreuz­nach in Rhein­land-Pfalz jetzt knapp drei Millionen Euro in die umfang­reiche Moder­ni­sie­rung und Sanie­rung ihres in die Jahre gekom­menen Bades inves­tiert.

Geschichte

Das 1972/1974 erbaute Hallenbad Gensingen wurde als Beton­kon­struk­tion errichtet. In den 1990er Jahren wurden die Wasch­be­ton­fas­saden mit einer zusätz­li­chen Wärme­däm­mung und Trapez­ble­chen versehen.

Neben der Erneue­rung von Fens­tern und Türen, der elek­tri­schen Anlagen und der Wasser­ver­sor­gung wurden nun unter anderem auch die Sani­tär­an­lagen an die aktu­ellen tech­ni­schen und hygie­ni­schen Stan­dards ange­passt.

Maßnahmen

Durch eine neue Auftei­lung ist es hier gelungen, den Bade­gästen mehr Privat­sphäre zu ermög­li­chen. Neu entstanden ist außerdem ein sepa­rater Umklei­de­be­reich für Menschen mit Behin­de­rung inklu­sive Trep­pen­lift in die Schwimm­halle.

Die größte Heraus­for­de­rung war die Erneue­rung der veral­teten Lüftungs­an­lage, die durch eine platz­op­ti­mierte, aufge­stän­derte Tech­nik­zen­trale ersetzt wurde.

Gestal­tung

Doch nicht nur funk­tional, sondern auch gestal­te­risch punktet das Hallenbad Gensingen nach der Rund­um­sa­nie­rung. Für die Fliesen- und Decken­ge­stal­tung haben die Planer von BZM Archi­tekten aus Wies­baden ein neues Farb­kon­zept erar­beitet, das sich von den Umkleiden über den Sani­tär­be­reich bis in die Schwimm­halle erstreckt.

Passend dazu fügen sich die farbigen, aus den nach­hal­tigen Baustoffen Holz und Zement herge­stellten Trold­tekt Akus­tik­platten an der abge­hängten Decke perfekt in das Gesamt­kon­zept ein. Warme Farb­töne in Gelb, Rot und Braun, die sich auch teil­weise wellen­förmig ange­ordnet an den Wänden wieder­finden, tragen zur Wohl­fühl­at­mo­sphäre bei.

Wir waren das.

Projekt­daten

Archi­tekt

BZM ARCHITEKTEN
Matthias Marhöfer
Sommer­straße 3
D – 65197 Wies­baden

Decken

Trold­tekt GmbH
Frie­senweg 4 · Haus 12
D – 22763 Hamburg

Bauherr

VG Sprend­lingen-Gensingen
Elisa­be­then­straße 1
D – 55576 Sprend­lingen

Standort

Hallenbad Gensingen
Am Hallenbad
D – 55457 Gensingen

Eröff­nung

2020

Foto­graf

Olaf Wiechers, Archi­tekt
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

Autor

Olaf Wiechers, Archi­tekt
Büro für Archi­tektur  +  Medi­en­dienst­leis­tungen
Klaus-Groth-Str. 1
D – 21629 Neu Wulmstorf

© Olaf Wiechers, Archi­tekt

Photos

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Vitalbad Kusel

Das hat nicht jeder

Vitalbad Kusel

 

 

 

Situa­tion

Das Vitalbad Kusel ist das Ergebnis der drei Jahre währenden Sanie­rung des Bade- und Frei­zeit­parks Vitalbad. Es wurde im Juli 2020 eröffnet.

4a Archi­tekten machten aus der bestehenden Bade­land­schaft ein wirt­schaft­li­ches und nutzer­freund­li­ches Kombibad auf dem aktu­ellen Stand der Technik – und dies dank und mit attrak­tiver Archi­tektur.

Lage

Der Bade- und Frei­zeit­park Vitalbad liegt am Orts­rand der beschau­li­chen Kreis­stadt Kusel (5.400 Einwohner) und ist land­schaft­lich sehr schön in die Natur­re­gion Pfälzer Berg­land einge­bettet.

Das alte Bad war in Hallenbad und Freibad unter­teilt. Dies war einer der Gründe für unwirt­schaft­lich große Wasser­flä­chen, unnö­tige Verkehrs­flä­chen und eine wenig kompakte Gebäu­de­form.

Konzept

Um zukünftig einen wirt­schaft­li­chen Bade­be­trieb zu gewähr­leisten, trafen 4a Archi­tekten zunächst einige grund­sätz­liche Entschei­dungen:

  1. Die Wasser­flä­chen wurden redu­ziert und in einem Kombibad zusam­men­ge­fasst.
  2. Die funk­tio­nalen und ener­ge­ti­schen Abläufe wurden opti­miert und in einem kompakten Baukörper gebün­delt.

Gewürzt wurde das Ganze mit einer Archi­tektur, die nach außen kommu­ni­kativ und einla­dend, nach innen farben­froh und selbst­ver­ständ­lich wirkt.

Rückbau

Zunächst wurde der Bestand nahezu voll­ständig rück­ge­baut. Erhalten blieb, neben dem Rutschen­turm, ledig­lich das Unter­ge­schoss, auf dem der Neubau errichtet wurde. Für die neuen tech­ni­schen Anlagen von Hallen- und Freibad musste dieses Geschoss baulich erwei­tert werden.

Dank dieser Maßnahmen konnten die Form und Geome­trie des Schwimmer- und des Nicht­schwim­mer­be­ckens erhalten werden. Sie wurden neu gefliest. Die Sprung­an­lage wurde ausge­tauscht.

Gebäu­de­form

Aus funk­tio­nalen und wirt­schaft­li­chen Gründen war es den Planern wichtig, die Gebäu­de­form möglichst kompakt zu gestalten. So wurden die Decken­höhen an die Nutzung ange­passt: In den Neben­räumen ist die Raum­höhe im Vergleich zur Bade­halle nied­riger, im Sprung­be­reich ist das Dach deut­lich höher.

Eine abge­hängte Decke aus Holz­wolle-Leicht­bau­platten sorgt für eine gute Akustik im Gebäude und verleiht dem Innen­raum eine eigene und heitere Atmo­sphäre.

Trag­werk und Fassade

Zudem wurde die Fassade nach außen versetzt. Die Stützen des Stahl­trag­werks liegen nun im Gebäude. Damit entfällt die ener­ge­tisch nach­tei­lige Durch­drin­gung der Gebäu­de­hülle. Darüber hinaus werden zusätz­liche Flächen gewonnen.

Das neue Trag­werk wird von einer Stahl­rah­men­kon­struk­tion aus geschweißten Doppel-T-Stahl­trä­gern gebildet, die über die gesamte Gebäu­de­breite spannt.

Erschlie­ßung

Der Eingang zum Vitalbad Kusel befindet sich im Süden des Gebäudes. Der Dach­über­stand der verglasten Eingangs­fas­sade schützt die ankom­menden Besu­cher. Im trans­pa­rent und farben­froh gestal­teten Foyer haben die Gäste bereits Sicht­kon­takt ins Innere des Bades. Von hier aus gelangen sie durch die Umkleiden und sani­tären Anlagen in die Bade­halle.

Baulich formen diese Neben­räume drei Kuben mit abge­run­deten Ecken. Dazwi­schen liegen Durch­gänge mit Blick­achsen in Rich­tung Bade­halle.

Farben

Das Vitalbad Kusel besticht durch seine farben­frohe Gestal­tung. Sie zieht sich durch das gesamte Gebäude. Insbe­son­dere die markante Decken­ge­stal­tung verleiht dem Bad eine eigene Iden­tität und heitere Atmo­sphäre.

Im Kontrast dazu wurden die Wand- und Boden­flä­chen in ruhigen, dunklen Farb­tönen gestaltet.

Frei­bad­be­reich

Der Frei­bad­be­reich mit seinen Neben­ge­bäuden und Liege­wiesen setzt das Vitalbad Kusel nach Süden hin fort.

Im Sinne eines wirt­schaft­li­cheren Bade­be­triebs wurden hier die Wasser­flä­chen redu­ziert. Ein Nicht­schwim­mer­be­cken entfällt, das neue Schwim­mer­be­cken ist mit vier Bahnen kleiner als zuvor.

Neubauten

Im Gegenzug konnte das Frei­zeit­be­cken nach der Sanie­rung von Becken­kopf und ‑umgang erhalten werden. Für die jüngeren Bade­gäste wurden ein neues Kinder­au­ßen­be­cken und ein Matsch­platz ange­legt.

Hinzu kam auch ein neues Umklei­de­ge­bäude, das als Kalt­ge­bäude errichtet wurde. Der Kiosk zwischen Schwim­mer­be­cken und Rutschen­an­lage blieb im Bestand erhalten.

Fazit

Bei der Sanie­rung des Vitalbad Kusel wurden 30% der Wasser­fläche einge­spart. Gleich­zeitig wurde die Attrak­ti­vität des Bades erhöht. Wie geht sowas?

4a schufen bei über­sicht­li­chem Budget zusätz­liche Ange­bote mit neuem Kinder­be­reich, Warm­spru­del­be­cken und erwei­terten Aufent­halts- und Liege­flä­chen. Hallen- und Freibad bilden nun funk­tional und gestal­te­risch eine Einheit. Dank der gelas­senen und gleich­zeitig mutigen Archi­tektur wirkt das Ganze eben nicht „nur“ kompakt, sondern auch einla­dend und selbst­be­wusst.

Es dürfte in Deutsch­land kaum eine zweite Stadt mit gerade mal 5.000 Einwoh­nern geben, die ein solch attrak­tives Bad bewirt­schaften darf.

Und kann.

Wir waren das.

Projekt­daten

Archi­tekt

4a Archi­tekten GmbH
Hall­straße 25
D – 70376 Stutt­gart

Team

Ernst Ulrich Till­manns
Torsten Hannig, Jonas Straß, Joanna Lack­or­zynska, Charlie Lang, Alena Zgor­skaya
Sylvia Gmelin

Bauherr

Vitalbad Pfälzer Berg­land GmbH

Standort

Vitalbad Kusel
Trierer Straße 194
D – 66869 Kusel

Decken

Trold­tekt® Akus­tik­platten

Fliesen

Agrob Buchtal

Foto­graf

David Matthiessen, Stutt­gart

Autor

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

© David Matthiessen

Photos

Der Entwurf

Pläne

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Adresse
More Sports Media
Am Weit­kamp 17
D‑44795 Bochum

Telefon
+49 234 5466 0374
+49 172 4736 332

Alte Bade­an­stalt

Wild thing

Die „Alte Bade­an­stalt“ in Essen

Schom­burg

Situa­tion

Die wilden 1920er waren nicht nur in Berlin Jahre des Aufbruchs und der Lebens­freude. Trotz der Schatten der Wirt­schafts­krisen und der poli­ti­schen Radi­ka­li­sie­rung bedeu­tete diese Zeit beson­ders für das Ruhr­ge­biet einen massiven Entwick­lungs­schub. Im bevöl­ke­rungs­reichsten Teil Deutsch­lands entstanden neue Wohnungen für viele tausend zuge­zo­gene Arbeits­kräfte – und öffent­liche Schwimm­bäder.

Eins davon ist die „Alte Bade­an­stalt“, heute als Hallenbad Alten­essen bekannt. Dieses histo­risch bedeu­tende Bad wurde gerade umfas­send reno­viert. 

Die Planung stammt vom Plan­team Ruhr aus Gelsen­kir­chen.

Ernst Bode

Die Alte Bade­an­stalt entstand 1928. Geplant wurde der Bau von Ernst Bode, der gleich­zeitig Baude­zer­nent war.  Ernst Bode gehörte zum Kreis des bekannten Tradi­tio­na­listen Paul Bonatz. Er prägte das Stadt­bild des modernen Essen durch weitere Bauten wie das berühmte „Glück­auf­haus“ oder das Verlags­haus Baedeker. Die Alte Bade­an­stalt jedoch gilt unter Kennern als Kleinod.

Bode wurde nach der Macht­er­grei­fung durch die Natio­nal­so­zia­listen aus dem Amt gedrängt.

Gute Lage

Am 1. Juni 1930 begann der offi­zi­elle Schwimm­be­trieb, der bis auf eine Unter­bre­chung im zweiten Welt­krieg bis heute unter­bre­chungs­frei läuft. Die Alte Bade­an­stalt liegt sehr zentral und bietet einen U‑Bahn-Anschluss direkt vor der Haustür.

Auch deshalb ist das Bad trotz seines Alters und seiner kompakten Größe bei den Esse­nern nach wie vor sehr beliebt.

Umbauten

Im Jahr 1962 wurde die Alte Bade­an­stalt zum ersten und für lange Zeit letzten Mal umge­baut.

Bei der die im Jahr 2018 abge­schlos­senen Sanie­rung wurden die über die Jahre verbli­chenen Fliesen durch neue, weiß geflieste Wände mit einem frischen Akzent (Minze) ersetzt. Statt der inzwi­schen reich­lich trüb gewor­denen Funzeln strahlen jetzt moderne LED-Bänder.

Die Sanie­rung beschränkte sich aber nicht auf kosme­ti­sche Arbeiten: Ein guter Teil der Reno­vie­rungs­kosten in Höhe von circa 1,2 Millionen Euro wurde in nicht sicht­bare, wenn auch nicht weniger wich­tige Dinge inves­tiert.

Baustelle

Während der gesamten Bauphase setzten das Planungs­büro „Plan­team Ruhr Sport und Bäderbau“ und die ausfüh­rende Firma „Fliesen Lepping“ auf die Spezi­al­pro­dukte des Detmolder Baustoff­spe­zia­listen Schom­burg.

In alten Bädern weiß man nie, was einen erwartet – so auch hier. Kaum hatten die Arbeiter die kera­mi­schen Beläge an den Wänden des Becken­um­gangs entfernt, stießen sie auf ein schwarzes, an Bitumen erin­nerndes Mate­rial. Dieser Anstrich konnte nicht entfernt werden – das Mauer­werk wäre mit zerstört worden. Eine Verbin­dung mit mine­ra­li­schem Mörtel wie Putz war unmög­lich, so dass die gesamten Wände des Becken­um­gangs komplett verkleidet werden mussten. Zum Einsatz kam eine schnelle und sichere Hybrid-Abdich­tung.

Schla­cke­beton

Am Boden des Schwimm­be­ckens stießen die Fach­leute auf ein schwarzes Mate­rial, und darunter auf eine weitere sehr porige Schicht. Schnell war klar, dass es sich um Schla­cke­beton handelte, der bei früheren Arbeiten als Füll­beton einge­setzt wurde. Nach Prüfung des Unter­grunds wurde ein Zement­ver­bun­de­strich als Ausgleich­schicht aufge­bracht – eine sichere und nach­hal­tige Lösung.

Die unebenen Becken­wände glichen die Sanierer mit einem wasser­un­durch­läs­sigen Beton­er­satz­mörtel aus – hier in einer seiner vielen Rollen als Schwimm­bad­putz.

Bewe­gungs­fugen und mehr

Bei der Bewe­gungs­fuge wurde es noch einmal knifflig. Sie schwankte über die gesamte Breite zwischen fünf und acht Zenti­me­tern. Die Fuge verläuft genau zwischen der Über­lauf­rinne, in diesem Fall einer so genannten Wies­ba­dener Rinne, und der Boden­platte des Becken­um­gangs. Nach Maßgabe des Stati­kers wurde diese Fuge auf einheit­liche zwei Zenti­meter mit einem wasser­un­durch­läs­sigen Beton­er­satz­mörtel verrin­gert.

Für weitere Anwen­dungen wie Einbau­teile, Bewe­gungs­fugen, Wand­ab­schluss­fugen kamen verschie­dene Dicht­bänder und Dicht­man­schetten zum Einsatz, die mit dem Abdich­tungs­system einge­ar­beitet worden sind. Alle kera­mi­schen Beläge wurden mit einem zemen­tären Fugen­mörtel mit hoher Abrieb­fes­tig­keit verfugt. Die notwen­dige Eben­flä­chig­keit der Becken­wände wurde mit einem wasser­un­durch­läs­sigen Beton­er­satz­mörtel herge­stellt.

Fertig

Alles hat sehr gut geklappt.

Im Oktober 2017 wurde das 550.000 Liter Wasser fassende und 25 Meter lange Becken zum ersten Mal probe­ge­flutet und dann zehn Tage lang mit Erfolg auf Dich­tig­keit getestet. Am 17. Februar 2018 wurde die Alte Bade­an­stalt dann in neuer Pracht wieder geöffnet. Die verant­wort­li­chen Betreiber sind rundum zufrieden: „Damit haben wir für die nächsten 40 bis 50 Jahre Ruhe.“

Nun die Alte Bade­an­stalt weit mehr als ein Schwimmbad. Als Sport- und Gesund­heits­zen­trum Alten­essen e.V. bietet es die gesamte Band­breite an Fitness, Reha­sport und Well­ness.

Wir waren das.

Die Projekt­daten

Archi­tekt

Plan­team Ruhr
Archi­tekt Rein­hard Eule
Rhein­el­be­straße  51
D – 45886  Gelsen­kir­chen  

Bauherr

SBE Sport- und Bäder­be­triebe Essen
Porsche­platz, Rathaus
D – 45127 Essen

Nutzer

Sport- und Gesund­heits­zen­trum Alten­essen e.V.

Bauwerks­ab­dich­tung

SCHOMBURG GmbH
Aquaf­in­straße 2–8
D‑32760 Detmold

Eröff­nung

2018

Foto­graf

Jochen Stüber
Plan­team Ruhr (alt)

Autor

Marcus Kuczer
Leiter des Objekt­ma­nage­ments bei Schom­burg

Standort

Sport– und Gesund­heits­zen­trum Alten­essen e.V.
Alten­es­sener Strasse 393
D – 45326 Essen

Fotos & Pläne

Video

Unser Blog

SOAK

SOAK

Warum sind Schwimm­bäder die unter­schätz­testen öffent­li­chen Räume unserer Städte?

Unser News­letter