Dong’an Lake Sports Park

Dong’an Lake Sports Park

Lamellen auf Hochglanz

Ein Ensemble aus drei neuen Sport- und Freizeitgebäuden: der Austragungsort für die FISU World University Games 2023.

Das neue Sportzentrum wird zum Herzstück des Dong‘an New Town – einem am Wasser gelegenen Areal östlich des Stadtzentrums.

von Gerkan, Marg und Partner (gmp) haben mit dem Dong’an Lake Sports Park in der chinesischen Metropole Chengdu ein Ensemble aus drei neuen Sport- und Freizeitgebäuden fertiggestellt. Es wird der Austragungsort für die kommenden FISU World University Games sein.

Chengdu liegt im Süden Chinas und hat knapp 21 Millionen Einwohner, die World University Games sind bei uns als Universiade bekannt. Sie findet alle zwei Jahre statt, im Jahr 2025 in Nordrhein-Westfalen.

Das neue Sportzentrum wird zum Herzstück des Dong‘an New Town – einem am Wasser gelegenen Areal östlich des Stadtzentrums, im Herzen des Longquan-Distrikts.

Eine Sporthalle mit 18.000 Plätzen, eine Multifunktionshalle für Kultur, Freizeit und Breitensport sowie eine Schwimmhalle mit zwei 50-Meter-Becken, Sprungturm und einem angegliederten Fitnesskomplex gruppieren sich um einen zentralen Platz.

gmp hatten 2018 den Wettbewerb gewonnen.

Architekt

gmp

Meinhard von Gerkan, Stephan Schütz, Stephan Rewolle
Sui Jinying , Wu Di, Lin Wei, Wang Zheng
Huang Han, Li Ran, Ma Yuan, Wang Yan, Zhai Chengcheng, Jan Peter Deml, Yang Feng, Yuan Tao, Maarten Harms, Mulyanto, Xia Jing, Zhu Shiyou

Bauherr

China Resources Land (Chengdu) Development Co., Ltd.

Weithin sichtbar wird das Ensemble durch die lamellenartigen Fassaden aus gefalteten, silbern glänzenden Aluminium-Elementen.

Die drei im Grundriss quadratischen Gebäude sind durch einen gemeinsamen Sockelbau miteinander verbunden, in dem sich zum offenen Hofbereich hin Indoor-Trainingsmöglichkeiten für Basketball, Tischtennis und Badminton und außerdem Restaurants, Retail und Parkplätze befinden.

Weithin sichtbar wird das Ensemble durch die lamellenartigen Fassaden aus gefalteten, silbern glänzenden Aluminium-Elementen, die sich zur Fassadenmitte hin aufdrehen und die außenliegenden Fluchttreppenhäuser in Form und Farbe durchscheinen lassen.

Jedes Gebäude erhält seinen eigenen Farbcode, der die Orientierung der Besucher:innen auf dem Gelände und im Inneren der Hallen erleichtert. 

Die Lamellenstruktur der Fassade setzt sich auf dem Dach in der Verkleidung der technischen Dachaufbauten als fünfte Fassade fort, so dass die Zeichenhaftigkeit des Ensembles auch von oben weithin sichtbar ist. 

Durch zurückgesetzte Fugen werden die Eingangszonen der einzelnen Baukörper markiert.

Standort

24 Xue Fu Lu Yi Duan, 24
Shuangliu, Chengdu, Sichuan
China, 610225

Eröffnung

2023

Durch die versetzte Anordnung seiner drei Bauten und zusammen mit dem angrenzenden Stadion schafft das Ensemble spannungsvolle Innen- und Außenräume.

Zwei große städtische Verkehrsachsen begrenzen das Grundstück in nördlicher und westlicher Richtung. Der Entwurf des Dong’an Lake Sports Park nimmt diese städtebaulich auf, indem die Besucher:innen von dort direkt auf das Gelände geleitet werden.

Gleichzeitig schafft das Ensemble durch die versetzte Anordnung seiner drei Bauten und zusammen mit dem angrenzenden Stadion spannungsvolle Innen- und Außenräume. Im ruhigen Innenbereich werden Räume für Begegnung und Bewegung geschaffen. Es entsteht eine vielfältige Nutzungsmischung mit Trainingsmöglichkeiten für Leistungs- und Breitensport und zugleich ein neuer Treffpunkt für den Longquan-Distrikt.

Fotos

CreatAR

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gmp

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Nemzeti Atlétikai Központ

Nemzeti Atlétikai Központ in Budapest

Im Anschluss Pergola

Eine spektakuläre Besonderheit ist, dass das Dach nach dem Event erhalten bleibt und in einen überdachten öffentlichen Raum umgewandelt wird.

Das Stadion ist Teil eines gewaltigen Plans zur Revitalisierung eines ehemaligen Industriegeländes – mit Stadion, Park, Brücke und Trainingszentrum.

Das Nemzeti Atlétikai Központ (Nationales Leichtathletikzentrum) ist ein im Juni 2023 eröffnetes Stadion im Bezirk Ferencváros im Süden der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es wurde anlässlich der Leichtathletik-WM 2023 errichtet und bietet zunächst 40.000 Plätze. Nach der WM wird die Anlage an der Donau für die Nachnutzung auf 15.000 Plätze zurückgebaut.

Die Planung stammt von Napur architect Kft Budapest, das Dach von Buro Happold und schlaich bergermann partner (sbp).

Das Stadion ist Teil eines gewaltigen Plans zur Revitalisierung eines ehemaligen Industriegeländes (Vituki). Dazu gehören neben dem Stadion ein Park, eine Brücke und ein neues Trainingszentrum, das über diese neue Brücke erreichbar ist.

Eine spektakuläre Besonderheit ist, dass der Oberrang mit seinen 25.000 Plätzen nach der Leichtathletik-WM komplett abgebaut wird, das Dach aber vollständig erhalten bleibt – und in einen überdachten öffentlichen Raum umgewandelt wird.

Architekt

Napur Architect Architectural Office Ltd.

Bauherr

ÉKM

Laufbahnen & Equipment

Mondo

An Wochentagen werden hier eine Laufbahn, eine Rollschuhbahn, ein Streetworkout, ein Trainingsbereich und ein Streetfood-Service zur Verfügung stehen.

Das Vermächtnis dieses Events dürfte also spektakulär werden: Das Nemzeti Atlétikai Központ bildet das Zentrum des neuen Parks im sanierten Industriegebiet, inklusive des umliegenden Donauuferbereichs.

Außerdem erhält Budapest einen neuen öffentlichen Sport- und Erholungspark.

Das Stadion wurde in der Mitte des Parks errichtet. An Wochentagen werden hier anstelle des provisorischen Oberrangs eine überdachte und beleuchtete Laufbahn, eine Rollschuhbahn, ein Streetworkout, ein Trainingsbereich und ein Streetfood-Service zur Verfügung stehen.

Das Dach besteht aus einer auf dem Speichenradprinzip basierenden Tragkonstruktion aus Druck- und Zugringen, an denen am Dachrand in den Kurven je zwei Videoleinwände und Anzeigetafeln aufgehängt wurden.

Unter den Tribünen befindet sich eine weitere Laufstrecke, die zum Aufwärmen genutzt werden kann.

Alle Laufbahnen stammen von Mondo. MONDOTRACK WS™ besteht fast zur Hälfte aus Naturkautschuk und schadstofffreien, recycelten Materialien. Damit erfüllt sie die strengsten Zertifizierungskriterien für die Emission flüchtiger organischer Verbindungen.

Neben den 14.000 m² Laufbahn stammt auch das sonstige leichtathletische Equipment von Mondo – in Budapest erstmalig auf das Erscheinungsbild des Events abgestimmt.

Standort

Nationales Leichtathletikzentrum
Nemzeti Atlétikai Központ

Budapest
Hajóállomás u. 1
1095 Ungarn

Eröffnung

2023

Die Dachkonstruktion bildet zukünftig eine Art urbaner Pergola, während der Innenraum mit seinen Sportflächen als öffentlich zugänglicher, städtischer Raum am Ufer der Donau dienen wird.

Die Dachkonstruktion bleibt nach den Wettkämpfen erhalten, also auch die gesamte Beleuchtungs-, Beschallungs- und Anzeigetafelanlage. Damit wird es möglich sein, hier auch in Zukunft – unter Zuhilfenahme mobiler Tribünen – große internationale Events auszutragen.

Diese mobilen Tribünen im Oberrang können bis zu 25.000 Plätze aufnehmen, denkbar sind aber auch geringere Kapazitäten. In jedem Fall werden diese temporären Strukturen nach zukünftigen Veranstaltungen wieder abgebaut, und die freiwerdende Fläche wird dem Breitensport zurück gegeben.

Die Dachkonstruktion bildet dann eine Art urbaner Pergola, während der Innenraum mit seinen Sportflächen als öffentlich zugänglicher, städtischer Raum am Ufer der Donau und damit im Herzen von Budapest, dienen wird.

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2023 vom 19. bis zum 27. August werden die größte Sport-Veranstaltung sein, die jemals in Ungarn veranstaltet wurde.

Danach wird es eigentlich noch spannender.

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Johannes Bühlbecker
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Complexe sportif Saint-Laurent

Complexe sportif Saint-Laurent

Ganz schön kantig

Der skulpturale Charakter des Entwurfs schafft eine Verbindung zwischen Natur, Architektur und urbanem Kontext. Und die funktioniert.

Die Architekten entwarfen zwei ausgesprochen kantige Baukörper. Der eine ist prismatisch, weiß und durchsichtig, der andere dunkler und horizontal gestreckt. 

Der Complexe sportif Saint-Laurent in Montreal wurde von Saucier + Perrotte Architectes gemeinsam mit HCMA entworfen und befindet sich neben einer Schule (Ecoel Émile Legault) und einer Sporthalle (Raymond Bourque Arena).

Da beide Gebäude horizontal ausgerichtet und neutral im Charakter sind, war es für die Planer Saucier + Perrotte Architectes und HCMA wichtig, mit dem neuen Komplex zum nördlich angrenzen Park (Parque Marcel Laurin) und dem geplanten grünen Band entlang des Boulevards Thimens herzustellen.

Daher entwarfen die Architekten zwei ausgesprochen kantige Baukörper.

Der eine ist prismatisch, weiß und durchsichtig, der andere dunkler und horizontal gestreckt. Beide nehmen natürlich die spezifischen Funktionen des Projekts auf, dienen aber gleichzeitig als deutlich sichtbares Signal für den Übergang zum dahinter liegenden Park. Die beiden Volumina scheinen zu schweben und erinnern an den dynamischen Charakter der Aktivitäten im Inneren.

Architekt

Saucier+Perrotte Architectes
7043 rue Waverly
CA – Montréal (QC) H2S 3J1

Team:
Gilles Saucier, André Perrotte, Trevor Davies, Darryl Condon, Michael Henderson, Dominique Dumais, Yutaro Minagawa, Patrice Begin, Marie Eve Primeau, Olivier Krieger, Jean-Philippe Beauchamp, Kate Busby, Anna Bendix, Lia Ruccolo, Charles Alexandre Dubois, Greg Neudorf, Vedanta Balbahadur, Carl-Jan Rupp, Adam Fawkes, Nick Worth, Steve Di Pasquale.

HCMA
400—675 W Hastings St
CA – Vancouver BC V6B 1N2

Bauherr

Zum Programm gehören neben der Dreifach-Sporthalle einige weitere Sporthallen, ein Schwimmbad, Umkleidekabinen und eine Cafeteria.

Der Complexe sportif Saint-Laurent fördert die Teilnahme am Sport und eine gesunde Lebensweise. Dazu wurde viele verschiedene Sportangebote integriert und durch ein Netz sorgfältig durchdachter Sozial- und Funktionsräume miteinander verbunden.

Der Entwurf ist sehr flexibel organisiert und lässt sich an die sich ändernden Anforderungen der Nutzer anpassen.

Zum Programm gehören neben der Dreifach-Sporthalle im langgestreckten Gebäude einige weitere Sporthallen, ein Schwimmbad, eine ausreichende Anzahl an Umkleidekabinen sowie Besprechungs- und Schulungsräume und eine Cafeteria.

Die Dreifachhalle ist mit Kunstrasen ausgelegt.

Beim helleren, diaphanen Teil (der beherbergt die Schwimmbecken) bilden Glaswände im Inneren eine zweite Fassade, welche in die tragende Stahlkonstruktion integriert ist. Das sorgt für genügend Tageslicht.

In der Sporthalle übernehmen Säulen hinter dem Spielfeldrand diese Aufgabe. Auch hier wird durch das „Schweben“ des Körpers die Belichtung gesichert. Kräftige Rottöne der konstruktiven Elemente, Böden und der Deckenverkleidungen verbinden beide Bereiche wieder zu einem Ganzen.

Standort

Complexe sportif Saint-Laurent
2385 Boulevard Thimens
Saint-Laurent
CA – Quebec H4R 1T4

Eröffnung

2017

Die beiden Baukörper werden scheinbar von einer kinetischen Energie getragen, die dem Zentrum des Projekts, also dem Sport, entströmt.

Der skulpturale Charakter des Complexe sportif Saint-Laurent schafft eine physische und optische Verbindung zwischen Natur, Architektur und urbanem Kontext.

Die beiden Baukörper, dunkel und hell, werden scheinbar von einer kinetischen Energie getragen, die dem Zentrum des Projekts, also dem Sport, entströmt.

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Olivier Blouin

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Johannes Bühlbecker
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Espace Mayenne

Espace Mayenne in Laval

Große Gefühle

Ein multifunktionaler Veranstaltungskomplex mit drei Hallen, einer Radrennbahn und ganz Landschaft.

Espace Mayenne befindet sich auf einem ehemaligen Militärgelände am Rande von Laval, in einem Stadtteil im Wandel.

Das Espace Mayenne ist ein multifunktionaler Veranstaltungskomplex in Laval. Laval liegt im Nordwesten Frankreichs und hat knapp 50.000 Einwohner. Der Komplex umfasst eine große Sport- und Unterhaltungshalle mit 4.500 Plätzen für Zuschauer, eine Sporthalle mit einer Kletterwand für internationale Wettbewerbe und einen Konferenzsaal.

Neben diesen drei großen Veranstaltungsorten gibt es weitere Räume wie Lounges, Büros und Garderoben für Künstler und Sportler, die modular zugeschaltet werden können. Im Außenbereich finden sich 670 Stellplätze, eine Grünanlage und eine 250 m lange Radrennbahn für nationale Wettkämpfe.

Espace Mayenne befindet sich auf einem ehemaligen Militärgelände am Rande von Laval, im neuen Stadtteil Ferrié. Das Gelände befindet sich also im Wandel, der neue Komplex ist für seine Wiederbelebung von entscheidender Bedeutung.

Die Organisation des Gebäudes respektiert die landschaftliche Struktur und verbindet Ökologie mit Sparsamkeit.

Die Planung stammt von Hérault Arnod Architectures.

Architekt

Hérault Arnod Architectures

Team: Mickael Dusson, Jérôme Moenne-Loccoz, Paola Figueroa, Thomas Féraud,
Rana, Abi Ghanem, Florent Bellet, Arnaud Gillet

Bauherr

Conseil départemental de la Mayenne

Um die Umgebung zu schonen und die Form zu optimieren, besteht Espace Mayenne aus einem einheitlichen Volumen, das die drei Veranstaltungsorte umhüllt.

Das landschaftliche Vermächtnis des Standorts ist bemerkenswert. Es besteht weitgehend aus über eine lange Zeit unberührten Sümpfen, Wäldern, skulpturalen Bäumen und versunkenen Wegen in erstaunlichem Zustand. Zur Strukturierung des Geländes haben die Planer Wege für Fußgänger und Radfahrer angelegt, die den öffentlichen Parkplatz und das Feuchtgebiet durchqueren und damit erlebbar machen.

Um den Boden und die Umgebung zu schonen und die Form zu optimieren, besteht Espace Mayenne aus einem einheitlichen Volumen, das die drei Veranstaltungsorte umhüllt. Der organische Ausdruck des Gebäudes ergibt sich aus seiner Konzeption. Es ist weniger eine gestalterische Geste als vielmehr die Konsequenz eines Prozesses, der die drei Säle in eine einzigartige Landschaft einbindet.

Die Fassade besteht aus drei horizontal gestapelten Bändern, welche sich verformen, um die Räume so eng wie möglich zu umhüllen. Diese drei Bänder überschneiden und drehen sich. Das Ergebnis ist der fließende und einheitliche Charakter des Gebäudes.

Die komplexe Form der Fassaden ist in einfache, identische geometrische Elemente unterteilt, die eine rationelle Konstruktion aus strukturierten Aluminiumplatten ermöglichen.

Standort

Espace Mayenne
2 Rue Joséphine Baker
F – 53000 Laval

Eröffnung

2021

Während die Zuschauer bei Sportveranstaltungen rund um das Spielfeld sitzen, wird bei Konzerten und Shows ein frontales System mit einer Bühne benötigt.

Das Foyer liegt zwischen den drei Hauptveranstaltungsorten. Der Grundriss ermöglicht eine störungsfreie Zirkulation der verschiedenen Publikumsströme selbst dann, wenn alle drei Veranstaltungsorte gleichzeitig genutzt werden.

Espace Mayenne verfügt über zwei Erdgeschosse und ist so organisiert, dass die verschiedenen Arten von Strömen – Publikum, Sportler, Techniker, Künstler, Personal und VIP – klar getrennt sind.

Die funktionelle Organisation des Gebäudes entspricht seiner vielfältigen Nutzung. Die Gestaltung der großen Halle ist auf ihre Vielseitigkeit zurückzuführen, da sie sowohl für Shows und Konzerte als auch für Sportveranstaltungen genutzt wird. Während die Zuschauer bei Sportveranstaltungen rund um das Spielfeld sitzen, wird bei Konzerten und Shows ein frontales System mit einer Bühne benötigt.

Die Gestaltung der Wände haben die Architekten gemeinsam mit Akustikern ausgearbeitet. Das Ergebnis ist eine sich abwechselnde Mischung aus rohem weißem Beton und Wollfilz.

Für die Decke wurden abgehängte Platten aus Wollfilz entworfen, die ein luftiges geometrisches Muster bilden. Dahinter verbirgt sich ein riesiges technisches Netz, welches dem Espace Mayenne auch hinsichtlich seiner technischen Ausstattung eine beeindruckende Flexibilität beschert.

Fotos

Cyrille Weiner

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Johannes Bühlbecker
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Nationales Sportzentrum Magglingen

Indoor-Laufbahn im Nationalen Sportzentrum in Magglingen (NSM)

Run to you

Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Das kleine Dorf Magglingen ist praktisch das Trainingslager des Schweizer Spitzensports. Für die zahlreichen Gäste betreibt die ansässige Hochschule das Nationale Sportzentrum in Magglingen (NSM).

Das Nationale Sportzentrum in Magglingen, eine Einrichtung des Bundesamts für Sport, bietet Trainingsmöglichkeiten für nahezu jede Sportart, und das unter Wettkampfbedingungen auf allerhöchstem Niveau. Dazu gehört auch eine mobile Indoor-Laufbahn, die sich nach Bedarf auf- und wieder abbauen lässt – und die wurde nun erneuert.

Für den Belag fiel die Wahl auf CONIPUR SW, da er einerseits den Vorgaben von IAAF und Swiss Athletics entspricht und andererseits sehr leicht ist.

Die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen, EHSM, befasst sich als einzige Schweizer Hochschule ausschließlich mit Lehre, Forschung, Entwicklung und Dienstleistung im Bereich Sport. Die EHSM ist Teil des Bundesamts für Sport (BASPO), das ebenfalls in Magglingen angesiedelt ist.

Das kleine Dorf im Kanton Bern ist praktisch das Trainingslager des Schweizer Spitzensports. In dieser Eigenschaft verzeichnet es jährlich mehr als 80.000 Übernachtungen. Für diese zahlreichen Gäste betreibt die Hochschule das Nationale Sportzentrum in Magglingen (NSM).

Laufbahnen

CONICA AG
Industriestrasse 26
CH – 8207 Schaffhausen

Bauherr

Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen (EHSM)

Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trainieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Unter dem Motto „Sportliche und geistige Spitzenleistungen in inspirierender Umgebung“ können Athletinnen und Athleten sportwissenschaftliche Unterstützung durch das Dienstleistungsangebot der EHSM und optimale Trainingsmöglichkeiten an ein und demselben Ort in Anspruch nehmen. Dafür stehen Indoor- und Outdoor-Sportanlagen sowie Seminarräume, Unterkünfte und gastronomische Angebote zur Verfügung.

Das NSM will für praktisch jede Spielart des Leistungssports die passende Anlage bieten. Dazu verfügt es neben ausgedehnten Außenanlagen über eine Fünffachhalle, zwei Dreifachhallen, drei Einfachhallen inkl. Fitness- und Kraftraum sowie über eine Fecht- und Squashhalle.

Ob für Volleyball, Klettern oder Tanzen, die Hallen bieten für fast jede Sportart die richtige Umgebung. Damit die Läufer auch bei schlechtem Wetter trainieren können, gibt es in einer der Hallen einen Indoor-Running-Track, der sich je nach Bedarf auf- und abbauen lässt.

Diese Anlage sollte komplett erneuert werden. Natürlich muss auch die neue Konstruktion allen Ansprüchen des Leistungssports genügen, also eine hochwertige Oberfläche und rund einen Meter hohe Kurvenerhöhungen bieten.

Deshalb muss der Belag einerseits den Vorgaben von World Athletics und Swiss Athletics genügen, und andererseits wegen des mobilen Aufbaus ein möglichst geringes Gewicht aufweisen – ein idealer Anwendungsfall für CONIPUR SW.

Das 13 mm dicke Polyurethan-Laufbahnsystem mit einer PUR-gebundenen Elastikschicht auf Basis von rezyklierten Gummi-Granulaten zeichnet sich aufgrund seines 3 mm PUR-Oberbelages durch hohe Qualität und Langlebigkeit aus und ist eine gute Alternative zu den Vollkunststoffbelägen. CONIPUR SW ist gelenkschonend und rutschhemmend.

Für den Einsatz in der Halle ist auch die Trittschalldämmung von Vorteil.

Neben den technischen Eigenschaften überzeugte eine CONICA/CONIPUR-Indoor-Laufbahn in Prag als Referenz das Bundesamt als Bauherren. Den Auftrag für den Einbau erhielt die Walo Bertschinger AG aus Gümligen, die erst im Februar 2020 zu einem der „Besten Arbeitgeber 2020“ in der Schweiz gekürt worden war.

Standort

Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen
Hauptstrasse 247
CH – 2532 Magglingen

Eröffnung

2022

Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Für die Herstellung erwies sich der Sandwich-Aufbau als vorteilhaft. Da für die Installation im NSM nur ein knappes Zeitfenster zur Verfügung stand, wurde die Basis-Schicht des SW-Systems beim Hersteller der Holzelemente aufgebracht. Die einzelnen Elemente wurden dann nach Magglingen transportiert, vor Ort zusammengesetzt und mit CONIPUR 210 blau beschichtet.

Die fertige Bahn erhielt dann abschließend eine Versiegelung mit CONIPUR 2200. Dies verfestigt die granulierte Oberfläche des Belages und erleichtert zudem die Reinigung.

Nachdem die Beschichtung ausgehärtet war, konnte man sie na den Fugen zwischen den einzelnen Elementen schneiden. Besonders das Beschichten der Kurven erforderte viel Know-How, da sich diese während der Bearbeitung auf Wettkampfhöhe befanden und ein entsprechend starkes Gefälle aufwiesen. Wird hier nicht sorgfältig gearbeitet, kann das Material abfließen.

Die Planung erwies sich jedoch als erfolgreich. Die rund 1000 m² große Laufbahn lässt sich in 230 tragbare Elemente zerlegen, die regelmäßig und einfach montiert und wieder demontiert werden können.

Damit kann das Nationale Sportzentrum in Magglingen dem Indoor-Laufsport nun optimale Trainingsmöglichkeiten unter Wettbewerbsbedingungen bieten.

Fotos

CONICA AG

Text

Julio Fernando Fadel
CONICA AG
(Advertorial)

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Stedelijk Lyceum Topsport

Stedelijk Lyceum Topsport in Antwerpen

Elitär?

Das Stedelijk Lyceum Topsport ist ein außergewöhnliches Gebäude für außergewöhnliche Nutzergruppen: eine Eliteschule – und die Öffentlichkeit.

Das Stedelijk Lyceum Topsport steht einfach so da auf diesem merkwürdigen Gelände – einer verlassenen Militärfestung, die mit Grün bewachsen ist. 

Das Stedelijk Lyceum Topsport (Topsportschool) in Antwerpen ist eine Eliteschule für junge Sportler, die viele weitere Nutzungsformen für Normalbürger und -schüler zulässt.

Das Gebäude verrät seinen Zweck nicht, es steht einfach so da auf diesem merkwürdigen Gelände – einer verlassenen Militärfestung, die mit Grün bewachsen ist. 

 

Aus dem Erdreich wächst ein geneigter Betonsockel hervor, in sich geschlossen und kaum etwas enthüllend. Auf diesem festen Boden schwebt eine scharfkantige, verspiegelte Glasfläche, die die Szenerie reflektiert.

Es scheint, als befänden sich der zu großen Teilen geschlossene Sockel und die Glasfassade zunächst in einer Konfrontation. Compagnie O Architects bringen zwei verschiedene Nutzungen und Gestaltungen in einem Gebäude zusammen – und erzeugen Spannung.

Architekt

Compagnie-O Architecten
Korenmarkt 8 b201
BE – 9000 Gent

Bauherr

AG Vespa
AG SO Antwerpen – Kultur, Sport und Jugend

In der Sporthallen-Ebene konzentriert sich der Sportler auf seine Leistung, daher wirken die Innenräume ziemlich introvertiert.

Der Tagesablauf der Elitestudenten und Coaches ist streng geplant. Sie bewegen sich in spartanischer Effizienz von einem Ziel zum nächsten. Die Wege zwischen Schule und Ausbildung sind kurz, unkompliziert und eindeutig. Keine Zeit, kein Raum wird verschwendet.

Die Sporthallen bilden das Zentrum der Stedelijk Lyceum Topsport. Sie befinden sich im Erdgeschoss. Eine große Halle für mehrere Sportarten liegt neben einer speziellen Halle für die Kampfsportarten ñjudo und Taekwondo. Zwischen diesen beiden Turnhallen befinden sich begleitende Einrichtungen wie Umkleidebereiche.

In dieser Zone konzentriert sich der Sportler auf seine Leistung, daher wirken die Innenräume ziemlich introvertiert. Äußere Einflüsse werden nur sehr kontrolliert und temperiert zugelassen. Die Wände sind leicht geneigt. Es gibt keine Störung.

Auf dieser Ebene, auf der Seite des Platzes, befindet sich der öffentliche Haupteingang des Gebäudes.

Im Zwischengeschoss befinden sich der Krafttrainingsraum und die Kantine. Diese Räume bilden das gemeinschaftliche Lebenszentrum der Schulgemeinschaft. Im Gegensatz zu den eher introvertierten Trainingshallen bietet diese Ebene einen großzügigen Blick in die Umgebung. Hier befindet sich der privatere Eingang der Schule.

Die obere Ebene ist für schulische Aktivitäten reserviert. Sie erhebt sich buchstäblich über die Sportfelder, den Platz und die weitere Umgebung. Es gibt keine Masse mehr, nur noch eine Plattform, ein Panoptikum des Wissens und Lernens.

Standort

Stedelijk Lyceum Topsport
(Topsportschool Antwerpen)
Edegemsesteenweg 100
BE-2610 Antwerpen (Wilrijk)

Eröffnung

2016

Manche Teile der Fassade reflektieren zu 100 Prozent, manche teilweise, manche gewähren gar Einblicke.

Im Sockelgeschoss sind die Außenwände geneigt. Abweichend von der militärischen Geschichte verleiht diese Neigung dem Stedelijk Lyceum Topsport eine eigene, autonome Erscheinung. Es reagiert auf die Hangneigung des Geländes und bezieht  die Topographie in die Architektur ein.

Die Fassade des oberen Teils der Schule wurde mit reflektierenden Materialien realisiert. Durch die verschiedenen Glasflächen werden die Spiegelungen und Reflektionen abwechslungsreicher. Manche Teile reflektieren zu 100 Prozent, manche teilweise, manche gewähren Einblicke.

Ein vielseitiges und undurchsichtiges Gebäude.

Fotos

Tim Van De Velde

Text

Johannes Bühlbecker
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Camp del Ferro

Das Sportzentrum Camp del Ferro in Barcelona

Die Überwindung der Kiste

Das Camp del Ferro bietet alles: Stadtentwicklung, große gestalterische Eigenständigkeit statt rechteckiger Kisten und beste Energiebilanzen.

Stadtentwicklung, große gestalterische Eigenständigkeit und Qualität, beste Energiebilanzen – und drei tolle Sporthallen.

Das Camp del Ferro in Barcelona ist das gebaute Ergebnis eines Wettbewerbs zum Bau eines Sportzentrums im Stadtteil Sagrera.

Auf einer Fläche von etwas mehr als 7.000 m² beherbergt das Camp del Ferro gleich drei Sporthallen mit 800 Zuschauerplätzen und Nebeneinrichtungen auf einem knapp bemessenen Grundstück. Die Aufgabe der Architekten AIA, Barceló-Balanzó Arquitectes und Gustau Gili Galfetti bestand daher darin, dieses enorme Volumen in eine eh schon dicht bebaute Nachbarschaft einzufügen.

Die planerische Lösung bestand darin, einen Großteil des Sportkomplexes unterirdisch zu errichten.

Diese Entscheidung reduziert nicht nur die optische Wirkung des riesigen Baukörpers. Sie schafft auch einen öffentlichen Raum, der dem städtischen Leben gewidmet ist. Bei Veranstaltungen werden hier auch die Besucherströme organisiert.

Architekten

Bauherr

BIMSA – Barcelona d’Infraestructures Municipals

Zwei der Spielfelder liegen in den Untergeschossen, der zentrale Block zwischen beiden. Die dritte Sporthalle belegt das obere Stockwerk.

Der äußere Eindruck des Camp del Ferro wird von Backstein bestimmt. Mit dieser Materialwahl beziehen die Planer sich bewusst auf die alten Fabriken, Lagerhäuser und Werkstätten aus demselben Material, die in dieser Gegend zahlreich vertreten waren und zum Teil auch noch sind.

In den wartungsarmen Ziegelfassaden wechseln sich leere und gefüllte, opake, transluzente und transparente Steine unterschiedlicher Formate und Farben ab. Diese Anordnungen bringen unterschiedliches Licht ins Innere – und sie geben dem Baukörper ein immenses Volumen und eine beeindruckende Textur.

Die geschlosseneren Ziegelfassaden schützen vor direkter Sonneneinstrahlung und möglicher Blendung, während sich die großen verglasten Flächen im unteren Teil der Nordfassade zur Eingangshalle hin öffnen.

Das oberirdische Volumen des Camp del Ferro wird durch ein Dach aus sanft geschwungenen, umgekehrten Gewölben abgeschlossen. Es fügt sich bestens in den Kontext ein und spiegelt die Ordnung und Präsenz der Dächer auf den benachbarten Lagerhäusern wider.

Das Innenleben des Camp del Ferro ist klar strukturiert. Zwei der Spielfelder liegen in den Untergeschossen, der zentrale Block mit Umkleiden, Duschen, Zuschauerplätzen, weiteren Nebenräumen und Installationen zwischen beiden. Die dritte Sporthalle belegt das obere Stockwerk.

Es handelt sich also um ein kompaktes Volumen, welches die großräumigen Elemente voneinander trennt. Der schichtweise Aufbau des Camp del Ferro mit seinen offenen, kommunizierenden Ebenen fördert außerdem die natürliche Belüftung und die Wärmeabfuhr.

Standort

Poliesportiu Municipal Camp del Ferro
Plaça d’Albert Badia i Mur, 1, 08027
ES – Barcelona

Eröffnung

2020

Die Verwendung von Ziegeln bringt die Architektur nicht nur in Einklang mit der Tradition von Sagrera, sie ist auch eine nachhaltige Lösung.

Eine weitere intrinsische, bewusste Konsequenz der „Halbunterirdisierung“ (Online-Übersetzer DeepL) eines Großteils des Komplexes ist die hier sehr willkommene thermische Trägheit des Komplexes durch die Reduzierung der exponierten Flächen.

Die Verwendung von Ziegeln bringt die Architektur nicht nur in Einklang mit der Tradition von Sagrera, sie ist auch eine nachhaltige Lösung. Der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen und die Optimierung des Wasserverbrauchs sind weitere Gründe, die zur LEED-Gold-Zertifizierung des Camp del Ferro beigetragen haben.

Fotografen

José Hevia
Simón García (arqa)

Autor

Johannes Bühlbecker
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La Terenuri

La Terenuri

Transsilvanische Vielfalt

Eine außergewöhnlich vielseitige Sportanlage, mit hochwertigen und langlebigen Materialien gebaut.

Seit der Eröffnung im Juli 2022 bietet „La Terenuri“ Menschen aller Altersklassen freien Zugang zu Sport- und Freizeitaktivitäten aller Art.

Der Name Transsilvanien ruft außerhalb von Rumänien noch immer Assoziationen mit Vampir-Filmen und nebeligen Waldregionen hervor. Die Realität des 21. Jahrhunderts sieht jedoch ganz anders aus, vor allem in Cluj-Napoca, der inoffiziellen Hauptstadt der Region und zweitgrößten Stadt Rumäniens.

Inmitten reizvoller Landschaft wurde hier im Juli 2022 die großzügige, vielfältige  und ausgesprochen farbenfrohe Sportanlage „La Terenuri“ eröffnet. Zum Angebot gehören zwei Kleinspielfelder für Fußball, drei Basketballplätze, zwei Tennisplätze, zwei Volleyballfelder, ein Badminton-Court, eine Beachvolleyball-Anlage, ein Skatepark, ein Amphitheater sowie Spiel- und Aufenthaltsbereiche.

In diesem lebhaften Außenbereich sind auf rund 6.600 m² CONICA-Systeme installiert.

Dreisprachige Universitäten und viele kulturelle Angebote prägen das Leben der 325.000 Einwohner. Zur Lebensqualität in derart urbaner Umgebung gehört natürlich auch der Breitensport. Also entstand dank einer Investition von mehr als sechs Millionen Euro die Sportanlage La Terenuri im Stadtteil Mănăștur.

Seit der Eröffnung bietet La Terenur Menschen jedes Alters freien Zugang zu Sport- und Freizeitaktivitäten aller Art. Neben den multifunktionalen Innenbereichen mit einer Sporthalle, Umkleiden und Gastronomie prägen vor allem die großzügigen Außenanlagen das 4,2 Hektar große Gelände. Klassische Sportplätze inmd Spielfelder gehören genauso dazu wie ein Parcours mit Fitnessgeräten oder Spielplätze.

Eine besondere Herausforderung war die vielfältige und abwechslungsreiche Farbgebung, die ganz spezielle Mischungen und Farbtöne vorsah.

Da sämtliche Angebote im La Terenuri frei zugänglich sind, kann die Nutzung nicht reglementiert oder kontrolliert werden. Das bedeutet besonders hohe Anforderungen an Design und Funktionalität. Gebote wie „Betreten nur mit Sportschuhen“ oder sonstige Hausregeln sind kaum durchzusetzen. Trotzdem sollte es keine Einschränkungen bei der Gestaltung geben.

Vielmehr sah die Planung des Architekturbüros Arhi BOX ein anspruchsvolles und innovatives Design vor, das Besucherinnen und Besucher jeden Alters anlockt; vom kleinen Kind, das seine ersten Erfahrungen auf dem Spielplatz sammelt, über die junge, ambitionierte Hobby-Sportlerin bis zum Rentner, der sich seine Beweglichkeit erhalten will.

Eine besondere Herausforderung dabei war die vielfältige und abwechslungsreiche Farbgebung, die ganz spezielle Mischungen und Farbtöne vorsah. Deshalb wurden von dem ausführenden Unternehmen, der Indfloor Group, Bodenbeläge von CONICA eingesetzt.

Der Projektumfang beinhaltete Sportflächen aller Art: Tennisplätze, Basket- und Volleyballfelder, ein Spielfeld für Badminton, eine Laufbahn, Fitness-Parcours und einen Spielplatz. Insgesamt 6.600 m² High-End-Böden wurden installiert.

Im Einzelnen kamen folgende Systeme zum Einsatz:

  • Base 35 mm in Kombination mit CONIPUR EPDM 8 mm
  • ET Soccer 30 mm in Kombination mit CONIPUR EPDM 8 mm
  • CONIPUR PG 4 cm

Die Anwohner freuen sich über eine Sportanlage, die dank der hochwertigen Materialien über viele Jahre ihre Funktion und ihre außergewöhnliche Ästhetik behalten wird.

Die Planer hatten bei der Gestaltung alle Freiheiten, da CONICA die Beläge in beliebigen RAL-Farbtönen und sogar Mischungen zur Verfügung stellt. Sie verliehen der Anlage ein ausgesucht individuelles Erscheinungsbild, das sich deutlich von Standard-Plätzen von der Stange abhebt.

Dank der vielen Gestaltungsmöglichkeiten wurde La Terenuri zu einem sehenswerten Referenzprojekt für alle Beteiligten – und vor allem zu einer schon jetzt erfolgreichen Sportanlage.

Die Anwohner freuen sich über eine Sportanlage, die dank der hochwertigen Materialien über viele Jahre ihre Funktion und ihre außergewöhnliche Ästhetik behalten wird.

Und zwar „From dusk til dawn“.

Projektdaten

Bauherr

Primăria și consiliul local Cluj-Napoca

Sportbeläge

Conica AG
Industriestrasse 26
CH – 8207 Schaffhausen

Standort

La Terenuri
str. Parâng
nr. FN,
ROU – Cluj-Napoca

Eröffnung

2022

Fotograf

Conica
Primăria și consiliul local Cluj-Napoca

Autor

Johannes Bühlbecker
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Hangzhou International Sports Centre

Hangzhou International Sports Centre

Schwungvoll

Nicht nur an Spieltagen attraktiv: Das Hangzhou International Sports Centre bietet einen Park am Flussufer und viele Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Das stetige Wachstum der Stadt soll durch neue sportliche Angebote und Grünflächen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hangzhou International Sports Centre.

Zaha Hadid Architects (ZHA) haben den Wettbewerb für den Bau des neuen Hangzhou International Sports Centre gewonnen.

Das Projekt umfasst ein Fußballstadion mit 60.000 Plätzen, Trainingsplätze, eine Sporthalle mit 19.000 Plätzen und eine Schwimmhalle mit zwei 50-Meter-Becken. Das Sportzentrum liegt im zukünftigen Wissenschafts- und Technologie-Kulturbezirk von Hangzhou. All diese Bauten werden in einen neuen Park am Flussufer, mit öffentlichen Plätzen und öffentlichem Personennahverkehr, eingebettet.

Hangzhou ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang und hat mehr als neun Millionen Einwohner. Die Stadt ist eines der weltweit führenden Elektronik-Zentren und beherbergt viele der größten Technologieunternehmen Chinas.

Das damit verbundene stetige Wachstum der Stadt sollen durch neue sportliche Angebote in Kombination mit Grünflächen begleitet werden – zum Beispiel mit dem Hangzhou International Sports Centre.

Das 45.000 m² große Podium beherbergt Trainings- und Fitnesshallen, Umkleideräume, Büros, Geschäfte und Gastronomie.

Um der wachsenden Bevölkerung von Hangzhou gerecht zu werden, bietet das Projekt eine Vielzahl von Einrichtungen, für Breitensportler bis zu Profisportlern. Das Hangzhou International Sports Centre fügt sich in die natürlichen Landschaften entlang des Flussufers ein und bietet, neben dem Sport, auch neue Parks und Treffpunkte für Veranstaltungen, Erholung und Entspannung.

Das Stadion ist der größte Veranstaltungsort des Hangzhou International Sports Centre. Es befindet sich auf der Ostseite des neuen Parks, zur Stadt hin. Westlich und südlich des Stadions entstehen die große Arena und das Wassersportzentrum. Alle drei Gebäude sind in ihren Sockelgeschossen durch ein kurvenreiches „Podium“ schwungvoll miteinander verbunden.

Dieses 45.000 m² große Podium beherbergt die Nebeneinrichtungen des Sportzentrums, die auch gemeinsam und öffentlich genutzt werden können. Dazu gehören Trainings- und Fitnesshallen, Umkleideräume, Büros, Geschäfte, Restaurants und Cafés mit spektakulären Blickbeziehungen.

„Beim Abstieg in die untere Ebene der Plattform steigt die Temperatur an und die Umgebung wird intimer – wie ein Abstieg ins Innere der Erde, wo sich die Schwerkraft wendet.“

Gottfried Gruber, noa*

Im Gegensatz zu den massiven Fassaden der meisten Stadien ist die Fassade dieses Stadions nach außen hin weitgehend offen. Umgänge und Terrassen, die eine Vielzahl von Gastronomiebetrieben mit Panoramablick über die Stadt beherbergen, werden durch eine Lamellenkonstruktion überdacht.

Der Innenraum und vor allem die Sitzordnung wurden nach FIFA-Standards entworfen, um die Zuschauer so nah wie möglich ans Spielfeld zu bringen und möglichst gute Sicht von jedem Platz aus zu gewährleisten. Diese programmatischen Anforderungen definieren Geometrien, die sich in Form von Wellen in der Lamellenfassade wiederfinden.

Die Sporthalle mit ihren 19.000 Plätzen kann unabhängig vom Stadion betrieben werden. Sie ist maximal flexibel, um sowohl in China beliebte Sportarten wie Basketball als auch große Musik- und Kulturevents ausrichten zu können.

Das 15.000 m² große Wassersportzentrum umfasst zwei 50m-Becken, die sich für Wettkämpfe, Training und Unterricht auf allen Niveaus eignen. In den Becken können nicht nur Wettkämpfe vor bis zu 800 Zuschauern stattfinden, sondern auch Schulen aus der Umgebung unterrichtet werden. Hier sollen jede Woche Tausende von Kindern Schwimmen lernen!

Das Hangzhou International Sports Centre liegt in warmem, gemäßigtem Klima und wurde nach der höchsten 3-Sterne-Klassifizierung des chinesischen Green-Building-Programms entworfen.

Im Gegensatz zu vielen großen Stadien, die nur an Spieltagen besucht werden können, bietet dieses Projekt neben seinen öffentlichen Plätzen und dem Park am Flußufer eine Vielzahl von Sport-, Erholungs- und Freizeiteinrichtungen.

Sie sollen sicherstellen, dass das Zentrum zu jeder Tages- und Nachtzeit ein beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung sein wird.

Projektdaten

Architekt

Zaha Hadid Architects (ZHA)

Patrik Schumacher, Charles Walker, Nils Fischer, Jakub Klaska, Lei Zhen
Joshua Anderson, Daniel Boran, Chun-Yen Chen, Hung-Da Chien, Michael Forward, Matthew Gabe, Rupinder Gidar, Jinqi Huang, Charlie Harris, Ivan Hewitt, Han Hsun Hsieh, Sonia Magdziarz, Xin Swift, Chris Whiteside

Renderings

BrickVisual

Autor

Johannes Bühlbecker
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Standort

Hangzhou International Sports Centre
Zhejiang, Hangzhou
Binjiang District

Video

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Gigantium Urban Space

Gigantium Urban Space in Aalborg

Bushaltestelle

Eine ausgesprochen aktivierende Planung für eine ehemalige Ladezone zwischen zwei Großsporthallen.

Das Gigantium Urban Space vitalisiert eine ehemalige Ladezone zwischen zwei Großsporthallen in Aalborgs größtem Sport- und Kulturzentrum.

Das Gigantium ist Aalborgs größtes Sport- und Kulturzentrum. Hier gibt es mehrere große Veranstaltungshallen, eine Eishalle, eine Schwimmhalle und eine Leichtathletikhalle – alle mit mehreren Tausend Zuschauerplätzen.

Zwischen diesen Großbauten gibt es in der Regel wenig attraktive Ladezonen und Verkehrsflächen.

Das Projekt „Gigantium Urban Space“ vitalisiert einen solchen Bereich zu einem öffentlichen Platz, in dem das Sport- und Kulturleben im Gigantium nach draußen getragen wird.

Die Platzgestaltung stammt von Jaja Architects, die grafische Dekoration von Rama Studio.

Das Gigantium Urban Space ist eine Bushaltestelle, ein attraktiver Aufenthaltsort und ein Treffpunkt.

Gigantium Urban Space ist Teil eines Programms der Gemeinde Aalborg, mit dem eine größere Kohärenz zwischen Verkehr und Stadtentwicklung geschaffen werden soll. Hier geschieht dies mit neu geschaffenen Trassen, E-Bussen und attraktiven Wartebereichen. Das Programm heißt PlusBus.

Das Gigantium Urban Space ist also eine PlusBus-Haltestelle, und es ist ein attraktiver Aufenthaltsort und Treffpunkt für Besucher des Gigantium.

Gestalt und Grafik des Projekts spiegeln das sportliche Leben in den großen Hallen und Arenen wider. Allerdings orientieren sich die Flächen und Linien weniger an den Normspielfeldern klassischer Sportarten, sie schaffen vielmehr mit Linien und Farben so informelle wie funktionale Trainingselemente. Die weißen Linien verbinden den gesamten städtischen Raum zonenübergreifend und verleihen ihm eine klare Identität, und die steht für Sport und Bewegung.

Die ausgesprochen aktivierende Planung von Jaja Architects und die verspielten Kreise, Streifen und Buchstaben von Rama Studio animieren zu kreativen Spielen.

Warme Rottöne und weiße Linien bestimmen die Gestaltung des Gigantium Urban Space. Die vormals nur aus Asphalt und Beton bestehende Restfläche erhält einen ganz eigenen, affirmativen Charakter.

Die Linien bilden Laufbahnen, Kreise, Grenzen und Gesichter. Sie rahmen und definieren unterschiedliche Bereiche wie Grünflächen, Sitzstufen und Podeste – und manchmal laufen sie auch die Fassade rauf.

Alles ist mit allem verbunden.

Die ausgesprochen aktivierende Planung von Jaja Architects und die verspielten Kreise, Streifen und Buchstaben von Rama Studio dienen als Wegweiser und Trainingselemente. Sie animieren zu kreativen Spielen, die einen sehr dynamischen und sympathischen Kontrast zum eher kommerziellen Sport im Gigantium bilden.

Hier darf sich der Bus auch mal verspäten.

Projektdaten

Planung

JAJA Architects ApS
Heimdalsgade 35
baghuset, 3 sal
DK – 2200 Copenhagen N

Grafik

Rama Studio
Kigkurren 8G, 3. tv.
DK – 2300 København S

Standort

Gigantium
Willy Brandts Vej 31
Dk – 9220 Aalborg

Eröffnung

2021

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Fotos

Rasmus Hjortshøj/Coast Studio

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blueSmart in Salzburg

blueSmart in Salzburg

Passt

Was haben das Salzbugrer Schloss Mirabell, die Volksgarten-Eisarena, das Sportzentrum Liefering und das historische Volksgarten-Schwimmbad gemeinsam?

Die elektronische Zutrittsorganisation blueSmart sichert den Regierungssitz ebenso wie städtische Liegenschaften und Sportstätten.

Salzburg ist immer eine Reise wert: Die romantische Altstadt lädt zum Bummeln ein, viele historische Sehenswürdigkeiten und die weltberühmten Festspiele freuen sich auf kulturinteressierte Besucher.

Auch die Salzburger Sportanlagen wie die Volksgarten-Eisarena, das Sportzentrum Liefering und das historische Volksgarten-Schwimmbad sind attraktive Ziele.

Der Magistrat der Stadt residiert im barocken UNESCO-Welterbe Schloss Mirabell. Optisch betrachtet scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein.

Schaut man jedoch auf die Details, entdeckt man modernste Technik. 

Von Winkhaus.

Die elektronische Zutrittsorganisation blueSmart sichert den Regierungssitz ebenso wie städtische Liegenschaften und Sportstätten.

Insgesamt sorgen in der Landeshauptstadt weit über 1.000 elektronische Türzylinder und viele weitere intelligente Systemkomponenten, wie Aufbuchleser und elektronische Türbeschlage ETB-IM, für kontrollierten Zutritt.

Dass blueSmart in der Mozartstadt so beliebt ist, hat mehrere Gründe. Einer davon ist die kompakte Form der Türzylinder, denn sie passen auch in historische Türen und ordnen sich dezent der Ästhetik der Umgebung unter.

Zudem bietet blueSmart hohe Flexibilität und große Zuverlässigkeit. Die Gebäudemanagement-Technologie von Winkhaus wird seit vielen Jahren eingesetzt, der zuverlässige Service der Winkhaus-Techniker aus Grödig, dem Sitz von Winkhaus Austria sehr geschätzt. Gute Gründe, die bestehende Anlage sukzessive zu erweitern und neue Funktionen zu integrieren.

Um die elektronisch gesicherten Türen zu öffnen, sind etwa 400 elektronische Schlüssel im Einsatz. Rund 300 Mitarbeiter, Politiker und auch externe Organisationen nutzen die Räumlichkeiten.

Das Ensemble des barocken Schlosses Mirabell ist eines der beliebtesten Tourismusziele der Stadt – und dient zugleich modernen Verwaltungs- und Regierungsaufgaben. Im Erdgeschoss des Baus liegen die Abteilungen mit viel Publikumsverkehr, zum Beispiel das Passamt oder die Stadtkasse. Da es sich um sensible Bereiche handelt, die einerseits für die Bürger leicht zugänglich, anderseits aber auch effektiv vor unerwünschtem Zutritt geschützt sein müssen, stellt die Sicherheit hier eine besondere Herausforderung dar. 

Um den vermeintlichen Widerspruch zwischen sicherem Verschluss und bürgernahem Angebot aufzulösen und dabei noch Kosten zu sparen, wurde hier bereits im Jahr 2006 eine elektronische blueChip Schließanlage von Winkhaus eingesetzt, die seitdem die Außenhaut sicherte.

Heute ist hier die Folgegeneration der elektronischen Zutrittsorganisation von Winkhaus, das System blueSmart, im Einsatz.

Mit ihrer unauffälligen Form stören die flächenbündigen elektronischen blueSmart Türzylinder die Optik der historischen Türen im Schloss Mirabell in keinster Weise.

Verkabelungen sind überflüssig, weil die batteriebetriebenen Zylinder offline arbeiten. Zudem sind sie kälteresistent und wartungsarm: Die Lebensdauer der Batterien beträgt je nach Typ bis zu zehn Jahre. Ein Ölen der Zylinder, wie aus dem Bereich der Mechanik bekannt, entfällt, da die Spitze des elektronischen Schlüssels aus Kunststoff besteht und keinen Metallabrieb an den Kontaktflächen erzeugt.

Da die Zutrittskontrolle von Beginn an zuverlässig arbeitete, kamen mit den Jahren zahlreiche Erweiterungen hinzu. Heute sichern über 430 Zylinder den Schlosskomplex.

Um die elektronisch gesicherten Türen zu öffnen, sind im Schloss Mirabell etwa 400 elektronische Schlüssel im Einsatz. Rund 300 Mitarbeiter, Politiker und auch externe Organisationen nutzen die Räumlichkeiten.

Nur ein flexibles Schließsystem ist in der Lage, den Zutritt so vieler unterschiedlicher Gruppen zuverlässig zu managen. Winkhaus blueSmart unterstützt die Anwender mit einem variablen Farbkonzept: Die elektronischen Schlüssel haben verschiedene Farben, die eine schelle Zuordnung zu den einzelnen Nutzerkreisen ermöglichen. Mitarbeiter-Schlüssel enthalten darüber hinaus einen Zusatztransponder für die Zeiterfassung.

Alle Schlüssel schützt ein besonders stabiler Kunststoffmantel, der wasserdicht (IP 68) und beständig gegen Handdesinfektionsmittel ist, sich leicht reinigen lässt und griffig in der Hand liegt.

Die Handhabung ist denkbar einfach und orientiert sich am gewohnten Schließverhalten: Der Schlüssel wird einfach angesteckt und gedreht. Die Authentifizierungsprüfung erfolgt dabei im Hintergrund und für den Nutzer unbemerkt.

Die Verwaltungssoftware der elektronischen Schließanlage des Schlosses läuft auf einem zentralen Server. Im System sind fünf Clients angelegt, so dass auch die Verantwortlichen vor Ort – wie beispielsweise im Schwimmbad oder in der Sporthalle – ohne Umwege übers Rathaus damit arbeiten können.

Was bei einer mechanischen Schließanlage einen erheblichen Aufwand bedeutet, ist bei der elektronischen Lösung mit ein paar Mausklicks am Computer erledigt: Wird ein Schlüsselverlust gemeldet, kann diesem Schlüssel kurzerhand die Berechtigung entzogen werden. Sich ändernde Schließberechtigungen werden genauso einfach verwaltet. Die Winkhaus Software blueControl Professional leistet dabei anwenderfreundliche Unterstützung. Und wenn für das Programm einmal ein Update oder eine Wartung anstehen, wird von Winkhaus schneller und qualifizierter Support geleistet.

Daher können die für die Schließanlage verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich ergebenden Umzugsbewegungen innerhalb der Verwaltung jederzeit gelassen entgegensehen.

Der Zugang zum Sport ist in Salzburg ähnlich gut organisiert wie der zum Schloss Mirabell. Das gilt vor allem für das Volksgartenbad, die Red-Bull-Eisarena und das Sportzentrum Liefering.

Die Sportstätten in der Mozartstadt sind wesentlich jünger als das Schloss. Das Volksgartenbad wurde im späten 19. Jahrhundert gebaut, die Red-Bull-Eisarena entstand in den 1960er Jahren, das Sportzentrum Liefering erst vor einigen Jahren.

Das Freibad, das die Salzburger liebevoll „Volksi“ nennen, wuchs mit den Jahrzehnten und bekam 2020 eine elektronische Schließanlage. Ein Aufbuchleser und dreißig blueSmart Türzylinder sichern die Außen- und Innenanlagen.

In unmittelbarer Nachbarschaft liegt Salzburgs Eissporthalle. Sie wurde Anfang des Jahrtausends zu einer Multifunktionsarena umgebaut und bietet 3.400 Zuschauern Platz. Hier trainieren Profis und Amateure aller Altersgruppen und aus verschiedenen Vereinen.

Die Anforderungen an das Zutrittsmanagement sind somit hoch. Auf den beiden Eisflächen, von denen eine im Freien liegt, ist ein vielfältiges Spektrum an Eissportaktivitäten möglich: neben dem Publikums- und Formationseislauf auch Eishockey, Eiskunstlauf, Stocksport und Shorttrack.

In den Sommermonaten von April bis September finden hier auch Messen, Konzerte, Musicals und Ausstellungen statt.

Annähernd 300 elektronische Türzylinder, die die Verletzungsgefahr durch Fingerquetschen minimieren und wenig Angriffsfläche für versehentliche oder vorsätzliche Beschädigung bieten, sowie drei blueSmart Aufbuchleser kontrollieren den Zutritt.

Im Verwaltungsbereich sind die Türen mit elektronischen Türbeschlägen (ETB-IM) ausgerüstet. Neben den elektronischen blueSmart Schlüssen nutzen die Mitarbeiter Transponder-Bänder, um Türen berührungsfrei zu öffnen.

Mit dem Sportzentrum Liefering wurde 2016 in Österreich erstmals eine Sporthalle als Plusenergiegebäude errichtet. Sie erfüllt die Smart-City-Standards und wurde mit dem KLIMAAKTIV GOLD STANDARD ausgezeichnet.

Das Sportzentrum Liefering erzeugt mehr Energie als er selbst benötigt. Seine Dreifeldsporthalle bietet Platz für zahlreiche Sportarten und ist ebenso auf Behindertensport ausgerichtet. Ein Bewegungsraum und Büroflächen für die Vereine ergänzen das Angebot.

Die intelligente Technik des Gebäudes, zu der auch eine blueSmart Schließanlage gehört, tritt optisch in den Hintergrund. 120 Türzylinder und drei Aufbuchleser sichern den Innenbereich und die Außenanlagen. Auch die Flutlichtanlage und weitere Anwendungen werden mit blueSmart effizient gesteuert.

Projektdaten

Zutrittsorganisation

Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG  
Hessenweg 9 
D-48157 Münster

Fotos

Winkhaus
Pexels

Autor

Irena Byrdy-Furmanczyk
Winkhaus

Video

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Sportpark Oldenburg

Der Sportpark Oldenburg

Sportanlage mit Zukunft

In Oldenburg befindet sich eine Sportanlage mit Freiflächen, die bis 2023 zum attraktiven Sportpark Oldenburg umgebaut wird.

Schon bald wird es im Sportpark Oldenburg die Chance auf Erholung, Naturerleben und sportliche Aktivitäten geben. 

Freiräume sind ein wichtiger Bestandteil des urbanen Lebens und der städtischen Identität. Sie steigern die Lebensqualität nachhaltig. Das weiß auch die Stadt Oldenburg und geht mit gutem Beispiel voran.

Im südlichen Stadtteil Kreyenbrück befindet sich eine Sportanlage mit Freiflächen, die bis 2023 zum attraktiven Sportpark Oldenburg umgebaut wird. Mit der Umsetzung wurde das Osnabrücker Büro PS+ Planung von Sportstätten beauftragt.

Schon im kommenden Jahr wird es im Sportpark Oldenburg vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Erholung, Naturerleben und sportliche Aktivitäten geben. Zum Programm gehören ein Kunststoffrasen- und ein Rasenplatz, ein Mini- und ein Kleinspielfeld, ein Pumptrack, eine Calisthenics-Anlage und weitläufige, parkähnlich gestaltete Grünflächen.

Sportstätten spielen eine besonders wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration und die Gesundheit.

Sportstätten sind Teil unserer sozialen Infrastruktur. Sie spielen daher eine besonders wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration und die Gesundheit.

Der Sportpark Oldenburg will alle potenziellen Nutzergruppen ansprechen. Dazu gehören die benachbarten Schulen und Vereine, aber auch Nachbarn, Familien und Senioren, die den Park zum Picknicken, Erholen, Spazieren, Spielen und als Treffpunkt nutzen.

Um die Anlage bestmöglich an die Bedürfnisse all dieser Gruppen anzupassen, wurde diese von Beginn an in die Planungen einbezogen.

Der östliche Teil des Sportparks Oldenburg erhält seine Strukturierung durch das Wegenetz und die verschiedenen Bewegungsangebote.

Der östliche Teil des Sportparks Oldenburg erhält seine Strukturierung durch das Wegenetz und die verschiedenen Bewegungsangebote wie Pumptrack, Calisthenics-Anlage, Fitnessgeräte und Bouleplatz. Dazwischen befinden sich große freie Wiesen zur individuellen Freizeitgestaltung.

Den Übergang vom Sport- zum Parkbereich markiert die Calisthenics-Anlage. Hier können die Sportler durch Übungen mit dem Eigengewicht und der Körperspannung sehr effektiv Koordination, Mobilität und Geschicklichkeit trainieren.

Durch diese Aufteilung können sich viele verschiedene Besuchergruppen gleichzeitig im Park bewegen, ohne einander zu stören. Während auf der einen Wiese Frisbee oder Federball gespielt wird, picknicken auf einer anderen Wiese Familien mit Kindern.

Die Arbeit von PS+ Planung von Sportstätten ist geprägt von einer interdisziplinären Herangehensweise, die Probleme an Schnittstellen vermeidet und ganzheitliche Planung aus einer Hand gewährleistet. 

Das merkt man.

Projektdaten

Planung

PS+ Planung von Sportstätten
Katharinenstraße 31
D – 49078 Osnabrück

Bauherr

Stadt Oldenburg

Standort

Sportpark Oldenburg
Brandenburger Str. 30
D – 26133 Oldenburg

Eröffnung

2023

Autor

Johannes Bühlbecker
More Sports Media

Illustrationen

Bilder:
PS+ Planung von Sportstätten/Carolin Kemkes

Pläne:
PS+ Planung von Sportstätten

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