Hohen­stein­halle Gingen

Sport und Musik

Die Hohen­stein­halle Gingen

Ausstat­tung
  • Drei­feld­sport­halle mit zwei Trenn­vor­hängen und Gerä­te­räumen
  • Ausfahr­bare Zuschau­er­tri­bünen
  • Galerie
  • Gymnas­tik­räume
  • Umkleide- und Sani­tär­be­reiche
  • Kletter- und Gymnas­ti­k­el­e­mente, Tennis-Rück­schlag­wand
  • Mobile Bühne
  • Multi­funk­tio­nales Foyer mit Garde­robe
  • Küche für Veran­stal­tungs­be­trieb
Daten
  • Grund­stück: ca. 17.400 m²
  • BGF: ca. 3.500 m²
  • Bauzeit: ca. 12 Monate
  • Konstruk­tion: Holzbau mit vorge­fer­tigten Wand‑, Decken- und Träger­ele­menten
  • Ener­gie­stan­dard: KfW 40
  • Ener­gie­ver­sor­gung: Luft­wär­me­pumpe, Photo­vol­ta­ik­an­lage
  • Baukosten: rund 7,8 Mio. Euro;
Adresse

BOSIG-Hohen­stein­halle
Linden­straße 65
D – 73333 Gingen an der Fils

Eröff­nung

2024

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Drei Sport­felder, 462 Tribü­nen­plätze und trotzdem in nur zwölf Monaten gebaut: Die Hohen­stein­halle in Gingen zeigt, was mit einem hohen Vorfer­ti­gungs­grad im Holzbau möglich ist. Dabei funk­tio­niert sie nicht nur für den Sport, sondern auch als Veran­stal­tungsort der Gemeinde.

Sport und Kultur

Die alte Hohen­stein­halle Gingen an der Fils war nach rund 60 Jahren sanie­rungs­be­dürftig und entsprach funk­tional nicht mehr den Anfor­de­rungen von Schule und Vereinen. Nach der Unter­su­chung unter­schied­li­cher Sanie­rungs- und Neubau­va­ri­anten entschied sich die Gemeinde für einen Ersatz­neubau. Gemeinsam mit den späteren Nutzern wurde zunächst der Bedarf ermit­telt und daraus das Raum­pro­gramm entwi­ckelt.

Im euro­pa­weiten Verga­be­ver­fahren für Planung und Bau erhielt das Team aus i+RB Indus­trie- & Gewer­bebau und D’Aloisio Archi­tekten den Zuschlag. Entstanden ist eine Drei­feld­halle, die neben dem tägli­chen Schul- und Vereins­sport auch für Turniere, kultu­relle und gesell­schaft­liche Veran­stal­tungen ausge­legt ist.

Zwei Volumen

Die Hohen­stein­halle Gingen glie­dert sich in zwei gestaf­felte Baukörper. Die höhere Kubatur der Drei­feld­halle ist gegen­über den nied­ri­geren Neben­nut­zungen zurück­ge­setzt. Dadurch fügt sich das große Hallen­vo­lumen maßstäb­li­cher in die Umge­bung von Schule und Wohn­be­bauung ein.

Zum bestehenden Park­platz und zur Hohen­stein­schule öffnet sich der Neubau mit einem über­dachten Eingangs­be­reich. Ein groß­zü­giger Vorplatz bildet den Über­gang zwischen Schule, Park­platz und Halle. Hinter dem Haupt­ein­gang über­nimmt das Foyer die zentrale Verteil­erfunk­tion. Von hier werden Halle und Galerie ebenso erschlossen wie Gymnas­tik­räume, Küche und Sani­tär­be­reiche. Umkleiden, Gerä­te­räume und weitere Neben­räume liegen kompakt um die Sport­halle.

Drei Felder, viele Nutzungen

Zwei Trenn­vor­hänge teilen die Halle bei Bedarf in drei unab­hängig nutz­bare Sport­felder. Damit können mehrere Schul­klassen oder Trai­nings­gruppen parallel arbeiten. Gerä­te­räume sind unmit­telbar den Hallen­teilen zuge­ordnet. Zur Sport­aus­stat­tung gehören außerdem Kletter- und Gymnas­ti­k­el­e­mente sowie eine Tennis-Rück­schlag­wand.

Für Veran­stal­tungen lässt sich die Hohen­stein­halle Gingen anders nutzen. Drei ausfahr­bare Tribünen schaffen Zuschau­er­plätze entlang einer Hallen­seite, darüber verläuft eine Galerie. Mobile Bühne, Küche und Foyer ergänzen die Sport­flä­chen und ermög­li­chen unter­schied­liche Veran­stal­tungs­for­mate.

Die Mehr­fach­nut­zung ist damit nicht nach­träg­lich ergänzt, sondern Bestand­teil der räum­li­chen Orga­ni­sa­tion.

Holz und Tempo

Konstruktiv setzt der Neubau konse­quent auf Holz. Vorge­fer­tigte Elemente wurden für Wände, Decken und Träger einge­setzt. In der Halle bleiben die groß­for­ma­tigen Holz­träger sowie weite Teile der Wand- und Decken­flä­chen sichtbar und bestimmen die Atmo­sphäre des Innen­raums.

Der hohe Vorfer­ti­gungs­grad ermög­lichte zugleich einen engen Bauzei­ten­plan. Nach dem Abbruch des Vorgän­ger­baus begann Anfang 2023 der Neubau; bereits im Februar 2024 wurde die neue Hohen­stein­halle einge­weiht. Das Abbruch­ma­te­rial der alten Halle wurde für den Neubau wieder­ver­wendet. Luft­wär­me­pumpe und Photo­vol­ta­ik­an­lage ergänzen das ener­ge­ti­sche Konzept.

Was wir hier lernen können

  • Nutzer früh betei­ligen. Die Anfor­de­rungen von Schule, Vereinen und weiteren Nutzern wurden bereits vor dem Verga­be­ver­fahren in das Raum­pro­gramm aufge­nommen.

  • Mehr­fach­nut­zung räum­lich vorbe­reiten. Tribünen, Galerie, Bühne, Küche und Foyer ermög­li­chen unter­schied­liche Nutzungen, ohne den tägli­chen Sport­be­trieb unnötig zu kompli­zieren.

  • Vorfer­ti­gung verkürzt Bauzeiten. Der konse­quente Holzbau mit vorge­fer­tigten Wand‑, Decken- und Träger­ele­menten ermög­lichte eine kurze Reali­sie­rungs­zeit.

  • Große Volumen glie­dern. Das Zurück­setzen der hohen Sport­halle gegen­über den nied­ri­geren Neben­be­rei­chen redu­ziert die wahr­ge­nom­mene Größe des Gebäudes und vermit­telt zur Umge­bung.

Pläne

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Sport Arena Wien

Sport hoch 4

Die Sport Arena Wien

Gene­ral­planer

Karl und Brem­horst Archi­tekten ZT GmbH
Projektleitung: DI Stefan Jirsa / DI Manuel Kainz

Bauherr

Stadt Wien, Sport Wien (MA 51)

Gene­ral­un­ter­nehmer

ARGE Sport­arena Wien
Strabag – Granit
Feld­gasse 14
8020 Graz

Ausstat­tung

  • Ball­sport­arena
    44 × 63 × 10 m
    bis zu 3.000 Zuschauer, mobile Tele­s­kop­tri­bünen

  • Kunst­turn­halle
    56 × 27 × 7 m
    bis zu 80 Aktive, bis zu 120 Zuschauer

  • Leicht­ath­le­tik­halle
    105 × 55 × 10 m
    bis zu 500 Aktive, bis zu 300 Zuschauer, 200-m-Rund­lauf­bahn mit Steil­kurven, Trai­nings- und Aufwärm­ga­lerie, 
    Frei­sport-Dach­ter­rasse

  • Leis­tungs­zen­trum
    Cardio- und Kraft­trai­ning, Func­tional Fitness. Leis­tungs­dia­gnostik, Physio­the­rapie, Kälte­kammer

Sport­nutz­fläche
13.600 m²
Baukosten
115 Mio. €
Grund­fläche
26.000 m²
Adresse

Sport Arena Wien
Stephanie-Endres-Straße 3
A‑1020 Wien

Eröff­nung

2025

Fotos

noch zu klären

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Vier große Sport­be­reiche, 13.600 m² Sport­nutz­fläche und bis zu 3.000 Zuschauer passen in Wien auf ein Grund­stück, das zuvor deut­lich weniger Sport aufnehmen konnte. Die Sport Arena Wien stapelt Ball­sport, Kunst­turnen, Leis­tungs­trai­ning und Leicht­ath­letik über­ein­ander und macht räum­liche Verdich­tung zum archi­tek­to­ni­schen Prinzip.

Sport in Schichten

Ball­sport­arena, Kunst­turn­halle, Cardio- und Kraft­be­reich sowie Leicht­ath­le­tik­halle liegen nicht neben­ein­ander, sondern über­ein­ander.

Zwischen Donau, Prater und Ernst-Happel-Stadion hat die Stadt Wien am Standort des ehema­ligen Ferry-Dusika-Stadions ein neues Zentrum für den Breiten‑, Leis­tungs- und Spit­zen­sport geschaffen. Wo früher eine einzelne große Sport­halle stand, sind heute mehrere eigen­stän­dige Sport­welten in einem kompakten Gebäude mitein­ander verbunden. Die Sport­nutz­fläche konnte dadurch auf 13.600 m² verdrei­facht werden, bei gleich­zeitig gerin­gerer Versie­ge­lung des Grund­stücks.

Ein wich­tiger Teil der Planung begann bereits vor dem Archi­tek­tur­wett­be­werb: Die künf­tigen Nutzer wurden früh­zeitig in die Defi­ni­tion der Anfor­de­rungen einbe­zogen. Dazu gehörten insbe­son­dere der Turn­ver­band, die Verbände für Hand­ball, Volley­ball, Basket­ball und Badminton sowie der Leicht­ath­le­tik­ver­band. Diese Betei­li­gung wurde während Planung und Ausfüh­rung fort­ge­führt. Dieser konti­nu­ier­liche Austausch hat wesent­lich zur großen Akzep­tanz der Sport Arena Wien bei ihren heutigen Nutze­rinnen und Nutzern beigetragen.

Karl und Brem­horst Archi­tekten machten diese Verdich­tung zum zentralen Entwurfs­ge­danken. Die Sport­be­reiche liegen nicht neben­ein­ander, sondern über­ein­ander. Die großen Hallen­vo­lumen bilden einen hori­zontal geglie­derten Baukörper, dessen oberer Abschluss die trans­lu­zent verklei­dete Leicht­ath­le­tik­halle ist. Im Inneren sorgen Sicht­be­zie­hungen, Gale­rien und offene Verbin­dungen dafür, dass aus der Stape­lung keine Samm­lung vonein­ander isolierter Hallen wird.

Auch städ­te­bau­lich ist die Arena Teil eines größeren Zusam­men­hangs. Der Haupt­ein­gang orien­tiert sich zu einem groß­zü­gigen Vorplatz, auf der gegen­über­lie­genden Seite öffnet sich das Gebäude zum Park. 

Jeder wie er mag

In der Ball­sport­arena Wien kann eine Groß­ver­an­stal­tung statt­finden, während die übrigen Bereiche weiter für das Trai­ning genutzt werden.

 

Das Herz­stück der Sport Arena Wien liegt im Unter­ge­schoss. Die 44 × 63 Meter große und zehn Meter hohe Ball­sport­arena ist auf den tägli­chen Trai­nings­be­trieb ebenso ausge­legt wie auf Veran­stal­tungen mit bis zu 3.000 Zuschaue­rinnen und Zuschauern. Vorhänge und Netze teilen die Fläche bei Bedarf in vier Trai­nings­be­reiche. Hand­ball, Basket­ball, Volley­ball, Badminton, Hallen­ho­ckey und Floor­ball können hier parallel oder in wech­selnden Konfi­gu­ra­tionen statt­finden.

Zwei feste Sitz­reihen und mobile Tele­s­kop­tri­bünen verän­dern den Charakter der Halle je nach Nutzung. Im Veran­stal­tungs­be­trieb kommen VIP- und Pres­se­be­reiche im ersten Ober­ge­schoss hinzu. Entschei­dend für die Mehr­fach­nut­zung ist die Wege­or­ga­ni­sa­tion: Publikum, Sport­le­rinnen und Sportler, VIP-Gäste, Mann­schaften und Anlie­fe­rung erhalten getrennte Zugänge und Bewe­gungs­räume.

So kann in der Ball­sport­arena eine Groß­ver­an­stal­tung statt­finden, während die übrigen Bereiche weiter für das Trai­ning genutzt werden.

Das Erschlie­ßungs­kon­zept unter­stützt zugleich eine weit­ge­hend barrie­re­freie Nutzung der Anlage. Bereits in der Planung wurden Behin­der­ten­sport­ver­bände einbe­zogen und Anfor­de­rungen verschie­dener Parasport­arten berück­sich­tigt. 

Direkt neben der großen Arena liegt die 56 × 27 Meter große Kunst­turn­halle. Ihre Geräte und Trai­nings­be­reiche für Turnen, Gymnastik und Akro­batik sind dauer­haft orga­ni­siert. Eine Galerie bietet Platz für bis zu 120 Zuschauer und schafft zugleich eine direkte Sicht­ver­bin­dung vom Erdge­schoss in die Halle.

Laufen über den Dächern

Archi­tek­to­nisch unter­scheidet sich das oberste Volumen deut­lich von den darun­ter­lie­genden Geschossen.

Den spek­ta­ku­lärsten Teil der verti­kalen Sport­land­schaft bildet die Leicht­ath­le­tik­halle im zweiten Ober­ge­schoss. Auf einer Fläche von rund 105 × 55 Metern finden sich eine 200-Meter-Rund­lauf­bahn mit Steil­kurven sowie Anlagen für Sprint und Hürden, Weit- und Drei­sprung, Stab­hoch­sprung und Kugel­stoßen; die Rund­lauf­bahn wird darüber hinaus auch für Parasport, etwa mit Race Runnern, genutzt. Bis zu 500 Aktive können den Bereich nutzen, bei Wett­kämpfen stehen rund 300 Zuschau­er­plätze zur Verfü­gung.

Die Leicht­ath­le­tik­halle ist damit nicht nur Trai­nings­stätte, sondern ermög­licht erst­mals einen konti­nu­ier­li­chen Hallen­be­trieb mit Wett­kämpfen vor Publikum. Eine Galerie dient zusätz­lich zum Aufwärmen und Trai­nieren. Direkt anschlie­ßend führt der Sport hinaus: Eine Dach­ter­rasse erwei­tert die Halle um Frei­sport­flä­chen.

Archi­tek­to­nisch unter­scheidet sich das oberste Volumen deut­lich von den darun­ter­lie­genden Geschossen. Die trans­lu­zente Poly­car­bo­nat­fas­sade bringt diffuses Tages­licht in die Halle und lässt den Baukörper am Abend selbst zum Licht­körper werden. Die groß­flä­chigen Vergla­sungen der übrigen Ebenen setzen dieses Prinzip fort. Trotz der enormen Hallen­tiefen bleiben Park, Grün­raum und Stadt an vielen Stellen präsent.

Auf dem Dach der Leicht­ath­le­tik­halle ergänzt eine Photo­vol­taik-Thermie-Anlage das ambi­tio­nierte Ener­gie­system.

Mehr als Hallen

Auch die Außen­räume gehören zum Sport­kon­zept.

Zwischen den großen Sport­be­rei­chen befinden sich Cardio- und Kraft­trai­ning sowie ein teil­barer Func­tional-Fitness-Bereich. Ergänzt werden sie durch Räume für Physio­the­rapie und Leis­tungs­dia­gnostik, einen Rege­ne­ra­ti­ons­be­reich mit Kälte­kammer und Infra­rot­ka­binen sowie Büro- und Unter­su­chungs­räume.

Vier teil­bare Multi­funk­ti­ons­räume können im Veran­stal­tungs­be­trieb gemeinsam mit einem vorge­la­gerten Balkon als VIP- und Pres­se­be­reich dienen. Hinzu kommt ein Semi­nar­raum für rund 100 Personen. Damit werden Räume, die im tägli­chen Trai­nings­be­trieb dem Leis­tungs­zen­trum dienen, bei Veran­stal­tungen Teil der Infra­struktur der Arena.

Auch die Außen­räume der Sport Arena Wien gehören zum Sport­kon­zept. Eine große Loggia öffnet den Cardio- und Kraft­be­reich zum Park, Dach­ter­rassen und Frei­sport­flä­chen erwei­tern die Innen­räume. Der Entwurf versteht den Frei­raum damit nicht als Rest­fläche rund um eine Groß­halle, sondern als zusätz­li­chen Trai­nings- und Aufent­halts­raum.

Was lernen wir hier?

  • Frühe Nutzer­be­tei­li­gung zahlt sich aus. Werden Sport­ver­bände und künf­tige Nutzer bereits vor dem Wett­be­werb in die Defi­ni­tion der Anfor­de­rungen einbe­zogen und bleiben sie auch während Planung und Ausfüh­rung betei­ligt, entstehen Lösungen, die den tatsäch­li­chen Sport­be­trieb besser treffen.Verdich­tung kann zusätz­liche Sport­flä­chen schaffen, ohne zusätz­liche Grund­stücks­fläche zu bean­spru­chen.

  • Verdich­tung kann zusätz­liche Sport­flä­chen schaffen, ohne zusätz­liche Grund­stücks­fläche zu bean­spru­chen.
  • Ein gutes Erschlie­ßungs­kon­zept orga­ni­siert nicht nur unter­schied­liche Betriebs­ab­läufe. Es kann zugleich die Voraus­set­zung dafür schaffen, dass eine komplexe Sport­an­lage selbst­ver­ständ­lich von Menschen mit unter­schied­li­chen körper­li­chen Voraus­set­zungen genutzt werden kann.
  • Außen­räume können Teil des Trai­nings­kon­zepts sein. Loggia, Dach­ter­rasse und Frei­sport­flä­chen erwei­tern die Hallen und schaffen direkte Bezie­hungen zwischen Innen­raum, Park und Stadt.

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Beitrag Beispiel

Hey good lookin’

Turn­halle Markt Retten­bach

Die Turn­halle Markt Retten­bach vereint Archi­tektur und Ausfüh­rung mit Sport und Gemein­schaft. Und passt genau in ihre Umge­bung.

Entwurf:

Hrycyk Archi­tekten

Neues aus Ober­schwaben

 

Markt Retten­bach liegt in Ober­schwaben, 20 Kilo­meter von Memmingen und 20 Kilo­meter von Mindel­heim entfernt. Hier scheint die Welt in Ordnung und die Lebens­qua­lität enorm zu sein. Dazu tragen zahl­rei­chen Sport­an­ge­bote, aber auch andere Vereine zwischen Fasching und Alphorn­blä­sern sowie Pilger­wege bei – und jetzt gibt es auch noch eine neue Turn­halle.

Die steht in direkter Nach­bar­schaft zur Grund- und Mittel­schule sowie dem bestehenden Sport­areal und prägt als Solitär und durch ihre erhöhte Lage am nörd­li­chen Orts­rand das Orts­bild maßgeb­lich mit.

Der Entwurf stammt von Hrycyk Archi­tekten aus München.

Good looking

 

Die Turn­halle Markt Retten­bach besticht durch ihre klare Formen­sprache und die konse­quente Holz­bau­weise. Eine sägeraue Deck­scha­lung aus heimi­scher Lärche bekleidet die geschlos­senen Flächen, glatte, geho­belte Fassaden akzen­tu­ieren die Einschnitte.

Dank ihrer gelun­genen Einbet­tung in Land­schaft und Umge­bung ist die Turn­halle Markt Retten­bach nicht nur funk­tional, viel­seitig und gutaus­se­hend, sondern auch komplett barrie­re­frei.

Viel­sei­tig­keit 

Der Eingangs­be­reich liegt ein Geschoss über dem Hallen­ni­veau, auf Höhe von Schule und Park­platz. Er öffnet sich mit einem durch­ge­henden Einschnitt, der als über­dachter Vorbe­reich und Über­gang zu den tiefer­lie­genden Außen­sport­flä­chen dient.

Im Inneren über­zeugt die Halle durch ihre durch­dachte Raum­auf­tei­lung, die einfache Orien­tie­rung und Mehr­fach­nut­zungen ermög­licht. Foyer und Flur auf der Eingangs­ebene fungieren auch als durch­ge­hende Tribüne zur Sport­halle.

Das zentral gele­genes Vereins­heim mit Besu­cher­toi­letten und über­dachtem Frei­sitz bietet Raum und Chancen für Begeg­nungen.

Der Terras­sen­be­reich wird durch einen durch­lau­fenden Balkon ergänzt. Er kann auch als über­dachte Zuschau­er­zone für das Rasen­sport­feld, also bei Fußball­spielen, genutzt werden – schließ­lich ist er direkt mit dem Sport­platz verbunden.

Die Hallen­ebene mit Umklei­de­be­rei­chen und Gerä­te­räumen liegt niveau­gleich zu Rasen­sport­feld und Lauf­bahn. Dank der direkten Zugänge von außen können die Umkleiden auch von den Fußbal­lern genutzt werden können. Ein einfa­cher Kniff, der die Nutzungs­mög­lich­keiten des Komplexes nach­haltig erhöht.

SO KÖNNTE IHR ABSCHNITT AUSSEHEN

 

Die Warm­was­ser­ver­sor­gung erfolgt dezen­tral über elek­tri­sche Durch­lauf­er­hitzer. Dieses System ermög­licht eine bedarfs­ge­rechte Bereit­stel­lung von Warm­wasser direkt an den jewei­ligen Entnah­me­stellen – ohne lange Leitungs­wege oder Spei­cher­ver­luste. Dadurch werden sowohl die Ener­gie­ef­fi­zienz als auch  die Hygiene verbes­sert, da Warm­wasser nur dann erzeugt wird, wenn es tatsäch­lich benö­tigt wird.

Ergänzt wird die Anlage durch eine Wasser­auf­be­rei­tung mit einer Enthär­tungs­an­lage von Grün­beck. Diese redu­ziert den Kalk­ge­halt im Wasser mittels Ionen­aus­tausch­ver­fahren und schützt so Leitungen, Arma­turen und tech­ni­sche Kompo­nenten lang­fristig vor Abla­ge­rungen. Gleich­zeitig trägt sie zu einem wirt­schaft­li­cheren Betrieb bei, da weniger Energie für die Erwär­mung benö­tigt wird und der Wartungs­auf­wand sinkt.

In Summe zeigt sich hier eine moderne, wartungs­arme und ener­gie­ef­fi­zi­ente Lösung für die Sani­tär­be­reiche der Sport­halle, die sowohl den Anfor­de­rungen des Schul- als auch des Vereins­sports gerecht wird.

Umge­setzt wurde das Ganze von der BayWa Haus­technik GmbH aus Nessel­wang.

Guter Invest

Das gut sechs Millionen Euro teure Projekt wurde maßgeb­lich durch Förde­rungen finan­ziert. Das Geld ist gut ange­legt, denn die Halle erwei­tert die Sport­an­ge­bote, insbe­son­dere für Kinder und Jugend­liche, und fördert die Inte­gra­tion mobi­li­täts­ein­ge­schränkter Menschen. Seit ihrer offi­zi­ellen Eröff­nung im Jahr 2025 ist Halle häufig prall gefüllt und ein leben­diger Treff­punkt für den Vereins- und Brei­ten­sport.

Gelun­gene Archi­tektur in hoch­wer­tiger Ausfüh­rung bietet sie außerdem.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

Hrycyk Archi­tekten BDA
Sommer­straße 9
D‑81543 München

Bauherr

Markt­ge­meinde Markt Retten­bach

IHRE FIRMENNENNUNG

Schrei­nerei und Glaserei Johann Bachl
Wolfer­städter Str 12
D‑86650 Wemding

Eröff­nung
2025
Adresse

Turn­halle
Markt Retten­bach
Schul­straße 26
D‑87733 Markt Retten­bach

Fotos

Sebas­tian Schels
BayWa Haus­technik GmbH (Abschnitt Warm­wasser)

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

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Deye Stel­len­aus­schrei­bung

Stel­len­aus­schrei­bung

Lüftungs- und Sani­tär­planer Schwimmbad

Die Deye Consul­ting wurde 2018 von dem Dipl. Ing (FH) Ralf Deye gegründet. Wir sind als Planungs­büro auf den Bereich öffent­liche Schwimm­bäder spezia­li­siert. Wir planen den Neubau und die Sanie­rung der Technik in Schwimm­bä­dern. Dazu gehören in erster Linie die Bade­was­ser­auf­be­rei­tung, aber auch die Lüftungs­an­lagen sowie die Sanitär- und Heizungs­in­stal­la­tion.

Unsere Leis­tungen umfassen alle Phasen der HOAI, sowie die Projekt­ent­wick­lung.

Wir vertreten den Stand­punkt, dass jeder es wert ist, ihm zuzu­hören und ihm bei seinen Problemen, auch wenn sie noch so klein sind, zu helfen, indem wir gemeinsam Lösungen suchen und ablie­fern. Die Kunden­ori­en­tie­rung steht für uns im Vorder­grund.

Wir suchen derzeit einen Planer /Projektleiter (m/w/d) für die HLS-Planung in Schwimm­bad­pro­jekte in der nörd­li­chen Hälfte Deutsch­lands.

Ihre Aufgaben

  • Planung / Dimen­sio­nie­rung / Berech­nung im Bereich Heizung‑, Lüftung‑, Sanitär- und Bade­was­ser­technik
  • Korre­spon­denz mit verschie­denen Schnitt­stellen wie z. B. Ämtern und Kunden
  • Erstellen von Ausschrei­bungen
  • Erstellen von Konzepten und Gutachten
  • Projekt­ma­nage­ment, Termin- und Kosten­pla­nung und Über­wa­chung, Baulei­tung

Ihr Profil

  • Kennt­nisse in der tech­ni­schen Gebäu­de­aus­rüs­tung
  • Sicherer Umgang mit CAD Programmen 2D und 3D für techn. Gebäu­de­aus­stat­tung, gerne auch im Bereich BIM
  • Fähig­keit zum selb­stän­digen Erstellen von Entwürfen, Ausfüh­rungs­plänen und den zuge­hö­rigen Berech­nungs­un­ter­lagen
  • Freude an der Arbeit im Team
  • Offene und kommu­ni­ka­tive Art im Umgang mit Part­nern, Kunden und Kolleg*innen
  • Struk­tu­rierte und zuver­läs­sige Arbeits­weise
  • Sicher in Wort und Schrift
  • Berufs­er­fah­rung wünschens­wert; gern auch Berufs­ein­steiger
  • Kennt­nisse im System AutoCAD / Revit / Solar Computer
  • Kennt­nisse in Ausschrei­bungs­soft­ware vorzugs­weise Sidoun Globe
  • Sicherer Umgang mit MS-Office
  • Mittel­mä­ßige bis gute Deutsch­kennt­nisse erfor­der­lich
  • Zuver­läs­sig­keit, Team­fä­hig­keit, Kommu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit sowie ein hohes Maß an Dienst­leis­tungs­ori­en­tie­rung und Flexi­bi­lität

Ihr Ansprech­partner:

  • Dipl. Ing (FH) Ralf Deye
  • Tel. mobil :0174 8066786
  • Wir freuen uns auf Ihre Bewer­bung per E‑Mail an
  • r.deye@deye-consulting.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir posta­lisch zuge­sandte Unter­lagen nicht zurück­senden.

Wir bieten

  • Inter­es­sante Aufgaben und Heraus­for­de­rungen in einem aufstre­benden, modernen und verläss­li­chen Inge­nieur­büro
  • Stetige Fort­bil­dung
  • Arbeiten im Home­of­fice
  • Firmen­wagen auch zur privaten Nutzung
  • E- Bike Leasing
  • Mitglied­schaft bei Hansefit Firmen­fit­ness
  • Leis­tungs­ge­rechte Vergü­tung sowie ein unbe­fris­tetes Arbeits­ver­hältnis
  • Eine entspannte Arbeits­at­mo­sphäre in einem Team, was mitein­ander lachen kann.

Padel in der Frei­luft­halle

Padel kommt. Padel geht. Die Frei­luft­halle bleibt.

Trends und Infra­struktur

Planer & Hersteller

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D–71522 Back­nang

Ausstat­tung
  • Drei Padel-Courts (20 × 10 m)
  • Mindest­spiel­höhe von 8 m
  • Blend­freie LED-Flut­licht­an­lage
  • Natür­liche Be- und Entlüf­tung
  • Voll­ständig digi­ta­li­sierte Buchungs‑, Bezahl- und Zutritts­sys­teme
  • Ganz­jäh­riger Spiel­be­trieb an der frischen Luft
  • Nach­nut­zung als multi­funk­tio­nale Frei­luft­halle möglich
Fotos

McArena GmbH

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Padel boomt – doch Sport­an­lagen werden hoffent­lich nicht nur für Trends gebaut. Der Erfolg einer Inves­ti­tion entscheidet sich nicht nur an der aktu­ellen Nach­frage, sondern auch an ihrer Fähig­keit, sich an neue Entwick­lungen anzu­passen.

Zwischen Boom und Bestand

Padel gehört derzeit zu den dyna­mischsten Sport­arten Europas. Während in Spanien bereits Millionen Menschen regel­mäßig spielen, steckt der Markt in Deutsch­land trotz seines rasanten Wachs­tums noch in den Anfängen. Immer mehr Kommunen, Vereine und private Betreiber inves­tieren deshalb in neue Anlagen – und profi­tieren aktuell von einer Nach­frage, die vieler­orts noch größer ist als das Angebot.

Doch jeder Trend­sport wirft auch eine stra­te­gi­sche Frage auf: Was passiert, wenn der Boom nach­lässt? Sport­an­lagen werden für Jahr­zehnte gebaut. Trends dagegen verän­dern sich deut­lich schneller. Wer heute ausschließ­lich in eine reine Padel-Anlage inves­tiert, bindet sich lang­fristig an eine einzige Nutzung.

Genau an diesem Punkt setzt das Konzept von McArena an. Statt eine Halle ausschließ­lich für Padel zu errichten, wird Padel in der Frei­luft­halle zur flexi­blen Sport­in­fra­struktur. Padel ist eine mögliche Nutzung – aber eben nicht die einzige.

Mehr zum Thema Padel in der McArena gibt es hier.

Die Frei­luft­halle denkt weiter

Die über­dachten Courts verbinden den Charakter einer Frei­luft­sport­an­lage mit zuver­läs­sigem Witte­rungs­schutz. Regen, Schnee oder inten­sive Sonnen­ein­strah­lung beein­träch­tigen den Spiel­be­trieb kaum, gleich­zeitig entfallen die hohen Energie- und Betriebs­kosten einer klas­si­schen Indoor-Halle. So entstehen ganz­jährig nutz­bare Sport­flä­chen mit vergleichs­weise geringem tech­ni­schem Aufwand.

Noch wich­tiger ist jedoch die Perspek­tive über den aktu­ellen Boom hinaus. Sollte sich der Markt verän­dern oder sich die Nach­frage künftig auf andere Sport­arten verla­gern, kann die Halle weiter bzw. wieder “klas­sisch” genutzt werden: Netze, Banden und Spiel­feld­mar­kie­rungen lassen sich austau­schen oder anpassen.

Aus einer Padel-Anlage wird so wieder eine bestens funk­tio­nie­rende Frei­luft­halle für unter­schied­lichste Sport- und Bewe­gungs­an­ge­bote.

Sport­trends verän­dern sich. Gute Infra­struktur bleibt.

Der wirt­schaft­liche Erfolg einer Sport­an­lage entscheidet sich selten in den ersten Jahren. Viel wich­tiger ist, wie gut sie über Jahr­zehnte ausge­lastet werden kann.

Während zusätz­liche Outdoor-Courts vor allem in den Sommer­mo­naten ihre Stärke ausspielen, schafft eine über­dachte Frei­luft­halle die Voraus­set­zungen für ganz­jäh­rige Buchungen, Vereins­an­ge­bote, Firmen­events oder feste Spiel­gruppen. Gerade diese regel­mä­ßigen Nutzungen sorgen für plan­bare Einnahmen und machen Betreiber unab­hän­giger von Wetter und Saison.

McArena ergänzt dieses Konzept durch weit­ge­hend auto­ma­ti­sierte Betriebs­ab­läufe. Buchung, Bezah­lung, Zutritt und Beleuch­tung laufen digital, sodass der Perso­nal­auf­wand gering bleibt. Gleich­zeitig unter­stützt das Unter­nehmen Betreiber mit Marke­ting, Vertrieb, tech­ni­schem Service und einem erprobten Betriebs­kon­zept.

Lessons learned:

Inves­tiert in Nutzungen, nicht in Trends!

Padel ist ohne Zweifel einer der span­nendsten Wachs­tums­märkte im Sport. Dennoch sollten Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dungen nicht allein auf der aktu­ellen Popu­la­rität einer Sportart beruhen. Wer heute baut, sollte bereits an die nächsten zwanzig Jahre denken.

Eine Frei­luft­halle bietet dafür einen entschei­denden Vorteil: Sie schafft nicht nur Raum für den aktu­ellen Trend, sondern bleibt auch dann wert­voll, wenn sich dieser verän­dert. Aus einer Padel-Halle kann morgen eine multi­funk­tio­nale Sport­stätte werden. Genau diese Anpas­sungs­fä­hig­keit macht sie zu einer nach­hal­tigen Inves­ti­tion – für Betreiber ebenso wie für Kommunen und Vereine.

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Frei­luft­halle Biele­feld

Deckel drauf

Frei­luft­halle Biele­feld (Bezirks­sport­an­lage Stadion Rußheide)

Ausstat­tung

Dach­fläche: 989 m²

Trag­werk: Brett­schicht­holz und feuer­ver­zinkter Stahl

Grün­dung: Schraub­pfahl­fun­da­mente

Dach: Pult­dach mit Stahl­tra­pez­pro­filen, Vorbe­rei­tung für Photo­vol­ta­ik­an­lage

Ausstat­tung: LED-Beleuch­tung, Ball­fang­netz, Spiel­feld­bande

Adresse

Stadion Rußheide
Mühlen­straße 121
D‑33607 Biele­feld

Eröff­nung

2025

Fotos

SMC2

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Sport­hallen sind knapp, die Nutzung von Frei­flä­chen ist oft wetter­ab­hängig. Mit der neuen Frei­luft­halle auf der Bezirks­sport­an­lage Rußheide zeigt Biele­feld, wie sich bestehende Sport­an­lagen mit vergleichs­weise geringem bauli­chem Eingriff zu ganz­jährig nutz­baren Bewe­gungs­räumen weiter­ent­wi­ckeln lassen. Das Projekt verbindet nach­hal­tige Holz­bau­weise, intel­li­gente Konstruk­tion und eine konse­quente Weiter­ver­wen­dung vorhan­dener Infra­struktur.

Den Bestand erhalten, die Nutzung erwei­tern

Die Frei­luft­halle Biele­feld entstand auf der Bezirks­sport­an­lage Stadion Rußheide. Sie über­dacht ein vorhan­denes Kunst­stoff­spiel­feld einschließ­lich der angren­zenden Weit­sprung­an­lage. Bauherr des Projekts ist der Stadt­sport­bund Biele­feld e. V., umge­setzt wurde die Anlage in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Sportamt der Stadt Biele­feld. Ziel war es, eine wetter­un­ab­hän­gige Sport­fläche zu schaffen, ohne die vorhan­dene Sport­an­lage grund­le­gend umzu­bauen.

Anstatt einen Neubau auf freier Fläche zu errichten, setzt das Konzept konse­quent auf die Weiter­ent­wick­lung bestehender Infra­struktur. Das Spiel­feld bleibt erhalten, wird jedoch durch die Über­da­chung ganz­jährig nutzbar. Damit entsteht zusätz­li­cher Trai­nings­raum, ohne neue Flächen zu versie­geln oder umfang­reiche Sport­an­lagen neu zu errichten.

Planung und Bau der Frei­luft­halle Biele­feld kommen von SMC2 Sport und Frei­zeit Bau.

Konstruk­tion mit Blick auf Nach­hal­tig­keit

Die Trag­kon­struk­tion der Freluft­halle Biele­feld kombi­niert Brett­schicht­holz mit feuer­ver­zinkten Stahl­bau­teilen. Während der Stahl die notwen­digen Spann­weiten ermög­licht, sorgt das Holz für eine warme, natür­liche Atmo­sphäre und bietet gleich­zeitig konstruk­tive Vorteile.

Aufgrund seiner geringen Wärme­spei­che­rung heizt sich das Trag­werk auch im Sommer kaum auf und trägt damit zu einem ange­nehmen Mikro­klima unter dem Dach bei. Gleich­zeitig über­zeugt Brett­schicht­holz durch hohe Dauer­haf­tig­keit und eine gute CO₂-Bilanz.

Bestehende Sport­an­lagen intel­li­gent inte­griert

Eine beson­dere plane­ri­sche Heraus­for­de­rung stellte die unmit­telbar angren­zende Weit­sprung­an­lage dar. Statt diese zurück­zu­bauen oder ihre Nutzung einzu­schränken, wurde das Trag­werk so entwi­ckelt, dass die Anlauf­bahnen mittels eines Gitter­trä­gers über­spannt werden. Zusätz­liche Hallen­stützen inner­halb der Lauf­bahn konnten so vermieden werden.

Auch die Dach­ent­wäs­se­rung wurde auf die vorhan­dene Situa­tion abge­stimmt. Durch das nach Süden geneigte, asym­me­tri­sche Pult­dach waren im nörd­li­chen Bereich keine zusätz­li­chen Entwäs­se­rungs­maß­nahmen erfor­der­lich. So konnten sowohl die vorhan­denen Anlauf­bahnen als auch wesent­liche Teile der bestehenden Infra­struktur erhalten bleiben.

Das Pult­dach wurde von Beginn an für eine voll­flä­chige Photo­vol­ta­ik­an­lage ausge­legt. Nach Fertig­stel­lung der PV-Anlage soll die Frei­luft­halle mehr Energie erzeugen als sie selbst benö­tigt und damit als Plus­ener­gie­ge­bäude betrieben werden.

Weniger Eingriffe in den Bestand

Um Erdar­beiten möglichst gering zu halten, wurde die Frei­luft­halle Biele­feld auf Schraub­pfahl­fun­da­menten gegründet. Dieses Grün­dungs­system kommt weit­ge­hend ohne Beton aus und redu­ziert sowohl Erdbe­we­gungen als auch Bauzeit erheb­lich. Gleich­zeitig bleibt das vorhan­dene Kunst­stoff­spiel­feld nahezu unan­ge­tastet.

Ergänzt wird die Anlage durch eine umlau­fende Spiel­feld­bande mit Ball­fang­netz und eine inte­grierte LED-Beleuch­tung, sodass die Halle auch in den Abend­stunden genutzt werden kann. Im Zuge der Baumaß­nahme wurden außerdem Spiel­feld und Weit­sprung­an­lage saniert.

Was wir hier lernen

Die Frei­luft­halle Biele­feld zeigt beispiel­haft, dass sich die Leis­tungs­fä­hig­keit bestehender Sport­an­lagen oft deut­lich stei­gern lässt, ohne komplett neu zu bauen. Durch die Über­da­chung eines vorhan­denen Kunst­stoff­spiel­feldes, den Erhalt der Weit­sprung­an­lage und den weit­ge­henden Verzicht auf Eingriffe in den Bestand entstand eine ganz­jährig nutz­bare Sport­stätte mit vergleichs­weise geringem Ressour­cen­ver­brauch.

Die Frei­luft­halle schafft nicht nur zusätz­liche Trai­nings­ka­pa­zi­täten, sie zeigt zugleich, wie sich Bestands­an­lagen intel­li­gent weiter­ent­wi­ckeln lassen.

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Finan­zie­rung von Frei­luft­hallen

Bauen ohne Eigen­ka­pital

Die Finan­zie­rung von Frei­luft­hallen

Planer & Hersteller

McArena GmbH
Karl-Ferdi­nand-Braun-Straße 3
D–71522 Back­nang

Fotos

McArena GmbH

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Frei­luft­hallen sind extrem zukunfts­fä­hige Sport­an­lagen, daran besteht kein Zweifel mehr.  Vereine stoßen an ihre Kapa­zi­täts­grenzen, Schulen kämpfen mit einge­schränkten Hallen­zeiten und neue Baupro­jekte schei­tern nicht an der Notwen­dig­keit, sondern an der Finan­zie­rung.

Mit der Finan­zie­rung von Frei­luft­hallen verfolgt das Eigen­be­triebs­mo­dell von McArena einen Ansatz, der genau an dieser Stelle ansetzt: Die Kommune oder der Verein erhält eine neue Sport­stätte, ohne die Inves­ti­ti­ons­kosten tragen zu müssen.

Finan­zie­rung als Schlüssel zur Umset­zung

Die höchste Hürde vieler Sport­stät­ten­pro­jekte ist meist nicht die Planung, sondern die Finan­zie­rung. Über­las­tete Förder­pro­gramme, hohe Kredit­zinsen und ange­spannte kommu­nale Haus­halte führen dazu, dass selbst drin­gend benö­tigte Maßnahmen oft über Jahre verschoben werden. Dabei ist der Bedarf längst doku­men­tiert und in vielen Sport­ent­wick­lungs­plänen fest­ge­schrieben.

Das Eigen­be­triebs­mo­dell von McArena setzt genau hier an. Das Unter­nehmen über­nimmt die voll­stän­digen Inves­ti­ti­ons­kosten für die Errich­tung einer Frei­luft­halle. Diese belaufen sich, je nach Ausfüh­rung, auf rund 600.000 bis 650.000 Euro netto. Kommune oder Verein stellen ledig­lich das Grund­stück zur Verfü­gung und tragen die Kosten für die erfor­der­li­chen Anschlüsse wie Strom, Wasser oder Internet. Grund­lage ist ein Erbbau­rechts­ver­trag über mindes­tens 25 Jahre zu einem symbo­li­schen Erbbau­zins von einem Euro pro Jahr. Nach Ablauf der Vertrags­lauf­zeit geht die Halle zum Rest­buch­wert von eben­falls einem Euro in das Eigentum der Kommune über. Rück­bau­kosten entstehen nicht.

Ledig­lich indi­vi­du­elle Zusatz­wün­sche, die über den Stan­dard hinaus­gehen – etwa Dach­be­grü­nungen, beson­dere Entwäs­se­rungs­lö­sungen oder zusätz­liche tech­ni­sche Ausstat­tungen – werden von der Kommune finan­ziert und später unter­halten. Das grund­sätz­liche Finan­zie­rungs­mo­dell bleibt davon jedoch unbe­rührt.

Ein Betriebs­kon­zept mit lang­fris­tiger Perspek­tive

Auch nach der Fertig­stel­lung endet die Betei­li­gung von McArena nicht. Betrieb und Pflege der Halle verbleiben beim Unter­nehmen, sodass für Kommunen und Vereine keine laufenden Betriebs­kosten entstehen. Bestand­teil des Konzepts ist außerdem eine Photo­vol­ta­ik­an­lage auf dem Hallen­dach, deren Strom wirt­schaft­lich vermarktet wird und damit zur Trag­fä­hig­keit des Modells beiträgt. Schulen und örtliche Vereine erhalten zugleich vertrag­lich gere­gelte Nutzungs­zeiten zu vergüns­tigten Kondi­tionen und können vorhan­dene Infra­struktur wie Park­plätze oder Sani­tär­an­lagen mitnutzen.

Die Hallen sind bewusst auf eine möglichst breite Nutzung ausge­legt. Tags­über stehen sie Schulen und Ganz­tags­an­ge­boten zur Verfü­gung, am Nach­mittag und Abend dem Vereins­sport. Ergänzt wird die Auslas­tung durch Kurs­an­ge­bote, Betriebs­sport, soziale Einrich­tungen oder private Buchungen. Auch in den Ferien können Feri­en­pro­gramme die verfüg­baren Zeiten nutzen. Diese Mehr­fach­nut­zung erhöht die Auslas­tung und bildet die wirt­schaft­liche Grund­lage des Eigen­be­triebs­mo­dells.

Ein anderer Blick auf den Sport­stät­tenbau

Das Modell verschiebt die klas­si­sche Rollen­ver­tei­lung beim Bau kommu­naler Sport­in­fra­struktur. Während Kommunen bisher Planung, Finan­zie­rung und Betrieb weit­ge­hend selbst über­nehmen mussten, konzen­trieren sie sich hier auf die Bereit­stel­lung des Stand­orts und die spätere Nutzung. Die Inves­ti­tions- und Betriebs­ver­ant­wor­tung liegt dagegen beim Betreiber.

Gerade in Zeiten knapper Haus­halte eröffnet die externe Finan­zie­rung von Frei­luft­hallen neue Hand­lungs­spiel­räume. Projekte müssen nicht jahre­lang auf Förder­be­scheide oder Haus­halts­be­schlüsse warten, sondern können unab­hängig von der unmit­tel­baren Inves­ti­ti­ons­kraft einer Kommune reali­siert werden. Damit wird aus einer häufig aufge­scho­benen Infra­struk­tur­maß­nahme ein vergleichs­weise kurz­fristig umsetz­bares Projekt, das Schulen, Vereinen und dem Brei­ten­sport unmit­telbar zugu­te­kommt.

Was hier hier lernen

Die eigent­liche Heraus­for­de­rung beim Bau neuer Sport­stätten ist heute oft nicht die Archi­tektur oder die Technik, sondern die Finan­zie­rung. Modelle, die Inves­ti­ti­ons­kosten vom späteren Nutzer entkop­peln und gleich­zeitig auf eine hohe Auslas­tung setzen, können deshalb eine inter­es­sante Alter­na­tive zum klas­si­schen kommu­nalen Hallenbau sein.

Entschei­dend ist dabei nicht allein die Halle selbst, sondern ein trag­fä­higes Betriebs- und Nutzungs­kon­zept, das lang­fristig wirt­schaft­lich funk­tio­niert und möglichst vielen Nutzer­gruppen offen­steht.

McArena bietet beides.

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Arena Kombë­tare

L’ita­liano

Arena Kombë­tare Tirana

Vom faschis­ti­schen Erbe zum urbanen Zukunfts­pro­jekt: In Tirana ist mit der Arena Kombë­tare ein Stadion entstanden, das weit mehr kann als Fußball. Zwischen histo­ri­scher Fassade, 100-Meter-Turm und leben­digen Stadt­räumen wird Archi­tektur hier zum Motor einer ganzen Metro­pole.

Entwurf:

Archea Asso­ciati

Stadt­bau­stein

Als Benito Musso­lini 1939 Alba­nien besetzen ließ, war Tirana kaum mehr als eine Klein­stadt. In kürzester Zeit verän­derte sich das Erschei­nungs­bild der Stadt jedoch grund­le­gend, maßgeb­lich geprägt durch den floren­ti­ni­schen Archi­tekten Gherardo Bosio. Mit Projekten wie dem monu­men­talen Boule­vard, dem heutigen Dësh­morët e Kombit, legte er die Grund­lage für das moderne Stadt­zen­trum. Auch das ursprüng­liche Natio­nal­sta­dion, später nach dem alba­ni­schen Wider­stands­kämpfer Qemal Stafa benannt, entstand in diesem Kontext.

Heute steht an glei­cher Stelle ein völlig neu gedachtes Bauwerk: die Arena Kombë­tare. Sie ist nicht nur Stadion, sondern ein multi­funk­tio­nales Stadt­bau­stein – ein Symbol für den archi­tek­to­ni­schen und urbanen Wandel Alba­niens.

Die Planung stammt von Archea Asso­ciati.

Trans­for­ma­tion mit Respekt vor der Geschichte

80 Jahre nach dem Bau des Vorgänger-Stadions standen die Planer vor dem Werk eines Archi­tekten aus ihrer eigenen Stadt Florenz. Das Stadion aus der Nach­kriegs­zeit wurde mit Ausnahme des monu­men­talen Eingangs voll­ständig abge­tragen. Die histo­ri­sche Fassade blieb erhalten und wurde in einem aufwän­digen Verfahren Stein für Stein doku­men­tiert, restau­riert und in den Neubau inte­griert. Diese Methode der soge­nannten Anasti­losis verbindet Vergan­gen­heit und Gegen­wart auf präzise und respekt­volle Weise.

Das Stadion folgt einer thea­ter­ähn­li­chen Typo­logie mit drei Tribünen, inspi­riert von klas­si­schen Amphi­thea­tern und Stadien wie „La Bombonera“ in Buenos Aires. Die Zuschauer rücken so nahe wie möglich ans Spiel­feld, es entsteht eine inten­sive Atmo­sphäre.

Der Turm

Mit rund 22.000 Sitz­plätzen erfüllt das neue Stadion inter­na­tio­nale UEFA-Stan­dards. Die eigent­liche Inno­va­tion liegt im Konzept: Statt eines reinen Sport­baus entstand ein leben­diger Hybrid aus Arena, öffent­li­chem Raum und kommer­zi­eller Infra­struktur.

Der über 100 Meter hohe Turm, der ein Hotel beher­bergt, ist nicht nur das Wahr­zei­chen des Stadions, sondern der ganzen Stadt. Ergänzt wird das Ensemble durch Einzel­handel, Gastro­nomie, Büros und öffent­liche Plätze – ein Nutzungsmix, der das Gebäude ganz­jährig akti­viert.

Die Öffent­lich­keit

Ein zentraler städ­te­bau­li­cher Gewinn liegt in der Rück­ge­win­nung öffent­li­cher Flächen durch groß­zü­gige Plätze und Aufent­halts­be­reiche.

Die Gebäu­de­form mit konkav geschwun­genen Fassaden öffnet sich bewusst zur Stadt und schafft neue urbane Räume mit Cafés, Bars und Treff­punkten. Die Arena Kombë­tare ist damit Teil des alltäg­li­chen Lebens, und das nicht nur an Spiel­tagen.

Die Gebäu­de­hülle mit rund 30.000 m² Fassa­den­fläche ist geprägt von roten und schwarzen Elementen – eine Refe­renz an die alba­ni­schen Natio­nal­farben. Über 3.200 verti­kale Lamellen struk­tu­rieren die Fassade. Ihre Gestal­tung wurde von tradi­tio­nellen Texti­lien inspi­riert.

Inves­ti­tion in die Zukunft

Mit einem Gesamt­vo­lumen von rund 80 Millionen Euro wurde das Projekt in nur drei Jahren reali­siert. Finan­ziert wurde es größ­ten­teils privat, unter­stützt durch den alba­ni­schen Fußball­ver­band. Neben der sport­li­chen Nutzung sind insbe­son­dere die kommer­zi­ellen Funk­tionen entschei­dend für den lang­fris­tigen Betrieb.

Die Arena Kombë­tare ist Impuls­geber für die Aufwer­tung eines zuvor vernach­läs­sigten Stadt­teils und stei­gert nach­haltig dessen Attrak­ti­vität. Sie ist ein schönes Beispiel dafür, wie Archi­tektur, Stadt­ent­wick­lung und Iden­tität inein­an­der­greifen können – und wie aus einem Ort der Vergan­gen­heit ein Motor für die Zukunft wird.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

Archea Asso­ciati
Marco Casa­monti, Laura Andreini, Silvia Fabi, Giovanni Polazzi

Bauherr

FSHF
Rr. Liman Kaba, Nd 5
Hyrja 1
Njësia Admi­nis­tra­tive 5
Kodi Postar 1019
Tirana
Alba­nien

Eröff­nung
2019
Adresse

Arena Kombë­tare Tirana
Sheshi Italia 1
Tiranë
Alba­nien

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Gemein­de­halle Kirch­heim

Die Gemein­de­halle Kirch­heim am Neckar

Rost­laube

Es gibt sie in nahezu jeder Kommune: Stadt- und Gemein­de­hallen als gebaute Verspre­chen für Gemein­schaft. Doch viele dieser Gebäude aus den 1960er- und 70er-Jahren sind heute funk­tional über­holt. Die Gemein­de­halle Kirch­heim am Neckar zeigt sich, wie aus genau so einem Bestand ein zeit­ge­mäßer Ort der Begeg­nung werden kann – ohne seine Geschichte zu verlieren.

Entwurf:

asp Archi­tekten GmbH

Zwischen Wein­berg und Wandel: Kulisse als Konzept

Die Halle liegt am Rand von Kirch­heim am Neckar, einge­bettet in eine Land­schaft, die von Wein­bergen geprägt ist. Diese Umge­bung wird nicht nur Kulisse, sondern Teil des archi­tek­to­ni­schen Konzepts.

Mit der Entschei­dung für eine Fassade aus Corten­stahl reagiert das Gebäude direkt auf seine Umge­bung: Das Mate­rial verän­dert seine Farbe und Beschaf­fen­heit im Laufe der Zeit – ähnlich wie die Reben im Verlauf eines Jahres.

Der Entwurf folgt einer klaren Stra­tegie: erhalten, wo möglich und neu denken, wo nötig. Der linke Gebäu­de­teil konnte saniert werden, während der rechte Teil abge­bro­chen und als Erwei­te­rung neu inter­pre­tiert wurde.

Zentrales Element bleibt der verbin­dende Zwischenbau. Er fungiert als räum­li­ches und funk­tio­nales Gelenk und ist gleich­zeitig ein atmo­sphä­ri­scher Höhe­punkt. Mit Corten­stahl ausge­kleidet und durch Ober­lichter insze­niert, entsteht ein Spiel aus Licht und Schatten, das sich über den Tag hinweg verän­dert.

Der Entwurf stammt von asp Archi­tekten.

Gemein­de­halle

Die neue Gemein­de­halle Kirch­heim ist als „Haus für alle“ gedacht – und genau so orga­ni­siert. Das Zentrum bildet dabei die Gemein­de­halle selbst. Mit großer Bühne, Platz für bis zu 800 Personen und einer voll­flä­chigen Glas­fas­sade, die den Blick auf den Vorplatz frei­gibt, ist hier ein zeit­ge­mäßer Raum für Veran­stal­tungen und Feier­lich­keiten der Gemeinde und ihrer Vereine entstanden.

Werk­tags steht die Gemein­de­halle Schulen und Vereinen zur Verfü­gung. Am Wochen­ende finden hier Turniere, Konzerte oder andere Veran­stal­tungen statt.

Sport

Unmit­telbar darunter wurde das „Bädle“ saniert: ein Lehr­schwimm­be­cken, das vor allem von Schul­klassen genutzt wird. Um auch den Sport­ver­einen und  Schul­klassen mehr Raum bieten zu können, wurde im Unter­ge­schoss zusätz­lich eine Sport­halle mit Umklei­de­ka­binen inte­griert.

Die Sport­halle wurde mit einem modernen Multi­funk­ti­ons­gerät zum Klet­tern ausge­stattet und erhielt neben einem neuen Boden auch eine Holz­decke, die dem Raum eine natür­lich warme Atmo­sphäre gibt.

Ange­schlossen an die Gemein­de­halle ist eine alters­ge­mischte Kinder­ta­ges­ein­rich­tung für 60 Kinder ab zwei Jahren.

Viel­falt

Die funk­tio­nale Viel­falt spie­gelt sich auch in der Gestal­tung wider. Unter­schied­liche Fassa­den­öff­nungen geben Hinweise auf die dahin­ter­lie­genden Nutzungen: klein­teilig für die Kita, groß­zügig für Sport und Veran­stal­tung.

Um die unter­schied­li­chen Funk­tionen klar vonein­ander zu trennen und gleich­zeitig eine Verbin­dung zu schaffen, wurden die Kubatur und der für das Gebäude prägende Zwischenbau erhalten – hier wurden auch der Haupt- und Neben­ein­gang unter­ge­bracht.

Verbin­dung

Beide Eingänge sind voll­ver­glast und machen dadurch die räum­liche Nähe zu den Wein­bergen schier greifbar. Beim Betreten der Halle entsteht unwei­ger­lich das Gefühl, man laufe direkt auf die Wein­berge zu.

Im Inneren sorgen robuste und zugleich warme Mate­ria­lien, vor allem der Corten­stahl, für Orien­tie­rung und Atmo­sphäre. Der Stahl kleidet den Zwischenbau und verstärkt die Verbin­dung von innen und außen.

Ausge­zeichnet

Seit der Wieder­eröff­nung im September 2024 wird die Halle nahezu durch­ge­hend genutzt: morgens von der Kita, tags­über von Schulen und Vereinen, abends und am Wochen­ende für Veran­stal­tungen, Wett­kämpfe und Konzerte.

Mit der Trans­for­ma­tion der Gemein­de­halle Kirch­heim ist ein multi­funk­tio­nales Ensemble entstanden, das den Alltag der Gemeinde neu orga­ni­siert, und ihn zugleich archi­tek­to­nisch sichtbar macht. Frisch ausge­zeichnet im Rahmen von „Beispiel­haftes Bauen“ der Archi­tek­ten­kammer Baden-Würt­tem­berg steht das Projekt exem­pla­risch für den intel­li­genten Umgang mit Bestand – und mit Gemein­schaft.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

asp Archi­tekten GmbH
Talstraße 41
D – 70188 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Kirch­heim am Neckar

Eröff­nung
2024
Adresse

Gemein­de­halle
Brun­nen­straße 25
74366 Kirch­heim am Neckar

Fotos

Zooey Braun
Römer­strasse 51
D – 70180 Stutt­gart

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Stadt­teilbad Huchen­feld Firmen

Stadt­teilbad Huchen­feld

Eins für alle

Einmal hin, alles drin:

Das neue Stadt­teilbad Huchen­feld über­zeugt mit klarer Formen­sprache, Trans­pa­renz, Nach­hal­tig­keit und Fami­li­en­freund­lich­keit – nicht nur in Pforz­heim.

Entwurf:

bauate­lier

Situa­tion

 

Pforz­heim, eine Groß­stadt mit rund 135.000 Einwoh­nern am Nord­rand des Schwarz­walds, ist ein wich­tiges Wirtschafts‑, Bildungs- und Wohn­zen­trum in Baden-Würt­tem­berg. Die Stadt legt großen Wert auf eine moderne Infra­struktur, und dazu gehört auch die Entwick­lung und Verbes­se­rung der städ­ti­schen Bäder­land­schaft. Das Stadt­teilbad Huchen­feld ist das jüngste Beispiel dieser Haltung.

Das Vorgän­gerbad am selben Standort wurde Ende 2018 aufgrund seines nicht mehr zeit­ge­mäßen Zustands geschlossen. Dank einer Förde­rung von 4 Millionen Euro durch das Bundes­pro­gramm „Sanie­rung kommu­naler Einrich­tungen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kultur (SKJ)“ konnte das Neubau­pro­jekt in Angriff genommen werden.

Die Archi­tektur des Bades ist von Hellig­keit, Freund­lich­keit und Trans­pa­renz geprägt. Der nörd­liche Funk­ti­ons­be­reich ist eher geschlossen gehalten, während die Bade­hallen allseitig trans­pa­rent gestaltet sind. Schon das Foyer bietet Einblicke in die große Bade­halle. Ein durch­ge­hendes Ober­licht im Norden sorgt für die opti­male Belich­tung der beiden Bade­hallen: die große mit 25 Meter-Becken, die klei­nere für die Klei­neren.

Archi­tekt und Gene­ral­planer waren bauate­lier, freie Archi­tekten Haas und Hiesch aus Stutt­gart.

Solitär

Der Neubau fügt sich als Solitär in das vorhan­dene Schul­areal ein. Neue Wege­ver­bin­dungen im Norden und Süden schließen an vorhan­dene Erschlie­ßungs­struk­turen im Schul­ge­lände an und führen zum neuen Haupt­ein­gang im Westen, der schon von Weitem gut erkennbar ist. Ein sepa­rater Personal-Eingang erschließt das Gebäude von den eben­falls neuen Park­plätzen im Osten des Gebäudes.

Ein groß­zü­giger Vorplatz von Bad und Sport­halle markiert den Eingangs­be­reich. Große Bestands­bäume wurden weitest­ge­hend erhalten, Neupflan­zungen erfolgten im südli­chen Bereich.

Große Halle

Das Raum­pro­gramm umfasst im Wesent­li­chen eine Bade­halle mit einem 25 Meter-Becken und eine Kinder­ba­de­halle.

Die große Bade­halle verfügt über ein wett­kampf­ge­eig­netes 25m x 12,50m Vario­be­cken mit fünf Schwimm­bahnen, Start­blö­cken, LED-Unter­was­ser­schein­wer­fern, Massa­ge­düsen und Sport­aus­stat­tung.

Das Becken ist als Wett­kampf­stätte in der Kate­gorie D des DSV (Deut­scher Schwimm-Verband) zerti­fi­ziert, ausge­legt ist es sowohl für den Schul- als auch den Vereins­sport.

Kinder­ba­de­halle

Die sepa­rate Kinder­ba­de­halle enthält Ange­bote für Klein­kinder und Fami­lien mit zusätz­li­chen Sitz-und Liege­be­rei­chen. Das amorph gestal­tete, akzen­tu­iert farben­frohe Kinder­be­cken bietet acht Wasser­at­trak­tionen, wie den kleinen Wasser­igel, einen Wasser­kelch, einen Wasser­pilz, eine Krabbe und eine Klein­kind­rut­sche. Die Wasser­flä­chen sind zwischen 0‑und 45cm tief.

Zuge­ord­nete Sitz­bänke unter runden Akus­tik­se­geln und Liege­be­reiche ergeben einen für Kinder und Fami­lien abge­schirmten eigenen Aufent­halts- und Wasser­spiel­be­reich. Ein eigener kind­ge­rechter Sani­tär­be­reich ist rück­wärtig angordnet.

Nach­hal­tig­keit und Barrie­re­frei­heit

Nach­hal­tig­keit spielt im neuen Stadt­teilbad Huchen­feld eine zentrale Rolle. Das Ziel eines in allen Belangen ener­ge­tisch opti­miertes Gebäude errei­chen die Planer von bauate­lier durch eine Kombi­na­tion aus bauli­chen, ressour­cen­scho­nenden Konstruk­tionen und tech­ni­schen Maßnahmen. Dau gehören der verstärkte Einsatz von Holz, Recy­cling­beton, dicken Dämm­schichten und einer drei­fa­chen Wärme­schutz­ver­gla­sung.

Das Bad setzt auf effi­zi­ente Wärme­rück­ge­win­nungs­sys­teme, eine Tempe­rie­rung durch Erdwärme und Erdka­näle sowie eine Photo­vol­taik-Anlage und exten­sive Dach­be­grü­nung.

Ein weiteres wich­tiges Merkmal ist die durch­gän­gige Barrie­re­frei­heit, die vom Außen­raum bis ins Bad und ins Becken gewähr­leistet ist.

Die Trans­pa­renz der Bade­hal­len­be­reiche und des Foyers schafft eine Verbin­dung zur Umge­bung und lässt viel Tages­licht ins Innere, was das Wohl­be­finden der Bade­gäste grund­sätz­lich fördert.

Alles da, für alle da

Das Stadt­teilbad Huchen­feld ist ein modernes und viel­sei­tiges Schul- und Vereins­schwimmbad, das Wett­kampf­stätte, Erho­lung und Bade­spaß für die ganze Familie vereint.

Mit einer Gesamt­fläche von 2.674 m²n Brut­to­ge­schoss­fläche, einer Gesamt­was­ser­fläche von 356 m²n und unge­fähr 50.000 erwar­teten Bade­gästen im Jahr wurde hier ein neuer Ort der Erho­lung und Begeg­nung, des Wett­kampfs und des Vergnü­gens geschaffen.

Ein sehr gelun­genes Beispiel dafür, wie moderne Archi­tektur, nach­hal­tige Bauweise und soziale Funk­tion einen wert­vollen Beitrag zur Lebens­qua­lität einer Stadt leisten.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

bauate­lier freie Archi­tekten
Haas und Hiesch
Köllestr. 66
D – 70193 Stutt­gart

Gerold Haas, Ute Hiesch ‚John Skinner, Dániel Bakos, Cris­tina Scuderi, Anna Litsch­kovskij,
Dániel Bakos

Bauherr

Stadt Pforz­heim
Eigen­be­trieb Pforz­heimer Verkehrs-und Bäder­be­triebe – EPVB
Hein­rich-Witzen­mann-Straße 13
D – 75179 Pforz­heim

Eröff­nung
2025
Adresse

Stadt­teilbad Huchen­feld
Am Heerweg 24
D – 75181 Pforz­heim

Fotos

Chris­toph Valen­tien, Stutt­gart
bauate­lier

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

Pläne

  1. Haupt­ein­gang
  2. Wind­fang
  3. Foyer
  4. Kasse
  5. Warte­be­reich
  6. Back­of­fice
  7. Wert-und Helm­fä­cher
  8. Stie­fel­gang
  9. Frisier- und Fönbe­reich
  10. Kinder­wagen
  11. Wech­sel­ka­binen und Garde­ro­ben­schränke
  12. Barfuß­gang
  13. Grup­pen­um­kleiden
  14. Umkleide barrie­re­frei
  15. Dusche/WC barrie­re­frei
  16. Duschen Damen
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  18. Duschen Herren
  19. WC Herren
  20. Bade­auf­sicht / Schwimm­meister und Erste Hilfe
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  22. Personal- Aufent­halt
  23. WC/Dusche Kinder, barrie­re­frei
  24. Bade­halle
  25. Vario­be­cken 25m
  26. Hubboden, Nicht­schwim­mer­be­reich
  27. Wärme­bank
  28. Kinder-Bade­halle
  29. Baby­be­cken
  30. Klein­kind­be­cken
  31. Personal Eingang
  32. Perso­nal­um­kleide, barrie­re­frei
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Firmen

“Spiel ist Frei­heit. Spiel ist nicht das gewöhn­liche oder das eigent­liche Leben. Es ist viel­mehr das Heraus­treten aus ihm in eine zeit­wei­lige Sphäre von Akti­vität mit einer eigenen Tendenz. Schon das kleine Kind weiß genau, dass es bloß so tut, dass alles bloß zum Spaß ist.”

―Johann Huizinga, Homo Ludens

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Fast 1.000 Sport- und Frei­zeit­an­lagen

Baumä­cker­halle

Place to be

Baumä­cker­halle Bihla­fingen

Eine neue Sport­halle verän­dert ein ganzes Dorf: Mit der Baumä­cker­halle Bihla­fingen entstand ein Ort, der Bewe­gung, Gemein­schaft und moderne Holz­ar­chi­tektur mitein­ander verbindet.

Auf einem Hang­grund­stück zwischen Schule und Kinder­garten nutzt der Holzbau die Topo­grafie geschickt und öffnet sich gleich­zeitig zu natur­nahen Außen­flä­chen.

Mehr ist als nur ein Ort für Sport.

Entwurf:

Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten

Viel­sei­tige Infra­struktur

Mit der Baumä­cker­halle Bihla­fingen entstand südwest­lich von Ulm eine moderne Sport- und Veran­stal­tungs­halle, die schu­li­sche, sport­liche und gesell­schaft­liche Nutzungen unter einem Dach vereint. Der Entwurf von Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten, Gewinner des Wett­be­werbs von 2018, reagiert sensibel auf die topo­gra­fi­sche Situa­tion des Grund­stücks und verbindet nach­hal­tige Bauweise mit großer Flexi­bi­lität.

Die Baumä­cker­halle dient primär dem Schul- und Vereins­sport, ist aber grund­sätz­lich als multi­funk­tio­nale Infra­struktur ange­legt. Neben dem regu­lären Sport­un­ter­richt nutzen lokale Vereine die Halle für Trai­nings- und Kurs­an­ge­bote. Gleich­zeitig bietet das Gebäude Raum für Veran­stal­tungen, Versamm­lungen und Feste der Gemeinde. Damit haben die meisten Einwohner Bihla­fin­gens, einem Teilort der Stadt Laup­heim (knapp 23.000 Einwohner), einen persön­li­chen Bezug zur Halle.

Die Halle wurde nach erleb­nis­rei­cher Bauzeit zwischen Corona und Wasser­schaden im Sommer 2025 eröffnet und stellt seitdem einen zentralen Treff­punkt des Orts dar.

Hang

Die Baumä­cker­halle steht auf einem schmalen, stark geneigten Grund­stück. Der kompakte Baukörper mit flach geneigtem Giebel­dach nutzt das Gelän­de­ge­fälle gezielt, indem Teile des Raum­pro­gramms in den Hang inte­griert werden. So bleibt die Gebäu­de­höhe moderat, die Halle fügt sich harmo­nisch in die dörf­liche Umge­bung ein.

Die funk­tio­nale Orga­ni­sa­tion nutzt diese Hang­lage zwischen Kinder­garten, Schule und Sport­flä­chen mit zwei Zugängen auf zwei Ebenen. Der nörd­liche Zugang erschließt das Ober­ge­schoss mit den Umklei­de­be­rei­chen für Sport­le­rinnen und Sportler. Über eine Treppe gelangt man in das Foyer im Hang­ge­schoss, das gleich­zeitig als zentraler Aufent­halts- und Veran­stal­tungs­be­reich dient. Eine inte­grierte Küche ermög­licht die Versor­gung von Veran­stal­tungen sowohl in der Halle als auch draußen.

Grün

Während sich das Gebäude nach Norden als zurück­hal­tender, nied­riger Baukörper präsen­tiert, öffnet es sich nach Süden mit einer boden­tiefen Vergla­sung zur Land­schaft. Die groß­zü­gige Glas­fas­sade öffnet den Hallen­raum zum angren­zenden Rasen­platz und in den Grün­be­reich. Dadurch entsteht eine enge Verbin­dung zwischen Innen- und Außen­raum, die Sport- und Frei­zeit­nut­zungen können flexibel erwei­tert werden.

Die Frei­an­lagen sind bewusst land­schaft­lich geprägt. Versi­cke­rungs­fä­hige Beläge, Wiesen­flä­chen sowie Stauden- und Baum­pflan­zungen unter­stützen die ökolo­gi­sche Gestal­tung. Eine Rasen­mulde nutzt das natür­liche Gelän­de­ge­fälle zur Regen­was­ser­be­wirt­schaf­tung und dient zugleich als multi­funk­tio­nale Veran­stal­tungs­fläche.

Holz

Der Gebäu­de­ent­wurf basiert auf einem klaren Raster und plane­ri­scher Konse­quenz: Erdbe­rührte und witte­rungs­be­an­spruchte Bauteile sind aus Stahl­beton gefer­tigt, während die tragende Konstruk­tion und der Innen­ausbau über­wie­gend aus Holz bestehen.

Prägendes Element des Innen­raums ist das fili­grane Dach­trag­werk aus Buchen­fur­nier­schicht­holz. Die rund 16 Meter weit, frei span­nenden Träger ermög­li­chen eine stüt­zen­freie Hallen­kon­struk­tion und nutzen die Mate­ri­al­ei­gen­schaften des Holzes effi­zient aus. Die Trag­ele­mente wurden voll­ständig vorge­fer­tigt und lassen sich durch rever­sible Verbin­dungen demon­tieren und wieder­ver­wenden.

Gemein­schaft

Das Mate­ri­al­kon­zept im Innen­raum folgt der konstruk­tiven Logik. Helle Holz­ober­flä­chen aus Drei­schicht­platten betonen das Trag­werk und sorgen für eine warme Raum­wir­kung.

Die Außen­fas­sade besteht aus vertikal ange­ord­neten, grau lasierten Fich­ten­la­mellen in Holz­rah­men­bau­weise. Groß­flä­chige Vergla­sungen gewähr­leisten eine gleich­mä­ßige Tages­licht­ver­sor­gung sowie Blick­be­züge in die Land­schaft. Ergän­zend sorgen Fens­ter­bänder für eine natür­liche Belüf­tung.

Die Baumä­cker­halle dient als Veran­stal­tungsort für die gesamte Dorf­ge­mein­schaft von Bihla­fingen, unter anderem durch den anläss­lich des Hallen­baus gegrün­deten Sport­ver­eins.

Mit ihrer multi­funk­tio­nalen Ausrich­tung stärkt die Halle das soziale Leben im Ort und schafft einen zentralen Treff­punkt für unter­schied­liche Gene­ra­tionen. Sport, Frei­zeit und Gemein­schaft werden hier räum­lich zusam­men­ge­führt – und da genau dafür sind Sport­an­lagen da.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten
Adler­straße 31
D – 70199 Stutt­gart

Arantxa Piñate, Jochen Günzler, Mykola Holo­vi­znin, Chiara Iaia,
Hanna Münzen­maier

Bauherr

Stadt Laup­heim, Große Kreis­stadt
Amt für Bautechnik und Umwelt

André Schick, Carola Sperka, Rita Stetter

Nutzer
SV Bihla­fingen e.V.
Baulei­tung

gräfe archi­tekten
Schil­ler­straße 1
D – 89077 Ulm

Ulrich Gräfe, Corinna Geerdsen, Anna Maria Peltzer

Eröff­nung
2025
Adresse

Baumä­cker­halle
Pfarrer-Fuchs-Weg,
D – 88471 Laup­heim

Fotos

Zooey Braun, Stutt­gart

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

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