Gemein­de­halle Kirch­heim

Die Gemein­de­halle Kirch­heim am Neckar

Rost­laube

Es gibt sie in nahezu jeder Kommune: Stadt- und Gemein­de­hallen als gebaute Verspre­chen für Gemein­schaft. Doch viele dieser Gebäude aus den 1960er- und 70er-Jahren sind heute funk­tional über­holt. Die Gemein­de­halle Kirch­heim am Neckar zeigt sich, wie aus genau so einem Bestand ein zeit­ge­mäßer Ort der Begeg­nung werden kann – ohne seine Geschichte zu verlieren.

Entwurf:

asp Archi­tekten GmbH

Zwischen Wein­berg und Wandel: Kulisse als Konzept

Die Halle liegt am Rand von Kirch­heim am Neckar, einge­bettet in eine Land­schaft, die von Wein­bergen geprägt ist. Diese Umge­bung wird nicht nur Kulisse, sondern Teil des archi­tek­to­ni­schen Konzepts.

Mit der Entschei­dung für eine Fassade aus Corten­stahl reagiert das Gebäude direkt auf seine Umge­bung: Das Mate­rial verän­dert seine Farbe und Beschaf­fen­heit im Laufe der Zeit – ähnlich wie die Reben im Verlauf eines Jahres.

Der Entwurf folgt einer klaren Stra­tegie: erhalten, wo möglich und neu denken, wo nötig. Der linke Gebäu­de­teil konnte saniert werden, während der rechte Teil abge­bro­chen und als Erwei­te­rung neu inter­pre­tiert wurde.

Zentrales Element bleibt der verbin­dende Zwischenbau. Er fungiert als räum­li­ches und funk­tio­nales Gelenk und ist gleich­zeitig ein atmo­sphä­ri­scher Höhe­punkt. Mit Corten­stahl ausge­kleidet und durch Ober­lichter insze­niert, entsteht ein Spiel aus Licht und Schatten, das sich über den Tag hinweg verän­dert.

Der Entwurf stammt von asp Archi­tekten.

Gemein­de­halle

Die neue Gemein­de­halle Kirch­heim ist als „Haus für alle“ gedacht – und genau so orga­ni­siert. Das Zentrum bildet dabei die Gemein­de­halle selbst. Mit großer Bühne, Platz für bis zu 800 Personen und einer voll­flä­chigen Glas­fas­sade, die den Blick auf den Vorplatz frei­gibt, ist hier ein zeit­ge­mäßer Raum für Veran­stal­tungen und Feier­lich­keiten der Gemeinde und ihrer Vereine entstanden.

Werk­tags steht die Gemein­de­halle Schulen und Vereinen zur Verfü­gung. Am Wochen­ende finden hier Turniere, Konzerte oder andere Veran­stal­tungen statt.

Sport

Unmit­telbar darunter wurde das „Bädle“ saniert: ein Lehr­schwimm­be­cken, das vor allem von Schul­klassen genutzt wird. Um auch den Sport­ver­einen und  Schul­klassen mehr Raum bieten zu können, wurde im Unter­ge­schoss zusätz­lich eine Sport­halle mit Umklei­de­ka­binen inte­griert.

Die Sport­halle wurde mit einem modernen Multi­funk­ti­ons­gerät zum Klet­tern ausge­stattet und erhielt neben einem neuen Boden auch eine Holz­decke, die dem Raum eine natür­lich warme Atmo­sphäre gibt.

Ange­schlossen an die Gemein­de­halle ist eine alters­ge­mischte Kinder­ta­ges­ein­rich­tung für 60 Kinder ab zwei Jahren.

Viel­falt

Die funk­tio­nale Viel­falt spie­gelt sich auch in der Gestal­tung wider. Unter­schied­liche Fassa­den­öff­nungen geben Hinweise auf die dahin­ter­lie­genden Nutzungen: klein­teilig für die Kita, groß­zügig für Sport und Veran­stal­tung.

Um die unter­schied­li­chen Funk­tionen klar vonein­ander zu trennen und gleich­zeitig eine Verbin­dung zu schaffen, wurden die Kubatur und der für das Gebäude prägende Zwischenbau erhalten – hier wurden auch der Haupt- und Neben­ein­gang unter­ge­bracht.

Verbin­dung

Beide Eingänge sind voll­ver­glast und machen dadurch die räum­liche Nähe zu den Wein­bergen schier greifbar. Beim Betreten der Halle entsteht unwei­ger­lich das Gefühl, man laufe direkt auf die Wein­berge zu.

Im Inneren sorgen robuste und zugleich warme Mate­ria­lien, vor allem der Corten­stahl, für Orien­tie­rung und Atmo­sphäre. Der Stahl kleidet den Zwischenbau und verstärkt die Verbin­dung von innen und außen.

Ausge­zeichnet

Seit der Wieder­eröff­nung im September 2024 wird die Halle nahezu durch­ge­hend genutzt: morgens von der Kita, tags­über von Schulen und Vereinen, abends und am Wochen­ende für Veran­stal­tungen, Wett­kämpfe und Konzerte.

Mit der Trans­for­ma­tion der Gemein­de­halle Kirch­heim ist ein multi­funk­tio­nales Ensemble entstanden, das den Alltag der Gemeinde neu orga­ni­siert, und ihn zugleich archi­tek­to­nisch sichtbar macht. Frisch ausge­zeichnet im Rahmen von „Beispiel­haftes Bauen“ der Archi­tek­ten­kammer Baden-Würt­tem­berg steht das Projekt exem­pla­risch für den intel­li­genten Umgang mit Bestand – und mit Gemein­schaft.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

asp Archi­tekten GmbH
Talstraße 41
D – 70188 Stutt­gart

Bauherr

Stadt Kirch­heim am Neckar

Eröff­nung
2024
Adresse

Gemein­de­halle
Brun­nen­straße 25
74366 Kirch­heim am Neckar

Fotos

Zooey Braun
Römer­strasse 51
D – 70180 Stutt­gart

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Sportbad am Rabet

Sportbad am Rabet

Schlicht und edel

Leip­zigs neues High­light für Schwimm­sport und Archi­tektur. Modu­larer Sicht­beton trifft auf maxi­male Nach­hal­tig­keit. Das neue Sportbad am Rabet bringt frischen Wind in den Osten der Stadt.

Entwurf:

GMP

Neue Infra­struktur

 

Leipzig verfügt seit dem Spät­sommer 2025 über eine wunder­bare neue Infra­struktur: das Sportbad am Rabet. Der modu­lare Neubau, entworfen von Gerkan, Marg und Partner (gmp), wurde nach Passiv­h­aus­stan­dard reali­siert. Er stellt drin­gend benö­tigte Wasser­flä­chen für Schulen, Vereine und den Brei­ten­sport bereit und inte­griert sich bestens ins Stadt­bild.

Das Bad befindet sich auf dem zentral gele­genen Otto-Runki-Platz und verbindet den städ­ti­schen Verkehrs­raum mit dem angren­zenden und namens­ge­benden Stadt­teil­park Rabet. Der kubi­sche Baukörper mit seinen Einschnitten schließt den bestehenden Block­rand im Norden ab und führt die städ­te­bau­liche Struktur fort.

Im Südosten öffnet sich ein begrünter Vorplatz, der Teile des Baum­be­stands inte­griert und in den Park über­geht. Dies schafft einen neuen Anlauf­punkt im Quar­tier.

Glas und Sicht­beton

Die Konstruk­tion des Sport­bads basiert auf einer modu­laren Bauweise. Sicht­be­ton­ele­mente mit inte­grierter Dämmung wurden im Werk vorge­fer­tigt und vor Ort montiert.

Diese effi­zi­ente Methode trug zur Mini­mie­rung von Lärm und Emis­sionen während der Bauphase bei und ermög­lichte den struk­tu­rierten Baukörper.

Die Fassade kombi­niert hellen Sicht­beton mit einem gläsernen Sockel. Die umlau­fende Vergla­sung lässt Tages­licht in den Innen­raum, ermög­licht Ein- und Ausblicke und verbindet das Gebäude mit dem urbanen Kontext.

Auch im Inneren prägen Glas und Sicht­beton das Erschei­nungs­bild. Hohe Decken prägen die beiden Schwimm­be­reiche: ein 25-Meter-Sport­be­cken mit sechs Bahnen, ein Lehr­schwimm­be­cken sowie ein Kinder­schwimm­be­cken.

Zenit­lichter leiten zusätz­li­ches Tages­licht auf die Wasser­flä­chen.

Passiv­h­aus­stan­dard

Nach­hal­tig­keit war ein wesent­li­cher Aspekt der Planung. Das Sportbad Rabet wurde nach Passiv­h­aus­stan­dard gebaut und verfügt über ein extensiv begrüntes Reten­ti­ons­dach mit Insek­ten­wiese. Dieses kompen­siert entfal­lene Grün­flä­chen, fördert die natür­liche Versi­cke­rung und gibt Regen­wasser zeit­ver­zö­gert ab.

Solar­thermie- und Photo­vol­ta­ik­an­lagen sowie eine Anlage zur Wasser­auf­be­rei­tung für die Wieder­ver­wen­dung des Becken­was­sers sind eben­falls inte­griert. Unter­ir­disch verbaute Rigolen spei­chern Regen­wasser vor Ort und unter­stützen die städ­ti­schen Klima­ziele sowie eine wasser­sen­sible Stadt­ent­wick­lung.

20 Millionen Euro

Mit einer Inves­ti­tion von rund 20 Millionen Euro haben die Stadt und die Leip­ziger Sport­bäder dieses Projekt reali­siert. Das Sportbad am Rabet ergänzt die Schwimm­sport-Infra­struktur Leip­zigs und entlastet bestehende Bäder. Es schafft wich­tige Wasser­flä­chen für die Schwimm­aus­bil­dung und einen neuen sozialen Treff­punkt.

Neben den Wasser­flä­chen bietet es 100 Zuschau­er­plätze für Wett­kämpfe, eine behin­der­ten­ge­rechte Ausstat­tung inklu­sive Pool­lift und Wech­sel­roll­stühlen, einen Athle­tik­raum und Meeting­räume für Vereine.

Viel­seitig und gelungen.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

gmp · Archi­tekten von Gerkan Marg und Partner

Mein­hard von Gerkan, Stephan Schütz,Tobias Keyl, Dinah Borjans, David Ferreiro Centeno, Bojan Kocevski, Thilo Zehme, Zeng Yahan, Zhang Tianshuo, Miryam Aykurt, Eva Chan, Chris­tian Dorn­dorf, Regina Geier, Moritz Grab­mayr, Jessica Neumann, Martin Muc, Abdur­rahim Sariy­ildiz, Viktoria Schock, Michael Scholz, Philip Stillke, Zhang Tianshuo

Bauherr

Sport­bäder Leipzig GmbH, Kommu­nale Wasser­werke Leipzig GmbH (KWL)

Ihre Firma
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Adresse
Link
Adresse

Sportbad am Rabet
Otto-Runki-Platz 1
D – 04315 Leipzig

Eröff­nung
2025
Text

Johannes Bühl­be­cker
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Turn­halle Markt Retten­bach

Turn­halle Markt Retten­bach

Hey good lookin’

Die Turn­halle Markt Retten­bach vereint Archi­tektur und Ausfüh­rung mit Sport und Gemein­schaft. Und passt genau in ihre Umge­bung.

Entwurf:

Hrycyk Archi­tekten

Neues aus Ober­schwaben

 

Markt Retten­bach liegt in Ober­schwaben, 20 Kilo­meter von Memmingen und 20 Kilo­meter von Mindel­heim entfernt. Hier scheint die Welt in Ordnung und die Lebens­qua­lität enorm zu sein. Dazu tragen zahl­rei­chen Sport­an­ge­bote, aber auch andere Vereine zwischen Fasching und Alphorn­blä­sern sowie Pilger­wege bei – und jetzt gibt es auch noch eine neue Turn­halle.

Die steht in direkter Nach­bar­schaft zur Grund- und Mittel­schule sowie dem bestehenden Sport­areal und prägt als Solitär und durch ihre erhöhte Lage am nörd­li­chen Orts­rand das Orts­bild maßgeb­lich mit.

Der Entwurf stammt von Hrycyk Archi­tekten aus München.

Good looking

 

Die Turn­halle Markt Retten­bach besticht durch ihre klare Formen­sprache und die konse­quente Holz­bau­weise. Eine sägeraue Deck­scha­lung aus heimi­scher Lärche bekleidet die geschlos­senen Flächen, glatte, geho­belte Fassaden akzen­tu­ieren die Einschnitte.

Dank ihrer gelun­genen Einbet­tung in Land­schaft und Umge­bung ist die Turn­halle Markt Retten­bach nicht nur funk­tional, viel­seitig und gutaus­se­hend, sondern auch komplett barrie­re­frei.

Viel­sei­tig­keit 

Der Eingangs­be­reich liegt ein Geschoss über dem Hallen­ni­veau, auf Höhe von Schule und Park­platz. Er öffnet sich mit einem durch­ge­henden Einschnitt, der als über­dachter Vorbe­reich und Über­gang zu den tiefer­lie­genden Außen­sport­flä­chen dient.

Im Inneren über­zeugt die Halle durch ihre durch­dachte Raum­auf­tei­lung, die einfache Orien­tie­rung und Mehr­fach­nut­zungen ermög­licht. Foyer und Flur auf der Eingangs­ebene fungieren auch als durch­ge­hende Tribüne zur Sport­halle.

Das zentral gele­genes Vereins­heim mit Besu­cher­toi­letten und über­dachtem Frei­sitz bietet Raum und Chancen für Begeg­nungen.

Der Terras­sen­be­reich wird durch einen durch­lau­fenden Balkon ergänzt. Er kann auch als über­dachte Zuschau­er­zone für das Rasen­sport­feld, also bei Fußball­spielen, genutzt werden – schließ­lich ist er direkt mit dem Sport­platz verbunden.

Die Hallen­ebene mit Umklei­de­be­rei­chen und Gerä­te­räumen liegt niveau­gleich zu Rasen­sport­feld und Lauf­bahn. Dank der direkten Zugänge von außen können die Umkleiden auch von den Fußbal­lern genutzt werden können. Ein einfa­cher Kniff, der die Nutzungs­mög­lich­keiten des Komplexes nach­haltig erhöht.

Guter Invest

Das gut sechs Millionen Euro teure Projekt wurde maßgeb­lich durch Förde­rungen finan­ziert. Das Geld ist gut ange­legt, denn die Halle erwei­tert die Sport­an­ge­bote, insbe­son­dere für Kinder und Jugend­liche, und fördert die Inte­gra­tion mobi­li­täts­ein­ge­schränkter Menschen. Seit ihrer offi­zi­ellen Eröff­nung im Jahr 2025 ist Halle häufig prall gefüllt und ein leben­diger Treff­punkt für den Vereins- und Brei­ten­sport.

Gelun­gene Archi­tektur in hoch­wer­tiger Ausfüh­rung bietet sie außerdem.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

Hrycyk Archi­tekten BDA
Sommer­straße 9
D‑81543 München

Bauherr

Markt­ge­meinde Markt Retten­bach

Ihr Eintrag

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Eröff­nung
2025
Adresse

Turn­halle
Markt Retten­bach
Schul­straße 26
D‑87733 Markt Retten­bach

Fotos

Sebas­tian Schels

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Stadt­teilbad Huchen­feld Firmen

Stadt­teilbad Huchen­feld

Eins für alle

Einmal hin, alles drin:

Das neue Stadt­teilbad Huchen­feld über­zeugt mit klarer Formen­sprache, Trans­pa­renz, Nach­hal­tig­keit und Fami­li­en­freund­lich­keit – nicht nur in Pforz­heim.

Entwurf:

bauate­lier

Situa­tion

 

Pforz­heim, eine Groß­stadt mit rund 135.000 Einwoh­nern am Nord­rand des Schwarz­walds, ist ein wich­tiges Wirtschafts‑, Bildungs- und Wohn­zen­trum in Baden-Würt­tem­berg. Die Stadt legt großen Wert auf eine moderne Infra­struktur, und dazu gehört auch die Entwick­lung und Verbes­se­rung der städ­ti­schen Bäder­land­schaft. Das Stadt­teilbad Huchen­feld ist das jüngste Beispiel dieser Haltung.

Das Vorgän­gerbad am selben Standort wurde Ende 2018 aufgrund seines nicht mehr zeit­ge­mäßen Zustands geschlossen. Dank einer Förde­rung von 4 Millionen Euro durch das Bundes­pro­gramm „Sanie­rung kommu­naler Einrich­tungen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kultur (SKJ)“ konnte das Neubau­pro­jekt in Angriff genommen werden.

Die Archi­tektur des Bades ist von Hellig­keit, Freund­lich­keit und Trans­pa­renz geprägt. Der nörd­liche Funk­ti­ons­be­reich ist eher geschlossen gehalten, während die Bade­hallen allseitig trans­pa­rent gestaltet sind. Schon das Foyer bietet Einblicke in die große Bade­halle. Ein durch­ge­hendes Ober­licht im Norden sorgt für die opti­male Belich­tung der beiden Bade­hallen: die große mit 25 Meter-Becken, die klei­nere für die Klei­neren.

Archi­tekt und Gene­ral­planer waren bauate­lier, freie Archi­tekten Haas und Hiesch aus Stutt­gart.

Solitär

Der Neubau fügt sich als Solitär in das vorhan­dene Schul­areal ein. Neue Wege­ver­bin­dungen im Norden und Süden schließen an vorhan­dene Erschlie­ßungs­struk­turen im Schul­ge­lände an und führen zum neuen Haupt­ein­gang im Westen, der schon von Weitem gut erkennbar ist. Ein sepa­rater Personal-Eingang erschließt das Gebäude von den eben­falls neuen Park­plätzen im Osten des Gebäudes.

Ein groß­zü­giger Vorplatz von Bad und Sport­halle markiert den Eingangs­be­reich. Große Bestands­bäume wurden weitest­ge­hend erhalten, Neupflan­zungen erfolgten im südli­chen Bereich.

Große Halle

Das Raum­pro­gramm umfasst im Wesent­li­chen eine Bade­halle mit einem 25 Meter-Becken und eine Kinder­ba­de­halle.

Die große Bade­halle verfügt über ein wett­kampf­ge­eig­netes 25m x 12,50m Vario­be­cken mit fünf Schwimm­bahnen, Start­blö­cken, LED-Unter­was­ser­schein­wer­fern, Massa­ge­düsen und Sport­aus­stat­tung.

Das Becken ist als Wett­kampf­stätte in der Kate­gorie D des DSV (Deut­scher Schwimm-Verband) zerti­fi­ziert, ausge­legt ist es sowohl für den Schul- als auch den Vereins­sport.

Kinder­ba­de­halle

Die sepa­rate Kinder­ba­de­halle enthält Ange­bote für Klein­kinder und Fami­lien mit zusätz­li­chen Sitz-und Liege­be­rei­chen. Das amorph gestal­tete, akzen­tu­iert farben­frohe Kinder­be­cken bietet acht Wasser­at­trak­tionen, wie den kleinen Wasser­igel, einen Wasser­kelch, einen Wasser­pilz, eine Krabbe und eine Klein­kind­rut­sche. Die Wasser­flä­chen sind zwischen 0‑und 45cm tief.

Zuge­ord­nete Sitz­bänke unter runden Akus­tik­se­geln und Liege­be­reiche ergeben einen für Kinder und Fami­lien abge­schirmten eigenen Aufent­halts- und Wasser­spiel­be­reich. Ein eigener kind­ge­rechter Sani­tär­be­reich ist rück­wärtig angordnet.

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Nach­hal­tig­keit und Barrie­re­frei­heit

Nach­hal­tig­keit spielt im neuen Stadt­teilbad Huchen­feld eine zentrale Rolle. Das Ziel eines in allen Belangen ener­ge­tisch opti­miertes Gebäude errei­chen die Planer von bauate­lier durch eine Kombi­na­tion aus bauli­chen, ressour­cen­scho­nenden Konstruk­tionen und tech­ni­schen Maßnahmen. Dau gehören der verstärkte Einsatz von Holz, Recy­cling­beton, dicken Dämm­schichten und einer drei­fa­chen Wärme­schutz­ver­gla­sung.

Das Bad setzt auf effi­zi­ente Wärme­rück­ge­win­nungs­sys­teme, eine Tempe­rie­rung durch Erdwärme und Erdka­näle sowie eine Photo­vol­taik-Anlage und exten­sive Dach­be­grü­nung.

Ein weiteres wich­tiges Merkmal ist die durch­gän­gige Barrie­re­frei­heit, die vom Außen­raum bis ins Bad und ins Becken gewähr­leistet ist.

Die Trans­pa­renz der Bade­hal­len­be­reiche und des Foyers schafft eine Verbin­dung zur Umge­bung und lässt viel Tages­licht ins Innere, was das Wohl­be­finden der Bade­gäste grund­sätz­lich fördert.

Alles da, für alle da

Das Stadt­teilbad Huchen­feld ist ein modernes und viel­sei­tiges Schul- und Vereins­schwimmbad, das Wett­kampf­stätte, Erho­lung und Bade­spaß für die ganze Familie vereint.

Mit einer Gesamt­fläche von 2.674 m²n Brut­to­ge­schoss­fläche, einer Gesamt­was­ser­fläche von 356 m²n und unge­fähr 50.000 erwar­teten Bade­gästen im Jahr wurde hier ein neuer Ort der Erho­lung und Begeg­nung, des Wett­kampfs und des Vergnü­gens geschaffen.

Ein sehr gelun­genes Beispiel dafür, wie moderne Archi­tektur, nach­hal­tige Bauweise und soziale Funk­tion einen wert­vollen Beitrag zur Lebens­qua­lität einer Stadt leisten.

Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

bauate­lier freie Archi­tekten
Haas und Hiesch
Köllestr. 66
D – 70193 Stutt­gart

Gerold Haas, Ute Hiesch ‚John Skinner, Dániel Bakos, Cris­tina Scuderi, Anna Litsch­kovskij,
Dániel Bakos

Bauherr

Stadt Pforz­heim
Eigen­be­trieb Pforz­heimer Verkehrs-und Bäder­be­triebe – EPVB
Hein­rich-Witzen­mann-Straße 13
D – 75179 Pforz­heim

Ihre Firma
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Ihr Büro

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Fotos

Chris­toph Valen­tien, Stutt­gart
bauate­lier

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Eröff­nung
2025
Adresse

Stadt­teilbad Huchen­feld
Am Heerweg 24
D – 75181 Pforz­heim

Pläne

  1. Haupt­ein­gang
  2. Wind­fang
  3. Foyer
  4. Kasse
  5. Warte­be­reich
  6. Back­of­fice
  7. Wert-und Helm­fä­cher
  8. Stie­fel­gang
  9. Frisier- und Fönbe­reich
  10. Kinder­wagen
  11. Wech­sel­ka­binen und Garde­ro­ben­schränke
  12. Barfuß­gang
  13. Grup­pen­um­kleiden
  14. Umkleide barrie­re­frei
  15. Dusche/WC barrie­re­frei
  16. Duschen Damen
  17. WC Damen
  18. Duschen Herren
  19. WC Herren
  20. Bade­auf­sicht / Schwimm­meister und Erste Hilfe
  21. Lager
  22. Personal- Aufent­halt
  23. WC/Dusche Kinder, barrie­re­frei
  24. Bade­halle
  25. Vario­be­cken 25m
  26. Hubboden, Nicht­schwim­mer­be­reich
  27. Wärme­bank
  28. Kinder-Bade­halle
  29. Baby­be­cken
  30. Klein­kind­be­cken
  31. Personal Eingang
  32. Perso­nal­um­kleide, barrie­re­frei
  33. Anlie­fe­rung, Aufzug
  34. Müll
  35. Fahr­räder

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―Johann Huizinga, Homo Ludens

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Der News­letter
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Fast 1.000 Sport- und Frei­zeit­an­lagen

Baumä­cker­halle

Baumä­cker­halle Bihla­fingen

place to be

Eine neue Sport­halle verän­dert ein ganzes Dorf: Mit der Baumä­cker­halle Bihla­fingen entstand ein Ort, der Bewe­gung, Gemein­schaft und moderne Holz­ar­chi­tektur mitein­ander verbindet.

Auf einem Hang­grund­stück zwischen Schule und Kinder­garten nutzt der Holzbau die Topo­grafie geschickt und öffnet sich gleich­zeitig zu natur­nahen Außen­flä­chen.

Mehr ist als nur ein Ort für Sport.

Entwurf:

Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten

Viel­sei­tige Infra­struktur

Mit der Baumä­cker­halle Bihla­fingen entstand südwest­lich von Ulm eine moderne Sport- und Veran­stal­tungs­halle, die schu­li­sche, sport­liche und gesell­schaft­liche Nutzungen unter einem Dach vereint. Der Entwurf von Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten, Gewinner des Wett­be­werbs von 2018, reagiert sensibel auf die topo­gra­fi­sche Situa­tion des Grund­stücks und verbindet nach­hal­tige Bauweise mit großer Flexi­bi­lität.

Die Baumä­cker­halle dient primär dem Schul- und Vereins­sport, ist aber grund­sätz­lich als multi­funk­tio­nale Infra­struktur ange­legt. Neben dem regu­lären Sport­un­ter­richt nutzen lokale Vereine die Halle für Trai­nings- und Kurs­an­ge­bote. Gleich­zeitig bietet das Gebäude Raum für Veran­stal­tungen, Versamm­lungen und Feste der Gemeinde. Damit haben die meisten Einwohner Bihla­fin­gens, einem Teilort der Stadt Laup­heim (knapp 23.000 Einwohner), einen persön­li­chen Bezug zur Halle.

Die Halle wurde nach erleb­nis­rei­cher Bauzeit zwischen Corona und Wasser­schaden im Sommer 2025 eröffnet und stellt seitdem einen zentralen Treff­punkt des Orts dar.

Hang

Die Baumä­cker­halle steht auf einem schmalen, stark geneigten Grund­stück. Der kompakte Baukörper mit flach geneigtem Giebel­dach nutzt das Gelän­de­ge­fälle gezielt, indem Teile des Raum­pro­gramms in den Hang inte­griert werden. So bleibt die Gebäu­de­höhe moderat, die Halle fügt sich harmo­nisch in die dörf­liche Umge­bung ein.

Die funk­tio­nale Orga­ni­sa­tion nutzt diese Hang­lage zwischen Kinder­garten, Schule und Sport­flä­chen mit zwei Zugängen auf zwei Ebenen. Der nörd­liche Zugang erschließt das Ober­ge­schoss mit den Umklei­de­be­rei­chen für Sport­le­rinnen und Sportler. Über eine Treppe gelangt man in das Foyer im Hang­ge­schoss, das gleich­zeitig als zentraler Aufent­halts- und Veran­stal­tungs­be­reich dient. Eine inte­grierte Küche ermög­licht die Versor­gung von Veran­stal­tungen sowohl in der Halle als auch draußen.

Grün

Während sich das Gebäude nach Norden als zurück­hal­tender, nied­riger Baukörper präsen­tiert, öffnet es sich nach Süden mit einer boden­tiefen Vergla­sung zur Land­schaft. Die groß­zü­gige Glas­fas­sade öffnet den Hallen­raum zum angren­zenden Rasen­platz und in den Grün­be­reich. Dadurch entsteht eine enge Verbin­dung zwischen Innen- und Außen­raum, die Sport- und Frei­zeit­nut­zungen können flexibel erwei­tert werden.

Die Frei­an­lagen sind bewusst land­schaft­lich geprägt. Versi­cke­rungs­fä­hige Beläge, Wiesen­flä­chen sowie Stauden- und Baum­pflan­zungen unter­stützen die ökolo­gi­sche Gestal­tung. Eine Rasen­mulde nutzt das natür­liche Gelän­de­ge­fälle zur Regen­was­ser­be­wirt­schaf­tung und dient zugleich als multi­funk­tio­nale Veran­stal­tungs­fläche.

Holz

Der Gebäu­de­ent­wurf basiert auf einem klaren Raster und plane­ri­scher Konse­quenz: Erdbe­rührte und witte­rungs­be­an­spruchte Bauteile sind aus Stahl­beton gefer­tigt, während die tragende Konstruk­tion und der Innen­ausbau über­wie­gend aus Holz bestehen.

Prägendes Element des Innen­raums ist das fili­grane Dach­trag­werk aus Buchen­fur­nier­schicht­holz. Die rund 16 Meter weit, frei span­nenden Träger ermög­li­chen eine stüt­zen­freie Hallen­kon­struk­tion und nutzen die Mate­ri­al­ei­gen­schaften des Holzes effi­zient aus. Die Trag­ele­mente wurden voll­ständig vorge­fer­tigt und lassen sich durch rever­sible Verbin­dungen demon­tieren und wieder­ver­wenden.

Gemein­schaft

Das Mate­ri­al­kon­zept im Innen­raum folgt der konstruk­tiven Logik. Helle Holz­ober­flä­chen aus Drei­schicht­platten betonen das Trag­werk und sorgen für eine warme Raum­wir­kung.

Die Außen­fas­sade besteht aus vertikal ange­ord­neten, grau lasierten Fich­ten­la­mellen in Holz­rah­men­bau­weise. Groß­flä­chige Vergla­sungen gewähr­leisten eine gleich­mä­ßige Tages­licht­ver­sor­gung sowie Blick­be­züge in die Land­schaft. Ergän­zend sorgen Fens­ter­bänder für eine natür­liche Belüf­tung.

Die Baumä­cker­halle dient als Veran­stal­tungsort für die gesamte Dorf­ge­mein­schaft von Bihla­fingen, unter anderem durch den anläss­lich des Hallen­baus gegrün­deten Sport­ver­eins.

Mit ihrer multi­funk­tio­nalen Ausrich­tung stärkt die Halle das soziale Leben im Ort und schafft einen zentralen Treff­punkt für unter­schied­liche Gene­ra­tionen. Sport, Frei­zeit und Gemein­schaft werden hier räum­lich zusam­men­ge­führt – und da genau dafür sind Sport­an­lagen da.

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Projekt­daten

(Links sind unter­stri­chen)

Planer

Birk Heil­meyer und Frenzel Archi­tekten
Adler­straße 31
D – 70199 Stutt­gart

Arantxa Piñate, Jochen Günzler, Mykola Holo­vi­znin, Chiara Iaia,
Hanna Münzen­maier

Bauherr

Stadt Laup­heim, Große Kreis­stadt
Amt für Bautechnik und Umwelt

André Schick, Carola Sperka, Rita Stetter

Nutzer
SV Bihla­fingen e.V.
Baulei­tung

gräfe archi­tekten
Schil­ler­straße 1
D – 89077 Ulm

Ulrich Gräfe, Corinna Geerdsen, Anna Maria Peltzer

Ihr Unter­nehmen
Name
Adresse
Link
Eröff­nung
2025
Adresse

Baumä­cker­halle
Pfarrer-Fuchs-Weg,
D – 88471 Laup­heim

Fotos

Zooey Braun, Stutt­gart

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Pläne

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Sport­zen­trum Durlești

Sport­zen­trum Durlești

Yoga statt Warten

LH47

Kinder kommen nicht ohne Beglei­tung zum Fußball. Diese simple Beob­ach­tung prägte die Planung des Sport­zen­trums Durlești in Molda­wien. Was als einfa­cher Trai­nings­platz für Kinder begann, entwi­ckelte sich zu einem mehr­schich­tigen Commu­nity-Hub, der teil­weise mit Sonnen­en­ergie betrieben wird und bestens in die fami­liäre Lebens­rea­lität passt.

Von LH47.

Wir warten nicht, wir starten

Im Sport­zen­trum Durlești, gleich außer­halb der molda­wi­schen Haupt­stadt Chișinău, bringen Eltern ihre Kinder zu deren Trai­ning – und besu­chen dort einen Yoga­kurs oder das Fitness­studio, anstatt im Auto oder in der Kälte zu warten.

Die Eingangs­ebene beher­bergt Kurs­räume und ein Café mit Panora­ma­blick auf den Platz. Hier können Eltern Kaffee trinken und ihren Kindern beim Trai­ning zuschauen. Im Ober­ge­schoss bekommen Erwach­sene ihre eigene Fitness­zone mit Box- und Yoga­be­rei­chen. Die untere Ebene wurde in den Hang hinein­ge­baut. Sie enthält die Umkleiden und die Tribünen mit bestem Blick auf das Spiel­feld.

Diese Orga­ni­sa­tion trennt die Nutzer­gruppen – Kinder, Eltern, Trainer und Personal – einfach und mit Erfolg. Die Planung stammt von LH47, Molda­wiens größtem Archi­tek­tur­büro.

Prak­tisch statt perfor­mativ

Die Planer betteten das Gebäude geschickt in die Land­schaft und den Hang mit einem Höhen­un­ter­schied von fünf Metern ein. Von weitem erscheint das Gebäude sehr bescheiden, seine vollen drei Geschosse sind nur von der Spiel­feld­ebene aus sichtbar.

Auch die Frage der Nach­hal­tig­keit wird hier nicht perfor­mativ, sondern prak­tisch behan­delt. Solar­pa­neele auf dem Dach, die ersten auf einer molda­wi­schen Sport­an­lage, gewinnen einen großen Teil des Ener­gie­be­darfs des Gebäudes und senken die Betriebs­kosten erheb­lich.

Ein Regen­was­ser­sam­mel­system über­nimmt Bewäs­se­rung und Wartung. Laut den Archi­tekten sind dies alles keine prokla­mierten Zusätze oder Green­wa­shing – sondern essen­zi­elle Teile von Planung und Umset­zung.

Linien statt Kasten

Ästhe­tisch bricht das Sport­zen­trum Durlești mit den kasten­för­migen, utili­ta­ris­ti­schen Sport­an­lagen, die wir alle kennen. LH47 erschufen biomorphe Linien und geneigte Säulen, schwe­bende Balkone und trans­pa­rente Fassaden. Bäume sind in die Land­schafts­ge­stal­tung einge­woben, um natür­li­chen Schatten zu spenden.

So entsteht ein Gefühl von Leich­tig­keit und Leben­dig­keit – kein schlechtes Ergebnis für einen Raum, der der Bewe­gung und Akti­vität gewidmet ist.

Molda­wien ist viel­leicht nicht der erste Ort, der einem einfällt, wenn man an inno­va­tive Archi­tektur denkt, aber Projekte wie dieses beweisen, dass leben­dige Archi­tektur für Sport und Frei­zeit überall entstehen kann – auch als kommu­nale Infra­struktur.

Projekt­daten

Planer

LH47 ARCH

Serghei Mirza, Victor Rosca, Maria Shova, Vadim Fona­riuc, Alex­andr Fedo­renko

Bauherr

Stadt­ver­wal­tung Durlești

Adresse

Durlești MD
Regele Carol 5
MD-2003
Repu­blik Moldau

Eröff­nung

2025

Fotos

Mihaela Alaiba

Text

Johannes Bühl­be­cker
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Les Bains des Docks

Les Bains des Docks

Licht ist wichtig

 

Velux

„Les Bains des Docks“ ist mehr als ein Schwimmbad, es ist ein Wahr­zei­chen der Stadt Le Havre. Bei der Teil­re­no­vie­rung des Baus von Jean Nouvel aus dem Jahr 2008 wurden daher hohe Ansprüche an Gestal­tung und Funk­tio­na­lität gestellt.

Das Licht spielt hier eine entschei­dende Rolle.

Der Hafen von Le Havre

Als der Hafen von Le Havre Anfang des Jahr­hun­derts neue Kaian­lagen direkt an der Mündung der Seine in den Ärmel­kanal erhielt, wurde frei­wer­dende Flächen des Areals zuneh­mend auch für den Wohnungsbau genutzt. Die Docks wurden zum Wohn- und Frei­zeit­ge­biet mit Einkaufs­mög­lich­keiten und Frei­zeit­an­ge­boten.

„Les Bains des Docks“ von Jean Nouvel war ein zentraler Teil dieser Umstruk­tu­rie­rung. Das 5.000 m² große, preis­ge­krönte Schwimmbad besticht durch seine kubi­schen Formen, die hellen Räume, die strah­lend weiße Farb­ge­stal­tung und das kontrast­reiche Zusam­men­spiel von Licht und Schatten. Die einzige Ausnahme vom mono­chromen Farb­schema bildet die lebhafte Spiel­fläche für Kinder. Charak­te­ris­tisch sind zudem die wie zufällig verteilten Fenster und Öffnungen, die von außen einen Blick auf die Bäder ermög­li­chen. Die Vorsprünge, Nischen und Absen­kungen struk­tu­rieren den Innen­be­reich.

Als im Jahr 2022 einige Bereiche dieser archi­tek­to­ni­schen Ikone saniert werden mussten, ging es vor allem um den Austausch der in die Jahre gekom­menen Ober­lichter. Dabei mussten nicht nur die tech­ni­schen und physi­ka­li­schen Anfor­de­rungen erfüllt werden, die Fenster mussten auch gestal­te­risch mit dem anspruchs­vollen Bestand harmo­nieren.

Die Wahl fiel daher auf Velux.

Les Bains des Docks

Äußer­lich eher unscheinbar liegt Les Bains des Docks als schwarzer, flacher Block südlich des Hafen­be­ckens. Seine Fassade aus schwarz lasierten Beton­fer­tig­teilen ruht auf einem Sockel aus sand­ge­strahltem Beton.

Durch die zentrale Eingangs­halle werden die drei Bereiche Sport (mit dem 50 x 21 m großem Becken im Freien), Spaß und Well­ness erschlossen.

Nach 15 Jahren inten­siver Nutzung war es notwendig, diesen Eingangs­be­reich zu erneuern sowie das Dach und das Sola­rium neu abzu­dichten. Die charak­te­ris­ti­schen Gestal­tungs­ele­mente sollten dabei unbe­dingt beibe­halten werden.

Feuch­tig­keit

Im Zuge der Dach­ab­dich­tung mussten zahl­reiche Ober­lichter ausge­tauscht werden.

Die größte Heraus­for­de­rung in Schwimm­bä­dern ist der Umgang mit der Feuch­tig­keit. Da in Räum­lich­keiten mit hohem Salz- und Chlor­ge­halt Korro­si­ons­er­schei­nungen an Metall­kom­po­nenten begüns­tigt werden, waren die Planer auf der Suche nach einer Tages­licht- und Lüftungs­lö­sung, die diesen Anfor­de­rungen gerecht wird.

Vor der Reno­vie­rung verfügte Les Bains des Docks über tradi­tio­nelle Glas­dä­cher, die mit der sehr geringen Neigung von nur zwei Grad instal­liert wurden und nicht wasser­dicht waren. Daher mussten sie ersetzt werden – und zwar durch Velux Modular Skylights.

Diese Fenster sind insbe­son­dere für die Instal­la­tion auf einer sehr geringen Dach­nei­gung und aufgrund des nicht-korro­siven Verbund­ma­te­rials hier bestens geeignet. Die korro­si­ons­be­stän­digen Profile aus Glas­faser-Verbund­werk­stoff sind wartungs­frei und benö­tigen keine zusätz­liche Beschich­tung. Die öffen­baren Module der Tages­licht­lö­sung bieten dank ihrer versteckten Ketten­an­triebe eine elegante und dezente Optik und fügen sich damit ideal in die Umge­bung ein.

Team­work

Das Produkt ist das eine, der Einbau auf der Baustelle das andere.

Für Les Bains des Docks arbeiten die Planer von Velux intensiv mit dem Flach­dach­un­ter­nehmen ENC zusammen, um die struk­tu­rellen Arbeiten, die Abdich­tung und die Instal­la­tion der Ober­lichter zu reali­sieren. Dabei wurde auch die Liefe­rung der Elemente an das Tempo der Bauar­beiten auf der Baustelle ange­passt und auf drei Monate verteilt.

Insge­samt wurden fast 400 Velux Modular Skylights in den Ausfüh­rungen als Licht­band und Sattel-Licht­band einge­baut. Außerdem lieferte Velux Commer­cial spezi­elle Dampf­sperre-Anschluss­streifen, ein dazu­ge­hö­riges Dampf­sperre-Klebe­band sowie eigens für Schwimm­bäder konstru­ierte First-Einde­ckungen.

Die neuen Ober­lichter sorgen für wert­volles natür­li­ches Licht und bieten gleich­zeitig Lang­le­big­keit, perfekte Abdich­tung und eine verbes­serte Akustik. Das Zenit­licht, das auf die Becken fällt, wird von den strah­lend weißen Wänden reflek­tiert und sorgt für eine einzig­ar­tige Atmo­sphäre.

Passt

Entschei­dend war und ist, dass bei der Reno­vie­rung von Les Bains des Docks die archi­tek­to­ni­sche Iden­tität des Baus bewahrt wurde.

Die Velux Modular Skylights fügen sich dank ihrer schmalen Profile und dezenten Optik nahtlos in das archi­tek­to­ni­sche Konzept ein. Natür­lich geht es aber auch bei einem so promi­nenten Bau um die Funk­tio­na­lität und die Mate­ri­al­ei­gen­schaften unter schwie­rigen physi­ka­li­schen Bedin­gungen – und hier passt beides.

Projekt­daten

Planer

Ateliers Jean Nouvel (Neubau)
10 Cité d’Angoulême
75011 Paris
Frank­reich

Jacques Van Tol & Pascal Phil­ippe (Moder­ni­sie­rung)

Bauherr

Commun­auté urbaine Le Havre Seine Métro­pole

Ober­lichter

VELUX Commer­cial
Velux­straße 1
2120 Wolkers­dorf
Öster­reich

Eröff­nung

2008 & 2023 (Moder­ni­sie­rung)

Adresse

Les Bains des Docks
Quai de la Réunion
76600 Le Havre
Frank­reich

Fotos

Velux Commer­cial

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Video

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Therme Dubai

Therme Dubai

Play, Relax, Restore

 

Diller Scofidio + Renfro

100 Meter hoch

Die Therme Dubai besticht schon beim ersten Hinsehen durch ihre impo­sante, 100 Meter hohe Struktur, die sich aus einer Reihe gestaf­felter, abge­run­deter Platt­formen empor­wächst. Diese Platt­formen bieten auf drei Ebenen Schwimm- und Ther­mal­be­cken, Mehr­zweck­nut­zungen, üppige Bepflan­zungen und Wasser­fälle – und das alles weit­ge­hend auch von außen einsehbar.

Geplant wird das Ganze vom Archi­tek­tur­büro Diller Scofidio + Renfro, gebaut von der Therme Group, welche erst kürz­lich auch die Therme Erding über­nommen hat.

Planer und Betreiber gehen von 1,7 Millionen Besu­chern im Jahr aus.

Zabeel Park

Das Resort entsteht in Dubai’s Zabeel Park und will diesen mit viel Wasser und Grün revi­ta­li­sieren, unter anderem mit mehr als 200 Pflan­zen­arten aus der ganzen Welt und klaren, warmen Ther­mal­wäs­sern, die als Quelle für Heil­kräfte und Entspan­nung dienen.

Die Archi­tektur soll sich durch große Glas­flä­chen weit­ge­hend trans­pa­rent zeigen, um Passanten neugierig zu machen und Gästen den Blick auf Skyline von Dubai zu bieten.

Play, Relax, Restore

Im Inneren wird die Therme Dubai in drei Haupt­be­reiche (Zones) unter­teilt: Play, Relax und Restore. Play steht für fami­li­en­freund­li­chen Spaß, Unter­hal­tung und gesund­heits­be­zo­gene Akti­vi­täten für Erwach­sene und Kinder glei­cher­maßen.

In der Relax Zone sollen sich vor allem Erwach­sene erholen. Dazu gibt es Entspan­nungs­be­cken im Innen- und Außen­be­reich, Mine­ral­bäder, Dampf­bäder und Massagen.

Die Restore-Zone thront hoch über allem, auf der obersten Ebene. Sie will ein ruhiger Rück­zugsort in einem groß­zü­gigen Ther­mal­kom­plex sein. Hier werden Saunen, Dampf­bäder und „inno­vativ gestal­tete“ Mine­ral­bäder zur Verfü­gung stehen.

Treff­punkt

Die Therme Dubai will mehr sein als ein Schwimmbad oder eine Therme, nämlich ein kultu­reller und sozialer Treff­punkt für ganz Dubai.

Neben den viel­fäl­tigen Well­ness- und Sport­an­ge­boten wie Ther­mal­be­cken, Wasser­rut­schen, einem Michelin-Stern-Restau­rant und einem 4.500 m² großen Pool­be­reich drinnen wie draußen werden auch Veran­stal­tungs­flä­chen inte­griert. Die können für Konzerte, Kunst­aus­stel­lungen und andere kultu­relle Events genutzt werden.

Technik

Nach Angaben der Planer und Betreiber verwendet die Therme Dubai fort­schritt­liche Tech­no­lo­gien zur Wasser­auf­be­rei­tung. Demnach können 90 % des Ther­mal­was­sers wieder­ver­wendet werden.

Der Betrieb der Anlage soll zu 100 Prozent mit Ökostrom erfolgen, ein Groß­teil davon stammt aus eigenen Solar­pa­neelen auf den Dächern der Anlage sowie einem ange­schlos­senen Solar­park. Heiz- und Kühl­energie wird durch Geothermie in Kombi­na­tion mit Wärme­pumpen bereit­ge­stellt.

Die Eröff­nung ist für das Jahr 2028 geplant.

Projekt­daten

Archi­tekt

Diller Scofidio + Renfro

Bauherr

Therme Group

Eröff­nung

2028

Adresse

Zabeel Park
حديقة زعبيل
Dubai

Visua­li­sie­rung

Diller Scofidio + Renfro

Text
Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media

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