Grand Ball­room Tirana

Grand Ball­room in Tirana

Kugel­runde Sache

 

MVRDV

Mit “The Grand Ball­room” entsteht in Tirana eine spek­ta­ku­läre neue Sport- und Begeg­nungs­stätte. Der kugel­för­mige Entwurf von MVRDV vereint Arena, Wohnen, Hotel und öffent­liche Nutzungen zu einem neuen urbanen Wahr­zei­chen.

Sport als Stadt­bau­stein

Mit „The Grand Ball­room“ entsteht in der alba­ni­schen Haupt­stadt Tirana ein gewal­tiger Komplex und Stadt­bau­stein, der Archi­tektur, Sport und urbane Nutzung in einem markanten Baukörper vereint. Der „Asllan Rusi Sports Palace“ entsteht als kugel­för­miges Gebäude mit über 100 Metern Durch­messer und kombi­niert eine moderne Sport­arena mit Wohnungen, Hotel, Einzel­handel und öffent­li­chen Frei­räumen.

Im Zentrum des Projekts befindet sich eine 6.000 Sitz­plätze umfas­sende Arena für Basket­ball und Volley­ball. Das Gesamt­pro­jekt umfasst rund 90.200 m² Brut­to­grund­fläche und zählt zu den bedeu­tendsten Mixed-Use-Entwick­lungen in Alba­nien.

Die Planung stammt von MVRDV.

Die Kugel als Ikone

Die kugel­för­mige Archi­tektur hat nicht nur das Zeug zu einem ikoni­schen Erschei­nungs­bild, sie erfüllt auch städ­te­bau­liche und funk­tio­nale Anfor­de­rungen. Durch die runde Form entstehen keine rück­wär­tigen Fassaden, das Gebäude öffnet sich also gleich­wertig zum umlie­genden Stadt­raum.

Die verti­kale Stape­lung der Nutzungen ermög­licht eine hohe Flächen­ef­fi­zienz auf begrenztem inner­städ­ti­schem Grund­stück.

Im unteren Bereich verjüngt sich das Bauvo­lumen und schafft Raum für öffent­liche Plätze, Tribünen und Außen­sport­flä­chen, die das Quar­tier aktiv einbinden. Nach oben hin entstehen durch die Rück­staf­fe­lung groß­zü­gige Terrassen für die Wohn­nut­zungen.

Schicht­system

Die innere Orga­ni­sa­tion des Grand Ball­room folgt einem klaren, schicht­weisen Aufbau. Auf der unteren Ebene befinden sich eine abge­senkte Plaza sowie ein umlau­fender Ring aus Einzel­handel, Gastro­nomie und Service­flä­chen, die den Arenabe­trieb unter­stützen. Darüber liegt die Haupt­arena, ergänzt durch zwei Trai­nings­hallen, die unter den Tribünen inte­griert sind.

Ober­halb der Arena befinden sich zwei Hote­l­etagen, die durch ein großes Oculus visuell mit dem Innen­raum der Sport­halle verbunden sind. Diese Öffnung kann bei Bedarf geschlossen werden und ermög­licht eine flexible Nutzung in Bezug auf Akustik und Klima.

Wohnen in der Hülle

Die Wohnungen sind in der Doppel­scha­len­kon­struk­tion der Kugel ange­ordnet und umschließen einen groß­vo­lu­migen, halb­of­fenen Innen­raum. Dieser dient als begrünter Innenhof mit Aufent­halts­be­rei­chen und gemein­schaft­lich nutz­baren Flächen. Mehr­ge­schos­sige Öffnungen in der Gebäu­de­hülle sorgen für natür­liche Belüf­tung und zusätz­liche begrünte Gemein­schafts­zonen.

Die Apart­ments verfügen zum Teil über zwei­sei­tige Ausrich­tungen mit Blick auf die Stadt, den Innenhof oder in die Arena. Zur Verschat­tung sind die Fassaden zurück­ge­setzt, wodurch zugleich groß­zü­gige Terras­sen­flä­chen entstehen. Im oberen Bereich befinden sich über­wie­gend Maiso­nette-Pent­houses mit privaten Dach­ter­rassen.

Wahr­zei­chen

Mit The Grand Ball­room entsteht in Tirana ein neues archi­tek­to­ni­sches Wahr­zei­chen, das Sport­in­fra­struktur, Wohnen, Hotel­lerie und öffent­liche Nutzung in einem einzigen Bauwerk vereint. Das Projekt stärkt die Rolle der Arena als urbane Begeg­nungs­stätte und leistet einen Beitrag zur Weiter­ent­wick­lung der zeit­ge­nös­si­schen Archi­tektur in der alba­ni­schen Haupt­stadt.

MVRDV haben im November 2025 den Wett­be­werb gewonnen. Wann der neue Asllan Rusi Sports Palace eröffnet wird, steht noch nicht fest.

Projekt­daten

Planer

MVRDV
Achter­klooster 7
Rotterdam
NL- South Holland 3011 RA

Bauherr

Trema Tech shpk
Likado BV 
Alba­nian Capital Group shpk 
BCN Invest­ments BV

Kunst

Helidon Xhixha

Staff

MVRDV: Winy Maas, Bert­rand Schippan, Stavros Garga­retas, Cathe­rine Drieux, Piotr Janus, Americo Iannaz­zone, Angel Sanchez Navarro, Ana Melga­rejo Lopez, Sylvain Totaro, Lola Elisa Cauneac, Miguel del Campo Grijalbo, Stanisław Rochala, Maria Stamati, Antonio Luca Coco, Angelo La Delfa, Luana La Martina, Jaroslaw Jeda, Stefano Fiaschi, Ciprian Buzdugan

Adresse
Asllan Rusi Sports Palace
Rruga Ali Kolonja
Tirana
Alba­nien
Visua­li­sie­rungen

MVRDV

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Sport­halle Lode­rer­platz

Die Sport­halle Lode­rer­platz in Erding

36.000 m³ pralles Leben

Fuchs und Rudolph

Mit der neuen Sport­halle Lode­rer­platz samt Mensa inves­tiert die Stadt Erding 34 Millionen Euro nicht nur in den Sport, sondern auch in Bildung, Gemein­schaft und Zukunft. Das Geld ist also gut ange­legt, schon weil die Halle Archi­tektur, Nutzungs­kom­fort und hoch­wer­tige Mate­ria­lien und Ausfüh­rung auf bemer­kens­werte Weise verbindet.

Einla­dend

Schon im zwei­ge­schos­sigen Eingangs­foyer zeigt sich gestal­tete Offen­heit. Besu­cher können bereits beim Betreten in die Halle sehen und sich von hier aus in die bestuhlte untere Hallen­ebene oder auf den Tribü­nen­be­reich verteilen. Diese trans­pa­rente Raum­folge bietet Orien­tie­rung und bringt viel Tages­licht ins Gebäude. Schie­be­ele­mente ermög­li­chen die Tren­nung und Verbin­dung von Hallen­be­reich und Foyer für Veran­stal­tungen, welche hohe Anfor­de­rungen an Verdun­ke­lung und akus­ti­sche Abgren­zung zum Foyer stellen.

Mehr­zweck­halle ist ein sehr nüch­terner Begriff, dies hier ist eher eine Halle des Mitein­an­ders. 

Flexi­bi­lität

In erster Linie dient die Halle dem Schul- und Vereins­sport. Darüber hinaus sollen aber auch mehrere Groß­ver­an­stal­tungen pro Jahr reali­siert werden. Daher ist die Halle archi­tek­to­nisch wie tech­nisch auf maxi­male Flexi­bi­lität ausge­richtet.

Dazu gehört auch die eigene Mensa für die beiden Schulen, ein Meilen­stein ange­sichts des 2026 in Kraft tretenden gesetz­li­chen Anspruchs auf Ganz­tags­be­treuung in der Grund­schule.

Trenn­vor­hänge

Der Hallen­raum lässt sich durch Trenn­vor­hänge in drei unab­hän­gige Bereiche teilen, jeweils mit direktem Zugang zu Umkleiden und Neben­räumen. Veran­stalter profi­tieren von einer klar getrennten Wege­füh­rung: Der Back­stage- und Anlie­fer­be­reich liegt im Norden und funk­tio­niert voll­ständig unab­hängig vom Publi­kums­ver­kehr. Ein Lasten­aufzug ermög­licht die direkte Erschlie­ßung der Halle.

Für die Schulen wurde eine sepa­rate Erschlie­ßung geschaffen. Die Mensa und die Wege zum Sport­un­ter­richt sind so orga­ni­siert, dass die Abläufe der Schü­le­rinnen und Schüler nicht mit dem Veran­stal­tungs­be­trieb kolli­dieren. Gleich­zeitig sorgt das offene Foyer dafür, dass Sport- und Kultur­ver­an­stal­tungen eine attrak­tive Aufent­halts- und Begeg­nungs­fläche erhalten.

Licht­system

In der Sport­halle am Lode­rer­platz wurde ein beson­ders fili­granes Licht­system mit LED-Licht­ka­nälen reali­siert, das Ästhetik und Funk­tio­na­lität verbindet. Die schlanken EKL Sport­leuchten fügen sich harmo­nisch in das Decken­kon­zept ein und sorgen mit hoher Licht­leis­tung bis zu 12.000 Lumen für gleich­mä­ßige, blend­freie Beleuch­tung – ideal für schnellen Ball­sport und viel­sei­tige Nutzung. Die Sport­hal­len­leuchten sind TÜV Süd-zerti­fi­ziert ball­wurf­si­cher und Sicher­heits­be­leuch­tungs­kon­form.

Durch robuste Konstruk­tion und hohe Ener­gie­ef­fi­zienz bieten sie für mindes­tens 80.000 Betriebs­stunden wartungs­freie Perfor­mance und schaffen beste Sicht­ver­hält­nisse für Sport, Trai­ning und Veran­stal­tungen.

Licht­pla­nung und Leuchten stammen von der AS LED Lighting GmbH, Penz­berg.

Konstruk­tion

Die Konstruk­tion folgt einem klaren Prinzip: Holz markiert die Sport­halle, Beton die Neben­räume. Die Doppel­träger aus Brett­schicht­holz (jeweils 38 Meter lang) prägen die Atmo­sphäre des Hallen­raums und ermög­lichten einen hohen Grad an Vorfer­ti­gung. Das Ergebnis ist eine robuste, mate­ri­al­scharf ables­bare Struktur mit effi­zi­enter Bauzeit. Gleich­zeitig schafft der Beton des Foyers und der Funk­ti­ons­räume die nötige Wider­stands­fä­hig­keit für den tägli­chen Schul- und Sport­be­trieb.

Die Südfas­sade verfügt über inte­grierte Verdun­ke­lungs­mög­lich­keiten, so dass unter­schied­liche Licht­stim­mungen für Sport, Bühnen­pro­gramme oder Groß­ver­an­stal­tungen reali­siert werden können. Die gesamte tech­ni­sche Infra­struktur wurde im Unter­ge­schoss unter­ge­bracht. Dadurch bleibt das Dach frei von Aufbauten und das Volumen des Gebäudes klar und ruhig.

Gebäu­de­technik

Für die tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung der Sport­halle am Lode­rer­platz von der Planung bis zur Inbe­trieb­nahme war das Inge­nieur­büro Kinast verant­wort­lich.

Das flexible Tech­nik­kon­zept umfasst eine kombi­nierte Wärme­ver­sor­gung aus Grund­wasser-Wärme­pumpen und Fern­wärme, eine innen­lie­gende Unter­druck-Dach­ent­wäs­se­rung sowie umfang­reiche Wasser- und Sani­tär­an­lagen für den Sport­be­trieb, die Mensa und die Back­stage­be­reiche. Große Teil­kli­ma­an­lagen sichern die Belüf­tung von Halle, Foyer und Mensa, ergänzt durch freie Brun­nen­was­ser­küh­lung im Sommer.

Eine vernetzte MSR-Steue­rung bündelt sämt­liche Anlagen, opti­miert den Ener­gie­ein­satz und erhöht die Betriebs­si­cher­heit. So entstand eine leis­tungs­fä­hige, wirt­schaft­liche und lang­fristig nach­hal­tige tech­ni­sche Infra­struktur.

Vorbild!

Seit der Inbe­trieb­nahme hat die Halle ihre Viel­sei­tig­keit schon mehr­fach unter Beweis gestellt. Schul- und Vereins­sport, Prüfungen, (endlich auch) Abschluss­feiern, kultu­relle Programme und erste Große­vents zeigen, wie variabel der 5.600 m² große Gebäu­de­kom­plex nutzbar ist – ein für eine Stadt der Größe Erdings (37.000 Einwohner) unge­wöhn­lich breites Spek­trum.

Die Sport­halle Lode­rer­platz ist ein schönes Beispiel dafür, wie multi­funk­tional konstru­ierte Sport- und Veran­stal­tungs­bauten heute funk­tio­nieren können: tech­nisch klar, räum­lich flexibel, städ­te­bau­lich präzise gesetzt und im Detail robust. Ein Gebäude, das den Alltag vieler Nutzer prägt – und gleich­zeitig die Hand­schrift einer sorg­fäl­tigen plane­ri­schen und hand­werk­li­chen Umset­zung trägt.

Projekt­daten

Planer

Fuchs und Rudolph
Archi­tekten Stadt­planer PartG mbB
Konrad­in­straße 3
D – 81543 München

Bauherr

Stadt Erding

Gebäu­de­technik

Inge­nieur­büro Kinast GmbH 
Leon­rod­straße 61
D – 80636 München

Licht­system

AS LED Lighting GmbH
Sees­haupter  Str. 2
D – 82377 Penz­berg

Eröff­nung

2024

Adresse

Mehr­zweck­halle Lode­rer­platz
D – 85435 Erding

Fotos

Oliver Heinl

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Sport­halle Fasa­nen­hof­schule

Die Sport­halle Fasa­nen­hof­schule in Stutt­gart

Für alle da

 

Dasch Zürn + Partner

Mit dem Ersatz­neubau der Sport­halle Fasa­nen­hof­schule hat Stutt­gart im Süden der Stadt einen anspruchs­vollen und zeit­ge­mäßen Ort des Sports und der Begeg­nung erhalten, der glei­cher­maßen für den tägli­chen Schul­sport als auch für den Wett­kampf­be­trieb ausge­legt ist.

Das liegt am Entwurf von Dasch Zürn + Partner, das liegt aber auch an der Qualität der verwen­deten Mate­ria­lien und der betei­ligten Firmen.

Die Lage

Der Neubau ergänzt das lang­ge­streckte Schul­haus zu einem L‑förmigen Gesamt­ensemble. Durch die Stel­lung des kompakten Baukör­pers entlang der Stra­ßen­flucht entstehen klar defi­nierte und geschützte Außen­be­reiche, darunter ein über­dachter Vorplatz, der Pausenhof mit Außen­sport­be­reich sowie die Park­plätze. Ein gemein­sames Vordach verbindet die Halle direkt mit dem Schul­ge­bäude und bildet den Haupt­zu­gang für Schüler und Lehrer.

Die gesamte Anlage schafft durch die groß­zü­gige Vergla­sung zum Pausenhof und Frei­be­reich eine inten­sive Verknüp­fung zwischen innen und außen.

Die Nutzer

Die neue Sport­halle Fasa­nen­hof­schule ist sowohl ein Ort für den Sport als auch Raum für die schu­li­sche Gemein­schaft. In der Halle finden bis zu 150 Zuschauer Platz, mit dem Foyer zusammen sind noch größere schu­li­sche Veran­stal­tungen möglich. So wird der Baukörper zur sport­li­chen und kultu­rellen Mitte des Quar­tiers.

Die Halle ist also auf eine Doppel­nut­zung sowohl für den Schul- als auch für den Vereins­sport ausge­legt, und das wird durch zwei Haupt­ein­gänge, einen vom Schulhof im Osten und einem von den Park­plätzen auf der West­seite, auch sehr sichtbar.

Die eigent­liche Hallen­ebene liegt rund 70 cm unter dem Niveau des Pausen­hofes und nimmt damit den vorhan­denen Gelän­de­ver­satz zu den west­lich gele­genen Park­plätzen auf. Dieser Höhen­un­ter­schied ermög­licht eine gestaf­felte Tribü­nen­lö­sung an der Längs­seite des Spiel­feldes, die aus zwei Sitz­stu­fen­reihen für gut 100 Besu­cher sowie einem Steh­platz­um­gang auf Pausen­hof­ni­veau besteht.

Die Mate­ria­lien

Das Erschei­nungs­bild der Sport­halle wird von Holz, Beton und groß­zü­gigen Vergla­sungen bestimmt. Die geschlos­senen Fassa­den­flä­chen sind mit einer vorge­hängten hinter­lüf­teten Holz-Fassa­den­kon­struk­tion verkleidet, wobei drei unter­schied­lich breite, verti­kale, vorver­graute Lamellen zum Einsatz kommen. Die Vergla­sungen wurden als Pfosten-Riegel-Konstruk­tion mit Drei­fach­ver­gla­sung ausge­führt.

Hinter der Holz­fas­sade verbergen sich das Stahl­be­ton­trag­werk und die Funk­tions- und Neben­räume: Im Erdge­schoss sind dies Gerä­te­räume, Lager und WCs, Umkleiden und Duschen sind im Ober­ge­schoss unter­ge­bracht. Ergän­zend inte­griert ist eine Haus­meis­ter­woh­nung mit sepa­ratem Eingang, die den Baukörper funk­tional komplet­tiert.

Die Halle selbst wird von drei Holz-Doppel­bin­dern über­spannt, die ober­halb der Haupt­dach­fläche ange­ordnet sind. Diese Konstruk­tion bildet die markanten, von außen ables­baren Sheds. Die nörd­li­chen Träger sind dabei als Fach­werk­träger ausge­bildet, sodass zwischen ihren Diago­nalen blend­freies Nord­licht ins Innere der Halle fällt.

Das Innere

Im Inneren wird die schlichte Farb­ge­bung durch Mate­ria­lien bestimmt, die funk­tional und ästhe­tisch zugleich sind. Die höher liegenden Wand­be­reiche sowie die Wände im Foyer bestehen aus Sicht­beton mit einge­legter Bret­ter­scha­lung. Für den Sport­be­trieb sorgen das flächen­elas­ti­sche Sport­bo­den­par­kett sowie eine eben­falls flächen­elas­ti­sche Prall­wand in Weiß­tanne an der Südseite, welche zugleich dem Schall­schutz dient. Ergän­zend dazu verbindet eine gelb gestri­chene Holz­wol­le­platte an den Decken das Foyer mit den Neben­räumen.

Diese Energie

Alle Dach­flä­chen sind mit Photo­vol­taik belegt, die Haus­meis­ter­woh­nung wird über Solar­thermie beheizt. Die Kombi­na­tion aus lang­le­bigen Mate­ria­lien, robustem Trag­werk und ener­ge­ti­schen Maßnahmen führt zu einem nach­hal­tigen, zukunfts­fä­higen Schul- und Sport­ge­bäude.

Die Sport­halle Fasa­nen­hof­schule zeigt, wie zeit­ge­mäße Sport­ar­chi­tektur aussehen kann: archi­tek­to­nisch klar, atmo­sphä­risch warm, flexibel in der Nutzungs­fle­xibel und eng verknüpft mit ihrer schu­li­schen Umge­bung.

Halt für alle da.

Projekt­daten

Planer

dasch zürn + partner
Böheim­straße 43
D – 70199 Stutt­gart

Bauherr

Landes­haupt­stadt Stutt­gart
Referat Jugend und Bildung

Eröff­nung

2022

Adresse

Fasen­hof­schule
Markus-Schlei­cher-Str. 15
D – 70565 Stutt­gart

Fotos

Henrik Schipper Photo­graphy

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Doppel­turn­halle Chris­toph Merian

Sanie­rung und Umbau der Turn­halle Chris­toph Merian

Stayin’ alive

 

MET Archi­tects

Die Doppel­turn­halle Chris­toph Merian ist das pulsie­rende Herz der Primar­schule Gellert: Offen, flexibel und modern saniert, bietet sie Kindern Raum für Bewe­gung, Spiel und sport­liche Aben­teuer – ein Ort, an dem Energie und Spaß auf histo­ri­sche Archi­tektur treffen.

Primar­schule Gellert

Mitten im Basler Gellert­feld entstand in den 1950er Jahren ein leben­diges Schu­l­en­semble, das bis heute Maßstäbe setzt. Auf dem damals neu erschlos­senen Quar­tier baute der Archi­tekt Julius Maurizio zwischen 1951 und 1959 zwei Schul­häuser, eine Doppel­turn­halle, einen Sing­saal mit Haus­wart­woh­nung und einen Kinder­garten. Die Archi­tektur vereinte prak­ti­sche Lösungen mit einem char­manten, fast pavil­lon­ar­tigen Stil, der trotz der klaren Nach­kriegs­prag­matik bis heute eine beson­dere Wärme ausstrahlt.

Die Doppel­turn­halle Chris­toph Merian, 1959/63 fertig­ge­stellt, bildet das sport­liche Herz­stück der Anlage. Hier lernen und bewegen sich Gene­ra­tionen von Kindern. Der Raum ist flexibel, offen und funk­tional, genau wie es auch eine heutige Schule braucht.

Sanie­rung und Umbau stammen von MET Archi­tects.

Turn­halle Chris­toph Merian

Die Doppel­turn­halle Chris­toph Merian, 1959/63 erbaut, ist weit mehr als nur ein Ort für Sport­un­ter­richt – sie ist das pulsie­rende Herz der Primar­schule Gellert. Mit ihrem groß­zü­gigen, offenen Raum­kon­zept lädt sie Kinder zum Sport, zum Toben und zum Entde­cken ein, während flexible Bereiche auch gezielten Unter­richt oder Trai­nings ermög­li­chen.

Bei der Sanie­rung wurden die Mittel­wand entfernt und moderne Umkleiden sowie Duschen ergänzt, so dass Bewe­gung und Betreuung nun nahtlos inein­an­der­greifen. Neue Akus­tik­ver­klei­dungen und Wand­ober­flä­chen verwan­deln die Halle in einen hellen, leben­digen Raum, in dem die Geräu­sche von Ball und Schritt nicht dröhnen, sondern eine freund­liche, anre­gende Atmo­sphäre schaffen.

Die inte­grierte Technik nach den Richt­li­nien des BASPO verbindet moderne Sport­funk­tio­na­lität mit der histo­ri­schen Substanz – eine Halle, die Geschichte atmet und zugleich den Schwung und die Energie der Kinder spürbar werden lässt.

Sanie­rung

Die umfas­sende Sanie­rung der Schul­an­lage verfolgte das Ziel, diese zukunfts­si­cher zu machen, ohne ihren Charakter zu verlieren. Die Planer setzten auf Nach­hal­tig­keit: Das Trag­werk blieb erhalten, Dächer, Hüllen, Fenster, Technik und Innen­räume wurden behutsam moder­ni­siert. Das Ergebnis sind überall helle, freund­liche Räume, die heutigen pädago­gi­schen Anfor­de­rungen gerecht werden.

Die Innen­räume wurden in ein stim­miges Farb- und Mate­ri­al­kon­zept einge­bettet. Holz­ver­klei­dungen, Türen, Fenster und kunst­volle Boden­in­tar­sien wurden aufge­frischt, neue Akus­tik­de­cken, Zellu­lose-Tapeten, Linoleum-Böden und die eigens entwor­fene Decken­leuchte „Gellert“ schaffen eine harmo­ni­sche, einla­dende Atmo­sphäre. Jede Ecke vermit­telt Freude am Lernen und an der Gemein­schaft.

Energie

Auch ener­ge­tisch sind Schule und Turn­halle fit für die Zukunft: Fern­wärme, Nacht­aus­küh­lung und Photo­vol­taik auf fast allen Dächern decken den größten Teil des Ener­gie­be­darfs, Über­schüsse werden ins Netz einge­speist. Die Klas­sen­zimmer und die Sport­halle werden über­wie­gend über natür­liche Lüftung belüftet, nur Küche und Sani­tär­be­reiche nutzen mecha­ni­sche Lüftung.

Mit der Sanie­rung sind die Primar­schule Gellert und die Turn­halle Chris­toph Merian ein leben­diger Ort geblieben, der Tradi­tion, Archi­tektur und modernes Lernen auf inspi­rie­rende Weise verbindet – und an dem Kinder noch viele Gene­ra­tionen lang spielen, lernen und sich bewegen können.

Projekt­daten

Planer

MET Archi­tects 
Klybeck­strasse 141 / K 102
CH – 4057 Basel

Bauherr

Bau- und Verkehrs­de­par­te­ment des Kanton Basel Stadt

Nutzer

Prri­mar­schule Gellert

Eröff­nung

2024

Adresse

Primar­schule Gellert
Engel­gasse 122
CH – 4052 Basel

Fotos

Piotr Hrap­to­vich

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Eric-Frenzel-Sport­halle

Die Eric-Frenzel-Sport­halle in Geyer

Es werde Licht!

 

Code Unique, Lamberts

Eric Frenzel ist der erfolg­reichste nordi­sche Kombi­nierer in der Geschichte des deut­schen Winter­sports. Seine Herkunft aus der Region, seine sport­li­chen Erfolge und seine Vorbild­funk­tion verleihen der Eric-Frenzel-Sport­halle eine emotio­nale Tiefe. 

Die dazu passende Planung stammt von Code Unique, das Licht von Lamberts.

Markant

Mit der Eric-Frenzel-Sport­halle entstand in Geyer (Sachsen) ein markanter Baukörper, der durch Klar­heit, Mate­ri­al­be­wusst­sein und funk­tio­nale Präzi­sion über­zeugt. Beson­ders prägend ist die trans­lu­zente Fassade aus Profil­bau­glas, die dem Gebäude Leich­tig­keit, Ausstrah­lung und Iden­tität verleiht.

Mit dem Neubau der Zwei­feld-Sport­halle auf dem Gelände des ehema­ligen Bahn­hofs wird der bestehende Grund­schul­standort funk­tional und gestal­te­risch erwei­tert. Der Neubau ergänzt den östli­chen Flügel des U‑förmigen Bestands und rahmt gemeinsam mit diesem einen intro­ver­tierten Schulhof, der als neue Mitte des Ensem­bles fungiert. Die Halle steht nicht nur den Schü­le­rinnen und Schü­lern, sondern auch regio­nalen Sport­ver­einen und externen Nutzer­gruppen offen und leistet damit einen wich­tigen Beitrag zur Inte­gra­tion des Bildungs­stand­orts in den städ­ti­schen Kontext.

Klar

Die innere Orga­ni­sa­tion ist klar, kompakt und funk­tional. Über einen zwei­ge­schos­sigen Baukörper ist die neue Sport­halle unmit­telbar an das Schul­ge­bäude ange­schlossen. Zentrales Element ist das offene, licht­durch­flu­tete Foyer, das als Verteil­erzone fungiert und den Über­gang zwischen Schule, Halle und Zuschau­er­be­reich vermit­telt. Von hier aus sind die Tribüne mit 40 Sitz­plätzen, die getrennten Zugänge für Turn­schuh- und Stie­fel­be­reich sowie die Halle selbst direkt erreichbar.

Eine teil­ver­glaste Wand gibt dem Raum eine offene, kommu­ni­ka­tive Atmo­sphäre. Entlang der Hallen­längs­seite sind Umkleiden, Sanitär- und Gerä­te­räume kompakt ange­ordnet – kurze Wege und klare Abläufe bedeuten leichte Orien­tie­rung und einfache Nutz­bar­keit.

Hell

Die groß­flä­chige Vergla­sung bringt diffuses Tages­licht ins Hallen­in­nere und sorgt für eine helle, gleich­mä­ßige Raum­at­mo­sphäre. In den Abend­stunden verwan­delt sich die Halle in eine leuch­tende Skulptur im Stadt­raum – ein archi­tek­to­ni­sches Signal, das Sport, Gemein­schaft und Offen­heit sichtbar macht. Das Glas erfüllt nicht nur gestal­te­ri­sche, sondern auch funk­tio­nale Anfor­de­rungen: Wärme­schutz, Schall­schutz und Wartungs­armut sind inte­graler Bestand­teil des Konzepts. In Kombi­na­tion mit Putz- und Sicht­be­ton­flä­chen entsteht ein span­nungs­volles Zusam­men­spiel aus Trans­pa­renz, Robust­heit und Struktur.

Lang­lebig

Die Konstruk­tion folgt dem Prinzip der Effi­zienz und Mate­ri­al­ge­rech­tig­keit. Stahl­be­ton­stützen und weit gespannte Brett­schicht­holz­binder bilden die Trag­struktur und ermög­li­chen eine stüt­zen­freie Spiel­fläche. Das Dach besteht aus gelochten Trapez­pro­fil­ble­chen, die zugleich zur akus­ti­schen Opti­mie­rung des Innen­raums beitragen.

Die umlau­fende Profil­glas­fas­sade gewähr­leistet eine blend­freie Tages­licht­ver­sor­gung und unter­streicht die ener­ge­ti­sche Qualität des Konzepts. Mit ihrem opti­mierten A/V‑Verhältnis ist die Halle kompakt, ressour­cen­scho­nend und lang­lebig konstru­iert – ein in vielerlei Hinsicht zeit­ge­mäßes Beispiel nach­hal­tiger Sport­ar­chi­tektur.

Projekt­daten

Planer

CODE UNIQUE Archi­tekten GmbH

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Geyer

Glas

Glas­fa­brik Lamberts GmbH & Co. KG
Eger­straße 197
D – 95632 Wunsiedel

Adresse

Eric-Frenzel-Sport­halle
Ehren­frie­ders­dorfer Str. 11a
D – 09468 Geyer

Eröff­nung

2023

Fotos

Felix Meyer

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Tempo­räre Sport­halle Albstadt

Die tempo­räre Sport­halle Albstadt

Für den Über­gang

 

NÜSSLI

Wenn die alte Sport­halle abge­rissen werden muss, der Schul­un­ter­richt aber weiter­laufen soll: In Albstadt entstand in nur wenigen Monaten eine moderne tempo­räre Sport­halle für die nächsten Jahre.

Eine prag­ma­ti­sche und clevere Lösung – ener­gie­ef­fi­zient und zukunfts­ori­en­tiert.

Genese

Die Stadt Albstadt in Baden-Würt­tem­berg (47.000 Einwohner) stand vor der Heraus­for­de­rung, die vielen deut­schen Kommunen bekannt vorkommen wird: Was tun, wenn marode Schul­sport­hallen aus den 1970er-Jahren drin­gend ersetzt werden müssen und der Neubau Jahre in Anspruch nehmen wird?

Die Halle der Schloss­berg Real­schule wies massive Beton­schäden und statisch-konstruk­tive Mängel auf, die keine weitere Nutzung mehr zuließ und den Abriss unver­meidbar machte. Also sollte ein Ersatz her, damit Schul- und Vereins­sport nicht pausieren müssen: die tempo­räre Sport­halle Albstadt.

 

Die Stadt suchte also eine prag­ma­ti­sche und funk­tio­nie­rende Über­gangs­lö­sung für die nächsten fünf bis zehn Jahre, die schnell reali­sierbar sein sollte und gleich­zeitig alle funk­tio­nalen und sons­tigen Anfor­de­rungen erfüllt.

Den Zuschlag erhielt NÜSSLI.

Funk­tion

Die tempo­räre Sport­halle Albstadt ist 45 x 22 Meter groß und verfügt über ein Sattel­dach mit einer First­höhe von 9,5 Metern. Das Trag­werk besteht aus einer robusten Stahl­kon­struk­tion, die mit Sand­wich­pa­neelen verkleidet wird. Ein Licht­band sorgt für natür­liche Beleuch­tung.

Die Neben­räume wurden an den beiden Längs­seiten der Halle ange­ordnet: Auf der West­seite befinden sich Geräte- und Lager­räume, auf der Ostseite Umkleiden, Toiletten und Duschen, die über einen Flur zugäng­lich sind. Diese einge­schos­sigen Bereiche wurden in vorge­fer­tigter Contai­ner­bau­weise reali­siert: Vor Ort mussten sie nur noch ange­schlossen werden, was natür­lich enorm Zeit sparte.

 

Die Entschei­dung gegen eine in der Anschaf­fung kosten­güns­ti­gere Trag­luft­halle und für die Stahl­kon­struk­tion zahlt sich lang­fristig aus: Sie ist nicht nur lang­le­biger, sondern verur­sacht auch deut­lich gerin­gere Betriebs­kosten – gerade bei den aktu­ellen Ener­gie­preisen ein entschei­dender Vorteil.

Mit Hilfe von Trenn­vor­hängen kann die tempo­räre Sport­halle Albstadt in drei gleich­große Bereiche unter­teilt werden kann. Der Sport­boden verfügt über Boden­hülsen für Sport­ge­räte, Basket­ball­korb­an­lagen und eine ausklapp­bare Spros­sen­wand.

Alles, was für einen modernen Schul- und Vereins­sport benö­tigt wird.

Blau­pause

Die tempo­räre Sport­halle Albstadt wurde dank ihrer Modul­bau­weise in gerade mal einem halben Jahr errichtet und in Betrieb genommen.

Das Projekt zeigt exem­pla­risch, wie prag­ma­ti­sche Lösungen kommu­nale Heraus­for­de­rungen meis­tern können: Mit der tempo­rären Sport­halle Albstadt über­brückt die Stadt die Zeit bis zum Neubau, ohne dass Schü­le­rinnen und Schüler oder Sport­ver­eine auf ihre Trai­nings­mög­lich­keiten verzichten müssen. Die durch­dachte Konstruk­tion verbindet Wirt­schaft­lich­keit mit Funk­tio­na­lität – eine Blau­pause für andere Städte mit ähnli­chen Problemen.

Projekt­daten

Planer

NÜSSLI Gruppe

Bauherr

Stadt Albstadt

Nutzer

Schloss­berg Real­schule

Eröff­nung

2023

Adresse

Schloss­berg-Real­schule
Hohen­zol­lern­straße 6
D – 72458 Albstadt

Fotos

NÜSSLI

Text

Johannes Bühl­be­cker
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CASA

Das CASA (Centre for Applied Skate­board Arts) in München

Keep on moving

 

Behnisch Archi­tekten

Skate­boarden, BMX, Parkour oder Wheel­chair Skating sind längst keine Nischen­themen mehr, sondern Teil einer wach­senden urbanen Bewe­gungs­kultur. Um diesem Bedürfnis nach wetter­un­ab­hän­gigen, offenen Räumen zu begegnen, initi­ierte die Landes­haupt­stadt München ein Projekt, das nicht nur funk­tional über­zeugt, sondern auch als archi­tek­to­ni­sches State­ment für Teil­habe und Nach­hal­tig­keit steht.

Von Behnisch Archi­tekten.

Warum?

Das Bedürfnis nach Räumen für infor­melle Bewe­gungs­sport­arten wächst, die Einsicht in die Notwen­dig­keit der Teil­habe aller zukünf­tiger Nutzer­gruppen von Beginn an auch. So erstellte die Landes­haupt­stadt München gemeinsam mit freien Initia­tiven ein detail­liertes Bedarfs­pro­gramm als plane­ri­sche Grund­lage für ein wetter­un­ab­hän­giges Zentrum des indi­vi­du­ellen Action­s­ports – und gleich­zeitig die Vorgabe eines offenen, inklu­siven Treff­punkts: das “Centre for Applied Skate­board Arts” (CASA), Arbeits­titel “Action­s­port­zen­trum München”.

Bereits im Jahr 2018 schrieb die Stadt München dazu einen einge­la­denen Wett­be­werb aus, den Behnisch Archi­tekten gewannen. Bald danach jedoch sorgten die Corona-Pandemie und kommu­nale Haus­halts­eng­pässe für Verzö­ge­rungen. Erst ab 2023 begann die Umset­zung des ersten Bauab­schnitts, die Eröff­nung erfolgte 2024.

Wo?

Mit der ehema­ligen Eggen­fa­brik aus dem Jahr 1910 als Standort für das CASA fiel die Wahl auf ein charak­ter­starkes Indus­trie­denkmal im Herzen Pasings. Die lange unge­nutzte Halle bot nicht nur genü­gend Raum, sondern auch eine beein­dru­ckende Stahl­kon­struk­tion, die den neuen Nutzungen ein unver­wech­sel­bares Gesicht verleiht. Der erste Bauab­schnitt revi­ta­li­sierte die Bestands­struktur (die Halle steht seit 2008 unter Denk­mal­schutz) und ermög­licht den Betrieb der neuen Sport­flä­chen.

Für die Zukunft ist ein zweiter Abschnitt in Holz­hy­brid­bau­weise geplant, der das Angebot um Parkour-Anlagen, eine Skate-Bowl, eine Dirt­bike-Jump-Line sowie ein Café mit Terrasse erwei­tert. Die Planung erlaubt es, diese Erwei­te­rung nahtlos und ohne Unter­bre­chung des laufenden Betriebs zu reali­sieren.

Wie?

Der respekt­volle Umgang mit dem Bestand prägt den archi­tek­to­ni­schen Ausdruck. Die markanten Giebel­fas­saden und groß­for­ma­tigen Fens­ter­öff­nungen der Eggen­fa­brik blieben erhalten und bilden zusammen mit der fili­granen Stahl-Primär­kon­struk­tion das visu­elle Rück­grat des Centre for Applied Skate­board Arts. Ledig­lich das Dach wurde aus stati­schen Gründen zurück­ge­baut und durch eine vorge­fer­tigte Holz­kas­set­ten­decke ersetzt, die dem Raum zugleich Wärme und Leich­tig­keit verleiht.

Eine neu einge­zo­gene Gale­rie­ebene fügt sich sensibel in die histo­ri­sche Hülle ein, bietet Aufent­halts- und Veran­stal­tungs­flä­chen und eröffnet beein­dru­ckende Blick­be­zie­hungen auf die darun­ter­lie­gende Skate­fläche.

Wer?

Barrie­re­frei­heit im CASA war von Anfang an selbst­ver­ständ­lich. Folge­richtig sind die Sport­flä­chen so gestaltet, dass zum Beispiel Wheel­chair Skating problemlos möglich ist. Breite Zugänge, klar struk­tu­rierte Wege und eine leicht verständ­liche Orien­tie­rung machen das gesamte Centre for Applied Skate­board Arts für Menschen mit unter­schied­li­cher Mobi­lität einfach nutzbar.

Das Betrei­ber­kon­zept von High Five e.V. über­setzt den Gedanken der Offen­heit in den Alltag des Zentrums. CASA ist nicht nur Trai­nings­stätte für Action­s­port, sondern ein sozialer Treff­punkt, an dem sich Sport­le­rinnen und Sportler jeden Alters und Könnens austau­schen können. Das gemein­schaft­liche Planungs­ver­fahren hat diesen Charakter von Anfang an mitge­prägt und verleiht dem Projekt eine Authen­ti­zität, die über reine Funk­tion hinaus­geht.

Warm?

Tech­nisch wie klima­tisch über­zeugt das Projekt nicht durch opulente Systeme, sondern durch einfache, nach­hal­tige Lösungen.

Das Dach­ober­licht enthält Photo­vol­ta­ik­mo­dule, die nicht nur Strom erzeugen, sondern auch die sommer­liche Über­hit­zung mini­mieren. Statt einer mecha­ni­schen Lüftungs­an­lage wurde ein natür­li­ches Lüftungs­system einge­baut: Frisch­luft strömt über neu geschaf­fene Öffnungen am Boden der Fassaden ein und entweicht als Abluft über öffen­bare Licht­bänder im Dach. Dadurch bleibt das Innen­klima ange­nehm, und der tech­ni­sche Aufwand hält sich in Grenzen – eine für Sport­hallen außer­ge­wöhn­lich einfache Lösung.

Die Hülle selbst wurde ebenso ertüch­tigt: außen­lie­gende Dämmung, Dämmung im Innen­be­reich an sensi­bleren Teilen, moderne Vergla­sung – alles mit Rück­sicht auf den Denk­mal­schutz.

Wow!

Das CASA (Centre for Applied Skate­board Arts) ist deut­lich mehr ist als eine reine Sport­stätte. Sie steht für Austausch und Inklu­sion und zeigt exem­pla­risch, wie sich Nach­hal­tig­keit, Denk­mal­schutz und Action­s­port nicht nur verein­baren lassen, sondern gegen­seitig stärken.

Projekt­daten

Planer

Behnisch Archi­tekten

Maria Hirn­sperger (Part­nerin, Projekt­lei­terin), Andrada Bauer, Johannes Ewer­beck, Gökhan Catikkas, Laura Baldelli, Sara Cansin Güngör

Bauherr

Landes­haupt­stadt München
Referat für Bildung und Sport
Bayer­straße 28
D – 80335 München

Betreiber

CASA
Centre for Applied Skate­board Arts

Stahlbau

MTS GmbH
Liebig­straße 8
85301 Schwei­ten­kir­chen

Trag­werk

Behringer Bera­tende Inge­nieure GmbH
Baustatik und Trag­werks­pla­nung
Bava­ria­ring 24
D – 80336 München

Eröff­nung

2024

Adresse

CASA
Angela-von-den-Driesch-Weg 9
D – 81245 München

Fotos

David Matthiessen Foto­grafie
Behnisch Archi­tekten / Maria Ader (Titel)

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Turn­halle im Berna­park Stettlen

Turn­halle im Berna­park Stettlen 

Plug and Play

 

NÜSSLI

Die Turn­halle im Berna­park Stettlen basiert auf dem bewährten Trag­werk aus Stangen und Verbin­dungen. Beson­ders bemer­kens­wert ist die funda­ment­lose Konstruk­tion, die eine voll­ständig rever­sible Bauweise ermög­licht; ein “Plug and Play”-System ähnlich Bauklötzen, die wieder zerlegt und ander­weitig verwendet werden können.

Und alles nach Baspo-Norm.

Kontext

Die Schule für Gestal­tung Bern und Biel ist seit dem Sommer 2024 im Berna­park ansässig und wird hier bis mindes­tens 2034 bleiben, während das Haupt­ge­bäude an der Berner Schänz­li­halde umfas­send saniert wird.

Die hier früher ansäs­sige Karton­fa­brik Deisswil mit ihrem charak­te­ris­ti­schen Indus­trie­cha­rakter schafft ein inspi­rie­rendes Umfeld für die krea­tive Ausbil­dung. Neben den schon vorhan­denen Ateliers, Werk­stätten und einem Foto­labor umfasst der Campus nun auch eine neue Sport­halle.

Die neue „Turn­halle im Berna­park Stettlen“ bietet ideale Voraus­set­zungen für die tempo­räre Nutzung von circa zehn Jahren. NÜSSLI baute die Halle inner­halb weniger Wochen, und das nach­haltig.

Ausstat­tung

Der Neubau erfüllt alle Anfor­de­rungen an eine moderne Schul­sport­an­lage. Die Sport­halle verfügt über einen hoch­wer­tigen, schad­stoff­freien Hallen­boden und eine helle Holz­ver­klei­dung, die zusammen ein ange­nehmes Raum­klima schaffen. Durch die Holz­bau­weise wird oben­drein die Feuch­tig­keit auf natür­liche Weise regu­liert.

Die Neben­räume sind in vorge­fer­tigten Modulen unter­ge­bracht, die bereits komplett ausge­rüstet ange­lie­fert wurden (Baukasten). Diese umfassen die Umklei­de­räume mit Duschen, Sani­tär­ein­rich­tungen und weitere Funk­ti­ons­räume. Auch sämt­liche tech­ni­sche Ausstat­tungen waren bereits in den Modulen inte­griert.

Kreis­lauf statt Provi­so­rium

Die Turn­halle im Berna­park Stettlen demons­triert eindrucks­voll die Prin­zi­pien der Kreis­lauf­wirt­schaft im Bauwesen. Alle verwen­deten Baustoffe sind für den Rückbau und die Wieder­ver­wen­dung ausge­legt. Bei der Mate­ri­al­aus­wahl wurden höchste Ansprüche an Umwelt- und Gesund­heits­ver­träg­lich­keit gestellt, weshalb durch­ge­hend schad­stoff­freie Mate­ria­lien zum Einsatz kommen.

Dank der funda­ment­freien Konstruk­tion wurde nur ein mini­maler Eingriff in den Baugrund nötig, und damit eine spur­lose Rück­gabe des Areals nach dem Rückbau möglich. Die modu­lare Bauweise erlaubt nicht nur eine flexible Anpas­sung während der Nutzungs­zeit, sondern auch eine einfache Demon­tage am Ende der Stand­zeit.

Die Turn­halle im Berna­park Stettlen beweist, dass Tempo­rär­bauten nicht zwangs­läufig Provi­so­rien sein müssen, sondern nutzer­freund­liche Archi­tek­turen sein können, die natür­lich auch dem Nach­hal­tig­keits­ge­danken verpflichtet sind.

Die Kombi­na­tion aus schneller Reali­sie­rung, hoher Nutzungs­qua­lität und konse­quenter Nach­hal­tig­keit macht das Projekt zu einem Refe­renz­ob­jekt.

Projekt­daten

Planer

NÜSSLI Gruppe

Bauherr

Kanton Bern

Nutzer

Schule für Gestal­tung Bern und Biel

Eröff­nung

2024

Adresse

Berna­park 1
CH – 3066 Stettlen

Fotos

NÜSSLI

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Typen­sport­hallen

Typen­sport­hallen für Berlin

Darauf lässt sich aufbauen

 

scholl archi­tekten part­ner­schaft scholl.balbach.walker

Typen­sport­hallen in modu­larer Holz­bau­weise und mit stan­dar­di­sierten Vari­anten versetzen die Verant­wort­li­chen in die Lage, den stetig wach­senden und sich verän­dernden Anfor­de­rungen an unsere Sport­in­fra­struktur gerecht werden zu können.

Typen­sport­hallen für Berlin

Im Rahmen der Schul­bau­of­fen­sive entstanden in Berlin neun Drei­feld-Hallen für den Schul- und Vereins­sport in modu­larer, ökolo­gi­scher Holz­bau­weise. Ziel dieses Inves­ti­ti­ons­pro­jekts der Senats­ver­wal­tung für Bildung, Jugend und Familie ist es, drin­gend benö­tigte Sport­flä­chen schnell, wirt­schaft­lich und quali­täts­voll zu schaffen.

Darüber hinaus versetzt die modu­lare Holz­bau­weise in stan­dar­di­sierten Vari­anten die Verant­wort­li­chen in die Lage, sich den stets wach­senden und verän­dernden Anfor­de­rungen an die Reali­sie­rung drin­gend notwen­diger Infra­struk­tur­ein­rich­tung stellen zu können.

Geplant und gebaut wurden die Hallen von scholl archi­tekten part­ner­schaft aus Stutt­gart.

Fotos: Lily-Braun-Gymna­sium 

TSH60 und TSH199

Das aus einem Reali­sie­rungs­wett­be­werb im Jahr 2017 sieg­reich hervor­ge­gan­gene Konzept erfüllt die hohen Anfor­de­rungen an die Flexi­bi­lität mit einem modu­laren Aufbau in drei Nutzungs­zonen: Halle, Neben- und Gerä­te­räume. Es entstehen zwei Hallen­typen, die sich ledig­lich in der Breite des Spiel­felds und der Spann­weite des Hallen­trag­werks unter­scheiden: TSH60 und TSH199.

Die Typen­sport­halle TSH60 bietet auf einer Gesamt­fläche von rund 1.620m² drei Hallen­teile mit Spiel­feld­ab­mes­sungen von jeweils 22x45m. Sie verfügt über eine Galerie mit bis zu 60 Zuschau­er­plätzen, einen barrie­re­freien Zugang sowie Neben­räume für Umkleiden, Technik, Lager und Verwal­tung. Ergänzt wird das Raum­an­gebot durch einen Mehr­zweck­be­reich mit Küchen­zeile, der auch für außer­sport­liche Nutzungen geöffnet werden kann.

TSH199 ist die größere Vari­ante der beiden Typen­sport­hallen. Auch sie umfasst drei Hallen­teile, jedoch mit einer Tribüne für bis zu 199 Personen. Auch sie ist barrie­re­frei und verfügt über iden­ti­sche Neben­be­reiche, aller­dings auf insge­samt 1.950 m² Fläche groß­zü­giger dimen­sio­niert.

Fotos: Lily-Braun-Gymna­sium 

Hell und freund­lich

Das Konzept berück­sich­tigt die unter­schied­li­chen Gege­ben­heiten verschie­dener Stand­orte und erlaubt eine flexible, stand­ort­be­zo­gene Orga­ni­sa­tion sowie die barrie­re­freie Erschlie­ßung der Neben­räume. Die einge­schos­sigen Neben­raum­trakte ermög­li­chen zudem eine groß­zü­gige Vergla­sung der Hallen­längs­seiten.

Die Hallen sind dank dieser Vergla­sungen und einer licht­durch­läs­sigen Dach­kon­struk­tion hell und freund­lich gestaltet. Die Ausstat­tung umfasst moderne LED-Beleuch­tung, Prall­wände aus lamel­lierten, (birke-)furnierten Holz­werk­stoff­platten, hoch­wer­tige Sport­böden sowie ener­gie­ef­fi­zi­ente Lüftungs- und Heiz­technik.

Beide Hallen­typen sind rund sieben Meter hoch und zeichnen sich durch eine weit span­nende, stüt­zen­freie Trag­struktur aus Brett­schicht­holz aus.

Für die schnelle Reali­sie­rung bei hoher Ausfüh­rungs­qua­lität wurden wesent­liche Bauteile werk­seitig ober­flä­chen­fertig vorge­fer­tigt und just-in-time zum jewei­ligen Standort gelie­fert und verbaut. Typi­sie­rung und Stan­dar­di­sie­rung der Sport­hallen ermög­li­chen effi­zi­ente Planungs‑, Ferti­gungs- und Abwick­lungs­pro­zesse. Dies führte zu einer kurzen Bauphase vor Ort, ange­sichts knapper finan­zi­eller und zeit­li­cher Ressourcen natür­lich ideal.

Die Verwen­dung des Natur­bau­stoffs Holz für Konstruk­tion, Gebäu­de­hülle und Ausbau ist auch im Hinblick auf Ökologie und Nach­hal­tig­keit eine gute Entschei­dung. Aus funk­tio­nalen und konstruk­tiven Gründen besteht der Gebäu­de­so­ckel aus ober­flä­chen­fer­tigen Beton­fer­tig­teilen, wodurch die Neben­räume in Kombi­na­tion mit schlichten Ausbau­ele­menten zurück­hal­tend und elegant wirken.

Fotos: Sport­schule Olym­pia­park

Lily Braun und Carl Fried­rich von Siemens

Die ersten neun Typen­sport­hallen wurden zwischen 2021 und 2023 in dieser Reihen­folge errichtet:

  • TSH60 Lily-Braun-Gymna­sium, Berlin-Spandau 
  • TSH60 Carl-Fried­rich-von-Siemens-Gymna­sium, Berlin-Spandau 
  • TSH60 Schule am Stadt­park, Berlin-Steglitz 
  • TSH60 Vineta-Grund­schule, Berlin-Mitte 
  • TSH60 Sport­forum Berlin, Berlin-Lich­ten­berg 
  • TSH60 Bernd-Ryke-Grund­schule, Berlin-Spandau 
  •  TSH60 Brodowin-Grund­schule, Berlin-Lich­ten­berg
  • TSH199 Kolumbus-Grund­schule, Berlin-Reini­cken­dorf
  • TSH199 Sport­schule-Olym­pia­park, Berlin-Char­lot­ten­burg

Durch den hohen Vorfer­ti­gungs­grad der Holz­ele­mente konnte die eigent­liche Montage vor Ort in nur etwa zehn Wochen erfolgen. 

Mit den Typen­sport­hallen und deren stetiger Weiter­ent­wick­lung setzt Berlin ein Zeichen für zukunfts­fä­higes Bauen: ökolo­gisch, funk­tional und flexibel nutzbar – sowohl für den Schul- als auch den Vereins­sport.

Fotos: Sport­schule Olym­pia­park

Licht und Blend­schutz

Zu den Anfor­de­rungen an die Typen­sport­hallen gehörte auch die natür­liche Belich­tung mit ball­wurf­si­cherem Blend­schutz innen und außen. Die hierfür passende Lösung lieferte ein Isolier­glas mit trans­lu­zenter, lichtstreu­ender Kapil­lar­ein­lage. Es heißt OKALUX K und sorgt ohne zusätz­liche Blend­schutz­ein­rich­tungen für eine gleich­mä­ßige und schlag­schat­ten­freie Ausleuch­tung des Raum­in­neren mit Tages­licht. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf das Wohl­be­finden der Sport­le­rinnen und Sportler aus, es redu­ziert auch die Ener­gie­kosten.

Für ange­nehmes Zuschauen bei Wett­kämpfen von Ball­sport­arten wie Basket­ball und Volley­ball sind über die ganzen Hallen­längs­seiten 74 Wärme­schutz­gläser ober­halb der Prall­wände in die vertikal geglie­derte Holz-Alu‑P/R‑­Fas­sade einge­fügt. Neben den ball­wurf­si­cheren Eigen­schaften des Glases über­zeugte OKALUX K die Archi­tekten auch durch die indi­vi­du­elle Maßan­fer­ti­gung.

Dass schnelle Ferti­gungs­zeit und Qualität in keinem Wider­spruch zuein­ander stehen, verdeut­licht darüber hinaus auch die Lang­le­big­keit, wartungs­freie Nutzung und gute Recy­cel­bar­keit der ausge­wählten Isolier­gläser.

Sport­böden, Prall­wände und Einbau­ele­mente

Für den Innen­ausbau der Berliner Typen­sport­hallen lieferte und instal­lierte TOP-SPORT den Sport­boden, die Holz­prall­wände und koor­di­nierte den Einbau der Trenn­vor­hänge. Die Schwes­ter­firma HERKULES-Schwe­be­tore verbaute die Einbau­ele­mente .

Der rund 1.145 m² große flächen­elas­ti­schen Sport­boden poly­sport® UNO mit PUR-Ober­fläche sorgt für sichere Stand­fes­tig­keit, schnelle Reak­ti­ons­fä­hig­keit und eine gleich­mä­ßige Last­ver­tei­lung. Damit ist er sowohl für Schul- und Mann­schafts­sport als auch für den Roll­sport bestens geeignet.

Die einge­setzten Holz­prall­wände bestehen aus indi­vi­duell gefer­tigten Modulen, die sämt­liche Anfor­de­rungen an Kraft­abbau, Ball­wurf­si­cher­heit, Akustik und Brand­schutz erfüllen. Die Konstruk­tion mit senk­rechten Schwing­trä­gern gewähr­leistet die notwen­dige Sicher­heit, während die Ausfüh­rung mit Birke-Multi­plex-Lamellen, Sockel­leisten und verklei­deten Einbau­ele­menten ein einheit­li­ches Erschei­nungs­bild schafft.

Signa­letik

Die Signa­letik für die neun neu errich­teten Typen­sport­hallen in Berlin wurde von der Virtuz GmbH umge­setzt, einem Spezia­listen für Leit- und Orien­tie­rungs­sys­teme. Das Projekt umfasste die voll­stän­dige Innen- und Außen­be­schil­de­rung und stellt ein durch­gän­giges Leit­system bereit, das sowohl den schu­li­schen Alltag als auch den Vereins- und Veran­stal­tungs­be­trieb unter­stützt.

Beson­derer Wert wurde auf eine klare Gestal­tung, gute Lesbar­keit und lang­le­bige Mate­ria­lien gelegt, sodass Orien­tie­rung und Sicher­heit dauer­haft gewähr­leistet sind. Die Beschil­de­rung fügt sich in das archi­tek­to­ni­sche Konzept der Hallen ein und trägt zu einem funk­tio­nalen Gesamt­bild bei, das den unter­schied­li­chen Nutzer­gruppen eine einfache und intui­tive Orien­tie­rung ermög­licht.

Platt­form­lifte

In den Typen­sport­hallen kommt der Platt­form­senk­recht­lift HIRO A4 zum Einsatz – eine Komplett­an­lage mit Schacht, gelie­fert und montiert vom Spezia­listen HIRO LIFT aus Biele­feld.

Der A4 bietet eine senk­recht fahrende, kabi­nen­lose Platt­form und benö­tigt dabei weder eine Grube noch aufwen­dige Ein- oder Umbauten. Mit seinem wartungs­armen Spin­del­an­trieb, dem Ener­gie­aus­weis „A“ und einem flexi­blen Design bietet er eine ebenso nach­hal­tige wie komfor­table Lösung für Sport­le­rinnen, Besu­cher und Mitar­bei­tende.

Gerade in Sport­hallen, in denen viele Menschen mit unter­schied­li­chen Mobi­li­täts­be­dürf­nissen zusam­men­kommen, schafft der Lift kurze Wege und ein hohes Maß an Sicher­heit. Dank der varia­blen Gestal­tungs­mög­lich­keiten lässt er sich zudem harmo­nisch in die Archi­tektur der Typen­sport­hallen inte­grieren: ein wich­tiger Beitrag zur Zukunfts­fä­hig­keit der neuen Hallen­typen.

Projekt­daten

Planer

scholl archi­tekten part­ner­schaft mbB
scholl.balbach.walker
Smaragdweg 1
D – 70174 Stutt­gart

Bauherr

Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung, Bauen und Wohnen | Berlin

Eröff­nung

2021 – 2023

Text

Johannes Bühl­be­cker
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(Adver­to­rial)

Isolier­glas mit Tages­licht­lö­sung

Okalux Glas­technik GmbH
Am Jöspers­heck­lein 1
D – 97828 Markt­hei­den­feld

Schlos­ser­ar­beiten

Bauschlos­serei Ventur GmbH
Aska­nier­ring 96
D – 13587 Berlin

Innen­ausbau

TOP-SPORT GMBH
Sport­hal­len­in­nen­ausbau
Südring 125
D‑33378 Rheda-Wieden­brück

Signa­letik

VIRTUZ GmbH
Am Roten Hügel 3
D – 96242 Sonne­feld
 

Platt­form­lifte

HIRO LIFT
Hillen­kötter + Ronsieck GmbH
Meller Straße 6
D – 33613 Biele­feld

Schulen

Adressen

Lily-Braun-Gymna­sium
Münsin­gerstr. 2
D – 13597 Berlin

  

Carl-Fried­rich-von-Siemens-Gymna­sium
Jung­fern­hei­deweg 79
D – 13629 Berlin 

 

Schule am Stadt­park
Karl-Stieler-Str. 10–11
D – 12167 Berlin

 

Vineta-Grund­schule
Demminer Str. 27
D – 13355 Berlin

 

Sport­forum Berlin
Fritz-Lesch-Str. 32
D – 13053 Berlin

 

Bernd-Ryke-Grund­schule
Daumstr. 12
D – 13599 Berlin

  

Brodowin-Grund­schule
Lieben­walder Str. 20
D – 13055 Berlin

 

Kolumbus-Grund­schule
Frei­heitsweg 18
D – 13407 Berlin

 

Sport­schule Olym­pia­park
Prinz-Fried­rich-Karl-Weg 1
D – 14053 Berlin

Pläne

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 Lily-Braun-Gymna­sium
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Sport­schule Olym­pia­park

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Sport­halle Ostfil­dern

Sport­halle Ostfil­dern (Spiel­halle im Wäld­chen)

Passt.

 

Regiolux

Die Sport­halle Ostfil­dern, auch Spiel­halle im Wäld­chen genannt, vereint sport­liche Funk­tion, ökolo­gi­sche Verant­wor­tung und gestal­te­ri­sche Qualität. Sie steht für zeit­ge­mäße Sport­ar­chi­tektur, die sich nicht in den Vorder­grund drängt, sondern sich harmo­nisch in ihre natür­liche Umge­bung einfügt.

Und für gutes Licht.

Landes­sport­schule Ruit

Die neue Sport­halle Ostfil­dern ist ein wich­tiger Baustein im Zuge der umfas­senden Neuord­nung der Landes­sport­schule Ruit in Ostfil­dern zum Sport­campus der Zukunft. Die Halle ersetzt eine in die Jahre gekom­mene Bestands­an­lage und ergänzt die beiden bereits bestehenden Sport- und Fußball­hallen im Nord­westen des Areals.

Die Landes­sport­schule Ruit dient seit mehr als 75 Jahren als zentrale Ausbil­dungs­stätte des Würt­tem­ber­gi­schen Landes­sport­bunds. Inter­na­tio­nale und natio­nale Fußball­mann­schaften sowie zahl­reiche Athle­tinnen und Athleten verschie­denster Sport­arten nutzen die Sport­stätten regel­mäßig für Trai­nings­lager und Lehr­gänge.

Die Archi­tektur stammt von Birk Heil­meyer und Frenzel, das Licht von Regiolux.

Inte­gra­tion

Die Inte­gra­tion der Sport­halle Ostfil­dern in die wald­reiche Umge­bung war sowohl Chance als auch Heraus­for­de­rung. Es gelang den Planern, den bestehenden Baum­be­stand weitest­ge­hend erhalten blieb. Auch die Staf­fe­lung der Kubatur passt sehr gut ins Gelände. Markant ist der Eingangs­be­reich, der über einen Einschnitt in der Fassade entlang des Wäld­chens erreicht wird.

Ein schönes Detail sind die in die wald­sei­tige Fassade inte­grierten Sitz­ni­schen als geschützter Ort des Rück­zugs für Pausen oder Bespre­chungen. Die Halle selbst wurde konse­quent in Holz­bau­weise errichtet, was nicht nur ästhe­ti­schen, sondern auch ökolo­gi­schen Ansprü­chen gerecht wird.

Licht­ge­stal­tung

Die Licht­ge­stal­tung der Sport­halle stammt vom Spezia­listen Regiolux. Ziel war es, Funk­tio­na­lität, Ästhetik und Nach­hal­tig­keit glei­cher­maßen umzu­setzen und ins archi­tek­to­ni­sche Gesamt­kon­zept zu inte­grieren.

Für die Spiel­feld­be­leuch­tung kommt das ball­wurf­si­chere Schnell­mon­tage-Licht­band SDT-Match zum Einsatz. Diese Lösung garan­tiert eine gleich­mä­ßige, blend­freie Ausleuch­tung, die höchsten Anfor­de­rungen für den Sport­be­trieb gerecht wird – und das bei gleich­zeitig einfa­cher Montage und Wartung.

In den Neben­flä­chen sorgt die Leuchte turas für ange­nehmes Grund­licht. Ihr dezentes Design fügt sich unauf­dring­lich in das archi­tek­to­ni­sche Gesamt­kon­zept ein und unter­streicht die hoch­wer­tige Anmu­tung der gesamten Halle. Durch das Zusam­men­spiel von natür­li­chem Tages­licht, das durch große Fens­ter­flä­chen eindringt, und intel­li­gent plat­zierter Kunst­be­leuch­tung entsteht eine überaus freund­liche Atmo­sphäre.

Nach­hal­tig­keit

Die Sport­halle Ostfil­dern steht nicht nur bei der Licht­pla­nung für einen verant­wor­tungs­vollen Umgang mit Ressourcen. Die Planung setzt auf lang­le­bige, flexible und ressour­cen­scho­nende Konstruk­tionen und die Möglich­keit zur Demon­tage und Wieder­ver­wen­dung von Bauteilen.

Auch das Mate­ri­al­kon­zept trägt dem Nach­hal­tig­keits­ge­danken Rech­nung: Die Wahl der Holz­bau­weise sowie der gezielte Einsatz natür­li­cher Mate­ria­lien redu­zieren den CO₂-Fußab­druck des Neubaus erheb­lich. Die Anbin­dung an das bestehende Campus-Konzept ermög­licht zudem eine effi­zi­ente tech­ni­sche Versor­gung, wodurch Betrieb und Ener­gie­ver­brauch opti­miert werden konnten.

Passt

Die Sport­halle Ostfil­dern vereint sport­liche Funk­tion, ökolo­gi­sche Verant­wor­tung und gestal­te­ri­sche Qualität. Sie steht für zeit­ge­mäße Sport­ar­chi­tektur, die sich nicht in den Vorder­grund drängt, sondern sich harmo­nisch in ihre natür­liche Umge­bung einfügt.

Durch durch­dachte Licht­lö­sungen, nach­hal­tige Bauweise und die sensible Einbin­dung in den Wald­saum schafft sie einen Ort, der Sport, Begeg­nung und Natur­er­lebnis mitein­ander verbindet.

Projekt­daten

Planer

Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten
Adler­straße 31
D – 70199 Stutt­gart

Bauherr

Würt­tem­ber­gi­scher Landes­sport­bund (WLSB)

Licht­ge­stal­tung

Regiolux GmbH
Hellinger Straße 3
D – 97486 Königs­berg

Adresse

Sport­halle Ostfildern/
Spiel­halle im Wäld­chen
Kirch­heimer Straße 125
D – 73760 Ostfil­dern

Eröff­nung

2023

Fotos

Zooey Braun, Stutt­gart

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Pläne

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Parque Quin­tana Roo

Parque Quin­tana Roo

Pure Schön­heit

 

AIDIA Studio

Von der Müll­kippe zum Messe­ge­lände: Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal ist Austra­gungsort einer großen Land­wirt­schafts­messe und gleich­zeitig Stadt­park. Mit Frei­luft­hallen.

Trans­for­ma­tion

Der Parque Quin­tana Roo in Chetumal, der Haupt­stadt des gleich­na­migen mexi­ka­ni­schen Bundes­staates, ist das wunder­bare Ergebnis der Trans­for­ma­tion einer Müll­de­ponie zu einem weit­läu­figen ökolo­gi­schen Stadt­park.

Der Park bietet ein viel­fäl­tiges Angebot an Frei­zeit­ein­rich­tungen, darunter einen Skate­park, einen groß­zü­gigen Parkour-Garten, Outdoor-Fitness­be­reiche sowie Multi­sport- und Kinder­spiel­flä­chen – unter­ge­bracht in drei indi­vi­duell gestal­teten Frei­luft­hallen.

Der Anlass des Projekts war der Bedarf an einem neuen Veran­stal­tungsort für die jähr­liche Vieh- und Land­wirt­schafts­messe. Diese Messe hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeu­tenden jähr­li­chen Volks­fest entwi­ckelt, das Konzerte, Fahr­ge­schäfte und Kunst­hand­werks­märkte umfasst.

Die Planung stammt von AIDIA Studio.

Dschungel

Das neu entwi­ckelte Messe­ge­lände erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar. Das Grund­stück liegt im subtro­pi­schen Dschungel, was die beson­dere Chance bot, das Areal in einen städ­ti­schen Park mit viel­fäl­tigen, ganz­jährig nutz­baren Frei­zeit­ein­rich­tungen zu verwan­deln.

Chetumal ist die Haupt­stadt des Bundes­staates Quin­tana Roo, zu dem auch die Touris­ten­ziele Cancún, Tulum und Bacalar in der mexi­ka­ni­schen Karibik gehören. Während die Bade­orte im Norden an Beliebt­heit gewannen, entwi­ckelte sich Chetumal zu einem wich­tigen Versor­gungs­zen­trum. Die Stadt, die lange Zeit unter einem Mangel an hoch­wer­tigen öffent­li­chen Räumen litt, gewinnt durch die Rück­ge­win­nung von Flächen zuneh­mend an Aufent­halts­qua­lität.

Orga­ni­sa­tion

Das trapez­för­mige Grund­stück misst 200 mal 400 Meter und wird über einen ring­för­migen Stra­ßen­ver­lauf mit Stell­plätzen erschlossen. Entlang dieses Rings entstand zudem ein 800 Meter langer Lauf- und Radweg.

Die Ausstat­tung umfasst drei Frei­luft­hallen, darunter eine Arena für bis zu 1.000 Zuschauer, die sowohl für Sport­ver­an­stal­tungen als auch Konzerte genutzt werden kann, über­dachte Basket­ball­plätze, Outdoor-Fitness­be­reiche. Einzel­han­dels­flä­chen und außerdem einen Skate­park, einen Kinder­spiel­platz und einen „Bürger­platz“ am Eingang des Geländes.

Dieser Bürger­platz wird von elf Ceiba-Bäumen einge­fasst, die als heilige Bäume Mexikos gelten. Jeder Baum steht dabei symbo­lisch für einen der elf Land­kreise von Quin­tana Roo. Von hier aus führen Wasser­läufe durch das Areal, welche die Besu­cher zu den verschie­denen Einrich­tungen leiten und dabei ein flie­ßendes, nicht-hier­ar­chi­sches Raum­er­lebnis schaffen, das schließ­lich an der Arena, dem größten Bauwerk des Parks, endet.

Kreise

Die Wege zwischen den kreis­för­migen Baukör­pern verlaufen entlang von Tangen­ten­bögen, welche die ansonsten starren Grund­stücks­grenzen auflo­ckern und gleich­zeitig die Viel­falt der Gebäu­de­typen in das Gesamt­kon­zept einfügen.

Dieses Konzept ermög­lichte es dem Planungs­team, das Thema „biophile Gestal­tung“ konse­quent weiter­zu­ent­wi­ckeln – sowohl aus der Vogel­per­spek­tive in Form des über­ge­ord­neten Master­plans als auch aus Nutzer­sicht, durch das unmit­tel­bare Erleben der Natur inner­halb des Parks. Zudem kamen para­me­tri­sche Entwurfs­werk­zeuge zum Einsatz, die eine ästhe­tisch anspruchs­volle und zugleich effi­zi­ente Form­fin­dung ermög­lichten.

Im Ergebnis entstand eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Gebäu­de­typen, bei denen beispiels­weise hyper­bo­li­sche Para­bo­loide an die jewei­lige Nutzung ange­passt wurden. Gemeinsam ist allen Bauwerken der kreis­för­mige Grund­riss, jedoch mit jeweils eigen­stän­diger konstruk­tiver Lösung.

Schön­heit

Die geringe Bebau­ungs­dichte des Parks dient dem maxi­malen Erhalt natür­li­cher Grün­flä­chen – ein wesent­li­cher Aspekt ange­sichts des heißen und feuchten Klimas in der Region. Sämt­liche verwen­deten Mate­ria­lien für Plätze und Gebäude sind in hellen Beige-Tönen gehalten. Gemeinsam mit den leichten Metall­struk­turen der Gebäude, den schlanken, oliv­grünen Stützen und den geschwun­genen Holz­ele­mente fügen sie sich bestens in die Umge­bung aus Kalk­stein und Wald ein, während die mit Fliesen gedeckten Dächer zuver­läs­sigen Schutz vor durchaus mögli­chem Stark­regen bieten.

Die Fassaden der radialen Gebäude greifen ein Ziegel­muster auf, das einer­seits die Ober­flä­chen­struktur belebt, ande­rer­seits durch Öffnungen für Luft­zir­ku­la­tion und natür­liche Belüf­tung sorgt. Sämt­liche Gebäude sind modular geplant, um eine wirt­schaft­liche Bauweise zu gewähr­leisten und den Errich­tungs­pro­zess effi­zient zu gestalten.

Pure Schön­heit.

Projekt­daten

Planer

AIDIA Studio

Rolando Rodri­guez Leal, Natalia Wrzask; José Luis Mulás, Mariano González, Nitze Magaña, Aran­zazú Sánchez, Mauricio Santi­bañez, Cecilia Simón, Emilio Vásquez, Rodrigo Wulf

Bauherr

Secre­tary of Agra­rian, Terri­to­rial, and Urban Deve­lo­p­ment

Eröff­nung

2024

Adresse

Parque Quin­tana Roo
Chetumal
Quin­tana Roo
Mexico

Fotos

Andrés Cedillo

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

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Frei­luft­hallen

Frei­luft­hallen

Bewe­gung!

McArena 

Wenn Kinder keinen Platz zum Spielen haben, Vereine auf Warte­listen verdorren und Schul­sport wetter­be­dingt ausfällt, dann ist nicht fehlender Wille das Problem, sondern fehlende Infra­struktur. Frei­luft­hallen schaffen zukunfts­wei­sende, wetter­ge­schützte Bewe­gungs­räume, wo sie am drin­gendsten gebraucht werden.

Problem

Der Bau einer klas­si­schen Sport­halle ist oft ein lang­wie­riges, kosten­in­ten­sives Projekt. Eine Frei­luft­halle dagegen ist schnell errichtet, kosten­ef­fi­zient, modular und vor allem sofort nutzbar. Sie ist die Antwort auf den drän­genden Bedarf an Sport­stätten – egal ob für Kommune, Verein oder Bildungs­ein­rich­tung.

Hallenbau ist komplex, kosten­in­tensiv und lang­wierig, oder? Genau diese Sorge eint viele Entscheidungsträger:innen, wenn sie an den Bau einer neuen Sport­stätte denken. Ein konven­tio­neller Sport­hal­lenbau verschlingt schnell mehrere Millionen Euro, dauert Jahre in der Planung und Reali­sie­rung und ist für viele Kommunen ange­sichts ange­spannter Haus­halts­lagen kaum noch leistbar.

Was wäre, wenn es eine Lösung gäbe, die deut­lich güns­tiger, schneller reali­siert und trotzdem viel­seitig nutzbar ist? Die McArena Frei­luft­halle ist solch eine Lösung, und dabei mehr als nur ein Notnagel. Sie ist ein inno­va­tives, flexi­bles Hallen­kon­zept, das sich an die lokalen Bedürf­nisse anpasst und echten Mehr­wert schafft.

Lösung

Frei­luft­hallen sind moderne, multi­funk­tio­nale Sport­hallen, die zu einem Bruch­teil der Kosten einer konven­tio­nellen Halle reali­siert werden können. Eine modu­lare Frei­luft­halle lässt sich flexibel planen, schnell errichten und viel­seitig nutzen. Sie ist daher die ideale Lösung für Kommunen, Schulen und Vereine mit begrenztem Budget.

Vereine können mit einer kompakten Einfeld­halle (z. B. 30×15 m) ihre Trai­nings­ka­pa­zi­täten erwei­tern, Kommunen profi­tieren mit einer Zwei­feld­halle (30×25 m) von neuen Möglich­keiten im Schul­sport, und größere Städte oder Träger nutzen eine Drei­feld­halle (45×25 m) für paral­lelen Betrieb, Events und inklu­sive Ange­bote.

Gerade in Zeiten knapper Kassen ist eine Frei­luft­halle ein sicht­bares Zeichen dafür, dass Bewe­gung, Begeg­nung und Betei­li­gung auch unter heraus­for­dernden Bedin­gungen machbar sind.

Und das Beste: Der Bau erfolgt binnen weniger Monate, der Betrieb ist wartungsarm und digital steu­erbar. Für viele McArena-Projekte konnten bereits staat­liche Förder­mittel aus den Berei­chen Sport, Infra­struktur, Inte­gra­tion oder Jugend­hilfe genutzt werden.

Bewe­gung

Die Frage ist also nicht, ob sich Kommunen, Vereine usw. eine Sport­halle leisten können. Die Frage ist, ob sie es sich leisten können, keine zu haben. Mit einer Frei­luft­halle kommt Bewe­gung ins Gemein­de­leben – schnell, unkom­pli­ziert und zukunfts­fähig.

Eine McArena kostet nur einen Bruch­teil einer klas­si­schen Sport­halle. Je nach Größe beginnen die Inves­ti­tionen bereits unter­halb von 400.000 Euro. Damit eröffnen sich völlig neue Möglich­keiten für klei­nere Städte, länd­liche Regionen, Stadt­teile oder auch Träger sozialer Einrich­tungen, die mit begrenztem Budget eine hoch­wer­tige, wetter­feste und pfle­ge­leichte Sport­stätte reali­sieren möchten.

Jede dieser Hallen ist eine voll­wer­tige, über­dachte Sport­halle mit Sport­boden, Banden­system, LED-Flut­licht, digi­talem Zugangs­system und optio­naler Musik- und Ausstat­tungsbox. Der Clou liegt in der Flexi­bi­lität: Verschie­dene Größen und Typen erlauben die Anpas­sung an fast jede Fläche und Nutzung – sei es auf dem Schulhof, als Ergän­zung zum Vereins­ge­lände oder als bewe­gungs­för­dernder Treff­punkt im Quar­tier.

Mehr zum Thema Bauen.

Nach­hal­tig­keit

Wer heute eine Sport­halle plant, denkt dabei auch an die folgenden Gene­ra­tionen von Nutze­rinnen und Nutzern, an zukünf­tige Ener­gie­ver­bräuche und an den ökolo­gi­schen Fußab­druck jedes einzelnen Bauteils.

Kommunen, Vereine und Träger stehen heute unter immensem Druck: stei­gende Ener­gie­kosten, zuneh­mende Anfor­de­rungen an den Klima­schutz, knappe Budgets und der Wunsch, neue Infra­struktur nicht auf Kosten der Umwelt zu reali­sieren. Klas­si­sche Turn­hallen mit massiver Bauweise, aufwen­diger Technik und hohem Ener­gie­be­darf wirken da wie Relikte aus einer anderen Zeit.

Frei­luft­hallen aus verzinktem Stahl mit einem Recy­cling­an­teil von über 87 % dagegen sind zukunfts­fähig. Diese Bauweise redu­ziert nicht nur CO₂ in der Produk­tion, sondern auch beim Trans­port und beim Funda­ment. Sie erlaubt kürzere Bauzeiten, weniger Eingriffe in die Umwelt und maxi­male Flexi­bi­lität.

Mehr zum Thema Nach­hal­tig­keit findet sich hier.

Von Bestand

Das Herz­stück jeder McArena ist ihr intel­li­genter Betrieb: digi­tale Steue­rung, Licht nur bei Nutzung, auto­ma­ti­sche Zugangs­sys­teme und ein KI-gestütztes Kame­ra­system zur Effi­zi­enz­über­wa­chung. Dazu kommen optional Photo­vol­ta­ik­mo­dule, Zisternen zur Regen­was­ser­nut­zung und begrün­bare Dächer. Das alles sind Module, dank derer die Hallen Schritt für Schritt CO₂-neutral werden.

Doch Nach­hal­tig­keit bedeutet mehr als Technik. Es ist eine Haltung. Eine Halle, die gemeinsam genutzt wird – von Schule, Verein, Frei­zeit­gruppen und Veran­stal­tungen – spart doppelte Inves­ti­tionen, redu­ziert Wege, fördert soziale Inte­gra­tion und belebt ganze Quar­tiere.

Und sie hält. Denn Stahl ist nicht nur wieder­ver­wertbar, sondern auch extrem lang­lebig. Die Hallen sind auf Jahr­zehnte ausge­legt, mit mini­malem Wartungs­be­darf und klar kalku­lier­baren Betriebs­kosten. So entsteht ein Raum für Bewe­gung, der wirk­lich Bestand hat.

Refe­renzen zum Thema gbt es hier.

Autoren

Fotos

McArena GmbH
Karl‑Ferdinand‑Braun‑Straße 3
D – 71522 Back­nang 

Text

Matthias Prinz
(Adver­to­rial)

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