Die Zukunft des Sports

Die Zukunft des Sports

Die Zukunft des Sports

Fünf Thesen von Trendforscherin Anja Kirig

Wie sieht die Zukunft des Sports aus? Was wird Bewegung für die Menschen in einigen Jahren bedeuten? Anja Kirig beschäftigt sich seit 2004 für die Zukunftsinstitut GmbH als Zukunfts- und Trendforscherin mit den großen gesellschaftlichen Entwicklungen. Beim ISPO Digitize Summit Ende Juni in München stellte sie ihre fünf Thesen vor.

1. Der Sport muss zum Menschen kommen, nicht der Mensch zum Sport

„Sport ist immer mehr zu einer Frage der Zeit geworden“, erklärt Kirig. „Das bedeutet aber auch, dass sich die Sphären Arbeit und Freizeit immer mehr vermischen.“ Daraus folge auch die Überlegung, wie man den Sport in die Arbeit bringen könne.

Yoga-Kurse in der Mittagspause sind längst keine Seltenheit mehr, sondern dein Teil der Zukunft des Sports. Spektakulärer sei die Idee einer Boulderhalle als Coworking-Space. „Während die einen im gemeinsamen Büro sitzen, klettern andere nebenan an einer Wand entlang“, sagt Kirig. „Die Menschen wollen zeit- und ortsunabhängig bleiben – auch beim Sport“, sagt Kirig.

2. Vom Verein zur informellen Sport-Community

„Es lässt sich feststellen, dass sich die Gesellschaft vom Verein zur informellen Sport-Community entwickelt“, sagt Kirig. „Es gibt eine Sehnsucht nach neuen Gruppen, nach einem neuen Wir-Gefühl.“

Dies sei besonders bei den Mid-Agern, also der Gruppe von arbeitenden 40- bis 50-Jährigen, ausgeprägt. Diese Gruppe steht wegen Beruf und Familie besonders unter Zeitdruck, eine zusätzliche Verpflichtung in einem Sportverein kommt daher nicht infrage. „Sie fühlen sich von flexiblen Sportclub-Mitgliedschaften besonders angesprochen“, meint Kirig.

3. Technik gehört zum Training

Technik gehört immer öfter zum Training als Hilfsmittel dazu. „Ich würde sogar noch weitergehen: Technik wird zu unserem Trainer“, sagt Kirig. Die rasante Entwicklung von Wearables stelle den Sport schon heute auf den Kopf. „Smarte Kleidung kann zum Beispiel Bewegungen beim Yoga korrigieren“, sagt Kirig. Wer auf der ISPO Munich 2018 war, kennt viele solcher Beispiele aus der Zukunft des Sports.

Doch was vor einiger Zeit noch als Spielerei einiger Technikfreaks galt, ist heute in der breiten Masse angekommen. „Technik erreicht nun auch die Hobbysportler“, sagt Kirig. Experten erwarten, dass sich der jährliche Absatz von Smart Watches bis zum Jahr 2022 auf 84,1 Millionen nahezu verdoppelt.

Der nächste Schritt: Nach der Bekleidung werden nun auch immer mehr Spielgeräte wie Basketbälle oder Fußbälle intelligent.

4. Sport findet in real-digitalen Welten statt

„Die Barrieren zwischen real und digital werden sich mehr und mehr auflösen“, ist Anja Kirig überzeugt. Bereits 2016, auf dem Höhepunkt des Pokémon-Go-Hypes, hätten sich Laufgruppen gebildet, die gemeinsam nach den virtuellen Figuren jagten.

Augmented Reality wird im Sport eine größere Rolle spielen, genauso wie E-Sports selbst. „Das macht vor keiner Altersschicht halt“, sagt Kirig und nennt das Beispiel der „Silver Snipers“, einer Gruppe von Rentnern, die als Team auf Counterstrike-Events antreten. „Sport und E-Sports kennen kein Alter“, sagt Kirig.

5. Sport ist Lebensgefühl – zwischen Slow, Extrem und Selbstdarstellung

„Sport ist mehr als Leistung, sondern Stützpfeiler unserer Zivilgesellschaft – vielleicht sogar ein Grundrecht“, sagt Kirig. Jede Form der Bewegung eines jeden Menschen – mit Hilfe einer Maschine oder ohne – habe seine Berechtigung.

Und das ist doch eine wunderbare Nachricht. Denn dies ist es, worauf sich alle einigen können: auf die Freude an Bewegung. Die hat immer Konjunktur.

Sportivity

Sportivity

Der Sport muss zum Menschen kommen

Sportivity: Warum Sport und Bewegung neu gedacht werden müssen

Sport beschäftigt uns

Die guten Nachrichten zuerst: Sport beschäftigt uns im Alltag, wie selten zuvor. Er ist ein Lebensgefühl des 21. Jahrhunderts, zu dem jeder eine Position bezieht. Sport oder Sportivity ist Thema bei Partys, definiert das Körperideal in der Vorstandsetage, prägt die Mode und ist Dauerthema in den Medien – ob aufgrund eines Sportereignisses, Tipps zur Gesundheit oder dem nicht enden wollenden Lamentieren über die bewegungsfaule Gesellschaft. Fakt ist, dass 75 % der Zentraleuropäer laut Umfragen gerne mehr Sport betreiben würden.

 

„Megatrends“ generieren neue Sportmotive

Hintergrund für den derzeit radikalen Wandel der Sportgesellschaft in Richtung Sportivity sind „Megatrends“ wie etwa Gesundheit, Individualisierung, Konnektivität, New Work, Sicherheit oder Urbanisierung. Diese großen Umwälzungen unseres Alltags schaffen neue soziokulturelle Entwicklungen und generieren veränderte Bedürfnisse bei den Menschen. Diese Transformation zur „Sportivity“ moduliert die Motive des Einzelnen für die Auseinandersetzung mit Sport:

  • Sport bleibt Unterhaltung und Event, bei dem sich der einst passive Fan mehr und mehr aktiv einbringt und zum co-aktiven Zuschauer wird.
  • Sport ist eine Frage des Images, ein Mittel zur Selbstdarstellung und lässt damit Sportmuffel zu Sportstylisten werden.
  • Bewegung ist eine Form der Zustandsregulation des Einzelnen, wenn sie dem Ausgleich und Wohlbefinden dient.
  • Sport ist mehr denn je Verpflichtung zum Zwecke der Gesunderhaltung und wird dadurch zum Thema der Arbeit.
  • Sport bleibt wichtig als verbindendes Element für Gemeinschaft, das neue Wir-Gefühl wird jedoch anders als einst erzeugt.
  • Sport hat natürlich auch das Ziel der Verbesserung, des Gewinnens, insbesondere dann, wenn neue Techniken Leistungen ermöglichen, die vorher nicht denkbar waren.
  • Und Sport hat den Thrill und Adrenalinkick als Motiv, wodurch die Grenzen verschoben werden und das Nichtgedachte ausprobiert wird.

 

Sportivity: Neue Qualitäten des Sports erfordern neue Bedingungen für Sport

Die verbindenden Elemente dieser Bedürfnisse und Motive der Menschen an den Sport basieren auf drei Werten: Leistung, Identität und Lebensenergie. Die Kombination dieser drei Qualitäten bildet die Grundpfeiler der Sportivity und die Voraussetzung für die funktionierende Zivilgesellschaft der Zukunft. Um das zu erreichen, müssen unter Berücksichtigung der Megatrends und ihrer Auswirkungen auf die Sportmotive der Menschen jedoch neue Bedingungen geschaffen werden, unter welchen Sport zukünftig möglich wird.

 

Die Autorin

ANJA KIRIG
ANJA KIRIG
Anja Kirig ist seit 2005 als Trend- und Zukunftsforscherin tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Themen Tourismus, Sport, Freizeit, Neo-Ökologie, Gesundheit, Ernährung und neue Geschlechterrollen. Im Fokus stehen dabei soziokulturelle Entwicklungen, deren Auswirkungen auf Lebensstile und die sich daraus entwickelnden neuen. Bedürfnisstrukturen. Die Politologin lebt und arbeitet in Stuttgart.

Der Sport muss zum Menschen kommen, nicht der Mensch zum Sport

Wir leben in einer Zeit, in der Orts- und Zeitflexibilität in jedem Aspekt unseres Alltags umsetzbar sein muss. Die großen Trendentwicklungen wie etwa Mobilität, Globalisierung und Konnektivität erfordern und ermöglichen, dass wir von überall aus arbeiten, einkaufen, kommunizieren können. Diesen Ansprüchen muss auch der Sport gerecht werden, indem er dem Konsumenten ein Höchstmaß an Flexibilität ermöglicht. Umfragen zeigen schon heute, dass ein Großteil der Europäer Sport zu Hause oder unterwegs zwischen zwei Orten betreibt. Der Sport der Zukunft muss den Menschen dort erreichen, wo dieser sich aufhält.

 

Sport ist eine Aufgabe der Arbeit

Und damit werden Sport und Sportivity auch zu einer der großen Aufgaben der Arbeitswelt. Die Integration der Bewegung in den Berufsalltag muss ähnlich konsequent verfolgt werden wie Sportangebote im Bildungssystem gefordert werden. Denn die große Lücke der Nichtsportler ist genau hier zu finden. Mit Eintritt in die Berufstätigkeit sinkt die Aktivitätsphase rapide ab, steigt erst wieder in der Rente an. Arbeit als Hinderungsgrund für Sport wird von rund jedem Zweitem genannt. Dabei geht es nicht nur um gesundheitliche Qualitäten, sondern auch um die Förderung eines innovativen und kreativen Arbeitsgeistes. Hierbei muss auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen Rücksicht genommen und ihm genügend Selbstverantwortung für Zeiten und Intensität übertragen werden. Wichtig ist vor allem, dass Sport als bezahlter Teil der Arbeit und nicht als eine Extraleistung nach Feierabend angesehen wird.

 

Standorte und Destinationen benötigen eine Sport-Infrastruktur

Eine funktionierende Sport-Infrastruktur trägt auch zum Erfolg einer ganzen Destination bei. Die nachfolgenden Generationen haben hohe Ansprüche an Arbeits- und Lebenswelten. Der Zugang zu Sportmöglichkeiten muss hier gegeben sein. Auch hier ist wieder zu beachten, dass die Palette der Sportbedürfnisse abgedeckt wird und sowohl die Flexibilität, wie auch die Einbindung in die Unternehmenskultur garantiert ist.

 

Sportivty fordert Sportvereine heraus

Das Bedürfnis nach Flexibilität hat in den letzten Jahren Individualsportarten populär gemacht. Doch die Sehnsucht nach Gemeinschaft bleibt, und kombiniert mit neuen digitalen Möglichkeiten haben sich über soziale Netzwerke neue, informelle Sportgruppen etabliert. Unabhängig von Vereinen lässt es sich spontan und ohne weitere Verpflichtungen gemeinsam trainieren. Die Unkompliziertheit von Gemeinschaften, denen man jederzeit beitreten und sie auch wieder verlassen kann, ist ein wichtiges Kriterium. Die Konnektivität trägt hier maßgeblich zu neuen Trainingsverbänden bei, fordert aber auch auf anderer Ebene noch die Vereine in ihren alten Strukturen heraus. Auch weil Technik immer mehr zum Trainer wird: Etwa durch „Wearables“, die künftig nicht mehr nur am Handgelenk sitzen, sondern sich im Ball, am Körper oder sogar im Körper befinden werden.

 

Amagar Bakke, Aha-Effekte und Atmosphäre

Ein Gespräch mit Anja Kirig

Erzählen Sie uns von Ihren Lieblings-Sportanlagen.

Amager Bakke (Bild links) fasziniert mich. Alle Konzepte, in denen Work-Life-Blending möglich ist, wo die Arbeit zum Sport oder der Sport zur Arbeit kommt. Für die Bevölkerung niederschwellig und am besten kostenlos nutzbare Sportanlagen, die von Vereinen wie inoffiziellen Sportgruppen gleichermaßen genutzt und gepflegt werden.

 

Welche Architekten und Gebäude haben Sie nachhaltig beeindruckt?

Ästhetisch ansprechende, gleichzeitig multifunktional nutzbare Gebäude, die sich am besten noch mit den Bedürfnissen der Zeit anpassen.

 

Was und wen halten Sie für die Trends und Trendsetter der Branche?

Neues Arbeiten, Individualisierung, Konnektivität, Mobilität und klar: ein neues Gesundheitsverständnis.

 

Welches Buch sollten Architekten in dieser Branche gelesen haben?

Architekten sollten sich ständig mit den zukünftigen Bedürfnissen und Trendentwicklungen der Gesellschaft auseinandersetzen. Gute Anregungen und Aha-Effekte kommen häufig aus fachfremder Literatur. Das geht mir oft ganz ähnlich.

 

Was ist/war Ihr Lieblingslied beim Schreiben?

Ich höre grundsätzlich keine Musik beim Arbeiten, mag aber den „urban Sound“ um mich herum: Menschen auf den Straßen, Busse, mitunter auch der Geräuschpegel eines Cafés. Ich schätze die Atmosphäre von Büchereien ebenso wie das Arbeiten in Zügen.

Sicherheit und Qualität werden zu Kernthemen

Technische Innovationen bringen mehr Menschen zum Sport, erhöhen die Sicherheit, stellen aber gleichzeitig auch mögliche Gefahren dar. Technik braucht Qualität, genauso wie Trainer neue Qualitäten mitbringen müssen, wenn sie auf Kunden treffen, die innovativ trainieren möchten. Zusätzlich bedarf es Ideen, wie auch Individualsportarten ein Höchstmaß an Sicherheit bieten können. Denn gerade durch den vereinfachten Zugang, beispielsweise zu Wasser- oder Bergsport erhöht sich die Nachfrage nach Sicherheit und Qualität in Ausrüstung und Unterweisung, auch mit Hilfe digitaler Methoden.  

Kommunikation richtet sich an Lebensstile und nicht an Zielgruppen

Wichtig für die Zukunft des Sports ist, dass in der Sportgesellschaft nicht mehr äußere Faktoren wie Alter, Herkunft oder Geschlecht maßgeblich sein dürfen, sondern der Mensch in seinem jeweiligen Lebensstil angesprochen werden muss. Das verbindende Element zwischen der 70-jährigen Rentnerin, dem homosexuellen Familienvater, der syrischen Studentin und dem blinden Unternehmer ist die Leidenschaft für Fußball, Klettern oder Schwimmen.  

Perspektive

Das Phänomen Sport war noch nie so komplex und mehrdimensional, wie es sich in der Gesellschaft des fortschreitenden 21. Jahrhunderts präsentiert. Sport zeigt sich in seiner Ausübung sehr paradox, vereint in der Praxis aber auch scheinbare Widersprüche. So lässt sich einerseits eine Vereinfachung wie auch Professionalisierung beobachten; es findet sowohl eine Verlangsamung wie auch Extremisierung statt und parallel zur Sehnsucht nach mehr Selbstbestimmung im Sport, steigt der Wunsch nach mehr Sicherheit. Andere Aspekte wiederum, etwa On- und Offline, Individuum und Gemeinschaft, Passivität und Aktivität sowie Freizeit und Arbeit vermischen sich, gehen ineinander über und stellen dadurch die „alte“ Sportkultur vor große Herausforderungen und sogar in Frage. Die Sportgesellschaften der Zukunft sind aber auch eine Chance für Kultur, Gemeinschaft, Bildung und Arbeit, wenn rechtzeitig auf die Phänomene reagiert und der Zugang zur Sportivity ermöglicht wird.

Sport der Älteren

Sport der Älteren

„Es bringt doch nix, wenn man immer daheim sitzt“

Der Sport der Älteren wird immer wichtiger

96 Jahre, 20 Liegestützen, 20 km Radfahren – jeden Tag

 „Sport bedeutet mir alles“, sagt Eduard Schwägerl. Der 96-Jährige war im Dezember Ehrengast beim Festakt „20 Jahre Sport der Älteren“ des DOSB im Historischen Museum in Frankfurt.  Der frühere Bankangestellte begann erst mit 50 Jahren mit regelmäßiger Bewegung.  Seitdem lässt ihn der Sport der Älteren  aber nicht mehr los. Jedes Jahr absolviert er das Deutsche Sportabzeichen – selbstverständlich in Gold.  Jeden Morgen macht er seine 20 Liegestützen und fährt 20 Kilometer Rad. „Es bringt doch nix, wenn man immer daheim sitzt“, sagt „Goldjunge“ Schwägerl und gibt gleich einen wichtigen Tipp für diejenigen, die sich noch nicht körperlich betätigen. „Man muss den Mut haben, einfach anzufangen!“

Durch Sport und Bewegung kann Pflegebedürftigkeit verhindert und die Selbstständigkeit im Alter erhalten werden. Regelmäßiger Sport im Alter verbessert nicht nur die Chancen auf anhaltende Gesundheit, viele Krankheiten treten bei regelmäßiger Bewegung erst gar nicht auf. Nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit wird durch Sport und Bewegung gesteigert, auch die Gehirn- und Gedächtnisleistung kann verbessert und das Risiko demenzieller Erkrankungen gar deutlich verringert werden. Selbst bei hochaltrigen Menschen lassen sich sehr gute Trainingseffekte erzielen.

Autor

DOSB/Markus Böcker

Fotograf

Andrea Bowinkelmann, LSB NRW

Die Babyboomer wollen bewegt werden

„Aufgrund des demographischen Wandels wird der Sport der Älteren immer wichtiger für die Sportvereine in Deutschland“, meint Ute Blessing-Kapelke, die beim DOSB den Fachbereich Sport der Generationen leitet.  Die Veränderung der Altersstruktur in der Bevölkerung stellt eine enorme gesellschaftspolitische Aufgabe dar. Die stärker wachsende Klientel – die Generation der „Babyboomer“ erreichen in den nächsten Jahren das Rentenalter – wird mit neuen Erwartungen und Bedürfnissen auf die Sportvereine zukommen.

Ältere sind eine heterogene Bevölkerungsgruppe, die mehrere Generationen umfasst, vom 50-Jährigen Enkel bis zur 100-Jährigen Großmutter. Die Zielgruppen der „jungen Alten“, der „Älteren“ und der „Hochaltrigen“ haben sehr verschiedene Bedürfnisse für Sport und Bewegung. Prof. Ursula Lehr, die über viele Jahre den Lehrstuhl für Gerontologie der Universität Heidelberg leitete, brachte auch die Altenheime ins Spiel, in denen es viel zu wenig Bewegung gebe. „Dort gibt es viele neue Aufgaben für den Sport“, sagte die heute 87-jährige stellvertretende Vorsitzende der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) beim Festakt des DOSB.

Es ist nie zu spät, um anzufangen

Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen hat das Projekt „Bewegende Alteneinrichtung“ ins Leben gerufen. DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch muss jedoch feststellen, dass „vor allem viele Spitzenverbände noch nicht ihre Möglichkeiten ausgeschöpft haben, Angebote an Ältere zu machen.“  So früh wie möglich Menschen in Bewegung bringen sei ein wesentlicher Faktor. Auch der betriebliche Gesundheitssport könne das unterstützen. „Wer gewohnt ist, im Berufsleben begleitend Sport zu treiben, der überträgt das auch leichter in die Freizeit und in den Ruhestand“.

Durch den Sport der Älteren könnten bis ins höchste Alter noch gesundheitliche Verbesserung der körperlichen wie auch geistigen Leistungsfähigkeit erreicht werden. Es ist also nie zu spät anzufangen, sagt die Übungsleiterin Dany Kupzik, die eine vielfältige Palette von sportlichen Angeboten für Ältere unterrichtet. Sie ist sich sicher, dass jeder Mensch in jedem Alter einen natürlichen Bewegungsdrang hat. „Es gibt sehr viele Angebote für Ältere, man muss nur richtig hinschauen.“  Wichtig sei es für Sportvereine, auch bisher weniger sportaffine Ältere z.B. durch die Kooperation mit Senioren- und Gesundheitsorganisationen zu erreichen.

Die Sportangebote im Sport der Älteren müssen zur Lebenssituation passen

Entscheidend ist laut Dr. Monika Köster von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Situation vor Ort. „Die Zielgruppe der Älteren und Alten ist ja nicht homogen. Wir müssen darauf schauen, wo sie leben, in der Stadt, auf dem Land oder gar in sozialen Brennpunkten. Das müssen wir bei den Entwürfen für Angebotsstrukturen berücksichtigen.“  Die Sportwissenschaftlerin, die über viel Erfahrung im Bereich der bundesweiten Marktanalysen über Akteure, Anbieter und Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung/Prävention verfügt, hält die Partizipation aller Beteiligten für eine zentrale Frage. „Die BZgA orientiert sich an der Praxis, indem wir alle Player ernstnehmen und zusammenbringen – natürlich auch die Wissenschaft und den organisierten Sport.“

Intelligente Sporträume & gesellige Angebote

Michael Hofmeister, Leiter des Sozialreferats des Hessischen Städtetages, ist der Meinung, dass in vor allem kleineren Städten und Kommunen häufig eine bereichsübergreifende Planung für den Sport der Älteren fehle und bekräftigte: „Sportstätten, aber auch Parkanlagen und andere Räume in der Stadt, müssen so intelligent gestaltet und eingebunden sein, dass Menschen motiviert werden, sich dort sportlich zu bewegen.“ Hofmeister nennt in diesem Zusammenhang auch die Trimm-Dich-Pfade und Bewegungsparcours, die immer mehr Kommunen aktuell wiederentdecken und neu in das Stadtbild integrieren.

Sehr wichtig für Ältere und damit für den Sport der Älteren ist auch das gesellige Angebot der Sportvereine, denn gerade im Alter leben immer mehr Menschen alleine. Die Vereine werden somit eine Art soziale Begegnungsstätte für alle Generationen, die der Vereinsamung im Alter entgegensteuert. Walter Schneeloch rief aber auch die Älteren dazu auf, ihre Kompetenzen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, denn „ohne die Älteren geht nichts im Ehrenamt der Sportvereine in Deutschland“.

Bundesförderprogramm für Sportinfrastruktur

Bundesförderprogramm für Sportinfrastruktur

Ist das Pflichtaufgabe oder kann das weg?

Der DOSB fordert Bundesförderprogramm für Sportinfrastruktur

Das Kernthema auf der FSB

Deutschland hat neben Straßen, Brücken und Schulen auch seine Sportstätten jahrelang vernachlässigt. Der DOSB fordert ein Bundesförderprogramm zur Modernisierung der maroden Sportstätteninfrastruktur (kurz: Bundesförderprogramm für Sportinfrastruktur). Die Situation der Sportstätten war deshalb auch das Kernthema, das der DOSB auf der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen (FSB) vom 7. bis 10. November in Köln in den Fokus rückte.

Die (Teil-) Sperrungen von Autobahnbrücken rücken regelmäßig ins Scheinwerferlicht. Doch das Thema ist eigentlich viel größer, denn nicht nur Straßen und Brücken sind marode, sondern auch weite Teile der baulichen Infrastruktur für die Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger wie z.B. Versorgungsnetze, Schulgebäude und eben auch Sportstätten. „Es ist erstaunlich, dass sich Deutschland mit erheblichen Versäumnissen in einem Bereich abzufinden scheint, welches das renommierte DIFU-Institut (Deutsches Institut für Urbanistik) gar als `Leistungen zur Existenzsicherung´ definiert: Schließungen von Schwimmbädern, Unterricht in Containern sowie unzumutbare sanitäre Schulanlagen gehören zum Alltag“, sagt Walter Schneeloch, DOSB-Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung.

Wie in anderen Bereichen der Daseinsvorsorge ist es vor allem Aufgabe der Kommunen, Sportstätten zu sanieren bzw. zu modernisieren, zu bauen und finanziell zu fördern. Doch die Kommunen sind strukturell unterfinanziert – eine aufgabengerechte Anpassung der Finanzverfassung lässt seit Jahren auf sich warten. „Schuldenbremsen mögen verfassungsrechtlich sinnvoll sein, haben sich aber zu Investitionsbremsen entwickelt. Haushaltssicherungskonzepte und die staatliche Finanzaufsicht höhlen das kommunale Selbstverwaltungsprinzip aus, zumal Sportstättenförderung als freiwillige Aufgabe abklassifiziert und damit zur Disposition gestellt wird“, sagt Andreas Klages, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung im DOSB. Juristen in Regierungspräsidien würden häufig nach dem Prinzip entscheiden: Ist das Pflichtaufgabe oder kann das weg? Das Problem des Sanierungs- und Modernisierungsstaus im Bereich der Sportstätten sei damit zu einer grundsätzlichen und politischen Frage geworden.

fa-

Textautor

Walter Schneeloch
DOSB
Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung
Vizepräsident des LSB Nordrhein-Westfalen

Kaputte Schulturnhallen

Es braucht eine nationale Allianz zur Verbesserung der Modernisierung von Deutschlands Infrastruktur  – und hier insbesondere seiner Sportstätten: ein Bundesförderprogramm für Sportinfrastruktur. Walter Schneeloch sagt: „Wenn selbst in Zeiten einer soliden Wirtschaftsentwicklung und guter Steuereinnahmen, geringen Zinsen und einer klaren Problemanalyse Bund und Länder sich nicht zu einer nationalen Kraftanstrengung zur Förderung der Sportinfrastruktur durchringen können, ist es schlecht um unser Land bestellt. Man sollte sich schlicht nicht damit abfinden, dass unsere Kinder in kaputten Schulturnhallen unterrichtet oder Schwimmbäder nur deswegen geschlossen werden, weil kein Geld für die Sanierung vorhanden ist!“

Dabei ist eins klar: Ohne ein nachhaltiges finanzielles Engagement des Bundes, der wiederholt auf ungeplante Steuermehreinnahmen in beträchtlicher Höhe blicken kann, sind die Engpässe nicht aufzulösen. Es ist zu hoffen, dass der Bund in der Legislaturperiode 2017-2021 ein Bundesprogramm zur Förderung der Sportinfrastruktur (Bundesförderprogramm für Sportinfrastruktur) im Umfang von jährlich mindestens 500 Millionen Euro auflegt. Der DOSB hat hierzu in seinen Wahlprüfsteinen ein eigenes Kapitel aufgenommen: http://www.dosb.de/de/organisation/wir-ueber-uns/bundestagswahl-2017/

 

DOSB, Landessportbünde und DFB auf der FSB

Am Messestand stellten neben dem DOSB auch die Landessportbünde (LSB) aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Württemberg sowie erstmals der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ihre Themen vor. Auch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und der Deutsche Sportausweis waren dabei.

Der DOSB informierte über die Vielfalt von Sporträumen in Deutschland und darüber, wie Sportstätten durch Sanierungsstau bedroht sind. Der Sportdachverband und die Landessportbünde zeigten gute Beispiele, wie Klima- und Ressourcenschutz bei Neubau, Modernisierung und Sanierung von Sportstätten gelingen kann. Außerdem präsentierte der DOSB das Internetportal für nachhaltige Sportstätten, „Green Champion 2.0“. Das Programm am DOSB-Messestand wurde durch zahlreiche Fachveranstaltungen begleitet.

Der Deutsche Fußball-Bund stellte seine Publikationen aus dem Sportstättenbereich vor: So veröffentlichte der DFB kürzlich das aktualisierte Kompendium „Sportplatzbau & -erhaltung“ in fünfter, komplett neu überarbeiteter Auflage. Die Veröffentlichung bündelt das Fachwissen auf diesem Gebiet im deutschsprachigen Raum auf einzigartige Weise.

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Textautor

Andreas Klages
DOSB
stv. Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung
Ressortleiter Breitensport, Sporträume

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Fotograf

Bilddatenbank des LSB NRW

Reform der SALVO

Reform der SALVO

© LSB NRW: Mädchenmannschaft

More Sports!

Die Reform der Sportanlagenlärmschutzverordnung SALVO ist in Kraft

Vor wenigen Tagen trat die Reform der Sportanlagenlärmschutzverordnung (SALVO) in Kraft. Sie gibt dem Sport mehr Rechtssicherheit und ermöglicht mehr sportliche Aktivität, auch in verdichteten urbanen Räumen. Daher profitiert der gesamte Sport vom neuen Immissionsrecht, insbesondere die innerstädtischen Sportvereine.

Die Probleme der alten SALVO

Die bis dato geltenden Ruhezeiten der „alten“ SALVO und Beschwerden der Anwohner hatten immer wieder dazu geführt, dass Sportvereine die Zahl ihrer Jugendmannschaften begrenzen mussten und keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen konnten. Darüber hinaus wurde die Nutzung von Sportanlagen durch die geltenden Ruhezeiten beschränkt. Dies verhinderte auch die wohnortnahe Neuerrichtung von Sportanlagen. Sie wurden in Außenbereiche verdrängt. Kommunen und Sportverbände wie DOSB und DFB forderten daher seit vielen Jahren die Modernisierung der SALVO und damit den Interessensausgleich zwischen Sportaktivität und Immissionsschutz.

Die Ziele der neuen SALVO

Sport hat wichtige soziale, integrative und gesundheitliche Funktionen. An der Ausübung von Sport bestehen nicht nur private, sondern – insbesondere an der Ausübung von Breiten- und Jugendsport – auch öffentliche Interessen. Die neue SALVO verfolgt daher diese Ziele:

  • Die Förderung wohnortnaher Sportausübung durch Neuregelung der Ruhezeiten 
  • Die bessere rechtliche Absicherung des Sportbetriebs auf Anlagen, die bereits vor 1991 genehmigt oder zulässigerweise ohne Genehmigung errichtet worden sind
  • Die Neuregelung der Immissionsrichtwerte für urbane Gebiete Fußballplatz genutzt werden. Nach der alten Ruhezeitenregelung ist vom Mittelpunkt des Spielfeldes zum angrenzenden allgemeinen Wohngebiet ein Mindestabstand von ca. 150 Metern erforderlich. Aufgrund der Neuregelung kann der Mindestabstand auf bis zu ca. 85 Meter reduziert werden.
© LSB NRW
Autor

Andreas Klages DOSB stv. Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung Ressortleiter Breitensport, Sporträume

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© LSB NRW

Was ist neu?

Die Modernisierung der SALVO verzichtet auf eine grundsätzliche Neukonzeption der Verordnung und verbleibt in der bestehenden Struktur: Sie verbindet Richtwerte mit Ruhezeiten, Gebietskategorien und weiteren Kriterien.

  • Für Sportstätten variieren die Richtwerte nun zwischen 65 Dezibel und 35 Dezibel, je nachdem, ob die Sportanlage in einem Gewerbe-, Wohn- oder Kurgebiet liegt und zu welcher Zeit gespielt oder trainiert wird. Im neuen „Urbanen Gebiet“ darf es mit 45 bis 63 Dezibel nun etwas lauter sein als in sogenannten Kern- oder Wohngebieten.
  • Die Immissionsrichtwerte für die abendlichen Ruhezeiten sowie die Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 15 Uhr wurden nun an die tagsüber geltenden Werte angepasst und so um 5 Dezibel erhöht.

Mit diesen Änderungen wird der Zeitraum, in dem Sportanlagen in den Ruhezeiten ohne eine Überschreitung der Immissionsrichtwerte genutzt werden können, verlängert. Wenn eine Sportanlage bisher wegen ihrer Nähe zur Wohnbebauung beispielsweise innerhalb der abendlichen Ruhezeiten nur 40 Minuten genutzt werden konnte, so ist aufgrund der Neuregelung eine Nutzung während der gesamten zweistündigen Ruhezeit zulässig. Die vorgesehene Absenkung des Lärmschutzniveaus während der Ruhezeiten am Mittag und Abend um 5 dB führt zu einer moderaten Mehrbelastung der Nachbarschaft von Sportanlagen durch Lärm. Darüber hinaus bleibt das Lärmschutzniveau nachts unberührt. Die Abstände zwischen Sportanlagen und heranrückender Wohnbebauung können in etwa halbiert werden. Dies verdeutlicht folgendes Beispiel: Ausgangsfall ist die Errichtung eines Fußballplatzes neben einem angrenzenden allgemeinen Wohngebiet. Während der gesamten Ruhezeiten am Abend sowie an Sonn- und Feiertagen zusätzlich am Mittag soll der Fußballplatz genutzt werden. Nach der alten Ruhezeitenregelung ist vom Mittelpunkt des Spielfeldes zum angrenzenden allgemeinen Wohngebiet ein Mindestabstand von ca. 150 Metern erforderlich. Aufgrund der Neuregelung kann der Mindestabstand auf bis zu ca. 85 Meter reduziert werden.

Alfons Hörmann
Alfons Hörmann

Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes

„Diese Reform macht Deutschland sportfreundlicher und fördert wohnortnahen Sport. Leider ist man nicht allen unseren Vorschlägen gefolgt. Insbesondere die fehlende Kinderlärmprivilegierung ist eine Sollbruchstelle. Warum Kinder auf Bolzplätzen anderes behandelt werden als auf sonstigen Sportanlagen, bleibt ein wenig erfreuliches Rätsel.“
© LSB NRW

Der Altanlagenbonus bleibt

Der Sportbetrieb auf Anlagen, die bereits vor 1991 genehmigt oder zulässigerweise ohne Genehmigung errichtet worden sind, ist nun rechtlich besser abgesichert. Mit der Konkretisierung des sogenannten Altanlagenbonus wird gewährleistet, dass der Sportbetrieb auch bei Umbauten und Nutzungsänderungen und einer leichten Überschreitung der Lärmschutzwerte aufrechterhalten werden kann. Der Altanlagenbonus wird anhand einer Auflistung von Maßnahmen, die den Bonus in der Regel nicht in Frage stellen, näher konkretisiert („Positivliste“). Damit kann zum Beispiel der Umbau eines Hartplatzes zu einem Kunststoffrasenplatz stattfinden, ohne dass deutlich reduzierte Lärmschutzgrenzen geltend werden. Rechtlich verunsicherte Kommunen hatten in der Vergangenheit immer wieder die Nutzung von Fußballplätzen nur deswegen eingeschränkt und sogar untersagt, weil ein neuer Oberflächenbelag aufgetragen wurde. Ein unrühmliches Beispiel hierfür lieferte etwa die Geschichte des FC Teutonia Hamburg, die es sogar in einige Satiresendungen schaffte. Ein Behördenstreit hatte dazu geführt, dass den Hamburger Fußballern das Betreten ihres neuen Kunstrasens nahezu komplett verboten wurde. Bei bestehenden Anlagen, die vom Altanlagenbonus profitieren, ergeben sich darüber hinaus deutlich geringere Abstände (als bei Neubauten), die anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls ermittelt werden müssen. Bei einer typisierenden Betrachtung kommen Abstände zwischen Spielfeldrand und Wohnbebauung von ca. 30 Metern in Betracht. Die städtebaulich erstrebte Verdichtung von Innenstädten wird hierdurch begünstigt, zugleich werden die Nutzungsmöglichkeiten der Sportanlagen gewahrt.  

Urbane Gebiete

Die neue SALVO regelt darüber hinaus die Immissionsrichtwerte für urbane Gebiete. Durch Artikel 2 Nummer 3 des Gesetzentwurfs zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt wurde in der Baunutzungsverordnung eine neue Baugebietskategorie „Urbane Gebiete“ eingeführt. Für diese Gebietskategorie enthält die Sportanlagenlärmschutzverordnung bisher keine Immissionsrichtwerte; dies wurde entsprecht angepasst.

Reinhard Grindel
Reinhard Grindel

Präsident des Deutschen Fußballbundes

„Für viele Fußballvereine, die Kunstrasenplätze gebaut haben, bedeutet die Reform mehr Trainingszeiten und einen erweiterten Spielbetrieb am Wochenende. Die unmögliche Situation, dass in großen Städten Vereine Aufnahmestopps für Kinder und Jugendliche erlassen mussten, kann damit zumindest teilweise überwunden werden. Dass Kinderlärm bei Kindertagesstätten weitgehend erlaubt, auf Fußballplätzen jedoch weiterhin eingeschränkt werden soll, ist gleichwohl unverständlich – hier erwartet der organisierte Sport, dass dieses Bürokratiehemmnis bei den nächsten Koalitionsverhandlungen endgültig beseitigt wird.“

Die SALVO zum DOWNLOAD.

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