Rotterdam Rocks!

Shift Embassy

Planer

MVRDV

Ausstat­tung

Nutzung: Ausstel­lung, Hotel, Gastro­nomie, Veran­stal­tungen, Bildung, öffent­liche Aussichts­platt­form

Größe: ca. 20.000–25.000 m²

Beson­der­heiten: Verti­kaler Park, begeh­bare Land­schaft, Biodi­ver­si­täts­fas­sade, Low-Carbon-Konstruk­tion, öffent­li­ches Nach­hal­tig­keits­mo­ni­to­ring

Adresse

Rotterdam

Eröff­nung

2030

Visua­li­sie­rungen

MVRDV

Text

Johannes Bühl­be­cker
More Sports Media
(Adver­to­rial)

Kann ein Gebäude Menschen dazu bewegen, nach­hal­tiger zu handeln? Mit Rotterdam ROCKS! beant­wortet MVRDV diese Frage auf unge­wöhn­liche Weise. Statt eines klas­si­schen Besu­cher­zen­trums entsteht eine begeh­bare Land­schaft, in der Archi­tektur, Natur und öffent­li­cher Raum mitein­ander verschmelzen und Nach­hal­tig­keit unmit­telbar erlebbar wird

Archi­tektur als Land­schaft

Auf der südli­chen Maas-Seite Rotter­dams planen MVRDV die erste Shift Embassy – einen Ort, der Nach­hal­tig­keit nicht erklärt, sondern räum­lich erfahrbar macht. Sieben orga­nisch geformte Baukörper bilden eine künst­liche Felsen­land­schaft mit Höhlen, Terrassen, Wasser­flä­chen und Aussichts­punkten. Öffent­liche Wege führen Besu­cher bis auf das Dach und verlän­gern die Ufer­land­schaft der Maas in die Verti­kale.

Herz­stück des rund 20.000 bis 25.000 m² großen Projekts ist die immersive Ausstel­lung „The Elysium“, die Kunst, Geschichten und inter­ak­tive Elemente nutzt, um zum Nach­denken über Klima­wandel und nach­hal­tiges Handeln anzu­regen. Ergänzt wird das Angebot durch Hotel, Gastro­nomie, Veran­stal­tungs­flä­chen, Bildungs­an­ge­bote und eine öffent­liche Aussichts­platt­form. Bis zu 700.000 Besu­cher jähr­lich werden erwartet.

Nach­hal­tig­keit als Archi­tektur

Rotterdam Rocks! versteht Nach­hal­tig­keit nicht als tech­ni­sche Ausstat­tung, sondern als sicht­baren Bestand­teil des Entwurfs. Begrünte Fassaden, Wasser­re­ten­tion, Lebens­räume für Tiere sowie unter­schied­liche Mikro­kli­mata machen das Gebäude selbst zu einem kleinen Ökosystem. Gleich­zeitig werden Mate­ri­al­ein­satz, Ener­gie­ver­brauch, Wasser­haus­halt und Biodi­ver­sität konti­nu­ier­lich erfasst und öffent­lich doku­men­tiert.

Auch konstruktiv setzt das Projekt auf Inno­va­tion: Wieder­ver­wen­deter Stahl, CO₂-redu­zierter Beton, bioba­sierte Mate­ria­lien, Photo­vol­taik sowie kreis­lauf­fä­hige Bauteile sollen den ökolo­gi­schen Fußab­druck deut­lich redu­zieren.

Lessons learned

Rotterdam Rocks! zeigt, dass Gebäude künftig mehr sein können als funk­tio­nale Hüllen. Sie können öffent­liche Räume erwei­tern, Biodi­ver­sität fördern und Menschen für nach­hal­tiges Handeln sensi­bi­li­sieren.

Gerade für Sport‑, Frei­zeit- und Bewe­gungs­räume steckt darin eine span­nende Botschaft: Gute Archi­tektur schafft nicht nur Orte für Akti­vi­täten – sie prägt auch das Verhalten und die Iden­ti­fi­ka­tion der Menschen mit ihrer Umge­bung.

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Pläne

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