Power­house Stadium

Power­house Stadium in Birmingham

Schorn­stein­sta­dion

62.000 Fans, ein schwenk­bares Dach und urbanes Leben rund ums Stadion: Das Power­house Stadium wird Birming­hams neues Zentrum für Sport und Kultur. Und erzählt die indus­tri­elle Geschichte der Stadt bis in die Zukunft hinein. Als neues Wahr­zei­chen.

Entwurf:

Heather­wick Studio & Manica

Stadt­ent­wick­lung mit Schorn­steinen

Mit dem geplanten Power­house Stadium steht Birmingham vor einem der ambi­tio­nier­testen Stadion- und Stadt­ent­wick­lungs­pro­jekte Groß­bri­tan­niens. Das multi­funk­tio­nale Groß­pro­jekt im Osten der Stadt bietet 62.000 Zuschauern Platz und wird die neue Heimat des Zweit­li­gisten Birmingham City Foot­ball Club. Es ersetzt das tradi­ti­ons­reiche, 1,5 km west­lich gele­gene St. Andrew’s Stadium und bildet ab 2030 das Herz­stück des neuen Birmingham Sports Quar­ters.

Das Projekt versteht sich als Hommage an Birming­hams indus­tri­elle Vergan­gen­heit und über­setzt diese in eine ausge­spro­chen markante Archi­tek­tur­sprache. Das prägende Element sind zwölf hohe, schorn­stein­ar­tige Türme, die an die frühere Ziegel­pro­duk­tion am Standort (Birmingham Wheels Park) erin­nern. Wo möglich, sollen histo­ri­sche Ziegel wieder­ver­wendet werden.

Die „Chim­neys“ genannten Türme über­nehmen dabei mehrere Funk­tionen: Sie tragen das Dach, beher­bergen Treppen und Aufzüge und sind Teil eines passiven Belüf­tungs­kon­zepts.

Entworfen wird das Power­house Stadium von Heather­wick Studio in Zusam­men­ar­beit mit MANICA.

Verschließbar und verschiebbar

Im Inneren setzt das Power­house Stadium auf ein inten­sives Zuschau­er­erlebnis. Die steile, kompakte Zuschau­er­schüssel bringt die Fans so nah wie möglich an das Spiel­feld heran und schafft eine geschlos­sene Atmo­sphäre. Hoch­leis­tungs­fä­hige Akus­tik­lö­sungen sollen die Stim­mung verstärken und gleich­zeitig die Lärm­be­las­tung für das Umfeld begrenzen.

Ein verschließ­bares Dach und ein verschieb­bares Spiel­feld ermög­li­chen flexible Nutzungs­formen und unter­schied­lichste Veran­stal­tungen, vom Fußball über andere Sport­arten bis hin zu inter­na­tio­nalen Konzerten und Große­vents. Damit posi­tio­niert sich das Stadion klar als multi­funk­tio­nale Arena mit möglichst ganz­jäh­riger Auslas­tung.

Ein beson­deres High­light: Einer der Türme soll einen Aufzug zur höchst­ge­le­genen Bar Birming­hams beher­bergen – inklu­sive Panora­ma­blick über die Stadt und einer multi­me­dialen Insze­nie­rung der lokalen Geschichte.

Das Stadion als öffent­li­cher Raum

Zentrales Anliegen aller Betei­ligten ist es, das Stadion nicht nur an Spiel­tagen mit Leben zu füllen. Rund um das Power­house Stadium entsteht ein öffent­lich zugäng­li­cher Stadt­raum, der die ganze Woche über genutzt werden kann. Vorge­sehen sind unter anderem Food-Märkte, Restau­rants, Cafés, Aufent­halts­be­reiche und Spiel­flä­chen für Kinder. Das Stadion wird damit zum sozialen Treff­punkt und inte­gralen Bestand­teil des Quar­tiers.

Als Anker­pro­jekt des Birmingham Sports Quarter soll das neue Stadion weit über den Fußball hinaus wirken. Neben dem Stadion sind Trai­nings­zen­tren für den Leis­tungs- und Nach­wuchs­sport sowie gemischt genutzte Quar­tiers­ent­wick­lungen geplant.

Die Fertig­stel­lung des Power­house Stadium ist ambi­tio­niert für den Start der Saison 2030/2031 vorge­sehen. Ein umfas­sendes Betei­li­gungs­pro­gramm mit Fans und Anwoh­nern soll in diesem Jahr starten.

Mit seinem starken Bezug zur lokalen Iden­tität, inno­va­tiver Inge­nieur­kunst und einer klaren Öffnung zur Stadt versteht sich das Power­house Stadium als neues Wahr­zei­chen Birming­hams.

Und das in großem Stil.

Projekt­daten

Planer

Heather­wick Studio

Planer

Manica

Bauherr
Birmingham City Foot­ball Club
Adresse

Power­house Stadium
1 Adderley Rd S
Birmingham B8 1AD
Verei­nigtes König­reich

Eröff­nung

2025

Render

Heather­wick Studio
Mir
Devi­sual

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Grand Ball­room Tirana

Grand Ball­room in Tirana

Kugel­runde Sache

 

MVRDV

Mit “The Grand Ball­room” entsteht in Tirana eine spek­ta­ku­läre neue Sport- und Begeg­nungs­stätte. Der kugel­för­mige Entwurf von MVRDV vereint Arena, Wohnen, Hotel und öffent­liche Nutzungen zu einem neuen urbanen Wahr­zei­chen.

Sport als Stadt­bau­stein

Mit „The Grand Ball­room“ entsteht in der alba­ni­schen Haupt­stadt Tirana ein gewal­tiger Komplex und Stadt­bau­stein, der Archi­tektur, Sport und urbane Nutzung in einem markanten Baukörper vereint. Der „Asllan Rusi Sports Palace“ entsteht als kugel­för­miges Gebäude mit über 100 Metern Durch­messer und kombi­niert eine moderne Sport­arena mit Wohnungen, Hotel, Einzel­handel und öffent­li­chen Frei­räumen.

Im Zentrum des Projekts befindet sich eine 6.000 Sitz­plätze umfas­sende Arena für Basket­ball und Volley­ball. Das Gesamt­pro­jekt umfasst rund 90.200 m² Brut­to­grund­fläche und zählt zu den bedeu­tendsten Mixed-Use-Entwick­lungen in Alba­nien.

Die Planung stammt von MVRDV.

Die Kugel als Ikone

Die kugel­för­mige Archi­tektur hat nicht nur das Zeug zu einem ikoni­schen Erschei­nungs­bild, sie erfüllt auch städ­te­bau­liche und funk­tio­nale Anfor­de­rungen. Durch die runde Form entstehen keine rück­wär­tigen Fassaden, das Gebäude öffnet sich also gleich­wertig zum umlie­genden Stadt­raum.

Die verti­kale Stape­lung der Nutzungen ermög­licht eine hohe Flächen­ef­fi­zienz auf begrenztem inner­städ­ti­schem Grund­stück.

Im unteren Bereich verjüngt sich das Bauvo­lumen und schafft Raum für öffent­liche Plätze, Tribünen und Außen­sport­flä­chen, die das Quar­tier aktiv einbinden. Nach oben hin entstehen durch die Rück­staf­fe­lung groß­zü­gige Terrassen für die Wohn­nut­zungen.

Schicht­system

Die innere Orga­ni­sa­tion des Grand Ball­room folgt einem klaren, schicht­weisen Aufbau. Auf der unteren Ebene befinden sich eine abge­senkte Plaza sowie ein umlau­fender Ring aus Einzel­handel, Gastro­nomie und Service­flä­chen, die den Arenabe­trieb unter­stützen. Darüber liegt die Haupt­arena, ergänzt durch zwei Trai­nings­hallen, die unter den Tribünen inte­griert sind.

Ober­halb der Arena befinden sich zwei Hote­l­etagen, die durch ein großes Oculus visuell mit dem Innen­raum der Sport­halle verbunden sind. Diese Öffnung kann bei Bedarf geschlossen werden und ermög­licht eine flexible Nutzung in Bezug auf Akustik und Klima.

Wohnen in der Hülle

Die Wohnungen sind in der Doppel­scha­len­kon­struk­tion der Kugel ange­ordnet und umschließen einen groß­vo­lu­migen, halb­of­fenen Innen­raum. Dieser dient als begrünter Innenhof mit Aufent­halts­be­rei­chen und gemein­schaft­lich nutz­baren Flächen. Mehr­ge­schos­sige Öffnungen in der Gebäu­de­hülle sorgen für natür­liche Belüf­tung und zusätz­liche begrünte Gemein­schafts­zonen.

Die Apart­ments verfügen zum Teil über zwei­sei­tige Ausrich­tungen mit Blick auf die Stadt, den Innenhof oder in die Arena. Zur Verschat­tung sind die Fassaden zurück­ge­setzt, wodurch zugleich groß­zü­gige Terras­sen­flä­chen entstehen. Im oberen Bereich befinden sich über­wie­gend Maiso­nette-Pent­houses mit privaten Dach­ter­rassen.

Wahr­zei­chen

Mit The Grand Ball­room entsteht in Tirana ein neues archi­tek­to­ni­sches Wahr­zei­chen, das Sport­in­fra­struktur, Wohnen, Hotel­lerie und öffent­liche Nutzung in einem einzigen Bauwerk vereint. Das Projekt stärkt die Rolle der Arena als urbane Begeg­nungs­stätte und leistet einen Beitrag zur Weiter­ent­wick­lung der zeit­ge­nös­si­schen Archi­tektur in der alba­ni­schen Haupt­stadt.

MVRDV haben im November 2025 den Wett­be­werb gewonnen. Wann der neue Asllan Rusi Sports Palace eröffnet wird, steht noch nicht fest.

Projekt­daten

Planer

MVRDV
Achter­klooster 7
Rotterdam
NL- South Holland 3011 RA

Bauherr

Trema Tech shpk
Likado BV 
Alba­nian Capital Group shpk 
BCN Invest­ments BV

Kunst

Helidon Xhixha

Staff

MVRDV: Winy Maas, Bert­rand Schippan, Stavros Garga­retas, Cathe­rine Drieux, Piotr Janus, Americo Iannaz­zone, Angel Sanchez Navarro, Ana Melga­rejo Lopez, Sylvain Totaro, Lola Elisa Cauneac, Miguel del Campo Grijalbo, Stanisław Rochala, Maria Stamati, Antonio Luca Coco, Angelo La Delfa, Luana La Martina, Jaroslaw Jeda, Stefano Fiaschi, Ciprian Buzdugan

Adresse
Asllan Rusi Sports Palace
Rruga Ali Kolonja
Tirana
Alba­nien
Visua­li­sie­rungen

MVRDV

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Holy Water

Sint-Fran­ciscus van Assi­s­i­kerk in Heerlen

Geweihtes Wasser

 

MVRDV & Zecc Archi­tecten

Immer mehr Kirchen stehen leer. Warum sollen die nicht wieder eine soziale Funk­tion erhalten? Ein öffent­li­ches Schwimmbad wie Holy Water ist da sicher eine gute Idee: Rücken­schwimmen unter dem Kirchen­ge­wölbe, mit Blick auf bunte Glas­fenster – das ist ein ganz neues Raum­er­lebnis.

Wandeln

MVRDV und Zecc Archi­tecten haben den Wett­be­werb zur Umnut­zung der St.-Franziskus-von-Assisi-Kirche in Heerlen (Sint-Fran­ciscus van Assi­s­i­kerk) gewonnen. Das Konzept mit dem Namen „Holy Water“ sieht vor, das leer­ste­hende Kirchen­ge­bäude in ein öffent­li­ches Schwimmbad zu trans­for­mieren – natür­lich unter Erhalt der denk­mal­ge­schützten Bausub­stanz.

Die Kirche wurde vor mehr als 100 Jahren errichtet, seit 2023 wird sie nicht mehr für ihren ursprüng­li­chen Zweck genutzt. Die Stadt Heerlen sieht in „Holy Water“ nun die Chance, der Kirche mit ihrer markanten Silhou­ette im Zentrum der Stadt neues Leben einzu­hau­chen. Die geplante Schwimm­halle dient nicht nur als Entlas­tung für die bereits stark frequen­tierten Hallen­bäder der Stadt, sie wird auch Teil eines größeren Stadt­er­neue­rungs­kon­zepts.

Erhalten

Der Entwurf für Holy Water sieht ein leuch­tendes, kreis­för­miges Vordach über dem Haupt­ein­gang vor, ein Symbol für die Verbin­dung von Vergan­gen­heit und Gegen­wart. Im Inneren gelangt man durch die Kirchen­schiffe zu den Umklei­de­ka­binen und zur Gastro­nomie, die im hinteren Bereich der Kirche unter­ge­bracht sind. Glas­wände trennen diese Bereiche von der klima­ti­sierten zentralen Schwimm­halle.

Der höhen­ver­stell­bare Becken­boden erlaubt viel­fäl­tige Nutzungen – vom Kinder­plansch­be­reich bis hin zum Even­traum. Wird der Boden ganz ange­hoben, entsteht eine durch­ge­hend ebene Fläche, die auch für kultu­relle Veran­stal­tungen genutzt werden kann. Zudem kann die Fläche mit einer dünnen Wasser­schicht geflutet werden, wodurch eine eindrucks­volle Spie­ge­lung des Kirchen­raums entsteht. Besucher:innen haben dann das Gefühl, auf dem Wasser zu wandeln.

Rücken­schwimmen

Die alten Kirchen­bänke finden neue Verwen­dung in den Glas­wänden: Auf der einen Seite dienen sie den Schwimmer:innen als Sitz­ge­le­gen­heit, auf der anderen Seite den Zuschauer:innen. Selbst die Kanzel erhält als Hoch­sitz für die Bademeister:in eine neue Nutzung.

Eine beson­dere Heraus­for­de­rung besteht darin, das Kirchen­in­nere nach­haltig zu beheizen und gleich­zeitig die histo­ri­schen Mate­ria­lien vor Feuch­tig­keit zu schützen. Glas­wände schaffen eine ther­mi­sche Tren­nung zum Schutz der Glas­fenster und Kunst­werke.

Das Dach wird von außen isoliert, um Wärme­ver­luste zu redu­zieren und die Sicht auf das origi­nale Mauer­werk im Inneren zu erhalten. Die hölzerne Dach­kon­struk­tion bleibt erhalten und erhält schall­ab­sor­bie­rende Elemente für eine bessere Akustik. Die gesamte Haus­technik wird dezent im Keller unter­ge­bracht, inklu­sive der Luft­auf­be­rei­tung.

Holy Water bekommt also eine ener­gie­ef­fi­zi­ente, komfor­table Struktur, ohne die histo­ri­sche Substanz der Kirche zu gefährden.

Die Eröff­nung ist für Ende 2027 geplant.

Projekt­daten

Planer

 MVRDV & Zecc Archi­tecten

Winy Maas, Gideon Maas­land, Gijs Rikken, Magda Porcoțeanu, Justin Vermeulen, Bart Keller­huis, Roy van Maar­se­veen, Thijmen Hilhorst

Bauherr

Gemeinde Heerlen

Eröff­nung

2027

Adresse

Sint-Fran­ciscus van Assi­s­i­kerk
Laan­der­straat 33
6411 VA Heerlen
Nieder­lande

Illus­tra­tionen

MVRDV

Text

MVRDV

Pläne

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Super Stadium

Super Stadium in Durrës

Stadt­zen­trum

 

 

MVRDV

“Das Super Stadium verfolgt einen inno­va­tiven Ansatz zur Inte­gra­tion eines Stadions in die Stadt.”

MVRDV

Verknüpfen

Der Entwurf für das Super Stadium in Durrës will nicht nur den Standort in der Stadt bewahren, sondern auch Stadion und Stadt nahtlos mitein­ander verknüpfen. Durch eine schüs­sel­för­mige Erwei­te­rung des gesamten Vier­tels mit tribü­nen­ar­tigen Dach­flä­chen wird das Stadion zu einem offenen, einla­denden Ort, an dem die Nach­bar­schaft Teil des Gesche­hens wird.

Das Konzept will eine leben­dige, inklu­sive und nach­hal­tige Umge­bung schaffen, die der alba­ni­schen Stadt (100.000 Einwohner) eine neue, dyna­mi­sche Iden­tität verleiht.

Der Entwurf stammt von MVRDV.

Park

Das Super Stadium wird am Standort des bestehenden Niko-Dovana-Stadions errichtet, welches sich in einem über­wie­gend von Wohn­be­bauung geprägten Stadt­teil im Norden der Innen­stadt befindet. Dieser Bereich gehört aktuell zu den wenigen Grün­flä­chen der Umge­bung, und den wollen MVRDV bewahren und ausbauen.

Ein wesent­li­cher Bestand­teil der Planung ist daher die Verla­ge­rung der bisher angren­zenden Trai­nings­plätze an einen anderen Standort inner­halb der Stadt. Durch diese Maßnahme entsteht Raum für einen bewal­deten Park, der das Stadion ring­förmig umschließt.

Hier werden einhei­mi­sche, alba­ni­sche Baum­arten sozu­sagen rund um das Spiel­feld gepflanzt. Ein Sport­loop, ein durch­gän­giger Rundweg, schlän­gelt sich durch den Park und verbindet eine Viel­zahl von Sport- und Frei­zeit­flä­chen.

Das Viertel bleibt weit­ge­hend auto­frei – ledig­lich zwei Zufahrts­straßen führen zu einem unter­halb der neuen Tribünen gele­genen Park­platz.

Gebäude

In den Park werden 20 Gebäude inte­griert, die den Stadi­on­kom­plex harmo­nisch mit der Umge­bung verweben.

Die Gebäu­de­nut­zung ist dabei klar struk­tu­riert: Im Norden schließen sich Wohn­ge­bäude an das bestehende Wohn­viertel an. Im Südosten befinden sich Bildungs- und Kultur­ein­rich­tungen, die an die östlich angren­zenden Schulen anschließen. Im Südwesten, in direkter Nähe zur Innen­stadt, entstehen Büros, Hotels und Einzel­han­dels­flä­chen.

Alle Gebäude werden so posi­tio­niert, dass sie Sicht­kon­takt ins Stadi­on­in­nere, also in Rich­tung Spiel­feld, bieten. Dabei folgt ihre Höhen­staf­fe­lung einer durch­dachten Struktur: Die höchsten Gebäude stehen am äußeren Rand des Vier­tels, während die nied­ri­geren direkt an das Stadion angrenzen. Ihre abge­stuften Dächer neigen sich zur Spiel­fläche und erwei­tern die Stadi­on­tri­bünen optisch und funk­tional.

So kann die Atmo­sphäre der Sport­ver­an­stal­tungen in die Umge­bung ausstrahlen und das ganze Viertel einbinden.

Iden­tität

Die Archi­tektur verbindet ästhe­ti­sche und funk­tio­nale Aspekte: Die Fassa­den­farben orien­tieren sich am Erst­li­gisten KF Teuta Durrës, denn der ist im alten wie im neuen Stadion zuhause. Am Boden beginnen die Gebäude in Weiß und gehen stufen­weise in ein tiefes Blau über – das entspricht den Vereins­farben.

Um das Viertel nach­haltig zu gestalten, setzt das Super Stadium auf ein breites Spek­trum umwelt­freund­li­cher Tech­no­lo­gien: Solar­mo­dule auf den Dächern erzeugen erneu­er­bare Energie und bieten gleich­zeitig Schatten für begrünte Dach­flä­chen.

Über­hän­gende Geschoss­de­cken und schat­ten­spen­dende Fassa­den­pa­neele redu­zieren den Ener­gie­be­darf für Kühlung. Ein unter­halb des Spiel­felds gele­genes Wasser­re­ser­voir spei­chert Regen­wasser, um in Trocken­zeiten als Ressource zu dienen.

Sport Loop

Das Super Stadium ist nicht nur für große Events konzi­piert, sondern bleibt das ganze Jahr über ein leben­diger Ort. Der Sport Loop, der den Park durch­zieht, dient an Spiel­tagen als breite Flanier­meile und Erschlie­ßung für Stadi­on­be­su­cher. Zudem kann eine der Sport­flä­chen als Logis­tik­zone für Groß­ver­an­stal­tungen genutzt werden. Durch diese Mehr­fach­nut­zung verschie­dener Elemente bleibt das Viertel auch an spiel­freien Tagen aktiv und belebt.

Der Entwurf zeigt, wie ein Stadion nicht nur als isolierter Veran­stal­tungsort exis­tieren, sondern sich als aktiver, inte­gra­tiver Teil der Stadt­land­schaft etablieren kann.

Wenn er denn reali­siert würde.

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Projekt­daten

Archi­tekt

MVRDV
Winy Maas, Stefan de Koning, Valen­tina Chiappa Nunez, José Garcia Garcia, Stijn Lanters, Fran­cisco Polo, Dirco Kok, Alberto Lorenzo, Fernandez Sastre

Bauherr

Bashkia Durrës

Entwurf

2023

Adresse

Niko Dovana Stadium
Rruga Paskal Prodani 1761
Durrës
Alba­nien

Visua­li­sie­rung

Antonio Luca Coco, Angelo La Delfa, Luana La Martina,Marco Fabri

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Wald­sta­dion Mailand

Das Wald­sta­dion in Mailand

Das neue San Siro

 

Stefano Boeri Archi­tetti

Auch das „neue San Siro“ will ein Wahr­zei­chen Mailands werden, aller­dings augen­schein­lich aus anderen Gründen als sein Vorgänger. Beson­ders machen den Entwurf der sichtbar grüne Ansatz, die Lauf­bahn auf der obersten Ebene und der „Turm des Lichts“.

Stefano Boeri Archi­tetti

Guiseppe Meazza

Die Diskus­sion über das neue Stadion der beiden Stadt­ri­valen Inter und AC Mailand beschäf­tigt die inter­es­sierte Öffent­lich­keit schon eine ganze Weile. Inzwi­schen wird die Debatte zusätz­lich von Archi­tekten befeuert, die ihre eigenen Entwürfe vorstellen – zum Beispiel Stefano Boeri Archi­tetti mit dem „Wald­sta­dion Mailand“ („Stadio-Bosco per Milano“).

Die Planer haben das Projekt gemeinsam mit ARUP, Fabio Novembre und Balich Wonder Studio bereits im Jahr 2019 anläss­lich des von den Klubs Inter und Milan ausge­schrie­benen Wett­be­werbs einge­reicht und inzwi­schen über­ar­beitet.

Das Wald­sta­dion Mailand soll genau an der Stelle entstehen, an der aktuell noch das welt­be­rühmte, zur WM 1990 erbaute Guiseppe Meazza Stadion steht.

Emis­sionen

Auch das neue Stadion will ein Wahr­zei­chen des Mailänder Stadt­teils San Siro werden, aller­dings augen­schein­lich aus ganz anderen Gründen als sein Vorgänger.

Ziel des Projekts ist es, die Emis­sionen und den Ener­gie­ver­brauch zu redu­zieren. Dank der Verwen­dung großer Photo­vol­ta­ik­flä­chen und einer sorg­fäl­tigen Planung der Wasser- und Abfall­wirt­schaft soll das Wald­sta­dion Mailand zu einer ener­gie­aut­arken Arena werden.

Das Wald­sta­dion Mailand inte­griert die für beide Klubs wich­tigen kommer­zi­ellen Bereiche wie ein Museum, eine Sport­halle, Presse- und VIP-Bereiche sowie Bars und Restau­rants. Daneben entstehen aber auch eine Lauf­bahn auf der obersten Ebene und der „Turm des Lichts“, ein leuch­tendes Wahr­zei­chen für die beiden Vereine. Da es sich ja um ein “Ein Stadion für zwei” handelt, kann die Illu­mi­na­tion dieses Turms in den Farben Rot (Milan) und Blau (Inter) den jewei­ligen Gast­geber deut­lich sichtbar machen. Für das “Derby della Madon­nina” gibt es bereits eine beson­ders schil­lernde Licht­pla­nung.

Turm des Lichts

Beson­ders macht den Entwurf vor allem der sichtbar sehr grüne Ansatz.

Das Wald­sta­dion verfügt über 5.700 m² hori­zon­taler Grün­dä­cher und 7.000 m² begrünter Fassaden. Dazu gehören 3.300 Bäume und 56.300 Sträu­cher aus 70 verschie­denen Arten, die jedes Jahr 162 Tonnen CO2 absor­bieren.

Es entsteht also eine grüne Lunge für die Metro­pole und ein grünes Binde­glied im Stadt­ge­füge, das zur Reini­gung der Luft, zur Absorp­tion von Fein­staub und zur Milde­rung der Tempe­ratur in der Nach­bar­schaft beiträgt.

Der Turm des Lichts beher­bergt die Museen beider Vereine, an der Turm­spitze sollen Statuen großer Fußballer und Trainer der Stadt ange­bracht werden.  Im Park neben dem neuen Stadion soll außerdem eine Gedenk­stätte für jetzige Meazza-Stadion entstehen.

Die Diskus­sion wird weiter­gehen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Stefano Boeri Archi­tetti
Via G. Doni­zetti 4
ITA – 20122 Milano

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Adresse

Guisepe-Meazza-Staion
Piaz­zale Angelo Moratti
ITA – 20151 Milano MI

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Green Rovers Eco Park

Green Rovers Eco Park Stadion

Voll­pfosten

 

 

Zaha Hadid Archi­tects

Geplant wurde der Green Rovers Eco Park von Zaha Hadid Archi­tects, und deren Inter­esse am Umgang mit neuen Formen, Mate­ria­lien und Tech­no­lo­gien ist nach­ge­wiesen.

Zaha Hadid Archi­tects

Herz­stück

Der Forest Green Rovers Eco Park in Glouces­ter­shire wird mehr als ein Stadion werden. Die Forest Green Rovers als Bauherr und engli­scher Viert­li­gist sind schon jetzt laut FIFA der „grünste Fußball­club der Welt“. Die Spieler ernähren sich vegan, der Präsi­dent ist Dale Vince, der Gründer des Green Tech­no­logy ‑Unter­neh­mens Ecot­ri­city.

Das Stadion wird das Herz­stück des 100 Millionen Pfund teuren und 40 Hektar großen Sport- und Entwick­lungs­zen­trums, welches von Ecot­ri­city finan­ziert wird. Es soll ganz aus Holz sein — von den Toren mal abge­sehen.

Geplant wurde der Green Rovers Eco Park von Zaha Hadid Archi­tects, und deren Inter­esse am Umgang mit neuen Formen, Mate­ria­lien und Tech­no­lo­gien ist nach­ge­wiesen.

Die Forest Green Rovers haben eine ganz­heit­liche Vision für den Standort entwi­ckelt. Seine land­schaft­li­chen Quali­täten sollen erhalten bleiben, gleich­zeitig soll die Stadt­ent­wick­lung voran­ge­trieben werden.

Das Stadion ist das Zentrum. Drum herum entstehen Frei­zeit­an­ge­bote und Arbeits­plätze, also alltäg­liche Nutzungs­formen. So spielt das Leben hier eben nicht nur an den „Match Days“, sondern an jedem Tag des Jahres. Der Entwurf bewahrt und model­liert die vorge­fun­dene Land­schaft und fügt das Stadion und weitere städ­ti­sche Funk­tionen hinzu.

Welt­pre­miere

Der Forest Green Rovers Eco Park wird das erste Fußball­sta­dion sein, bei dem fast alle Elemente aus Holz sind. Das gilt auch für das Trag­werk, die Auskra­gungen des Daches und die Lamel­len­ver­klei­dung.

Holz ist sehr lang­lebig, recy­celbar und schön. Das Trag­werk und die Stüt­zen­ab­stände wurden so gewählt, dass auch die Tribünen und die Boden­platte aus Holz gefer­tigt werden können. Das ist in den meisten Stadien anders.

Das Dach wird mit einer trans­pa­renten Membran gestaltet, die das Rasen­wachstum nicht beein­träch­tigt. Die Dach­form mini­miert den Schat­ten­wurf für Spieler und Fans und redu­ziert die volu­me­tri­sche Wirkung des Stadi­on­bau­kör­pers.

Atmo­sphäre

Die Fans werden bis auf fünf Meter ans Spiel­feld heran­rü­cken. Von jedem Platz ist unein­ge­schränkte Sicht auf das gesamte Spiel­feld gewähr­leistet.

Die Form des Stadions trägt einem zukünf­tigen Ausbau Rech­nung, da alle von einer posi­tiven Entwick­lung des aktu­ellen Viert­li­gisten ausgehen. Zunächst für 5.000 Zuschauer ausge­legt, kann das Forest Green Rovers Eco Stadium in einer weiteren Bauphase relativ leicht auf 10.000 Plätze erwei­tert werden.

Projekt­daten

Archi­tekt

Zaha Hadid Archi­tects
101 Goswell Road
London EC1V 7EZ

Bauherr

Eco Park

Illus­tra­tionen

Zaha Hadid Archi­tects
101 Goswell Road
London EC1V 7EZ

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Serbia National Stadium

Das Serbia National Stadium

Motor

 

 

Fenwick Iribarren Archi­tects

Das Serbia National Stadium wird nicht nur die zukünf­tige Heimat der serbi­schen Fußball-Natio­nal­mann­schaft, sondern auch der Motor für die Entwick­lung eines neuen Stadt­teils am Stadt­rand von Belgrad sein.

Fenwick Iribarren Archi­tects

Kreis­förmig

Fenwick Iribarren Archi­tects planen und bauen das neue Natio­nal­sta­dion Serbiens, das Serbia National Stadium. Das Stadion wird nicht nur die zukünf­tige Heimat der serbi­schen Fußball-Natio­nal­mann­schaft, sondern auch der Motor für die Entwick­lung eines neuen Stadt­teils am Stadt­rand von Belgrad sein.

Das Stadion mit seinen 52.000 Plätzen erfüllt die Anfor­de­rungen der UEFA und FIFA an Länder­spiele und große Turniere. Die Bauar­beiten haben im Sommer 2024 begonnen, die Eröff­nung ist für das Jahr 2026 geplant.

Der Entwurf basiert auf einem kreis­för­migen Grund­riss, der sowohl im Dach, im Stadi­on­in­neren und an der Fassade ablesbar ist. Die Planer berufen sich dabei auf die neuen Werte der vergleichs­weise jungen serbi­schen Demo­kratie und wollen diese mit den Anfor­de­rungen von Ökologie und Nach­hal­tig­keit paaren.

Der obere Rand der zwei­ge­schos­sigen Tribünen wird wellen­förmig, zu den Ecken hin abfal­lend, ange­legt. Die Logen befinden sich umlau­fend zwischen Ober- und Unter­rang.

Grüne Fassade

Das stil­prä­gende Merkmal des Stadions ist die über vier Ebenen ange­legte, grüne Fassade. Drei davon werden mit Bäumen und Pflanzen begrünt, die an Stahl­seilen aufge­hängt sind.

Die Orga­ni­sa­tion der Tribü­nen­schüssel und die verschie­denen Räume im Inneren des Stadions garan­tieren volle Funk­tio­na­lität und viele Annehm­lich­keiten am Spieltag. An Nicht­spiel­tagen ermög­licht die riesige Verkehrs­fläche auf der Eingangs­ebene mit Zugang zum Unter­rang die konti­nu­ier­liche Nutzung des Gebäudes während des ganzen Stadions, auch für nicht­sport­liche Veran­stal­tungen. Hier werden Flächen für ein Einkaufs­zen­trum, eine Fußball­aka­demie und eine Sport­klinik vorge­halten.

Das trägt sehr zur wirt­schaft­li­chen Nach­hal­tig­keit bei.

Stadt­ent­wick­lung

Das Serbia National Stadium wird das Stadion Rajko Mitić von Roter Stern Belgrad als Haupt­spiel­stätte der serbi­schen Fußball­na­tio­nal­mann­schaft ablösen. Der Neubau entsteht in einem bisher länd­li­chen Gebiet außer­halb der Gemeinde Surcin, die etwa 15 km vom Stadt­zen­trum Belgrads entfernt liegt. Die Gesamt­fläche für das Stadion und die 4.500 Park­plätze beträgt etwa 32 ha.

Hier soll, mit dem Entwick­lungs­motor Stadion, ein neues Stadt­ge­biet entstehen. Weitere Einrich­tungen wie Einkaufs­zen­tren, Restau­rants, Wohn­ge­bäude wachsen rund um das Stadion herum. Neue städ­ti­sche Stra­ßen­ver­bin­dungen werden die Gebiete mitein­ander verbinden.

Projekt­daten

Archi­tekt

Fenwick Iribarren Archi­tects
Avda. de Fuen­carral 5,
Edificio 2 Planta Baja
28108 Alco­bendas

Bauherr

Repu­blik Serbien

Eröff­nung

2026

Adresse

Serbia National Stadium
Q7CQ+CM, Surčin
Serbien

Illus­tra­tionen

Fenwick Iribarren Archi­tects

Text

Johannes Bühl­be­cker
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King Salman Stadium

Das King Salman Stadium in Riad

Saat­korn

 

 

Popu­lous

Das King Salman Stadium in Riad wird eins der größten Stadien der Welt – und das Zentrum eines riesigen Sport­parks.

Popu­lous

Think big

Das King Salman Stadium in Riad wird eins der größten Stadien der Welt. Es soll bis Ende 2029 fertig­ge­stellt werden und als Haupt­quar­tier der saudi-arabi­schen Fußball­na­tio­nal­mann­schaft sowie für natio­nale und inter­na­tio­nale Sport- und Unter­hal­tungs­ver­an­stal­tungen dienen.

Das Stadion bietet mehr als 92.000 Sitz­plätze, einschließ­lich einer könig­li­chen Loge, Skyboxen, VIP-Berei­chen mit 300 VVIP-Sitzen und 2.200 Busi­ness Seats sowie Dach­gärten mit Panora­ma­blick.

Das Stadion wird in einen umfas­senden Master­plan inte­griert, der Sport‑, Frei­zeit- und kommer­zi­elle Einrich­tungen umfasst.

Der Entwurf von Popu­lous beruft sich auch die natür­liche Land­schaft Saudi-Arabiens. Jedes Element des Master­plans symbo­li­siert ein „Saat­korn“, das keimt, die Erde durch­bricht und ins Licht tritt.

Die Stadio-Bowl wurde so konfi­gu­riert, dass Royals, VVIP, VIP und Hospi­ta­lity-Zuschauer auf der West­tri­büne und zusätz­liche Hospi­ta­lity-Sitz­plätze auf der Osttri­büne unter­ge­bracht werden können. Darüber hinaus umgibt ein durch­ge­hender Ring von Hospi­ta­lity-Skyboxen die gesamte Schüssel.

Die Zuschauer mit allge­meinem Zutritt befinden sich in den oberen und unteren Rängen ober­halb und unter­halb der Hospi­ta­lity-Sitz­plätze.

Alles im King Salman Stadium entspricht den aktu­ellen Anfor­de­rungen des inter­na­tio­nalen Fußballs und der Fifa.

9 km Sport­pfad

Der Master­plan umfasst nicht nur das Stadion, sondern auch ein Leicht­ath­le­tik­sta­dion, ein Aqua­tics Center mit olym­pi­schem Pool, Fußball­trai­nings­felder, Fan-Zonen und eine Indoor-Sport­halle. Ein neun Kilo­meter langer Sport­pfad verbindet die Einrich­tungen mit dem King-Abdu­laziz-Park und betont die Verbin­dung zwischen Archi­tektur, Land­schaft und Gemein­schaft.

Nach­hal­tig­keit wird groß geschrieben: Grüne Wände und Dächer inte­grieren die Sport­stätte in die umlie­genden Grün­flä­chen. Diese Ansätze redu­zieren den ökolo­gi­schen Fußab­druck und verbes­sern die Ener­gie­bi­lanz.

Ein Regen­was­ser­ma­nage­ment-System nutzt natür­liche Ressourcen, für den Bau werden Mate­ria­lien einge­setzt.

Spiel­frei

An Spiel­tagen bieten belebte, land­schaft­lich gestal­tete Wege Zugang zum Stadion, an spiel­freien Tagen verwan­deln sie sich in dyna­mi­sche Bereiche mit verschie­denen kommer­zi­ellen Ange­boten.

Die äußere Hülle schirmt das King Salman Stadium von der Außen­welt ab und lenkt den Fokus auf das Spiel­feld, während sie im Inneren das urbane Umfeld filtert und eine harmo­ni­sche Verbin­dung zur Umge­bung schafft. Beleuch­tete Wege und trans­pa­rente Mate­ria­lien verstärken die Einbin­dung in die Umge­bung.

Dieses Stadion ist Teil eines umfas­senden saudi-arabi­schen Plans, die Sport­in­fra­struktur zu moder­ni­sieren und auf globale Events vorzu­be­reiten.

Projekt­daten

Archi­tekt

Popu­lous
14 Blades Court
London SW 15 2NU

Bauherr

Ministry of Sport Saudi Arabia

Eröff­nung

2029

Illus­tra­tionen

Popu­lous

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Grand Stade Hassan II

Grand Stade Hassan II in Casa­blanca

Finale

 

 

Oual­alou + Choi, Popu­lous

Das Ziel des Grand Stade Hassan II ist nicht „nur“ ein Stadion für das WM-Finale 2030, sondern ein „ikoni­scher und welt­be­rühmter Venue“, der die marok­ka­ni­sche Kultur und Land­schaft wider­spie­gelt und mit der Moderne verknüpft.

The Couch by MVRDV<br />
Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

115.000

Das Grand Stade Hassan II in Casa­blanca wird nach seiner Fertig­stel­lung mit einer Kapa­zität von 115.000 Plätzen das größte Fußball­sta­dion der Welt sein.

Moussem

Der jetzt vorge­stellte Entwurf der Archi­tekten Oual­alou + Choi in Zusam­men­ar­beit mit Popu­lous ist stark von der marok­ka­ni­schen Kultur inspi­riert und nimmt Bezug auf die tradi­tio­nelle soziale Versamm­lung, bekannt als “Moussem”. Es wird von einem markanten, zelt­ar­tigen Dach gekrönt, das sich mit großer Geste in die bewal­dete Land­schaft fügt.

100 Hektar

Das Grand Stade Hassan II wird auf einem 100 Hektar großen Gelände in El Mansouria, einer Stadt etwa 38 Kilo­meter nörd­lich von Casa­blanca, errichtet.

2030

Es wird nicht nur das Heim­sta­dion für zwei lokale Fußball­ver­eine sein, sondern auch der Austra­gungsort des WM-Finals 2030. Marokko ist gemeinsam mit Spanien und Portugal Gast­geber des Turniers.

32

Ein beson­deres Merkmal des Stadions ist das Dach aus einer einzig­ar­tigen Alumi­nium-Lattice-Struktur, das von 32 monu­men­talen Trep­pen­auf­gängen getragen wird.

Platt­formen

Diese Trep­pen­auf­gänge bilden monu­men­tale Tore, die üppige Gärten auf erhöhten Platt­formen beher­bergen und den Zuschauern eine außer­ge­wöhn­liche räum­liche Erfah­rung bieten.

Gärten

Unter dem äußeren Dach­be­reich befinden sich bota­ni­sche Gärten, die eine grüne Oase unter der licht­durch­läs­sigen Dach­hülle schaffen.

Projekt­daten

Archi­tekt

Oual­alou + Choi

Archi­tekt 

Popu­lous

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Las Vegas Ball­park

Las Vegas Ball­park

Vegas, Baby

 

 

BIG & HNTB

Las Vegas ist der Ort, an dem der Fantasie nur wenig Grenzen gesetzt werden. Der Las Vegas Ball­park passt genau dahin.

The Couch by MVRDV<br />
Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Strip

BIG und HNTB haben den Wett­be­werb für den Las Vegas Ball­park gewonnen. Bis zum Früh­jahr 2028 soll das Stadion die neue Heimat der Oakland Athle­tics werden, die aus diesem Anlass an den berühmte Las Vegas Strip, und mit Panora­ma­blick auf die Skyline der Stadt, umziehen.

Das über­dachte Base­ball-Stadion mit einer Kapa­zität von 33.000 Plätzen wird auf neun Hektar Land am Las Vegas Boule­vard zwischen der Tropi­cana Avenue und der Reno Avenue sitzen. Die Eröff­nung ist für das Früh­jahr 2028 geplant.

Die Oakland Athle­tics (the A’s) sind eins der bedeu­tendsten und tradi­ti­ons­reichsten Major-League-Base­ball-Teams.

Wimpel

Fassaden und Dach des Las Vegas Ball­parks werden durch fünf über­lap­pende Schalen betont, die Base­ball-Wimpeln ähneln und dem Sport Tribut zollen sollen. Diese gewölbten “Wimpel” werden den Einfall direkten Sonnen­lichts redu­zieren und gleich­zeitig von Norden indi­rektes Tages­licht einfallen lassen.

Die Schalen sollen auch die dann welt­weit größte Glas­wand mit Seil­netz fassen. Die Metall­fas­sade glänzt im Tages­licht, nachts reflek­tiert sie das Licht von Las Vegas.

Der Entwurf verbindet ein faszi­nie­rendes Konzept voller tech­ni­scher Inno­va­tionen mit einem außer­ge­wöhn­li­chem Fan-Erlebnis. Es ist als Antwort auf die einzig­ar­tige Kultur und das Klima der Stadt konzi­piert. Die fünf Bögen umgeben das Stadion und bieten Schutz vor der Sonne Nevadas.

Gürtel­tier

Ein riesiges Fenster rahmt einen majes­tä­ti­schen Blick auf das Leben des Strips und die Skyline von Las Vegas. Direktes Sonnen­licht wird blockiert, während das weiche Tages­licht den Platz in natür­li­ches Licht taucht. Die resul­tie­rende Archi­tektur ähnelt, nach den Worten der Planer, einem sphä­ri­schen Gürtel­tier mit Sinn für das Nacht­leben.

Eine erhöhte Plaza rund um den Las Vegas Ball­park verbindet sich mit den Brücken über die angren­zenden Boule­vards und lenkt die Fans zum Haupt­ein­gang, wo das gigan­ti­sche gläserne Atrium die Stadt in die Arena saugt. Diese schon im Entwurf ikoni­sche Eingangs­si­tua­tion ermög­licht fantas­ti­sche Rund­blicke und verein­facht die Orien­tie­rung und Zirku­la­tion.

Las Vegas ist der Ort, an dem der Fantasie nur wenig Grenzen gesetzt werden. Schon deshalb ist zu hoffen, dass der Las Vegas Ball­park auch so gebaut wird.

The Couch by MVRDV<br />
Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee
The Couch by MVRDV<br />
Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Projekt­daten

Archi­tekt

BIG 
Bjarke Ingels, Daniel Sundlin, Leon Rost,  Aran Coakley, Frankie Sharpe, Jan Klaska, Ricardo Palma,  Ahmad Tabbakh, Alan Maedo, Bernardo Schuh­ma­cher, Catrina Nelson, Don Chen, Douglass Alli­good, Ema Baka­lova, Hongye Wu, Hudson Parris, Jeff Tao, Margaret Tyrpa, Matthew Lau, Paul Heberle, Pooya Aleda­vood, Sunghwan Um, Thomas McMur­trie, Yuza­buro Tanaka

HNTB 
Lanson Nichols, Brad Albers, Emily Louchart, Jeff Goode, Stephanie Schnei­de­reit, Bryan Rincon, Phil Perkins, Donovan Brook, Jack Swezy, Jimena Dorador, Robbie Powell

Eröff­nung

2028

Adresse

Las Vegas Ball­park
USA – NV 89109

Illus­tra­tionen

Negativ

Text

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Fluss Bad Berlin

Fluss Bad Berlin

Vom Baden in der Spree

 

 

Flussbad Berlin e.V.

Mit dem Fluss Bad Berlin entsteht ein spek­ta­ku­läres Sport- und Frei­zeit­an­gebot im Herzen der Stadt – zum Schwimmen, Flanieren, Genießen und Ausruhen.

The Couch by MVRDV<br />
Photo: ©Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Pilot­ba­de­stelle

Fluss Bad Berlin ist ein Stadt­ent­wick­lungs­pro­jekt, das sich für eine neue Nutzung des etwa l,9 km langen, unge­nutzten Spree­ka­nals in der histo­ri­schen Mitte Berlins einsetzt. Hier soll das Gewässer über Ufer­treppen zugäng­lich gemacht, die Wasser­qua­lität verbes­sert werden und das Schwimmen bald wieder möglich sein.

Das Land Berlin fördert das Projekt Fluss Bad Berlin seit 2015 und hat 2019 das Stadt­um­bau­ge­biet „Umfeld Spree­kanal“ ausge­wiesen, in dem das Projekt reali­siert werden soll.

Progno­se­system

In einem ersten Schritt der Umset­zung wird eine Pilot­ba­de­stelle in einem abge­grenzten Areal des Spree­ka­nals als Einstiegs­pro­jekt reali­siert. Die über­schau­bare Bade­stelle besteht aus Stegen und Schwimm­pon­tons in einem kurzen Abschnitt des Spree­ka­nals.

Anders als im finalen Projekt ist die Wasser­qua­lität der Spree hier noch unver­än­dert. Damit man trotzdem sicher schwimmen kann, kommt ein inno­va­tives Progno­se­system zur Bestim­mung der schwan­kenden Wasser­qua­lität der Spree zum Einsatz (https://badberlin.info). Es zeigt an, wann das Wasser schon jetzt sauber genug zum Schwimmen ist und gibt nur dann den Zugang frei.

Grund­lage für das System ist eine seit mehreren Jahren betrie­bene Forschung zur Wasser­qua­lität.

Entwick­lungs­stufen

Erst in der zweiten Entwick­lungs­stufe des Fluss­bades Berlin folgen bauliche Maßnahmen im gesamten Projekt­ge­biet. Dann wird der zum Schwimmen nutz­bare Bereich schritt­weise vergrö­ßert. Dazu kommen Systeme zur Wasser­rein­hal­tung und eine Filter­an­lage, die das Spree­wasser aktiv reinigt.

In dieser Projekt­phase entstehen weitere Aufent­halts­be­reiche am Wasser und zwei zum Schwimmen nutz­bare Zugangs­be­reiche.

Eine letzte Phase sieht dann Maßnahmen an der Fischer­insel vor, wobei der Kanal mit Flach­was­ser­zonen für Flora und Fauna natur­naher gestaltet wird.

Bilder

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Resi­lienz

Mit dem Fluss Bad Berlin entsteht ein spek­ta­ku­läres Sport- und Frei­zeit­an­gebot im Herzen der Stadt – zum Schwimmen und Flanieren, Genießen und Ausruhen. Die unge­nutzte Wasser­ver­kehrs­straße bekommt wieder eine Aufgabe und lässt die histo­ri­sche Stadt­mitte auf ganz neue Weise erlebbar werden.

Neben dieser unbe­streit­baren Stei­ge­rung der Lebens­qua­lität fördert das Flussbad Berlin aber auch die Resi­lienz der Stadt hinsicht­lich des Klima­wan­dels – und ist damit in vieler Hinsicht zukunfts­wei­send.

Projekt­daten

Planer

Flussbad Berlin e.V.
Brun­nenstr. 9
10119 Berlin

Bauherr

Land Berlin

Bilder

Adrian König / realities:united / Flussbad Berlin e.V.
Annette Hauschild, Ostkreuz / Flussbad Berlin e.V.
Axel Schmidt / Flussbad Berlin e.V.
Sibylle Fendt, Ostkreuz / Flussbad Berlin e.V.

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Daly­mount Park

Daly­mount Park in Dublin

Home of Irish foot­ball

Das Daly­mount Park Rede­ve­lo­p­ment Project will ein histo­ri­sches Stadion sanieren und das gesell­schaft­liche Angebot von Phibs­bo­rough berei­chern.

Das Herz­stück dieses Projekts ist der Bau eines neuen städ­ti­schen Stadions für etwas mehr als 8.000 Zuschauer: die neue Heimat des viel­fa­chen irischen Meis­ters und Pokal­sie­gers Bohe­mians FC.

Daly­mount Park ist ein altein­ge­ses­senes Fußball­sta­dion in Phibs­bo­rough, Dublin, dessen Bedeu­tung für den irischen Fußball immens ist. Aufgrund seines Alters und jahr­zehn­te­langer begrenzter Instand­hal­tung ist das Stadion jedoch schon länger nicht mehr zweck­mäßig.

Nun hat die Stadt­ver­wal­tung das „Daly­mount Park Rede­ve­lo­p­ment Project“ vorge­stellt, welches einen Wende­punkt in der Entwick­lung von Phibs­bo­rough darstellen soll.

Ein Planungs­team unter der Leitung von IDOM und Gilroy McMahon Archi­tects hat einen umfas­senden Plan für die Neuge­stal­tung des gesamten Geländes entwi­ckelt.

Das Herz­stück dieses Projekts ist der Bau eines neuen städ­ti­schen Stadions für etwas mehr als 8.000 Zuschauer: die neue Heimat des viel­fa­chen irischen Meis­ters und Pokal­sie­gers Bohe­mians FC und seiner zahl­rei­chen Fans – vergleichbar mit dem FC St. Pauli in Deutsch­land (siehe dazu auch das Video).

Archi­tekt

IDOM
Diego Rodri­guez, Aitor Almaraz, Gilroy McMahon: Dave Richards, Deirdre Lennon, Laura Carcano, Patrycja Niechaj

Bauherr

Dublin City Council

Daly­mount Park ist der Versuch, den Bedürf­nissen möglichst vieler Bewohner gerecht zu werden und das Stadion mehr in die Gemein­schaft zu inte­grieren.

Phibs­bo­rough ist ein gemischtes Geschäfts- und Wohn­viertel im Norden von Dublin. Das Viertel ist von vikto­ria­ni­schen Back­stein­ge­bäuden geprägt und bietet moderne Bars und Bistros neben tradi­ti­ons­reiche Pubs und Imbiss­stuben – und außerdem viel Kultur und Grün­flä­chen.

Daly­mount Park ist der viel­ver­spre­chende Versuch, den Bedürf­nissen möglichst vieler Bewohner gerecht zu werden und das Stadion weiter in die Gemein­schaft zu inte­grieren.

Der ansäs­sige Club Bohe­mians Dublin wurde 1890 gegründet und ist einer der ältesten Fußball­ver­eine der Repu­blik Irland.

Auf den Tribünen des alten Stadions steht völlig zu Recht „Home of Irish foot­ball“, denn die Bohe­mians tragen ihre Heim­spiele seit 1901 im Daly­mount Park aus.

Der Entwurf orien­tiert sich an den heutigen Anfor­de­rungen an Bauten dieser Größe, die sowohl für den Sport als auch für gesell­schaft­liche Veran­stal­tungen genutzt werden können.

Dazu gehören zwei Haupt­tri­bünen an den Längs­seiten des Spiel­felds mit insge­samt 6.240 Sitz­plätzen und zwei Steher­rassen im Norden und im Süden mit 1.794 Plätzen.

Die Tribünen beher­bergen auch die Umklei­de­räume, Vereins­büros, einen Merchan­dise-Shop und neue Hospi­ta­lity- und Cate­ring­be­reiche.

Zum neuen Daly­mount Park wird auch eine neuer, 585 m² großer Bereich über zwei Etagen gehören, der öffent­liche Ange­bote jenseits des Fußballs zu bieten hat, zum Beispiel  ein viel­sei­tiger Gemein­schafts­raum und ein Fitness­studio.

Standort

Daly­mount Park
Phibs­bo­rough, Dublin
Irland

Eröff­nung

2026

Illus­tra­tionen

IDOM / JAM Images

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Daly­mount Park Rede­ve­lo­p­ment Project wird ein „Leucht­feuer des Fort­schritts“, das sowohl das Image von Dublin als auch das Angebot von Phibs­bo­rough berei­chert.

Das Projekt stärkt die Bedeu­tung des Stadions und maxi­miert seine posi­tive Wirkung auf die umlie­genden öffent­li­chen Bereiche. Ein schwarzes, leichtes Metall­dach, das sich an den Schie­fer­dä­chern Dublins orien­tiert, schwebt über den west­li­chen und östli­chen Tribünen.

Die Zuschauer- und Cate­ring­be­reiche sind in Ziegel­mau­er­werk konzi­piert, das von den vikto­ria­ni­schen Wohn­häu­sern in Phibs­bo­rough inspi­riert ist. Die ikoni­schen Flut­lichter werden neu inter­pre­tiert und dienen als Leucht­feuer im städ­ti­schen Gefüge.

Ein gutes Stich­wort: Daly­mount Park Rede­ve­lo­p­ment Project wird, nach den Worten der Planer, ein „Leucht­feuer des Fort­schritts“, das sowohl das sport­liche, groß­städ­ti­schen Bild von Dublin als auch das gesell­schaft­liche Angebot von Phibs­bo­rough berei­chert.

IDOM haben schon beim Neubau des Estadio San Mames für den auch sehr emotio­nalen Club Athletic Bilbao gezeigt, dass sie solchen Trans­for­ma­tionen gewachsen sind. Freuen wir uns also auf die Neueröff­nung, voraus­sicht­lich im Jahr 2026.

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