Unidad Depor­tiva Zana­tepec

Unidad Depor­tiva Zana­tepec

Sport und Musik

 

 

AIDIA Studio

Das Unidad Depor­tiva Zana­tepec ist ein modernes Sport­zen­trum in der Gemeinde Santo Domingo Zana­tepec, Oaxaca, Mexiko. Es wurde 2024 in land­schaft­lich reiz­voller Umge­bung eröffnet.

AIDIA Studio

Mango­plan­tagen

Das Unidad Depor­tiva Zana­tepec ist ein modernes Sport­zen­trum in der Gemeinde Santo Domingo Zana­tepec, Oaxaca, Mexiko. Es wurde 2024 in land­schaft­lich reiz­voller Umge­bung, umgeben von Mango­plan­tagen und den Bergen der Sierra Madre de Chiapas, eröffnet.

Vor der Sanie­rung verfügte der lokale Fußball­verein ledig­lich über zwei Spiel­felder in beschei­denem Zustand. Einrich­tungen wie Tribünen, Umklei­de­räume und sani­täre Anlagen fehlten völlig. Die Moder­ni­sie­rung umfasste daher vor allem den Bau eines Tribü­nen­ge­bäudes mit Neben­räumen, einer Cafe­teria und öffent­li­chen Toiletten. Auffällig ist das modu­lare Metall­dach aus hyper­bo­li­schen Para­bo­lo­iden, unter dem 400 Menschen Schutz vor Regen oder Sonne finden.

Neben der Tribüne und neuen Spiel­fel­dern entstand eine 400-m-Rund­lauf­bahn. Außerdem gibt es nun einen km langen Rundweg für Sportler und Spazier­gänger. Diese Erwei­te­rungen machen das Unidad Depor­tiva Zana­tepec zu einem multi­funk­tio­nalen Zentrum für Sport- Frei­zeit­ak­ti­vi­täten.

Entworfen von AIDIA Studio und geför­dert durch SEDATU, erstreckt sich die Anlage über eine Fläche von 58.500 m² und umfasst eine bebauten Bereich von knapp 7.000 m².

Mate­ria­lien

Die Inte­gra­tion der Sport­an­lage in die Land­schaft war ein zentrales Anliegen des Entwurfs, was sich auch in der Wahl der Mate­ria­lien und der offenen, luftigen Archi­tektur wider­spie­gelt.

So ist die moderne und eigen­stän­dige Gestalt des Unidad Depor­tiva Zana­tepec gekenn­zeichnet durch den Kontrast zwischen der massiven Basis aus pigmen­tiertem Beton und der leichten Metall­struktur, welche das Dach trägt. Die Parota-Holz­de­tails in den Gitter­struk­turen und den schwenk­baren Türen des Arka­den­be­reichs tragen zur Verbin­dung von tradi­tio­neller und moderner Bauweise bei.

Der Zugang zur Tribüne erfolgt über eine zentrale Treppe und seit­liche Rampen, die den barrie­re­freien Zugang für Roll­stuhl­fahrer ermög­li­chen. Unter­halb der Tribüne bietet eine über­dachte Arkade Schutz vor der inten­siven Sonne der Region. Hier befinden sich auch die Cafe­teria und die sani­tären Anlagen für die Zuschauer.

Meeting Place

Das Unidad Depor­tiva Zana­tepec dient der lokalen Fußball­liga als Heim­stätte und fördert den Brei­ten­sport in der Region, auch als Austra­gungsort für Leicht­ath­letik-Wett­kämpfe und Trai­nings­ein­heiten. Das führt zu einer stär­keren Vernet­zung der sport­li­chen Akti­vi­täten in der Region.

Das Projekt bietet nicht nur Raum für sport­liche Akti­vi­täten, sondern fungiert auch als sozialer Treff­punkt der 10.000 Einwohner großen Gemeinde – auch wegen der neuen Calis­the­nics-Anlage und dem Kinder­spiel­platz.

Auch Nach­hal­tig­keit spielte bei Planung und Bau des Unidad Depor­tiva Zana­tepec eine wich­tige Rolle. Die lang­le­bigen Mate­ria­lien, wie der pigmen­tierte Beton und die leichten Metall­struk­turen, erfor­dern wenig Wartung und sind wider­stands­fähig gegen die klima­ti­schen Bedin­gungen der Region. Dies trägt zu einer ressour­cen­scho­nenden und lang­fris­tigen Nutzung der Anlage bei.

Das alles stärkt das Gemein­schafts­ge­fühl in Santo Domingo Zana­tepec und trägt zur allge­meinen Gesund­heit und Lebens­qua­lität bei.

Sport und Archi­tektur können das.

Projekt­daten

Archi­tekt

AIDIA STUDIO

Rolando Rodri­guez-Leal, Natalia Wrzask, Jose Luis Mulás, Nitze Magaña, Ernesto Pinto, Aran­zazu Sánchez, Cecilia Simón, Rodrigo Wulf

Bauherr

SEDATU

Eröff­nung

2024

Adresse

Unidad Depor­tiva Zana­tepec
Nacional 3, 3ra
70160 Santo Domingo Zana­tepec
Oax
Mexiko

Fotos

AIDIA STUDIO

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Sport­zen­trum Trumpf

Das Sport­zen­trum Trumpf in Ditzingen

Sport ist Trumpf

 

 

Barkow Leib­inger

Das Sport­zen­trum Trumpf: Sport auf dem Dach ist immer eine gute Idee. Beson­ders, wenn woan­ders kein Platz mehr ist.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

A81

Das Sport­zen­trum Trumpf von den Berliner Archi­tekten Barkow Leib­inger stellt nicht nur archi­tek­to­nisch, sondern auch funk­tional ein beein­dru­ckendes Beispiel für moderne Unter­neh­mens- und nach­hal­tige Sport­ar­chi­tektur dar.

Das Gelände der Firma Trumpf in Ditzingen bei Stutt­gart, direkt an der A81, ist seit den späten 1960er-Jahren zu einem hoch­mo­dernen Inno­va­tions- und Indus­trie­campus heran gewachsen, der heute neben Produk­tion und Verwal­tung auch ein Ausbil­dungs­zen­trum und mehr umfasst.

30 Meter

Für weitere Initia­tiven war auf dem Grund­stück eigent­lich kein Platz mehr. Daher entstand das 7.400 m² große Sport­zen­trum Trumpf in einer Höhe von etwa 30 Metern, auf dem Dach eines bestehenden Logis­tik­zen­trums – und bietet ganz nebenbei eine tolle Aussicht über das Firmen­ge­lände und die Umge­bung.

Der Baukörper ist klar geglie­dert und in zwei gleich große Bereiche unter­teilt. Im vorderen Teil des Gebäudes befinden sich voll ausge­stat­tete Fitness­räume mit den neuesten Geräten. Ergänzt wird das Angebot durch Räume für Yoga, Pilates und andere Fitness­kurse, die in einer hellen und freund­li­chen Atmo­sphäre statt­finden.

 

Sport­halle

Ein groß­zü­giges Foyer sowie Umklei­de­räume mit Duschen und Schließ­fä­chern runden diesen Bereich ab und bieten den Mitar­bei­tern ein wahr­lich komfor­ta­bles Umfeld für sport­liche Akti­vi­täten.

Der hintere Bereich des Zentrums beher­bergt eine Drei­feld­sport­halle, die den Trumpf-Betriebs­sport­gruppen zur Verfü­gung steht. Die Halle ist groß­zügig dimen­sio­niert und kann für verschie­dene Sport­arten wie Basket­ball, Volley­ball, Badminton oder Hallen­fuß­ball genutzt werden. Dank der flexi­blen Raum­ge­stal­tung sind auch Veran­stal­tungen und Turniere problemlos möglich.

Erschlossen wird das Ganze über eine offene Außen­treppe, die gleich­zeitig Teil des Fitness-Parcours ist. Die nicht ganz so ambi­tio­nierten bringt ein Aufzug nach oben.

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Holz

Um den stei­genden Anfor­de­rungen an Ener­gie­ef­fi­zienz und Nach­hal­tig­keit gerecht zu werden, wurde das Sport­zen­trum Trumpf in Holz­bau­weise und mit weiteren umwelt­freund­li­chen Mate­ria­lien errichtet.

Das Trag­werk aus Fich­ten­holz-Leim­bin­dern ermög­licht in der Sport­halle Spann­weiten von bis zu 23,5 m. Die Vergla­sung der Südfas­sade bietet nicht nur Schutz vor Lärm, sondern sorgt durch Sonnen­schutz­ele­mente auch für eine ange­nehme Raum­tem­pe­ratur, selbst an heißen Sommer­tagen. Das Ergebnis ist viel Tages­licht und eine helle, freund­liche Atmo­sphäre. Ledig­lich die nörd­liche Fassade wurde mit licht­durch­läs­sigen Poly­car­bonat-Paneelen verkleidet.

kultur

Das Sport­zen­trum Trumpf auf dem Dach des Logis­tik­zen­trums ist also nicht nur ein Ort für sport­liche Betä­ti­gung; Seine bemer­kens­werte Archi­tektur und Funk­tio­na­lität spie­geln auch den hohen Anspruch des Unter­neh­mens an Inno­va­tion und Nach­hal­tig­keit wider.

Projekt­daten

Archi­tekt

Barkow Leib­inger
Frank Barkow | Regine Leib­inger
Schil­ler­straße 94
D – 10625 Berlin

Tobias Wenz, Alex­ander Lehmann, Andreas Moling,
Kevin Scheurer, Jasmin Sche­cken­bach, Ina
Reinecke, Annette Wagner

Bauherr

TRUMPF GmbH + Co. KG

Ihre Firma

Adresse, Link usw.

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Adresse
TRUMPF Laser- und System­technik GmbH
Diesel­straße 1
D – 71254 Ditzingen
Eröff­nung

2022

Fotos

David Franck

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Fran­zö­si­sche Schule Rangun

Tribüne der inter­na­tio­nalen fran­zö­si­schen Schule von Rangun

Bambus-Bruta­lismus

 

 

Blue Temple

Die Tribüne der inter­na­tio­nalen fran­zö­si­schen Schule von Rangun passt wunderbar in ihre Umge­bung, verwendet nach­hal­tige Mate­ria­lien und bietet bemer­kens­werte Details.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Bambus

Die inter­na­tio­nale fran­zö­si­sche Schule von Rangun (Lycée Fran­çais Inter­na­tional de Rangoun), der größten Stadt von Myanmar, verfügt über eine beacht­liche Anzahl an sport­li­chen Ange­boten, darunter auch ein Groß­spiel­feld.

Was bisher fehlte, war eine Über­da­chung der Zuschau­er­plätze, die nicht nur Schatten spendet und vor Regen schützt, sondern auch für Veran­stal­tungen am Abend geeignet ist.

Hier kamen die Planer von Blue Temple ins Spiel, und mit ihnen das wunder­bare Mate­rial Bambus.

Paral­laxen

Idee und Entwurf basieren auf mehreren Schlüs­sel­fak­toren des Stand­orts. Das Gesamtraster der Struktur wurde so ange­passt, dass das unge­hin­derte Fließen des Verkehrs, die Ausrich­tung auf die vorhan­denen Wege im Garten, die Form der Grün­flä­chen und die Zugäng­lich­keit gewähr­leistet ist.

Das Dach und sein Über­stand wurden so gestaltet, dass die Tribüne das ganze Jahr über optimal über­dacht ist. Da der der Struktur zuge­wie­sene Raum linear ist, bot sich hier die Gele­gen­heit, mit Paral­la­xen­ef­fekten zu spielen. Die beiden Säulen­reihen wurden so gegen­ein­ander verschoben, dass ein rauten­för­miges Raster entstand.

Neobru­ta­lismus

Nach den Worten der Planer wünschte die Schule eine Inter­ven­tion im Stile des „Bambus-Neobru­ta­lismus“, „eine wünschens­werte, passende Form für ein Sport­zen­trum“, weil sie die geome­tri­schen Formen der Spiel­li­nien akzen­tu­iert.

Die vorge­fer­tigten Stahl­fun­da­mente wurden speziell entworfen, um der Struktur ein Gefühl von Leich­tig­keit und Eleganz zu verleihen. Die Farben wurden sorg­fältig ausge­wählt, um den natür­li­chen Gelbton des Bodens zu betonen.

Brutal oder nicht: Die Tribüne der inter­na­tio­nalen fran­zö­si­schen Schule von Rangun passt wunderbar in ihre Umge­bung, verwendet nach­hal­tige Mate­ria­lien und bietet bemer­kens­werte Details.

Fotos

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Projekt­daten

Archi­tekt

Blue Temple
Raphaël Ascoli

Bauherr

Lycée Fran­çais Inter­na­tional de Rangoun

Eröff­nung

2024

Adresse

Lycée Fran­çais Inter­na­tional de Rangoun
6 Ou Yin St, Yangon
Myanmar

Fotos

Nyan Zay Htet

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Eco-Park Durres

Eco-Park Durres

Auf Müll gebaut

 

 

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Die Umwand­lung einer Müll­de­ponie in einen leben­digen öffent­li­chen Raum namens Eco-Park Durres zeigt, wie Archi­tektur und Umwelt­be­wusst­sein Hand in Hand gehen können.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Die Schöne aus Durres

Das Eco-Park Durres-Projekt von Casa­nova + Hernandez Archi­tects ist ein beein­dru­ckendes Beispiel für die Trans­for­ma­tion eines beträcht­li­chen Umwelt­pro­blems in einen Ort der Erho­lung und Bildung. Der Park befindet sich in an der alba­ni­schen Adria, erstreckt sich über eine Fläche von 14,4 Hektar und wurde im Jahr 2023 eröffnet. Durres ist mit 113.000 Einwoh­nern die zweit­größte Stadt Alba­niens.

Der Entwurf des Eco-Park Durres wurde von einem helle­nis­ti­schen Mosaik namens „Die Schöne aus Durres“ inspi­riert, vor allem von den geschwun­genen Linien des Kiesel­mo­saiks aus dem 4. Jahr­hun­dert.

Um die schwie­rige Ausgangs­lage zu verbes­sern, war nicht nur Umwelt­technik vonnöten, sondern auch eine gesell­schaft­liche Stra­tegie zur Schaf­fung von öffent­li­chen Frei­zeit­flä­chen und zur Förde­rung ökolo­gi­schen Bewusst­seins.

Die Müll­kippe von Durres

Der Eco-Park Durres verwan­delt eine konta­mi­nierte Müll­halde in einen sanierten Land­fill. Der besteht aus Hügeln, die aus verdich­tetem Abfall geformt und mit Vege­ta­tion bedeckt wurden. Diese Hügel sind künst­le­risch gestaltet und durch ein Netz­werk von gewun­denen Pfaden zugäng­lich, die das gesamte Gelände begehbar machen.

Der Park ist mit Frei­zeit­ein­rich­tungen und Sport­an­lagen ausge­stattet. Darunter befindet sich unter anderem die höchste Klet­ter­wand des Balkans. Hier könne auch inter­na­tio­nale Wett­be­werbe statt­finden.

Am Eingang des Parks steht ein Pavillon, der Einrich­tungen für den Park und eine Dauer­aus­stel­lung beher­bergt, um das ökolo­gi­sche Bewusst­sein der Besu­cher und Schulen zu fördern. Ein Netz­werk von neun thema­ti­schen Ökopa­vil­lons, das auf den Hügeln errichtet wird, thema­ti­siert die wich­tigsten Umwelt­pro­bleme Alba­niens und verstärkt die Bildungs­rolle des Parks.

Die Klet­ter­wand von Durres

Das Haupt­ma­te­rial für den Bau des Parks war der vor Ort gefun­dene Abfall. Der wurde bewegt, geformt und verdichtet, um eine künst­liche Land­schaft zu schaffen. Diese Land­schaft dient als Reini­gungs­ma­schine, die das Sicker­wasser filtert und Methan­gase elimi­niert.

Die Außen­wände des Pavil­lons sind aus Gabionen gebaut, die mit verschie­denen recy­celten Mate­ria­lien gefüllt wurden, die typi­scher­weise auf offenen Müll­halden zu finden sind.

Die Hügel­ober­flä­chen sind mit einer Geomem­bran und einer abschlie­ßenden Lehm­schicht bedeckt, die dann bepflanzt wurde. Die größte Hügel­struktur, welche die 30 Meter hohe Klet­ter­wand trägt, besteht aus wasser­dichten GRP-Paneelen, die auf einer verzinkten Stahl­struktur montiert sind.

Fotos

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Archi­tektur mit Umwelt­be­wus­stein

Das Projekt ist ein bemer­kens­wertes Beispiel für nach­hal­tige Sport­ar­chi­tektur und Land­schafts­ge­stal­tung. Durch die Umwand­lung eines ehemals mehr als proble­ma­ti­schen Geländes in einen leben­digen öffent­li­chen Raum zeigt der Eco-Park Durres, wie Archi­tektur und Umwelt­be­wusst­sein Hand in Hand gehen können, um nach­hal­tige und inspi­rie­rende Lösungen zu schaffen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Bauherr

Inte­grated Energy

Eröff­nung

2023

Adresse

Eco-Park Durres
Unnamed, Road
Durrës
Alba­nien

Fotos

Casa­nova + Hernandez Archi­tects

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Cloud 9 Sports Center

Cloud 9 Sports Center

Schau­fenster

 

 

MAD Archi­tects

Die Fassade des Cloud 9 Sports Center betont die urbane Umge­bung und verwan­delt das Sport­zen­trum in ein Schau­fenster des städ­ti­schen Lebens.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Shijiaz­huang

Shijiaz­huang ist eine chine­si­sche Stadt mit mehr als zehn Millionen Einwoh­nern, die ihre Wurzeln im Eisen­bahnbau hat und sich aktuell zur Dienst­leis­tungs­me­tro­pole verän­dert. Im Jahr 2018 begann die Stadt mit der Wieder­be­le­bung ihres zentralen Geschäfts­vier­tels.

Das von MAD Archi­tects entwor­fene Cloud 9 Sports Center befindet sich im nörd­li­chen Teil des Central Parks von Shijiaz­huang. Auf einer Fläche von rund 6.000 m² umfasst der Sport­kom­plex unter anderem ein Fitness­studio, Tennis­plätze (Innen und Außen) sowie Geschäfts­räume.  Umgeben von Wohn‑, Geschäfts- und Frei­zeit­ein­rich­tungen stellt der Central Park eine echte Berei­che­rung des städ­ti­schen Lebens dar.

Wolke

MAD fügen das Cloud 9 Sports Center behutsam in die Umge­bung ein. Der Komplex soll nicht nur als Sport­stätte dienen, sondern auch als Erwei­te­rung des Parks. Das weiche und flie­ßende Äußere des Gebäudes wird in ein trans­lu­zentes Membr­an­ma­te­rial gehüllt, das eine leuch­tende “Wolke” erzeugt, in der sich die natür­liche Umge­bung wider­spie­gelt.

Öffent­liche Bereiche, Außen­plätze und Grün­flä­chen werden sorg­fältig um das Gebäude herum ange­ordnet und in den Park inte­griert, um den Zugang der Gemein­schaft zu verbes­sern.

Zirku­la­tion

Bei der Planung des Cloud 9 Sports Center wurde von Beginn an Wert darauf gelegt, die gewünschte Funk­tio­na­lität in Einklang mit Umwelt­ver­träg­lich­keit zu bringen. Kühl­türme in der zweiten Etage lösen die Probleme der unter­ir­di­schen Belüf­tung, opti­mieren die Luft­zir­ku­la­tion und machen fast 5.200 m³ Fläche für die Erho­lung frei.

Darüber hinaus erstreckt sich das Dach der ersten Etage in Rich­tung des Parks und wird mit Grün­pflanzen bedeckt, um den Baukörper mit der Umge­bung zu verschmelzen.

Urba­nität

Die Außen­haut der oberen Stock­werke besteht aus ETFE-Membranen mit einer Metall­be­schich­tung. In Anbe­tracht der Auswir­kungen des Gebäudes auf den umlie­genden Park reflek­tiert diese Membran die Umge­bung und trägt dazu bei, das Volumen des Gebäudes zu verbergen und die visu­elle Beein­träch­ti­gung durch den Kühl­turm zu mindern.

Die Fassade des Gebäudes betont die urbane Umge­bung und die Akti­vi­täten der Besu­cher und verwan­delt das Sport­zen­trum in ein leben­diges Schau­fenster des städ­ti­schen Lebens.

360°

Der Fitness­raum im obersten Stock­werk verfügt über eine voll­ständig trans­pa­rente Glas­fas­sade, die den Trai­nie­renden einen 360°-Blick auf die Stadt und die natür­liche Umge­bung bietet.

Die Tennis­halle ist mit einer unter­ir­di­schen Geschäfts­straße und der U‑Bahn verbunden und profi­tiert von einer trans­pa­renten Glas­fas­sade, durch die natür­li­ches Licht in den Raum fällt.

2025

Das Cloud 9 Sports Center beein­druckt durch den grünen Hang und die Platt­form im zweiten Stock, die als Puffer zwischen dem Sport­zen­trum und der Stadt dienen. Eine kreis­för­mige Lauf­bahn verbindet das Gebäude mit dem Park, den Außen­plätzen, Terrassen und Aussichts­platt­formen.

Die Fertig­stel­lung ist für das Jahr 2025 vorge­sehen.

Projekt­daten

Archi­tekt

MAD Archi­tects

Ma Yansong, Dang Qun, Yosuke Hayano, Li Jian, Guo Xuan, Pan Siyi, Miao Fangyi, Lai Hanz­hang, Deng Wei, Qiao Xuan­tong, Faye Wong, Wang Lei, Li Cunhao

Bauherr

Shijiaz­huang Central Busi­ness District Deve­lo­p­ment Co., Ltd.

Eröff­nung

2025

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Stade Pierre-Paul Bernard

Stade Pierre-Paul Bernard

Passt 

 

 

K ARCHITECTURES

Das Stade Pierre-Paul Bernard ist ein sehr schönes Beispiel für die profes­sio­nelle Sanie­rung und Erwei­te­rung eines Sport­zen­trums im Einklang mit der umge­benden Land­schaft.

The Couch by MVRDV Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Umge­bung

Das Stade Pierre-Paul Bernard in der fran­zö­si­schen Stadt Talence (45.000 Einwohner) stammt aus dem Jahr 1976 und liegt in der wunderbar grünen Umge­bung des Bois de Thouars vor den Toren von Bordeaux. Das Stadion ist das Zentrum eines außer­ge­wöhn­li­chen, 40.000 m² großen Sport­zen­trums mit den Schwer­punkten Leicht­ath­letik und Fußball. Es beher­bergt natio­nale und inter­na­tio­nale Veran­stal­tungen vor mehr als 15.000 Zuschauern wie „Déca­star“, einen Event der IAAF World Athle­tics Combined Events Tour.

Im Jahr 2016 beauf­tragte die Verwal­tung der Metro­pol­re­gion Bordeaux das Archi­tek­tur­büro K ARCHITECTURES mit der Reno­vie­rung der Lauf­bahn und der Tribünen des Stadions sowie dem Bau eines angren­zenden neuen Sport­kom­plexes mit Sport­hallen, Dojo, Fitness­raum sowie Verwal­tungs- und Gemein­schafts­räumen.

Harmonie

Das Stade Pierre-Paul Bernard wurde reno­viert, ohne sein Aussehen zu verän­dern. Nur die Pfeiler und Fassaden, die zum Vorplatz hin liegen, erhielten eine dunkle Tönung, um die Harmonie zwischen dem Bestand und den neuen Gebäuden zu opti­mieren. Der Bauch des Gebäudes, in dem sich die Umklei­de­räume befinden, wurde komplett in sandigem Mono­chrom gestaltet.

Die Leich­tig­keit der Dächer mit ihren Über­ständen, das Einbe­ziehen des natür­li­chen Lichts und der Land­schaft sowie die Verwen­dung von Holz als bestim­menden archi­tek­to­ni­schem Mate­rial verbinden die neuen Hallen, das Stade Pierre-Paul Bernard und die sandigen Kiefern­wälder der Region, aus denen das Holz für den Bau stammt.

Scheune

Dank der gestaf­felten Baukörper und der mini­ma­lis­ti­schen Mate­ri­al­wahl fügt sich das Projekt sehr schön zwischen all den Bäumen ein. Die weit­läu­figen Hallen (eine davon hat eine 80-m-Lauf­bahn zu bieten) erin­nern in ihrem wohl­tu­enden Purismus eher an Scheunen als an hoch­tou­rigen Leis­tungs­sport.

Zu diesem gelas­senen Eindruck tragen auch die frag­men­tierten Volu­mina mit ihren Einschnitten bei, denn sie lassen trotz des umfang­rei­chen Raum­pro­gramms kein Gefühl von Masse aufkommen. Die Fassaden bestehen aus dunklen Holz­latten, als wären sie im Schatten des Blät­ter­dachs versunken. Die Dächer sind auf eine dünne, beschei­dene Platte redu­ziert.

Die Einfach­heit der Konstruk­tionen unter­streicht den ruhigen und redu­zierten Ansatz, der sich auf das Wesent­liche beschränkt. Den Athleten ermög­licht die Anlage bei aller profes­sio­nellen Ausstat­tung Ruhe und Konzen­tra­tion.

Fotos

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Die Lauf­bahn

Zur profes­sio­nellen Ausstat­tung gehört natür­lich auch die Wett­kampf­bahn im Stade Pierre-Paul Bernard selbst. Sie wurde auf acht Bahnen erwei­tert und mit dem Belag Rekortan PUR von Polytan ausge­stattet. Seine Struktur wurde in drei Schichten instal­liert und garan­tiert beste Bedin­gungen. Daher wurden auch sechs 80-m-Aufwärm­bahnen, eine Wurf­fläche und drei Sprung­flä­chen mit Rekortan PUR ausge­stattet.

Kein Wunder, dass die Anlage auch intensiv für die Vorbe­rei­tung auf die olym­pi­schen und para­lym­pi­schen Spiele im Sommer 2024 in Paris genutzt wird.

Projekt­daten

Archi­tekt

K Archi­tec­tures
9 Rue de la Pierre Levée
F – 75 011 Paris

Bauherr

Bordeaux Métro­pole

Eröff­nung

2023

Adresse

Stade Pierre-Paul Bernard
F – 23, 33400 Talence

Lauf­bahnen

Polytan
Gewer­be­ring 3
D – 86666 Burg­heim

Fotos

Guil­laume Amat photo­gra­phies

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Dong’an Lake Sports Park

Dong’an Lake Sports Park

Lamellen auf Hoch­glanz

Ein Ensemble aus drei neuen Sport- und Frei­zeit­ge­bäuden: der Austra­gungsort für die FISU World Univer­sity Games 2023.

Das neue Sport­zen­trum wird zum Herz­stück des Dong‘an New Town – einem am Wasser gele­genen Areal östlich des Stadt­zen­trums.

von Gerkan, Marg und Partner (gmp) haben mit dem Dong’an Lake Sports Park in der chine­si­schen Metro­pole Chengdu ein Ensemble aus drei neuen Sport- und Frei­zeit­ge­bäuden fertig­ge­stellt. Es wird der Austra­gungsort für die kommenden FISU World Univer­sity Games sein.

Chengdu liegt im Süden Chinas und hat knapp 21 Millionen Einwohner, die World Univer­sity Games sind bei uns als Univer­siade bekannt. Sie findet alle zwei Jahre statt, im Jahr 2025 in Nord­rhein-West­falen.

Das neue Sport­zen­trum wird zum Herz­stück des Dong‘an New Town – einem am Wasser gele­genen Areal östlich des Stadt­zen­trums, im Herzen des Longquan-Distrikts.

Eine Sport­halle mit 18.000 Plätzen, eine Multi­funk­ti­ons­halle für Kultur, Frei­zeit und Brei­ten­sport sowie eine Schwimm­halle mit zwei 50-Meter-Becken, Sprung­turm und einem ange­glie­derten Fitness­kom­plex grup­pieren sich um einen zentralen Platz.

gmp hatten 2018 den Wett­be­werb gewonnen.

Archi­tekt

gmp

Mein­hard von Gerkan, Stephan Schütz, Stephan Rewolle
Sui Jinying , Wu Di, Lin Wei, Wang Zheng
Huang Han, Li Ran, Ma Yuan, Wang Yan, Zhai Cheng­cheng, Jan Peter Deml, Yang Feng, Yuan Tao, Maarten Harms, Muly­anto, Xia Jing, Zhu Shiyou

Bauherr

China Resources Land (Chengdu) Deve­lo­p­ment Co., Ltd.

Weithin sichtbar wird das Ensemble durch die lamel­len­ar­tigen Fassaden aus gefal­teten, silbern glän­zenden Alumi­nium-Elementen.

Die drei im Grund­riss quadra­ti­schen Gebäude sind durch einen gemein­samen Sockelbau mitein­ander verbunden, in dem sich zum offenen Hofbe­reich hin Indoor-Trai­nings­mög­lich­keiten für Basket­ball, Tisch­tennis und Badminton und außerdem Restau­rants, Retail und Park­plätze befinden.

Weithin sichtbar wird das Ensemble durch die lamel­len­ar­tigen Fassaden aus gefal­teten, silbern glän­zenden Alumi­nium-Elementen, die sich zur Fassa­den­mitte hin aufdrehen und die außen­lie­genden Flucht­trep­pen­häuser in Form und Farbe durch­scheinen lassen.

Jedes Gebäude erhält seinen eigenen Farb­code, der die Orien­tie­rung der Besucher:innen auf dem Gelände und im Inneren der Hallen erleich­tert. 

Die Lamel­len­struktur der Fassade setzt sich auf dem Dach in der Verklei­dung der tech­ni­schen Dach­auf­bauten als fünfte Fassade fort, so dass die Zeichen­haf­tig­keit des Ensem­bles auch von oben weithin sichtbar ist. 

Durch zurück­ge­setzte Fugen werden die Eingangs­zonen der einzelnen Baukörper markiert.

Standort

24 Xue Fu Lu Yi Duan, 24
Shuan­gliu, Chengdu, Sichuan
China, 610225

Eröff­nung

2023

Durch die versetzte Anord­nung seiner drei Bauten und zusammen mit dem angren­zenden Stadion schafft das Ensemble span­nungs­volle Innen- und Außen­räume.

Zwei große städ­ti­sche Verkehrs­achsen begrenzen das Grund­stück in nörd­li­cher und west­li­cher Rich­tung. Der Entwurf des Dong’an Lake Sports Park nimmt diese städ­te­bau­lich auf, indem die Besucher:innen von dort direkt auf das Gelände geleitet werden.

Gleich­zeitig schafft das Ensemble durch die versetzte Anord­nung seiner drei Bauten und zusammen mit dem angren­zenden Stadion span­nungs­volle Innen- und Außen­räume. Im ruhigen Innen­be­reich werden Räume für Begeg­nung und Bewe­gung geschaffen. Es entsteht eine viel­fäl­tige Nutzungs­mi­schung mit Trai­nings­mög­lich­keiten für Leis­tungs- und Brei­ten­sport und zugleich ein neuer Treff­punkt für den Longquan-Distrikt.

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gmp

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Nemzeti Atlé­tikai Központ

Nemzeti Atlé­tikai Központ in Buda­pest

Im Anschluss Pergola

Eine spek­ta­ku­läre Beson­der­heit ist, dass das Dach nach dem Event erhalten bleibt und in einen über­dachten öffent­li­chen Raum umge­wan­delt wird.

Das Stadion ist Teil eines gewal­tigen Plans zur Revi­ta­li­sie­rung eines ehema­ligen Indus­trie­ge­ländes – mit Stadion, Park, Brücke und Trai­nings­zen­trum.

Das Nemzeti Atlé­tikai Központ (Natio­nales Leicht­ath­le­tik­zen­trum) ist ein im Juni 2023 eröff­netes Stadion im Bezirk Feren­cváros im Süden der unga­ri­schen Haupt­stadt Buda­pest. Es wurde anläss­lich der Leicht­ath­letik-WM 2023 errichtet und bietet zunächst 40.000 Plätze. Nach der WM wird die Anlage an der Donau für die Nach­nut­zung auf 15.000 Plätze zurück­ge­baut.

Die Planung stammt von Napur archi­tect Kft Buda­pest, das Dach von Buro Happold und schlaich berger­mann partner (sbp).

Das Stadion ist Teil eines gewal­tigen Plans zur Revi­ta­li­sie­rung eines ehema­ligen Indus­trie­ge­ländes (Vituki). Dazu gehören neben dem Stadion ein Park, eine Brücke und ein neues Trai­nings­zen­trum, das über diese neue Brücke erreichbar ist.

Eine spek­ta­ku­läre Beson­der­heit ist, dass der Ober­rang mit seinen 25.000 Plätzen nach der Leicht­ath­letik-WM komplett abge­baut wird, das Dach aber voll­ständig erhalten bleibt – und in einen über­dachten öffent­li­chen Raum umge­wan­delt wird.

Archi­tekt

Napur Archi­tect Archi­tec­tural Office Ltd.

Bauherr

ÉKM

Lauf­bahnen & Equip­ment

Mondo

An Wochen­tagen werden hier eine Lauf­bahn, eine Roll­schuh­bahn, ein Street­workout, ein Trai­nings­be­reich und ein Street­food-Service zur Verfü­gung stehen.

Das Vermächtnis dieses Events dürfte also spek­ta­kulär werden: Das Nemzeti Atlé­tikai Központ bildet das Zentrum des neuen Parks im sanierten Indus­trie­ge­biet, inklu­sive des umlie­genden Donau­ufer­be­reichs.

Außerdem erhält Buda­pest einen neuen öffent­li­chen Sport- und Erho­lungs­park.

Das Stadion wurde in der Mitte des Parks errichtet. An Wochen­tagen werden hier anstelle des provi­so­ri­schen Ober­rangs eine über­dachte und beleuch­tete Lauf­bahn, eine Roll­schuh­bahn, ein Street­workout, ein Trai­nings­be­reich und ein Street­food-Service zur Verfü­gung stehen.

Das Dach besteht aus einer auf dem Spei­chen­rad­prinzip basie­renden Trag­kon­struk­tion aus Druck- und Zugringen, an denen am Dach­rand in den Kurven je zwei Video­lein­wände und Anzei­ge­ta­feln aufge­hängt wurden.

Unter den Tribünen befindet sich eine weitere Lauf­strecke, die zum Aufwärmen genutzt werden kann.

Alle Lauf­bahnen stammen von Mondo. MONDOTRACK WS™ besteht fast zur Hälfte aus Natur­kau­tschuk und schad­stoff­freien, recy­celten Mate­ria­lien. Damit erfüllt sie die strengsten Zerti­fi­zie­rungs­kri­te­rien für die Emis­sion flüch­tiger orga­ni­scher Verbin­dungen.

Neben den 14.000 m² Lauf­bahn stammt auch das sons­tige leicht­ath­le­ti­sche Equip­ment von Mondo – in Buda­pest erst­malig auf das Erschei­nungs­bild des Events abge­stimmt.

Standort

Natio­nales Leicht­ath­le­tik­zen­trum
Nemzeti Atlé­tikai Központ

Buda­pest
Hajóál­lomás u. 1
1095 Ungarn

Eröff­nung

2023

Die Dach­kon­struk­tion bildet zukünftig eine Art urbaner Pergola, während der Innen­raum mit seinen Sport­flä­chen als öffent­lich zugäng­li­cher, städ­ti­scher Raum am Ufer der Donau dienen wird.

Die Dach­kon­struk­tion bleibt nach den Wett­kämpfen erhalten, also auch die gesamte Beleuchtungs‑, Beschal­lungs- und Anzei­ge­ta­fel­an­lage. Damit wird es möglich sein, hier auch in Zukunft – unter Zuhil­fe­nahme mobiler Tribünen – große inter­na­tio­nale Events auszu­tragen.

Diese mobilen Tribünen im Ober­rang können bis zu 25.000 Plätze aufnehmen, denkbar sind aber auch gerin­gere Kapa­zi­täten. In jedem Fall werden diese tempo­rären Struk­turen nach zukünf­tigen Veran­stal­tungen wieder abge­baut, und die frei­wer­dende Fläche wird dem Brei­ten­sport zurück gegeben.

Die Dach­kon­struk­tion bildet dann eine Art urbaner Pergola, während der Innen­raum mit seinen Sport­flä­chen als öffent­lich zugäng­li­cher, städ­ti­scher Raum am Ufer der Donau und damit im Herzen von Buda­pest, dienen wird.

Die Leicht­ath­letik-Welt­meis­ter­schaften 2023 vom 19. bis zum 27. August werden die größte Sport-Veran­stal­tung sein, die jemals in Ungarn veran­staltet wurde.

Danach wird es eigent­lich noch span­nender.

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Johannes Bühl­be­cker
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Complexe sportif Saint-Laurent

Complexe sportif Saint-Laurent

Ganz schön kantig

Der skulp­tu­rale Charakter des Entwurfs schafft eine Verbin­dung zwischen Natur, Archi­tektur und urbanem Kontext. Und die funk­tio­niert.

Die Archi­tekten entwarfen zwei ausge­spro­chen kantige Baukörper. Der eine ist pris­ma­tisch, weiß und durch­sichtig, der andere dunkler und hori­zontal gestreckt. 

Der Complexe sportif Saint-Laurent in Mont­real wurde von Saucier + Perrotte Archi­tectes gemeinsam mit HCMA entworfen und befindet sich neben einer Schule (Ecoel Émile Legault) und einer Sport­halle (Raymond Bourque Arena).

Da beide Gebäude hori­zontal ausge­richtet und neutral im Charakter sind, war es für die Planer Saucier + Perrotte Archi­tectes und HCMA wichtig, mit dem neuen Komplex zum nörd­lich angrenzen Park (Parque Marcel Laurin) und dem geplanten grünen Band entlang des Boule­vards Thimens herzu­stellen.

Daher entwarfen die Archi­tekten zwei ausge­spro­chen kantige Baukörper.

Der eine ist pris­ma­tisch, weiß und durch­sichtig, der andere dunkler und hori­zontal gestreckt. Beide nehmen natür­lich die spezi­fi­schen Funk­tionen des Projekts auf, dienen aber gleich­zeitig als deut­lich sicht­bares Signal für den Über­gang zum dahinter liegenden Park. Die beiden Volu­mina scheinen zu schweben und erin­nern an den dyna­mi­schen Charakter der Akti­vi­täten im Inneren.

Archi­tekt

Saucier+Perrotte Archi­tectes
7043 rue Waverly
CA – Montréal (QC) H2S 3J1

Team:
Gilles Saucier, André Perrotte, Trevor Davies, Darryl Condon, Michael Henderson, Domi­nique Dumais, Yutaro Mina­gawa, Patrice Begin, Marie Eve Primeau, Olivier Krieger, Jean-Phil­ippe Beauchamp, Kate Busby, Anna Bendix, Lia Ruccolo, Charles Alex­andre Dubois, Greg Neudorf, Vedanta Balba­hadur, Carl-Jan Rupp, Adam Fawkes, Nick Worth, Steve Di Pasquale.

HCMA
400—675 W Hastings St
CA – Vancouver BC V6B 1N2

Bauherr

Zum Programm gehören neben der Drei­fach-Sport­halle einige weitere Sport­hallen, ein Schwimmbad, Umklei­de­ka­binen und eine Cafe­teria.

Der Complexe sportif Saint-Laurent fördert die Teil­nahme am Sport und eine gesunde Lebens­weise. Dazu wurde viele verschie­dene Sport­an­ge­bote inte­griert und durch ein Netz sorg­fältig durch­dachter Sozial- und Funk­ti­ons­räume mitein­ander verbunden.

Der Entwurf ist sehr flexibel orga­ni­siert und lässt sich an die sich ändernden Anfor­de­rungen der Nutzer anpassen.

Zum Programm gehören neben der Drei­fach-Sport­halle im lang­ge­streckten Gebäude einige weitere Sport­hallen, ein Schwimmbad, eine ausrei­chende Anzahl an Umklei­de­ka­binen sowie Bespre­chungs- und Schu­lungs­räume und eine Cafe­teria.

Die Drei­fach­halle ist mit Kunst­rasen ausge­legt.

Beim helleren, diaphanen Teil (der beher­bergt die Schwimm­be­cken) bilden Glas­wände im Inneren eine zweite Fassade, welche in die tragende Stahl­kon­struk­tion inte­griert ist. Das sorgt für genü­gend Tages­licht.

In der Sport­halle über­nehmen Säulen hinter dem Spiel­feld­rand diese Aufgabe. Auch hier wird durch das „Schweben“ des Körpers die Belich­tung gesi­chert. Kräf­tige Rottöne der konstruk­tiven Elemente, Böden und der Decken­ver­klei­dungen verbinden beide Bereiche wieder zu einem Ganzen.

Standort

Complexe sportif Saint-Laurent
2385 Boule­vard Thimens
Saint-Laurent
CA – Quebec H4R 1T4

Eröff­nung

2017

Die beiden Baukörper werden scheinbar von einer kine­ti­schen Energie getragen, die dem Zentrum des Projekts, also dem Sport, entströmt.

Der skulp­tu­rale Charakter des Complexe sportif Saint-Laurent schafft eine physi­sche und opti­sche Verbin­dung zwischen Natur, Archi­tektur und urbanem Kontext.

Die beiden Baukörper, dunkel und hell, werden scheinbar von einer kine­ti­schen Energie getragen, die dem Zentrum des Projekts, also dem Sport, entströmt.

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Olivier Blouin

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Johannes Bühl­be­cker
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Espace Mayenne

Espace Mayenne in Laval

Große Gefühle

Ein multi­funk­tio­naler Veran­stal­tungs­kom­plex mit drei Hallen, einer Radrenn­bahn und ganz viel Land­schaft.

Espace Mayenne befindet sich auf einem ehema­ligen Mili­tär­ge­lände am Rande von Laval, in einem Stadt­teil im Wandel.

Das Espace Mayenne ist ein multi­funk­tio­naler Veran­stal­tungs­kom­plex in Laval. Laval liegt im Nord­westen Frank­reichs und hat knapp 50.000 Einwohner. Der Komplex umfasst eine große Sport- und Unter­hal­tungs­halle mit 4.500 Plätzen für Zuschauer, eine Sport­halle mit einer Klet­ter­wand für inter­na­tio­nale Wett­be­werbe und einen Konfe­renz­saal.

Neben diesen drei großen Veran­stal­tungs­orten gibt es weitere Räume wie Lounges, Büros und Garde­roben für Künstler und Sportler, die modular zuge­schaltet werden können. Im Außen­be­reich finden sich 670 Stell­plätze, eine Grün­an­lage und eine 250 m lange Radrenn­bahn für natio­nale Wett­kämpfe.

Espace Mayenne befindet sich auf einem ehema­ligen Mili­tär­ge­lände am Rande von Laval, im neuen Stadt­teil Ferrié. Das Gelände befindet sich also im Wandel, der neue Komplex ist für seine Wieder­be­le­bung von entschei­dender Bedeu­tung.

Die Orga­ni­sa­tion des Gebäudes respek­tiert die land­schaft­liche Struktur und verbindet Ökologie mit Spar­sam­keit.

Die Planung stammt von Hérault Arnod Archi­tec­tures.

Archi­tekt

Hérault Arnod Archi­tec­tures

Team: Mickael Dusson, Jérôme Moenne-Loccoz, Paola Figueroa, Thomas Féraud,
Rana, Abi Ghanem, Florent Bellet, Arnaud Gillet

Bauherr

Conseil dépar­te­mental de la Mayenne

Um die Umge­bung zu schonen und die Form zu opti­mieren, besteht Espace Mayenne aus einem einheit­li­chen Volumen, das die drei Veran­stal­tungs­orte umhüllt.

Das land­schaft­liche Vermächtnis des Stand­orts ist bemer­kens­wert. Es besteht weit­ge­hend aus über eine lange Zeit unbe­rührten Sümpfen, Wäldern, skulp­tu­ralen Bäumen und versun­kenen Wegen in erstaun­li­chem Zustand. Zur Struk­tu­rie­rung des Geländes haben die Planer Wege für Fußgänger und Radfahrer ange­legt, die den öffent­li­chen Park­platz und das Feucht­ge­biet durch­queren und damit erlebbar machen.

Um den Boden und die Umge­bung zu schonen und die Form zu opti­mieren, besteht Espace Mayenne aus einem einheit­li­chen Volumen, das die drei Veran­stal­tungs­orte umhüllt. Der orga­ni­sche Ausdruck des Gebäudes ergibt sich aus seiner Konzep­tion. Es ist weniger eine gestal­te­ri­sche Geste als viel­mehr die Konse­quenz eines Prozesses, der die drei Säle in eine einzig­ar­tige Land­schaft einbindet.

Die Fassade besteht aus drei hori­zontal gesta­pelten Bändern, welche sich verformen, um die Räume so eng wie möglich zu umhüllen. Diese drei Bänder über­schneiden und drehen sich. Das Ergebnis ist der flie­ßende und einheit­liche Charakter des Gebäudes.

Die komplexe Form der Fassaden ist in einfache, iden­ti­sche geome­tri­sche Elemente unter­teilt, die eine ratio­nelle Konstruk­tion aus struk­tu­rierten Alumi­ni­um­platten ermög­li­chen.

Standort

Espace Mayenne
2 Rue José­phine Baker
F – 53000 Laval

Eröff­nung

2021

Während die Zuschauer bei Sport­ver­an­stal­tungen rund um das Spiel­feld sitzen, wird bei Konzerten und Shows ein fron­tales System mit einer Bühne benö­tigt.

Das Foyer liegt zwischen den drei Haupt­ver­an­stal­tungs­orten. Der Grund­riss ermög­licht eine störungs­freie Zirku­la­tion der verschie­denen Publi­kums­ströme selbst dann, wenn alle drei Veran­stal­tungs­orte gleich­zeitig genutzt werden.

Espace Mayenne verfügt über zwei Erdge­schosse und ist so orga­ni­siert, dass die verschie­denen Arten von Strömen – Publikum, Sportler, Tech­niker, Künstler, Personal und VIP – klar getrennt sind.

Die funk­tio­nelle Orga­ni­sa­tion des Gebäudes entspricht seiner viel­fäl­tigen Nutzung. Die Gestal­tung der großen Halle ist auf ihre Viel­sei­tig­keit zurück­zu­führen, da sie sowohl für Shows und Konzerte als auch für Sport­ver­an­stal­tungen genutzt wird. Während die Zuschauer bei Sport­ver­an­stal­tungen rund um das Spiel­feld sitzen, wird bei Konzerten und Shows ein fron­tales System mit einer Bühne benö­tigt.

Die Gestal­tung der Wände haben die Archi­tekten gemeinsam mit Akus­ti­kern ausge­ar­beitet. Das Ergebnis ist eine sich abwech­selnde Mischung aus rohem weißem Beton und Woll­filz.

Für die Decke wurden abge­hängte Platten aus Woll­filz entworfen, die ein luftiges geome­tri­sches Muster bilden. Dahinter verbirgt sich ein riesiges tech­ni­sches Netz, welches dem Espace Mayenne auch hinsicht­lich seiner tech­ni­schen Ausstat­tung eine beein­dru­ckende Flexi­bi­lität beschert.

Fotos

Cyrille Weiner

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Johannes Bühl­be­cker
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Natio­nales Sport­zen­trum Magg­lingen

Indoor-Lauf­bahn im Natio­nalen Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM)

Run to you

Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Das kleine Dorf Magg­lingen ist prak­tisch das Trai­nings­lager des Schweizer Spit­zen­sports. Für die zahl­rei­chen Gäste betreibt die ansäs­sige Hoch­schule das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM).

Das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen, eine Einrich­tung des Bundes­amts für Sport, bietet Trai­nings­mög­lich­keiten für nahezu jede Sportart, und das unter Wett­kampf­be­din­gungen auf aller­höchstem Niveau. Dazu gehört auch eine mobile Indoor-Lauf­bahn, die sich nach Bedarf auf- und wieder abbauen lässt – und die wurde nun erneuert.

Für den Belag fiel die Wahl auf CONIPUR SW, da er einer­seits den Vorgaben von IAAF und Swiss Athle­tics entspricht und ande­rer­seits sehr leicht ist.

Die Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen, EHSM, befasst sich als einzige Schweizer Hoch­schule ausschließ­lich mit Lehre, Forschung, Entwick­lung und Dienst­leis­tung im Bereich Sport. Die EHSM ist Teil des Bundes­amts für Sport (BASPO), das eben­falls in Magg­lingen ange­sie­delt ist.

Das kleine Dorf im Kanton Bern ist prak­tisch das Trai­nings­lager des Schweizer Spit­zen­sports. In dieser Eigen­schaft verzeichnet es jähr­lich mehr als 80.000 Über­nach­tungen. Für diese zahl­rei­chen Gäste betreibt die Hoch­schule das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen (NSM).

Lauf­bahnen

CONICA AG
Indus­trie­strasse 26
CH – 8207 Schaff­hausen

Bauherr

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen (EHSM)

Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trai­nieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Unter dem Motto „Sport­liche und geis­tige Spit­zen­leis­tungen in inspi­rie­render Umge­bung“ können Athle­tinnen und Athleten sport­wis­sen­schaft­liche Unter­stüt­zung durch das Dienst­leis­tungs­an­gebot der EHSM und opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten an ein und demselben Ort in Anspruch nehmen. Dafür stehen Indoor- und Outdoor-Sport­an­lagen sowie Semi­nar­räume, Unter­künfte und gastro­no­mi­sche Ange­bote zur Verfü­gung.

Das NSM will für prak­tisch jede Spielart des Leis­tungs­sports die passende Anlage bieten. Dazu verfügt es neben ausge­dehnten Außen­an­lagen über eine Fünf­fach­halle, zwei Drei­fach­hallen, drei Einfach­hallen inkl. Fitness- und Kraft­raum sowie über eine Fecht- und Squash­halle.

Ob für Volley­ball, Klet­tern oder Tanzen, die Hallen bieten für fast jede Sportart die rich­tige Umge­bung. Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trai­nieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Diese Anlage sollte komplett erneuert werden. Natür­lich muss auch die neue Konstruk­tion allen Ansprü­chen des Leis­tungs­sports genügen, also eine hoch­wer­tige Ober­fläche und rund einen Meter hohe Kurven­er­hö­hungen bieten.

Deshalb muss der Belag einer­seits den Vorgaben von World Athle­tics und Swiss Athle­tics genügen, und ande­rer­seits wegen des mobilen Aufbaus ein möglichst geringes Gewicht aufweisen – ein idealer Anwen­dungs­fall für CONIPUR SW.

Das 13 mm dicke Poly­ure­than-Lauf­bahn­system mit einer PUR-gebun­denen Elas­tik­schicht auf Basis von rezy­klierten Gummi-Granu­laten zeichnet sich aufgrund seines 3 mm PUR-Ober­be­lages durch hohe Qualität und Lang­le­big­keit aus und ist eine gute Alter­na­tive zu den Voll­kunst­stoff­be­lägen. CONIPUR SW ist gelenk­scho­nend und rutsch­hem­mend.

Für den Einsatz in der Halle ist auch die Tritt­schall­däm­mung von Vorteil.

Neben den tech­ni­schen Eigen­schaften über­zeugte eine CONI­CA/­CO­NIPUR-Indoor-Lauf­bahn in Prag als Refe­renz das Bundesamt als Bauherren. Den Auftrag für den Einbau erhielt die Walo Bert­schinger AG aus Gümligen, die erst im Februar 2020 zu einem der „Besten Arbeit­geber 2020“ in der Schweiz gekürt worden war.

Standort

Eidge­nös­si­sche Hoch­schule für Sport Magg­lingen
Haupt­strasse 247
CH – 2532 Magg­lingen

Eröff­nung

2022

Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Für die Herstel­lung erwies sich der Sand­wich-Aufbau als vorteil­haft. Da für die Instal­la­tion im NSM nur ein knappes Zeit­fenster zur Verfü­gung stand, wurde die Basis-Schicht des SW-Systems beim Hersteller der Holz­ele­mente aufge­bracht. Die einzelnen Elemente wurden dann nach Magg­lingen trans­por­tiert, vor Ort zusam­men­ge­setzt und mit CONIPUR 210 blau beschichtet.

Die fertige Bahn erhielt dann abschlie­ßend eine Versie­ge­lung mit CONIPUR 2200. Dies verfes­tigt die granu­lierte Ober­fläche des Belages und erleich­tert zudem die Reini­gung.

Nachdem die Beschich­tung ausge­härtet war, konnte man sie na den Fugen zwischen den einzelnen Elementen schneiden. Beson­ders das Beschichten der Kurven erfor­derte viel Know-How, da sich diese während der Bear­bei­tung auf Wett­kampf­höhe befanden und ein entspre­chend starkes Gefälle aufwiesen. Wird hier nicht sorg­fältig gear­beitet, kann das Mate­rial abfließen.

Die Planung erwies sich jedoch als erfolg­reich. Die rund 1000 m² große Lauf­bahn lässt sich in 230 trag­bare Elemente zerlegen, die regel­mäßig und einfach montiert und wieder demon­tiert werden können.

Damit kann das Natio­nale Sport­zen­trum in Magg­lingen dem Indoor-Lauf­sport nun opti­male Trai­nings­mög­lich­keiten unter Wett­be­werbs­be­din­gungen bieten.

Fotos

CONICA AG

Text

Julio Fernando Fadel
CONICA AG
(Adver­to­rial)

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Stede­lijk Lyceum Tops­port

Stede­lijk Lyceum Tops­port in Antwerpen

Elitär?

Das Stede­lijk Lyceum Tops­port ist ein außer­ge­wöhn­li­ches Gebäude für außer­ge­wöhn­liche Nutzer­gruppen: eine Elite­schule – und die Öffent­lich­keit.

Das Stede­lijk Lyceum Tops­port steht einfach so da auf diesem merk­wür­digen Gelände – einer verlas­senen Mili­tär­fes­tung, die mit Grün bewachsen ist. 

Das Stede­lijk Lyceum Tops­port (Tops­port­school) in Antwerpen ist eine Elite­schule für junge Sportler, die viele weitere Nutzungs­formen für Normal­bürger und ‑schüler zulässt.

Das Gebäude verrät seinen Zweck nicht, es steht einfach so da auf diesem merk­wür­digen Gelände – einer verlas­senen Mili­tär­fes­tung, die mit Grün bewachsen ist. 

 

Aus dem Erdreich wächst ein geneigter Beton­so­ckel hervor, in sich geschlossen und kaum etwas enthül­lend. Auf diesem festen Boden schwebt eine scharf­kan­tige, verspie­gelte Glas­fläche, die die Szenerie reflek­tiert.

Es scheint, als befänden sich der zu großen Teilen geschlos­sene Sockel und die Glas­fas­sade zunächst in einer Konfron­ta­tion. Compa­gnie O Archi­tects bringen zwei verschie­dene Nutzungen und Gestal­tungen in einem Gebäude zusammen – und erzeugen Span­nung.

Archi­tekt

Compagnie‑O Archi­tecten
Koren­markt 8 b201
BE – 9000 Gent

Bauherr

AG Vespa
AG SO Antwerpen – Kultur, Sport und Jugend

In der Sport­hallen-Ebene konzen­triert sich der Sportler auf seine Leis­tung, daher wirken die Innen­räume ziem­lich intro­ver­tiert.

Der Tages­ab­lauf der Elite­stu­denten und Coaches ist streng geplant. Sie bewegen sich in spar­ta­ni­scher Effi­zienz von einem Ziel zum nächsten. Die Wege zwischen Schule und Ausbil­dung sind kurz, unkom­pli­ziert und eindeutig. Keine Zeit, kein Raum wird verschwendet.

Die Sport­hallen bilden das Zentrum der Stede­lijk Lyceum Tops­port. Sie befinden sich im Erdge­schoss. Eine große Halle für mehrere Sport­arten liegt neben einer spezi­ellen Halle für die Kampf­sport­arten ñjudo und Taekwondo. Zwischen diesen beiden Turn­hallen befinden sich beglei­tende Einrich­tungen wie Umklei­de­be­reiche.

In dieser Zone konzen­triert sich der Sportler auf seine Leis­tung, daher wirken die Innen­räume ziem­lich intro­ver­tiert. Äußere Einflüsse werden nur sehr kontrol­liert und tempe­riert zuge­lassen. Die Wände sind leicht geneigt. Es gibt keine Störung.

Auf dieser Ebene, auf der Seite des Platzes, befindet sich der öffent­liche Haupt­ein­gang des Gebäudes.

Im Zwischen­ge­schoss befinden sich der Kraft­trai­nings­raum und die Kantine. Diese Räume bilden das gemein­schaft­liche Lebens­zen­trum der Schul­ge­mein­schaft. Im Gegen­satz zu den eher intro­ver­tierten Trai­nings­hallen bietet diese Ebene einen groß­zü­gigen Blick in die Umge­bung. Hier befindet sich der priva­tere Eingang der Schule.

Die obere Ebene ist für schu­li­sche Akti­vi­täten reser­viert. Sie erhebt sich buch­stäb­lich über die Sport­felder, den Platz und die weitere Umge­bung. Es gibt keine Masse mehr, nur noch eine Platt­form, ein Panop­tikum des Wissens und Lernens.

Standort

Stede­lijk Lyceum Tops­port
(Tops­port­school Antwerpen)
Edegem­ses­teenweg 100
BE-2610 Antwerpen (Wilrijk)

Eröff­nung

2016

Manche Teile der Fassade reflek­tieren zu 100 Prozent, manche teil­weise, manche gewähren gar Einblicke.

Im Sockel­ge­schoss sind die Außen­wände geneigt. Abwei­chend von der mili­tä­ri­schen Geschichte verleiht diese Neigung dem Stede­lijk Lyceum Tops­port eine eigene, auto­nome Erschei­nung. Es reagiert auf die Hang­nei­gung des Geländes und bezieht  die Topo­gra­phie in die Archi­tektur ein.

Die Fassade des oberen Teils der Schule wurde mit reflek­tie­renden Mate­ria­lien reali­siert. Durch die verschie­denen Glas­flä­chen werden die Spie­ge­lungen und Reflek­tionen abwechs­lungs­rei­cher. Manche Teile reflek­tieren zu 100 Prozent, manche teil­weise, manche gewähren Einblicke.

Ein viel­sei­tiges und undurch­sich­tiges Gebäude.

Fotos

Tim Van De Velde

Text

Johannes Bühl­be­cker
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